Deutschland
Schrift für neue Ordnung


INHALTSVERZEICHNIS 7/8-2000

VOLK-NATION-EINHEIT

Nur eine Eidgenossenschaft

3

Rentenreform

7

Helmut Kohl wird vom Sockel gestürzt

10

Machd eiern Dregg alleene

13

DEUTSCHE AUSSERHALB UNSERER GRENZEN

 

Israelitische Kultusgemeinde in Wien

15

US-Gouverneure proklamieren

17

ZEITGESCHEHEN

Deutschland - schuld am Zweiten Weltkrieg? - Teil XXIII

19

Anti-Wehrmachtsausstellung - Teil XVII

27

Offener Brief am Daniel Goldhagen - Teil III

31

Fremdarbeiter im Dritten Reich

53

WIRTSCHAFT

 

Das globale Börsen„spiel“

75

LESERBRIEFE

 

An die Schriftleitung von DEUTSCHLAND

81

BÜCHER

83


VOLK - NATION - EINHEIT

Nur einer Eidgenossenschaft freier Völker Europas
gehört die Zukunft

A. Mitterer

Wir unterscheiden uns in manchem von unseren Parteipolitikern, am deutlichsten wohl in der Vorstellung dessen, was ein zukunftsfähiges Staatswesen ausmacht. Unter dem Eindruck täglicher Erfahrungen setzen wir immer unverdrossener auf die preußische Staatsidee. Als höchstes gemeinsames Ziel hat das Gemeinwohl zu gelten, dem jedermann bis hinauf zu den Spitzenvertretern des Staates zu dienen hat. Im gewachsenen Staatsvolk mit gemeinsamem Schicksal, mit gemeinsamer Sprache und Gesittung sehen wir die beste Grundlage für eine Solidargemeinschaft, die auch schwierige Zeiten bestehen kann. Unser Volk hat das in seiner Geschichte oft bewiesen, am eindruckvollsten nach der Katastrophe von 1945.

Den heute maßgeblichen Politikern bedeutet „Staat“ nicht Gestaltungsauftrag und gemeinsames Kunstwerk, sondern einen Mechanismus. Aus dieser Einschätzung heraus treiben sie den Abbau unserer mühsam erworbenen Staatlichkeit munter voran. Sie sehen im Staat ein Großunternehmen, das nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen zu führen sei. Deshalb verscherbeln sie bedenkenlos das Gemeineigentum, um Haushaltslücken zu schließen und womöglich nebenbei mit Provisionen die Parteikassen aufzufüllen.

Das Staatsvolk drücken sie herab zur bloßen Bevölkerung, die einen Wirtschaftsstandort bewohnt und darin gewinnbringend produziert. Dieser geistige Horizont erklärt das Fehlen von Familienpolitik und das Gewährenlassen wilder Zuwanderung, also den Verzicht auf eine klare Ausländerpolitik - und so erklärt sich auch die neue Regelung des Staatsbürgerrechts.

An diesem Punkt nun ist dem kurzatmigen Denken der sogenannten konservativen Parteien die Puste ausgegangen. Was sie seit Jahrzehnten verschlafen haben, das wollen sie mit schön klingenden Grundsatzerklärungen wieder aufholen. Das Ostpreußenblatt greift diesen Sachverhalt am Beispiel des bayerischen Parteiführers und Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber auf (20.1.00, Stefan Gellner: „Wenn die Leitkultur Schwächen zeigt ...“) Stoiber hat kurz vor Einführung der Doppelstaatsbürgerschaft gefordert, daß sich die in Deutschland lebenden Ausländer an der abendländischen Kultur als „Leitkultur“ ausrichten müßten. Das OPrBl stellt an Hand einer alten frommen Formel klar, was Stoiber eigentlich meint: „Das Abendland ist christlich oder es ist nicht“. Ob das inzwischen nicht ein ebenso frommer Wunsch ist? Stoiber muß sich vom OPrBl sagen lassen, daß es die Realitäten aus dem Blick verloren habe. Einerseits werde der christliche Gottesbezug zum Grundgesetz bereits von prominenten Politikern der BRD abgelehnt, was anzeige, daß die Bindekraft des Christentums zusehends erlahmt. Andererseits dürfe der Grünen-Abgeordnete Cem Özdemir offen aussprechen, daß ein Wertekonsens in Deutschland nur gemeinsam mit Nichtchristen geschaffen werden könne. Eine „Konstitutionalisierung des christlichen Gottes“ führe zu Ausgrenzung und Intoleranz. Wer wüßte nicht, was damit gemeint ist. Özdemir und Stoiber haben nicht Schröder & Co im Auge, sondern Mohammed.

Die zu spät aufgewachten Stoibers und die integrationswütigen Kirchenführer stecken in der liberalen Ideologiefalle des Gleichheitswahns. Dieser können sie um so weniger entkommen, als das Christentum selbst seit 2000 Jahren als Leugner der naturgegebenen Rassenvielfalt auftritt. Statt dessen klammern sich die hochintelligenten Herren immer noch an die Idee vom christlichen Abendland und wollen nicht erkennen, daß sie da eine taube Nuß festhalten. Wir stellen ohne Umstände fest: Das Christentum ist offensichtlich entkernt; und das Abendland, das diese Leute erhalten wollen, entstand und lebt aus einem anderen Geist als dem der Christenlehre. Sie wissen es nicht oder dürfen nicht sagen, was wir erkennen: Der Fortbestand des Abendlandes hat nicht das Fortleben der christlich geprägten Kultur und ihrer Ableger zur Voraussetzung, sondern den Fortbestand des Geistes und der Seelenhaltung der Nordvölker. Ihr Ingenium war es, das Europa trotz oder gerade wegen seiner Kargheit zu dem gemacht hat, was die Zuwanderer aus aller Welt als Paradies empfinden; sie selbst könnten es nie schaffen, weil sie ihre eigene Entwicklungsgeschichte nicht dazu erzogen hat. Demgegenüber war das Christliche weltweit immer nur das, was die betroffenen Völker in es hineingelegt haben. Das Christliche ist immer nur ein Äußeres geblieben, so tiefe Verletzungen es den Völkern auch zugefügt hat.

Nicht das Christentum hat das Abendland geprägt, sondern umgekehrt: Die Nordvölker haben mit ihrer Gemütstiefe und Gestaltungskraft die ihnen wesensfremden Bilder des Orients überformt. Ein Blick auf die christianisierten Teile Afrikas und Südamerikas liefert den Beweis dafür.

Das Hinschwinden der christlichen Bindekraft ist eine offenkundige Tatsache mit verschiedenen Ursachen. Das Pontifikat des polnischen Papstes hat diese Entwicklung gefördert und dieser Tage rasant beschleunigt. Den Anspruch der katholischen Kirche, die Wahrheit eines selbstoffenbaren Gottes allein zu vertreten, allein binden und lösen zu können, ihn hat Joh. Paul II. schon vor längerem in der Franziskuskapelle zu Assisi stillschweigend aufgegeben und dies jetzt in Israel offen vorgeführt. Aber der Katholizismus ist damit nicht nur - inzwischen bescheidener geworden - ins Glied der Religionenvielzahl zurückgetreten. Er hat sich gar zu einer Sekte des Judentums gemacht. In der Gedenkstätte Yad Vashem hat sich der Papst dem unterworfen, was die amerikanische Historikerin Dagmar Barnouw kürzlich die „Heiligsprechung des Holocaust“ genannt hat. Die - von den Protestanten schon früher vollzogene - Unterordnung hat der württembergische Landesrabbiner Joel Berger im Sommer des vergangenen Jahres auf dem evangelischen Kirchentag so verdeutlicht: „Was haben Sie denn, was Sie nicht von uns haben?“ Und wieder stecken die Christen in der Falle, weil sie ihr Eigenes nicht benennen dürfen, ohne sich als Rassisten verantworten zu müssen.

Das ganze ist ein epochaler Vorgang, auch wenn er vertuscht wird. Die zig Millionen Opfer des christlichen Erlösungsgeheißes haben leider das Pech gehabt, daß der Irrtum dahinter zu spät erkannt worden ist. Nach kurzer Entschuldigung dafür schweift der noch waltende Papst von diesem Thema ab und gründet sein „Nie Wieder!“ auf die Shoa, ohne Blick auf das, was um ihn herum vorgeht.

Mit der Glaubwürdigkeit schwindet die Bindekraft. Das ist gut so! Es macht Seelenkräfte frei für einen Neubeginn! Doch gemach!

Das Erbe der vermodernden christlichen Fessel hat der Amerikanismus angetreten, als der unduldsame Universalismus unserer Gegenwart. Wie kluge Amerikaner es selbst beschreiben, ist das Amerikanertum eine Abwärtsentwicklung aus dem angelsächsischen Eroberungsdrang, bemäntelt mit christlicher Heuchelei. Es ist die Banalisierung und Vermarktung aller Geistigkeit, Würde und Schönheit, die auf der Erde noch zu finden sind. Der „American Way of Life“ ist der kleinste und gemeinste gemeinsame Nenner der primitiven Antriebe aller Völker.

Nicht mehr das Christentum will uns um eine sittlich höhere Zukunft bringen, sondern dessen Nachgeburt in der Neuen Welt. Hier ist der Verzicht auf Geist und Haltung, zusammen mit dem Versprechen aller denkbaren Lust, zur großen Verlockung der Jugend geworden. Die Völker Europas drohen daran abzusterben und in Banalität und Zynismus ihrem Ende entgegenzutaumeln. Das Fernsehen und der Zeitschriftenkiosk zeigen ein ungeschminktes Bild des Geschehens.

Warum ist das Ergebnis der christlichen Kulturepoche schließlich nur eine wachsende Ödnis in ihrem Einfluß- und Ausstrahlungsbereich? Warum sterben darin Völker und Menschen an Sinnverlust, Vereinzelung, Verzweiflung und Gier? Ist es Zufall, daß seit dem großen Sieg der „Zivilisation über die Barbarei“ der Verfall nun ungehemmt wuchert wie ein Krebsgeschwür? Warum wachsen Süchte und Sekten und verzehren die Entwurzelten? - Weil die auf den persönlichen Auftrag Gottes sich berufenden Institutionen keinen Halt mehr geben können; denn ihre Träger haben sich als machtversessen und unglaubwürdig erwiesen. Ihre eigene Lehre überführt sie der unausgesetzten Heuchelei: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ Jetzt erweist sich, wie dumm es war, Giordano Bruno sieben Jahre zu foltern und dann öffentlich zu verbrennen. Der gegenwärtige Papst hat die alte Anmaßung abgelegt, zu spät. Andere haben sie nun übernommen; sie wollen nichts dazulernen.

Die Zukunft ist düster. Niemand kennt den Ausgang des Geschehens.

Gewiß ist, daß die Türken das christliche Abendland nicht restaurieren werden. Mit Händen ist zu greifen, daß die bürgerlichen Europaschwärmer ahnungslos mithelfen, ihren Kulturkreis zu zerstören.

Das Bewußtsein der Gefahr und die Pflicht zum Ausharren behaupten sich aber in den vielen kleinen Runden der Instinktsicheren. Hier bewahrt sich das Erbe Ur-Europas. Hier stehen die Fackelträger, dem Schicksal ergeben, aber bereit, die Übrigbleibenden zu sammeln, wenn noch einmal zum Neubau des Reiches gerufen werden sollte, zum Wohle Europas.


Rentenreform

Verschwörung wider die Wahrheit?

Verrat am Deutschen Volk

Rolf Sohn

Zusatzversorgung privatrechtlicher Natur sei und darum von niemanden angegriffen und zweckentfremdet werden könnte.

Zunächst die Frage: Haben nicht die Parteien, Bundestage und Regierungen der BRD die alleinige Verantwortung dafür, daß es in Bundesdeutschland nicht mehr genug deutsche Kinder gibt? Wer hat die Abtreibung freigegeben, wer die Anti-Baby-Pille? Wer erst jüngst die Pille danach und die Abtreibungspille? Wer läßt es zu, daß Ehe und Elternschaft entwertet und öffentlich lächerlich gemacht werden, wer hat die Pornographie freigegeben und damit der sexuellen Verwahrlosung Tür und Tor geöffnet? Vielleicht wohlwissend, daß sexuelle Freizügigkeit die biologische Erhaltungskraft eines Volkes auszehrt? Wer verweigerte und verweigert immer noch Kindergeld an deutsche Mütter, und zwar in solcher Höhe, daß alle Kinder ausgetragen, zur Welt gebracht und großgezogen werden können? Kein Geld? Lächerlich! Die angeblich so arme Ex-DDR konnte Kinder und Eltern so unterstützen, daß die Geburtenrate deutscher Kinder stieg. Dann kam der Zusammenschluß der DDR mit der BRD und die BRD übernahm in Mitteldeutschland die Herrschaft. Ergebnis? Der Geburtenüberschuß ging dramatisch zurück und fiel unter den extrem niedrigen Stand der BRD. Zufall?

Wer das glaubt, verkennt offensichtlich den Auftrag, den die Bundesregierungen dieser BRD zu erfüllen haben! Denn wer Jahr für Jahr Hunderte Milliarden deutsche Steuergelder ausgibt, um Abermillionen Fremden in unserem Land ein angenehmes Leben zu garantieren, wer ungezählte Milliarden in Wiedergutmachungen steckt, für die es nach internationalen Rechtsnormen keinen Anspruch gibt, wer sich über die EU so schlimm mit Milliarden ausbeuten läßt, daß die französische Zeitung Le Figaro schrieb, Maastricht ist Versailles ohne Krieg, der weigert sich offensichtlich, sein eigenes Volk zu erhalten! Wer dann noch mit dem Märchen daher kommt, wir müßten noch weit mehr Ausländer in unser Land holen, weil uns technische Fachleute fehlten, der kann uns nur für dumm verkaufen. Zu berücksichtigen ist, daß all die Parteien, die seit Jahrzehnten in der BRD die Regierungen stellen, für die Ausbildung des deutschen Nachwuchses verantwortlich waren und sind, ihre Versäumnisse zum Anlaß nehmen, unser Volk biologisch noch mehr ausbluten zu lassen. Es ist ein Hohn auf die weltberühmte Tüchtigkeit der Deutschen. Und: Darf sich ein solches Märchen wundern, wenn es als deutschfeindliche Propaganda mit deutschfeindlichen Folgen verstanden wird?

Kurz und bündig: Ohne die ungezählten Milliarden, die „unsere“ Politik seit Jahrzehnten für Fremde in unserem Land und außerhalb unseres Landes verschwendet, wäre es eine Kleinigkeit, jede deutsche Mutter wirtschaftlich so abzusichern, daß nicht eine deutsche Mutter ihr Kind abtreiben würde. Alle junge Familien könnten dann so viel deutsche Kinder zur Welt bringen, daß die Alterspyramide der Deutschen so in Ordnung wäre, daß es kein Rentenproblem gäbe.

Aber das scheint nicht gewollt! Denn wer, wie der Leserbriefschreiber Manfred Gutbrod richtig schreibt, aus der Alters- und Familienrücklage der deutschen Arbeitnehmer 700 Milliarden Mark entnimmt, um sie vorwiegend Fremden, die nie auch nur eine Mark Beitrag in die Rentenkasse gezahlt haben, zuzuschieben, der will offensichtlich dem deutschen Arbeitnehmer und dessen Familien die Alters- und Familiensicherung unter den Füßen wegziehen, wodurch zwangsläufig im gesamten deutschen Volk eine Unsicherheit erzeugt wird, die ihrerseits dazu beiträgt, den Willen zur Familiengründung weiter zu schwächen.

Berücksichtigt man dabei noch, daß die Rot-Grüne-Schröder-Regierung Schwule und Lesben mit natürlichen Ehen gleichstellen will, dann müßte selbst ein blinder Taubstummer begreifen, wes` Ungeistes Kind die Politgrößen dieser BRD sind und in welchen Abgrund sie unser deutsches Volk und deutsches Vaterland steuern. Wer das auch nur halbwegs begriffen hat, der wird auch der Verlockung nicht glauben, daß die „freiwillige“ Zusatzversorgung vor dem Zugriff Dritter sicher sei. Ist die Kasse dieser erzwungenen Zusatzversorgung erst einmal gut gefüllt, weckt sie Begehrlichkeiten, die vor nichts Halt machen. Und weit und breit ist in dieser „unserer“ BRD keine Politfrau und kein Politmann zu sehen, der Stirn, Mut und Festigkeit genug hätte, einer solchen erneuten Begehrlichkeit eine unveränderbare Absage zu erteilen.

Gäbe es Politiker solchen Formates in dieser BRD, nie und nimmer hätte irgend ein Fremder aus den Alters- und Familienrücklagen der deutschen Arbeitnehmer auch nur eine Mark erhalten. Denn, das muß sich jeder Deutsche bewußt machen: Das Vermögen, das aus den Zwangsbeiträgen der deutschen Arbeitnehmer für die gesetzliche Rentenversicherung angesammelt wurde, war Eigentum der deutschen Arbeitnehmer. Die BRD-Regierungen, die BRD-Parlamente und die BRD-Parteien waren zu Treuhändern dieses Vermögens Kraft Gesetz bestellt. Die Arbeitnehmerorganisationen, die Gewerkschaften, mußten sich als Wächter und Hüter dieses Ruhestandsvermögens der deutschen Arbeitnehmer verstehen und hätten unter allen Umständen die „Veruntreuung“ dieses Arbeitnehmervermögens verhindern müssen. Die alle haben es nicht nur nicht getan, sie alle haben geschwiegen und daran mitgewirkt, das Riesenvermögen aller deutscher Arbeitnehmer Fremden zu geben, die darauf keinen gesetzlichen Anspruch haben können, egal, was da Bundestage und Bundesregierungen beschließen. Es gibt - wie uns Nürnberg eingebrannt hat - ein Recht über dem Gesetz, und dieses Recht hätte das Riesenrentenvermögen der deutschen Arbeitnehmer erhalten und sicher so verwalten müssen, daß jetzt und in Zukunft die Alters- und Hinterbliebenenrenten der deutschen Arbeitnehmer aus den Zinsen bezahlt werden könnten.


Helmut Kohl wird vom Sockel gestürzt

Und gebeugt wird die Hoheit Jisraël's vor Seinen Augen,
und Jisraël und Efrajim werden straucheln in ihrer Schuld,
es strauchelt auch Jehudah mit ihnen. Hos. 5,5

Die obige Prophezeiung stammt von Hosea, dem ersten der „zwölf kleinen Propheten“ im (allein maß-geblichen) hebräischen Alten Testament. Mit der „Hoheit Israels“ („gaon Jisraël“) ist nun, „im Jahre Null“ der Gegenwart, der deutsche Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl gemeint, der gebeugt, gedemütigt, gebrochen und schließlich „vom Sockel gestürzt“ wird - ein in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands einmaliger Vorgang. Er ist nur im Kontext mit der grundlegenden Umwälzung der Welt zu verstehen. Das deutet auch Hosea an, denn wenn „Israel und Efraim straucheln“ und mit ihnen das Judentum, signalisiert das das Ende des jahrtausendealten Herrschaftssystems. Ich empfehle Ihnen, die wenigen Seiten des Hosea-Buches (14 Kapitel) einmal aufmerksam zu lesen und alle Stellen zu markieren, in denen die Sünden und Strafen der drei Vorgenannten erwähnt werden. Davon später.

Der CDU-Politiker Helmut Kohl, die „Hoheit Israels“, die gerade „gebeugt“ wird, war 16 Jahre lang deutscher Bundeskanzler und damit der höchste Machtträger der Regierung. Er verkörperte die bundesdeutsche Regierung schlechthin, wie ein Fürst im Absolutismus. Doch tatsächlich war das hier nur eine anbetungswürdig ausstaffierte „Theaterfigur“, ein Götzenbild für Volk und Vaterland, und keine geistige Autorität mit dem Prädikat „deutsch“, das die Deutschen an ihrer Spitze zur Wahrung ihrer Identität ebenso verdient hätten wie andere Völker ein Ähnliches auch. Tatsächlich aber sind alle staatlichen Regierungen der Welt heute nur Marionetten in der Hand verborgener Mächte, die mit ihnen nach Belieben verfahren. So heißt es im Talmud, Pessachim 68a:

„R. Schemuel sagt, daß es zwischen dieser Welt und den messianischen Tagen keinen Unterschied gibt als die damalige Knechtschaft der Regierungen.“

Dieser Rav Schemuel war ein Amora, ein Lehrer der Mündlichen Lehre in Babylon um 200 und eine halachitische Autorität, die den Babylonischen Talmud mitverfaßt hat, nach dem sich auch heute noch das weltweite Judentum („Jehuda“) im tagtäglichen Leben ausrichtet. Er, der Chaldäer, wußte also genau, wovon er da spricht, und die zeitlose Gültigkeit des „Bavli“ belegt uns, daß die „Knechtschaft der Regierungen“ bis zum heutigen Tag besteht.

Die verborgene Machtstruktur hinter allen staatlichen Regierungen wird im Alten Testament Spr. 5,7 als ein dreistufiges Herrschaftssystem ebenso aufgedeckt wie die damit verbundenen Nachteile für die Völker:

„Wenn Druck [Ausbeutung] des Armen und Vorenthaltung des Rechts [Beugung] der Gerechtigkeit du in einer Landschaft [medina, heute: Nationalstaat] siehest, wundere dich nicht über das Ding [über solche Zustände]: denn ein Hoher, hoch über dem Hohen wacht, und über ihm die höchste Gewalt“ [Zunz IV 1179].

Beim untersten „Hohen“ handelt es sich also um den sichtbaren Repräsentanten des Systems, um die Regierung des Staates bzw. um den Regierungschef. Er wird vom unsichtbaren System frühzeitig ausgewählt und vorbestimmt und dann im Verlaufe seiner menschlichen und politischen Entwicklung für seine eigentliche Lebensaufgabe konditioniert. Sein Geschick kann er damit weitestgehend so wenig selbst bestimmen wie seine politischen Ziele, und auch über seinen Platz in der Geschichte entscheiden letztlich andere, notfalls gegen seinen Willen.

Armer Helmut Kohl. Erst wurde er vom System zu einem schier übermenschlichen Heroen aufgebaut, dann nach allen Regeln der Kunst „geleimt“ und nun zu einem offensichtlich passenden Zeitpunkt vom Sockel gestürzt. Der nun selbst unter Druck geratene hessische Minister-präsident Roland Koch (CDU) hatte ausdrücklich die „brutalstmögliche Aufklärung“ in der Spendenaffäre verlangt (NZZ 9.2.00). Die blieb bisher aus, dürfte sich aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wie folgt beschreiben lassen:

„Geleimt und schließlich mit gezieltem Blattschuß „erlegt“ wurde Helmut Kohl durch ein von langer Hand vorbereitetes Komplott, das die Unsichtbaren ausgeheckt hatten. Auf ihn und seine nähere Umgebung angesetzt wurde ein Agenten-Duo, dem noch ein „Zombie“ als schließlicher „Auslöser“ beigeordnet war:

1. Der Wirtschaftsprüfer Horst Weyrauch (nomen est omen - D) war in der Ära Kohl „nahezu von Anfang an“ der CDU-Finanzberater und wurde dabei als „Kohl-Intimus“ bezeichnet. Er war der (als solcher bis heute unerkannt gebliebene) Einsatzoffizier, der sich beim innersten Kreis der Regierung Zugang und Akzeptanz verschaffte. Er stand zu Helmut Kohl in einem Beratungs- und Vertrauensverhältnis wie beispielsweise ein Hjalmar Schacht mit Adolf Hitler. Wesentlich für beide Fälle ist, daß die tiefere Basis für die Beziehung das „Geld“ war, von dem jeweils der Politiker keinen blassen Schimmer hatte außer dem, daß man dafür alles kaufen kann. Sachlich gesehen ist Horst Weyrauch der eigentliche Straftäter, da ja er alles gefingert und geschient hat, was man Kohl nun zur Last legt. Er trägt seinen Namen nicht von ungefähr. Selbst der ach so deutsche Vorname „Horst“ (siehe Horst Lummert alias Avram Kokhaviv, - Berlin, Herausgeber des „Kuckuck“ - D), der so plötzlich in der Neuzeit auftauchte und eine etymologische Knacknuß darstellt, läßt sich unschwer als ChRSTh identifizieren. Das wird im jüdischen Sprachgebrauch „Charosseth“ ausgesprochen und ist eine Speise auf der Sederschüssel zum Pessachfest. Dazu gibt es zwei grundverschiedene Zubereitungsformen entsprechend den beiden Riten im Judentum: eine aschkenasische und eine sephardische. Bei Weyrauch tippe ich auf das erstere.

2. Der deutsche Unternehmer und Rüstungslobbyist Karlheinz Schreiber, der über ein weltweites Beziehungsnetz zu Spitzenpolitikern und Topmanagern verfügt, war der (als solcher bis heute unerkannt gebliebene) Agentenführer von Horst Weyrauch, entspricht also etwa dem, was im israelischen Geheimdienst Mossad als ein „Katsa“ bezeichnet wird. Er hat denn auch persönlich den Wolfgang Schäuble „angebaggert“ mit einer Barspende von lumpigen 100.000,- Mark, die dann aber ganz erheblich höhere Wellen schlugen als die 10.000.000.000,- Mark, die das deutsche Volk gerade für die ominösen Nazi-Zwangsarbeiter hinblättert. Schreiber war und ist die eigentliche Schlüsselfigur in der ganzen Kohl-Affäre, bei ihm liefen alle Fäden zusammen, und er hat daran bei Bedarf gezupft.

3. Als benennbarer Dritter im Bunde figuriert schließlich noch der heute 62jährige Tessiner Finanzberater Giorgio Pelossi, der unlängst in Chicago verhaftet und am 8. 2 .2000 ausgeliefert wurde - an Italien, versteht sich. Er ist in diesem Spiel das, was der Mossad als „Sayanim“ bezeichnet, ein „Gehilfe“ für einen ganz bestimmten, kurzfristigen Zweck. Pelossi hatte, so geht die Saga, jahrelang mit Karlheinz Schreiber zusammengearbeitet. Als dieser ihm aber eine Vermittlungsprovision in Millionenhöhe vorenthielt, kam es zum Bruch der Beziehung. Daraufhin, so die Saga weiter, „ging Pelossi zu den deutschen Behörden und enthüllte die verwickelten Finanztransaktionen, die er für Schreiber ausgeführt hatte und die auch zu den geheimen Konten der CDU führten. Der Spendenskandal, der die Bundesrepublik zur Zeit erschüttert, war in die Wege geleitet“ (NZZ 3. 2 .00).

Daß man der Öffentlichkeit eine dermaßen fadenscheinige Geschichte auftischt, zeigt nur an, daß alles „wie geschmiert“ läuft, so daß niemand Angst haben muß, daß ihm jemand auf die Finger klopft. Sieht man aber genauer hin, erkennt man rasch, wie „konstruiert“ diese Story ist. Denn das Streitgespräch zwischen Giorgio Pelossi und Karlheinz Schreiber, das deren Beziehung beendete und Pelossis Denunziation auslöste, fand in Zürich nicht etwa unter vier Augen statt, sondern gleich noch „in Anwesenheit des früheren Anwalts von Pelossi, Hans W. Kopp“, und das war - im Jahre 1992!!! Pelossi marschierte dann zwar schnurstracks zu den „deutschen Behörden“, doch die „langwierigen deutschen Untersuchungen“ führten erst „vor einigen Monaten schließlich zur CDU und lösten die Parteispendenaffäre aus“ (NZZ 9. 2. 00). [nach sieben Jahren! - Anm. d. Redaktion].

Ein pimpfliger Finanzmensch aus Lugano, dessen angeschlagener Leumund eine Tätigkeit als Treuhänder verhindert, soll es im Affekt geschafft haben, die bisher machtvollste und unangreifbarste Persönlichkeit der politischen deutschen Gegenwart ins schier Bodenlose stürzen zu lassen? Daß ich nicht lache!

Es geht beim Kohl-Sturz also um anderes, „Höheres“, historisch Einmaliges.

Bieler Wirtschaftsbrief Nr. 120 vom 22. 2. 2000 - Seite 21f


„Machd eiern Dregg alleene!

An den Präsidenten des Deutschen Bundestages 27.07.2000
Herrn Wolfgang Thierse
Reichstagsgebäude, Platz der Republik
10557 Berlin

Betrifft: „Machd eiern Dregg alleene!

Herr Thierse!

Dies ist ein offener Brief, denn er geht uns alle an: das Deutsche Volk.

Anfang Juli (es war wohl der 4.) zeigte ein einziger Fernsehsender eine Gruppe von Abgeordneten vor dem Reichstag, die mit den Worten „Machd eiern Dregg alleene!“ gegen die Weisung protestierten, Erde in amtlich gelieferten Säcken zum Reichstag zu bringen und sie dort in den albernen Haacke-Trog zu schütten.

Diese Nachricht war durchgerutscht. Sie wurde weder im Fernsehen wiederholt noch von den Zeitungen gebracht. Da hat jemand die Notbremse gezogen. Zu spät.

Meine Vermutung, daß die Verweigerer allesamt direktgewählte Abgeordnete waren („unmittelbare“!!) hat sich bestätigt. Es waren eben nur „Unmittelbare“, die sich ihrem Volke verantwortlich fühlen und nicht die von dem Wohlwollen ihrer Parteioberen abhängigen „Landeslistigen“.

Die Verweigerer sind: Günther Baumann, Hans-Dirk Bierling, Dr. Rainer Jork, Klaus Brähmig, Wolfgang Dehnel, Gottfried Haschke, Georg Janovsky, Ulrich Klinkert, Manfred Kolbe, Dr. Michael Luther, Christa Reichard, Dr. Joachim Schmidt, Arnold Vaatz und ein mir noch unbekannter Abgeordneter aus Mecklenburg.

Diesen Abgeordneten spreche ich hiermit meine größte Hochachtung aus.

Dagegen gilt meine größte Verachtung den anderen Abgeordneten, die sich zu Sachträgern und Trogfüllern der ihnen nicht weisungsbefugten Wortführer im Bundestag herabwürdigen lassen.

Nun haben wir also zwei wahre Fraktionen: Diejenigen, die sich der unverschämten Zumutung des Präsidenten des Bundestages und der Süßmuth beugen, und die anderen, die sich zu solcher Schandtat nicht hergeben.
Damit hat auch Ihr widernatürlicher Beschluß seine Einstimmigkeit eingebüßt: Diesen ekelhaften Trog mit der widerlichen Schrift „Der Bevölkerung“ aufzustellen.

Was für Kinkerlitzchen wollen Sie sich eigentlich noch einfallen lassen, um das Deutsche Volk, das Sie vertreten sollen, zu demütigen. Dieser Zwischenfall beweist, daß Sie nicht daran denken, sich für die Rechte des Deutschen Volkes einzusetzen. Sie wollen mit Trögen, Säcken und ähnlichem Firlefanz das Volk im Sinne Ihrer grundgesetzwidrigen Ideologie dressieren.

Nur gut, daß es noch freie Geister gibt, die sich nicht jedem Unfug fügen.

Herr Thierse, lassen Sie endlich die Albernheiten. Walten Sie Ihres Amtes, als ob Sie es rechtens hätten. Sie wissen ja so gut wie ich, daß Sie nach Maßgabe des Grundgesetzes nichts im Bundestag zu suchen haben, weil Sie nicht unmittelbar gewählt sind.

Sollte Ihnen Ihr Amt nicht genügen, so daß Sie sich (und uns) die Zeit mit solchen Mätzchen vertreiben müssen wie dem Haacke-Trog und den Bundestag-Säcken, dann treten Sie doch Ihren Posten einem anderen ab.

Es fällt mir schwer, die geeignete Grußformel zu finden. Ich versuche es:

Leben Sie wohl!

Johannes P. Ney - Kirchstrasse 5a - D 27336 Rethem/Aller


DEUTSCHE AUSSERHALB UNSERER GRENZEN

Israelitische Kultusgemeinde in Wien hebt das
Werk „Der Vertreibungsholocaust“ positiv hervor!

R.-J. Eibicht/A. Hipp

Unter den zahlreichen Rezensionen zu unserem Buch hat uns heute (3.8.2000) eine ganz besonders gefreut, sie ist von erheblicher Bedeutung!!! Wovon wir sprechen? Wir sprechen von der heutigen Rezension zu unserem Buch in der Zeitschrift „Die Gemeinde - Offizielles Organ der Israelitischen Kultusgemeinde Wien“, Nr. 509, Juli 2000 - Tamus 5760 (Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1010). „Die Gemeinde“ brachte nicht nur den Abdruck des Buch-Schutzumschlages in ansprechender großartiger Form, sie schrieb zusätzlich neben dem Schutzumschlag groß in Fettdruck: „Holocaust“.

Sodann brachte sie den folgenden Rezensionstext: „Rolf-Josef Eibicht/Anne Hipp - »Der Vertreibungsholocaust. Politik zur Wiedergutmachung eines Jahrtausendverbrechens«. Nach dem 2. Weltkrieg wurden dem deutschen Volk seine nahezu 2000jährig angestammten Siedlungsgebiete gestohlen und zerstört. In dem vorliegenden Standardwerk zu den Vertreibungsverbrechen am deutschen Volk beschäftigen sich die Autoren mit der Aufarbeitung des Nachkriegsschicksals der Heimatvertriebenen und analysieren die Heimatpolitik der Vertriebenenorganisationen. Es geht aber auch um Politik für die Zukunft. Geschichtliche und politische Analysen, Erkenntnisse und Forderungen! Der Tiefpunkt des nationalen Elendes muß endlich überwunden werden. Der zweite Teil des Buches setzt sich mit der unabdingbaren Politik zur Wiedergutmachung eines Jahrtausendverbrechens, der Anprangerung des Verrats an den Menschenrechten von heute 20 Mio. deutschen Heimatvertriebenen und ihrer Nachkommen auseinander - der Erfüllungs- und Verzichtspolitik, der nationalen Würdelosigkeit und Schädigung von Volk und Nation. Das Buch ist ein leidenschaftlicher Appell, das Vertreibungsverbrechen in der Öffentlichkeit immer wieder bewußt zu machen und zu verdeutlichen, daß sich mit einem kriminellen Akt identifiziert, wer auf die Ostgebiete und das Sudetenland verzichtet. Die Autoren kommen zu der Erkenntnis, daß ohne ein Bekenntnis zu Ostdeutschland und dem Sudetenland die stigmatisierte und kriminalisierte nationale Identität und Geschichte der Deutschen nicht wiederherstellbar ist. Die Rückgabe der deutschen Ostgebiete und des Sudetenlandes ist und bleibt eine gesamtdeutsche Forderung!“ Der Rezensionstext stammt im übrigen von mir, Eibicht, selbst. Er wurde von der auch sonst sehr ansprechenden Zeitschrift unserer jüdischen Mitbürger, „Die Gemeinde“, wörtlich so übernommen!!! Eine große Freude! Wir danken der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien, ihrer Zeitschrift „Die Gemeinde“ für die Rezension, überhaupt der erstrangigen Aufmachung mit der Präsentation des Schutzumschlages.

Zudem, wir haben gelesen:

Gästebucheintrag von Maximilian Antoine, Eintrag Nr. 696, im Gästebuch der Sudetendeutschen Landsmannschaft (SL, München, Bundesverband), Kennung: http://www.sudeten.de

Sehr geehrte Frau Hipp, sehr geehrter Herr Eibicht, herzlichen Glückwunsch zur Rezension und Hervorhebung gerade in diesem Organ: „Die Gemeinde - Offizielles Organ der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Ausgabe Nr. 509, Wien Juli 2000 - Tamus 5760.“ Respekt!!! Ich weiß, wie wichtig dies ist, gerade wegen des gewählten Terminus „Vertreibungsholocaust“ im Titel und auf dem Schutzumschlag. Ich werde mir heute noch diese Ausgabe „Der Gemeinde“ in Wien bestellen. Anmerken möchte ich, und Sie sollten dies in Zukunft auch tun, zumal bei Darlegungen für Ihr Werk im sudetendeutschen Bereich, daß Ihr Werk zentrale Beiträge wirklich namhafter sudetendeutscher Autoren enthält. So Beiträge von: Karsten Eder (geb. 1940 in Reichenberg, ab 1962 stellvertretender Bundesjugendführer der Sudetendeutschen Jugend Österreichs. Seit 1987 Bundesobmann und Sprecher der Landsmannschaft der Sudetendeutschen in Österreich [sic.!] sowie Referent für Öffentlichkeitsarbeit. Heute auch stellvertretender Bundesvorsitzender des Verbandes der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs - VLÖ). Das Werk enthält weiterhin Beiträge von den Mitgliedern der SL-Bundesversammlung in München, so Dr. Alfred Ardelt (bis vor kurzem auch langjähriger Landesobmann der SL in Niedersachsen) und Dr. Walter Staffa (auch Mitglied des Sudetendeutschen Rates). Es treten hinzu: Franz Karl Wolf, Helmut Müller (Schriftleiter des „Eckartboten“ in Wien), der sudetendeutsche Fernsehredakteur a. D. Karl H. Schwind. Professor Dr. rer. nat. Helmut Schröcke, Prof. Emil Schlee. Dies sollte mit bedacht und dargelegt werden. Weiter so!

Mit landsmannschaftlichen Grüßen

Maximilian Antoine
München, den 3. August


US-Gouverneure proklamieren
die „Woche der unterdrückten Völker“

„Die Heimatvertriebenen haben das Recht auf Rückkehr und Entschädigung“

NEW YORK- (upd) - „Millionen von Menschen, die noch immer vom Kommunismus versklavt sind, verdienen ihre Freiheit; die Vertriebenen haben das Recht auf Rückkehr in ihre freie und unabhängige Heimat und Anspruch auf Entschädigung für die gegen sie begangenen Verbrechen.“

So steht es wörtlich in einer Proklamation, die anläßlich der „Woche der unterdrückten Völker“ vom 16. bis 23. Juli 2000 in New York von dem Gouverneur des US-Bundesstaates Rhode Island, Lincoln Almond, erlassen worden ist. Auch der Gouverneur des Staates Mississippi, Ronnic Musgrove, hat diese Gedenkwoche für die noch immer unter kommunistischen Diktaturen lebenden Völker durch eine offizielle Proklamation für sein Staatsgebiet gewürdigt und zugleich alle amerikanischen Bürger ermutigt, sie durch Gebete und Taten zu unterstützen. Eine entsprechende Proklamation für die ganzen Vereinigten Staaten durch Präsident Bill Clinton wird - wie bereits in den vergangenen Jahren geschehen - auch dieses Mal von dem Vorsitzenden des Organisationskomitees, Horst A. Uhlrich, erwartet. Darin hatte Clinton das amerikanische Volk aufgefordert, sich eingedenk seiner historischen Tradition weltweit für die Sache der Freiheit, der Menschenrechte und des Selbstbestimmungsrechts der Völker einzusetzen.

Das Amerikanische Repräsentantenhaus in Washington hatte am 13. Oktober 1998 diese Prinzipien in einer Resolution bekräftigt und die Rückgabe des von früheren kommunistischen Regierungen in Mittel- und Osteuropa beschlagnahmten Privatvermögen bzw. die Zahlung von Entschädigungen an die rechtmäßigen Eigentümer gefordert. Insbesondere war diese Aufforderung an die Tschechische Republik, die Slowakei, Litauen und Rumänien gerichtet.

Die „Woche der unterdrückten Völker“ geht auf eine Resolution des Amerikanischen Kongresses vom Jahre 1959 zurück und wird alljährlich durch öffentliche Feiern begangen. In New York sieht die diesjährige (42.) Veranstaltung einen Gedenkgottesdienst in der St. Patricks-Kathedrale (der Basilika des New Yorker Erzbischofs Kardinal John J. O'Connor), eine Parade auf der New Yorker Prachtstraße 5. Avenue, eine zentrale Versammlung im Central Park sowie eine Demonstration vor dem Gebäude der Vereinten Nationen vor.

In der Proklamation des Staates Rhode Island wird auch darauf hingewiesen, daß der 42. Jahrestag der „Captive Nations Week“ mit dem 55. Jahrestag der Vertreibung von 17 Millionen Zivilisten aus ihren Heimstätten in Ostdeutschland zwischen 1945 und 1947 zusammenfällt, wobei mehr als drei Millionen Menschen, hauptsächlich hilflose Frauen und Kinder, zu Tode gekommen waren.

Die Bundesrepublik Deutschland war in den vergangenen Jahren bei der „Woche der unterdrückten Völker“ in New York durch eine Delegation unter Führung des Historikers Richard E. Sperber vertreten, der in den USA den „Amerikanischen Rat für die Wiedervereinigung Deutschlands“ ins Leben gerufen und viele Jahre lang geleitet hatte. Ihm wurde nach seiner vorjährigen Rede im New Yorker Central Park das Original der Präsidenten-Proklamation zur Gedenkwoche überreicht.

Ernst Leo Weissenburger,
30827 Garbsen und Newton Center,
MA 02459, U.S.A.
TOP SECRET 1/2000, S. 5

Frage:

Was ist der Grund? Was steckt dahinter?

Ist der Grund der, einen Ansprechpartner, gemäß „Das Deutsche Reich“ neu zu schaffen, um einen Friedensvertrag abschließen zu können, der dem Völkerrecht entspricht, um dann Reparationen zu fordern?

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen
aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen,
sich seines Verstandes ohne Leitung
eines anderen zu bedienen.

Immanuel Kant
Was ist Aufklärung?


ZEITGESCHEHEN

Deutschland - schuld am II. Weltkrieg? - Teil XXIII

3 Präventivschläge der SU in den 20er Jahren geplant

E. G. Kögel

In den Folgen 1/2, 3/4 und 5/6 berichteten wir über die machtpolitischen Verhältnisse in den Anfängen der Weimarer Republik. Besonders in der Folge 3/4 wurde auf die massive Unterstützung der KPD durch sowjetische Führungskräfte hingewiesen. Wieweit die Durchdringung wirklich war und welche Zielsetzung ihr zugrunde lag, zeigt das neue Buch von Suworow (Wladimir Bogdanowitsch Resun, zunächst Offizier, zuletzt Diplomat des sowjetischen Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten in der Genfer Residentur der Hauptverwaltung Aufklärung des Generalstabs der Sowjetarmee [GRU]) „Die letzte Republik“. Es wird dem Sehenden und Denkenden klar, was nicht nur dem deutschen Volke, sondern Europa durch den Opfergang Deutschlands, durch den Präventivschlag ausgelöst, erspart geblieben ist. (Besonders der deutsche Adel, das Kapital und die Kirchenvertreter hätten allen Anlaß, in Dankbarkeit der Opfer des deutsch-sowjetischen Krieges zu gedenken, waren sie doch einerseits die Steigbügelhalter, da Mehrheitsbeschaffer bei den Wahlen, auch im März 1933 [in den Wahlen am 5. März bestätigte das Volk die Entscheidung Hindenburgs. Der Nationalsozialismus - mit 44,1% der Stimmen - und die aus den Deutschnationalen, dem Stahlhelm und der von Herrn von Papen gebildeten Kampffront Schwarz-Weiß-Rot - mit 7,9% - errangen die Mehrheit von 52%] und somit die tragenden Säulen des nationalen Sozialismus, andererseits, als die Gefahr durch die Wahl Adolf Hitlers zum Reichskanzler gebannt war, in beachtlichem Maße seine Gegner. Denn soviel Sozialismus sollte es nun auch wieder nicht werden.) Das Buch erschien in russischer und englischer Sprache, wurde ins Deutsche übersetzt und erscheint im Pour le Mérite-Verlag unter dem Titel „Stalins verhinderter Erstschlag - Hitler erstickt die Weltrevolution“. Jedem Leser wird klar, wenn er nachfolgenden Bericht zur sogenannten Präventivschlagthese liest, warum unsere Medien sich in Schweigen hüllen. Unsere Hofhistoriker lehnen sie ja mit Verbissenheit ab, obwohl sie nichts an Gegenbeweisen vorlegen können als Phrasen.

Suworow weist generalstabsmäßig nach, daß und wie Stalin den Angriff auf Europa plante, und zwar als ersten Schritt zur Weltrevolution. Dies wurde allein durch den Präventivschlag der deutschen Armee verhindert, die den russischen Truppen zahlen- und waffenmäßig unerlegen war und deren Erfolge nur darauf zurückzuführen sind, daß sie überraschend in die Bereitschaftsstellungen einer Angriffsarmee stießen, die unfähig zur Verteidigung war.

Suworow weist auch nach, daß bereits 1938 geheime Verhandlungen zwischen Stalin und Roosevelt für die Durchführung des zweiten Weltkrieges stattfanden. Am 7. Januar 1939 sind die Vorarbeiten für das Geheimabkommen beendet. Stalin weiß, daß der zweite Weltkrieg am 19. August 1939 beginnen sollte.

Mit diesem Buch werden die verpflichtenden Schulbuchthesen vom „Überfall Hitlers auf die SU“ endgültig und unwiderlegbar vom Tisch gewischt wie vor Jahren der uns Deutschen angelastete Mord an polnischen Offizieren in Katyn, wofür deutsche Offiziere gehenkt worden sind. Hoffen wir, daß damit auch die Märchenstunden der Geschichtslehrer zur Zeitgeschichte wenigstens in diesem Punkte ein Ende finden, denn Suworow belegt die Präventivschlagthese unumstößlich an Hand russischer Quellen bis ins Detail. Unsere Hofhistoriker sollten auch bei einem Suworow in die Lehre gehen, um zu erfahren, wie man Geschichte schreibt und wie man mit Haltung seine Forschungsergebnisse vertritt.

Dieses Buch ist in höchstem Maße volkspädagogisch wertvoll, verständlich, herzerfrischend und somit gut lesbar geschrieben, so daß die Jugend „sozial-ethisch“ gestärkt und nicht mehr verwirrt werden kann durch Aussagen von Gefälligkeitshistorikern.
Selbst diese müssen die Waffen strecken, zwar nicht dem eigenen Triebe gehorchend, sondern sich dem Zwange der Tatsachen beugend zur Wahrheit zurückkehren, ihr den Vortritt lassen und zur Kenntnis nehmen, daß die Wahrheit zwar manchmal untergeht, aber nie ertrinkt!

Nachfolgend wird die erste Hälfte der 20er Jahre an Hand der Aussagen von S. in seinem neuen Buch beleuchtet, das mir als Übersetzurg aus dem Russischen vorliegt.

Das dritte Kapitel der russischen Ausgabe ist überschrieben: „Der erste Versuch“. Dort heißt es:

»Am 11. November 1918 ging der erste Weltkrieg zu Ende. Am 13. November wurde der Vertrag von Brest einseitig zerrissen, und die Rote Armee erhielt den Befehl zur Offensive. Ein Blick in die Protokolle der Sitzungen und Kongresse aus diesen Tagen verdeutlicht, daß die Weltrevolution auf der Tagesordnung war.

Ziel der sowjetischen Offensive war der Kommunismus in Europa. In einigen Tagen drang die Rote Armee in den Baltischen Staaten ein. Am 29. November wurde die kommunistische Regierung Estlands gebildet. Am 14. Dezember bekam Lettland eine kommunistische Regierung. Etwas später Litauen.

Am 17. Dezember wurde in Riga ein Manifest veröffentlicht, wonach das nächste Ziel der Offensive Deutschland war. Ein neuer Weltkrieg sollte entfesselt werden.

Der mächtige Aufruf zum Weltkrieg wurde im roten Rußland unterstützt. Auf Millionen Plakaten, womit die Häuser und Straßen beklebt wurden, konnte man den Aufruf zum Weltkrieg sehen. In Gedichtbänden hieß es, daß wir den Weltbrand entfachen.

In dem Gedicht von P. Oreschin nach der Musik von Schwedow heißt es

Auf zum letzten, entscheidenden Gefecht,
werfen wir die Weltkugel um.

In jedem Liederbuch stand, daß die Rote Armee stärker als alle anderen Armeen ist.

Adolf Hitler hat nicht den zweiten Weltkrieg entfesselt, sondern die Sowjetführer versuchten ihn zu entfesseln, bevor Adolf Hitler unter der Nummer 007 in die Deutsche Abeiterpartei eintrat.

1918 konnte die Rote Armee nicht bis Deutschland vordringen, und es ist uns nicht gelungen, den 2. Weltkrieg zu entfesseln. 1919 entstanden in einer Reihe deutscher Städte kommunistische Regierungen. Lenin konnte aber nicht bis Deutschland kommen. Er kämpfte gegen die Völker des ehemaligen Russischen Reiches. Allerdings schaute Genosse Lenin voraus. Genosse Trotzki schreibe am 5. August sein berühmtes Memorandum ... „Der Weg nach Paris und London führt über die Städte Aghanistans, Penschabs und Bengalis.“ Trotzki setzte sich für einen militärischen Schlag gegen Indien als Hilfe für die Hindu-Revolution ein. Trotzki träumte davon, „die Stiefel der Roten Armee und Hufe der roten Pferde im Indischen Ozean zu waschen.“ Die Völker des ehemaligen Russischen Reiches kämpften mit der Waffe in der Hand gegen die Kommunisten und erlaubten diesen nicht, eine Revolution der Eingeborenen zu entfesseln (im Jahr 1919).

1920 unternahmen die Kommunisten einen neuen Versuch, den 2. Weltkrieg zu entfesseln. Dieser Versuch sollte über Polen in Richtung Deutschland erfolgen. Die Roten Pferde sollten in der Weichsel und im Rhein Wasser saufen. Hier sind Auszüge aus dem Befehl an die Truppen der Westfront vom 2. Juli 1920, Nr. 1423.

„Im Westen entscheidet sich das Schicksal der Weltrevolution. Über die Leiche des weißen Polens verläuft der Weg zum Weltenbrand. Auf den Bajonetten bringen wir Glück und Frieden der werktätigen Menschheit. Auf nach Westen!“ Unterschrift: Tuchatschewski, Smigl, Unschlicht, Schwarz.

Die Rote Armee drang auf polnisches Territorium vor, und unverzüglich wurde in der ersten eingenommenen Stadt die Polnische Sozialistische Sowjet-Republik verkündet. (s. Dokumenty i materialy po istorii sovetsko-polskich otnosenij, M. 1964, Bd. 3, S. 221) Die PSSR wurde von Dschersinski und dessen Stellvertreter Unschlicht geleitet. Tuchatschewski schrieb in seinem Buch „Revolution von außen“:
„Unsere Operation ließ das ganze europäische Kapital erzittern. Dieser Brand blieb nicht auf Polen beschränkt. Wie ein brausender Strom erfaßte er ganz Europa. Diese Revolutionserfahrung wird die Rote Armee nie vergessen.“

Marschall Pilsudski, der den polnischen Staat und die Armee im Kampf gegen den Kommunismus leitete, schrieb in seinem 1920 erschienenen Buch „Das Schicksal der Weltzivilisation war nahe an einer Katastrophe, und in Warschau herrschte Kraftlosigkeit und Feigheit.“

Wäre Warschau gefallen, dann wäre der Roten Armee der Weg nach Europa offen gewesen, da es in Europa keinen Widerstand gegeben hätte.

Pilsudski vernichtete aber die kommunistischen Armeen bei Warschau. Hätte an Stelle von Tuchatschewski ein anderer Kommandant die Operation geleitet, der nur etwas Ahnung von Strategie gehabt hätte, dann wäre die Rote Armee bis Deutschland vorgedrungen. Zu diesem Zeitpunkt war in Deutschland die politische und wirtschaftliche Situation am Rande der Anarchie. Diesmal hatte Europa Glück, da Polen die roten Pferde zurückgeschlagen hatte.

Die Sowjetkommunisten unternahmen weitere Versuche, einen Krieg und Revolutionen zu entfesseln. Man wollte eine Revolution auf dem Balkan, da nach Trotzkis Worten der direkte Weg von dort zu den Häfen von Frankreich und England führt. Auf den bulgarischen Zar Boris wurde ein Attentat unternommen, das er wie durch ein Wunder überlebte. „Die Bulgarische Revolution sollte in die Deutsche einmünden.“ (Trotzki, Lehren des Oktober, M. 1924, S. 221) Versuche, Revolutionen anzuzetteln, wurden in Südamerika, China und Indien vorgenommen.

Das Hauptziel war aber Deutschland.

Im Herbst 1923 wurde ein Versuch der Machteroberung in Deutschland unternommen. Boris Baschanow schildert das Ereignis so:

„Ende September fand eine außerordentliche Sitzung des Politbüros statt. Kein Mitglied des ZK wurde zu dieser Geheimsitzung zugelassen. Der 9. November wurde als Datum für den Umsturz in Deutschland festgelegt.“ (vgl. Baschanow, Die 3. Welle, Paris 1980, S. 69)

Der Plan ist ganz einfach. Der 7. November ist der Jahrestag der Machtergreifung durch die Kommunisten in Rußland. Die deutschen Arbeiter halten Solidaritätskundgebungen ab. In Moskau ausgebildete Provokateure der GPU und des Geheimdienstes unter Führung von I. S. Unschlicht werden Konflikte mit der Polizei provozieren, um blutige Zusammenstöße und Repressalien zu provozieren, womit die Wut der Arbeiter entfacht werden sollte. Der 7. November war als Demonstrationstag geplant, während am 8. November die Zusammenstöße in Straßenkämpfe ausarten sollten. In der Nacht zum 9. November sollten die Horden von Unschlicht die wichtigsten Staatsgebäude übernehmen, was als spontane Aktion der Massen auf die Greueltaten der Polizei dargestellt werden sollte.

Nach diesem Muster wurde auch die sogenannte Große Sozialistische Oktoberrevolution gemacht. Nach diesem Muster siegten die proletarischen Revolutionen in Estland, Litauen, Lettland 1918 wie auch 1940. Nach diesem Modell kamen nach dem zweiten Weltkrieg in vielen Ländern die Kommunisten an die Macht, Spontanaktionen der Massen, Volkszorn und kleine Gruppen von Provokateuren.«

Betrachten wir die Praktiken der Linken, so hat sich bis heute nichts geändert.

»Alle linken Kräfte Deutschlands waren 1923 bei den Novemberdemonstrationen anwesend. Zu diesem Augenblick hatte die Deutsche Arbeiterpartei einen neuen Namen bekommen. Sie wurde in National-sozialistische Deutsche Arbeiterpartei umbenannt und hatte auch einen neuen Führer - Adolf Hitler. Hitler entschied sich ebenfalls an diesem Tag, die Macht zu übernehmen. Hatte er Instruktionen aus Moskau? Ich habe keine genauen Angaben.

Man muß sich aber erinnern, daß Hitler ein Sozialist war. Entfernt man den Namen seiner Partei, so hätten das Wirtschaftsprogramm mit Stolz Marx, Engels, Lenin, Stalin, Mao, Fidel, Chruschtschow, Breschnew und viele andere unterzeichnet.«

So ist es denn kein Zufall, daß:

»Die erste Übersetzung von „Mein Kampf“ erfolgte in russischer Sprache. Dem Übersetzer hatte man nichts bezahlt. Mein Kampf konnte man auch nicht im Schaufenster der Buchhandlungen unter Stalin sehen. Das Buch wurde nur für die Führer der Partei, der Armee und des Staates übersetzt. Sowjetmarschall Rokosowski bezeugt selbst: „Wir alle haben Hitlers Mein Kampf gelesen.“ (Militärzeitschrift 1989, Nr. 4, S. 53)«

Schon zu jener Zeit schrieb Sinowjew, Vorsitzender der Komintern (Werke, Leningrad, 1925, Bd. 7):

»Wenn Rußland Frieden schließt, so wird dieser Frieden nur ein Waffenstillstand sein. Die sozialistische Revolution wird nur dann in Rußland siegen, wenn Rußland durch einen Ring sozialistischer Staaten umgeben ist. Der Frieden mit dem imperialistischen Deutschland wird nur eine Episode sein. Er verschafft uns eine kleine Ruhepause, wonach der Krieg erneut zum Kochen kommen wird.« «

Was ist der Grund zu dieser Aussage?

»Zwei herausragende russische Historiker, Juri Djakow und Tatjana Buschueva veröffentlichten ein Buch von gewaltiger Kraft, „Das faschistische Schwert wurde in der UdSSR geschmiedet.“ Das Buch hat fast 400 Seiten und enthält unwiderlegbare Beweise, daß Stalin Deutschland für den Krieg vorbereitete. Ohne Stalins Hilfe konnte Deutschland nicht aufgerüstet werden, um Europa zu zerschlagen und die Sowjetunion anzugreifen.

Was veranlaßte Stalin, Deutschlands Wiederaufrüstung zu unterstützen?

»Die Antwort muß man im 13. Kapitel von Mein Kampf suchen.
„Wir müssen jeden Punkt des Versailler Vertrages durchgehen und systematisch alles breiten Volksschichten erklären. Wir müssen erreichen, daß 60 Millionen Deutsche, Männer wie Frauen, Erwachsene und Kinder, in ihren Herzen Schande und Schmach über diesen räuberischen Vertrag in der Tiefe ihrer Seele empfinden. Dieser flammende Haß stählt den Willen des Volkes und ruft nur einen Ruf hervor: Gebt uns wieder Waffen!“«

In einem streng geheimen Referat von Unschlicht vom 31. Dezember 1920 heißt es über die geheime Hilfe an Deutschland (s. „Das faschistische Schwert ...“):

»Wir müssen völlig verborgene Stützpunkte für die illegale Bewaffnung haben ... Alle Dokumente über die Schaffung von geheimen Waffenschmieden, wo das faschistische Schwert geschmiedet wurde, trugen den Vermerk „Streng geheim“. ...
Man sagt, Hitler begann am 1. September 1939 den zweiten Weltkrieg gegen die Völker Europas. Ich antworte, daß Stalin am 19. August 1939 den Krieg gegen die Völker Europas begann. Genau genommen: der zweite Weltkrieg wurde von den Kommunisten 1930 gegen die Bauern Rußlands begonnen, gegen die Bauern der Ukraine, Belo-Rußlands. 1939 wurde dieser Krieg auf die Nachbarländer ausgedehnt.«

Stalins Handlungen lassen sich nur vom Standpunkt der Weltrevolution aus gesehen erklären, somit auch die Zustimmung zu Seekts Bemühung, das Versailler Diktat zu unterlaufen, indem insgeheim die Wiederaufrüstung mit Hilfe der SU-Militärs erfolgte. (Wir berichteten an früherer Stelle davon.)

Suworow folgert:

»Der Vertrag vom 23. August 1939 hat den Kriegsbeginn für die UdSSR fast um 2 Jahre verschoben. Ohne den Vertrag wäre die Sowjetunion unter Bedingungen in den Krieg 1939 hineingezogen worden, die weit ungünstiger als 1941 waren.«

Um die Startbedingungen optimal zu gestalten, wurde der Vertrag geschlossen.

»Stalin wußte ganz genau, daß auch Millionen Dollar, Mark, Franc, Pfund Sterling und Millionen Tonnen Gold niemals, in keinem Land auf legalem Weg eine kommunistische Partei an die Macht bringen könnte. „Die Erfahrung der letzten 20 Jahre zeigt, daß man in Friedenszeiten unmöglich eine kommunistische Bewegung in Europa haben kann, die so stark ist, daß sie die Macht ergreifen kann. Die Diktatur dieser Partei wird nur durch einen großen Krieg möglich.“
Das sagte Stalin am 19. August 1939 in einer Geheimrede, die erst 1994 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Das wurde genau in jenem Augenblick gesagt, als Stalin die Schleuse für den 2. Weltkrieg öffnete.

Stalin wußte, daß die Kommunisten nur durch einen Krieg an die Macht kommen können. Darauf bereitete Stalin die Kommunisten vor. ...
Schon in den 20er Jahren wurde in Moskau eine besondere Komintern-Schule geschaffen, wo man Agenten zur Subversion und Untergrabung der bestehenden Macht in allen Ländern der Welt vorbereitete (bis Argentinien und Brasilien). Hier wurden die Führer des Proletariats aller Länder ausgebildet. Bereits in den 20er Jahren wurden die Kader von der Komintern geschmiedet, die die Parlamente und Regierungen der neuen Sowjetrepubliken leiten sollten.«

Anmerkung:

a) Im weiteren Verlauf werden mehr und mehr waffentechnische Vergleiche geführt und logistische Fragen angeschnitten, die endgültig den von Stalin vorbereiteten Angriffskrieg auf Europa belegen.

b) Auf den Rußlandfeldzug wird an späterer Stelle eingegangen.

Unsere ganze Hoffnung setzen wir darauf, daß unsere Revolution eine europäische entfesselt. Wenn die Völker Europas, die sich erhoben haben, den Imperialismus nicht zerschmettern, werden ohne Zweifel wir zerschmettert werden. Entweder entfesselt die russische Revolution den Kampf im Westen, oder die Kapitalisten aller Länder ersticken unseren Kampf

Leo Trotzki 1917

***

So liegt schon in der Tatsache des Abschlusses eines Bündnisses mit Rußland die Anweisung für den nächsten Krieg. Sein Ausgang wäre das Ende Deutschlands.

Adolf Hitler, Mein Kampf, S. 749


Anti-Wehrmachtsausstellung Teil XVII

Bundesdeutsche Denkmalspflege -
Latrinenbestattung als Geschichtszeugnis! - Teil I

Obwohl unfaßbar - dennoch bundesdeutsche Wirklichkeit - Was sagt der VDK dazu?

K. Bunge

Im Erdboden der ehemaligen „Rheinwiesenlager“ liegen noch heute nur notdürftig verscharrte Leichen deutscher Kriegsgefangener. Besonders viele von ihnen kamen in den Latrinengruben um, in die sie vor Hunger entkräftet und krank hineinfielen und dort umkamen. Hierfür gibt es zahlreiche Zeugen. Niemand weiß, wie viele es sind, und niemand konnte (durfte) sie bisher bergen, weil eine Seilschaft von einigen leitenden Mitarbeitern der Kreis-verwaltung Bad Kreuznach und des Kreis-Rechtsausschusses sowie einiger Richter am Verwaltungsgericht in Koblenz dies bisher zu verhindern gewußt hatten. Ich frage mich: Ist diesem Personenkreis eher daran gelegen, die alliierten Kriegsverbrechen unter den Teppich zu kehren als die zahlreichen Vermißtenschicksale aufzuklären?

Viele kennen das Buch „Der geplante Tod“ von dem kanadischen Schriftsteller James Bacque, in dem er davon berichtet, wie auf Anordnung von Dwight D. Eisenhower rd. eine Million (1.000.000) deutscher Kriegsgefangener in den berüchtigten Rheinwiesenlagern durch Entbehrungen, Hunger und Krankheiten zu Tode gebracht wurde. Um nicht später wegen Verstoßes gegen die Genfer Konvention zur Rechenschaft gezogen zu werden, wendete er den faulen Trick an, den deutschen Soldaten, die sich nach der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht entwaffnet und hilflos in die Hand des Feindes gegeben hatten, den Status als Kriegsgefangene zu entziehen.

Der Zustand der Lager spottete jeder Beschreibung. Sie glichen zumeist eher Viehkoppeln, ohne jede Einrichtung. Unter freiem Himmel, oftmals ihrer Mäntel und Zeltbahnen beraubt, vegetierten die Soldaten auf engstem Raum zusammengedrängt dahin. Ärztliche Versorgung gab es nicht. Die Essens-rationen waren unter dem Lebensminimum und wurden unregelmäßig ausgegeben. Wegen der offenkundigen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden die Zustände geheimgehalten. Etwas sickerte doch in die Öffentlichkeit der Schweiz. Vom IKRK wurden daraufhin Hilfstransporte mit Lebensmitteln und Medikamenten in Gang gesetzt. Auf Befehl Eisenhowers wurden diese abgelehnt und zurückgeschickt mit dem Argument, es gäbe in den Lagern keine Not.

Unterdessen starben die deutschen Kriegsgefangenen wie die Fliegen. Viele hatten die Ruhr und stürzten entkräftet in die Latrinengruben, wo sie erstickten. Wie viele Schichten übereinander (zwischen 0,5 bis 3 m Tiefe) heute noch dort liegen, weiß niemand genau.

Symptomatisch für viele dieser Lager war Bretzenheim. Der Bauer Tullius, dem das Ackerland gehört, auf welchem dieses Lager sich befand, förderte beim Pflügen immer wieder Knochen und Schädel zutage und beauftrage daraufhin den Grabungsexperten Schmitt, die sterblichen Überreste zu bergen, damit sie an würdiger Stätte beigesetzt und viele Vermißtenschicksale aufgeklärt werden können, was anhand der Erkennungsmarken auch heute noch möglich ist.

Überraschenderweise untersagte die Kreisverwaltung Bad Kreuznach unter dem Aktenzeichen 363-11/18-0 mit Schreiben vom 28.1.1986 und 6.3.87 alle weiteren Grabungsversuche und schickte am 16.7.87 noch einen Verfügungs-bescheid hinterher. Bei Zuwiderhandlung wurde eine Geldbuße bis zu 250.000, - DM angedroht. Ausgefertigt und unterschrieben wurden diese Aktenstücke von den Verwaltungsmitarbeitern Bergs und Paulus. Folgende Begründung wurde u. a. angegeben: „Nach § 3 des Denkmalschutz- und
-pflegegesetzes sind Kulturdenkmäler Gegenstände aus vergangener Zeit, die

a) Zeugnisse, insbesondere des geistigen oder künstlerischen Schaffens oder des handwerklichen oder technischen Wirkens,

b) Spuren oder Überreste menschlichen Lebens oder

c) kennzeichnende Merkmale der Städte und Gemeinden sind.

Funde im Sinne des Denkmalschutz- und -pflegegesetzes sind Gegenstände, von denen bei ihrer Entdeckung anzunehmen ist, daß sie Kulturdenkmäler (§ 3) sind (§ 16 Denkmalschutz- und -pflegegesetz).

Latrinen-„Bestattung“ als Kulturdenkmal?
Für wessen Kultur? Haben nicht Aufklärung von Vermißtenschicksalen und eine angemessene Beisetzung Vorrang?

Der Schriftwechsel geht weiter:

Schmitt und Tullius ließen nicht locker, aber am 3.2.88 erhielt Schmitt vom Kreisrechtsausschuß der Kreisverwaltung Bad Kreuznach unter dem Aktenzeichen 11/057-W 145/87 einen kostenpflichtigen und ablehnenden Widerspruchsbescheid. Anscheinend zweifelt man Schmitts Erkenntnisse an, denn man formuliert: „... entwickelte und verfestigte sich seine Ansicht, in den ehemaligen Lagerlatrinen sei eine unbestimmte Anzahl Kriegsgefangener aus Hunger, Krankheit oder Schwäche erstickt.“ Auf sieben Seiten wird ihm dargelegt, daß sich die Kreisverwaltung Bad Kreuznach die - nochmals präzisierten - Bedenken des Landesamtes für Denkmalspflege zu eigen machte und (...) dem Widerspruchsführer die beantragte Genehmigung versagte. Denn: „All diesen Spuren und Überreste liegen geschützt in dem Boden; durch Ausgrabungen würden diese Bodenurkunden zerstört.“ Unterschrieben hat dieses Aktenstück der Vorsitzende Meiborg.

Es geht noch weiter:

Schmitt klagte gegen das Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landrat des Kreises Bad Kreuznach wegen „Ablehnung einer denkmalschutz-rechtlichen Ausgrabungsgenehmigung“, und die Kreisverwaltung Bad Kreuznach empfahl mit Schreiben vom 20.4.88 dem Verwaltungsgericht in Koblenz, die Klage abzuweisen. Unter gleichen Aktenzeichen wie vor, unterschrieben wiederum von Meiborg.

Das Verwaltungsgericht folgte dieser Empfehlung und verkündete am 22.6.89 auf zehn Seiten sein „URTEIL IM NAMEN DES VOLKES“ unter dem Aktenzeichen 1 K 131/88, wonach die Klage abgewiesen wird und der Kläger die Verfahrenskosten zu tragen hat. U. a. heißt es darin: „Bei der Frage des öffentlichen Erhaltungsinteresses ist auf den Wissens- u. Erkenntnisstand sachverständiger Kreise abzustellen, da nur hierdurch ein wirksamer Denkmalschutz unabhängig von einem sich wandelnden Bewußtsein der Bevölkerung sichergestellt werden kann.“ Gesprochen und unterschrieben haben dieses Urteil die Richter Packroff, Pluhm und Dr. Held.

Alle bisher bekanntgewordenen Begründungen der Grabungsverbote lassen den Verdacht beinahe schon zur Gewißheit werden, daß hier alliierte Kriegsverbrechen und das unmenschliche Verhalten amerikanischer Truppenteile bemäntelt, beschönigt und verheimlicht werden sollen. Das könnte natürlich nur gelingen, wenn über die entsetzlichen Leiden der gequälten deutschen Kriegsgefangenen und über die Opferzahlen möglichst wenig bekannt wird. Darum also werden die Latrinengruben, gefüllt mit ungezählten toten deutschen Soldaten, heuchlerisch als Kulturdenkmäler betitelt, die nicht angetastet werden dürfen.

Es hat den Anschein, daß sich die beflissen handelnden Personen damit noch nachträglich auf die Seite unserer Feinde im WK 2 stellen und damit das Deutsche Volk verraten. Außerdem beleidigen sie damit die Toten, die hilf- und wehrlos zu Tode gequält wurden. Die Siegerwillkür scheint bei denen höher im Kurs zu stehen als die Belange des eigenen Volkes.

J. P. Ney schrieb in einem Beitrag vom Febr. 2000 unter dem Punkt N: „Die Personen deutscher Staatsangehörigkeit, die seit dem 23.05.45 Verrat am Deutschen Volke begangen haben, werden vor Gericht gestellt.“

Dieser Zeitpunkt scheint jetzt gekommen zu sein. Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, um diese Individuen vor Gericht zu bringen. Außerdem muß sehr viel Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden. Das wird einige Geldmittel erfordern, für die wir auf Ihre Spenden angewiesen sind. Auch juristische Hilfe wäre wichtig.

Was sagt der VDK dazu? Er sucht in aller Herren Ländern, nur nicht im eigenen Lande! Wieso? Darf er nicht?

Ich habe einige Mitstreiter gefunden, darunter auch jemanden, der die skandalösen Vorgänge mit voller Namensnennung jener Gestalten ins elektronische Weltnetz stellt.

Fortsetzung folgt

Qui tacet, consentire videtur.
Wer schweigt, scheint zuzustimmen.

Papst Bonifaz VIII. (um 1235-1303)

Ich sage:
Es ist nichts Heiliges, was nicht entheiligt, nicht zum ärmlichen Befehl herabgewürdigt ist bei diesem Volk, und was selbst unter Wilden göttlich sich verhält, das treiben diese allberechnenden Barbaren, wie man so ein Handwerk treibt, und können es nicht anders ...

Friedrich Hölderlin


Offener Brief an Daniel Goldhagen - Teil III (Schluß)

Unter Hinweis auf Goldhagens These, daß viele Deutsche als Folterknechte und Mörder willige Vollstrecker Adolf Hitlers gewesen seien, untersucht H. Mahler die geistigen Grundlagen jüdischer Kultur etwas näher und greift zur Thora bzw. zum Alten Testament.

Er beginnt mit dem Buch Mose, Kapitel 21, Vers 2, wonach das Volk Israel als landloses Volk mit Jahwe einen Handel abgeschlossen habe, nach dem sie alle Einwohner Israels, Kanaaniter, umbrachten und dafür als Gegenleistung ihr Land erhielten. Hierbei zieht er als Schlesier einen Vergleich zur Vertreibung und Vernichtung der Deutschen in den Ostgebieten.

Bei seinem weiteren Studium der Bibel und ihrer Unmenschlichkeiten fragt er sich einerseits folgerichtig: Was ist das für ein Gott, zu dem Israel betet, wo doch andererseits jüdische Organisationen heute im ersten Glied derjenigen stehen, die täglich von der Gleichheit aller Menschen und den allgemeinen Menschenrechten reden? Ist es Bewußtseinsspaltung oder pure Heuchelei um des Vorteils willen? Hier zieht er auch den Vergleich zu den NATO-Angriffen auf dem Balkan und fragt: Werden hier Bomben abgeworfen, um den „Bann“ an jenen Völkern zu vollstrecken, die die neue Menschenrechtsreligion nicht annehmen wollen? - Der Verfasser greift in der Folge auf das Alte Testament zurück und zitiert die Stelle 1. Samuel, Vers 15. Angesichts dieser Völkermordberichte fragt er sich, was veranlaßt ein Volk, solche Massenmordberichte in seine heiligen Bücher aufzunehmen? Er fand darüber die Berichte Moses (5. Mose 2, 24-27 und 2. Mose 4, 21) und stellte fest, daß die Heiligung der Bücher Moses das Geschehen als Handeln Jahwes gegenwärtig und ewig macht. In der Ausmordung der den Israeliten fremden Völker sieht es noch heute den Beweis seiner Auserwähltheit. Es ist weit davon entfernt, darüber Scham und Schande zu empfinden. Nicht einmal ein Mahnmal ist den ausgerotteten Völkern errichtet worden. Im Gegenteil, mindestens einmal im Jahr feiert man die Landnahme und Greueltaten seiner Vorfahren als Vollstreckung göttlichen Willens und empfindet dabei noch große Beglückung - was muß das für ein sonderbarer Gott sein! - Weitere Belege werden angeführt (5. Mose 7, 1-2; 5. Mose 12, 28-31; 2. Mose 36, 25-29)

Zur Klärung zieht Mahler Max Webers These zur jüdischen Geschichte mit heran, der dem Juden „wollüstige Grausamkeitsphantasien“ bescheinigt, da ihre Religion die Reinigung der eroberten Gebiete verlangt, d. h. die rücksichtslose Liquidierung der Ungläubigen, der gottlosen Feinde. Er stellt die Frage, worin sich diese Massenmorde vom rassischen Fanatismus unserer Zeit unterscheidet! Zur Untermauerung zieht er eine Fülle von Bibelstellen heran und fragt Daniel Goldhagen, ob denn nicht wenigstens damals der Tod ein Meister aus Judäa gewesen sei, und folgert, ob angesichts der Gegenwärtigkeit der Thora diese Meisterschaft nicht noch heute beim jüdischen Volke gegenwärtig ist!

Mahler fragt, ob es wohl richtig sein könne, aus den Völkerschlächtern eine heilige Geschichte zu machen, bei allem Verständnis für eine wahrheitsgemäße Geschichtsschreibung, und meint, ob nicht Jahwe nur erdacht sein könne, um ihm die Verantwortung für diese Schuldlast aufladen zu können und gleichzeitig die moralische Rechtfertigung dafür zu schaffen, das Völkermorden ohne Schuldgefühle fortzusetzen zu können.

Das moralische Bewußtsein, in der Person Jesu verkörpert, dem das Judentum ja nicht folgt, und sein Kreuzestod pflanzten sich als Christentum in die heidnischen Völker ein. Mahler zitiert an dieser Stelle Hegel, der von einer zweiten Weltschöpfung spricht.

Mahler folgert:

„Nicht die nordische Rasse . . . sondern die in ihrem Leben zur Darstellung kommende Geistesgestalt ist der Boden, in den der Same für eine neue Welt eingesetzt wurde . . . In dem von Hegel geformten Denken ist die Natur das Andere und damit das Außersichsein des Geistes, der als absoluter, d. h. auch unendlicher Geist im Anderen bei sich ist. Die Unterschiede des Begriffs sind im materiellen Objekt festgehalten und erscheinen als Natur.“

Das ist nach Mahler das Verständnis der Rassenfrage. „Die genetisch unterschiedenen Menschengruppen werden als Rasse bezeichnet. . . . Rassische Abneigung hat beim Menschen als geistigem Wesen in der Regel eine Bewußtseinskomponente, die als rassisches Vorurteil bezeichnet wird. Die eigene Rasse wird - immer oder nur manchmal? - gegenüber anderen Rassen als höherwertig eingeschätzt. Dieses ist ebenso eine Seinsqualität wie die instinktive Reinerhaltungstendenz.
Erst wenn sich Rassedünkel in diskriminierende Verhaltensweisen umsetzt, greift der Rassismus-Vorwurf. . . .
Die auf dem Rassismusvorwurf aufbauenden Unterdrückungsstrategien . . . mit dem Lehrsatz: ,Alle Menschen sind gleich` vorgetragen, beruhen auf einer fundamentalen Verkennung des Begriffes von ,Gleichheit`.“ Gleichheit aber setzt Ungleichheit, das Anderssein aber voraus. Die Vernichtung des Anderen lehnt das neue Christentum aber ab, was der Judaismus nicht anerkennt.

So war im wahrsten Sinne des Wortes Israel und Juda mit ihrem grausamen Gott Jahwe im Bewußtseinszustand der längst untergegangenen Antike zurückgeblieben, als die ,sich bewußte Verworfenheit` - wie Hegel die negative Seite der jüdischen Geistesgestalt erkannt hat.

Am Beispiel Joh. 8, 37-45 grenzt Mahler Jesus von den Juden ab, indem er Worte und Taten, die ihrem Vater Abraham eigen sind, mit ihrer Haltung vergleicht. Daraus zieht er den Schluß, daß ihre Leitfigur (Leitbild) Jahwe ein Mörder von Anfang an ist, denn so wird er von Jesus erkannt.

Mahler fragt: Wie kann ich einen Mördergott auf eine Stufe stellen mit dem liebenden, sich für seine Schöpfung verantwortlich wissenden dreieinigen Gott?

Mahler befaßt sich anschließend mit dem Gottesbegriff und stellt diesem den Anti-Gott Jahwe gegenüber.
Er schreibt:
„Mission unter der Voraussetzung, daß Jahwe exklusiv der Gott der Juden sei, ist notwendig nur als Zersetzung des Glaubens an einen anderen Gott, also als Durchsetzung des Atheismus denkbar. . . . Ergo: muß der christliche Staat atheistisch werden, damit Juden jüdisch bleiben und dennoch Vollbürger werden können.“ . . . „Diese wissen durch ihre Diaspora-Erfahrung, daß ihr Zusammenhalt als (Pseudo-)Volk in dem Maße dahinschwindet, indem ihre Religiosität erstirbt.“ Das veranlaßt sie, den öffentlichen Kultus zu erhalten, um sich immer wieder ihres gemeinsamen Glaubens und seiner gemeinschaftserhaltenden Kraft zu vergewissern.

So ist es verständlich, daß mit der Französischen Revolution die Forderung erhoben wurde, daß Religion Privatsache sei, jahwefremde Religion, hier die christliche, aus dem öffentlichen Raum verdrängt wird und so der kultischen Vergewisserung entzogen; und damit entfiel sie als gemeinschaftsbildende Kraft.

„Mit dem vermeintlich vorurteilsfreien, logischen Denken - dieser Waffe der Demokratie - haben die Juden im ehemals christlichen Abendland vermöge ihrer Verstellungskunst, gestützt auf die von ihnen beherrschte Presse für Jahwe die ,kulturelle Hegemonie` erkämpft, die sie noch heute inne haben.“

Der II. Teil beginnt mit einem Zitat von Nietzsche, der den Juden schauspielerisches Talent und die Fähigkeit, als Literat zu arbeiten, bescheinigt, so daß sie, mit diesen Fähigkeiten ausgestattet, Beherrscher der europäischen Presse wurden und bis zum heutigen Tage die Köpfe der Europäer bearbeiten.

Nietzsche zeigte auch die Grenzen auf, an denen der Kampf des deutschen und jüdischen Geistes ausbricht; denn die Deutschen sind Hegelianer, und daraus folgert er, daß wir „dem Werden der Entwicklung instinktiv einen tieferen Sinn und reicheren Wert zumessen als dem, was ist.“

Die zweite Front des Kulturkampfes gegen den Volksgeist der Germanen sieht er auf dem Felde des Bereicherungstriebes, auf dem der Jude vorläufig den Sieg davongetragen hat.
Zum Beweis wird Karl Marx zitiert, der in seiner Schrift „Zur Judenfrage“ folgert: „Der Jude hat sich auf jüdische Weise emanzipiert und erreicht, daß die Christen zu Juden geworden sind“, indem sie ihn in der banalen weltlichen Finanzfrage kopierten. Der Triumph des Judentums ist jedoch sein Einfluß im Denken und Handeln der christlichen Völker, der unweigerlich zum Atheismus als politischer Zustand führt. Die Völker des Abendlandes sind somit gottlos und daher zu vertilgen, während die Juden ihren Gott Jahwe behalten haben.

Die Vertilgung erfolgt nicht mit dem Schwert, sondern wird mit der Durcheinanderwirbelung der Völker vollzogen. Die praktische Anwendung erleben wir heute, indem diese Geister von der Ostküste der USA uns Europäern den Import von Fremden aller Völkerschaften versuchen aufzuzwingen, einerseits zur Zerstörung der gewachsenen europäischen Völker, andererseits als Konsumenten zur Profitmaximierung fremder Anteilseigner am Volksvermögen. Die Globalisierung ist der letzte Schritt zur endgültigen Machtergreifung. Die sich daraus ergebende Dekadenz als Folge des Verfallsprozesses unter der Oberherrschaft des Judentums und seiner willfährigen jüdischen Helfer kann nur überwunden werden, indem die jüdische Welthirtschaft gestürzt und zerschlagen wird. Doch das kann nur auf geistiger Grundlage geschehen, indem eine geistige Bewegung Völker und Nationen wieder herstellt.

Der geschichtliche Augenblick der Überwindung des Judaismus kann in logischer Konsequenz nur der Zusammenbruch des globalen Finanzschwindels sein. Dieser Zusammenbruch kommt, da der Keim der Unmöglichkeit im System selbst verankert ist.

Dem Judentum wird die Erneuerungsfähigkeit abgesprochen; denn „das Volk-Sein der Judenheit in der Zerstreuung ist untrennbar mit der Auserwähltheit gesetzt. Juda-Israel ist als Volk nur, indem es sich von anderen Völkern unterscheidet. Und es kann sich als raumloses Volk von seinen Wirtsvölkern nur durch seinen exklusiven Kultus unterscheiden.“

Es ist also keine durch Blutsbande bestimmte Volksgemeinschaft in volkseigenem Siedlungsraum, in den man hineingeboren ist. „Die Heimat ist der mythische Ort der Vereinigung der Vielen zu einem Volk“, woraus auch dem Volk die Macht erwächst und damit sein Anerkanntsein durch andere Völker.

Bis zur Gründung des Staates Israel fehlte dieser Bezugspunkt, und als Ethnie ist das Judentum nur durch seinen exklusiven Kultus bestimmbar. Die kultische Exklusivität ist aber bedingt durch die kultische Feindschaft gegen Andersgläubige. Das ist aber die unglücklichste Lage, in der sich ein Volk befinden kann.

„Bar aller militärischen Mittel kann es in der zur eigenen Identitätsstiftung als feindlich bestimmten Umwelt nur durch List und Täuschung überleben.“ In der Konsequenz führt die Unterwerfung letztendlich zum Paria-Dasein. Doch dieser Paria-Typus ist den Juden durch Jahwe als Vergeltung für ihren Ungehorsam zugedacht (s. 5. Mose 20, 11-13 und
3. Mose 26, 36-37).

Auch der Besitz der modernsten Waffentechnik wird letzten Endes diese Konsequenz nicht verhindern!

Hier zeigt sich am deutlichsten, daß die Kultur der Deutschen der jüdischen genau entgegengesetzt war.
„War“ deshalb, weil die verheerenden Niederlagen zweier Weltkriege ihre Spuren hinterlassen haben. Zur militärischen Ohnmacht gesellt sich mentale Wehrlosigkeit der Deutschen gegen die Judaisierung ihrer Kultur, mit hervorgerufen durch einerseits das Säurebad feindlicher Greuelpropaganda, die sich mit zeitlichem Abstand von den geschichtlichen Ereignissen ins Grotesk-Lügenhafte verschiebt, und andererseits durch einen eingepflanzten Schuldkomplex und die daraus resultierende erbärmliche Feigheit der Deutschen, um des Vorteils willen den Lügen nicht die Stirn zu bieten.

Wie kam es zu dieser Größe des jüdischen Volkes?
Nur ein einziges Mittel blieb den Juden, mit dem er seine Macht ausüben konnte: das Geld und der siamesische Zwilling Zins.

Im Alten Testament wird den Juden von Jahwe verheißen, daß sie über die anderen Völker herrschen werden, und zwar sollen sie nach der Überlieferung die Herrschaft durch ihr Bankkapital erlangen. Einzige Bedingung ist, daß sie sich an sein Gesetz halten und nur ihn anbeten. (s. 5. Mose 15, 6 und 5. Mose 28, 12-14).

Dieses Streben nach Herrschaft über andere Völker mittels der Macht des Geldes hat sich in unserem Jahrhundert als Hauptursache des großen Tötens erwiesen. Mit dem 1. Weltkrieg fing es an, zog sich durch die 20er Jahre, wie ein roter Faden durch die russische Revolution und den 2. Weltkrieg.
Für den Fall, daß Israel abtrünnig würde, stand ein Register von Strafen bereit, die in 3. Mose 26, 14-39 nachzulesen sind.

Es kann für Juden daher nichts Wichtigeres geben, als alles zu tun, „einen solchen Beweis gottgefälligen Lebenswandels herbeizuführen. Auf keinem anderen Gebiet als auf dem der Geldleihe können die Juden zuverlässiger den der Verheißung entsprechenden Zustand als Beweis ihrer Gerechtigkeit selbst herbeiführen. Sie haben also einen religiösen Antrieb, Geld anzuhäufen, um es gegen Zins zu verleihen und auf diese Weise Macht über andere Völker zu erlangen.“

Karl Marx wird mit einem längeren Zitat aus der Schrift „Zur Judenfrage“ (Bd. 1, S. 373) angeführt.
Die Herrschaft über andere Völker setzt jedoch dreierlei voraus.

1) Abgestimmtes Verhalten der Geldverleiher (= Organisation)

2) Geheimhaltung

3) Zugang zu den eingebundenen, geheim operierenden Kreditorganisationen haben nur Juden.

Daraus folgert, daß der jüdische Geheimbund im Geldwesen eine kultische Notwendigkeit ist und keine antisemitische Erfindung.

Das so genannte Jahrhundert Amerikas sah die Ablösung des britischen Kolonialismus durch den von der US-Leitwährung bestimmten Dollarimperialismus der Ostküsten-Juden. Das Machtzentrum des Dollarimperialismus, der sich heute Globalismus nennt, wird geprägt von dem von Juden beherrschten Bankensystem der USA.

Lernt der Gojim jetzt mit Röntgenaugen zu sehen und erkennt er die Geldseite des Krieges, wird er erkennen, daß ohne die gewaltige Finanzkraft sich diese beiden Weltkriege und die russische Revolution sich nicht hätten durchführen lassen.

Der erste Weltkrieg brachte die monetäre Auszehrung der europäischen Großmächte und in der Folge der Zwang zur Schuldentilgung und die Anerkennung der Welthirtschaft der US-amerikanischen Ostküste.

Eine breite Blutspur hinter sich herziehend, drängte das große Geld als Spekulationskapital über den Großen Teich und erfaßte die geordneten Volkswirtschaften West- und Mitteleuropas. Millionen und Abermillionen wurden in Existenznot gestürzt, als am „Schwarzen Freitag“ 1929 die Spekulationsblase platzte. Diese Weltwirtschaftskrise war der Auslöser einer Lösung jenseits vom Liberalkapitalismus und Staatskapitalismus (kommunistischer Ausformung), einen „Dritten Weg“ zu finden, um Arbeitslosigkeit und Hunger zu überwinden.

Der Schlüssel war die Einführung der Arbeitswährung, die erstmalig im 3. Reich für die Volkswirtschaft in die Wirklichkeit umgesetzt wurde.

Damit gelang es in nur 4 Jahren, die Folgen der Weltwirtschaftskrise zu überwinden und 6 Millionen Arbeitslose in Lohn und Brot zu bringen und auf politischem Feld die Schmach des Versailler Vertrages zu tilgen. Es war ein wirkliches Wunder und einmalig auf unserem Globus.

Auch der 2. Weltkrieg war von den USA gewollt, und - wie wir heute wissen, von Roosevelt durch feingesponnene Intrigen in Szene gesetzt - leider nicht zu verhindern.

Der Beweis war erbracht, eine moderne Industrienation kann erblühen, wenn sie sich auf ihre eigenen Kräfte verläßt und dem Freihandel seine grenzen weist. Das deutsche Modell stellte jedoch eine Gefahr für den Kapitalismus dar, zumal wenn es Schule macht und andere Nationen das Modell übernehmen. Da die Aufforderung an die Führung des Dritten Reiches, zum Goldstandard zurückzukehren, abgelehnt wurde, mußte Deutschland im Interesse des internationalen Kapitalismus zerstört werden.
Es sei daran erinnert, daß der britische Verhandlungsführer, Oberstleutnant J. Creagh, am 11. August 1947 in einer Rede, die er in der Chelsea Town Hall hielt, erklärte: „Während des gesamten Telegrammkrieges 1939/40 fanden ausgedehnte Verhandlungen zwischen dem britischen und dem deutschen Auswärtigen Amt statt, in welchen wir vorschlugen, die Feindseligkeiten einzustellen, wenn Deutschland bereit ist, zur Goldwährung zurückzukehren.“ Das bestätigte der Schwede Erhard Fleisberg in seinem Buche Wovon lebt der Mensch, Stockholm 1950, womit er zugleich erklärte, warum in dieser Zeit der Verhandlungen kein Schuß im Westen fiel. Doch die Rückkehr zum Goldstandard hätte für Deutschland den Rückfall in Not und Elend der Weimarer Republik bedeutet.

H. Mahler schließt mit der Aufzählung der Verbrechen anderer Nationen. Nur die werden genannt, die sich besonders als Kritiker des deutschen Volkes hervortun. Er bezieht auch das Judentum ein und verweist auf die völkermordende Tradition unter Bezug auf das Alte Testament und fragt: „Wozu also das Schandmal im Zentrum der Reichshauptstadt der Deutschen?“

Er verweist darauf, daß auf dem Höhepunkt der Macht der Triumph des Judentums weitgehend als dekadent erscheint und von den geistigen Eliten auch so wahrgenommen wird.

Goldhagen erinnert er daran, daß er mit seinem Buch „Hitlers willige Vollstrecker“ den Anstoß gegeben hat, über das Thema noch einmal ganz neu nachzudenken. Daß, wenn er unsere Kultur in Frage stellt, die Widerstandslinie erreicht ist, hinter die wir als Deutsche nicht zurück gehen können, ohne uns selbst aufzugeben, das heißt, wir müssen kämpfen, wenn wir als Volk überleben wollen. Die Deutschen schulden ihm Dank dafür, daß er den Widerstandsgeist geweckt und neue Impulse gegeben hat.

Er lädt Goldhagen ein, mit ihm gemeinsam der Frage nachzugehen, welche Rolle das jüdische Kapital bei der Auslösung und Lenkung der Weltkriege des 20. Jahrhunderts und der russischen Revolution gespielt hat, und verweist darauf, daß der Jahwekult den Wirtsvölkern des Judentums stets als Fremdkörper erscheint und das Geheimnis der Feindschaft zwischen dem Judentum und den übrigen Völkern ist. (Kö.)

H. Mahler

Die Herrlichkeit Judas dauerte nicht lange. Die Stämme Israels teilten sich in zwei Reiche. Ihre Macht erlosch. Schließlich wurde der Tempel Jahwes in Jerusalem zerstört und Ihr Volk in alle Himmelsrichtungen zerstreut. In seiner Ohnmacht geriet es in tödliche Gefahr. So ist uns in der Vulgata jenes Sendschreiben des persischen Großkönigs Artaxerxes an die Großen seines Reiches überliefert, mit dem er die Ausrottung Ihres Volkes anordnete. Es lautet wie folgt:

StzuEst 1,2-4

2 Obwohl ich über viele Völker herrsche und über die ganze Erde Gewalt habe, wollte ich doch nicht überheblich werden in meiner Macht, sondern war darauf bedacht, meine Untertanen gnädig und mild zu regieren, damit ein jeder ohne Furcht in Ruhe leben und den lieben Frieden genießen könnte, nach dem jedermann verlangt.

3 Daher überlegte ich mit meinen Ratgebern, wie das geschehen könnte. Da wies mich Haman, mein besonnenster, ergebenster und getreuester Ratgeber, der nach dem König der Höchste ist, darauf hin, daß es ein Volk gibt, über die ganze Erde zerstreut, das seine besonderen Gesetze hält und dadurch überall zu Land und Leuten im Gegensatz steht, die Gebote der Könige unablässig mißachtet und Frieden und Einigkeit im Reich durch seinen Eigensinn verhindert.

4 Wir vernahmen also, daß sich ein einziges Volk gegen alle Welt stellt, verkehrte Gesetze hält und unsern Geboten ungehorsam ist, wodurch es großen Schaden tut und Frieden und Einigkeit in unserm Reich stört. Deshalb haben wir befohlen: Alle, die Haman, der Höchste nach dem König, der über alle Provinzen gesetzt ist und den wir wie einen Vater ehren, benennen wird, sollen mit Weib und Kind durchs Schwert der Feinde ohne alles Erbarmen umgebracht und niemand verschont werden, und zwar am vierzehnten Tag im Adar, dem zwölften Monat, in diesem Jahr. So sollen diese ruchlosen Menschen an einem einzigen Tag erschlagen werden und damit unserm Reich den Frieden zurückgeben, den sie gestört haben.

Dieser Anschlag auf Ihr Volk wurde durch die Fürsprache Esters, der Jüdischen Gemahlin des Artaxerxes vereitelt. Nach der Überlieferung sind daraufhin die Geretteten so übermütig geworden, daß Furcht und Schrecken die anderen Völker überfiel. Dazu lesen wir im Buch Ester:

Est. 8,10-17

10 Und es wurde geschrieben in des Königs Ahasveros (Artaxerxes) Namen und mit des Königs Ring gesiegelt. Und man sandte die Schreiben durch reitende Boten auf den besten Pferden.

11 Darin gab der König den Juden, in welchen Städten sie auch waren, die Erlaubnis, sich zu versammeln und ihr Leben zu verteidigen und alle Macht des Volks und Landes, die sie angreifen würden, zu vertilgen, zu töten und umzubringen samt den Kindern und Frauen und ihr Hab und Gut zu plündern.

12 an einem Tag in allen Ländern des Königs Ahasveros, nämlich am dreizehnten Tage des zwölften Monats, das ist der Monat Adar.

13 Eine Abschrift des Schreibens aber sollte als Gesetz erlassen werden in allen Ländern, um allen Völkern zu eröffnen, daß die Juden sich für diesen Tag bereithalten würden, sich zu rächen an ihren Feinden.

14 Und die reitenden Boten auf den besten Pferden ritten aus schnell und eilends nach dem Wort des Königs, und das Gesetz wurde in der Festung Susa angeschlagen.

15 ...

16 Für die Juden aber war Licht und Freude und Wonne und Ehre gekommen.

17 Und in allen Ländern und Städten, an welchen Ort auch immer des Königs Wort und Gesetz gelangte, da war Freude und Wonne unter den Juden, Gastmahl und Festtag; und viele aus den Völkern im Lande wurden Juden; denn die Furcht vor den Juden war über sie gekommen.

9 1 Die Juden rächen sich an ihren Feinden

Im zwölften Monat, das ist der Monat Adar, am dreizehnten Tage, als des Königs Wort und Gesetz ausgeführt werden sollte, eben an dem Tage, als die Feinde der Juden hofften, sie zu überwältigen, und sich's wandte, daß nun die Juden ihre Feinde überwältigen sollten,

2 da versammelten sich die Juden in ihren Städten in allen Ländern des Königs Ahasveros, um Hand anzulegen an die, die ihnen übelwollten. Und niemand konnte ihnen widerstehen; denn die Furcht vor ihnen war über alle Völker gekommen.

3 Auch alle Obersten in den Ländern und die Fürsten und Statthalter und Amtleute des Königs halfen den Juden; denn die Furcht vor Mordechai war über sie gekommen.

4 Denn Mordechai war groß am Hof des Königs, und die Kunde von ihm erscholl in allen Ländern, wie er immer mächtiger werde.

5 So schlugen die Juden alle ihre Feinde mit dem Schwert und töteten und brachten um und taten nach ihrem Gefallen an denen, die ihnen feind waren.

6 Und in der Festung Susa töteten und brachten die Juden um fünfhundert Mann.

7 Dazu töteten sie Parschandata, Dalfon, Aspata,

8 Porata, Adalja, Aridata,

9 Parmaschta, Arisai, Aridai und Wajesata,

10 die zehn Söhne Hamans, des Sohnes Hammedatas, des Judenfeindes. Aber an die Güter legten sie ihre Hände nicht.

11 Zu derselben Zeit kam die Zahl der Getöteten in der Festung Susa vor den König.

12 Und der König sprach zu der Königin Ester: Die Juden haben in der Festung Susa fünfhundert Mann getötet und umgebracht, auch die zehn Söhne Hamans; was werden sie getan haben in den andern Ländern des Königs? Was bittest du, daß man dir's gebe? Und was begehrst du mehr, daß man's tue?

13 Ester sprach: Gefällt's dem König, so lasse er auch morgen die Juden in Susa tun nach dem Gesetz für den heutigen Tag, aber die zehn Söhne Hamans soll man an den Galgen hängen.

14 und der König befahl, so zu tun. Und das Gesetz wurde zu Susa gegeben, und die zehn Söhne Hamans wurden gehängt.

15 Und die Juden in Susa versammelten sich auch am vierzehnten Tage des Monats Adar und töteten in Susa dreihundert Mann, aber an ihre Güter legten sie die Hände nicht.

16 Auch die andern Juden in den Ländern des Königs kamen zusammen, um ihr Leben zu verteidigen und sich vor ihren Feinden Ruhe zu verschaffen, und töteten fünfundsiebzigtausend von ihren Feinden; aber an die Güter legten sie die Hände nicht.

Dem Gedenken an diese wunderbare Rettung und an die Rache, die die Juden an ihren Feinden geübt hatten, ist das jährliche Purimfest gewidmet. Bin ich richtig unterrichtet, daß die Juden an diesem Tage nach der Lesung im Buche Ester die rituelle Formel sprechen: „Gedenket und vergeßt nichts!“?

Zweitausend Jahre waren nicht genug, um Ihr Volk jenen Anschlag von Haman vergessen zu lassen. Und was sind fünfzig Jahre gegen zweitausend?

Hatte Ihr Volk je Freunde unter den Völkern? Ich wüßte keines zu nennen.

Stimmen Sie mit mir überein, daß die mit Zitaten aus dem Alten Testament belegten „wollüstigen Grausamkeitsphantasien“ der Juden gepaart mit deren nicht verjährenden Rachebedürfnis zweifellos Momente einer „Kultur des Todes“ sind?

Bei jedem Satz, den ich hier niederschrieb, hörte ich von irgendwoher wütende Schreie: „Du bist ein Antisemit!“ Mit jedem Satz wurden die Schreie lauter und bedrohlicher. Ich kann aber weder schweigen noch dieses Geschrei länger dulden. Ich muß es übertönen.

Der Antisemitismus ist eine Erfindung der Juden. Aus ihrer Sicht - wenn vielleicht auch unbewußt - sind antisemitische Pogrome ein Ersatz für die Kriege, die ein Volk zur Nation zusammenschweißen; Kriege die Juden als Pseudovolk ohne Land und Staat nicht führen können.

Das Verhängnis der Juden ist ihre Wahnvorstellung, das auserwählte Volk Jahwes, eines Völkermörders, zu sein, welches alle anderen Völker anfeindet, und dafür von jedem angefeindet wird.18)

Der allgegenwärtige Antisemitismus-Vorwurf bezweckt den unbedingten Schutz des Jahwe-Kults, der - weil von den Völkern verworfen - anders nicht mehr zu schützen ist.

Cicero, Jesus, der Apostel Paulus, Friedruch II. der Staufer, Luther, Voltaire, Friedrich der Große, Kant, Napoléon, Herder, Goethe, Hegel, Nietzsche, Richard Wagner, Theodor Mommsen, Karl Marx, Bismarck, Kaiser Wilhelm II., Max Weber und Tausend andere Leuchten des Abendlandes werden - wenn wir uns nicht endlich gegen diese geistige Diktatur der Juden erheben - bald ausgelöscht sein, weil Juden sie zu Antisemiten stempeln.

Denn, wer Antisemit ist, das bestimmen die Juden. Und für sie sind wir - die Nichtjuden - alle Feinde. Wenn man - jetzt da sie Welthirtschaft ausüben - sich ihnen nicht in gebückter Haltung nähert, schreien sie schon los. Da kann man machen, was man will: es hilft nichts. Beschäftigt man sich kritisch mit ihrer Kultur, ist man schon verflucht. Und keiner flucht besser als Juden (3. Mose 26,14-39).

„Eliminatorischer“ Kulturkampf - das ist es doch, Herr Goldhagen, was ihnen vorschwebt, wenn Sie unsere Kultur als eine Kultur des Todes definieren?

Bezogen auf Jahwe-Kult konnte Toleranz nur die Vorübung für die Hingabe an den materialistischen Atheismus sein. Dieser zersetzte die Gottesvorstellung und damit die Sittlichkeit der nicht-jüdischen Nationen und schließlich diese NATIONEN SELBST. Übrig geblieben als religiös-völkisch begründete Macht ist die Judenheit als Antination, die - gleich einer Mistel - auf fremdem Holz ein volkähnliches Dasein führt.

Aber nicht die Völker der Welt werden untergehen, sondern der Jahwe-Kult.

Es kommt jetzt darauf an, daß die Reste, die von den stolzen Völkern Europas noch übrig sind, mit den Völkern in Asien und Afrika und mit den nicht-jüdischen Bevölkerungen in Australien und Amerika zu einer antijahwistischen Front zusammenfinden, um mit der Judenheit in einer klaren Ausdrucksweise endlich das Gespräch über Jahwe und seine Verheißungen, den Stein des Anstoßes und die Wurzel des Antisemitis-mus, zu führen.

Das Ergebnis kann nur die Götterdämmerung über dem Sinai und die Zerschmetterung des praktischen Jahwismus, des Mammonismus, sein. Das wird die wahrhafte Erlösung der Juden aus ihrem Paria-Dasein sein.

Art und Inhalt des Gespräches muß der noch weitgehend unerkannten Bedeutung des jüdischen Einflusses auf das Abendland entsprechen, etwa so, wie Max Weber das Problem gesehen hat.

Max Weber

Wir befinden uns also bei Betrachtung seiner (des Judentums) Entwicklungs-bedingungen, ganz abgesehen von der Bedeutung des jüdischen Pariavolks selbst innerhalb der Wirtschaft des europäischen Mittelalters und der Neuzeit vor allem aus ... Gründen der universalhistorischen Wirkung seiner Religion an einem Angelpunkt der ganzen Kulturentwicklung des Occidents und vorderasiatischen Orients. ...

Das Problem ist also: Wie sind die Juden zu einem Pariavolk mit dieser höchst spezifischen Eigenart geworden?19)

Die „Kulturentwicklung des Occidents“ - das ist mit Händen greifbar - befindet sich in einer lebensbedrohlichen Krise. Es ist die Krise der religiösen Ethik und des damit verknüpften praktischen Denkens der Judenheit. Denn die Christen - das hat Karl Marx richtig gesehen - sind längst zu weltlichen Juden geworden. Was ursprünglich die geistliche Differenz zwischen jüdischem Kultus und christlicher Theologie ausmachte - die Lehre vom dreieinigen Gott - ist spätestens seit der Französischen Revolution toter Buchstabe, nicht mehr wirklich.

Die Judenheit ist im Begriff, ihren universellen Anspruch, den Max Weber völlig losgelöst von den Protokollen der Weisen von Zion benennt, in einer neuen Gestalt, nämlich im Kultus der Menschenrechte, wie Phönix aus der Asche in blendender Schönheit über die Welt zu bringen.

So wie die völkermörderische Kolonisierung der außereuropäischen Welt durch die europäischen Seemächte zu ihrer Rechtfertigung des Hinweises auf den am Kreuz gestorbenen Jesus von Nazareth bedurfte, so ist - wie die Greuelpropaganda gegen den Irak und gegen Serbien täglich beweist - die Globalisierung der Welt durch die Geldmacht nicht zu verwirklichen ohne die Ideologie der kriegsrechtfertigenden „Menschenrechte“ - von Medienzaren in den USA erfunden, um als Kriegswaffe zuerst (1898) gegen Spanien und dann gegen Deutschland eingesetzt zu werden.

Dieses unheilige Reich der jüdisch-christlichen Zweckgemeinschaft bricht jetzt zusammen. Offenbart ist ihr Blut-zu-Geld-Geheimnis, dessen Frucht die Weltmacht des Geldes ist, in der sich das Leiden der Völker spiegelt.

Dieser Befund schärft den Blick für das Rettende. Weber gibt einen wichtigen Hinweis; Der Judaismus sei eine asiatische Religion. Deren Gemeinsames sei der Erlösungsglaube. Dieser sei zwar bei den Juden nicht auf spirituelle Erwartungen gerichtet, sondern auf eher lebenspraktische Forderungen, deren Erfüllung sie von der himmlischen Macht erwarteten.20)

Erlösungsglaube ist nicht ohne Erlösungsbedürfnis denkbar. Dieses spiegelt eine Weltanschauung wider, in der den Völkern und den Menschen eine fremdabhängige Seinsweise zugedacht ist, in der sie nicht als Freie existieren. Die Welt ist darin ein Ort der Strafversetzung. Unfähig, sein Hiersein als Herausforderung zur Bewährung und als Aufforderung zur Weltdurch- dringung zu begreifen, sinnt der asiatische Geist auf Weltflucht oder erhofft irdische Beglückung durch die Himmelsmacht als Belohnung für widerliche Unterwürfigkeit bis zum Sohnesmord. Nichts Eigenes ist darin. Nietzsches Frage: „Wozu Mensch überhaupt?“ bleibt hier ohne Antwort. Hier entfaltet sie ihre vernichtende Wucht: Die Völker sind die Fülle des Nichts, also selber Nichts. Ihre Geschichte endet im Nichts. Buddhismus und Hinduismus sind seine reinen Gestalten.

Dem stellt sich der faustische Geist der Germanen entgegen, der der Geist der Eigenheit und der Freiheit ist: Germanen sind so sehr weltbegeistert, daß Walhalla nur die ideale Spiegelung ihrer realen Welt ist: einer Welt voller Herausforderungen, Prüfungen und heroischer Kämpfe. Nicht nach ruhigem Genuß des Lebens steht ihr Sinn. Sie wollen Abenteuer bestehen und sich in ihren Taten bei sich fühlen und diese für sich sprechen lassen. Ihre Taten sind ihnen selbst so sehr Zweck und nicht nur Mittel zum Zwecke, daß dem Germanen der Tod in der Schlacht würdiger und daher wünschenswerter erscheint, als das friedliche Aushauchen der Seele auf dem Sterbebett.

Dem Asiaten sind Leben und Tod gleichgültig. Dem Germanen ist das Leben - das geliebte - der ewige Einsatz im Kampf auf Leben und Tod um Anerkennung als Person. Die Ebenbürtigkeit des Feindes und die Achtung vor ihm bestimmen den Wert der ihm abgetrotzten Anerkennung. Nicht seine Ausrottung ist das Ziel des Kampfes, auch nicht seine Unterwerfung, sondern seine mit dem Schwert errungene Achtung. Nicht die im Totschlag wirkende Stärke imponiert dem Germanen, sondern der im Kampf gegen einen Stärkeren bewiesene Mut.

Meinen Sie, Herr Goldhagen, wenn Sie von einer Kultur des Todes sprechen, dieses Germanische Selbstverständnis? Wohl eher nicht, denn es ist sicherlich nicht das Selbstverständnis von „Mördern und Folterknechten“.

Der Germanische Geist erwacht in unseren Tagen aus tiefer Bewußtlosigkeit. Durch den Deutschen Idealismus gestärkt, wird er die Jüdische Herausforderung diesmal bestehen. Seine neue Gestalt erwächst aus der Erkenntnis, daß die erlebte Germanische Volksgemeinschaft - die bewußt erfaßte Rückbindung (religio) des freien Volksgenossen in das Ganze seines Volkes - eine bestimmte Gestalt Gottes ist. Der Germanische Geist erfaßt, daß alle Völker - und nicht nur ein auserwähltes Volk - in ihrer Unterschiedlichkeit Daseinsformen des absoluten Geistes und als solche von gleichem Wert sind. Der Schutz und Trutzgedanke, der ein einzelnes Volk ausmacht und das Leben, die Freiheit und die Sicherheit der Volksgenossen gewährleistet, umfaßt jetzt die Gemeinschaft der Völker als Ganzes, nicht als materielles Ganzes unter einer Weltregierung oder - schlechter noch - unter der Fuchtel des Jüdischen Spekulations-kapitals, sondern als Einheit im Geiste, deren Glieder Teile eines lebendigen Ganzen und deshalb immer zugleich auch das Ganze sind. Dieses weltumstürzende Verhältnis ist in der christlichen Botschaft erst als Vorstellung und Empfindung - also in einer noch unreifen Form - vorhanden. Erst in der Philosophie des Deutschen Idealismus - insbesondere von Hegel - ist es als klarer Gedanke gefaßt. Dieser ist dem Jüdischen Denken unzugänglich, da er mit der Jüdischen Weltanschauung unvereinbar ist. Ein Jude, der die Wahrheit dieses Gedankens erkennt und in ihm lebt, ist innerlich kein Jude mehr. Er hört auch auf, äußerlich - d. h. im Kultus - ein Jude zu sein.

In dieser Idee ist kein Volk bevorzugt, und keines zurückgesetzt. Sie ist der Tod Jahwes; zuerst aber der Tod Mammons, denn er ist die irdische Macht, gegen die Völker „zum Schutz und Trutz brüderlich zusammenstehn.“ - einfach, weil sie überleben wollen.

Diese Idee der Einheit der Völker in ihrer Vielfalt, gegründet auf die Anerkennung jedes Volkes als Person durch jedes andere Volk, was den Kampf um Anerkennung - also auch den Krieg - einschließt, ist die Substanz des Germanischen Geistes.

Damit ist der Grund freigelegt, aus dem heraus immer neu die Jüdische Todfeindschaft gegen den Deutschen Idealismus wächst. Es ist Ihr Verdienst, Herr Goldhagen, die daraus folgende Kampfansage ohne Verstellung und ohne diplomatische Umschreibung ausgesprochen zu haben.

Den Germanischen Geist zum Bewußtsein seiner selbst zu bringen, dazu bedurfte es der Jüdischen Herausforderung, die deshalb geschichtlich gerechtfertigt ist. So findet in ihm auch die Antination die Anerkennung, die sie aus dem Paria-Dasein erlöst und zur Person macht; zu einer feindlichen zwar, aber doch zu einer geachteten Existenz.

Dieser Satz ist eine Folgerung aus der inneren Bewegung des Begriffs. Er ist nur dem wirklich klar und verständlich, der diese Bewegung -angeleitet durch die Hegelschen Schriften - wenigstens einmal mitvollzogen hat. Es ist müßig, sich an ihm mit der Jüdischen Logik vergehen zu wollen.

Der von Deutschen in der Vergangenheit unternommene Versuch, die Jüdischen Menschen gewaltsam aus der Volksgemeinschaft zu entfernen, beruhte auf einer verhängnisvollen Biologisierung des Problems. Hitler hat zu spät erkannt (und in einem Gespräch gegenüber Bormann bekannt), daß die Juden eine „geistige Rasse“ seien. Darin liegt, daß der Judaismus nicht durch physische Gewalt sondern nur geistig - also in Freiheit - überwunden werden kann.

Nicht von den Juden ist eine Änderung der Geisteshaltung zu fordern, sondern von den Deutschen: Indem sie das Jüdische Wesen als ihre Verneinung begreifen, machen sie sich innerlich frei vom Mammonismus in allen seinen Erscheinungsformen. Sie erlangen dadurch die geistige Fähigkeit (=Freiheit) zu einer Politik der Unterordnung des Geldes und damit des Marktgeschehens unter das Allgemeininteresse. Die Wirtschaft wird als Volkswirtschaft wieder hergestellt, d. h. die Wirtschaft wird dem Gemeinwesen dienen und damit den Einzelnen - nicht umgekehrt. In dieser Unterordnung des Marktes unter das Allgemeinwohl ist die Jüdische Geldmacht gebrochen.

Mit dem Neuen Denken wird den Juden auch das letzte Machtmittel -das rationale Raisonnement - entgleiten. Konstruktivismus und Dekon-struktivismus werden ausgespielt haben.

Zwar wird das rationale Kalkül als operative Logik der endlichen Dinge seine Bedeutung behalten, aber es wird sich nie mehr am Lebendigen und am Geist vergreifen dürfen. Nie wieder werden die Juden mit dieser Logik den Deutschen einreden können, daß Volk und Nation nur Wahngebilde (Phantasmagorien) seien, daß es keine Wahrheit gebe und das Subjekt zwischen Buchdeckeln den Tod gebunden habe.

Diese Erkenntnis schließt jeden Rachegedanken gegen das Jüdische Volk aus, selbst wenn sich herausstellen sollte, daß es in beiden Weltkriegen dieses Jahrhunderts mit seiner Geld- und Medienmacht jeweils den von den Deutschen Waffen bereits erfochtenen Sieg letztlich in eine katastrophale Niederlage des Deutschen Reiches verwandelt hat.

Das vorausgeschickt, können wir jetzt angstfrei die Geschichte unseres Jahrhunderts neu erforschen.

Trifft es zu, was Ihr Bruder im Glauben, Benjamin H. Freedman, 1961 der Öffentlichkeit mitteilte? Der Dreibund Deutschland-Österreich-Türkei hätte 1916 Frankreich und Großbritannien faktisch bezwungen gehabt. Das Deutsche Reich hätte Großbritannien einen Verhandlungsfrieden angeboten und die Wiederherstellung des Vorkriegszustandes zugesagt. In dieser Lage hätten Zionisten aus Deutschland der britischen Regierung den Eintritt der USA in den Krieg gegen Deutschland angeboten, falls Großbritannien sich für die Schaffung einer Heimstatt für die Juden in Palästina einsetzen würde. Diese Kreise hätten nach einer entsprechend positiven Reaktion der britischen Regierung über die von den Zionisten in den USA beherrschten Banken und Medien die US-Regierung zum Kriegseintritt auf Seiten der Entente veranlaßt.21)

Freedman soll als Vertrauter der höchsten Jüdischen Führungsebenen und aufgrund seines persönlichen Umgangs mit Bernard Baruch, Samuel Untermayer, Woodrow Wilson, Franklin Delano Roosevelt, Joseph Kennedy und John F. Kennedy von den wesentlichen Einzelheiten dieses „Deals“ Kenntnis erhalten haben. Er habe 1945 mit dem organisierten Judentum gebrochen und seitdem sein beträchtliches Vermögen dem Kampf um die Aufdeckung der „Jüdischen Tyrannei“, die die USA umschlungen hätte, gewidmet.

Trifft es ferner zu, daß Franklin Delano Roosevelt seine raffinierte Politik zur Herbeiführung des Zweiten Weltkrieges mit dem Ziel, das Deutsche Reich für alle Zeiten zu zerstören, unter dem maßgeblichen Einfluß der Jüdischen Organisationen in den USA und des Jüdischen Bankkapitals der Ostküste konzipiert und realisiert hat? (vgl. Hamilton Fish22), Patrick Buchanan,23) Dirk Bavendamm24))

Vielleicht bringt es uns weiter, wenn wir an dieser Stelle auch der Frage nachgehen, auf die uns das Zeugnis des einflußreichen damaligen Kongreßabgeordneten Hamilton Fish hinführt: Hat die US-Regierung gelogen, als sie 1944 auf Anfrage erklärte, sie könne die von der NEW YORK TIMES behaupteten millionenfachen Gaskammermorde an Juden nicht bestätigen?25)

Zu dieser Zeit befanden sich die USA an der Seite von Großbritannien, der Sowjetunion und Frankreichs im Krieg mit Deutschland. Das spricht dafür, daß die US-Regierung tatsächlich keine Erkenntnisse über Vernichtungsaktionen hatte, denn warum hätte sie die Kriegsgegner durch Zurückhaltung derartiger Informationen schonen sollen? Schließlich war Greuelpropaganda zu dieser Zeit bereits eine bevorzugte Waffe der psychologischen Kriegsführung gegen Deutschland.

Da anzunehmen ist, daß die Geheimdienste der genannten Nationen die äußersten Anstrengungen unternahmen, ihren gemeinsamen Feind, das Deutsche Reich, gründlichst auszuspionieren und zwischen den Alliierten ein reger Informationsaustausch stattfand, dürfen wir wohl annehmen, daß Vernichtungsaktionen für den Geheimdienst der Feindmächte nicht wahrnehmbar waren.

Da - gesetzlich durch § 130 StGB abgesichert - Vernichtungsaktionen der in der NEW YORK TIMES erwähnten Art als geschichtliche Wahrheit, d. h. für allgemeinkundig zu gelten haben, müssen wir von einer perfekten Geheimhaltung des Massenmordes ausgehen. Wir könnten daher ausschließen, daß „das Deutsche Volk“ davon Kenntnis hatte. Den wenigen Wissensträgern, die es ja gegeben haben muß, war der Mund verschlossen durch die Androhung der Todesstrafe für die Weitergabe derartiger Informationen (Heimtücke-Gesetz).

Himmler und Hitler - das beweist ein erhaltenes schriftliches Dokument - waren sich bewußt, daß „die gewollte Hinnahme des Todes wehrloser Menschen germanischer Gesittung widerspreche“. Wenn diese Einsicht sie auch nicht davon abgehalten haben mag, den Tod von Millionen wehrlosen Juden zu veranlassen oder wenigstens „gewollt“ hinzunehmen, so haben wir hier ein Motiv für die denkbar höchste Geheimhaltung des Massenmords vor dem Deutschen Volk.

Trifft es schließlich zu, daß Anfang 1943 Abgeordnete im US-Kongreß eine Resolution einbrachten zur Verurteilung „der Tötung von Millionen von Juden in polnischen Gaskammern“, und das US-Außenministerium dazu erklärte, „daß es von diesen Grausamkeiten nichts wisse.“26) Wie wäre das ggf. zu interpretieren?

Genauer:

Wie beurteilen Sie die Tatsache, daß es in einem Präsident F. D. Roosevelt im Januar 1944 vorgelegten geheimen Memorandum, betitelt: „Die Duldsamkeit dieser Regierung gegenüber dem Mord an den Juden auf Seite 34 heißt: „Der Abgeordnete Hamilton Fish jr. Von New York erkundigte sich telefonisch beim ,State Department`, welche Berichte dort vorlägen. Durch einen Artikel der NEW YORK TIMES des Journalisten Pierre van Paasen über tägliche Morde an Juden wurde er dazu angeregt. Der Sachreferent für Jüdische Fragen im Außenministerium, Mr. Reams, erwiderte daß man dort den Artikel prüfe, daß aber bisher derartige Berichte nicht bestätigt werden konnten.“?27)

Meinen Sie, das Deutsche Volk hätte unter der nationalsozialistischen Herrschaft von den vorstehend angesprochenen Verbrechen mehr gewußt als die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika?

Müssen Sie Ihre These, der von Ihnen behauptete „eliminatorische Antisemitismus“ der Deutschen sei in deren politischer Kultur verwurzelt, nicht fallen lassen, wenn Sie bedenken, daß „eliminatorische“ Judenverfolgung fast überall auf der Welt und schon zu Zeiten, als die Deutschen noch nicht in die Geschichte eingetreten waren, stattgefunden haben?

Wenn das Deutsche Volk nichts von der Vernichtung wußte, kann es nach unseren abendländischen Wertvorstellungen auch nicht für schuldig befunden werden. Es hat folglich keinen Grund, in Sack und Asche einherzugehen und Scham zu bekunden.

Damit - Herr Goldhagen - hätten wir eine ganz neue Ebene für ein Gespräch über Juden und Deutsche in heutiger Zeit erreicht.

Da sich Juda unverändert über die Thora, also auf Jahwes Geheiß durch die Feindschaft zu allen anderen Völkern definiert, besteht das Problem fort. Die Politik der Tabuisierung des Jüdischen Problems ist weltweit - auch in den USA - gescheitert. Ihre Früchte sind bitter: In Rußland wird heute sogar von hohen Militärs und Dumaabgeordneten, die der kommunistischen Fraktion angehören, wieder der Judenmord propagiert. Achten Sie auf die Zeichen!

Ich bete zu meinem Gott, daß sich das in meinem Volk, im Deutschen Volk, nie, nie, ereignen möge!

Es ist für Ihr Volk ein Verhängnis, daß es aus den dargestellten Gründen seine feindliche Selbstisolierung in der Zerstreuung nur durch die Preisgabe seines Selbstes, nur durch völlige - d. h. innere und äußere - Angeleichung an die jeweiligen Wirtsvölker überwinden könnte, dazu aber - wie die Geschichte des Deutsch-Jüdischen Verhältnisses zeigt - nicht bereit ist. Das verwundert nicht, denn wie könnte der Wille wachsen, sich einer nicht nur als fremd, sondern gar als feindlich vorgestellten Gemeinschaft zu übergeben?

Ihr von seinem Gott zu einem Paria-Dasein verdammtes, gleichwohl in diesem Jahrhundert zur Welthirtschaft aufgestiegenes Volk kann nur in Vergeltungsphantasien sein seelisches Gleichgewicht finden. Die reale Vergeltung, die physische Auslöschung des Deutschen Volkes (Kaufmann-Plan), blieb den Juden verwehrt - durch einen strategischen Fehler Roosevelts, den Harry. S. Truman nicht gemacht hätte. Die jetzt nur in seinem Inneren gemalten Bilder von den mit Hilfe Jahwes gewonnenen Schlachten gegen seine Feinde, erscheinen in der Äußerlichkeit als mickrige Miniaturen von Gehässigkeit und klein-schadenstiftender Intrige. Sein Widerstand in feindlicher Umgebung tritt als Zersetzung in Erscheinung.

Wo wäre denn ein selbstbewußtes Volk zu finden, das diese Feindseligkeit eines Gastvolkes dauerhaft unbeachtet lassen würde?

Unglücklicherweise glauben Vertreter der Judenheit, das Deutsche Volk unablässig mit Ermahnungen und Demütigungen traktieren zu sollen. Da sie nicht dumm sind, gehe ich davon aus, daß sie wissentlich und willentlich in Deutschland eine judenfeindliche Atmosphäre schaffen.

Ich überlege mir, welche Zwecke sie damit verfolgen.

Martin Walser hat in seiner Paulskirchenrede vorsichtig angedeutet, daß Habgier ein Motiv sein könnte.

Ich vermute, daß jenen Funktionären auch deshalb an Spannungen gelegen ist, weil sie sich einen stärkeren Zusammenhalt der Jüdischen Gemeinde davon erhoffen.

Sie drehen damit an einer Spirale, die unerbittlich nach Zion führt, zur Versammlung des Volkes Israel auf einem Boden, den es sich zum zweiten Male von anderen Völkern geraubt hat. Aber vielleicht ist gerade das gewollt.

Indem jene Repräsentanten kein offenes Wort, sondern immer nur servile Kreaturen an sich heranlassen, erschaffen Sie sich eine Scheinwelt.

Aber noch nie in der Geschichte konnten die vom Überlebenswillen eines Volkes gespeisten elementaren Kräfte durch Verbote und Strafan-drohungen, und schon gar nicht durch das heuchlerische Geschwätz von Kollaborateuren gebändigt werden.

Hier könnten Sie, Herr Goldhagen, wirksam eingreifen.

Sagen Sie Ihrem Volk, es möge sich nicht an jenen Deutschen orientieren, die ihr eigenes Volk - aus welchen Gründen auch immer - verraten.

Sagen Sie Ihrem Volk, daß das Deutsche Volk das „Holocaust-Mahnmal“ nicht will und nicht lange dulden wird.

Sagen Sie ihrem Volk schließlich auch, daß das Deutsche Volk es leid ist, fortgesetzt moralisch erpreßt zu werden.

Das Deutsche Volk seinerseits wird immer lauter die Forderung nach einem Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich erheben. Darin mögen dann alle Ansprüche aller Beteiligten in friedlichem Einvernehmen geregelt werden - auch die nach geltendem Völkerrecht begründeten Ansprüche des Deutschen Reiches.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Mahler

Berlin, am 27. Januar 2000


Solange die Wahrheit im Felde bleibt, begehen wir ein Unrecht, wenn wir ihre Stärke durch Zensur und Verbote schwächen. Sollen doch Wahrheit und Falschheit miteinander ringen! Wer hat je erlebt, daß in einem freien und offenen Kampf die Wahrheit den kürzeren gezogen hätte! Die Wahrheit ist stark und steht der göttlichen Allmacht nahe. Sie bedarf keiner Politik, keiner Strategie, um siegreich zu sein. Mit solchen Mitteln verteidigt sich der Irrtum gegen ihre Macht.

John Milton - englischer Dichter

Die ungeschriebenen Gesetze und Zwänge der Natur werden letztlich dasjenige Volk belohnen, das sich allen Widerwärtigkeiten zum Trotz erhebt, um gegen Ungerechtigkeiten, Lügen und Chaos anzukämpfen.
Das war stets so in der Geschichte, und so wird's immer sein.
Weder uns noch unseren Nachkommen wird dieser Kampf ums Überleben erspart bleiben.

Immanuel Kant


Fremdarbeiter im Dritten Reich - Teil I

E. G. Kögel

In drei Ausgaben (D 3/4-1999, 5/6-1999 und 7/8-1999) hatten wir uns mit diesem Thema beschäftigt und auch darauf verwiesen, daß es falsch ist, „Zwangsarbeit“ als Sammelbegriff für jeden kriegsbedingten Arbeitseinsatz von ost- und westeuropäischen „Fremdarbeitern“ zu verwenden; denn ein Großteil von ihnen wurde im Rahmen staatlich organisierter Anwerbungsmaßnahmen in deutschen Unternehmen beschäftigt, und zwar, wie wir belegten, auf der Grundlage regulärer Arbeitsverträge und gegen arbeitsgerechte Entlohnung.

Vergessen wird, daß auch Millionen deutsche Hausfrauen zur Arbeit in Wirtschaftsbetrieben „dienstverpflichtet“ wurden. Auch Kriegsgefangene wurden zur Arbeit herangezogen.

Von Zwang zur Arbeit, von Zwangsarbeit kann nur beim Einsatz von KZ-Häftlingen gesprochen werden. Eine angemessene Entschädigung ist hier gerechtfertigt, aber unter Einbeziehung der bereits geleisteten Zahlungen und auch nur direkt an die Berechtigten. Denn in der Vergangenheit war es so, wie Prof. Norman Finkelstein, Lehrstuhlinhaber für Politologie an zwei New Yorker Universitäten, aufdeckte, daß der Großteil aller bisherigen deutschen Zahlungen nicht den Opfern zugute kam, sondern zweckentfremdet wurde.

Im wiedergegebenen Reichsarbeitsblatt von 1942 heißt es:

„Ausländische Arbeiter und Angestellte unterliegen grundsätzlich der deutschen Krankenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung ... in derselben Weise wie die vergleichbaren deutschen Arbeitskräfte.“

Im Reichsgesetzblatt vom 23. 3. 1944 heißt es:

„Für die Ostarbeiter gelten die gleichen Lohn- und Gehaltsbedingungen wie für sonstige ausländische Arbeitskräfte ... Ostarbeiter erhalten ein Arbeitsentgelt nur für die geleistete Arbeit.“

Im § 5 lesen wir:

„Ostarbeiter erhalten Urlaub und Familienheimfahrten.“

Ihre Berichte in der Heimat führten sogar dazu, daß die auf Heimaturlaub befindlichen Fremdarbeiter weitere Arbeitskräfte anwarben.

Um den Kontakt nicht abreißen zu lassen, wurden sogar Postkarten mit Aufschriften in der jeweiligen Landessprache angeboten, und an den Zeitungsständen waren Zeitungen in den Landessprachen erhältlich (abgelichtet in den Folgen 3/4 und 5/6-1999), wie es auch heute bei uns üblich ist.

Als Verteidiger im Nürnberger Prozeß hatte der spätere bayerische Justizminister Dr. Seidl (CSU) ausgeführt:

„Es ist die Tatsache nicht aus der Welt zu schaffen, daß auch jetzt noch Hunderttausende ausländischer Arbeitskräfte hier leben, die angeblich unter Zwang verschleppt wurden. Sie weigern sich jetzt, in ihre Heimat zurückzukehren, obwohl sie niemand daran hindert. Unter diesen Umständen muß angenommen werden, daß der Zwang nicht so groß und die Behandlung in Deutschland nicht so schlecht gewesen sein kann, wie von der Anklage behauptet wird.“

Bei all dieser Raffgier in Milliardenhöhe wird völlig vergessen, der deutschen Opfer der Kriegs- und Nachkriegsjahre in gleicher Weise zu gedenken. Wo bleibt die Entschädigung für die Millionen deutscher Zwangsarbeiter, Kriegsgefangener und Zivilverschleppter aus Deutschland, Österreich und den volksdeutschen Gebieten? In rücksichtsloser und brutaler Weise wurde bei der Rekrutierung vorgegangen. So wurden z. B. die jungen Frauen, die sich im besten arbeitsfähigen Alter zwischen 18 und 45 Jahren befanden, vom Herd oder Kinderbett weg rekrutiert, die Männer vom Arbeitsplatz, egal wo, so daß die Aufzucht und Erziehung der Kinder für 5 Jahre der Elterngeneration oblag - so geschehen mit den Volksdeutschen in Rumänien, um nur ein Beispiel zu nennen.

In welchem Geschichtsbuch wird darüber berichtet? Welcher Journalist bringt das ins Gespräch (Ausnahmen bilden Heimatzeitungen oder Organe der Landsmannschaften), welcher Politiker hat den Mut zur Wahrheit? Nicht einer hat seine Stimme erhoben, zumindest sind mir derartige Aussagen von offizieller Seite trotz intensiver Suche nicht bekannt geworden.

Wer entschädigt sie? Für Deutsche gelten offenbar die allgemeinen Menschrechte nicht! Sie dürfen ausgebeutet und in schamloser Weise beleidigt werden. Schutzlos ist das deutsche Volk dem ausgeliefert, denn die Herrschenden, sie nennen sich deutsche Regierung, verharren in Tatenlosigkeit, so daß man den Eindruck gewinnt, daß sie nichts anderes sind als getreue Diener ihrer Herren für den Außenposten der US-Regierung in Europa: Deutschland.

Es sei noch vermerkt, daß die Unterlagen vom Büro des Herrn Lambsdorff zwar freudig begrüßt, aber vom Chef zurückgewiesen wurden. Die Bitte um ein Gespräch in dieser Angelegenheit hat Lambsdorff abgelehnt.

Wie hieß es doch zu Luthers Zeiten beim Ablaßhandel? -

„Sobald das Geld im Kasten klingt,

die Seele in den Himmel springt. -

hier für die Industrie wohl als Eintrittsgeld für den Globalmarkt.

Schutzgeld-Erpressung? -

Nun ist es öffentlich ausgesprochen, hier wie dort!

Ob der Betrieb schon vor 1945 bestand oder nicht, ob er Fremdarbeiter beschäftigte oder nicht, es wird versucht, ihn zur Zahlung einer Entschädigungssumme zu zwingen, zu erpressen!

Wer sich weigert, wird dem Vernehmen nach demnächst in einer Liste erfaßt und dürfte global kaum noch Geschäfte machen.

Die österreichische Zeitung profil, Wien, 29. 5. - Heft 22/2000 bringt hierzu folgendes Interview zwischen Thomas Hofer und FP-Bundesrat John Gudenusüber den Sinn von Zwangsarbeiter-Entschädigungen und Österreichs Unschuld unter der Überschrift (Kö.)

„Wir zahlen Schutzgeld“

profil: Vorvergangene Woche hat sich Österreich im Rahmen der „Versöhnungskonferenz“ bereit erklärt, sechs Milliarden Schilling für Zwangsarbeiter aus der NS-Zeit bereitzustellen. Was halten Sie von dieser Einigung?

Gudenus: Die Entschädigungen müssen deshalb sein, um die Handelsbeziehungen - insbesondere mit den USA - nicht zu stören. Nichts anderes steckt dahinter. Diese Entschädigungen sind nichts anderes als Schutzgeld, das wir zahlen müssen. Wir sind in einer Situation, wo man Großmächten gegenüber klein beigeben muß. Aber die Österreicher heute haben mit den Geschehnissen damals nichts zu tun. Die Republik Österreich hat während des Krieges als Völkerrechtssubjekt nicht existiert. Auch das Wort Versöhnungskonferenz paßt nicht. Mit wem sollen wir uns versöhnen? Das hat nichts mit Moral, sondern nur mit Schutzgeld was zu tun, denn wir Österreicher sind für die Zustände damals nicht verantwortlich.

profil: Verkennen Sie da nicht die Lage, in der sich Zwangsarbeiter damals befunden haben?

Gudenus: Nein, aber es muß Gerechtigkeit geben und nicht einseitige Schuldzuweisungen. Die Sudetendeutschen etwa, die in Tschechien gelitten haben, zahlen doppelt. Einmal haben die Benesch-Dekrete bewirkt, daß alles, was deutsch war, den Tschechen anheim gefallen ist. Zweitens muß der Sudetendeutsche, der österreichischer Staatsbürger geworden ist, jetzt noch einmal durch seine Steuerleistung zahlen. Irgendwoher muß das Geld für die Entschädigungen ja kommen. Ich empfinde es als ungerecht, den Tschechen überhaupt etwas zu zahlen. Die hatten durch den Krieg im Gegensatz zu den deutschen und anderen vom Krieg verheerten Ländern nur sehr geringe Schäden. Diese Dinge sind alle nicht geregelt.

profil: Im Koalitionspakt wird eine Lösung für die von den Benesch-Dekreten und den Avnoj-Bestimmungen Betroffenen angestrebt. Wie soll das Ihrer Meinung nach ausschauen?

Gudenus: Die Sudetendeutschen müßten auch von dieser Regierung, die die Anliegen der Sudetendeutschen als erste Regierung in ihr Programm aufgenommen hat, sehr viel mehr Unterstützung bekommen. Es ist unerläßlich, daß diese Dekrete aufgehoben werden. Es muß auch Entschädigungszahlungen an die Betroffenen geben. Das muß man etwa den Tschechen eindeutig nahe legen. Die Situation ist insgesamt grotesk in Europa: Die deutsche Bundesregierung zahlt heute noch Reparationen an die Kriegsgegner aus dem Ersten Weltkrieg. Das ganze Unheil dieses Jahrhunderts ist eindeutig auf den Rachefrieden, den die Siegermächte nach dem Ersten Weltkrieg mit den deutschen Ländern und Ungarn geschlossen haben, zurückzuführen. Das muß man auch einmal sehen.

profil: Wie beurteilen Sie denn die Rolle des Anwaltes Ed Fagan, der weitere Entschädigungen von Österreich fordert?

Gudenus: Er ist ein guter Geschäftsmann, das ist klar. Aber ich glaube, er trägt nicht dazu bei, Sympathien für seinesgleichen zu erwecken. Aber man darf auch nicht verallgemeinern. Es gibt in Deutschland auch den Anwalt Witti, von dem ich annehme, daß er nichtjüdischer Abstammung ist - und der agiert ähnlich als Geschäftsmann. (Witti ist gemäß SPIEGEL Jude - D)

profil: Was halten Sie von der Haltung Israels gegenüber Österreich?

Gudenus: Wenn wir den Staat Israel so behandeln würden wie er uns, dann gäbe es wohl einen fürchterlichen Aufschrei. Ich will mich nicht näher zu den Zuständen in Israel äußern, aber die israelischen Juden haben bei sich zu Hause sicher keine elegante Minderheitenpolitik.

OstR. H.-J. Witzsch

Seit einigen Jahren ist in Deutschland eine breite Medienkampagne zu beobachten, bei der in Übernahme des Geschichtsbildes der Sieger vom Einsatz sog. Zwangsarbeiter berichtet wird, die aus den besetzten Gebieten angeblich unfreiwillig in das Deutsche Reich geholt wurden, wobei häufig über eine angebliche Ausbeutung und menschenunwürdige Behandlung der Betroffenen geschrieben wird. Besonders nachdrücklich übernimmt z.B. Der Spiegel diese Position und unterstützt einseitig die erhobenen Forderungen nach Entschädigung. Bezeichnenderweise berichtet kaum eine Zeitung über die Millionen tatsächlicher deutscher Zwangsarbeiter, die nach dem Krieg in fremde Länder verschleppt wurden, und deren damalige meist erbärmliche Arbeitsbedingungen ohne Entlohnung, die offenbar keiner Erwähnung wert sind. Wer sich genauer über diesen Bereich der Zeitgeschichte unterrichten will, wird bald feststellen, daß hier eine ausgesprochene Forschungslücke besteht - auch im Revisionismus - und bislang kein wissenschaftliches Werk vorliegt, das als seriöse Arbeit, geschweige denn als Standardwerk anzusprechen ist.

Offizielle Darstellung des Themas

Wie der Komplex der Fremdarbeiter im Dritten Reich durch die offizielle bundesdeutsche Forschung behandelt wird, kann exemplarisch dem Artikel der FAZ vom 16. 3. 99 „Das Millionenheer des modernen Sklavenstaats“ mit dem Untertitel „Verschleppt, verschlissen, vergessen: Wer waren die Zwangsarbeiter des Dritten Reiches und welches Schicksal erwartet sie?“ entnommen werden, in dem Ulrich Herbert, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg, dieses Thema abhandelt. Herbert spricht hier grundsätzlich von Zwangsarbeitern, ob es sich um KZ-Häftlinge, Kriegsgefangene (KGF) oder Fremdarbeiter handelt.

»Der nat.soz. „Ausländereinsatz“ zwischen 1939 und 1945 stellt den größten Fall der massenhaften, zwangsweisen Verwendung von ausländischen Arbeitskräften in der Geschichte seit dem Ende der Sklaverei im 19. Jhd. dar. Im Spätsommer 1944 waren auf dein Gebiet des „Großdeutschen Reiches“ 7,6 Mill. ausländische Zivilarbeiter u. KGF offiziell als beschäftigt gemeldet, die man größtenteils zwangsweise zum Arbeitseinsatz ins Reich gebracht hat«

meint Herbert und behauptet weiter, der Einsatz von Polen habe im „Frühjahr 1940 in eine regelrechte Menschenjagd im sog. Generalgouvernement“ gemündet.

»Sie mußten in Barackenlagern wohnen - was sich allerdings auf dem Lande in der Praxis als undurchführbar erwies - erhielten geringere Löhne, durften öffentliche Einrichtungen - vom Schnellzug bis zur Badeanstalt - nicht benutzen [...] sie mußten länger arbeiten als Deutsche [...] Es gelang [...] binnen kurzer Zeit eine große Zahl von polnischen Arbeitern gegen ihren Willen nach Deutschland zu bringen [...] Bis 1941/42 war der Anteil von „freiwilligen“ Arbeitskräften in Nord- und Westeuropa relativ groß.«

Besonders schlecht seien die Bedingungen für sog. Ostarbeiter gewesen, diese

»mußten in stacheldrahtumzäunten und bewachten Lagern leben und waren der Willkür von Gestapo und Betriebsschutzeinheiten in besonderem Maße ausgesetzt [...] Die Rationen, für die offiziell „Ostarbeiter“ genannten sowjetischen Zwangsarbeiter fielen so gering aus, daß .sie vor allem in den Jahren 1942/43 oft schon einige Wochen nach ihrer Ankunft völlig unterernährt und arbeitsunfähig waren. [... Die] sowjetischen Arbeiter hingegen erhielten besonders festgelegte Löhne, die erheblich niedriger lagen als die der deutschen und ausländischen Arbeiter - nominell um etwa 40%, tatsächlich in den meisten Fällen wohl noch tiefer.«

Wissenschaftliche Belege für die Richtigkeit seiner Behauptungen legt Herbert nicht vor.

Dagegen schreibt der Naturwissenschaftler Dr. Heinz Splittgerber, Verfasser einiger zeitgeschichtlicher Abhandlungen, über seine persönlichen Erfahrungen:

»Die polnischen Landarbeiter in Mittelpommern, meiner Heimat, waren ordnungsgemäß angeworben. Sie bekamen Entlohnung, Unterbringung, Bezugsscheine, ärztliche Betreuung. Sie kamen durchweg abgerissen an, staffierten sich bei uns raus und erreichten einen Lebensstandard, wie sie sich ihn in Ostpolen und der Nordukraine - beide Bezirke kenne ich - nie hätten erträumen lassen.« (Brief an den Verfasser)

Forschungshindernisse

Seit in Deutschland in weiten Bereichen der Zeitgeschichte die Grundrechte der Gleichheit vor dem Gesetz und die Meinungsfreiheit de jure und die Wissenschaftsfreiheit de facto unter Bruch der Verfassung aufgehoben wurden, wagen sich nur noch wenige politisch unabhängige Historiker auf den steinigen Weg durch die Minenfelder der Justiz, allein dem Wahrheitsgebot verpflichtet, um unter Beachtung der geschichtswissenschaftlichen Methoden nach Ranke zu forschen, „wie es eigentlich gewesen ist“, nachdem selbst nichtöffentliche Äußerungen von schweren Strafen und beruflicher Existenzvernichtung bedroht sind. So mußte sich der Verfasser in einem Gerichtsverfahren von einem Staatsanwalt sagen lassen, er müsse auch als Historiker stets die einschlägige neue Rechtsprechung verfolgen, um zu erkennen, was er als Historiker sagen dürfe (sonderbarer Rechtsstaat - D.). Trotzdem sind auch weiterhin noch erstaunlich viele Berichtigungen des Siegergeschichtsbildes zu verzeichnen, wie sie gerade bei der Frage der sog. „Zwangsarbeiter“ notwendig sind.

Bei der Beschäftigung mit zeitgeschichtlichen Fragen muß vorab geprüft werden, was ein normaler Zeitzeuge mit kritischem Sachverstand, ohne nähere Spezialkenntnisse damals zu dem Thema erkennen konnte und was in einer normalen demokratischen Gesellschaft mit offenem Meinungsaustausch heute bekannt ist. Neben den in Zeitungen im Krieg verbreiteten Berichten über den Einsatz von Fremdarbeitern und ihre Behandlung im Rahmen amtlicher Anweisungen konnten die Bewohner der Großstädte, aber auch der ländlichen Gebiete tagtäglich Fremdarbeiter auf dem Weg in die Fabrik, an ihrer Arbeitsstelle sehen und ihr Verhalten, ihre Behandlung in der Öffentlichkeit bis hin zu ihrem Ernährungszustand und dem gesamten äußeren Erscheinungsbild beobachten. Schon von daher widersprechen noch heute die meisten Zeitzeugen entschieden dem Propagandabild von angeblichen Zwangsarbeitern, die unmenschlich behandelt und ausgebeutet worden seien. Bezeichnenderweise wurden bis heute auch keine echten Fotos vorgelegt, die solche Vorwürfe belegen könnten (wohl das Gegenteil, s. Folge 3/4 - 1999 - D.). Als der Verfasser im Juni 1998 erstmals seine Forschungsergebnisse in einem öffentlichen Vortrag darlegte, haben mehr Zeitzeugen als je zuvor in einer 22jährigen Vortragstätigkeit eigene Erfahrungen zur Fremdarbeiterfrage vorgetragen und mit teilweise bemerkenswerten Einzelheiten die Grundaussagen des Vortrags bestätigt.

Zeitgenössische Dokumente

Zur Dokumentenfrage als Grundlage der Ausführungen muß festgehalten werden, daß es neben amtlichen Anweisungen ein Schlüsseldokument der Verteidigung beim Internationalen Militärtribunal von Nürnberg gibt, das die Behauptungen des Siegergeschichtsbildes widerlegt (KV Vert. P.L. 55). Durch intensive Suche konnten nunmehr im Staatsarchiv Nürnberg auch Originale beeideter Aussagen aufgefunden und erstmals zusammenhängend ausgewertet werden, welche eine wichtige Ergänzung zu den amtlichen Richtlinien darstellen, wenn ein wirklichkeitsgetreues Bild der damaligen Zustände entwickelt werden soll. Nicht gefunden werden konnten bislang die in den verschiedenen Aussagen erwähnten Akten der Gaugerichte, in denen straffällig gewordene Angehörige der nationalsozialistischen Führungsschicht bis hinunter zu Zellenleitern und Blockleitern besonders streng bestraft wurden, da sie nach dem damaligen Selbstverständnis der NSDAP den Volksgenossen Vorbilder sein sollten.

Rechtliche Bestimmungen im Dritten Reich

Schon die vorhandenen staatlichen Anweisungen bestätigen das negative Bild der Medien nicht. So ist in einem Sonderdruck aus dem Reichsarbeitsblatt Der Einsatz, ausländischer Arbeitskräfte in Deutschland, Berlin 1942, z.B. auf S. 22 über die Sozialversicherung ganz lapidar zu lesen:

»Ausländische Arbeiter und Angestellte unterliegen grundsätzlich der deutschen Krankenversicherung, Unfallversicherung und Rentenversicherung (Invalidenversicherung, Angestelltenversicherung, knappschaftlicher Pensionsversicherung) in derselben Weise wie die vergleichbaren deutschen Arbeitskräfte. Für sie sind daher die Versicherungsbeiträge nach den allgemeinen gesetzlichen Vorschriften zu entrichten.«

Für Polen aus dem Generalgouvernement gilt eine Sonderregelung. Vom 1. April 1943 stammt eine geheime Ausarbeitung über die sicherheitspolizeiliche Behandlung der im Reich eingesetzten ausländischen Arbeitskräfte für die Gestapo Hessen, wobei von 67 Seiten durch die Alliierten nur ein Teil zur Vorlage gebracht wurde (Dok. NO-2907). Das Dokument enthält aus der Vielzahl der Ausländergruppen nur die Bestimmungen zu den Ostarbeitern, Polen und Tschechen. Danach sollen Ostarbeiter ihre Unterkünfte nur zur Verrichtung ihrer Arbeit in den Betrieben verlassen dürfen.

»Ostarbeitern, die sowohl im Lager wie bei der Arbeit eine gute Haltung zeigen, kann jedoch Ausgang gewährt werden [...] ist der aufsichtsführende Angehörige des Lagerdienstes dafür verantwortlich zu machen, daß [...] die Ostarbeiter sich auch draußen anständig und zurückhaltend benehmen, vor allem nicht Deutsche belästigen und rechtzeitig wieder im Lager eintreffen. [Sie sind] in geschlossenen Lagern (Baracken) mit einer Zweckentsprechenden Umzäunung (aber kein Stacheldraht) unterzubringen [...] Dagegen dürfen die in der Landwirtschaft und in Haushalten einzeln eingesetzten weiblichen Arbeitskräfte bei den Arbeitgebern auch einzeln untergebracht werden [...] Verboten ist die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel sowie der Schwimmbäder, Gaststätten, Kinos, Theater [...] Ausnahmen können [...] zugelassen werden. [Es] kann das deutsche Musikprogramm sowie deutsche amtliche Nachrichtensendungen in russischer, ukrainischer und weißruthenischer Sprache gehört werden [...] Vorführung von [...] Filmen gestattet [...] Für die Ostarbeiter erscheinen 3 Lagerzeitungen [...] [ukrainisch, russisch, weißruthenisch].«

Besonders streng sind die Bestimmungen, die intime Beziehungen zwischen Ostarbeitern und deutschen Frauen bei Androhung der Todesstrafe verbieten.

»Gegen den Geschlechtsverkehr von Ostarbeitern und Ostarbeiterinnen untereinander ist nichts einzuwenden, soweit nicht dadurch die Ordnung im Lager gefährdet wird.«

Ähnliche Bestimmungen gelten mit Einschränkungen auch für Polen. So ist es Polen erlaubt, im Sommer von 5 Uhr morgens bis 21 Uhr abends die Unterkunft zu freiem Ausgang zu verlassen. Die Bestimmung zur Freizeitgestaltung - »Juden [ist ...] geselliger Verkehr mit der deutschen Bevölkerung [...] verboten« - ist ein Beleg dafür, daß auch polnische Juden als Fremdarbeiter im Reich eingesetzt wurden. Die Tschechen sind in allen Bereichen den Deutschen gleichgestellt, lediglich intime Beziehungen zu Deutschen sind verboten.

Wer die kriegsbedingte Notwendigkeit von einschränkenden Maßnahmen nicht verkennt, wird weder aus diesen Bestimmungen noch aus anderen in Nürnberg vorgetragenen Verordnungen besondere Schikanen erkennen können. Die lediglich für Liebesbeziehungen vorgegebenen strengen Strafbestimmungen gegen Verbindungen zwischen Deutschen und Ausländern werden verständlich, wenn wir von einer durch die Propaganda gewollten engen Verbindung zwischen Heimat und Front ausgehen, die eine strenge moralische Integrität der Soldaten und ihrer Frauen voraussetzte. In keiner Aussage wird von einem solchen Todesurteil gesprochen, während in verschiedenen Aussagen von intimen Beziehungen zwischen Ausländern und ledigen deutschen Mädchen berichtet wurde, die stillschweigend von den Parteistellen geduldet worden seien und in der Regel nach dem Krieg durch Heirat legalisiert wurden.

Im RGBI v. 23. 3. 1944 ist eine Verordnung über die Einsatzbedingungen der Ostarbeiter erlassen worden, die in § 2 Arbeitsentgelt festlegt:

»Für die Ostarbeiter gelten die gleichen Lohn- und Gehaltsbedingungen wie für sonstige ausländische Arbeitskräfte. Ostarbeiter erhalten ein Arbeitsentgelt nur für die tatsächlich geleistete Arbeit.«

Damit sind auch frühere Abschläge weggefallen, was Professor Herbert offenbar unbekannt ist; derartige Abschläge waren auch früher, wie von Gewerkschaftsvertretern bestätigt wurde, nicht erheblich. In § 5 heißt es:

»Ostarbeiter erhalten Urlaubund Familienheimfahrten«,

was allein schon die These von der generellen Zwangsarbeit der Ostarbeiter ad absurdum führt.

Zeugenaussage in den Nachkriegsprozessen

Die Zielsetzung der Alliierten im IMT-Hauptprozeß und den Nachfolgeverfahren, von denen in diesem Bereich der KV-Fall 4 oder Pohl-Prozeß als der zentrale alliierte KL- und SS-Prozeß der wichtigste ist, war klar: In einem scheinbar einwandfreien rechtlichen Verfahren sollten die deutsche Reichsregierung und ihre Vertreter als generell verbrecherisch dargestellt und die eigenen Verbrechen, wie sie noch zur Zeit des Prozesses massenhaft geschehen sind, aus der allgemeinen Diskussion herausgehalten werden, weshalb alle Versuche umfassender Vergleiche seitens der Verteidiger stets abgeblockt wurden. So wurde zwar für die Verteidigung eine Massenbefragung der im automatischen Arrest internierten Politischen Leiter (P.L.) erlaubt, aber die Auswertung erreichte nicht mehr die Öffentlichkeit. Die Verfahren wurden nach angelsächsischem Recht durchgeführt, was bedeutete, daß die Anklage nur die ihrer Meinung nach belastenden Dokumente vorlegte. Um unliebsame Tatsachen nicht an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen, wurde der Verteidigung verwehrt, die beschlagnahmten Akten und Dokumente in den alliierten Dokumentenzentralen einzusehen. Es ging um die Zementierung politischer „Wahrheiten“ und nicht um die Ermittlung der historischen Wahrheit als Grundlage einer zukünftigen europäischen Friedensordnung. So wurde z.B. im Pohl-Prozeß das tatsächliche Beweisergebnis des in sachlicher Atmosphäre verlaufenen Prozesses im Urteil praktisch überhaupt nicht berücksichtigt.

Das Schlüsseldokument für die Fremdarbeiterfrage ist das bereits erwähnte Dok. P.L. 55, in dem nach Auswertung aller 15.433 eidesstattlichen Erklärungen feststand, daß die alliierten Vorwürfe bezüglich der Behandlung der Fremdarbeiter jeglicher sachlicher Grundlage entbehrten. Ein Teil der hier zugrundegelegten Einzelaussagen wurde durch einen glücklichen Umstand erhalten, wobei die knapp über 1200 erhaltenen Aussagen aus dem Internierungslager Darmstadt stammen. Das Ergebnis ihrer Gesamtauswertung liegt neben sonstigen Dokumenten dem Artikel zugrunde. In zahlreichen dieser Aussagen sind die Namen beschäftigter Fremdarbeiter angegeben und wird darauf hingewiesen, daß sich deren entlastende Zeugnisse über die tatsächlichen Verhältnisse im Deutschen Reich bei den Akten des CIC befänden. Sie sind teilweise lediglich dadurch erhalten, daß eine Abschrift von ihnen zitiert wird.

Wie wenig die Alliierten an dem Erhalt dieser wichtigen Verteidigungsunterlagen interessiert waren, ergibt sich aus einem internen Briefwechsel, in dem der Direktor der staatlichen Archive Dr. Solleder dem an Nürnberger Prozessen beteiligten RA Gawlik am 7. 8. 1951 mitteilte:

»Unter dem vom Militärgericht als Makulatur ausgesonderten Altpapier haben wir die Originalaussagen der Angehörigen der SS und der Politischen Leitung aufgefunden und in das Staatsarchiv überführt. [...]«

Wer sich mit der Art der Behandlung von Entlastungszeugen durch die Alliierten bei diesen Prozessen beschäftigt hat, den verwundert diese Art der Entsorgung unliebsamen Beweismaterials, das den eigenen politischen Zielen widersprach, nicht. Es muß deshalb befürchtet werden, daß die wichtigen zitierten Bestätigungen der Fremdarbeiter nicht den Weg in die alliierten Archive gefunden haben.

Einige wenige Politische Leiter haben sich unter Hinweis auf die eigenen Beobachtungen auch unmittelbar zu den Versuchen, die geschichtliche Wahrheit auf den Kopf zu stellen, deutlich geäußert ohne Rücksicht auf persönliche Gefährdung. So der Lehrer Volkwein aus dem Kreis Melsungen im damaligen Gau Kurhessen am 16. 6. 1946:

»Die Behauptungen, daß fremdländische Arbeitskräfte mißhandelt worden wären, entbehren meiner Ansicht nach jeder Rechtsunterlage und werden heute nur aus zweckdienlichen Gründen gewisser Kreise aufgestellt, ohne bewiesen werden zu können. Die zu Gericht sitzenden Behörden sollten sich doch an den ehrlichen Teil derer wenden, die während des Krieges in deutschen Diensten standen und sie werden ein ganz anderes Bild bekommen als das, welches heute aus propagandistischen Gründen der Weltöffentlichkeit entworfen wird. Wer die Wahrheit sucht, findet sie, und wer die Wahrheit nicht sehen will, ist ihr gegenüber blind und wenn sie meterdick aufgetragen wird.« (P.L. 173 Arb. 834)

Konnte schon aus den amtlichen Bestimmungen zum Einsatz der Fremdarbeiter kein völkerrechtswidriges Verhalten der deutschen Behörden in den Prozessen der Sieger bewiesen werden, so muß doch untersucht werden, ob die Umsetzung dieser Anordnungen in der praktischen Wirklichkeit nicht doch sog. Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit sich brachte, denn gerade bezüglich der Sowjetunion war gelegentlich festzustellen, daß eine humane Behandlung in amtlichen Bekanntmachungen vorgesehen, die sowjetische Lagerwirklichkeit nach Solschenizyn aber oft das Gegenteil zeigte. Genau zu diesem wesentlichen Punkt, der einen Mangel der bisherigen Forschung darstellt, konnten die erhaltenen Aussagen, die über das gesamte deutsche Reichsgebiet vorliegen, Wesentliches zur Aufhellung des Komplexes beitragen.

Der Wahrheitsgehalt dieser Einzelerklärungen, die erstmals systematisch ausgewertet wurden, ist aus folgenden Gründen außerordentlich hoch einzuschätzen: Zunächst handelt es sich dabei - eine Ausnahme bei den alliierten Verfahren - um Originale und nicht - wie sonst üblich - um Kopien. Damit ist eine Prüfung der Echtheit möglich, die hier klar gegeben ist. Die Glaubwürdigkeit der Inhalte ist deshalb sehr hoch einzuschätzen, weil es sich um eidesstattliche Erklärungen handelt, welche die im Gewahrsam der Sieger internierten P.L. abgegeben haben, die bei einem Nachweis einer Falschaussage mit hohen Strafen rechnen mußten (im Gegensatz zu Belastungszeugen) und in der Haft von ihrer gewohnten Umwelt abgeschnitten waren. Die genauen Angaben über die örtlichen Verhältnisse konnten damals leicht nachgeprüft werden, ebenso die Bestätigung der als Zeugen benannten Fremdarbeiter, weil sich diese damals noch in großer Zahl in amerikanischen Lagern in Deutschland befanden. Die Aussagen weisen außerdem die amtliche Bestätigung eines amerikanischen Offiziers auf und wurden im Lager Darmstadt Nr. 91 erstellt. In einigen wenigen Fällen (P.L. 170 Arb. 1) kamen dem amerikanischen Militär - offenbar oft selbst Opfer der eigenen Propaganda - die Inhalte der beeideten Aussagen so unglaublich vor, daß die betreffenden P.L. noch ein zweites Mal vor einem anderen amerikanischen Offizier die Richtigkeit ihrer Aussage beschwören mußten.

Freiwilliger Arbeitseinsatz

Im Gegensatz zu den KL-Häftlingen und KGF (Kriegsgefangenen) waren die Fremdarbeiter in der Regel freiwillig zur Arbeitsleistung ins Reich gekommen. Dies ergibt sich nicht nur aus den amtlichen Verlautbarungen, sondern auch aus der Bestätigung der mit ihrer Versorgung betrauten P.L. bzw. Amtswaltern der Deutschen Arbeitfront (DAF) und wurde von den Betroffenen in zahlreichen Erklärungen bestätigt. In den über 1200 Aussagen findet sich nur in einer einzigen ein vager Hinweis auf einen erzwungenen Arbeitseinsatz, während alle übrigen, soweit sie diese Fragen aufgegriffen haben, in eindeutiger Weise auf die absolute Freiwilligkeit des Einsatzes der Fremdarbeiter verweisen. Immer wieder wird angemerkt, daß die erhoffte Arbeitsleistung nie von Zwangsarbeitern hätte erbracht werden können. Schon Dr. Seidl hat als Verteidiger beim IMT in Nürnberg ausgeführt:

»Es ist die Tatsache nicht aus der Welt zu schaffen, daß auch jetzt noch Hunderttausende ausländische Arbeitskräfte hier leben, die angeblich unter Zwang verschleppt wurden. Sie weigern sich jetzt, in ihre Heimat zurückzukehren, obwohl sie niemand daran hindert. Unter diesen Umständen muß angenommen werden, daß der Zwang nicht so groß und die Behandlung in Deutschland nicht so schlecht gewesen .sein kann, wie von der Anklage behauptet wird.« (IMT Prot. Bd. XVIII S. 172 ff.)

Fremdarbeiter stand Heimaturlaub zu Von zahllosen Belegen seien dazu nur 2 zitiert: So äußerte der Oberreichsbahnrat Horn aus Berlin:

»Daß sich die Leute im allgemeinen recht wohl fühlten, kann man daran erkennen, daß sich in den Bahnbetriebswerken Brandenburg, Potsdam und Tempelhof Ukrainer, Belgier und Holländer bereitfanden, nach dem ihnen zustehenden Heimaturlaub weitere Arbeitskräfte freiwillig mitzubringen.« (P.L. 174 Arb. 1142)

Bürgermeister Kölsch aus Stendal schilderte die Entwicklung:

»Im Westfeldzug habe ich in Holland, Belgien und Frankreich oftmals den Wunsch der dortigen Bevölkerung gehört, in Deutschland arbeiten zu wollen. Im Ostfeldzug war der Andrang besonders im Kaukasus und Dongebiet größer als die dortige Nachfrage für ausländische Arbeitskräfte. Die zuständigen Arbeitsämter versuchten [...] einer schwarzen Einreise Einhalt zu gebieten, weil viele Personen heimlich auf Güterzügen oder mit Urlaubern pp. nach Deutschland über die Grenze verschwanden.« [P L. 173 Arb. 761)

Dies sind typische Aussagen zu diesem Thema, wozu viele anmerkten, wenn die Fremdarbeiter nicht als freiwillige Arbeiter geworben worden wären, wären sie wohl kaum aus ihrem Heimaturlaub ins Reich zurückgekehrt, ganz abgesehen von der Tatsache, daß sie oft weitere Freiwillige aus ihrem Bekannten- und Freundeskreis mitgebracht haben, die in einer Art Schneeballsystem dazu beigetragen haben, die Zahl der Fremdarbeiter sprunghaft anschwellen zu lassen.

Um Millionen freier Arbeitsplätze, die durch die Ausweitung des Krieges frei geworden waren, wieder besetzen zu können, bedurfte es des Einsatzes von Millionen Fremdarbeitern. Vernünftige Arbeitsleistungen waren nur zu erreichen, wenn die Bedingungen für diese nach Möglichkeit besser waren als in der Heimat. Die in den Werbeblättern deutscher Behörden in den besetzten Ländern gemachten Versprechungen mußten eingehalten werden, wenn man zufriedene Arbeitskräfte gewinnen wollte. Dies ist geschehen, wie in den Aussagen mit vielen Einzelheiten belegt wird.

Betreuung der Fremdarbeiter

Die Betreuung der Fremdarbeiter lag in den Händen der Deutschen Arbeitsfront [DAF], welche die Einhaltung der staatlichen Zusagen regelmäßig überwachte, und der Vertrauensleute der verschiedenen Nationalitäten, die wie heute Personalräte alle auftretenden Schwierigkeiten mit den staatlichen Stellen besprachen und für ihre Landsleute zufriedenstellende Lösungen durchsetzten. Der Gauarbeitseinsatzwalter der DAF für den Gau Kurhessen Karl Rulff führte dazu aus:

»In der Vollbesetzung meiner Gaudienststelle standen mir folgende Führungskräfte für die Betreuung zur Verfügung: 1 Gauarbeitseinsatzwalter, 1 Gaubeauftragter für Lagerbetreuung, 1 Gaubeauftragter für Gemeinschaftsverpflegung und Versorgung, 1 Gaulehrkoch, 1 Gaubeauftragter für Freizeitgestaltung, 1 Rechtsberater für ausländische Arbeiter, 1 Gaubeauftragte für weibliche Gemeinschaftslager, dazu Bürohilfspersonal und Schreibkräfte als deutsche Mitarbeiter. Die ausländischen Verbindungsstellen waren wie folgt besetzt [...] e] Gauverbindungsstelle für Ostarbeiter: 1 Gauverbindungsmann, 1 Betreuerin für Ostarbeiterinnen und 1 deutsche Stenotypistin.« (P.L. 170 Arb. 4)

Das größere politische Ziel beim Fremdarbeitereinsatz umriß kurz Regierungsrat Fritz Neidhardt (u.a. bestätigt durch K. Knöchel, Gauamtsleiter f. Volkstumsfragen im Gau Franken):

»Im Mitteilungsblatt des Hauptamts für Volkstumsfragen bei der Reichsleitung der NSDAP [...] stand [...] eine Anordnung über die Behandlung der fremdvölkischen Arbeitskräfte. In dieser Anordnung war verfügt, die fremdvölkischen Arbeitskräfte unter Wahrung der Würde des eigenen Volkes anständig und gerecht zu behandeln, damit sie nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat gute Eindrücke vom deutschen Volk und seinen Einrichtungen mit nach Hause nehmen und in diesem Sinne ihre Volksangehörigen unterrichten sollten.« (P.L. 204 o. Nr.)

In der Praxis verschwanden viele einengende Bestimmungen stillschweigend, weil sie das gute Verhältnis der Fremdarbeiter zur deutschen Bevölkerung belasteten, so daß z.B. der Besuch von deutschen Vergnügungsstätten und die Benutzung deutscher Verkehrsmittel in weiten Teilen des Reiches bald erlaubt war.

Der Fall Sauckel

Obwohl es manchem der P.L. nach dem Kriege sicher persönliche Vorteile gebracht hätte, wenn er in der eigenen bedrängten Lage als von den Alliierten Inhaftierter den für den Arbeitseinsatz verantwortlichen Gauleiter Sauckel (GBA) belastet hätte, findet sich in keiner einzigen Aussage etwas Nachteiliges. Ganz im Gegenteil werden der ständige Einsatz von Sauckel für eine möglichst gute Unterbringung und Versorgung der Fremdarbeiter und seine Warnungen vor harten Strafen bei Mißhandlungen von Fremdarbeitern in zahlreichen Erklärungen hervorgehoben. Gleichsam als Zusammenfassung vieler Einzelaussagen kann gelten, was der Landrat Recknagel aus Schmalkalden berichtet:

»Als der Gauleiter Sauckel GBA geworden war, hat er in jeder Dienstbesprechung in Weimar, an der sämtliche Dienstleiter und Landräte sowie höhere Staatsbeamte teilnahmen, stets eine gerechte und anständige Behandlung und Unterkunft der ausländischen Arbeiter zur Pflicht gemacht und verlangt, daß gegen Mißstände sofort einzugreifen sei oder, wenn keine Abstellung möglich sei, durch den Betreffenden ihm sofort zu berichten, damit er eingreife. Als die Ostarbeiter in großer Zahl ankamen, erklärte er in einer Sitzung, daß unter keinen Umständen ein Ostarbeiter wegen eines Vergehens geschlagen werden dürfe, sondern der Betreffende müßte der Polizei übergeben werden zur Untersuchung. Er würde in jedem Fall, der ihm bekannt würde, daß ein Fremdarbeiter geschlagen wurde, strengste Bestrafung des Betreffenden, der geschlagen hat, veranlassen.« (P.L. 173 Arb. 828)

Nur deshalb konnte im übrigen die Werbung für den Arbeitseinsatz in Deutschland in den besetzten Ländern einen derartigen Erfolg erreichen, daß zu Kriegsende mehr Arbeiter aus dem Ausland im Reich tätig waren, als dies heute der Fall ist. Die Entlastung für Sauckel ist eindeutig, seine Hinrichtung in Nürnberg muß heute als klarer politischer Justizmord beurteilt werden, weshalb seine posthume Rehabilitierung durch die verantwortlichen Mächte - ähnlich wie die Aufhebung von Unrechtsurteilen der Sowjets im heutigen Rußland - eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Wetteifernde Fremdarbeiter

Obwohl es in den Kriegsjahren angesichts der Bombenangriffe und des schwindenden Wohnraums gerade in den Städten für die dortigen Firmen sehr schwierig wurde, eine angemessene Unterbringung der Fremdarbeiter zu gewährleisten, kann das gute Ergebnis der Bemühungen von Parteidienststellen im Benehmen mit den Firmenleitungen nur als erstaunlich bezeichnet werden. Neben einem kleinen Teil, der in Privatunterkünften untergebracht war, lebten die meisten Ausländer in Baracken, die nach der Lagerordnung des Reichsarbeitsministers vom 14. 7. 1942 gestaltet waren. Dazu führt der damalige Gauarbeitseinsatzwalter Karl Rulff aus:

»Trotz teilweiser Materialknappheit haben die Betriebe ihre Lager in vielen Fällen noch besser und schöner ausgebaut«, als in den amtlichen Richtlinien vorgeschrieben war. »Ein großer Teil der ausländischen Arbeiter war in Massiv-Lagern untergebracht, z.B. im Lager „Herzog“, Hess. Lichtenau rund 2.000 Arbeiter - Deutsche und Ausländer - in erstklassigen, sauberen Räumen mit Schlaf- und Aufenthaltsräumen, großer Gemeinschafts- und Speisesaal mit Kantine, Bühne und Radio. Ein Frauenlager „Waldhof“, Hess. Lichtenau für rund 1.000 Deutsche und Französinnen hatte die gleichen Voraussetzungen. Das Lager „Steimbel“ bei Neustadt, Kreis Marburg, hatte 1.400 ausländische und deutsche Arbeitskräfte beherbergt. Hier waren ähnliche Unterkünfte, dazu ein Speisesaal, in dem alle gemeinsam gegessen haben einschließlich der dort eingesetzten Marineeinheiten. Außerdem stand ein großer Saal mit Bühne für die laufenden Veranstaltungen zur Verfügungen. Es war einer der schönsten und größten Säle im Gau Kurhessen. Aber auch die Barackenlager waren vielfach direkte Schmuckkästen.« (P.L. 170 Arb. 4)

In verschiedenen Aussagen wird von einem Lagerwettbewerb gesprochen, durch den alljährlich das schönste Lager des Gaues und der Kreise ausgezeichnet wurde. Darüber berichtet der DAF-Angestellte Walter Lotze in Thüringen.

»So konnte das Lager der Zellwolle A.G. Schwarza - „Schwarzaperle in Schwarzburg“ den Vergleich mit einem Erholungsheim fast aushalten und die Auszeichnung des Ostarbeiterlagers „Iwan“ in Erfurt (Fa. BEM-Erfurt) war ein Festtag für die ausländischen Arbeiter, die durch Festgeschenke an Lagerführer und Betriebsleiter durch die ausländischen Arbeiter wiederum ihren Dank zum Ausdruck brachten.« (P.L. 170 Arb. 3)

Wenn durch Bombenangriffe Lager zerstört wurden, waren staatliche Stellen und Firmenleitungen gemeinsam mit den Ausländern bemüht, möglichst rasch neue Unterkünfte zu schaffen und den geschädigten Arbeitern ihre verlorene Habe zu ersetzen. Die Dankbarkeit der Fremdarbeiter äußerte sich auch darin, daß sie gelegentlich Sammlungen zu Gunsten der Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV) veranstalteten, in der namhafte Beträge übergeben wurden.

Die Verpflegung

In der Verpflegung waren die Fremdarbeiter grundsätzlich den deutschen Arbeitern gleichgestellt, was zu Neid unter der deutschen Bevölkerung in vielen Fällen Anlaß gegeben hat, da der deutsche Normalverbraucher eben nicht die Zuschläge bekam, welche aufgrund des besonderen Arbeitseinsatzes den Fremdarbeitern zugeteilt wurden. Dementsprechend verwundert es nicht, wenn der deutschen Bevölkerung das gute Aussehen der ausländischen Arbeiter, die länger in Deutschland tätig waren, auffiel, eine Tatsache, die auch dem Feind über seine Spionage gut bekannt gewesen sein mußte. Die Firmen versuchten, ihren Arbeitern zusätzliche Verpflegung zukommen zu lassen, was in beträchtlichem Umfang trotz der staatlichen Einschränkungen gelang.

Naturgemäß besonders gut war die Lage der Fremdarbeiter auf diesem Gebiet in ländlichen Gegenden, wenn sie Gütern oder Bauernhöfen zugeteilt waren, wo sie als Selbstversorger eingestuft wurden, d.h. beträchtlich besser als Normalverbraucher verpflegt wurden. Gerade auf dem Lande trieb das Bemühen um eine gute Versorgung der Fremdarbeiter gelegentlich seltsame Blüten, wenn Bauern den Ehrgeiz darin setzten, daß es „ihren“ Fremdarbeitern im Dorf am besten erging.

Entgegen den Behauptungen von Prof. Herbert kamen die Ostarbeiter meist in einem erbärmlich schlechten Zustand an, abgerissen, zerlumpt und schlecht genährt, wie in den Aussagen immer wieder berichtet wird, und sie mußten erst einige Wochen aufgepäppelt werden, ehe an einen vernünftigen Arbeitseinsatz gedacht werden konnte. Der Werkführer Wolf aus dem Kreis Hammelburg schildert die Veränderungen:

» [...] so war das in kurzer Zeit ein ganz anderes Bild. Alles gab Kleider und Schuhe - auch ich - und bald waren diese Burschen und Mädchen von der Dorfjugend nicht mehr zu unterscheiden. Die Mädchen ließen sich Bubiköpfe schneiden und ihre Haare ondulieren.« (P.L. 174 Arb. 1015)

Die unzureichende Kleidung, besonders der Ostarbeiter und Polen, wurde durch Spinnstoffsammlungen der Ortsgruppen, Firmen und Privatleute ergänzt. Dies bestätigt u.a. der Bürgermeister Slanina aus Rothenburg über eine niederschlesische Kleinstadt:

» [...] Auch als Leiter des Kreiswirtschaftsamtes des Kreises Rothenburg bestätige ich, daß große Mengen von Bekleidungsstücken und Wäschestücken aus Sammlungen herstammend, an die eingesetzten ausländischen Arbeiter abgegeben worden sind.« (P.L. 170 Arb. 1017)

Die Entlohnung

Die Fremdarbeiter erhielten für ihren Arbeitseinsatz den gleichen Lohn wie ihre deutschen Kollegen einschließlich aller Zulagen wie Trennungszulage und Weiterzahlung sowie Erstattung der Fahrtkosten für einen Reiseweg während des Urlaubs. War in Einzelfällen in der Landwirtschaft der Lohn etwas niedriger, wurde dies durch Zusatzleistungen wie Geschenke ausgeglichen. Gerade auf dem Lande ließen sich die anfangs bestehenden Lohnabschläge für Polen und Ostarbeiter nicht durchsetzen, so wie auch in Fabriken nach dem Grundsatz gleicher Lohn für gleiche Arbeit verfahren wurde. Tatsächlich verdienten zahlreiche Fremdarbeiter im Akkord dadurch mehr als deutsche Arbeiter. Dabei hielt man sich peinlich genau an die Vereinbarungen des Anwerbevertrags. So bekamen z.B. dadurch in einem Fall holländische Arbeiter höhere Löhne als die Deutschen, wie Diplomingenieur Paul-Hans Bonhagen schildert:

»Die Holländer waren ursprünglich nach Wilhelmshaven verpflichtet, wo ein höherer Tarif gezahlt wurde. Als sie dann außerhalb eingesetzt waren, behielten sie diese Bezahlung, zu der sie verpflichtet waren.« (P.L. 174 Arb. 1199)

Ein Großteil der Fremdarbeiter überwies den Lohn ganz oder teilweise an die Familie im Ausland. Der Rechtsberater Friedrich Gössel führte dazu aus:

»Es wurde von seiten der DAF auch ständig dafür gesorgt, daß die Fremdarbeiter laufend Geldbeträge in bestimmter Höhe an ihre Familien in der Heimat überweisen [...] Polnische Arbeiter kamen regelmäßig sonntags aus Stadt und Kreis Hersfeld in großer Zahl mit Eisenbahn, Fahrrad oder zu Fuß nach Hersfeld zum Besuch des Gottesdienstes, ohne daran gehindert zu werden.« (P.L. 170 Arb. 6)

Wie musterhaft die Behandlung und Betreuung der Fremdarbeiter im Reich tatsächlich war, geht nicht nur aus der Fülle der vorhandenen Aussagen, Dokumente und Fotos hervor, sondern ist noch mehr der Tatsache zu entnehmen, daß in den wenigen Fällen von aufgetretenen Mißständen stets klar dargelegt wird, wie diese Mängel unverzüglich abgestellt wurden. Das Hauptverdienst an dieser bewundernswerten Leistung kommt der DAF zu, die mit großem Einsatz und aufgrund ihrer in den Friedensjahren gewonnenen Erfahrungen diese Riesenaufgabe insgesamt vorbildlich meisterte. In den vorhandenen Belegen findet sich keine Spur jenes nach dem Kriege von den Siegern behaupteten angeblichen Herrenmenschendenkens, sondern das soziale Empfinden, diesem Personenkreis eine Eingewöhnung in die neuen Lebensverhältnisse zu erleichtern. Wie diese Tatsachen stärker sind als das politische Propagandabild der Sieger, zeigt sich auch heute noch bei Besuchen ehemaliger Fremdarbeiter oder bei Zufallsgesprächen im Ausland. So berichtete ein Apotheker aus Aalen dem Verfasser, wie er 1998 in Taganrog plötzlich von einem Unbekannten angesprochen wurde, der ihn aufgrund eines mitgehörten Gespräches als Deutschen erkannt hatte, und begeistert von seiner Zeit als Fremdarbeiter in Aachen im Krieg schwärmte.

Urlaub, Gesundheitsvorsorge, Freizeitaktivitäten

Der Postverkehr mit der Heimat, die Urlaubsfahrten und nicht zuletzt der in der Heimat stolz präsentierte ansehnliche Besitz brachten es mit sich, daß in den besetzten Gebieten der gegenteiligen Propaganda der Widerstandskreise nicht geglaubt wurde, unabhängig vom Osten, wo die Bevölkerung das Ausmaß der sowjetischen Falschmeldungen ohnehin richtig einschätzte. Der Aushang der Sonderzüge für ausländische Urlauber bei den Dienststellen der DAF war bis Kriegsende überzeugender als die Feindpropaganda.

Wenn der jüdische Professor Fritz Stern jetzt über »beinahe 6 Millionen ermordete Zwangsarbeiter« ohne Beweise phantasiert (Deutsche National-Zeitung, 7.5.1999), dann hat dies nichts mit der Wirklichkeit zu tun. In zahlreichen Aussagen wird berichtet, mit welch harten Strafen auf Übergriffe gegen Fremdarbeiter von staatlicher Seite reagiert wurde. Über einen solchen Fall berichtet z.B. der kaufmännische Angestellte Gehlen bei der Fa. Rheinmetall in Sömmerda, wo ein Lagerführer und ein Betriebsobmann, die trotz strengen Verbots Ausländer geschlagen hatten, am 17.3.1943 mit 5 bzw. 2 1/2 Jahren Zuchthaus sowie Ehrverlust und Ausschluß aus der NSDAP bestraft wurden. Die unterdurchschnittlich geringen Todeszahlen bei Fremdarbeitern sind im Regelfall auf Luftangriffe, Unfälle oder schwere Krankheiten zurückzuführen. Daß die ärztliche Versorgung der Fremdarbeiter vollkommen jener der deutschen Bevölkerung entsprach, sei nur am Rande erwähnt. Schwangere Ausländerinnen bekamen z.B. bei der Entbindung die gleichen sozialen Leistungen gewährt wie deutsche Frauen.

Wer die Berichte über die damalige Freizeitgestaltung der Fremdarbeiter liest, in denen mit genauen Einzelheiten über die künstlerischen und sonstigen Veranstaltungen berichtet wird, die durch die DAF über ein Kraft-durch-Freude-Programm durchgeführt wurden, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Künstlertruppen aus den besetzten Ländern wurden im Reich verpflichtet, um ihren Landsleuten ein kulturelles Programm in der Landessprache anzubieten. In einer Zeit der Mangelwirtschaft wurden noch Waren verteilt, die im normalen Verkauf nicht mehr zu haben waren. Der DAF-Angestellte Karl Carius bestätigt solche Bemühungen:

»Ich will nicht unerwähnt lassen, daß ich u.a. nur für die fremdländischen Arbeiter folgende Musikinstrumente habe anfertigen und verteilen lassen: 5.000 Gitarren, 5.000 Mandolinen, 5.000 Balaleikas, 200 - 300 Geigen.« (P.L. 170 Arb. 2)

Dies betrifft das Sozialamt der DAF in Berlin.

Was in der heutigen Darstellung jenseits absurder Behauptungen über eine angeblich schlechte Lage der damaligen Fremdarbeiter auch vergessen wird, ist der Nutzen, den Fremdarbeiter unmittelbar durch ihre oft aufwendige Ausbildung in den Fabriken für ihr weiteres Leben gehabt haben.

Wer über die kleinen Ärgernisse des Alltags hinwegsieht, wird über die schwere Lage durch die Kriegsereignisse hinaus feststellen, wie weit sich hier bereits eine Schicksalsgemeinschaft zwischen Deutschen und Ausländern entwickelt hat, die nicht mehr vom Haß, sondern vom gegenseitigen Verständnis und Wertschätzung durch eine jahrelange gemeinsame Arbeit geprägt war. Auch dies war ein wesentlicher Teil, der die europäische Gemeinschaft von heute mit ermöglicht hat.

Währungsreform 1948:

Umtausch pro Fremdarbeiter: 1 818 Reichsmark

Unter dem Titel „War es ein Wunder?“ erschien 1966 im Hamburger Mosaik-Verlag ein Buch des Wirtschaftshistorikers und Publizisten Anton Zischka über „zwei Jahrzehnte deutschen Wiederaufstiegs“. Darin wird auch die Währungsreform von 1948 beleuchtet. Eine Bezugnahme auf den Status ehemaliger Fremdarbeiter ist heute von besonderer Aktualität. Zischka schreibt:

„Die 550 000 amtlich ,Zwangsverschleppten` der Westzonen, für die deutsche Gerichte nicht zuständig waren und die auch keinerlei Angaben über die Herkunft ihrer Reichsmarkbeträge zu machen brauchten, hatten (der ,Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen`, Heft 1 vom 1. August 1948 zufolge) eine Milliarde Reichsmark in DM umgewechselt, während die damals 42,7 Millionen Westdeutschen zusammen 2,7 Milliarden RM abgaben.“

Demnach verfügte jeder Fremdarbeiter, der damals noch nicht repatriiert worden war, im Durchschnitt über 1 818 Reichsmark. Der Monatsverdienst in den Westzonen lag 1947/48 zwischen 100 und 200 RM und entsprach damit in etwa den Löhnen für Einheimische und Ausländer in der deutschen Kriegswirtschaft.

Es bleibt unklar, woher die Barschaft ehemaliger Fremdarbeiter stammte: aus Gehalts-Ersparnissen der Kriegsjahre und/oder aus (oft illegalen) Nachkriegsaktivitäten. Ignatz Bubis, der spätere Zentralratspräsident der Juden in Deutschland, hatte zum Beispiel bis 1945 für die deutsche Rüstungsindustrie gearbeitet. Danach engagierte er sich in Schwarzhandel und Devisenschmuggel. In seiner Autobiographie schreibt Bubis mit Blick auf das Jahr 1949, er habe zu dieser Zeit schon nicht mehr arbeiten müssen. Denn: „Ich hatte genügend Ersparnisse.“

Fortsetzung „Deutsche Zwangsarbeiter und ihre Entschädigung“ folgt


Ein ministerielles Lied
1846

Die deutschen Minister sind kreuzbrave Leut',
Nur muß man nit verlangen, daß sie auch sein g'scheut.
Wer's Pulver nicht erfunden, sie erfänden es nie,
Die Ehr' ist erfunden, doch leider nicht für sie.
Vom Vollblut sind alle so rein wie ein Pferd,
Ein Krebs ist ihr Wappen, ein Hemmschuh ihr Schwert.
Sie lieben den Fortschritt, doch an Jahren allein;
Sie möchten am liebsten ein Jahrhundert alt sein.
Sie heucheln und schmeicheln und kriechen gar gern
Und nennen das Treusein ihrem gnädigen Herrn.
Sie halten das Volk für entsetzlich dumm
Und denken, wer schweigen muß, sei eben stumm.
Sie meinen, sie könnten durch ein Bücherverbot
Die Ideen und Gedanken gar schnell schlagen tot.
Sie meinen, sie könnten mit ihrem Hemmschuh
Den Geist der Bewegung aufhalten im Nu.
Sie meinen gar vieles und mancherlei
Doch nie, daß es gehet mit ihnen vorbei.
Die deutschen Minister sind kreuzbrave Leut'
Nur muß man nit verlangen, daß sie auch sein g'scheut.

Verfasser unbekannt


WIRTSCHAFT

Das globale Börsen„spiel“

E Kemper

Es war Anfang April 2000 interessant zu erfahren, daß die EUROpäischen Staaten auf ihrem Treffen in Lissabon beschlossen, zur stärksten Wirtschaftsmacht auf dem Globus zu werden. Sind das realistische Vorgaben? Kann man das wollen? Ist das nicht Großmannssucht? Sollte man das herausposaunen ?

Es war auch unüberhörbar, daß die USA dies als indirekte Kriegserklärung betrachteten. Der Widerstand im Kampf um die Besetzung des IWF-Chefpostens, die Ablehnungen von Caio Koch-Weser, die erzwungene Nachnominierung von Horst Köhler, die Weigerung Präsident Clintons, nach Aachen zur Verleihung des Karlspreises zu kommen, die Absage, in Hannover an der Expo 2000 teilzunehmen, sind einige äußere Zeichen eines Unwillens der Weltmacht USA. Man kann auch sagen: Eine erste Warnung an die EUROpäer. W i e dumm diese Herausforderung war, kann man z. B. an der Abhängigkeit EUROpas von Öl-Einfuhren leicht erkennen. Die USA haben die Hand auf dem Ölkran liegen. Wer wollte das bezweifeln? Das vielzitierte Wort von Bill Gates:

„Handel ist Krieg“

trifft einmal mehr sehr deutlich zu. Parallel zu diesem äußeren Rahmen spielt sich innerhalb des kapitalistischen Systems (auf der Suche nach den letzten kreditfähigen Kunden) bereits heute ein Kampf um die Vorherrschaft auf dem globalen Finanzmarkt ab, von dem sich die Masse der Menschen keine Vorstellung machen kann.

Hier sei an den notwendig erscheinenden Versuch erinnert, daß die Deutsche Bank durch eine Fusion mit der Dresdner Bank zur größten Bank auf dem Globus werden wollte, um durch Größe eine „feindliche Übernahme“ abwehren zu können. Es ist allein der Zins (!) der Wachstum verlangt oder Untergang erzwingt, das sollte uns bewußt sein.

Auch ein Hinweis auf die Airbus-Industrie ist erforderlich, die US-Firma Boeing auf den 2. Platz verdrängte. Die EUROpäische Airbus-AG baute 1999 erstmals mehr Flugzeuge als die renommierte bisherige Nr.1 in den USA, die einst ein Deutscher gründete. Symptomatisch: So bestellte SAS erstmals seine neuen Flugzeuge bei Airbus und nicht mehr in den USA.

Diese augenblickliche Stärke ist eine wirtschaftspolitische Herausforderung, eine Ohrfeige für die USA, die für EUROpa zweifellos noch wirtschaftspolitische Folgen haben wird. Weshalb waren die USA in den Weltkrieg gezogen? Hatte EUROpa 1945 nicht soeben einen Krieg verloren?

Dann fielen in den letzten Monaten die Bemühungen auf, wie die Firma Mannesmann in Einzelstücke zerschlagen wurde. Herr Gent von Vodafone-Airtouch war „nur“ auf die Mobilfunksparte (D 2) erpicht und muß nun aufpassen, daß er sich nicht selbst übernimmt.
Angebote für den technischen Bereich von Mannesmann erfolgten von Krupp/Thyssen in Höhe von EUR 8,75 Mrd. Das dann folgende Angebot von Siemens/Bosch lautete dann EUR 9,1 Mrd. Hier sind neben den Mannesmann Röhrenwerken vor allem die in der Fa. Atecs gebündelten Firmen VDO, Rexroth, Dematic, Demag, Krauss-Maffai und Sachs gefragte Titel, die weltweit begehrt sind.
Hier tauchte jedoch die entscheidende Frage auf, ob diese Firmen in deutschem Besitz bleiben können (dürfen) oder ob sie über die Börse in ausländischen Besitz verschleudert werden.

Herr Esser, der bisher seine Rolle gut „gespielt“ hat und dafür 60 Mio. DM Belohnung von Vodafone-Airtouch (Herrn Gent) erhalten hatte, hatte bei Mannesmann noch das Sagen. Wir sind heute davon überzeugt: Er - der Herr Esser - möchte auch diese genannten Edelsteine unter den deutschen Unternehmen über die Börse internationalisieren.

Wer hätte das von ihm erwartet, daß er seine Nationalität vergessen könnte!?

Wenn es nicht so gekommen ist, sondern das Angebot von Siemens u. Bosch den Zuschlag (für angeblich EUR 9,6 Mrd.) erhielt, so lag dies sicherlich daran, daß die Kurse am augenblicklichen Aktienmarkt mehr als kränkeln. Die Zinsen sind in den USA merklich angehoben worden ...

Und wie sieht das mit den High-Tech-Aktien aus, die nach der Telekom-Privatisierung ein breites Publikum elektrisierten und, zum Börsenspekulieren herangezogen, Zeichnungswillige in einen Rausch, in einen Zeichnungswahn hineinversetzt hatten?

Die neue Markteinführung - T-Online -, ein Tochterunternehmen der Telekom, wurde zehnfach überzeichnet. Haben Internet-Aktien (z.B. SAP), die weltweit Software anbieten, feste Fundamente, oder ist nach dem Höhenrausch ein genau so schneller Abstieg möglich?

Warum stürzten die Aktien von SAP bereits Ende März um 9% ab?

Genügte die Aussage eines einzigen US-Guru (Mark Möbius), diesen und andere Werte der Software-Sparte weltweit zu kippen?

Man bedenke, daß all diese teuer eingeführtenNeuen Wertekaum über namhafte Einnahmen verfügen und allenfalls Hoffnungen verkaufen!

Ähnlich verhält es sich bei den Biotechnologie-Aktien. Auch hier boomt die Branche! Unvergessen die Behauptung der US-Firma Cerala, das menschliche Genom entschlüsselt zu haben. Eine reine PR- Aktion zur sogen. „Kurspflege“. Jedermann kaufte plötzlich „Cerala“.

All diese Meldungen dienten nur dazu, anderer Leute Geld auf die Mühlen dieser Firmen-Neugründungen zu lenken ... bis die Luftblase eines Tages platzt. Die Gier nach arbeitslosem Einkommen macht offensichtlich blind!

Auf dem Aktienmarkt der BRD sieht es nicht anders aus. Wenn Bolko Hoffmann (jener, der die DM retten wollte und neuerdings sogar im „Spiegel“ ganzseitig inseriert) in seinem „Effecten-Spiegel“ zum Verkauf von

Aktien seines „Musterdepots“

rät, stürzt dieser Wert bis zur Bedeutungslosigkeit ab. So fragte er kürzlich:

„Wie lange wird die Telekom-Aktie noch haussieren?“

und empfahl den Verkauf. Seine Jünger (pardon: seine Leser) folgten dem Signal beim Kurs von EUR 102,50, und die Telekom-Aktie stürzte auf EUR 72,82 ab. Sie verlor nahezu 30 % (!) ihres „Wertes“.
Das nennt man „Gewinn“-Mitnahmen, und die berüchtigte Lieschen Müller, die den Effecten-Spiegel nicht liest, fragt sich, warum ausgerechnet sie immer nur die Verluste trägt. (Verfolge die Effecten-Spiegel 10 bis 15 / 2000).

Es ist wie in der politischen Szene. Sie lebt von (angeblich) starken Worten, die sich hinterher - auch wenn es Jahre dauern sollte - als gut erfundene Gerüchte erweisen.

Und: Jeder will es dann gewußt haben. Aber Verlierer gestehen nur ungern oder selten ihre Niederlage ein. Vor allem dann, wenn sie alles verloren haben!
Man redet die Kurse - weltweit - hoch und (so man will) wieder herunter. Ein abgekartetes „Spiel“, bei dem nur der Insider gewinnen kann (und die Banken am Umsatz) !

BMW ist in England einem solchen Gerücht aufgesessen und sollte so, mit dem Klotz am Bein (Rover) zur Übernahme durch US-Firmen reif gemacht werden.
Nur einer starken Familie mit dem Namen Quandt haben wir es zu verdanken, daß BMW seinen Sitz noch in Deutschland hat. Hoffen wir, daß es so bleibt! Das Abenteuer in England soll BMW - uns 5 Mrd. DM gekostet haben.

Weiter: Wir befürchten, daß auch die Fusionsbestrebungen Deutsche Bank/ Dresdner Bank nicht ganz koscher waren! Warum will sich die Deutsche Bank von ihren Wurzeln trennen? Sind Kunden mit einer Kontobewegung bis DM 250.000,- keine zu pflegende Kundschaft? Sind sie Ballast? Oder warum sollen diese an die „Bank 24“ abgetreten werden? Schweben die Herren der Deutschen Bank so hoch über den Wolken? Von dort oben kann man bekanntlich den Boden - auf dem man steht(!) - nicht mehr erkennen. Ein gefährliches „Spiel“, das die Begehrlichkeiten ausländischen Kapitals auf die Deutsche Bank anheizt - oder ist dies das Ziel? Sagen Sie nicht, das sei zu abenteuerlich gedacht!

Wenn ein System nicht geändert oder angegriffen werden darf, obwohl bekannt ist, daß es uns aussaugt, ausbeutet, daß es uns in die wirtschaftliche Abhängigkeit und vor allem in die finanzpolitische Irre (und damit in die Armut) führt, ist das chaotische Ende unabänderlich. Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt sprach gar vom „Raubtier-Kapitalismus“. Es ist uns bekannt: „Der Boden wandert zum besten Wirt.“ Man setze für Boden den Namen einer bekannten Firma ein, man setze für Boden das anonyme Kapital ein und erkennt, daß das zur käuflichen Ware gemachte Geld zum höchsten Zins läuft, und dieser Zins ist manipulierbar!

Weiter: Wollte (?) oder sollte (!) Clinton das Kapital an den Entwicklungsländern (Afrika) vorbeischleusen, als er den vordergründigen Kampf um den Chefposten beim IWF vom Zaune brach? Verzinst sich der Einsatz von Kapital in Afrika und anderen Entwicklungsländern zu gering oder gar nicht?

Oder heißt es In Zukunft:
Wer in der Steinzeit das Rad nicht erfunden hat, bleibt sich im Kapitalismus (westlicher Prägung) selbst überlassen? Oder sollte man fragen: Bildet der Kapitalismus billige Arbeitskräfte durch Wohlstandsgefälle?

Kapitalströme fließen heute mit Lichtgeschwindigkeit nicht nur über Afrika hinweg. Es fließt an den 40 Mio. Sozialhilfeempfängern in den USA genauso wie an allen ehrlichen Menschen dieser Welt vorbei.

Wir stellen uns deshalb heute auf die Seite jenes nicht unbekannten SPD-Mannes aus dem Saarland (auch wenn wir ihn gar nicht mögen), der am 9. 4. 2000 in Saarbrücken feststellte:

„... Es kann nicht sein, daß nur der Geld verdient, der Geld hat!“,

doch müssen wir erkennen lernen und begreifen: Das ist das unerbittliche Gesetz des Kapitalismus (westlicher Prägung)!

So wie sich das immer größer werdende Rad des Herrn Bolko Hoffmann immer schneller drehen muß, dreht sich der erkannte und eigennützige Kapitalismus (westlicher Prägung) immer schneller seinem unabänderlichen Ende entgegen.

Die Zinsfalle ist weit geöffnet. Da hilft es auch nicht mehr - was uns geraten wird -, die Rentenbeträge auf die Mühlen der Aktienspekulation zu leiten. Hoffen wir, daß sich dieses Wunschdenken nicht (!) erfüllt, und

vergessen wir das Angebot der „Administration“ Schröder vom April 2000, eine Anschubfinanzierung von DM drei Mrd. für private(!) Zusatzversicherungen zur Verfügung zu stellen!

Denn es darf nicht sein, daß es Gelder gibt, die sich dem Zugriff der Spekulanten entziehen.

Ewiges Wachstum ist in einer endlichen Welt nach mathematischen Gesetzen unmöglich. Mit anderen Worten: Das Wirtschaftsleben auf unserem Planeten regelt sich nicht nach denGesetzeneines - privat aufgezogenen - Schneeballsystems.

Und: Früher oder später wird erkannt, daß die Spekulation an den Börsen der westlichen Welt legalisiertem Raub gleichzusetzen ist.

Doch leider müssen wir heute auch erkennen, daß die uns bekannten politischen Kräfte - und zwar weltweit - ihren Einfluß und darum auch ihre Bedeutung verlieren und ihre ihnen von sogen.Wählernverliehene Macht an wirtschafts- und finanzpolitische Interessenvertreter

des anonymen, des privaten Kapitals

abgetreten bzw. verloren haben. Die Welt ist - nach dem Untergang der Nationalstaaten - käuflich geworden!

Aber:
Der Deutschlandfunk brachte in seinen Nachrichten am 14. April 2000 morgens um 6 Uhr das Motto der 25.000 Demonstranten in Washington, die nach ihrem Protest in Seattle auch gegen die dort tagenden Delegierten des Internationalen Währungsfonds antraten:

„Der Kapitalismus bedeutet das Ende der Menschheit!“

Wir sind zwar anderer Meinung und glauben, daß auch die Ideologie des Kapitalismus eines Tages überwunden wird. Doch wer hätte gedacht, daß bereits heute denkende Menschen aus aller Welt als Verbündete zu finden sind? Oder demonstriert das System gegen sich selbst und arrangiert ein neues System? Der Kapitalismus, als eine der möglichen Wirtschaftsformen

mit politischem und imperialem Anspruch

wird mehr und mehr enttarnt, entlarvt und verliert sein scheinheiliges Gesicht.
Der Kampf gegen die erkennbar werdenden politischen Regulatoren der NWO (Neue Weltordnung) ist nach Seattle und Washington - für alle sichtbar - eröffnet worden!


Schacher
1841

Man sieht, ihr wollt nur Honorare,
Man sieht's aus allem, was ihr schreibt;
Die Freiheit ist euch eine Ware,
Womit ihr nur Geschäfte treibt.
Ihr laßt um euer lumpig Ichlein
Die Welt sich drehn bei Tag und Nacht;
Für Freiheit macht ihr nicht ein Strichlein,
Wenn ihr's zugleich für euch nicht macht.
Und liegt die Freiheit auf der Bahre,
Dann lebet ihr noch fort und schreibt,
Dann habt ihr eine andere Ware,
womit ihr noch Geschäfte treibt.

Verfasser unbekannt


LESERBRIEFE

An die Schriftleitung von „Deutschland“

Die Fußnote 1 auf Seite 51 der Folge 5/6-2000 von „Deutschland“ enthält schiefe Aussagen:

1.) Das Kapital (Unternehmer) hat keine Befugnis darüber, wer über die Staatsgrenze darf, sondern nur die Regierung hat die Befugnis. Also kann man vorderhändig nur sagen, die Regierung (Politiker) hat sie gebraucht. Wozu? Nun, wie sich im Laufe der Jahre an vielen Maßnahmen der Regierung gezeigt hat, um das deutsche Volk mit fremden Völkern zu vermischen. Diese Absicht hat man uns verschwiegen, und verschweigt man uns immer noch als die eigentliche Absicht. Gesagt hat man uns, der Grund für das Hereinholen der Gastarbeiter seien die vielen unbesetzten Arbeitsstellen; die Deutschen waren ja quasi alle in Arbeit. Diese unbesetzten Arbeitsstellen waren durch willkürliche, rücksichtslose Ausbreitung deutscher und ausländischer Betriebe (Vergrößerungen und Zweigniederlassungen) auf deutschem Boden entstanden. In dieser Situation konnten Unternehmer und Regierung den Vorwand „wir brauchen Gastarbeiter“ benutzen. Nachdem aber die heimliche Vermischungsabsicht fadenscheinig geworden ist und da man weiß, daß eine bestimmte Clique, die ja jene Absicht hat, sowohl die Regierung als auch die Masse der Unternehmer stellt, muß man annehmen, auch für die Unternehmer war die Profitmaximierung nur ein Nebengrund. Also die Behauptung „das Kapital brauchte sie zur Profitmaximierung“, in dieser Knappheit ausgesprochen, trifft den Sachverhalt wohl nicht richtig.1)

Profitmaximierung hat insofern stattgefunden als mehr Arbeiter - nicht billigere Arbeiter! - einen größeren Umsatz, und also einen größeren Gewinn, erarbeitet haben.

Nur ein Teil der Unternehmen waren Aktiengesellschaften. Man darf deshalb nicht das Wort „Aktionäre“ benutzen, wenn man ganz allgemein die Unternehmer meint.

2.) Es ist nicht wahr, daß die ausländischen Arbeiter billiger als die deutschen Arbeiter waren. Die ausländischen Arbeiter sind von Anbeginn an - so wie es immer noch ist - nach den deutschen Tarifverträgen, die auch für die deutschen Arbeiter gelten, bezahlt worden2). Die paar schwarz arbeitenden Firmen, bei denen es nicht so ist, stellen ja nur wenige Ausnahmefälle dar. Also nichts mit billiger. Im Gegenteil, wegen Verständigungsschwierigkeiten waren die ausländischen Arbeiter eher teuerere Arbeiter.

Jeder Mensch - auch ein arbeitender Mensch -, der von außen in unsere Staatsgesellschaft hereinkommt, belastet die Gesellschaft finanziell. Denn wenn mehr Menschen in unserem Staat leben, muß die Infrastruktur vermehrt werden (mehr Krankenhäuser, mehr Vorstädte, mehr Straßenbahntrassen, mehr Verwaltung usw.), und für dieses Mehr reicht das Steuergeld der Mehrbürger allein nicht aus, sondern das Steuergeld der schon dagewesenen Bürger wird mit herangezogen.

Noch viel schädlicher ist: Das Staatsvolk verliert Lebensraum an die Zuzügler und das Staatsvolk wird - vorausgesetzt die Zuzügler sind von fremder Rasse - rassisch zerstört.

3.) Nach den zwischenstaatlichen Vertragsregelungen hätten die Gastarbeiter ohne Ablösegeld zurückgeführt werden können. Aber Ablösegeldrückführung hat ja nur kurzweilig und in einem ganz geringen Maße stattgefunden.

Ein Wort zu Horst Mahlers Fortsetzungsartikel: Einige Absätze des Artikels sind so gut, daß man sie eigentlich auswendig lernen müßte.

Leserbrief - N. N.

Anmerkung zu diesem Brief:

Wir haben diesen Brief veröffentlicht, obwohl der Briefschreiber seinen Namen nicht nennt, was ich sehr bedauere. Denn wir sind und werden kein Untergrundverein. Es soll auch die Ausnahme bleiben. Doch ist diese Kritik vielleicht für neue Leser wichtig, die frühere Ausgaben nicht kennen.

BÜCHER

Die Wurzeln des Unheils

Zeitgeschichte ohne Mythen

Hans-Henning Bieg - Die Wurzeln des Unheils. Zeitgeschichte ohne Mythen - 400 S., Pb., 4 Abb. - Grabert Verlag 2000 - 72006 Tübingen, Postfach 1611 - ISBN 3 - 87847 - 188 - 2

War das Zusammentreffen der Amerikaner und der Sowjets 1945 an der Elbe die Folge einer Provokation Hitlers oder aber das Ereignis geplanten imperialen Ausgreifens der Welt-Flügelmächte USA und Rußland auf unserem Kontinent? Wollte nicht erklärtermaßen Stalin die Weltrevolution mit der Eroberung Europas als erstem Schritt und Roosevelt das britische Empire beerben und Europa wirtschaftlich entmachten? Hat nicht US-Präsident Clinton vom „amerikanischen Jahrhundert“ gesprochen, da dann ja wohl kaum von Hitler betrieben worden sein kann? Die Fragen zeigen, wie einseitig und primitiv es ist, die europäische Tragödie unseres Jahrhunderts durch Hitler oder einen Sonderweg der Deutschen allein erklären zu wollen.

Dieses Buch bietet nicht nach Art der Umerziehung ein hitlerzentrisches Bild, sondern betrachtet die wirklichen Zusammenhänge der Weltpolitik, verwertet zusammenfassend vor allem den Anteil der anderen großen Mächte an dem Geschehen unseres Jahrhunderts. 1917 wie 1939/41 hatten die USA den Schlüssel in der Hand, sie konnten mögliche Verständigung für Europa oder Krieg wählen. Vor allem aus wirtschaftlichen und imperialen Gründen drängten sie beide Male England und andere Mächte, die das wohl Europas nicht erkannten, zu weiterem Krieg mit Millionen Toten und der Entmachtung Europas. Auch Stalins Ziele hatten mit dem Nationalsozialismus nichts zu tun. Er wollte nach der erhofften Selbstzerfleischung der kapitalistischen Mächte als lachender Dritter am Ende eingreifen und stand 1941 zum Angriff auf den Westen bereit. Wenn Hitler ihn im Juni 1941 nicht angegriffen hätte, hätte wohl keine Macht den Bolschewismus vor dem Atlantik aufhalten können. Statt auf einen möglichen Ausgleich in Europa setzte England in beiden Weltkriegen auf die USA und erkannte nicht, daß diese es nur beerben wollten. Es verlor damit sein Empire und seine Weltgeltung.

Die sachliche und vor allem auf ausländische Quellen gestützte Untersuchung ergibt ein anderes Bild als das von der Political Correctness heute vermittelte. Nicht wegen des Nationalsozialismus oder Hitlerglaubens, sondern wegen der außenpolitischen Ziele seiner Gegner ist Deutschland in die Kriegslage geraten. Es hatte für seine Außenpolitik nach Versailles nur eine graduelle Wahl, während den USA, der Sowjetunion und Großbritannien eine grundsätzliche offenstand. Es trieb nicht andere Mächte in den Krieg, wie Roosevelt, Stalin und Churchill es mit „Freund“ und Feind mehrfach taten.

Angewandte Kirchengeschichte

Prof. Dr. Heinrich Wolf - Angewandte Kirchengeschichte. Eine Erziehung zu völkischem Denken und Wollen. - Band II des sechsbändigen Werks von Prof. Wolf: Angewandte Geschichte, erstmalig erschienen 1914. - 456 Seiten - Archiv-Edition 1998, 4. Auflage, Nachdruck der dritten überarbeiteten Auflage von 1934 - Verlag für ganzheitliche Forschung, Postfach, 24884 Viöl/Nordfriesland

Heinrich Wolf schreibt im Vorwort zur 1. Auflage:

Das Buch enthält keine „Religionsgeschichte“, sondern eine Geschichte der äußeren, staatlich organisierten, mit dem Staat konkurrierenden Kirche, der Theokratie, der Gottes- oder Priesterherrschaft. Im entarteten Orient ist im zweiten, besonders aber im ersten Jahrtausend vor Chr. Das Kirchentum, die theokratische Staatsform entstanden. Seit 2500 Jahren besteht die Weltgeschichte hauptsächlich aus einem Ringen zwischen Asien und Europa, zwischen Theokratie und weltlichem Staat, zwischen Priester- und Laienkultur, zwischen Universalismus und Nationalismus. Wir dürfen uns nicht darüber täuschen, daß seit 100 Jahren dieser uralte Gegensatz größer und größer geworden ist, daß heute Millionen von Menschen die Priesterkultur des 13. Jahrhunderts nach Chr. Als das höchste Ideal erscheint, daß der Kampf gegen unsere herrliche, schwer errungene Laienkultur so heftig geführt wird, wie nur je. Wir nennen diese Bestrebungen politischen Katholizismus, Ultramontanismus.

Mehr als äußere Feinde bedrohen die drei internationalen Mächte, „schwarz“, „rot“, „gold“ unser deutsches Volkstum. Wenn der Reichskanzler am 10. Dezember 1910 in der Reichstagssitzung sagte: „Es ist notwendig, daß unser Volk über die Ansichten und Absichten der Sozialdemokratie klipp und klar Bescheid weiß“, so möchte ich hinzufügen: „Ebenso notwendig ist es, daß unser Volk über die Ansichten und Absichten des Ultramontanismus, des politischen Katholizismus klipp und klar Bescheid weiß. Die beste Lehrmeisterin ist die Geschichte.“

In der Presse und im Preußischen Abgeordnetenhaus hat man mir Fanatismus und Engherzigkeit vorgeworfen. Mit Unrecht. Ich habe den „religiösen Katholizismus“ niemals angegriffen, vielmehr mich mit Katholiken, denen es nur um die Religion zu tun war, immer gut verständigen können. Aber den politischen Katholizismus, die theokratischen und universalen Ansprüche des absoluten Papsttums halte ich für eine sehr große Gefahr.

Man sagt, ich sei einseitig. Mit Unrecht. Wie kann man von Einseitigkeit reden, wenn ich gegen eine Verfälschung der Geschichte kämpfe, die uns hindern will, über alle Vorgänge der Vergangenheit mit demselben Freimut zu sprechen, über Staat und Kirche, Kaiser und Päpste, über Christen, Juden und Mohammedaner! Oder soll die historisch-kritische Forschung vor der Geschichte der Papstkirche Halt machen?

Man nennt mich einen Chauvinisten. Mit Unrecht. Das Wort Chauvinismus hat doch nur dann Berechtigung, wenn das eigene Volkstum für allein existenzberechtigt gehalten und fremde nationale Eigenart unterdrückt wird. Davon ist keine Rede. Ich verlange weiter nichts, als Entfaltung und Verteidigung unseres deutschen Volkstums gegen fremden Chauvinismus.

Am wenigsten berechtigt ist der Vorwurf, ich sei ein Friedensstörer; der gleicht doch sehr dem bekannten Ruf „Haltet den Dieb!“

Umkehrung aller Werte! Wer sich gegen den Fanatismus, gegen fremden Chauvinismus, gegen Einseitigkeit und Friedensstörung wendet, wer keinen höheren Wunsch kennt, als durch den Hinweis auf die gemeinsamen nationalen Interessen unser durch konfessionelle, politische und soziale Gegensätze so zerrissenes Volk zu einen, der wird selbst zu einem Fanatiker, Chauvinisten, einseitigen Menschen, Friedensstörer gestempelt.

Chamberlain sagt:

„Geschichte, im höheren Sinne des Wortes, ist einzig jene Vergangenheit, welche noch gegenwärtig im Bewußtsein des Menschen gestaltend weiterlebt.“

Wir müssen uns dagegen verwahren, daß Geschichtsstudium und Geschichtsunterricht weiter nichts sein soll, als eine Beschäftigung mit interessanten, aber toten Altertümern, wobei alles, was diesem oder jenem unangenehm sein könnte, unter Verschluß gebracht wird.“

Dieses im Frühjahr 1914 geschriebene Vorwort gilt auch heute.

Jesuiten arbeiten

Enno Kopperschmidt - Jesuiten arbeiten. Aus der Geschichte des Jesuitenordens in Deutschland - 114 S. - Faksimile der 1940 im Ludendorff-Verlag erschienenen Ausgabe - Archiv-Edition 2000, Reihe Hintergrundanalysen, Bd. 34 - Verlag für ganzheitliche Forschung, Freie Republik Uhlenhof - Postfach 1, 25884 Viöl/ Nordfriesland
ISBN 3-932878-50-7

Abgehandelte Themen sind:

Abriß der Ordensgeschichte vom Verbot der Gesellschaft (1773) bis zum Jahre 1866

Die Stellung der Gesellschaft Jesu zu weltlichen und kirchlichen Angelegenheiten.

Die Exerzitien als Mittel zur Seelenfesselung

Die Volksmission und das aufblühende katholische Vereinswesen

Jesuitische Hilfeorganisationen, Seite 47*

Das Collegium Germanicum

Die Redemptoristen

Die Lazaristen

Die Damen vom heiligsten Herzen Jesu

Der Jesuitismus und der preußisch-Österreichische Krieg von 1866

Die Vorbereitungen und die Durchführung des Unfehlbarkeitsdogmas

Die Jesuiten und der Deutsch-französische Krieg

Die Beziehungen des Bischofs Ketteler zur Gesellschaft Jesu

Zusammenfassung und Forderung. Zur Literatur. Quellen-Nachweis

* „Jesuitische Hilfeorganisationen

In den letzten Abschnitten ist dargetan, welcher Einrichtungen sich die Gesellschaft Jesu in direkter Tätigkeit bediente. Schon die Einleitung deutete an, daß die nun noch zu betrachtenden Organisationen während der päpstlichen Verbotszeit des Ordens seine Wirkungsweise zum Teil übernahmen. Damit ist die Forderung einer kurzen Betrachtung dieser ,Hilfeorganisationen` gegeben, deren ,Jesuitenverwandtschaft` immer wieder bestritten worden ist, da sie kirchenrechtlich nicht vorhanden sei. Der Schwerpunkt dieser Betrachtung wird in dem Bemühen liegen, die Zusammenhänge zwischen dem Orden und diesen kirchlichen Vereinigungen und der Erziehungsanstalt aufzudecken.“

Aus dem Vorwort:

Wie aus der Arbeit hervorgehen wird, war eine scharfe Herauslösung des Zeitabschnittes 1866-1872 nicht möglich, da nach dem bisherigen Quellenstudium trotz seines Umfanges eine Verschärfung der jesuitischen Tätigkeit seit der Niederlage Österreichs sich nicht feststellen ließ; vielmehr legte schon die Jesuitenversammlung zu Köln im Jahre 1849 die Grundlagen zu einer verstärkten Wirksamkeit. So mußte demgemäß diese Zeit als Ausgangspunkt verschiedener Betrachtungen genommen werden.

Was ist deutsch?

Rudolf Rahlves - Was ist deutsch? Charakter - Geist: Probleme - 240 S., Pb., viele Abbildungen - Grabert - Verlag 2000 - 72006 Tübingen, Postfach 1629 - ISBN 3 - 87847 - 184 - X

Die Deutschen stehen trotz - zumindest jetzt noch vorhandenen - großen Wohlstandes in einer tiefen allgemeinen Krise: politisch, wirtschaftlich, geistig. Ihr Volk wird durch Geburtenschwund und Überfremdung sowie Zerstörung von Traditionen und Kultur in seinem Bestand, ihr Staat durch Internationalisierung und Globalisierung in seiner Souveränität bedroht. Die Forderung nach einer geistigen Wende, schon vor rund zwei Jahrzehnten erhoben, wurde bisher nicht erfüllt. Politiker und Medien trugen eher zur weiteren Verwirrung der Menschen bei. Die günstige Gelegenheit der Wiedervereinigung von West- und Mitteldeutschland wurde nicht für eine moderne deutsche Identität genutzt.

Das notwendige Umdenken muß mit der Rückbesinnung auf die Grundlagen von Volk und Staat beginnen. „Was ist deutsch?“ „Was unterscheidet die Deutschen von ihren Nachbarn?“ sind dabei wichtige Fragen, und sie werden in diesem Buch beantwortet. An einer Reihe von Beispielen werden auf dem Hintergrund der deutschen Geschichte und Kultur die Eigenarten und Besonderheiten der Deutschen, ihre Stärken wie ihre Schwächen, herausgearbeitet. Dabei zeigt sich das auch von modernen Umfrageergebnissen immer wieder bestätigte Vereinende aller deutschen Stämme: ein geistiges Erbe, das zu bewahren sich lohnt.


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