Aus polnischen Quellen

Wissenswertes zur Zeitgeschichte

Studiendirektor i.R. Götz Eberbach 


Während des Krieges gab es eine polnische Exilregierung in London, polnische Truppen (die ›Anders-Armee‹, nach ihrem Befehlshaber General Anders) kämpften auf westalliierter Seite, so bei Narvik, Monte Cassino und in der Normandie.
Eine Anzahl dieser Exil-Polen kehrte nicht in das ›befreite‹ kommunistische Polen zurück, und manche veröffentlichten Memorien und Tagebücher im Westen.
Einer von ihnen war Graf Edward Raczynski, seit 1934 polnischer Botschafter in London, während des Krieges auch zeitweise gleichzeitig amtierender Außenminister der polnischen Exilregierung. In seinen Tagebüchern (In Alliied London. The wartime diaries of the Polish ambassador Count Edward Raczvnski, with an in troduction by Sir John Wheeler Bennet, London 1962) schildert er, wie derselbe Churchill, der bei Kriegsbeginn Raczynski bedrängte, Deutschland gar keine Konzessionen zu machen (z.B. aaO., S. 20, 24, 29), später dann massiven Druck auf die polnische Exilregierung ausübte, damit sie in alle sowjetischen Forderungen einwillige (z.B. S. 160, 180, 192-195, 207, 218).
Neben diesem ›großen‹ Thema bringt er aber auch zahlreiche andere interessante und wenig bekannte Fakten.
So schreibt er am 20. 10. 1938 (S. 9), daß die polnische Regierung, nachdem sie das bis dahin tschechische Teschen annektiert hatte, die ungarische Regierung drängte, doch die ebenfalls zur Tschechoslowakei gehörige Karpatho-Ukraine zu annektieren. Es ist also keineswegs nur die ›böse‹ deutsche Regierung, die die »kleine, demokratische« Tschechoslowakei zerschlägt, sondern dieser Vielvölkerstaat (die Tschechen machten nicht einmal 50% der Bevölkerung aus!) zerbrach unter dem Druck aller Nachbarn und an seiner Unterdrückung der nichttschechischen Nationalitäten, die in der Tschechoslowakei zum Teil weniger Rechte hatten als in dem »Völkerkerker« der Habsburger Monarchie, an deren Zerschlagung führende tschechische Politiker wie Masaryk und Benesch aktiv teilgenommen hatten. (Siehe dazu das Buch des Führers der sudetendeutschen Sozialdemokratie Wenzel Jaksch, nach 1945 Vorsitzender des BdV, Staatssekretär in Hessen und MdB: Europas Weg nach Potsdam, Stuttgart 1958).
Am 20. 6. 1940 (S. 51) bekommt Raczynski das Deutsche Weißbuch zu Gesicht, das erbeutete polnische Geheimakten, darunter auch Dokumente aus den polnischen Botschaften in London, Paris und Washington, enthielt. Er bestätigt, daß diese Dokumente echte, unverfälschte Originale seien, keine Kopien. Heute werden sie oft als ›Goebbelspropaganda‹ oder als mindestens ›verfälscht‹ abgetan. Aber auch andere betroffene Botschafter, z.B. Lukasiewicz/Paris und Graf Potocki/Washington haben die Echtheit bestätigt.
In diesen Dokumenten wird von den polnischen Diplomaten u.a. die Kriegstreiberei der US-Regierung bestätigt. (Das Weißbuch wurde 1977 vom Mut-Verlag in Asendorf neu herausgegeben).
Auf S. 57 schildert der Verfasser, daß bereits im August 1940, also fast ein Jahr vor Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges, die Sowjetunion der polnischen Exilregierung auf halboffiziellem Weg die Aufstellung polnischer Truppenverbände auf sowjetischem Territorium vorschlug, was ein bezeichnendes Licht auf die angebliche ›Vertragstreue‹ der Sowjetunion gegenüber dem Partner Deutschland wirft.
Auf S. 85 (Anfang 1941) schildert Raczynski das Problem der (hauptsächlich jüdischen) Flüchtlinge aus Polen. Einige konnten in die noch neutralen USA oder nach Südamerika auswandern, aber die Mehrzahl sei vom guten Willen des britischen Empires abhängig. Die britischen Dominions aber würden ihre Türen vor den Juden fest verschließen. Der südafrikanische Hochkommisar habe schon bei Kriegsbeginn erklärt, daß kein einziger weiterer Jude Südafrika betreten dürfe (das war damals noch keine ›Apartheitsregierung‹). Australien vertrete nun die gleiche Haltung, so daß nicht einmal die etwa 1200 litauischen Juden aus dem Wilna-Gebiet, die über die Sowjetunion nach Japan reisen konnten (Japan und die UdSSR waren noch neutral), ihr Visum für Australien bekamen.
Auf S.125 (Eintragung vom 13. 12. 1942) schildert der Graf, daß der polnische Ministerpräsident General Sikorski die USA besuchen wolle. Auf dem Flug von Montreal nach New York muß sein Flugzeug kurz nach dem Start notlanden; der Ministerpräsident telegraphiert, daß der Verdacht auf Sabotage bestehe. Am 3. Juli 1943 ist dann General Sikorski bekanntlich bei einem Absturz ums Leben gekommen. Der polnische Autor Janusz Piekalkiewicz schildert in seinem Buch Spione, Agenten, Soldaten (Berlin-Darmstadt-Wien 1969, S. 316ff.) die merkwürdigen Umstände dieses ›Unfalls‹. Inzwischen hat Dr. Schickel von der Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt Briefe Churchills an Roosevelt vorgelegt, die den Verdacht der bewußten Sabotage - aber nicht von deutscher Seite! - erhärten. Sikorski war durch seine antikommunistische Haltung zur Belastung geworden, um so mehr als er auch nicht gewillt war, die Frage nach den Tätern bei der Ermordung der polnischen Offiziere in Katyn auf sich beruhen zu lassen.
Wie unangenehm die Wahrheit über Stalin (»good Uncle Joel«) und die Sowjetunion der englischen Regierung war, schildert Raczynski auch auf Seite 290. (Eintragung vom 3. Juli 1945). Eine Gruppe britischer Soldaten war in Ostdeutschland durch die Sowjets ›befreit‹ worden. Die Befreiung hatte zunächst darin bestanden, daß sowjetische Soldaten ihnen die Mäntel, Uhren und Lebensmittel wegnahmen. Nach einiger Zeit wurden sie auf britischen Druck hin ›repatriiert‹. Aber die britischen Behörden hatten ihnen verboten, von ihren Erlebnissen, insbesondere von ihrer Behandlung durch die Sowjets, zu erzählen. Schließlich hatte ja Churchill selbst (zu diesem Zeitpunkt allerdings schon abgewählt) die Wahrheit für ein so hohes Gut erklärt, daß sie in Kriegszeiten nur in Begleitung einer Leibwache von Lügen auftreten dürfe.
Die exilpolnischen Veröffentlichungen werden in der Zeitgeschichtsschreibung viel zu wenig beachtet.
Der polnische Botschafter in Paris, Juliusz Lukasiewicz, hat ebenfalls Memoiren hinterlassen, die der exilpolnische Historiker, Diplomat und Offizier Waclaw Jedrzejewicz, in ihrer englischen Ausgabe durch polnische Dokumente erweitert, herausgegeben hat. (Waclaw Jedrezejewicz (Hrsg): Diplomat in Paris, Memoirs of Juliusz Lukasiewicz, Ambassador of Poland, New York-London 1970). In der einführenden Kurzbiographie von Lukasiewicz weist der Herausgeber auf die große Rolle hin, die Lukasiewicz, der mit William Bullitt, dem US-Botschafter in Paris, befreundet war, zu Kriegsbeginn spielte (aaO., S. XVI f). Er weist darauf hin, daß Polen schon 1936 bei der deutschen Besetzung der entmilitarisierten Zone des Rheinlands (der deutschen Antwort auf den französisch-sowjetischen Beistandspakt) Frankreich volle militärische Unterstützung im Kriegsfall zusagte, trotz des deutsch-polnischen Nichtsangriffs- und Verständigungsabkommens von 1934 (aaO., S. XVII). Er weist weiter darauf hin, daß es Lukasiewicz war, der in den ersten Septembertagen, als Frankreich im Gegensatz zu England mit der Kriegserklärung an Deutschland zögerte, unter Umgehung des französischen Außenministers Bonnet, mit Hilfe von Paul Reynaud, damals Finanzminister, später Ministerpräsident, eine Verschärfung der französischen Haltung und eine Verkürzung der Zeitspanne des französischen Ultimatums an Deutschland erreichte (aaO., S. XX)
In einem der in den Memoiren veröffentlichten Dokumente, einem Schreiben von Lukasiewicz an den polnischen Außenminister (aaO., S.99) weist der polnische Botschafter im Mai 1938 (Sudetenkrise!) auf die sich verhärtende Haltung Frankreichs hin. Seine Hauptquelle ist, wie so oft, US-Botschatter Bullitt. Lukasiewicz schreibt über die Hintergrunde der französischen Haltung, »wahrscheinlich spielt die größte Rolle dabei die gewaltig intensivierte Propaganda jüdischer und kommunistischer Kreise. Sie waren zu dem Schluß gekommen, das ein möglicher tschechisch-deutscher Konflikt eine günstige Gelegenheit wäre, dem ›Hitlerismus‹, den sie verabscheuen, den Krieg zu erklären«. Die Propaganda der 2. Internationalen (Sozialisten, G.E.) und eines großen Teils der Freimaurerei ging in die gleiche Richtung, wenn auch vielleicht aus anderen Gründen. Allerdings seien die verantwortlichen Kreise noch der Meinung, ein Krieg wegen der Sudetendeutschen sei absurd, auch seien die USA bis jetzt nur im Fall einer Katastrophe zur Intervention bereit (so sein Freund Bullitt).
Auf S. 159 schreibt Lukasiewicz, daß ihm der französische Augenminister Bonnet mitgeteilt habe, daß er (im Winter 1938/39) dem Reichsaußenminister v. Ribbentrop die Versicherung gegeben habe, daß einer deutschen wirtschaftlichen Expansion im Donaubecken nichts im Wege stünde, und es sei bei ihm (Ribbentrop) wohl der Eindruck entstanden, daß auch einer politischen Expansion von selten Frankreichs kein entschiedener Widerstand geleistet wurde. Auf diesem Hintergrund erscheint das deutsche Vorgehen gegen die Resttschechei im Frühjahr 1939 verständlich, andererseits müßte die schroffe englische Reaktion in der ›Tilea-Affäre‹ (im Zusammenhang mit den deutsch-rumänischen Wirtschaftverhandlungen) in Deutschland, das von einer gemeinsamen französisch-englischen Deutschlandpolitik ausging, Verwunderung hervorgerufen.
Der Herausgeber bringt auf Seite 168 wieder ein Dokument, ein Schreiben an das polnische Augenministerium vom Februar 1939. Es ist auch im deutschen Weißbuch abgedruckt (»Polnische Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges«, erste Folge, Berlin 1940, S. 23ff. - man verweist bei Lukasiewicz auf die deutsche Veröffentlichung!). Als Ergebnis von zwei langen Unterhaltungen mit Bullitt, der gerade von einem dreimonatigen Urlaub in den USA zurückkam, schreibt Lukasiewicz, daß ein offenes Eingreifen der USA in Europa auf Grund der herrschenden isolationistischen Stimmung noch nicht möglich sei. Aber »wie Botschafter Bullitt sagte: Sollte der Krieg ausbrechen, so werden wir sicherlich nicht zu Anfang teilnehmen, aber wir werden ihn beenden«. Wenn Deutschland und England zusammen Druck auf Frankreich ausüben sollten, um es zu einem Kompromiß zu zwingen, könne Frankreich auf Washingtons Unterstützung rechnen. Die USA hätten gegenüber England viele Möglichkeiten, um Druck auszuüben, der genügen würde, um England von einer Politik des Kompromisses abzuhalten. Das entspricht ja auch der bekannten Bemerkung Joseph Kennedys (Vater des späteren US-Präsidenten, damals Botschafter in London), gegenüber dem US-Marineminister Forrestal, daß weder Frankreich noch England Polen zum Anlaß eines Krieges genommen hätten, wenn sie nicht ständig von den USA angestachelt worden wären. Chamberlain (der englische Premierminister) habe festgestellt, daß Amerika England in den Krieg gezwungen hätte. (The Forrestal-Diaries, edited by Walter Millis, New York 1951, S. 121 ff.). Ohne Bullitts Äußerungen weiter zu kommentieren, schreibt Lukasiewicz, daß ihm sicher scheine, daß die USA weiter den Widerstand Frankreichs gegen die »Achse
« unterstützen und jede Kompromißbereitschaft in England schwächen werden.
Unmittelbar vor Kriegsausbruch (28. 8. 39, aaO., S. 265 ff.) schreibt der Botschafter, das der französische Premier Daladier nun eine »feste« (d.h. kompromißlose) Haltung in der polnischen Frage einnehme, daß aber seine Stimmung bekanntlich schwanke. Diesmal aber habe er durch Bullitt folgende Bestätigung der starken Haltung Daladiers erhalten: Bullitt hatte Daladier in der Nacht vom 27. und 28. 8 gesprochen. Daladier hatte ein Telegramm von Botschafter Coulondre über seine Gespräche mit Ribbentrop erhalten, das unter anderem eine Bemerkung Ribbentrops enthielt, daß, wenn Krieg ausbrechen wurde, der polnische Staat danach nicht in seinen bestehenden Grenzen wiederhergestellt werden könne. Nachdem er diese Passage gelesen habe, habe Daladier gesagt: »Das stimmt; nach dem Krieg müssen Polens Grenzen günstiger und sein Territorium größer sein, und es darf keine Deutschen mehr innerhalb dieses Territoriums geben!« Also schon damals vor dem Krieg der Gedanke an (mindestens) eine Massenvertreibung, nicht erst als Reaktion auf ›Auschwitz‹, wie heute so oft behauptet. (Der Herausgeber schreibt in einer Anmerkung S. 266, daß kein französisches Dokument mit einer entsprechenden Bemerkung Ribbentrops gefunden worden sei, möglicherweise habe man es mit einer Bemerkung Hitlers in seinem Brief an Daladier vom 27.8. verwechselt - oder hatte Bullitt diese Bemerkung nur erfunden, um jede polnische Tendenz zum Kompromiß zu verhindern? Aus vermutlich eben diesem Grund hatte man ja auch vermieden, die mindestens den USA und England bekannten deutsch-sowjetischen Pläne zur Aufteilung Polens diesem bekanntzugeben!)
Lukasiewicz schreibt mehrfach (z.B. S. 268, 270f., 291), daß der französische Optimismus in bezug auf einen möglichen Kriegsverlauf mit Berichten über die angeblich schlechte Stimmung in Deutschland zusammenhing. Ähnliche Berichte sind aus England bekannt. Als Quelle nannte Lukasiewicz u.a. Emigrantenkreise, z.B. um den ehemaligen Reichskanzler Wirth. Auch der französische Außenminister gab zu verstehen, daß seine optimistische Lagebeurteilung auf diesen Berichten beruhe. Bonnet bestätigt das ja in seinen Memoiren (Georges Bonnet, Vor der Katastrophe, Köln 1951, S. 307 ff.). Allerdings betont Bonnet auch die Überzeugung der Polen, daß sie einen Krieg gegen Deutschland offensiv führen und gewinnen könnten (z.B., S. 224, wo der polnische Kriegsminister dem französischen General Georges auf dessen Frage nach polnischen Verteidigungslinien sagt: »Wir haben keine, denn wir gedenken, einen Bewegungskrieg zu führen und gleich zu Beginn der Operationen in Deutschland einzufallen.« Am 15. 8. 1939 habe Lukasiewicz ihm persönlich erklärt, die polnische Armee werde vom ersten Tag an in Deutschland eindringen - aaO., S. 252).
Auch nach Kriegsausbruch herrschte zunächst noch diese optimistische Stimmung vor. Lukasiewicz schreibt (aaO., S. 291 ff.), das die deutsche Moral schlecht sei, es gebe Beweise, daß die deutsche Regierung die Tatsache, daß man sich im Krieg mit Frankreich und England befinde, vor dem deutschen Volk geheimhalte! Am Morgen des 4. 9. sprach er mit dem französischen Botschafter Leger, der ihm sagte, daß das Ergebnis des Krieges nicht nur die Vernichtung des »Hitlerismus« sondern des »Geistes der deutschen Nation« seit müsse. (Also »Umerziehung
«).
Noch am 6.9. (die deutschen Truppen standen bereits weit in Polen, hatten u.a. schon Krakau besetzt) schickte der polnische Außenminister Oberst Beck eine Botschaft an Lukasiewicz, in der wieder die These von der sinkenden deutscher Kampfmoral vertreten wurde, allerdings wurden danach hektisch Maßnahmen der Verbündeten verlangt: Luftangriffe, Durchbruch durch den Westwall und eine Landung an der deutschen Küste (aaO., S.294).
Der Herausgeber schreibt in einer Fußnote, daß auch der polnische Botschafter in Berlin, Joszef Lipski, diese Meinung über die deutsche Kriegsmoral teilte und am 7. 9. einen diesbezüglichen Bericht von Kopenhagen aus nach Polen schickte, allerdings auch eine offene Erklärung der USA zu Gunsten der Alliierten einforderte (aaO., S.294). Lipskis Einschätzung der Situation in Deutschland finden wir auch in dem Bericht des schwedischen Vermittlers Birger Dahlerus, der am 31. 8. 1939 zusammen mit dem britischen Diplomaten Sir Ogilvie Forbes Lipski in Berlin aufsuchte, um ihm Görings Vorschläge zu überbringen (u.a. Danzig wird deutsch. Volksabstimmung im ›Korridor‹). Forbes erzählte Dahlerus nachher, Lipski habe ihm gesagt, daß er sich nicht für deutsche Angebote interessiere. Er kenne die Lage in Deutschland und sei überzeugt, das im Kriegsfall Unruhen ausbrechen und die polnischen Truppen erfolgreich gegen Berlin marschieren würden. (Birger Dahlerus, Der letzte Versuch, London-Berlin Sommer 1939, München 1948, S.110).
All dies scheint klar zu beweisen, daß keineswegs nur eine ›kriegslüsterne‹ Politik der Reichsregierung bei Ausbruch des Krieges 1939 eine Rolle spielte, sondern (von der sowjetischen Politik abgesehen, die mit dem Hitler-Stalin-Pakt den Ausbruch des Krieges zwischen den ›kapitalistischen‹ Staaten provozieren wollte, um am Schluß als ›lachender Dritter‹ die entscheidende Rolle zu spielen) daß auch die Regierung der USA und mindestens einflußreiche Kreise in England und Frankreich auf den Krieg hinwirkten. Die völlig falsche Beurteilung der inneren Situation in Deutschland durch die Alliierten und die unrealistische Überschätzung der eigenen Stärke durch Polen spielten ebenfalls eine wichtige Rolle.


Quelle: Deutschland in Geschichte und Gegenwart 43(3) (1995), S. 26-28

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