Auschwitz-Fotos widerlegen »Holocaust«

Dr. jur. Wilhelm Stäglich

Seit einiger Zeit wird im In- und Ausland die Frage diskutiert, weshalb die amerikanische Luftwaffe im 2. Weltkrieg nicht die »Vernichtungsanlagen« von Auschwitz oder doch wenigstens die Bahntransportwege dorthin bombardiert und nachhaltig zerstört habe. Auf diese Weise - so wird argumentiert - hätte das Leben von Millionen Juden gerettet werden können, die in den Auschwitzer »Gaskammern und Krematorien vernichtet« worden seien.

Die Frage erscheint berechtigt, falls man davon ausgeht, daß die Amerikaner von einem bestimmten Zeitpunkt ab annehmen konnten, in einem bestimmten Teil des Konzentrationslagerkomplexes von Auschwitz werde eine planmäßige und systematische Judenvernichtung betrieben. Indessen ist das höchst fraglich. Der amerikanische Professor Arthur R. Butz hat in seinem 1976 veröffentlichten Werk »The Hoax of the Twentieth Century«, das bereits ein Jahr später unter dem Titel »Der Jahrhundert-Betrug« auch in deutscher Sprache erschien[1], den Nachweis geführt, daß selbst in amerikanischen Regierungskreisen allen damaligen Berichten über angebliche deutsche »Vernichtungslager« größte Skepsis entgegengebracht wurde. Erst mit der Herausgabe des sogenannten WRB-Reports[2] im November 1944 legte Washington sich offiziell auf die Behauptung fest, Auschwitz und Birkenau seien solche »Vernichtungslager« gewesen (aaO. S. 72, 78, 114). Diese Tatsache hat um so mehr Gewicht, als Butz darüber hinaus dargelegt hat, daß der amerikanische Geheimdienst von Anfang an über die Auschwitz-Region und die dortigen Vorgänge durchaus im Bilde gewesen sein muß, weil die Amerikaner größtes Interesse an der zu den wichtigsten Kriegswirtschaftsbetrieben des Konzentrationslagers gehörenden Buna-Fabrik[3] hatten. Die Vereinigten Staaten sahen sich nämlich bei ihrem Kriegseintritt durch die anfänglichen Erfolge der japanischen Kriegführung unerwartet von ihren Rohstoffquellen für die Gummierzeugung abgeschnitten. Das wog besonders schwer, weil sie selbst noch keine praktischen Erfahrungen mit der synthetischen Gummiherstellung hatten (aaO. S. 61 ff.). Es war daher geradezu zwingend geboten, daß der amerikanische Geheimdienst sich ständig um Informationen aus dem Konzentrationslagerbereich von Auschwitz bemühte. Die Buna-Fabrik aber lag nur etwa 8 bis 9 km von dem angeblichen Vernichtungszentrum Birkenau entfernt.

Andererseits steht fest, daß die amerikanische Luftwaffe die Auschwitz-Region im Jahre 1944 tatsächlich mit Bomben belegte- wenn auch nicht jenen Teil des Lagergeländes, in dem sich die »Vernichtungsanlagen« befunden haben sollen, wohl aber die weitflächigen Industrieanlagen. Diese Angriffe setzten selbstverständlich eine umfassende Luftauflklärung voraus, bei der die angeblich fortlaufend betriebenen Judenvernichtungen mit Sicherheit hätten entdeckt werden müssen, wenn es sie wirklich gegeben hätte. Da die ersten Luftangriffe zufolge der offiziellen Kriegsgeschichte der amerikanischen Luftstreitkräfte[4] am 20. August und 13. September 1944 stattfanden, erfolgten die vorbereitenden Aufklärungsflüge naturgemäß Wochen oder Monate vor diesen Zeitpunkten. Auch Butz ist der Meinung, daß die dabei hergestellten Luftaufnahmen fotografisches Beweismaterial für die in den Sommermonaten des Jahres 1944 angeblich auf dem Höhepunkt befindliche Judenvernichtung hatten liefern müssen. Wie uns heute in fast allen einschlägigen zeitgeschichtlichen Werken versichert wird, soll damals ja u. a. etwa eine halbe Million ungarischer Juden innerhalb weniger Monate »vergast und verbrannt« worden sein. Laut Butz versäumten es die amerikanischen Luftaufklärer jedoch nicht nur, »uns mit fotografischem Beweismaterial zu versorgen, sie scheinen darüber hinaus die Beweise überhaupt nicht zu haben, obgleich sie Fotografien von Auschwitz aus der Kriegszeit selbstverständlich erstellt haben« (aaO. S. 196).

Vermutlich war es diese Bemerkung des amerikanischen Professors, die den Anlaß dazu gab, jene längst vergessenen Luftaufnahmen aus dem Jahre 1944 wieder aus den Archiven hervorzuholen und neu zu interpretieren. Butz hatte mit seiner ketzerischen Analyse der behaupteten Judenvernichtung schon für genug Aufregung gesorgt, so daß es geboten erschien, wenigstens diese These seines Buches zu widerlegen. Ein weiterer Grund dafür mag gewesen sein, daß die bisher veröffentlichten zeitgeschichtlichen »Quellen« des angeblichen »Holocaust« wie ich in meinem Buch »Der Auschwitz-Mythos« umfassend dargelegt habe - äußerst durstig und kaum überzeugend sind. So verkündete man denn zu Anfang dieses Jahres triumphierend über nahezu alle Massenmedien, daß mit den Fotos der amerikanischen Luftaufklärung aus dem letzten Kriegsjahr nunmehr »unanfechtbare Beweise« für die Millionenvergasungen im Konzentrationslager Auschwitz aufgefunden worden seien. Eine von vielen Zeitungen, das »Hamburger Abendblatt« vom 24./25. 2. 1979, berichtete beispielsweise auf Seite 13 unter der Schlagzeile »Beweise für den Judenmord - Alliierte besaßen Auschwitz-Fotos« u. a. folgendes:

»Mehr als ein Jahr vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges besagen die Alliierten Luftaufnahmen von den Konzentrationslagern Auschwitz und Birkenau. Sie hätten damit unanfechtbare Beweise für die Existenz dieser Lager, in denen bis zu vier Millionen Juden ermordet worden sind. Nach Informationen der ›Washington Post‹ haben britische und US-Aufklärungsflugzeuge vom 4. April 1944 bis zum 14. Januar 1945 Luftaufnahmen der Vernichtungslager gemacht, auf denen die Gaskammern und die Krematorien deutlich zu erkennen sind. Mehrere Fotos zeigen, wie Gefangene desinfiziert werden oder in Reihen zum Eintätowieren ihrer Häftlingsnummer anstehen. Auf einem Bild ist eine Schlange von 1500 Häftlingen zu sehen, die aus 85 Güterwagen in das Lager geführt werden. Der US-Geheimdienst CIA hat die Fotos vor kurzem dem Nationalarchiv in Washington übergeben, das sie an das Weiße Haus weiterleitete. Präsident Carter übergab sie der ›Holocaust Commission‹, die von dem Auschwitztüberlebenden Eli Wiesel geleitet wird.«

Nahezu gleichlautende Meldungen erschienen in der gesamten übrigen und wurden selbstverständlich auch über Rundfunk und Fernsehen verbreitet. Weiter wurde mitgeteilt, daß diese Fotos der »historischen Forschung« zugänglich gemacht werden sollten. Im Kriege habe man ihre Bedeutung noch nicht erkannt, weil die damaligen Bildauswerter nur darauf aus gewesen seien, »Informationen über das nahegelegene IG-FarbenWerk« zu erlangen. - Damit wurde weltweit zweifellos der Eindruck einer echten Sensation im Bereich der zeitgeschichtlichen Dokumentation erweckt. Jedem Verständigen mußte allerdings von vornherein klar sein, daß die so lautstark herausgestellten Luftaufnahmen kaum etwas anderes zeigen konnten als ausgedehnte Lagerbezirke mit Baracken und anderen Gebäuden, deren Bedeutung im einzelnen aus den Aufnahmen ebensowenig feststellbar sein konnte wie die Tätigkeit oder der Zweck auf den Bildern erkennbarer Menschenansammlungen. Verschiedene in der Presse wiedergegebene Fotos bestätigten das, ohne daß die Kommentare hierzu auch nur dem leisesten Zweifel hinsichtlich der behaupteten Beweisfunktion dieser Aufnahmen Ausdruck gaben. Wir haben damit wieder einmal ein bezeichnendes Beispiel sowohl der lückenlosen Gleichschaltung aller maßgebenden Massenmedien als auch der kaum noch zu überbietenden Leichtgläubigkeit des Massenmenschen der Gegenwart vor uns.

Nichtsdestoweniger beschloß ich, der Sache auf den Grund zu gehen und mir den Originalbericht der CIA-Agenten, die die Fotos »entdeckten«, sowie die Fotos selbst zu beschaffen, was mir mit Hilfe amerikanischer Freunde auch gelang. Das mir vorliegende Grundlagenmaterial besteht aus

a) dem CIA-Bericht von Dino A. Brugioni und Robert G. Poirier, betitelt »Tine Holocaust Revisited: A Retrospektive Analysis of the Auschwitz-Birkenau Extermination Complex«[5], der auch die von den Autoren herangezogenen Luftaufnahmen - insgesamt 14 an der Zahl - enthält,

b) Originalabzügen der wichtigsten dieser Fotos aus dem National-Archiv in Washington.

Fünf der von Brugioni/Poirier vorgelegten Fotos stammen aus der Zeit vom 21. Dezember 1944 bis 14. Januar 1945. Sie können daher unberücksichtigt bleiben, da zu dieser Zeit - nach heute gültiger »offizieller« Darstellung - ohnehin keine Massenvernichtungen mehr stattgefunden haben sollen. Beachtung verdienen somit nur die früheren Fotos von Auschwitz und Birkenau. Die erste dieser Aufnahmen stammt vom 4. April, die letzte vom 13. September 1944.

Schon auf den ersten Blick offenbart sich bei ihrer Betrachtung eine wahrhaft erstaunliche Tatsache. Auf keinem der Bilder sind irgendwelche Anzeichen dafür zu entdecken, daß zu jener Zeit Massenverbrennungen von Leichen im Freien stattfanden. Sowohl die oft erwähnten großen Leichenbrände als auch die damit zwangsläufig verbundenen riesigen dunklen Rauchschwaden über dem »Vernichtungslager«, die nach einigen Berichten bis in die Gegend von Warschau gezogen sein sollen, fehlen auf diesen »Beweisfotos«. Nimmt man die Berichte angeblicher Augenzeugen aus dieser Zeit für bare Münze, so hatte damals wenigstens das »Vernichtungszentrum« Birkenau unter dicken Rauchwolken gelegen haben müssen. Doch davon ist auf keiner der Luftaufnahmen etwas zu sehen.

Daß solche Leichenverbrennungen im Freien auf entsprechend großen Scheiterhaufen unentbehrlich waren, wenn es die angeblichen Massenvergasungen tatsächlich gab, zeigt eine einfache Rechnung. In den vier Krematorien mit insgesamt 46 Verbrennungsöfen, die es damals in Birkenau gegeben haben soll, konnten nämlich täglich allenfalls 700 bis 1000 Leichen eingeäschert werden, wenn selbst die heutigen modernen Krematorien zur Verbrennung einer Leiche noch 60 bis 90 Minuten benötigen. Jeder einzelne dieser 46 Verbrennungsöfen schaffte unter dieser Voraussetzung ja höchstens die Verbrennung von 16 bis 24 Leichen innerhalb von 24 Stunden[6]. Weit mehr Gastote müßten aber der Vernichtungslegende zufolge täglich beseitigt werden; die entsprechenden Angaben reichen von 4000 bis zu 12 000 Leichen pro Tag! Allein eine halbe Million Juden aus Ungarn sollen - ab Mitte Mai 1944 - innerhalb eines Zeitraums von zwei bis drei Monaten »vergast und verbrannt« worden sein! Ob das alles überhaupt technisch möglich war, ist eine andere Frage, die hier nicht erörtert zu werden braucht. Wichtig in diesem Zusammenhang ist nur, daß die behaupteten Massenvernichtungen an jedem einzelnen Tag riesige Verbrennungsaktionen unter freiem Himmel erfordert hätten, die der Luftaufklärung nicht verborgen bleiben konnten - wenn es sie gab. Da auf keinem der Luftaufklärungsfotos derartiges auszumachen ist, steht fest, daß es sie nicht gab.

Wir wollen nun noch einen Blick auf die Methode werfen, der sich Brugioni/Poirier bedient haben. Sie ist ein Musterbeispiel für die Art, in der heute immer noch »Beweise« für den »Holocaust« produziert werden. Man ist hierbei kaum weniger skrupellos als in den ersten Nachkriegsjahren.

Brugioni/Poirier interpretieren die von ihnen herausgesuchten Luftbilder keineswegs aus sich heraus, wie es nach den Meldungen der Massenmedien den Anschein hat. Ihre Interpretationen sind vielmehr in Wirklichkeit spekulative Annahmen, deren Grundlage der Inhalt von drei in ihrer »Dokumentation« genannten Werken der einschlägigen Greuelliteratur ist[7]. Hiernach entscheiden sie, ob ein auf den Fotos erkennbares Gebäude ein Krematorium, eine »Gaskammer« oder sonst etwas darstellt. Ähnlich willkürlich deuten sie den Zweck von Menschenansammlungen, die auf den Fotos sichtbar sind. Daß Gebäude wie Menschenansammlungen auch eine andere Bedeutung haben könnten, ignorieren sie einfach. Allerdings wundern sich die CIA-Interpreten selbst darüber, daß aus den Kaminen der von ihnen als Krematorien »erkannten« Gebäude weder Rauchwolken noch die vielfach in der Literatur behaupteten hohen Stichflammen aufsteigen (S. 11 ihres Berichts), ohne indes hieraus irgendwelche Folgerungen zu ziehen. Bestimmte Bodenvertiefungen, die sie in der Nähe der angeblichen Krematorien IV und V zu entdecken vermeinen, sind nach ihrer Ansicht »wahrscheinlich« jene Leichenverbrennungsgruben, von denen verschiedene »Augenzeugen« der von ihnen benutzten »Dokumentarwerke« sprechen (S. 6 und 11 aaO.). Kein Wort verlieren sie darüber, daß auch aus diesen Gruben kein Rauch aufsteigt, was doch gewiß nicht für ihre Interpretation

spricht. Lediglich in der Nähe der Kläranlage des Lagers können sie auf einem Foto vom 26. Juni 1944 (siehe Abbildung 1) eine schwache Rauchfahne registrieren. Daneben liegt das Bekleidungslager »Kanada«. Möglicherweise wurden dort also irgendwelche verseuchten Kleidungsbestände verbrannt. Ein Scheiterhaufen mit Tausenden von Leichen wurde jedenfalls eine weit stärkere Rauchentwicklung verursacht haben.

Auf einer Luftaufnahme vom 25. August 1944 sind neben den Krematorien II und III unterirdisch angelegte Räume sichtbar (gemacht worden?), bei denen es sich nach den noch vorhandenen Bauplänen für diese Krematorien um Leichenkeller handelt. Brugioni/Poirier kennzeichnen sie dagegen durch entsprechende Beschriftung - in Übereinstimmung mit der Literatur - als »Auskleideraum« und »Gaskammer« (siehe Abbildung 2). Dieses Foto läßt auch einen innerhalb des Lagers haltenden Eisenbahnzug erkennen sowie daneben auf der Rampe eine Menschenkolonne. Nach Ansicht von Brugioni/Poirier bewegen sich diese Menschen auf die Krematorien II und III zu. Beweis: das Eingangstor zum Krematorium II steht offen; es »scheint« das Ziel jener »unglücklichen Menschengruppe« zu sein (S.7-8 aaO.). Daß in der gleichen angeblichen Marschrichtung - wie will man diese überhaupt auf einem Foto wie diesem sicher erkennen? – das Bekleidungslager und wahrscheinlich auch die Großbadeeinrichtungen des Lagers lagen, registrieren Brugioni/Poirier nicht. Bei den auf dem Foto vom 26. Juni 1944 (siehe Abbildung 1) als Krematorien IV und V gekennzeichneten langgestreckten Gebäuden konnte es sich um solche Badeanstalten gehandelt haben. Sicher ist, daß Neuankömmlinge im Lager zunächst zum Baden bzw. zur Desinfektion und zur Neueinkleidung geführt wurden.

Da die von Brugioni/Poirier herangezogene Literatur teilweise vermutlich längst überholt ist, ist ihnen auch ein Fehler unterlaufen, der die Untauglichkeit ihrer Methode für den Kenner der Materie unübersehbar werden läßt. Foto Nr. 2 ihres Berichts stellt nämlich eine Aufnahme des Stammlagers Auschwitz (Auschwitz I) vom 4. April 1944 dar. Brugioni/Poirier identifizieren hier u. a. am Rande des Lagers »Gaskammer und Krematorium I«. Sie entdeckten weiter neben der »Gaskammer« ein kleines Fahrzeug und kombinieren frischweg, daß es sich hierbei um jenes Rot-Kreuz-Fahrzeug handeln müsse, das »Augenzeugenberichten« zufolge seinerzeit das Giftgas Zyklon B zur »Gaskammer« gebracht haben soll (S. 5 aaO.) Sie wußten offensichtlich nicht, daß das alte Krematorium im Stammlager - wie heute selbst von offizieller polnischer Seite nicht mehr bestritten wird - bereits im Juli 1943 außer Betrieb gesetzt und zu einem Luftschutzbunker für das danebenliegende SS-Revier umgebaut worden war (vgl. auch mein Buch »Der Auschwitz-Mythos«, S. 77, 137). Demzufolge ist auch ein Schornstein an dem Gebüude nicht mehr erkennbar. Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß Brugioni/Poirier das, was die Luftaufklärerfotos vorgeblich beweisen, tatsächlich nur in Anlehnung an entsprechende Literaturstellen in die - für sich allein insoweit nicht aussagekräftigen - Fotos hineininterpretieren. Dabei unterstellen sie die Angaben der von ihnen benutzten Literatur ohne weiteres als richtig. Es kann wohl keinen Zweifel daran geben, daß eine solche »Beweisführung« wissenschaftlich wertlos ist.

Trotzdem sind die Luftaufnahmen für die Geschichtswissenschaft von erheblicher Bedeutung, wenn auch in einem anderen Sinne als gedacht. Zeigen sie doch - wie wir gesehen haben - eindeutig, daß es jedenfalls im Jahre 1944 die behaupteten Massenvernichtungen in Auschwitz-Birkenau nicht gegeben haben kann. Die Holocaust-Propagandisten haben hiermit- sicherlich unbeabsichtigt- ein Eigentor geschossen. Gerade deshalb steht freilich zu befürchten, daß diese wichtigen Fotos eines Tages wieder »unauffindbar« sein werden - wie vermutlich so manches andere Beweismittel zur Entlastung unseres Volkes. Mir erschien es vor allem aus diesem Grunde notwendig, meine Erkenntnisse hierüber an dieser Stelle niederzulegen.

Anmerkungen

  1. Die folgenden Seitenangaben beziehen sich auf die deutsche Ausgabe.
  2. Bei dem »WRB-Report« handelt es sich um eine vom War Refugee Board - einer Präsidialbehörde in Washington - herausgegebene Zusammenstellung angeblicher Häftlingsberichte aus Auschwitz-Birkenau, deren Authentizität höchst fragwürdig ist. Vgl. Butz aaO., S. 114-129, sowie mein Buch »Der Auschwitz-Mythos«, S. 123-129, 211 f., 224-229, 234-239.
  3. »Buna« ist der Handelsname für einen zuerst in Deutschland entwickelten synthetischen Kautschuk.
  4. Herausgegeben von Carter und Mueller unter dem Titel »Tine Army Air Forces in World War II« (US Government Printing Office, Washington D. C., 1973).
  5. »Der überprüfte Holocaust: eine rückschauende Analyse des Vernichtungskomplexes von Auschwitz-Birkenau«
  6. Brugioni/Poirier übergehen diesen Tatbestand. Sie behaupten, die Gaskammern und Krematorien von Birkenau seien zur »Verarbeitung« von etwa 12 000 Menschen täglich(!) bestimmt gewesen (CIA-Bericht, S. 10).
  7. O. Kraus and Kulka, The Death Factory, New York, 1966; N. Levin, The Holocaust, New York, 1973; German Crimes in Poland, Warschau, 1946/47.

Quelle: Deutschland in Geschichte und Gegenwart 27(3) (1979), S. 10-14

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