Deutschland
Schrift für neue Ordnung


INHALTSVERZEICHNIS 11/12-2000

VOLK - NATION - EINHEIT

Die Ketten der modernen Zeit

3

Die Bankrotterklärung

8

ZEITGESCHEHEN

Deutschland – schuld am II. Weltkrieg? – Teil XXV

18

Ergänzungen zu den Protokollen der Weisen von Zion – Teil I

25

Anti-Wehrmachtsausstellung – Teil XVIII

34

Niemals vergessen!

35

Ein Soldatenschicksal

39

Fremdarbeiter im Dritten Reich – Teil III

42

KULTUR


Sexualität - Liebe - Ehe – Teil I

49

Mission erfüllt

52

RECHT


Amtsgericht Düren – Strafprozeß

55

Der Stahlhelm e. V.

61

U. Walendy – E. Kemper – G. Deckert

65

WIRTSCHAFT


Der Globalisierungsbischof

68

Dürfen BRD-Politiker Hoheitsrechte verkaufen?

73

BÜCHER

79


VOLK - NATION - EINHEIT


Die Ketten der modernen Zeit

Ch. Bärthel

Es ist schon viele Jahrzehnte her, als G. B. Shaw einmal sagte:

Es ist leichter, Leuten Ketten anzulegen, als sie ihnen abzunehmen, wenn die Ketten anständig aussehen.“

Diesen Satz fand ich in einem Buch von Mathilde Ludendorff, welches aus dem Jahre 1931 stammt. Doch bis heute hat dieser Satz seine Gültigkeit nicht verloren, ja er beweist sich jeden Tag, wenn man einmal mit nüchternem Blick die Menschen unserer Zeit beobachtet. Doch die Frage, die mir beim Nachdenken über die Aussage kam, ist, ob denn die Ketten, mit denen die Menschen unserer Tage gefangen sind, noch anständig aussehen.

Ist es nicht vielmehr so, daß Unmoral und Ausschweifungen aller Art immer mehr zunehmen? Ja, in der Tat, so ist es. Doch mir kommt es vor, als ob die Masse der Bevölkerung es nicht einmal mitbekommt, so sind sie alle gefangen in den Ketten des modernen, globalen, multikulturellen Denkens unserer Tage. Und damit auch ja keiner merkt, daß er ein Gefangener niederer Triebe ist, wird den Menschen über Massensuggestion per Fernsehen, Radio und Illustrierte weisgemacht, ihr Verhalten sei normal und fast alle würden so denken. Doch daß damit die Abartigkeiten von Noch-Minderheiten hochgejubelt und zum Teil ja geradezu einem eingeredet werden, scheint schon kaum mehr einer mitzubekommen. Wenn Perversitäten, wie Homosexualität, Partnertausch und andere Abartigkeiten als normal hingestellt und unverhältnismäßig viel darüber berichtet wird, so dient dies nicht zur Befreiung der darin gefangenen Menschen, sondern zur Versklavung noch weiterer Zuschauer, Hörer und Leser solcher Berichte, die meist mit viel Bebilderung rübergebracht werden, damit dadurch die niederen Instinkte der Menschen gefüttert werden und somit weitere Menschen in solcherlei Versklavung gebracht werden können.

Es wird den Leuten weisgemacht, sie seien durch solcherlei Aktivitäten frei, doch damit täuscht man die Massen, um sie besser beherrschen zu können. Denn wenn man die Bevölkerung in niederen Trieben gefangen hält, so läßt sie sich leichter beherrschen. Da aber für die, die hinter den Kulissen der Regierungen eigentlich die Welt regieren, klar ist, daß noch zu viele Menschen wissen, was richtig und falsch ist, durch das allen von Gott gegebene Gewissen, so flößt man ihnen (ja, ich könnte Ihnen hier auch groß schreiben) ein, die Abartigkeiten seien gar keine solchen und für das Wohlbefinden ganz normal. So schafft man sich moderne Sklaven mit umprogrammierten Hirnen, da sich nur so die Masse nach der alten Weisheit der Römer „Brot und Spiele“ beherrschen läßt. Den Leuten wird jegliche Klarheit und Überwinderkraft, die den Perversitäten entgegenstehen, ausgeredet, und sie werden langsam, aber sicher zu willigen Vollstreckern der geplanten und in der Entstehung befindlichen Neuen-Welt-Ordnung.

Wenn mir jemand dies nicht glauben will, so soll er nur einmal öffentlich gegen Partnerwechsel (Ehebruch), Homosexualität usw. Stellung beziehen, und er wird merken, wie fanatisiert ein Großteil der Bevölkerung schon gegen seine Erkenntnis lostoben wird. Er wird als veralteter, verdrehter Idiot abgelehnt und regelrecht ausgeschlossen aus der „modernen“ Gesellschaft. Dabei merken die Leute, die gegen diese Erkenntnisse sind, nicht mal mehr, daß sie die eigentlichen Idioten und hirnmanipulierten Vollstrecker der sehr nahen Weltdiktatur sind.

Wenn also das gesunde Gewissen der geplanten Weltdiktatur im Wege steht, so versucht man einfach das Gewissen umzuprogrammieren, ja ich könnte sogar sagen, man versucht es zu töten. So wie schon einmal Rom versuchte, die Welt zu beherrschen, was ihm auch über lange Zeit gelang, so versucht nun wieder eine Macht, die Welt zu beherrschen. Doch dies kann ihr nur gelingen, wenn sie die Köpfe der Menschen beherrscht. Dazu ist ihr jedes Mittel recht. Derzeit erleben wir, wie die Fundamente der Moral und Sitte zerstört werden, indem die Leute auf niedere Triebe hin umprogrammiert werden. Mir persönlich kommt es so vor, als ob schon fast die gesamte Bevölkerung wie unter einer Art Massenhypnose steht, ohne es mitzubekommen, und Dinge tut, die eigentlich für den gesunden Menschenverstand, der sich nicht unter dieser Massenpsychose befindet, nicht nachvollziehbar sind. Es ist nur so zu erklären, daß diese Dinge bewußt herbeigeführt wurden, damit die Pläne zur absoluten Herrschaft realisiert werden können.

Wenn ich einmal tiefgründig über diese Dinge nachdenke, wozu scheinbar kaum noch jemand in der Lage ist, so ist es für mich leicht vorstellbar, daß dieser Sinnesrausch, in dem die Menschen versklavt werden, sich schon sehr bald in einen Blutrausch verwandeln kann. Schon jetzt ist die Tendenz dahin zu erleben, spricht man die Leute einmal auf ihren Zustand an. Man wird fast gelyncht, wenn man eine klare Position vertritt. Dabei haben die meisten Leute selber überhaupt keine klare Meinung mehr, sie lassen sich einfach wie tote Fische von der Strömung treiben. Nur die noch wenigen lebendigen Fische schwimmen gegen den Strom – hin zur Quelle des Lebens! Ja, die manipulierten versklavten Seelen reagieren regelrecht allergisch gegen die Wahrheit. Sie sind die eigentlich untoleranten Zeitgenossen, nach dem ihnen eingeimpften Motto „Keine Toleranz der Intoleranz.“ Daß mit diesem Motto aber die Brechung aller freien Meinung und die Zerstörung aller nötigen Fundamente erreicht werden soll, merken sie nicht. Auch dieses Motto der „modernen“ Zeit zeigt mir, daß dahinter der Versuch der Gleichschaltung der Massen steckt, die gegen feste Maßstäbe fanatisiert und innerlich manipuliert werden. Wie sagte doch vor langer Zeit einer unserer großen Schriftsteller sinngemäß: „Die Wahrheit ist mit der Masse nie gewesen, stets waren es einzelne nur, die sie erkannten.“ Gerade heute trifft dieser Satz mehr denn je zu. So ist es nicht verwunderlich, daß man diejenigen, die hinter die Kulissen der Weltpolitik schauen können und sich nicht gleichschalten lassen, auf einem Minimum hält, was ihr Vermögen als auch ihren Einfluß betrifft.

Mir selbst geht es ja so, daß ich aus dem öffentlichen Dienst entfernt wurde und auch durch die mir vorgelegten Umstände auf einem sozialen Minimum gehalten und auch ins politische Abseits gestellt werde. Sollte mein Einfluß zu groß werden, so gibt es entweder gegen mich geführte Prozesse (der erste lief bereits, mit einem meiner Ansicht nach schon vor der Verhandlung feststehenden Urteil gegen mich), oder man versucht mich ganz auszuschalten, was einigen Aufklärern vor mir schon so erging.

Doch wenn ich diese Dinge aufzeige, so denken die gleichgeschalteten Zeitgenossen, dies könne unmöglich so sein – oder sie beziehen gar keine Stellung mehr dazu, da sie dies innerlich schon gar nicht mehr können, was mir wiederum zeigt, was mit ihrem Denken getan wurde. Viele mir nahestehende Leute kneifen auch an einem bestimmten Punkt, was ich nicht nur als „Feigheit vor dem Feind“ abtun will, sondern auch als Resultat der Massensuggestion durch die Medien betrachte. In letzter Zeit merke ich sogar, wie die Leute gar nicht mehr reagieren, wenn man bestimmte Fakten auf den Tisch legt. Vor Jahren diskutierten die Leute wenigstens dagegen, doch selbst diese Zeiten sind schon vorbei – und kaum einer merkt, was da vor sich geht. Es begegnet einem keine konstruktive Kritik mehr, nur noch Ablehnung. Damit versuchen die Hintermänner des Geschehens, auch noch den Letzten, der seine Stimme erhebt, in Selbstzweifel zu stürzen und dazu zu bewegen innerlich wie äußerlich zu kapitulieren, und zwar vor der künstlich herbeigeführten scheinbaren Ansicht der breiten Masse. Und breit ist diese im wahrsten Sinne des Wortes, plattgemacht, urteilsunfähig und wie trunken im Rausch der Perversitäten. Das Schlechte wird für gut erklärt und das Gute wird für schlecht erklärt – und die Massen schlucken jedes Gift, was ihnen dargereicht wird.

Wo in einigen Naturvölkern noch das Bewußtsein vorhanden ist, sich nicht mit anderen Völkern zu vermischen, gilt man hierzulande als ganz bösartiger Mensch wenn man nur mal laut zu denken wagt, daß es für die Erhaltung der Rasse doch gute Gründe gibt. Weh dem, der gegen Völkervermischung redet, der wird wie ein Schwerverbrecher dargestellt und als „Rassist“ beschimpft. Man will diese eigentlich zur Volkserhaltung notwendige Verhaltensweise völlig beseitigt wissen, damit sich die dann zersetzte Weltbevölkerung noch leichter beherrschen läßt.

Wo man Grenzen beseitigt, gewinnt das Uferlose die Oberhand, und dies kann nur negativ sein.

Jeder vernunftbegabte Mensch würde dies erkennen, wenn man ihm das Denken nicht schon umprogrammiert hätte.

Als ich einmal über Rassenerhalt sprach, so hielt man mir entgegen, es gäbe gar keine verschiedenen Rassen1) Das ist ungefähr so, wie wenn ich über Planeten und über die Sonne rede und der Zuhörer macht seine Augen zu, hält sich noch die Hände vors Gesicht und behauptet ganz stur und steif, es gäbe gar keine Planeten und schon gar nicht so etwas wie eine Sonne. Ja, wenn man die verschiedenen Völker zersetzt, wird es auch bald keine verschiedenen Völker mehr geben, sondern nur noch einen minderwertigen Haufen leicht beherrschbarer, gleichgeschalteter Bastarde, die willig als Marionetten der Einen-Welt-Diktatur ihrem Beherrscher folgen und ihm die Ehre geben.

Wenn jetzt einer diese Aussagen ablehnt, hat er noch nicht einmal gemerkt, daß wir schon mitten in dieser Entwicklung stehen. Warum wird die Eigenständigkeit von Nationen zerstört? Warum werden Grenzen aufgelöst? Warum werden verschiedene Kulturen und Rassen zersetzt? Warum gibt es so etwas wie den EURO? Warum gibt es die UNO und die Welthandelsorganisation? Warum entwickelt sich alles hin zu einer Art Einheitsbrei? Wer hat dies initiiert und welche Ziele stehen hinter all dem? Denk doch einmal darüber nach, wenn Du nicht auch schon gleichgeschaltet worden bist! Welche Kreise haben hinter all den offiziellen Strukturen die Fäden in der Hand? Hast Du überhaupt Interesse daran, dies zu wissen oder konnten die Weltbeherrscher der Finsternis Dir dies auch schon gleichgültig werden lassen? Ahnst Du vielleicht, was gespielt wird, und hast schon resigniert? Frage Dich, wer Dich dahin gesteuert hat!

Selbst in den Schulen wird eine vorgegebene Meinung abverlangt, wer diese nicht wiedergibt, hat schon seine schlechte Bewertung in der Tasche. Wer also nicht systemkonform mitmacht, über den steht schon das Urteil fest. Mitunter merken die Schüler bzw. Auszubildenden nicht mal mehr, daß sie eine vorgegebene Meinung in Arbeiten wiedergeben sollen, da sie denken, es ist ihre eigene Auffassung, denn die Fragestellung lautet mitunter: „Was ist Deine/Ihre Meinung zur Lösung der und der Probleme...?“ Darüber wie die Frage gestellt wird, wird den Schülern schon eine Sache als Problem suggeriert, ohne daß dies vielleicht eins ist, ja oft ist die als Problem dargestellte Sache eigentlich sogar gut. Da die Interessen der Bevölkerung aufgrund der massenhaften Beeinflussung durch die gezielt von den Mächtigen im Hintergrund eingesetzten Medien auf oberflächliche, eigentlich unwichtige Dinge und Verdrehtheiten hingesteuert wurden und immer mehr werden, kommt es kaum noch zu tiefgründigem Nachdenken, es könnte ja sonst ein Erwachen geben, und das versuchen die Weltbeherrscher auf alle Fälle zu verhindern.

Für die, die nun aber merken könnten, daß alles gleichgeschaltet wird, hat man scheinbare Gegensätze geschaffen, wie z. B. verschiedene politische Lager, verschiedene Religionen usw., die bei näherer Betrachtung aber eine gemeinsame Wurzel und eine weltumspannende Vernetzung erkennen lassen. Da die Gleichschaltung der Menschen immer rasanter vorangeht, scheuen sich die Initiatoren nicht, die Harmonie zwischen den Religionen, Kulturen, Völkern und Regierungssystemen usw. herauszustellen – und so gut wie keiner merkt etwas. Der Papst küßt den Koran, die Buddhisten erweisen ihm auch ihre Ehre, er wird auch von den Juden herzlich empfangen usw. und keiner merkt so richtig, was hier eigentlich gespielt wird. Aber wenn es einer merkt und es auch noch wagt, die Sache beim Namen zu nennen, dann sind sich alle plötzlich einig, und zwar darin, daß sie gegen so einen untoleranten Störenfried, der angeblich die Weltharmonie stören will, vorgehen müssen. Wenn das keine Weltdiktatur ist, was ist es denn dann?


Die Bankrotterklärung

W. Hoffmann

Die Wähler laufen ihnen in Scharen davon. Die Jugend, Mädchen wie Jungen, wenden sich mehr und mehr mit Ekel von ihnen und ihrer Politik ab. Und den Etablierten fällt nichts anderes ein, als eine Minipartei verbieten zu lassen. Warum? Weil diese Partei vertritt, was alte und junge Deutsche mit Herz sich wünschen: Deutschland für Deutsche und die Liebe zum eigenen Volk und Vaterland, besungen in der schönsten Nationalhymne, die es auf der Welt gibt: Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt!

Für unsere Etablierten ein Horrorlied? Offensichtlich! Hätten sie sonst auf unsere deutschen Ostgebiete verzichtet? Diesen Landesverrat (Dr. Kurt Schuhmacher, SPD) auch noch bejubelt und beklatscht? Kein Deutscher mit Herz hätte das getan. Sind „unsere“ Etablierten Feinde unseres deutschen Volkes und Vaterlandes? Singen sie das böse Lied: Deutschland und das deutsche Volk müssen vernichtet werden, koste es die Deutschen, was es wolle?

Eine abwegige Frage? Nein! Wer es zuläßt, daß Fremde in unserem Land ungestraft fordern dürfen: „Deutschland verrecke“ und „Deutsche raus - Türken rein“ , muß sich fragen lassen, ob er noch „ganz dicht“ ist? Denn kann „dicht“ sein, der Deutschenhasser nicht aus unserem Heimatland ausweist, sondern in unserem Land leben läßt? Sie zudem mit Milliarde um Milliarde hoch- und durchpäppelt? Jahr für Jahr mit 300 Milliarden, 300 Milliarden deutscher Steuergelder? (Karl Basler)

Oder hassen „Etablierte“ unser Volk so, daß sie es vor die Hunde gehen lassen, statt sich für unser deutsches Volk und Vaterland einzusetzen? Verkaufen sie ihre Seele, ihr Volk und ihr Vaterland für das große Geld, daß sie als Vasallen der Sieger bekommen?

Eine dumme Frage? Nein! Wer Jahr um Jahr uns Deutschen 500 Milliarden Mark wegnimmt, (Karl Basler), um sie Fremden im In- und Ausland – ohne Gegenleistung – zu geben, liebt weder sein Volk noch sein Vaterland, mag er erzählen, was immer er will.

Zwei Beispiele:

Unsere Steuerreform bringt eine Entlastung von 40 Milliarden pro Jahr für alle Lohn-, Gehalts- und Einkommensempfänger, versicherten Schröder, Eichel und Co. In der NZ vom 27.10.2000 liest sich das anders: „Tatsache ist, daß beim bundesrepublikanischen Steuervolk so viel wie nie zuvor abgezockt wird. Sechshundertzwölf Milliarden Mark Steuergeld sind in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres nach offiziellen Angaben an die öffentlichen Haushalte geflossen. Das waren satte 30 Milliarden mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.“

Wie hatte die US-Journalistin Gellhorn, eine der Witwen des US-Schrift­stellers Ernest Hemmingway, alle Bürger aller Staaten gemahnt?:
Glaubt keiner Regierung, nicht einer, auch nur ein einziges Wort!

Wie recht Frau Gellhorn hat, zeigt des zweite Beispiel:

Der Euro wird so hart wie die Deutsche Mark! D i e Superlüge des ausgelaufenen Jahrhunderts. Der Wert des Euros stürzt, stürzt und stürzt. Kein Ende in Sicht! Seit seiner Einführung verlor er fast 30 Prozent seines Wertes. Der Wertverfall dürfte weitergehen, sofern es nicht sehr viel schlimmer ausgehen wird:

Durch den Wegfall der intereuropäischen Wechselkurse und die EU-weite Einführung eines festen Wechselkurses für den Euro wurde den europäischen Staaten der Regulierungsmechanismus genommen, ihre Landeswährungen den unterschiedlichen Volks- und Binnenwirtschaften anzupassen, um schwere und schwerste Schäden in etwa abzufangen oder auszugleichen. Der Wegfall dieser Regulationsmöglichkeiten wird das gesamte Währungs- und Wirtschaftsgefüge der Europäischen Union in den Zusammenbruch treiben und damit einen globalen Währungs- und Wirtschaftszusammenbruch auslösen, wie ihn die Menschheit noch nicht erlebt hat. Wahrscheinlich steht am Ende dieser Katastrophe ein dritter Weltkrieg, der bis zu 90 Prozent aller z.Z. lebenden Menschen umbringen wird. Das ist die Überzeugung von Günter Hannich, nachzulesen in seinem Buch Börsenkrach und Weltwirtschaftskrise – Der Weg in den 3.Weltkrieg.

Wird einer dieser Euro-Lügner und Katastrophenmanager zur Rechenschaft gezogen? Seiner Posten enthoben? Mit seinem Vermögen in die Pflicht genommen? Wegen Volksbetrug vor Gericht und wegen Hochverrat hinter Gitter gebracht? Nein, sie leben weiter wie Maden im Speck, auf Kosten und Knochen unseres Volkes, dessen Untergang ihnen nicht schnell genug zu gehen scheint. Auch dafür zwei Beispiele: Kohl, kaum als Kanzler abgewählt, wurde Berater einer Schweizer Großbank. Jahressalär, lt. Presse, 360 000 Schweizer Franken. Wulf Mathissen, abgehalfterteEU-Kommissarin, kriegt einen Sonderposten bei der deutschen Post. Jahressalär: 400 000 Deutsche Mark, so wieder die Presse.

Sind diese beiden, neben vielen anderen, nicht Totengräber unseres deutschen Volkes? Unsinn? Nein! Als in einer Anwandlung eines fernen Gewissens Herr Stoiber, CSU, anmahnte, wir Deutschen müßten mehr Kinder bekommen, fuhr ihm der Jude Friedman in die Parade: Stoiber habe wohl noch nicht begriffen, daß es in der BRD nicht mehr um deutschen, sondern um multirassistischen Nachwuchs gehe. Die Zeit der Deutschen sei ein für alle Male dahin.

Hat irgendwer die Etablierten vor Wut und Entsetzen schreien gehört? Friedmans Ausweisung verlangt? Nein! Alle, einschließlich Stoiber, haben geschwiegen und sind zu Kreuze gekrochen, um es zurückhaltend auszudrücken.

Man stelle sich vor, ein Deutscher würde dem Judenstaat Israel den Vorwurf machen, fremdenfeindlich zu sein, weil nur blutreinste Juden Staatsbürger werden und Daueraufenthalt bekommen können? Dar arme „Hund“ würde in der Luft zerrissen, ohne daß Friedman selbst auch nur seinen kleinen Finger, dessen Nagel, wie bekannt, mehr wert ist als das Leben einer Million Araber, rühren muß. Seine Vasallinnen und Vasallen rissen sich darum, ihm zu Diensten zu sein und jeden Deutschen, der gleiches Recht für uns Deutsche forderte, zur antisemitischen „Ratte“ zu erniedrigen und sein Leben und seine Existenz in Schutt und Asche zu legen.

Daß sie, die Etablierten, geschworen haben, Schaden vom deutschen Volk fernzuhalten, kratzt sie weniger, als sie ein Brotkrumen im Nachthemd juckt. Denn dieser Schwur, ob mit oder ohne Gott, ist nichts als Augenwischerei. Ihn zu brechen ist nicht strafbar, wie einst die geldbewußte Bubisanhängerin Rita Süßmuth in ihrer damaligen Eigenschaft als Präsidentin des Bundestages offiziell und amtlich bekannt machte.

Wem das noch nicht reicht: Hätte je ein d e u t s c h e r Politiker mit Herz und Verstand ein Gesetz zugelassen, das die Verjährungsfrist bei vermutetem Mord nur für Deutsche aufgehoben hat, während tatsächliche Mörder anderer Staaten nach Ablauf der Verjährungsfrist in Rechtsfrieden leben dürfen?

Würde, wie es die BRD-Regierung unter Kanzler Schröder, SPD, am 27. Oktober 2000 getan hat, eine d e u t s c h e Regierung einem Weltstrafgerichtshof zugestimmt haben, nach den Erfahrungen, die wir Deutschen mit den Militärtribunalen der Siegermächte machen mußten?

Würden d e u t s c h e Politiker mit Herz und Liebe zu unserem deutschen Volk das Grundgesetz so ändern, daß Deutschen in Deutschland der Schutz des eigenen Heimatlandes entzogen wird, indem man die Auslieferung von Deutschen aus Deutschland an alle EU-Staaten und an den Weltstrafgerichtshof erlaubt? Nein!

Die Bundesregierung unter Schröder, Fischer und Co und der Bundestag mit SPD,CDU,CSU, FDP, Grünen und PDS haben genau das mit verfassungsändernder Mehrheit beschlossen, am 27. Oktober 2000 in Berlin. Damit werden alle Deutsche schutzlos der Willkür deutschfeindlicher Staaten ausgeliefert.

Hätte je eine d e u t s c h e Politikerin mit Herz und Liebe zu ihren deutschen Landsleuten einem Gesetz zugestimmt, das jeden Deutschen einer politischen Justiz aussetzt (Germar Rudolf), der sich vor die Ehre seiner Eltern und Großeltern stellt? Der es wagt, die von den Feind- und Siegermächten diktierte Geschichte zu hinterfragen und auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen?

Übertrieben? Nein! Man frage Udo Walendy, Günter Deckert, E. G. Kögel, David Irving, Gerd Honsik, Germar Rudolf und, wäre es noch möglich, Prof. Werner Pfeiffenberger, den die Politik in den Tod getrieben hat, und viele Tausend andere. Sie alle wurden und werden einem „Recht“ geopfert, das kein Recht sein kann. Denn wer die Gleichheit vor dem Recht bricht, bricht das Recht. Und im Bereich der Geschichte wie in vielen .anderen Bereichen gibt es für uns Deutsche keine Gleichheit vor dem Recht. Jeder, wirklich jeder Nichtdeutsche darf unser deutsches Volk und unser deutsches Vaterland verleumden, belügen, betrügen, erpressen, ausbeuten und ausplündern. Niemand stellt sich schützend vor unser Volk und unser Vaterland, von wenigen nichtetablierten Einzelkämpfern abgesehen, zu denen sogar Juden zählen, wie Josef Ginsburg, Prof. I.eibowitz, Prof. Finkenstein, um diese drei beim Namen zu nennen.

Daß den Etablierten die meineidige Schwurhand nicht abfällt, haben sie offensichtlich dem Teufel zu danken, der sich in der Synagoge Satans (Bibel, Homuth, Rothkranz u.a.) anschickt, unter dem Schlachtruf Humanität, sich zum Diktator der Welt aufzuschwingen, umringt von seinem auserwählten Generalstab und umhechelt von Kriechtieren, wie sie die Biologie ansonsten nicht kennt, Kriechtieren, deren Atem schon tödlich sein kann.

Falsch? Nein! Mit der Behauptung, im letzten Jahrzehnt hätten „Rechte“ in Deutschland 103 Ausländer ermordet, stellt sich ein offensichtlich eitler „Stinkefinger“ hin und verlangt das Verbot der Minipartei NPD.
Daß, wie u.a. das National-Journal berichtete, in e i n e m Jahr mehrere hundert Deutsche in Deutschland von Ausländern ermordet wurden, scheint dem „Stinkefinger“ nicht zu stinken! Noch weniger scheint es dem „Stinkefinger“ in die Nase zu steigen, daß jährlich ungezählte deutsche Mädchen und Frauen in Deutschland von Ausländern vergewaltigt werden! Seine eigenen Töchter läßt Herr „Stinkefinger“ wahrscheinlich durch Leibwächter schützen, die wir Deutschen bezahlen dürfen.(?) Oder geht die zwölfsternige l.iebedienerei bei Etablierten inzwischen so weit, es als Ehre zu empfinden, wenn ihre weiblichen Angehörigen davidianisch „bestiegen und beritten“ werden?

Unverschämt? Nein! Man lese den Talmud, das Gesetzbuch der Judenheit. Darin steht, was der Israeli Prof. Shahak weitgehend in seinen Schriften bestätigt: Nur Juden sind Menschen. Nichtjuden sind keine Menschen, sondern Tiere. Alle Nichtjüdinnen gelten als Huren. Sogar Kinder von und unter drei Jahren dürfen sexuell benutzt werden.

Stimmt nicht? War es nicht „unser“ pomadisierter Lieblingsjude Friedman, der, eine sehr hübsche deutsche Fernsehdame als Gespielin, sagte: Als Freundin, ja, aber heiraten, nein! Klingt das, deutsche Landsleute, nicht wie jüdischer Klartext? Friedmans Bluts- und Volksgenosse Wolffsohn jedenfalls roch, da könnte was anbrennen. Er wiegelte ab, indem er schrieb: Juden lieben Deutsche! Immer mehr Juden heiraten immer mehr nichtjüdische Deutsche!

Das mag stimmen. Nur: Jahwe, der Gott der Juden, Christen und Muslime (Johannes Paul II.) hat seinen Auserwählten bei Todesstrafe verboten, Nichtjuden zu heiraten. (Fünf Bücher des Moses, Buch Esra u.a.).

Richtig: Jahwe sieht es auch nicht gern, wenn Juden sich Nichtjüdinnen zu Gespielinnen halten, also nur „Naschen“ statt Heiratsmenu. Naschen Juden dennoch, droht ihnen keine Todesstrafe! Statt des jüdischen „Naschkaters“ muß die nichtjüdische „Naschkatze“ dran glauben: Auspeitschen, heißt Jahwes Strafbefehl!

Nie gehört? Nie gelesen? Friedman fragen? Nein! Der dürfte nur seine Wahrheit kennen, und die kann 98 Variationen haben, wie es die jüdische Dialektik lehrt. Bibel lesen, Altes Testament, Talmud lesen! Aber Beeilung bitte! Satans Synagoge bastelt schon an einer Bibel, vermutlich ohne Luthers Wahrheiten, dafür mit 90 Variationen ausgewählter Wahrheiten.

Zurück zum „Stinkefinger“: Was hat die NPD damit zu tun, daß angeblich in Deutschland Ausländer umgebracht worden sein sollen? Nichts! Nach Recht und Gesetz gilt jeder als unschuldig, so lange ihm nicht Schuld rechtskräftig nachgewiesen wurde. Oft ist er auch danach noch unschuldig, weil sich Rechtsirrtum oder -beugung nicht immer ausschließen lassen. Halten „Stinkefinger“ nichts von Recht und Gesetz? Rechtskräftige Urteile, daß die NPD mit Morden an Ausländern zu tun hatte, konnte „Stinkefinger“ nicht vorweisen. Warum also Verbot der NPD? Nur, weil sie unser Deutschland für uns Deutsche will und damit die Herzen junger Deutscher höher schlagen läßt? Mein Gott, welche Bankrotterklärung der etablierten Demokratie! Heißt deren höchster Leitsatz nicht, immer und zuerst die Meinung Andersdenkender zu schützen? (Rosa Luxemburg)

Zudem: Die Kriminalstatistik beweist zweifelsfrei, daß die überwiegende Mehrzahl aller Schwerverbrechen in Deutschland von Ausländern begangen wird, meistens an Deutschen, aber auch an Ausländern, die als Gäste in unserem Land leben. Wer hat die ausländischen Schwerverbrecher in unser Land gelassen und geholt? Die NPD? Nein! Die Etablierten! Niemand sonst, die Etablierten aller Regierungs- und Bundestagsparteien. Sie holen noch immer mehr Fremde in unser Land, noch Millionen, wie erst heute, am 1. 11. 00, Etablierte im Rundfunk vortrugen, und das, obwohl gut 75 Prozent aller Deutschen nicht noch mehr Ausländer in unserem Land haben wollen.

Übernähme man die Argumente, mit denen „Stinkefinger“ die NPD verbieten lassen will, müßte man gerechterweise alle etablierten Parteien verbieten lassen. Denn sie sind tatsächlich dafür verantwortlich, daß ausländische Verbrecher unser Land überfluten und hier stehlen, rauben, plündern, erpressen, schänden und morden, von Drogenhandel, Menschenschmuggel und Prostitution zu schweigen.

Ist vielleicht nur Mord an Ausländern Mord? Mord an Deutschen hingegen eine gute Tat, ein Wohlgefallen dem Gott des Polen, der Papst spielt, ohne es zu sein, wie es der katholische Diplomtheologe Johannes Rothkranz u.a. in seinem Buch „Vorsicht – Wölfe im Schafspelz“ darstellt? Bauen vielleicht deshalb „unsere“ Etablierten den Polizeischutz in unserem Land immer weiter ab? Damit möglichst viele ausländische Verbrecher ungestraft und zur höheren Ehre eines uns Deutschen fremden Gottes immer mehr Deutsche schänden, vergewaltigen und ermorden können? Ohne schmerzhafte Strafen fürchten zu müssen? Ohne ausgewiesen zu werden? Erhalten deshalb immer mehr Schwerstverbrecher, selbst mehrfache Kinderschänder, immer wieder und immer öfter Freigänge? Es sieht so aus! Wenn dem aber so sein sollte, wäre das nicht Beihilfe zu Raub, Mord, Totschlag, Schändung und vieles andere mehr? Nicht auch Strafvereitelung im Amt? Oder gehört es zum Vasallenstaat (Horst Mahler), uns Deutsche internationalen Verbrechern wie Freiwild zur Jagd und zum Abschuß freizugeben?

Zur Erinnerung: Es gibt keinen Friedensvertrag zwischen den Feindmächten und dem Deutschen Volk und Reich. Diese BRD ist nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches. Die BRD-Regie­rungen sind nicht Rechtsnachfolger der Deutschen Reichsregierung. Sie sind und bleiben Vasallen der Feind- und Siegermächte (Horst Mahler), egal, welche Märchen sie uns und der Welt erzählen. Sie sind sogar der Feindstaatenklausel der UNO beigetreten. Diese Feindstaatenklausel richtet sich gegen das Deutsche Volk und das Deutsche Reich. Verhalten sich Etablierte nicht wie Feinde des Deutschen Volkes und des Deutschen Reiches?

Zu weit hergeholt? Nein! Am 25. Oktober 2000 meldete der westdeutsche Rundfunk in seinen 18-Uhr- und in seinen 20-Uhr-Nachrichten, ein NPD-Politiker sei durch drei Pistolenschüsse schwer verletzt worden und liege im Krankenhaus. (Heute ist der NPD-Vorsitzende querschnittsgelähmt. – D) Die Hintergründe dieses Mordanschlages seien bisher ungeklärt. Der Widerwille in der Stimme der Nachrichtensprecherin, diese Meldung verlesen zu müssen, war nicht zu überhören. In den 22Uhr-Nachrichten wurde über diesen Mordanschlag auf einen NPD-Politiker mit keinem Wort mehr berichtet. Seitdem herrscht über dieses Verbrechen offensichtlich bundesweite Funkstille. Fürchten Etablierte wegen ihrer pogromatischen Hetze gegen die NPD für diesen Mordanschlag in die Verantwortung genommen zu werden? Das wäre mehr als neu!

Mutet es nicht wie eine Unverschämtheit häßlichster Niedertracht an, wenn ein Herr „Stinkefinger“ der NPD öffentlich Gewalt vorwirft, wie sie offensichtlich von linken Halunken verübt wird? Falsch? Nein! Bei der „Rechten Demo“ am 28.10.2000 in Düsseldorf waren die „Rechten“ friedlich, die „Linken“ hingegen machten Randale, griffen die Polizei mit Steinen, Flaschen etc. an und verletzten mehrere Polizisten. Die Presse in Düsseldorf mußte das kleinlaut zugeben.

Hätten „Stinkefinger“ und Co z.B. das Riesenaufgebot an Polizei (4.500 Mann ?), das „unsere“ Etablierten am 28.Oktober 2000 gegen eine unauffällige kleine Schar von Nationalen in Marsch und Aktion gesetzt haben, zu unserer Sicherheit eingesetzt, wäre es wohl kaum zu dem Mordanschlag auf den NPD-Mann gekommen.

Damit wird dieser Mordanschlag, so die Etablierten ihn nicht totschweigen oder sogar abstreiten, zur Nagelprobe für „unsere“ Etablierten. Lassen sie bei diesem Mordanschlag nur eines ihrer Trauer-, Reue- und Demutsrituale aus, die sie sonst schon in die Welt heulen, wenn ein Lausejunge – so es nicht ein eingesetzter Provokateur war – einen brennenden Lappen gegen siebenarmiges Mauerwerk wirft, werden viele in ihnen sehen, was deutsche mit deutschen Herzen schon lange vermuten: Träger des Ungeistes, dessen Verrat dazu führte, das unser deutsches Volk einen Krieg verlieren mußte, den es ohne diesen Verrat militärisch nicht verlieren konnte. Darin sind sich alle ehrlichen Militärexperten einig.

Ist es dem Ungeist dieses Verrates nicht genug, unser Volk und unser Vaterland einem Globalismus zu opfern, der nur aus Egoismus der Synagoge Satans bestehen kann? Soll dieser Ungeist des Verrates mit zunehmender Bösartigkeit auch den letzten Rest dessen vernichten, was deutsch war und deutsch ist: deutsche Geschichte, deutsche Kultur, deutsche Tapferkeit, deutsche Ehrlichkeit und deutsche Tüchtigkeit? Soll uns Deutschen endgültig der Ehrentitel, den uns unsere Tüchtigkeit, unser Fleiß und unsere Zuverlässigkeit unter den Weltvölkern eingetragen hatte, vom Ungeist des Verrates entrissen und uns für alle Zukunft das Kainsmal eingebrannt werden?

Offensichtlich weiß der Ungeist des Verrates und des Deutschenhasses, was die Mehrheit unseres deutschen Volkes bisher nicht begriffen hat:

Die Niederlage, die unser deutsches Volk 1945 militärisch hinnehmen wußte, war die ehrenvollste und ruhmreichste Niederlage, die je ein Volk in der Geschichte erleiden wußte:

Fast a 1 l e Staaten und Völker der Erde mußten aufgeboten werden, um ein einziges Volk – das D E U T S C H E V O L K – militärisch niederzuringen, und selbst das wäre ohne den Ungeist des Verrates nicht gelungen.

Der Ungeist des Hasses und des Verrates weiß: Dem deutschen Volk darf nicht bewußt werden, daß n u r i h m der Ehrenkranz der Geschichte für Mut, Tapferkeit, Gemeinsinn und Opferbereitschaft zusteht, ein Ehrenkranz, den nur e i n Gott verleihen kann, unser Allvater, dessen Geist als Licht in unseren Herzen leuchtet und als Liebe zu unserem deutschen Volk und Vaterland in unseren Seelen brennt.

Nachwort:

Geht es bei vorstehendem Artikel um die NPD? Nur bedingt: Es geht vorrangig um den nationalen Gedanken und die berechtigten Anliegen unseres Volkes und Reiches.

Da z. Zt. die NPD für beides steht und für beides ihren Kopf hinhalten muß, läßt sich an ihrem derzeitigen Schicksal aufzeigen, wie die Dinge in unserem Deutschland stehen und wohin sie getrieben werden, g e g e n die Mehrheit unseres Volkes, das in Lebensfragen von „unseren“ etablierten Demokraten nicht gefragt wird.

Ohne die augenblickliche Hetze gegen die NPD, mit der offensichtlich von schwerwiegenden Fehlhandlungen „unserer“ Etablierten abgelenkt werden soll, bestünde beim Autor des obigen Artikels nur wenig Neigung zur NPD.

Der Hauptgrund: Der Autor findet es undeutsch, einen Kameraden im Regen stehen zu lassen, wenn er in Not gerät. Das hat nach seiner Meinung die NPD-Führung mit ihrem früheren Führungsmann Günter Deckert getan. Statt Deckert, als er für Jahre ins Gefängnis wußte, zum NPD-Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit zu berufen, drängte man Deckert aus der NPD-Führung ins Abseits.

Daß der Autor dennoch dafür eintritt, die NPD zu erhalten, ist selbstverständlich. Denn was ist das für ein Staat und was für eine Demokratie, die jeden kaltstellt, der eine andere Meinung vertritt, als die Etablierten sie politisch vorgeben?

An alle MdB

über Netzpost und Fax

Betr. : Sebnitz

Wie tönte es aus allen Kehlen im Bundestag:

... „Wir stehen zusammen gegen das Wegschauen und die Gleichgültigkeit“.

...„Unsere stärksten Waffen sind Mut zur Zivilcourage und Entschlossenheit“.

Viele von Ihnen haben sich an dieser widerlichen Hetze gegen die Sebnitzer und damit gegen unser Volk aktiv beteiligt.

Natürlich ist es einfach, Mut und Entschlossenheit von anderen einzufordern, um sich dann, wenn man selbst gefordert ist, feige in die Büsche zu schlagen.

Nicht ein Einziger von Ihnen hatte die Standfestigkeit, sich schützend vor unser Volk zu stellen. Das ist unterlassene Pflichterfüllung!

Ist das der Aufstand der Anständigen? Ich bin angewidert! Unser Volk hat Sie nicht verdient.

Hochachtungsvoll
K. Siedler

NS: Da heißt es: ... „Unsere stärksten Waffen sind Mut zur Zivilcourage und Entschlossenheit“ ... Welch ein dummes brd-Deutsch. Ist das so etwas wie ein Schimmel, der zusätzlich weiß ist. Wenn jemand Mut und Entschlossenheit hat, wozu braucht er dann Zivilcourage?

Inhaltsverzeichnis


ZEITGESCHEHEN

Deutschland - schuld am II. Weltkrieg?

Teil XXV

Ehe wir die 20er Jahre verlassen, sei noch auf besondere Veröffentlichungen dieses Jahrzehnts eingegangen, da sie zum Verständnis der Zeitgeschichte und besonders der folgenden Jahrzehnte von Bedeutung sind. Der Schlußkommentar des nachfolgend wiedergegebenen Berichtes spiegelt das Denken der ev. Kirche der damaligen Zeit wider, das von verallgemeinernden Urteilen geprägt ist und der Wirklichkeit daher in keiner Weise Rechnung trägt, wie der weitere Verlauf der Behandlung des Themas zeigen wird.
So brachte die Bremer Zeitung „Das Rathaus“ vom 24. April 1921 folgenden Bericht (s. Ablichtung). Er wurde dem Buch von Hans-Jürgen Evert „Verschwiegene Zeitgeschichte, Wende zur Wahrheit“, Evert-Ver­lag, Fischbachau, o. J. (nach Vorwort 1989), S. 156/57 entnommen.


Das Rathaus

Ein jüdisches Weltprogramm vom Jahre 1905

Die angesehene allgemeine Ev.-Luth. Kirchenzeitung veröffentlicht folgenden Artikel: Die russische politische Polizei ist im Jahre 1905 in den Besitz eines in hebräischer Sprache geschriebenen Exemplars des hier folgenden Protokolls gelangt, das aber offenbar nicht das Original, sondern bloß eine Abschrift darstellt. Professor Nilus, Doktor der hebräischen und chaldäischen Sprache und Berater des Auswärtigen Amtes in Petrograd, wurde beauftragt, diesen Text zu untersuchen, zu übersetzen, und die russische Regierung fand ihn wertvoll genug, um ihn in einer sehr beschränkten Anzahl von Exemplaren einigen Regierungen und wissenschaftlichen Anstalten zu überweisen. So erhielt auch das Britische Museum in London mit dem Stempel der Londoner Post vom 10. August 1906 ein Exemplar, das aber bis auf den heutigen Tag keiner Beachtung gewürdigt wurde. Anläßlich der diesjährigen Beständerevision des Museums ist die Edition näher untersucht und vom Britischen Museum offiziell veröffentlicht worden.

Man beachte also, daß diese Schrift aus dem Jahre 1905 stammt. Es folge aus ihrem Inhalt:

(In Zusammenfassung des Protokolls.) — Der Rat der Weisen auf Zion ist eine internationale Geheimorganisation der Juden in der ganzen Welt. Er strebt die Weltherrschaft des Judentums an, und nimmt zu dem Zweck in ständigen Konferenzen fortgesetzt Stellung zu allen politischen Ereignissen, geheime Order an seine Unterverbände in allen Ländern erteilend. Eine jüdische Weltherrschaft ist erst nach der Zermürbung aller christlich-nationalen Staaten möglich. Demgemäß beschließt der Rat der Weisen von Zion, was folgt: Es sei in den folgenden Jahren konzentrierter und mit erhöhter Initiative alle Anstrengung des organisierten Judentums darauf zu richten, in die bestehenden politischen Körper alle jene Ideen hineinzupflanzen, welche in ihrer praktischen Folgerung geeignet sein müssen, die Kraft dieser Körper zu brechen. Am zugänglichsten hierfür werden sich die Massen des Sozialismus zeigen, die für den Kommunismus zu begeistern und behutsam, Schritt für Schritt zu befähigen sind, den Organismus der Staaten zu zerstören und in vollkommenen Anarchismus aufzulösen. Es ist notwendig, daß diese Entwicklung in jüdischen Händen bleibt, um zu verhüten, daß sie in ihren letzten Schlägen sich gegen uns selbst richte. Die Demokratie, die sich aus der Staatskunst des christlichen Europas langsam entwickelt hat und bereits stark gefestigt ist, muß von uns aus teils verherrlicht und übertrieben und so irregeleitet und diskreditiert werden, damit die andern unter uns immer leichtere Arbeit haben, welche die Aufgabe übernommen, in Theorie und Praxis gegen die Demokratie zu wirken. Die Völker dürfen nie zur Ruhe, zur Pflege ihrer inneren Angelegenheiten kommen. Wir müssen durch unsern Einfluß auf Wirtschaft, Handel, Finanz und Presse das Augenmerk der Völker nach außen richten, ihr gegenseitiges Mißtrauen stärken, sie fortgesetzt sich selbst beunruhigen lassen. Das stört die Demokratie an ihrem Ausbau und wird jene begünstigen, die einerseits den Zusammenbruch der Gesellschaft erstreben, um ihr Erbe anzutreten, und anderseits hoffen, durch kriegerisch provozierende Bündnisse ihre Machtstellung verbessern zu können. Es wird vor allem die Regierung zwingen, eine geheime Politik und eine offene zu treiben, eine geheime unter sich die wir kennen, und eine offene gegenüber den Völkern, die wir in ihrer notgedrungenen Unaufrichtigkeit unterstützen müssen. Überreizt sich eine solche Situation zu einer katastrophalen Messung der Kräfte der in Eifersucht ausgeschiedenen Bündnisse, so wird infolge der Katastrophe diese Doppelzüngigkeit der alten Systeme offenbar werden, das Vertrauen in den Staat wird allgemein erschüttert sein, und der Appell an die Demokratie wird nur mehr ein höhnisches Lachen der betrogenen Völker auslösen, die dann erfassen werden, daß politische Probleme nicht dazu da sind, durch die breite Masse mißverstanden zu werden, sondern daß es nötig ist, die Führung denen zu überlassen, welche die älteste Intelligenz vertreten und zur Lenkung der menschlichen Geschicke die innere, durch das Christentum, den politischen Erben des alten Römertums, verunmöglichte Berufung in sich haben. Das Volk, gleichviel welches, ist nur eine Hammelherde, und die nichtjüdischen Monarchen sowohl als die liberalen und demokratischen Staatsmänner sind bloße Emporkömmlinge aus dieser Hammelherde, lächerlich eingebildet, ihrer Rolle ewig unsicher, und darum unserm Rate um so zugänglicher, je reicher wir ihnen die Mittel für ihre selbstsüchtige Politik verschaffen und sie im Glauben zu bestärken vermögen, daß sie große Staatsmänner und auserlesene Persönlichkeiten seien. Suchen wir ihnen zu dienen und nützlich zu sein, so viel wie möglich, und verschaffen wir uns einen Einblick in ihre Fehler und die Korruption ihres Systems, damit wir unsern Brüdern, welche die oppositionelle Rolle übernommen haben, die verwundbaren Stellen und Angriffsstellen zeigen können, um jene in dem Augenblick unschädlich zu machen, da wir die Möglichkeit haben, sie durch unsern Zwecken Dienlichere zu ersetzen. Wir beherrschen das Geld, aber wir müssen es noch mehr, wir müssen es ausschließlich beherrschen. Seien wir darum großmütig in der Ausgabe für eine uns gefügige Presse, ein unserm Geist entsprechendes Theater, eine unsre Ideen verbreitende Literatur und Wissenschaft, damit wir das ganze Unternehmertum und die Gesetzgebung unter unsern Einfluß bringen. Eifern wir das genußsüchtige Volk zu jenen Lastern an, welche im Menschen mehr als andere die ideellen Kräfte brechen, das geistige Interesse nehmen, vermaterialisieren wir das ganze gesellschaftliche Leben. Geldhunger, materialistische Skepsis und wilde Genußsucht müssen die herrschenden Triebfedern des gesellschaftlichen Lebens werden, damit eine Klasse an der andern sich ärgere, der Haß der einen sich steigere durch die Angriffe der andern, und wir zu jenem Chaos kommen, aus dem die christliche Weisheit keinen Ausweg mehr findet. Was wir zur Einleitung unserer Ziele erstreben müssen, ist vorab ein allgemeiner Krieg, in den wir die Lehre werfen, daß er keine territorialen Veränderungen bringen dürfe, daß er weder Gutmachung noch Annexion bringen dürfe, und den wir bis zu dem Zeitpunkt anfeuern und anstacheln müssen, bis die Völker so kriegsmüde sind, um einen Verzichtfrieden zu schließen. Dann fragen sich die Völker, für was sie Not gelitten und Blutopfer gebracht haben, und wir enthüllen die Treibereien vor dem Krieg, und in maßloser Wut fallen die Völker über ihre Häupter her. Dabei müssen wir insbesondere bei den von Natur kriegslustigen und kriegstüchtigen Völkern den Ansporn geben, damit die schwächeren durch gewaltsamen Angriff zur größeren Ausdauer gereizt werden und nicht zu früh erliegen. Der Krieg wird es mit sich bringen, daß wir mehr als in friedlichen Zeiten Einfluß auf die ökonomischen Verhältnisse gewinnen. Nutzen wir dieselben so aus, daß wir es in der Hand haben, die Krisen zu regulieren, sie dort und dann hervorzurufen, wo und wann wir sie politisch brauchen. Bringen wir das Gold rechtzeitig in unsere Hand. Hindern wir die Massen an der Arbeit, sei es durch Lahmlegung der Produktion, oder durch Austreibung jeglichen Arbeitswillens. Treiben wir auf der einen Seite als Kämpfer für das Proletariat die Löhne ins Unbezahlbare, damit unsere Brüder auf der Produzentenseite gleichzeitig die Produktenpreise so erhöhen können, daß kein Genie die soziale Verwirrung mehr zu lösen vermag, und der weise Christ überall vor Notwendigkeiten steht, zwischen deren Gegensätzen sein ungeübter Geist zermalmt wird. Aber auch das wird noch nicht zum Ziele führen, solange die Interessen des Grundeigentums unverletzt sind. Auch die Massen der Bauern müssen in Bewegung gesetzt und entwurzelt werden durch stetige Erhöhung des Zinsfußes, durch auf den Grundbesitz konzentrierten Steuerdruck. Jedes Mittel, das dem Bauern die Freude an seinem Stand und das Interesse an der Scholle nimmt, muß angewendet werden. Und sind wir einmal in einigen großen, für die Weltwirtschaft, für die Getreide- und Rohstoffversorgung, sowie den Transport wichtigen Ländern Herren der Lage, rotten wir zuerst die Intelligenz aus und schüchtern die Massen, die wir von den Tyrannen befreiten, selber durch Terror ein, bis sie das gefügige und zuverlässige Werkzeug unseres Willens sind. Wir werden auf friedlichem und gewaltsamem Wege unsere Herrschaft auch auf die anderen Länder ausbreiten, indem wir die erreichbaren zu Angriffskriegen gegen uns zwingen, die ferner gelegenen zu Konzessionen nötigen. In Ausnützung dieser Vorteile werden wir auch jene Staaten unter unsere Herrschaft bringen. Durch neue Gesetze wollen wir das politische Leben der uns dienstbar gewordenen so ordnen, als ob sie ebenso viele Teile einer Maschine wären. Solche Gesetze werden nach und nach alle Freiheiten beschneiden, die man den Gojim (Nichtjuden) erlaubt hat. Es ist wesentlich für uns es so einzurichten, daß es in allen Ländern neben uns nichts als nur ein gewaltiges Proletariat gibt, wobei Soldaten und öffentliche Sicherheit unserer Sache dienstbar sein müssen. Um unsere Macht über die nicht jüdischen Regierungen Europas zu beweisen, wollen wir unsere Kraft an einer von ihnen mit Hilfe von Verbrechen und Gewalt beweisen, sozusagen durch eine Herrschaft des Terrors.“

Dazu bemerkt die obenerwähnte Kirchenzeitung:

Das ernsthaft zu nehmende Britische Museum veröffentlicht dieses vor 15 Jahren verfaßte Programm. Ein sonst immer judenfreundliches Blatt, die „Times“, schreibt: „Entweder, wenn wir dieses Programm mit dem vergleichen, was wir seit Jahren erlebten, ist der Verfasser desselben der größte Prophet aller Zeiten, oder aber das Programm entspricht wirklich eben so sehr einem vorgefaßten Plan, wie es den Tatsachen entspricht. Dann aber ist die Zeit gekommen, da es Selbsterhaltungspflicht aller Völker ist, wirksame Gegenmaßregeln zu ergreifen.“

Diese ganze Mitteilung entnehmen wir dem von Ströter und Schädel her­ausgegebenen „Prophetischen Wort“, März-April 1921, das als Quelle die „Schweizer Republikanischen Blätter“, Beilage zu Nr. 50, 10. Juli 1920, angibt.

Wir unsererseits stehen vor einem Rätsel. Wir würden das Ganze für eine antisemitische Irreführung halten, wenn nicht das Britische Museum mit seinem Ansehen dahinter stände. Ist die Sache Wirklichkeit, so haben wir ein fast satanisches Bild vor uns.

Hierzu bemerkt das christliche Tageblatt „Aufwärts“ Bielefeld-Bethel: „Dieser Meinung schließen wir uns an. Dasselbe Dokument ist schon vor einiger Zeit in anderen Blättern der deutschen Presse mitgeteilt worden. Wir haben ihm damals keine Bedeutung zugemessen, weil es uns um seines schändlichen Inhalts willen als eine Fälschung erschien. Nachdem aber seine Echtheit durch die Autorität des angesehenen Britischen Museums beglaubigt ist, durften wir es unsern Lesern nicht länger vorenthalten, dient es doch dazu, uns über die furchtbaren Gefahren des organisierten Judentums die Augen zu öffnen. Über die zersetzenden Wirkungen des Judentums in unserem politischen und kulturellen Leben waren wir uns nie im Unklaren, neu ist aber die Erkenntnis, daß all die Zerstörungsarbeit nach einem vorgefaßten, raffiniert erdachten Plan verrichtet wird, und das macht sie erst recht gefährlich. Diesem von Gott verlassenen, mit dem Teufel im Bunde stehenden zielbewußt arbeitenden Judentum kann nur eine von Christusgeist erfüllte Gesellschaft wirksamen Widerstand entgegenstellen. Wie einst der Auferstandene die organisierte Feindschaft der Juden zu Schanden machte, so hat er auch heute noch die Macht, die über die Gewalten der Finsternis triumphiert. Der Glaube an ihn ist weltüberwindender Sieg.“


Ergänzungen zu den „Protokollen der Weisen von Zion“ – Teil I

Unter dieser Überschrift (schreibt D. Rüggeberg in seinem Buch „Geheimpolitik 2“, Rüggeberg-Verlag 1994 – „D“) möchte ich den Lesern noch einige Sätze als Ergänzung liefern. Es ist schon ein Trauerspiel, wenn man sieht, wie leichtfertig viele Autoren den Inhalt der Protokolle behandeln. Ihnen scheint die Angst im Nacken zu sitzen, daß die Verschwörungstheorie von der Verschwörungspraxis eingeholt wird, was tatsächlich jeder Interessierte heute am Gang der Weltgeschichte leicht beobachten kann.

Wie man politische Ignoranten auf den Leim führt:

„Die Echtheit der Protokolle (der Weisen von Zion) wurde durch einen Times-Korrespondent, Philip Graves, 1920 widerlegt; desgleichen anläßlich eines Gerichtsverfahrens zwischen jüdischen Vereinigungen in der Schweiz und örtlichen Antisemiten, die in den 30er Jahren versuchten, die Protokolle in der Schweiz zu verteilen. Die Protokolle waren eine Fälschung; ursprünglich waren sie eine Satire auf den Ehrgeiz Napoleons III.; sie wurden 1867 ohne Verfasserangabe veröffentlicht.“1

Mit solchen simplen Behauptungen versuchen viele Autoren, ihre Leser abzuspeisen und zu verdummen. Kein wirklich politisch Gebildeter wird darauf noch hereinfallen, wenn er ernsthaft die Ereignisse dieses Jahrhunderts mit dem Inhalt der Protokolle verglichen hat.

Wie ich bereits im ersten Band gezeigt habe, sollte den politischen Betrachter von heute weniger die Frage bewegen, ob die Protokolle echt oder gefälscht sind, sondern diejenige, ob mit den darin offengelegten Plänen Weltmachtpolitik betrieben wird. Daß dies tatsächlich der Fall ist, glaube ich ausreichend bewiesen zu haben. Im Jahre 1920 konnte man die Ergebnisse der mit Hilfe der Protokolle durchgeführten Machtpolitik überhaupt noch nicht voll durchschauen, während dies heute, im Jahre 1993, mit Leichtigkeit möglich ist. Wie die vorgenannte Widerlegung zustande kam, davon ist im folgenden Abschnitt die Rede.

Das Buch ›The Controversy of Zion‹ von Douglas Reed enthält ein ganzes Kapitel über die Protokolle der Weisen von Zion, neben verschiedenen Einzelhinweisen. Ein paar bemerkenswerte Sätze möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten:

„Nach Disraeli und Bakunin kam die Weltrevolution etwa um die Mitte des 19. Jahrhunderts unter jüdische Führerschaft, und seine Ziele veränderten sich dann. Bakunins Anhänger, die den Staat als solchen auflösen wollten, weil sie vorhersahen, daß der revolutionäre Staat despotischer werden würde als alle früheren Gewaltherrschaften, wurden verdrängt und vergessen. Darum nahm die Weltrevolution die Gestalt des Kommunistischen Manifestes von Karl Marx an, welches auf einen Superstaat zielte, gegründet auf Sklavenarbeit und die ‚Entziehung der menschlichen Freiheit‘. ...

Es gibt keinen Beweis, daß das Dokument (die Protokolle) das ist, was es zu sein vorgibt, ein Teil eines Geheimtreffens von jüdischen ›Ältesten‹. In dieser Beziehung ist es darum wertlos. In jeder anderen Beziehung ist es dagegen von unschätzbarer Wichtigkeit, weil im Schlußtext gezeigt wird (dem der nachfolgenden Ereignisse), daß es ein authentisches Dokument der Weltverschwörung ist, wie es zuerst in den Papieren von Weishaupt veröffentlicht wurde. ... Es beschreibt akkurat alles, was in den fünfzig Jahren seit seiner Veröffentlichung geschehen ist und was in den nächsten fünfzig Jahren folgen wird, wenn diejenige Kraft, die die Verschwörung geschaffen hat, in dieser Zeit nicht eine Gegenmacht produziert. ...

Das endgültige Ziel ist die Vernichtung jeder Religion und Nationalität und die Errichtung eines Superstaates, der die Welt durch erbarmungslosen Terror regiert. ... Die Antwort (auf die Veröffentlichung der Protokolle) des offiziellen Judentums im Jahre 1920 und nachher war verschieden (von der Reaktion der Jesuiten in einem ähnlichen Fall, D. R.). Sie zielte mit Wut auf die gesamte Substanz der Protokolle; sie stoppte nicht bei der Verneinung einer jüdischen Verschwörung, sondern verneinte das Vorhandensein jeder Art von Verschwörung, was nachweislich unwahr war. Die Existenz einer Verschwörung war bereits von einer langen Kette hoher Autoritäten erkannt und bestätigt worden, von Edmund Burke, George Washington und Alexander Hamilton bis zu Disraeli, Bakunin und vielen anderen, die ich in den früheren Kapiteln erwähnt habe. Weiterhin, als die Protokolle in englisch erschienen, war ein überzeugender Beweis durch das Ereignis in Rußland gegeben worden. Somit konnte die Art der jüdischen Attacke nur die öffentlichen Zweifel stärken, der Protest war viel zu stark. ... Wahrscheinlich ist niemals zuvor in der Geschichte so viel Geld und Energie für die Unterdrückung eines einzigen Dokumentes aufgewendet worden. ...

Innerhalb von zwei Jahren wurde der Besitzer der Times (Lord Northcliffe) als geisteskrank bezeichnet, und die Kontrolle seiner eigenen Publikationen wurde ihm mit Gewalt entzogen, und die Times veröffentlichte einen Artikel, welcher die Protokolle als Plagiat von Maurice Jolys Buch verabschiedete. ...

Sie können gleich gut das Produkt von nichtjüdischen oder antijüdischen Revolutionären sein, was von untergeordneter Wichtigkeit ist. Was sie bewiesen, ist, daß die Organisation, die zuerst in den Weishaupt-Dokumenten zum Vorschein kam, 120 Jahre später existierte und noch immer die Methoden benutzte und das dargestellte Ziel verfolgte, und als sie in englisch veröffentlicht wurden, hatte die bolschewistische Revolution den Beweis erbracht.

Wiederum, das Dokument sagt, ‚es ist unerläßlich für unsere Ziele, daß bei Kriegen so weit wie möglich territoriale Gewinne vermieden werden‘ (§ 6 der Protokolle). Dieselbe Phrase, von 1905 oder früher, wurde zum Hauptschlagwort oder offensichtlichen moralischen Prinzip, welches von den politischen Führern von Amerika und Großbritannien in beiden Weltkriegen behauptet wurde. Und in diesem Fall wurde der Unterschied zwischen dem Wort und der Tat der Diplomaten durch das Ergebnis offenbar. Das Hauptresultat des Ersten Weltkrieges war die Errichtung des revolutionären Zionismus und des revolutionären Kommunismus als neue Mächte in den internationalen Angelegenheiten, ersteren mit dem versprochenen ›Heimatland‹ und dem zweiten mit einem ansässigen Staat. Das Hauptergebnis des Zweiten Weltkrieges war, daß weitere territoriale Gewinne fielen an den Zionismus und den Kommunismus, und nur an sie. Der Zionismus erhielt einen ansässigen Staat und der Kommunismus erhielt halb Europa. Die ›tödliche Genauigkeit‹ (Lord Sydenham’s Worte) der Vorhersagen der Protokolle scheint offensichtlich in diesem Fall. Eine Scheinphrase aus den Protokollen von 1905 wurde die tägliche Sprache von amerikanischen Präsidenten und britischen Premierministern in den Jahren 1914-1918 und 1939-1945. ...

Die Protokolle von 1905 sagten, daß jeder Widerstand den darin enthaltenen Plan mit einem ›universalen Krieg‹ (§ 5 der Protokolle) beantwortet würde; im Jahre 1903 sagte Max Nordau, daß der zionistische Ehrgeiz in Palästina durch den ›kommenden Weltkrieg‹ verwirklicht würde. ...

Lord Northcliffe (jüdischer Hochgradfreimaurer) machte sich selbst auf zwei Wegen zum Gegner der Verschwörung von Rußland. Im Mai 1920 veranlaßte er den Druck des Artikels über die Protokolle in der Times, der vorher erwähnt wurde. Er war überschrieben ‚Die jüdische Gefahr, ein störendes Pamphlet, ein Ruf nach Untersuchung‘. Er schloß, ‚eine objektive Untersuchung dieser sogenannten Dokumente und ihrer Geschichte ist höchst wünschenswert ... sollen wir die ganze Sache ohne Untersuchung verabschieden und den Einfluß eines solchen Buches ungeprüft lassen?‘

Dann, im Jahre 1922 besuchte Lord Northcliffe Palästina, ... und schrieb: ,Nach meiner Meinung haben wir nicht genug darüber nachgedacht, daß wir Palästina als Heim für die Juden garantieren ohne Rücksicht auf die Tatsache, daß dort 700 000 arabische Moslems leben und es besitzen ... Die Juden scheinen unter dem Eindruck zu stehen, daß ganz England sich der einen Sache des Zionismus widmet, noch dazu mit Enthusiasmus; ich sagte ihnen, daß dies nicht so wäre, und daß sie vorsichtig sein sollten, damit sie unsere Leute nicht ermüden durch den geheimen Import von Waffen, um die 700 000 Araber zu bekämpfen ... Es wird Ärger geben in Palästina ... die Leute dürfen den Juden hier nicht die Wahrheit sagen. Sie haben jetzt einige von mir bekommen.‘ Durch die Feststellung dieser Wahrheit beging Lord Northcliffe zwei Straftaten, hatte er doch den verbotenen Raum bereits dadurch betreten, daß er eine ›Untersuchung‹ nach den Urhebern der Protokolle verlangte. Am 18. Juni 1922 wurde Lord Northcliffe zwangsweise die Kontrolle über seine Zeitungen entzogen (ein unbekannter Arzt in einem fremden Land hatte ihn für wahnsinnig erklärt!), am 24. Juli 1922 traf sich das Konzil des Völkerbundes in London, sicher vor der Möglichkeit eines lauten Protestes von Lord Northcliffe. ...“

Am 14. August 1922 starb der jüdische Hochgradfreimaurer Lord Northcliffe. Nach Aussagen von Douglas Reed, der dort gerade seine Lehre durchmachte, ist er bei bester Gesundheit gewesen. Ich denke, daß die vorstehenden Sätze für sich sprechen, und die Leserinnen und Leser so weit geführt zu haben, daß ich die vorstehenden Sätze nicht mehr zu kommentieren brauche.

„Der Zweite Weltkrieg, noch viel klarer als der Erste, folgte dem Kurs der Protokolle von 1905. Die verwirrten Massen ließen Zerstörung und Rache aneinander aus, nicht für ihre eigene Befreiung, sondern für die Weiterführung eines Planes allgemeiner Sklaverei unter einer despotischen ›Weltregierung‹.“2

Das Schicksal war mir wieder einmal gut gesonnen, als ich auf die nachfolgenden Sätze von Lady Queensborough stieß:

„Einige Jahre zurück wurde ein Dokument ans Licht gebracht, auf das der Leser hingewiesen werden muß: Die Protokolle der Weisen von Zion. Aus einer jüdischen Loge von Mizraim im Jahre 1884 in Paris herausgebracht von Joseph Schorst, später in Ägypten ermordet, verkörperte es das Programm des esoterischen Judaismus. ...

Die Methode der Einschüchterung, welche benutzt wurde, um die Diskussion der Protokolle zu unterdrücken, war immer dieselbe. Sie besteht in der Vermutung, daß die Person, die sich des Interesses an diesem Objekt schuldig macht, verrückt sei oder es werden würde. Da der durchschnittliche Sterbliche es vorzieht, von seinen Mitmenschen als geistig gesund betrachtet zu werden, funktioniert der Trick im allgemeinen. ...

Erst im Jahre 1860 schloß er (Maurice Joly 1831-1878) seine Rechtsstudien ab – er schrieb verschiedene Artikel, zeigte ein gewisses Maß an Talent und endete mit der Gründung einer Zeitung, genannt Le Palais, für Juristen und Rechtsgelehrte. Die wichtigsten Anteilseigner waren Jules Fabre, Desmaret, Lebond, Adolphe Crémieux, Arago und Berryer. Joly war Sozialist. ... Als Freund von Adolphe Crémieux teilte er dessen Haß gegen Napoleon III. ...

Lange bevor Maurice Jolys Buch Dialogues aux Enfers entre Machiavelli et Montesquieu in Erscheinung trat, wurde ein anderes Buch in Berlin im Jahre 1850 veröffentlicht, das ziemlich denselben Titel trug. Es wurde genannt Machiavelli, Montesquieu, Rousseau, von Jacob Venedy, und wurde von Franz Dunnicker in Berlin veröffentlicht. Der Autor Jacob Venedy war Jude, im Mai 1805 in Köln geboren, starb er im Februar 1871. ... Venedy war ein enger Freund und Mitarbeiter von Karl Marx. ...

Es ist zu bedauern, daß die Times, welche die Untersuchungen begonnen hatte, die Autorschaft der Protokolle der Weisen von Zion zurückzuverfolgen und sie von den Schultern des Judentums zu entfernen, auf denen sie ruhten, es verpaßt hatte, in die literarischen und revolutionären Aktivitäten von Jacob Venedy hineinzuschauen.

Den offensichtlichen Gegensätzen zwischen Jacob Venedy und Maurice Joly folgend, einer zeigt die Politik von Machiavelli und Rousseau als triumphierenden Kommunismus, während der andere daraus die Politik der Reaktion und des Imperialismus macht, man ist geneigt das Verbindungsglied zwischen beiden zu übersehen. Der Student der historischen Periode von 1830-1848 wird hier mit einer bemerkenswerten Tatsache konfrontiert. ...

Adolphe Crémieux entfaltete viele und mächtige maurerische Aktivitäten. Seine Verbindung mit Louis Bonaparte und seinem Bruder, die beide mit den Carbonari verbunden waren, lassen vermuten, daß er auch mit dieser Geheimgesellschaft verbunden war. Aber es ist eine Tatsache, daß Crémieux zur Loge von Misraim, dem Schottischen Ritus und dem Grand Orient gehörte. ...

Beide, Disraeli und Crémieux hatten denselben finanziellen Rückhalt, nämlich den Reichtum der Rothschilds und Montefiores, die in London Freunde von Disraeli und in Paris Freunde von Crémieux waren. ...

Seine (Crémieux’s) unermüdlichen Anstrengungen waren grundsätzlich gegen das Kaiserreich und insbesondere gegen Napoleon III. gerichtet, und er verkehrte mit allen Feinden des Kaisers, unter denen sich Maurice Joly, der Autor der Dialoge zwischen Machiavelli und Montesquieu befand. ...

Es kann mit Sicherheit festgestellt werden, daß von 1871 bis zu seinem Tode Crémieux, als Präsident der Alliance Israélite Universelle und Großmeister des Schottischen Ritus, einen ungeheuren Einfluß auf die antireligiöse Kampagne ausübte, die dem französisch-preußischen Krieg folgte. ...3

Neue Tatsachen, neue Namen im Zusammenhang mit den Protokollen. Die Tatsache, daß der Autor Joly engen Kontakt zu einem der aktivsten jüdischen Hochgradfreimaurer des vergangenen Jahrhunderts, Adolphe Crémieux, hatte, wirft ein eigenartiges Licht auf die Bemühungen jüdischer Kreise, die Protokolle als Fälschung der Schrift von Joly nachzuweisen.

Der Amerikaner Scott schreibt in seinem Werk ›Hidden Government‹ u. a.:

„Sogar unter dem vergleichsweise gemäßigten Kerenski-Regime wurde jeder in Rußland erschossen, der mit einer Kopie des ›Planes‹ (der Protokolle der Weisen von Zion) erwischt wurde. Warum? Was unter den viel brutaleren Bolschewisten passierte, vor denen Kerenski floh, kann sich jeder gut vorstellen.

Wenn der ›Plan‹ ein Schwindel ist, dann haben die jüdischen Regierungen, die seit der Entdeckung und Veröffentlichung dieses höchst geheimen und unheilverkündenden Dokumentes an der Macht waren, eine höchst bemerkenswerte Entschlossenheit gezeigt, seine Echtheit zurückzuweisen.

Sogar wenn man seinen höchst explosiven Inhalt zugibt, warum sollte irgend eine Regierung eine solche andauernde und boshafte Feindschaft gegen ein gefälschtes Dokument zeigen? Warum wird eine große Portion an Zeit und Mitteln der Verfolgung eines Phantoms gewidmet.4

Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, 30. Juli 1992: Unter der Überschrift „Auch die Toleranz ist bereits geteilt – CSFR vor der Auflösung: Juden der Slowakei ohne Zukunft?“ heißt es u. a.:

„Sowohl in der Slowakei als auch in den böhmischen Ländern erscheinen antisemitische Schriften. Von den Protokollen der Weisen von Zion (deren Verkauf jetzt in der Slowakei von der Staatsanwaltschaft untersagt wurde) bis zu ›wissenschaftlichen‹ Veröffentlichungen, die nachweisen sollen, ... daß – getreu nationalsozialistischer wie kommunistischer Propaganda – Juden und Freimaurer hinter eigentlich allem stehen: hinter dem Kommunismus, dem Kapitalismus, dem einstmaligen kommunistischen Putsch, der antikommunistischen Wende von 1949 und so weiter ... Es reicht dem Land gewiß nicht zur Ehre, daß solche Schriften erscheinen können, zu einem Großteil bleiben sie jedoch unbeachtet.“

Nein, kritische Fragen gereichen nach Meinung gewisser Zeitungen und Zeitschriften dem Menschen nicht zur Ehre – nur der geistige Stumpfsinn und die Interesselosigkeit! Man mache sich das wiederum ganz klar: Der Druck eines Protokolles, welches angeblich schon 1920 als Fälschung entlarvt wurde, wird noch im Jahre 1992 von einer Staatsanwaltschaft verboten – fast hundert Jahre nach dem ersten Erscheinen! Da weht der Wind aus der Volksverdummungsecke und läßt für die Zukunft der Slowakei nichts Gutes ahnen. Wer hat denn bei der slowakischen Staatsanwaltschaft dieses Bücherverbot durchgedrückt? Der Artikel schweigt darüber, aber es sind doch mit höchster Wahrscheinlichkeit Juden oder Freimaurer gewesen. Dies ist wiederum erstaunlich, weil es weiter heißt: „Zu bedenken ist, daß es vor allem in der Slowakei, ähnlich wie Polen, ein Antijudaismus ohne Juden ist. Von den etwa 100.000 Juden, die vor dem Krieg in [der] Slowakei lebten, kehrten unterschiedlichen Schätzungen zufolge 3.000 bis höchstens 7.000 zurück.“

Wie ich nachgewiesen habe, offenbaren die Protokolle der Weisen von Zion die Pläne einer weltweiten Verschwörung, obwohl sie mit dem Zionismus im engeren Sinne überhaupt nichts zu tun haben. Ein Verbot der Protokolle deutete darauf hin, daß die Anreger dieses Verbotes mit den Verschwörern gemeinsame Sache machen, wer immer sie sein mögen.

Bei Walter Freund fand ich folgendes: „Durch Zufall kamen mir die Geheimberichte des Canadian Jewish Congress zu Gesicht, die in ihrer unerhört realistischen Darstellung die Protokolle Zions weit in den Schatten stellen. Sind diese bis zum heutigen Tage immer wieder vom Judentum angegriffen worden, so fördern jene Kongreßberichte endlich einmal absolut authentisches Material zu Tage, das unangreifbar ist! ... Am 21. – 23. Januar 1939 fand in der kanadischen Stadt Toronto die ›Vierte Nationalversammlung‹ des ›Kanadischen Jüdischen Kongresses‹ statt, deren Versammlungsberichte mit dem Vermerk: ›Nicht für Veröffentlichungen‹ vor mir liegen! ... Daß dieser Kongreß in einer Synagoge stattfand, und zwar in der Holy-Blossom-Temple-Synagoge in Toronto, wo er am Sonnabend (Schabbes), abends, am 21. Januar 1939 feierlichst mit der Vorlesung dieser Dokumente eingeweiht wurde, erhöht noch den Reiz und den Wert dieses seltsamen Dokuments.

Wir werden bei Behandlung der Einzelstaaten immer wieder auf Rabbiner – also sogenannte jüdische Seelsorger oder Geistliche – stoßen, die als Freimaurer des 32. bzw. 33. Grades einerseits den ›christlichen‹ Logen, als Leiter jüdisch-christlicher Tafelgesellschaften usw., angehören, dann aber wieder nur als Juden, als jüdische Politiker und Weltenlenker auftreten. ...

§ 3 befaßt sich mit ›Erziehung und Literatur‹. ... Der Paragraph befaßt sich auch mit der Versorgung der öffentlichen Büchereien mit für das Judentum günstigen Büchern und schildert die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den wichtigen Weltorganisationen im Austausch für Literatur und Information.

§ 4. ›Polemische Literatur‹. a) ‚Fortsetzung der Ableugnung aller Anschuldigungen (!), die gegen uns in Büchern, Pamphleten und in der Presse auftauchen.‘

§ 5. ›Verbindung mit Regierungsstellen‹ —5a) ‚Alles antijüdische Material muß der Regierung zur Kenntnis gebracht werden, ob in Kanada gedruckt oder nicht!‘

§ 6. ‚Goodwill-Activities‘ (Versöhnungsbestrebungen). 6a) ‚Formation jüdisch-christlicher Komitees in allen Gemeinden müssen angeregt werden.‘ 6b) ‚Fortsetzung der Kameradschaft mit protestantischen und katholischen Führern.‘

§ 7. ›Verteidigungsbücherei und Archive.‹ – 7a) ‚Die Verteidigungsbücherei muß ausgebaut werden, um Gerichtsakten aller antisemitischen Fälle (!!) aus der ganzen Welt zu erhalten. Diese werden zur Hand sein, wenn sie in irgendeiner Schlacht (!) vor Gericht verlangt werden, die dann uns Juden betrifft.‘“

Zu den Protokollen der Weisen von Zion heißt es u. s.:

„Daß die Protokolle die machtvollste Waffe gegen Juda darstellen, geht schon aus der Meldung hervor, daß der American Jewish Congress, B’nai B’rith (Anti-Defamation League) und American Jewish Committee ‚beträchtliche Geldsummen ausgeworfen haben, um den Charakter dieser hartgesottenen Fälschung zu entlarven‘ (American Hebrew, New York, 4. April 1941). ... Ist es nicht seltsam, daß das Oberste Gericht der ehemaligen Tschechoslowakei die Unterdrückung der Protokolle Zions und deren Vernichtung anordnete?“5

Fortsetzung folgt


Angela Merkel, Friedrich Merz,
zwei Hoffnungsträger der Union,
gescheitert, und das ist kein Scherz,
an den „Verdiensten“ Helmut Kohls.

Verdienste sind meist gutgeschrieben
mit Amtseid, Bonus, sonnenklar,
Leistung ist stets übertrieben,
wenn sie unter Pflichtnorm war.

Bei dem Salär, man darf doch fragen,
ist Leistung Pflicht, noch kein Verdienst,
„Leistungspflicht“ ist sozusagen
dem Bürger anspruchsvoll verbrieft.

Die Mitteldeutschen, Ossis kreiert,
man nannte das fürdem Betrug,
der Zeitgeist von heute braucht ungeniert
zu Moral und Ehrlichkeit keinen Bezug.

Kanzler der Einheit, ein fragwürdig Indiz,
die Union am Boden, da hilft auch kein Weh,
als Opposition im fraglosen Tief
und mit ihr das oft strapazierte „C“.

Immunität, ein Freibrief für „alles“,
bewahrt nicht nur Kohl und seinesgleichen,
im „Freigang“ ihre Verdienste bestenfalles
aufarbeiten zu müssen und auszugleichen.

Statt dessen Orden und Ehrenkompanie,
Karneval und die Schützen lassen grüßen,
Schwachsinn, gleich einer Operetten-Revue,
den Volk und Bürger mittragen müssen.

Simon Peill


Anti-Wehrmachtsausstellung Teil XVIII

Neue Antiwehrmachtsausstellung in Arbeit!

E. G. Kögel

Zur Zeit sind Reemtsma und Anhang wohl auftragsgemäß auf Spurensuche. Es wäre doch gelacht, wenn unter rund 20 Millionen Waffenträgern nicht auch schwarze Schafe finden ließen, die man zu Diffamierungszwecken deutscher Soldaten groß herausstellen könnte. Lassen wir uns überraschen, was sie uns diesmal anbieten werden.

Diese ehrenwerten Herrschaften wären besser beraten, sich unserer Befreier zu bemächtigen, die millionenfach Verbrechen an Deutschen jedweden Alters und Geschlechts begangen haben, vom Diebstahl bis zum Mord, damit die junge Generation endlich erfährt, was es heißt, von diesen demokratischen Kräften und ihrer Soldateska befreit zu werden; befreit zu werden vom billigsten Schmuck und der einfachsten Armbanduhr bis hin zum Leben, das sie den Opfern je nach satanischer Veranlagung nahmen. Denn es gibt kein Verbrechen, das ausgelassen wurde, was menschliche Hirne sich haben ausdenken können, das nicht auch praktiziert worden wäre. Die Unterlagen darüber sind Legion.
Doch das paßt nicht in die Zielrichtung. Es geht ausschließlich darum, dem deutschen Soldaten den Stempel des Verbrechers aufzudrücken. Um dieses Ziel zu erreichen, wird jede Maßnahme von der Bundesregierung flankierend unterstützt und juristisch abgesichert!

Was wir Deutschen wirklich brauchten – nachdem seit nunmehr über 50 Jahren wahre Schmutzkübelkaskaden über uns ausgeschüttet wurden –, ist ein Dokumentationszentrum über die an uns Deutschen von den Alliierten in Ost und West im Krieg und sogar noch nach dem Krieg begangenen Kriegs- und Völkerrechtsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die bekannt und belegt sind, aber bisher nicht gezeigt, beschrieben und veröffentlich werden durften.
Hier würde sich ein weites Feld für eine Dokumentation der Geschichte ergeben, die einzigartig wäre.

Eine solche Dokumentation würde erst ein wahres Bild der Zeitgeschichte vermitteln, denn nicht nur im deutschen Namen wurden Verbrechen begangen – die, sofern sie belegt sind, niemand bestreitet, doch ist es eine Frage der Relation, aber auch zu bedenken, inwieweit hiergegen juristisch vorgegangen wurde –, sondern auch alle anderen kriegführenden Mächte haben schwere Schuld auf sich geladen, besonders die USA, England, Frankreich, Polen, Tschechei, die UdSSR und Teile der Balkanvölker.

Ja, liebe Leser, wir benötigen dringend eine deutsche Regierung, das heißt eine Regierung, die die Belange des deutschen Volkes vertritt! Es ist wohl einmalig in der Geschichte, daß Volksvertreter das eigene Volk so gnadenlos im Stich lassen und Anklage und Ausbeutung vor der Welt vorbehaltlos zulassen.


Niemals vergessen!

Aus den Ostdokumenten der Bundesregierung.
Über die Vertreibungsverbrechen an Deutschen

(Dok. V./1/2/Nr. 221 und Nr. 297)

Pfarrer Georg Gottwald, Dechant von Grünberg:

„Von den 4000 Zurückgebliebenen endeten in den ersten 14 Tagen über 500 durch Selbstmord“

Die Russen rückten am 14. Februar 1945 in Grünberg ein. Von 35.000 Einwohnern waren ca. 4000 in der Stadt verblieben. Nach Aussagen russischer Soldaten war Stadt und Landkreis für drei Tage zur Plünderung freigegeben, in Wirklichkeit dauerte sie mehrere Wochen. Überall lohten Brände auf, ganze Straßenfronten brannten vollkommen ab. Bis Mitte Juni gab es in der Stadt weder Licht noch Wasser, die wenigen Brunnen reichten bei weitem nicht aus. Wasserwerk, Lichtzentrale wurden gesprengt, die Gastanks abgeblasen.

Die Stadt hallte bei Tag und Nacht wider vom Wehgeschrei der gequälten, vergewaltigten Einwohner, Frauen und Mädchen waren Freiwild. In mein Pfarrhaus flüchtete eine große Anzahl von Mädchen und Frauen, die zwanzig- bis vierzigmal an einem Tag in ununterbrochener Reihenfolge vergewaltigt worden waren. Lustmorde wurden mir mehrere gemeldet (Aufschlitzen des Leibes, der Geschlechtsteile, Abschneiden der Brüste usw.) Ich habe die Leichen gesehen und beerdigt. Wie furchtbar diese Greueltaten waren, läßt sich daraus ermessen, daß von den etwa 4000 Zurückgebliebenen in den ersten vierzehn Tagen über 500 Personen an Selbstmord endeten (ganze Familien, Männer, Frauen, Kinder), darunter Ärzte, hohe Gerichtsbeamte, Fabrikanten und begüterte Bürger. Die Leichen der Selbstmörder durften zwei Wochen lang nicht beerdigt werden. Sie mußten in den Wohnungen verbleiben oder wurden auf den Bürgersteigen zur Abschreckung der anderen ausgestellt. Kapitalisten (Fabrikherren), derer man habhaft werden konnte, Männer, in denen man Soldaten vermutete – der Besitz von ein Paar Stiefeln oder eines Monturstückes genügte – ebenso Männer, die ihre Frauen und Töchter verteidigen wollten, wurden sofort erschossen oder erschlagen. Die Möbel von geflüchteten Personen, alles an Kleidern, Wäsche usw. wurden auf LKW verladen und nach Rußland geschafft, der weniger kostbare Besitz zum Fenster hinausgeworfen oder in Müll- Kies- und Sandgruben geschafft, alles zertrümmert. Deutsche Frauen mußten, in Kolonnen eingeteilt, wochenlang diese „Räumung“ unter Aufsicht von Flintenweibern und russischen Troßknechten unter entsprechender Behandlung vornehmen. Sämtliche Kran­kenhäuser wurden von allen Einrichtungsgegenständen geräumt, bis auf die Lichtschalter demontiert, die sanitären Anlagen zertrümmert. Furchtbarster Vandalismus mit allen nur erdenklichen Roheiten.

Alle Männer und Jungen von 14 bis 65 Jahren wurden eingefangen, in Fabrikräumen eingesperrt und dann nach Zentralrußland abtransportiert. Kaum zehn von den vielen Hunderten sind bisher zurückgekehrt. Drei Nachbarpfarrer wurden erschossen bzw. erschlagen. Einer, weil er ein Paar langschäftige Stiefel besaß (also SS-verdächtig), der zweite, als er in seine Tasche griff, um seinen Rosenkranz herauszuholen, der dritte, weil er sich eines von russischen Soldaten erschossenen neunjährigen Knaben annahm. Zwei meiner Dekanatsgeistlichen wurden mit nach Rußland geschleppt, obwohl sie sich als Geistliche auswiesen. Einer kehrte voriges Jahr zurück, der zweite (mein Kaplan) starb im Gefangenenlager.

Während des ganzen Sommers 1945 und auch noch 1946 wurden Frauen und Mädchen zusammengetrieben oder auf der Straße abgefangen und oft in notdürftiger Kleidung, so wie sie gefangen wurden, zur Erntearbeit nach dem Osten geschafft. Nach Monaten erst kehrten sie körperlich und seelisch demoralisiert zurück. Viele Hunderte haben bis heute ihre Heimat noch nicht wiedergesehen.

Ein gräßliches Drama war der Abtrieb des Viehes. Durch Wochen, bei Tag und Nacht, wurden unübersehbare Herden von Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen auf Straßen, und als diese nicht mehr genügten, über Stock und Stein nach dem Osten getrieben. Im Kreise Grünberg durfte jedes Dorf nur noch eine Kuh behalten. Welch grauenhafte Szenen konnte man da erleben! Auf den Dörfern wurde der gesamte Vorrat an Getreide, Kartoffeln und jeglichen Lebensmitteln beschlagnahmt und abgeschleppt, ebenso die riesigen Lebensmittellager der Kaufleute. Die Leute wurden angewiesen, sich aus den Kellern der Geflohenen die kleinen Bestände an Vorräten und Eingewecktem für ihren Lebensunterhalt zu holen. Eine allgemeine Hungersnot mit allen ihren Krankheitserscheinungen brach aus, Seuchen und Epidemien drohten. Für tagelange schwerste Arbeiten erhielten die Leute nur ein Stückchen trockenes Brot.

Das größte Unglück für Grünberg waren die gewaltigen Vorräte an Wein, Sekt und Cognac sowie Schnäpsen alter Art. Grünberg war ja als Weinbauland führend in Schlesien in der Getränke-Industrie. Dazu waren noch die bekannten Weingroßlager von Bremen und anderen westdeutschen Orten im Kriege nach Grünberg verlagert worden. Die Bestialität und die Orgien der ständig besoffenen russischen Soldateska überstiegen jedes vorstellbare Maß. Grausamkeiten und Vergewaltigungen ohne Maß und Zahl auf offenen Straßen und Plätzen. In der Osterwoche 1945 wurden die Tresore sämtlicher Grünberger Banken und Sparkassen von russischen Offizieren gesprengt und ausgeplündert. Der Kommandant der NKWD (GPU) rühmte sich mir gegenüber, man hätte in den Tresoren allein über sechseinhalb Zentner an Gold und Edelsteinen gefunden. Er selbst trug in allen seinen Taschen ganze Hände voll goldener Ketten, Uhren, Ringe und kostbaren Schmuckes bei sich. Er hat mir sie selbst gezeigt. Kostbare Archivalien gingen bei diesen Sprengungen zugrunde.

Im Schloß der Exkaiserin Hermine in Fürsteneich, Kreis Grünberg, war der größte Teil des Staatsarchivs Breslau untergebracht. Das Schloß liegt zwischen Oder und den Fürsteneicher Seen. Zu Tausenden sah man die unersetzlichen Urkunden mit ihren kostbaren Siegeln vom Winde verweht auf den Oderauen oder auf dem Wasser der Seen treiben. Alle kostbaren Möbel, Kunstgegenstände, Bücher und Archivalien durch die Fenster in den großen Burggraben gestürzt. Ein Grauen ohne Ende! Das sind nur die hauptsächlichsten Momente der leidvollen Ereignisse aus der Russenzeit. Die grauenvollen Einzelereignisse aufzuzählen und zu beschreiben ist unmöglich, das müßte ein Roman werden, den kein Mensch glauben und verstehen würde, der ihn nicht selbst erlebt hat.

Am 8. Mai 1945 zog mit Musik ein polnisches Eisenbahner-Regiment in Grünberg ein, gefolgt von einem Schwarme beutelüsterner Polen, und nun verdoppelte sich alles Unglück und Leid. Die Polen gebärdeten sich als unumschränkte Herren. Infolgedessen kam es bisweilen zu schlimmen Auseinandersetzungen und wüsten Schießereien mit den Russen. Täglich und allnächtlich gab es Tote und Verwundete. Die Russen behielten die militärischen Kommandanturen besetzt, die Polen die zivilen Verwaltungsstellen.

Im Mai wurde der Kreis Grünberg/Schlesien von der Provinz Schlesien abgetrennt und zur Provinz Posen geschlagen, wie man sagte, als „militärischer Brückenkopf“ links der Oder zur Abwehr der Deutschen. Auch kirchlich wurden wir Kardinal Hlond-Posen, später dem päpstlichen Administrator Nowicki in Gorzow (Landsberg/Warthe) unterstellt.

Alle Privatwohnungen mußten von Deutschen verlassen werden, und diese wurden unter Zurücklassung ihrer gesamten Habe in den Elendsquartieren und Hintergassen und Hinterhäusern der Stadt, bis acht Parteien in einem Raum, zusammengepfercht. Das Elend war unbeschreiblich! Die Deutschen erhielten keine Lebensmittelkarten, sondern mußten sich durch schwerste Sklavenarbeit bei Aufräumungsarbeiten in der Stadt oder Feldarbeiten auf dem Lande das kärgliche Brot verdienen. Eine furchtbare Hungersnot brach unter den Deutschen aus, Elend und Krankheiten. Der Schwarze Markt feierte Triumphe, aber kein Deutscher durfte dort kaufen, noch konnte er es, weil er kein polnisches Geld besaß. Alte Leute und Kinder starben wie die Fliegen.

Sonntag, den 24. Juni 1945, kam mittags 12 Uhr wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel und zwar telefonisch, wie mir der polnische Bürgermeister erzählte – von der polnisch-kommunistischen Regierung in Lublin der Befehl, binnen sechs Stunden mußte der ganze Stadt- und Landkreis Grünberg von allen Deutschen geräumt werden. Alles sei in Richtung Lausitzer Neiße abzuschieben und zwar zu Fuß, nur fünf Kilogramm Gepäck durfte jede Person mitnehmen. Polnisches Militär rückte ein, und was jetzt an Roheit und Brutalität geschah, spottet jeder Beschreibung. Mit Schüssen, Gewehrkolben und Peitschen wurden die Deutschen ihrer ärmlichen Kleidung beraubt und ausgeplündert, auf die Straße getrieben und in Kolonnen in Marsch gesetzt. Diese Elendszüge gingen mehrere Tage bei Tag und Nacht durch Grünberg der Neiße zu. Nur Beamte und Spezialarbeiter durften noch bis auf weiteres verbleiben. In der Folgezeit wurde die Evakuierung nur in kleineren Gruppen (10 bis 20 Personen) ohne Rücksicht auf Familienzugehörigkeit vorgenommen. Der polnische Sicherheitsdienst drang immer zur Nachtzeit in Behausungen der Deutschen ein, griff eine Anzahl Personen heraus, schaffte sie ins Gefängnis oder transportierte sie ab. Bei diesen Transporten wurden die armen Menschen in unbeschreiblicher Weise mißhandelt und bis aufs letzte ausgeraubt. Alle Ausfallstraßen- und -wege nach dem Westen zur Neiße hin sind mit Gräbern der Zusammengebrochenen übersät.

Als die ausgetriebenen Massen am 24. bis 26 Juni 1945 an die Neiße kamen, war diese durch fortwährende Regengüsse der letzten Tage so geschwollen, daß sie unpassierbar war, keine Brücke, kein Steg, kein Kahn weit und breit. Die Massen mußten tagelang im strömenden Regen unter freiem Himmel verbleiben, immer geängstigt und belästigt von plündernden, rabiaten Russen und Polen. Als der Regen und Hochwasser anhielten, wurden sie einfach, weil es zu lange dauerte und immer neue Flüchtlingstrecks hinzukamen, in die Neiße gejagt und mußten, bis zur Brust oder Hals im Wasser, das andere Ufer zu erreichen suchen. Augenzeugen berichten von zahlreichen Todesfällen älterer Leute an Schlag oder Ertrinken. In der Stadt Grünberg wurden in diesen Tagen (24. bis 26. Juni 1945) an die 3000 Personen ausgetrieben. Die Zahlen des Landkreises sind mir unbekannt.

Nach dieser Austreibung wurde die Lage der Zurückgebliebenen in der Stadt noch elender. Eigentum durften wir nicht mehr besitzen. – Ein trauriges Kapitel, auch im Verhalten der polnischen Geistlichen, das ich hier nur erwähne, im übrigen aber an den Vatikan berichtet habe.


Ein Soldatenschicksal

Ona – der Engel

H. Kardel

Im NKWD-Zuchthaus Wilna – Kalvarienberg 195/I hungerten wir Kriegsgefangenen 1945, etwa 3000 – ich fragte die beiden deutschen Lagerärzte Dr. Paetel/Berlin und Dr. Zimmer/Düsseldorf nach der Sterblichkeitsquote: „25 % pro Anno“, monatlich starben etwa 60 Kriegs­gefangene. Das war der Grund meiner Flucht. Es gab einen 5m hohen Zaun mit Postentürmen, umschlossen wurde das alte Zarenzuchthaus von der 200m breiten Wilja. Am 20. November 1945 war ich vor der Einschließung weg, im Schutze der Dunkelheit.

Bei meiner Flucht im November 1945 jagte mich die Garnison Wilna. Vorsichtshalber floh ich Richtung Osten. Im Sumpf fand ich einen Heuhaufen, die Füße erfroren; sie wurden farbig in Rot, Schwarz und Gelb. Litauische Bauern schenkten mir Sohlen aus Baumrinde, bis zum Knie wurden sie mit Lappen und Stricken hoch-gebunden.
Nach Sowjetsitte im Baltikum wurden deutsche Kriegsgefangene auf der Flucht beim Ergreifen entweder mit Füßen und Fäusten getötet oder aber erschossen. Auf einem warmen Ofen schlafend, wurde ich überrascht, floh aus dem hinteren Fenster, barfuß und mit einem Hemd bekleidet. Die Flucht führte über einen 7 km langen See, auf dem Eiswasser stand (um Spuren im Schnee zu verwischen). Ein Bauer packte mich in seine Sauna, die er anbot, eine Flasche Samagorka, Brot und Zwiebeln standen neben den Steinen. Ich trank, aß, schlief, saunierte am nächsten Morgen und war gesund: Die zehn Zehennägel fielen ab, die Füße waren weiß wie die Hände einer Waschfrau. Der Bauer schenkte mir Stiefel, und der Marsch ging weiter.

In Litauen gab es etwa 30.000 Freiheitskämpfer gegen die Sowjet-Okku­panten. Führer in Litauen-Süd war der Ex-Pionier-Oberst Kazimieraicio, wir nannten ihn „Tevas“ (Vater). Ihn begleitete ich als infanteristischer Berater, mit elf Kriegsverwundungen und Ritterkreuz als Stoßtruppführer vor Leningrad. Nach tagelangem Marsch durch die Wälder schliefen wir auf dem Ofen einer einsam gelegenen Bauernhütte. Im Morgengrauen waren sie da, mit 25 Mann Stribuki, den litauischen NKWD-Hiwis. Tevas kam durchs Fenster weg, mich Langschläfer stellten sie an den Baum, das Explosiv-geschoß ging an der Schlagader durch den Hals, trat enteneigroß an der Wirbelsäule aus. Durch die Baumkrone sah ich auf meinen Körper, nichts bewegte sich da, auch die Lippen nicht. Die Stribuki bekreuzigten sich, drehten aus Machorka in Zeitungspapier Zigaretten.

Ein altes litauisches Bauernehepaar fand mich Überlebenden; sie legten mich blutverschmiert in ihr sauberes Bett zur Erstversorgung und versteckten mich in einem Loch in der Uferböschung der nahe gelegenen Ula (heute Paddler-Fluß im Naturschutzgebiet). Abends baumelte von oben ein Topf mit warmer Suppe, die ich schlürfen konnte. Nach Regen stieg das Wasser, schwappte unter meinen Bauch, Männer selbst bis zur Hüfte im Wasser, zogen mich heraus, schafften mich in den Wald auf ein Mooslager, legten einen Schafsfellmantel unter mich und einen über mich.

Dann kam Ona, die mich versorgte; sie war achtzehn. Ich muß zwischen 22 und 23 Stunden täglich geschlafen haben. Ihr Lächeln habe ich mir eingeprägt. Sie legte sich neben mich, zog mir tagsüber das Fell weg, die Aprilsonne des Jahres 1946 schien in die Wunde. Morgens entfernte sie mir kleine schwarze Splitter vom Explosivgeschoß aus der Wunde am Rücken. Mit Leinentüchern fing sie meinen Urin auf und tröpfelte ihn in das große Loch an der Wirbelsäule. Überall gab es „Schnippas“ (Spitzel) und Streifen. Sie war in Gefahr – 10 Jahre Sibirien wären ihr sicher gewesen, wenn nicht mehr. So zog Ona los, Nacht für Nacht, ging bei den Bauern betteln: Rahm, Honig und Eier – stündlich flößte das Mädchen mir dies ein. Später kam ein kleiner Holzwagen, ein kleines Pferd davor, und ab ging es. In einem kleinen Erdbunker erfolgte meine weitere Versorgung.

Nach zwei, drei Wochen war ich wieder auf den Beinen. Wir saßen am Holztisch bei den Bauern, die mich an der Ula versteckt hatten. Die Bäuerin buk Blini (kleine Pfannkuchen), und der Bauer hackte draußen Holz. Wir tranken Milch aus einem Krug und Ona sagte „Juozas, ich liebe Dich“ (Juozas Vokietes = Josef der Deutsche war mein Name). Ich sagte: „Ona, ich muß weiter.“ Über Flüsse und Seen und durch die Wälder war ich kurz vor Weihnachten 1946 in Hamburg zurück – nach dreizehnmonatiger Flucht.

Das Geschehen, auch das mit meiner Erschießung, ist festgehalten im litauischen Partisanen-Standardbuch „Partisanu Gretose“. Das US-amerikani­sche Internet behauptet vierzehn Male: „After the war Kardel was guerilla leader in the Baltic region.“

Zu Besuch kommt Palmira aus Vilnius, eine Musikwissenschaftlerin. Ihre Großmutter hatte Freiheitskämpfer mit einem Schwein versorgt, saß dafür 10 Jahre in Sibirien in einem Lager nahe der chinesischen Grenze. Ich bitte: „Such mir die Ona, heute Anfang Siebzig.“ – „Kommst du dann nach Litauen sie besuchen?“ – „Nein, ich lade sie hierher ein, zeige ihr Hamburg.“

Heute kommt Palmiras Nachricht: „Ich fand ihre Cousine. Ona lebt.“

Ihr Mann ist Naturschützer, sie haben drei Kinder. Ich habe sie nach Hamburg eingeladen; inzwischen sitze ich aber im Rollstuhl.

Wegen des Schusses im April 1946 klage ich seit 1949.
Bisher:

„Vermutlich waren Sie Kriegsverbrecher, sonst wären Sie doch nicht geflohen, der Schuß ist nicht gefallen. Ein Gefangener flieht nicht.“ – Ahnungsloser.

Wegen des Explosivdurchschusses meines Oberkörpers auf der Flucht 1946 steht seit 1949 die gerichtliche Entscheidung immer noch aus – Kriegsfolge oder nicht?
Der Gutachter, im Oberst-Rang, geb. 3/46, also nach dem Kriege, der nie eine Kugel pfeifen hörte, vor dem Sozialgericht:

„Der Schuß hat nicht stattgefunden, so einen Schuß überlebt keiner! Die Narben stammen von etwas anderem.“
Er forderte den Psychiater zu einer Aussage auf, und der befand: „Herr Kardel ist völlig normal, gibt selbst auf schwierige Fragen humorvolle Antworten.“ – Die Gutachter sind die eigentlichen Richter, die Richter sind ihre Beisitzer. Neuer Termin am Landessozialgericht, Kap-Stadtring 1 (Zi. 304), am 15.11.00 um 12.45 Uhr. Ich habe Ona als Zeugin benannt.

(Bis zur Fertigstellung lag das Ergebnis noch nicht vor.)


Fremdarbeiter im Dritten Reich – Teil III

Deutsche Zwangsarbeit und ihre Entschädigung

Die in die Öffentlichkeit getragene Diskussion um die Entschädigung ehemaliger KL-Insassen und Zwangsarbeiter zeichnet sich nicht nur dadurch aus, daß Fakten ausgeblendet und Legenden und Greuelgeschichten zur Wirklichkeit erhoben werden. Sie ist vielmehr noch weitaus mehr gekennzeichnet durch eine kaum zu überbietende Parteilichkeit und Einseitigkeit. Wie üblich wird auch hier wieder einmal übersehen, daß das deutsche Volk, das seit 5 Jahrzehnten die Zeche für die sogenannte Wiedergutmachung zu zahlen hat, selbst noch viel mehr unter den Unrechtstaten der Siegermächte und ihrer Verbündeten gelitten hat. Nachfolgend wird das ungesühnte, ja noch nicht einmal als solches öffentlich zur Kenntnis genommene Unrecht der völkerrechtswidrigen Verschleppung und Zwangsarbeit von Millionen deutscher Männer, Frauen und Kinder aufgezeigt und eine minimale Wiedergutmachungssumme für dieses Unrecht errechnet.

Prof. E. Schlee

„Einäugigkeit“ in geschichtlicher „Vergangenheitsbewältigung“

Winfried Martini begann die Einleitung seines aufschlußreichen Buches Der Sieger schreibt die Geschichte. Anmerkungen zur Zeitgeschichte mit dem Satz: [1]

»Es gehört zu den faszinierenden Phänomen unserer Zeit, in welchem Ausmaß eine militärische Niederlage die Geschichtsschreibung und das allgemeine Geschichtsbewußtsein beeinflußt und der Sieger von moralischen Urteilen verschont bleibt."

Diese Erfahrung gehörte in diesem 20. Jahrhundert zum Alltag der Deutschen. Ein Jahrhundert, das nicht, wie Prof. Eberhard Jäckel meint, »Das deutsche Jahrhundert« [2] war, sondern, wie Prof. Arnulf Baring zu Recht gegenfragt: [3]

»War unser Jahrhundert nicht geprägt vom Aufstieg der Vereinigten Staaten zur schließlich einzigen Weltmacht? [...] Wie man es auch dreht und wendet: [...] es war überhaupt nicht das unsere, weder im Guten noch im Bösen.«

Aber, im »Bösen« vereint, schuf man seit Abtreten Otto von Bismarcks 1890 in aller Stille und groß angelegter Planung mit unüberbietbarer zerstörerischer Absicht und Zielsetzung eine Anti-Deutsches-Reich-Koalition, die das Deutsche Reich Bismarcks zerschlagen, das deutsche Volk für immer vernichten und die überlegene Wirtschaftskonkurrenz Deutschlands endgültig aus der Welt schaffen sollte. Um dieses Ziel zu erreichen, war jedes Mittel recht.

Die zentrale Figur dieses Jahrhundertkonzepts mit universalem Sendungsbewußtsein war der langjährig regierende amerikanische Präsident Franklin Delano Roosevelt (1882-1945), der von 1913-1920 Stellvertretender Marineminister und von 1933-1945 Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika war, also gerade zu Zeiten der beiden Weltkriege großen Einfluß hatte. Er organisierte die größte Kriegsmaschinerie der Weltgeschichte,[4] die dieses Jahrhundert in zwei Weltkriegen (oder auch im „Dritten Dreißigjährigen Krieg“) überrollte, gleichgültig, ob es die übrige Welt wollte oder nicht. Daher stehen am Ende dieses Jahrhunderts noch seine Truppen in unserem Land, ist die Bundesrepublik Deutschland durch zahlreiche Zwänge belastet und schreibt der Sieger die Geschichte. Letztere überbürdet uns in erkennbarer Einseitigkeit mit Schuld und Schulden, Forderungen und Zahlungen, in deren Folge in letzter Zeit auch Entschädigungsansprüche für in Deutschland geleistete Zwangsarbeit in größerer Zahl angemeldet oder gerichtlich ein geklagt werden. Vorgeschichte und Vorgänge der weltgeschichtlichen Ereignisse im 20. Jahrhundert zeigen bei wissenschaftlicher Überprüfung, daß die Alleinkriegsschuldvorwürfe und davon abgeleiteten maßlosen Forderungen und rechtlichen Übergriffe unhaltbar sind.[5]

Sünde gegen die Menschheit: Verfälschung der Geschichte!

Abgesehen von der Tatsache, daß „das erste Opfer im Krieg stets die Wahrheit ist“, [6] für Deutschland leider nach Beendigung des Krieges noch bis zur Gegenwart gültig geblieben, zeigen doch das allgemeine Kaschieren der eigenen Schuld durch die Siegermächte und die auf Dauer angelegten, zynisch-heuchlerischen Schuldzuweisungen an Deutschland einen Abgrund menschlichen Versagens, das keine Grundlage für eine friedliche Zukunft sein kann und über kurz oder lang durch die geschichtliche Wahrheit eingeholt werden wird! Zu Recht stellt der deutsche Dichter und Dramatiker Friedrich Hebbel (1813-1863) im 1. Band seiner bekannten Tagebücher fest: [7]

„Es gibt nur eine Sünde, die gegen die ganze Menschheit mit allen ihren Geschlechtern begangen werden kann, und dies ist die Verfälschung der Geschichte!“

Aus Hunderten von Zeugnissen, Dokumenten und wissenschaftlichen Arbeiten, die gegen eine Alleinschuld Deutschlands an den Weltkriegen sprechen, seien hier nur zwei erwähnt. Der US-Historiker Prof. H.E. Barnes stellte hinsichtlich der Kriegsschuldfrage zum Ersten Weltkrieg fest: [8]

„Deutschland ist von allen kriegsführenden Mächten die einzige gewesen, die am Ausbruch des Krieges überhaupt keine Schuld trägt.“

Und der polnische Staatssekretär im Außenministerium, Graf Szembek, sagte am 11. April 1935 zum US-Botschafter W.C. Bullitt: [9]

„Wir sind Zeugen einer Angriffspolitik der Welt gegen Hitler, mehr noch als einer aggressiven Politik Hitlers gegen die Welt.“

Immerhin offenbarte auch der ehemalige Außenminister US-Amerikas, Henry A. Kissinger, in einer Welt am Sonntag-Kolumne am 1. März 1992: [10]

„Zweimal im Zeitraum von nur einer Generation führte Amerika Kriege, weil amerikanische Staatsführer davon überzeugt waren, daß die Vorherrschaft einer einzelnen, feindseligen Macht in Europa eine Bedrohung der amerikanischen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen darstellte. An dieser Realität hat sich nichts geändert.“

Freimütig ließ uns ein Cousin des gegenwärtigen amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore, der US-Schriftsteller Gore Vidal, am 3. Januar 1997 in einem Interview mit der Berliner Zeitung wissen:[11]

„Wir haben 1945 angefangen, uns den Globus zu erobern. Die NATO wurde nicht eingerichtet, um die armen Europäer vor den Russen zu schützen, sondern um die totale Kontrolle über Westeuropa zu erlangen.“

Deutschland spürt in der immer noch friedensvertragslosen Nachkriegszeit im besonderen Maße Belastung und Herausforderung dieser Kontrolle! Diese Lage erklärt auch die ständigen Entschädigungsforderungen aus aller Welt gegenüber der Bundesrepublik Deutschland, die sich argumentativ nicht ausreichend dagegenstellt.

Millionen deutsche Zwangsarbeiter!

Im Gegensatz zum Thema „Zwangsarbeit im Dritten Reich“ gibt es kaum Untersuchungen über „Zwangsarbeit deutscher Kriegsgefangener und Zivilinternierter im Ausland“ (siehe Tabelle).[ 12]

Es ist erschütternd, mit welcher Einäugigkeit neben Themen wie Kriegsschuld, Überfalltheorien, Deutsche Wehrmacht, Weltmachtpläne nun auch das Thema „Zwangsarbeit und Entschädigung“ behandelt wird. Auffallend dabei das fehlende Bemühen, das spezielle Thema „Zwangsarbeit“ in einem zeitgeschichtlichen Rahmenvorgang im Sinne gleichartiger Vorgänge in fast allen kriegsbeteiligten Ländern zu sehen sowie dabei grundsätzlich von der längst überholten Alleinkriegsschuldthese gegenüber Deutschland auszugehen. Unsere Zeitgeschichtler haben manche erdrutschartigen Veränderungen in der Weltkriegsgeschichte des 20. Jahrhunderts zum Teil noch gar nicht registriert. Für sie scheint auch das Millionenheer deutscher Zwangsarbeiter von fast zwölf Millionen deutschen Soldaten und 1,7 Millionen verschleppten deutschen Zivilpersonen in 20 verschiedenen Gewahrsamsstaaten zum Teil mit mehr als zehnjährigen Zwangsaufenthalten in diesen Ländern überhaupt kein Thema zu sein. Da spricht man von einem der größten NS-Verbrechen, das noch ungesühnt sei, »obwohl schon in den Nürnberger Prozessen einer der vier Hauptanklagepunkte auf „Sklavenarbeit“ lautete« (vgl. F.A.Z. vom 31. März 1999, S. 51), ohne zu bedenken, daß die Richter der Tribunale aus Ländern stammten, in denen zeitgleich solche „größten Verbrechen“ ebenfalls stattfanden. Von dem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) aus der Feder von Prof. Ulrich Herbert (16. 3. 99) ist bereits im Beitrag von Hans Jürgen Witzsch in der vorliegenden AULA auf Seite 23 die Rede.

Dieser Beitrag, in dem der NS-Ausländereinsatz mit der Sklaverei im 19. Jhdt. verglichen wird, erweckt den Eindruck, als hätte es den „Sklavenstaat Sowjetunion“ gar nicht gegeben, in dem Sibirien vom Ural bis zur Bering-Straße zum riesigen internationalen Friedhof von Toten aus mehr als 28 Nationen geworden war.[13] Auch in der fraglichen Zeit von 1939 bis 1945 und bis 1956 erreicht der „sowjetische Ausländereinsatz“ einschließlich der deutschen Kriegsgefangenen und Zivilverschleppten ständig zweistellige Millionenzahlen, die in weit mehr als 2.000 Arbeits- und Todeslagern zum Teil unter primitivsten Lebens- und Lagerbedingungen Sklavenarbeit leisten mußten (z.B. Workuta). Noch im Herbst 1955 waren es mehr als 20 Millionen Zwangsarbeiter.[14] Nach dem Kriege gab es in den besetzten Gebieten und überhaupt auch in den „Volksdemokratien“ geradezu Verschleppungsrekorde zur Zwangsarbeit. Es gab geheime Sowjetbefehle, um z.B. 27.000 untertagearbeitsfähige Deutsche im Gebiet der DDR zu verhaften, und sie gegen arbeitsunfähige deutsche Kriegsgefangene in der Sowjetunion auszutauschen.[15]

Bei den Westmächten war es vor allem Frankreich, das kriegsgefangene Deutsche völkerrechtswidrig zur Zwangsarbeit einsetzte. Tausende deutsche Landser in französischer Gefangenschaft kamen beim Minenräumen um oder erlitten grauenhafte Verstümmelungen.

Der wirkliche Reparationsgewinn habe nicht in Deutschlands industrieller Ausrüstung bestanden, notierte am 2. September 1946 das US-Nachrichten­magazin Life, „sondern im deutschen Gehirn und in den deutschen Forschungsergebnissen“. Wissenschaftler wurden zum Teil „mit vorgehaltener Pistole oder mit Androhung von Kriegsverbrecherprozessen gezwungen“, für die Sieger zu arbeiten. 1947 waren 523 deutsche Wissenschaftler in den USA; ihre Anzahl sollte auf 1000 erhöht werden.[16]

3. Zusammenfassung und Aufforderung
zur Gleichbehandlung deutscher Zwangsarbeiter

1. Die in der Endphase dieses Jahrhunderts überschwappende Welle von Entschädigungsforderungen für Zwangsarbeit in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges ist einerseits eine Folge des fehlenden Friedensvertrages mit Deutschland und andererseits ein Zeichen mangelnder Souveränität und rechtlich-historischer Verteidigungsfähigkeit.

Zwangsarbeit der Kriegsgefangenen und verschleppten Zivilpersonen

Die gesamte Zwangsarbeit nach dem Kriege, und das sind mindestens 90 Prozent der nachstehend dargestellten Leistungen, war ein beispielloser Bruch des Völkerrechts in der modernen Geschichte.

Leider wurde bis heute noch von keiner amtlichen deutschen Stelle diese Zwangsarbeitsleistung vollständig bewertet. Sie soll hier zum erstenmal unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten richtig dargestellt werden.[17]

Gefangenschaftstage, an denen Zwangsarbeit geleistet wurde.

Durch

[A] Kriegsgefangene 3.502.452.000 [3,5 Milliarden] Geleistet von 11.094 Millionen Kriegsgefangenen – in Oststaaten 3,349 Millionen Kriegsgefangenen, in Weststaaten, 7,745 Millionen Kriegsgefangenen. Die letzten Gefangenen kehrten 1956, elf Jahre nach Kriegsende, aus der Sowjetunion heim!

[B] Zivilverschleppte 3.805.000.000 [3,8 Milliarden] geleistet von 1,7 Millionen, zum großen Teil 1945 verschleppten Volksdeutschen. Davon starben bis 1950 580.000 in den östlichen Todeslagern,   jeder dritte Verschleppte.

Insgesamt

Zwangsarbeitstage 7.307.452.000

[7,3 Milliarden]

Die Gefangenen mußten mindestens zehn Stunden am Tag arbeiten, woraus sich diese Anzahl geleisteter Zwangsarbeitsstunden ergibt.

Arbeitszeit: 73.074.520.000 Std.

[73 Milliarden]

Bewertet man die Stunde nach heutigem Wert mit minimal zehn DM, so ergibt sich allein aus der Zwangsarbeit diese Reparationsleistung!

Arbeitswert: 730.745.200.000 DM

[730 Mrd. DM]

Das ist geradezu eine unvorstellbare Summe.

Nicht erfaßt werden konnte die Zwangsarbeit der Zivilverschleppten aus den von den Bolschewiken besetzten Gebieten des „Altreiches“ und Österreichs. Es waren mehr als 100.000 Deutsche, die aus politischen Gründen deportiert wurden und die während der Gefangenschaft fast ausnahmslos ermordet wurden. Dasselbe gilt für die mehr als 100.000 Menschen, die in den russischen KZ der sowjetischen Besatzungszone inhaftiert waren. Die F.A.Z. v. 12.9.1987 schreibt aus Anlaß des Honecker-Besuches in der Bundesrepublik allein von 80.000 Ermordeten in Buchenwald nach 1945. Insgesamt haben mehr als zehn Prozent der deutschen Bevölkerung jahrelang wider alles Völkerrecht Zwangsarbeit leisten müssen.[19]

Deutsche Kriegsgefangene in f 21

Großbritannien 3,635.000

USA 3,097.000

UdSSR 3,060.000

Frankreich 937.000

Jugoslawien 194.000

Polen 70.000

Belgien 64.000


CSSR 25.000

Niederlande 7.000

Luxemburg 5.000

Insgesamt 11,094.000

Davon im Osten 3,349.000

Davon im Westen 7,745.000

[Ohne Zivilinternierte]

Die Verluste des deutschen Volkes während des Zweiten Weltkrieges und danach

Es starben:

3,250.000 Deutsche Soldaten

1,000.000 Frauen, Kinder und Greise als Opfer des völkerrechtswidrigen Bombenterrors

3,242.000 Deutsche Soldaten in alliierter Gefangenschaft

Davon: 2,000.000 in sowjetischen Lagern

1,000.000 in amerikanischen Lagern

120.000 in französischen Lagern

100.000 in jugoslawischen Lagern

22.000 in Polen und CSSR

3,000.000 Frauen, Kinder und Greise bei der Vertreibung

aus der Heimat nach 1945

500.000 Ermordete beim Einmarsch der Sowjets in Ost und Mitteldeutschland

60.000 Ermordete beim Einmarsch in Österreich 580.000 Zivilverschleppte in östlichen Todeslagern 120.000 Deutsche sind in sowjetischen KZ-Lagern zu Tode gekommen auf dem Boden der Sowjetischen Besatzungszone-SBZ [Mitteldeutschland]

Die Deutschen Verluste betrugen mehr als elf Millionen, davon über sieben Millionen nach Beendigung des Krieges! Vgl. H. Nawratil [1988]; W Ahrens [1983]; J. Bacque [1995]; H. Sander/B. Johr [1992].

2. Letztere ist ein Ergebnis der Umerziehung, ablesbar auch an der Einseitigkeit wissenschaftlicher Forschung, die sich im speziellen Fall vorwiegend mit den Zwangsarbeitsproblemen in Deutschland während des „Dritten Reiches“ befaßt, jedoch kaum mit der nicht geringeren, in den Folgen eher schwerwiegenderen Problematik von Zwangsarbeit Deutscher im Ausland. Das sollte sich einsehbar ändern lassen.

3. Form, Umfang und Motivation dieser einseitigen und sich schnell ausbreitenden „Zwangsarbeitsentschädigungsforderungswelle“ gegen Deutschland auf zahlreichen Ebenen sind provokant, zumal die Staaten, aus denen die Antragsgruppen stammen, sich zum Teil nicht weniger rechtswidrig und skrupellos gegenüber deutschen Zwangsarbeitern verhielten.

4. Der ganze Vorgang gewinnt an Brisanz, wenn man bedenkt, daß dieses Deutschland nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8./9. Mai 1945 bei Andauern des Kriegszustandes im Westen bis 1951 und im Osten bis 1955 in einmaliger und beispielloser Form von den Siegermächten ausgeplündert und ausgeraubt wurde, wie sich das Menschen der „Gnade der späten Geburt“ kaum noch vorstellen können.

5. Hier sind im Sinne des Amtseides Art. 56 Grundgesetz die höchsten Staatsdiener aufgefordert, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden in gleicher Eilfertigkeit, wie sie bereit sind, ausländischen Forderungen zu entsprechen. Im Sinne der Forderung nach Gleichbehandlung deutscher Zwangsarbeiter sollten diese ebenfalls Sammelklagen gegen Arbeitgeber und Staaten einreichen.

Aus Raumgründen verzichten wir auf die Angabe der Quellen von Punkt 1 – 18. Die Liste kann auf Anforderung nachgereicht werden.

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KULTUR

Sexualität-Liebe-Ehe – Teil I

E.G. Kögel

Zur Lage

Sexualität, Liebe und Ehe sind Begriffe, die in dieser westlichen Wertegemeinschaft nicht nur einen anderen Inhalt bekommen haben, sondern auch einen anderen Stellenwert. Um diese Sinngebung von Jahrtausenden zeitgemäß und zweckgerichtet umzuwerten, wurde im ersten Schritt der Begriff der Gemeinschaft verketzert, indem man seinen angeblichen Mißbrauch anprangerte und die angeblich verhängnisvollen Folgen solcher Begrifflichkeiten der Masse mit Hilfe der Massenmedien vor Augen führte. An seine Stelle trat der der Wirtschaft entliehene Begriff der Gesellschaft (s. hierzu die Ausführungen in verschiedenen Beiträgen von „D“, besonders in der Folge7/8 – 1995, wo auf den Seiten 5 bis 9 unter der Überschrift „Gemeinschaft oder Gesellschaft“ ausführlich darauf eingegangen wurde). Daß hier bei die Lüge Pate stand, versteht sich in dieser (Un-)Wertegemeinschaft von selbst. Darin sind ihre Vertreter Meister, Charakterlosigkeit ist Trumpf, wie wir noch sehen werden, und angesichts ihrer Werteskala schreitet der Verfall dieser Gesellschaft rasch voran. Nur so war es möglich, das Volk in einzelne Individuen aufzuspalten, wo jeder gegen jeden um des Vorteils willen antritt. Insofern paßt das egoistische Individuum zur Tyrannei des Marktes!

Der Kern der Volksgemeinschaft war in allen Zeiten die Familie, denn für sie ist der Gemeinschaftsgedanke das Fundament, die Voraussetzung jeder Zweierbeziehung, die wir Ehe nennen. Getragen wird sie von Idealen wie Treue, Aufrichtigkeit, Vertrauen, Hingabe, Opferbereitschaft, Selbstbeherrschung, Rücksichtnahme, Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit, Einstehen für den anderen, um die wichtigsten Begriffe zu nennen, die aber zeitlos Gültigkeit haben.

Doch diese Werte wurden der Lächerlichkeit preisgegeben, in den Schmutz getreten. Sie waren angeblich das Fundament einer nach Weltherrschaft strebenden Ideologie, die daraus angeblich ihren Herrenmenschenanspruch ableitete. Doch diese Kräfte propagierten diesen Gedanken nur deshalb negativ, um von ihrem eigenen Macht- und Auserwähltheitsanspruch abzulenken, obwohl beide Ansprüche zu verwerfen sind.

Eine der Zerstörungskräfte ist die Sexualität, die bis zum Exzeß betrieben wird und bis ins Kinderzimmer vordringt, um die Seelen der Menschen zu zerstören. Simon Wiesenthal blieb es vorbehalten, mit seiner Forderung nach Vernichtung des deutschen Nachwuchses, wenn möglich schon im Mutterleib, diese Politik auf die Spitze zu treiben. Seine Worte lauteten:

„ ... Die Mörder von morgen würden heute erst geboren. Diese in der Zukunft potentiellen Mörder gälte es schon heute auszurotten. Es gilt, potentielle Gegner auch im Keim, ja im embryonalen Zustand, ein für allemal zu vernichten.“

Simon Wiesenthal in einem Vortrag vor der Studentenschaft Zürich am 18. November 1969

Neue Züricher Zeitung, 21. 11. 1969,

Salzburger Volksblatt, 23. 1. 1970

Nun, Millionen folgen seiner Forderung freiwillig durch Abtreibung des Nachwuchses. Denn letztendlich leben wir in einer Spaßgesellschaft, und da sind Kinder hinderlich. Man ist geboren, um sich zu vergnügen, genießen ist der Sinn des Lebens. Kinder sind im allgemeinen bestenfalls Abfallprodukt des Sexuallebens, ansonsten überläßt man das Kinderkriegen den Fremden im Lande. So wird die dem Menschen mitgegebene Sexualität auf das rein tierische Abreagieren reduziert, als wesentlicher Bestandteil der Spaßgesellschaft. Übrig bleiben seelische Krüppel, die zur Liebe in der tiefen Bedeutung des Wortes unfähig sind, da sie Liebe und Geborgenheit nie kennengelernt haben, und damit auch unfähig zur Ehe. Es sind Jungen und Mädchen, Männer und Frauen, für die allein materielle Gesichtspunkte lebensbestimmend sind.

Die Ansprüche und Belastungen, die das sogenannte moderne Leben des Materialismus dem Einzelnen abverlangt, lassen jedoch wenig Raum für eine funktionierende, harmonische Zweierbeziehung, so daß die Liebe nicht nur wieder verstärkt ein bevorzugtes Motiv auf Postkarten ist, sondern sie gewinnt als Rettungsanker in einer Gesellschaft zunehmender Entfremdung und fröhlicher Unverbindlichkeiten mehr und mehr an Bedeutung. Der Bedarf an einer seit ewigen Zeiten währenden, scheinbar verlorenen Utopie wächst wieder.

Liebe scheint für viele der letzte Ausweg zu sein aus wachsender Banalität und Vereinsamung in einer rasch auseinanderfallenden Gesellschaft. Liebe ist Treue und Vertrauen, ist Hoffnung, ist Sehnsucht nach immerwährender Partnerschaft, nach einer lebenslangen festen Bindung, nach einer Ehe – einem alten Traum, allen Gewalten zum Trotz dennoch ein Ideal mit Zukunft!

Unsere Statistiken zeigen ein wenig rosiges Bild der augenblicklichen Wirklichkeit, doch das ist unsere selbstgeschaffene Wirklichkeit, die ihre Ursachen hat, wie ich andeutete.

1980 wurden 141 016 Ehepaare geschieden,

1990 sind es 154 786 Ehepaare bei 516 388 Eheschließungen,

1998 sind es 192 416 Scheidungen bei 417 420 Eheschließungen.

Ungezählt sind die Trennungen, die nicht zur amtlichen Scheidung führten, und die Trennungen nicht-ehelicher Partnerschaften.

Ist das der Beweis einer Utopie?

Nein, es ist das äußere Zeichen zerstörter Gemeinschaft, an deren Verfall weitere Faktoren mitwirken:

Dennoch:
Liebe verspricht Rettung vor Entfremdung,
Rettung zur Erneuerung der Gemeinschaft –
sowohl in der Zweierbeziehung als auch im Volksganzen –, und

dennoch:
der Bedarf an dieser scheinbaren Utopie nimmt wieder zu!

Mission erfüllt

beim bundesdeutschen Fußball! – Eine Nachbetrachtung

J. Stein

„Ich habe meine Mission erfüllt“. Das soll –1t. Bildzeitung – der Bundestrainer der bundesdeutschen Nationalelf , Erich Ribbeck, für den Fall, daß die deutsche Fußballmannschaft vorzeitig aus der Europameisterschaft ausscheiden muß, gesagt haben.

Mission erfüllt? Welche Mission meinte Erich Ribbeck? War es nicht seine Mission, die deutsche Fußballelf zum Sieg in der Europameisterschaft zu führen? Zu sagen, er habe mit dem vorzeitigen Ausscheiden der Bundeself aus der EM seine Mission erfüllt, zwingt zu der Annahme, seine Mission sei es gewesen, die deutsche Nationalmannschaft erst ins Abseits und dann ins Aus zu führen.

Wenn dem so ist, und Ribbecks Worte lassen keine andere Auslegung zu, stellt sich die Frage: Wer machte es Ribbeck zur Mission, den deutschen Fußball zum Stiefkind aller Nationalmannschaften zu machen? Etwa die Politik?

Erinnern wir: Es war Egon Bahr, SPD, der vor wenigen Jahren sagte, es sei für die Politik der BRD vorteilhafter, die deutsche Fußballnationalmannschaft würde nicht immer gewinnen, sondern verlieren. Und: Hat Erich Ribbeck nicht genau das auch gesagt? Er hat, wenn stimmt, was in Zeitungen zu lesen war.

Ein Bundestrainer, der solche Gedanken im Kopf hat, ist nie und nimmer in der Lage, die deutsche Nationalmannschaft auf Sieg zu trainieren. Er kann nicht zwei Herren dienen: der politischen Korrektheit und dem Willen zum Sieg!

Vielleicht war es ein Rest von Fairneß, die Ribbeck veranlaßte, öffentlich einzuräumen, daß er seine Mission erfüllt hat, wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vorzeitig aus der EM ausscheiden muß. Denn gleichzeitig machte Ribbeck klar, er werde, nach Erfüllung seiner Mission als Bundestrainer zurücktreten. Das hat er getan.

Jahrzehnte war die deutsche Nationalmannschaft eine der besten der Welt. Die Deutschen waren stolz auf ihre Fußballer. Ihre Herzen schlugen höher und für Deutschland, wenn unsere Mannschaft von Sieg zu Sieg eilte. Offensichtlich paßte das nicht in die politische Landschaft, für die Nationalstolz der Deutschen die Sünde wider den Geist der Umerziehung zu sein scheint. So fiel schon auf, daß bei Siegen der deutschen Nationalmannschaft und bei deren Heimkehr nicht etwa das Deutschlandlied, sondern englische Lieder mit voller Lautstärke aus Großboxen dröhnten und via Fernsehen in alle Lande posaunt wurden.

Als nächstes wurde die einst reine deutsche Fußballmannschaft zur Multi Kulti-Mannschaft umstrukturiert. Wer davor warnte, dem wurde Fremdenhaß um die Ohren geschlagen. Deutschenliebe ist offensichtlich so verwerflich, daß sie offiziell und amtlich nicht einmal mehr erwähnt wird. Woher aber soll eine Multi-Kulti-Mannschaft den Geist nehmen, um für eine Nation, das deutsche Volk, Siege zu erkämpfen? Nur gegen Bezahlung? lächerlich! Denn das war der weitere Schlag gegen die Kampfkraft der deutschen Fußballer, sie zu bezahlten Söldnern zu degradieren, die für Geld an jeden Meistbietenden verschachert werden können. Söldner tun nie mehr, als ihnen der Sold wert ist. Selbst Sold in Millionenhöhe kann den Einsatzwillen nicht wecken, den die Liebe zum Volk und der Stolz auf die eigene Nation zu Höchstleistungen treibt.

Das war der weitere Hammer, mit dem der Siegeswille des deutschen Fußballes gebrochen wurde: Kein Volk der Erde ist so schlecht wie das deutsche Volk. Alle Deutschen sind potentielle Judenkiller. Das wurde und wird jedem Deutschen, vom Kleinstkind bis Greis, fast täglich ins Ohr, Herz und Hirn gehämmert. Eine solche Dauerbeschimpfung bricht jedes Selbstbewußtsein. Ohne Selbstbewußtsein kann keiner siegen, schon gar nicht eine Fußballnationalmannschaft. Daß genau das gewollt sein dürfte, wird klar, wenn man weiß, daß diese Schimpforgien von deutschen Steuergeldern bezahlt werden.

Wer solche Schimpforgien in Auftrag gibt, dürfte kaum Skrupel haben, den Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft mit der Mission zu beauftragen, die deutsche Fußballnationalmannschaft zum Stiefkind des europäischen und internationalen Fußballes zu machen.

Für diese Annahme spricht auch, daß der Deutsche Fußballbund unter seinem Präsidenten Egedius Braun offensichtlich nichts ausläßt, ein wirksames Training der deutschen Fußballmannschaft zu behindern. Oder wie soll der Rummel verstanden werden, mit dem am Wohnsitz von Braun das Training der deutschen Mannschaft zum Chaos wurde?

Zur Gewißheit verdichtet sich dieser Verdacht, wird berücksichtigt, daß hochtalentierten jungen deutschen Fußballern so gut wie keine Aufstiegsmöglichkeiten eingeräumt werden. Ausländer muß man sein, am besten ein Schwarzer oder Brauner, um im bundesdeutschen Fußball etwas werden zu können – nämlich hochbezahlter Verlierer. Den Fremden kratzt das nicht. Wenn die Kasse stimmt, schießt er notfalls auch Eigentore.

Daß man den deutschen Fußball im Aus halten möchte, verrät auch die mangelnde Ausbildung des deutschen Fußballnachwuchses. Frankreich z.B. unterhält – vermutlich mit deutschen Steuergeldern aus der EU-Kasse – 300 Fußballerschulen, die talentierte junge Franzosen zu sehr guten Fußballern heranbilden. Das sagte Beckenbauer, einstiger Star des deutschen Fußballes. Wie viele Fußballerschulen unterhält Bundesdeutschland? Wahrscheinlich gar keine! Wie auch? Mit deutschen Steuergeldern wird die halbe Weit und unsere Politikerkaste finanziert. Für deutsche Belange fehlt fast überall das ausreichende Geld. Fußball? Was ist das? Nationalmannschaft? Überflüssiger als ein Kropf, denn Volk und Nation der Deutschen geht unter in einem Vielvölkerbrei, den unsere Politiker mit dem Einschleusen von Abermillionen Fremden in unser Land produzieren, ohne je das deutsche Volk gefragt zu haben, ob es damit einverstanden ist.

Die hohen Priester der Umerziehung, die „Unfehlbaren“ von Presse, Funk und Fernsehen, wetzen schon ihre Mäuler und Federn, um uns Deutschen einzutrichtern, es sei ehrenhaft, mit Haltung zu verlieren. Man müsse eben anerkennen, daß die anderen besser wären als wir Deutschen.

Ein Gedanke zum Schluß:

Sollte Johannes Rothkranz mit seinen Buch über Freimaurersignale in der Presse recht haben, dann wären fast alle, die im BRD-Fußball das Sagen haben, Brüder des Schattens.

Noch Fragen, Ihr lieben und enttäuschten Freunde des deutschen Fußballes?

__________________

Kein Volk kann auf die Dauer

unterjocht werden,

wenn es nicht irgendwann

an seiner Unterjochung mitwirkt.

Mahatma Gandhi

Liebe Leser, entgegen des Hinweises in Folge 9/10-00 ist auch die alte Internetadresse http://fast.to/Deutschland wieder zugänglich.

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RECHT

Amtsgericht Düren, Strafprozeß
gegen einen Merzenicher – (Ein Polit-Krimi?)

K. Bunge

Dieses Verfahren begann bereits im Jahre 1999 und fand wohl seinen Höhepunkt mit der widerrechtlichen Verhaftung von Johannes Peter Ney am 30. Mai 2000, um eine Zeugenaussage von ihm zu erzwingen.

Der Reihe nach: Gegen einen Mann aus Merzenich wurde im Oktober ’99 wegen angeblichen Verstoßes gegen den „Volksverhetzungs“-§ 130 StGB verhandelt und er zu einer Geldstrafe von DM 12.000,- verurteilt. Dagegen hatte er Berufung eingelegt.

Das Gericht warf dem Angeklagten vor, er habe die Herausgabe des „Aufrufes an alle Deutschen zur Notwehr gegen die Überfremdung“ durch eine Geldspende unterstützt. An weiteren Aktivitäten oder an der Verbreitung war er nicht beteiligt. Deshalb ist es objektiv unzutreffend, daß er hier gegen den § 130 StGB, insbesondere Abs. 2, verstoßen haben soll, der da lautet:

§ 130 (Volksverhetzung): Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er

  1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt,

  2. zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder

  3. sie beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Trotzdem war er verurteilt worden. Ein Fall von politischer Justiz?

In dem 25seitigen Aufruf befindet sich keine Zeile, auf die der §130 StGB angewendet werden könnte. Es wurden darin lediglich einige Handlungen der damaligen Kohl-Regierung zum Schaden des Deutschen Volkes aufgedeckt, anhand von Fakten und offiziellen Zitaten. Zuvor (im Mai ’97) wurde an Bundeskanzler Kohl ein Brief mit einem Anhörungsbegehren geschrieben, wobei wir ihm unsere Bedenken und Sorgen vortragen wollten. Hätte der Kanzler diesen Brief beantwortet, wäre der Aufruf vielleicht gar nicht gedruckt worden. Aus heutiger Sicht ist eher zu vermuten, daß Kohl mit seiner Schwarzgeld-Wäsche damals so sehr ausgelastet war, daß er für solche „Lappalien“ wie unser Anliegen keine Zeit erübrigen konnte.

Die jetzige Bundesregierung hatte im September ’98 die Bundestagswahl unter anderem mit solchen Parolen wie „Das Boot ist voll!“ (Schily) oder „Kriminelle Ausländer raus, und zwar schnell!“ (Schröder) gewonnen. Nichts anderes steht in dem „Aufruf“, nur wesentlich ausführlicher. Man hat nie davon gehört, daß Schily oder Schröder wegen dieser Äußerungen unter Anklage gestellt worden wären, ganz im Gegensatz zu dem Mann aus Merzenich, der nichts dergl. gesagt oder geschrieben hatte.

Bereits in der ersten Hälfte des Jahres ’99 waren die Ermittlungsverfahren gegen J.P. Ney und mich (und andere) eingestellt worden. Die Einstellungsbescheide hatten wir dem Angeklagten zur Verfügung gestellt, damit er sich auf Gleichbehandlung berufen kann.

Die Berufungsverhandlung begann am 14. März ’00. Ney und ich waren als Zeugen geladen. Weil sich die Verhandlung sehr in die Länge zog, wurde sie vertagt auf den 30. Mai 11.00 Uhr.

Für den 30. Mai waren insgesamt vier Zeugen geladen, nämlich Ney, Cohrs, Dr. Hennig und ich. Zuerst wurde J.P. Ney aufgerufen, während wir anderen drei draußen warteten. Etwa um 12.15 wurden auch wir hereingerufen und es wurde uns mitgeteilt, daß

  1. die Verhandlung wiederum abgebrochen wurde und am 07. Juni ’00 um 14.30 weitergeführt werden sollte. Es wurde uns aufgetragen, zu diesem Termin zu erscheinen.

  2. Johannes P. Ney wegen Verweigerung einer Aussage sofort für vorerst eine Woche in Erzwingungshaft genommen und ihm eine Geldbuße von DM 500,- auferlegt wurde.

Unter den Zuhörern befand sich zufällig der Oberstleutnant a.D. und Rechtsanwalt Claus Plantiko aus Bonn, der sich spontan bereit erklärte, die Interessen von J.P. Ney wahrzunehmen. Er stellte der Vorsitzenden Richterin Kuhne den Antrag, die Beugehaft auszusetzen bis zum neuen Termin am 7. Juni, was vom Gericht abgelehnt wurde. Sodann beantragte er, im Eilverfahren die nächsthöhere Instanz (Landgericht Aachen) einzuschalten. Dem wurde zugestimmt. Die Entscheidung wurde für den nachmittag des gleichen Tages in Aussicht gestellt. Kurt Siedler aus Hagen (der sich in der Folgezeit außerordentlich um die Betreuung von J.P. Ney verdient gemacht hatte), Claus Plantiko und ich warteten solange.

Um ca. 16 Uhr lag die schriftliche Entscheidung vor: abgelehnt. Ney war, was vermutlich widerrechtlich geschah, ohne die Entscheidung abzuwarten (gleich nach seiner Festnahme) in die JVA nach Aachen abtransportiert worden, bezeichnenderweise in ca. 40 cm langen Fußfesseln aus Plastik (made in USA). Und das bei einem 77jährigen unbescholtenen Mann, ehemaligen U-Boot-Offizier im WK II, Ehrenmann vom Scheitel bis zur Sohle! Die Fahrt in der „Grünen Minna“ dauerte, obwohl die Entfernung Düren-Aachen nur rd. 30 km beträgt, gut 2 Stunden. Schikane? Absichtliche Verzögerung?

Inzwischen hatte sich auch der Rechtsanwalt Horst Mahler aus Berlin eingeschaltet, so daß die Interessen von J.P. Ney jetzt von zwei Anwälten vertreten wurden. Beide reichten hervorragend begründete und formulierte Beschwerdebriefe ein. Sie machten geltend, daß Ney die strittige Frage, nämlich wer die Spendengelder für den Aufruf eingesammelt habe, deshalb nicht zu beantworten brauchte, weil sie

erstens nichts mit dem Prozeß gegen den Mann aus Merzenich zu tun hat, zweitens die Beantwortung ihn möglicherweise selber belastet hätte.

Die Staatsanwaltschaft verwies spitzfindig darauf, daß das Ermittlungsverfahren gegen J.P. Ney in der ersten Hälfte des Jahres 1999 eingestellt worden war. Und weil niemand wegen der selben Sache noch einmal verfolgt werden kann, wenn bereits eingestellt worden war, bräuchte J.P. Ney kein Strafverfahren zu befürchten und sei daher unbedingt verpflichtet, auszusagen.

Die beiden RAe Claus Plantiko und Horst Mahler wiesen aber nach, daß sich J.P. Ney bei einer Beantwortung der strittigen Frage sehr wohl der Gefahr einer erneuten Strafverfolgung aussetzen würde, nämlich dann, wenn die Staatsanwaltschaft hierdurch Kenntnis von bisher unbekannten Tatumständen bekommt und neue Erkenntnisse gewinnt, die es ihr ermöglichen, eine Strafverfolgung wieder aufzunehmen. Deshalb hat er zu Recht die Beantwortung dieser Frage verweigert und ist umgehend freizulassen.

Sind unsere Gesetze beliebig auslegbar? Beinahe scheint es so, denn Ney kam auch am 2. Juni nicht frei. Selbst am 5. Juni, als seine Frau und die eigens aus London angereiste Tochter nach Aachen fuhren, um ihn zu besuchen und (das war ihre Überzeugung) ihn gleich mitzunehmen, wurde er nicht freigelassen. Ein Skandal folgte dem anderen: Es stellte sich nämlich heraus, daß die Akten im Landgericht Aachen nicht auffindbar waren. Deshalb erklärte sich das LG Aachen für „nicht zuständig“. Die Tochter fuhr sofort nach Düren und sprach im dortigen Amtsgericht vor. Auch dort erklärte man sich für „nicht zuständig“. Es zeigte sich, daß die Richterin Kuhne die Akten nicht auf dem schnellsten Dienstweg nach Aachen gesandt, sondern sie dem Staatsanwalt übergeben hatte. Das ist aber nicht zulässig. Niemand wußte in diesem Moment, wo die Akten geblieben waren.
Also war anscheinend auch niemand zuständig. Ein Trick?

Es wurde dann mitgeteilt, daß Ney am 7. Juni (gemeinsam mit uns anderen Zeugen) dem Gericht wieder vorgeführt werden sollte. Beide Anwälte, Plantiko und Mahler, wollten bei diesem Termin zugegen sein. Kurt Siedler blieb aber nicht untätig und informierte über seine Weltnetzverbindung verschiedene Medien, die großes Interesse zeigten. Vor allem wegen des inzwischen recht prominent gewordenen Horst Mahler.

Das blieb den Justizbehörden nicht verborgen. Öffentliches Aufsehen konnte man nicht gebrauchen. Vermutlich deshalb ließ man sich folgendes Bubenstück einfallen: Ganz überraschend entschloß man sich am Die. 6. Juni gegen 17 Uhr, Ney aus der Haft zu entlassen. Man machte ihm zur Auflage, am Do. 8. Juni um 14 Uhr wieder in Düren [zu]erscheinen. Zwar händigte man ihm seine persönlichen Dinge aus, nicht aber seine Barschaft. Die Gefängniskasse war angeblich bereits geschlossen. Praktisch wurde er in einer Art von Nacht-und-Nebel-Aktion mittellos auf die Straße gesetzt. War das Absicht? Er bekam eine Bescheinigung, mit der er sich im Bahnhof eine Fahrkarte holen konnte. Nachts um halb zwei war er daheim in Rethem.

Als am Mi. 7. Juni Cohrs, Dr. Hennig und ich im Amtsgericht erschienen, waren schon einige Reporter anwesend, die interessiert nach Horst Mahler fragten. Als sie erfuhren, daß Mahler nicht kam (er war informiert worden), zogen manche enttäuscht wieder ab. Andere blieben und folgten der Verhandlung. Die Befragung von uns drei Zeugen verlief ohne Probleme. Die Verhandlung wurde vertagt auf den folgenden Do. 8. Juni.

Am 8. Juni wurde Ney mit der gleichen Frage konfrontiert, wegen der er zuvor in Haft genommen worden war. Plantiko legte Beschwerde gegen diese Frage ein und beantragte Zurückweisung. Die Richterin lehnte den Antrag ab. Daraufhin legte Plantiko Beschwerde ein wegen der Ablehnung seiner vorangegangenen Beschwerde. Richterin und Staatsanwalt bestanden darauf, daß Ney diese Frage beantworten muß.

Ney machte wiederum von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Das war eine kritische Situation, weil eine neue Erzwingungshaft drohte. Das Gericht zog sich zur Beratung zurück. Die weiteren Fragen waren weniger brisant.

Zwischen Plantiko und dem Staatsanwalt entspann sich eine heftige Auseinandersetzung, in deren Verlauf Plantiko ihm erklären mußte, wo dessen Grenzen sind und wieweit seine Befugnisse reichen. Nach Ende dieser Zeugenvernehmung wurde J.P. Ney als Zeuge entlassen und konnte heimfahren. Das Verfahren wurde am Do. 15. Juni fortgesetzt.

Immer mehr wird deutlich, daß es überhaupt nicht mehr um den Angeklagten aus Merzenich ging. Er und sein Anwalt kamen kaum noch zu Wort. Eigentlich war dessen Verfahren längst abgeschlossen und hätte eingestellt werden können. Nein, es ging dem Staatsanwalt lediglich darum, möglichst viele Zeugen auszuforschen, um weitere Hintergründe, Namen und Verbindungen in Erfahrung zu bringen. Deshalb auch die vielen Fragen, die gar nichts mit dem Prozeß gegen den Mann aus Merzenich zu tun haben und deshalb nicht zulässig sind. Vermutlich ist das der Grund, daß der Staatsanwalt den Prozeß solange wie möglich am Kochen halten wollte. Für den angeklagten war das natürlich eine erhebliche nervliche Belastung, fast schon eine Folter.

Am 15. Juni ging die Verhandlung weiter. Diesmal ließ das Gericht als Zeuge Herrn Prof. Schlee aufmarschieren, der zur Sache nur wenig beitragen konnte. Jedenfalls konnte er nach Befragung wieder an die Ostsee heimfahren. An diesem Tage nun wurde das Strafverfahren gegen den Mann aus Merzenich endlich abgeschlossen: er wurde freigesprochen.

Mysteriös ist folgendes: Der Staatsanwalt hält seinen Namen geheim. Ist er ein politischer „Spezial-Staatsanwalt?“ Dem Vernehmen nach soll er angeblich nicht ständig am Amtsgericht Düren beschäftigt sein, sondern eigens für diesen Prozeß angereist kommen. Selbst dem Strafverteidiger des Mannes aus Merzenich war es bisher nicht gelungen, den Namen herauszufinden. Die Geschäftsstelle des Amtsgerichts sagt auf Befragen: „Den Namen dürfen wir Ihnen nicht nennen.“

Hierzu hat ein mir bekannter Jurist einen sehr interessanten Gedankengang entwickelt:

Je mehr man stochert, desto mehr Ungereimtheiten treten zutage. Einzelne Stimmen sprechen bereits davon, daß wir es hier möglicherweise mit einem politischen Syndikat zu tun haben könnten. Darüber müßte man nachdenken. Auf jeden Fall kann sehr leicht der Eindruck entstehen, daß hier nicht alles mit rechten Dingen zuging.

Es wurden uns Ablichtungen von Brief zugespielt, die folgende Machenschaften enthüllen: Nachdem der „Aufruf“ in größerer Zahl innerhalb der BRD verbreitet worden war, sah die Kohl-Regierung ihr volksfeindliches Verhalten bloßgestellt und strebte eine Strafverfolgung an. Nur: Es fand sich kein Straftatbestand, also mußte man einen konstruieren. Das Bundesjustizministerium frage beim Bundeskanzleramt an, ob man nach § 90 b StGB (Verfassungsfeindliche Verunglimpfung von Verfassungsorganen) verfolgen solle. Das Bundeskanzleramt verneinte. Daraufhin ging am 4. März ’98 ein Brief des Bundesjustizministeriums (damals noch unter Schmidt-Jortzig) an das Sächsische Staatsministerium der Justiz (unter Heitmann), und wahrscheinlich auch an andere Bundesländer, in welchem auf 7 Seiten dazu aufgefordert wurde, es solle gegen Verfasser und Verteiler des „Aufrufes“ nach § 130 (Volksverhetzung) ermittelt werden. Dieses war ein unzulässiger Eingriff in die Rechtshoheit der Bundesländer.

Auf jeden Fall werden die rechtswidrigen Handlungen in Düren und Aachen noch ein juristisches Nachspiel haben. Sehr wahrscheinlich wird es Strafanträge gegen Gericht und Staatsanwalt geben wegen

Nichtbelehrung des Zeugen Ney über sein Auskunftsverweigerungsrecht

Unterlassung der Sofortvorlage der Beschwerde beim LG Aachen

Freiheitsberaubung im Amt nach § 239 StGB

Rechtsbeugung, § 336 StGB

An dieser Stelle möchte ich Johannes Groß, den Herausgeber der Monatszeitschrift „Capital“ zitieren, der einmal schrieb:

Wir haben gottlob einen Rechtsstaat. Aber er ist leider nicht identisch mit dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.“

________________

... im Gefängnis; auf diesem abgeschiedenen, aber freieren und ehrbareren Boden, wo der Staat jene hinbringt, die nicht mit ihm, sondern gegen ihn sind: Es ist das einzige Haus in einem Sklavenstaat, das ein freier Mann in Ehren bewohnen kann.

Henry David Thoreau

Der Stahlhelm e. V.

Bund der Frontsoldaten

Kampfbund für Europa

Rundschreiben 1/00

An die Kameradinnen und Kameraden des Stahlhelm

Werte Kameradinnen und Kameraden,

in letzter Zeit wurden wir nicht nur von der Journaille verleumdet und von Polizei und BRD-Justiz verfolgt, auf die Angabe eines roten Reporters hin, „... er glaube bei uns ein Kleinkalibergewehr gesehen zu haben“, wurde eine Haussuchung angeordnet und von der Polizei dabei auch kleine Behälter bis zur Schmuckkassette und Durchsuchung eines Schreibtisches vorgenommen, in denen sich auf keinem Fall ein Gewehr befinden konnte. Außerdem stand in dem Beschluß „Durchsuchung der Personen“, wo sollte eine Person wohl ein Gewehr am Körper verbergen.

Die Liste der „Maßnahmen“ der BRD-Justiz und Polizei ist inzwischen unendlich lang geworden, alleine gegen die Bundesführung laufen derzeit ein halbes Dutzend Verfahren, während wir dagegen gezwungen sind, ebenso viele und noch mehr Dienstaufsichtsverfahren, Richterbeschwerden und Strafanzeigen in Gang zu setzen.

Da wie oben beschrieben, sich weder Richter noch Polizei, auch nach Ermahnung durch Rechtsanwälte, bereiterklärt haben, uns zu unserem Recht zu verhelfen. Selbst die Pflichten werden von der Polizei auch auf Protest hin nicht mehr wahrgenommen, dazu gehören das Vorzeigen der Dienstausweise, das Nennen der Namen und das Nennen der Gründe, warum überhaupt diese oder jene Maßnahme getroffen wird. Dazu kommt die Anwendung körperlicher Gewalt, Zeugen vorhanden.

Das ging von körperlichen Durchsuchungen von Frauen auf öffentlichen Parkplätzen und Restaurationen inmitten grinsender Polizisten und Zuschauern. Das ging von rechtswidrigen Verhaftungen und Sicherstellung von Vereinsunterlagen ohne Herausgabe von Quittungen für die sichergestellten Gegenstände und schriftlichen Unterlagen. Außerdem wurden schriftliche Unterlagen, Briefe, Broschüren aus unserem Eigentum von der Polizei durchforstet, gelesen und weitergegeben. Es wurde sogar das KFZ der Bundesführung beschlagnahmt. Stundenlang wurden einem Verhafteten dringend benötigte und darum mitgeführte Medikamente verweigert, was zu der Gefahr irreparabler Schäden führte.
10 Stunden wurde ebenfalls Verhafteten das Anrufen ihres Anwaltes verweigert.

Jetzt seht Ihr. warum wir so viele Strafanzeigen und Beschwerden bearbeiten müssen.

Der Oberstaatsanwalt weigerte sich, die nicht durch den Sicherstellungsbeschluß gedeckte Sicherstellung der Vereinsunterlagen und andere Gegenstände herauszugeben. Er verweigerte auch eine detaillierte Aufstellung (Protokoll) der sichergestellten Gegenstände.

Der größte Rechtsbruch aber war, daß unsere geschlossene Veranstaltung zum 80-jährigen Bestehen von 2 Hundertschaften mit teilweiser Schutzweste und Maschinenpistole ausgerüstet „besucht“ wurde. Auch hier wie oben beschrieben nunmehr öffentlich Frauen „abgegriffen“ und ihre persönlichen Sachen auf den Tischen ausgeschüttet wurden. Einer älteren Dame, die einen Weinkrampf erlitt, verweigerte man zunächst das Verlassen des Lokales. Erst auf energischen Protest wurde ihr dies in Begleitung gestattet. Einem ca. 80-jährigen Veteranen wurde sein Eisernes Kreuz I. Klasse aus der Tasche (!!!) genommen und erst nach ca. ½ Stunde Protest unseres Bundesführers widerwillig zurückgegeben.

Auf der nunmehr nach dem Vereinsrecht pflichtgemäßen Mitgliederversammlung müßte nicht nur eine neue Bundesführung. sondern auch ein Bundesjugendführer und einige Landesjugendführer neu gewählt bzw. eingesetzt werden, die dafür bereit standen.

Es ist aber besonders keinem Jugendführer oder einem Familienvater mehr zuzumuten, nach diesen Vorkommnissen sich in ein solches Amt wählen oder einsetzen zu lassen, da nicht nur die Gefahr besteht, sondern mit Sicherheit vorausgesagt werden kann, daß diesen jungen Menschen das gleiche blüht bis hin zur wirtschaftlichen Existenzvernichtung.

Es ist unsere ehrenhafte Verpflichtung, unsere Mitglieder zu schützen. Wir betonen nochmal, daß wir keinem persönlichen Druck ausweichen, es geht um Eure Sicherheit.

Darum haben sich auch alle Funktionäre unseres Bundes, immer wieder ermahnt durch die Bundesführung, akribisch an die Vereins- und alle anderen BRD-Gesetze gehalten, und das geradezu kleinlich.

Wir konnten nicht verhindern, daß sich die Polizei (Staatsschutz) rechtswidrig Vereinsunterlagen angeeignet hat. Durch diese Unterlagen wäre die Polizei in der Lage, Namen und Adressen unserer Kameraden und von Förderern unseres Bundes auszuforschen. Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, daß schriftliches Material kopiert und rechtswidrig gespeichert wird.

Durch die Polizeiaktionen, Oberheimbach, Verhaftung der Bundesführer, Überwachung des Post und Telefonwesens, das Notieren sämtlicher KFZ-Nummern bei unseren Veranstaltungen, ist es uns nicht mehr möglich, irgendeine Vereinsarbeit nach dem Vereinsgesetz zu leisten. Unser eingetragener Verein kann in diesem Staat nicht mehr existieren!

Auf Antrag von 75% der stimmenberechtigten Mitglieder wurde in einer eilends einberufenen Versammlung von über 75% der stimmenberechtigten Mitglieder daher beschlossen, den eingetragenen Verein

DER STAHLHELM e. V. in der BRD aufzulösen.

Da unter diesen Gesichtspunkten keine Vereinsarbeit mehr möglich ist, entlasse ich alle Mitglieder mit dem heutigen Tage aus der Mitgliedschaft unseres Bundes, den wir in der Tradition unserer Frontsoldaten ehrenvoll bis zum letzten Tag geführt haben!

Vereidigte Kameraden sind hiermit ihres Eides entbunden!

Damit sind alle Kameradinnen und Kameraden ab heute nicht mehr an das Vereinsgesetz und unsere Satzung gebunden. Damit erhalten sie ihre Handlungsfreiheit zurück!

Liebe Kameraden, wir haben für manche Wortbildungen wesentlich markantere Ausdrücke verwendet. Unser Anwalt wußte uns dringend davon zu überzeugen, daß wir Polizei und Justiz damit Handhabe zu weiteren Handlungen geben würden.

Deswegen stehen wir für weitere Auskünfte nur bei persönlichem Gespräch zur Verfügung.

Alle schriftlichen Unterlagen, außer die Unterlagen der laufenden Verfahren, wurden bereits verbrannt!

Alle Kameraden erhalten durch die Auflösungsbeauftragten eine Ehrendiensturkunde, soweit die Beiträge bis einschl. zum 30. Juli 2000 eingegangen sind, da das Konto zum 1.7.2000 aufgelöst wird.

Zuviel gezahlte Beiträge werden erstattet, über ein evtl. Vereinsvermögen wird nach Satzung entschieden.

Ein Abschlußrundschreiben wird erstellt und zugesandt.

Kameraden denkt daran, schon eine anonyme und völlig unbegründete Anzeige kann zu einer Haussuchung führen!

Kameradschaftliche Grüße

G. Drückhammer

Bundesführer


Die organisierten staatlichen, sozialen und religiösen
Gemeinschaften unserer Zeit sind darauf aus,
den einzelnen dahin zu bringen, daß er seine
Überzeugungen nicht aus eigenem Denken gewinnt,
sondern sich diejenigen zu eigen macht,
die sie für ihn bereithalten.
Wer eigenes Denken hat, ist ihnen unbequem und unheimlich
und bietet nicht die genügende Gewähr, daß er in der
Organisation in der gewünschten Weise aufgeht.
Sein ganzes Leben hindurch ist der heutige Mensch
der Einwirkung von Einflüssen ausgesetzt,
die ihm das Vertrauen in das eigene Denken nehmen sollen.

Albert Schweitzer, Aus meinem Leben und Denken, 1931


Udo Walendy und Erhard Kemper weiter in Haft

Günter Deckert entlassen

Günter Deckert

Nach fünf Jahren im Gefängnis ist der frühere NPD-Vorsitzende Günter Deckert am 25 Oktober entlassen worden. G. Deckert steht nach Verbüßung seiner Strafe weiter unter Aufsicht.

Udo Walendy berichtet, daß auch sein Antrag auf Zweidrittelstrafenregelung abgelehnt wurde. Er ist ebenfalls „eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“, so daß seine vorzeitige Entlassung nicht verantwortet werden kann. Er legt gegen die Entscheidung Beschwerde ein.

Erhard Kemper übersandte uns nachfolgenden Schriftverkehr zur Unterrichtung der Leser. Sie ersehen daraus, daß sein Antrag auf Sonderurlaub über die Festtage, um bei seiner schwerkranken Frau sein zu können, abgelehnt wurde.

Inhaltsverzeichnis


WIRTSCHAFT

Der Globalisierungsbischof –

Karl Lehmann nimmt Stellung zur Globalisierung,

zeigt die Chancen auf – so die Presse

E. G. Kögel

Nun bekommt die Globalisierung auch noch den Segen der Kirche. Denn immerhin ist der Bischof nicht irgendwer! So muß sie doch gut sein, wenn ein Menschenfreund eine Lanze dafür bricht. Ganz offensichtlich ist sie von Gott gewollt. Denn wie bei der Justitia haben auch die Kirchenvertreter nur noch den blauen Himmel über sich. Von der sich daraus ergebenden Gottnähe haben sie immer recht und sind auch befähigt, sich zu allen Lebensfragen richtungweisend und endgültig zu äußern – begnadete, selbstbewußte Menschen!

Er entschuldigt sich zwar eingangs in seinem 45minütigen Vortrag in der Essener Messe vor dem „Politischen Forum Ruhr“ aus Anlaß der Vorstellung seines Buches (Es ist Zeit, an Gott zu denken – Herder, Freiburg, Taschenbuch) vor etwa 1500 Besuchern ob seines verwegenen Mutes, als Nichtexperte zur Globalisierung etwas zu sagen. Dennoch, die Zuhörer lauschen! Denn er spricht nicht vom „wild gewordenen Kapitalismus“ wie einst Oskar Lafontaine, und er malt auch kein Horrorszenarium an die Wand wie J. Rüttgers: „ich will, daß die kleinen Leute nicht unter die Räder kommen“, wenn er auch vor einer „Dämonisierung der Globalisierung“ warnt. Doch Unheilsprophezeiungen weist er zurück, wie: „Kein Job erschien mehr sicher“; die Billigkonkurrenz aus Osteuropa und Asien wurde an die Wand gemalt. Auch der Begriff „Globalisierungsfalle“ sei eines der abzulehnenden Schlagwörter, die „das Bewußtsein einschläfern und eine eher sachgerechte und darum hilfreiche Diskussion verhindern“.

So stellte er fest: „Es hat keinen Zweck, diese Wandlungen von vornherein mit einem Schreckensszenario zu verbinden“. Und da Herr Lehmann frei von jeder wirtschaftlichen Sachkenntnis ist, formuliert er auch Sätze wie den folgenden: „Die Globalisierung ist ein Treibsatz der Ungleichheit. Zugleich ist sie aber auch eine Chance für mehr Beschäftigung.“ Nur – wir Deutschen merken ja auch täglich, wie dank der Vergrößerung der Wirtschaftsräume von der EU bis zur Globalisierung die Erwerbslosen von den Straßen gesaugt werden. Was machen da schon, bereinigt, rd. 5 Millionen Resterwerbslose!

So spricht er von den Chancen, aber auch den Risiken der Globalisierung und verweist darauf, daß mit der Geburt des Neuen auch der Tod des Alten verbunden ist, was selbstverständlich die Sorge um die Besitzstände in Deutschland wachsen läßt.
Doch die frische Brise spürt er: „Die Macht allzu beharrender einheimischer Interessengruppen (das anrüchige Wort „nationalen“ vermeidet er – Kö.) wird durch internationale Einflüsse beschränkt. Weltoffene Mächte können eher Innovation und Strukturwandel begünstigen.“ Nur – daß die internationalen Einflüsse weitaus verheerendere Folgen haben als die nationalen ist ihm offensichtlich noch gar nicht aufgefallen – oder darf das einem Internationalisten nicht auffallen?

Auch jenseits der Grenzen sieht der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Chancen für die Globalisierung: „Ja, die Globalisierung kann in einzelnen Fällen zu einem mächtigen ökonomischen Auftrieb führen“. Vor allem der Dritten Welt eröffnen sich angeblich große Chancen.

Der nationale Protektionismus – was ist von einer nationalen, einer Volkswirtschaft schon Positives zu erwarten? – schränkt den Welthandel sogar ein, da er den Zugang zu internationalen Mächten verwehrt. Dieser Zugang sei „sogar wichtiger als Entwicklungshilfe“, zitiert Lehmann aus dem Wort des Rates der Ev. Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland. (Als wenn eine klerikale, sozialdemokratisch geführte Internationale [Schmude] anders reagieren darf!) In der Presse ist zu lesen: „Wirtschaftsliberal in reinster Essenz“.

Nun, was sollen „Brüder“. auch anderes schreiben? So ist es kein Wunder, daß Lehmann feststellt: „Man muß sich davor hüten, dem verstärkten Wettbewerb einen Verzicht auf Gerechtigkeit und einen Rückfall in den nackten Wettbewerbskampf aller gegen alle zu unterstellen“. Er fordert auf, sich mit den „Stärken der liberalen Positionen auseinanderzusetzen“. Denn er meint, daß die verschärfte Wettbewerbssituation für neue Ordnungsmodelle und „chancenreich für qualifizierte, flexible, mobile sowie risikofreudige Personen“ ist und nur „problematisch für geringqualifizierte, fehlqualifizierte, ältere oder wenig mobile Personen“. Was das im Detail bedeutet, dazu äußert er sich nicht. Offensichtlich überblickt er die Folgen seiner tiefschürfenden Erkenntnisse nicht. Er folgert, „höchst problematisch“ sei eine in Gang gesetzte „Wettbewerbsdynamik, die sich in vielen Entscheidungen auf globale Sachzwänge beruft“. Ungleichheiten würden eher verschärft als gemindert. – „Wo eine starke Eigendynamik am Werke ist, wird eine globale Ordnungspolitik immer wichtiger“ – was meint er damit?

So reihte sich Wort an Wort. An faßbarer Aussage blieb wenig. Wenn er auch dem schon vorgedachten „Weltwirtschaftsrat“ als Fachgremium einer „Weltregierung“, vielleicht mit einem „Weltkanzler“, eine Absage erteilt und ihn ins Reich der Utopie verweist, „trotzdem wird man sich immer wieder an Ideen dieser Art abarbeiten müssen“, meint er. – Also doch keine Globalisierung?

Messerscharf folgert er, daß alles darauf ankomme, „daß vor allem die Politik in der Lage ist, die Herausforderungen, besonders in den Bereichen des Sozialen und der Bildung, schöpferisch anzunehmen und auszuhalten“.

Das war’s, liebe Politiker, schöpft mal mit Herrn Lehmann, gießt es durch ein Sieb, vielleicht verfängt sich ein Körnchen Substanz in den Maschen, denn eine zielgerichtete Anleitung gibt Herr Lehmann nicht, nur soviel: „Prüft alles, behaltet das Gute“. – Doch was ist das Gute?

Angesichts dieser Worthülsen bleibt für den logisch Denkenden nur ein Schluß: Verzicht auf die Globalisierung und Erhalt der Volkswirtschaften! Es wundert, daß der vom liberalen Geist erleuchtete Bischof diese Inspiration nicht hat.

Doch schauen wir uns ein praktisches Beispiel an, damit wir wissen, was uns erwartet, und die Politik sieht, wo die Reise hin geht, denn ihre Handlungsfähigkeit wird systematisch mehr und mehr eingeschränkt.

Die Wirtschaft bestimmt am Ende der Globalisierung die Politik, und die Politik sorgt nur noch für die Schadensbegrenzung und ist zum Handlanger der Wirtschaft degradiert.

Wir erleben das ja schon in diesen Tagen. Fertigungsbetriebe verlagern aus Kostengründen in Niedriglohnländer des Ostens und Fernen Ostens und zum Balkan. Denn die Ausbeutung auf der einen Seite und die Profitmaximierung auf der anderen Seite sind die Eckpunkte, die bestimmenden Größen! (Ein kleines Beispiel unserer Tage ist der BSE-Skandal, wo es die Futtermittelhersteller zunächst geschafft hatten, das Verbot der Zufütterung von Tiermehl zu verhindern; es kümmerte sie das Wohl der Menschen nicht im geringsten, nur ihr Profit war der Maßstab aller Dinge!)

Da aber die Folgekosten dieser Wirtschaftspolitik sozialisiert werden müssen, versuchen unsere politischen Eintagsfliegen im vorauseilenden Gehorsam die Kosten für die Wirtschaft zu senken, indem sie bemüht sind, das angeblich „verkrustete Sozialgefüge“ aufzubrechen, um so die „Anpassungslast“ zu mindern; denn ein Land wie das unsere, das bisher vom Gemeinschaftsdenken geprägt war und von der sozialen Sicherung der Arbeitnehmer seit über einem Jahrhundert im Gleichgewicht gehalten wurde, paßt nicht in die globale Wirtschaftswelt. Daher müssen die Bismarckschen Sozialreformen ausgehebelt werden, und zwar so in Stufen (wie die angestrebte Teilprivati­sierung der Renten zeigt), daß die Wählermassen es nicht merken und bei der Stange bleiben – gehen sie doch schon aus anderen Gründen von der Fahne –, da sie die Folgen im Moment der Änderung nicht überblicken.

Bei einem Verbot der NPD wird es nicht bleiben, stehen doch die Republikaner und die DVU schon auf der Liste. Es folgt dann zwangsläufig auch der Rest der noch deutsch denkenden, fühlenden, sprechenden und schreibenden Menschen!

Offensichtlich sind unsere zur Zeit regierenden demokratischen Musterschüler als angebliche Interessenvertreter der Arbeiterschaft auserkoren, diese grundlegende, umfangreiche Aufgabe zu lösen, so daß sich diese Koalition der internationalen Sozialisten zur Speerspitze des Kapitalismus entwickelt! Denn ihre hehren Ziele haben sie schon längst über Bord geworfen. (Was kümmert sie ihr dummes Geschwätz von Gestern!) Sie können sich auf die Vergeßlichkeit der Massen verlassen!

Ein praktisches Beispiel soll diese Betrachtung abschließen:

Monopolkapitalismus in der Landwirtschaft?

Er ist Deutscher, Bauer, Farmer. Vor rund 50 Jahren ging er nach Kanada, kaufte sich einen Hof, arbeitet seitdem in der Landwirtschaft. Der Mann ist nicht mehr jung. Im September 2000 erzählte er:

Wir Bauern (Farmer) müssen hier alles Saatgut beim Monopolisten kaufen. Um dieses Zwangssaatgut verwenden zu dürfen, müssen wir jährlich einige tausend Dollar Lizenzgebühren an den Monopolisten bezahlen.

Die Preise für das Zwangssaatgut und die Lizenzgebühren steigen ständig.

Die Ernte, die wir aus dem Zwangssaatgut erwirtschaften, muß wiederum dem Monopolisten zum Kauf angeboten werden. Der bestimmt den Kaufpreis. Dieser Kaufpreis sinkt von Jahr zu Jahr. Unser Verdienst wird dadurch Jahr für Jahr geringer.

Mein Betrieb rechnet sich nicht mehr. Meine Söhne können ihn nicht übernehmen. Er wirft zu wenig ab. Wir müssen verkaufen, an Megalandbesitzer, unter Preis!

Die Verwendung von freiem Saatgut ist nicht nur untersagt, es wird auch durch den Monopolisten unmöglich gemacht.

Steht die Frucht aus dem Zwangssaatgut in bestimmter Höhe, überfliegen Flugzeuge des Monopolisten unsere Ländereien und versprühen ein Gift, das alle Pflanzen unfruchtbar macht, die nicht aus dem Zwangssaatgut hervorwachsen.

Wir vermuten, daß das Zwangssaatgut genetisch manipuliert ist, so daß nur die daraus hervorwachsende Pflanze dem Gift widerstehen kann, das vom Monopolisten durch Sprühflugzeuge über unseren Ländereien ausgebracht wird. Wir haben keine Möglichkeit, das Zwangssprühen zu verhindern.

Welche Nebenwirkungen diese Sprühmittel haben, wissen wir nicht.

Josef Schneider, Hamburg

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Kein Ausdruck ist wohl abgedroschener als das Wort „Demokratie“, und die, die es am häufigsten im Munde führen, wollen, meiner Erfahrung nach, in der Regel am wenigsten von Kein Ausdruck ist wohl abgedroschener als das Wort „Demokratie“, und die, die es am ihm wissen. Ich werde immer mißtrauisch, wenn ich gar zu viel von Demokratie reden höre. Ich frage mich dann immer, ob die Betreffenden eine Art von Despotismus begründen wollen oder ob sie wünschen, daß andere für sie verrichten, was sie von Rechts wegen selbst tun müßten.

Henry Ford, Mein Leben und Werk, 1923


Dürfen BRD-Politiker Hoheitsrechte verkaufen ?

Zur Währungsfrage:

E. Kemper

Wenn man über Jahre immer wieder verschiedene Arbeiten über aktuelle Währungsfragen schreibt und veröffentlicht, fällt es beim Lesen von Zuschriften besonders auf, daß weite Kreise der Leserschaft freimütig bekennen, keinerlei Verständnis für die Materie „Geld“ und für die heute – im politischen Raum – alles entscheidende Währungsfrage zu haben.
Dieses Phänomen betrachten wir nicht als Zufall, sondern als eine gezielt herbeigeführte Verdummung einer in Unwissenheit gehaltenen Bevölkerung. Dies trifft leider nicht nur auf deutsche Leser zu. Wir sollten diesen Umstand jedoch als eine gewaltige Anstrengung und ungeheuerliche Leistung unserer Gegner erkennen, wenn die dem nationalen Zugriff entzogenen Währungen als Instrument gegen unsere ureigenen Interessen und die der ehemals freien Völker verwandt werden.

Wenn wir uns heute erneut mit dem Thema „Währungsfrage“ beschäftigen, so deshalb, da uns einmal mehr der weitere Sturz des Euro als Vorbote eines kommenden Chaos trifft und zum anderen, da es in aller Welt kluge Leute gab und gibt, die sich mit dem Währungsthema – nicht nur theoretisch – beschäftigen.
So berichtete die „Westdeutsche Zeitung“ an 12. 8. 2000 über folgenden sehr interessanten praktischen Anschauungsfall aus Italien:

„Wirtschaftsboom durch Falschgeld

Chieti (d p a). Giatinto Auriti (76), Ex-Juraprofessor, hat mit selbstgedrucktem Falschgeld einen Wirtschaftsboom in einem verarmten Abruzzen-Dorf ausgelöst. Er brachte seine Eigenwährung namens ,Simec‘ in Umlauf. Um die Konjunktur anzuheizen., zahlte er pro 1.000 Lire (rd. eine Mark) die doppelte Menge seines ,Geldes‘. Allerdings zogen die Behörden das Geld nach ein paar Wochen aus dem Verkehr.“

„Der Tagesspiegel“ (Berlin), ebenfalls vom 12. 8. 2000 berichtete in gleicher Sache:

„...Der Handel profitierte davon. Es war ein unglaublicher Erfolg, schrieb ,La Republica‘. Der Wert des Geldes wird durch diejenigen bestimmt, die es benutzen (welch eine gezielte Irreführung – der Verfasser), nicht durch diejenigen, die es in Umlauf bringen, erläuterte Auriti. Die ökonomische Blüte dauerte ein paar Wochen, bis die Behörden das Geld aus dem Verkehr zogen. Der Professor kam vor Gericht.“

(Warum wohl ? Hatte er ein privates Monopol verletzt? Hatte man Angst, die Sache könnte Schule machen?)
Hatten nicht bereits im Mittelalter die Jesuiten in Südamerika den Versuch unternommen, ein eigenes in sich abgeschlossenes und zinsfreies Währungsgebiet für Indios aufzubauen?
Es ist auch bekannt, daß noch im 19. Jahrhundert bei Südsee-Insulanern die Kauri-Muschel als allgemein gültiges Zahlungsmittel in Umlauf war und bedenkenlos akzeptiert wurde. Dieses Tauschmittel konnte sich jeder selbst herstellen. Der symbolische (Kauf-)Wert lag in der Tradition von Festpreisen: Ein gefangener Fisch, eine geerntete Kokosnuß oder ein Boot hatten festgeschriebene Kauri-Preise, die niemand zu über- oder unterbieten wagte. Warum auch? Die Moral der Gesellschaft – jeder kannte jeden – verhinderte einen möglichen Betrug.

Hier sei auch daran erinnert, daß unsere Städte und Gemeinden in den sogenannten „Goldenen“ 20er-Jahren „Notgeld“ unter die Leute brachten, echtes (Ent-)Geld, das im richtigen Verhältnis zur erbrachten Leistung stand. Auch hier erfolgte sehr schnell ein allgemeines Verbot durch die seinerzeitige – bereits privat geschaltete – Reichsbank, die nach dem Fiasko von 1923 die sogen. „Rentenmark“ nicht schnell genug in Umlauf bringen konnte.

Soweit das Verspiel, denn der ursächliche Anlaß, warum wir wieder auf das Währungsthema eingehen, ist in der beispielhaft abgelaufenen Versteigerung, der Privatisierung von U M T S-Funklizenzen (Universale-Mobile-Telecom-System) innerhalb der BRD im August 2000 zu suchen. (Die gleichen Vorgänge laufen leider auch in anderen europäischen Staaten ab.)

Es ist ein altes Ausbeutungsprinzip des Kapitalismus, in schwachen Staaten für dieses oder jenes Verfahren Genehmigungen in Form von „Lizenzen“ zu vergeben. Geschäftstüchtigen, privilegierten Personen bleibt dann die jeweilige Ausbeutung der Menschen(mit staatlicher Duldung) überlassen. Ähnliches wurde uns bereits aus zurückliegenden Jahrhunderten berichtet.

Man errichte eine nicht umgehbare Hürde und stelle einen Zöllner daneben. Um es einfacher auszudrücken: Man erzwinge Wege-, Straßen -, Brücken- oder Grenzzölle... oder gestatte es, Zahlungsmittel gegen einen gewissen Zins in Umlauf zu bringen. Ähnlichkeiten mit dem von uns zu zahlenden Zinsen für Diskont- oder Lombard-„Kredite“ der Bundesbank bzw. EZB sind zufällig und eher ungewollt...(?)

Wenn wir bedenken, daß bei diesen Versteigerungen von Funk-Lizenzen Hoheitsrechte an Privatgesellschaften verhökert worden sind, wissen wir, wohin der Weg läuft. Daß sich hier sehr schnell ein privat angelegtes, global ausgerichtetes Monopol bilden wird, ist nur eine Frage der Zeit. Die Börse macht es möglich!

Es wird deshalb auch in diesem Fall so kommen, daß diese „Lizenzen“ – unsere Hoheitsrechte – mehrheitlich in ausländischer Hand landen werden. Hatten Sie im Zeitalter des „Demokratischen Kapitalismus“ globalen Zuschnitts etwas anderes erwartet? Erhofften Sie über die Richtigkeit dieser Handlungen etwa eine aufklärende Diskussion oder gar eine Abstimmung? Oder sind Sie unbesorgt und erkennen eine Möglichkeit, diese Lizenzen in naher Zukunft für unser Land zurückzuerwerben?

Hier deshalb bereits heute die verdeckten Namen der späteren anonymen - Eigner:

1. England, vertreten durch Vodafone Airtouch (ehemals Mannesmann Mobilfunk);

2. Frankreich, vertreten durch Mobilcom;

3. Niederländisch/asiatische Allianz (Japan), vertreten durch E-Plus / Hutchinson;

4. nochmals England, vertreten durch Viag Interkom (British Telecom (BT) und Eon (wobei bereits feststeht, daß die deutsche Eon ihren (!) Anteil an BT verkaufen muß);

5. Spanien / Finnland, vertreten durch G 3, die wohl als sogen. zukünftiger „Übernahmekandidat“ gehandelt werden muß;

Es bleibt somit nur noch als rein „deutsche“ Firma die Möbilfunktochter (ehemals Deutsche Bundespost) der

6. Telekom „T-Mobil“ des Ron Sommer übrig. (Hier taucht jedoch schnell die Frage auf, wie lange sich diese Aktiengesellschaft noch in deutscher Hand befindet.)

Das System des Ron Sommer, der den Ehrgeiz hat, Global-„Player“ zu werden, ist international bereits so verschachtelt, daß er wohl selbst nicht (?) merkt, wie schnell man im „Demokratischen Kapitalismus“ zu einem Übernahmekandidaten werden kann. (Ob man wohl einmal die wahren Ursachen über den Rücktritt seines Stellvertreters erfährt... ?)

Weiter. Was uns nicht erzählt wird (!): Die zukünftigen Einnahmen der ausländischen Lizenznehmer fließen unmittelbar ins Ausland ab und werden nur noch dort versteuert. (Ob Herr C. Gent, von Vodafone Airtouch, nunmehr von der Queen endlich zum ”Sir“ geadelt wird?)

Die Folgen: Allein das Land Nordrhein-Westfalen schätzt bereits heute seine jährlichen Einnahmeverluste auf DM 300 Mill. DM. W e r (?) hätte auch gedacht, daß bei der Versteigerung von Funklizenzen in Mainz mehr als lumpige 20 Mrd. DM herauskommen Bürden? Bundesfinanzminister Eichel hatte angeblich nur diese 20 Mrd. Mark eingeplant. Nun, am 16. 8. 2000 sind es rd. DM 100 Mrd. geworden, die wir als zukünftige Handy-Besitzer den Käufern der Funk-Lizenzen wieder ein„spielen“ sollen. So weit, so gut...! (?)

Doch nun kommt unsere Hauptfrage:

Was soll Minister Eichel mit dem unerwarteten (?) Geldsegen in seiner Kasse machen? Man hatte fast den Eindruck, diese Einnahmen seien ihm mehr als peinlich. Recht hatte er!

Aber als braver, folgsamer Finanzminister hört er selbstverständlich auf die „Stimme des Volkes“, sprich: auf die öffentlichen Ratschläge der Medien, die ihm dringend und tugendhaft raten (verlangen!), die „Kredite“, Teile der sogen. Alt„schulden“ des Bundes, zu tilgen.

Frage: Entzieht der Finanzminister im Falle der Tilgung der – angeblichen – Bundes„schulden“ dem eingespielten Markt damit nicht Kapital, das an anderer Stelle fehlt und so oder so – über neue Kredite! – diesem Markt wieder zugeführt werden muß?
Oder ist gerade diese Neuverschuldung die Absicht jener Kreise, die nach Tilgung unserer fiktiven „Schulden“ bei der sogenannten Bundesbank rufen?

Eine angeblich „Entschuldung“ – wenn auch nur in Teilbeträgen – eines ganzen Volkes wäre für unsere Zeit auch ein Novum. Wo bliebe das Wachs­tum unserer Schulden, wo das Wachstum unserer Abhängigkeit?

Unsere Abhängigkeit in religiöser Hinsicht währet 2000 Jahre. Die politische Freiheit fehlt seit 1648 und ging spätestens 1918 bzw. 1945 endgültig verloren. Soll nun die finanzielle Abhängigkeit durch den Verkauf von Hoheitsrechten und den Verlust unserer Währungshoheit folgen, die die Ausbeutung der Menschen über den Zins sicherstellt?

Die Presse: „Im globalen Zeitalter müssen (!) Nationalstaaten auf Teile ihrer Hoheitsrechte verzichten, da sonst die Möglichkeiten des ,globalen Marktes‘ nicht voll ausgeschöpft werden können...“

Ein Vorschlag: Wäre es nicht besser, die in diesem Haushaltsjahr neu aufzunehmenden Kredite der „Öffentlichen Hand“ in Höhe von DM 87 Mrd. einfach zu streichen? Warum verzichtet Minister Eichel freiwillig auf die Verwertung von Einnahmen? Wessen Interessen vertritt er? Etwa die der „privat bilanzierenden...“ Bundesbank oder der ohnmächtigen EZB, die den Sturz des Euro – angeblich – nicht aufhalten kann?

Hier eine weitere Frage:

An wen genau tilgt Minister Eichel diese Schuldenlast? An private Geldgeber (Schuldschein-Inhaber des Bundes, was noch hinzunehmen wäre) oder unmittelbar an die sogen. Bundesbank?

Und hier die Frage der Fragen:
Wem gehören eigentlich diese Währungs„kredite“? Woher hat die sogen. Bundesbank das von ihr – in unserem Auftrage! – geschöpfte Geld?

Ein Hinweis:

Da betteln B R D-Politiker um ausländische Investitionen in der ganzen Welt für unsere Republik und speziell für das Gebiet die ehemaligen DDR und treten nun eigene Geldquellen durch einen einmaligen Verkauf von Hoheitsrechten an das Ausland ab? Wird hier nicht die Kuh geschlachtet, die man melken wollte? Ist das nicht ein Widerspruch in sich, oder hat dieses „Spiel“, sogen. Währungs„kredite“ (an „unsere“ angebliche Zentralbank) zurückzuzahlen, Methode?

Sicherlich wird der Finanzminister Eichel morgen auch die Bundesautobahnen, die Bundes- und Landstraßen „privatisieren“, um sich bzw. den Bund schuldenfrei darzustellen. Glaubt er, mit diesem Finanztrick in unserem Interesse zu handeln? Erfolgt hier nicht nur eine Umschuldung zu unseren Lasten? Erfolgt hier nicht letztendlich – diesmal auf kapitalistische Art und Weise – eine Enteignung unseres Volkes?

Auch diese Nebenfrage ist interessant:
Wie ist es möglich, daß ausländische Firmen (...auf Kosten ihrer Völker?) hier mit Leichtigkeit investieren können? Sollte dies vielleicht nur daran liegen, daß der (oben schon erwähnte) Diskont- und Lombardsatz in jenen fernen Ländern wesentlich niedriger liegt und die Bundesbank jeden Dollar oder Yen in Deutsche Mark wechselt?

Meldete doch „Der Tagesspiegel“, Berlin (auch am 12. 8. 2000):

„Japan beendet ,Nullzins-Phase‘“

mit dem Untertitel:

„Erste Zinserhöhung seit 10 Jahren“

Die Frage, woher die ausländischen Käufer die Mrd. Deutsche Mark haben, ist hier bisher nur angedacht: Zahlt das Ausland etwa gar nicht in Deutschen Mark, sondern in Dollar, die nun in Höhe von angeblich nur $ 500 Mrd. bei der Bundesbank lagern? Oder haben wir selbst zu viele DM in die Kassen des Auslandes getragen?

Wie ist das möglich? Liegt das vielleicht an unserer Unfähigkeit, oder hängt das mit unserem notorisch schlechten Gewissen zusammen? Sind die folgenden Zahlungen etwa Eintrittsgelder in „Gottes eigenes Land“ an die Globalmacht USA, oder sind wir bereits so senil, daß wir gewissen Vorgänge nicht mehr erkennen (dürfen), geschweige denn abwehren können?

Hier wird deshalb auf die Mrd.-Beträge verwiesen, die wir als Touristen im Ausland verjubeln. Dann sei an zweiter Stelle an unsere gestiegene Ölrechnung erinnert, die gewaltige Mrd.-Beträge abschöpft. Aber auch Ron Sommer sei wieder beispielhaft erwähnt, der für eine drittklassige Telekom-Firma (VoiceStream) in den USA DM 106 (!) Mrd. hinblätterte. Da darf man doch fragen: Wo bleibt in diesem Fall der Aufschrei der Medien?
AuchMercedes und BMW scheffelten ihre Gewinne ins gelobte Land des Kapitalismus und stützten so den Dollar-Kurs. Ob man die Mrd.-Beträge aus Spendengeldern auch dazu rechnen sollte?

Abschließend zu diesem traurigen Kapitel sei an die Bar-Beträge erinnert, die als sogenannte Entwicklungshilfe ins Ausland flossen. Ob die DM 150 Mrd. an die Erben Stalins in Rußland investiv angelegt worden sind oder hier bei uns – via Wallstreet – nun nach Anlagemöglichkeiten suchen?

Hier ein ganz aktuelles Beispiel für „Investitionen“ in der BRD: Da flatterte den Bewohnern von Westfalen von der Kabel-NRW am 15. 8. 2000 ein Schreiben ins Haus mit der Mitteilung: „Die unternehmerische Führung der Region NRW liegt bei der Callahan Associates International Gruppe.“ Und unterzeichnet hat ein David Colley als Chief Executive Officer. Sind solche Übertragungen an ausländische Aktien-Inhaber Investitionen?

Nicht nur nebenbei bemerkt:

Ist dies den USA finanziell möglich, obwohl dieser Staat seit Jahren über eine negative Handelsbilanz verfügt? Allein für August 2000 betrug dieses Defizit 31 Mrd. Dollar. Warum verschweigt man uns ein seit Jahrzehnten angewachsenes – gefährliches – Billionen-Dollar-Loch und gaukelt uns ein boomendes kapitalistisches Amerika vor?

Zurück zum Titel: Politiker, die Hoheitsrechte – seien es Währungsrechte oder Funklizenzen – eines Staates ohne Not abtreten oder verkaufen, verspielen unsere restliche Souveränität und geben uns auf Generationen der privaten Ausbeutung preis!


BÜCHER

Baukultur gegen Formzerstörung

Richard W. Eichler – Baukultur gegen Formzerstörung. Für eine menschenfreundliche Architektur – 464 S., viele Abb., Leinen m. Schutzumschlag – Veröffentlichung der Stiftung KULTURKREIS 2000, Bd. XIII – 1999 Grabert-Verlag, Postfach 1629, D-72006 Tübingen – ISBN 3-87847-182-3

Das Aussehen unserer Bauten, das Bild unserer Städte und Dörfer geht jeden von uns an. Deutschland ist schön – immer noch schön. Ströme von Touristen wollen alljährlich die Perlen unserer Baukunst bewundern: Sanssouci, Solitude, Belvedere, die Aachener Pfalzkapelle und die großen Dome, die Burgen am Rhein und in Südtirol, die Residenzen und Bauten der Patrizier; Wernigerode, Dinkelsbühl, Rothenburg...

Ein Blick in die Vergangenheit ist auch unerläßlich, um Maßstäbe für die Gegenwart und Zukunft zu finden. Dabei erkennt man, daß in den letzten Jahrzehnten im Bauwesen schwer gesündigt wurde. Es wurde viel gebaut, an Geld fehlte und fehlt es nicht. Die Banken und Konzernzentralen, als Bauherren die Nachfolger der Feudalherren von einst, wetteifern mit ihren Hochhäusern und Glanzfassaden. Doch nur wenige dieser Machtsymbole sind Kunstwerke.

Den deutschen Politikern fehlt es an Selbstbewußtsein, den Architekten an Stilsicherheit. Deutschland ist mit Tabuzonen bedacht und zum Trümmerfeld der Doktrinen und Ideologien unseres Jahrhunderts geworden. Die Opfer sind wir alle in ästhetischer, ökologischer und auch ökonomischer Hinsicht.

Der Verfasser ist durch erfolgreiche Bücher zur Kunst in unserer Zeit ausgewiesen. Er hat keinen Respekt vor den heiligen Kühen der Scheinmoderne. Er kann sich auf zahlreiche anerkannte Sachkenner berufen, die mit dem immer noch gängigen Rückgriff auf gescheiterte Moden längst unzufrieden sind. Eichlers neues Buch wird Fronten klären: Es wird die Könner ermutigen und den Zeitgeist-Mitläufern ein Ärgernis werden. Es will zur Abkehr vom Anmaßenden, Abstoßenden, Protzigen beitragen und das dem Menschen Angemessene zur Richtschnur werden lassen.

Arno Breker

Dominique Egret (Hrsg.) – Arno Breker. Ein Leben für das Schöne – 352 S., Text deutsch, franz. und engl.; Leinen mit Schutzumschl. – 1996, Grabert-Verlag, Postf. 1629, D-72006 Tübingen – ISBN 3-87847-157-2

Arno Breker ist unbestritten der bedeutendste Bildhauer der klassischen Tradition im 20. Jahrhundert. In der Darstellung des idealen, schönen Menschen hat ihn kein Künstler seiner Zeit übertroffen.
Der 1900 Geborene wurde in der ersten Hälfte des Jahrhunderts zum Bindeglied zwischen der von Auguste Rodin vertretenen Bildhauerkunst und der von dem Rodin-Schüler Charles Despiau und Aristide Maillol gegründeten Schule. Mit diesen eng befreundet und ihnen in der Achtung des Menschen als Krone der Schöpfung verbunden, war Arno Breker der letzte europäische Bildhauer, der Maßstäbe in der Darstellung des Menschen setzte und dabei in seinem künstlerischen Schaffen eine unvergleichliche Meisterschaft erreichte.
Dennoch war er – einer der führenden Vertreter der bildenden Kunst des Jahrhunderts – bis zu seinem Tod im Jahre 1991 Ziel heftiger Angriffe, die politisch motiviert waren. Unbeirrbar hat der Künstler jedoch zu seinem Leben und seinem Werk gestanden und sich zu seinem künstlerischen ideal bekannt. „Ich habe immer den Menschen verherrlicht, keine Ideologie“, hat Breker 1981 in Berlin erklärt. Und an anderer Stelle bekannte der Meister: „Ich bin der Bildhauer des Menschen, des Dreiklangs der Schöpfung von Körper, Geist und Seele.“

Breker hat als junger Künstler lange Zeit in Frankreich gelebt. Er war Europäer, als noch niemand an die Vision eines geeinten Europas dachte. Die Pariser Jahre prägten seine übernationale Einstellung, seine Toleranz, sein Gerechtigkeitsempfinden. Die damals geknüpften Freundschaften überdauerten alle Umbrüche des Jahrhunderts wie Achtung und Anerkennung der ausländischen Künstler für den Meister. Nach den Worten des Schriftstellers Roger Peyrefitte war Breker ein „Leuchtturm in der Kunst, der weit in das
21. Jahrhundert hineinstrahlen wird“. Dieses Werk möge davon einen Eindruck vermitteln und die junge Generation ermutigen, die Fackel der Kunst der Menschheit weiter voranzutragen.

Der Herausgeber Dominique Egret: Jahrgang 1937, Essayschreiber und Forscher. Spezialist für plastische Kunst, insbesondere für die einzelnen Strömungen der europäischen Skulptur im 19. und 20. Jahrhundert. Ist ab 1970 mit Breker befreundet und seitdem sein Korrespondent für Frankreich. Ist als Breker-Experte vom Breker-Atelier und Breker-Museum anerkannt.

Das gekaufte Parlament

Friedhelm Schwarz – Das gekaufte Parlament. Die Lobby und ihr Bundestag – 268 S., gebunden mit Schutzumschlag – Verlag Piper GmbH, München 1999 – ISBN 3-492-04171-X

Auf jeden Abgeordneten des Bundestages kommen drei Vertreter der Lobby, die ihn zu beeinflussen versuchen. Ein Netz von Beziehungen, Abhängigkeiten und Korruption hat sich über das Parlament gelegt. Friedhelm Schwarz, selbst jahrelang in der Politikberatung tätig, zeigt die Tricks, mit denen Gesetze im Sinn der Industrie wirkungslos gemacht werden können. Er erklärt, wie eine „Vorteilsnahme“ diskret und reibungslos abgewickelt wird, und beschreibt den Kampf der Konzerne (und Verbände) um den besten Platz am Trog. Dabei ist (fast) jeder Schachzug erlaubt: „Die Methoden der Lobby erinnern in ihrer ausgefeilten PR-Technik und ihrer umfassenden Logistik an moderne Feldzüge“ (Schwarz). Die Abgeordneten, die sich diesem Druck entziehen wollen, haben keine Chance – sonst riskieren sie ihre Wiederwahl.

Es regiert nicht, wen der Wähler bestimmt hat, sondern die Lobby. Die Rededuelle der Abgeordneten im Parlament sind die Fassade, hinter der der eigentliche Kampf herrscht: Mit allen Mitteln versucht die Lobby, Entscheidungen in ihrem Sinne herbeizuführen. Gut für den Bürger ist, was gut für die Lobby ist.

Aus dem Inhalt:

Die Deutschen und die Macht

Die Abtreter

Ehre vor Ehrlichkeit

Das Parlament der Vereinsmeier

Die neuen Angepaßten

Die Machtwächter

Die Besitzstandswahrer

Die Zukunftsmacher

Lobbyisten sind immer auf Seiten der Sieger

Wer sich alles in Bonn engagiert

Die Struktur der Interessenvertretungen

Von der Bonner zur Berliner Republik

Bananen für Brüssel

Volker Angres, Claus-Peter Hutter, Lutz Ribbe – Bananen für Brüssel. Von Lobbyisten, Geldvernichtern und Subventionsbetrügern – 318 S., geb., Schutzumschlag – 1999 Droemer, München – ISBN 3-426-27093-5

160 Milliarden DM umfaßt der Haushalt der Europäischen Union, und auf dieses Geld aus Brüssel haben es viele abgesehen. Es zieht Lobbyisten, Geldverschwender und Subventionsbetrüger an wie ein Misthaufen die Fliegen.

Jeder weiß es in Brüssel, doch keiner dreht den Hahn der wahnwitzigen legalen Subventionen zu. Ob für die „private Lagerung von Tinten­fischen“ oder für „die Lieferung von reinrassigen Zuchtkaninchen in die überseeischen Departements Frankreichs“: die EU zahlt, wofür Lobby­isten kämpfen. Es ist schon unglaublich, wie die Steuergroschen der Bürger versickern!

Aber nicht nur Lobbyisten, auch Kriminelle wollen schnell ans große Geld kommen. Die Brüsseler Bürokratie jedoch hinkt den professionellen Betrügern kläglich hinterher: „Es bedarf einer radikalen Antwort auf die zwar weithin beklagte, aber immer noch allseits hingenommene absurde Praxis, unsere Grenzen für kriminelle Elemente weit zu öffnen und sie im Gegenzug für die mit der Verbrechensbekämpfung befaßten Stellen zu schließen“, schreibt der Europäische Rechnungshof.

Die europäische Idee hat eine solche Politik nicht verdient. Bananen für Brüssel beschreibt mit Witz und Verve anhand einer Fülle von Beispielen,

In ihrem Verordnungswahn haben sich die Eurokraten den Verbraucherinteressen längst völlig entfremdet. Die Konsequenz daraus sind nicht nur gigantische Fehlinvestitionen sondern vor allem eine völlig verfehlte Landwirtschaftspolitik: Riesige Agrarfabriken produzieren Masse statt Qualität, und im Supermarkt werden die Verbraucher dafür zur Kasse gebeten.

Erstmals deckt dieses Buch die aberwitzigen Subventionitis und die Ineffizienz auf, die im Windschatten der Brüsseler Zentrale gedeihen. Höchste Zeit für eine Änderung des Systems!

Der 9. November 1918

Gottfried Zarnow (unter Mitarbeit von Ernst Drahn) – Der 9. November 1918. Die Tragödie eines großen Volkes – 150 S., Pb. – Archiv-Edition, Faksimile der 1933 erschienenen Ausgabe – Verlag für ganzheitliche Forschung, 2000 – D 25884 Viöl/Nordfriesland, Postf. 1 –
ISBN 3-932878-46-9

Gottfried Zarnow schreibt im Vorwort:

Die zehn ersten Novembertage des Jahres 1918 wirkten1) in der deutschen Literatur stärker und länger nach und behielten mehr Bedeutung, als die ganzen vier Jahre Weltkrieg mit dem Glanz deutscher Siege. In diesen zehn Tagen vollendete sich der schmählichste Verrat, den die Geschichte der Menschheit kennt. Kriegselend, Hunger und Tränen wird man vergessen, aber die Feigheit, Hinterlist und Tücke der Totengräber Deutschlands wird man nie vergessen – nie vergessen dürfen.

Ein Volk, das seine Ehre verteidigt, besteht, aber ein Volk, das in größter Not des Staates revolutioniert, hat aufgehört, Volk zu sein – Volk sein zu wollen.

Wenn je ein Volk in sich eine Rechnung zu begleichen hatte, dann ist es die gewesen, die das nationale neue Deutschland im Frühjahr 1933 an den Marxisten, seinen gefährlichsten Feinden im eigenen Lande, beglichen hat. Für diese Abrechnung wird jedes Volk Verständnis aufbringen, das auf den entschlossenen Willen zur Selbstbehauptung nicht verzichten will. Damit ist der Beweis für die nationale Notwendigkeit der deutschen Frühlings-Revolution 1933 erbracht.

Dieses Buch enthält keine Geschichte des deutschen Zusammenbruchs im November 1918 und urteilt daher weder über die „Patrioten“, die in der Rüstungsindustrie den Staat betrogen oder die für die Besorgung des Leibes Nahrung und Notdurft als „Produktionsanreiz“ während des Krieges die höchsten Erzeugerpreise zu erpressen versuchten. Über diese Totengräber Deutschlands wird die Geschichte noch ihr Urteil fällen, härter als über gewerbsmäßige Betrüger und Schieber.

Das Buch enthält auch nicht die Geschichte der Militär- und Zivilbürokratie während des Krieges, deren Unfähigkeit nur von der Dünkelhaftigkeit gegenüber Heer und Volk überboten wurde.

Das Buch berichtet auch nicht über die Zeitgenossen, die die Forderung „national denken und handeln“ leichtfertig im Munde führten: imReichstag und in den Landtagen und vom Feldgrauen verlangten, Held 1. Klasse und Staatsbürger minder gefährlichen Federhelden.

Der deutsche Frontkämpfer ist mit diesen Feinden fertig geworden und hat für sie nur ein Gefühl bekundet: grenzenlose Verachtung

Der deutsche Soldat wäre auch fertig geworden mit dem Gift, das ihm vier Jahre hindurch aus tausend Kanälen zugeführt worden ist. Die inneren Feinde Deutschlands, vom Ausland gewonnen, haben aber einen günstigen Augenblick genutzt, um uns von hinten zu überfallen: die Urheber dieses Überfalles und ihre Schuld sollen allein in diesem Buche nachgewiesen werden.

Diese Aufgabe ist bisher noch nicht gelöst worden und die Tatsache erinnert an Karl Simrocks bekannten Vierzeiler:

„In Rom, Athen und bei den Lappen,

Da späh’n wir jeden Winkel aus,

Dieweil wir wie die Blinden tappen

Umher im eignen Vaterhaus.“

Da die Schuld der in Presse und Parlament führenden Personen erstmals systematisch untersucht wird und weil in diesem Buch mit vielen Legenden aufgeräumt werden soll, fühlte ich mich verpflichtet, zahlreiche Urkunden zu bringen, denn der Leser soll sich selbst ein Urteil über die in diesem Buch getroffenen Feststellungen bilden.

Eine Anzahl Dokumente wird erstmals veröffentlicht. Es war nicht meine Aufgabe, die national-vernichtenden Ereignisse der ersten zehn Novembertage rein literarisch zu gestalten – das werden Dichter und Dramatiker bis in die fernsten Zeiten tun können und zwar auf Grund des Materials, das hiermit erstmals systematisch erforscht und zusammengestellt dem deutschen Volk übergeben wird.

Die Heldentaten des deutschen Soldaten im Schützengraben, des ungenannten Helden des Weltkrieges, verpflichten zu folgender Erklärung:

Es möchten sich die schreibenden Zeitgenossen, die das Schwert mit der Feder vertauscht und aus der Kriegsgeschichte eine Geldquelle gemacht haben, mit diesem Buch nicht beschäftigen, denn es wäre Ihre Aufgabe gewesen, es zu schreiben. Aus ihren Reihen kommt bis auf den heutigen Tag der Ruf zu uns, daß Deutschland während des Krieges keinen starken Mann gehabt hätte und ist doch jeder von ihnen wie Napoleon in Stellungen gewesen, aus denen Anlauf und Erfolg möglich gewesen ist.

Von der Stirn des Deutschen soll die Unbeflecktheit eines jungen befreiten und gewissensreinen Volkes leuchten und dieses Volk kann nur von nicht belasteten Führern geleitet werden.

Kriegsursachen – Kriegsschuld

Helmut Schröcke – Kriegsursachen und Kriegsschuld des Zweiten Weltkrieges – 330 S., Pb. – Reihe Kriegsursachenforschung Bd. 14 – 2. überarbeitete und ergänzte Auflage 2000 – Verlag für ganzheitliche Forschung – D-25884 Viöl/Nordfriesland, Postfach 1 – ISBN 3-932878-08-6

Die Frage nach den Kriegsursachen und nach der Kriegsschuld des Zweiten Weltkrieges wird heute meistens mit der Behauptung der Alleinschuld Deutschlands beantwortet, ähnlich wie das nach 1918 in Bezug auf den Ersten Weltkrieg geschah, wo die damaligen Siegermächte Deutschland zum vollen, am 18. September 1927 vom Reichspräsidenten von Hindenburg widerrufenen Schuldanerkenntnis mit allen seinen verhängnisvollen wirtschaftlichen, territorialen und politischen folgen gezwungen hatten. Das Kriegsziel der Alliierten beider Weltkriege hat Henry Kissinger in seinem Artikel in der Welt am Sonntag vom 23. Oktober 1994 klar umrissen:
„. . . letztendlich wurden zwei Weltkriege geführt, um eben das, eine dominante Rolle Deutschlands, zu verhindern.“

Der Autor stützt sich bei seiner mit der Vorurteilslosigkeit des Naturwissenschaftlers geführten Untersuchung auf eine Fülle von Quellenmaterial, das auch neueste, nach dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums zugängig gewordene Fakten einbezieht. Die Untersuchung bietet im wesentlichen den neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis. Dabei werden auch beteiligte Hintergrundmächte behandelt. Dem Autor geht es übrigen nicht um eine Behandlung des Nationalsozialismus an sich, sondern ausschließlich um die Frage nach der Schuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg. Und er hält sich an das, was Leopold von Ranke in seiner Vorrede zur Deutschen Geschichte 1839 sagt:

„Denn die Wahrheit kann nur eine sein.“

Die Freimaurerei

Gregor Schwartz-Bostunitsch – Die Freimaurerei. Ihr Ursprung, ihre Geheimnisse, ihr Wirken – Archiv-Edition.
Das Buch erscheint in der Reihe Hintergrundanalysen, Bd. 33 und ist ein Faksimile der 1929 im Alexander Duncker Verlag erschienenen 2. Auflage – ca. 325 S., Pb., zahlreiche Abb. – , 2000 Verlag für ganzheitliche Forschung – D 25884 Viöl/Nordfriesland, Postf. 1 – ISBN 3-932878-49-3

Die Archiv-Edition dient dokumentarischen, wissenschaftlichen und biblio­philen Zwecken. Es werden in ihr vor allem solche Bücher veröffentlicht, die historisch bedeutsame Vorgänge behandeln und im Rahmen der herrschenden Meinungsmanipulation totgeschwiegen oder bei den umfangreichen Büchervernichtungsaktionen nach 1933 und nach 1945 aus den Bibliotheken entfernt worden sind.

Der Alexander Duncker Verlag schreibt hierzu im Vorwort:

Das ungemeine Interesse, das in jüngster Zeit die Frage nach dem Wesen und Wirken der Freimaurerei gefunden hat, gab den Anlaß, das russisch geschriebene Buch „Freimaurerei und russische Revolution“ des in weiteren Kreisen als Professor Gregor bekannt gewordenen, vom Sowjet vertriebenen russischen Hochschullehrers Gregor Schwartz-Bostunitsch in deutscher Sprache bearbeiten zu lassen.
Dem Original gegenüber ist das Werk, das hier vorgelegt wird, vielfach ergänzt und neu gestaltet. Die Absicht war, das überaus reiche Material, über das der Gelehrte verfügt, dem deutschen Leser in einem Gesamtüberblick zugänglich zu machen und damit diesem eine allgemein verständliche und durch dokumentarische Abbildungen anschaulich gemachte Darstellung des Stoffes zu bieten. Außer vielen seltenen deutschen und westeuropäischen Schriften sind auch bei uns so gut wie ganz unbekannte russische Veröffentlichungen verwendet worden. Die Verantwortung für die Ausdeutung der behandelten Urkunden und geschichtlichen Ereignisse trägt der Herr Verfasser allein.

Die abgehandelten Themen sind:

Der Ursprung/ Die Templer/ Die Bauhütten/ Die Gründung der Großloge in London/ Die Geheimgesellschaft der Juden/ Ritualmord und Blutopfer/ Das Ziel der Juden in jüdischen Selbstzeugnissen/ Die jüdische Weltherrschaft/ Die Jesuiten/ Äußere Geschichte der Freimaurerei/ Die Grade/ Die Loge/ Die Aufnahme/ Die Beförderungen/ Die schottische Maurerei/ Die Adonhiram-Legende/ Die Ausdeutung der Adonhiram-Legende/ Die Verwendung der Adonhiram-Legende/ Die Erkennungszeichen/ Die geometrischen Symbole/ Nebengründungen/ Die Juden in der Freimaurerei/ Die Freimaurerei in England, Frankreich, Italien und Rußland/ Die Freimaurerei in Deutschland und Österreich-Ungarn.

Deutsche in den Südwestalpen

Rolf Marti – Deutsche in den Südwestalpen – Eckartschrift Nr. 154 –
100 Seiten, zahlr. Karten und Abbildungen – Zu beziehen durch die Österreichische Landsmannschaft, A-1080 Wien, Fuhrmannsgasse 18 a (Ruf: 0043-1-408 22 73, Fax: 40 22 882)

Selbst vielen, die sich für die Geschichte und die Schicksale deutscher Minderheiten am Rande des geschlossenen deutschen Sprach- und Kulturraumes interessieren, ist weitgehend unbekannt, daß es im französisch-italienisch-schweizerischen Grenzgebiet um den Mont Blanc (dt. Weißberg) und den Monte Rosa (Gletscherberg) bewundernswert zählebige deutsche Minderheiten und Sprachinseln gab und gibt.

Wie unbekannt solche dem deutschen Kernland nahegelegene Gebiete in der Mitte Europas sein können, zeigt die vorliegende Schrift über die deutschen Siedlungsgebiete in den Südwestalpen in vorbildlicher Weise.

Wie übel diesen Deutschen schon im 19. Jahrhundert von Seiten Italiens im Zuge des Risorgimento und auch in späterer Zeit – insbesondere während der faschistischen Ära – mitgespielt wurde, beweist der Verfasser, Rolf Marti, ein anerkannter Fachmann auf dem Gebiete deutscher Minderheiten im Schweizer Grenzgebiet, mit Hilfe zahlreicher, unbezweifelbarer Belege.

In einer Zeit, in der die Rechte von Minderheiten wichtiger zu sein scheinen als jemals zuvor in der Geschichte, empört es rechtlich denkende Menschen um so mehr, daß für e i n Volk diese Rechte offenbar keine Geltung haben sollen. Hartnäckig weigert sich z. B. die Tschechische Republik, die völkerrechtswidrigen Benes-Dekrete außer Kraft zu setzen. In Slowenien ist die Lage ähnlich, und auch Frankreich zeigt wenig Neigung, das Elsässische anzuerkennen.

Im internationalen Konzert der sonst so empfindsamen politisch korrekten Gutmenschen hat daran noch kaum jemand Anstoß genommen, handelt es sich doch um die Rechte d e u t s c h e r Minderheiten. Ähnlich antideutsche Machenschaften hat es, wenn auch in weniger krasser Form, im nordwestlichen Grenzgebiet Italiens gegen Frankreich und die Schweiz schon viel früher gegeben. Diese Tatsachen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, ist das Verdienst dieser Schrift, der Kurzfassung einer umfangreichen Darstellung der angesprochenen Problematik.

Mit Absicht wurden einige landestypische Bezeichnungen wie z. B. Alp(e) für Alm, Matte für Futterwiese oder Gaden (Mehrzahl Gäden) für Häuser mit nur einem Zimmer oder Stockwerk beibehalten, um ein wenig die Eigenheiten dieser Gegend zu zeigen.

Rolf Martis kundige Darstellung des grenzlanddeutschen Siedlungsgebietes im Augst(=Aosta)tal, im Wallis, in Piemont und im Tessin mit prächtigen Bildern versehen, regt auch zu einem Besuch dieses interessanten und landschaftlich überaus reizvollen Gebietes an. H. Attinghaus


Anmerkungen

1) Dies ist auch die Meinung des Herrn Bubis gewesen, der vor Schülern erklärte: „Es gibt keine Menschenrassen, sondern nur Hunderassen.“ – Das muß ja stimmen, da er als moralische Autorität sogar vom Bundespräsidenten Herzog anerkannt wurde. Die 13-Jahre-Zuchthausstrafe, zu der er in Dresden (unter Justizministerin Hilde Benjamin) wegen Schiebergeschäften verurteilt wurde, der er sich durch die Flucht in die BR entzog, war kein Hinderungsgrund für Herrn Herzog.
1 Adler, Manfred: Die Freimaurer und der Vatikan (Durach 1992)
2 Arendt, Hannah: Eichmann in Jerusalem (München 1964/1986, 4. Aufl.)
3 Bardon: Der Weg zum wahren Adepten. (Freiburg, 10. Aufl. 1989)
4 Bardon: Die Praxis der magischen Evokation (Freiburg, 8. Aufl. 1992)
5 Bardon: Der Schlüssel zur wahren Quabbalah (Wuppertal, 4. Aufl. 1987)
1) Einige Begriffe wurden im Originalvorwort zum besseren Verständnis in die Gegenwart gestellt.


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