Deutschland
Schrift für neue Ordnung


INHALTSVERZEICHNIS 5/6-99


VOLK - NATION - EINHEIT


„Die Sklaverei läßt sich bedeutend steigern,
indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt.“

(Ernst Jünger)

Zur Technik der Machtausübung

E. Bauer

„Eine Zensur findet nicht statt“ steht im Grundgesetz (Art. 5/1); andere Verfassungen enthalten Sinngemäßes. Aber es ist ein billiges Versprechen. Denn förmliche Zensur ist überholt, sie ist überflüssig geworden. Entweder spricht und schreibt der Zensor, also der Machtinhaber selbst, durch gedungene Skribenten; oder – was wohl heute die Regel ist – die freiwillige Selbstzensur ersetzt eine Vorzensur. Selbstzensur muß nicht befohlen und nicht verboten werden; sie ist automatisch verfassungsgemäß. Die Geschichte der deutschen Nachkriegspublizistik könnte eindringlich das Entstehen und Werden eines zielgerichteten, sich selbst regulierenden Informations- und Meinungswesens erzählen, wie es aus der Lizenzvergabepraxis der Besatzungsmächte hervorgegangen ist. Opportunisten finden sich immer; entsprechende Bezahlung und existentielle Not überwinden jede Sperrmauer von Ethos. Sodann: Die Sieger und Mitsieger fanden nach dem Kriege viele „Belastete“ vor; die in den Zustand der Erpreßbarkeit Versetzten erwiesen sich als die Wunderwaffe bei der Fortführung des Krieges mit Psychologie und Schreibmaschine. Offenbar sorgt ein „Pressekodex des Deutschen Presserates“ für politisch korrekte Berichterstattung und Kommentierungen; auch für die öffentlichen Rundfunkanstalten sind zentrale einschlägige Empfehlungen bekannt geworden. – Der kürzlich verstorbene Wilhelm Kamphausen wußte das Feld der Selbstzensur eindrucksvoll zu beschreiben.

Nun bleibt noch die Nachzensur zu erwähnen. Wenn die nicht stattfindende Zensur wie beschrieben funktioniert, ist es nicht schwierig, die Nachzensur legal und verfassungskonform zu installieren. Sie heißt dann z. B. Unterbindung der Boykotthetze oder Verfassungsschutz oder Verfolgung von Fremdenfeindlichkeit, Volksverhetzung, Rassenhaß usw. Sie ist in den passenden Verkleidungen das wirksamste und unheimlichste geistige Zwangsmittel der modernen Herrschaftstechnik. Denn sie lebt vom semantischen Betrug und von pauschalen, unklaren Straftatbeständen. Der Bürger weiß heute nicht, was morgen zu lesen verboten sein wird; das erfährt er dann bei der Hausdurchsuchung. Eigenartigerweise ist diese Praxis der Nachzensur dem ewig hungrigen Enthüllungsjournalismus bisher völlig entgangen.

Damit stehen wir thematisch ganz nahe an der seinerzeitigen Zukunftsvision „1984“ von George Orwell. Wer annehmen will, daß die neue Herrschaftstechnik bereits angewandt wird, muß voraussetzen, daß die Drastik dieses Romans als willkommener Handgriff zur Täuschung der Beherrschten genutzt wird, obwohl „1984“ ursprünglich als Warnsignal gedacht war. Sollte Orwell’s Warnung verpuffen, dann mußte sie dem Publikum durchaus positiv vorgestellt, aber falsch bezogen werden; und speziell das Bild des „Großen Bruders“ mußte als das gruselige Kennzeichen und Symbol schlechthin des Totalzugriffs festgehalten werden. Nachher war es leicht, eine psychologisch gut aufbereitete Gesellschaft in Sicherheit zu wiegen. Es sei offenkundig, daß das Jahr 1984 vergangen ist, ohne daß der „Große Bruder“ die Macht angetreten hat; man sei heutzutage – etwa dank der Arbeit des Verfassungschutzes – gegen Diktatur und Totalitarismus gewappnet.

Die psychologische Aufbereitung der Massen ist eigentlich abgeschlossen. Mag der eine den Dekadenzprozeß als gesteuert einschätzen, der andere ihn als natürlichen Vorgang betrachten, Tatsache ist, daß er sich im Geisteszustand der akademischen Schicht am deutlichsten ausdrückt. Die Flachheit des Wissens, die Unbildung also, voran in Geschichte, die Halt- und Formlosigkeit fallen dort schon beim Vergleich mit der Vorläufergeneration auf. Die klare Mehrheit ist bar aller tieferen Einsichten und höheren Interessen; sie läßt sich von billigen Effekten ablenken. Der eigene Vorteil beherrscht ihr Denken und Wollen. Deshalb dürstet die pathologische Hohlheit nach Moralität; man umgibt sich mit humanitärem Pathos und Dünkel. Unzweifelhaft ist die Akademikerschicht das beste Spielmaterial der modemen Herrschaftstechnik geworden.

Nach jahrzehntelangem Einwirken der Informations- und Meinungsmedien ist der Bürger nicht mehr kritikfähig; er ist unsicher und ängstlich geworden. Er gibt sich nur so dreist und laut. Die pluralistische Gesellschaft ist ein gackernder Hühnerhof, der beim lächerlichsten Knall auseinanderstiebt. Die sogenannte multikulturelle Gesellschaft, der die Solidarität eines Staatsvolkes fremd ist, ergibt den Hühnerhof in Idealgestalt; deshalb wird sie angestrebt. Um es auf den „Spiegel“ als gutes Beispiel für Verwirrungsleistung zuzuspitzen: In des „Spiegel“ besten Zeiten hatte man sich das Prädikat „kritischer Bürger“ allein schon mit dem Kauf dieses Wochenblattes erworben. Das war Verkaufspsychologie. Aber der „Spiegel“ stand für mehr als das: Ganz im Stil und im Sinn moderner Herrschaftstechnik hat der „Spiegel“ den kritischen Verstand in der Breite mit seinem Zynismus düpiert und neutralisiert. Desinformation durch Teilinformation! Mit kumpelhafter Vertraulichkeit verwickelt er den „kritischen Leser“ in eine Spiegelfechterei mit scheinbaren Feinden, um ihn von Fundamentalkritik abzuhalten. Wie nett ist der Erfolg der ganzen Presseerziehung beispielsweise an den Antworten abzulesen, welche die Tagesprominenz im „Fragebogen“ des FAZ-Magazins allwöchentlich gibt!

Die öffentlichen Einflußmittel haben sich die Gesellschaft so hergestellt, daß sie ohne sichtbare Zensur zu lenken ist. Tony Blair, amtierender britischer Ministerpräsident, gibt vielleicht ein Beispiel ab für die andere Seite. Er hat sich bisher nicht als Nachfahre des Eric Arthur Blair vorgestellt, seines Namensvetters, der als George Orwell besser bekannt ist. Aber er hat ihn sicher mit Nutzen studiert. Die beiden Blairs sind der Politik verhaftet, der ältere als rücksichtsloser Kritiker des Imperialismus, der jüngere als Mitspieler eines subtileren, doch nicht weniger effektiven Imperialismus der Moderne. Er ist Mitglied jener internationalen Konsortien höchsten Ranges, denen man die entscheidenden Weichenstellungen der internationalen Zusammenarbeit nachsagt: Bilderberger, Trilaterale und andere Betreiber der Globalisierung. Auf einer relativ niedrigen Einflußebene spielte er mit dem eiskalten Psychotechniker Peter Mandelson gemeinsam „New Labour“ auf und hatte die Massen sofort am Bändel. Dies gelang umso leichter, als die frische Korruption der Tories noch stank, wohingegen der gleiche Geruch von „Old Labour“ schon verweht war.

So spielt eine moderne Herrschaftstechnik auf allen Ebenen mit den scheinbar bestens informierten, tatsächlich aber unwissenden und urteilslosen Massen. Der Kern dieses Spiels ist die Nachrichten- und Meinungsdramaturgie. Sie wird – das ist mit Respekt zu sagen – zumindest in Deutschland meisterhaft betrieben. Nachrichten werden je nach politischer Opportunität betont, an den Rand gestellt oder ganz unterdrückt, wie z. B. die Selbstverbrennung eines national gesinnten Rentners in der Münchner Feldherrnhalle. Die Opferzahl des alliierten Mordkommandos gegen Dresden wird in den letzten Jahren durchweg auf ein Zehntel ihrer wirklichen Größe gedrückt. Ereignismeldungen werden, wie in gleichgeschalteter Berichterstattung, durch entsprechende Wortwahl bereits in bestimmtem Sinn kommentiert. Politisch korrekte Aktionen – die möglicherweise sogar gestellt sind, wie Lichterketten oder dieser Tage in Italien ein Protest gegen die Abschiebung ungebetener Gäste –, werden durch entsprechende Aufmachung zu repressiven Mehrheitsmeinungen aufgeblasen. Gerichte werden durch entschuldigende Wertungen von Straftaten oder durch Vorverurteilungen in die Zange genommen; Beispiele für Letzteres sind die Fälle Deckert/Orlet in Deutschland oder Priebke in Italien.

Totschweigen, Verdächtigen („der umstrittene XY ...“), Verhöhnen, Verspotten der einen, Verwendung der gegenteiligen Stilmittel für solche, die im Publikum „ankommen“ sollen – das sind die alltäglichen Praktiken. Außerdem sind die „Keulen“ vorrätig, solche zum Totschlagen, wie z.B.: Verharmlosen, Verherrlichen, Leugnen, brauner Sumpf, dumpfer Geist der Ewiggestrigen, Auschwitz, deutsch-national, Kriegsschuld, ewige Schuld, einmalige Verbrechen – und solche zum Einschüchtern: Aufarbeitung, Wiedergutmachung, humanitäre Pflicht, gegen das Vergessen, Menschenrechte, wehret den Anfängen, Trauerarbeit, Betroffenheit usw. Tageszeitungen, Rundfunk, Fernsehen und Buchmarkt stehen in den richtungbestimmenden Angelegenheiten einträchtig zusammen. Unbotmäßige Verlage werden in die Buchkataloge nicht aufgenommen und von Buchmessen ausgeschlossen.

Wer, wenn nicht die veröffentlichte Meinung, „macht“ die Politiker oder wischt mißliebige Gesichter von der Bildfläche? Jede Person, die sich an die Öffentlichkeit wagt, wird von der Presse nach deren Bedürfnissen abgebildet, durch selektive Wahrnehmung, Indiskretion, Schnüffelei und beigepackten Kommentar. Wer wirft Unangepaßte oder auch schon vermeintlich selbständig Urteilende, wie z.B. Beispiel Jenninger, in den Orkus? Wer hält Figuren wie den brandenburgischen Ministerpräsidenten am Tageslicht? In welcher Weise berichtet und schreibt man über Le Pen? Dieses Thema ist eine Fundgrube der Diffamierungskünste, enthalten in jedem Weltblatt. Warum bringt kein maßgeblicher Publizist die endlosen Entschädigungszahlungen mit dem Fehlen eines Friedensvertrages in Zusammenhang? Warum benennt kein Politiker oder Fachmann die feudalen deutschen Sozialleistungen als das Lockmittel für den Zustrom von Asylsuchenden? Warum hat die sogenannte seriöse Presse nicht über den Plan der internationalen Hochfinanz für ein „Multinationales Abkommen über Investitionen“ (MAI) berichtet?

So abgestimmt wie die Verdammungsurteile sind die Lobpreisungen. Die zuverlässig wachsenden Bestimmungsgrößen der westlichen Gesellschaft, nämlich Verbrechen, Korruption und soziale Unsicherheit, werden als der unvermeidliche Tribut an die Freiheit ausgegeben. Ebenso einhellig werden Diktaturen bekämpft. Doch was eine Diktatur ist, entscheidet wiederum die Presse oder ihre Oberaufsicht. Denn wo es um Profit und Macht geht, arbeitet die Demokratie seit jeher mit Diktatoren eng zusammen, ohne daß die Publizistik gemeinhin etwas dagegen einzuwenden hätte. Die bösen Diktaturen werden von Fall zu Fall zu solchen ernannt, wie Libyen oder der Irak usw. Nun also! Ist die Presse gleichgeschaltet oder tonangebend, getrieben oder dirigierend? Ist sie Herrschaftsmittel oder Herrschaft? Das ist die Frage, die sich dem Beobachter ständig aufdrängt. Doch wer ist naiv genug, sie der Süddt. Zeitung oder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu stellen oder gar der Bundesregierung? Wer würde annehmen, von Rudolf Augstein die Antwort zu bekommen?

Es muß vorerst genügen, Folgendes zu wissen:

Die Nachrichten- und Meinungsmedien üben – eigenständig oder im Auftrag – eine illegitime Macht über Volk und Staat aus. Diesen Zustand zu beenden, ist eine der Existenzfragen Deutschlands und Europas.

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8. Mai: Wider das Vergessen

Zum 8. Mai hatten verschiedene Initiativen zu einer Kundgebung „Wider das Vergessen – Gegen Bombenterror und Vertreibung – gestern und heute!“ nach Berlin vor das Brandenburger Tor aufgerufen. Da die PDS und die Antifa Gegenaktionen angekündigt hatten, wurde die Kundgebung zunächst mit dem Hinweis auf zu erwartende Gewalttätigkeiten verboten. Das Verwaltungsgericht hob dieses Verbot natürlich wieder auf. Der Platz vor dem Brandenburger Tor war weiträumig gesperrt. Die Polizei ließ nur Personen die Absperrungen passieren, die „optisch der NPD zuzuordnen“ waren. Potentielle Besucher wurden auch gefragt, ob sie zu den „Rechtsradikalen“ gehörten. Deshalb blieb die Zahl der Teilnehmer auch verhältnismäßig gering.

Neben Horst Mahler von der „Bürgerbewegung für unser Land“ traten dort die Veranstalterin der „Frankfurter Montagsdemonstrationen“ Annemarie Paulitsch, der NPD-Vorsitzende Udo Voigt und Friedrich Baunack von Mechtersheimers „Deutschland-Bewegung“ auf.

Mahler bezeichnete den 8. Mai 1945 als einen tiefen Einschnitt, den das Volk bis heute nicht verarbeitet hätte. Friedrich Baunack erinnerte in seiner Ansprache daran, daß der 8. Mai 1945 keineswegs für alle die Befreiung brachte und auch nicht den Weltfrieden. Im Zusammenhang mit dem Bombenkrieg der NATO gegen Jugoslawien wies er auf das Schicksal von Generaloberst Löhr hin, der 1941 Belgrad ohne Kriegserklärung bombardieren ließ und dafür 1947 öffentlich gehängt wurde.

Er klagte aber nicht nur, sondern zeigte auch einen Weg in die Zukunft auf:

„Wir werden nicht warten, bis aus dem deutschen Volk eine multi-ethnische Bevölkerung einer namenlosen EURO-Provinz geworden ist. Wir achten die anderen Völker und ihr Recht auf Selbstbestimmung. Uns werden die anderen Völker achten, wenn wir nicht mehr kriechen und verraten, was kein anderes Volk der Erde je verraten würde. Unsere gemeinsame Geschichte war oft blutig. Ob sie so sein mußte, sei dahingestellt. Aber wir werden ein wirkliches Europa bauen – nicht das der Gleichmacher, der Abstauber, Ausbeuter und Volksverächter. Ein Europa, in dem die Völker sich in sicherer Freiheit und größtmöglicher Autarkie entfalten können. In seiner Vielfalt liegen Europas Reichtum und Einzigartigkeit, nicht im Einheitsgrau der Bürokraten und Banker. Das – und nur das ist die Lehre des 8. Mai 1945! Nicht Bomben auf Belgrad!“

DESG-inform 5/1999 S. 4

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Schikanen gegen Mahler

Die Stadt Frankfurt am Main hat die von der „Bürgerbewegung für unser Volk“ zum 31. Mai 1999 angemeldete Montagsdemonstration vor der Paulskirche, auf der Horst Mahler sprechen sollte, verboten. Das Verbot wird damit begründet, daß Mahler sich angeblich eines rechtsradikalen Vokabulars bediene und daß auf der letzten Montagsdemonstration in Frankfurt am 19. April Plakate mit folgenden Losungen gezeigt worden seien: „Wir sind das Volk!“ „Kein Rassismus gegen unser Volk!“ und „Wenn wir kommen, fliegen andere heim!“

Den Wortlaut der Verfügung des Ordnungsamtes der Stadt Frankfurt sowie den Eilantrag an das Verwaltungsgericht Frankfurt auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Widerspruchs findet man auf der Webseite „http://www.unser-land.de“.

Am 26. Mai sollte Mahler vor Studenten der Universität Graz sprechen. Daraus ist nichts geworden, nachdem die Universitätsverwaltung den Veranstaltungsraum gesperrt hat. Es hieß, sie sei damit einem Ersuchen der Staatspolizei nachgekommen.

Horst Mahler schreibt zu diesen Vorgängen:

„So funktioniert die ,wehrhafte Demokratie‘. Die ,Verfassungspatrioten‘ können sich freuen. Es ist hierzulande üblich, derartige Rechtsbrüche ,aufs schärfste‘ zu verurteilen, usw., usf. Ich halte davon nichts. Es ist halt so. Deutschland hat den Krieg verloren. ,Vae victis‘ – das haben die Gallier den Römern beigebracht. So ist es bis auf den heutigen Tag geblieben. Die Besiegten haben keine Rechte. Sie müssen sich diese erst erkämpfen. Ich bin zuversichtlich, daß es die Deutschen, die es noch sein wollen, schaffen werden. Es ist noch nicht zu spät.
Unser Volk wird leben!

DESG 5/99. S. 4

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Bomben auf den Irak – und kein Ende!

Der nicht enden wollende Luftkrieg gegen den Irak ist eine Schande. Die UN haben versagt, wie im Balkan-Krieg, und die Weltmacht USA legen die UN-Resolutionen so aus, wie es ihnen Spaß macht. (Mit der Provozierung des Balkan-Krieges trieben sie es auf die Spitze.) Es ist ein Hohn, wenn einerseits eine Konferenz einberufen wird, aber andererseits zur gleichen Zeit die USA und die Engländer bereits losschlagen. Das Irak-Problem hätte man schon längst lösen können, wenn die UN eine Zeitbegrenzung vorgegeben hätten. Mit den modernsten Mitteln wird nun fast 7 Jahre gesucht und kaum etwas gefunden. Durch die Sanktionen nimmt man aber in Kauf, daß Tausende von Menschen, besonders aber alte und junge, Jahr für Jahr verhungern. Wo bleibt der Aufschrei von Amnesty International oder den Medien oder gar der Bonner Prominenz, die sich ja vor lauter Betroffenheit im Kosovo-Konflikt förmlich überschlägt?
– Die Heuchelei ist grenzenlos.

Dr. K. Dannhäuser

Im Herbst 1990 vergab die Bush-Regierung an die große US-Werbeagentur Hill & Knowlton den Auftrag,

Hill & Knowlton löste die Aufgabe zur vollen Zufriedenheit der US-Regierung: Am meisten verabscheuten die Amerikaner – als ob nicht andere Völker auch, der Verfasser – die Ermordung von Säuglingen und Kindern. Daraus strickte nun H&K folgendes, allerdings sehr erfolgreiches Greuelmärchen:

Eine weinende „Teenagerin“ bezeugte, im besetzten Kuweit gesehen zu haben, wie irakische Soldaten 15 Kleinkinder aus den Brutkästen rissen, um sie dann auf dem Boden des Krankenhauses sterben zu lassen. Ein anderer Zeuge – ein Arzt – sagte in diesem Zusammenhang, er habe 14 dieser Kinderleichen begraben.

Später brach dieses ganze Lügengebäude vollends zusammen: besagter Teenager war die Tochter des kuweitischen Botschafters in den USA; für ihre Aussage war sie eigens von Hill & Knowlton geschult worden, da ihre ganze Geschichte frei erfunden war.
Und, welch passender Zufall:
Bush’s früherer Stabschef Craig Fuller war zu dieser Zeit Leiter von H&K! Auch der Arzt gab später zu, niemals Kinder begraben zu haben; im übrigen sei er kein Arzt, sondern Zahnarzt!

Ergo: eine perfekte Inszenierung!
Sie erinnert an andere Greuelpropaganda-Tiraden aus den Zeiten des 1. und 2. Weltkrieges gegen alles Deutsche und insbesondere deutsches Soldatentum; jüngster Ausfluß solchen sorgfältig kultivierten Hasses ist die – sogar amtlich geschützte – Wanderausstellung über angebliche Kriegsverbrechen der ehemaligen Wehrmacht. Übrigens: den US-Steuerzahler hat diese Kampagne seiner Regierung etwa 11 Mio. Dollar gekostet!

Für Präsident Bush war damit das Ziel erreicht: Saddam Hussein war damit zum globalen Schurken stigmatisiert und samt seinem Volk dämonisiert. Am 17. Januar 1991 brach die US-Feuerwalze gegen den Irak los, der Rest ist Geschichte.

Nun haben sie wieder den Irak gebombt, die anglo-amerikanischen Anführer der „Westlichen Wertegemeinschaft“. Nach 7 Jahren pausenloser Greulpropaganda gegen das nicht US-hörige Land an Euphrat und Tigris brauchte auch der höchst ehrenwerte Präsident B. Clinton keine sog. Marketing-Agentur mehr zu bemühen, um wieder loszuschlagen. Auch diesmal war der Irak samt Zivilbevölkerung wiederum Erprobungsterrain für Waffen, Munition und sonstiges Kriegsgerät sowie neue Taktiken. Und, wie durchsickerte, wurde auch diesmal – wie schon 1991 – radioaktiver Abfall in Bomben, Raketen und anderen Projektilen eingesetzt. Dabei handelt es sich um sog. abgereichertes Uran in metallischer Form. Es stammt aus der Produktion von Brennstoffen für Kernkraftwerke und von hoch angereichertem Uran für Atomwaffen. Dieses Uran besteht zu mehr als 99% aus dem radioaktiven Isotop U 238 mit einer Halbwertszeit von ca. 4,7 Mrd. Jahren; 1 Gramm dieses Materials hat eine Gesamtradioaktivität von ca. 15500 Bq, d. h.: in 1 Sekunde zerfallen 15500 Atome unter Abgabe von Alpha-Strahlung, unaufhaltsam, pausenlos. Bei der Detonation der Sprengkörper werden die uranhaltigen Geschoßmäntel in eine Unzahl von Splittern und Partikeln zerlegt, die in den Boden oder die Körper von Menschen eindringen. Die Folgen radioaktiver Strahlung sind seit Hiroshima/Nagasaki hinreichend bekannt, auch wenn es sich beim U 238 „nur“ um schwach radioaktives Material handelt.

Ob – als letzte Perversion der US-Waffentechnik – auch feinverteiltes U 238 anstelle von Aluminium den Sprengstoffen zugesetzt wurde, ist noch nicht bekannt. Endgültigen Aufschluß darüber kann nur die chemische und radioanalytische Untersuchung von Blindgängern erbringen.

Bonner Politiker beklatschten natürlich wieder auch dieses Verbrechen des waffenstarrenden US-Bruders oder äußerten zumindest Verständnis, wie die auf absolute Linientreue eingespurten Meinungsfabriken in schöner Eintracht vermeldeten.

Legte man auch nur annähernd die Maßstäbe des berüchtigten Nürnberger IMT (Internationales Militär-Tribunal) an die Verantwortlichen für die Kampfhandlungen gegen den Irak an, hätten diese längst ihr Dasein wegen Verbrechen gegen den Frieden und die Menschlichkeit sowie Entfesselung eines Angriffskrieges und Völkermord verwirkt; ihr Leben würde dann freischwebend über dem Boden des Hinrichtungsraumes enden. Dies gälte natürlich auch für jene, die diese Verbrechen begünstigt oder aktiv unterstützt haben.

Im übrigen sollten sich Politiker – deutsche wie andere europä ische auch – im Begeisterungstaumel über die neuen Militärschläge des US-Weltbeglükkers nicht auf Dauer freuen; leicht könnte das Frohlocken einer Versteinerung der Gesichter weichen, falls die Warnungen von Ramsay Clark grausame Wirklichkeit werden sollten. R. Clark war unter John F. Kennedy Vize-Justizminister und bis 1988 Justizminister unter dem US-Präsidenten Lyndon B. Johnson. R. Clark ist daher zweifellos ein profunder Kenner amerikanischer Verhältnisse, der Denkweise der US-Machtelite und ihrer globalen Langzeitstrategien.

In einem heute praktisch vergessenen Interview von März 1991 mit der französischen Monatszeitschrift „L’autre journal“ sagte R. Clark bereits vor 8 Jahren:

»Ich warne die Europäer, daß die Vereinigten Staaten im Rahmen der Neuen Weltordnung keine Skrupel haben würden, auch in Europa militärisch zu intervenieren.
Unsere Armee wird überall eingreifen, wo unsere Interessen gefährdet sind, und zwar mit allen Mitteln einschließlich Atomwaffen. Im allgemeinen werden die USA danach streben, die meisten Länder in einem Zustand der Armut zu belassen, mit korrupten, aber gehorsamen Regimen.

Ich gehe sogar soweit zu behaupten, daß Amerika ohne zu zögern auch in Westeuropa intervenieren würde, wenn dies gegenwärtig auch manchen Leuten als absurde Idee vorkommen mag. Die USA würden eine europäische nukleare oder wirtschaftliche Großmacht nicht lange dulden.«

Gefragt, ob nach Grenada, Panama und dem Irak weitere militärische Interventionen zu erwarten seien, erläuterte R. Clark:

»Unsere ausländischen Kriegszüge sind so alt wie unsere Geschichte.
Wir haben eine Tradition der Gewalt, die von unseren verschiedenen Präsidenten mit mehr oder weniger großem Geschick gehandhabt wurde. «

Schonungsloser konnte das Gespinst von Lügen, Legenden und Heucheleien um das wahre Gesicht des Parade-Demokraten Uncle Sam sicher nicht zerrissen werden! Und das durch einen prominenten US-Bürger, sicherlich eines pauschalen Antiamerikanismus unverdächtig! In diesem Zusammenhang fügt es sich wie ein Mosaikstein in die amerikanische Politik ein, daß der (noch) omnipotente B. Clinton den US-Wehretat – sinnigerweise nicht Verteidigungsetat – um 296 Mrd. Dollar ab Oktober 1999 erhöht; später sollen noch einmal 110 Mrd. Dollar draufgesattelt werden. Was dann noch bei einem etwaigen weiteren US-Kreuzzug gegen die Nichtdemokraten fehlen sollte, werden die US-Vasallen – diese Republik voran – nachschießen, im wahrsten Sinne des Wortes. (Siehe Kosovo-Konflikt!)

Indes, auch die Träume von Washington dürften sich nicht erfüllen. Dafür wird in erster Linie die aufkommende Militär- und Wirtschaftsmacht China sorgen. Die Chinesen sind ein altes Handelsvolk. Hinter ihnen liegen 5000 Jahre Kultur, hinter den transatlantischen „global players“ jedoch 400 Jahre Barbarei und entfesselter Imperialismus. Rußlands konventionelle Streitkräfte liegen zwar darnieder, doch setzt das Land jetzt verstärkt auf den Ausbau see- und landgestützter Nuklearwaffen; die jüngste Entwicklung von Interkonintalraketen kündet unübersehbar davon.

Beide Länder werden es nicht zulassen, daß sie sowie der gesamte asiatische und pazifische Raum eine Beute des US-Haifischkapitalismus plutokratischer Prägung werden. Falls die Hintergrundmächtigen einen „3. Durchgang“ zur Erringung der Weltherrschaft erzwingen sollten – sei es via Balkan, wie am 24. 3. 1999 begonnen, Irak oder anderswo – könnte auch God’s own country nach 200 Jahren eine Kriegsfurie im eigenen Land erleben, die auch Städte wie Washington im nuklearen Inferno verglühen ließe.

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Geld verdirbt nicht den Charakter –
es bringt ihn zum Vorschein.
(Lebensweisheit)

Nachrichten aus der „One World“ / westlicher Sektor

E. Kemper

I. Am Beispiel der Ausplünderung der deutschen Wirtschaft,des geistigen Diebstahls!

Es wurden uns allen im Rahmen der angeblich notwendigen „Privatisierung“ der „Lufthansa“ – die man besser als Enteignung bezeichnen sollte – deutlich und über alle Medien mitgeteilt, daß bei der nunmehrigen „Aktiengesellschaft Lufthansa“ mindestens 51% der Aktien in Besitz von deutschen Staatsbürgern bleiben müssen, wenn diese Aktien-Gesellschaft weiterhin die bisherigen

hoheitlichen Vorrechte

einer BRD-Luftfahrtgesellschaft in Anspruch nehmen und behalten will.

Ob dieser Hinweis als Warnung verstanden werden soll? Oder können (oder wollen?) wir uns nicht vorstellen, daß im Zuge der Globalisierung eine BRD-Luftfahrt-Gesellschaft von ausländischen Mitbewerbern (aus Gründen der Markt-„Bereinigung“ oder zum Zwecke der Marktbeherrschung) aufgekauft werden kann? Über die Börse ist alles möglich.

Wir halten diese Warnung deshalb für durchaus berechtigt und angebracht, denn nach den bisherigen Erfahrungen mit dem Kapitalismus – „westlicher Prägung“ – strebt Kapital immer nach einer wirtschaftlichen Alleinherrschaft, nach einem Monopol.

Wie wir weiter hautnah erleben können, unterstützen die USA mit ihrer angeblich „liberalen“ Wirtschaftspolitik weltweit jene Kräfte und Bestrebungen des Kapitalismus – Monopole zu errichten! – äußerst wirkungsvoll.

„Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt“ ist ein Spruch, der darüber hinaus über allen kriegerischen Auseinandersetzungen der U S A für angeblich zu verteidigende Menschen„rechte“ in den letzten Jahren stehen sollte.

Dies trifft sowohl für das Gebiet Rohstoffe (siehe den Krieg um das irakisch/ kuwaitische Öl) wie auch für das Gebiet der global angelegten US-Außenpolitik zu. Es ging und geht in jedem Fall um die Beherrschung von Staaten bzw. um die Vorherrschaft in einer ganzen Region. (Sind auf dem Boden des Deutschen Reiches für unsere Sicherheit noch immer US-Besatzungstruppen notwendig?)

Da muß man sich fragen:
Leben wir in einer Vorkriegszeit, oder ist dieser Lebenskampf von freien Völkern der Normalzustand in dieser unserer Welt, dem wir uns – auch wenn dies geleugnet wird – aus biologischen Gründen zu beugen haben?

Es sei hier daran erinnert, daß die BRD-Regierung im Herbst 1997 aus Haushaltsgründen von Brüssel genötigt wurde, ihren – unseren! – Anteil an der „Lufthansa-AG“ zu verkaufen, um mit dem Erlös die Höhe der gestatteten Verschuldung von jährlich 3% des Bruttosozialproduktes nicht zu überschreiten.

Diese willkürliche 3 %-Grenze war / ist eine der Voraussetzungen, um an der zukünftigen Euro-Währung teilnehmen zu „dürfen“.

Wir haben den gleichen Vorgang bei der Post / Telekom erlebt,.die ebenfalls auf dem Weg über eine sogen. „Privatisierung“ in ausländischen Besitz (wer bezweifelt das noch?) überführt wird, worden ist.

All diese Vorgänge – es waren seit 1945 über 35.000 (!) Betriebe, die in ausländischen Besitz übergingen – waren und sind zum Nachteil des deutschen Volkes angelegt. Es bleibt deshalb festzuhalten, daß unserem Volk die sehr wesentlichen Unternehmergewinne mehr und mehr vorenthalten werden.

Dürfen wir in Zukunft nur noch Zinsen für ausländische „Anleger“ erarbeiten und ihnen so zu einem arbeitsfreien Einkommen verhelfen?

Es hilft dabei gar nichts, wenn BRD-„Politiker“ von uns „Innovationen und den Mut zum Risiko“ fordern, wenn mögliche Gewinne dieser Innovationen bereits vorab über den Zins abgeschöpft werden! (Darf man eine derartige Feststellung in der BRD noch machen, ohne mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt zu kommen?)

Als der Rohentwurf für diesen Beitrag entworfen wurde (16. 10. 1997), wurde die Meldung verbreitet, daß die „hochinnovative" Firma Tacke, Windtechnik GmbH und Co. in Salzbergen bei Rheine / NRW Konkurs anmelden mußte. Angeblich sei diese Firma bei voller Produktion in einen „Liquiditätsengpaß“ geraten.

Wen wundert es bei dieser Meldung noch: Tacke geht nahtlos an das amerikanische „Gas- und Energieunternehmen Enercon Corporation“mit Sitz in Houston/Texas. Ist die Firma Tacke so wertvoll?

Der Inhaber und bisherige Geschäftsführer Markus Tacke wird durch den Dänen Finn Hansen „abgelöst“. Er soll eine „Entwicklungs- und Entwurfsabteilung“ weiterbetreiben.

Ob hier ein weltweites Monopol in Sachen Windräder aufgebaut werden soll? Es würde uns nicht wundern.

Da kann man nur fragen: Und wo bleibt die Produktion der Firma Tacke?

Es erscheint den Menschen in der Kleinstadt Salzbergen – kurzfristig – wie eine Gnade, wenn von 150 Mitarbeitern 94 Arbeiter von der US-Firma übernommen werden...

Wir sehen es aber anders:

Das geistige Eigentum wird – wie in zehntausend anderen Fällen – abgeschöpft und in die USA verlagert!

Wie lange wird es folglich dauern, bis wir die bekannten Windräder vom „Typ Tacke“ nunmehr „made in USA“ kaufen müssen? Windräder sind in einer vergifteten Umwelt beispielhafte Erzeugnisse für einen Zukunftsmarkt in aller Welt.

Dann:

Nach dem zwischenstaatlichen Abkommen USA/BRD über eine zu vermeidende Doppelbesteuerung werden anfallende Unternehmens-Steuern nur in einem Land, den USA als Sitz des Unternehmens Enercon, gezahlt. Es bleibt uns hier – wie in allen anderen erwähnten Enteignungsfällen – nur der billige Sklavenlohn, pardon: Für den Fiskus die restliche Lohnsteuer übrig.

Frage: Sind die Menschen in den USA klüger, oder sind die Zinsen für Unternehmer in den USA niedriger?

Darf man hier noch von einem Wettbewerb unter gleichen Bedingungen oder m u ß man hier bereits von einem Wirtschaftskrieg zwischen Staaten und Völkern und der weltweiten Ausbeutung des Menschen durch den Menschen sprechen?

Wird hier bereits eine global angelegte Strategie, die Unterdrückung des Menschen im Rahmen einer angeblich erforderlichen „Neuen Weltordnung“ mit einer immer offener und immer unverschämter wirkenden

„One World“-Organisation

sichtbar?

Wir verweisen in Sachen „Zinsen“ und Abschöpfung deshalb hier auf die „Allgmeine Jüdische Wochenzeitung“ (Erscheinungsort Bonn), die in ihrer Ausgabe vom gleichen Tage (16. 10. 1997) unter der Überschrift

„Ohne Zins und Zinseszins“

den 100jährigen Bestand der „Hebrew Free Loan Association“ (Freie hebräische Kreditgesellschaft) als Bank der Juden in San Franzisko feiert.

Auch wir gratulieren. Diese Bank vergibt ihre Kredite – die grundsätzlich zinslos gewährt werden – nur an Angehörige des jüdischen Volkes.

Frage: Gibt es in der „BRD“ auch eine solche Bank für deutsche Existenzgründer?

Abschließend sei einmal mehr daran erinnert, daß sich die Vorgänge auf dem Währungsgebiet durch die Einführung des Euro nicht zu unseren Gunsten verbessern, sondern eher verschlechtern werden. Unsere wirtschaftlich sehr angespannte Lage ist – dies wird uns immer wieder verschwiegen – nicht auf mangelnde Fähigkeiten unseres Volkes zurückzuführen, sondern ist – wie beschrieben – durch die geschilderte Zins„ordnung“ systembedingt und wird uns deshalb als angeblich unabänderlich hingestellt.

Wann erkennen wir: Zahlungsmittel, die in Form von Krediten gegen Zinsen kurzfristig in Umlauf gebracht werden und nicht in das Eigentum des Volkes übergehen, erfüllen nicht den ursprünglichen erwarteten Sinn einer „Währung“! Diese „Zahlungsmittel“ sind zu einer hochspekulativen Ware verkommen, deren Verwendung sich in jedem Fall gegen uns selbst richtet.

Die Verzinsung der umlaufenden Zahlungsmittel können auch als Besteuerung einer Währung zugunsten Dritter betrachtet werden.

Wir glauben darüber hinaus, daß diese „Zahlungsmittel“ stillschweigend (aber um so wirkungsvoller) zu einem intelligenten Werkzeug und zur Waffe einer gezielt herbeigeführten, schleichenden Enteignung pervertiert sind.

Dies vor allem deshalb, da die Zins-„Gewinne“ der Bundesbank/ EZB nicht dem allgemeinen Haushalt zugeführt werden (müssen)!

Dieser volkswirtschaftlich schädliche Vorgang wird durch „unsere“ Zahlungsmittel immer dann ausgelöst, wenn die jeweils zuständige Zentralbank, – mag sie Bundesbank oder Europäische Zentralbank heißen– die unserem Volk kurzfristig überlassenen Zahlungsmittel einschließlich der zu erbringenden Zinsen restlos zurückverlangt? Dieser Zins„ertrag“ ist mit der Enteignungsrate gleichzusetzen!

Aus dem geschilderten Vorgang stellt sich nunmehr die für uns wichtige Frage:

Was wird, wenn wir nichts mehr zu verkaufen haben?

Können wir uns dann keine Zahlungsmittel mehr leisten oder müssen wir in diesem Fall (so weit noch nicht geschehen) unsere Arbeitskraft verpfänden?

Und:
Bedauerlicherweise sind wir nach zwei verlorenen Weltkriegen nicht mehr in der Lage, gegen diese uns erdrückende Ausgangslage militärisch vorzugehen. Unser eigenes nationales Schicksal wird nicht mehr in Bonn oder Berlin, sondern in anderen Metropolen von uns sehr wohl bekannten, anonymen Hintergrundkräften gestaltet.

Wir alle – und vor allem jene europäischen Völker, die das Deutsche Reich seit Jahrhunderten bekämpft haben – müssen zur Kenntnis nehmen, daß unsere politischen, wirtschaftlichen und moralischen Vorstellungen von einer „Heilen Welt“ des sogen. Abendlandes einem Ende zutreiben.

Erleben wir deshalb in einigen Jahren – oder schon zum Jahrtausendwechsel? – eine historisch zu nennende und „global...“ angelegte Zeitenwende?

Wir sind keine Schwarzseher, denn noch gibt es Völker auf der Erde, die der heraufziehenden menschenfeindlichen und kriminellen

Diktatur des Geldes

Widerstand entgegensetzen und unsere natürlichen Verbündeten sind. Achten wir darauf, daß wir uns nicht für einen Silberling an die falsche Seite verkaufen und klug und mutig wie die Vorfahren unseres Volkes seit Jahrtausenden kämpfen!

II. Am Beispiel der Währung - Von der DM über den Euro zum Global-Dollar

Es ist zweifellos eine große Leistung der anonymen Hintergrundkräfte, die Masse der Menschen über die tieferen Hintergründe und vor allen über die Absichten der sich weltweit abzeichnenden Währungsvorhaben im unklaren zu lassen.

Gesteuert herbeigeführte Krisen auf nationalen oder kontinentalen Ebenen – das sei vorweg mitgeteilt – sind gewollt und dienen letztendlich nur der Vorbereitung zur Einführung einer einzigen, weltweit ausgelegten „Global“-Währung.

Wenn wir genauer hinsehen, müssen wir leider festhalten:

Was heute in „unseren“ Medien allgemein über Währungsfragen geschrieben oder gesendet wird, kann nicht als Aufklärung der unwissend gehaltenen Bevölkerung, sondern muß als Verschleierung des gegen uns laufenden Anschlages auf unsere und die Währungshoheit anderer freier Völker begriffen werden.

Wer bezweifelt es heute noch, daß sich gewaltige, weltweit angelegte Änderungen auf dem Währungssektor anbahnen. Der Global-Dollar steht nach der nächsten – zwangsläufig auf uns zukommenden – riesigen Weltwirtschaftskrise zum Abruf bereit!

Wir sollten es deshalb frühzeitig erkennen: Der sogen. Euro dient nur dazu, Währungen auf nationaler, europäischer Ebene zu beseitigen, und ist eine zum Scheitern bestimmte Zwischenlösung.

Der versteckte und hinterlistige Angriff durch die schon erwähnten internationalen Kräfte gegen die noch freien Völker der Welt, nicht nur gegen die Menschen in der „BRD“, wird von den eingeschläferten Menschen

als Krieg um Freiheit und Souveränität

nicht mehr wahrgenommen. Versagen unsere Politiker oder dienen sie bereits den zukünftigen Herrschern der „Neuen Weltordnung“?

Da wir es nicht erkennen, wollen wir es offensichtlich nicht wahrhaben, daß jene Kräfte dabei sind, ihren Anspruch auf „globale“ Machtausübung zu verwirklichen und durchzusetzen.

Wir sollten deshalb das Folgende wissen und genau beachten:

Das politische Instrument dieses Kampfes sind unsere Zahlungsmittel, deren freie Verfügbarkeit den Nationalstaaten – uns allen – längst abgerungen worden ist. Bundesfinanzminister Waigel war 1997 nicht einmal in der Lage, den vorhandenen Goldschatz unseres Volkes neu bewerten zu lassen oder gar zu verkaufen, um die Voraussetzungen für die Euro-Norm zu erfüllen (3 % Haushaltsdefizit durften nicht überschritten werden).

Auch die Intelligenteren unseres Volkes oder jene, die hauptberuflich auf dem Finanzgebiet tätig sind, sind in der so wichtigen Währungsfrage nicht in der Lage oder bereit – oder sie verbieten es sich schamvoll –, darüber eigene Bedenken oder ihre beruflich erworbenen Kenntnisse frei zu äußern, geschweige zu verbreiten.

Brüssel zahlt nachweislich an jene Politiker „Berater“-Honorare, die vor den sich anbahnenden Gefahren noch warnen und die ihre Skrupel noch nicht überwunden haben. Ob es sich da um Brüsseler Bestechungsgelder handeln könnte?

Mut ist in einem Staat, der seit 52 Jahren im Zustand der Unterwerfung lebt, nur noch selten anzutreffen!

Es ist bekannt: Zu schnell wird man beruflich benachteiligt und in der sogenannten – doch manipulierten – Öffentlichkeit an den Pranger gestellt und in eine angeblich radikale Ecke zu angeblichen „Extremisten“ gestellt, gedemütigt oder auch juristisch verfolgt und wegen behaupteter Volks„verhetzung“ von der eigenen Justiz angeklagt und verurteilt.

So schreiben sich die meisten Menschen die Schuld an ihrem Versagen weiterhin selbst zu, ohne auch nur zu ahnen, daß ihre eigenen Bemühungen und Anstrengungen nicht ausreichen, einen Geburtsfehler unseres unterworfenen Staates und „seines“ Währungssystems zu beheben. Sie erkennen ihn ja kaum oder gar nicht.

Man schaue den hastenden Menschen auf der Straße nur ins Gesicht. Dann erkennt man sofort ihre verzweifelte und resignierende Verfassung. Der Abgrund liegt gleich nebenan.

Glück ist in den wenigsten Augen zu erkennen. Allenfalls ist in den Gesichtern eine – kurzfristige – merkwürdig gespielte Zufriedenheit auszumachen, wenn ihnen bekannte Menschen begegnen.

Nur in der Flucht in die Familie und in den eigenen vier Wänden – wenn sie noch vorhanden sind – wird das Heil gesucht. Man will es nicht hören und schon lange nicht glauben, daß man morgen vielleicht schon selbst zu den

6 Mill. Arbeitslosen, zu den> 1,2 Mill. Obdachlosen in der sogen. „BRD“ zählen könnte...

So sind auch die heutigen Massenveranstaltungen zu verstehen und zu begreifen, wo das große Vergessen der angeblich selbst verschuldeten Not gesucht und offensichtlich – kurzfristig – auch gefunden wird. Ablenkung und Betäubung sind gefragt.

Nachdenklich sollten wir aber werden, wenn selbst akademische Berufe und andere bisher als sicher geltende Berufsgruppen vom großen Elend erfaßt werden. Hier seien als Beispiel nur die Ärzte, Apotheker, Kaufleute, Notare, Rechtsanwälte genannt, die bereit waren, Betrug im Großformat an der Volksgemeinschaft zu begehen, um der Not zu entfliehen und den ihnen angeblich zustehenden und gewohnten Lebensunterhalt aufrecht erhalten zu können...

Hört man aus diesen akademischen Kreisen etwa eine wirtschafts- oder finanzpolitische Analyse über die tieferen Ursachen und Hintergründe – nicht nur – über ihr eigenes wirtschaftliches Scheitern? Spürt man aus diesen Kreisen oder den gleichgeschalteten Universitäten etwa einen grundsätzlichen Widerstand?

Halten diese Personen eine dringend notwendige Kritik an unseren finanzpolitischen Verhältnissen für nicht erforderlich, oder handeln sie nach dem bequemen Grundsatz: Nach uns die Sintflut?

Was soll man von angeblich akademisch gebildeten Menschen halten, die die sogen. Bundes„bank“ doch tatsächlich für unabhängig halten? Sind sie schon nicht mehr in der Lage, den wahren Charakter dieser Einrichtung – die unsere Zahlungsmittel über Lombard(1)- und Diskontkredit(2) („...auf 35 Tage in Pension(3)“) besteuert – zu durchschauen, oder gehören sie alle einer antideutschen Sekte – z. B. den Scientologen, einer Einrichtung zur Paralysierung von Menschen – an ?

Die Masse der Menschen und jene Intellektuellen wollen es offensichtlich nicht glauben oder sogar leugnen:

Intensivierung, Optimierung, Fusionierung, Konkurse oder einfaches Sparen mögen einzelnen Menschen oder Betrieben kurzfristig einen finanziellen Spielraum geben, aber eine grundsätzliche Änderung, eine Verbesserung „unserer“ Währungsgegebenheiten kann mit diesen hilflosen (!) Maßnahmen nicht erzielt werden.

Zusammenbrüche von Banken und Betrieben. Arbeitslosigkeit und das wachsende Elend einzelner Menschen oder eines ganzen Volkes werden durch diese „Spar“-Maßnahmen nicht aufgehalten. Wie gelähmt nehmen wir ganz offensichtlich nur noch die Symptome und die Folgen eines Zustandes wahr.

Wahrlich, ein Sklavenleben unter dem Diktat eines kriminellen Zinsanspruchs.

Durch diese von „unserer“ Währungsordnung erzwungenen Abwehrreaktionen werden die Probleme nicht im Kern getroffen und lediglich auf die lange Bank geschoben, aber nicht behoben. Eine Bank – in unserem Fall die Bundesbank – die weniger Zahlungsmittel in Umlauf bringt, als sie nach 35 Tagen zurückverlangt (ohne die „Gewinne“ dem Bundeshaushalt zuzuführen!!!), kann nur als Ausbeutungseinrichtung gegen die Interessen des eigenen Volkes bezeichnet werden.

Die Voraussetzungen werden sich durch den Euro oder die EZB (Europäische Zentralbank) nicht zum Besseren wenden, da „unsere“ Zahlungsmittel auch dann nur als kurzfristige Kredite in Umlauf gebracht werden.

Es hat sich in vielen gewerblichen Betrieben, die aus Gründen der Wirtschaftlichkeit eine Auslagerung ihrer Erzeugung ins Ausland vorgenommen haben, schnell herumgesprochen, daß auch im Ausland die gleichen Währungsbedingungen gleiche Probleme bringen. Diese Betriebe – wenn sie denn überlebten – verlegen ihre Produktion neuerdings wieder in die „BRD“ zurück.

Bedenkt man, daß das unabänderliche und geplante Ende dieser Währungs„ordnung“ bei der höchsten jemals erreichten Industrieproduktion trotzdem mit mathematischer Genauigkeit weiter auf uns zurollt, wird vielleicht doch der eine oder andere nachdenklich werden und aufwachen.

Es läuft in der gewerblichen Wirtschaft – die zu 90% ihre Produktion vorfinanzieren muß – so wie bei den Bauern in den vergangenen Jahrzehnten:

Je intensiver und je mehr produziert wird, um so schneller kommt das finanzielle Ende. Eine garantiert tödliche Falle.

Dies geschieht vor allem deshalb, da innerhalb unserer Währungsordnung die Gesamtsumme der aufzubringenden Zinsen als volkswirtschaftliche Belastung täglich weiter steigt und die mögliche Tragfähigkeit immer schneller übersteigt.

An der Unfähigkeit des deutschen Menschen kann der volkswirtschaftliche Niedergang unseres Volkes kaum liegen. Es sind die währungsbedingten Rahmenbedingungen – das sollte uns immer wieder bewußt werden –, die uns in den Ruin führen werden.

In unserem Fall müssen an erster Stelle die unberechtigten und ausbeuterischen Zinsforderungen der Bundesbank – die keinesfalls mit einer nationalen Notenbank verglichen werden kann – genannt werden.

Denkt man hier nur an das bereits eingestandene Finanzchaos in Südkorea, Japan, den Philippinen und den übrigen „Tigerstaaten“ in Asien, stellt sich die berechtigte Frage:

Ist – und wie lange – die westliche Welt stark genug, diese ersten, längst erwarteten Schwächeanzeichen kapitalistischer Staaten aufzufangen, oder springt das Chaosfieber auf Europa und die gesamte kapitalistische Welt (westlicher Prägung) bereits systemgemäß über?

Japan hat am 17. Dezember 1997 den einzig richtigen Entschluß gefaßt und seinen Banken – die vor dem Zusammenbruch standen – einen zinslosen Blanko-Kredit in Höhe von $ 135 Mrd. zur Verfügung gestellt. Vier Großbanken mußten trotzdem die Segel streichen.

Welch ein Stolz und Mut zur eigenen Souveränität, auf einen Dollarkredit aus Richtung Wallstreet zu verzichten!

Zinslos! Wallstreet wird – auch wenn wir es nicht hören werden – aufheulen, denn diese japanische Botschaft an andere Völker ist einer Kriegserklärung an das „Internationale Kapital“ gleichzusetzen.

Ob das für Japan noch Folgen nach sich ziehen wird? Wir sind davon überzeugt, denn diese japanischen Krieger haben international „anerkannte“, ungeschriebene Gesetze des Kapitalismus übertreten und ungefragt eigene nationale Wege beschritten.

Noch kann – und vor allem will – der Internationale Währungsfonds (IWF) mit unseren Gewinnen und Handelsüberschüssen jene asiatischen Staaten stützen und diesen einen Neuanfang ermöglichen. Warum?

Sind die Tigerstaaten“ noch nicht reif für einen Fangschuß?

Korea hat sich den Forderungen des IWF (Internationalen Währungsfonds) – im Gegensatz zu Japan – gebeugt und einen Dollarkredit angenommen. Die folgenden nicht unerheblichen Eingriffe des IWF in die süd-koreanische Haushaltsordnung und die Gesetzgebung mußten von Korea geduldet und anerkannt werden. Wann ist es auch bei uns soweit?

Unsere Frage lautet deshalb: Wie lange und wie o f t können unterschiedliche Entwicklungen unterschiedlicher Menschen und Staaten unbeschadet und unbeachtet bleiben?

Und:
Ist es wirtschaftspolitisch sinnvoll und richtig, mit unserem hart erarbeiteten Geld der „Internationalen Spekulation“ ein

arbeits- und müheloses Einkommen

in Asien zu ermöglichen und zu finanzieren? Wäre es nicht besser für uns, die auf Kredit aufgebaute koreanische PKW-Erzeugung bräche zusammen?

Es ist für die nationalzionistischen Kräfte noch ein weiter und langer Weg, den Global-Dollar weltweit durchzusetzen. Das „Spiel“, das leicht in einen Dritten Weltkrieg münden kann, werden wir weiter beobachten...

Der erstmals 1917 gestartete Versuch, die Unterwerfung der gesamten Menschheit unter das Joch des Kommunismus / Bolschewismus zu bringen, konnte nach über siebzig Jahren 1989 erfolgreich abgewehrt werden. Der Kommunismus wurde als Irrweg erkannt und scheiterte an sich selbst.

Achten wir deshalb darauf, daß wir nicht zu Handlangern und unsere Kinder und Enkel zu Sklaven des Kapitalismus (westlicher Prägung) werden müssen, der den gleichen Versuch der Unterwerfung des Menschen in einem anderen Gewand – auf dem Weg über die Zinsknechtschaft – gewaltig vorantreibt.

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"Der Euro ist eine Frage von Krieg und Frieden,"

sagt Martin Feldstein.

Foreign Affairs, Sprachrohr des Council on Foreign Relations, ist die wohl einflußreichste Zeitschrift des Ostküsten-Establishments der USA. Und Harvard-Professor Martin Feldstein zählt zur Spitzengarnitur amerikanischer Nationalökonomen und politischer Berater. Wenn also Feldstein in Foreign Affairs (Ausgabe November/Dezember 1997) über das Thema „The Euro and War“ schreibt, tut das politische Deutschland gut daran, aufzuhorchen. Der „Deutschlandbrief“ brachte Auszüge:

„Den meisten Amerikanern erscheint die Europäische Währungsunion (EWU) als ein obskures finanzielles Vorhaben, das für die Vereinigten Staaten ohne Bedeutung ist. Diese Auffassung könnte falscher nicht sein. Wenn die EWU zustande kommt, was jetzt zunehmend wahrscheinlicher ist, dann wird sie den politischen Charakter Europas derart verändern, daß dies zu Konflikten in Europa und zu Konfrontationen mit den Vereinigten Staaten führen könnte.“

„Wo liegen die Gründe für solche Konflikte? Am Anfang würde es bedeutende Meinungsverschiedenheiten zwischen den EWU-Mitgliedsländern über Ziele und Methoden der Geldpolitik geben. Diese würden noch verschärft, immer wenn der Wirtschaftszyklus in einem bestimmten Land oder einer Gruppe von Ländern die Arbeitslosigkeit erhöht. Diese wirtschaftlichen Meinungsdifferenzen könnten zu einem größeren allgemeinen Mißtrauen zwischen den europäischen Nationen beitragen.“

„Sobald das disziplinierende Vorbild der Bundesbank eliminiert ist und die Geldpolitik von einer Europäischen Zentralbank gemacht wird, in der alle Mitgliedsländer dieselbe Stimme haben, ist das Risiko groß, daß die dort vorherrschende Stimmung für höhere Inflation ist. ... Sobald die deutsche Öffentlichkeit sieht, daß die Inflationsrate steigt, wird sie zunehmend feindselig werden gegenüber der EWU insgesamt und gegenüber den Ländern, die für eine inflationäre Geldpolitik stimmen.“

„Klar ist, daß das französische Streben nach Gleichheit (mit Deutschland) und die deutsche Hoffnung auf Hegemonie nicht miteinander vereinbar sind. Beide Visionen würden zu Streitigkeiten und Konflikten führen, wenn sie nicht erfüllt werden können.“

„Ein politisch vereintes Europa ... würde die Verminderung der US-Militärpräsenz in Europa beschleunigen, die Rolle der Nato schwächen und dementsprechend Europa verletzlicher für einen Angriff machen... Rußland bleibt eine große Nuklearmacht. Die Beziehungen zwischen Rußland und Westeuropa sind wichtig, aber unberechenbar. Könnte ein stärkeres Rußland irgendwann in der Zukunft versuchen, die Kontrolle über die derzeit unabhängige Ukraine zurückzugewinnen? Könnte das zum Krieg zwischen Rußland und der EU führen?“

„Deutschlands Behauptung, daß es in eine größere politische Einheit eingebunden werden muß, ist als solche schon eine Warnung. Würde eine solche Struktur Deutschland einbinden, oder würde sie Deutschland in Versuchung führen, hegemoniale Führung auszuüben? Ein kritisches Detail der EU im allgemeinen und der EWU im besonderen liegt darin, daß es für ein Mitglied keine legitime Möglichkeit gibt, wieder auszutreten. Aber wenn bestimmte Länder erst einmal entdecken, daß der Übergang zur Einheitswährung ihren Volkswirtschaften schadet und daß die neuen politischen Vereinbarungen ihnen nicht passen dann werden einige austreten wollen. Die Mehrheit wird einer Sezession nicht freundlich gegenüberstehen ... Die amerikanische Erfahrung mit der Sezession des Südens (und dem Bürgerkrieg) enthält wohl einige Lektionen über die Gefahr eines Vertrages oder einer Vereinbarung, die keine Ausgangstür haben.“

„Die Vereinigten Staaten sollten deswegen betonen und klar machen daß sie weiterhin starke Beziehungen zu den einzelnen europäischen Nationen wünschen und daß Brüssel nicht gestattet werden sollte, zwischen Washington und die nationalen Hauptstädte Europas zu treten.“

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