Vorsicht Fälschung!!!
Brieffälschung unter Briefkopf des Max-Planck-Instituts
macht Negativ-Werbung für das Rudolf-Gutachten

Dokumentenfälschung von Unbekannt

Stellungnahme von Prof. Dr. A. Simon zur Fälschung

Seit einiger Zeit versenden Unbekannte ein Schreiben an deutsche Schulen, in dem behauptet wird, ein Mitarbeiter des Max Planck Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart habe ein Gegengutachten gegen das Rudolf Gutachten verfaßt. Der Wortlaut des Schreibens ist unten wiedergegeben, eine Kopie des Schreibens kann durch Anklicken des Bildes rechts aufgerufen werden.

"Sehr geehrte Damen und Herren,

wir greifen heute ein Thema auf, das uns in der Vergangenheit einiges an Verdruss bereitet hat! Anfang der 90er Jahre hat ein rechtsradikaler Chemiker namens Germar Rudolf versucht an unserem Institut zu promovieren. Er schrieb damals ein pseudo-wissenschaftliches Gutachten mit dem er beweisen wollte, daß die Judenvernichtung im 3. Reich aus 'chemisch-naturwissenschaftlichen' Gründen gar nicht möglich gewesen sei.

Dieses 'Rudolf-Gutachten' erfreut sich in rechtsradikalen Kreisen einer gewissen Beliebtheit, und wir müssen den volksverhetzenden und jugendgefährdenden Charakter der Schrift nicht hervorheben. Da es auch im Internet kursiert (z.B. unter www.vho.org) ist davon auszugehen, dass auch Jugendliche an Ihrer Schule davon betroffen sein können!

Wir mussten uns der Tatsache stellen, dass unser Institut mit dem rechtsradikalen Treiben in Verbindung gebracht worden war und sind heute sehr froh, dass sich ein junger Chemiker gefunden hat, der das 'Rudolf-Gutachten' in allen Teilen widerlegt!

Unser Institut bittet Sie herzlich, sich ein Exemplar des 'Peters-Gutachtens' zu bestellen. Pro Schule wird ein Exemplar kostenfrei abgegeben.

Bitte bedienen Sie sich des beiliegenden Bestellformulars, das Sie ausgefüllt per Fax an unser Institut senden möchten.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. SimonProf. Jansen

Auf Anfrage bei den Unterzeichern antwortete Prof. Dr. Arndt Simon, einer der angeblichen Unterzeichner der obigen Fälschung (vgl. Abbildung unten):

"Als Wissenschaftler mit Scharfblick müssen Sie doch wahrgenommen haben, dass die Unterschrift im Rundschreiben, auf das Sie Bezug nehmen, nicht meine ist. Die Verwendung des Briefkopfes unserer Gesellschaft erinnert an Vorgänge, die nun mehr als zehn Jahre zurückliegen. Das Ansinnen, mit dieser Fälschung über die angegebene Internet-Adresse auf das "Rudolf-Gutachten" aufmerksam zu machen, ist zu durchsichtig."

Appell

Das Fälschen von Briefköpfen und Unterschriften ist ein moralisch verwerflicher und krimineller Akt. Da die Öffentlichkeit davon ausgehen wird, daß diese Fälschung von einem Unterstützer des Revisionismus angefertigt wurde, um die Aufmerksamkeit der Schulen auf das Rudolf Gutachten zu lenken, wirft dies zudem ein sehr schlechtes Licht auf den Revisionismus im allgemeinen. Mit Dokumentenfälschungen in Zusammenhang gebracht zu werden wäre fatal für das Ansehen des Revisionismus. Es ist daher eine Selbstverständlichkeit, daß wir uns von dieser Fälschung auf massivste Weise distanzieren müssen. Diejenigen, die diese Aktion durchführ(t)en, seien dazu aufgerufen, diese Aktion sofort einzustellen und nie wieder etwas Ähnliches zu unternehmen.

Germar Rudolf
www.vho.org
Castle Hill Publishers