Deutschland
Schrift für neue Ordnung


INHALTSVERZEICHNIS 3/4-98

VOLK-NATION-EINHEIT

ZEITGESCHEHEN

WIRTSCHAFT

RECHT

BÜCHER


VOLK - NATION - EINHEIT

Der Pressekodex und die Wahrheit der Lüge

H. W. Woltersdorf

Der Codex war ursprünglich eine Sammlung römischer Gesetzestexte. Er beinhaltet auch in späteren Anwendungen der Kirche u. a. eine „heilige Notwendigkeit“, der sich das Volk unterwirft.

Am 12. Dezember 1973 überreichte der deutsche Presserat dem seinerzeitigen Bundespräsidenten Dr. Heinemann den Pressecodex, die publizistischen Grundsätze, denen alle Publizisten unterworfen sind. Er beinhaltet selbstverständliche Ehrensachen. Es heißt aber in der Präambel: Diese publizistischen Grundsätze dienen der Wahrung der Berufsethik: sie stellen keine rechtlichen Haftungsgründe dar. Der Presserat schien seine Pappenheimer zu kennen.

So lautet der Punkt 1 dieser Berufsethik: Achtung vor der Wahrheit und wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberstes Gebot der Presse.

Es folgen hierzu noch diverse Erläuterungen dergestalt, daß der Sinngehalt eines Berichtes weder durch Überschriften noch Bildbeschriftungen entstellt werden dürfe. Außerdem sollen Verdächtige nicht schon vor Urteilsverkündung als Schuldige hingestellt werden. Ferner heißt es unter Punkt 11:

Niemand darf wegen seiner Zugehörigkeit zu einer rassischen, religiösen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.

Es ist eine selbstverständliche Ehrensache, daß die Presse im Falle einer aus welchen Gründen auch immer falschen Berichterstattung eine entsprechende Berichtigung bringen muß. Mit keinem Wort wird auch nur angedeutet, daß unbequeme historische Wahrheiten unterdrückt werden dürfen. Haben die Medien in ihrer Gesamtheit ein Informationsmonopol, so verbindet sich damit auch eine Informationspflicht für wichtige Ereignisse, von denen unser Land betroffen ist.

Ein Beispiel der infamen Lüge

Da fand in Dresden die berüchtigte Wanderausstellung über Verbrechen der deutschen Wehrmacht statt. Wie allerorts wurde auch hier dagegen demonstriert. Demonstrationen müssen angemeldet und genehmigt werden. Zum 24. 1. 1998 hatten die Jungen Nationaldemokraten die Demonstration angemeldet. Nicht nur Polizei und Grenzschutz wurden darüber informiert, sondern auch die linken Chaoten.

Auf dem Bahnsteig in Wurzen versammelten sich etwa 60 Jungnationale, um gegen 8.48 Uhr in den Zug nach Dresden einzusteigen. Sie wurden bereits von anwesenden Polizei- und Grenzschutzbeamten observiert. Als der Zug einlief, schwärmten etwa 250 linke Chaoten aus und blockierten alle Waggontüren. In dem Zug waren ebenfalls ein Dutzend Polizeibeamte und linke Chaoten. Von diesen wurde ein Feuerlöscher betätigt, durch den einer Person ein Teil der Lunge verätzt wurde.

Schließlich gelang es den Jungnationalen dennoch, in den letzten Waggon einzusteigen. Doch nach etwa 3 Kilometern wurde die Notbremse gezogen, und wenige Sekunden später rannten Chaoten zu beiden Seiten des Zuges entlang. Sie zertrümmerten mit Schottersteinen die Zugfenster und warfen die Steine in die Waggons ohne Rücksicht auf alte Menschen, Kinder und schwangere Frauen. Die Jungnationalen suchten Deckung auf dem Boden und zogen Kinder mit sich. Da der Steinhagel nicht aufhörte, floh ein Großteil der Zuginsassen auf das freie Feld. Dabei wurden 15 Jungnationale verletzt und trugen zum Teil schwere Kopfverletzungen davon. Einer ihrer Anführer wurde durch einen Messerstich in die Leber so schwer verletzt, daß er nur durch eine Notoperation in einem Wurzener Krankenhaus gerettet werden konnte.

Jeden Reporter müßte diese sinnlose Bluttat empören und veranlassen, unter Nennung von Roß und Reiter in der Presse darüber zu berichten, wahrheitsgemäß, wie es der Ehrenkodex des Presserates in Punkt 1 seiner Statuten erwartet.

Doch die BILD-ZEITUNG übernahm den Sachverhalt und kehrte einfach die Bezeichnung der Personengruppe um:

NEONAZIS ÜBERFIELEN ZUG lautet die Balkenüberschrift; und dann heißt es weiter: FAHRGÄSTE IN TODESANGST, NEUN VERLETZTE. Schamlos wurde weiter gelogen: „Horror im Regionalexpreß 3555 Leipzig-Dresden: Neonazis stürmten den vollbesetzten Zug, lieferten sich über eine Stunde eine Schlägerei mit linken Jugendlichen, die zu einer Demonstration nach Dresden wollten. Es gab neun Verletzte. Fahrgäste waren in Todesangst, Ausländer verkrochen sich aus Furcht vor dem rechten Mob unter den Sitzen.“

Um ihre Lügen mit Bildern zu dokumentieren, zeigten sie einen jungen Mann mit Brille, der aus diversen Kopfwunden blutete. Unterschrift: „Blutige Gewalt. Aus Leipzig anreisende Demonstranten wurden bereits auf dem Bahnhof Wurzen von Rechtsradikalen empfangen. Bei einer einstündigen Massenschlägerei wurden neun Personen verletzt, drei Waggons zerstört.“

Bei dem abgebildeten Opfer handelte es sich um Ulli Diehl aus dem Saarland, Mitglied der NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten.

Bei den linken Chaoten handelt es sich um extrem linke Kommunisten, die ihren Frust über das weltweite Versagen des Kommunismus nunmehr abgewandelt haben in eine antifaschistische Kampforganisation. Sie zogen aus, um die Ausstellung ihres großen Vorbildes, Johannes Heer, mehrfach vorbestrafter Kommunist, gegen die Kritik der Jungnationalen zu schützen.

Die Bild-Zeitung demonstriert, wie einfach es ist, eigene Verbrechen dem Gegner in die Schuhe zu schieben und mit Dokumentarfotos aus Opfern Täter zu machen. Hat die Bild-Zeitung von Johannes Heer oder Johannes Heer von der Bild-Zeitung gelernt?

Natürlich würde weder die Bild-Zeitung noch ein anderes Medium bei Kenntnis der Wahrheit den Sachverhalt, wie es der Pressekodex vorschreibt, richtigstellen, da es doch hier um Verleumdung von Nationalisten geht. Diese sind für die gesamte Lizenzpresse wie auch für TV und Rundfunk vogelfrei. Man schweigt sie tot oder verdreht Sachverhalte zu ihren Lasten.

Wie und woher soll der normale Bürger, der sich nur über das Fernsehen, die Tagespresse oder die Bild-Zeitung informiert, jemals erfahren können, was Wahrheit und was gelogen ist! Es wird bei ihm hängenbleiben, daß die Neonazis mir nix, dir nix vollbesetzte Züge überfallen und wahllos verprügeln und verletzen.

Lügen durch Verschweigen

Laut Verfassungsschutzbericht von 1996 sind etwa 6000 Personen wegen ihrer geäußerten Meinung verfolgt worden. Wenn der Leser überhaupt etwas von diesen Prozessen erfährt, dann bestenfalls einige Brocken von dem, was der Staatsanwalt als Verstoß gegen die unerlaubte Volksverhetzung, gegen die Auschwitzlüge oder Rassendiskriminierung vorgebracht hat. Wenn man überhaupt etwas von diesen Meinungsbestrafungen liest, dann bestenfalls eine kleine Lokalnachricht, wonach ein gewisser K. M. wegen jugendgefährdender Literatur zu einer Geldstrafe von DM 24.000.- oder ein ehemaliger Bauunternehmer wegen fremdenfeindlicher Rassendiskriminierung zu 8 Monaten ohne Bewährung verurteilt wurde. Die Zuhörer solcher Prozesse stellen vor allen Dingen Reporter, während der interessierte Bürger fürchten muß, mit dem Tenor der Anklage identifiziert zu werden. Das Volk aber würde erschrecken, wenn es erführe, daß man wegen Zweifeln an einer verlogenen Vergangenheitsdarstellung, wegen Verbreitung historischer Wahrheiten oder wegen kritischer Äußerungen zu der Überfremdungspolitik so hoch bestraft werden kann.

In den schon 100 Jahre alten, berüchtigten „Protokollen der Weisen von Zion“ heißt es: „Alle Nachrichtenagenturen sind in unserer Hand. Wir werden dafür sorgen, daß die Gojim nur das erfahren, was wir für richtig halten.“ Was also diese kontrollierten und beherrschten Nachrichtenagenturen weitergeben, ist bereits gesiebt. Die Agenturen bewerten bereits die Dringlichkeit und schreiben vor, ob etwas auf der ersten, zweiten oder dritten Seite gedruckt werden soll. Und was sie aus der Welt der großen Politik vorenthalten, erfahren wir nicht, als habe es nicht stattgefunden. Und wenn jemand etwas über andere Kanäle erfährt und darüber spricht, glaubt man ihm nicht, weil unsere Medien von einer so wichtigen Sache nichts gebracht haben.

Da hat beispielsweise der russische Abgeordnete und Vorsitzende des geopolitischen Ausschusses der Staatsduma, Alexej Mitrofanov, am 18. Februar 1997, also vor über einem Jahr, eine sehr bedeutungsvolle Rede gehalten. Es war nicht einfach eine Rede, sondern ein entscheidender außenpolitischer Blickwinkel der „russischen Frage“. In dieser sehr ausführlichen Rede (der vollständige Text ist erhältlich bei PHI Naujienu Agentura, a/d 748 Pastas, LT 3036 Kaunas 36/Litauen) sind folgende Schwerpunkte enthalten:

Der große Feind Rußlands und der Menschheit sind die USA. Sie bemühen sich, durch ständige Osterweiterung der Nato Länder des einstigen russischen Reiches herauszubrechen. Gegen diese Weltmacht muß ein Gegenblock gebildet werden. Mitrofanov verweist auf die Jahrhunderte der Freundschaft zwischen Rußland und Deutschland und beschuldigt die USA, seinerzeit das Nazideutschland gegen Sowjetrußland in den Krieg getrieben zu haben. Er erwähnt den kriegerischen Unruheherd Polen, das nach dem

1. Weltkrieg gegen alle seine Nachbarn Eroberungskriege geführt und damit Handlangerdienste für den 2. Weltkrieg geliefert hat.

Mitrofanov betont die Notwendigkeit einer künftigen politischen Ausrichtung in der Schaffung einer Achse Deutschland – Rußland – Japan. Voraussetzung sei die Rückgabe Ostpreußens und aller von den Polen besetzten deutschen Gebiete. Die deutsche und japanische Technik in Verbindung mit den riesigen Rohstoffvorräten Rußlands wären das ideale und geeignete Instrument, um ein wirtschaftliches Gegengewicht zu den USA zu schaffen.

Dieses Konzept war nicht irgendeine Privatmeinung, sondern wurde von fast allen Parteien der Duma unterstützt. Es ist auf alle Fälle ein Vorschlag, der von den deutschen Politikern auf seine Ernsthaftigkeit überprüft werden muß. Nicht nur die Frage der deutschen Ostgrenzen, sondern ebenso die ökonomischen Gesichtspunkte wären von immenser Bedeutung. Die derzeitige Einbindung in einen rücksichtslosen Weltkapitalismus raubt uns jede Hoffnung auf eine eigene Zukunft. Die von Rußland angebotene Neuorientierung bietet hingegen Perspektiven für eine Aufbruchstimmung von unabsehbaren ökonomischen und auch ideellen Aufgaben.

Doch weder unsere Politiker noch unsere Medien erfahren etwas von diesem Konzept und der damit verbundenen Aufgabe.

Auch das Verschweigen ist eine Lüge, eine der unendlich vielen Lügen, auf denen die Bundesrepublik aufgebaut ist.

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ZEITGESCHEHEN

Deutschland – schuld am II. Weltkrieg? – Teil XII

Was ist Kommunismus? Teil I

E. G. Kögel

Im Herbst 1989 überstürzten sich die Ereignisse, die einerseits unsere Hoffnungen, Erwartungen und Wünsche überholten und in Erfüllung gehen ließen, andererseits konnten wir feststellen, daß die herrschenden Kräfte zwar den Kommunismus/Bolschewismus untergehen ließen, die Teil-Wiedervereinigung herbeiführten, aber doch noch etwas von der internationalistischen Grundhaltung retten wollten und dafür in Mitteldeutschland den gescheiterten Kommunismus mit neuem Namen ausstatteten (eine alte Methode) und ihre Funktionsträger in neue Positionen hinüberretteten, um so zu überleben, wie wir es gleichermaßen in der UdSSR nach dem Umbruch erlebten, wo die kommunistische Fraktion die stärkste der Duma ist.

Das politische Sammelbecken wurde die PDS, die inzwischen dank der werbewirksamen Unterstützung unserer „demokratischen“ Massenmedien nicht nur z. B. Gregor Gysi zum Medienstar hochstilisierte, sondern diese Partei gesellschaftsfähig, koalitionsfähig und auch regierungsfähig werden ließ. Die Berliner Senatsparteien gewährten der Stiftung der PDS sogar einen finanziellen Zuschuß.

Hierbei handelte es sich allerdings nicht etwa um momentane Konstellationen, denen die Zeitgeschichte folgt, sondern um erregende Vorgänge, die ihre Wurzel im vergangenen Jahrhundert haben und Teil einer Entwicklung sind, die Europa schon von Anbeginn dieses Jahrhunderts erfaßte, den 1. Weltkrieg, die Weimarer Zeit, den 2. Weltkrieg und die gesamte Nachkriegszeit mitbestimmt haben bis hin zur Auflösung der UdSSR und der politischen Umformung des gesamten osteuropäischen Raumes, ja bis in den fernen Osten, bis zur Behringstraße.

So ist es verständlich, daß wir bei der Betrachtung des dritten Kriegsverbrechers, nämlich Stalins, etwas weiter ausholen müssen und uns mit den Grundlagen, Hintergründen und ihren Auswirkungen auf das politische Geschehen eingehender beschäftigen müssen. Daher werden der Abhandlung über den Kriegsverbrecher Stalin grundsätzliche Betrachtungen vorausgeschickt, denn letztlich ist die EU im Grunde nichts anderes als ein erneuter Versuch, ideologische Wahnvorstellungen in die Tat umzusetzen, nur mit moderneren Methoden, da das Modell Rußland scheiterte. Nicht mehr das Morden ist angesagt, sondern die existentielle Vernichtung mit Hilfe des Kapitalismus bis hin zur Auflösung der europäischen Völker durch gezielte Überfremdung – wie geplant! – und Zerstörung der Kultur bis hin zur Auflösung der Familie durch gezielte Beeinflussung, Abtreibung (= Massenmord) und entsprechende Gesetzgebung.

Der Sitz des neuen Zentralkomitees ist diesmal Brüssel.

Doch damit ist der Umbruch nicht abgeschlossen, die EU nicht das Ende der Entwicklung, sondern die erste Stufe zum Griff nach der Herrschaft über den Erdkreis mit Hilfe der Kapitalmacht.

Globalisierung heißt das Losungswort. Nur darin sieht das weltweit wirkende Kapital noch eine Möglichkeit, den totalen Zusammenbruch dieses zerstörerischen Systems wenn auch nicht zu verhindern, so doch hinauszuschieben. Man hofft so die Lage zu beherrschen und seine Welttyrannis errichten zu können, um dann so zu verfahren, wie es Nahum Goldmann schon 1915 in seiner Schrift „Der Geist des Militarismus“ schrieb (s. Auszug in „D“ 5/6 1998, Teil II).

Der Souverän – hier die Völker – spielt dabei überhaupt keine Rolle. Sie sind nur Objekte, Staffage für die sich mit der Phrase von der Parlamentarischen Demokratie tarnenden Kräfte.

(Die Gedanken zur Globalisierung werden auf S. 46 dieser Schrift unter dem Titel „Global-Player“ ausführlicher dargestellt.)

Begriff – Ursache

Obwohl der Begriff Kommunismus historisch gesehen erst ziemlich neu ist, hat er die Geschichte der Menschheit in den letzten 150 Jahren entscheidend beeinflußt und geprägt. Deshalb sollte doch zunächst untersucht werden, wie der Begriff Kommunismus entstand, welches die Essenz des Kommunismus ist, auf wessen Betreiben er in Umlauf gesetzt wurde und wer schließlich seine geistigen Anführer und endlichen Nutznießer sind.

Das Wesen bzw. die Idee, die sich hinter dem Ausdruck Kommunismus verbirgt, besteht eigentlich schon seit fast 3000 Jahren, und zwar mit dem Eintritt des jüdischen Volkes in die Geschichte. Sie beruht auf zwei Grundlagen, die man in kurzen Worten folgendermaßen umschreiben kann: einmal ist es der Kollektivismus und zum anderen die Abschaffung des Privateigentums. Die Bedeutung dieser Worte muß etwas näher untersucht werden, denn diese ist keine soziologische im heutigen Sinne. Im ersten Fall steht dem Kollektivismus die Gemeinschaft gegenüber. Während der erstere etwas herdenmäßig Erzwungenes darstellt, was auf der absoluten Herrschaft einer Kaste (hier der Leviten) beruhte und bis heute noch beruht, die sich diese Herrschaft über das sogenannte Judentum aufgrund von „Geheimwissen“ schon früh anmaßten (siehe Douglas Reed(1) „The Controversy on Sion“ = „Die Streitfrage um Zion“), so stellt die zweite einen freiwilligen Zusammenschluß freier Menschen dar. Innerhalb der gesamten abendländischen Welt huldigt einzig und allein das sogenannte Judentum dem Kollektivismus, d. h. es versteht und praktiziert ihn. Allein hiermit wird schon deutlich, daß das sogenannte Judentum einen absoluten geistig-ideellen Fremdkörper in der arisch-abendländischen Welt darstellt. Hier stehen sich nämlich zwei rassisch-religiöse Wesenheiten, d. h. von der Abstammung und der Religion geprägte, gegenüber, die mit der zweiten Grundlage noch deutlicher ins Auge springen. Da finden wir einerseits – sagen wir es in vereinfachter Form – den seßhaften Bauern, der über seinen Besitz frei verfügt, ihn pflegt und bearbeitet (pflügen, säen und ernten) und verteidigt, andererseits ihn aber auch in den Dienst der Gemeinschaft stellt. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes der Kulturmensch, denn Kultur erwächst nur aus der frei gewählten Verbundenheit mit der Natur, der Erde dem Boden, nur ihre Beständigkeit und Pflege kann sie (wie der Acker) zur Blüte und Fruchtbarkeit bringen. Und dieser Kulturmensch ist unabdinglich in der Sippe, dem Stamm oder dem Volk unlöslich verwurzelt. So war der seßhafte, Ackerbau treibende Bauer die Voraussetzung dafür, daß im Lauf der Jahrhunderte festgefügte Staaten entstanden.

Dem gegenüber steht der Nomade, der nirgendwo ein festes Heim hat, der herumzieht, um zu ernten, was er nicht gesät hat – sei es durch Gewalt in Gestalt von Überfällen, oder sei es in der Form einer List, indem er dem Schöpfer der Werte diese mittels Propaganda, Versprechen oder (falschen) Geldes abnimmt. Vertreter des Nomadentums, soweit sie für die Geschichte der Alten Welt im großen als gestaltende Macht in Betracht kommen, sind semitische und turanische(2) Völker. (Näheres siehe Prof. Dr. Wahrmund: „Das Gesetz des Nomadentums“.)

Die Essenz, der Wesenskern des Kommunismus besteht also in den Postulaten des Kollektivismus, d. h. des abhängigen Massenmenschen, und der Abschaffung des Privateigentums, d. h. des Diebstahls von Werten, die von seßhaften und schaffenden Menschen erarbeitet und von einer (nomadisierenden und abhängigen) Gruppe von Menschen enteignet wurden. Kommunismus ist somit das magische Wort für die Beraubung (im Altertum – und auch wieder in der jüngsten Zeit – Versklavung der Arbeitskraft) der Masse der arbeitenden Menschen der verschiedensten seßhaften Völker (die man auch nach Willkür verschieben/deplacieren kann) zugunsten einer nicht seßhaften, von Natur aus blutsmäßig inherent nomadisierenden Schicht. Der Kommunismus offenbart sich damit als Ausdruck einer von Juden geprägten Weltanschauung. Jüdische Autoritäten bezeichnen sich selbst, also die Juden im allgemeinen, als eine Rasse, trotz der Vielfältigkeit ihrer genetischen Zusammensetzung. Der semitische Blutsanteil ist nicht mehr vorherrschend; ja man versucht sogar zunehmend, arische Blutsanteile aufzunehmen (siehe: Katechismus für die Juden in der UdSSR). Dann stellt sich nun die Frage, ob eine solche jüdische Weltanschauung genetisch vererbbar ist. Maßgebliche Juden behaupten es. Irgend etwas Wahres muß wohl daran sein, denn bei der großen Verschiedenheit der Blutsanteile und der physiologischen und physiognomischen Erscheinungsformen sind die Veranlagungen vereinheitlicht. Es mag damit wohl ein Faktor in Beziehung stehen, der als „vorgeburtliche Erziehung“ bekannt ist.

Begriff heute

Das Wort Kommunismus in seiner heute allgemein gültigen Begriffsbewertung wurde zuerst von dem Juden (später zum Christentum konvertierten) Karl Marx (Hirschel Mardochai) in seinem Werk „Das Kommunistische Manifest“ geprägt. Über die Urheberschaft lesen wir in „Lectures Françaises“ Nr. 47 von Nov. 1977 folgendes (s. M.u.M. 10/78):

Den Historikern unserer Zeit ist es möglich gewesen, unter Hinweis auf den Tugendbund, die Allgemeine Burschenschaft, den Bund der Geächteten und den Bund der Gerechten eine Verbindung des bayerischen Illuminatenordens zu Karl Marx und dem Kommunistischen Manifest festzustellen.

Hierzu bemerkt Gary Allen:

,Karl Marx wurde von einer geheimnisvollen Gruppe, die sich Bund der Gerechten nannte, aufgefordert, das Kommunistische Manifest als Lockmittel für die niederen Bevölkerungsschichten abzufassen. ... Tatsächlich hat Marx nichts anderes getan, als das Revolutionsprogramm, das von Adam Weishaupt(3), dem Stifter des bayerischen Illuminatenordens, 60 Jahre früher aufgestellt worden war, seiner Zeit anzupassen und die Richtlinien neu zu kodifizieren. Ernsthafte Experten zu diesem Fragenkomplex haben nachdrücklich bestätigt, daß der Bund der Gerechten lediglich ein Ersatz für den Illuminatenorden war, der verboten wurde und untertauchen mußte, nachdem er 1786 durch die Ermittlungen der bayerischen Polizei entlarvt worden war.‘ (In der deutschen Übersetzung von „Die Insider“, S. 32 ist eine etwas andere Formulierung festgehalten. Statt vom „Bund der Gerechten“ wird von der „Liga der Menschen“ geschrieben – Kö.)

Hieraus ist zu folgern, daß alle Parteien, die sich auf den Marxismus berufen, ganz gleich unter welcher Bezeichnung, sei es Sozialdemokratie, Sozialismus ,Schwedischen Modells‘, Marxistischer Sozialismus, Kommunismus, Leninistischer Kommunismus oder auch Trotzkismus, einfach nur die Illuminaten-Doktrin Weishaupts verwirklichen wollen. Endzweck dieser Lehre ist nun aber die Weltrevolution mit dem Ziel der Einsetzung einer Weltregierung.

Die Namen der Parteien kennzeichnen Unterschiede, jedoch kaum in ideologischer Hinsicht, sondern hauptsächlich in bezug auf Nützlichkeit und Strategie bei der Eroberung der Macht.

Weishaupts(4) revolutionäres Programm ist in seinen hinterlassenen Schriften wieder aufgefunden worden. Dort ist zu lesen:

,Gleichheit und Freiheit sind die unerläßlichen Grundrechte, die der Mensch in seiner angeborenen, ursprünglichen Vollkommenheit von der Natur erhalten hat. Der erste Schlag gegen die Gleichheit wurde vom Eigentum geführt. Der erste Angriff auf die Freiheit erfolgte von der Gesellschaft und den Regierungen. Die einzigen Stützen von Eigentum und Regierung sind Zivil- und Religionsgesetze. Um den Menschen wieder in seine urtümlichen Gleichheits- und Freiheitsrechte einzusetzen, ist es also erforderlich, mit der Abschaffung von Religion und Gesellschaft anzufangen und mit der Vernichtung des Eigentums abzuschließen.‘ (s. hierzu auch Leopold Engel „Geschichte des Illuminatenordens“Kö.)

Dies ist in etwa die Zusammenfassung der marxistischen Lehre.“

Von diesem „Bund der Gerechten“, einer der Nachfolgeorganisationen des Illuminatenordens, erhielt Marx den Auftrag, die Gedanken zeitgemäß niederzuschreiben, und am 1. Juni 1847 wurde aus dem Vorläufer, seinem Auftraggeber, der „Bund der Kommunisten“.

Gemäß nicht nachweisbaren Quellen (5) wurde diese grundlegende und richtungweisende Arbeit wohl von dem in London ansässigen Zweig der Rothschilds finanziert. Diese angebliche Finanzierung durch einen Exponenten des Kapitalismus erscheint auf den ersten Blick hin widersprüchlich. Sollte man doch annehmen, daß eine im großen Stil programmierte Enteignung dem enormen Besitzstand der Familie Rothschild diametral gegenübersteht. Man muß dabei aber im Auge behalten, daß für einen in diesem Sinne agierenden Juden jeglicher Besitz beweglich ist. Wie Karl Marx schrieb, und er kannte ja seine Religionsbrüder, ist „der Wechsel der wirkliche Gott des Juden“(6). Folgt man Marx, so ist es ihm letztlich gleich, ob er in den Besitz der ihm von Jahwe versprochenen Güter der Welt auf dem Wege des westlichen Demokratismus auf listige Art und Weise, wie durch den Kapitalismus, gelangt oder durch Gewalt vermittels des Kommunismus. Denn sowohl der sogenannte Kapitalismus als auch und gerade der Kommunismus werden bzw. wurden in sehr starkem Maße von Juden gelenkt und beherrscht, wie noch nachgewiesen wird (und auch an Hand in Fülle vorliegender Literatur nachzulesen ist).

Der Zwischenschritt

Diese beiden Hauptrichtungen zur Aneignung fremden Gutes traten auch innerhalb des jüdischen „Volkes“ auf eine unterschiedliche Anhängerschaft. Der erste Zionistenkongreß in Basel im Jahre 1897 sollte eigentlich eine Zusammenfassung und Vereinigung der beiden Richtungen bewirken. Aber die Unterschiede waren doch erheblich. Auf der einen Seite stand der sogenannte historische Zionismus, angeführt von Theodor Herzl, der die Position der „assimilierten“ Juden, der Sephardim, also die Grundidee des Kapitalismus vertrat. Dem gegenüber stand der politische Zionismus, der von den revolutionären und aggressiven Ashkenazim-Juden (den sogen. Ostjuden) gefordert wurde. Sein geistiger Vater war Ascher Ginsberg, genannt Achad Cham (auch Hamm), dem u. a. die Zusammenstellung der „Protokolle der Weisen von Zion“ zugeschrieben wird – heute umstrittene These –. (Diese waren in hebräischer Sprache verfaßt, die die Mehrzahl der Sephardim auf dem Kongreß nicht verstanden, so daß es notwendig wurde, sie zunächst einmal ins Französische zu übersetzen, um sie allen Kongreßteilnehmern zugänglich zu machen.) Die Wucht und die Aggressivität der Ashkenazim war auf dem Kongreß so stark, daß, wenn auch nicht offiziell, so doch praktisch der historische Zionismus überrollt wurde und sich der politische durchsetzte. Wenn zu jenem Zeitpunkt die Sephardim noch ca. 70% der führenden Zionisten stellten, so machen sie heute kaum noch 20% aus. Mit Herzls baldigem und plötzlichem Tod (dessen Ursachen bis heute nicht geklärt sind) verlor der historische Zionismus immer mehr an Kraft, und seine ursprünglichen Anhänger (z. B. Max Nordau) schwenkten (mehr aus Opportunismus als aus Überzeugung) in zunehmendem Maße zum politischen Zionismus über.

Marx und der Kommunismus

Auch innerhalb des frühen von Marx proklamierten Kommunismus gab es verschiedene Strömungen. Auch hier fanden die weniger radikalen, die hauptsächlich hinter Bakunin standen, zunächst eine Mehrheit. Bakunin wollte in erster Linie den „Despotismus“ des Staates beseitigen; seine Ideen erwiesen sich mehr anarchisch und waren noch ganz von den Schlagwörtern der französischen Revolution – ein Werk der Illuminaten – „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ beseelt. Doch Marx konnte ihn mit Intrigen und politischen Manövern bald aus der Führung der kommunistischen Bewegung entfernen. Das ermöglichte dann Marx, seine Thesen von der Diktatur des Proletariats (Kollektivierung) und der Enteignung der Besitzenden ungehindert durchzusetzen. Und da ein Besitzender sich seinen Besitz nicht so einfach nehmen läßt, war die Gewaltanwendung vorprogrammiert. Diese Enteignungstheorie wurde typisch für den politischen Zionismus, denn wer keine Werte schafft und erarbeitet, wem diese aber durch seinen Gott Jahwe versprochen sind, der muß sie sich entweder durch List (Kapitalismus) oder durch Gewalt (Kommunismus) verschaffen.

So sind Kapitalismus und Kommunismus die zwei Seiten derselben Medaille.

So war jetzt die Stunde gekommen, den Kommunismus in die Praxis umzusetzen. Da die bürgerliche Bevölkerung in den westeuropäischen Staaten schwerlich zu umfassenden Gewalttaten zu bewegen war und die kritische Masse (ein Begriff, der Physik entnommen, vom russischen Schriftsteller V. N. Emeljanow in diesem Sinne geprägt – die nötige Masse, um einen Umschwung zu erwirken) an revolutionären Juden dort auch nicht vorhanden war, wurde der kommunistische Aufstand dort inszeniert, wo sich auch das esoterisch-geistige Zentrum der Juden (Judaismus vom Zionismus – als wären sie voneinander unabhängige Einheiten – zu trennen ist ein oftmals fataler Irrtum; Nahum Goldmann spricht auch in seinem Buch „Das jüdische Paradox“ stets generell vom Internationalen Judentum) mit dem Ghetto als Kollektivismus in Reinkultur befand. Koordiniert mit dem unglückseligen Verlauf des russisch-japanischen Krieges, der dem von den Amerikanern (federführend Jakob Schiff) finanzierten Angriff der Japaner (Kapitalismus) auf Port Arthur folgte, wurde im Jahre 1905 die Generalprobe einer kommunistischen Revolution in Gang gesetzt. Ihr Anführer war der Jude Trotzki-Bronstein, von dem wir später noch mehr hören werden. Die Revolution scheiterte, weil sie zu wenig materiell gezielt und vor allem noch nicht genügend psychologisch vorbereitet gewesen war; ihr hing noch viel vom ungesteuerten Anarchismus an.

Die vorrevolutionäre Phase

Viele Ereignisse fallen in die Zeit von diesem ersten Revolutionsversuch bis zur erfolgreichen Oktoberrevolution (1917). Wir beschäftigen uns besonders mit Rußland, weil uns hier das Musterbeispiel (auch heute noch) für die zukünftige Gestaltung der „Einen Welt“ anschaulich vor Augen geführt wird. Die russische Regierung wollte ihre Juden loswerden, aber was machen mit einer 5 Millionen zählenden jüdischen Bevölkerung (einschließlich Russisch-Polen). Es gab große Erleichterungen für die Auswanderungen. Und so sind dann auch annähernd eine Million (genaue Zahlen sind nicht feststellbar) Juden ausgewandert, hauptsächlich nach Nordamerika. Auch in Argentinien (das ja Th. Herzl in seiner Schrift „Der Judenstaat“ als Alternative zu Palästina vorschlägt – und was heute wieder allem Anschein nach recht aktuell wird) wurden große Ländereien zur Gründung jüdischer Kolonien aufgekauft. Dieses Unternehmen stand unter der Schirmherrschaft von (Baron) Hirsch, Präsident der größten Getreidehandelsfirma mit vielen angeschlossenen Industriebetrieben in Argentinien und in anderen Ländern Südamerikas, Bunge & Born. (Sie besteht auch heute noch, ist marktbeherrschend und an der „nationalen“ Wirtschaftspolitik führend beteiligt; es kann davon ausgegangen werden, daß Hirsch und seine Firma während des letzten Krieges eine englische Agentenschaft war.)

Zurück zu Rußland. Am 1. Oktober 1911 wurde der russische Ministerpräsident Stolypin in Kiew an der Seite des Zaren während einer Theateraufführung ermordet. Ihm verdankte Rußland einen wirtschaftlichen und politischen Aufschwung ohnegleichen, und er war im Begriff, die Frage des Landbesitzes für die Bauern und andere daran Beteiligte zur Zufriedenheit aller zu lösen. Es war ja das Schlüsselproblem Rußlands, was von den Revolutionären bis dahin psychologisch ausgeschlachtet wurde. Er konsolidierte das Land und wurde damit zum Feind der revolutionären Kräfte. Der Mörder war der Jude Bogrow, der von dem dortigen Polizeipräsidenten, einem Freimaurer (die Freimaurerei ist auch nach V. N. Emeljanow ein Instrument des Judaismus; siehe hierzu sein Buch „Dezionisazija“ [Entzionisierung], Moskau 1979), zum „Schutz“ der hohen Gäste bestimmt war. Noch am selben Morgen war der Mörder mit Trotzki-Bronstein (der nach der Revolution von 1905 „so“ verfolgt wurde!!) zusammen in einem Café gesehen worden („Pamjatka Russkomu Tscheloweku“ [„Im Gedenken an den russischen Menschen“, Uschkujnik, 1982 – die deutsche Übersetzung trägt den Titel „Paradoxie der Geschichte“ und läßt aufgrund der Rechtslage eine Seite vermissen]) – .

Fortsetzung folgt

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RECHT

Eine notwendige Richtigstellung

H. Schaber

Wie jetzt fast ein Jahr danach zu erfahren, wurde nach dem Amberger Freispruch eines um die Wahrheit über Auschwitz Bemühten inzwischen zusätzlich das Oberlandesgericht eingeschaltet. Doch war auch bei darauf folgendem mehrmaligen Hin und Her dieses Falles zwischen LG und OLG offenbar irgendeine Schuld des Freigesprochenen auch nachträglich nicht zu konstruieren, so daß es bei dem nach Recht und Gesetz doch selbstverständlichen Freispruch endgültig zu bleiben hat.

Eine Besorgnis, die im Gefolge zu diesem Freispruch verschiedentlich geäußert wird, ist dennoch einer Überlegung und Antwort wert.

Die Sorge lautet: Ist mit diesem Freispruch des Amberger Landgerichts vom 23.4.1997 (AZ.: 1 Ns 2 Jf 1859/97) jetzt möglicherweise ein verhängnisvolles Signal für das Aufkommen einer antijüdischen Bewegung in Deutschland verbunden?

Dazu ist folgendes zu sagen:

Wenn es eine nennenswerte Gegnerschaft gegenüber Juden in Deutschland gäbe, wäre diese jedenfalls mit repressiven, die Forschungs-, Publikations- und Redefreiheit beschränkenden Strafgesetzen nicht aufzuhalten.

Entgegen einem jahrzehntelangen massiven Diffamierungsbemühen war aber das deutsche Volk in seiner übergroßen Mehrheit auch unter der Herrschaft des Nationalsozialismus nicht judenfeindlich eingestellt.

Dafür gibt es eine Fülle unzweifelhafter Zeugnisse, die endlich gebührend herausgestellt werden müssen und zu denen auch das 1956 bei der DVA in Stuttgart veröffentlichte Tagebuch des Schriftstellers und Dichters Jochen Klepper gehört, der mit seiner Familie Ende 1942 in den Freitod ging, als die Deportation seiner jüdischen Ehefrau und seiner Stieftochter unabwendbar schien.

In diesem Tagebuch ist etwa unter dem 10. November 1938 folgendes zu lesen:

„Der junge Gesandschaftssekretär vom Rath ist an den Folgen des Attentats gestorben.– Heute sind alle Schaufenster der jüdischen Geschäfte (in Berlin) zertrümmert und in den Synagogen ist Feuer gelegt, doch ungefährlich. Daß die Bevölkerung wieder nicht dahintersteht, lehrt ein kurzer Gang durch jüdische Gegenden; ich habe es selber gesehen, denn ich war heute morgen im Bayerischen Viertel. Was wird man an Maßnahmen wieder aus diesem neuen ,Aufflackern der Volkswut‘ ableiten?“

Und unter dem folgenden 11. November heißt es dort:

„Auch das, was Hanni heute von dem Verhalten selbst der recht nationalsozialistischen Südender und Steglitzer von der Marineoffiziersfrau bis zu den Frauen im Bäckerladen, von den Männern am Zeitungsstand bis zum kleinen Nachbarn des – wohl letzten – jüdischen, demolierten Geschäftes hier zu sagen hat, bestätigt, daß man am deutschen Volke nach wie vor nicht zu verzweifeln braucht.“

Auch mitten im Krieg war die mehrheitlich judenfreundliche Einstellung der Deutschen unverändert, wie der Eintrag vom 23. 0ktober 1941 beweist:

„Was die Deportation, als das Entscheidende, angeht, hat die ,Aussiedlung‘ zum Ziel die Schaffung von Wohnraum angesichts der Wohnungsknappheit und der Bauschwierigkeiten. ... Die Selbstmorde sollen sich so gehäuft haben, daß den Juden in den ,Sammel-Synagogen‘ Scheren, Nagelfeilen etc. abgenommen werden. ... Weithin bringt die arische Bevölkerung den Juden Lebensmittel; vor der Synagoge in der Levetzowstraße soll es zum ersten Mal nahezu Demonstrationen gegeben haben.–“

(Siehe dazu den Beitrag „Der verdrängte Erfolg – Warum Tausende Juden das Kriegsende in Berlin erlebten“ in „D“, Folge 7/8-1994)

Wie damals alle unmenschlichen Maßnahmen (nicht allein gegenüber Juden) ausschließlich von Parteistellen und Behörden ausgingen, machen die folgenden zwei Eintragungen Kleppers deutlich:

27. 0ktober 1931 „Die Menschen ... leiden sehr, wie dieser Krieg bei Militär und Bevölkerung ... eisern organisiert ist. Alles ist geleitet, geregelt, hier unterdrückt, dort hochgetrieben. Ein Eishauch liegt über der Volksseele. Es ist ein Triumph der Organisation und der Propaganda“ ...

Und gut zwei Jahre später unter dem 14. November 1941: „Im ,Reich‘ ein grausiger Artikel (von Dr.Goebbels) ,Die Juden sind schuld‘, dessen Grund und Anlaß offensichtlich sind: die Menschlichkeit, mit der die Bevölkerung auf den Gelben Stern und die Deportationen reagiert.“

Auch heute, 53 Jahre nach Kriegsende, besteht kein Anlaß zu der Befürchtung, die Deutschen könnten judenfeindlich werden, wenn erst einmal die völlig unwirklichen Darstellungen eines Gaskammerholocaust, befreit von politischen und strafrechtlichen Zwängen, ersetzt werden durch beweisbare Schilderungen des Unrechts, dem Juden ausgesetzt waren – seitens der Politik und der Behörden!

Die Wahrheit hat das letzte Wort ...

...auch wenn sie bisweilen dem Frosche gleicht, der, mit dem Kopf schon im Schlund des Reihers, mit seinen zarten Fingern doch dessen Hals so zäh zusammendrückt, daß der ihn herausgeben muß. Sie ist Gottes, darum ist sie unüberwindlich.

Daß mein Kommentar „Der Freispruch im Ettlinger Pfadfinderprozeß und seine Folgen“ (kkk–feder 15/16) rückblickend noch einer klärenden Ergänzung bedarf, zeigt mir nicht zuletzt das Echo, das er inzwischen gefunden hat.

Das eigentlich bedeutsame und sozusagen epochale war zweifellos das Urteil des Amberger Landgerichts vom 23.4.1997 mit dem letztinstanzlichen Freispruch eines „Auschwitz-Leugners“.

Diesem uneingeschränkten Amberger Freispruch gegenüber war der von Ettlingen mit seinem „in dubio pro reo“-Vorbehalt nur zweitklassig.

Daß ich dies nicht augenfällig genug auch von der Überschrift her zum Ausdruck bringen konnte, lag einfach am unmittelbaren Eindruck des Geschehens, unter dem ich damals schrieb.

Was ich im Verlauf des Ettlinger Prozesses erlebte, war empörendes Unrecht, unmittelbar und hautnah. An dessen Ende spürte ich eine große Ohnmacht, zweifelte aber keinen Moment daran, daß solch freche Vergewaltigung von Unschuld und Recht für die Verursacher nicht folgenlos bleiben konnte.

Als ich solch „ungeahnte Folgen“ ankündigte, wußte ich, daß die in Zusammenhang mit dem in Amberg erfolgten Freispruch stehen werden. Da aber dieser schon einen Tag vor Beginn des Ettlinger Prozesses verkündet worden war, die Strafe aber im allgemeinen „auf dem Fuße folgt“, erscheint auch hier der Weg der Gerechtigkeit zunächst etwas verschlungen.

Dennoch läßt die Reihenfolge eine strenge Gesetzmäßigkeit erkennen: Hätte mich nämlich die Willkür und denunziatorische Niedertracht im Zusammenhang mit der Strafverfolgung dieser Pfadfinder nicht so aufgebracht, dann hätte ich mich bestimmt nicht so bemüht, auch im Bekanntenkreis, deren Recht zu unterstützen.

Dann aber wäre mir auch die Nachricht über den Amberger Freispruch in der „Jungen Welt“, die ich selbst nicht beziehe, nicht zugetragen worden. Und, soviel läßt sich mit Sicherheit sagen, auch einen Kommentar mit Blick auf beide Ereignisse von Ettlingen und Amberg hätte ich dann nicht schreiben können.

Wichtig ist dazu noch eine ergänzende Feststellung:

Der in Ettlingen angeklagte ehemalige Pfadfindergeschäftsführer war in doppelter Weise unschuldig. Unschuldig wäre er gewesen, auch wenn er sich in der ihm vorgeworfenen Weise geäußert hätte. Das Grundsatzurteil des Amberger Landgerichts bestätigt dies zusätzlich. Doch – davon habe ich mich inzwischen restlos überzeugt – hatte sich dieser Mann zu der fraglichen Thematik tatsächlich nicht geäußert gehabt. Das Thema war bei diesen Pfadfindern tabu (daß gerade dies die Denunzianten auf den Plan gerufen haben dürfte, liegt in der Natur der Sache!).

Insofern aber ist dieser Ettlinger Fall nicht beispielhaft für alle anderen Fälle, in denen für geschichtliche Wahrheit Eintretende verfolgt wurden. Dieser Ettlinger Fall demonstriert aber, zu welchen Exzessen solche Verfolgung, wenn sie erst einmal im Gange ist, führt!

Der in Amberg Freigesprochene dagegen hatte sich für die restlose Aufklärung der sogenannten Auschwitz-Lüge bzw. gegen die damit in Zusammenhang stehende Gesinnungsverfolgung eingesetzt. Damit ist dieses Urteil exemplarisch für ungezählte andere Fälle dieser Art in Deutschland.

In seiner exemplarischen Bedeutung eingeschränkt wird dieses Amberger Grundsatzurteil auch keineswegs durch die Art, in der dieser Einsatz – mehr oder weniger öffentlich – geleistet worden war. Dies geht aus der Urteilsbegründung unmißverständlich hervor, wie sie auszugsweise in kkk–feder 15/16 (Seite 58) vorliegt.

Dort wird unter Bezug auf BVG-Beschluß vom 13.4.1994 festgestellt, daß die „Auschwitz-Lüge“ – also etwa die Aussage: Es gab in Auschwitz keine Gaskammern – dem Schutz von Art. 5 GG untersteht, „wenn sie nicht isoliert, sondern als Voraussetzung und im Zusammenhang mit einer wertenden Meinung (also auch positiv beurteilend und begründend) geäußert wird“.

Jederzeit erlaubt ist damit eine öffentlich geäußerte Feststellung wie diese: Das bislang nicht widerlegte Gutachten des Dipl. Chemikers Rudolf von 1991 beweist aus den dargelegten Gründen, daß die in Auschwitz als Gaskammern gezeigten Kellerräume weder jemals als Gaskammern benutzt wurden, noch auch dazu überhaupt hätten benutzt werden können.

Damit ist die Freiheit der Meinungsäußerung und – was das wichtigste ist – die Freiheit der Forschung auch im Bereich der Geschichte in Deutschland gerettet.

Jedenfalls nach Recht und Gesetz.

Noch ist der Einfluß der – aus welchen Gründen auch immer – zeitgeschichtlichen Tabuzwängen unterworfenen Medien nicht zu unterschätzen, die dieses Amberger Grundsatzurteil der Öffentlichkeit vorenthielten und es damit auch verhindert haben, daß der Anwalt des in Ettlingen angeklagten Pfadfinders davon Kenntnis erhielt, was ihn in Stand gesetzt hätte, seinem Mandanten zumindest noch den ehrenrührigen Freispruch „in dubio pro reo“ zu ersparen.

Auch die Nürnberger Justizpressestelle scheint hier zu blockieren. Sonst hätte sie mit dem Auszug des schriftlichen Urteils gegenüber dem „kukkuck“ auch dessen Geschäftsnummer genannt. Rechtswirksam kann nämlich auf solche Grundsatzurteile nur Bezug genommen werden, wenn sie inhaltlich und mit ihrem Aktenzeichen bekannt sind:

Az: 1 Ns 2 Jf 1859/97.

Dem Licht der Wahrheit kann das Auschwitz-Gaskammer-Holocaust-Dogma, an dem es nichts zu erklären oder zu verstehen gab, das nur unter nicht endender Erschütterung zu glauben war, auf Dauer nicht widerstehen. Sein Sturz, der nicht aufzuhalten ist, macht erst den Blick frei für das, was tatsächlich geschehen ist – in Auschwitz und anderswo, für Art und Ausmaß an menschlichem Leiden, für das es keine willkürlich abgrenzbaren Zuordnungen geben kann. Daß die Inhalte dieses Dogmas nachweisbar ursprünglich auf jüdische Quellen zurückgehen, ist, auch wegen deren biblischer Bezüge, bemerkenswert. Aber wirklich aktuell ist eigentlich die Frage, wie es geschehen konnte, daß sich die nichtjüdischen Repräsentanten in Deutschland auf allen Ebenen die unglaublichsten Darstellungen nicht nur widerspruchslos zu eigen gemacht, sondern sie auch so nachdrücklich vertreten haben, daß dies zu zwanghaft dogmatischen Formen mit totalitärem Charakter führen mußte.

Mit Auflagen aus der Besatzungszeit läßt sich dieses Phänomen nicht erklären. Übrigens auch nicht die Beflissenheit deutscher Strafverfolgungsbehörden, eine „Massenvernichtung in Gaskammern von Auschwitz“ selbst dann noch als „offenkundige Tatsache, die keines Beweises bedarf“, zu dekretieren, als aufgrund ernstzunehmender Berichte und nicht widerlegter wissenschaftlicher Gutachten wirklich nicht mehr zu ignorieren war, daß an diesem Gaskammerglauben nichts stimmen konnte. Das Verhalten deutscher Politiker und Regierungen in dieser Frage wird aber nachvollziehbar, wenn man sich bewußt macht, was staatliche Machthaber – auch sogenannte demokratisch legitimierte – auf der Grundlage einer allgemein gültigen Staatsräson (nicht nur) ihren Bürgern jederzeit an Opfern, aber auch an krassem Unrecht abverlangen und zufügen können. Was gemeint ist, erklärt der Kleine Brockhaus so:

Staatsräson, die Forderung, daß die Erhaltung und Entfaltung der staatlichen Sicherheit, Wohlfahrt und Macht den Vorrang vor religiösen, sittlichen und rechtlichen Ansprüchen besitze und daß Leben, Freiheit und Eigentum der Einzelnen um des Staatswohls willen beschränkt, im Notfall aufgeopfert werden müssen.

Diese fürchterliche Forderung machte sich nicht nur die Hitlerdiktatur – auch nach „demokratischer“ Auffassung völlig legitim – zu eigen. Nein, auch die Bonner Demokratie hat, ohne mit dieser überkommenen Staatsauffassung zu brechen, auf genau dieser Grundlage ihren neuen Staat eingerichtet. Konkret bedeutet dies etwa seit 1954, daß sich die Bundesrepublik an einem militärischen Rüstungsbündnis beteiligte, das für den sogenannten Verteidigungsfall Schläge nicht nur gegen den anderen Teil Deutschlands vorsah, wobei die Vernichtung einer beliebigen Millionenzahl von Menschen in Kauf genommen worden wäre. Berücksichtigt man dazu noch die dazugehörigen (selbstverständlich geheimen) sogenannten Notstandspläne, die für den „Verteidigungsfall“ auch Deportation und Internierung gefährlich oder hinderlich eingeschätzter Bevölkerungsteile vorsehen, dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen, warum diese politisch „Verantwortlichen“ es nötig hatten gegenüber einer Generation, die soeben erst Gewalt, Unrecht und Schrecken eines modernen Krieges überlebt hatte, nicht etwa das „gewöhnliche“ Unrecht ihrer politischen Vorgänger, das sie sich im „Notfall“ auch selbst zubilligen, anzuprangern, sondern diese mit allen verfügbaren Möglichkeiten jenseits jeder realen Vorstellung zu verteufeln.

Geeignete „Zeitgeschichtler“, die diese Aufgabe besorgten, wurden gefunden. Und die sogenannten freien Medien, die sich vom herrschenden System in vielfältiger Weise begünstigt wissen, zogen mit vollen Registern mit.

Alles Unheil in Verbindung mit dem NS, wie immer es am Ende von einer allein an der Wahrheit orientierten Geschichtsforschung noch aufgezeigt werden mag – soviel steht von vornherein fest – läßt sich nur im Zusammenhang mit dem Krieg von 1914 bis 1945 begreifen. Und die Schuld an allen dabei verübten Verbrechen – daran gibt es ebenfalls keinen Zweifel – verteilt sich auf die Schultern aller daran beteiligten politisch Einflußreichen und Mächtigen.

Gott hat den Krieg zwar zugelassen. Aber Kriegsherr war Gott nicht. Sonst wäre Gott auch verantwortlich für die dabei verübten Verbrechen. Der Krieg selbst ist das Verbrechen schlechthin.

Und wenn man von einem „heiligen Krieg“ sprechen will, muß man sich jedenfalls bewußt sein, daß darunter nur ein „Krieg“ mit dem „zweischneidigen Schwert des Geistes“ zu verstehen sein kann.

Im übrigen wird die Wahrheit darüber, daß es einen heimtückischen Völkermord „in Gaskammern von Auschwitz“ tatsächlich nicht gegeben hat, nicht allein einer Verständigung und weiteren Annäherung zwischen nichtjüdischen Deutschen sowie deutschen und ausländischen Juden dienen.

Da vor allem dieser „Völkermord in Gaskammern“ als Grund dafür angeführt wird, daß die Gegner des damaligen Deutschland keine andere Wahl als die bedingungslose Kriegführung gehabt hätten, erweist sich zugleich dieses Argument als falsch.

Und bei weiterem Nachdenken darüber wird man einsehen, daß auch der 2. Weltkrieg mit seinen Folgen vermeidbar gewesen wäre. Die Judengegnerschaft Hitlers wurde nachgewiesenermaßen von der übergroßen Mehrheit der Deutschen nicht geteilt.

So wäre mit Sicherheit auch seine gegen die Juden gerichtete Politik am Ende gescheitert, wenn sich die übrigen Mächte mehr um den Frieden und um Gerechtigkeit bemüht hätten gemäß der Forderung des Propheten Jesaja:

„Lernt Gutes zu tun, sorgt für Gerechtigkeit, haltet die Gewalttätigen in Schranken“ (1,17). Auch den Hinweis auf böse Absichten der Gegenseite läßt Jesaja nicht gelten, denn er fährt fort: „Ihr wollt nicht hören, was ich euch sage, und verlaßt euch auf Gewalt... Wenn ihr zu mir umkehrt (zu der von Gott gewünschten Ordnung) und stillhaltet, dann werdet ihr gerettet. Wenn ihr gelassen abwartet und mir vertraut, dann seid ihr stark. Aber ihr wollt ja nicht... Ihr; sagt: ,Auf schnellen Rennern wollen wir reiten!‘“ (30,12 ff).

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