Deutschland
Schrift für neue Ordnung


INHALTSVERZEICHNIS 3/4-99

VOLK-NATION-EINHEIT

ZEITGESCHEHEN

RECHT

WIRTSCHAFT


VOLK - NATION - EINHEIT


Amsterdam: Europa verabschiedet sich von der Demokratie

Im Oktober 1997 trafen sich die Vertreter euroskeptischer Parteien zu Beratungen über den Amsterdamer Vertrag, den Nachfolger des Maastrichter Vertrages. Ergebnis: Wenn die Beschlüsse von Amsterdam ratifiziert werden, beschleunigen sich Demokratieabbau, Zentralisierung, Bürokratisierung und Einschränkung der Meinungsfreiheit in der EU. Noch hält die Öffentlichkeit in Deutschland den Vertrag von Amsterdam für harmlos. Sie täuscht sich.

An der Tagung, die in den Räumen des Dänischen Parlamentes in Kopenhagen stattfand, nahmen liberale und konservative Parteien aus der EU, Norwegen und Mittel- und Osteuropa teil. Deutschland war durch den Bund Freier Bürger vertreten.

Höhepunkt in Kopenhagen waren die Referate zweier Europa-Spezialisten: des belgischen Rechtsanwaltes Fernand Keuleneer und des britischen Rechtsanwaltes Martin Howe QC (Queen's Council). Wesentliche Inhalte:

Der in Amsterdam am 2. Oktober 1997 unterzeichnete Vertrag schreibt den Maastrichter Vertrag fort. Er muß noch in jedem Mitgliedsstaat ratifiziert werden.

In Frankreich wird sich das Verfassungsgericht mit dem Vertrag, der neue Beschränkungen der nationalen Souveränität vorsieht, befassen. In Dänemark wurde er im Mai 1998 dem Volk zur Abstimmung vorgelegt und mit Mehrheit angenommen. Hätten die Dänen Nein gesagt, hätte der Vertrag nicht in Kraft treten können, und Neuverhandlungen wären nötig geworden (sofern nicht alle ratifizieren, ist der Vertrag automatisch hinfällig.)

Amsterdam ist ein neuer großer Schritt auf dem Weg zum europäischen Einheitsstaat: innerhalb von fünf Jahren werden die Binnengrenzen durch eine gemeinsame Außengrenze ersetzt, wird die Einwanderungspolitik vereinheitlicht, werden einheitliche EU-Visa für Ausländer ausgestellt, wird die Asylpolitik vergemeinschaftet. (Die Bayerische Staatsregierung hat bereits die Befürchtung geäußert, daß dann z.B. die in Frankreich lebenden Algerier nach Deutschland kommen und hier Sozialhilfe beanspruchen könnten!!)

Der Amsterdamer Vertrag schafft 16 neue Politikfelder, über die in Brüssel mit qualifizierter Mehrheit abgestimmt wird. Qualifizierte Mehrheit statt Einstimmigkeit – dies ist das Instrument, mit dem einzelne europäische Staaten (theoretisch eben auch Deutschland) zu etwas gezwungen werden können, das sie ablehnen und das ihren Interessen widerspricht. Besonders interessant: Künftig wird die EU nicht nur über Beschäftigungspolitik und Chancengleichheit, sondern auch über statistische Fragen mit Mehrheit entscheiden. (Bekanntlich spielt die Manipulation von Statistiken eine entscheidende Rolle bei der Feststellung, wer die Maastricht-Kriterien erfüllt hat!!)

Der Amsterdamer Vertrag stärkt die Befugnisse des Europäischen Parlamentes, obwohl dieses kein Staatsvolk vertritt und nicht aus gleichen Wahlen (one man, one vote) hervorgeht – also keine demokratische Volksvertretung darstellt. Über 27 neue Themenbereiche darf dieses Scheinparlament künftig zusammen mit dem EU-Rat entscheiden. Dies kann nur zu mehr Zwang und Gleichschaltung in Europa führen, hat sich doch das Europäische Parlament bisher stets auf die Seite der Zentralisten geschlagen.

Für äußerst bedenklich hält es Rechtsanwalt Martin Howe, daß Amsterdam die EU-Regierungen zu einer gemeinsamen Politik verpflichtet, um „Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu verhindern und zu bekämpfen". Howe warnte eindringlich vor Einschränkungen der Meinungsfreiheit in Europa und fragte: „Wie viele echte Gegner einer europäischen Zentralisierung könnten unter die europäische Definition von Fremdenfeindlichkeit fallen? Warum üherhaupt ist es notwendig, auf europäischer Ebene auf diese Weise tätig zu werden?"

Im Maastrichter Vertrag hieß es noch in Artikel F (1), die EU habe die nationalen Identitäten der Mitgliedsstaaten zu respektieren. Dies rutscht jetzt an die dritte Stelle und wird zu F (3). Statt dessen rücken die „Menschenrechte"zur ersten Stelle auf. Das klingt gut, geschieht aber mit politischen Hintergedanken. Denn die „Menschenrechte" sind ein dehnbarer Begriff, lassen sich leicht politisch instrumentalisieren (s. Politik gegenüber den Kurden im Gegensatz zur Politik gegenüber den Albanern im Kosovo – Kö.) und sind für einen derartigen internationalen Vertrag ganz ungewöhnlich. Howe schilderte, wie – ein ganz ähnlicher Vorgang – das 14. Amendment in den USA (=Verfassungsergänzung) vom Obersten Gerichtshof dazu benutzt wurde, die Zuständigkeiten der Einzelstaaten zu beschneiden.

Von langfristig großer Bedeutung könnte es sein, daß auch der Amsterdamer Vertrag die Möglichkeit eines Austrittes nicht zuläßt. Niemand, der einmal in der EU ist, darf sie wieder verlassen. (In den USA brach der Bürgerkrieg aus, nachdem der Süden – der Hauptfinanzier der US-Gemeinschaftskasse – aus der Union ausgetreten war. Der Süden wurde daraufhin vom Norden angegriffen). Noch interessanter: es kann auch niemand aus der EU ausgeschlossen werden. Statt dessen wird es möglich sein, einem mißliebigen Staat der EU die Rechte aus dem Amsterdamer Vertrag abzuerkennen einschließlich des Rechtes, sich an Abstimmungen zu beteiligen. Howe nannte dies die „Lynch-Mob-Klausel" im Amsterdamer Vertrag: Sobald ein EU-Staat rechtlos gestellt wird, ist der Weg zum Europäischen Gerichtshof für ihn ausdrücklich ausgeschlossen. Howe wörtlich: „Daß sich ein souveräner Staat seine Rechte aus dem Vertrag auf diese Weise nehmen lassen muß, ist unvereinbar mit seinem Status als unabhängige Nation!"

Auch Rechtsanwalt Keuleneer aus Belgien befaßte sich in einem brillanten Referat mit der scheinbar unaufhaltsamen Entwicklung der EU zu einem zentralisierten, undemokratischen, illiberalen Einheitsstaat. Eine Entwicklung, die mit Hilfe des Amsterdamer Vertrages mit kalter Absicht vorangetrieben werde, ohne daß dies die europäische Öffentlichkeit merke. Keuleneer belegte an Hand von Textstellen, wie der Amsterdamer Vertrag eine „Machtverschiebung hin zum Europäischen Gerichtshof" (EuGH) in Gang setzt. Die Befugnisse des EuGH, der regelmäßig zu Gunsten des Brüsseler Zentralismus entscheidet, werden über den Vertrag von Rom hinaus erweitert. „Der EuGH kann weiter gehen als die EG-Kommission in Brüssel."

Konkret bedeutet das: Unter Bezugnahme auf „Menschenrechte" und „Gleichheit" kann der EuGH neue zentralistische Maßnahmen durchsetzen, die sich die EG-Kommission (noch) nicht zutraut und die der EG-Rat (wo die Regierungen Sitz und Stimme haben) möglicherweise nicht einmal ergreifen würde. „Das ist eine folgenschwere institutionelle Verschiebung innerhalb der EU", so Keuleneer.

Schade, daß die deutsche Presse von all dem nichts weiß, besser: nichts wissen will. So ist das Interesse am Amsterdamer Vertrag hierzulande gleich Null.

(Nach „Deutschlandbrief", Nr.12/97

Anmerkung:

Obwohl das Ganze eine Neuauflage des Zentralkomitees Moskauer Prägung ist – denn Demokratie oder gar Volksbegehren oder Volksentscheid finden nicht statt, die 20 Kommissare werden nicht gewählt, sondern vom EU-Parlament bestätigt, nicht von den Völkern, eine demokratische Kontrolle findet nicht statt –, sieht die veröffentlichte Meinung keine Veranlassung, aus Sorge um die Demokratie Alarm zu schlagen!! Das aber läßt erkennen, daß ihre Aufgabe offensichtlich allein darin besteht, auf allen Politik-Feldern der Massenverdummung zu dienen.

Ihre Haltung wird verständlich, wenn man den Bericht des Untersuchungsausschusses des US-Senats in Washington zur Hand nimmt, der amtlich feststellt, daß eine ganze Reihe westdeutscher Zeitungen mit amerikanischen Geldern „unterstützt" wurde.

Nach den Feststellungen des Senats-Untersuchungsausschusses erhielten

„Frankf. Rundschau", Frankf.

1 600 000 DM

„Nordwest-Zeitung", Oldenbg.

250 000 DM

„Die Welt", Hamburg

1 000 000 DM

„Lüb. Nachrichten", Lübeck

250 000 DM

„Westdeutsche Allg. Zeitung"

600 000 DM

„Trierisch. Volksfreund", Trier

250 000 DM

„Hess. Nachrichten", Kassel

600 000 DM

„Westfalenzeitung", Bielefeld

250 000 DM

„Südd. Zeitung", München

500 000 DM

„Westfä. Rundschau", Dortm.

250 000 DM

„Südkurier", Konstanz

500 000 DM

„Der Allgäuer", Kempten

230 000 DM

„Hamb. Morgenpost" Hambg.

450 000 DM

„Gießener Freie Presse",Gießen/Lahn

160 000 DM

„Hann. Presse", Hannover

400 000 DM

„Kölnische Rundschau", Köln

400 000 DM

„Braunschweiger Zeitung",Braunschweig

150 000 DM

„Die Rheinpfalz", Neustadt

400 000 DM

„Schwäb. Tagebl.", Tübingen

400 000 DM

„Das Volk", Freiburg

150 000 DM

„Weserkurier", Bremen

400 000 DM

„Der Volkswille", Schweinf.

150 000 DM

„Darmstädt. Echo", Darmstadt

300 000 DM

„Neue Württemb. Zeitung",Göppingen

125 000 DM

„Flensb. Tagebl.", Flensbg.

300 000 DM

„Freie Presse", Bielefeld

250 000 DM

„Die Freiheit", Mainz

100 000 DM

„Hamb. Freie Presse", Hambg.

250 000 DM

„Schwäbische Post", Aalen

100 000 DM

„Main-Echo", Aschaffenburg

250 000 DM

„Aachener Volkszeitung",Aachen

50 000 DM

„Neue Ruhr-Zeitung", Essen

250 000 DM

.... Wer gekauft ist, ist nicht mehr frei. Er kann nicht mehr nur die Wahrheit schreiben, sondern er wird das veröffentlichen müssen, was die Geldgeber verlangen und was diesen nützlich ist. Wie es in der ehemaligen DDR nur eine östliche und keine deutsche Presse gab, so wird die öffentliche Meinung in der Bundesrepublik westlich gesteuert.

Kö.

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Durch Doppelstaatler zu einem anderen Volk – Teil I

„Ich hörte später Bruder Otho... sagen,
daß ein Irrtum erst dann zum Fehler würde,
wenn man in ihm beharrt.''

(Ernst Jünger, Auf den Marmorklippen)

Heinrich Lummer
Senator a-D.
Mitglied des Deutschen Bundestages a.D.

Als im Juni 1951 beim Aufstand in der DDR offenkundig wurde, daß die Regierung das Volk nicht hinter sich hatte, meinte Berthold Brecht zynisch, da müsse sich die Regierung eben ein neues Volk wählen. Eine solche Wahlchance ist nur wenigen Regierungen vergönnt. Aber durch Vertreibung und Einwanderung ist immer wieder versucht worden, ein Land zu „populieren", d.h. sich überhaupt eine Bevölkerung zu schaffen oder durch Vertreibung die nicht genehme Bevölkerung los zu werden. Das haben die Tschechen nach dem zweiten Weltkrieg getan, und das hat Honecker getan, als er Regimegegner wie Biermann ausreisen ließ. Aus der Sicht der Betroffenen kam man seine Heimat verlieren durch Vertreibung, aber auch durch Masseneinwanderung. Im Grenzfall wird dann die ehemals autochthone Bevölkerung durch die Migranten dominiert, zur Randgruppe und schließlich zum Verschwinden gebracht. Insofern tauchten am Ende des zweiten Weltkrieges auf Seiten der Sieger, die ja das Ziel hatten, Deutschland auf Dauer niederzuhalten, Pläne auf, sich dabei der Bevölkerungspolitik zu bedienen. Stalin formulierte 1942, eines der wesentlichen Kriegsziele sei die „Abschaffung ethnischer Exclusivität". Im Falle Deutschlands lasse sich dieses Kriegsziel „nur durch die Masseneinwanderung von Millionen Ausländern aus fernen und fremden Kulturkreisen erreichen".

Ein amerikanischer Professor Namens Ernest A. Hooton, der sich als Berater Roosevelts verstand, meinte 1943 in einer Zeitschrift: „Während der Besatzungszeit müßte die Einwanderung und Ansiedlung von ausländischen Männern in den deutschen Staaten gefördert werden." Auf diese Weise sollte das deutsche Volk, sollten die „willigen Vollstrecker" geschwächt oder bis zur Unkenntlichkeit mutiert werden. Ihre Identität sollte verwandelt und gelöscht werden. Unbeschadet der Frage, ob dies eine Umsetzung des Siegerwillens war, jedenfalls ist es zu ,,dieser Migration nach Deutschland gekommen. Die USA haben im übrigen die türkische Wanderung nach Deutschland bis heute gern gesehen.

Auf diesen Gesamtzusammenhang sollte hingewiesen werden, wenn nun eine deutsche Regierung sich anschickt, ein neues Volk zu wählen. Wie gesagt, die Chance hat man selten. Die jetzige Regierung hat sie. Man eröffne den in Deutschland lebenden Ausländern die Chance, Deutsche zu werden, damit sie wählen können, und Ausländer zu bleiben. Und schon hat man Hunderttausende, wenn nicht Millionen dankbarer Wähler. Die Masseneinwanderung wird um die Masseneinbürgerung ergänzt.

Dadurch wird der schon vorhandene Schneeballeffekt im Sinne weiterer Einwanderung verstärkt. So schafft man Schritt um Schritt ein neues Volk. Aber dieses neue Volk wird immer weniger deutsch sein. Tatsächlich wirft das beabsichtigte neue Ausländerrecht die Grundlage nach der deutschen Identität auf. Das Volk als Souverän und die Nation als Schicksals- und Verantwortungsgemeinschaft wird durch die beabsichtigte Politik in Frage gestellt.

Diese beabsichtigte Politik wird nicht nur durch das Ziel der doppelten Staatsangehörigkeit als Regelfall gekennzeichnet. Sie sieht auch eine sogenannte Altfallregelung vor. Ob die derzeitige Asylregelung, die von vielen Sozialdemokraten und den Grünen als Abschaffung des Asylrechts verstanden wird, Bestand haben wird, ist eine offene Frage.

Trotz der Äußerung des Bundesinnenmnisters, wonach eine weitere Zuwanderung sozial nicht vertretbar wäre, war bisher von Maßnahmen, die geeignet wären, den Zuzug zu bremsen, nicht die Rede. Vielmehr muß damit gerechnet werden, daß der Zustrom von Ausländern sich durch eben diese Politik, die angeblich dem Ziel der Integration dient, verstärken wird. Und klar bleibt der Zusammenhang: Je größer die Zuwanderung, desto schwerer die Integration. Genauer gesagt: Wenn es nicht gelingt, die Zuwanderung kontrollierend einzuschränken, wird Integration nicht gelingen. Dann kann es nur noch separat existierende Kulturen in Deutschland geben mit all dem Konfliktpotential, das international hinreichend bekannt ist.

Doppelte Staatsangehöriekelt ist für Ausländer nicht wesentlich

Die Heftigkeit der Diskussion um die doppelte Staatsangehörigkeit erweckt den Eindruck, als sei dies für die hier lebenden Ausländer eine existentielle Frage. Dies ist mitnichten der Fall. Früher wurde namentlich von den Türken ins Feld geführt, sie würden bei Aufgabe der türkischen Staatsangehörigkeit insofern benachteiligt, als sie Einschränkungen im Erbrecht auf sich nehmen müßten. Selbst wenn dies zuträfe, wäre das kein Grund, das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht, sondern das türkische Erbrecht zu verändern. Nachdem dies inzwischen geschehen ist, bleibt letztlich nur ein Argument übrig: Die hier lebenden Ausländer, insbesondere Türken, wünschen Doppelstaatler zu werden, weil sie nicht bereit sind, die türkische Staatsangehörigkeit aufzugeben. Den einbürgerungsunwilligen Ausländern sollen vermeintlich unzumutbare Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Für diesen Wunsch gibt es verschiedene Motive, die allesamt nicht akzeptabel sind. Man ist stolz darauf, Türke zu sein, und will deshalb die Staatsangehörigkeit nicht aufgegeben. Es gibt familiären Druck, Türke zu bleiben. Man will seine Existenz bewußt in zwei Kulturen leben. Man will die Vorteile beider Staatsangehörigkeiten in Anspruch nehmen. Dergleichen kann als ernsthaftes Argument nicht verfangen. Vielmehr bestätigt es einmal mehr, daß eine wirkliche Integration nicht gewünscht wird. Insofern ist es erstaunlich daß deutsche Parteien hier einen Konflikt aufbauen. Es gibt kein erkennbar deutsches Interesse für die doppelte Staatsangehörigkeit. Aber es gibt offenbar Deutsche und deutsche Parteien, denen nichts mehr am Herzen liegt, als in vorauseilendem Gehorsam die Wünsche von Ausländern zu erfüllen. Dies allerdings ist nicht Ausdruck einer ausgemachten Liebe zu den Ausländern, sondern ein Reflex ihrer Abneigung gegenüber dem eigenen Lande. Man muß nur folgende Zitate zur Kenntnis nehmen und weiß, worum es geht.

Jutta Ditfurth, linke Alternative: „Ich bin nicht stolz, Deutsche zu sein... Deutschland ist zum Kotzen."

Der Journalist Niklas Frank: „Unsere Mütter, die Weiber. Verdorben haben sie uns. Sie putzten die Peitschen fürs KZ und schickten die Männer ins Verbrechen. Sie ließen Juden verrecken und hatten Lust am Krieg, weil er die Männer entfernte. Sie blühten auf, als ihre Männer und Söhne starben. Wenn sie redeten, logen sie. Ohne Weiber kein Hitler, ohne Weiber kein Auschwitz."

Der christdemokratische Politiker Heiner Geißler : „Wir müssen Lobbyisten für die Ausländer sein. Denn heute muß es der Hans nicht länger mit der Grete treiben."

Rockröhre Nina Hagen: „Das Wort Deutschland bringt mich um den Verstand."

Fernsehmoderatorin Elke Heidenreich angesichts der deutschen Wiedervereinigung: „Die umhäkelten Klorollen West mischen mit den umhäkelten Klorollen Ost".

Der Sozialpädagoge Professor Heinsohn von der Bremer Universität über den Ausländerzustrom: „Ein vielfältiges Gemisch, das einander mehr Anregung und Abwechslung bereiten könnte, als die Öde massiver Teutonenhaufen."

Der Literat Krämer-Bardoni: „Am besten wäre es gewesen, Deutschland hätte sich 1945 aufgehängt."

Der Schriftsteller Arno Schmidt: „Die Deutschen sind doch immer derselbe unveränderbare Misthaufen, ganz gleich welche Regierungsform. Schließlich ist es ja auch wirklich egal, ob der Kuhfladen rund oder ins Quadrat getreten ist – Scheiße bleibt es immer."

Der Liedermacher Degenhart: „Bei Siegen von Boris Becker oder der deutschen Fußballmannschaft fühle ich mich an die Siegesfanfaren und Sondermeldungen von Hitler erinnert."

Der Schriftsteller Rolf Italiaander: „Im Blut vieler Deutscher ist noch das Erbe des Nationalsozialismus virulent, nicht nur in jenen, die ihn leibhaftig erleben mußten, sondern auch in ihren Kindern."

Der Verleger Helmut Kindler: „Die Deutschen sind gezeichnet, das D-Schild am Auto ist ihr Judenstern."

Der frühere sozialdemokratische Oberbürgermeister von Frankfurt am Main von Schoeler: „Auschwitz ist Deutschlands Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft."

Der Literat Joseph von Westphalen: „Der Deutsche ist der widerlichste Typus des Zweibeiners, den die menschliche Rasse bisher hervorgebracht hat."

Zumindest die Mehrheit der Grünen will aufgrund einer Deutschland als Wille und Vorstellung ablehnenden Haltung überhaupt keine Integration von Ausländern, sondern Parallelkulturen im Sinne einer multikulturellen Gesellschaft. Sie haben nichts dagegen, daß Deutschland sich in multikulturelle Parallelgesellschaften auflöst. Das wirkliche Ziel ist nicht die Integration von Ausländern, sondern die Desintegration Deutschlands. Schon in der Asyldiskussion bis zum Jahre 1991 wurde deutlich, daß große Teile der Linken ein problematisches Verhältnis zu ihrem eigenen Volk haben.

Die „Ausländerfreundlichkeit" ist bei vielen Linken nichts anderes als ein Ausdruck von Inländerfeindlichkeit. Dies erkannte selbst der Kommentator der Iinksalternativen Tageszeitung: „Als Deutscher stets lautstark den eigenen Antirassismus zu intonieren kann offensichtlich zu notorisch gutem Gewissen verführen und gegen Selbstzweifel immunisieren. Der Verdacht liegt nahe, daß es die aus dem eigenen Vorhutbewußtsein gespeiste Inländerfeindlichkeit ist, die manche deutschen Antirassisten in erster Linie treibt. Die Ausländerfreundlichkeit, die so tapfer wirkt, ist bloß abgeleitete Funktion!"

Schon in der Debatte um die Wiedervereinigung wurde der Nationalmasochismus deutlich, der sich bei Linksintellektuellen wie Günter Grass in der These manifestierte, Deutschland habe wegen Auschwitz das Recht zur Wiedererlangung der nationalen Einheit verwirkt. Glücklicherweise konnten Grass und andere Linksintellektuelle – genannt seien hier nur Jürgen Habermas und Walter Jens – die Wiedervereinigung nicht verhindern. Deshalb sinnen sie nun nach anderen Möglichkeiten, den deutschen Nationalstaat zu überwinden. Die Vision heißt „multikulturelle Gesellschaft" und soll über eine bedingungslose Öffnung der Grenzen realisiert werden. Berücksichtigt man die Tatsache, daß der Anteil der Deutschen an der Bevölkerung der Bundesrepublik schon aufgrund der demographischen Entwicklung Jahr für Jahr sinkt, dann hätte eine bedingungslose Öffnung der Grenzen die Folge, daß die Deutschen in absehbarer Zeit zur Minderheit im (dann nicht mehr) eigenen Land würden.

Deutschland soll den Deutschen genommen werden. Ob man das Landnahme, Überfremdung oder Unterwanderung nennt, tut nichts zur Sache. Das Phänomen des Nationalmasochismus ist nicht neu. Neu ist die Dimension, denn man kann sich leider nicht mehr damit beruhigen, daß sich solche Haltungen auf kleine Zirkel beschränken.

Für einen Teil der politischen Linken wurde genau diese Frage nach dem Fortbestehen des deutschen Volkes und seinem Staat zur Gretchenfrage. Hier schieden sich die Geister. Hier bewirkte die Wende auch die Abwendung mancher Linken von ihrer Vergangenheit Zu diesen Linken gehören u.a. Peter Furth, Bernd Rabehl und Horst Mahler. Während der Wende schrieb Peter Furth die Sätze: „Völker haben offenbar eine eigene, von Ideologien und totalitärer Herrschaft unäbhängige Dauer; erst in diesem Augenblick stehen die Deutschen wirklich vor der Frage, wie sie sich zur europäischen Normalität verhalten sollen, zu dem Recht nämlich, die volkliche Existenz als Nation, d.h. als Souverän eines einheitlichen politischen Körpers zu bewahren." Horst Mahler verfaßte jüngst einen leidenschaftlichen Appell, der das Ziel hat, das deutsche Volk vor der Auflösung zu bewahren.

Deutsches Staatsangehörigkeitsrecht ist nicht veraltet

Oft wird auch gesagt, das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht bedürfe einer gründlichen und grundsätzlichen Überprüfung, Mit seinem Festhalten am sogenannten jus sanguis sei es vorsintflutlich und bedürfe einer gründlichen Remedur. Demgegenüber ist festzuhalten, daß in Deutschland kein reines Abstammungsprinzip existiert. Viele Nichtdeutsche sind in den letzten Jahrzehnten ohne Probleme eingebürgert worden. Hier wird lediglich eine bestimmte Wartezeit verlangt. Im Gegensatz zu anderen Ländern werden in Deutschland nicht einmal ausreichende Sprachkenntnisse verlangt, so daß ein Zustand existiert, der durchaus problematisch ist. Von deutschstämmigen Aussiedlern verlangen wir inzwischen Sprachprüfungen, bevor sie nach Deutschland kommen, während hier lebende Ausländer ohne solche Sprachnachweise Deutsche werden können. Es leben Hunderttausende in Deutschland, die längst hätten Deutsche werden können, wenn sie es denn nur wollten. Aber das eben wollen sie nicht – es sei denn, sie behalten die alte Staatsangehörigkeit. Insofern ist das jus sanguis kein Hindernis, die deutsche Staatsangehörigkeit zu erwerben. Vielmehr geht es nur darum, bestimmten Ausländern ohne Not die besondere Gunst zu gewähren, zwei Pässe haben zu dürfen. Gewiß gibt es auch Fälle, da muß man bereit sein, die doppelte Staatsangehörigkeit hinzunehmen. Dies trifft für jene Personen zu, die die Voraussetzungen erfüllen, Deutsche zu werden, und sich redlich darum bemüht haben, aus der alten Staatsangehörigkeit entlassen zu werden, ohne daß der Herkunftsstaat sie entläßt. Dies trifft z. B. für viele Iraner zu, weil dieser Staat sich regelmäßig weigert, die Entlassung zu gestatten. Der Erwerb der deutschen Staatsangehönigkeit ist insofern an zwei Voraussetzungen gebunden. Einmal erwarten wir die Entlassung aus der bisherigen Staatsangehörigkeit, zumindest das redliche Bemühen darum. Zum anderen muß der Betroffene vor der Einbürgerung einen erfolgreichen Integrationsprozeß durchlaufen haben. Demgegenüber will die rot-grüne Koalition die deutsche Staatsangehörigkeit ohne Voraussetzungen zum Nulltarif vergeben. Sie wird dem Ausländer auf Wunsch nachgeschmissen. Es kann jeder Hergelaufene Deutscher werden, ohne die Sprache und Kultur zu kennen, geschweige denn sich zu unserem Staat zu bekennen. Das ist nun wirklich eine Chuzpe und käme wie Professor Isensee zu Recht meint, einem „Staatsstreich" durch das Parlament gleich. Der Wert der Staatsangehörigkeit wird gestrichen und damit letztendlich der jetzige deutsche Staat. Man fragt sich welche Motivation dahinter steckt. Die Integration kam es nach Lage der Dinge nicht sein. Vielleicht werden die Motive ein wenig deutlicher, wenn man sich daran erinnert, daß diejenigen, die seinerzeit bereit waren, eine separate DDR-Staatsangehörigkeit zu akzeptieren, weil sie sich mit der Teilung Deutschlands abgefunden hatten oder sie wirklich wollten, nun die nämlichen sind, eine „Discountstaatsangehörigkeit im Doppelpack" für Türken zu akzeptieren. Beides lief darauf hinaus, Deutschland zu liquidieren, sei es durch Teilung oder Übergabe an Ausländer.

Offenbar mangels zutreffender Argumente führen die Gegner der Bürgerbefragung zwei Einwände ins Feld. Einerseits meinen sie, die Befragung sei fremdenfeindlich, andererseits verweisen sie auf den Beifall falscher Freunde. Natürlich werden alle integrationsunwilligen Ausländer, die sich den Doppelpaß von Herzen wünschen, keine Freude empfinden, wenn eine deutsche Partei sich gegen den Doppelpaß entscheidet. Aber das Ziel und der Inhalt der deutschen Politik kann nicht darin bestehen, Dinge zu tun, die Ausländern gefallen. Wer die Wünsche gerade integrationsunwilliger Ausländer zum Maßstab deutscher Politik erhebt, der irrt nicht nur, der ist kein Freund der Deutschen. Was Vaterlandsverrat ist, weiß ich nicht so genau. Daß eine solche Haltung und Politik eben nicht deutschfreundlich ist, das allerdings ist klar. Nun ist es in der Tat so, daß Gruppen und Personen des rechten Spektrums die von der CDU/CSU geplante Befragung gutheißen. Nun erwartet man von der CDU/CSU nicht mehr und nicht weniger als die Aufgabe des Mittels, weil Beifall von der falschen Seite kommt. Über Martin Walsers Rede ist viel geredet worden. Die Meinungen gehen auseinander. Ich denke, er hat recht. In jedem Falle hat er nicht deshalb unrecht, weil Herr Frey ihm recht gibt. Sowohl Hitler als auch Stalin haben Entscheidungen getroffen, denen man zustimmen kann. Sowohl die PDS wie die DVU zollen anderen gelegentlich Beifall. Dieser Beifall adelt nicht. Aber er widerlegt auch nicht. Indessen handelt der im höchsten Grade unseriös und widerlich, der das Argument des Beifalls von falscher Seite benutzt.

Fortsetzung folgt

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Doppelte Staatsbürgerschaft –

in unseren Medien falsch dargestellt

Dr. E. Bartsch

... Da sagte der Moderator (Name von mir nicht festgehalten), er verstehe nicht, warum es hier so ein Theater wegen dieser doppelten Staatsbürgerschaft gäbe, die meisten Länder hätten sie schon lange, z. B. England, Frankreich, Kanada, die USA und noch andere europäischen Länder. Ich bin immer noch echt erschrocken, denn daß ein offizieller Sprecher so eine ungeheure Lüge am Fernsehen sagen darf – oder sogar soll –, das hätte ich dumbe Deutsche immer noch nicht für möglich gehalten. Da Marokko so etwas wie eine französische Kolonie ist, so ist jeder Marokkaner automatisch französischer Staatsbürger. In Kanada und den USA hat es nie eine doppelte Staatsbürgerschaft gegeben... da weiß ich aus persönlicher Erfahrung ein Lied zu singen. Als ich, um meinen Posten behalten zu können, die US-Staatsbürgerschaft annahm, da lief ich durch folgende Stufen:

  1. Man sucht an.
  2. Man bekommt den Bescheid, daß man sie bekommt, wenn man folgende Auflagen erfüllt (eine Kollegin von mir, eine Deutsche aus Kroatien, wurde zweimal abgewiesen... erst mit Hilfe eines Anwaltes gelang es ihr, Staatsbürgerin zu werden):

So sieht das aus, noch heute! Wie kann dieser Mann behaupten, die Amerikaner kümmerten sich nicht darum, welche Staatsbürgerschaft man noch habe. Entweder ist er ein unverschämter Lügner, was ich annehme, oder aber er ist „unkundig", was ebenso schlimm ist. Denn viele Menschen werden ihm geglaubt haben.

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ZEITGESCHEHEN


Peterchens Mondfahrt

Sensation oder Märchen

H. W. Woltersdorf

Am 20. Juli 1969 ist das Märchen von Peterchens Mondfahrt Wirklichkeit geworden. Unglaublich! Fantastisch! Sensationell! Der erste Mensch betritt den Mond. Sein Name ist unvergeßlich: Neill Armstrong. Voller Spannung haben wir damals vor dem Bildschirm gesessen und das wunderbare Ereignis auf uns wirken lassen, stolz auf diese Leistung; denn dahinter stand doch Wernher v. Braun, der Konstrukteur der ersten deutschen Raketenwaffen.

Der größte Teil dieses sensationellen Ereignisses spielte sich zwar in den Bodenstationen ab, im Funksprechverkehr, der in der Praxis erkennen ließ, daß die sich mit 300 000 km/sec ausbreitenden Funkwellen über eine Sekunde benötigten, bis sie in der Mondfähre oder von dort auf der Bodenstation ankamen.

Der berühmte erste Schritt

Großaufnahmen von der Mondoberfläche. Bilder wie durch mein Fernrohr mit über 200-facher Vergrößerung. Dann die Meldung, daß die Landung geglückt sei. Wir klatschten Beifall. Natürlich war diese Landung selbst nicht zu sehen; denn es war ja kein Kameramann auf dem Mond, der sie hätte filmen können. Dann öffnete sich die Luke der Mondfähre, und ein Astronaut, eben jener Neill Armstrong, kletterte eine Leiter hinunter und setzte seinen Fuß auf den Mond, seinen Astronautenschuh mit den markanten Rillen in der Sohle. Dann sah man den Fußabdruck in der dicken, weißen Staubschicht.

Ich wollte meiner Verwunderung darüber Ausdruck geben, daß doch die Bremsraketen der Mondfähre den Staub weggeblasen, wenn nicht gar durch die Hitze geschmolzen haben müßten, doch meine Gäste wollten mein kritisches Gemecker nicht hören; ich sollte diesen wohl größten Augenblick unseres Jahrhunderts genießen. Also genoß ich. Das mit dem Staub wird wohl seine Richtigkeit haben.

Der Enthusiasmus währte nicht allzu lange; das politische Tagesgeschehen schritt darüber hinweg. Neill Armstrong, er soll sich mit Telepathie befaßt haben, geriet in Vergessenheit, ebenso wie seine Mitreisenden, die kaum noch jemand kennt. Man sollte damals sogenannte Gravimeter auf dem Mond aufgestellt haben, um die von einem amerikanischen Wissenschaftler namens Weber behaupteten Schwerewellen registrieren zu können. Ich war damals der Überzeugung, daß es diese Schwerewellen nicht geben würde; doch wartete ich vergebens auf einen Bericht über diese Schwerewellen. Welchen Nutzen haben wir eigentlich aus dieser Mondlandung gezogen – das Mondgestein? Was ist mit dem Mondgestein?

Mondgestein aus Chile?

Der Geologieprofessor John L. Parker hat in der Maine-Universität das Mondgestein untersucht und analysiert. In diesem Institut arbeitete die Wissenschaftlerin Nelly Wason. Bei Forschungsarbeiten in der Atacama-Wüste im Norden Chiles stieß sie auf ein seltenes Gestein, von dem sie später feststellte, daß dessen Zusammensetzung genau dem entsprach, was Professor John L. Parker als Mondgestein untersucht hatte. Parker war bereits gestorben, als Nelly Wason das entdeckt hatte. Sie wurde mißtrauisch und stöberte in Parkers Nachlaß herum. Unter seinen Notizen fand sie den Beweis, daß Parker und ein PR-Mann der NASA namens Mark Lecoq sehr wohl wußten, daß das Mondgestein nicht vom Mond, sondern aus der chilenischen Atacama-Wüste stammte.

Der Raketenspezialist

In einer Diskussionsrunde von Anthroposophen im württembergischen Bad Liebenzell meldete sich ein Schweizer namens K. Er sei Raketenspezialist und habe 12 Jahre in den USA gearbeitet und könne uns versichern, daß damals die Amerikaner nicht auf dem Mond gelandet sind, weder damals noch später. Wir waren verblüfft, zumal wir es doch alle damals gesehen haben. Doch mir fiel gleich der Fußabdruck im Mondstaub ein. K. meinte, daß das größte Problem damals in der Frage bestand, wann und mit welcher Kraft die Bremsraketen gezündet werden müßten. Man kannte die Schwerkraftverhältnisse auf dem Mond zwar theoretisch, aber wenn diese Theorie nicht mit der Praxis genau übereinstimmt, wenn die Bremsraketen nur eine Sekunde zu früh oder zu spät gezündet würden, wäre die Katastrophe da. Es schloß sich ein langes Palaver an, bei dem niemand etwas Besseres dagegen setzen konnte. Theoretisch, meinte K., soll man auf dem Mond Sprünge von 6 Metern Höhe machen können und fragte uns, ob wir einen der Astronauten so hoch hätten springen sehen. Nein, so hoch ist da niemand gesprungen, aber ihr Gang, das fiel auf, war so etwas schwebend.

Wenn man einen Geher oder Läufer in Zeitlupe – auf deutsch slow-motion – filmt, dann schwebt er auch; und so behauptete K., daß sich die ganze Mondlandung in den Ateliers der NASA abgespielt habe; die Aufzeichnungen waren schon viele Wochen vor dem sagenhaften Termin vom 20. Juli 1969 fertig.

Die unterlassene Fälschung

Wir hielten das für ausgeschlossen. Diese Behauptung war ja noch sensationeller als die Mondlandung. Außerdem: Eine ganze Menge Leute, die von der Nasa und die Kamera- und Atelierleute, haben das doch gewußt. Auch Wernher v. Braun. Der würde sich doch niemals für einen solchen Schwindel hergeben.

Die Zeitschrift PHI (Politische Hintergrund-Information) vom September 1991 berichtete bereits über die „weltweite komplette Irreführung der Weltöffentlichkeit" und nennt die Motive: Die Russen haben mit ihrem „Sputnik" und dessen Mondumkreisung einen unerhörten Prestigevorsprung erreicht, Amerika hat im Vietnamkrieg die erste Niederlage seiner Geschichte erlitten. Das Ansehen der westlichen Führungsmacht drohte abzustürzen. Mit der Mondlandung hatte man spontan wieder an Ansehen aufgeholt, aber vor allen Dingen Zeit gewonnen.

War die Mondlandung nun ein Schwindel oder nicht? Eine Reihe amerikanischer Illustrierter sowie die Fernsehkette CNN hatten es schon bald verbreitet: Eine amerikanische Mondlandung hat es weder im Juli 1969 noch sonstwann gegeben. Doch die Amerikaner sind Patrioten, sind nicht bereit, diesen Skandal in alle Welt zu posaunen. Im Gegenteil: Die amtlichen oder gar verantwortlichen Stellen üben immer noch größte Geheimhaltung, so daß letztlich alle Gerüchte über den Schwindel von einer Mondlandung eben nur Gerüchte sind.

Doch da ist noch eine Panne passiert. Die in Philadelphia erscheinende Zeitung "ABC News" berichtete bereits 1971 über eine Physikstudentin, die, begeistert von der Mondlandung, sich über die von der NASA veröffentlichten Zahlen und technischen Daten hermachte, über Gewichte der Mondlandefähre, Schubkraft, Anziehungskraft des Mondes, Treibtoffmenge und dergleichen. Sie überprüfte und rechnete nach, daß diese Daten allen möglichen physikalischen Gesetzen widersprachen und nicht stimmen konnten, ganz abgesehen davon, daß die angegebene Treibstoffmenge für ein solches Unternehmen niemals ausgereicht hätte. Ihr Professor, dem sie ihre Arbeit vorlegte, riet ihr, alles schnellstens zu vergessen. Doch die ABC News hat diese Arbeit veröffentlicht. Die NASA hat nicht einmal ihre technischen Daten für die Mondlandung gefälscht.

Welches Interesse haben solche Leute, diese sensationelle Mondlandung madig zu machen? Ist das Antiamerikanismus? Aber es sind ja selbst Amerikaner, die das behaupten. Sind es Wichtigtuer? Schließlich kann man alles in Frage stellen. Man versuche einmal, einem mündigen Bürger, gar einem Akademiker zu sagen, daß die Mondlandung nur in einem Atelier stattgefunden habe, in einem Atelier, in dem man auch die vielen Science-Fiction- Filme dreht. Der akademische Bürger würde einen solchen Kerl nicht mehr für ernst nehmen.

Ein unbeachteter Leserbrief

In der Stuttgarter Zeitung „Sonntag Aktuell" vom 16.12.1990 erschien ein Leserbrief von einem gewissen Siegmar Lüttgen aus Hülben, darin war u. a. zu erfahren, daß ein Bill Kaysing technischer Leiter beim Rockedyne Propulsion Field Laboraty des US-Konzerns Rockwell Internationale gewesen sei; dieser habe 1981 ein Buch herausgebracht mit dem Titel "We Never Went to the Moon – Americas 30 Billion Dollar Swindle" (Wir waren nie auf dem Mond, Amerikas 30 Billionen Dollar-Schwindel). Der Mann könnte mit seinen 30 Billionen maßlos übertrieben haben, wenn man nicht wüßte, daß in den USA die Billion nur eine Milliarde wert ist. Kaysing behauptete auch, daß Peterchens Mondfahrt in den unterirdischen Studios der Trainingsbasis bei Mercury/ Las Vegas stattgefunden habe. Auf diesen Leserbrief hat niemand reagiert. Andere behaupten übrigens, daß der Film vom Mann im Mond in einer entsprechend ausstaffierten NASA-Halle bei Flagstone im Bundesstaat Minnesota gedreht wurde. Irgendwo muß er ja gedreht worden sein – wenn nicht gar auf dem Mond. Armstrong und seine Mannen sind auf jeden Fall in Richtung Mond gestartet, war ihm auch sehr nahe gekommen. Ob aber Frau Luna immer noch jungfräulich ist, könnte sie uns nur selbst verraten. Der Kreis der Mitwisser wird immer kleiner, und einige von ihnen sollen ein seltsames Schicksal gehabt haben.

Am 20. Juli 1997 war zwar kein Mondfahrtjubiläum, aber doch ein Gedenktag. Das Bayerische Fernsehen hat daran gedacht. In den frühen Morgenstunden, wenn nur noch einige Nachtwächter glotzen, bringt das Bayerische Fernsehen Satellitenbilder von der Erde. Sehr interessant. An diesem Tag streifte der Sender durch die Geschichte der Raumfahrt und wiederholte die Filmberichte von der Mondfahrt. Obgleich kein Nachtwächter, habe ich mir den Streifen zu einer unmenschlichen Stunde angeschaut. Da war wieder diese Szene: Der Astronaut stieg aus der Mondfähre, setzte seinen dicken Mondlandeschuh neben der letzten Leitersprosse auf die viele Zentimeter dicke Staubschicht der Mondoberfläche. Dieser Fußabdruck des ersten Menschen auf dem Mond wurde dann in Großaufnahme gezeigt.

Die Landung selbst wurde nicht gezeigt. In diesen weltbewegenden Minuten hatte die Besatzung wirklich andere Sorgen, als sich selbst zu filmen. Es war also nicht zu sehen, wie sie gelandet sind. Auf keinen Fall war es per Fallschirm, weil der ja Luft benötigt, die es dort nicht gibt. Es gibt zur Zeit keine andere Möglichkeit, als mit Raketen zu bremsen. Spezialisten könnten ausrechnen, welchen Strahldruck man benötigt, um die viele Tonnen schwere Mondfähre abzubremsen. Sie können auch sagen, wieviel Hitze dieser Strahldruck entwickelt. Mit Sicherheit wäre der ganze Staub von der Landestelle hinweggeblasen, und was dennoch übrig war, wäre bei einer unmittelbaren Einwirkung des Raketenstrahls verbrannt, geschmolzen.

Wie es Armstrong trotzdem fertiggebracht hat, so fernsehwirksam in eine dicke Staubschicht zu treten, dieses Geheimnis hat er mit ins Grab genommen.

In den Jahren während des zweiten Weltkrieges wurde den Amerikanern ein Film über die Landung von Marsmenschen auf der Erde vorgeführt. Er löste damals eine Panik aus, wenngleich der Film sich nicht als Dokumentation ausgegeben hatte. Wer weiß, wieviele geschichtsträchtige Filmdokumentationen wir schon über uns ergehen lassen haben, die unausrottbare Wahrheiten geschaffen haben – wie Peterchens Mondfahrt.


Brief v. 6. 2. 1999 an Bayern 3 TV, München

aus Anlaß der Nachtsendung Space Night – Mondlandung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die obige Sendung schaue ich mir - soweit ich Gelegenheit dazu habe – mit großem Interesse an; doch zu Ihren Darstellungen der Mondlandung habe ich einige Fragen:

  1. Bereits am Tag der Originalübertragung 1969 hatte ich mich gefragt, warum Armstrong beim Ausstieg aus der Landefähre in eine 5cm dicke Staubschicht treten konnte. Die Wucht der Bremsraketen müßte Staub und Geröll entsprechend den dort herrschenden ballistischen Sonderbedingungen mindestens etliche 100 Meter fortgeschleudert haben. Wie ist zu erklären, daß die Mondmänner auch in der näheren Umgebung der Fähre in Staubschichten treten und Spuren hinterlassen?
  2. In der Schule habe ich gelernt, daß man auf dem Mond (nur 15% der irdischen Schwerkraft) 6 Meter hohe Sprünge erreichen kann. Mit dem lästigen Raumanzug dürften die Mondmänner mindestens 3 Meter hoch springen können. Doch den Filmaufzeichnungen ist anzumerken, daß man durch Zeitlupenaufnahmen einen schwebenden Gang simuliert. Auch bei den Sprüngen und beim Hüpfen (natürlich in Zeitlupe) kommen die Mondmänner kaum über 30-40cm. Dagegen gibt es Filmszenen, in denen ein Mondmann einen richtigen Sprint verübt (und anschließend – patsch! – auf die Nase fällt. Wie kann man bei der Fast-Schwerelosigkeit sprinten? Meines Erachtens müßte jeder Sprintschritt nach der irdischen Laufweise in die Höhe gehen und sich langsam wieder herabsenken.
  3. Ich füge Ihnen eine Kopie des bekannten Bildes von Armstrong auf dem Mond bei. Auf dem farbigen Original ist weit deutlicher zu sehen, daß sich in seinem Helm eine Szene widerspiegelt, auf der, von Scheinwerfern beleuchtet, sich mehr Personen befinden, als auf dem Mond gewesen sein können. Ferner kann das Foto kaum auf dem Mond gemacht worden sein: Da es dort keine Lufthülle gibt, können die Bilder nur extrem helle und dunkle Partien abbilden, aber keine weichen Übergänge zeichnen, wie sie auf der Schattenseite von Armstrong zu sehen sind.
  4. Füge ich Ihnen eine Karikatur der FAZ vom 2. 10. 1998 bei. Sagt die Karikatur die Wahrheit?

Mit der Bitte um Stellungnahme empfehle ich mich ...

Doch die Antwort blieb bis heute aus!


Riesiger Sprung, eine Täuschung

Britische Autoren behaupten inzwischen, Beweismaterial zu haben, das zeigt, daß die Mondlandung vorgetäuscht [gefälscht] war. So

Michael Hanlon, Wissenschaftskorrespondent

Vor dreißig Jahren stieg Neil Armstrong die Stufen des „Eagle"-Mondmoduls herunter und sprang auf die staubige Oberfläche des Mondes.

Es war in kleiner Schritt für einen Menschen, aber für die Menschheit war es ein gewaltiger Satz.

Ein aufsehenerregendes neues Buch jedoch erklärt diesen geschichtlichen Augenblick für eine Scharade. Neil Armstrong und Buzz Aldrin, [sein] begleitender Mondwanderer, seien Schauspieler, nicht aber Astronauten gewesen.

Die Autoren behaupten, 1969 wäre eine Rakete zum Mond gesandt worden. Die für Millionen [von Menschen] ausgestrahlten Bilder jedoch wären Fälschungen – gefilmt von der NASA [und zwar] in einem Fernsehstudio in Texas.

Das Schicksal der echten Mission bleibt ein Geheimnis, sagen die Autoren, die „wirklichen" Astronauten kamen wahrscheinlich auf der strahlenverseuchten Mondoberfläche um.

Die phantastische Verschwörungstheorie, daß sechs Mondlandungen zwischen 1969 und 1972 Vortäuschungen waren, geht um seit Mitte der Siebziger.

[Das Buch] „Dark Moon" [der Mond im Dunkeln] von den britischen Autoren David Percy und Mary Bennet behauptet, zum erstenmal Beweise dafür liefern zu können, daß der Fernseh- und der photographische Bericht des Apollo-Programms gefälscht wären.

David Percy, der mit seinen eigenartigen Behauptungen vor zwei Jahren an die Öffentlichkeit ging, sagte: „Als ich mehr erfuhr über Raumfahrt und Raketenwesen, wurde es mir immer offensichtlicher, daß etwas nicht stimmte. Alles war zu passend, zu schön und glatt.

Mr Percy, von Beruf Photograph, gibt in seinem Buch hunderte von Photographien von der Mondoberfläche wieder, die im einzelnen Irrtümer und Widersprüche aufweisen, aus denen er ersieht, daß es sich um Fälschungen handelt.

In einer Aufnahme – so behauptet er – ist der Buchstabe C auf ein Stück Mondgestein gemalt zu sehen – eine Studiomarkierung, unachtsamerweise in der Aufnahme belassen. Das Buch stellt heraus, daß die Schatten mehrfach in die falsche Richtung zeigen, und das in schwerwiegender „Aufeinanderfolge" von Irrtümern in dem Filmbericht. In einer Szene erscheint die US-Flagge, die von Armstrong in den Mondboden gesteckt worden ist, in zwei verschiedenen Darstellungen.

Das Buch beanstandet auch, daß der Fernsehfilm vom Abheben des Moduls von der Mondoberfläche gar keine aufquellende Staubwolke zeigt, wie zu erwarten gewesen wäre.

Ebenfalls wird beanstandet, daß die Astronauten ohne dicke Abschirmschilde gegen die kosmischen Strahlen nicht hätten überleben können.

Die Apollo-Mission war ein sowjetisch/US-amerikanisches Geheimprojekt. Das eigentliche Ziel dabei liegt klar auf der Hand in Form von künstlichen Hinterlassenschaften durch intelligente ETs [außerirdische Zeichen]. Stonehenge, die kreisförmigen Abdrücke in den Getreidefeldern von Wildshire und alte Ägypter, das alles spielt eine Rolle in dem großen mondbezogenen Geheimunternehmen.

Weltraumexperten haben auf das Buch mit vernichtender Verhöhnung reagiert. Der Raumfahrt-Historiker David Harland sagt: „Ich sah eine Fernsehdiskussion mit diesen Leuten, und sie sind verrückt.

Macht mit dem Buch, was ihr wollt, aber wie einmal ein Weiser sagte: ,Wir sollten nicht so sehr geistig aufgeschlossen sein, daß unser Verstand dabei stillsteht'."

... wird von jemandem beanstandet. Er hebt hervor, daß das Ausmaß des Abhebens von der Mondoberfläche einen Raketenrückstoß zu zeigen scheint. „Man sieht das Video vom Abheben der Apollo 15-17 LM, man sieht ebenfalls, wie der heiße Düsenausstoß an der Abschußrampe hervorquillt und sich vertellt. Die Wolke selbst ist nicht zu sehen. Eine [solche] Wolke besteht aus Gas und Rauchpartikeln. Nicht jeder Raketenausstoß ist qualmartig."

Text unterhalb des Bildes: BELEUCHTUNG: Die Sonne würde parallele Schatten werfen, wohingegen Studiolicht sie schräglaufend erzeugt.

Ein Buch listet die Tricks mit der Mondlandung auf.

In dem Buch „Der Mond im Dunkeln" (Dark Moon) beanstanden die Autoren:

  1. Hasselblad-Kameras (Typenbezeichnung) wären in den extremen Temperaturen der Mondoberfläche überhaupt nicht einsetzbar. Die starke Strahlung hätte den Film verschleiert.
  2. Auf der berühmten Portraitaufnahme von Buzz Aldrin erscheint das Bild so, als ob es jemand oberhalb von ihm aufgenommen hätte.
  3. Fadenkreuze erscheinen offensichtlich HINTER den photographierten Objekten.
  4. Jedes im Schatten befindliche Objekt auf der Mondoberfläche müßte vollkommen schwarz erscheinen. Das ist bei den meisten Photographien [aber] nicht der Fall.
  5. Dort herrscht eine so starke Strahlung, die die Astronauten [nur] in Raumanzügen nicht hätten überleben können. Selbst wenn sie es geschafft hätten, wären sie Tage danach an der Strahlenverseuchung gestorben. Dies wird von Experten bestritten.
  6. Beim Aufsetzen des Moduls auf der Mondoberfläche sind keinerlei Staubwolken zu sehen, die man erwartet hätte, als das Aussetzen des Raketenantriebs alles weitere Fallen des Moduls abgebrochen hatte.

Sunday Express. March 28. 1999


Gespräch zwischen Bodenstation und Raumkapsel

„Die Tatsache, daß die USA in den Siebzigerjahren das bemannte Apollo-Programm der NASA nach wenigen Mondlandungen urplötzlich abbrachen und nie mehr ein Astronaut zum Mond geschickt wurde, wirft eine Menge Fragen auf. Was war dort oben geschehen?

Wollen wir uns anhören, was der Schweizer Ufologe Armin Risi zutage gefördert hatte, nämlich was ein NASA-Mitarbeiter und ein Astronaut selbst über die erste Mondlandung zu sagen haben:

Zwischen dem 12. und 14. Januar 1997 strahlte das Tessiner Fernsehen eine vierteilige Ufo-Dokumentation aus. Dabei wurde eine ungeschnittene Filmaufnahme der Mondlandung gezeigt, in der man sieht, wie der Astronaut Neil Armstrong den Mond betritt. Dabei sind auch seine Worte unzensiert zu hören:

Armstrong: (soeben ausgestiegen) "What is it? Do you have an explanation about that?" (Was ist das? Haben Sie eine Erklärung dafür?)

NASA/Houston: "We have one. Don't worry. Attend to the program!" (Wir haben eine. Keine Sorge. Folgen Sie weiter dem Programm.)

Armstrong: "O boy! It is really something, it's fantastic! You cannot even imagine this!" (Junge, Junge! Das ist wirklich was, es ist fantastisch. Sie könnten sich das nicht einmal vorstellen.)

Houston: "Roger. We know about that. You go the other way. Go back the other way."(Roger: Wir wissen darüber Bescheid. Gehen Sie jetzt den anderen Weg. Gehen Sie den anderen Weg zurück.)

Armstrong: "Well, it's a kind ... really, spectacular –. O God, what is that? What is that?" (Tja, es ist eine Art . . . wirklich spektakulär. Oh Gott, was ist das? Was ist das?)

Houston: "Change frequency! Go Tango! Tango!" (Ändern Sie die Frequenz! Gehen Sie auf Tango! Tango!)

Armstrong: "It's a kind of life there, now... " (Es ist dort gerade eine gewisse Form von Leben anwesend.)

Houston: "Roger... communication, Bravo-Tango! Bravo-Tango! Talk Jezebel! Jezebel!" (Roger... Kommunikation, Bravo Tango! Sprechen Sie Jezebel! Jezebel!)

Armstrong: "but this is unbelievable ..." (aber das ist unglaublich ... )

(Dann wurde offenbar die Frequenz geändert.)

Nach der Ausstrahlung dieser Szene wurde Dr. Dini, der Gast dieser Sendung war, befragt. Dr. Dino Dini aus Italien war ein langjähriger Mitarbeiter der NASA als Raumfahrtingenieur und Professor für Energetik und gleichzeitig auch in nachrichtendienstlicher Tätigkeit angestellt.

Der Moderator wandte sich zu Dr. Dini und stellte ihn regelrecht zur Rede: „Herr Dini, Sie waren im Nachrichtendienst der NASA tätig. Ich frage Sie, warum hat die NASA das, was direkt gesagt wurde, aus der offiziellen Version, die um die Welt ging, herausgenommen? Warum wurde es gelöscht?" Und dieser antwortete zur Überraschung aller:

„Es wurde gelöscht, weil hier viele Dinge zusammenkamen, die zu diesem berühmten BLUE BOOK gehörten, das hätte veröffentlicht werden sollen, wovon man dann aber absah. Kurz, die Tatsache ist folgende: Das, was Armstrong sah, war real. Denn überall, wo Konfusion herrscht, im Golfkrieg, im letzten Krieg – überall wo Verwirrung ausbricht, dort erscheinen diese fliegenden Scheiben. Diese Scheiben kommen aus Stationen, die in Erdnähe postiert sind. Es war also richtig, und wir mußten es tun..."

Moderator: „Sie meinen löschen?"

Dini: „Ja, das löschen."

Moderator: „Was gesprochen wurde, haben Sie ja gehört. Was sah Armstrong? Was war das?"

Dini: „Er sah Objekte, die ihnen folgten, Raumschiffe, die der Apollo folgten..."

Moderator: „...auch Lebewesen?"

Dini: „Ja, auch Lebewesen! Den Space-Shuttle-Raumschiffen der Apollo folgten andere Raumschiffe. Das ist eine Tatsache, die von verschiedenen Expeditionen bezeugt wurde."

Und Ex-Astronaut und Elite-Pilot der amerikanischen Luftwaffe Gordon Cooper erklärte gegenüber dem „Los Angeles Herald Examiner" (15. 8. 1976): „Intelligente Wesen von anderen Planeten besuchen unsere Welt in dem Bemühen, mit uns Kontakt aufzunehmen. Ich bin während meiner Flüge verschiedenen Raumschiffen begegnet. Sowohl die NASA als auch die amerikanische Regierung wissen das und besitzen eine Menge von Beweisen, die sie jedoch zurückhalten, um die Bevölkerung nicht zu alarmieren."

(Quelle: UFO-Nachrichten Nr.3 Mai/Juni 1997)

Auch hier stellt sich wieder die gefährliche Frage, wer in diesen Scheiben tatsächlich saß.

Es muß bezüglich der mißlungenen Mond- und Marsexpeditionen die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, daß die Aldebaraner wenig Sympathie für die USA sowie für die einstige UdSSR aufbringen.

Mal sehen, was neuere Expeditionen zutage fördern werden (eventuell schon im voraus im Studio hergestellte Aufnahmen, die man später "live" zur Erde sendet?). Wird es auch dann wieder plötzliche Störfälle oder gar komplette Verluste geben?"

Der gesamte Text aus Jan van Helsing:
Unternehmen Aldebaran
Playa del Inglés – Gran Canaria 1997, S. 203-205

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WIRTSCHAFT


Folgt der globalen Wirtschaft die Globalisierung der Politik? – Teil I

H. Werner

Wer im Nachkriegsdeutschland aufgewachsen ist und nur das kapitalistische Wirtschaftssystem erlebt hat, wird kaum eine Widernatürlichkeit in der Entwicklung des Kapitalismus bis zur Globalisierung erkennen. Erst jetzt haben sich eingefleischte Kapitalisten wie der Spekulationsgigant George Soros zu Wort gemeldet, um vor den Folgen der Globalisierung zu warnen. „Die Krise des globalen Kapitalismus" (Alexander Fest Verlag, Berlin) heißt das Buch von Soros.

Der andere Warner heißt William Greider, ein Amerikaner, der in den USA nur den Kapitalismus kennt und sich ein alternatives Wirtschaftssystem nicht einmal vorstellen kann. Er ist Journalist, hat mehrere Bücher über Wirtschaft verfaßt, in denen er das amerikanische Zentralbanksystem besonders feiert. Sein jetziges Buch, 1997 in den USA veröffentlicht, ist auf deutsch unter dem Titel „Endstation Globalisierung - Der Kapitalismus frißt seine Kinder" 1998 bei Heyne, München, erschienen. Was Greider in seinem 700 Seiten starken Wälzer in den Jahren vor der Veröffentlichung an Fakten, Details und Erfahrungen zusammengetragen hat, ist vielfach schon „Schnee von gestern"; denn die Folgen der Globalisierung sind lawinenartig angewachsen und haben durch Zehntausende Megafusionen allein im Jahr 1998 erste Höhepunkte erreicht.

Ursprung und Wesen der Wirtschaft

Daß auch die Wirtschaft dem Wandel der Ideologien und Theorien unterliegt, ist zwar unbestreitbar, doch unsere Überzeugung von dem Fortschritt hat uns alternative Theorien vergessen lassen. Wir leben in der Ära des gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Materialismus.

Die Wissenschaftstheorie des Materialismus war und ist bestrebt, alles Sein und Geschehen auf irgendwelche Naturgesetzlichkeiten zurückzuführen. Was sich gesetzmäßig entwickelt, daran können wir, der Mensch, nichts ändern. Diese Auffassung ist nicht besser und nicht richtiger als der Glaube, daß alles Sein und Geschehen einem unerforschlichen göttlichen Willen folgt. So lehren und lernen wir Volkswirtschaft und Wirtschaftswissenschaft; doch die darin erkannten Gesetzmäßigkeiten haben keinen größeren Aussagewert als die der Meteorologie. Man weiß zwar, welche Strömungen einem erkannten Hoch oder Tief – gleich Hausse oder Baisse – folgen, aber dann wird es immer schwieriger, die weitere Entwicklung des Wetters und der Wirtschaft vorauszusagen.

Zugegeben, das Wetter ist eine höhere Gewalt. Wir können uns zwar Sonne oder Regen wünschen, aber nicht machen. Dasselbe einer verwissenschaftlichten Wirtschaft zu unterstellen wäre falsch. Es waren von Anfang an Menschen, Individuen, die das, was wir heute Wirtschaft nennen, einmal begonnen haben. Die Selbstversorgung durch Jagd oder durch Ernten von Baumfrüchten war noch keine Wirtschaft; denn sonst müßte man jedem Tier, jeder Kreatur, die sich selbst durch Jagen oder Ernten versorgt, wirtschaftliche Ambitionen unterstellen. Erst in dem Augenblick, als jemand begann, Jagdbeute oder Früchte über den eigenen Bedarf hinaus anzulegen, um diesen Überschuß gegen andere Güter zu tauschen, begann mit einem derartigen Handel das Geschäft, die Wirtschaft. Andererseits liegt es in der Natur der Natur, daß in Norwegen keine Bananen wachsen, dafür aber ein Überfluß an Fischen besteht, an denen in den Bananenrepubliken Mangel herrscht. Was liegt da näher als zu tauschen. Aber da gab es ein Problem: Wieviele Bananen sind ein Fisch und wieviele Fische eine Banane wert? Man brauchte Vergleichssysterne, Verrechnungeinheiten. Es waren Menschen, die durch Verhandlungen solche Einheiten festlegten: Da galt die Norm eines Scheffels Weizen als Gegenwert für ein Huhn und fünf Hühner oder 5 Scheffel als Gegenwert für ein Schaf. Anderswo waren Perlen oder Muscheln ein übliches Zahlungsmittel. Schließlich erkannte man Edelmetalle, Gold, Silber oder auch Kupfer als geeignete Gegenwerte an, die in Form geprägter Münzen als Verrechnungseinheiten beim Warentausch anwendbar waren. Immer waren es primär Waren oder Dienstleistungen, während das Geld nur die Aufgabe eines vergleichenden Wertmaßstabes besaß.

Unsere Erde ist durch vielfältige geografisch, klimatisch und kulturell unterschiedliche Regionen gekennzeichnet. Dementsprechend gibt es unterschiedliche Überschuß- und Mangelerscheinungen, die durch Tauschgeschäfte ausgeglichen werden. Da jedes Land sein eigenes Geld mit eigenen Wertvorstellungen besaß, war es beim grenzübergreifenden Handel notwendig, die unterschiedlichen Währungen tabellarisch festzulegen. Damit waren die Voraussetzungen für einen weltweiten Handel geschaffen.

Die Volkswirtschaft

Das Recht, Münzen zu prägen oder Geld zu machen, oblag den jeweiligen Kaisern, Königen oder auch Fürsten. Es gab noch keine Wirtschaftswissenschaften und keine Lehre über „Das Kapital". Es galt die Staatsraison, die ein wohlausgewogenes Verhältnis zwischen der Höhe des Geldumlaufes und dem Gegenwert an Produkten, Produktionsmitteln und Sachwerten erstrebt. Erhöht man den Geldumlauf über die vorhandene Deckung an Produkten und Sachwerten, entsteht eine Inflation, eine Geldentwertung bis auf das Niveau der vorhandenen Deckung. Verringert man den Geldumlauf, entsteht eine Deflation. Beide Unarten sind schädlich für die Wirtschaft.

Der wahre Reichtum eines Volkes aber läßt sich nicht an den Geldkonten ablesen, sondern besteht in seinen Bodenschätzen und dem, was die arbeitende Bevölkerung daraus an Werten zu schaffen versteht. Der Geldumlauf darf immer nur in dem Maße erhöht werden, wie Mehrwert durch Arbeit entsteht. Die eindeutige und wichtige Schlußfolgerung hieraus lautet: Arbeit schafft Kapital. Das steht im völligen Gegensatz zur heutigen marktwirtschaftlichen Praxis, welche glaubt, daß mit Geld Arbeit geschaffen werden könne.

Volkswirtschaft bedeutet Versorgungswirtschaft. Ist die Bevölkerung mit den lebensnotwendigen Dingen versorgt, hat die Wirtschaft ihre Aufgabe erfüllt. Es ist aber unvermeidlich, daß die Ansprüche des Volkes höher werden, so daß die Wirtschaft diese gestiegenen Ansprüche ebenfalls erfüllt. Der Staat schützt seine Wirtschaft, indem er überflüssige oder billige Importware mit Schutzzöllen belegt, andererseits aber auch Produktionen, die für Exportzwecke notwendig sind, notfalls subventioniert.

Grundsätzlich ist die Volkswirtschaft den politischen Interessen eines Staatsvolkes untergeordnet. Es wird verhängnisvoll, wenn die Wirtschaft die Politik beherrscht und bestimmt.

Kapitalismus

Kapitalismus, entlehnt der Lehre von Karl Marx, war zunächst ein politisches Schlagwort, gebraucht im negativen Sinne, jedoch ohne klare Zuordnung. Erst 1928 hat Sombart in 3 Bänden den Kapitalismus „verwissenschaftlicht". Besonders kennzeichnend in diesem System ist, daß das Kapital, also jenes Geld, mit dessen Hilfe die Waren im Handelsverkehr bewertet und damit handelbar gemacht wurden, in der nunmehr kapitalistischen Wirtschaft einen Vorrang vor den Produktionsgütern genoß. Mit anderen Worten: das ursprüngliche Mittel zum Zweck wurde nunmehr Hauptzweck. Für den Kapitalisten ist es gleichgültig, mit welcher Ware, mit welcher Produktion oder welcher Dienstleistung er das Geld verdient. Er kann sich mit seinem Kapital die gewinnträchtigsten Unternehmungen aussuchen, ohne selbst für die Erarbeitung von Gewinnen sorgen zu müssen. Er kann jederzeit sein investiertes Kapital wieder zurückziehen, wenn er anderswo gewinnreichere Unternehmungen vermutet. Er fühlt sich nur seinem Kapitalertrag verpflichtet.

Der Kapitalist betrachtet sein Geld als Handelsware. Er gibt sein Geld dorthin, wo es den höchsten Ertrag erzielen kann. Kapitalist und kapitalistisches Wirtschaftssystem fühlen sich den ursprünglichen Zwecken der Wirtschaft, nämlich der Versorgung, nicht verpflichtet. Soziale Aufgaben, gar Verpflichtungen, sind für den Kapitalismus ebenso hinderlich wie eine Fürsorge oder Treuepflicht gegenüber jenen Arbeitskräften, die für seinen Kapitalgewinn sorgen. Im Gegenteil: wenn die Nachfrage nach Arbeit größer ist, als Arbeitsplätze verfügbar sind, wird der Kapitalist diese Situation ausnutzen, um höchste Anforderungen an Leistung zu stellen. Es war bei Beginn der Industrialisierung diese Ausbeutung, welche Gewerkschaften auf den Plan riefen und den Staat veranlaßten, durch Sozialgesetze die Arbeitnehmer zu schützen.

Der Kapitalismus ist in seinen heute deutlich erkennbaren Exzessen asozial, rücksichtslos bis zur Brutalität und damit zugleich volks- und staatsfeindlich. Er vernichtet Arbeitsplätze, wenn andere Länder ihm hinsichtlich billigerer Löhne und steuerlicher Verpflichtungen bessere Möglichkeiten bieten. Das Kapital kennt keine Staatsgrenzen, keine nationalen Interessen, keine kulturellen und ethnischen Unterschiede. Das Kapital ist internationalistisch, antirassistisch und multikulturell. Da inzwischen das Kapital nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Politik beherrscht, ist es die treibende Kraft, die den Nationalismus ebenso wie einen Rassismus ausrotten möchte.

Unsinn und Gefahr der Staatskredite

Was sind das für verantwortungslose Politiker, welche sich für ihre beabsichtigten Investitionen oder Vorhaben bei den Kapitalisten Geld leihen, um sie durchführen zu können! Sie selbst hätten es in der Hand, das notwendige Kapital als Steuer einzutreiben oder die Projekte so lange zurückzustellen, bis durch Steueraufkommen eine Deckung vorhanden ist. Sie müssen doch den Aufwand so oder so bezahlen, jedoch durch die Kreditaufnahme verteuert sich das Projekt bis zur doppelten Höhe der eigentlichen Kosten. Es gibt keinen vernünftigen Grund, sich zu verschulden, weder für einen Staat noch für den Privatmann. Der eine wie der andere befriedigt Wünsche mit fremdem Geld, das er früher oder später mit Zins und Zinseszins zurückzahlen muß. Allein der Produzent ist berechtigt, Investitionen über Kredite zu finanzieren, wenn der finanzielle Vorteil aus dieser Investition so groß ist, daß die Finanzierungskosten schnell gedeckt sind. Der ganze Wahnsinn mit der Staatsverschuldung wird deutlich, wenn der zweitgrößte Posten des Jahresetats in Höhe von 80 Milliarden – wie im Etat der BRD für 1999 – aus dem Kapitaldienst besteht, aus Verzinsung und Tilgung der unermeßlichen Schulden.

Demokratie als Voraussetzung

In autoritären Systemen, die noch im 19. Jahrhundert fast ausschließlich die Welt beherrschten, hätte sich kein Kapitalismus und keine derartige Staatsverschuldung durchsetzen können, weil die nationalen Belange dieser Systeme Vorrang hatten. Das galt besonders für die Volkswirtschaft. Die Demokratie, die jeweils nach den verlorenen beiden Weltkriegen Deutschland aufgezwungen wurde, ist zwar mit vielen Attributen von Freiheit und Kontrolle staatlicher Willkür versehen worden, doch die USA, die Wiege des Kapitalismus, haben die Rolle als strafender Kreuzritter für Freiheit und Gerechtigkeit gewiß nicht gespielt, um ihren verhaßten Kriegsgegnern Glück und Segen zu bringen. Sie haben inzwischen allzu deutlich die Rolle als Weltmacht und Weltpolizist hervorgekehrt und spüren lassen, daß das Kapital das wichtigste Instrument der Weltherrschaft darstellt.

In einer Demokratie werden in bestimmten periodischen Intervallen die Regierungen neu gewählt. Um als Partei oder Person gewählt zu werden, muß man sich vornehmlich durch die berüchtigten Wahlgeschenke wählbar machen. Solche Geschenke müssen finanziert werden. Es wurde ihnen leicht gemacht, diese Aufwendungen über Kredite zu finanzieren. Diese bequeme Methode, sich Geld zu verschaffen, das man nicht selbst verdienen kann und für das das ganze Volk haften muß, griff wie eine Seuche um sich. Die Regierungen machen sich im gleichen Maße vom Kapital abhängig, wie das Kapital durch die Zinserträge immer mächtiger wird. Der Schuldner wird erpreßbar. Man stelle sich vor, daß die Kreditgeber ihre Kredite kurzfristig kündigen und die sofortige Rückzahlung verlangen, wozu der Schuldner nicht in der Lage ist. Dieser muß alle Forderungen des Kreditgebers akzeptieren; er muß bedingungslos kapitulieren.

Ein Wesentliches der Demokratie ist die Meinungs- und Pressefreiheit. Sie ermöglicht dem Kapital, sich der Medien zu bemächtigen und damit über die Meinungsbildung Einfluß auf die Politik zu nehmen.

Insbesondere gilt es, die geistigen oder moralischen Hindernisse gegen die Ausbreitung des Kapitalismus zu beseitigen. Dazu gehört die Ausrottung eines nationalen Gedankengutes, verbunden mit einer Verteufelung der deutschen Vergangenheit, ebenso die strafrechtliche Verurteilung einer Fremdenfeindlichkeit mit der Glorifizierung einer Multikultur. Der Kapitalismus ist ebenso wie der Kommunismus international.

Galten in früheren Zeiten die Internationalisten als Staatsfeinde, so gelten heute die Nationalisten als Feinde des Internationalismus. Eine solche generelle Umkehrung aller Werte auch auf vielen anderen Gebieten der Sitten, Traditionen und Moralien erfordert einen immensen Aufwand an Erziehung, die umso erfolgreicher ist, je weniger Widerspruch sie duldet. Allein die Demokratie bietet die Plattform, unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit sich mit Hilfe des Kapitals die meinungsbildenden Medien anzueignen oder vom Kapital so abhängig zu machen, daß eine einheitliche Bildungs- und Erziehungsrichtung gewährleistet ist.

Die Macht des Kapitals

Der Vater der 5 Söhne Rothschilds, der mächtigsten Gelddynastie der Welt, äußerte sich, daß er nicht mehr nach dem Gesetzgeber fragen müßte, wenn er die Kontrolle über das Geld, also die Funktion einer Staatsbank in die Hand bekäme. Das Ziel wurde nie aus den Augen verloren. Nach jahrelangen Vorbereitungen unter der Federführung von Paul Warburg wurde dem amerikanischen Parlament ein entsprechendes Gesetz vorgelegt. Als Termin hierfür war der Heiligabend des Jahres 1913 vorgesehen, ein Zeitpunkt, zu dem sehr viele Abgeordnete bereits in die Weihnachtsferien gefahren waren. Das Gesetz wurde angenommen. Es handelte sich darum, die Kontrolle des Dollars einem Gremium von namhaften Privatbanken der Wallstreet zu übertragen. Die Rolle der Staatsbank lag nun in den Händen des „Federal Reserve-Systems", das von den Wallstreetbanken beherrscht wurde.

Damals, 1913, gärte auf dem Balkan bereits der 1. Weltkrieg beziehungsweise ein europäischer Bürgerkrieg, den die Mächtigen der USA zu einem Weltkrieg auszuweiten trachteten. Die offizielle Politik der USA gestattete keine Einmischung in einen solchen fernab liegenden Krieg, doch die zweite geheime Macht des Kapitals fragte nun nicht mehr nach dem Gesetzgeber, sondern machte ihre eigene Politik. 1914 hatte eine andere internationale Macht, der französische Freimaurerorden „Grand Orient" die Ermordung des österreichischen Thronfolgers in Sarajewo veranlaßt. Der Krieg drohte. Es wurde eine Kriegserklärung nach der anderen ausgesprochen. Nur England war noch nicht bereit zu einem Krieg, den es aus wirtschaftlichen Gründen nicht wagen konnte. Da sprang die Wallstreet ein und finanzierte die gegen Deutschland gerichtete Kriegspartei mit einer Summe von 17 Milliarden Dollar.

Eine andere, zunächst sehr widersprüchliche und unverständliche Aktion war die Tatsache, daß die Wallstreet über Trotzki die russische Revolution mit ca. 200 Millionen Dollar finanzierte. Erstens war doch der antikapitalistische Kommunismus der Todfeind Amerikas und zweitens war vorauszusehen, daß die russische Front gegen Deutschland zusammenbrechen würde, so daß die freigewordenen deutschen Truppen nun gegen den Westen eingesetzt werden konnten. Trotzdem: Im Wallstreetbankhaus Fish wurde das Gelingen der russischen Revolution als Sieg gefeiert. Diese angeblichen Widersprüche zeigen vielmehr die Weitsichtigkeit der geheimen Politik des Kapitals: Im Westen nämlich drohte nun ein militärisches Patt, ein Kriegsende ohne Sieger und Besiegte. In der Wallstreet wußte man hingegen, daß die europäischen Deutschlandfeinde Amerika zu Hilfe rufen würden. In Amerika wurde bereits eine ebenso intensive wie verlogene Hetze gegen die angeblich so brutalen Deutschen eingeleitet. Diese war so wirkungsvoll, daß nicht wenige Amerikaner deutscher Herkunft auf offener Straße gelyncht, zumindest aber verprügelt, mißhandelt, beschimpft und bespuckt wurden. Doch erst als der britische Außenminister Balfour in einem persönlichen Brief an „Dear Mister Rothschild" die Bereitschaft erklärte, Palästina für die Einwanderung von Juden freizugeben, schickten die USA 1,7 Millionen Soldaten nach Europa, um den Krieg für die Entente zu gewinnen.

Über die sehr großmütigen 14 Wilsonschen Punkte, mit denen Deutschland zum Waffenstillstand geködert wurde, und den anschließenden „Hexenhammer" (Philipp Scheidemann) des Versailler Diktates ist sehr viel geschrieben worden. Die USA haben sich von diesem Schandvertrag ostentativ zurückgezogen; doch richtig ist, daß der seinerzeitige US-Präsident Wilson an der Erarbeitung dieses Vertragswerkes maßgeblich beteiligt war. Mit der Absicht, Deutschland auszuplündem und damit zu verproletarisieren, verfolgten die USA das Ziel, ganz Europa zu verproletarisieren und dem Kommunismus auszuliefern. Die amerikanischen Weltherrschaftspläne haben nicht nur die Vernichtung Deutschlands vorgesehen, sondern ebenso die Zerstörung des britischen Weltreiches. Es müssen aber nicht alle Planungen der geheimen Weltmacht Kapital in Erfüllung gehen. Es gab auch Widerstände, erhebliche Widerstände.

Was die Wirtschaftskritiker verschweigen

Der Superkapitalist und Spekulationskönig George Soros hat in seinem Buch „Die Krise des globalen Kapitalismus" nichts, gar nichts von den unheilvollen Anfängen des Kapitalismus erwähnt.William Greider vermerkt als Ergebnis lediglich, daß das britische Weltreich erst nach zwei Weltkriegen und einer Weltwirtschaftskrise erkannt hat, daß seine Macht beendet ist (S. 412).

Noch konsequenter verschweigen beide – und nicht nur diese – das deutsche Wirtschaftswunder in den dreißiger Jahren als Musterbeispiel für eine erfolgreiche antikapitalistische Wirtschaftspolitik. Die Kriegsgegner Deutschlands hatten in dem Versailler Vertrag Deutschland über alle Maßen ausgeplündert und unbezahlbare Reparationen aufgelegt. Der ebenso große Fehler bestand darin, daß Deutschland die alleinige Kriegsschuld übernehmen und eingestehen mußte, daß es unmenschliche Verbrechen begangen und sich damit selbst aus dem Kreis der Kulturnationen ausgeschlossen habe. Alle Parteien der Nachkriegsdemokratie waren sich einig in der Ablehnung dieser als Schanddiktate bezeichneten Verträge. Deutschland war machtlos, vermögenslos und zum arbeitslosen Proletariat verdammt. Die Regierung mit ihren ständig wechselnden Kanzlern und Ministern erwies sich als zu schwach, so daß sich das Volk einem starken Mann, einem Antidemokraten anvertraute.

In einem Vierjahresplan wurden der deutschen Industrie und Wirtschaft Aufgaben gestellt. Das Geld beschaffte sich der Staat mit dem formalen Trick der Mefo-Wechsel.(1) Es wurden Wechsel gezogen, deren Deckung in 4 Jahren durch Vermögenswachstum präsentiert werden sollte. Die allgemeine psychische Aufbruchstimmung und Vertrauen in die Zukunft waren wesentliche Voraussetzungen für das nun folgende Wirtschaftswunder. Statt der über 6 Millionen Arbeitslosen gab es bereits nach relativ kurzer Zeit einen Arbeitskräftemangel. Das Auflösen der Gewerkschaften und deren Überführung in die „Arbeitsfront" verhinderte mit der Lohn-Preisspirale eine Inflation und sorgte für stabile Löhne und Preise. Während die übrige Welt sich immer noch nicht von dem Börsenkrach des Jahres 1929 erholt hatte, wuchs in Deutschland eine Wohlstandsinsel heran.

Industrie und Wirtschaft waren weitgehend frei, doch wurden sie durch bestimmte Gesetze diszipliniert, unter anderem durch das Rabattgesetz, das für alle Produkte eine Preisbindung sowie eine Verteilung durch fachlich spezialisierte Groß- und Einzelhandelsunternehmen vorsah.

Dieses System schaffte nicht nur Millionen von Arbeitsplätzen, sondern verhinderte zugleich einen ruinösen Wettbewerb kapitalistischer Manier. Der Außenhandel war, wie Churchill sich einmal abfällig äußerte, ein Tauschhandel. Da fast alle Staaten unter Devisenmangel litten, bot Deutschland einen devisenfreien Tauschhandel an, Ware gegen Ware. Deutschland lieferte Industrieprodukte gegen Rohstoffe, Tabak, Bananen und dergleichen mehr. So antichambrierten Staaten des Balkans, gar Südamerikas vor dem deutschen Wirtschaftsministerium, um Handelsverträge abzuschließen. Wie es dem Wesen des Handels entsprach, wurden Verrechnungseinheiten und damit die Werte und Gegenwerte der Warenposten festgelegt.

Das kapitalistische Ausland hat dieses deutsche Wirtschaftssystem weitgehend totgeschwiegen. Man hütete sich vor einer Kritik an diesem System, um nicht andere Staaten zu einer Nachahmung zu reizen. Auch nach dem zweiten Weltkrieg wurde dieses System weder verwissenschaftlicht noch erörtert; wenn überhaupt, dann wurde es mit unwahren Behauptungen belegt, beispielsweise damit, daß Deutschland vor einem finanziellen Zusammenbruch gestanden hätte und deshalb seine Eroberungskriege angezettelt habe. Andere Behauptungen zielten darauf hinaus, daß Deutschland seine Wirtschaft durch Aufrüstungen künstlich aufgebläht hätte. Da Deutschland seinerzeit nicht durch Fremdkredite überschuldet war, gab es keine Gläubiger, die es in die Pleite hätten treiben können. Die Mefo-Finanzierungswechsel waren nach dem Vierjahresplan durch wirtschaftliche Dynamik und Wertschöpfung gedeckt. Es gab keine Inflation, vielmehr blieben Löhne und Preise bis zum Tag der bedingungslosen Kapitulation stabil. Die mehrfachen amerikanischen Nachprüfungen der deutschen Rüstung vor Kriegsausbruch ergaben eindeutig, daß Deutschland auf einen Krieg, der länger als 8 Wochen dauerte, gar nicht vorbereitet war.

Natürlich war dieses System für die allgemein verbreitete These, daß Kapital Arbeit schaffe, äußerst hinderlich. Auch das Wirtschaftswunder nach dem zweiten Weltkrieg ist im wesentlichen durch Arbeit geschaffen worden. Noch gefährlicher aber war dieses Wirtschaftssystem für das Machtinstrument des Kapitals. Wenn andere Länder, beispielsweise England, dieses System auch noch übernommen hätten, wäre das Kapital entmachtet worden. Als wie groß diese Gefahr eingeschätzt wurde, zeigen die Verhandlungen der Engländer mit den Deutschen nach dem Polenkrieg an der holländischen Grenze. Man war bereit, auf die Rückgabe eroberter polnischer Gebiete zu verzichten und bot einen Friedensvertrag an, wenn Deutschland bereit wäre, wieder zum Goldstandard, also zum Diktat des Dollars, zurückzukehren.

(s. Woltersdorf Hinter den Kulissen der Macht", Kapitel „Der Krieg des Kapitals")

Fortsetzung folgt

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