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INHALTSVERZEICHNIS 9/10-99

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ZEITGESCHEHEN

Die Demaskierung des Bösen - Teil I

W. Dentler

Wie läßt sich das Böse demaskieren, wenn es in der Maske des Guten auftritt, woran kann man es erkennen? Diese Frage ist eine Frage von prinzipieller, genereller und universeller Bedeutung und wurde vom Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel gestellt. Leider hat er sie nur gestellt, aber nicht beantwortet. Es ist jedoch sehr lobenswert und verdienstvoll, daß er sie gestellt hat, denn sie ist äußerst wichtig.

Mister Wiesel kann die zitierte Frage nicht beantworten, weil Fragen von prinzipieller, genereller und universeller Bedeutung nur von jenen Menschen beantwortet werden können, welche zur philosophischen (wahrheitsorientierten) Reflexion befähigt sind. Die konkrete Antwort auf seine Frage lautet:

Das Böse läßt sich demaskieren, indem man die moralische Verlogenheit seiner Repräsentanten demaskiert, denn die moralische Verlogenheit ist das wesentliche Charakteristikum jener Menschen, welche das Böse repräsentieren.

Evidente Beispiele für die moralische Verlogenheit der Repräsentanten des Bösen liefert jeden Tag jene antideutsche Zeitung, welche sich als „Süddeutsche Zeitung“ maskiert.

In der Wochenend-Ausgabe vom 21./22. August 1999 publizierte sie unter dem Titel »Die Waffe der Erinnerung« folgendes Postulat des Moralpredigers und Friedensnobelpreisträgers Elie Wiesel: »Nie wieder Rassismus, nie wieder eine Politik, die darauf abzielt, den anderen zu schmähen, zu verfolgen, zu erniedrigen.«

In der Wochenend-Ausgabe vom 4./5. Oktober 1997 stellte sie die rhetorische Frage »Was ist deutsch?« und beantwortete sie wie folgt: »Deutsch war für den Rest schon der mittelalterlichen Welt ein Schimpfwort, das plump, versoffen und brutal bedeutete. Deutsch ist, wer zum Volk der Mörder gehört. Deutsch wurde, als Hitlers Herrschaft zu Ende war, endgültig zum beschmutzten Wort.«

Das heißt: Dieselbe Zeitung, welche postuliert „Nie wieder Rassismus, nie wieder eine Politik, die darauf abzielt, den anderen zu schmähen, zu verfolgen, zu erniedrigen“, publiziert real-rassistische Verbalinjurien, welche darauf abzielen, andere (die Deutschen) zu schmähen und zu erniedrigen.

Diese Zitate beweisen, daß jene Zeitung, welche sich als „Süddeutsche Zeitung“ maskiert, von moralisch verlogenen Leuten=Repräsentanten des Bösen gemacht und verlegt wird.

Die moralische Verlogenheit der Herausgeber, Verleger und Redakteure dieses real-rassistischen, fanatisch antideutschen Hetz- und Verleumdungsblattes manifestiert sich – in Großbuchstaben – schon auf der Titelseite; denn obwohl nach ihrer Meinung das Wort „deutsch“ seit dem Mittelalter ein Schimpfwort ist, das plump, versoffen und brutal bedeutet, und obwohl dieses Wort ihrer Meinung nach, als Hitlers Herrschaft zu Ende war, endgültig zum beschmutzten Wort wurde, präsentieren sie ihre Zeitung als „Süddeutsche Zeitung“, Deutschlands große Tageszeitung.

Falls die Herausgeber, Verleger und Redakteure dieser Zeitung tatsächlich Deutsche wären, würden sie die Deutschen nicht systematisch in gehässigster Art und Weise diffamieren und kriminalisieren.

Diffamiert und kriminalisiert werden die Deutschen nicht nur in Deutschland, sondern in allen Ländern, in denen die Repräsentanten des Bösen die uneingeschränkte politische Macht besitzen und die Medien beherrschen; besonders in England, Holland, Frankreich und den USA.

Manchmal tritt das Böse in der Maske des Guten auf. Wie lässt es sich da demaskieren?

Und woran erkennen?

„Gutmensch“ Elie Wiesel:

Die moralische Verlogenheit, Hauptwesensmerkmal jener Leute, welche das Böse repräsentieren, manifestiert sich auch in der politischen Propaganda. Zum Beispiel bei der Propagierung der „Multikulturellen Gesellschaft“.

Jeder gebildete, mit Geist und Verstand begabte Mensch weiß, daß der Begriff „Multikulturelle Gesellschaft“ eine Contradictio in adjecto ist, denn es ist so, wie der Philosoph Friedrich Nietzsche festgestellt hat: „Kultur ist vor allem Einheit des künstlerischen Stils in allen Lebensäußerungen eines Volkes, Einhelligkeit zwischen Leben, Denken, Scheinen und Wollen.“

In einem multi-ethnisch besiedelten Land geht jedoch die Einheitlichkeit des Volksempfindens verloren, denn durch die Etablierung eines bunten Völker- und Rassengemisches wird die ethnische Homogenität der Bevölkerung zerstört.

Folglich inszenieren jene elenden Banausen, welche die „Multikulturelle Gesellschaft“ propagieren und zu diesem Zweck die Masseneinwanderung des afrikanischen, asiatischen, orientalischen und balkanischen Geburtenüberschusses per Gesetzgebung systematisch fördern, das genaue Gegenteil der Kultur: das chaotische Durcheinander der Stile oder die Stillosigkeit.

Mit der systematischen Ansiedlung von Menschen aus extrem unterschiedlichen Kulturkreisen zerstören die Repräsentanten des Bösen nicht nur unsere Kultur, sondern auch die Gesellschaft, denn zwischen extrem unterschiedlichen Menschengruppen ist kein harmonisches Zusammenleben möglich. Es bilden sich nationalistische Gruppen und Grüppchen, welche vorrangig ihre Partikularinteressen verfolgen und nicht integrierbar sind. Außerdem erhöht sich die Zahl der Glaubensgemeinschaften und Sekten und damit die weltanschaulich-politische Zersplitterung der Gesellschaft.

Dazu kommt, daß sich jene Einwanderer, welche nicht auf ehrliche Art und Weise zu Wohlstand kommen, zu kriminellen Vereinigungen zusammenschließen, welche mit brutaler Gewalt ihre banausischen Privatinteressen verfolgen. Die Reste der einheimischen Bevölkerung werden zum wehrlosen Freiwild im eigenen Land.

Resümee: Die politischen Machinationen der Repräsentanten des Bösen haben ausschließlich negative Folgen, denn diese moralischen Falschmünzer haben nur Kraft zur Zerstörung. Ihre Herrschaft führt zwangsläufig zum genauen Gegenteil der Kultur: zur Barbarei.

Fortsetzung folgt

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Die Gründe einer Unterschung

Warum ein junger Franzose sich erhebt und die Ehre Deutschlands verteidigt

Ich bin 1969 geboren, nicht weit von Paris. Meine Eltern sind beide Ärzte. Meine Familie hat durch den Krieg nicht gelitten. Mein Vater und meine Großeltern waren damals in Algerien (zu dieser Zeit noch französische Kolonie). Meine Mutter und ihre Eltern wohnten zwischen Paris und Saint-Jean-de-Monts, einem Dorf an der Westküste Frankreichs. Nach meiner Kenntnis hat kein Angehöriger meiner Familie „kollaboriert“ oder der „Résistance“ angehört. Alle haben nichts anderes getan, als das Ende des Krieges abzuwarten. 1978 ist mein Vater Bürgermeister seines Dorfes und Mitglied des Departement-Rates unter republikanischer Flagge geworden. Heute lebt er völlig zurückgezogen. Zu Hause sprach man wenig vom Krieg, von der Besatzung, von der Befreiung. Meine Eltern hatten zu diesen Themen nur das wiederholt, was sie in der Schule gelernt hatten, nämlich daß der Hitlerismus eine kriminelle Ideologie war und daß, wenn die Anglo-Amerikaner den Krieg nicht gewonnen hätten, wir heute in reinster Sklaverei leben würden. Ich wurde also in einer „politisch korrekten“ Familie erzogen, und nichts wies darauf hin, daß ich eines Tages antikonformistischer Forscher sein würde.

Mit 15 oder 16 Jahren kam bei mir der Verdacht auf, daß man uns bezüglich des Nationalsozialismus belog. Ich hatte nämlich festgestellt, daß sowohl am Gymnasium als auch im Fernsehen bei der Besprechung der Geschichte Deutschlands zwischen 1933 und 1945 immer wieder die gleichen Namen und die gleichen Schlagwörter benutzt wurden, wie „Angriffskriege“, „Vernichtungslager“, „Nazistische Greuel“, „Auschwitz-Birkenau“, „SS-Terror“, „Oradour-sur-Glane“, „Coventry“ usw. Die Geschichte des Nationalsozialismus bestand bloß aus diesen Schlagwörtern und Namen, die zu Symbolen geworden waren: Auschwitz war das Symbol des „hitlerschen Rassenwahns“ geworden, Coventry das Symbol des „kriminellen Krieges der Nazis“, Oradour-sur-Glane das Symbol der „nazistischen Barbarei“ im besetzten Frankreich!

Es schien mir, daß diese Art der Darstellung aus einem einfachen Grunde zurückzuweisen war: Geschichte betreiben, so war ich der Auffassung, besteht darin, die Tatsachen, und zwar alle Tatsachen, die man erfahren kann, aufs sorgfältigste zu prüfen, um sich ein Bild zu machen, das in seiner ganzen Vielschichtigkeit möglichst nahe an die Wirklichkeit herankam. Die Darstellung der Geschichte, die sich damit begnügte, eine Reihe von Namen aufzuzählen, die in den Rang von „Symbolen“ erhoben worden waren, konnte nach meiner Auffassung nur eine falsche und parteiische Geschichtsschreibung sein. Wenn die Deutschen den Krieg gewonnen hätten, hätten sie mit solchen Methoden ihre Geschichte z.B. der französischen Widerstandsbewegung wie folgt beschreiben können: Die „Résistance“ in Frankreich war nichts anderes als eine einzige Barbarei, und die Symbole dieser Barbarei heißen Voiron(1) und Tronçais(2). Nun, wenn nicht geleugnet werden kann, daß die französische „Résistance“ in ihren Reihen zahlreiche skrupellose Kriminelle hatte, so kann man doch ebensowenig von der Hand weisen, daß es neben ihnen Leute gab, die von einem Ideal beseelt waren, das ihnen edel erschien, und daß sie alles daran setzten, ihre Unternehmungen so zu führen, daß sie dem Gegner nicht überflüssiges Leid zufügten. Die Wahrheit war, wie immer, sehr komplex, und man konnte sie nicht dadurch verkünden, daß man ein paar Namen oder einige als unumstößlich ausgegebene Behauptungen in die Welt setzte.

Da ich keine anderen Informationen besaß als die, die von den offiziellen Medien stammten, konnte mein Verdacht nicht bestätigt werden. Ich gab mich damit zufrieden, in aller Stille zu zweifeln und meine Fragen für mich zu behalten.

Alles dies änderte sich aber schlagartig 1989 mit den Enthüllungen über den Ausbruch des deutsch-sowjetischen Konfliktes im Juni 1941 und bezüglich Katyns. Ich hatte häufig sagen hören, daß der von Deutschland am 22. Juni 1941 begonnene Überraschungsangriff auf die Sowjetunion das „Symbol“ der „nazistischen Aggressionen“ war. Man hatte mir auch erzählt, daß Katyn das „Symbol“ der „nazistischen Kriegsverbrechen an entwaffneten Soldaten“ war.

Nun wurde 1989 durch das Buch des russischen Dissidenten, Diplomaten und hochrangigen Offiziers des sowjetischen militärischen Geheimdienstes GRU, Viktor Suvorow (Pseudonym) „Der Eisbrecher/Hitler in Stalins Kalkül“(3) (Deutsche Ausgabe: 9. Aufl. – Stuttgart: Klett-Cotta 1996) bekannt, daß Stalin im Jahre 1941 den Angriff auf das deutsche Reich plante. Dadurch, daß Hitler als erster angriff, ist er Stalin nur zuvorgekommen. Hinzu kam, daß im Jahre 1990 die sowjetische Regierung offiziell ihre Verantwortung am Massaker der polnischen Offiziere in Katyn zugab.

Innerhalb von zwei Jahren waren damit zwei „Symbole“ umgestürzt worden, die beide ein halbes Jahrhundert überlebt hatten. Ich zog hieraus den Schluß, daß in gewissen Fällen die Wahrheit im Lager der Nationalsozialisten zu suchen war und die Lüge im Lager der Alliierten. Nun hat man mir immer gesagt, daß J. Goebbels der große Spezialist der Lüge war und daß, wenn die deutsche Propaganda sich im Widerspruch zu den Behauptungen der Alliierten befand, die Wahrheit stets auf Seiten Letzterer lag.

Ebenfalls im Jahre 1990 sahen sich die offiziellen Behörden des Museums von Auschwitz gezwungen, zuzugeben, daß in diesem Lager nicht 4 Millionen umgekommen waren, wie man dies seit 1945 behauptete, sondern höchstens 1,1 Millionen. Natürlich erklärten die Medien und die Historiker, daß diese Revision nichts an dem symbolisierten Grauen von Auschwitz änderte. Vielleicht. Dennoch änderte dies auch nichts daran, daß hier wiederum die Siegermächte dadurch gelogen hatten, daß sie die Zahlen um sage und schreibe 400 % aufgebauscht hatten.

Von dem Augenblick an ließ mich die eine Frage nicht mehr los: Zu wieviel anderen Dingen bezüglich des Zweiten Weltkrieges hatten die Sieger ebenfalls gelogen?

Um die Antwort hierauf zu finden, studierte ich zahlreiche antikonformistische Werke. 1990 lieh mir ein Freund eines Tages zwei dieser Werke, die die offizielle Lesart des Dramas von Oradour-sur-Glane Lügen straften(4). Hierdurch sehr auf die Wahrheit erpicht geworden, beschloß ich, zu dieser Affäre eine Untersuchung durchzuführen. Die Ergebnisse der Ermittlungen, die mit Freunden durchgeführt wurden, sind in dem Buch „Die Wahrheit über Oradour“, Druffel-Verlag, Leoni, 1999, enthalten. Unsere Schlußfolgerung ist unumkehrbar: Die offizielle Darstellung, derzufolge ein Massaker absichtlich von einer Kompanie der Waffen-SS begangen worden sei, ist unwahr! Nein! Die Soldaten der Division „Das Reich“ haben sich nicht zufällig in diesen Ort begeben. Nein! Sie sind nicht gekommen in der Absicht, dessen Einwohner umzubringen. Nein! Sie haben die Frauen und Kinder in der Kirche nicht umgebracht. Diese sind durch eine Explosion eines Munitionslagers getötet worden, das von Maquisards im Dachstuhl des Gotteshauses angelegt worden war und das am Tag des Dramas aus noch unbekannten Gründen explodiert ist.

Hier handelte es sich also um einen von den Siegern erfundenen neuen Mythos, der zusammengebrochen ist. Wieder einer mehr. Aber nicht irgendeiner, denn dieser Mythos war und ist das Symbol schlechthin der nazistischen Barbarei im besetzten Frankreich.

Bei meinen Bemühungen, das kennenzulernen, was ich als die Wahrheit ansehe, hatte ich auf zahlreiche Einwände zu antworten. Manche erklärten mir vor allem: „Wollen Sie damit zu verstehen geben, daß die SS keine Verbrechen im besetzten Frankreich begangen hat? Was Sie da tun, ist nichts anderes als die Rehabilitierung der Nazis.“ In Wirklichkeit will ich gar nichts zu verstehen geben. Ich weise nur nach, daß das Symbol der „nazistischen Barbarei im besetzten Frankreich“ auf historischem Betrug beruht. Wenn die Franzosen damit fortfahren wollen, öffentlich zu behaupten, daß die Deutschen während der Besatzung ein verbrecherisches Verhalten an den Tag gelegt haben, so müssen sie schon ein ganzes Bündel eindeutiger Beweise vorzeigen und nicht historische Lügen, die zu „Symbolen“ hochstilisiert wurden. Wenn ihnen das gelingt, hätte ich keinerlei Bedenken, mit allen zusammen zu sagen, daß die Deutschen in Frankreich zwischen 1940 und 1944 systematisch eine verbrecherische Politik betrieben haben. Wenn es ihnen jedoch nicht gelingt, dann muß man sich dazu aufraffen, das Ansehen der Besatzungsmacht wiederherzustellen, zumindest wenn es sich um diese Beschuldigung handelt. Das ist nur gerecht, und niemand darf sich gegen die Gerechtigkeit auflehnen.

Eine andere Bemerkung, die man häufig hörte, war folgende: „Es geht doch nicht darum, auf welche Art die Frauen und Kinder von Oradour umgekommen sind. Selbst wenn Sie die Wahrheit sagen, so bringt ihnen das ihr Leben nicht zurück und verringert auch nicht den Schmerz der Überlebenden.“ Ich antwortete jedes Mal: „Wenn die Todesursache der Frauen und der Kinder von Oradour von geringer Bedeutung ist, warum verbergen dann die französischen Behörden seit 1944 die eigentliche Ursache, indem sie eine falsche Darstellung der Tatsachen geben? Und warum vor allem fahren sie ein halbes Jahrhundert danach damit fort, die Lüge zu schützen, indem sie alle Bücher verbieten, deren Zielsetzung darin besteht, die Wahrheit wiederherzustellen(5)?

Diese Frage führt uns zum Kern des Problems. Die Alliierten behaupteten, daß sie im Namen des Rechts und der Gerechtigkeit in den Krieg zogen. Nun aber hat derjenige, der für diese edlen Werte kämpft, nichts zu verbergen – im Gegenteil. Das Gute fürchtet sich nicht vor dem Licht, es sucht dieses. Als Christus lehrte, versteckte er sich nicht. Er sprach öffentlich am hellichten Tag, auf offenen Plätzen oder in den Synagogen.

Die Sieger von 1945 haben aber gelogen. Sie haben gewaltig gelogen, in zahlreichen Fällen. Sie haben bezüglich Katyns gelogen, bezüglich Oradours haben sie gelogen, über die Ursachen des deutsch-sowjetischen Krieges haben sie gelogen, bezüglich xxx xx xxxxxxxx xxxxxx xxx xxxx xxxxxxxx xxxxxxxxxxx xxxxxxxxxx xxxxxxxxxx xxxxxxxx. Heute noch halten sie einen Teil ihrer Lügen aufrecht, und damit niemand ihnen ihre Maske abreißt, halten sie Tonnen von Dokumenten zurück(6). Sie scheuen das Licht der Wahrheit und verkriechen sich davor.

Meiner Ansicht nach ist diese Feststellung von größter Bedeutung, denn sie zeigt, daß diese Schwarz-Weiß-Malerei, derzufolge der Zweite Weltkrieg den Kampf des Guten – verkörpert durch die Alliierten – gegen das Böse – verkörpert durch das Deutschland Hitlers – nicht stimmte. Am Ende meiner Überlegungen mußte ich zwangsläufig zu der Überzeugung gelangen, daß der Nationalsozialismus nicht das „absolut Böse“ war.

Man kann sich meine quälende Frage als junger Franzose, der in einer „politisch korrekten“ Familie aufgewachsen war, vorstellen, als diese Schlußfolgerung in mir unausweichlich wurde. Alle meine Überzeugungen flossen dahin. Die Wahrheit, davon war ich von nun an überzeugt, wurde uns seit über 50 Jahren absichtlich verheimlicht. Jetzt wollte ich mir Gewißheit verschaffen.

Das erste Licht in dieses Dunkel ergab sich für mich dadurch, daß ich eines Tages Gelegenheit hatte, den „Endgültigen Bericht“ zu lesen, den der britische Gesandte in Berlin, Sir Nevile Henderson, für die britische Gesandtschaft am 20. September 1939 geschrieben hatte. Obwohl er dem Nationalsozialismus sehr feindlich gesonnen und darauf bedacht war, den dem deutschen Reich erklärten Krieg zu rechtfertigen, schrieb dieser Autor:

Zahlreiche soziale Reformen des Herrn Hitler waren trotz ihrer absoluten Verweigerung der persönlichen Freiheit der Gedanken, der Worte oder Taten, außerordentlich fortschrittliche demokratische Reformen. Die Bewegung „Kraft durch Freude“, die Maßnahmen auf dem Gebiete der körperlichen Ertüchtigung der Nation und vor allem die Organisation des Arbeitsdienstes, eine Idee, die Herr Hitler, so sagte er mir persönlich, aus Bulgarien übernommen hatte, sind typische Beispiele einer wohlwollenden Diktatur [...]. Ein großer Teil der diesbezüglichen Gesetzgebung [die des Nationalsozialismus] wird in einer neuen und besseren Welt überleben.(7)

Dieses Urteil, das sicherlich eher als summarisch zu bezeichnen ist, hat meine Ahnungen bestätigt. Zum ersten Mal in meinem Leben las ich einen Text, in dem man bezüglich Hitler-Deutschlands von „außerordentlich fortschrittlichen demokratischen Reformen“ sprach, von einer „wohlwollenden Diktatur“ und von einer Gesetzgebung, die „in einer neuen und besseren Welt überleben würde“.

Nun war Sir N. Henderson kein oberflächlicher, von Goebbels dazu bezahlter Beobachter, die deutsche Propaganda zu verkünden. Es handelte sich bei ihm um einen britischen Staatsangehörigen, der im Dienste Ihrer Majestät stand. Er hatte mehrere Jahre in Deutschland verbracht und als Botschafter zahlreiche Informationen gesammelt. Folglich kann sein Urteil nicht mit einer einfachen Handbewegung abgetan werden.

Diese Feststellung überzeugte mich davon, daß die Wahrheit über den Nationalsozialismus nur in Dokumenten zu finden war, die vor 1945 datierten. Ich begab mich in die Bibliotheken und las dort Werke aus jener Zeit, die von Deutschland handelten. Außer „Mein Kampf“ von Adolf Hitler studierte ich vor allem das Werk von Cesare Santoro, das 1938 in Berlin unter dem Titel: „Vier Jahre HitlerDeutschland. Ein Ausländer berichtet“ veröffentlicht wurde, sowie das Werk von Marcel Laloire, das 1935 in Brüssel unter dem Titel erschienen war: „Neues Deutschland. Soziale und wirtschaftliche Reformen“. Ich entdeckte zahlreiche Aspekte des Nationalsozialismus, die man mir verborgen hatte, vor allem seine gesamte, unbestreitbar von Erfolg gekrönte, soziale Politik.

Sir N. Henderson hatte sich also nicht getäuscht.

Ich entdeckte außerdem mit großer Überraschung, daß die jüdische Frage in den beiden letztgenannten Werken sehr wenig Platz einnahm und daß man darin überhaupt nicht von einer Verfolgung sprach, sondern lediglich über eine Gesetzgebung, die eine vollständige Trennung von Juden und Nichtjuden vorschrieb (z.B. mußten die Juden eigene Schulen haben). In diesem Buch von C. Santoro war außer einigen Anspielungen an der einen oder anderen Stelle die Frage der Nürnberger Gesetze auf einer einzigen Seite (S. 81) abgehandelt worden, während das gesamte Werk 336 Seiten umfaßte. Die restlichen Teile des Buches beschäftigten sich mit den öffentlichen Finanzen, dem Verkehr und den Nachrichtenverbindungen, der Sozialpolitik, der Jugendbewegung usw.

Nach und nach wurde mir bewußt, daß der Hitlerismus keine Ideologie des Todes war, sondern die Reaktion eines Volkes auf das, wie wir heute wissen, den Keim des Zweiten Weltkrieges in sich tragende Diktat von Versailles und auf die materialistische Welt Mammons, eine Welt, die im Westen durch das plutokratische Amerika und im Osten durch die bolschewistische UdSSR verkörpert wurde.

Nun konnten diese beiden Weltanschauungen (die des Materialismus und die des Nationalsozialismus) nicht nebeneinander bestehen, da zwei Hauptursachen die Existenz eines nationalsozialistischen Regimes in Europa für Mammon unerträglich machten:

Die erste dieser Ursachen war eine geopolitische: 1939 wachte England, eine der Hauptmächte Mammons, darüber, daß kein Land in Kontinentaleuropa stärker als die anderen Länder auf dem Kontinent wurden, denn dieses hätte dadurch, daß es Europa beherrschte, die britischen Interessen gefährdet. Diese Doktrin, die seit Jahrhunderten in England galt, war bekannt unter dem Namen der „Balance of power“(Gleichgewicht der Mächte). Nun bedrohte Deutschland dieses Gleichgewicht der Mächte dadurch, daß es politisch und wirtschaftlich gefährlich stark wurde. Folglich mußte England handeln. Diese These stammt nicht von mir, sondern von einem Angelsachsen. F.A. Voight schrieb 1943:

„[Das Gleichgewicht der Mächte] ist keine Doktrin. Es ist für Großbritannien und das Empire die unveränderliche Bedingung des Überlebens. Jede Macht, die die unbestrittene Vormachtstellung in Kontinentaleuropa inne hat, kann morgen Herrscher über die Britischen Inseln werden.

Weder der Völkerbund noch irgendein System kollektiver Sicherheit, auch nicht die Abrüstung, können an diesen Tatsachen etwas ändern. Sobald das Gleichgewicht der Mächte gefährdet ist, brechen alle kollektiven Systeme zusammen, und Großbritannien wird, wenn es nicht gerade dabei ist, unterzugehen, reagieren. So reagierte dieses Land 1939. Der Mechanismus des Gleichgewichts funktionierte nicht mehr, und am 1. September dieses gleichen Jahres, am Tag, an dem Deutschland Polen angriff, wurde der Völkerbund sofort all seiner bisher innegehabten Machtbefugnisse entkleidet, und nachdem dieser Mechanismus zusammengebrochen war, brach der Zweite Weltkrieg aus. England kämpfte für die Erhaltung des Gleichgewichts – einzig und allein aus diesem Grunde und aus keinem anderen. Die allgemein geltende These, derzufolge Deutschland Krieg geführt hat, um die Welt zu beherrschen, ist unserer Meinung nach irrig. Das Reich wollte eine Weltmacht sein, aber ,eine Weltmacht sein‘ ist etwas ganz anderes als ,die Welt beherrschen‘. England war eine Weltmacht, beherrschte aber nicht die Welt.“(8)

Der zweite Grund war rein politischer Art. Zahlreiche Länder, wie Frankreich, Dänemark, Belgien, Rumänien, Großbritannien und sogar Amerika, die die nationalsozialistischen Erfolge vor allem auf dem sozialen Gebiet feststellten, mußten zusehen, wie sich bei ihnen nationalistische Parteien bildeten, die von Tag zu Tag an Boden gewannen(9). Geblendet vom deutschen politischen und wirtschaftlichen Wunder, das sie mit den wiederholten Mißerfolgen ihrer Regierungen verglichen, kämpften die Männer dieser Parteien für die Einführung von sozialen Strukturen in ihren Ländern, die denen des Dritten Reiches entsprachen. Nach Italien, Deutschland und Spanien geriet ganz Europa in Gefahr, Mammon zu entgleiten.

Das sind die beiden Hauptgründe, weshalb dieser entschied, den Nationalsozialismus zu vernichten. Und da es nicht möglich war, ihn von innen heraus zu destabilisieren, gab es nur die einzige Möglichkeit des Krieges. Ich weiß, daß viele junge Leser hier aufschreien werden: „Absolut nicht! Die Demokratien sind in den Krieg gezogen, um Polen vor Deutschland zu retten, das in dieses Land eingefallen war.“ Wenn wir das zunächst dahingestellt sein lassen wollen, müssen wir aber die folgenden Fragen stellen:

Für alle, die der Ansicht sind, daß England in den Krieg gezogen ist, um Polen zu retten, bleiben alle diese Fragen unbeantwortet. In Wirklichkeit haben die westlichen Demokratien nicht zu den Waffen gegriffen, um die Unabhängigkeit kleiner Nationen zu retten, sondern einzig und allein, um das nationalsozialistische Deutschland zu vernichten. An Beweisen hierfür mangelt es nicht. Ich führe davon nur zwei an: Am 11. Juni 1940 schloß Winston Churchill eine Zusammenkunft der höchsten Vertreter der Alliierten in der Nähe von Briare (Frankreich) mit den Worten, daß, selbst wenn Frankreich völlig besetzt werden sollte, die Alliierten letzten Endes über die Mittel verfügen würden, die dazu nötig seien, zu siegen und das nationalsozialistische System zu vernichten(11). Ein Beweis dafür, daß man sich untereinander seit Beginn des Konfliktes heimlich über Polen lustig machte. Worum es ging, war einzig und allein die Vernichtung des nationalsozialistischen Systems.

Auf der Konferenz von Casablanca im Jahre 1943 beschlossen Churchill und Roosevelt, den Krieg bis zur „bedingungslosen Kapitulation Deutschlands“ fortzusetzen. Diese Entscheidung war von weittragendster und unheilvollster Bedeutung, zwang sie doch das Reich, bis zum Allerletzten zu kämpfen. Paul Schmidt, Hitlers Dolmetscher während seiner Gespräche mit ausländischen Persönlichkeiten, schreibt in seinen Memoiren:

„Ich war mir sofort bewußt [nachdem die Alliierten die Forderung nach der bedingungslosen Kapitulation gestellt hatten], daß die Stellung Hitlers gegenüber dem deutschen Volk und seinen Verbündeten dadurch außerordentlich gestärkt wurde, wohingegen die Opposition, die sich gerade Ende Dezember [1942] durch eine Äußerung Ciano’s Gehör verschafft hatte, an Macht verlor. Ich begriff nicht weniger deutlich, daß diese Forderung nach der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Opposition im Innern einen außerordentlich harten Schlag versetzt hatte [ ... ]."

Danach hatte ich häufig den Italienern und auch Antonescu, wenn diese dazu rieten, mit den Westmächten oder mit Rußland Frieden zu schließen, die Worte Hitlers zu übersetzen: „Sie sehen ja selbst, daß, falls wir versuchen sollten, ins Einvernehmen mit einem unserer Gegner zu kommen, wir nichts anderes zu erwarten haben als die Forderung nach der bedingungslosen Kapitulation.“(12)

Admiral Dönitz erklärte seinerseits folgendes:

„[Die Forderung nach der bedingungslosen Kapitulation] hieß, daß wir bei einer Unterwerfung keinerlei Rechtsansprüche hätten, sondern der Gnade des Siegers ausgeliefert sein würden."

Was das bedeuten würde, zeigte die Forderung Stalins auf der Konferenz von Teheran Ende November 1943, wo er verlangte, daß mindestens 4 Millionen Deutsche für viele Jahre als Arbeitskräfte nach Rußland verschickt werden sollten ...

Was wir möglicherweise zu erwarten hatten, zeigte ferner der Morgenthau-Plan, der im September 1944 auf der Konferenz von Quebec von Roosevelt und Churchill beschlossen wurde und der die Vernichtung der deutschen Industrie und aller deutschen Bergwerke vorsah. Deutschland sollte danach ein Weideland werden.

Angesichts der Forderung des Gegners nach bedingungsloser Kapitulation war es daher für einen führenden deutschen Soldaten, der im Jahre 1943 oder 1944 glaubte, daß der Krieg militärisch nicht mehr zu gewinnen sei, zwecklos, Hitler zu erklären, nun müsse er den Krieg beenden und Frieden schließen. Denn der Soldat hätte ja hierfür keinen anderen als den 1943 und 1944 nicht gangbaren Weg der bedingungslosen Kapitulation vorschlagen können.“(13)

Seite 424 - 425 schreibt er:

„[...] . Es war also klar, daß die Beendigung des Krieges im Winter 1944/45 angesichts der Forderung der Alliierten nach einer Kapitulation ohne Bedingungen den Tod von Millionen von Menschen der deutschen Zivilbevölkerung und von Soldaten der Ostfront bedeutet hätte. [...]. Keiner der bedauernswerten Flüchtlinge aus dem Osten wäre damit einverstanden gewesen, den Russen ausgeliefert zu werden, kein deutscher Soldat wollte in russische Gefangenschaft geraten. Die Soldaten hätten den Befehl, stehenzubleiben und sich gefangennehmen zu lassen, nicht befolgt [...]. So hätte auch keiner der führenden Männer zu diesem Zeitpunkt den Kapitulationsvertrag unterzeichnen können, ohne zu wissen, daß er gebrochen werden würde, aber auch ohne zu wissen, daß damit eine große Zahl von deutschen Menschen im Osten ihrem Schicksal überlassen werden müßte und vernichtet worden wäre – eine Entscheidung, die niemand auf sein Gewissen nehmen konnte [ebenda].“

Am 2. April 1945, als alles verloren war, erklärte Hitler:

Wenn wir in diesem Krieg unterliegen sollten, kann es sich für uns nur um eine totale Niederlage handeln. Unsere Feinde haben ihr Kriegsziel so offengelegt, daß wir uns bezüglich ihrer Absichten absolut keinerlei Illusionen hingeben dürfen. [...] Sie werden ihre Waffen solange nicht ruhen lassen, bis sie das nationalsozialistische Deutschland zerstört, vernichtet, pulverisiert haben werden. Es ist übrigens der Wille des Schicksals, daß ein unglücklich geführter Kampf in einem Krieg wie diesem, in dem sich zwei so gegensätzliche Weltanschauungen gegenüberstehen, mit einer totalen Niederlage enden wird. Dieser Kampf muß auf beiden Seiten bis zur völligen Erschöpfung geführt werden, und wir wissen, daß wir, was uns betrifft, bis zum Sieg oder bis zum letzten Blutstropfen kämpfen werden(14).

Wenn das Kriegsziel der Alliierten tatsächlich darin bestanden hätte, Polen (und andere während des Krieges besetzten Länder) wieder voll und ganz herzustellen, so hätten sie so gehandelt, wie etwa die Deutschen nach dem Krieg von 1870/71, indem sie sich damit begnügt hätten, der besiegten Regierung einen angemessenen Friedensvertrag aufzuerlegen. Die Tatsache jedoch, daß sie mit ihren Forderungen nicht gezögert haben, den Krieg zu verlängern und zu radikalisieren, wobei sie ganze Städte in Deutschland und in Japan zerstörten, wodurch Millionen von Zivilisten und Soldaten nur aus dem Grunde getötet wurden, daß sie Deutsche oder Japaner waren, zeigt, daß ihr wirkliches Kriegsziel nicht der Verteidigung der Kultur galt, sondern der Vernichtung um jeden Preis politischer Systeme, deren Dasein und Erfolge nicht geduldet werden konnten ...(15)

Als 1945 die Waffen schwiegen, erwachten die Sieger, völlig überrascht. Sie hatten vorgegeben, für die Kultur, die Achtung und die Gerechtigkeit gekämpft zu haben. Nun aber war ihr Kreuzzug ein einziges Massaker an Unschuldigen. Um die feindliche Zivilbevölkerung zu demoralisieren, griffen sie zu dem (...)

(VHO: der Rest fehlt)


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