Deutschland
Schrift für neue Ordnung


INHALTSVERZEICHNIS 9/10-97

VOLK-NATION-EINHEIT

ZEITGESCHEHEN

RECHT

WIRTSCHAFT

BÜCHER


VOLK - NATION - EINHEIT


Zur Anti-Wehrmachtsausstellung Teil II

Umgang mit der Weltmacht

Wer kriecht, kann nicht stolpern

H. Werner

Es ist ein nicht immer leicht zu durchschauendes taktisches Spiel, wenn derjenige, der in aller Heimlichkeit ein teuflisches Ziel anstrebt, diese Absicht einem bösen Feind unterstellt, um ihn wegen dieser Absicht zu bekämpfen und zu vernichten. So verbirgt man seinen eigenen Plan; und so war es damals, als man dem Deutschland unter Hitler die Absicht unterstellte, es wolle ganz Europa erobern und dann die ganze Welt beherrschen. Diese ganze Welt wurde dann aufgefordert, Nazideutschland gemeinsam zu vernichten. Es war erstmals in der modernen Geschichte ein Krieg, in dem sich die Gegner Deutschlands jedes noch so brutale, grausame, völker- und kriegsrechtswidrige Mittel erlaubten, um die geplante Vernichtung so perfekt wie möglich zu erreichen. Sie ist gelungen, die Vernichtung, nicht nur physisch und materiell, sondern auch psychisch, indem man den Deutschen jenen Vernichtungswillen und jene brutalen und rechtswidrigen Methoden anlastete, welche sie selbst angewandt haben. Bestens dazu geeignet ist beispielsweise die von Reemtsma finanzierte Wanderausstellung über den deutschen Vernichtungskrieg, um von den Verbrechen der Sieger abzulenken.

So haben sie quasi als Nebenergebnis ihres Kampfes gegen das nach Weltmacht strebende Deutschland selbst die Weltmacht erreicht, die Amerikaner. Nein, nicht die Amerikaner, sondern jene, welche auch die Amerikaner beherrschen. Natürlich ist ein Volk stolz darauf, mächtig zu sein, gar weltmächtig; doch der Stolz würde sich in Scham verwandeln, wenn es erfahren würde, mit welchen Mitteln es diese Macht erreicht hat. Doch die Mächtigen werden alles daransetzen zu verhindern, daß das Volk es erfährt. Und jede unfaire Aktion der Weltmacht gegen Staaten, die sich ihr noch nicht blindlings unterworfen haben, wird nach wie vor deklariert als ein Kampf gegen diktatorische Gewalt, gegen Unrecht und Menschenrechtsverletzungen und nicht zuletzt im Interesse derjenigen Vasallen, die sich bereits treu ergeben haben. Sie müssen zu diesem Zweck nicht unbedingt schießen, sondern verfügen über die bereits im 1. Weltkrieg praktizierte Methode des Boykotts und Embargos, um Völker durch Warenverknappung auszuhungern. Daß darunter nicht die Regierenden, sondern mehr noch Frauen und Kinder leiden, das sind heilsame Opfer, welche die Sehnsucht nach demokratischen Menschenrechten fördern.

Weil Kuba, einst ein sowjetischer Pfahl im amerikanischen Fleisch, unter Fidel Castro immer noch nicht zu Kreuze gekrochen ist, wird es weiterhin mit Embargen bestraft, und niemand fragt mehr, für welche Verbrechen die Kubaner immer noch leiden sollen.

Ein Paradebeispiel für hinterhältige Machtpolitik mit demonstrierter Strafexpedition stellt der Golfkrieg gegen Irak dar. Zuvor von den Amerikanern gegen den dreisten Iran aufgerüstet und aufgehetzt, sollte er nun nach getaner Arbeit selbst entmachtet werden. Während die US-Botschafterin April Glaspi im Auftrag von George Bush einen Freibrief an Saddam Hussein vermittelte, um seine Grenzstreitigkeiten mit dem Nachbarn Kuwait wie auch immer zu lösen, wird zugleich in amerikanischen Ateliers ein Hetzfilm gedreht, welcher zeigt, wie irakische Soldaten kuwaitische Babys ermorden. Es ist immer wieder dieselbe Masche wie schon im 1. Weltkrieg, als mit abgehackten belgischen Kinderhänden die Amerikaner zum Kreuzzug gegen das barbarische Deutschland aufgestachelt wurden. Immer werden Kinder vorgeschoben, die doch so unschuldig sind und sich nicht gegen die Barbaren wehren können. Angesichts solcher Bilder verkrampft sich das Mitleid in Wut und gebärt somit die geeigneten Kreuzritter. Inzwischen beherrschen wir in Deutschland diese Masche auch: Wer für fremden Zweck auch immer an das Mitleid appellierende Spenden sammelt, bedient sich der Bilder armer, verhungerter, kranker, leidender Kinder.

Natürlich ging es im Irak nicht um die kuwaitischen Kinder, sondern um Öl; denn dort befinden sich noch die größten Ölreserven, über die, ausnahmsweise, keine amerikanische Ölgesellschaft verfügt. Würde Hussein damit den Ölmarkt überschwemmen, wären die künstlich hochgehaltenen Ölpreise im Keller. Das wissen die deutschen Politiker ebenso wie die französischen, englischen, spanischen und sonstigen auch. Aber sie tun so, als ginge es in dem andauernden Embargo nur um die Bestrafung des wilden Diktators Saddam Hussein; denn wer kriecht, kann nicht stolpern. Daß bei dieser Gelegenheit den Deutschen unterstellt wurde, sie hätten mehr oder weniger heimlich dem Irak militärische Hilfe geleistet, war ein Schachzug, der den Amerikanern 17 Milliarden und den Israelis die Kosten für den Wiederaufbau eines zerstörten Stadtviertels einbrachte.

Die Deutschen sind von dem Kriechtum besonders befallen. Geschockt durch die filmische Hitchcockproduktion von deutschen KZ-Verbrechen, haben sie, wenn auch noch mit geballten Fäusten in der Tasche, zugeschaut, wie die Sieger in ihren Zonen die noch unversehrt gebliebenen Fabriken, egal, was diese produziert haben, demontierten und verschleppten. Weniger auffällig war die Beschlagnahmung aller deutschen Patente und Fabrikationsgeheimnisse. So besann man sich auf das Volk der Dichter und Denker und definierte: Wir dichten und denken, und die anderen verlegen unsere Werke. Die Amerikaner allein haben aus ihren Bezirken 150 000 Tonnen an Aktenmaterial von Patenten und Fabrikationsgeheimnissen mitgenommen, die größte geistige Beute der Weltgeschichte, die, wie „Harper’s Magazin“ in der Ausgabe vom Oktober 1946 schätzte, der amerikanischen Wirtschaft mindestens 10 Jahre Entwicklungsarbeit ersparte. Allein dieses geht in die Hunderte von Milliarden. Die Grundlagen der heutigen Hochtechnologie wurden während des Krieges in Deutschland entwickelt und das, obwohl doch alle bedeutenden Wissenschaftler emigriert sind, in die USA, wo man nichts Besseres entwickelte als die Atombombe.

Wider alle Völker- und Kriegsrechte wurden Kunstschätze aller Art geraubt, die deutschen Auslandsvermögen (auch die privaten) ebenso beschlagnahmt wie die deutschen Markenzeichen, so daß jeder Blechschmied seine Produkte als Solinger Stahlwaren anbieten konnte. Als sich dann der Konflikt zwischen den USA und der Sowjetunion abzeichnete, besann man sich auf die Wichtigkeit der Rolle Deutschlands. So verzichtete man auf die Vollendung des Morgenthauplans und lieferte statt dessen dem Marshallplan. Der sah vor, daß Deutschland einen Wiederaufbaukredit von 1,5 Milliarden bekam. Das war nur ein ganz geringer Bruchteil dessen, was man zuvor gestohlen und geraubt hatte. Doch bis heute kriechen Politiker und Medien immer noch in einer pervertierten Dankbarkeit vor dieser großzügigen „Geste“, die doch erst den Wiederaufbau und das Wirtschaftswunder ermöglicht habe.

Wir sollten nichts vergessen. „Erst wenn die Propaganda der Sieger in allen Geschichtsbüchern verankert ist und von der Nachfolgegeneration geglaubt wird, erst dann ist die Umerziehung gelungen.“ Das schrieb der weltbekannte Journalist Walter Lippmann. Erst einmal also sollen wir das, was wir nicht vergessen dürfen, glauben. Zu diesem Zweck wurden und werden allerorts Denkmäler errichtet, Denkmäler, mit denen wir – einmalig in der Weltgeschichte – an unsere Schandtaten erinnert werden. Wo jemals ein Arbeitslager gewesen ist, machte man daraus ein Vernichtungslager der Nazis. Damit diese ortsfesten Anlagen möglichst viele Bundesbürger erreichen, wandern Ausstellungen durch das Land. Fast täglich beteuern Politiker und Medien unsere Schuld und unsere verbrechen, damit sich sowas nicht wiederholt – wie etwa in den über 200 Kriegen nach dem ersten Weltkrieg ohne deutsche Beteiligung, in denen oft genug Völkermord und Verbrechen an Unschuldigen wahre Orgien feierten.

In den siebziger Jahren hat es das ZDF noch gewagt, Bilder von gefolterten und ermordeten deutschen Soldaten und Zivilisten nach dem 8. Mai 1945 zu zeigen. Auch der tschechische Privatsender „TV Nova“ zeigte Dokumentaraufnahmen besonders aus dem berüchtigten Lager Miröschau bei Pilsen. Da mußten deutsche Soldaten auf allen Vieren im Gänsemarsch kriechen und wurden dabei ausgepeitscht; andere wurden nackt ausgezogen und reihenweise durch Genickschuß liquidiert. Sie zeigten Massengräber erschlagener Deutscher. Die Bilder sind echt, was man von den bebilderten Wanderausstellungen über die Verbrechen der deutschen Wehrmacht nicht immer sagen kann.

Das sollen wir vergessen. Mit der deutsch-tschechischen Versöhnungsverordnung soll darunter ein Schlußstrich gezogen werden. Die Angehörigen der über 250 000 brutal zu Tode gefolterten Sudetendeutschen sollen nicht mehr daran denken, und die über 3 Millionen vertriebenen Sudetendeutschen sollen endgültig vergessen, was man ihnen an Eigentum, Hab und Gut geraubt hat. Wir sollen auch nicht aufrechnen; denn am liebsten hätte man in dieser Versöhnungsaffäre nur noch daran erinnert, was die Deutschen den Tschechen angetan haben. Was haben sie ihnen denn getan? Es war schließlich der seinerzeitige tschechische Staatspräsident Hacha, der nach Berlin reiste, um die Reste des Vielvölkerstaates, eine Versailler Mißgeburt der Pittsburger Verträge, vor dem Zugriff der Polen und Ungarn zu bewahren. Derselbe Hacha hat nach Kriegsende erklärt, daß Deutschland den Protektoratsvertrag trotz widrigster Umstände eingehalten habe. Dafür wurde er von seinem ins Exil geflüchteten Vorgänger und Nachfolger im Sommer 1945 umgebracht.

Aber es gilt allein die zur Schulbuchgeschichte erhobene antideutsche Propaganda der Sieger, und jeder Versuch, diese ins rechte Licht der Wahrheit zu rücken, gilt als rechtsradikaler Neofaschismus und wird um so härter bestraft, je deutlicher die Zweifel an der Propagandawahrheit angemeldet werden.

Es sind nicht etwa die Sieger, die Engländer, Amerikaner, die Franzosen oder die neuen Russen, welche die Deutschen zum Kriechtum zwingen; es sind unsere Politiker und die politischen Parteien; denn sie wissen sehr wohl, daß sie allein der Behauptung von deutscher Alleinschuld und der Einmaligkeit deutscher Verbrechen ihre Existenz verdanken. Das verpflichtet sie, an der deutschen Vergangenheit kein gutes Haar zu lassen, die Ära des Nationalsozialismus in Grund und Boden zu verteufeln und folglich daran mitzuwirken, daß diese unwürdigen Deutschen von einer multikulturellen Gesellschaft aufgesogen werden. Wenn nun ausländische Historiker und Forscher aus den USA, England oder Frankreich dieses Geschichtsbild stören, indem sie Deutschland zumindest von der alleinigen Kriegsschuld freisprechen und die angeblichen oder auch tatsächlichen Verbrechen aufrechnen und relativieren, dann wird ihnen die Einreise verboten oder sie werden, falls sie nichtsahnend eingereist sind, verhaftet und eingesperrt. Die Kriechenden können kaum noch tiefer fallen.

Am 28. Februar 1996 beantragte der Grünen-Abgeordnete Volker Beck im Bundestag das Buch von Dr. Hoffmann „Stalins Vernichtungskrieg“ wegen Volksverhetzung zu verbieten. Hoffmann war Historiker im militärgeschichtlichen Institut, Freiburg, und hat dort 15 Jahre lang über die „rote Armee“ geforscht. Was er geschrieben hat, war gar nicht so neu. Schon vor ihm haben Helmdach, Suworow, Topitsch, Becker und andere nachgewiesen, daß Stalin mit einer gewaltigen Übermacht bereitstand, um ganz Europa zu überfallen. Hitler sei ihm nur um wenige Wochen zuvorgekommen und habe Europa vor dem Schicksal der Bolschewisierung bewahrt. Offiziell gilt aber die „historische Tatsache“, daß Hitler das ebenso friedliebende wie unschuldige Rußland überfallen habe. Die von Volker Beck angesprochene Staatssekretärin des Verteidigungsministeriums, in dessen Diensten Hoffmann einst war, konnte nur immer wiederholen, daß Hoffmann das Buch als Privatmann geschrieben habe und man untersuchen werde, ob und wieweit er sich dabei strafbar gemacht habe. Natürlich haben etliche der anwesenden Abgeordneten auch die Bücher von Helmdach, Suworow oder anderen gelesen und wissen, daß die Version „Überfall“ nicht haltbar ist, doch niemand ist aufgestanden und hat dem Volker Beck gesagt: Was wollen Sie denn – der Hoffmann hat doch recht! Nein, keiner wagte es; denn wer kriecht, kann nicht stolpern.

(Der Historiker Willmann verlangte daher als Ergänzung der Palette ein „Kriegsschuldlügengesetz“.)

Als die amerikanischen Kreuzritter für Menschlichkeit, Recht und demokratische Freiheit in Deutschland eingefallen waren, hatten sie ihren Sinn und Zweck des Krieges ebenso vergessen wie die Konventionen von Genf und Den Haag. Sie stürzten sich auf wehrlose, unschuldige Deutsche, vorwiegend junge Mädchen, als hätte der Aufruf von Ilja Ehrenburg, zu töten und zu vergewaltigen, auch für sie gegolten. Der amerikanische Major A. Erlanger hat allein über 6000 Kriegsverbrechen amerikanischer Soldaten registriert, von denen kein einziges jemals zur Rechenschaft gezogen wurde.

Aus diesem Bericht ein paar Auszüge:

Es sind nur einige wenige, die wegen ihrer kurzen Fassung hier wiedergegeben werden können. Es fehlt in vielen Fällen einfach die Fantasie, um sich solche Brutalitäten und Grausamkeiten auch nur auszudenken, welche die Amerikaner praktiziert haben. Daß die Franzosen und erst recht die Russen die Amerikaner noch übertroffen haben, mindert die amerikanischen Verbrechen keineswegs.

Nationen, die ihren Soldaten derartige Verbrechen erlauben, sie gar noch dazu aufhetzen, haben jedes Recht verloren, über andere zu richten. Welcher deutsche Front- oder Besatzungssoldat hat jemals derartige Verhaltensweisen seiner Kameraden erlebt? Und wenn so etwas einmal vorgekommen sein sollte, haben die deutschen Kriegsgerichte sehr hart geurteilt.

Je weniger Zeitzeugen noch leben, desto dreister werden die Verbrechensbehauptungen der Meinungsmacher. So heißt es in dem UNO-Dokument Nr. E/CN 4 SUB 2/1996/26 aus dem Englischen wörtlich übersetzt: „Während der deutschen Invasion in Belgien im 1. Weltkrieg vergewaltigten deutsche Soldaten systematisch belgische Frauen, um die ganze Bevölkerung zu terrorisieren... Deutsche Soldaten benützten Vergewaltigungen im zweiten Weltkrieg als eine Waffe des Terrors und als Mittel zur völligen Erniedrigung und Vernichtung der Untermenschen sowie zur Etablierung ihrer eigenen Herrenrasse.“

Aus der „Welt am Sonntag“ vom 2. 11. 1996 erfahren wir, daß sich die Verfasserin dieser Dokumentation, Linda Chavez, auf ein Buch aus dem Jahre 1975 von der Feministin Susan Brownmiller beruft, welche ihre Behauptung damit begründet, daß es doch unlogisch gewesen sei, wenn der deutsche Soldat für sein Vorhaben der totalen Erniedrigung und Ausrottung minderwertiger Völker nicht die Vergewaltigung in sein Waffenarsenal aufgenommen hätte.

So erzeugt denn eine böse Verleumdung fortlaufend weiter Böses. Die Tante Brownmiller hat also recht logisch gedacht, und aus dieser Logik macht dann die von uns so teuer bezahlte UNO ein Dokument „offenkundiger Tatsachen“, die keines weiteren Beweises mehr bedürfen.

Dieser „dicke Hund“ ist noch längst nicht dick genug, um von unserer Bundesregierung mit Empörung zurückgewiesen zu werden. Sie wird diese UNO-Aussage durch das militärgeschichtliche Institut prüfen lassen, doch dieses Institut hat bisher zur Entlastung der deutschen Wehrmacht noch nichts beigetragen, denn wer kriecht, kann nicht stolpern.

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Cambridge Historical Journal desavouiert Goldhagen

Der bisher schärfste Angriff auf den vor einem Jahr erschienenen „Bestseller“ des Harvard-Zöglings Daniel J. Goldhagen, Hitlers willige Henker, worin eine extreme Variante der Kollektivschuld vertreten wird, erschien jüngst in England. Das Cambridge Historical Journal (CHJ) der Universität Cambridge enthält einen Beitrag von Ruth B. Birn, derzeit leitende Historikerin des kanadischen Regierungsamtes für Kriegsverbrechen. Seit Ende der 70er Jahre betreibt Birn ihre Forschungen im Archiv für NS-Verbrechen in Ludwigsburg, dem Goldhagen den größten Teil der angeblichen Belege für seine These entnahm, die „gewöhnlichen Deutschen“ hätten sich voller Hingabe am Massenmord an den Juden beteiligt.

Goldhagen bedankt sich in seinem Werk u. a. bei Birn für die Unterstützung seiner Arbeit. Nun hat Birn allerdings seine „Forschungen“ vernichtend kritisiert. Sie erklärt zu ihrem Artikel im CHJ, sie kenne Goldhagen seit langem und der Angriff auf sein Buch sei „schmerzlich“ für sie, aber „man ist der Wahrheit verpflichtet.“ Birn schreibt, Goldhagen habe Originaltexte eindeutig falsch wiedergegeben und ein „Netz von Phantasien“ gesponnen. In seinem Buch sei „alles in Konjunktivform geschrieben wie in schlechten historischen Romanen“. Aus dem „tonnenweise“ vorliegenden Material in Ludwigsburg stütze er sich auf ganze 166 Aussagen vor Kriegsverbrechertribunalen. „Mit Goldhagens Methoden im Umgang mit Beweismaterial könnte man aus dem Ludwigsburger Material leicht die nötigen Zitate heraussuchen, um das genaue Gegenteil von dem zu beweisen, was Goldhagen behauptet.“ Er habe schlecht selektiv zitiert, so daß er die Dokumente eigentlich verfälscht: „Er nimmt selektive Ausschnitte und bläht sie überproportional auf [...]. Er verwendet Material als Beleg für eine vorgefaßte Theorie.“ Für eine akademische Fachzeitschrift ist Birns Polemik gegen Goldhagen von ganz ungewöhnlicher Schärfe.

WND

aus: Vierteljahreshefte für freie Gechichtsforschung, 1. Jahrg., Heft 2, 1997

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RECHT


Richterspruch

„Es geht nicht um das Geschriebene, das ist vom Gericht nicht nachzuprüfen, sondern um das Nichtgeschriebene!“

E. G. Kögel

Sie lesen richtig! Der unwiderlegte Historiker Udo Walendy wurde am 6. Mai 1997 vom Amtsgericht Herford zu weiteren 14 Monaten Haft verurteilt. Diesmal für das, was er nicht geschrieben hat. Walendy (70) muß nun (Erstverurteilung des Landgerichts Bielefeld vom Mai 1996 einbezogen) insgesamt 29 Monate Haft für das Publizieren geschichtlicher Tatbestände verbüßen. Der für den 18. September vorgesehene Termin für den Haftantritt konnte wegen Krankheit jedoch nicht wahrgenommen werden.

Wie schon vor dem Landgericht Bielefeld, mußte sich der Historiker erneut wegen Volksverhetzung verantworten! In seinen Historischen Tatsachen Nr. 66 und 68 kam Walendy auf Grund eindeutiger Quellenmaterialien zu politisch inkorrekten Holocaust-Ergebnissen. Denn wer auf Grund eigener Forschungen Tatsachen ermittelt, die dem von der Bundesrepublik vorgeschriebenen Geschichtsbild widersprechen, und wer diese Tatsachen auch noch publiziert, der wird inhaftiert.

Hier der Artikel 2 (1) und (2) des unserem Volk abgepreßten Überleitungsvertrages vom 26. Mai 1952 in der Fassung vom 23. Oktober 1954:

„(1) Alle Rechte und Verpflichtungen, die durch gesetzgeberische, gerichtliche und Verwaltungsmaßnahmen der Besatzungsbehörden oder auf Grund solcher Maßnahmen begründet sind, sind und bleiben in jeder Hinsicht nach deutschem Recht in Kraft, ohne Rücksicht darauf, ob sie in Übereinstimmung mit anderen Rechtsvorschriften begründet oder festgestellt worden sind. Diese Rechte und Verpflichtungen unterliegen ohne Diskriminierung denselben künftigen gesetzgeberischen, gerichtlichen oder Verwaltungsmaßnahmen wie gleichartige nach innerstaatlichem deutschen Recht begründete oder festgestellte Maßnahmen und Verpflichtungen.

(2) Alle Rechte und Verpflichtungen, die aus Verträgen und internationalen Abkommen herrühren, die von den Besatzungsbehörden oder von einer oder mehreren Regierungen der Drei Mächte vor Inkrafttreten dieses Vertrages für eine oder mehrere der westlichen Besatzungszonen abgeschlossen wurden und in der Anlage zu Mitteilungen der Alliierten Hohen Kommissare im Namen der Regierungen der Drei Mächte an den Bundeskanzler vom Tage der Unterzeichnung dieses Vertrages aufgeführt sind, sind und bleiben in Kraft, als ob sie aus gültigen, von der Bundesregierung abgeschlossenen Verträgen und internationalen Abkommen herrühren...“

Vor Gericht präsentierten der angeklagte Walendy und sein Rechtsanwalt Hajo Herrmann unwiderlegbare Dokumente, die Walendys Erkenntnisse beweisen.

Richter Knöner vermochte Walendys vorgelegten Dokumenten nichts entgegenzusetzen. Aber als politisch korrekter Richter mußte er Walendy verurteilen. Da das von den Siegermächten der Bundesregierung auferlegte Holocaust-Geschichtsbild im Überleitungsvertrag (Artikel 7,1) geschützt ist. So blieb Richter Helmut Knöner nichts weiter übrig, als sein Urteil wie folgt zu begründen:„Es geht nicht um das Geschriebene, das ist vom Gericht nicht nachzuprüfen, sondern um das Nichtgeschriebene!“ (Westfalenblatt Nr. 106, 8./9. Mai 1997)

Gemäß dem Vorsitzenden Richter Knöner hätte Walendy alles, was der dogmatische Holocaust beinhaltet, ebenso „akribisch publizistisch“ eingestehen sollen: „Hätten Sie auch nur ansatzweise mit derselben Akribie die andere Seite beleuchtet, wären Sie nicht verurteilt worden.“ (Westfalenblatt Nr. 106, 8./9. Mai 1997)

Walendys Dokumentenfunde widersprechen aber gerade dem dogmatischen Holocaust. Und kein Buchstabe von Walendys Veröffentlichungen konnte vom Gericht als falsch nachgewiesen werden. Auch konnte der Richter nicht sagen, was Walendy vom dogmatischen Holocaust hätte „akribisch beleuchten“ müssen.

Die Ablehnung von Walendys Beweisanträgen wurden auch in diesem Verfahren mit der Offenkundigkeitstaktik begründet. Mit diesem Trick werden allen Geschichtsforschern und sonstigen Wahrheitssuchern vor deutschen Gerichten ihre Forschungsergebnisse oder belegten und begründeten Aussagen als Beweisanträge abgelehnt. Die Begründung lautet: Der Holocaust ist offenkundig, Beweis muß somit nicht erhoben werden. Offenkundig heißt in diesem Fall, die Öffentlichkeit wurde als Zeugin gegen Walendy benannt, da sie angeblich alle Einzelheiten des Holocaust besser kennt als er.

Die Hüter der politischen Holocaust-Version haben sich verrannt. Nur die Macht verhindert den Durchbruch der Darstellung des wirklichen Geschehens; obwohl das OLG Düsseldorf schon am 27. August 1991 in einer Revisionsverhandlung gegen E. G. Kögel feststellte:

„Nach der Rechtsprechung und der Rechtslehre wird jedoch bei Tatsachen, die als offenkundig erachtet werden, zu beachten sein, daß die Offenkundigkeit nicht für alle Zeiten unverändert fortzubestehen braucht. Abgesehen davon, daß manche Dinge einem steten Wechsel unterworfen sind, können auch neue Erfahrungen und Ereignisse hinzukommen, die geeignet sind, eine abweichende Beurteilung zu rechtfertigen. Tragen die Beteiligten solche, bisher noch nicht berücksichtigten und erörterten Umstände vor, so kann die Offenkundigkeit dadurch erschüttert und eine erneute Beweiserhebung über diese Tatsachen notwendig werden. (BGH a.a.O., Seite 295; Ahlsberg/Nüse/Meyer, Der Beweisantrag im Strafprozeß, 5. Aufl., Seite 567)...“.

In einer späteren Urteilsbegründung des Verfassungsgerichtes Karlsruhe heißt es (2 B v R 367/92; Eingang am 30. 3. 1992):

„... Die Offenkundigkeit braucht nicht für alle Zeiten fortzubestehen. Neue Erfahrungen oder Ereignisse können eine abweichende Beurteilung rechtfertigen. Tragen die Verfahrensbeteiligten solche bisher noch nicht berücksichtigten und erörterten Umstände vor, so kann die Offenkundigkeit dadurch erschüttert und eine erneute Beweiserhebung über diese Tatsachen notwendig werden...“

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Bericht über eine Gerichts“verhandlung“

E. Kemper

Der Prozeß gegen Emil Lachout, einen unserer wichtigsten Zeugen in Sachen „Gaskammern“, der am 2.7.1997 um 11.30 Uhr in Wien, Landgericht, angesetzt worden war, ging nach knapp 30 Minuten (bereits vor der Mittagspause...) zu Ende.

Der Staatsanwalt hatte nicht einmal Gelegenheit, seine vorbereitete Anklageschrift zu verlesen.

Nach der Vernehmung zur Person verlangte der Richter der Geschworenenkammer das Vortragen eines psychiatrischen Gutachtens. ein gewisser Primarius Dr. Pfolz erklärte, während er ununterbrochen den Zeigefinger (!) auf die eine oder andere Wange legte – ein Zeichen? –, sein Gutachten und befand, daß er den Angeklagten zwar nicht habe untersuchen können (dies lehnt Lachout in Österreich ab), aber

wenn

er ihn hätte untersuchen können, wäre er zu dem Ergebnis gekommen, daß Lachout partiell verwirrt sein.

Das Gericht zog sich zur „Beratung“ zurück und kam schon nach weniger als 5 Minuten (!) wieder in den Gerichtssaal. Es wurde folgender Beschluß vom Vorsitzenden Richter Peter Loibl verkündet:

„Die Verhandlung wird Auf Grund des bereits vorliegenden und nun vorgetragenen Gutachtens geschlossen!“

Aus.

Keine weitere Begründung oder Aussagen des leitenden Richters.

Die acht Geschworenen – alles biedere (?) Hausfrauen – , der Angeklagte und wir selbst, die Hörer konnten nach Hause gehen.

Obwohl den Richtern etwa 50 Ordner (mit ca. 2 kg / Aktenordner) herangeschleppt worden waren, obwohl Lachout von der Menschenrechtskommission in Straßburg bereits einmal S 60.000,- Entschädigung für juristische Fehlentscheidungen zugesprochen bekommen hatte, kam kein Urteil zustande.

Damit keine falschen Gedanken aufkommen: E. Lachout wurde bereits psychiatrisch untersucht und für gesund erklärt. dies war dem Gericht in Wien bekannt.

Es geht nicht nur um die immer wieder zu Verurteilungen führende sogenannte A.-Lüge, sondern um unser aller Freiheit, wie wir zum Beispiel bei der erzwungenen Einführung des sogenannten „Euro“ gespenstisch erleben. Dr. med. Hennig, Arzt und Chirurg:

Die Deutschen und ihre Richter leiden an der täglich fortgesetzten Umerziehung und unterliegen einem

„induzierten Irresein“!

Wann erhält der nächste von uns eine „Vorladung“ zum Psychiater? Wie sich die Bilder gleichen: Waren die selben medizinischen Forderungen nicht auch in der ehemaligen Sowjetunion zu hören und gängige Praxis – und sind sie es nicht noch?

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Die Euro-Währung:

Der Frontalangriff auf die Nationalstaaten!

E. Kemper

Die erzwungene Aufgabe der eigenen Währung, – der Deutschen Mark –, die gegen die Interessen und die Mehrheit des deutschen Volkes und ohne Volksabstimmung von angeblich unabhängigen Politikern aller Bundestagsparteien durchgedrückt wird, wirft ihre beabsichtigten Schatten voraus. Hier die aktuelle Frage:

Wird der Vertrag von Maastricht für unser Volk

ein zweiter Vertrag von Versailles?

Der wirtschaftliche Mißerfolg dieses Vertrages ist vor allem deshalb schon abzusehen, weil die unterschiedlichen arbeits-, sozial-, steuer- und finanzpolitischen Ausgangsstellungen in Europa nicht harmonisiert bzw. nicht angeglichen worden sind. Hier sind bisher diesbezügliche Bemühungen auch im Ansatz nicht zu erkennen.

Der wirtschaftliche Absturz der BRD- und anderer europäischer Volkswirtschaften ist damit vorprogrammiert und absehbar. Dies um so mehr, da die Zinsleistungen (bei steigender Verschuldung der ,öffentlichen Hände‘) systembedingt weiter zunehmen werden und hierdurch die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen auf allen Gebieten behindern und lähmen.

Die politischen Vorgaben stimmen nicht mehr, wenn ganze Industriezweige in sogenannte Billiglohnländer oder auf Grund der gewollt herbeigeführten „schwindenden Kaufkraft der Massen“ abwandern. Es ist für den Nachkriegsstaat BRD bezeichnend, daß hierfür keine Partei in der BRD die Verantwortung übernehmen will.

Was hilft es da den Deutschen, wenn es heißt, daß „jede zweite Mark bereits im Ausland verdient worden“ sei.

Die weitere Steigerung der allgemeinen Verschuldung der ,öffentlichen Hand‘ und die Zunahme der Verarmung breiter Bevölkerungskreise und nie dagewesene Arbeitslosenzahlen sind in der sogenannten „BRD“ zur anerkannten Alltäglichkeit geworden. Diese Entwicklung wird durch die Einführung des sogenannten „Euro“ nicht gestoppt.

Das Gegenteil ist für Deutschland (wie wir noch beschreiben werden) schon eher der Fall.

Dabei muß festgehalten werden, daß Arbeit reichlich vorhanden ist. Man denke nur an den dringend notwendigen Wiederaufbau in Mitteldeutschland. Die dort zum Himmel schreienden Mißstände auf dem Gebiet der Altstadtsanierungen böten ein vielseitiges Betätigungsfeld für die gesamte Bauindustrie auf viele Jahre.

Man denke aber auch an die Fehlinvestitionen und die (absichtliche!) Verschleuderung von staatlich gewährten Beihilfen in Milliardenhöhe an internationale Konzerne zu Lasten unseres Volkes.

Allein DM 12 Mrd. Start“hilfe“

gingen an die US-Gesellschaft „Dow Chemical“ für die Übernahme der Buna-Werke in Skopau bei Halle/S. Wie lange wird diese Firma bereit sein, in der BRD zu produzieren?

Derartige Vorgänge zum Nachteil Deutschlands sind unverzeihliche Fehler und bedauerlicherweise nicht einmalig in der Geschichte des Nachkriegsgebildes „BRD“ auf dem Boden des Deutschen Reiches.

Allein im hier angeführten Fall wurden mit Hilfe der bundeseigenen „Treuhand“ von 16.500 Stammarbeitern der ehemaligen Buna-Werke 14.000 deutsche Menschen in die Arbeitslosigkeit geschickt. Man gebe einer deutschen Gesellschaft einmal einen solchen Mrd.-Betrag zum Geschenk!

Darüber hinaus erleben wir ein beschämendes Betteln höchster deutscher „Politiker“ in Japan und anderen ostasiatischen Staaten um Investitionen in der sogen. „BRD“ und vor allem für das „Entwicklungs“gebiet ehemalige DDR.

(Finanziert sich durch die Vergabe von ehemaligen DDR-Betrieben in ausländische Hände die CDU? Nach Pressemeldungen ist anzunehmen, daß dort Bestechungsgelder geflossen sind?)

Sind wir in Deutschland – dem angeblich „reichsten Land der Welt“ – nicht mehr in der Lage, den Wiederaufbau in Mitteldeutschland mit eigenen Mitteln selbst zu finanzieren? Oder dürfen wir das nicht mehr?

Jede Art und Form von deutscher Entwicklungs“hilfe“ für andere Staaten müßte nach diesem finanzpolitischen Offenbarungseid sofort wegen Zahlungsunfähigkeit eingestellt werden!

Hier werden Fakten und Abhängigkeiten geechaffen, die unsere Enkel und Urenkel noch zu bezahlen haben!

Es muß und soll deshalb davon gesprochen werden, daß „unsere“ Politiker z. Zt. dabei sind, mitten im angeblichen „Frieden“ den – gegen unser Volk weiter geführten – Wirtschafts“krieg“ zu verlieren.

Bedenkt man, daß ausländischer Gesellschaften nur auf Profit aus sind, uralte deutsche Familienbetriebe, Aktiengesellschaften, Renten- und Krankenkassen zunächst einmal ausplündern, die betriebseigene Forschung abbauen und diese wie auch die Arbeitsplätze ins Ausland verlagern, kann man sich leicht ausmalen, wohin der finanzpolitische Wagen mit uns rollt. Da das Einkommen der ausländischen Firmen im Ausland versteuert werden darf – das ist Bonner Recht –, verbleibt uns allenfalls ein schäbiger Sklavenlohn.

Die heute mehr und mehr erzwungene Öffnung der nationalen Märkte wird unsere in Jahrhunderten gewachsenen – völkisch ausgerichteten und überschaubaren nationalen – Einheiten zugunsten „globaler“ Vorstellungen und Absichten in aller Welt zerstören.

Gehört dieses – von unseren Politikern nicht aufgehaltene – Geschehen zu den Plänen und Absichten der „One World“-Administration in Sachen Deutschland?

„Euro-Währung oder Krieg!“ sagte Bundeskanzler Kohl. Läßt sich Kohl hinters Licht führen, wird er bereits bedroht, da die deutsche Mark Europa dominieren könnte, oder verschweigt er unserem Volk gewisse andere Wahrheiten?

Politischer Widerstand gegen diese „Politik“ ist bisher nicht zu erkennen. Wo er trotzdem in Ansätzen zu finden war oder ist, wurde und wird er mit Hilfe des Strafgesetzbuches von der BRD-“Justiz“ niedergeknüppelt.

In Zukunft gelten nicht mehr der Mensch, das Volk, die Völker und Nationen sowie deren Bedürfnisse als anerkannte Größeneinheiten und als Maß aller Dinge, sondern die Steuerung wirtschaftlicher Notwendigkeiten erfolgt für die „Global-Player“ allein durch

gewährte oder nicht gewährte Währungskredite!

Wer die verlangten Zinsen – über Diskont und Lombard – nach den ungeschriebenen „Gesetzen“ des Kapitalismus nicht bezahlen kann, verliert seinen Arbeitsplatz, seine Firma, sein Vermögen und wird zum Almosenempfänger der Banken (!) gestempelt.

Entscheidend sind unter der Herrschaft dieses uns aufgezwungenen Kapitalismus, der sich zu einem Monopolkapitalismus mit

globalem Anspruch entwickelt,

nicht mehr „unsere“ politischen Parteien oder deren Führungsspitzen, sondern der ökonomische Zwang, Zinsen für das uns gnädig gewährte und kurzfristig überlassene Leihgeld der bisherigen Bundes- bzw. der zukünftigen Euro-“Bank“ aufzubringen. Der Zins regelt alles Denken und Handeln.

Gegen diese „heimliche, aber unheimliche Besteuerung der umlaufenden Zahlungsmittel mittels Lombard und Diskont“ in der Welt des Kapitalismus (die höchste Besteuerung betrug 1992: 9,75%) hat nicht nur unser Widerstand einzusetzen.

Frage: Wie ist es möglich, daß Japan seit Jahrzehnten über einen Lombard- bzw. Diskontsatz verfügt, der nur zwischen 0,5 bis 1,5% pendelte...?

Hier an der wirtschaftspolitischen Front findet – nicht erst seit heute – der Kampf ums Überleben des einzelnen Menschen und der ehemals freien Völker statt. Der Egoismus feiert seine (nicht nur) ökonomischen Triumphe.

Man denke nur an die Börsen, wo die Spekulation (!) zum obersten Grundsatz erhoben worden ist und als „Goldenes Kalb“ angebetet wird!

Die Erkenntnis, daß dort erzielte private „Gewinne“ in jedem Fall mit den Verlusten anderer Firmen, Menschen und Völker (!) erkauft worden sind, übersteht nur der skrupel- und charakterlose Jobber ohne Gewissen und Moral.

Moral ist nach den „Gesetzen“ des Kapitalismus innerhalb der Wirtschaftsform der „Neuen Weltordnung“ denn auch ein unbekanntes Fremdwort. Wo bleibt hier das Gewissen der christlichen Kirchen?

Hier ist auch die Ursache zu suchen, warum bereits einige deutsche Firmen beginnen, ihre eigenen Aktien am Markt zurückzukaufen. Diese so handelnden Firmen (z. B. Schering) haben Angst vor einer „feindlichen Übernahme“ durch „global“ auftretende Aufkäufer bzw. Spekulanten. Schering möchte Herr im eigenen Haus bleiben.

Wer sich heute oder in nahen absehbaren Zeiträumen den verlangten Vorstellungen und Vorgaben „real existierender“ Machtstrukturen auf dem

erzwungenen „Globalmarkt“

widersetzt, betreibt bereits heute seinen eigenen wirtschaftlichen und vor allem finanzpolitischen Untergang.

Das Heulen mit den Wölfen ist einmal mehr angesagt. Dies vor allem deshalb, da der Faktor „Kapital“ dem Faktor „Arbeitskraft“ und selbst dem Faktor „Markt“ immer überlegen ist. Das anonyme „Kapital“ kennt kein Vaterland, keine soziale Verantwortung gegenüber dem Volk als Ganzem und entschleiert damit seinen rücksichtslosen und unmenschlichen Charakter.

Zahlungsmittel müssen – über die Erteilung von Arbeitsaufträgen – zinslos in Umlauf gebracht werden!

Die von uns für überwunden gehaltenen Klassen feiern in diesem wiedererstandenen Kapitalismus (westlicher Prägung) Auferstehung; der nun Zerstörungskräfte in unvorstellbaren Ausmaßen entwickelt. Und diese Zerstörung gewachsener Strukturen wird immer hemmungsloser betrieben.

Und: Wir alle schauen dabei tatenlos zu!

Die Ausbeutung des Menschen wird in dieser heute unkritisch gepriesenen Wirtschaftsform zur Regel erhoben (es gab Zeiten, da galten selbst kommunistische Vorstellungen als mögliche Regeln. Ist es heute anders?

Die Menschen, die Völker, die Arbeitskräfte, die den Bankhaltern keinen „Zins“ erwirtschaften können, werden dem Untergang entgegengetrieben, der Sozial"hilfe“ überlassen und „als Arbeitskräfte freigesetzt“ oder „als Betrieb in den Konkurs getrieben!“ gewogen und zu leicht befunden.

Man denke nur an die – gegen den Willen der deutschen Arbeiterschaft – aus politischen Gründen eingeschleusten „Gast“arbeiter, denen man heute den Status als Einwanderer anbietet. Sie verdrängen deutsche Arbeiter und bringen sie um Lohn und Beschäftigung.

Mit Hilfe dieser „Einwanderer“ soll und wird der deutsche Sozialstaat der Nachkriegszeit ausgehebelt und unser Volksvermögen verschleudert, dem Verfall preisgegeben oder in ausländische Hände gespielt.

Die Grenzen der Belastbarkeit unserer Volkswirtschaft sind erreicht und zu großen Teilen schon überschritten. die politischen Führungen der „BRD“ und in anderen Staaten verweigern uns allen jedoch ihre Solidarität und dem ganzen Volk das Recht, Widerstand zu leisten!

Die gewaltsam durchgeführte Währungs“reform“, die Umstellung auf den „Euro“, wird uns Deutschen und anderen europäischen Nationen noch vor der Jahrtausendwende als ehemals souveräne Staaten den Todesstoß versetzen. Die Nationalstaaten sollen aus rein ökonomischen/kapitalistischen Gründen zur besseren Beherrschung der Menschen vernichtet werden.

Dies geschilderte Szenarium ist nur möglich, da es in der „BRD“ keine mutigen politischen Köpfe gibt, die den angedeuteten Weg aufhalten. Man erkennt nur „Quislinge“, die in einem „Staat“

ohne Verfassung und Friedensvertrag

mit den weiter im Lande stehenden Besatzungsmächten zusammenarbeiten (müssen?).

Die seit Jahrzehnten von „unseren“ Politikern unterdrückte Forderung nach einem Friedensvertrag mit den ehemaligen (?) Kriegsgegnern

– man beachte die sogenannte Feindstaatenklausel der UNO

und die noch immer gültigen

„alliierten Vorbehaltsrechte der Siegermächte –

verhindern auch weiterhin wirkungsvoll unsere politische Souveränität.

Die z. Zt. in der BRD betriebenen Ausstellungen über die angeblich

„verbrecherische Deutsche Wehrmacht“

ist nur ein politisches Mittel und soll unsere Wehrlosigkeit weiter verfestigen. Verbrecherische Staaten haben kein Recht auf eine Verteidigung.

Der Deutsche wird für vogelfrei erklärt und hat seine ihm angestammten Menschenrechte verloren. Es bleibt uns ein Trost. Es trifft nicht nur uns Deutsche, sondern die Völker weltweit. Ob wir hier eines Tages Verbündete finden?

In den Wind gereimt

Die Unke hat zum Euro eben
mir Information gegeben.
Die Alte sprach: Drauf nehm’ ich Gift,
was Wert und Wechselkurs betrifft,
wird Preise man nach oben runden,
doch Löhne allgemein nach unten.
Auch sagte sie mit schiefem Grinsen:
Beim Sparen sinken Deine Zinsen,
doch steigen jene der Kredite,
wie es bei Banken Brauch und Sitte.
Ich jagte drauf die Unke fort.
Natürlich glaub’ ich ihr kein Wort.

Wolf MartinWiener Kronenzeitung

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