Deutschland
Schrift für neue Ordnung


INHALTSVERZEICHNIS 1/2-2000

In eigener Sache

ZEITGESCHEHEN

 

Bericht eines politischen Häftlings

4

Deutschland - schuld am Zweiten Weltkrieg? Teil XXI

10

Antiwehrmachts-Ausstellung - Teil XIV

16

Der Partisanenkrieg

25

Bilderberger-Geheimtreffen in England

29

VOLK-NATION-EINHEIT

 

Träume und Hoffnungen zerstoben

33

"Das Deutsche Volk" ersetzt durch "Bevölkerung"

35

RECHT

 

Das Milliarden-Ding

39

VERFASSUNG

 

Dem Deutschen Volke. Der Feindstaat

42

WIRTSCHAFT

 

Zentralbanken wieder einmal in der Geldfalle

53

Die Exzesse des Turbokapitalismus

54

Politik ist Wirtschaftspolitik

62

BÜCHER

 

diverse

66

   

IN EIGENER SACHE

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

Wie Sie im folgenden Artikel näher lesen werden, ist unser über siebzigjähriger, schwer herzkranker Schriftleiter Herr E.-G. Kögel äußerst kurzfristig am 10. Februar zum Antritt seiner einjährigen Haftstrafe gezwungen worden.

Trotz Haftunfähigkeit bescheinigendem professoralen Gutachten und neuerem Rückfall und notwendig gewordener Weiterbehandlung an einer bedeutenden Universitätsklinik, sah der zuständige Staatsanwalt keinen Grund, daß die Haft nicht angetreten werde. Im Gefängniskrankenhaus seien auch Ärzte, die behandeln können. Hier wird der Zynismus zur Methode.

Lassen Sie auch Ihr Herz sprechen für einen Kämpfer für die Zukunft seines eigenen Volkes, dessen Ehre und für ein ehrenvolles friedliches Neben- und Miteinander aller Völker!

Jeder Brief an die Redaktionsadresse erreicht Herrn E.-G. Kögel umgehend.

Die Arbeit für diese Schrift muß weitergehen und "Deutschland" muß noch stärker aus allem hervorgehen! Dafür werden wir gemeinsame Sorge tragen.

Helfen Sie auch durch Spenden mit, die wohl in dieser Weise einmalige fundierteste aufbauend-kritische Zeitschrift zu stärken und in noch ansprechenderem Aussehen erscheinen zu lassen.

Wir sind das Volk!

Ihr E. Ullrich

Liebe Freunde, liebe Leser!

Die Ausgabe 1/2-00 erreicht Sie diesmal verspätet. Sie werden den Grund erfahren wollen. Die Ursache liegt in meiner Inhaftierung, so daß organisatorische Änderungen notwendig wurden. Ich hoffe, daß sich die Arbeit bald eingespielt haben wird und DEUTSCHLAND Sie wieder pünktlich erreicht.

Die Inhaftierung erfolgte auf Grund der Verurteilung vor fünf Jahren, 1995, wegen Volksverhetzung nach § 130 zu einem Jahr Haft ohne Bewährung. Anlaß waren die Beiträge in den Folgen 9/10-94, S. 16-32 und 11/12-94, S. 37-47 (ich komme zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurück).

Vorausgegangen war eine Geldstrafe in Höhe von 14 440,70 DM wegen der Veröffentlichung der Thesen David Irvings auf der Pressekonferenz vom 23. 6. 1989 in London und der einleitenden Worte von mir und der abschließenden Worte des Verfassers, die sich beide auf den Inhalt bezogen! Stimmten die Aussagen Irvings, waren Vor- und Nachwort berechtigt; stimmten die Aussagen Irvings nicht, waren sie unberechtigt. Mit Irving als Zeuge erfolgte in der 1. Instanz für mich ein Freispruch. Nach Berufung durch die Staatsanwaltschaft in der 2. Instanz erfolgte die Verurteilung zu vorgenannter Geldstrafe.

Bedingt durch eine Herzoperation 1996, wurde ich drei Jahre haftunfähig geschrieben. In diesem Jahr wurde ich unter Ausschaltung des Amtsarztes in das Justizvollzugskrankenhaus in Fröndenberg zum Haftantritt geladen. Am 10. 2. trat ich die Haft an.

Fröndenberg überwies mich am 16.02. in die JVA Remscheid, wo ich seither im offenen Vollzug untergebracht bin. Offener Vollzug heißt, daß man sich innerhalb des eingezäunten Geländes frei bewegen kann. Ist man Freigänger geworden, gibt es festgelegte Zeiten für Einkauf und Urlaub. Berufstätige können ihrer Arbeit nachgehen.

Eine Besserung konnte man mit Sicherheit auch in Fröndenberg nicht feststellen, da sich mein Gesundheitszustand gerade seit Mitte November verschlechtert hatte, was auch dort deutlich spürbar war. Diese Verschlechterung wurde durch eine Untersuchung am 03.02.00 in der Uni-Klinik Köln und eine darauf folgende Herzkatheteruntersuchung am 29.02.00 bestätigt. Meine Bitte um Aufschub des Haftantritts bis nach diesen Untersuchungen wurde abgelehnt.

Als ich der Anstaltsärztin in Remscheid den Untersuchungsbericht und die Aufnahmen der kardiologischen Untersuchung vorlegte, bekam ich auf meine Frage nach der Bewertung die Antwort, daß trotz der Verschlüsse kein Anlaß für eine Haftunfähigkeit vorläge; denn einen Infarkt könne ich sowohl zu Hause als auch in der JVA bekommen, darin bestünde überhaupt kein Unterschied. - Ein Kommentar erübrigt sich wohl.

Soweit der Tatbestand.

Es grüßt Sie auf diesem Wege Ihr gez. E. G. Kögel

PS.: Als Postanschrift bleibt das Remscheider Postfach bestehen.


ZEITGESCHEHEN

Ein politischer Strafgefangener berichtet...

Als verantwortlichem Schriftleiter im Sinne des Pressegesetzes und Verfasser einer Buchbesprechung, und zwar des Taschenbuchs von C. Pressac über die Opfer von Auschwitz (genauer Titel kann z. Zt. nicht angegeben werden), neben anderen Autoren in den Folgen 9/10 und 11/12 1994, wurde unserem Schriftleiter Herrn E.-G. Kögel 1995 der Prozeß gemacht. (Darauf kommen wir zu einem späteren Zeitpunkt zurück.) Urteil: 1 Jahr Haft ohne Bewährung!

Durch eine Herzoperation 1996 wurde unser Schriftleiter Herr E.-G. Kögel haftunfähig und ist es wohl auch heute noch, denn der Befund wurde erneut bestätigt, so daß die Einweisung in ein Gefängniskrankenhaus erfolgte. Doch das Einschließen und Tablettenschlucken unter ärztlicher Kontrolle ist keine Lösung und steht der bisherigen vierjährigen Behandlung diametral entgegen, denn das Herz muß wieder leistungsstark, muß gefordert werden, mit allen Begleitmaßnahmen verbunden. Unser Schriftleiter Herr E.-G. Kögel ist bemüht, dahin zurückzufinden!

Fröndenberg, Februar 2000 Donnerstag, 10. Februar

Fährt man vom Autobahnkreuz Unna-Ost Richtung Meschede, kommt bald das Hinweisschild Fröndenberg. Erreicht man den Ort, erblickt man nach wenigen Kilometern den mit grünen Fassadenelementen verkleideten Betonklotz, auf einer Höhe gelegen, umgeben von einer hohen Betonmauer, die einer Festung alle Ehre machen würde; dennoch, dahinter nur ein Krankenhaus der Justizvollzugsanstalt des Landes NW für Straftäter aller Schattierungen - auch solch einen wie mich.

Aufnahme:

Die Pforte kommt dem Gast, dem Patienten dieses Hauses, in der großen, schweren Fläche winzig vor. Die Ladung zum Strafvollzug und der Personalausweis mußten vorgelegt werden. Als die schwere Tür wieder geschlossen war, öffnete sich die Schleuse, die ich mit meiner Frau und dem Gepäck betrat. Das Gepäck wurde, wie am Flughafen üblich, kontrolliert, für gut befunden und geöffnet. Der Koffer konnte wieder mitgenommen werden, da alles, aber auch alles, von der Unterwäsche bis zum Rasierpinsel und der Zahnbürste, gestellt wird. Während meine Frau die Heimreise antrat, wurde ich zur Aufnahme geleitet. Ein Beamter führte mich in den medizinischen Bereich zur EKG-Messung und zum Röntgen der Lunge (von vorn und seitlich). Beides gehört zum Aufnahmezeremoniell. Hier wurde ich zum zweiten Mal gefragt, diesmal von der aufnehmenden Ärztin, ob ich schon mal dagewesen sei. Meine Antwort: nein! Daraufhin die Rückantwort: bei meinem Alter ungewöhnlich, aber ein Jahr sei ja nicht so lang!

Von hier ging's zur Kleiderkammer. Die eigene Garderobe, auch Socken und Unterwäsche, kommt ins Lager. Von den Hausschuhen bis zum Mantel muß alles gewechselt werden. Aber Rasierapparat, Bücher und Kalender, Kamm und Kugelschreiber sowie die Armbanduhr dürfen behalten werden, aber kein Bleistift und kein Radiergummi. Die Barmittel werden erfaßt und kommen auf ein Konto. Mittels Antrag und gemischtem Warenkorb kann über das Geld verfügt werden. Da ich am Donnerstag kam, ist dies erst am Dienstag der kommenden Woche möglich, so daß frühestens am Mittwoch die Ware in Empfang genommen werden kann.

Die verordnete Medizin kam in eine große Tüte und zur Begutachtung zum Arzt. Selbst die benötigte Medizin wurde zunächst weggeschlossen, Einwände interessierten nicht. Auch die für die Heilung benötigten Tropfen für eine zwei Tage vorher durchgeführte Kieferoperation wurden zunächst nicht ausgehändigt. Das Thema war erst am nächsten Morgen durch Rückfrage beim behandelnden Arzt erledigt.

Innerer medizinischer Bereich, Zimmer:

Ich wurde in ein Zweibettzimmer gelegt - im Grunde eine komfortable Zelle. Die Zimmertür ist verschlossen und mit einem Guckloch versehen. Toilette und Waschbecken sind vorhanden. Geduscht werden kann täglich zwischen 15.30 und 19.30 Uhr an anderer Stelle. Einrichtung wie ein übliches Krankenhauszimmer. Die Fenster sind im klassischen Stil mit 2 cm Rundeisenstäben vergittert. Ein Seitenfenster und das Oberlicht können durch die Gitterstäbe geöffnet werden.

Da ich erst am Donnerstagnachmittag kam und über meine weitere Behandlung erst in der Dienstbesprechung am Freitagmorgen entschieden wird, bleibt für mich die Zimmertür an diesem Tag verschlossen.

Sollte ich 19.30 Uhr zum Fernsehen - Gemeinschaftsempfang - gehen wollen, muß ich bis 22.15 Uhr dort bleiben; die Türen werden vorher nicht geöffnet. So entschied ich mich, im Zimmer zu bleiben, um zu lesen.

Verpflegung:

Das Abendessen gab es um 17 Uhr. Vier Scheiben helles Brot und Margarine, eine Schale Quark und zwei Tassen Kräutertee.

Medizinische Behandlung:

Die Ärztin, die ich schon bei der Aufnahme und dem EKG kennenlernte, untersuchte mich am Abend und füllte ihren Fragebogen aus. Auf Grund meiner früheren Einwände gegen die Beschlagnahme der Medikamente wurde ich belehrt, daß das in allen Krankenhäusern der Welt so sei. Auf meine erneuten Einwände hier bekam ich wenigstens zwei ausgehändigt. Die restlichen drei Mittel blieben unter Verschluß. Ich mußte mir danach anhören, daß alle Patienten gleich behandelt werden!

Da alle Menschen gleich sind - bis auf die, die gleicher sind als alle anderen -, ist da ja verständlich! Man könnte es aber auch als Willkür bezeichnen, zumal der Untersuchungsbericht der Universitätsklinik Köln vom Montag dieser Woche vorlag.

Als die Nachtschwester kam, erfuhr ich, daß ich, um wieder in den Besitz meines Bleistiftes und Radiergummis zu kommen, einen Antrag einreichen muß - ich hoffe, in einfacher Ausführung, denn Schreibpapier mitzubringen war nicht erlaubt; es kann aber einmal wöchentlich eingekauft werden. Nun, morgen nachmittag kann ich Schreibpapier während der sogenannten "Freizügigkeit" ab 15.30 Uhr erwerben. Einstweilen helfe ich mir mit Toilettenpapier (leider einlagig und wenig geeignet)!

Eben stelle ich fest, daß mein Zimmergenosse "Achim" Raucher ist und fast zu mitternächtlicher Stunde noch raucht, so daß ich das rote Lämpchen drücke und der Schwester meinen Wunsch nach Verlegung vortrage. Achim schläft und döst nämlich von 24 Stunden am Tag bestimmt 16, so daß er in der schlaflosen Zeit Langeweile empfindet. - Antwort: "Geht nicht, wir sind voll belegt. Morgen können Sie einen Antrag stellen". Die Tür fällt ins Schloß, der Zigarettenqualm löst sich langsam auf. Ob der Antrag auch schriftlich eingereicht werden muß? frage ich mich.

Freitag, 11. Februar:

Im Morgengrauen erwachte ich, und sehr bald war mir klar, wo ich mich befand. Während mein Zimmergenosse noch schlief, brachte ich mein "Morgenprogramm" hinter mich. Das erste Frühstück wurde eingenommen, danach war Chef-Visite. Die Statistik erfaßte mich, und die Stationsärztin machte ihren "Antrittsbesuch". Die medizinische Versorgung beginnt sich zu normalisieren. Die Medizin kommt nicht ins Zimmer, sondern wird von den Schwestern verabreicht.

Nach dem Mittagessen habe ich den ersten Freigang von einer Stunde, d.h. daß die Interessierten eine Stunde im Freigehege, einem Rundlauf von etwa 100m Durchmesser mit zwei Bänken, auf dem Krankenhaushof, ordentlich eingezäunt, ihre Runden drehen. Ich war dabei. Von 15.30 bis 19.30 Uhr werden die Zimmertüren geöffnet. Endlich kann ich Antragsvordrucke bekommen, um z. B. meinen in der Kleiderkammer liegenden Bleistift und den Radiergummi zurück zu erhalten und die einbehaltenen Schlüssel. Doch bis Sonntag ist das nicht mehr möglich, frühestens Mitte der Woche!

Meine erneute Unterrichtung der Stationsärztin hatte Erfolg, der Raucher Achim - mein Zimmergenosse - wurde verlegt. Ein Pole mit Vornamen Stanislaw, ebenfalls drogenfrei, nahm seinen Platz ein. Pünktlich 19.30 Uhr fiel die Tür ins Schloß. Da ich genügend Lesestoff mitgenommen habe, geht der Abend schnell vorüber, so daß Langeweile bei mir kaum aufkommen kann. Erwähnt sei noch, daß es auch kein Radio gibt, da die Hausanlage defekt ist.

Sonnabend, 12. Februar:

Heute und morgen früh wurden die Freistunden angesagt. Von 9-10 Uhr durften wir heute in der Arena lustwandeln, doch die Gruppe der Spaziergänger war nur halb so stark wie gestern. Den Vormittag verbrachte ich mit Lesen. Auch die Nachmittags- und Abendstunden werden dafür genutzt. 15.30 bis 19.30 Uhr werden die Tore geöffnet, damit man sich auf dem Korridor die Beine vertreten kann. Außerdem gibt es Tee und heißes Wasser. Ich nutze die Gelegenheit, um meinen Antrag für eine zweite Freistunde abzugeben. Der Antrag muß von der Stationsärztin genehmigt werden. Ist das der Fall, kann ich 2 Stunden in die Arena: eine Stunde mit den Patienten der Inneren Abteilung und eine Stunde mit denen der Chirurgischen Abteilung. Sollte ich einmal die Möglichkeit nicht nutzen, weil ich keine Lust verspüre, wird die Vergünstigung ein für allemal gestrichen.

Zeitungen gibt es im Hause nicht, auch nicht zu kaufen!

Das Fernsehprogramm wird von der Masse bestimmt, so daß sich ein Kommentar erübrigt und ich diesen Ort meide!

Sonntag, 13. Februar:

9 Uhr wurde wieder zum einstündigen Spaziergang aufgerufen, der aber wegen Regen nach 30 Minuten beendet war. Der Besuchsnachmittag sorgte für Abwechslung. Der Tag verläuft ansonsten wie gewohnt. So wird sich der Verlauf wohl auch für die kommenden Tage und Monate einpendeln, sofern ich hier bleibe.

Es grüßt Euch

Euer Vater, E. Günther, O.G.,

Ihr E. G. Kögel


DEUTSCHLAND - schuld am Zweiten Weltkrieg - Teil XXI

"Auf Deutschland werden die Kommunisten ihre hauptsächliche Aufmerksamkeit richten"

(Karl Marx und Friedrich Engels,

Manifest der Kommunistischen Partei. 1848) Teil I

E. Ullrich

Wir wenden uns nun dem Wirken jener Kräfte zu, die sich Deutschland als entscheidenden Hebel für die Weltrevolution gedacht und vorgenommen haben. Die im "Osten" operierenden Lenin, Trotzki und Stalin und deren willfährige Gefolgsleute nicht nur in Deutschland waren überzeugt davon, daß der proletarische deutsche Titan seine Ketten sprengen wird, daß damit das Zentrum der Weltrevolution von Moskau nach Berlin verlegt werde und die Weltrevolution Europa und schließlich die ganze Welt erfassen müsse. Diesem Ziel seien alle Mittel zuzuordnen.

Schließlich soll das Ziel der kommunistischen und der westlichen "goldenen" Internationale, die Versklavung aller Völker zum Zwecke der brutalsten ungehinderten Ausbeutung, schnellstmöglich erreicht werden.

Im Ersten Weltkrieg entstand in Deutschland links von der SPD eine neue Partei um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, die sich nichts Radikaleres vornahm als "einen vollständigen Umbau des Staates und eine vollständige Umwälzung in den wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen der Gesellschaft" (1)

Dies bedeutete "die Abschaffung des Privateigentums an Produktionsmitteln, des Staates und der Klassenstruktur der Gesellschaft. Ein solches Programm stellt mindestens für eine Übergangszeit das gesamte Nationalvermögen und alle staatlichen Stellungen zur Disposition einer einzelnen Gruppe und setzt damit ein Kampfziel, das unvergleichlich größer ist als dasjenige jeder anderen Partei und das sich trotzdem mit "höchstem Idealismus" vereinbaren läßt, weil es sich gerade die Beseitigung aller Einzel- und Gruppeninteressen zum Ziel gesetzt hat." (2)

Somit wurde diese Partei zur Partei eines großen "Rechts" sowie die Partei des nationalen und internationalen Bürgerkrieges. Womit sie die erbitterte Feindschaft aller derjenigen hervorrufen mußte, die irgendein Eigentum besaßen oder zu erwerben hoffen. Aber auch den Haß aller Offiziere ernteten, die zu Recht behaupten konnten, den größten Blutzoll für den Schutz der Heimat gezahlt zu haben. Ihnen galten auch Kurt Eisners Schlußsätze eines "humanitären Sozialismus":

"Auf, Proletarier! Zum Kampf! [...] Daumen aufs Auge und Knie auf die Brust!" (3)

So umfaßte die Partei einerseits alle Deutschen, hatte auf andere Weise fast alle Deutschen gegen sich.

Als Ende Dezember 1918 sich die Disziplin des Heeres auflöste, Soldatenräte überall gebildet wurden und die Offiziere die unbestrittene Kommandogewalt verloren hatten, amtierte neben der Regierung Ebert (SPD) ein Arbeiter- und Soldatenrat.

Die Nationalversammlung als vorerst verfassungsgebende Nationalversammlung war die Zielsetzung der Ebert-Groener-Richtung.

Für Rosa Luxemburg war dies nur ein "überlebtes Erbstück bürgerlicher Revolution" und ein "Requisit aus den Zeiten kleinbürgerlicher Illusionen von der Einheit des Volkes" (4)

Für sie galt der marxistische Anspruch, "daß die Mehrheit des Proletariats als die Mehrheit des Volkes die unmittelbare Alleinherrschaft in der Form von Räten ausüben solle [...]." (5)

In Wirklichkeit ging es um die Alleinherrschaft, denn Rosa Luxemburg wußte, daß ihre Partei zusammen mit der USPD bei weitem nicht die Mehrheit erhalten könne. So schleuderte der Vorwärts (SPD) ihr entgegen: "Nicht Terror, sondern Freiheit; nicht Diktatur, sondern Demokratie". (6)

Räterepublik - gleich Diktatur des Proletariats - oder parlamentarische Republik wurden zu den beiden Handlungsalternativen.

Von der Regierung und der Presse - hier dem sozialdemokratischen Vorwärts - kamen Warnungen, die der russischen Realität entsprachen: Mit Spartakus "[...] entsteht das russische Chaos", Spartakus sei für "die Aufrichtung einer asiatischen Hunger- und Schreckensherrschaft wie in Rußland", eine "Blutdiktatur" sei geplant. (7)

Dem deutschen Volk war bewußt, daß in Rußland von den Bolschewiken ein beispielloses Terrorregime ausgeübt wurde. Diese Gewißheit verstärkte sich, als eine Intervention der Sowjetregierung außer Zweifel stand. In diesem Sinne äußerte sich der Rat der Volkskommissare am 11. November wie auch der entsandte bolschewistische Revolutionsgeneral Radek: Getreidelieferungen ständen in Aussicht; auch käme der russische Arbeiter mit der Waffe in der Hand zur Hilfe.

Der Januaraufstand 1919 war anfänglich eine riesige Protestdemonstration in Berlin gegen die Absetzung des USPD-Polizeipräsidenten Emil Eichhorn. Der Ruf nach dem Sturz der Regierung wurde auch von Karl Liebknecht unterschrieben und von Rosa Luxemburg mitgetragen.

Gegen den Kampf um die ganze Macht stellten sich erfolgreich Noske und General von Lüttwitz mit Verbänden des alten Heeres und neu aufgestellten Freikorps.

"Paul Levi fiel seinen kämpfenden Genossen in den Rücken", so eine Verlautbarung der KPD vom April 1921. "Ganz anders aber Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Sie waren gegen den Aufstand vom Januar 1919. Aber sie kämpften mit und fielen". (8) So lakonisch wurde dieser Opfer in dem selber inszenierten Bürgerkrieg gedacht.

Die "März-Kämpfe" von 1919 richteten sich gegen schwere Unruhen und große Streiks in Mitteldeutschland und dem Ruhrgebiet. In Berlin nutzte die Regierung die Gelegenheit, die Stadt militärisch unter Kontrolle zu bringen, wobei insgesamt 1200 Menschen getötet wurden. Voller Aggressivität verlautet es von der Roten Fahne: "Die Revolution kann nur voranschreiten über das Grab jener Mehrheitssozialisten [...]" (9)

Die Münchner Räterepublik wurde nach der Ermordung Eisners von den libertären Sozialisten und eine Woche später von den Kommunisten Eugen Leviné, Max Levien und Tobias Axelrod regiert. Als die anarchistische Scheinrepublik das Blut mehrerer Geiseln auf sich lud wurde sie zum Schrecken der Bourgeois. Das spätere Einsetzen von Revolutionstribunalen ohne Berufungsmöglichkeit macht das russische Beispiel geradezu übermächtig. "In München rast der russische Terror, entfesselt von landfremden Elementen [...]", so der Sozialdemokrat Hoffmann. (10)

Thomas Mann trug am 2. Mai 1919 in sein Tagebuch ein:"Wir sprachen darüber, (ob noch eine Rettung der europäischen Kultur möglich sei) [...] oder ob die Kirgisen-Idee des Rasierens und Vernichtens sich durchsetzen wird [...]. Wir sprachen auch von dem Typus des russischen Juden, des Führers der Weltbewegung, dieser sprengstoffhaften Mischung aus jüdischem Intellektual-Radikalismus und slawischer Christus-Schwärmerei. Eine Welt, die noch Selbsterhaltungsinstinkt besitzt, muß mit aller aufzubietenden Energie und standrechtlicher Kürze gegen diesen Menschenschlag vorgehen [...]." (11)

Für Lenin war der März und April 1919 der Höhepunkt der Hoffnung auf die bevorstehende Weltrevolution. Die parallele Gründung der kommunistischen Internationale brachte Forderungen nach Brechung der Herrschaft des Produktions-Kapitals sowie nach militantem Universalismus. Die schon bei Karl Marx in seiner einäugigen Dialektik geschonte Geld-Kapital-Seite - sprich Banken - wurde hier wie bei allen kommunistischen Umsturzversuchen selbstverständlich nicht zur "revolutionären" Beseitigung freigegeben.

Als absoluten Höhepunkt weltrevolutionärer Entwicklungen empfand das Exekutivkomitee der Internationale den 1. Mai, wo es neben der russischen die ungarische und nun auch die bayrische Sowjetrepublik gebe: "Der Sturm beginnt. Die Feuersbrunst der proletarischen Revolution loht mit unaufhaltsamer Kraft in ganz Europa. Es naht der Moment, den unsere Vorgänger und Lehrer erwartet haben [...] Der Traum der besten Vertreter der Menschheit wird zur Wirklichkeit [...] Im Jahre 1920 wird die große Internationale Sowjetrepublik geboren werden." (12)

Wohl aus der Sorge um das bei der nächsten anstehenden Reichstagswahl Anwachsen der USPD resultierte der Kapp-Putsch, der für ein paar Tage Berlin beherrschte, aber über einen Generalstreik zusammenbrach. Für die Regierung überraschend bildeten sich an vielen Stellen in Deutschland Abteilungen einer Roten Armee. Besonders im Ruhrgebiet wurden Reichswehrverbände und Polizeiabteilungen niedergekämpft.

Für gut zwei Wochen war Deutschland nun eine Art Rußland, wo ein genuiner Bürgerkrieg zwischen bewaffneten Großformationen tobte, und ganz auf das russische Beispiel bezogen war eine Rede, die Gustav Stresemann am 28. März 1920 vor dem Geschäftsführenden Ausschuß seiner Partei hielt:

Es sei festgestellt worden, daß Offiziere der russischen Roten Armee hier in Berlin geweilt hätten und daß von Lenin Volksredner nach Deutschland entsandt worden seien. Die Verhältnisse in Deutschland entwickelten sich mit fotografischer Treue wie diejenigen in Rußland. "Genau wie man bei uns Truppen entwaffnet und Arbeiterbataillone schaffen will, genau so hat es Kerenski gemacht, und Lenin war sein Nachfolger. Wenn es so weitergeht, dann ist der Bolschewismus das Meer, in dem wir schließlich ertrinken." Das Schlimmste aber sei, daß die Demokratische Partei sich jetzt an Angriffen gegen die Reichswehr beteilige und dadurch die Interessen des Bürgertums verleugne. "Kann man sich da wundern, wenn Offiziere im Kampf gegen den Bolschewismus wankend werden?" (13)

Die Delegierten des USPD versammelten sich im Oktober 1920 in Halle, um über die Annahme oder Nicht-Annahme der 21 Bedingungen Lenins für die Kommunistische Internationale abzustimmen. Der Abgesandte der Komintern, Grigorij Sinowjew, formulierte in seiner Rede in seltener Klarheit den inneren Zusammenhang zwischen Zivilisationskritik und Vernichtungsintention, das Kennzeichen des frühen Bolschewismus:

"Wann endlich wird es ein Ende haben? Wann, wann wird der Riese, der deutsche Proletarier, seine Schultern recken und dieses ganze bürgerliche Geschmeiß, das die Spitze der Pyramide einnimmt, abschütteln? Verflucht sei sie, dreimal verflucht, die ,zivilisierte' kapitalistische Welt, die die lebendige Seele zertritt und Millionen Menschen zu Knechten macht [...] Erst wenn vom deutschen Menschewismus kein Stein mehr auf dem anderen steht, wird der Weg frei sein; erst dann werden die mächtigen Arbeiterorganisationen Deutschlands [...] zum machtvollen Hebel werden, mit dem die deutsche Arbeiterklasse das alte Deutschland umstößt und der Bourgeoisie den Garaus macht." (14)

(wird fortgesetzt)

Anmerkungen:

(1) Hermann Weber (Hrsg.), Der deutsche Kommunismus. Dokumente, Köln/Berlin 1963, S.38.

(2) Nolte S.83

(3) Nolte S. 83 f

(4) Rote Fahne 20.November 1918.

(5) Nolte S. 85

(6) Vorwärts vom 7.11. 1918 (s. Schulthess 1918/I, S. 420).

(7) Vorwärts von 2.12., 10.12., 24.12., 27.12. 1918.

(8) Nolte S. 88

(9) Rote Fahne vom 3.3. 1919; zitiert nach Nolte S. 89.

(10) Revolution und Räterepublik in München in Augenzeugenberichten, Düsseldorf 1969, S. 327.

(11) Thomas Mann, Tagebücher 1918-1921. Hers. Von Peter de Mendelsohn, Frankfurt 19812, S. 223

(12) Manifest, Richtlinien, Beschlüsse des Ersten Kongresses. Aufrufe und offene Schreiben des Exekutivkomitees bis zum Zweiten Kongreß, Hamburg 1920, S. 70 ff.

(13) Nolte S. 95

(14) G. Sinowjew, Zwölf Tage in Deutschland, Hamburg 1921, S. 77 f, 74


Anti-Wehrmachtsausstellung - Teil XIV

E.- G. Kögel

In der Folge 11/12-1999 nahm ich zur sang- und klanglosen Absetzung der Anti-Wehrmachtsausstellung Stellung und bezog mich im Rahmen dieses Beitrages auch auf zwei Schriften. Die eine ist von Hennecke Kardel, Karkwurt 16, 22527 Hamburg, mit dem Titel "Reemtsmas Heer-Schau, Gegendarstellung", A4-Format, 50 Seiten, geheftet; die andere trug den Titel "Der Blutrausch des Bolschewismus", von R. Nilostonski, eine Schrift der 20er Jahre, die Verlag und Jahreszahl nicht mehr erkennen läßt.

Die Vorgänge in Kiew sind von mir nur als ein Beispiel für die Grausamkeiten und menschenverachtenden Exzesse in Erinnerung gebracht worden. Denn gerade der Raum Kiew ist durch ein uns angelastetes Massaker bekannt geworden.

"Babi Jar ..." ist das Stichwort. Udo Walendy berichtete schon vor Jahren in seinen "Historischen Tatsachen", Nr. 51 mit dem Titel Babi Jar ... Die Schlucht "mit 33.771 ermordeten Juden"? darüber und wies die Unmöglichkeit nach.
Nachfolgender Bericht ergänzt die Schrift in überzeugender Weise, und zwar unter Zugrundelegung des Buches:

"Babi Jar" von Anatoli Kusnezow.

K. H. Schneider

Im Jahre 1991 erschien aus Anlaß des 50. Jahrestages des behaupteten Massakers von Babi Jar, wo am 29./30.9.1941 33771 Kiewer Juden erschossen worden sein sollen, das Gedenkbuch "Die Shoah von Babi Jar", herausgegeben von Prof. E. Wiehn von der Konstanzer Universität, die unlängst unter ihrem Rektor Prof. Rudolf Cohen Jan Philipp Reemtsma die Ehrendoktorwürde verlieh.

Das Gedenkbuch von Prof. Wiehn fußt auf den Erinnerungen des Kiewer Bürgers Anatoli Kusnezow, die er in seinem "dokumentarischen Roman" unter dem Titel "Babi Jar" veröffentlicht hatte. Nach der russischen Originalausgabe erschien 1968 eine DDR-Ausgabe im Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin und 1970 eine Ausgabe im Axel Juncker-Verlag, München, Zürich, Wien. Alle Ausgaben dieses "dokumentarischen Romans" beginnen mit dem Satz: "Alles in diesem Buch ist wahr!"

Prof. Wiehn wollte für sein Gedenkbuch Texte der letztgenannten Ausgabe verwenden und wandte sich deshalb an den Axel JunckerVerlag, der ihn an einen amerikanischen Verlag verwies, bei dem die Rechte lägen. Von der Greenwood Publishing Groop, Westport, CT, USA war die Rückfrage "...mit einer Reihe von Einzelfragen bezüglich der zum Abdruck gewünschten Seiten" so zeitverzögernd, daß schließlich Wiehn auf die russische Originalausgabe zurückgreifen mußte, aus der er viele Seiten faksimile, also in russischer Sprache, in dem Gedenkbuch wiedergibt. Von dieser Ausgabe hatte sich jedoch Kusnezow im Vorwort seines bei Axel Juncker erschienenen Buches distanziert, weil sie der sowjetischen Zensur ausgesetzt gewesen war.

Wiehn hätte eigentlich stutzig oder vorsichtig werden müssen wegen der einschränkenden Frage nach den zum Abdruck gewünschten (freizugebenden) Seiten, zumal alle Ausgaben des Kusnezow-Buches bald nach dem Erscheinen aus dem Handel und aus den öffentlichen Büchereien verschwunden sind. Dabei sollte man annehmen, daß gerade dieses Thema einer Massenverbreitung in Taschenbuch-Ausgabe würdig gewesen wäre.

Es scheint, daß man das Buch Kusnezows zurückziehen mußte, weil es zu viele falsche, z.T. haarsträubende Behauptungen enthielt, zumeist aufgrund von Zeugenaussagen in dem vom 17. bis 28. Januar 1946 in Kiew durchgeführten sowjetischen Schauprozeß, in dem 12 von 15 Angeklagten zum Tode verurteilt und öffentlich hingerichtet wurden.

Kusnezow behauptet z.B., daß der für das Massaker verantwortliche SS-Offizier, ein Mann namens Topaide gewesen sei, der später auch - im August 1943 - die Enterdungsaktion mit der spurlosen Beseitigung des Massengrabes geleitet haben soll. Er beklagt, daß der Name Topaide unter den verurteilten Naziverbrechern niemals erwähnt worden sei. Einen SS-Offizier Topaide gab es nicht. (To pa ide, ukr., heißt: "es geht doch!").

Die Herausgeber des Kusnezow-Buches hatten noch 1970 nicht mitbekommen, daß seit den Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozessen (nicht zuletzt aufgrund einer Aussage des Dr. A. Hartl, Reg.-Rat. im RSHA, zuständig für katholische Kirchenfragen) der SS-Standartenführer Paul Blobel, Kommandeur des Einsatzkommandos IV a der Verantwortung für das Massaker von Babi Jar bezichtigt wurde und als Kommandeur des Sonder-Einsatzkommandos 1005 im August 1943 auch das Massengrab von Babi Jar spurlos beseitigt haben soll. Angeblich hat er im Sommer 1942 den Geheimbefehl erhalten, alle von Deutschen in der Sowjetunion angelegten Massengräber vor den anrückenden Sowjets spurlos zu beseitigen, was sein Kommando dann auch von Wilna im Norden bis Auschwitz im Süden getan haben soll.

Der Klage des Kusnezow, daß Topaide in Deutschland nicht vor Gericht gestellt worden sei, begegnet der Axel Juncker Verlag mit der Anmerkung, daß im Schwurgerichtsprozeß beim Landgericht Darmstadt, der vom 2. Oktober 1967 bis zum 29. November 1968 gegen Angehörige des Einsatzkommandos IV a stattfand, Massenmorde "nicht nur in Kiew, sondern auch in Charkow und anderen Städten der Ukraine" Gegenstand der Anklage waren, doch "in der Tat nicht ,speziell wegen Babi Jar'". Bei der Monströsität gerade dieses Massakers eine höchst verwunderliche Sache!

Kusnezow behauptete in der 1968 in der DDR erschienenen Ausgabe seines Buches, daß Babi Jar nicht mehr existiert. "Die Schlucht ist zugeschüttet, eine neue Chaussee führt darüber, ringsum wird gebaut." Was ist das also für eine Schlucht, wo das Babi Jar-Denkmal steht und ausländische Staatsgäste, z.B. die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth, mit Worten tiefster Ergriffenheit Kränze niederlegen.

Kusnezow berichtet, daß nach Beendigung des Massakers Pioniere die Abhänge der Schlucht weggesprengt hätten und so das Massengrab zudeckten. Damit wird die Aussage des Dr. Hartl vor dem Nürnberger Tribunal fragwürdig. Er schilderte dem Gericht, wie er im Kraftwagen des SS-Standartenführers Blobel auf dem Weg zu einem Besuch des SS-Brigadeführers Thomas im Frühjahr 1942 seitlich im Gelände Erdklumpen hochspringen sah. Weil er sich als Akademiker dieses Phänomen nicht erklären konnte, fragte er Blobel nach einer Erklärung und dieser habe ihm geantwortet, da lägen die von seinem Kommando liquidierten Juden darunter. Da die Straße an der Schlucht vorbeiführte, also das Niveau der durch die Sprengung der Abhänge zugeschütteten Schlucht immer noch tiefer gelegen hat, mußte Hartl die Erdklumpen in der Schlucht springen gesehen haben.

Die Enterdungsaktion der 33771 Leichen begann nach Kusnezow Mitte August 1943, und zwar von Häftlingen ohne schweres Räumgerät, die also die abgesprengten Erdmassen erst einmal beiseiteräumen mußten. Das Bergen der Leichen geschah unter großen Schwierigkeiten, da "sie bläulichgrau, festgepreßt und ineinander verflochten waren". Die Leichen wurden auf Rosten verbrannt, die restlichen Knochen in Mörsern fein zermahlen, das Zahngold noch ausgesiebt und dann die Asche weiträumig verstreut. Das geschah zu einem Zeitpunkt, da die Hauptkampflinie nur noch 50 km von Kiew entfernt war und Kiew mit deutschen militärischen Stäben und Nachschubeinheiten - der 7. Panzer-Division, der 20. mot und der Kampfgruppe SS-Panzer-Division "Das Reich", also Fronttruppenteilen, die am westlichen Dnjepr-Ufer eine Auffangstellung "im kühnsten Absetzmannöver der Kriegsgeschichte" (Paul Carrel) bilden sollten - vollgestopft war.

Und die 325 Häftlinge, die unter dem Kommando von Topaide standen, ständig gehetzt, schafften es bis zur Eroberung Kiews am 6.11.43, die 33771 Leichen spurlos zu beseitigen. (D. h., in 2 ½ Monaten = rd. 75 Tagen!) Und niemand hat die "Schwaden düsteren, fetten Rauchs", und den "Geruch verbrannten Fleisches" (Kusnezow) bemerkt, da "um Neugierigen die Einsicht in die Schlucht zu verwehren", "Schneezäune aufgestellt und mit Zweigen getarnt oder an manchen Stellen (auch) Bäume und Sträucher gepflanzt" wurden.

Noch vieles gäbe es aus dem "dokumentarischen Roman" des Anatoli Kusnezow zu beanstanden, z.B. seine Behauptung, die Fußballmannschaft von Dynamo Kiew sei nach dem Freundschaftsspiel gegen eine deutsche Wehrmachtmannschaft in Babi Jar erschossen worden, weil sie sich nicht an die Auflage gehalten hätte, die deutsche Mannschaft gewinnen zu lassen. Und - wie von Kusnezow als schlimme Nachricht einer Großmutter - wiedergegeben, die Deutschen in Babi Jar mehrere Menschen hintereinander aufstellen würden, um mit einer Kugel gleich viele töten zu können, wobei man die Opfer nach Größen erst einmal aussuchen mußte und dann darauf zu achten hatte, daß keiner aus der Reihe tanzt oder vorher umfällt.

Solche Aussagen haben dem sowjetischen Schauprozeß im Jahre 1946 zugrundegelegen (auch Ilja Ehrenburg hat sie literarisch verarbeitet!), doch scheint vieles davon nicht mehr haltbar zu sein, weshalb man das Buch Kusnezows aus dem Verkehr zog und die amerikanische Greenwood Publishing Group von dem Autor Prof. Wiehn zunächst einmal wissen wollte, welche Seiten des Buches er zu benutzen gedächte.

_______________

Für uns ist es unerklärlich, daß in Stockholm kein Kongreß tagt, wo man die Verbrechen des Kommunismus/Bolschewismus auf die Tagesordnung setzt, denn letztlich sind über 100 Millionen Menschen diesem ideologischen Wahn zur Opfer gefallen!

_______________

Daß der Jude Wiehn den jüdischen Opfern ein Denkmal setzen wollte, ist nur allzu verständlich, daß aber der Wissenschaftler Prof. Wiehn den "dokumentarischenRoman" des Anatoli Kusnezow zur Grundlage seines Gedenkbuches machte, mag man bestenfalls als aus argloser Naivität geschehen verurteilen.

Doch ist es weit gefehlt zu glauben, daß Bestialitäten nur von den östlichen und südöstlichen Gegnern begangen worden sind. Auch unsere alliierten Freunde haben sich nicht lumpen lassen und sind mit in die Front derer einzureihen, die Massenverbrechen begangen haben, das weiß jeder, der Soldat war und im Westen kämpfte und in Gefangenschaft war.

Das Buch "Alliierte Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit", 1953 im Dürer-Verlag, Buenos Aires, erschienen, neu im Flämischen Verlag VRIJ. Historisch Onderzoek, Postf. 60, B-2600 Berchem 2, Belgien (Flandern) bringt eine Auswahl aus den "Eidesstattlichen Versicherungen" von Internierten des Lagers 91, Darmstadt.

"Im amerikanischen Internierungslager Darmstadt, das ursprünglich 24 000, später 18 000 Internierte zählte, hatte sich im Jahre 1946 auf Ersuchen der Nürnberger Verteidigung ein Arbeitsausschuß internierter Juristen gebildet, vor dem im Zeitraum von April bis Juli 1946 etwa 6000 Augenzeugen eidesstattliche Erklärungen abgaben über erlebte Verstöße gegen die Kriegsregeln von Seiten der Alliierten. Dieses Material, das sorgfältig geprüft und in sechsfacher Ausfertigung zusammengestellt wurde, sollte von Hermann Göring in seiner Schlußrede dem IMT in Nürnberg vorgelegt werden. Dazu kam es nicht, da der deutsche Lagerkommandant namens Fischer die Angelegenheit den Amerikanern hinterbrachte, welche die Beschlagnahme und Verbrennung des Materials befahlen. (Fischer wurde später von den Amerikanern als Bürgermeister eingesetzt, dann jedoch an die Polen ausgeliefert und ist seitdem verschollen.) Das Original und eine Kopie konnten jedoch rechtzeitig von ausbrechenden Lagerinsassen herausgeschleust und in Westdeutschland verborgen werden.
Es handelt sich bei vorliegendem Material nur um die Ergebnisse eines Lagers, also nur um einen kleinen Ausschnitt dessen, was deutschen Menschen von alliierter Seite in bewußter Zuwiderhandlung gegen die Kriegsregeln angetan worden ist."

Einige Beispiele mögen es belegen. Es waren keine Partisanen, sondern reguläre amerikanische, französische und englische Soldaten, die diese Verbrechen begingen. Die Nummern sind die Kennziffern der Aussagen.

Verbrechen von Amerikanern

Nov. 1944

Bei den Kämpfen um Guisingen bei St. Barbara gehen USA-Truppen im Schutze vorgetriebener deutscher Zivilisten vor. (277)

Bei Morvillers treiben die Amerikaner deutsche Kriegsgefangene vor ihren vorgehenden Panzern gegen die deutsche Front vor. (291)

Dez. 1944

Während der Eifel-Offensive gerät der Funker Harry Freiboth verwundet in amerikanische Gefangenschaft. Er wird später mit durchschnittener Kehle tot aufgefunden. (482)

Jan. 1945

Amerikanische Soldaten nehmen dem bei der Versorgung von Verwundeten gefallenen Truppenarzt Dr. Brill die Rangabzeichen und Auszeichnungen ab. Außerdem schneiden sie ihm den Ringfinger ab, um in den Besitz seines Ringes zu gelangen. (290)

Bei Klein-Aachen werden auf die amerikanischen Stellungen mit erhobenen Händen zulaufende verwundete deutsche Soldaten von den Amerikanern erschossen. (660)

Westlich Zweibrücken wird ein deutscher Sanitätskraftwagen am hellen Tage aus einer Entfernung von 200 Metern von amerikanischem Granatwerfer in Brand geschossen. Fahrer und Insassen verbrennen. (280)

April 1945

Drei Frauen werden in Altenburg/Thür. durch amerikanische Soldaten vergewaltigt, darunter eine in Anwesenheit ihrer Kinder. (491)

Der Ort Lippoldsberg/Weser, der den amerikanischen Truppen ohne Widerstand übergeben wird, wird trotzdem von diesen geplündert. In zahlreichen Fällen werden Frauen und Mädchen vergewaltigt. (15)

Deutsche Soldaten, die sich ohne Waffen und mit erhobenen Händen in Silges, Kreis Hünfeld, amerikanischen Panzern nähern, um sich zu ergeben, werden durch deren Maschinengewehrfeuer niedergeschossen. Am Straßenrand liegende deutsche Verwundete werden aus nächster Nähe erschossen. (293)

Amerikanische Soldaten ergreifen in Mackenzell die 16jährige U. M., die sich auf dem Heimweg von der Arbeitsstelle zur Wohnung befindet, zerren sie in einen Kraftwagen, fahren zu einer außerhalb des Ortes liegenden Gartenanlage, zwingen sie unter Bedrohung mit der Pistole zum Entkleiden und vergewaltigen sie sechsmal. U. M. liegt an den Folgen der Schändung acht Wochen krank zu Bett. (420)

Der Waffen-SS-Angehörige K., der zur Ausheilung eines Steckschusses in einem Erfurter Lazarett liegt, begibt sich in Begleitung einer Roten-Kreuz-Schwester zur Gefangenen-Sammelstelle und wird unterwegs von einem Soldaten durch Genickschuß getötet. (3807)

März 1944

Zwischen Schonungen und Gädheim (Unterfranken) greifen feindliche Tiefflieger einen deutschen, sichtbar gekennzeichneten Lazarettzug mit Bordwaffen an. Zahlreiche Verwundete werden getötet oder erneut schwer verletzt. (179)

In Stendal werden Frauen und Kinder, die in den Gärten arbeiten, von feindlichen Fliegern aus 20 bis 30m Höhe angegriffen und mit Bordwaffen beschossen, wobei Tote und Verwundete zu beklagen sind. (311)

In Templin (Uckermark) werfen feindliche Flugzeuge beim Tagesangriff Sprengbomben auf das Kreiskrankenhaus bzw. Lazarett, das deutliche mit dem Roten Kreuz gekennzeichnet ist. Ergebnis: 200 Zivilisten und Verwundete tot. (578)

Nach einem Luftkampf zwischen deutschen und amerikanischen Jagdfliegern drehen zwei USA-Maschinen ab, fliegen einen am Fallschirm hängenden deutschen Piloten an und erschießen ihn mit dem MG in der Luft. (158)

Am 2. 4. 1945 wird in der Rhön ein Gefangener trotz schwerer Verwundung - Nase und Mund weggerissen - geschlagen und mit Füßen getreten. Als er infolge seiner Verwundung auf Fragen keine Antwort geben kann, wird er durch eine Salve zu Boden gestreckt. (E. V. 108)

Die Lager Remagen und Kreuznach mögen für den dort betriebenen Massenmord an deutschen Kriegsgefangenen stellvertretend genannt sein.

Verbrechen von Franzosen

April 1945

In Stuttgart dringen acht Franzosen in das Haus Röchlingstr. 28 ein. Eine Hausbewohnerin springt aus Furcht aus dem Fenster, wobei sie sich ein Bein bricht und liegen bleibt. Vier Franzosen schleppen sie ins Haus zurück und vergewaltigen sie. (F 38)

Farbige französische Soldaten dringen in der Nacht vom 24. zum 25. April 1945 in verschiedene Wohnungen des Ortes Batnang, Kreis Stuttgart, ein, verschließen diese von innen und notzüchtigen die anwesenden Frauen und Mädchen unter Bedrohung mit der Schußwaffe. (F 107)

Weiße und farbige französische Soldaten vergewaltigen in Winsen bei Zwiefalten (Württemberg) fünf Frauen z.T. in Gegenwart ihrer Kinder mehrere Male hintereinander. (F 83)

Französische Truppen vergewaltigen in Magstadt - eine Gemeinde von 2500 Einwohnern - etwa 250 Frauen und Mädchen, darunter Schulkinder und alte Frauen von 70 Jahren. Verschiedene tragen Verletzungen an den Geschlechtsteilen davon, die genäht werden müssen. (F 222)

Verbrechen von Engländern

Juli 1941

Ein englisches Flugzeug stößt in Hamburg bei schönem Wetter auf eine freie Kinderspielwiese bis auf 200m herunter und löst über der Wiese eine Bombe. Auf der dicht mit Menschen besetzten Wiese werden ungefähr 100 Frauen und Kinder getötet. (GB 62)

August 1944

Bei Muids a. d. Seine greifen englische Jagdflugzeuge bei bester Sicht die Sanitätskompanie der SS-Division Hohenstaufen trotz Kennzeichnung aller Fahrzeuge mit dem Roten Kreuz beim Übersetzen über die Seine auf einer gekennzeichneten Sanitätsfähre mit Bomben und Bordwaffen an. Wirkung: Kompanie fast völlig aufgerieben, fast alle Fahrzeuge ausgebrannt. Lightnings beschießen noch in der Seine treibende verwundete Sanitätssoldaten. (GB 43)

Dez. 1944

Deutsche Sanitätswagen-Kolonne von 15 bis 20 Fahrzeugen, mit Schwerverwundeten beladen, wird auf dem Wege von Le Mont (Belgien) nach Bitburg /Eifel in offenem Gelände bei klarer Sicht von mehreren englischen Jagdflugzeugen angegriffen, obwohl alle Fahrzeuge weithin sichtbar das Rote Kreuz hatten. Wirkung der mehrfach wiederholten Angriffe: Fast die Hälfte der Fahrzeuge ausgebrannt, mit ihnen die schwerverwundeten Insassen. Leichter Verwundete werden beim Verlassen der Fahrzeuge getötet. (GB 42)

Noch einmal sei abschließend festgestellt, daß es sich hier nur um wenige Beispiele aus einer Anzahl von über 6000 Verbrechen handelt, die nur in einem Lager erfaßt wurden. Hochrechnend kann man davon ausgehen, daß die Zahl der Verbrechen 1 Million bei weitem überschreiten dürfte. Da wagen es, regierungsseitig abgesichert, üble Elemente, die Soldaten der Deutschen Wehrmacht durch gefälschte Berichte an den Pranger zu stellen!

Sollte die Ausstellung wider Erwarten erneut auftauchen, wird nur dagegen anzukommen sein mit dem Hinweis, daß die Veranstalter sich zu Anwälten der Mörder machen und hier der Täter und nicht der Opfer gedacht wird. Die werden überhaupt gar nicht erwähnt; denn nicht nur deutsche Soldaten aller Aufgabenbereiche(an der Ostfront sollen es nach Angaben der Täter 500 000 sein), sondern auch die einheimische Bevölkerung vom Greis bis zum Säugling fielen den Verbrechern zum Opfer. Es würde erneut das Recht auf den Kopf gestellt, wenn es möglich wird, wider Recht und Gesetz die Täter als Ankläger und die Opfer als Angeklagte vor die Schranken des Gerichts zu bringen, und in unserem Falle unter Umständen sogar im Rahmen der Antiwehrmachtsausstellung der Weltöffentlichkeit zu präsentieren.

_________________

"Das Ziel, das wir während der 3000 Jahre mit soviel Ausdauer anstrebten, ist endlich in unsere Reichweite gerückt. Ich kann euch versichern, daß unsere Rasse ihren berechtigten Platz in der Welt einnehmen wird. Jeder Jude ein König, jeder Christ ein Sklave. Wir weckten antideutsche Gefühle in Amerika, welche im Zweiten Weltkrieg gipfelten. Unser Endziel ist die Entfachung des Dritten Weltkrieges. Dieser Krieg wird unseren Kampf gegen die Gojim für alle Zeit beenden. Dann wird unsere Rasse unangefochten die Erde beherrschen!"

Der Rabbiner E. Rabinowitsch, New York, 12. 1. 1952,
zitiert nach H. J. Evert, "Verschwiegene Zeitgeschichte".

_________________

Botschafter Kornfeld/USA, im SPIEGEL:

"Die BRD ist nicht souverän!"

Wer will da noch widersprechen?


Der Partisanenkrieg,

die Haager Landkriegsordnung (HLKO)
und die Genfer Konventionen

H. Elfert

Der Begriff des "Partisan" entsteht im 17. Jahrhundert. Dem Wortsinn nach war der Partisan zunächst nur ein "Parteigänger", dann in erweitertem Sinn ein "Freischärler", schließlich ein Widerstandskämpfer. Durch den Zusam-menschluß von Bewohnern besetzter Gebiete zur Weiterführung des Kampfes gegen den eingedrungenen Feind entstand der Partisanenkrieg. Dieser begann immer als Kampf Einzelner oder kleiner Gruppen, ohne Zusammenhang mit übergeordneten Weisungen, meist mit Sabotage. Erst durch den Zusammenschluß zu größeren Gruppen, zu einer Widerstandsbewegung, wurden militärische Operationen der Partisanen möglich.

Im älteren Völkerrecht fielen Partisanen insgesamt unter den Begriff der "Irregulären". Sie standen unter Kriegsrecht und waren schutzlos. Nach dem jetzt geltenden Völkerrecht, dem Genfer Abkommen vom 12.08.1949, sind Partisanen auch heute noch keine legalen Kombattanten, da sie in der Regel "verdeckt" und ohne Einhaltung der Kriegsregeln kämpfen. Aber sie genießen inzwischen auch den Schutz der HLKO,

a) wenn sie unter verantwortlichen Führern kämpfen,

b) wenn sie auch aus der Ferne erkennbare Abzeichen tragen und

c) wenn sie die Waffen offen führen.

Bei Verstoß gegen diese Einschränkungen stehen die Partisanen dennoch unter dem Minimalschutz des Artikels 4 dieses Genfer Abkommens von 1949: Danach sind Partisanen menschlich zu behandeln und vor ein ordentliches Gericht zu stellen.

Dieses letzte Genfer Abkommen war bereits die dritte Verbesserung des 1. Genfer Abkommens vom 22.08.1864, als es Henri Dunant um den Schutz der Verwundeten, der Kriegsgefangenen und der Zivilbevölkerung ging.

Nach dem Ersten Weltkrieg, am 27.07.1919, brachte die 2. Verbesserung einen verstärkten Schutz der Kriegsgefangenen. Dieser Konvention traten die UDSSR und Japan nicht bei. Das muß man wissen, wenn man den Zweiten Weltkrieg in dieser Hinsicht richtig beurteilen will.

Die ungeschriebenen Gesetze der Menschlichkeit und das öffentliche Gewissen sollten durch die HLKO und die Abkommen von Genf sichtbar, spürbar und durchsetzbar werden. Verstöße gegen die HLKO sollten deshalb vom Heimatland der Rechtsbrecher geahndet werden können

a) bei Kriegsgefangenen vom feindlichen Staat oder

b) von einem internationalen Gericht.

Die HLKO will den Schutz garantieren

a) der regulären Soldaten gegen heimtückische Heckenschützen,

b) auch der irregulären Partisanen, sofern sie die Waffen offen führen, verantwortliche Vorgesetzte haben und erkennbare Abzeichen tragen,

c) aller Wehrlosen, Verwundeten, Kriegsgefangenen, Parlamentäre, Spione.

Die HLKO grenzt also die erlaubten Kriegshandlungen ab gegen die unerlaubten. Sie regelt auch die Pflichten einer Besatzungsmacht zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Sicherheit, zur Garantierung des Privateigentums, der leiblichen Unversehrtheit und der Ehre. Die Besatzungsmacht hat ein Recht auf Kriegsbeute und Requisition.

Die HLKO galt natürlich nur zwischen Staaten, die sie unterzeichnet hatten. Ihre Grundsätze wurden im allgemeinen bis zum Ende des Ersten Weltkrieges respektiert, obwohl nicht alle Staaten sie anerkannt hatten, Im Zweiten Weltkrieg war das völlig anders. Die Nürnberger Richter sahen jedoch nur die deutschen Repressalien grundsätzlich als Kriegsverbrechen an, um gleichzeitig Verhandlungen über die Verbrechen der Alliierten nicht zuzulassen. Sieger als Richter!

Partisanenkrieg und Terrorismus

Eine geviertelte Nation ist im Zustand dauernder Notwehr. Die beiden angeblich so freien deutschen Staaten können es sich aus Selbsterhaltungsgründen nicht leisten, den Partisanenkrieg als eine herrliche Sache zu ihrer Befreiung zu glorifizieren. Nicht nur aus historischen Gründen, sondern höchst aktuell aus politischen. Denn:

Das, was bei uns, im Westen, in der Dritten Welt, im Nahen Osten und nun auch im Osten an Terrorismus hörbar, sichtbar und spürbar ist, Tag für Tag, das ist eine Variante des Partisanenkriegs von 1939 bis 1945. Diese Art von Krieg aus dem Hinterhalt hat praktisch seit 1945 nicht mehr aufgehört. Die Zahl der Leibwächter für unsere Prominenz ist Legion. Niemand ist mehr sicher in seiner Staatskarosse, an seinem Schreibtisch, auf dem Wochen-markt, in einer Versammlung.

Die Praktiken der Kampfgenossen Stalins und Titos können von den heutigen Beschützten und Beschützern Punkt für Punkt abgehakt werden:

a) psychologische Kampagnen gegen die ganze Bevölkerung mit verlogenen, halbwahren Behauptungen oder Spekulationen,

b) Gewalt gegen Sachen mit Feuer und Sprengstoff,

c) Gewalt gegen völlig Unpolitische, gegen Politiker, Wirtschaftler,

d) Mord, Raub, Raubmord und Geiselnahme.

Die Strategen der Zerstörung jeder Ordnung sind meist auch kluge Taktiker. Sie kennen die weichen Stellen unseres Systems sehr genau, besser jedenfalls als die meisten Politiker. Deshalb finden die Terroristen immer und überall genug Sympathisanten, Mitläufer und Handlanger. Das Spektakel an der Oberfläche, Demonstration genannt, ist eine solide Grundlage für Gewalt aus dem Hinterhalt. Staatlicherseits wird laufend kapituliert, obwohl hier der Umsturz programmiert und salonfähig gemacht wird. Man ist ja so demokratisch! Freiheit über alles! Bis zum Untergang.

Wenn man mit Schuldzuweisungen beginnt, kann man nicht beim schwerarbeitenden Zeitungsleser anfangen, auch nicht bei der Schuljugend, nicht mal bei der Studentenschaft. Wohl aber bei den Universitätslehrern! Wann wird endlich das Geflecht von duldender Dummheit, feiger Gelehrsamkeit und politischem Opportunismus zerrissen? Wer den Terrorismus von Heute vernichten will, muß außer seinen Theorien und seinen Ursachen auch seine Praktiken und seine Lehrmeister kennen.

Es stimmt nicht sehr hoffnungsfroh, daß, weltanschaulich und religiös gesehen, ausgerechnet Wehrdienstverweigerer die ersten und die letzten Verteidiger der Republiken von Wien und Bonn sein sollen. Die Polizei der Länder, der Bundesgrenzschutz und die Bundeswehr, alle natürlich ohne Feindbild, sie fühlen sich von der Politik im Stich gelassen.

Die abgewürgte Generalamnestie

Als Männer wie die Professoren Grimm, Schwinge und Siegert, wie die Rechtsanwälte Aschenauer, Laternser und Seidel die Generalamnestie aller Aktionen und Reaktionen für die Dauer des ganzen Zweiten Weltkrieges forderten, wußten sie genau, welches die Folgen sein würden, wenn es keinen Reinen Tisch (Tabula rasa) geben sollte. Für diesen Schlußstrich unter Krieg, Untergrundkrieg, Rache und Vergeltung gab es in unserem Volk eine überwältigende Mehrheit, auch im Deutschen Bundestag. Die Gegner dieses Feldzuges für einen dauerhaften Frieden wußten aber auch ganz genau, was sie wollten: Vergangenheitsbewältigung als Dauerzustand. Als der Westen nach 1945 den Bolschewismus als Weltgefahr "entdeckte", wurde aus verordneter Kollektivschuld eine empfohlene Kollektivscham. Und damit war ein für allemal ein Fragen nach der ganzen Wahrheit, nach Zusammenhängen seit der letzten Jahrhundertwende geächtet.

In Potsdam saß Stalin als Testamentsvollstrecker Lenins am Konferenztisch. Churchill, der nicht mehr dabei war, hatte inzwischen gemerkt, was er angerichtet hatte. Sie hatten halt das falsche Schwein geschlachtet. Für diese Erkenntnis bekam er dann den Aachener Karlspreis. Die Amerikaner brauchten etwas länger.

Die abgewürgte Generalamnestie hätte mit den Herren Waldheim und von Weizsäcker - nur um zwei herausragende Persönlichkeiten zu nennen - nichts zu tun? Alles! Kein Volk hätte sich vierteilen lassen, um den Tag der Zerstückelung als Tag der Befreiung zu feiern. Die Erfinder der Vierteilung sind nicht erst seit Potsdam dauernd auf der Suche nach ihrer Legitimation. Dafür wurden und werden Sündenböcke sozusagen am Fließband produziert. Waldheims österreichische Landsleute Alexander Löhr und Walter Reder waren solche Sündenböcke. Als Richard von Weizsäcker regierender Bürgermeister von West-Berlin war, saß Deutschlands Sündenbock Nr. 1, Rudolf Heß, in Spandau, wo auch der Vorgesetzte des Staatssekretärs Ernst von Weizsäcker, dessen schwäbischer Landsmann Konstantin von Neurath, gesessen hatte. Die Generalamnestie hätte einen Kampf um die Rehabilitation Einzelner oder ganzer Gruppen überflüssig, ja widerrechtlich gemacht. Generalamnestie bedeutete: Keine Gegenrechnung! Nun bleibt den Siegern und den Befreiten das Fragen nach der ganzen Wahrheit nicht erspart.

Waldheim wurde zum Abschuß freigegeben. Doch das kann praktisch jeder sein, der während des Krieges ein Rädchen der gewaltigen Kriegsmaschinerie war. Und wenn der letzte Frontsoldat im neuen Jahrhundert begraben sein wird, werden die Apostel der Humanität unsere Enkel immer noch moralisch und finanziell zur Kasse bitten.

_________________

½ Million "Naziopfer" hat seit 1991 ½ Milliarde D-Mark aus einer Stiftung "Deutsch-Polnische Versöhnung" erhalten, nicht aus geltend gemachten Ansprüchen, sondern als "humanitäre Hilfe"! (dpa 1.X.1996)


Eine-Welt-Strategie

Bilderberger-Geheimtreffen in England

Diesmal auch ein Rothschild dabei / Veröffentlichung der Ergebnisse wie üblich abgelehnt

Johannes Rothkranz

Turnberry/Schottland. Vom 14. bis 18. Mai 1998 tagte im schottischen Turnberry das verschwiegenste der drei Elite-Gremien der freimaurerischen Schatten-Weltregierung, die alljährlich einmal zusammentretende Bilderberger-Gruppe. Und wieder haben im deutschen Sprachraum (wie in allen übrigen Ländern) lediglich ein paar kleinere ,alternative' Zeitschriften vereinzelt darüber berichtet, während das etablierte Massenmedienkartell das politisch erstrangige Ereignis schlichtweg nicht zur Kenntnis nahm!

Bemerkenswert am 1998er Bilderberger-Treffen erscheinen vor allem zwei Dinge. Einmal die Teilnahme eines Vertreters des Hauses Rothschild persönlich; sodann die ungewöhnliche Publizität, die das Treffen in der britischen Presse, allerdings auch nur in dieser, genoß.

Die jüdische Rothschild-Dynastie gilt nahezu allen gutinformierten Beobachtern weltweit seit über hundert Jahren als die finanziell konkurrenzlos übermächtige und mithin entscheidende treibende Kraft hinter den wesentlich vom Talmud inspirierten Bestrebungen, den Eine-Welt-Staat mit einer einzigen Weltregierung und einer einzigen Weltreligion, der Anbetung Satans, zu schaffen. Die Bilderberger existieren seit 1954 und verzeichnen neben einem kleinen Kern ständiger Mitglieder eine große Zahl alljährlich wechselnder bzw. bloß alle paar Jahre zu den Treffen eingeladener Teilnehmer. Nur aus wenigen Jahren liegt - dank des Einsatzes wagemutiger Reporter - eine vollständige Teilnehmerliste vor, und nicht in jedem dieser «dokumentierten» Jahre beehrte ein Rothschild die Bilderberger mit seiner persönlichen Aufwartung. So mußte z.B. das Bilderberger-Treffen von 1990 in Baden-Baden, dessen Teilnehmerliste vollständig bekannt wurde, auf die Anwesenheit eines Rothschild verzichten.

Möglicherweise bedeutet das Auftauchen von Evelyn de Rothschild in Turnberry 1998, daß etwas besonders Wichtiges auf der Tagesordnung stand.

Über diese Tagesordnung war allerdings seitens der Teilnehmer nicht das geringste zu erfahren. Dafür sahen sich die Bilderberger 1998 erstmals in ihrer Geschichte veranlaßt, die vollständige Liste der Teilnehmer ihres Treffens selbst zu veröffentlichen. Denn merkwürdigerweise hatte diesmal «The Sunday Post» schon am 10. Mai einen ganzseitigen Bericht unter der Schlagzeile «Stählerner Ring um Spitzenhotel für geheimes Gipfeltreffen» lanciert. Am 11. Mai folgte das Blatt «The Scotsman» mit einem längeren Artikel zum Thema (so die Überschrift) «Rückkehr der geheimen Gruppe, die die Welt regiert - Allmächtiger Bilderberg-Planungsstab kommt zu einem neuen Treffen nach Schottland».

Später publizierten auch noch das Magazin «Punch» in seiner Ausgabe vom 23 . Mai bis 5. Juni sowie fast gleichzeitig das Magazin «Night & Day» der Zeitung «The Mail on Sunday» große illustrierte Reportagen über die konspirative Zusammenkunft unter dem Titel «Das geheime Treffen der Männer, die die Welt regieren» bzw. «Die Bilderberger-Verbindung - Die verschwiegene Geschichte von der geheimsten Gesellschaft der Welt».

Über die Gründe dieser völlig ungewohnten, nie dagewesenen, freilich auf einen immer noch sehr kleinen Teil der englischen Presse beschränkten «Information der Öffentlichkeit» kann man nur rätseln. Ob die erstmalige Veröffentlichung einer eigenen Presseerklärung mit Bekanntgabe aller Teilnehmer «eine Reaktion darstellte, um die erhitzte öffentliche Aufmerksamkeit abzukühlen, oder ob es die Politiker im Schutze der Rockschöße ihrer globalistischen Herren nicht mehr kümmerte, ob die Öffentlichkeit Bescheid wußte oder nicht, bleibt diskussionswürdig», meint der englische Beobachter Donald Martin und fährt fort (1):

«Man sollte auch die Kosten für die Staatskasse in Betracht ziehen, die zur Durchführung einer massiven Polizeischutz-Operation für diese nichtgewählte Kabale erforderlich waren, von der die Bilderberger-Presseerklärung behauptete, die Teilnehmer seien bloß privat und nicht etwa in öffentlicher Funktion anwesend. Beachten Sie daraufhin die folgende Antwort des Verteidigungsministers auf eine parlamentarische Anfrage:

Eine typische Politikerkarriere unserer Tage: vom Vorsitzenden der Jungen Union zum Bilderberger. Matthias Wissmann, hier in Freimaurerpose, war auch schon 1997 beim Bilderbergertreffen in Atlanta USA mit von der Partie,

Christopher Gill (Konservativer, Ludlow):

"Ich frage den Verteidigungsminister, welches Transportmittel er benutzte, um am jüngsten Bilderbergertreffen in Turnberry teilzunehmen, und wie hoch die Kosten für die Staatskasse waren."

George Robertson:

"Ich flog am Freitag dem 14. Mai in einem Flugzeug der Verbindungs-Flotte der Königlichen Luftwaffe nach Schottland, begleitet vom Generalsekretär der NATO, Herrn Solana. Ich flog am nächsten Tag in einem Armee-Hubschrauber wieder ab zu einer weiteren amtlichen Verpflichtung [a further official engagement). Der geschätzte Wert der Benutzung von staatlichen Einrichtungen für diese Flüge beträgt 3 840 Pfund Sterling [ca. 12 000 DM]."

Damit hatte sich der britische Verteidigungsminister Robertson offenbar in peinlicher Weise verplaudert: er hatte - entgegen der Beteuerung der Bilderberger-Presseerklärung - zugegeben, daß er in amtlicher politischer Funktion an den «Beratungen» dieser von niemandem demokratisch oder sonstwie legitimierten, international besetzten Geheimgesellschaft teilgenommen hatte! Was aber für ihn galt, mußte ja für alle übrigen teilnehmenden Politiker ebenso gelten, also z.B. auch für, den (übrigens jüdischstämmigen) Vizepräsidenten der Europäischen Kommission in Brüssel Leon Brittan, den deutschen (zu diesem Zeitpunkt noch) Bundesverkehrsminister Matthias Wissmann oder das Mitglied des Direktoriums der angeblich «politisch unabhängigen» Deutschen Bundesbank Otmar Issing ... (2)

Besonders weit war es übrigens mit der zur Schau gestellten Offenherzigkeit der Bilderberger auch diesmal nicht her. Das brachte eine später nachgeschobene Anfrage des mutigen britischen Parlamentsabgeordneten Gill ans Licht.

«Christopher Gill (Konservativer, Ludlow):

"Ich frage den Verteidigungsminister, im Gefolge seiner Antwort vom 10. Juli, Offizieller Bericht, Spalte 659, betreffs des Bilderbergertreffens in Turnberry, ob er die hauptsächlichen auf diesem Treffen erörterten Themen auflisten und ob er Kopien (a) der Tagesordnung und (b) der Beschlüsse des Treffens in der Bibliothek des Britischen Abgeordnetenhauses hinterlegen wird."

George Robertson:

"Ich trage keine ministerielle Verantwortung für die Tagesordnung oder für die Erstellung des Berichts des Bilderbergertreffens, an dem ich im Mai dieses Jahres teilnahm." » (3)

BEZEICHNEND

«Während der größte Teil der Welt Angst vor Freiheit hat, geht das alte Experiment von 1789 in den USA weiter voran. Es ist natürlich ein sehr risikoreiches Unterfangen. Der erste Schritt zur Weisheit, meinte Alfred North Whitehead vor fünfzig Jahren, ist die Erkenntnis, daß die größten Fortschritte in der Zivilisation Vorgänge sind, die fast zur völligen Zerstörung der Gesellschaft führen, in der sie vorkommen.»

Der Bilderberger James Reston am 4.6.1976 in der «New York Times» (4)

Das war alles, was der in offizieller Funktion teilnehmende, als «demokratisch gewählter» Regierungsangehöriger angeblich dem gleichfalls «demokratisch gewählten» Parlament verantwortliche Minister über die Inhalte der Bilderberger-«Beratungen» zu sagen hatte bzw. sagen durfte: nichts!

(1) Donald Martin in «On Target», 4. u. 18. Juli 1998, S. 22f. - (2) Gemäß «Prisma Infodienst» Nr. 23/1998, S. 2. - (3) Donald Martin in «On Target», 1. August 1998, S. 5. - (4) Zit. n. ER. Carmin, Das schwarze Reich, 3. Aufl. München 1998, S. 195.

Aus: Pro fide catholica Nr.3. Januar 1999, S. 1

Wir gedenken aller Menschen, die für die Wahrheit leiden müssen!


VOLK - NATION - EINHEIT

Träume und Hoffnungen zerstoben

aus: "Der Westen", Juli/August 1999, 46. Jahrg., Nr.4

Vom 7. Mai, als Frankreich in Budapest die Europäische Charta zum Schutz der regionalen Sprachen unterzeichnete, bis zum 2. Juli, als der Präsident der Republik diesen völkerrechtlichen Vertrag mit entschlossenem Schwung in den Papierkorb warf, durften Frankreichs Regionalisten so süß träumen wie seit Präsident Mitterrands verbalen Visionen nicht mehr. Und geträumt haben sie offenbar alle - Bretonen, Basken, Korsen - nicht wenig auch engagierte Elsässer. Schon im Juni mußten sich diese Träume eintrüben, als der Verfassungsrat die europäische Charta für nicht mit der französischen Verfassung für vereinbar erklärt hatte und dabei einen scharfen jakobinisch-zentralistisch-nationalistischen Akzent setzte.

Premierminister Jospin hatte noch versucht, als politischen Ausweg ein Referendum zur Verfassungsänderung anzusetzen, doch verstellte ihm Präsident Chirac rasch diesen Ausweg, indem er die Charta schroff abqualifizierte und jede Initiative zugunsten einer Verfassungsänderung unterband. Chirac erklärte, die Stellung der regionalen Minderheitensprachen könne auch ohne Verfassungsänderung und ohne Charta verbessert werden. Er hoffe, das regionale kulturelle und sprachliche Erbe könne sich auf freiwilliger Initiative und Übereinkunft in den Schulen, in den staatlichen Institutionen und in der Öffentlichkeit entfalten. Statt des erhofften Rechtsanspruchs erhalten die Minderheitenregionen wieder einmal reichlichen Wortschwall. Der Arzt erklärt, er spritze statt eines Antibiotikums eine Kochsalzlösung und hoffe, der Patient könne danach die tödliche Virusinfektion freiwillig beenden! Bloß mit welchem Ende!

Naturgemäß waren die Reaktionen im Elsaß enttäuscht, wütend und mitunter mutlos. "Land un Sroch", die Zeitschrift des Schickelekreises, hatte das Pech, noch während der präsidialen Kehrtwendung gedruckt zu werden; sie jubelte deshalb unglücklicherweise, als der Hund längst begraben war, unverdrossen "Mir han's gepackt!". Andere regionale Organe reagierten eher wütend bis depressiv. Die zentralistischen Hysteriker natürlich jubelten zufrieden, hatten sie doch vorausgesagt, die Charta werde Frankreich in ein gallisches Kosovo verwandeln wobei sie immer noch nicht begreifen, daß sie damit eingestehen, daß es jetzt dem Kosovo im serbisch-jugoslawischen Urzustand vor der "Befreiung durch Bomben" gleicht - ein charmantes Selbstlob! Und Völkermord und Bürgerkrieg sind nun weder die einzige - noch überhaupt eine realistische Alternative zum jakobinischen Nein zur Charta.

Die zugunsten der regionalen Sprachkultur organisierten Vereinigungen veröffentlichten einen gemeinsamen Aufruf an den Präsidenten und baten ihn, das Referendum über eine Verfassungsänderung doch noch zuzulassen. Dabei erinnerten sie noch einmal maßvoll an ihre eher minimalen Ziele und Erwartungen und beriefen sich auf diverse parlamentarische Initiativen der letzten Jahrzehnte. Allerdings klang in den maßvollen Worten stellenweise ein verbitterter Ton mit, der sich durchaus zu politischem Sprengstoff wandeln könnte, führe er nun zur Resignation oder zu politischem Aktionismus.

Insgesamt fällt jedoch ein eher schwermütiger Akzent in den elsässischen Reaktionen auf, häufig ist wieder vom vollzogenen oder gerade ablaufenden Untergang der elsässischen Sprache und Kultur die Rede. Aber wäre die Charta wirklich eine Garantie für eine Verbesserung der Lage gewesen? Eine bessere Basis gewiß, auch psychologisch eine große Ermutigung, eine reale Gelegenheit zu einer Wende, die sich nicht nur in engsten, allerkleinsten Kreisen wie bisher vollziehen müßte. Aber das ist nun vorerst vorbei.

Die französische Interpretation der Charta vermied es absichtlich, von Minderheiten zu sprechen und sie politisch als existent zu akzeptieren. Gesprochen wurde immer nur von Gruppen, die, so schien man bei sich zu denken, ein merkwürdiges Patois sprachen, dessen Existenz man hinnehmen könne.

Irgendwie dachte man an einen Gesangsverein, der ein paar seltsame Lieder singen wolle. So betrachtet ist es sicher kein Zufall, daß die DNA schon im Mai die Zeitschrift "D' Heimet zwische Rhin un Vogese" attackierte, weil diese es gewagt hatte, eine auf Elsässisch gehaltene Rede ins (Hoch-) Deutsche "zu übersetzen".

Nachdem die schönen Träume und Hoffnungen zerstoben sind, scheint die Stimmung im Elsaß (und da ist hier nun doch eher von einer aktiven Minderheit in der Minderheit die Rede) grimmig bis mutlos zu sein. Prognosen sind nicht sinnvoll, es muß weitergehen, aber die Zukunft ist nicht rosig. In solchen hoffnungslosen Fällen kann man ruhig darauf hoffen, daß die vom Amtsarzt lieblos gespritzte Kochsalzlösung die Selbstheilungskräfte des Patienten wirksam aktiviert. Manchmal kommt das vor, aber klüger als vorher ist im Augenblick niemand.


"Das Deutsche Volk" ersetzt durch "Bevölkerung"

In der Tendenz ein Verfassungsverrat

E. Ullrich

Der Kunstbeirat des Deutschen Bundestages (s. Namen und Ablichtungen) will dem aus den USA angereisten "Aktionskünstler" Hans Haacke die Möglichkeit geben, über Umwegen den Schriftzug "Dem Deutschen Volke" über dem Hauptportal des früher Reichstag genannten heutigen Bundestages in Berlin zu entfernen.

Dies wurde in einer nichtöffentlichen Sitzung am 2. November 1999 unter Vorsitz von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse gegen eine Stimme- Volker Kauder (CDU) - beschlossen.

Erstmal sollen - so die Aktions-"Kunst" des Herrn Haacke - alle Bundestagsabgeordneten Erdproben in den Innenhof des Bundestages tragen. Unter dem Schriftzug "Der Bevölkerung" sollen diese Erdproben zu einem Biotop vermischt werden.

Dies soll ausdrücken, daß jeder Abgeordnete sich zur "Korrektur der nationalistischen exklusiven Parole auf der Fassade des Reichstagsgebäudes bekennt."

Kein Zweifel besteht laut Haacke, daß damit der Austausch der Inschrift im Hauptportal eingeleitet werden soll.

Nur dem mit Nein stimmenden Kunstbeiratsmitglied Volker Kauder ist es zu verdanken, daß dieser nicht öffentliche Beschluß an die Öffentlichkeit gelangen konnte.

Inzwischen liegt ein Rechtsgutachten vor, das das Projekt als verfassungswidrig beurteilt. Auch ergab eine seriöse Umfrage, daß drei Viertel der Deutschen es ablehnen, den Bundetag "Der Bevölkerung" zu widmen.

Weiter warf in einem Brief "Wenn Volksvertreter vom Volk abrücken" (F.A.Z. vom 29. Dezember 1999) Leser Professor Dr. Erwin Faul den das Projekt billigenden Abgeordneten "zumindest in der Tendenz Verfassungsverrat" vor. (Der Text ist z.T. weiter unten abgedruckt.)

Erstaunlich ist - oder vielleicht in diesem Fall auch nicht - , daß bis heute wohl kein Bundestagsabgeordneter in der F.A.Z. diesen schweren Vorwurf zurückgewiesen hat.

Von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages wird erwartet, daß sie auf dem Boden des "Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland" stehen. Das bedeutet:

· In Artikel 1 bekennt sich nicht die "Bevölkerung", sondern "das Deutsche Volk" zu den Menschenrechten.

· Die Abgeordne-ten des Deutschen Bundestages sind nach Artikel 38 des Grundgesetzes Vertreter "des Volkes".

· Der Bundesprä-sident leistet nach Artikel 56 des Grundgesetzes bei seinem Amtsantritt einen Eid, in dem er schwört, "daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes wid-men, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden [...]" werde.

Einen gleichen Eid leisten alle Minister in Deutschland.

Die besondere Gei-steshaltung und Ge-bundenheit an das Grundgesetz macht Bundestagspräsident Wolfgang Thierse deutlich: "Den Vorschlag, das deutsche Volk aus seiner bisherigen Rolle zu verdrängen und es durch ,die Bevölkerung` zu ersetzen, bewertete Thierse als eine durchaus positiv zu bewertende ,Weiterentwicklung`."(F.A.Z. vom 6. November 1999).

Das hört man von einem Abgeordneten, dessen politische "Karriere" erst dadurch möglich wurde, als die mutigen Menschen in der ehemaligen DDR aufstanden und unter Skandieren von "Wir sind das Volk" eine beispiellose friedlich Revolution bewirkten und den Weg für eine wirkliche Demokratie ebneten, dessen Grundlage - eben das Deutsche Volk - ein Herr Thierse wegzaubern möchte.

Ein Abgeordneter, der den verfassungsrechtlich und geschichtlich verankerten Begriff "deutsches Volk" abschaffen und durch den Begriff einer beliebigen Bevölkerung ersetzen will, kann vom deutschen Volk, das er vertreten soll, nicht mehr als Volksvertreter anerkannt werden.

Möglicherweise wollen diese Abgeordneten jedes öffentliche Aufsehen vermeiden; vielleicht halten sie das geplante "Kunstwerk" für einen der vielen kleinen Schritte, mit denen das deutsche Volk, ohne daß es das richtig merkt, wenn es so weitergeht wie bisher, im einundzwanzigsten Jahrhundert bevorsteht: Es wird in Deutschland kein deutsches Volk mehr geben, sondern nur noch multikulturelle Bevölkerung.

Wenn hier gegenüber Bundestagsabgeordneten, einschließlich des Bundes-tagspräsidenten schwerste Vorwürfe vorliegen, "zumindest in der Tendenz Verfassungsverrat" zu begehen, dann geht es ums Äußerste.

Laut Artikel 20 des Grundgesetzes geht "Alle Staatsgewalt [...] vom Volke aus.[...] Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung [...] gebunden. Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."

Hier tut Widerstand not!

Nehmen Sie sich die Zeit und legen Sie Protest ein bei den betreffenden Abgeordneten. Schreiben Sie diesen Ihre Meinung! Übernehmen Sie gegebenenfalls die obige Argumentation und gebieten Sie diesen "tendenziellen Verfassungsverrätern" Einhalt!


RECHT

Das Milliarden-Ding

Gigantischer Wiedergutmachungsbetrug

So überschrieb der Spiegel (Nr. 38 vom 20. 9. 99 auf Seite 45-58) einen Artikel, dessen Unterüberschrift sich kaum ein rechtes Blatt leisten dürfte, ohne gleich deswegen im Verfassungsschutzbericht zu erscheinen: »Deutsche und israelische Staatsanwälte ermitteln gegen Anwälte in Tel Aviv und Berlin: Rund eine Milliarde Mark aus der deutschen Rentenkasse, für israelische Rentner gedacht, landete auf Konten privater Geschäftemacher. Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte nahm die Geldschieberei hin.«

Im Text wird geschildert, wie gerissene Anwälte die im Juni 1980 in Kraft getretene »Vereinbarung zur Durchführung des Abkommens vom 17. Dezember 1973 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel über Soziale Sicherheit« ausnutzten. Nach vorsichtigen vorläufigen Schätzungen der Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität haben der Berliner Anwalt Reppenhagen und zwei Kollegen aus Tel Aviv den Milliarden-Betrag aus der deutschen Rentenkasse geholt, der dann »auf Konten von Anwälten, Agenturen und dubiosen Firmen landete, die in Steueroasen wie der Isle of Man oder im lichtensteinischen Ruggel residieren«. Mit raffinierten Tricks, die »in vielen Fällen nicht den Gesetzen« entsprechen, lenkten die Anwälte die großen Summen an den berechtigten Rentnern vorbei auf ihre Konten.

Nun ist die Bundesanstalt für Angestellte wegen ihrer mangelnden Kontrolle unter schweren Vorwurf geraten. Sie hatte - kaum begreifbar und wohl nur damit erklärbar, daß Verhandlungspartnern aus Israel und im Interesse von angeblich Wiedergutmachungsberechtigten alle Vorzugsbedingungen eingeräumt werden - mit den Anwälten ein Abkommen getroffen, wonach es genügte, wenn mindestens ein Drittel der Milliardensummen den Rentnern zur Verfügung gestellt werde, was dann aber auch bei weitem nicht erfolgte. Der Rest, also zwei Drittel des Gesamtbetrages, könne für Kredite, Abwicklung und sonstige Ausgaben - also im wesentlichen für die Vermittler - verwendet werden. »Man hat das Problem damals nicht gesehen«, zitierte nun der Spiegel die BfA-Verwaltungsdirektorin Bosien, das Ergebnis sei »nicht im beabsichtigten Sinne«.

Doch die Hauptschuld an diesem Vorgang trifft wohl kaum die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, der man nun den schwarzen Peter zuschieben will, sondern die deutschen Politiker, die solche Verhältnisse erst schufen und seit langem dulden, worauf Aron Winter im Ostpreußenblatt (9. 10. 99) in dankenswerter Weise hinwies. Am 20. November 1978 beschloß die sozialliberale Koalition unter Helmut Schmidt die genannte Regelung, die dann am 12. Juni 1980 nach Ratifizierung im Bundestag in Kraft trat. Verantwortlicher Fachminister war der damalige Bundesarbeitsminister Herbert Ehrenberg (SPD). Unter dem unscheinbaren Titel einer Durchführungsverordnung (»Vereinbarung zur Durchführung ... «), die im allgemeinen nur nähere Einzelheiten regelt, wurde die gesetzliche Grundlage zu Milliardenforderungen verborgen - eine wohl nicht unbeabsichtigte Täuschung der Bundestagsabgeordneten, die damals sicher nicht erkannten, um was es bei der betreffenden Abstimmung in Wirklichkeit ging. In der zugehörigen Bundestagsdrucksache 8/3226 verkündete die Regierung sogar, daß Bund, Ländern und Gemeinden keine unmittelbaren Kosten dadurch auferlegt würden, verschwieg aber die Milliardenzahlungen der Rentenversicherung,

Die unauffällige »Vereinbarung« gestattete es Israelis zu einmaligen Bedingungen, sich rückwirkend vom 1. Januar 1956 bis zum 12. Juni 1980 in die deutsche Rentenversicherung einzukaufen. Die Antragsberechtigten brauchten niemals in Deutschland gelebt und auch nicht unter der NS-Regierung gelitten zu haben. Auch Personen, die bereits im Rentenalter standen, und selbst Israelis arabischer Abstammung wurden rentenberechtigt. Es brauchten nur die niedrigen Beiträge der früheren Jahre nachgezahlt zu werden, um in Zukunft die hohen Renten zu kassieren. Das wurde von den gerissenen Anwälten mit großem Werbeaufwand in Israel bekanntgemacht. Am Tage vor Ablauf der Antragsfrist reichten sie dann knapp 30 000 von ihnen gesammelte und mit Vollmacht versehene Anträge ein. Rund 200 BfAMitarbeiter mußten für die Bearbeitung abgestellt werden. Die BfA verlangte von den jüdischen Rentnern die Nachentrichtung erst nach Bewilligung der Anträge. Der Bewilligung folgte eine »Einmalzahlung«, die »meist mehrere 10 000 Mark pro Rentner« betrug.

Erst im Jahre 1986 wurde das Abkommen geändert, nachdem sich mit Hilfe der genannten und anderer Anwälte 36 000 Israelis in die deutsche Rentenversicherung eingekauft hatten. Nun hatte man offenbar etwas bemerkt, was die Bundestagsdrucksache 10/5526 so ausdrückt: »Insbesondere für viele Antragsteller der ... gestellten Nachentrichtungsanträge können sich hieraus Rentenleistungen ergeben, die in keinem angemessenen Verhältnis zu den entrichteten Beiträgen stehen. Nach der Bestimmung sollen deshalb diese Beitragszeiten nur berücksichtigt werden, wenn wenigstens ein deutscher Pflichtbeitrag anrechnungsfähig ist."

Selbst diese Hürde ist durch Manipulation wohl unschwer zu nehmen. Da es dann aber heißt: »Den Erfordernissen der Besitzstandwahrung wird... Rechnung getragen«, bedeutet das, daß alle bis 1986 erworbenen Ansprüche erhalten bleiben und die billig erworbenen hohen Renten auch weiter gezahlt werden. Dafür ist Bundesarbeitsminister Blüm (CDU) verantwortlich! Kein Wunder, daß weder CDU noch SPD ein Interesse an der Aufklärung dieser Skandale haben und nun in der BfA den Sündenbock finden wollen.

Wenn heute der deutschen Rentenversicherung Milliarden fehlen, liegt es an solchen "Vereinbarungen" der in Schuld und Reue sich ergehenden Bonner Politiker, was der Spiegel natürlich verschweigt.

Auch mit anderen Staaten gibt es derartige skandalöse Abkommen. So wies Karl-Heinz Schüler im Badischen Tageblatt (19. 10. 99) in einem Leserbrief darauf hin, daß nach dem deutsch-polnischen Sozialversicherungsabkommen von 1975, »das die Zustimmung aller Bonner Parteien fand, ein polnischer General des Warschauer Pakts nach Übersiedlung in die Bundesrepublik eine deutsche Monatsrente von 2500 DM kassieren (konnte). Der 1970 pensionierte Brigadegeneral Leon D. trat 1936 in die Rote Armee ein. 1943 wurde er im Rang eines Hauptmanns Kommandant der 5. Abteilung des 1. Artillerieregiments der 1. Polnischen Armee, die an der Seite der Roten Armee gegen die Deutschen kämpfte«. 1981 blieb der General bei einer Reise im Westen, beantragte Asyl in Deutschland und die lukrative deutsche Rente, wie - nach Schüler - weitere 1800 Polen.

EURO-KURIER 6/99 Wigbert Graber


VERFASSUNG

DEM DEUTSCHEN VOLKE

DER FEINDSTAAT

J.P.Ney

Eine verwunderliche Überschrift? Aber nein! - Ich werde hier den merkwürdigen Zusammenhang zwischen den beiden Teilen der Überschrift zeigen.

Sie werden wie einst Faust erkennen, was des Pudels Kern war und ist. Ich werde hier ganz zweckgerecht vorgehen. Vor der Wiedereinführung der Deutschen Sprache sagte man da "methodisch". Ich bin Deutscher, ich spreche deutsch; und darum wende ich mich hier an meine deutschen Volksgenossen. Die nannte man vor der Wiedereinführung der deutschen Sprache "deutsch-stämmige Mitbürger" oder so ähnlich. Ein anderer Teil unserer "Gesellschaft" waren die Afrodeutschen, aber das führt jetzt von der Sache weg.

Über dem Eingangstor des Reichstagsgebäudes in Berlin haben die Steinmetze die Widmung des Gebäudes und der hier tagenden Einrichtung, eben des Reichstages, geschaffen: "DEM DEUTSCHEN VOLKE". Das ist für alle Deutschen das Zeichen der Einheit von Volk und Staat. Man nennt diese Verbindung auch den NATIONALSTAAT. Diese Einheit bestand aber nicht nur aus den beiden Teilen VOLK und STAAT. Der dritte Teil dieser Einheit ist das LAND.

Wir Deutschen haben uns den Volksstaat in unzähligen Kriegen gegen immer neue Angriffe unserer Feinde, im schweren Ringen mit der Pest, mit der Unterjochung durch heuchlerische "Kirchen", mit den Leiden der Hexenverbrennungen und marodierender fremder Soldateska ersehnt und schließlich errungen.

Dann haben mißgünstige, habgierige und verbrecherische Staaten uns den zweiten Dreißigjährigen Krieg ins Land gebracht, den unsere heldenhaften Truppen zu einem halben Sieg für die Unseren, zur halben Niederlage unserer Feinde durchstanden. Immerhin: Am Ende dieses mörderischen Waffenganges war unser Land noch beisammen, unser Volk noch am Leben, und unser Staat schien noch zu bestehen. Das R E I C H war noch da, und es besteht fort!

DER NICHT-STAAT

Am 8. Mai 1945 hatte die Deutsche Wehrmacht bedingungslos kapituliert. Nicht kapituliert hat das Deutsche Reich. Haben die Kriegssieger durch reine Schlamperei vergessen, das ihnen ja nach der militärischen Kapitulation machtlos ausgelieferte Reich zur Kapitulation zu zwingen?

Nein! Hier handelten sie bewußt oder unbewußt mit einer anderen, viel teuflischeren zerstörerischen Absicht: Sie behandelten das Reich als einen Nicht-Staat. Sie wollten mit dem Reich keinen Vertrag schließen, auch nicht einmal einen Kapitulationsvertrag. Sie wollten keine Verantwortung für den besiegten Staat übernehmen. - Hier herrschte reiner Vernichtungswille, gelenkt durch blinden Haß. Und getragen von einer Scheinreligion, die sich damals nicht etwa bildete, die aber da zum erstenmal ihre Bekenntnisse zu verkünden begann. Der Lehre von der ,Einen Welt` von der auf der Gleichheit aller Menschen beruhenden universellen Menschlichkeit, und (zunächst noch verdeckt und vorsichtig tastend) vom Unwert der Völker, ja von ihrer Nicht-Existenz. Völker seien Wahngebilde. Und heute hören wir die Litanei dieser Bekenntnisse täglich und stündlich aus allen Sendeprogrammen: Es lebe die Menschlichkeit! Kampf dem Nationalismus!

Am 17. Mai 1945 schlugen die Herren der neuen Weltmafia zu: Sie verhafteten die Reichsregierung unter Großadmiral Dönitz in Flensburg, demütigten den besiegten Feind, indem sie die Besiegten zwangen, die Hosen herunterzulassen, kurzum, sie verhielten sich als Rambos und Gangster.

DER FEINDSTAAT

Am 26. Juni 1945 schlossen zunächst 50 Staaten, allesamt Kriegsgegner des Reiches im Zweiten Weltkrieg, den Vertrag von San Francisco über die Gründung der VEREINTEN NATIONEN.

Nach der eigenen Erklärung wurde dieses Bündnis g e g e n das Deutsche Reich gegründet. Das sagen auch die beiden Feindstaatenklauseln, die Artikel 54 und 107. Mit diesen Klauseln wurden die Staaten, die im Kriege Gegner der Alliierten waren, von dem Bündnis ausgeschlossen. Ihre Bürger, wo und wann auch immer sie bewaffnet angetroffen würden, wurden für vogelfrei erklärt, zum straflosen Abschuß freigegeben.

DER SCHEINSTAAT

Gleich nach Kriegsende richtete Mordechai Levi sein Medienbüro in Frankfurt ein. Er erteilte im Namen der Alliierten die Medienlizenzen für Zeitungen und Rundfunksender. Schon 1945 wurde so die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG mit W. Friedmann und anderen lizenziert und bis 1949 dann noch die WELT, die FRANKFURTER ALLGEMEINE und DIE ZEIT des bösartigen Deutschenhassers Buzerius. Wozu sich die so Lizenzierten, wie Augstein, Springer und andere, verpflichten mußten, ist nicht bekannt, aber daß sie seither stramm an der Leine liefen und laufen, das ist sehr wohl bekannt. Die Kontrolle über die Medien sicherte die geistigen Grundlagen der künftigen Bevormundung der Deutschen.

Am 1. Juli 1948 überreichten die Gouverneure der Westmächte den provisorischen Amtsträgern Westdeutschlands die FRANKFURTER DOKUMENTE. Dieser Tarnname soll das verbergen, was sie da wirklich den deutschen Marionetten vorlegten: Das Diktat einer Verfassung für (für!) die Deutschen. Sie forderten die Unterworfenen auf, eine Versammlung einzuberufen um eine Verfassung für die westlichen Besatzungszonen auszuarbeiten, und natürlich eine Verfassung nach dem Geschmack eben der Alliierten.

Am 10. August 1948 trat in Herrenchiemsee ein sogenannter "Verfassungskonvent" zusammen. Die dreizehn Herren, die dort tagten, so wird uns weisgemacht, legten schon drei Wochen später ihren Entwurf dem inzwischen gegründeten "Parlamentarischen Rat" in Bonn vor. In Wahrheit ist dieser Entwurf nirgends aufzufinden, und sein Wortlaut ist unbekannt. Was haben diese dreizehn "Herren" da im schönen Chiemsee denn getrieben? Dreizehn "Herren"? Nein, einer war dabei, ein gewisser Carlo Schmid, der allerdings in Herrenchiemsee noch mit "Karl" Schmid unterschrieb.

Dieser Internationalist, geboren in Frankreich, betrat die politische Bühne in Deutschland aus heiterem Himmel, als sei er vom Mars herabgestiegen. Wo er sich vor 1946 herumgetrieben haben mag, kann ich nirgends erfahren. Nachdem also die Chiemseer Komparsen ihr Polittheater aufgeführt hatten, verschwanden sie als eine Art Großväter des Grundgesetzes in den Schulbüchern. Der Carlo Schmid aber blieb uns erhalten. Er führte im "Parlamentarischen Rat" das große Wort.

Nun also übernahm der Parlamentarische Rat die Theaterrolle. Er begann am 1. September 1948 seine Arbeit, bei der er sich regelmäßig mit den alliierten Militärgouverneuren traf, ihnen täglich zu berichten hatte - und obendrein insgeheim beschnüffelt wurde. Dieser Vorgang ist in der FAZ vom 23. Februar 1996 beschrieben. Den politischen Hintergrund hat Urs Bernetti berichtet in seinem Buch "Das Deutsche Grundgesetz". In welch chaotischer Weise allein die Protokolle dieser Arbeit geführt und wie sie dann verwahrt wurden, berichtete die Hannoversche Allgemeine vom 12. Juli 1988. Und was dabei herauskam, ist eine historische Schande:

Das also ist das sogenannte Grundgesetz:

Es ist ein Gesetzwerk nicht etwa der Deutschen, auch keines deutschen Staates gleich welcher Art. Es ist ein Gesetzwerk anderer für irgend ein Staatsgebilde, das das Wort "deutsch" im Namen führt. Genau das sagt sein Name:

"GRUNDGESETZ FÜR DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND".

· Dieses Grundgesetz gibt die Staatsbürgerrechte der Deutschen allen Menschen der Welt. Es entmachtet die Deutschen Staatsbürger.

· Dieses Gesetz zerstört die mit großen Opfern errungene Reichseinheit, indem es uns ein "föderales System" aufzwingt. Damit haben wir heute siebzehn Verfassungen, siebzehn Regierungen, siebzehn gesetzgebende Versammlungen (Bundestag und Landtage) und ein Gewirr sich gegenseitig nicht etwa kontrollierender, sondern blockierender Einrichtungen. Es macht unseren Staat unregierbar. Genau das war sein Zweck.

· Dieses Gesetz schiebt zwischen die Wähler, also das Volk, und die Gewählten, also die Regierung, eine Priestergilde in Form der politischen Parteien. Zum erstenmal in der deutschen Verfassungsgeschichte gibt es politischen Parteien Verfassungsrang. Es entmündigt die Deutschen.

· Dieses Gesetz unterstellt, die Deutschen seien Militaristen und müßten von dieser Eigenschaft befreit werden, ebenso wie von einer politischen Richtung, die sich die Deutschen einst selbst gegeben haben, dem Nationalsozialismus. Es gängelt und verleumdet die Deutschen.

· Dieses Gesetz raubt mit dem "Asyl-Artikel" den Deutschen die Gebietshoheit. Es schafft das Staatsvolk ab.

Damit haben die alliierten Kriegssieger und ihre "deutschen" Kollaborateure einen Schein-Staat geschaffen, der so tut, als sei er deutsch, der mit hehren moralischen Sprüchen seine verbrecherischen Grundlagen verhüllt und die Zerstörung des Deutschen Volkes legalisiert.

DER UNRECHTSSTAAT:

Die Kriegssieger machten ihre Genehmigung zum Grundgesetz von einem Vertrag abhängig, den alle Bundeskanzler vor ihrem Amtsantritt immer neu unterschreiben müssen, der "Kanzlerakte". - Dieser Vertrag wird natürlich der Öffentlichkeit verborgen; aber gerade jüngst wieder, ein paar Tage vor seinem Amtsantritt, wurde der neue Kanzler Schröder zum Termin bei Herrn Clinton gerufen: eben um wieder zu unterschreiben.

Damit sind alle "deutschen" Regierungen seit dem 23. Mai 1949 von den Kriegssiegern abhängig gewesen, und sie sind es noch. Selbst wenn man dem Gerücht über die "Kanzlerakte" mißtraut: Die gehorsame Unterwerfung unter das Diktat der USA bei der Beteiligung der Bundeswehr am Überfall auf Serbien, gegen die Gebote des Grundgesetzes und gegen das Völkerrecht, zeigt, daß so eine Abhängigkeit ganz gewiß besteht.

Unter dem Schutz des Großen Bruders und gehorsam seinen Befehlen haben die Bundesregierungen seit Adenauer das Recht immer wieder auf das gröbste verletzt und das Volk immer wieder verraten. Der sich rühmt, ein "Rechtsstaat" zu sein, ist wohl der übelste Unrechtsstaat, der je auf deutschem Boden bestand.

Sehen wir uns die gröbsten Rechtsbrüche des Staates "BRD" an! Ich bringe sie in logischer, nicht in zeitlicher Folge.

1952: Konrad Adenauer, Bundeskanzler, schließt mit Nahum Goldmann einen Vertrag auf Entschädigung der jüdischen Opfer des Dritten Reiches, ohne das Volk zu fragen und mit der Bedingung, daß die zu Entschädigenden keinen Beweis ihrer Leiden oder des Todes ihrer Angehörigen bringen müssen: Der erste Fall der Rechtsgeschichte, daß nicht zu beweisende Taten strafbar sind. Und bestraft werden Nicht-Täter.

27.03.52: Das Wiedergutmachungsabkommen der BRD mit Israel.

1950: Die BRD wird in den "Europa-Rat" aufgenommen, ohne Volksabstimmung.

23.10.54: Die "Pariser Verträge" mit ihren Folgeverträgen:
Eintritt in die Westeuropäische Union (WEU),
Beitritt der BRD zum Nordatlantikpakt (Vertrag vom 04.04.54), Gründung der Bundeswehr.
Bei allen diesen Verträgen und Neuerungen wurde das Volk nicht gefragt.

07.05.56: Das Bundeswahlgesetz führt unter Bruch des Grundgesetzes die Listenwahl über die Zweitstimmen ein. Damit rauben sich die politischen Parteien vom Volk das Recht, den Bundestag mit nicht gewählten Abgeordneten zu besetzen.

24.07.67: Das Parteiengesetz, das wahrheitswidrig behauptet, daß das Grundgesetz den Parteien eine ihnen obliegende Aufgabe stelle und daß es diese öffentliche Aufgabe verbürge, dient den Parteien dazu, sich zu der eigentlichen Macht im Staate zu machen.
Am 03.03.89 wird dieses Gesetz mit weiteren rechtswidrigen Vollmachten für die Parteien versehen. Hier beschlossen die Parteien des Bundestages über ihren eigenen Rechtsstand, ohne das Volk zu fragen. Sie ersetzten damit das Volk als den Souverän und setzten sich selbst an seine Stelle.

08.05.55: Vollzug des Beitritts der BRD zur NATO. Die Bewaffnung der BRD ist nicht die Wiederbewaffnung des Deutschen Reiches. Sie ist vielmehr die Schaffung einer von den Siegermächten des Krieges geführten Teiltruppe der NATO auf deutschem Boden. Das Volk ist auch hier weder richtig unterrichtet noch gar gefragt worden.

01.09.73: Die BRD tritt den Vereinten Nationen bei, jedoch verlangte die Delegation der BRD bei den Beitrittsverhandlungen nicht die Streichung der Feindstaatenklauseln, vielmehr erkannte sie die Statuten der V.N. voll an. Damit blieb das Deutsche Reich Feindstaat der V.N., und die BRD wurde zusammen mit allen anderen Mitgliedern der V.N. zum Feindstaat des Deutschen Reiches, denn der Staat BRD kann nicht gleichzeitig ein anderer Staat sein, also auch nicht das Deutsche Reich.
Mit diesem Beitritt hinterging die Staatsführung der BRD das Volk; denn für die BRD erübrigte sich nun ein Friedensvertrag, der aber dem Deutschen Reich bis heute vorenthalten wird. (Brief A. A. 8.1.97)

13.06.85: Abschaffung des Rechts auf die freie Meinungsäußerung durch das 21. Strafrechtsänderungsgesetz.

vor 1988: Das Deutsch-Türkische Abkommen über Soziale Sicherheit gewährt den in der Türkei lebenden Familienangehörigen in Deutschland lebender Türken den Krankenversicherungsschutz nach türkischem Recht.

23.09.90: Änderung der Präambel des Grundgesetzes. Streichung des Willens des Volkes "seine nationale und staatliche Einheit zu wahren".
Das heißt: Grundgesetzliche Abschaffung des deutschen Nationalstaates. Das Volk wurde nicht gehört. Es wurde bewußt getäuscht.

12.09.90: Der "VERTRAG ÜBER DIE ABSCHLIESSENDE REGELUNG IN BEZUG AUF DEUTSCHLAND" (der den unwürdigen Namen "Zwei-Plus-Vier-Vertrag" trägt): Dem Vertragsabschluß ging das Angebot von Michail Gorbatschow voraus, nach Absprache mit der Republik Polen die Deutschen Ostgebiete j e t z t an Deutschland (also an die BRD) zurückzugeben. Der Bundeskanzler Kohl und sein Außenminister Genscher lehnten das ab. Kohl belog das Volk, die Wiedervereinigung sei ohne den Verzicht auf die Ostgebiete nicht zu haben gewesen. Auch die Westalliierten hätten sich dem Vorschlag Gorbatschows nicht widersetzen können, denn sie hatten sich ja verpflichtet, die Wiedervereinigung Gesamtdeutschlands zu betreiben (nicht nur zu erlauben oder zu fördern).

25.03.57: Unterzeichnung der "Römischen Verträge". Bildung der EWG.
Die Abschaffung des selbständigen Staates der Deutschen beginnt.

08.04.65: Unterzeichnung des Vertrages zur Einsetzung eines "gemeinsamen Rates" und einer "gemeinsamen Kommission" der Europäischen Gemeinschaften. Das war der nächste Schritt, um "das Tor zu Europa aufzustoßen" (Kohl). Der Vorgang wurde schrittweise immer "unumkehrbarer".

07.10.79: Erste Direktwahl zum "Europäischen Parlament". Das war der nächste Schritt.

28.02.86: Unterzeichnung der "Einheitlichen Europäischen Akte". Wieder ein Schritt.

03.10.90: Beitritt der DDR zur BRD und Eingliederung beider in die Europäische Gemeinschaft. Nun ist es ganz unumkehrbar?

28.12.92: Ratifizierungsgesetz des "deutschen" Bundestages zum Vertrag über die Europäische Union. Damit ist der Staat der Deutschen, auch wenn er nur ein Übergangsstaat war, abgeschafft.

Folgende Hoheitsrechte, die ja einen souveränen Staat kennzeichnen, sind damit für die BRD abgeschafft und der "E.U." übertragen:

a. Die Gebietshoheit (Asylgesetz, Schengener Abkommen).

b. Die Kulturhoheit (schleichend).

c. Die Wehrhoheit (die liegt bei der E.U. und ist der NATO gegeben).

d. Wirtschaftshoheit (die deutsche Wirtschaft wird in Brüssel kontrolliert, verwaltet, gelenkt, was auch immer).

e. Die Währungshoheit (die Deutsche Mark wurde durch den Euro abgelöst, also abgeschafft).

f. Die Sozialhoheit (unter dem Namen "Harmonisierung") abgeschafft.

g. Die Zollhoheit (sie liegt schon lange in fremder Hand).

h. Durch ein Geflecht von Einzelabkommen ist auch die Justizhoheit, die Hoheit der Außenpolitik, das Menschenrechtswesen, ja sogar die Sprachhoheit mit vielen Teilbereichen den Deutschen geraubt worden.

Dazu kommt die Kastrierung der Deutschen:
In der "FEIERLICHEN ERKLÄRUNG DES BUNDESTAGES" vom 02.12.92 heißt es:
"Deutschland darf kein weiteres Mal der Gefahr des Nationalismus erliegen." Der Bundesrat hat sich diesem Entmannungsdiktat angeschlossen.

07.02.92: Bei den einzelnen Schritten bis zum VERTRAG VON MAASTRICHT wurde das Deutsche Volk nicht gehört, weil Kohl erklärte:

a. Das versteht der kleine Mann doch nicht.

b. Volksabstimmungen sind im Grundgesetz nicht vorgesehen.

c. Sie sind da auch nicht erlaubt.

Alle drei Gründe sind erlogen.

Ende 1990: Kohl schließt mit Galinski (dem Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland) insgeheim, also hinter dem Rücken des Volkes und unter Umgehung der vom Gesetz vorgeschriebenen Staatsorgane, den Vertrag, der mit unwahren Rechtsgründen die Masseneinwanderung von "Bürgern jüdischer Nationalität" aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland vorsieht.

01.01.00: Das Gesetz zur Einführung der Doppelten Staatsbürgerschaft für Fremde tritt in Kraft. Mit diesem Gesetz werden Fremde gegen das bestehende Recht zu "Deutschen" gemacht. Ihnen wird das den Deutschen nicht erlaubte Recht auf zwei Staatsbürgerschaften gewährt, womit das grundgesetzliche Gebot der Gleichheit aller vor dem Gesetz gebrochen wird. Das Volk wurde nicht gefragt. Eine von der Opposition durchgeführte Unterschriftensammlung gegen diesen Rechtsbruch versuchte die plötzliche Abschaffung des Volkes mit diesem Gesetz durch die schleichende Umvolkung zu ersetzen. Dieser "Integration" genannte Plan wird in der Tat seit Jahren wie ein heiliges Dogma verfochten, obwohl er längst gescheitert ist, weil er scheitern mußte. Seither hat man von dieser Unterschriftensammlung nie wieder etwas gehört. Die Karawane des Unrechts zieht weiter.

1995: Eine Gruppe von Betrügern gründet eine Firma des Namens "INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG" und eröffnet eine Ausstellung mit dem Namen "VERNICHTUNGSKRIEG - VERBRECHEN DER WEHRMACHT". Mit dieser Ausstellung ziehen diese Betrüger durch die BRD und Österreich und veranstalten in vielen Städten Aufführungen. Die Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts Limbach, der Ministerpräsident von Hessen Eichel, Oberbürgermeister großer Städte und hohe Parteifunktionäre halten die Eröffnungsreden und geben damit dem Schwindel amtliche Weihen. Obwohl Fälschungen und Fehlbezeichnungen nachgewiesen sind, verweigern sich die Staatsanwaltschaften, die vielen Strafanzeigen dieses gigantischen Betruges zu verfolgen.

1949/2000: Die hier genannten Rechtsbrüche sind nur Beispiele. Dutzende ähnliche Fälle wurden dem Deutschen Volke auf allen denkbaren Gebieten zugemutet, wie etwa: Renten an Ausländer - Drogenhandel - Jugendkriminalität - "Humaner" Strafvollzug - Pro Familia - Schulwesen - Rentenrecht - Pornographie - Parteienkorruption - Geschichtsfälschungen - Ämterwillkür - Goetheinstitute - Sudelkunst - Verschleuderung von Volksvermögen ("Tafelsilber"), wie "Telekom" - Strafrechtsverfall - Gedenkstätten - Sprachverstümmelung - Familienrecht - "Integration" - Überfremdung - usw.

Der geistige Nährboden dieses andauernden, teils schleichenden, teils galoppierenden Hochverrats (des Verrats am Souverän, dem Deutschen Volk) offenbarte sich nach der nicht-öffentlichen Sitzung (also einer Geheimsitzung) eines sogenannten "Kunstbeirats des Deutschen Bundestages" vom 2. November 1999. Von den 12 Mitgliedern dieses Beirats erwiesen sich elf als Hochverräter, Volksverräter (und nicht zuletzt auch als Kunstbanausen).

Statt der ehrwürdigen, wahren und rechten Widmung des Deutschen Bundestages sollen dort über dem Eingang die Worte "DEM DEUTSCHEN VOLKE" verschwinden und mit der Beschriftung eines Machwerks im Innenhof des Reichstags ersetzt werden: "DER BEVÖLKERUNG". Die Verräter, die diesen brutalen Überfall auf das Gemüt der Deutschen verübt haben, seien genannt. Einer ist Präsident des Bundestages, eine andere war Präsidentin. Alle sind Abgeordnete des "Deutschen" (?) Bundestages:
Thierse - Fr. Süßmuth - Fr. Brandt-Elsweiler - Fr. Schmidt - Fr. Blank - Weisskirchen - Fr. Schröter - Fr. Vollmer - Fr. Eichstädt-Bohlig - Heinrich - Fink. (s. a. Näheres S. 35!)

Diesen Personen wird zu gegebener Zeit die Strafe gegeben werden. Ein Mitglied des Beirats stimmte dagegen: Volker Kauder. Ehre seinem Namen!

Ich fasse zusammen:

1. Das Deutsche Reich besteht nach wie vor.

2. Die BRD und die Republik Österreich sind nicht Teile des Deutschen Reiches. Vielmehr sind ihre Gebiete Teile des Gebietes des Deutschen Reiches, ebenso wie die deutschen Ostgebiete, das Sudetenland, Südmähren und die Südsteiermark.

3. Die BRD und die Republik Österreich sind Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen. Damit sind sie an die Statuten der V.N. gebunden. Insbesondere haben sie die Feindstaatenklauseln der V.N. zu befolgen, die Artikel 54 und 107 der Statuten der V.N.

4. Die Vereinten Nationen sind ein gegen das Deutsche Reich gegründetes Bündnis. Damit sind alle ihre Mitglieder Feinde des Deutschen Reichs, und das Deutsche Reich ist ihr Feind.

5. Die BRD ist ein Nicht-Staat. Die BRD ist ein Scheinstaat. Die BRD ist ein Unrechtsstaat, und all das trifft auch für Österreich zu. Insbesondere aber ist die BRD als Mitglied der V.N. Feindstaat des Deutschen Reiches.

6. Die BRD kann keinen Friedensvertrag schließen, denn sie wurde erst nach dem Ende des Krieges gegründet. Einen Friedensvertrag kann nur das Deutsche Reich schließen.

7. Die BRD konnte und kann keine Staatsverträge mit fremden Staaten schließen, denn ihr Land ist von den Kriegssiegern (Kriegsgegnern) besetzt. Alle Staatsverträge, die sie je schloß, sind deshalb null und nichtig. Es ist zu prüfen, ob das auch für Österreich gilt.

8. Sowohl nach internationalem Recht wie nach dem Völkerrecht und auch wegen der hierin beschriebenen Rechtsbrüche der BRD ist das Deutsche Volk nicht frei. Sein Land ist besetzt. Es hat keine legitimierte Staatsführung.

9. Im Sinne des griechischen Fremdwortes "Demokratie" (=Volksherrschaft) ist die BRD keine Demokratie, denn das Volk ist entmachtet. Die Macht in der BRD liegt in den Händen fremder Staaten und Einrichtungen.

DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND

IST DEM DEUTSCHEN VOLKE EIN FEINDSTAAT.


WIRTSCHAFT

Zentralbanken wieder einmal in der Geldfalle

E. Kemper

Während der ersten beiden Börsentage des Jahres am 3.-4. 1. fiel der DAX in Deutschland innerhalb von 24 Stunden vom historischen Höchststand von 7159 Punkten am 3. 1. mittags um 9% oder 600 Punkte. Am Dienstag, dem 4. 1. gab es auf den Märkten von London bis Tokio und Hongkong Massenverkäufe. Am tiefsten war der Sturz der US-Börse. Der Dow Jones fiel an diesem Tag um 360 Punkte, der größte Sturz seit der LTCM-Krise im September 1998. Noch schwerer traf es den hyperinflationierten NASDAQ-Index, der die meisten Internet-Aktien umfaßt. Er erlitt den tiefsten Tagesverlust seiner 29jährigen Existenz, 229 Punkte oder 5,6 %.

Was ist dann aber der Grund für die plötzliche Erholung der Märkte ab dem 5.1., die sie bis zum Wochenende fast wieder die früheren Höchststände erreichen ließ? Die Antwort liegt in den historisch fast beispiellosen massiven Liquiditätspumpen der Zentralbanken der G-7, das bereits seit Mitte November läuft. Als vorgebliche "Versicherung" gegen eine mögliche Anlegerpanik im Falle von Zusammenbrüchen der Banken-Computersysteme am Jahreswechsel hatten die Zentralbanken, von der EZB über die Bank von Japan bis zur Federal Reserve, über Repo-Geschäfte und andere kurzfristige Maßnahmen bis zum 1.1. enorme Summen in die Bankensysteme ihrer Länder gepumpt.

Obwohl die Zentralbanken den Empfängerbanken "geraten" hatten, diese Gelder "nur für Notfälle" und nicht für gewöhnliche Geschäfte zu verwenden, führte dieser immense Liquiditätszustrom zu einer Inflation der Aktienblasen zum Jahresende. Sobald klar war, daß das "Jahr-2000-Problem" keines war, standen die Zentralbanken vor dem Dilemma, wie sie diese Liquidität aus ihren Bankensystemen wieder abziehen könnten, um Panikverkäufe auf den Anleihemärkten aus wohlbegründeten Inflationsängsten zu verhindern.

Am 3.-4.1. wollte daher die Fed etwa 50 Mrd. $ wieder abziehen, die EZB 36 Mrd. $. Sie haben diese Operationen dann aber nach dem massiven Marktkollaps abrupt wieder gestoppt. Ab 5.1. stellten sie ihre "umgekehrte Repo-Aktion" stillschweigend wieder ein und lieferten den Banken wieder Liquidität. Am 4.1. erklärte die Regierung Clinton, sie nominiere den Fed-Vorsitzenden Alan Greenspan für eine weitere Amtszeit ab Sommer, offensichtlich, um die Märkte zu beruhigen.

Nun befinden sich die Zentralbanken in einer Zwickmühle. Wenn sie erneut versuchen, Liquidität abzuschöpfen, müssen sie mit einem Kollaps der hyperinflationierten G-7-Aktienmärkte mit entsprechenden Folgen für die Realwirtschaft rechnen. Sollten sie andererseits zögern, die von ihnen geschaffene Liquidität wieder abzuziehen, droht ein Crash wichtiger staatlicher und privater Anleihemärkte mit steil ansteigenden Zinsen. Letzteres könnte insbesondere in den USA eine Bankrottwelle hochverschuldeter "Hightech" - Unternehmen auslösen, welche die Spitze der beispiellosen G-7-Aktienblase ausmachen. - Nicht nur dort! (STRATEGIC ALERT, Deutsche Ausgabe, Voll. 14 Nr. 1-2, 13. Januar 2000)

Der INSIDER bestätigt hier nur meine langjährigen Beobachtungen des "Kapital"-"Marktes"!!!

Klarer kann man die Warnungen nicht mehr formulieren. Sollte einer (... der G-7-Staaten) nicht mehr mitmachen (Frankreich? Japan?), bricht alles zusammen. Die G-7-Staaten tagten am 21.1.00 in Tokio. Beschluß in Tokio:
"... es werden gegen Japan (!) keine Sanktionen durchgeführt."


Die Exzesse des Turbokapitalismus

Hans Werner Woltersdorf

Von Karl Marx stammt die Erkenntnis, daß das wahre Glück materieller Natur sei. Doch das Streben nach Besitz und Geld wollte er nicht als einen Wettstreit eines jeden gegen jeden entarten lassen; denn er wußte andererseits, daß Streit und Kriege unter den Menschen damit begannen, daß einer ein Grundstück einzäunte und als sein Privateigentum betrachtete. Die ursprüngliche Gleichheit aller Menschen würde erst durch derartige ungleiche - sprich ungerechte - Besitzverteilungen gestört. Ausführlicher hat Marx in seiner Schrift "Der historische Materialismus" erläutert, daß es sich bei allen Kriegen der Weltgeschichte indirekt oder direkt um Land- und Machtgewinne handelte. Marx war daher ein natürlicher und eingeschworener Gegner des Privatkapitalismus. Für ihn gehörte Kapital, in welcher Form auch immer, in die Hand des Staates, um das erarbeitete Kapital gleichmäßig auf alle zu verteilen.

Nun, dieser Staatskapitalismus hat Schiffbruch erlitten. Die Gründe lagen darin, daß der Staat nicht selbst die Vielfalt der produzierenden oder dienstleistenden Unternehmen aufzubauen, zu leiten und zu organisieren vermochte. Es fehlte für die Leitenden der materielle Anreiz für außerordentliche Ideen und Leistungen, es fehlte die Möglichkeit für unternehmerische Entscheidungen in eigener Verantwortung und zum eigenen Wettbewerbsvorteil. Schließlich mußte jedes Ersatzteil und jeder Hosenknopf erst bei staatlichen Stellen beantragt und angefordert werden.

Der Privatkapitalismus hat über diese eklatanten Mängel triumphiert und der Welt gezeigt, um wieviel leistungsfähiger die privatkapitalistische Wirtschaft ist.

Nach Zerschlagung aller autoritären Systeme, die sich nicht von einer kapitalistischen Wirtschaft abhängig gemacht, sondern die Wirtschaft der Politik untergeordnet haben, gibt es nur noch die Alternative zwischen Staats- und Privatkapitalismus, die beide für sich eine Internationalität beanspruchen. Da der Staatskapitalismus, zumindest in den westlichen Industrieländern, selbst am Hungertuch leidet, wird die Welt vom Privatkapitalismus beherrscht. Aber nicht nur die Wirtschaft wird davon beherrscht, sondern ebenso die Politik, die Weltanschauung, die Kultur, der Sport, das Vereinsleben und der Familienalltag.

Das kapitalistische System

Kapitalismus und Kapitalist waren ursprünglich abfällig gemeinte Charakteristiken. Erst 1928 hat W. Sombart in mehreren Bänden versucht, Kapitalismus als Wirtschaftssystem zu verwissenschaftlichen, jedoch sind sich die Wirtschaftler bis heute nicht einig über Sinn, Zweck und Ziel des Kapitalismus. Er gilt bis heute als anrüchig und wird meistens unter dem Deckmantel "Marktwirtschaft" verborgen. Dieser Begriff wiederum ist untrennbar verbunden mit dem System der freiheitlichen Demokratie. In ihr entartet sehr bald die freie Marktwirtschaft zum Privatkapitalismus. Dieser besagt schlechthin, daß das private Sammeln und Vermehren von Kapital, in welcher Form auch immer, der Sinn und Zweck des wirtschaftlichen Agierens ist. Die Interessen einer Gesellschaft, einer Gemeinschaft, gar eines Volkes sind dabei untergeordnet. War die Wirtschaft als Volkswirtschaft in den Jahrtausenden zuvor der Politik untergeordnet und diente der Versorgung eines Volkes, so ist der Privatkapitalismus längst internationalisiert und sucht die beste Möglichkeit, Geld zu verdienen und Kapital zu vermehren in allen Ländern der Welt.

Dem Kapitalismus fehlt Ethik und Moral. Ihm ist es gleichgültig, womit das meiste Geld verdient werden kann, ob mit der Produktion, dem Handel, den Dienstleistungen, der Spekulation, dem Rauschgift, Waffenhandel, mit Beate-Uhse-Aktien oder Pornographie. Geld stinkt nicht. "Haste was, biste was". Dem Reichtum sieht man es nicht an, ob er durch Spekulationen, Einbrüche, dem Unterhalt von Bordellen, aus Erpressungen, dem Betrug oder dem Dealen mit Rauschgift gewonnen ist. Nur eines scheidet aus: die ehrliche Arbeit.

Die weltanschauliche Basis

Es ist nicht von ungefähr, daß der eigentliche Sieger des zweiten Weltkrieges, der Inhaber der Weltmacht, konsequent alle autoritären Systeme mit mehr oder weniger sanfter Gewalt zur Demokratie gezwungen hat; denn nur da konnte sich die Diktatur des Kapitals zur Weltmacht und Weltherrschaft entwickeln. Obgleich der Privatkapitalismus den Staatskapitalismus als Feind bekämpft hat, pflegt er den dialektischen Materialismus so intensiv, daß Marx und Engels ihre Freude daran gehabt hätten.

Daß das wahre Glück materieller Natur sei, ist die wesentliche Voraussetzung für eine Akzeptanz des kapitalistischen Systems. Ebenso ist die Vergötzung des technischen Fortschritts die Fortsetzung und die Perfektion kommunistischer Ideale. Im gleichen Maße wird die materialistische Wissenschaftsauffassung mit allen Mitteln verteidigt, indem das experimentelle Beweisdenken alle Erfahrungen, Erkenntnisse und Traditionen eliminiert, die sich nicht experimentell beweisen lassen. Schließlich behauptet der dialektische Materialismus, daß die Materie und die in ihr ruhenden Gesetzmäßigkeiten die einzig wahre Realität seien, aus denen alles Sein und Geschehen kommt, während andererseits alles Sein und Geschehen auf die Funktionen von Physik und Chemie reduzierbar sein müssen. Demzufolge sind alle Idealismen, voran die Religionen, irreal und - nach Karl Marx - "Opium für das Volk". Verderblich sind gleichermaßen die Nationalismen, Traditionen, Sitten und Gebräuche. Täglich erfahren wir, mit welcher Demagogie und Rabulistik diese Feinde des demokratischen Kapitalismus ausgerottet werden. Während es in der Vergangenheit fast nur autoritäre Systeme gegeben hat, werden diese heute durch dreiste Verdrehungen und Verfälschungen der Geschichte, besonders der jüngeren Vergangenheit, als im Kern ursächlich für alle Kriege und Verbrechen dargestellt.

Die moderne Physik hat dagegen längst erkannt, daß alles Sein und Geschehen nicht aus der Materie, sondern aus dem Feld stammt. Ein Feld aber ist immateriell, ein überall und immer gleichzeitiges Potential. Als solches aber entzieht es sich unserer Vorstellungskraft und Begreifbarkeit. Insofern liegen die Vorteile des Materialismus darin, daß man deren Thesen von dem materiellen Urquell viel besser begreifen kann. Das Volk kann auch nur einverstanden sein mit dem, was es auch zu begreifen vermag. So kommt in den materialistischen Wissenschaften der Geist nicht einmal als eine Vokabel vor, wenngleich man ohne Geist keine Wissenschaft betreiben könnte. Ohne Geist wäre weder der Mensch noch die Kreatur lebensfähig. Weil er aber experimentell nicht bewiesen werden kann, spielt er im materialistischen Denken auch keine Rolle. Idealismen sind geistiger Natur. So also ist der Kapitalismus als extremer Auswuchs des Materialismus auch ideologisch vorbereitet.

Die Lawine

Nach Beendigung der GATT-Verhandlungen und der Etablierung der Welthandelsorganisation haben wir bereits die zwangsläufigen Folgen hieraus vorausgesagt. Die Wirklichkeit zeigte sich als noch extremer, schneller und radikaler. Aus dem als so segensreich regulierenden freien Wettbewerb wurde ein ruinöser Konkurrenzkampf. In dem nunmehr weltoffenen Konkurrenzkampf mußte man rationalisieren auf Teufel-komm-raus. Rationalisieren aber bedeutet die Entlassung von Arbeitskräften. Die Halden der Arbeitslosen wuchsen und haben nicht die geringsten Chancen, jemals wieder abgebaut zu werden. Der Wettbewerb, so verkündete seinerzeit der Wirtschaftsminister Rexrodt, würde uns günstigere Preise bescheren. Gewiß. In einem ruinösen Wettbewerb versucht der Stärkere den Schwächeren durch Preisunterbietungen vom Markt zu drängen. Hat er diesen Wettbewerber ruiniert, kann er seine Preise wieder anziehen.

Angesichts dieses zu erwartenden ruinösen Wettbewerbs begannen die Unternehmen mit ihren Konkurrenten zu fusionieren. Das rief andere auf den Plan, gleiches zu tun. Es wurde daraus ein regelrechter Wettkampf, wer mit wem zuerst fusioniert. Aus diesen Zusammenschlüssen wuchsen Konzerne, Großkonzerne, Megakonzerne, Riesenkonzerne. Es ist ein Wettkampf, bei dem auf jeden Fall das Kapital als der eigentliche Sieger gewinnt. Dieses Kapital fließt jeweils dorthin, wo die größte Gewinn- und Überlebenschance gegeben ist. Was wir heute als eine "feindliche Übernahme" zwischen Mannesmann und Vodafone erleben, ist ein bisher für unmöglich gehaltener Exzeß des Kapitalismus. Mit Werbeaufwänden von Hunderten Millionen an Dollars will Vodafone die Übernahme des Mannesmann-Konzerns erzwingen, indem die Aktionäre aufgerufen werden, ihre Aktien gegen Vodafone-Aktien zu tauschen, während sich Mannesmann mit gleichem Werbeaufwand dagegen vergebens wehrte.

Die Lawine rollt unaufhaltsam. Lawinen haben es an sich, alles zu zerstören, was auf ihrem Weg liegt. Was ist ihr Ziel? Es ist der Traum eines jeden Unternehmers, eine Monopolstellung zu erreichen. Da kann er die Preise und die Bedingungen für seine Geschäfte diktieren. Er hat keine Konkurrenz. Was wir zur Zeit erleben, ist die alles zerstörende Fusionslawine, der Wettlauf in Richtung Monopol. Monopole vollenden die Diktatur des Kapitals.

Hat man bisher die Kriege verurteilt und versucht, diese gar durch Kriege auszurotten, so war der Gegensatz zum Krieg der Friede. Unter der Diktatur des Kapitals wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Kriege mehr geben; denn wer sich dieser Diktatur widersetzt, wird durch die Monopolwirtschaft vernichtet oder gar ausgerottet. Was bisher mit Deutschland nach dem Ersten. Weltkrieg durch den Lebensmittelboykott geschah, was mit den Sanktionen gegen Kuba, Nordkorea, den Iran, Irak und Serbien und andere praktiziert wurde, waren bereits mehr oder weniger erfolgreiche Vorübungen für die spätere Diktatur des Kapitals. Hinzu muß gerechnet werden, daß die USA zunächst mit Hilfe Stalins Bespiele für die Brutalisierung des Krieges geliefert haben, die so abschreckend sind, daß Kriege - natürlich ausgelöst durch Diktaturen - als die größte Geißel der Menschheit gelten, weil weniger die Streitkräfte als vielmehr die unschuldige Zivilbevölkerung die wahren Leidtragenden sind.

Die Demokratien

Die Demokratien sind die Steigbügelhalter des Kapitalismus. Kein autoritäres nationales System würde jemals seine Volkswirtschaft einer Diktatur des internationalen Kapitals ausgeliefert haben. Allein die Vorgänge in Österreich, wo man dem Parteipolitiker Jörg Haider nationale Ambitionen unterstellt, zeigen allzu deutlich, mit welchen erpresserischen Mitteln man den Einfluß eines solchen Politikers zu unterbinden bemüht ist. Ist das Wesen einer Demokratie als Volksherrschaft manifestiert, in der der mehrheitliche Wille eines Volkes die Politik bestimmt, so wird dieser mehrheitliche Volkswille nur dann respektiert, wenn er den Interessen der kapitalistischen Internationale nicht entgegensteht. Wenn Demokratie das wichtigste Objekt der europäischen Wertegemeinschaft ist, so demonstriert diese Wertegemeinschaft, was sie von der Demokratie hält, wenn sie nicht pariert.

Schon zuvor wurde in Deutschland der Ausverkauf deutscher Interessen und Souveränitäten ohne beziehungsweise gegen die Meinung der Mehrheit durchgezogen. Die von der Macht des Kapitals beherrschten Medien besorgten die Meinung des Volkes, die jede andere Meinung einfach unterdrückte, so daß das Volk gar keine Alternativen erfahren konnte. Man nennt das "Gehirnwäsche".

Seit Beginn der dem deutschen Volke auferlegten Nachkriegsdemokratie wurde - im Gegensatz zum vorangegangenen Regime - Politik nur noch mit Geld gemacht. Jedes Ansinnen des Volkes, jedes Problem wird auf seine Kosten reduziert und mit Geld zu lösen versucht. Eine alternative Politik war schon bald nicht mehr denkbar, nicht zuletzt dadurch gefördert, daß die Kriegsgeneration durch beispiellose Arbeitsleistungen einen Wohlstand geschaffen hat, dessen enorme Überschüsse seinerzeit in einem "Juliusturm" gestapelt wurden, aus dem die Politiker Geschenke in alle Welt verstreuten, um sich Freunde zu kaufen und sich für Wiedergutmachungen für alle Zeiten zu verpflichten. So gab es bald nichts mehr an Gemeinschaftsleistungen, Kultur, Sport oder dergleichen, das nicht seinen Preis hatte und mit ungeahnten Summen subventioniert und honoriert wurde. Als das leichtfertig vergeudete Geld erschöpft war, man sich jedoch an das spendable Wohlleben gewöhnt hatte, wurde das Kapital durch Kredite ersetzt. Die Engstirnigkeit der demokratischen Politik muß an ihrer unverantwortbaren Verschuldung gemessen werden. Anstatt Projekte, die nicht finanzierbar waren, solange zu verschieben, bis sie durch Steueraufkommen gedeckt werden können, beschaffte man sich Kredite, deren Verzinsung die Kosten je nach Laufzeit teils mehr als verdoppelten. Inzwischen hat die Verschuldung 2 Billionen DM überschritten und wird damit auch für die kommenden Generationen untilgbar. Daß man sich mit dieser Überschuldung total in die Hände und die Abhängigkeit des Kapitals begeben hat, dürfte selbst dem unmündigen Bürger einleuchten.

Es ist natürlich naheliegend, daß die Politiker, welche über die Unsummen von Kapital verfügen, nicht nur ihre eigenen Gehälter und Versorgungsbezüge so hoch wie möglich schrauben, sondern für noch immer mehr Geld empfänglich sind. Kein Kapitalist hat jemals so viel, daß er keinen weiteren Bedarf mehr hätte. Es wird als großer Skandal empfunden, daß von den Parteien zwei- bis dreistellige Millionenbeträge aus unbekannten Quellen auf unbekannten Konten verschwunden und in unbekannte Kanäle geflossen sind. Schließlich werden nach dem Vorbild der amerikanischen Musterdemokratie Wahlkämpfe durch die Höhe des Kapitaleinsatzes für die Werbung entschieden, so daß die Hortung von mehrstelligen Millionenbeträgen auf schwarzen Konten eine wenn auch illegale Voraussetzung dafür ist, das demokratische Prinzip durch eine quantitative Überzeugungsarbeit zu erfüllen. Zwar ist es skandalös, daß sich Politiker private Reisen und Feiern auf Kosten der Steuerzahler finanzieren lassen, doch die Grenzen des Erlaubten verwischen sich immer mehr. Das sind nicht einmal Exzesse des Kapitalismus, sondern dieser selbst lebt von Bestechung, Korruption, von drohenden Kreditkündigungen, Wucher und nicht zuletzt von Boykott und Embargen. Empörend ist das alles nur für diejenigen, die, wohlstandsverwöhnt, nun am Rande eines Existenzminimums dahinvegetieren. Und die anderen, die neidvoll, aber arbeitsscheu vom großen Geld träumen, die versuchen, es mit Diebstahl, Einbruch, Raub, Banküberfällen und dergleichen mehr zu erlangen, wohl wissend, daß das Risiko, ertappt zu werden, sehr klein ist und daß man im Falle einer Bestrafung damit rechnen kann, daß die Strafe wegen Überfüllung der Gefängnisse zur Bewährung ausgesetzt wird. Die Justiz selbst hat einer abschreckenden Bestrafung abgeschworen und übt sich darin, karitativ und wohlwollend zu resozialisieren.

Keine Alternative?

Der in dieses kapitalistische System Hineingeborene hat nicht einmal eine Vorstellung von einer möglichen Alternative. Doch es gab diese Zeiten eines antikapitalistischen und deshalb so erfolgreichen Wirtschaftssystems. Natürlich gab es in dieser Zeit auch reiche Unternehmer, aber man vermied es sehr, diesen Reichtum zu demonstrieren oder gar damit zu protzen.

Im Jahre 1938 hielt der Flugpionier Ernst Heinkel in Hamburg vor einer Ingenieursveranstaltung einen Vortrag. Heinkel kam mit einem Maybach angefahren. Sein Fahrer saß im "Blaumann" am Steuer, als hätte Heinkel diesen Arbeiter aus seiner Belegschaft gebeten, ihn nach Hamburg zu fahren. Heinkel öffnete seine Tür selbst. Seine Frau saß im Rücksitz. Beim Aussteigen beugte sie sich noch einmal zurück, um einen Korb hervorzuholen. Also keine kostbare Krokodilledertasche. Im Korb befanden sich Butterbrote, die Ehepaar Heinkel während einer Pause verzehrten. Heinkel beschäftigte seinerzeit 30 000 Mitarbeiter. Das war symptomatisch für eine Zeit, in der nicht "haste was, biste was" sondern "kannste was, biste was" galt.

Die Reichsregierung hatte sich 1934 vom Goldstandard, dem Diktat des Dollars, durch Abkehr vom Weltwährungssystem gelöst. Der 1933 ausgerufene Vierjahresplan wurde finanziert durch sogenannte Mefo-Wechsel. Diese gestatteten einen Vorgriff auf Gelder, die durch mit Arbeitsleistungen geschaffene Werte gedeckt wurden. Die sorgfältige Finanzpolitik schuf damals ein Wirtschaftswunder bei stabilen Löhnen und Preisen. Ein Ei kostete 1945 genauso viel wie 1933.

Deutschland brauchte also keine Fremdkredite, sondern war nur bei sich selbst verschuldet. Im Prinzip entsprach dieses dem ursprünglichen und natürlichen Sinn einer Wirtschaft: Werteschaffung durch Arbeitsleistung. Früher wurde der Gegenwert einer Leistung in Weizen aufgewogen; später ist der Weizen durch Geld ersetzt worden. Geld ist der Maßstab, das Barometer für den Wert einer Ware oder Leistung. Der Kapitalismus hat in völliger Verkehrung der Werte das Geld selbst zum Handels- und Spekulationsobjekt gemacht. Das Paradox dieser Entwicklung mag durch den Vergleich glossiert werden, daß ein Thermometer, ursprünglich gedacht, um die gegebene Temperatur anzuzeigen, künftig die Temperatur bestimmen soll.

Wenn die deutsche Wirtschaftspolitik Schule gemacht hätte, würde es die Ohnmacht der heutigen Weltmacht Kapital bedeutet haben. In der ganzen antideutschen Propaganda und Hetze aus dieser Zeit gab es keinen kritischen Hinweis auf das deutsche Wirtschaftsystem, um die Welt nicht auf dieses Instrument des Wirtschaftswunders aufmerksam zu machen. Im Grunde war der 2. Weltkrieg ein Krieg des Kapitals gegen den Antikapitalismus. Die Rückkehr Deutschlands zum Goldstandard war den Alliierten so wichtig, daß man nach dem deutschen Sieg über Polen bereit war, Frieden zu schließen, ohne die Räumung Polens zu verlangen.

Der britische Verhandlungsführer, Oberstleutnant J. Creagh Scott, erklärte am 11. August 1947 in einer Rede, die er in Chelsea Town Hall in London hielt: "Während des gesamten Telegrammkrieges 1939/40 fanden ausgedehnte Verhandlungen zwischen dem britischen und dem deutschen Auswärtigen Amt statt, in welchem wir vorschlugen, die Feindseligkeiten einzustellen, wenn Deutschland bereit ist, zur Goldwährung zurückzukehren." Gleiches bestätigte der Schwede Erhard Fleisberg in seinem Buch "Wovon lebt der Mensch" (Stockholm 1950), womit er zugleich erklärte, warum in dieser Zeit der Verhandlungen kein Schuß im Westen fiel. Die Rückkehr zum Goldstandard hätte für Deutschland den Rückfall in Not und Elend der Weimarer Republik bedeutet.

Die Opfer des Kapitalismus

Nachdem es den Privatbanken der Wallstreet in einer Parlamentssitzung am Heiligabend 1913, als die meisten Abgeordneten bereits in den Weihnachtsferien waren, durch eine Gesetzesvorlage gelungen war, die Kontrolle über den Dollar in die Hand zu bekommen, begann der Kampf des Kapitals um die Weltherrschaft mit dem Esten Weltkrieg und der beabsichtigten Verproletarisierung Europas durch das Versailler Diktat. Der Bankenkrach am Schwarzen Freitag 1928 war der erste Versuch, durch einen wirtschaftlichen Ruin Europa der kommunistischen Weltherrschaft auszuliefern. Hitler durchkreuzte diesen Plan, und auch Stalin, der den Revolutionär Trotzki vertrieben hatte, war in Ungnade gefallen. Hatte Stalin allein mindestens 60 Millionen Russen geopfert, um seinen Staatskapitalismus durchzusetzen, so hat der 2. Weltkrieg und dessen unmittelbare Folge wahrscheinlich nochmals 60 Millionen Menschenleben gefordert.

Alle weiteren Kriege, an denen die USA unmittelbar oder auch nur mittelbar beteiligt waren, dienten der Festigung der Weltmacht mit dem Ziel der Weltherrschaft. Alle diese Kriege wurden geführt unter dem Vorwand, Menschenrechte, demokratische Freiheiten und Humanität durchzusetzen. Daß hinter diesen Vorwänden die triumphierende Maske des Kapitals auf zweistellige Millionen von Leichen, geschändeten Frauen, verstümmelten Kindern und verbrannten Zivilisten schaut, kann der Weltöffentlichkeit kaum noch länger verborgen sein. Was haben wir dann noch zu erwarten, wenn sich die Kapitalmacht endgültig als Weltregierung etabliert hat?

Politik ist Wirtschaftspolitik

E. Kemper

Hatte obiger Titel für die Vergangenheit seine Gültigkeit, so müssen wir ihn heute doch ergänzen. Wir erweitern ihn wie folgt:


Politik ist Wirtschafts- und Finanzpolitik

Die überragende Rolle, die im augenblicklich herrschenden "Kapitalismus" von privaten, anonymen Eignern der nationalen Währungen ausgeübt wird, zwingt uns zu dieser Ergänzung. Dies vor allem deshalb, da sich dieses kapitalistische System mehr und mehr von seinen negativen Seiten bemerkbar macht.
Es offenbart sich z.B. die Tendenz dieses Systems zur Monopolbildung. Das heißt, vor allem die Möglichkeit, Fehler im Wirtschaftskreislauf durch Konkurrenz auszugleichen, ist nicht mehr gegeben.
Auch die ungleiche Verteilung von Produktivem Besitz, von arm und reich tritt immer offener zutage. Es herrscht letztendlich das System der Unterwerfung und der Ausbeutung ganzer Volkswirtschaften, nachdem innerbetriebliche Rationalisierungen und Produktionsoptimierungen auf nationaler Seite zu Fusionen auf internationalem Gebiet
zwangen.

Der Übernahmekampf von Vodafon um die Mehrheit im Mannesmann-Konzern sei als ein Beispiel genannt. Die gezeigte Hilflosigkeit von Politikern auf nationalem Gebiet stellt klar, daß die privaten, anonymen Kapitaleigner die politische Herrschaft bei uns längst übernommen haben.
Dieses Fusionsfieber, dieser Ausverkauf nationaler Firmen wird von Seiten der Regierung der BRD nicht erschwert oder gar verhindert (Schließung der Börse!), sondern massiv gefördert!
Oder was bedeutet es, wenn Bundesfinanzminister Eichel (SPD) in Zukunft Unternehmensverkäufe nicht mehr besteuern will. Hier waren bisher bis zu 50%(!) Steuern fällig.
Wie titelte der "Berliner Tagesspiegel" am 24. 12. 1999 zu Recht:

"Das ist das Ende der Deutschland AG!"

Die Großbanken, die Versicherungskonzerne werden die Gelegenheit wahrnehmen, sich von ihrem anteiligen, unrentabel gewordenen Firmenbesitz - aktuell: Firma Holzmann - zu trennen.
Ihre als Miteigentümer natürliche Schutzfunktion wird es in Zukunft nicht mehr geben. Die Folge: Die feindlichen Betriebsübernahmen, die die Banken als "weiße Ritter" bisher verhindert haben, werden zunehmen. Die Banken werden - um selbst zu überleben - nicht mehr im Interesse der Firmen, der gesamten Volkswirtschaft handeln, sondern ins Lager der privaten, anonymen Kapitaleigner überlaufen.
Das sind zu erwartende Folgerungen, die uns weder Herr Eichel noch am "Geschäft" interessierte Analysten erklären. Der Bundespräsident Thierse hat schon recht, wenn er in seinen Ansprachen davon spricht, daß das Volk kein Vertrauen mehr in die politischen Vertreter investiert. Dieser Aussage kann man sich bedenkenlos anschließen, wenn die Politik dem Eigennutz, den Ansprüchen des anonymen Kapitals absoluten Vorrang einräumt.

Bemäntelt Herr Thierse aber nicht auch die Korruption, die in politischen Kreisen üblich gewordene Bestechlichkeit? Oder wie soll man das Verhalten von Ex-Bundeskanzler Kohl, des zum Rücktritt gezwungenen Ex-Ministerpräsidenten von Niedersachsen Glogowski anders bezeichnen?

Daß es in der "freien Wirtschaft" nicht besser aussieht, zeigt uns der Fall der Baufirma Holzmann. Ist es vorstellbar, daß ein Betrag von 2 Mrd. DM innerhalb eines Jahres "verschwindet"? (ohne daß bisher die verantwortlichen Personen im Vorstand zur Rechenschaft gezogen werden?) Ist das die vielgepriesene Unternehmenskultur im "Kapitalismus" (westlicher Prägung), oder ist das legalisierter Raub?

Wir sind davon überzeugt, daß dieser Fall uns nur in einem ganz kleinen Maßstab zeigt, in welcher Weise im Privatkapitalismus "Kapital" vernichtet wird. Die Aktionäre gehen praktisch leer aus und werden anschließend noch um weiteres, neues Kapital gebeten!

Auch diesen Vorgang - der sich wiederholen wird (!) - sollten wir deshalb als Probelauf, als Manöver, als Lehre für kommende Ereignisse begreifen.

Auch aus dem Ausland, hier vor allem aus Moskau, ist von einer Schmierenkomödie zu hören: Hieß es doch zunächst, daß die Familie Jelzin im fernen New York in Milliarden-Geschäfte verwickelt sei. Dann wurde ein ermittelnder Generalstaatsanwalt in Moskau entlassen, und nun, nach dem Rücktritt von Zar Boris Jelzin, bescheinigt ihm sein Nachfolger Putin - noch nicht ganz im Amt - vollkommene Absolution, sprich: Schutz vor juristischer Verfolgung! Kann er sich mehr wünschen? Die USA, Clinton, haben Putin schon ihren Segen erteilt. Oder sollte man statt Clinton besser Wallstreet schreiben?

Wir wollen zur sachbezogenen Kritik zurückkommen: Da sogenanntes "Nullwachstum" keine steigenden Zinserträge für steigende Ansprüche der Kapitaleigner erbringen, zwingt uns dieses "kapitalistische System" zum weiteren globalen Gehorsam (Sammelklagen der Aktionäre nicht ausgeschlossen) und zur wirtschaftspolitischen Expansion! Dies vor allem deshalb, da andere - nennen wir sie biologische - Währungssysteme (Germanicus) mit einem Tabu belegt sind.

Dies mag - vorsichtig ausgedrückt - der Rahmen unseres Wirtschaftsbildes sein, das wir immer wieder versuchen darzustellen. Dieses Gesamtbild kann und wird sich nicht ändern, solange Zahlungsmittel - in der gesamten westlichen Welt - nur gegen Zins als kurzfristige Kredite in Umlauf kommen oder gar - wie bei der Bundesbank geschehen - meistbietend per "Mengentender" ersteigert werden müssen.

Dieses Szenario wird sich im Rahmen des Euro nicht wesentlich ändern, da die Grundvoraussetzungen und die Vorgaben die gleichen bleiben.

Übertragen auf die Tagespolitik, könnten wir auch schreiben: Der Kapitalismus (westlicher Prägung) - wir alle - schauen tatenlos zu, wie ein nach Unabhängigkeit strebendes Volk, die Tschetschenen, in unserer Zeit unterworfen und unter das kapitalistische System in die Knechtschaft gezwungen wird.

Nichts anderes ist mit uns seit 1945 geschehen! Sollten wir uns da diesem System, das sich das Mäntelchen einer angeblichen Demokratie umgehängt hat, das nicht nur unserer wirtschaftlichen Ausrottung Vorschub leistet, nicht verweigern dürfen?

Der nächste (wirtschaftliche) Orkan kommt bestimmt! Wir möchten ihn schon heute als "Zyklon" bezeichnen und sollten bedenken, daß es Planeten in unserem Sonnensystem gibt, die seit Millionen Jahren eine beständige Windgeschwindigkeit von über 400 km/h ertragen müssen. Ob da noch ein

"biologisches Währungssystem"

Änderung schafft?

BÜCHER

JENSEITS VON HALBE

Jenseits von Halbe. Der Todesmarsch der 9. Armee in den Morgenthau -

ca. 500 Seiten mit zahlreichen s/w. Abbildungen und Kartenskizzen - Druffel-Verlag, Berg DM 49.50

Das im Mai 2000 vorliegende Buch bringt die vom Herausgeber in jahrelanger Arbeit zusammengetragenen Augenzeugen- und Erinnerungsberichte an dieses apokalyptische Geschehen. Es entsteht ein dichtes und erschütterndes Bild der damaligen Tage.

In das Dorf Halbe konnte die zentrale Führung der sowjetischen Sperrverbände in der Minute 1000 Granaten hineinprasseln lassen. Sie machte reichlichen Gebrauch davon .......

Die Mehrzahl der diesem Inferno glücklich entkommenen Soldaten wie Flüchtlinge glaubten nach dem Durchbruch nun, sie hätten es geschafft, der Weg nach dem Westen, an die Elbe läge offen vor ihnen. Man lief unbedacht auseinander und wählte diese oder jene Schneise, Weg oder Straße als Hauptrichtung. Wer ahnte oder wußte sogar, daß noch ganze sechzig Kilometer feindbeseztes Gebiet vor ihm lagen: bestenfalls die oberste Armeeführung. Allerorten, in jeder Ausbruchsrichtung, stieß man auf Sperriegel, kaum den einen überwunden, stand man vor dem nächsten Hinterhalt: So begann jenseits von Halbe ein tagewährender Todesmarsch, der Todesmarsch der 9. Armee, bis sie endlich schrecklichst dezimiert den dünnen Schützenschleier der auf sie harrenden 12. Armee erreichte. Doch die Tragödie nahm weiterhin ihren Lauf: Die deutschen Soldaten im Osten, die in jahrelangen schweren Kämpfen oft nur durchhielten, weil sie insgeheim fest daran glaubten, daß es im Westen bald zu einem Sonderfrieden kommen würde, konnten einfach nicht glauben, daß die Westmächte Deutschland den Sowjets ausliefern würden ...

In den letzten Tagen des Krieges glaubten daran sogar noch viele, wenn nicht gar die meisten Kämpfer der 9. und 12. Armee, bis sie sich unversehens auf den Elbwiesen eingepfercht in "Morgenthau-Menschenrechts-Menschen-würde-wie-Menschenleben-Mißachtungs-Vernichtungs-Camps" wiederfanden ...oder gar an die Sowjets über die Elbe zurück ausgeliefert wurden.

Der Todesmarsch der 9. Armee fand für viele in britischer wie amerikanischer Gefangenschaft seine Fortsetzung ...

Germanen, Slawen

Heinrich Helmut Schröcke - Germanen, Slawen. Vor- und Frühgeschichte des ostgermanischen Raumes - 470 S., fester Einband - 1999 Verlag für ganzheitliche Forschung, Postf. 1, 2588 Viöl /Nordfriesland - ISBN 9 - 922314 - 97 - X

Dem Autor des hier vorliegenden Werks kommt das große Verdienst zu, ein wissenschaftliches Standardwerk von revolutionärer Bedeutung geschaffen zu haben, das auf einem gründlichen Studium der Originalquellen fußt und neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der germanischen und deutschen Vor- und Frühgeschichte vermittelt.

Die allgemeine Lehrmeinung ist, daß die Christianisierung der Bevölkerung östlich und südöstlich der Reichsgrenzen seit dem 8. Jahrhundert vor allem die "Slawen" betroffen hätte, die dort als eine den Deutschen fremde Völkergruppe gesiedelt hätten. Die anschließende "Ostkolonisation" hätte nun diese "Slawen" entweder vertrieben oder unterjocht und integriert, weshalb die deutsche Bevölkerung Mittel- und Ostdeutschlands das Ergebnis der Vermischung mit "Slawen" sei.

Der Autor weist nach, daß dem nicht so ist. Er zeigt, daß die slawischen Völker aus Ostgermanen hervorgingen, die zu Beginn der Völkerwanderung weit nach Osten und später teilweise wieder zurück nach Westen gewandert waren. Diese vereinigten sich mit Teilen anderer germanischer Stämme, kamen z.T. mit wikingischen Fürsten aus dem Osten zurück und wurden dann von Karl dem Großen an in das Reich eingegliedert. Anthropologisch unterschieden sie sich damals nicht wesentlich von den Germanen im Reich und waren diesen archäologisch gesehen viel ähnlicher, als bisher behauptet wurde.

Der Autor führt seine Beweise in umfassender Weise mit den Mitteln der Chronistik, Archäologie, Anthropologie, Sprachwissenschaft und des Vergleichs der künstlerischen Äußerungen. Er benutzt hierbei ausschließlich wissenschaftliche Originalliteratur. Das Buch leistet einen wesentlichen Beitrag zum Selbstverständnis der Deutschen, die das letzte größere Volk der Indogermanen waren, das sich bis 1945 fast unvermischt erhalten hatte.

Die USA in der Hand des Großen Bruders

Frank Hills - Die USA in der Hand des Großen Bruders - 170 S., gebunden - 1999 Verlag Anton A. Schmid, Verlagsprogramm Pro Fide Catholica, Postfach 22, 87467 Durach - ISBN 3 - 932352 - 42 - 4

Wie bitte? Die Vereinigten Staaten sollen sich bereits heute in der Hand des Großen Bruders befinden? Entstammt diese Behauptung nicht etwa der Phantasie eines übereifrigen Verschwörungsfanatikers? Ist es tatsächlich möglich, daß sich die USA in den letzten Jahren zu einem totalitären und faschistischen Polizeistaat entwickelt haben?

Wenn das wirklich den Tatsachen entsprechen sollte, so würde sich allerdings die Frage stellen, wer denn an solch einer Entwicklung überhaupt ein Interesse besitzen könnte. Diese für uns "Europäer" sehr wichtigen Fragen werden in der brandaktuellen und hochbrisanten Broschüre "Die USA in der Hand des Großen Bruders" behandelt. Sie weist nach, wie sehr das amerikanische Volk gegenwärtig unter dem Diktat einer unheimlichen Macht zu leiden hat, die aus dem Hintergrund heraus agiert.

Sie erfahren im einzelnen etwas über die geheimnisvollen unmarkierten schwarzen UN-Hubschrauber, die bereits seit über 20 Jahren in den Vereinigten Staaten gesichtet werden. Außerdem, wie gefährlich es schon heute sein kann, in den USA noch frei und unabhängig leben zu wollen. Weiter, daß es in den Vereinigten Staaten der Gegenwart regelrechte Konzentrationslager gibt, die zur Zeit noch leer sind, künftig jedoch mit den Gegnern der sogenannten Neuen Weltordnung gefüllt werden sollen. Eine wie große Rolle spielt die geheimnisvolle NSA, die National Security Agency, bei diesem Szenario?

Wenn wir Anhaltspunkte dafür erhalten möchten, was uns noch relativ freien "Europäern" demnächst blüht, brauchen wir nur die aktuellen Begebenheiten und politischen Entscheidungen in den USA zu verfolgen. Angesichts der menschenverachtenden Machenschaften der (wahren) Hintermänner unserer Weltpolitik können wir zumindest in einer Beziehung sicher sein:

Der Große Bruder, vor dem uns der Engländer George Orwell in seinem aufsehenerregenden Roman 1984 vor mittlerweile 50 Jahren gewarnt hat, sitzt heute längst in den Startlöchern. Demnächst wird er die offene Herrschaft über eine manipulierte, irregeführte und gleichgeschaltete Menschheit übernehmen.

Im Zeichen des Kreuzes

Alfred Miller - Im Zeichen des Kreuzes. - Die Massen- und Völkermorde an den süd- und mittelamerikanischen Indianern im Namen Jahwes. Nach der Denkschrift des Bartholomäus de Las Casas, Bischof von Chiapa, 1542 - Archiv-Edition 1999 - Verlag für ganzheitliche Forschung, Postf. 1; 25884 Viöl/Nordfriesland - ISBN 3 - 932878 - 31 - 0

Der katholische Pfarrer Fiedler schrieb in seinem Büchlein "Defensive oder Offensive?" den Satz:

"Wenn ein gebildeter Chinese oder Japaner oder Hindu mit dem Evangelium in der Hand durch Europa reist, um sich die Völker anzusehen, die anderthalb Jahrtausende Christen gewesen sind, dann gehört ein dreifaches Wunder der Gnade dazu, daß dieser Fremdling Christ wird. Und würde er nichts anderes tun, als die Geschichte Europas lesen, nachdem er das Evangelium gelesen hat, dann müßte er zur Überzeugung kommen, daß das Christentum in Europa Bankerott gemacht hat, und daß die weiße Rasse schlechter sein muß als alle anderen, deren Geschichte nicht blutiger, deren Moral nicht schlechter, deren Religion aber nur Heidentum war."

Dieses Selbstbekenntnis, das in vollem Umfange gerechtfertigt erscheint, wie auch diese Schrift dartut, zwingt einem aber die Frage auf, warum es heute fast zu einem "religiösen" Geschäft geworden ist, das vorgeschichtliche und geschichtliche Germanentum sittlich zu belasten, es als grausam, minderwertig und tiefstehend zu zeichnen, um dadurch um so deutlicher die "läuternde Kraft" des Christentums in Erscheinung treten zu lassen. Es ist darum an der Zeit, den für dieses eigenartige Treiben Verantwortlichen das in die Erinnerung zurückzurufen, was im Zeichen des Kreuzes geschah. Wieviel lohnender wäre es doch, sich mit der eigenen Vergangenheit zu beschäftigen und so dazu beizutragen, daß sich manche dunklen Ereignisse nicht mehr wiederholen können, anstatt die Geschichte des Germanentums mit möglichst vielen dunklen Flecken zu zeichnen, während es doch wahrlich keine Geschichte mit dunkleren Flecken gibt als die Geschichte der christlichen Kirche.

Fürwahr, das eine steht fest, so wenig auch von der Geschichte der Germanen bekannt und so sicher auch ist, daß sie keine Heiligen und Tugendbolde waren, daß sie ihre Taten ins Buch der Geschichte nicht mit mehr Blut hätten eintragen können, als dies die römische Kirche getan hat. Man könnte meinen, die zielbewußt betriebene sittliche Belastung des Germanentums hätte keinen anderen Zweck, als von den eigenen dunklen Seiten abzulenken, um so mehr Grund aber ist vorhanden, die Riesenschuld jener Beschmutzer der germanischen Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Denn es sind noch ganz wenige, die so ehrlich und klarsehend sind, wie jener Theologieprofessor Lucius, der einst zugestehen mußte:

"Allein was die neue Zeit an der heidnischen Welt gesündigt, wirkt deshalb so niederdrückend und beschämend auf den christlichen Beschauer, weil die solche Greuel verübt, Christen gewesen sind, und zwar nicht bloß Namenschristen, wie viele der Gegenwart, sondern ihrer großen Mehrzahl nach überzeugte, in ihren Augen ganz korrekte Christen ...; sie haben bisweilen an unmündigen Völkern gehandelt wie Mordbrenner, und dazu meist noch in der Form des Christentums, welcher sie anhingen, nicht bloß eine Entschuldigung, sondern eine Rechtfertigung ihres Tuns gesucht und zu finden geglaubt." (Die Zukunft der Heidenmission, Straßburg, 1891.)

Und sie haben diese Rechtfertigung nicht nur zu finden geglaubt, sondern auch, nicht nur scheinbar, wirklich gefunden. Das Christentum als Jehova-Dienst konnte eben gar keine anderen Früchte zeitigen. Das alles ergibt sich auch aus der vorliegenden Arbeit, die eine der entsetzlichsten Menschheitstragödien zum Gegenstand hat. Die der vorliegenden Arbeit beigefügten Stiche sind der lateinischen Ausgabe des Originalberichts des Bischof Las Casas über Amerika entnommen. Die Stiche, die für sich sprechen, stellen nur das dar, was Las Casas selber als Augenzeuge berichtet.

_____________________

Schriften der VGP

Der Wahrheit eine Gasse (33 S.- 5,- DM)

Polen und Deutsche - Erinnern wir uns - Der Weg in den Krieg

__________

Europa am Scheideweg (77 S. - 10,- DM)

1. Europa: Wunsch und Wirklichkeit - Ein geschichtlicher Abriß

2. Wirtschaft und Währung als Waffe. - Maastricht knapp und verständlich

Europa : Völkerbrei oder anthropologische Ordnung? (20 S. - 5,- DM)

Gastarbeiter, Asylanten und Überfremdung

Ausländerkosten - eine Bilanz (33 S. - 5,- DM)

Die ungeheure finanzielle Belastung der deutschen Steuerzahler

durch die Gastarbeiter/Ausländer pro Jahr

__________

Nation und Demokratie (37 S. - 10,- DM)

Gedanken über eine neue Volksordnung


Zurück zum Archiv