Kritik — Die Stimme des Volkes

Kritik-Folge Nr. 27

 

Der Auschwitz-Betrug

Das Echo auf die
Auschwitz-Lüge

Ein Rechtsanwalt verteidigt
das deutsche Volk

Die Lüge von 6 Millionen
ermordeten Juden läßt sich nicht
länger aufrechterhalten

Veröffentlichung der Anklage-
und Verteidigungsschriften
und vieler Leserzuschriften

Rechtsanwalt Manfred Roeder

 

Ein Rechtsanwalt, der es als seine Pflicht ansah, das deutsche Volk von einer bedrückenden Anklage zu befreien, wird nun selbst angeklagt. Rechtsanwalt Manfred Roeder aus Bensheim wird zum Märtyrer. Er nimmt die Verfolgung, Bedrohungen und auch beleidigende Anklagen auf sich und weiß sich zu verteidigen. Obwohl sein Glaube an eine Rechtstaatlichkeit immer wieder erschüttert wurde, gibt er nicht auf. Seine gesamte Existenz hat er auf das Spiel gesetzt. Aus der Rechtsanwaltkammer soll er ausgeschlossen werden. Selbst die Kirche macht gegen ihn, den gläubigen Christen, Front.

Der Erlebnisbericht über Auschwitz, DIE AUSCHWITZ-LÜGE (Folge 23 KRITIK), erregte weltweites Aufsehen.

In einem Vorwort zu diesem Bericht stellte Manfred Roeder einige Gegenbehauptungen auf und fordert nun von den Anklägern die Beweise. Doch diese können auch heute anscheinend noch nicht geliefert werden. Doch nun melden sich immer mehr Zeugen, die meine Aussage bestätigen, und es haben sich immer noch keine Augenzeugen gemeldet, die über Massenvergasungen einen glaubhaften Bericht geben können.

In dieser 27. Ausgabe der KRITIK wird nun von dem Schriftwechsel berichtet, den Manfred Roeder mit der Justiz, die er als widernatürliche Justiz bezeichnet, geführt hat. Wenn es zu einem Prozeß kommt, und wenn dieser ehrlich geführt werden kann, dann dürfen wir alle wieder Hoffnung schöpfen. Das Recht ist auf unserer Seite.

Die vielen Zuschriften konnten zum Teil nur auszugsweise veröffentlicht werden. Natürlich sind auch Zuschriften dabei, die kritisch sind und Beschimpfungen und Drohungen bringen. Leider waren nicht alle Briefschreiber bereit, ihren Namen und Anschrift zu nennen. Das ist bedauerlich, aber auch gleichzeitig eine Folge davon, daß wir immer noch in einem vom Feinde besetzten Lande leben.


Der Auschwitz-Betrug

Der Kampf des Rechtsanwaltes Roeder
und Zusammenstellung einiger Zuschriften
von Lesern der Schrift
DIE AUSCHWITZ-LÜGE

von Thies Christophersen

KRITIK-VERLAG


ISBN 3-88037-003-6

Genehmigung zum Nachdruck, auch auszugsweise, nur durch den
KRITIK-Verlag, 2341 Mohrkirch


INHALTSVERZEICHNIS

Seite
Vorwort des Herausgebers 5
1 Rechtsanwalt Roeder antwortet 7
2 Zeugen unerwünscht, Staatsanwalt hält Beweise
für ausreichend
20
3 Das Deutsche Volk von seiner „Kollektivschuld“
zu verteidigen ist nicht erwünscht
22
4 Roeder an Dr. Sommer: Wo ist der Befehl
zur Ausrottung der Juden?
24
5 Gefälschte KZ-Nummern 28
6 Deutsche KZ’s in ihren Einrichtungen ordentlich
und menschlich (Prof. Walter)
28
7 Warum hat man uns nichts erzählt,
als wir in Auschwitz waren? (H. Harms)
30
8 Ein mutiges Geschenk (Dr. Krumsiek) 31
9 Wo sind die Juden geblieben? (W. Schulte) 31
10 Wohlstandsbürger im Dornröschenschlaf (W. Kemper) 36
11 My mind is made up (P. W. Schneider) 36
12 Meine Meinung ist fertig (B. Balzer) 36
13 Keine Lüge – sondern Betrug! (Dr. Wislicenus) 37
14 Enttäuschung über mißglückte Judenvernichtung 37
15 Vergangenheit ruhen lassen 38
16 Nur Not kann helfen 38
17 Roeders unbewiesene Behauptungen 38
18 Die N.S. Angeber (O. Reuter) 39
19 Die N.S. Verfolgung bis 1985 (Th. v. Griesheim) 39
20 ... natürlichen Todes verstorben 40
21 Der Ankläger soll beweisen – nicht der Angeklagte
(Heinz Roth)
40
22 Zum „Nichtwissen“ ein Beitrag (Dr. Röhrs) 41
23 Dank an Wiesenthal 41
24 Geschichtsfälschung (C. V. Krogmann) 42
25 Seien Sie vorsichtig (A. M. v. Borstel) 43
26 He lücht 43
27 Israel, der 51. Staat der USA? 43
28 Ausgedachte Geschichten 43
29 Richtigstellung falscher Zahlen 43
30 Latrinenparolen geglaubt
und weitererzählt (R. Rodewoldt)
44
31 Das Beispiel, das Dr. Stäglich gab 45
32 Für „verrückt“ erklärt 45
33 Hitler ein Blödmann (E. v. Lübbecke) 46
34 Auf Lüge aufgebaut (M. Mellin) 46

3


35 Ich stehe voll zu meiner Meinung, aber ... 47
36 Ein Spinner und Täuscher (H. Petzold) 47
37 Sie stehen allein (G. Grossmann) 48
38 Es gibt doch noch Huttens in Deutschland
(Dr. Riegelmann)
48
39 Ausbeutung durch den Zionismus (A. Lenauer) 49
40 Mordandrohung 49
41 Noch kann ich den Mund nicht aufmachen (J. Völlerl) 50
42 Sie gehören zu uns (K. H. Mahrt) 50
43 Schuldkomplex muß bleiben (H. Wegener) 50
44 Weiteres Material veröffentlichen (E.Schneider) 50
45 Professor Rassinier (O. Reuter) 51
46 Edle Gesinnung 52
47 Ein Brief von Himmler 52
48 Die Umschulungsversuche an deutschen
Kriegsgefangenen (H. Weckwerth)
53
49 Nichts gesehen (B. Feigl) 54
50 Männer! Bekenner! (W. Schriefer) 54
51 Wird Roeder zum Märtyrer? 55
52 Ein unveröffentlichter Leserbrief an die Allgemeine
jüdische Wochenzeitung (F. Schlegel)
55
53 Ein Brief an das Zweite Deutsche Fernsehen
(H. Töpperwien)
60
Die Antwort von G. Löwenthal 61
54 Erst aus der Presse erfuhren die KZler ihre Leiden
(K.H. Schneider)
62
55 Erst die Greueltaten beweisen 62
56 Ich kann es bestätigen (J. V. Stolzenhain) 63
57 Angst in unserem „Rechtsstaat“ 63
58 Ermittlungen wegen Verdacht der Volksverhetzung
(Darmstädter Tageblatt)
Aus Zeitungen
64
59 „Gemeinnütziger als andere“ (M. Roeder) 65
60 Mut steckt an (La Plata Ruf) 66
61 Das Problem der deutschen Reparationsschulden
(Paul Rassinier)
68
Auschwitz-Løgnen 72
Nachwort 75

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Vorwort des Herausgebers

Eine Lüge wäre zu verzeihen ... und wer von uns könnte sagen, daß er noch nie gelogen hätte. Ein Betrug beginnt meistens auch mit einer Lüge – und zwar mit einer Lüge, aus der man sich Vorteile verschaffen will.

Daß wir im Krieg 6 Millionen Juden ermordet hätten, ist eine Lüge – und es werden Gott sei Dank auch immer weniger, die diese Lüge noch glauben wollen. Doch wir wissen alle, wer sich aus dieser Lüge Vorteile verschafft hat. Jedenfalls haben die Anschuldigungen den deutschen „Wohlstandsbürger“ zahlungswillig gemacht – im Gegensatz zu den Bürgern in der DDR. Doch der Bürger drüben und hüben wird nicht gefragt. Er zahlt oder er zahlt nicht – jenachdem, wie die Politiker, die Presse, die Justiz, die Kirchen, kurz, die überstaatlichen Mächte es für erforderlich halten. (Von denen die Richtlinien kommen.)

Nun haben die Juden ihren eigenen Staat. Es ist nicht Madagaskar geworden. Die Engländer schenkten den Juden ein Land, welches ihnen selbst nicht gehörte. An dem Aufbau dieses Landes haben sicherlich unsere „Wiedergutmachungszahlungen“ einen führenden Anteil. Daß die eigentlichen Eigentümer des Landes Palästina es sich nicht bieten lassen, vertrieben zu werden – und über den Zaun zuschauen, wie ihr Land neu besiedelt wird, war vorauszusehen. Wenn man sich für Recht und Gerechtigkeit einsetzt, dann muß man unwillkürlich Partei für die Araber – und gegen die Zionisten ergreifen. Unverständlich bleibt, daß alle Welt sich für das Heimatrecht der Juden in Israel einsetzt. Von dem Heimatrecht der vertriebenen Deutschen wird nicht mehr gesprochen. Sicherlich ist den Juden viel Unrecht geschehen – auch besonders während des Krieges – keiner würde das bestreiten. Aber auch uns ist viel Unrecht widerfahren. Es wäre gut, wenn wir die bösen Taten nicht gegeneinander aufrechnen würden.

Ich habe sehr viele Zuschriften bekommen, die von den Greueltaten berichten, die an Deutschen begangen wurden – ich habe sie bewußt nicht veröffentlicht. Es kann keinen Frieden geben, wenn immer wieder nach Rache geschrieen wird. Wir müssen uns

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bemühen zu vergessen – auch wenn es manchen unter uns sehr schwer fallen wird. „Vergib uns unsere Schuld so wie wir vergeben unsern Schuldigern.“

Mein Erlebnisbericht hat nun tatsächlich Wunder erwirkt. Ich komme mir vor wie das Kind in dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ von Andersen, das sagt, was es sieht. Nun auf einmal werden viele Stimmen laut. Mein Bericht ist in vielen Tausend Exemplaren in alle Welt gegangen. Ich bekomme heute noch viele Briefe. Aber keiner hat sich gemeldet, der meinen Bericht widerlegt hat – und keiner hat sich gemeldet, der die Greueltaten von Auschwitz bestätigen kann. Meine Anschrift und meine Telefonnummer ist auch bei dieser Ausgabe wieder angegeben.

Doch da man mir nichts anhaben kann, versucht man nun Manfred Roeder zu belasten. Ich werde für „verrückt“ erklärt, so der Süddeutsche Rundfunk in seiner Sendung vom 2. Oktober 1973 um 21.00 Uhr. Diese Methode verfehlt ihre Wirkung nie. Doch einen Rechtsanwalt für verrückt zu erklären, ist nicht so einfach. Also wird Rechtsanwalt Roeder angeklagt. „Völkerverhetzung“, eine schwerwiegende Anklage, die Schlagzeilen für die Presse bringt. Ein Verschweigen ist nun nicht mehr möglich. Wir haben in ein Wespennest gestochen. Doch das Recht ist auf unserer Seite. Auch mit einem Verbot, einer Bestrafung oder sonstigen Sanktionen gegen uns, ist nun nichts mehr zu ändern. Sollten unsere Schriften in Deutschland auch verboten werden, dann werden sie im Ausland weiter gedruckt. Die ersten Übersetzungen sind in Kanada erschienen*. Der Wahrheit eine Gasse!

Natürlich war und ist es schwer, für Veröffentlichungen dieser Art einen Verleger zu finden. Dadurch wurde die Gründung des KRITIK-Verlages notwendig. Doch auch dieser Verlag kann nur bestehen, wenn es gelingt, die Berichte über Auschwitz, die kaum im Buchhandel ausliegen, die nicht im Titel- und Autorenverzeichnis der Buchhändler Vereinigung GmbH in Frankfurt aufgenommen wurden, zu verbreiten.


*) Englischsprachige Ausgabe der „Auschwitz-Lüge“ im Verlag: Ernst Zündel, 107 King St. East, TORONTO 110, Kanada, Ontario.

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1 Rechtsanwalt Roeder antwortet
(der Brief von Staatsanwalt Dr. Sommer wurde in der Nr. 23 der KRITIK veröffentlicht)

Sehr geehrter Herr Dr. Sommer,

ich bestätige Ihre Schreiben vom 19.7., 26.7. und 2.8. mit den Urteilsauszügen von Auschwitz, Belzec, Sobibor und Treblinka sowie Ablichtung des Koherr-Berichts. Es freut mich, daß Sie mir Gelegenheit geben, alle diese furchtbaren Verfahren wieder aufzurollen.

Aber nur keine jüdische Hast, wie man im Volksmund sagt. Schön eins nach dem andern. Ich werde natürlich mein Büro in ein Institut für Zeitgeschichte umwandeln müssen. Sie werden verstehen, daß das über eine normale Anwaltspraxis hinausgeht. Aber ich bin dazu bereit. Es wäre immerhin das erste Institut dieser Art, das sich bemühte, die Wahrheit zu fördern. Aus München kann man in dieser Hinsicht nur antideutsche Propaganda und oberflächliche Hinweise bekommen.

Zunächst bestehe ich also darauf, daß Sie mir das ganze Auschwitz-Urteil zusenden. Ich habe keine Lust, die von Ihnen herausgesuchten Brosamen allein zum Gegenstand des Verfahrens zu machen. Auch werde ich mir das Buch von Rückerl besorgen. Ob es dann Gegenstand des Verfahrens wird, werde ich danach entscheiden.

In der Zwischenzeit aber können Sie sich folgende Literatur auf dem Büchermarkt besorgen, die ich meinerseits zum Gegenstand des Verfahrens mache. Als erstes lege ich bei:

Heinz Roth, Warum werden wir Deutschen belogen? (1)
Im großen und ganzen zitiert er alle von mir benutzten Quellen.
Im einzelnen besonders:
Die von Roth herausgegebenen fünf Bücher, in der beigelegten Broschüre hinten aufgeführt. (2–6)
Aretz, Hexeneinmaleins einer Lüge (7) 1970
Laternser, Die andere Seite im Auschwitz-Prozeß 1966, (8)
Härtle, Freispruch für Deutschland 1965 (9)

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Friedrich Schlegel, Wir werden niemals schweigen (10)
dto., Das Unrecht am deutschen Volk (11)
dto., Die Befreiung nach 1945 (12)
Udo Walendy, Bild-Dokumente für die Geschichtsschreibung 1973 (13)
J. G. Burg, Schuld und Schicksal, 1962 (14)
Paul Rassinier, Die Lüge des Odysseus, 1964 (15)
Rassinier, Das Drama der Juden Europas (16)

Weitere Unterlagen bleiben selbstverständlich vorbehalten. Es wird ja, wie die Presse bereits schrieb, ein regelrechter neuer Auschwitz-Prozeß anrollen. Mir kann das nur recht sein, da es ja sonst keine Rechtsmittel mehr dagegen gibt. Es ist die Gelegenheit für das deutsche Volk, endlich ein Stückchen von der Wahrheit und der Ungeheuerlichkeit der Lüge zu erfahren.

Mir ist unklar, was der Kollege Kügler über Auschwitz aussagen will? War er als Häftling während des Krieges dort? Hat er Vergasungsanlagen in Betrieb gesehen? Dann wäre es immerhin der erste Augenzeuge dieser Todesmaschinerie. War er aber nur nach dem Krieg dort, dann können Sie auf seine Ladung getrost aus Kostenersparnis verzichten. Was jetzt dort zu sehen ist, ist genau so wenig beweiserheblich wie alles, was man in Dachau jetzt schaudernd bestaunen kann. Ich kenne zufällig die deutschen Kriegsgefangenen, die Dachau und auch Auschwitz als „Museum“ für deutsche Grausamkeit aufbauen mußten, in Dachau unter amerikanischer Knute, in Auschwitz unter polnischer. Beide Lager sahen vor Kriegsende völlig anders aus als heute.

Zum Auschwitz-Prozeß werde ich selbstverständlich erst Stellung nehmen, wenn das ganze Urteil vorliegt.

Zu Ihren Vorwürfen kann ich aber heute schon so viel sagen: Sie haben mich aus Böswilligkeit oder Oberflächlichkeit falsch zitiert. In Ihrer Beschuldigung vom 28.5.1973 geben Sie die Sätze aus dem Vorwort als Behauptungen von mir wieder. Das heißt, entweder wollen Sie böswillig ein Verfahren vom Zaun brechen mit falschen Zitaten, oder aber Sie machen sich genau dessen schuldig, was Sie mir dann später vorwerfen: nämlich leichtfertig,

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unter gröblicher Verletzung Ihrer Sorgfaltspflicht, falsche Zitate weiterzugeben. Denn die von Ihnen zitierten Sätze sind nicht meine Behauptungen, sondern es heißt: Nun stehen Zeugen auf und sagen: ... Und dann folgen die von Ihnen zitierten Sätze. Meine eigenen Ausführungen gehen dann im nächsten Absatz weiter: Jeder Angeklagte ist froh ... Und dann weise ich auf das seelische Problem hin, daß das deutsche Volk vielfach schuldig sein will und diesen Schuldkomplex geradezu verteidigt. Und ich sage auf Seite 13 ausdrücklich, daß hier der wahre Grund für die Veröffentlichung der Broschüre liege, nämlich diese seelische Krankheit des deutschen Volkes aufzuspüren und zu erklären. Für jeden einigermaßen aufgeschlossenen und unabhängigen Leser wird klar, daß es zutiefst um ein Glaubensproblem, um ein religiöses Problem geht, das berühmte Problem des Hiob. Daß die von mir pauschal zitierten Zeugen nur dazu dienen, dieses Problem anzusprechen, haben Sie wiederum böswillig oder oberflächlich unterschlagen.

Sie werfen mir gröbliche Verletzung meiner Sorgfaltspflicht vor. Woher wissen Sie denn, wie sorgfältig ich Herrn Christophersen geprüft habe? Wahrscheinlich sehr viel gewissenhafter als die Richter die Belastungszeugen im Auschwitz-Prozeß geprüft haben. Prüfen Sie doch Herrn Christophersen erst einmal selbst auf seine Glaubwürdigkeit! Dieser Zeuge hat zu fast allen andern Zeugen den Vorzug, daß er hier lebt und jederzeit zu sprechen ist, ganz im Gegensatz zu allen ausländischen Zeugen des Prozesses.

Erst wenn Sie mir nachweisen können, daß Christophersen unglaubwürdig ist, erst dann wären Sie berechtigt, so eine dreiste Behauptung wie in Ihrem Schreiben vom 2. 7. aufzustellen. Dutzende von unglaubwürdigen und lügenhaften Zeugen, wie sie von Laternser gekennzeichnet worden sind, heben noch lange nicht einen glaubwürdigen aus dem Sattel. Oder wollen Sie hier mit der Masse der Zahlen operieren, statt mit gewissenhafter Prüfung des Einzelfalles? Ich werde Christophersen anregen, ein entsprechendes Beleidigungsverfahren gegen Sie einzuleiten, Sie bezichtigen ihn immerhin der Lüge. Zunächst also beantrage ich, daß der Zeuge Christophersen im

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Vorverfahren geladen und auf seine Glaubwürdigkeit geprüft wird. Dieser Zeuge hat vor allem noch den Vorzug, den kein anderer der Auschwitz-Zeugen hatte, nämlich daß er als Unabhängiger in Auschwitz war, weder als Häftling, der dazu neigt, die Leiden zu dramatisieren, noch als Bewacher, der etwas verheimlichen oder beschönigen will.

Warum hat Christophersen wohl den sehr viel gefährlicheren Weg gewählt, wenn er Sensation machen wollte? Warum nicht mit neuen Einzelheiten über KZ-Greuel aufwarten? Viele Zeitungen oder Zeitschriften hätten es gedruckt, wie kürzlich die Greuel-Lüge über zwei angeblich neue „Vernichtungslager“ bei Gardelegen. Mir liegt zufällig der Bericht des Rates der Stadt Gardelegen vor, wonach es dort niemals ein KZ gegeben hat. Beim Transport von Häftlingen mit der Eisenbahn auf der Flucht vor den Russen sollen dort einige Tausend umgekommen sein. Und sogar dieser Bericht stützt sich nur auf die Aussage eines Kommunisten, der angeblich entkommen sein will.

Es darf also hemmungslos gegen Deutschland weitergelogen und erfunden werden, aber wenn sich jemand dagegen stemmt und mit glaubwürdigen Zeugen aufwartet, so wird ihm die Ehre abgeschnitten, man organisiert ein weltweites Kesseltreiben gegen ihn, und versucht hin beruflich und wirtschaftlich zu ruinieren. Deshalb sage ich Ihnen hiermit: nicht meine Ehre oder Würde als Anwalt steht auf dem Spiel, sondern Ihre eigene und die der ganzen deutschen Justiz sowie der Anwaltschaft. Daß Sie es überhaupt wagen konnten, ein bzw. zwei Verfahren gegen mich einzuleiten, ist ein weiteres Symptom für die tiefe seelische Krankheit des deutschen Volkes, das sich nicht genug tun kann in Selbstbesudelung, daß dem Ausland fast schlecht wird vor Ekel. Oder können Sie sich vorstellen, daß ein Russe vor Gericht käme, wenn er versuchte, die Schuld an dem Verbrechen von Katyn zu bestreiten und sich auf die Suche nach Zeugen machte. Wahrscheinlich würde er einen Orden bekommen. Dasselbe gelte wohl für einen Israeli, der sich daran machte, die Greuel an arabischen Kriegsgefangenen im 6-Tage-Krieg zu untersuchen und zu rechtfertigen.

Daß es hier um kein Verfahren geht, um Wahrheit und Recht zum

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Sieg zu verhelfen, sondern um einen organisierten Haß- und Rachefeldzug, mit dem Ziel, einen unabhängigen Anwalt auszuschalten, der es wagt, sich nicht dem Terror der „gesicherten zeitgeschichtlichen Erkenntnisse“ zu beugen, geht aus der Pressekampagne hervor, die jetzt losgebrochen ist. Oder haben Sie eine andere Erklärung?

Bereits im Mai habe ich an alle größten deutschen Zeitungen die Auschwitz-Broschüre zur Besprechung geschickt. Es erfolgte nicht eine einzige Reaktion. Alles wartete auf Anweisungen vom „Gauleiter“ und „Reichspressezar“ Simon Wiesenthal. Erst als dieser Hexenjäger das Startzeichen gegeben hatte, wütete die Jüdische Wochenzeitung los. Dann folgte alles Schlag auf Schlag. Auch Sie haben nur auf Wiesenthals Weisungen hin die Verfahren eingeleitet. Und damit eine grandiose Abhängigkeit von ausländischen antideutschen Gruppen bewiesen. Derselbe Vorgang in einem andern Land ist völlig unvorstellbar. Hier stehen also Würde und Ansehen der ganzen deutschen Justiz auf dem Spiel. Sie müssen erst mal beweisen, daß Sie nicht willfähriges Werkzeug in der Hand zionistischer Fanatiker sind.

Die gesteuerte Pressekampagne legt immerhin den Schluß nahe, daß Henry Ford nicht ganz unrecht hatte, als er im „Internationalen Juden“ nachwies, daß die ganze Presse von Juden gesteuert wird. Wahrscheinlich bewege ich mich mit dieser simplen Feststellung schon wieder am Grad der Volksverhetzung.

Dieser ominöse Paragraph ist vielleicht das Schandbarste, was die Nachkriegsjustiz ausgebrütet hat. Es ist als völlig willkürliches Terrorinstrument anwendbar und nur dem Tatbestand zu vergleichen, daß man für einen Hitler-Witz vor den Volksgerichtshof kommen konnte. Diese Praxis veranlaßte den wahrheitsliebenden Großrabbiner Dr. Goldstein zu dem Ausspruch: „Darf denn in diesem Land ein Unbeschnittener nicht mehr frei atmen?“ Wegen seiner konsequenten Haltung auf Versöhnung und nicht auf Rache und „Wiedergutmachung“ wurde er von fanatischen Rassegenossen auf der Straße in Berlin niedergeschlagen und ist bald darauf gestorben.

Wieso muß ich in einer kurzen Broschüre Belege angeben für die Behauptung, daß die Vergasung eine längst widerlegte Greuel-

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lüge sei, ganz abgesehen davon, daß ich dieses wörtliche Zitat in meinem Vorwort nicht finde, wenn es einen Wald von Literatur gibt, der diese Behauptung stützt. Natürlich muß man dann andere Bücher lesen als die von Rückerl herausgegebenen. Aber der Sorgfaltspflicht eines Staatsanwalts wäre das immerhin zuzumuten.

Schließlich der Vorwurf, ich hätte durch die Hinzufügung meiner Berufsbezeichnung dem Anwaltstand schwersten Schaden zugefügt. Daß die ganze Anwaltschaft Ihre merkwürdige Meinung nicht teilt, beweisen die Zuschriften aus Kollegenkreisen. Der Hauptgrund, warum ich es tun mußte, wenn die Schrift überhaupt einen Sinn haben sollte, ist folgender: Er liegt in der Würdelosigkeit und Unglaubwürdigkeit von Parlament, Regierung und Justiz. Die Bevölkerung kann kein Vertrauen mehr haben an einen Staat, der gar nicht schnell genug laufen kann, um deutsche Interessen preiszugeben und auf jedes Husten der Weltpresse achtet.

Der erste Akt eines souveränen Staates hätte sein müssen, sofort alle Verfolgungen von sog. Kriegsverbrechen einzustellen, wie es in jedem anderen Land der Fall war. Das hätte schon die einfache Forderung der Gleichheit und Würde verlangt. Stattdessen haben wir die Verjährung abgeschafft oder verlängert, reisen in aller Herren Feindländer herum, um Anklagematerial gegen Deutsche zu suchen. Predigen Versöhnung gegen andere Völker und Haß und Rache gegen das eigene.

Da ein Anwalt ein unabhängiges Organ der Rechtspflege ist – im Gegensatz zum Staatsanwalt – wurde es Zeit, daß jemand in die Bresche sprang. Durch die Rachejustiz der Sieger und die entsprechenden Gesetze hatte die Justiz in politischen Dingen jeden Rest Glaubwürdigkeit eingebüßt. Es fing an mit Nürnberg: einer der Hauptankläger war ein gewisser Dr. Robert Kempner, der m. W. bis heute nicht die Vorwürfe in der Presse widerlegt hat, daß er in den Kriegsverbrecherprozessen meineidige Belastungsaussagen erpreßt hat mit Morddrohungen. Ich lege einen entsprechenden Artikel bei und erwarte, daß Sie augenblicklich ein Ehrengerichtsverfahren gegen diesen Herrn einleiten, da er mittlerweile Anwalt ist, sofern er diese Vorwürfe nicht glaubwürdig widerlegen kann. Hier läge ein wirklicher Schandfleck für

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die deutsche Anwaltschaft vor, wenn sie einen solchen Super-Freisler in ihren Reihen duldete. Immerhin muß ich davon ausgehen, daß die Vorwürfe stimmen, da die Anwaltskammer auf zweimalige Nachfrage mir keine Antwort gegeben hat. Oder liegt das vielleicht nur daran, daß Herr Kempner zu den Beschnittenen gehört?

Dann folgten die KZ-Prozesse. Wissen Sie etwas von Entlastungszeugen? Das Kronbeispiel war Rassinier, der die meisten KZ kennengelernt hatte als Häftling, aber immer wieder bestätigte, daß es keine Vergasungsanlagen gegeben hätte. Er wollte zum Auschwitzprozeß kommen. Aber die um objektive Klärung bemühte Bundesregierung gab ihm keine Einreisegenehmigung. Aber jeder in Polen vom Auswärtigen Amt abgerichtete Kommunist und Berufszeuge durfte auf unsere Kosten herkommen, (s. Laternser.) Ist das noch mit der Würde der Justiz vereinbar? Ich glaube, Sie sitzen hier auf der Anklagebank, nicht ich.

Da Sie ja immer nur die eine, und nicht die andere Seite der Prozesse, die Laternser beschreibt, kennen, ist Ihnen wahrscheinlich auch nicht bekannt, daß Entlastungszeugen, die trotz aller übergeordneten Regie doch manchmal auftauchten, vor allem aus USA, vor und während des Prozesses bedroht und erpreßt wurden. Es ist überhaupt eine Schande, daß ausländische Zeugen auftreten durften, die sich sofort wieder verflüchtigen konnten und jeder Konsequenz entziehen konnten, ganz gleich, in welche Widersprüche sie sich verwickelten. Auch die Tatsache, daß einer der „Zeugen“, den Mord, den er einem Angeklagten anlasten wollte, selber begangen hatte, führte zu keiner Konsequenz des Richters!

Im sächsischen Landrecht gab es daher die sehr sinnvolle Bestimmung, daß ausländische Zeugen vor Gericht nicht auftreten konnten. Aber soviel Weisheit wäre in der Bundesrepublik zu viel verlangt, dann wären nämlich sämtliche sog. Kriegsverbrecher-und KZ-Prozesse geplatzt.

Vielleicht ist Ihnen aber trotz einseitiger Information erinnerlich, daß der Auschwitz-Prozeß um Jahre hinausgezögert werden sollte, weil der Kronzeuge, der Kommandant Baer, partout nicht dazu zu bewegen war, Vergasungsanlagen zuzugeben. Es gab

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keine. Dabei blieb er. Das war sein Verhängnis. Denn obwohl er sich bester Gesundheit erfreute, war er eines Morgens tot in seiner Zelle, so ähnlich wie der mysteriöse Gerstein, der andere Kronzeuge. Bei der Untersuchung von Baer ergab sich, daß die Beibringung von Gift nicht ausgeschlossen werden konnte. Jetzt plötzlich konnte der Prozeß sofort beginnen. Das Hindernis war beseitigt, was alles als Farce hätte hinstellen können. Nun konnten Belastungszeugen aufmarschieren noch und noch. Der, der sie widerlegt hätte, war tot, und die anderen zitterten angesichts seines Schicksals um ihr Leben. Oder glauben Sie, daß jetzt noch ein anderer Angeklagter die Vergasung bestritten hätte, wenn ihm klar war, daß er dann das Schicksal Baers teilen könnte? Da die Massenvernichtungsanlagen nun einmal zur alliierten Kriegspropaganda gehörten, mußten sie jetzt auf Biegen und Brechen nachgewiesen werden.

Der Hauptangeklagte Mulka hat Vergasungen zugegeben. Nun kenne ich zufällig den Zeugen, der vor dem Prozeß 20mal mit Mulka gesprochen hat. Niemals war da von Vergasungen die Rede, obwohl alle Einzelheiten des Lagers erörtert wurden. Plötzlich, als der Zeuge, den ich im Verfahren beibringen werde, den Sachverhalt vor der Presse bekanntgeben wollte, erklärte Mulka plötzlich, daß es Vergasungen gegeben hätte. Auf die erstaunte Frage des Zeugen erklärte er, er unterschreibe doch nicht sein eigenes Todesurteil, wenn er der Wahrheit gemäß die Existenz von Vergasungsanlagen abstreite. Er hatte ja Baer vor Augen. Allen Angeklagten blieb gar nichts anderes übrig, als die Greuel – wie von der Regie gewünscht – zuzugeben, aber ihre eigene Mitwirkung auf ein Minimum zu beschränken.

Von Christophersen wußte ich ein weiteres: daß noch viele Häftlinge und SS-Leute lebten, die alles bestätigen könnten, was er gesagt hatte. Aber alle hätten Angst auf Grund der westdeutschen Praxis. Ich kenne die verantwortlichen deutschen Kriegsgefangenen, die nach dem Krieg Auschwitz in der heutigen Form aufbauen mußten. Sofort nach dem Krieg bzw. nach ihrer Entlassung waren sie bereit, alles den deutschen Gerichten zu Protokoll zu geben. Kein deutsches Gericht war interessiert. Heute zittern diese Zeugen um ihr Leben, wenn sie alles öffentlich sagen soll-

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ten aus Angst, die Bundesregierung würde sie an Polen ausliefern.

Mit anderen Worten, dieser Staat, der souverän sein will, genießt keinerlei Vertrauen bei seinen Bürgern. Ebensowenig die Gerichte. Herr Dr. Sommer, ändern Sie diesen erbärmlichen Zustand widerlicher Auslandsunterwürfigkeit, beweisen Sie, daß Sie als deutscher Staatsanwalt zuerst deutsche Interessen wahrnehmen. Machen Sie die Justiz wieder glaubwürdig, dann werden genügend Entlastungszeugen auftreten und alles von Christophersen öffentlich bestätigen. Bei mir haben sich genügend gemeldet auf Grund der Veröffentlichung der Auschwitz-Lüge. Das allein rechtfertigt meine Berufsbezeichnung im Vorwort. Die Zeugen können zu mir kommen, weil ich als Anwalt zur Verschwiegenheit verpflichtet bin. Bei mir fühlen sich die Zeugen anscheinend sicherer als in den Armen der westdeutschen Justiz!

Quo usque tandem, wie lange noch wollen Sie gegen Ihr eigenes Volk wüten, Herr Staatsanwalt? Gehen Sie gegen Wiesenthal und Galinski vor. Hier ist übelste Volksverhetzung! Und ich stelle ausdrücklich Strafanzeige gegen diese beiden Herren, die weiter mit ihren Lügen das Volk vergiften und vor allem die Jugend gegen die Väter aufhetzen. Solange Sie das dulden und gegen mich vorgehen, sind Sie kein deutscher Staatsanwalt, sondern ein Werkzeug antideutscher Hetzer.

Wohl keiner ist der Lüge von den 6 Millionen so auf den Grund gegangen wie Rassinier. Er stellt fest: „Jedesmal seit 15 Jahren, wenn man mir einen Zeugen benannte, der behauptete, selbst den Vergasungen beigewohnt zu haben, fuhr ich unverzüglich hin. Und jedesmal ergab sich das gleiche: daß er es zwar selbst nicht gesehen habe, aber daß ein guter, leider verstorbener Freund, ihm die Sache erzählt habe. Ich habe auf diese Weise Tausende von Kilometern quer durch Europa zurückgelegt.“ Das wird man von Ihnen wohl nicht behaupten können, Herr Staatsanwalt. Herrn Rassinier werden wir Deutschen in besseren Zeiten einmal ein Denkmal bauen, Ihnen gewiß nicht.

Die Mär von den 6 Millionen bezeichnet Rassinier als den „tragischsten und makabersten Betrug aller Zeiten“.

Zur Zahl der unschuldig umgekommenen Juden schreibt Dr.

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Scheidl, daß es sich „maximal etwa (um) 60.000 (sechzigtausend) – zum weitaus überwiegenden Teil nicht von Deutschen, sondern von ihren östlichen Wirtsvölkern ermordeter Juden“ handelt. (Roth-Broschüre S. 46.)

Der für die Verwaltung aller KZ verantwortliche Leiter, der in Landsberg hingerichtet wurde, erklärte, es habe in allen KZ von 1933–1945 insgesamt 200.000 Internierte gegeben, und nicht Millionen, wie die Schwätzer Niemöller und Kogon behaupten; und er fügt hinzu „sapienti sat“. Dem Verständigen genügt dieser Hinweis! Übrigens dürften diese Zahlen durch den Korherr-Bericht bestätigt werden, wonach in allen KL an Juden überhaupt interniert waren 73.417, wovon 36.943 entlassen (jawohl: entlassen!) und 27.347 gestorben seien.

Was soll also dieser ganze schändliche Rummel der Verfahren gegen mich bei diesen überwältigenden Beweisen, daß ich gewissenhaft, wohlüberlegt und verantwortlich als deutscher Rechtsanwalt gehandelt habe. Was man von den Justizbehörden auf Grund der KL-Prozesse nicht sagen kann. Wenn man die Pressehetze der letzten Tage verfolgt, kommt man zu einem zwingenden Schluß: diese Verfahren sollen einen unabhängigen Streiter für die Wahrheit und für Deutschlands Interessen mundtot machen. Presse, Rundfunk und Landtag schäumen von „faschistischen Zitaten“, ohne die Kernsätze meines Vorworts zu bringen, geschweige denn das ganze Vorwort. Dann könnte sich nämlich die Bevölkerung selber ein Bild machen, aber gerade das soll ja verhindert werden. Die „Wahrheit“ darf nur nach sprachlicher Regelung von oben geträufelt werden. Wo hier Volksverhetzung liegt, dürfte wohl klar sein, dafür zeugen die Beschimpfungen und Morddrohungen, die ich seit Einleitung Ihres Verfahrens und der Pressekampagne bekomme. Und die nächtlichen Terroranrufe. Das muß man natürlich hinnehmen, nur Galinski und Wiesenthal brauchen es nicht hinzunehmen, daß man ihre Lügen ankratzt. Und Sie sind ein Teil dieser Haß- und Hetzkampagne.

Wohlan denn, machen Sie mich zum Märtyrer für Deutschlands gerechte Sache. Und machen Sie sich zum Schergen zionistischer Interessen. Ist denn die Bundesrepublik eine jüdische Kolonie? Dem Recht nach ja, denn Juden genießen heute Sonderrechte bei

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uns, wie sie die Engländer in Indien hatten. Die Einheimischen gelten nichts, die fremden Herren alles.

Merken Sie denn gar nicht, daß Sie geradezu einen neuen Antisemitismus herbeizwingen, den es in Deutschland noch nie gegeben hat. Oder ist das vielleicht gerade die Absicht von Wiesenthal und Galinski und den eingeleiteten Verfahren?

Daß es auch Ihnen nur um die Vernichtung meiner beruflichen Existenz zu tun ist, beweist allein die Tatsache, daß Sie ein Ehrengerichts- und ein Strafverfahren eingeleitet haben. In beiden Verfahren muß derselbe Vorwurf geprüft werden. Wenn es Ihnen wirklich um die Wahrheit ginge, hätten Sie in aller Ruhe in einem Verfahren alle Vorwürfe prüfen können. Vor allem hätten Sie längst den Zeugen Christophersen prüfen können. Mein Kronzeuge ist immerhin nachprüfbar, ganz im Gegensatz zu Ihren ehrenwerten Zeugen vom Auschwitzprozeß. Alle sind wieder abgedampft. Von vielen weiß man nicht einmal, ob ihre Personalien stimmen. Nachprüfen kann man nichts.

Also: ich beantrage und verlange die Prüfung des Zeugen Christophersen in meinem Vorverfahren und die Gegenüberstellung mit einem Augenzeugen, der Vergasungsanlagen in Auschwitz gesehen haben will. Danach sehen wir weiter. Wenn Sie nicht darauf eingehen, ist Ihre Absicht, Volksverhetzung zu treiben, klar. Dann sind Sie an der Wahrheit nicht interessiert. Die anderen Verfahren können wir später aufrollen. Meine Broschüre heißt nun mal „Die Auschwitzlüge“. Ich sehe der Entwicklung gelassen entgegen, denn mundtot machen können Sie die BÜRGERINITIATIVE nicht mehr, das ist zu spät. Dazu ist sie bereits ein zu mächtiger Faktor. Auch über die Prüfung der Gemeinnützigkeit von Finanz-Deutschen und Freunden aus aller Welt, einschließlich anständiger Juden, die BÜRGERINITIATIVE unterstützen und vorwärtstragen.

Indem Sie angeblich die Schrecken der Vergangenheit verfolgen, tun Sie nichts anderes, als selber Angst und Schrecken im Namen der Menschlichkeit und Demokratie um sich zu verbreiten gegen jeden, der Ihre vorgefertigte zeitgeschichtliche Meinung nicht teilt. Ist Ihnen die Lächerlichkeit dieses Arguments nicht selber aufgefallen: einem Anwalt vorzuwerfen als ehrenrührig,

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daß er die vom Zeitgeist genehmigte Version der zeitgeschichtlichen Forschung nicht respektiere. Habe ich meinen Eid auf die Verfassung geleistet oder auf die „Forschungsergebnisse“ von Instituten oder die Ergebnisse von Prozessen? Wozu sind Anwälte überhaupt da, wenn sie an die Ergebnisse der Prozesse gebunden sind wie an einen heiligen Eid? Wiederaufnahmeverfahren darf es dann nach Ihren zeitgeschichtlichen Erkenntnissen und Vorstellungen von der Berufsehre eines Anwalts überhaupt nicht mehr geben?

Ihre Auffassung von Anwaltspflichten erinnert stark an sowjetische Vorstellungen.

Ich nehme an, daß Sie auch einige Zeit brauchen, um sich in die Bücher einzuarbeiten, die ich angegeben habe. Eine abschließende Stellungnahme zu Ihren Vorwürfen behalte ich mir darum vor, wenn das ganze Auschwitz-Urteil in meinen Händen ist und Sie zu den angegebenen Büchern Stellung genommen haben. Selbstverständlich werde ich auch dieses ganze Verfahren öffentlich durchführen. Die Presse hat bereits zu großen Anteil genommen.

In dem Korherr-Bericht findet sich übrigens eine großartige Bestätigung, daß von einem statistischen Nachweis 2 1/2 Millionen ermordeter Juden nicht die Rede sein kann. Auf Seite 5 des umfangreichen Berichts heißt es im 1. Abs., „das würde zusammen im gesamtdeutschen Raum (ohne die besetzten Ostgebiete) Ende 1939 eine Gesamtzahl der Juden von etwa 2,5 Millionen ergeben“. Es ist mir unerfindlich, aus welcher Stelle des Berichts Ihr Kollege Rückerl den Nachweis für 2 1/2 Millionen Ermordete nimmt.

Daß unter „Endlösung der Judenfrage“ niemals „Vernichtung“, sondern immer nur „Umsiedlung“ bzw. „Ausweisung“ verstanden wurde, hat auch das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil v. 26. 10. 72 (III C 57/71) bestätigt, indem es die Vortragsnotiz des Unterstaatssekretärs Luther vom 30. Dez. 41 zitiert, in der es heißt: „Nach Ausführung des Entschlusses des Führers, daß am Ende des Krieges sämtliche Juden Europa werden verlassen müssen...“

Wo bleibt der Mordbefehl? Legen Sie ihn doch vor! Alle Historiker

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warten darauf. Und Sie wagen es, mir ein Verfahren wegen Volksverhetzung anzuhängen, nur weil ich darauf hinweise, daß es einfach keinen Befehl zur Ausrottung der Juden gibt.

Damit wird offenbar, zu was der schändlichste Paragraph im ganzen Strafgesetzbuch, § 130 (Volksverhetzung), überhaupt existiert: Es ist ein Terrorinstrument zur Unterdrückung der Wahrheit. Denn unter diesen Paragraphen fallen ja nicht etwa unwahre Behauptungen, sondern nach der Praxis des BGH gerade wahre Behauptungen, die bestimmten Minderheiten nicht passen. Und dieser Paragraph wird nur angewandt zur Aufrechterhaltung der Sonderrechte der Juden, jetzt auch der Fremdarbeiter gegen das gesamte deutsche Volk. Wenn es jemals einen Knebelungsparagraphen zur Unterdrückung der Wahrheit und des eigenen Volkes gegeben hat, dann ist es dieses Schandinstrument. Denn bekanntlich wird er niemals zum Schutz des eigenen Volkes gegen Diffamierungen von anderer Seite angewandt.

Das zwingt zu der Schlußfolgerung, daß man nach dem Krieg einen perfekten Terrorapparat errichten wollte. Bekanntlich hat sich das deutsche Volk in der Reichstagswahl vom 29. März 1936 mit 98,73% zu einer Regierung unter Adolf Hitler bekannt. Und niemand wurde von der Gestapo zur Wahl gezwungen. Die Wahlbeteiligung betrug 98,45%. Wenn ich also tatsächlich etwas sagen sollte, was dieser „faschistischen“ Epoche entspricht, so, würde ich nichts anderes sagen, als was 98,74% aller Deutschen freiwillig sagten und wollten. Damit beleidigt jeder, der diese Epoche verunglimpft, das deutsche Volk. Außerdem beleidigt er meine Eltern, die auch zu diesen Deutschen gehörten und bessere Vorbilder waren, als was sich heute in den Parteien tummelt. Ich werde solche Beleidigungen nicht mehr hinnehmen.

§130 ist also das Werkzeug einer wahrheitsfeindlichen antideutschen Gesinnung. Es werden Zeiten kommen, wo alle, die an seiner Entstehung und Auslegung mitgearbeitet haben, zur Rechenschaft gezogen werden. Das deutsche Volk ist zu intelligent, um sich ewig unterdrücken und für dumm verkaufen zu lassen.

Hochachtungsvoll
Manfred Roeder (Rechtsanwalt)

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2 Zeugen unerwünscht
Staatsanwalt hält Beweise für ausreichend

Staatsanwaltschaft
bei dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main
– EV 24/73 –

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt!

Auf Ihre Einlassungsschrift vom 27.8.1973 teile ich mit:

1) Das von Ihnen auf Seite 2 zitierte Schreiben vom 28.5.1973 war nicht an Sie, sondern an die Rechtsanwaltskammer in Frankfurt (M.) gerichtet. Was ich Ihnen als standeswidriges Verhalten vorwerfe, wollen Sie bitte meinem Schreiben an Sie vom 2.7.1973 entnehmen.

2) Diesem Schreiben vom 2.7.1973 können Sie entnehmen, daß Gegenstand des ehrengerichtlichen Verfahrens der Inhalt des von Ihnen verfaßten Vorworts zu der Schrift „Die Auschwitz-Lüge“ sein wird, und nichts anderes. Sie irren, wenn Sie glauben, die Ehrengerichtsverhandlung könne Ihnen Gelegenheit geben, das Auschwitz-Verfahren und andere NS-Prozesse „aufzurollen“. Ich habe Ihnen Auszüge aus 4 bekannten NS-Urteilen übersandt (und werde die gleichen Auszüge auch dem Ehrengericht vorlegen), um darzutun, mit welchen Beweismitteln dort die Feststellungen über die Vergasung der Juden in den Lagern Auschwitz, Treblinka, Belzek und Sobibor bewiesen worden sind. Das war erforderlich, weil Sie zu Unrecht behauptet haben, diese Feststellungen beruhten auf der Anhörung meineidiger Zeugen und auf der Verlesung gefälschter Urkunden.

Sie haben Gelegenheit gehabt, mitzuteilen, auf welche der in den Auszügen erwähnten Beweismittel diese Ihre Behauptungen zutreffen sollen. Sie haben davon keinen Gebrauch gemacht. Ich habe nach der Lektüre Ihrer Einlassungsschrift den Eindruck, daß Sie die Ihnen übersandten Auszüge nicht einmal gelesen haben.

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3) Der sonstige Inhalt der Ihnen mitgeteilten Urteile interessiert im Rahmen des vorliegenden Ehrengerichtsverfahrens nicht, weil es eben nicht um diese Urteile, sondern um den Inhalt Ihres Vorworts geht.

Darum lehne ich es ab, Ihnen das vollständige Auschwitz-Urteil vor Abschluß der Ermittlungen zu übersenden. Ich lehne es auch ab, Herrn Christophersen zu vernehmen. Dessen Glaubwürdigkeit steht nicht zur Diskussion. Die – objektive – Unrichtigkeit der auf Vergasungen bezogenen Ausführungen in seinem Bericht ist – leider – eine feststehende Tatsache. Wenn Herr Christophersen, der ja nur im Nebenlager Raisko – nicht im Hauptlager Auschwitz/Birkenau – tätig war, von den Vergasungen nichts bemerkt haben will, so ist das seine Sache. Die objektiv feststehenden Tatsachen der Juden-Vergasungen kann er sowieso nicht widerlegen. Darum kommt es auf seine Vernehmung nicht an.

Ebensowenig kommt es auf den Inhalt der von Ihnen zitierten Schriften an. Auch die von mir angeführte, von meinem Kollegen Dr. Rückerl herausgegebene Schrift benötige ich nicht etwa zum Beweise Ihres Inhalts. Ihre Existenz soll lediglich dartun, daß es auch Ihnen möglich war, sich objektiv über die Art und Weise der Beweisführung in NS-Prozessen zu informieren.

Die einzigen wirklich beweiserheblichen Beweismittel mit unmittelbarem Bezug auf die Ihnen vorzuwerfende Standeswidrigkeit sind das Vorwort zur „Auschwitz-Lüge“ und Ihr Geständnis, es verfaßt zu haben. Diese Beweismittel halte ich für ausreichend. Ich schließe daher die Ermittlungen erneut ab.

Ich stelle Ihnen anheim, bis zum 25.9.1973 zu erklären, ob einzelne Beweiserhebungen beantragt oder Einwendungen gegen die Einreichung der Anschuldigungsschrift vorgebracht werden (§ 169 a StPO i. V. m. § 117 b BRAO).

Mit gleicher Post lasse ich die Hauptakte und die 4 vollständigen Abschriften der Urteile, aus denen ich Ihnen die für das Verfahren allein bedeutsamen Auszüge bereits mitgeteilt habe, dem Amtsgericht Bensheim zugehen. Die Akte und die Urteile stehen Ihnen

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dort zur Einsichtnahme, auf Ihren Wunsch auch zur Mitnahme ins Büro auf begrenzte Zeit zur Verfügung.

Hochachtungsvoll
Dr. Sommer

3 Das deutsche Volk von seiner „Kollektivschuld“ zu verteidigen ist nicht erwünscht

An das
Ehrengericht für den Bezirk
der Rechtsanwaltkammer
6 Frankfurt/Main


Staatsanwaltschaft
bei dem Oberlandgericht Frankfurt
EV 24/73

  2867/2251 25. 9. 73

ANSCHULDIGUNGSSCHRIFT

Der Rechtsanwalt

Manfred Roeder,
geboren am 6.2.1929 in Berlin
Kanzlei in Bensheim, Roonstr. 8
Deutscher, verheiratet, 4 Kinder
im Alter von 1–8 Jahren, als Rechtsanwalt
erstmals zugelassen in Berlin durch Erlaß
vom 23.1.1967, neue lokale Zulassung
Landgericht Darmstadt durch Verfügung
des Präsidenten beim Landgericht Darmstadt
vom 6.5.1971

Wahlverteidiger: Rechtsanwalt Eberhard Engelhardt
85 Nürnberg
Marienplatz 4 (Zust. Volm. Bl. 119 d. A.)
wird angeschuldigt,
in Bensheim im Jahre 1973 sich außerhalb des Anwaltberufes der Achtung und des Vertrauens, welche die Stellung des Rechts-

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anwaltes erfordert, nicht würdig erwiesen zu haben, und zwar durch ein Verhalten, das in besonderem Maße geeignet ist, Achtung und Vertrauen in einer für das Ansehen der Rechtsanwaltschaft bedeutsamen Weise zu beeinträchtigen.

In einem von ihm selbst verfaßten „Vorwort von Rechtsanwalt Manfred Roeder“ zu einer Schrift „Die Auschwitz-Lüge“ von Thies Christophersen finden sich u. a. folgende Sätze:

„Alle Schulen verbreiten weiterhin die Greuel-Lügen über die KZ.“

„Welches Interesse kann Ministerpräsident Osswald daran haben, solche Lügen gegen Deutschland zu beschirmen? Unsere ganze Schuljugend wird mit diesen Lügen über ihre Väter vergiftet...“

„Es gibt kein ernst zu nehmendes Dokument, das die Gesamtverluste der jüdischen Bevölkerung im letzten Krieg höher als mit 200.000 bewertet.“

„Und dennoch hallt die Welt wider von Gezeter wegen der toten Juden.“

„Jeder anständige Jude wird unsere Suche nach der Wahrheit und deshalb diese Schrift begrüßen.“

„Plötzlich stehen nun Zeugen auf und sagen: das ist gar nicht wahr! Deutschland hat den Krieg weder gewollt noch angefangen, sondern ist von seinen Todfeinden hineingezwungen worden. Hitler wollte gar nicht die Juden umbringen und hat niemals einen Befehl zur Ausrottung gegeben, auch nicht zur Ausrottung anderer Völker. Es gab keine Vergasungsanlagen. Das sind alles Erfindungen krankhafter Hirne. Fast sämtliche Kriegsverbrecherprozesse und KZ-Prozesse sind mit meineidigen Zeugen und gefälschten Dokumenten geführt worden.“

Der Rechtsanwalt hat dadurch bei der außerberuflichen Ausübung schriftstellerischer Tätigkeit das Gebot der Sachlichkeit und Würde verletzt.

Standesrechtliche Verfehlungen gem. §§ 43, 113 BRAO i. Vbdg. mit §§ 1, 2 der Grundsätze des anwaltlichen Standesrechts, festgestellt von der Bundesrechtsanwaltskammer am 3. Mai 1963.

(Es folgen noch 22 Seiten mit einem Juristen-Kauderwelsch, deren Wiedergabe auch aus Raumgründen nicht möglich ist.)

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4 Roeder an Dr. Sommer:
Wo ist der Befehl zur Ausrottung der Juden?

An die Staatsanwaltschaft beim OLG
6 Frankfurt 1, Postfach 2152

den 28.9.1973

Betr.: EV 24/73

Sehr geehrter Herr Oberstaatsanwalt Dr. Sommer,

mein Verteidiger arbeitet noch an einem umfangreichen Schriftsatz, den er voraussichtlich Ende nächster Woche fertig haben wird. Danach werde ich evtl. Ergänzungen nachreichen und weitere Zeugen benennen.

Jede Woche melden sich neue Augenzeugen bei mir, die alle die Aussagen von Christophersen bestätigen. Noch nicht ein Augenzeuge hat sich aber bei mir gemeldet, der mit eigenen Augen eine Vergasungsanlage gesehen hätte. Ich erwäge deshalb, eine Anzeige aufzugeben, um endlich einmal einen lebenden deutschen Augenzeugen zu ermitteln, der eine Vergasungsanlage in einem deutschen KL in Betrieb gesehen hat.

Von einem Abschluß der Ermittlungen kann unter diesen Umständen gar keine Rede sein. Die Ermittlungen über die wirklichen Geschehnisse in Auschwitz fangen jetzt erst an!

Schon jetzt aber kann gesagt werden: die von Ihnen übersandten Auszüge des Auschwitzurteils bestätigen voll und ganz meine im Vorwort der Auschwitz-Lüge zitierten Zeugenaussagen:

1.  Ein Befehl Hitlers zur Tötung des jüdischen Volkes liegt nicht vor. Ein solcher Befehl wird lediglich aus Vermutungen konstruiert (S. 78 des Urteils).

2.  Die Endlösung der Judenfrage ist nach Hitlers eigenen Worten, die im Urteil zitiert werden, eine Lösung durch Auswanderung oder Evakuierung (S. 79). Diese Erkenntnis hat sich das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 26. Okt. 1972 zu eigen gemacht (AZ III C 57/71), in welchem es auf eine Vortragsnotiz des Unterstaatssekretärs Luther vom 30. 12. 1941

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Bezug nimmt, wonach es der Entschluß des Führers war, „daß am Ende des Krieges sämtliche Juden Europa verlassen müssen“.

3.  Niemals ist in irgendwelchen Dienstanweisungen von Tötungen die Rede (S. 81). Daß mit anderen harmlosen Formulierungen trotzdem Tötungen gemeint sein sollen, ist eine durch das Urteil in keiner Weise bewiesene Behauptung.

4.  Die Angeklagten, denen eine Mitwirkung an der Vernichtung zur Last gelegt wird, bestreiten, überhaupt etwas mit der Tötung von Juden zu tun gehabt zu haben. (S. 111)

5.  In Ihrem Schreiben vom 2. Juli geben Sie sehr richtig zu, daß durch den Auschwitz-Prozeß bzw. andere KL-Prozesse nicht bewiesen worden, sondern daß die damals bereits „auf Grund gesicherter Ergebnisse der zeitgeschichtlichen Forschung“ feststehenden Tatsachen nur „bestätigt“ worden sind.

D. h. mit anderen Worten, die Angeklagten hatten damals genau so wenig die Möglichkeit, die wirklichen Verhältnisse in Auschwitz aufzudecken, wie Sie mir jetzt zugestehen wollen. Was in Auschwitz geschehen war, stand eben auf Grund der gesicherten zeitgeschichtlichen Erkenntnisse längst fest. Die Angeklagten hatten also nur die Wahl, die feststehenden „Erkenntnisse“ zu leugnen und dann als verhärtete reuelose Sünder entsprechend härter bestraft zu werden, oder vielleicht sogar das Schicksal des Kommandanten Baer zu teilen und eines Morgens tot in der Zelle aufzuwachen! Oder sie hatten die andere Möglichkeit, die „zeitgeschichtlichen Erkenntnisse“ anzuerkennen und nur ihre Beteiligung daran zu bestreiten oder so klein wie möglich darzustellen.

Bekanntlich gehörte es Jahrhunderte lang zu den gesicherten Ergebnissen zeitgeschichtlicher Forschung – bei Androhung von Folter und Scheiterhaufen für den, der dagegen Beweise brachte! –, daß die Erde eine Scheibe sei und die Gestirne sich um die Erde drehten. Giordano Bruno wurde erst vor 373 Jahren auf dem Scheiterhaufen verbrannt, weil er nachrechnete, daß die zeitgeschichtlichen Erkenntnisse nicht stimmen könnten. Mir scheint, wir sind noch keinen Schritt weiter gekommen. Denn mir droht man mit beruflicher Vernichtung, nur weil ich

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Zeugen anführe, die sagen, daß die zeitgeschichtlichen Erkenntnisse über Auschwitz genauso wenig „platt“ sind wie die Erde.

Aber nach Ihrer Stellungnahme hätte es ja gar keinen Sinn, meinerseits überhaupt Zeugen zu benennen: denn den ersten und wichtigsten, nämlich Christophersen, lehnen Sie bereits ab. Ehe ich also weitere Zeugen benenne, von denen ich genügend habe, erlaube ich mir die Anfrage, welchen Sinn das überhaupt verfahrensrechtlich haben soll, wenn Sie doch keine vernehmen? Wieviele Zeugen müßte ich nach Ihrer Meinung benennen, um die „glaubwürdigen“ Zeugen des Auschwitzprozesses aus den Angeln zu heben? Müssen es genau so viele oder doppelt so viele sein, da ja nach Ansicht unserer Gerichte polnische abgerichtete Kommunisten oder haßerfüllte Juden wesentlich glaubwürdiger sind als deutsche Soldaten? Die Leute, die Giordano Bruno verbrannten, hatten immerhin noch den Augenschein für sich. Sie waren gutgläubig. Heute kann aber jeder, der es wissen will, sich informieren, daß die Vergasungsanlagen in Dachau und Auschwitz nach dem Krieg von deutschen Kriegsgefangenen gebaut worden sind. 6. Der einzige „Beweis“ für den Ablauf der Tötungsmaschinerie ist der Bericht des toten Höß, den man schnell hingerichtet hat, um Rückfragen oder Gegenüberstellungen auszuschließen. Der Bericht des toten Höß, der natürlich nicht im Original vorlag (S. 86) war für das Gericht selbstverständlich in allen Einzelheiten glaubwürdig, weil Höß „sich mit großem Eifer um Exaktheit und Sachlichkeit bemüht hat“. (S. 87.) Alles, was der lebende Mulka damals bestritt, war selbstverständlich „unglaubhaft“. (S. 111)

Diese Art Beweiswürdigung schreit geradezu nach Wiederaufnahme!

Herr Oberstaatsanwalt, in der Bearbeitung meiner Schriftsätze sind Sie gerade das, was Sie mir vorwerfen: nicht besonders gewissenhaft. Sie belieben in Ihrem Schreiben vom 2.7.1973 falsch zu zitieren, um eine Handhabe gegen mich zu schaffen. Sie haben geflissentlich unterschlagen, daß ich mich nur auf Zeugen berufen habe, die behaupten, daß „fast sämt-

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liche sogenannten Kriegsverbrecher- und KZ-Prozesse mit meineidigen Zeugen und gefälschten Dokumenten geführt worden sind.

Sodann übersehen Sie geflissentlich meinen Antrag auf Ermittlung gegen den Rechtsanwalt Dr. Robert Kempner wegen des Verdachts, in den sog. Kriegsverbrecherprozessen mit Morddrohungen Meineide erpreßt zu haben. Ich wiederhole deshalb diesen Antrag hiermit noch einmal und setze Ihnen eine Frist bis zum 10. Oktober für eine Bestätigung, daß Sie diesen Vorwurf Dr. Kempner zur Stellungnahme vorgelegt haben. Andernfalls muß ich davon ausgehen, daß Sie den Tatbestand als solchen kennen und durch Verschweigen decken wollen. Denn die Vorwürfe sind so ungeheuerlich, daß Sie die Pflicht haben, sofort zu ermitteln, u. z. wesentlich schneller als gegen mich, und ein Ehrengerichtsverfahren einleiten müssen, wenn strafrechtlich nichts mehr unternommen werden kann. Dem Dr. Kempner wird immerhin eines der schwersten Verbrechen vorgeworfen, während man mir nur vorhalten kann, etwas für die Ehre meines Volkes getan zu haben.

Wenn die Vorwürfe gegen Dr. Kempner stimmen – und da er selber nichts dagegen unternommen hat, liegt der Verdacht sehr nahe, daß sie zutreffen – dann wäre das einer der schlagenden Beweise für die Richtigkeit meiner Behauptung, daß nämlich die Kriegsverbrecherprozesse oft mit meineidigen Zeugen geführt worden sind. Schon deshalb ist eine Klärung des Falles Kempner vor meinem Fall von der Sache her geboten.

Hochachtungsvoll
gez. Roeder
Rechtsanwalt

Anmerkung: Die Verteidigungsschrift des Rechtsanwaltes Engelhardt, Nürnberg, umfaßt 37 Seiten. Sie soll dem Wunsche des Herrn Verteidigers entsprechend nicht vor dem Disziplinarverfahren veröffentlicht werden. Eine Veröffentlichung der Schriftsätze von Rechtsanwalt Engelhardt wird zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen eines Dokumentarberichtes erfolgen.

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5 Gefälschte KZ-Nummern

Ich lebe hier in Weiden. In der nächsten Nähe liegt das KZ Flossenbürg. Es wird als „Gedächnisstätte“ der Nachwelt erhalten, jeder offizielle Besucher wird dort hingebracht, in der 4. oder sogar in der 3. Volksschulklasse ist im Rahmen eines Schulausfluges der Besuch des KZ’s Pflicht, auch meine Kinder mußten sich dieser Pflicht unterziehen. Leider gelang es mir nur einmal, anläßlich des Schulausfluges in der 4. Volksschulklasse, den Kameraden meines jüngsten Sohnes an Hand von Zahlen klarzumachen, daß es nach den Vernichtungszahlen gar keine Juden im Umkreis mehr hätte geben können. Im Spätsommer und Herbst 1945 wimmelte es hier in der Stadt von Angehörigen des „auserwählten Volkes“. Im Jahre 1947, mein ältester Sohn wurde am 1.1. geboren, war ich im großen Entbindungssaal des Städt. Krankenhauses in Weiden die einzige Deutsche. Wenn alle Juden sterilisiert wurden, wie es immer behauptet wird, dann frage ich mich nur, wie kam es dann zu diesem „Segen“? Jede Jüdin hatte bei der Einlieferung auf einem Unterarm eine lange KZ-Nummer, die leider aber wieder, nach der sehr notwendigen gründlichen Reinigung durch die Hebamme, verschwand. Anscheinend waren die „Nummern“ selbst auf die Haut geschrieben worden. Von Einbrennen usw. gar keine Rede.

R.-M.S. aus W.

6 Deutsche KZ’s in ihren Einrichtungen ordentlich und menschlich

Ich war fünfzehn Monate im Intemierungslager Neuengamme, das in der NS-Zeit als KZ diente. Oft wurden dort während meiner Inhaftierung politische Häftlinge eingeliefert, die bereits in verschiedenen Lägern zu Verhören gewesen waren. Sie sagten übereinstimmend, daß sie immer froh gewesen wären, wenn sie in ein früheres KZ kamen, das in seinen Einrichtungen stets ordentlich und menschlich war. Das traf auch für das Lager in Neuengamme zu, in dem die Häftlinge in großen Steinhäusern und sauberen

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Baracken untergebracht waren. Die sanitären Einrichtungen, besonders auch die Waschräume waren so, wie ich sie von Jugendlägern und -heimen her kannte. Gut eingerichtete Operationsräume, auch für spezielle Behandlungen (Zahnstation), waren vorhanden.

Ich lernte nach meiner Internierungszeit den Sohn des thüringischen Industriellen Walter (Pistolenfabrik) kennen, der mit seinem Onkel die dem Lager angegliederte Waffenfabrik leitete, in der die im KZ Internierten arbeiteten. Er sagte mir, daß diese stets in guter Verfassung und wohlgenährt zur Arbeit erschienen wären.

In dem KZ war ein neuzeitliches Krematorium, in dem täglich bis zu 7 Personen eingeäschert werden konnten. Herr Walter jun. berichtete, daß die Verbrennungsanstalt durchweg einmal in der Woche in Betrieb gewesen wäre. Das Krematorium wurde während unserer Internierungszeit von Lagerkameraden abgebrochen. Die Engländer waren aus alter Erfahrung in Sachen Konzentrationslagern raffinierter und schlauer als die redlichen Deutschen. Sie brauchten keine Einäscherungsanstalt. Sie konnten später statistisch nachweisen, daß in ihren Lägern kaum Internierte gestorben waren. Sterbenskranke Lagerinsassen wurden rechtzeitig in das Krankenhaus in Altengamme gebracht, wo sie dann starben.

Ich wurde im Lager von einem jüdischen Serganten verhört. Dieser nannte mich Lügner und unverbesserlicher Nazi, als ich ihm auf seine Frage, was ich zu Auschwitz sage, entgegnete, der Name sei mir kein Begriff. Tatsächlich hatte ich bis dahin nichts von Auschwitz gehört. Er wies dann auf 60 000 vergaste Juden hin, die auch in Massengräbern unter dem Asphalt des großen Platzes im Neuengammer KZ lägen. Das war zu der Zeit, wo über andere deutsche KZ’s gleiche Propagandalügen verbreitet wurden. Man war sehr begabt in der Erfindung von Lügenmärchen. Dafür ein weiteres Beispiel:

Nachdem, wie berichtet, das Lagerkrematorium in Neuengamme abgebrochen worden war, erschien einige Wochen später zur Beseitigung des noch stehenden hohen Schornsteins ein Sprengkommando. Mit diesem kamen auch einige Filmoperateure, die

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die Sprengung filmten. Wir Häftlinge mußten uns vorher in die Baracken begeben. Wir beobachteten die Vorgänge durch die Schlitze der geschlossenen Fensterläden. Den Zweck der Verfilmung der Schornsteinsprengung erfuhr ich nach meiner Entlassung aus dem Lager. Ein Verwandter von mir erzählte mir von einer Wochenschau, in der er die Sprengung des Schornsteines der Vergasungsanstalt in Neuengamme gesehen habe. Angesichts solcher Lügenpropaganda, die ich aus eigener Erfahrung bezeugen kann, war ich von vornherein sehr skeptisch, wenn in Presse und Fernsehen immer wieder die üblen Auschwitzgeschichten aufgetischt wurden. Möge Ihre mutige Schrift dazu beitragen, das Lügengewebe der Nachkriegszeit zu zerreißen und unser Volk, das allzusehr geneigt ist, solche Lügen zu glauben, von seiner soweit verbreiteten Schizophrenie zu befreien.

Prof. F. Walter aus Kiel

7 Warum hat man uns nichts erzählt, als wir In Auschwitz waren?

Ich bin bei Kriegsende in russische Gefangenschaft geraten und in den Baracken des Auschwitzlagers mit Hunderttausenden deutscher Soldaten inhaftiert gewesen. In keiner Weise bin ich wie meine Mitgefangenen durch die russische Lagerverwaltung oder durch Zivilpersonen auf dort stattgefundene Massenvernichtungen bzw. Massenvergasungen hingewiesen worden. Irgendwelche Schornsteine, die auf ein Verbrennungswerk hätten schließen können, habe ich nicht bemerkt. Erst nach meiner Rückkehr aus der Gefangenschaft – und dann auch nicht sogleich – hörte ich von Massenvernichtungen und Massenvergasungen der Konzentrationshäftlinge von Auschwitz.

Ich halte es für notwendig, Ihnen von dieser Zeugenaussage Mitteilung zu machen.

Hinrich Harms aus Kremperheide

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8 Ein mutiges Geschenk

Mit der „Auschwitz-Lüge“ haben Sie dem deutschen Volke, ganz besonders der deutschen Jugend, ein mutiges Geschenk von unschätzbarer Bedeutung gemacht. Diese Schrift ist ein sehr wichtiger Beitrag im pflichtbewußten Bemühen, durch Wahrheitsbeweise das Gift der „Umerziehungs“-Lügen aus dem deutschen Volkskörper auszuscheiden. Die sich auf Schritt und Tritt aufdrängende Erkenntnis, daß dieses Gift durch jahrzehntelange suggestive Beeinflussung in Verbindung mit einem materiellen Scheinwohlstand bereits den Willen zur historischen Wahrheitsfindung und somit zum Widerstand gegen Lüge, Verleumdung und Geschichtsfälschung – besonders bei unserer Jugend – gelähmt und so die Masse unseres Volkes zu Sklaven der diktatorischen Meinungsmache erniedrigt hat, darf unseren Kampf für die Wahrheit nicht beeinflussen. Es steht zu viel auf dem Spiel: Der Weiterbestand Deutschlands und, untrennbar damit verbunden, Europas.

Es muß gelingen, der Wahrheit zum Siege zu verhelfen, denn die Wahrheit erzwingt Gerechtigkeit und Gerechtigkeit wiederum ist das einzig tragfähige Fundament für einen echten Frieden! Ich wünsche der kleinen Schrift eine weite Verbreitung zum Segen für alle Menschen.

Dr. Krumsiek, Kassel

9 Wo die Juden geblieben sind?

Ein Beitrag zur Wahrheitsfindung über die Anzahl der durch die Hitlerdiktatur umgekommenen jüdischen Mitbürger.

Über die Frage, ob 6 Millionen oder wesentlich weniger, wird viel gestritten. Einen wesentlichen, bisher noch nicht zur Kenntnis genommenen Beitrag zur Klärung dieser Frage liefert das
„Philo“-Lexikon, Handbuch des Jüdischen Wissens, Ausgabe 1935, Philo-Verlag Berlin
Herausgeber und Redaktion: Emanuel ben Goerion, Dr. Alfred Loeven, Dr. Otto Neuburger, Johann F. Oppenheimer. Weitere Mitarbeiter: 90 namentlich genannte jüdische Wissenschaftler.

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Wir haben also hier ein Dokument, an dessen Wahrheitsgehalt nicht zu zweifeln ist.

In diesem Lexikon findet man Aufschluß über den jüdischen Anteil der Weltbevölkerung. Er beträgt ca. 19,5 Millionen. Die Verteilung auf jedes Land der Welt ist exakt angegeben, und zwar in Anzahl und Prozent zur Gesamtbevölkerung jeden Landes. Uns interessiert hier der jüdische Bevölkerungsanteil derjenigen Länder, die von Hitler ganz oder teilweise und unterschiedlich langer Zeitdauer beherrscht waren. Diese Angaben stehen gleich zu Anfang unter jedem Namen eines Landes, und die in Frage kommenden europäischen Länder seien nachfolgend genannt: Zeitpunkt 1934:

  Anzahl % der Ges.-
Bevölkerung
Deutschland
Österreich
Ungarn
Tschechoslowakei
Polen
Rußland
Rumänien
Jugoslawien
Bulgarien
Griechenland
Frankreich
Belgien
Niederlande
Dänemark
Norwegen
Italien
520.000
300.000
480.000
356.830
3.000.000
2.670.000
900.000
70.000
45.000
75.000
220.000
75.000
115.000
6.000
1.500
50.000
0,8
3,7
5,6
2,4
9,6
1,64
5,0
0,5
0,9
1,15
0,55
0,07
6,5
0,15
0,05
0,12
%
%
%
%
%
%
%
%
%
%
%
%
%
%
%
%
 

An diesen als zuverlässig geltenden Zahlen lassen sich nun Überlegungen anknüpfen, deren Ergebnisse exakt nachprüfbar sind. Wir haben zu fragen, wieviel jüdische Mitbürger tatsächlich und unentrinnbar in den Machtbereich Hitlers kamen? Vor 1933 konnte

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man noch nicht absehen, was sich ergeben wird. Viele Juden konnten die berechtigte Zuversicht haben, daß ihnen nichts geschehen wird. Viele reiche Juden haben es jedoch vorgezogen, rechtzeitig oder noch in den ersten Jahren ab 1933 das immer ungastlicher werdende Heimatland zu verlassen, bis zu einem Zeitpunkt, wo die Flucht nur noch selten möglich war, und danach ergab sich erst das Schicksal der Zurückgebliebenen. Ihre Zahl dürfte man auf 400.000 schätzen, die den innerhalb Deutschlands herrschenden Verhältnissen ausgeliefert waren.

Unter den Emigranten, welche sich in die nächsten Nachbarländer verzogen, befanden sich aber auch mindest so viele Nichtjuden, und wem sind da nun Fälle bekannt, wo Freunde in der zunächst gesicherten Unterkunft von Wien, Prag, Paris, Brüssel, Amsterdam, Kopenhagen usw. den verspäteten Besuch der Gestapo abgewartet haben?

So war auch bei Beginn der Invasionen jedem jüdischen Mitbürger durch Berichte aus Deutschland bekannt, was ihn erwartete, und er wird sich nach Möglichkeit dem Zugriff rechtzeitig entzogen haben. Das kann außer Deutschland von allen übrigen genannten Ländern angenommen werden, und zudem war Rußland und verschiedene andere Länder nur zu einem kleinen Teil von Hitler beherrscht, so daß die Gesamtsumme der vom Machtbereich Hitlers erfaßten Juden bereits weniger als 6 Millionen betragen haben konnte. Das sind keine Feststellungen, sondern zunächst nur Annahmen. Nun haben aber die deutschen Wiedergutmachungsämter exakte Zahlen aller jüdischen Mitbürger, für welche Ansprüche geltend gemacht sind. Diese Gesamtzahl hat bestimmt überlebt und ist von der o. g. Zahl abzusetzen. Der verbleibende Rest besteht zu einem kleinen Teil aus früh emigrierten wohlhabenden jüdischen Mitbürgern, die es nicht nötig hatten, Anträge zu stellen. Nur der verbleibende Rest bis 520 000 kann wirklich umgekommen sein. Dies bei genannten Ämtern zu ermitteln, bleibe andern überlassen.

Sofern die Wiedergutmachungsämter der anderen 15 Länder nicht ebenso gewissenhaft registrieren wie die deutschen Ämter, darf man hier mit gleichen Verhältniszahlen arbeiten, wie sie sich für Deutschland durch die Unterlagen der Wiedergutmachungs-

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ämter ergeben werden: wobei – wie schon vermerkt – ein wesentlicher Abstrich zu machen ist, weil man 1. hier im Gegensatz zu Deutschland zeitig genug wußte, was auf die Menschen zukam und 2. viele Länder nur teilweise kürzere Zeit und weniger stark beherrscht waren als innerhalb Deutschlands.

Es bleibt auch fraglich, aus welchem Beweggrund in den judenreichen Ländern Polen, Rußland, Rumänien eine solche verhältnisgleiche Ausrottung sollte erfolgt sein, wie in Deutschland selber nachgewiesen werden kann. Dann bliebe noch die Anzahl derer zu ermitteln, die in andere Länder und nach Übersee emigriert waren. Ihre Zahl wäre ebenfalls von den 8 884 330 abzusetzen.

Die exakten Angaben im „Philo“-Lexikon von 1934 erfordern eine gleiche Gegendarstellung aus der ersten Nachkriegszeit, und könnten damit den Beleg liefern für die Beschuldigung betr. der 6 Millionen. Warum aber ist das nicht erfolgt? (Mir ist darüber nichts bekannt.) Wohl wurden Zahlen genannt über die gesamte jüdische Weltbevölkerung nach dem Krieg, aber die liegen weit über 20 Millionen und dürften darum gewiß nicht stimmen; denn das würde die ganze Anklage entkräften. Es gehört aber zum geltenden Naturrecht, daß zu jeder Anklage der Beweis zu liefern ist. Die größte Anklage der Geschichte aber soll ohne Beweisführung akzeptiert werden? Es erscheint verständlich, wenn dagegen viele Menschen protestieren. Im „Philo“-Lexikon wird von 90 namentlich genannten jüdischen Wissenschaftlern aufgezeigt, daß eine solche notwendige Beweisführung zumindest keine unzumutbare Forderung darstellt. Das Ergebnis einer solchen Wiederholung im 1. Jahrzehnt nach Kriegsende wäre über den wirklichen Umfang der durch die Hitler-Diktatur umgekommenen Juden ein für jedermann glaubhafter Nachweis gewesen. Welche Konsequenzen aber ergeben sich daraus, wenn der Kläger diese notwendige und zumutbare Nachweisführung unterlassen hat?

Es sind vor, während und nach dem 2. Weltkrieg von allen Seiten viele Verbrechen geschehen, die in der Geschichte gewiß ohne Beispiel sind. Die schlimmsten davon geschahen erst nach der Kapitulation ab Mai 1945. Da ist u. a. in Jugoslawien eine ganze deutsche Armee nach Waffenniederlegung restlos liquidiert wor-

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den. Ein Jahr später gab Churchill das Signal zur Austreibung der Volksdeutschen aus den Ostgebieten. „... die Vertreibung dürfte – so will uns scheinen – die nachhaltigste Lösung sein ...“, diese Worte sollen selbst Stalin erschreckt haben. Und dann kam die Durchführung, die so erfolgte, daß von 16 Millionen 2 Millionen am Straßenrand umkamen. Wann beginnen die Prozesse gegen diejenigen, die solche Verbrechen begangen haben. Die neuere Geschichtsschreibung weiß nur von deutschen Verbrechen zu berichten, und diese Geschichtslüge ist das größte aller Verbrechen, dessen Folgen noch auf die Menschheit zukommen.

Bekannt ist, daß das Versailler Diktat mit der ersten Kriegsschuldlüge Hitler in den Sattel hob. Das war die Einleitung jeder seiner Reden. Und das Ergebnis dieser Lüge: der 2. Weltkrieg. Wer „Mein Kampf“ gelesen hat, kennt die Stelle, wo Hitler 1919 im Lazarett aus dreitägiger Bewußtlosigkeit erwacht und dazu schreibt: „und da beschloß ich, Politiker zu werden!“ Wer diese Stelle begriffen hat, der weiß, daß Hitler nur als sehr brauchbares Werkzeug für die Interessen anderer Mächte schon seit 1919 ausersehen war und später auch nachweisbar von diesen finanziert wurde. Die Literatur über solche Vorgänge wird in der offiziellen Geschichtsschreibung unterschlagen, ist aber jedem, der danach sucht, zugänglich.

Wer noch schlimmeres verhüten will, als bisher geschehen ist, muß selbst um Wahrheitsfindung bemüht sein. Andernfalls setzt er sich der Gefahr aus, als Opfer einer gefälschten Geschichtsschreibung selbst schuldig zu werden. Die so sehr wachgehaltene Anklage betr. den Verbrechen an Juden sollte als Aufruf verstanden werden, mit dieser so dringenden Wahrheitsfindung nun endlich zu beginnen.

Stellungnahmen, Ergänzungen und Berichtigungen zu vorstehenden Ausführungen werden dankbar begrüßt und könnten als Zusammenstellung für einen erweiterten Leserkreis dem genannten Ziel weiter dienen. Darum die Bitte: Mit wenigen Worten viel sagen!

W. Schulte, Berlin

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10 Wohlstandsbürger im Dornröschenschlaf

Ich freue mich, daß in einer so vergammelten und verlogenen Zeit noch so eine Lektüre gedruckt wird. Bin genau Ihrer Meinung und werde mein Möglichstes tun, damit die Mehrzahl der bundesdeutschen Wohlstandsbürger aus ihrem Dornröschenschlaf aufwacht. Leider ist der jüdische Einfluß gerade auf die Massenmedien derart, daß man praktisch gegen eine Mauer rennt, aber ein steter Tropfen höhlt den Stein. Nach diesem Motto müssen wir weiterhin für Aufklärung sorgen.

Wilhelm Kemper aus Südlohn

11 My mind is made up

Das Heft „Die Auschwitz-Lüge“ muß ein abgeschlossenes Ganzes bleiben, damit man es an Bekannte und Interessierte weitergeben kann. Diese Interessierten gehören zum allergrößten Teil der älteren Generation an, die es ablehnen, sich in englischer Sprache anreden zu lassen. Auch finde ich die daruntergesetzten Fragen pp. störend ...

P. W. Schneider aus Itzehoe

12 Meine Meinung ist fertig

... Ihrer Broschüre niedergeschriebenen Satz: „My mind is made up, don't confuse me with facts". Dieser Ausspruch als Aufhänger für die Werbung zeitgeschichtlicher, nicht widerlegbarer Bücher ist äußerst wirksam. Gerade der englische Text spricht in einer Zeit, die Anglizismen bei jeder sich bietenden Gelegenheit verwendet, viele Jugendliche an – gleich, ob man das begrüßt oder nicht. Hier bekommt der Leser erst einmal einen „Schuß vor den Bug“, der ihn fast zwangsläufig zum Widerspruch reizt, denn wer läßt sich schon gern nachsagen, er ließe sich von Tatsachen nicht „verwirren“. Die englische Form läßt den so angesprochenen Deutschen, der heute allem Fremden äußerst aufgeschlossen gegenübersteht, unbewußt viel unvoreingenommener

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das im Anschluß Folgende in sich aufnehmen. Ich habe, selbst Angehöriger der Nachkriegsgeneration, die Erfahrung gemacht, daß die englische Formulierung, die ja an sich nichts „Nationales" erwarten läßt, bei vielen unserer Jugendlichen – um die es ja letztlich geht – gut „ankommt": hier sollte durchaus der Zweck die Mittel heiligen!

B. Balzer, Flensburg

13 Keine Lüge – sondern Betrug!

Nun endlich also kommt der Stein ins Rollen. Aber: „Die Auschwitz-Lüge" ist eine viel zu zahme Überschrift. Die Überschrift müßte lauten: „Der Auschwitz-Betrug". Es handelt sich um einen Betrug, wie die Menschheitsgeschichte Vergleichbares kaum aufzuweisen hat. Eine Lüge ist widerlegbar und verachtenswert, aber nicht ohne weiteres strafbar. Ein Betrug dagegen ist strafbar. Worauf es jetzt ankommt, ist, die Betrüger ausfindig zu machen. Es sind doch offenbar die Führer der zionistischen Bewegung ...

Dr. Wislicenus aus Westerburg

14 Enttäuschung über mißglückte Judenvernichtung

Ich habe Hitler verehrt. Sein Bild hatte bis vor kurzer Zeit noch einen Ehrenplatz in meiner Wohnung. Nun habe ich die „Auschwitz-Lüge“ gelesen und das Bild von Hitler zerrissen. Wenn er tatsächlich 6 Millionen Juden vernichtet hätte, dann hätte er der gesamten Menschheit einen großen Dienst erwiesen. Bei der Lektüre der Schrift über Auschwitz von Thies Christophersen ist mir klar geworden, daß es keine planmäßige Judenvernichtung gegeben hat.

Ein Araber aus Bremen

Anmerkung: Wir hoffen doch, daß diese Meinung über die Judenvernichtung nicht von allen Arabern vertreten wird. Dennoch wollten wir diese Meinung nicht unterschlagen, weil sie einen Judenhaß zeigt, der ja nicht deutschen Ursprungs ist.

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15 Vergangenheit ruhen lassen

So verdienstvoll Deine Auschwitzbroschüre auch ist, wer erkennt das eher und mehr an, als ich – es ist Vergangenheit. Zwar ist die Widerlegung von Lügen äußerst wichtig, und die von den 6 Mill. vergasten Juden die allerwichtigste, aber damit kommen wir nicht voran und aus dem Schlamm. Jede Lügenaufklärung ist Verteidigung. Uns kann keine Verteidigung mehr helfen, uns hilft, wie immer in der Vergangenheit, nur der Angriff!

S. G. aus D.

16 Nur Not kann helfen

Mit größter Begierde und Anteilnahme habe ich Ihre Sonderausgabe „KRITIK – Die Auschwitz-Lüge“ gelesen. Ich freue mich über dieses Heft. Es ist diese Schrift so aufschlußreich und mutig geschrieben, daß diese in jedem deutschen Hause, ja auf jedem Nachttisch aufliegen müßte, um den deutschen Michel endlich die Schlafmütze vom umnebelten Kopfe zu ziehen. Aber was kümmert sich der im Wohlstand schlummernde Bürger heute noch um Sein oder Nichtsein seines deutschen Volkes oder Vaterlandes. Er wurde ja von Ost, noch mehr von West zum „Europärer“ herabgewürdigt. Hauptsache, daß es ihm gut ergeht. Alles andere ist ihm Wurscht. Vielleicht bringt ihn eine Zeit der Not und der kommenden Inflation wieder zu tieferem und inneren Erleben und Aufschwung aus seinem Dahindämmern.

H. P. aus B.

17 Roeders unbewiesene Behauptungen

So sehr ich den Mut von RA Roeder bewundere, so halte ich doch dieses Vorwort für schädlich für die deutsche Sache, weil er Behauptungen aufstellt, die er nicht beweisen kann und die nicht den Tatsachen entsprechen, nämlich, daß nirgendwo planmäßig Vernichtungen von Juden durchgeführt wurden.

B. J. aus H.

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18 Die N.S. Angeber

Es sind mir bereits viel N.S.-Angeber begegnet. Keinen brauchte ich ernst zu nehmen. Diese Leute schienen es nur ihrer einstmaligen hohen Stellung schuldig zu sein, über „Vergasungen“ referieren zu müssen. Dabei geht es doch um folgendes:

1.  Hat ein von der damaligen Reichsregierung angeordneter Völkermord stattgefunden?
2.  Sind zu diesem Zweck Vergasungsanlagen eingerichtet worden?

Sie können dazu schwätzen, wie Sie wollen, mein lieber B. J. Sie werden immer auf den Bauch fallen! Beides gab es nicht.

Otto Reuter aus Willingen

19 N.S. Verfolgung bis 1985

Das, was das Judentum, das Christentum und den Islam zu Offenbarungsreligion macht, sind die Gemeinsamkeiten der 10 Gebote und das Gebot der Nächstenliebe. Doch das, was sich heute durch die jüdische Weltorganisation, den Weltkommunismus offenbart, und den Katholizismus eines Tetzel und Erasmus von Rotterdam, vollzieht, geschieht mit dem Mittel der Weltlüge, denen des Weltbetruges und denen der niedrigsten Zersetzung der Moralbegriffe. Gerade die Vermischung mit anderen Völkern ist „dem Volk“ nach 5. Moses 7 untersagt ...

Man sollte daher sein Augenmerk auf die augenblickliche Ausstellung in Israel Newjarem lenken, wo in einer Aufmachung die Auschwitzvorgänge aller Welt zugänglich gemacht werden. Man sollte das Befremden der Ausstellungsleitung wahrnehmen, daß Stimmen laut werden, die die Judenmorde für freie Erfindung halten, und man sollte die Antwort auf die Frage, warum die Kriegverbrecherprozesse immer noch stattfinden, beachten: Das muß sein, weil es ein Prüfstein ist, ob die Bundesrepublik als ein Rechtsstaat anerkannt werden kann! Deutlich genug, wer unsere Souveränität bestimmt! Nicht etwa der Hinweis auf die UNO-Konvention zur Unverjährbarkeit des Völker-

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mordes wird hervorgehoben, sondern die Kriegsverbrechen und N.S.-Verbrechen, die bis 1985 verfolgt werden sollen. Diese Problematik der Unverjährbarkeit bricht unser Grundgesetz im Art. 103 Abs. 2 und Art. 20 Abs. 3 ...

Therese von Griesheim, Bad Driburg

20 ... natürlichen Todes verstorben

Ein mir bekanntes jüdisches Ehepaar war während des Krieges mit ihrem Sohn in Auschwitz. Der Mann war schwer nierenkrank. Na – dann als der Krieg aus war, traf ich den Sohn dieses jüdischen Ehepaares, und er erzählte mir, daß seine Eltern in Auschwitz gestorben seien. Ich fragte, ob sie vergast wurden. Antwort: Nein. Der Vater sei an seinem Nierenleiden verstorben, und auch die Mutter sei eben gestorben. Ich fragte, wie es ihnen ergangen sei – bitte ganz offen, beschwor ich ihn. Er sagte, sie seien gut versorgt worden, man habe wohl arbeiten müssen, aber es habe an nichts gefehlt.

M. L. aus L.

21 Der Ankläger soll beweisen – nicht der Angeklagte

Der Titel des in Brasilien erschienenen Buches ist „General Psychologus“. Der Herausgeber ist Alfredo Winkelmann, Itatiaia Est. do Rio, Brasilien. Ferner habe ich in der Zeitschrift „Der Quell“ v. 23. 7. 1957, S. 640, folgende Anmerkung gefunden: „Gründliche Untersuchungen ergaben, daß es nicht 6 Millionen, sondern ca. 200 000 Menschen, also eine gemäß noch erschrek-kende Zahl waren ... !“

Daß die UNO und die Kanadier heute nichts mehr von diesen Angaben wissen wollen, wundert mich in keiner Weise, unsere Regierung macht es ja ähnlich. Wir (das deutsche Volk) sollten endlich darauf bestehen, daß man uns Beweise für die 6 Mill. vorlegt und sollten nicht krampfhaft bemüht sein, Gegenbeweise zu suchen. Prof. Hoggan sagte einmal: „Die 10 Millionen Deutschen sind bewiesen, die 6 Millionen Juden noch nicht!“

Heinz Roth aus Odenhausen

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22 Zum „Nichtwissen“ ein Beitrag

Ich bewundere die Einsatzbereitschaft Roeders und seiner Familie, aber sein Vorwort ist viel zu einseitig, um als eine einwandfreie historische Untersuchung angesehen zu werden. Damit wird aber der Charakter Ihres Berichtes als historisches Dokument sehr geschmälert. Das nützt nicht nur der Sache nicht, sondern es schadet ausgesprochen. Nicht nur, daß sich Röder den mächtigen Wiesenthal völlig unnötig selbst auf den Hals gehetzt hat, sondern er hat auch durch seinen Fanatismus und Übereifer den Verteidigern derjenigen SS-Kameraden, die das Unglück hatten, zur Lagerleitung kommandiert zu werden, und denen, die heutigen Richter, die meist der umerzogenen Generation angehören, einfach nicht abnehmen wollen, daß ihnen von irgendwelchen Massentötungen in Auschwitz nichts bekannt sei, ein wichtiges Beweisstück aus der Hand geschlagen. Und dabei ist es doch gerade die Tatsache, daß kaum jemand von Judenvernichtungen vor dem 7. Mai gewußt hat, für die Ehre des deutschen Volkes und auch des Nationalsozialismus viel bedeutsamer als die Frage, ob und wieviele Juden tatsächlich umgebracht wurden. Zu dem Nichtwissen aber haben Sie gerade ein ganz entscheidendes Beweisstück geliefert, auch oder gerade wenn in irgendeinem Winkel des Riesenlagers dennoch Juden vergast sein sollten ...

Dr. H. Röhrs aus Maschen

23 Dank an Wiesenthal

Manfred Roeder ist Rechtsanwalt. Ist es nicht das gute Recht – oder die Pflicht eines Anwaltes, jemanden von einer Anklage oder Beschuldigung zu verteidigen? Das gesamte deutsche Volk ist beschuldigt und angeklagt. Es gibt Tausende Anwälte, aber keiner ist so mutig und selbstlos gegen diese kolossale Beschuldigung angegangen wie der Rechtsanwalt Manfred Roeder. Er kämpft mit den Waffen, die jeder Anwalt benutzt wenn es gilt, seine Mandanten frei zu kämpfen. Thies Christophersen gab mit seinem Bericht nur den Aufhänger. Dieser Bericht erscheint je-

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dem, der ihn liest, glaubhaft. Die Möglichkeit, daß es zu einem neuen Auschwitz-Prozeß kommen kann, sollten wir nicht fürchten, wenn Rechtsanwalt Roeder beteiligt ist und wenn Rechtsanwalt Engelhardt, Nürnberg, die Verteidigung übernimmt. Dieses Mal werden sicherlich Zeugen gehört werden müssen, die bei dem Frankfurter Auschwitz-Prozeß nicht zu Wort kamen. Dafür unseren Dank an Simon Wiesenthal!

P. V. aus Kr...

24 Geschichtsfälschung

Es ist Lüge: was in vielen deutschen Schulen als deutsche Geschichte gelehrt wird.

Es ist Wahrheit: daß jedes Volk sich bemüht, seine Vergangenheit in möglichst günstigem Lichte erscheinen zu lassen, nur das deutsche nicht.

Es ist Wahrheit: daß die Deutschenhasser und ihre deutschen Handlanger bestimmen, wie deutsche Geschichte lügenhaft gelehrt werden soll, um die Deutschen als Volk zu vernichten.

Es ist Wahrheit: daß den heranwachsenden Kindern die großen deutschen Geschichtsschreiber vorenthalten und minderwertige Geschichtsbücher für die Schulen gedruckt werden, zum Teil nach Absprache mit den Deutschenhassern.

Es ist Wahrheit: daß man der Jugend einredet, man könne einen Strich unter die Vergangenheit ziehen und neu anfangen.

Es ist Wahrheit: daß der Mensch biologisch durch seine Chromosome und Genen untrennbar mit seinen Vorfahren verbunden ist, daß die Deutschen in ihrer Gesamtheit eine Erbmasse besitzen, die der Welt wertvollste Werke des Gemütes und des Geistes geschenkt hat, und daß man diese Erbmasse nunmehr endgültig vernichten will.

Eltern! Wann wacht ihr endlich auf, damit die Jugend in dem dichten Lügennebel wieder den rechten Weg findet?

C. V. Krogmann, Hbg.

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25 Seien Sie vorsichtig

Seien Sie bloß vorsichtig, daß man Sie nicht mal so klamm heimlich hintenrum verschwinden läßt. Es wäre die einzige wirksame Gegenwehr, die den Dunkelmännern jetzt noch bleibt. Wir haben Männer wie Sie in Deutschland so bitter nötig.

A. M. v. Borstel aus Belum

26 He lücht

Wenn Sie Ihren Auschwitz-Bericht genauso ausgeschmückt haben wie die „Plattdeutschen Geschichten aus der BAUERNSCHAFT“, dann weiß ich nicht, was ich noch glauben soll. „He lücht!“ Aber das kann man wohl auch mit „Er leuchtet“ übersetzen.

Ein gutgläubiger Leser

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Ist Israel nun der 51. Staat von den USA – oder ist die USA der 51. Staat von Israel?

Ein Leser aus Frankfurt

Anmerkung: Diese Frage müssen Sie an den amerikanischen Präsidenten stellen.

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Thies, Deine besten Geschichten waren immer die Geschichten, die Du Dir selbst ausgedacht hast. Deine Auschwitz-Geschichte ist gut, und ich nehme daher an, daß Du Sie Dir auch ausgedacht hast.

Dein R.

29 Richtigstellung falscher Zahlen

Da bei persönlichen Gesprächen und in der Glut persönlichen Findens eines Vollmenschen leicht wegen der besonderen Offenheit der Aussprache ein irreführender Eindruck erzeugt werden

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kann, möchte ich Ihnen auf diesem Wege ausdrücken, daß ich Ihre Tätigkeit auf dem Gebiete der Richtigstellung falscher Zahlen und der Minderung der Verleumdung unseres Volkes für überaus tapfer halte und Sie in dem unverzagten Mut bewundere. Dabei darf ich Sie – ohne schulmeisterlich wirken zu wollen – darauf hinweisen, daß Rassinier z. B. und ein amerikanischer Forscher die Zahl der in Konzentrationslagern Umgekommenen, Verhungerten oder an Krankheiten oder auch Mißhandlungen Gestorbenen auf etwa 500.000 beziffert hat.

Dr. K. W. aus L.

30 Latrinenparolen geglaubt und weitererzählt

Im Jahre 42/43 war ich in Minsk bei der Luftwaffe. Während dieser Zeit hatte ich viel mit Juden zu tun. In Minsk wurden an die 40.000 Juden erschossen! Die Erschießungen gingen nach Interessen der Besetzer. Zuerst die Alten, Kranken, Kinder usw. Junge intelligente Juden wurden vorerst gebraucht und verschont. Nachdem man die russischen Juden fast restlos umgelegt hatte (von der lettischen Polizei) kamen laufend Transporte aus Holland und den übrigen besetzten Gebieten, dann ging dieses Morden weiter. Die westlichen Juden kamen mit wertvollen Pelzen und Schmuck. Dieses wurde Ihnen sofort abgenommen, und die sogenannten „Goldfasane“ der Zivilverwaltung suchten das Beste für Ihre Familien in Deutschland aus.

Rudolf Rodewoldt, Itzehoe, Sandberg 29

Anmerkung:

Folgende Fragen wurden an Herrn R. R. gestellt:

Haben Sie die Erschießungen selbst gesehen?
Haben Sie mit den Juden, die erschossen werden sollten, selbst gesprochen?
Wer hat die Urteile vollstreckt?
Wo genau waren die Erschießungen?
Kennen Sie Namen von irgendwelchen „Goldfasanen“?
Was hatten Sie als Luftwaffenangehöriger mit Juden zu tun?

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Können Sie noch Namen oder die Anschriften von Kriegskameraden nennen, die mit Ihnen zusammen in Minsk waren?
Wären Sie bereit, Ihre Aussagen vor einem Notar zu wiederholen?

Diese Fragen hat Herr Rodewoldt bis heute nicht beantwortet.

31 Das Beispiel, das Dr. Stäglich gab

Ich las in Ihrer BAUERNSCHAFT Nr. 22 den Leitartikel „Herren und Knechte“, und Sie verglichen die Beamten mit Knechten und die Bauern wären die Herren. Natürlich sind die Beamten, genau wie Soldaten, Dienende. Aber dennoch sollte man sie nicht global als die Letzten bezeichnen. Ein gutes Beispiel für einen mutigen Beamten gab Ihnen selbst der Finanzrichter Dr. Stäglich aus Hamburg mit seiner Zuschrift Nr. 34 in der Nr. 23 KRITIK. Er als Richter, als Beamter der Justiz, hätte wissen müssen was ihm blüht, wenn er sich zur Wahrheit bekennt. Er hat es gewußt – sicherlich – und er hat die Verfolgung bewußt auf sich genommen. Der Senat der Stadt Hamburg fordert seine Entfernung aus dem Dienst – doch Dr. Stäglich hat einen bewundernswerten Glauben an die Rechtsstaatlichkeit in unserem Lande. Daß die Gerechtigkeit noch nicht ganz ausgestorben ist, beweist auch die Wiederaufnahme des Prozesses gegen Rechtsanwalt Roeder, der in Notwehr handelte, als er in Bensheim einen Kinoschaukasten beschädigte. Ich wollte, ich hätte auch so viel Mut wie Roeder, Christophersen und Dr. Stäglich. Ich bin Beamter und habe meine Kinder noch nicht versorgt. Deswegen darf ich meinen Namen nicht nennen.

Ein Leser aus Hannover

32 Für „verrückt“ erklärt

... Das Gezeter wegen der toten Juden

(Zitat) Das Hackkommando aus Birkenau war ein lustiger Haufen, es sang bei der Arbeit seine polnischen Volkslieder und die Zigeuner führten dazu ihre Tänze auf.

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(Sprecher) Wie reagierten nun die Organe der Rechtspflege auf die Aktivitäten eines Mannes, der vielleicht ein Psychopath, auf alle Fälle aber ein personifizierter Skandal ist? (Gemeint ist Thies Christophersen.) Von sich aus gar nicht. Am 10. Mai dieses Jahres machte Simon Wiesenthal, Leiter des Wiener Dokumentationszentrums des Bundes der Jüdischen Verfolgten des Naziregimes, brieflich den Hessischen Justizminister, Dr. Hempfler, und die Frankfurter Rechtsanwaltkammer auf Roeders Treiben aufmerksam. Der Minister antwortete, er habe die Staatsanwaltschaft beim Frankfurter Oberlandesgericht gebeten, die Broschüre „Die Auschwitz-Lüge“ unter allen strafrechtlichen Gesichtspunkten zu überprüfen. Der Präsident der Frankfurter Rechtsanwaltkammer, Dr. Schmalz, teilte Wiesenthal mit, er habe Roeder „zur Rückäußerung aufgefordert“ und werde „dann auf die Sache zurückkommen“.

Süddeutscher Rundfunk, Chefredaktion Politik Henryk M. Broder in einer Sendung vom 2. Okt. 1973 um 21.00 Uhr

33 Hitler ein Blödmann

Över wat ik Di noch seggen möt: Dat Du den Hitler von de Kern in Din Book häst, dat is nich gaud, denn nu glövt Di kener. De Hitler wör keen „Feldherr“, he wör een groden Blödmann dat he in Rußland nich de Generals und den Generalstab maken lot, wat se lirnt hät, denn hät se nich na Dütschland kamen könnt. Dat hev ik nun sülben erlewt, un anner ok! Wat gaud wir, dat wir gaud – wat slecht wir, dat wir slecht! Und dorbi schall wi blieben!

E. v. Löbbecke aus Kronberg

34 Auf Lüge aufgebaut

Ein Freund ließ mir das Heft, was er selbst geliehen bekam, zum Lesen. Ich konnte es nicht für mich behalten und gab es schon in drei Hände. Zwei junge Lehrer wurden sehr nachdenklich, denn es rüttelt an den Grundfesten der gesamten deutschen Nach-

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kriegsgeschichte. Wenn ich im Freundeskreis gefragt wurde, warum ich denn immer wieder im Gegensatz stehe zu unseren heutigen Großen und ihrem Tun, habe ich letztlich geantwortet: Es ist auf Lüge aufgebaut und darum nicht auf festem Grund.

Margarete Mellin aus Salzgitter

35 Ich stehe voll zu meiner Meinung, aber ...

Ich möchte nicht, daß mir eines Tages von „Unbekannt“ die Fensterscheiben eingeworfen werden, deshalb setzen Sie bitte nicht meine volle Anschrift unter die Zeilen, die Sie vielleicht einrük-ken in KRITIK. Ich stehe zwar voll zu meiner Meinung, doch steht mein Name nur einmal im Adreßbuch unseres Ortes, und linke Ganoven hätten es leicht, mich zu finden. Eine Freiheit und ein Trend nach links ist jederzeit gestattet, sobald aber deutsch gedacht und geredet wird, ist es aus. Das wissen Sie doch selbst. Ich wundere mich, daß man Sie ruhig schlafen läßt.

Name und Anschrift bekannt

36 Ein Spinner und Täuscher

Der Verfasser der „Auschwitz-Lüge“ ist entweder ein Spinner oder ein Düpiter (Täuscher), den man als Lagerverwalter eines Nebenlagers einsetzte und ihn als Verwalter des Hauptlagers deklarierte, um sich selbst anonym zu halten, wenn alles zusammenbricht. Er scheint den Schwindel noch nicht entdeckt zu haben. Das also im besten Falle. Seine Milchmädchenrechnung über die Vermehrung der Juden beruht doch auf angenommene Zahlen und ist nicht authentisch. Glauben Sie denn wirklich, die deutsche Regierung hätte ohne Unterlagen viele Milliarden Entschädigung gezahlt und eine so schwere Belastung des deutschen Volkes hingenommen, wenn sie das Gegenteil hätte beweisen können? Hier geht man aber auf Dummenfang aus, und Sie sollten nicht darauf hereinfallen.

Hugo Petzold aus Neuss, Postfach 806

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Anmerkung: Leider haben wir seit 1945 keine deutsche Regierung mehr – Schumacher nannte Adenauer den Kanzler der Alliierten, und Brandt hat seine deutsche Staatsangehörigkeit erst nach dem Kriege wieder erworben. (Warum zahlt man denn in der sowj. besetzten Zone keine Entschädigungen an Israel?) Die Zahl der jüdischen Weltbevölkerung können Sie in jedem Lexikon nachlesen.

37 Sie stehen allein

Sie haben sich also auch mit dem Gauleiter Israels in der Bundesrepublik, dem Wiesenthal, angelegt? Ich finde das sehr unklug. Lernen Sie doch endlich so klug zu handeln wie das die Juden verstehen! Jahrtausende hindurch verstanden sie es, andere Völker – besonders die Deutschen – für ihre Interessen einzuspannen. Das ist leicht möglich, weil sie – mit der Romkirche und den Jesuiten gemeinsam – über die Machtmittel, das Kapital, verfügen und alles und jeden kaufen können. Sie stehen dann ganz allein – und werden zwischen diesen Mühlensteinen zermahlen – und das Gesetz sanktioniert das ...!

Gottfried Grossmann aus Erfstadt

38 Es gibt doch noch Huttens in Deutschland

Trotz des „Waih“-Geschreis des Chef-Lügners an der schönen (einst) blauen Donau und gerade ihm „zuliebe“ verteilte ich 25 Exemplare gezielt und mit bester Wirkung. Meine Hochachtung vor Ihrem Mut! Es gibt doch noch Huttens in Deutschland: „Ich hab’s gewagt!“ – möge das wieder Leitspruch aller werden, die deutsch geblieben sind und denen es wieder heiliges, verpflichtendes Vermächtnis ist: „Deutschland, das Land unserer Väter und Mütter, unserer Kinder und Enkel, soll leben, wenn wir auch sterben müssen.“

Dr. Hans Riegelmann aus Sulzbach

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39 Ausbeutung durch den Zionismus

Mit der Zerreißung des Lügengewebes um Auschwitz haben Sie und Herr Rechtsanwalt Roeder sich ein großes Verdienst um Deutschland erworben. Bestimmte Kreise des Judentums und ihre Knechte deutscher Nationalität haben großes Interesse an der Aufrechterhaltung der antideutschen Lügen, damit der Strom der „Wiedergutmachungs“-Milliarden-DM aus Bonn nie versiegt, und das deutsche Volk in alle Ewigkeit vom Zionismus ausgebeutet wird.

Ist es nicht mehr als dumm und verantwortungslos, wenn dieser Dr. R. von Judenvergasungen faselt, die „sogar gerichtsnotorisch“ geworden seien, als ob er nie davon gehört hätte, wie heute solche „gerichtsnotorischen Beweise“ zustandegebracht werden? Herr RA. Roeder hat die reine Wahrheit über diese Sorte von neudeutschen Justizpraktikern gesagt.

Klären Sie trotz aller Anfeindungen das Volk weiter auf!

Alfons Lenauer, Hamburg

40 Mordandrohung

Manfred Roeder!

Du Hurensohn, Erzeugnis des Teufels sollst heute 43 Jahre verfault sein? Nun, wir garantieren Dir und Deinem Gesindel des dubiosen Vereins der VERRÜCKTEN, daß Du das 45. Lebensjahr nicht mehr erreichen wirst! Hierfür ist gesorgt und die Häscher sind Dir Tag und Nacht auf den Fersen, selbst an der schönen Bergstraße wohnhaft. Was Deine Zweifel betr. Auschwitz angeht, so hoffen wir nur, daß Deine Familie und all deren Nachkommen ihr Leben lang den Alpdruck Deiner grenzenlosen unverschämten Gemeinheiten zu spüren bekommt. Unser Arm ist lang, unsere Geduld grenzenlos. Wir sind die Mitglieder der ehem. K.Z. und Widerstandsbewegung! Keine Leibgarde oder Polizei wird Dich Hurensohn und Deine Hurenfamilie vor unserer Rache und Todesurteil schützen.

anonym aus Lynwood U.S.A.

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41 Noch kann ich den Mund nicht aufmachen

Don Thies hat völlig recht, und zu diesem Kapitel könnte auch ich einiges schreiben. Aber ich habe jetzt noch einige Bedenken, den Mund aufzumachen.

José Völlerl, Florida, Argentinien

42 Sie gehören zu uns

Alle Landesbürger die Sie kennen, glauben Ihnen und ich glaube Ihnen auch. Sie sind Schleswig-Holsteiner, und Sie gehören zu uns, und so sind wir Ihnen zugetan, weil Sie nur das bekannt machen, was Sie gesehen haben.

Karl-Heinz Mahrt aus Kiel

43 Schuldkomplex muß bleiben

Auschwitz soll unsere Zukunft sein. Das heißt doch nichts anderes, als daß nach dem Willen der Umerzieher aus Ost und West und aus dem eigenen Land Deutschland sich niemand wieder aus seinem Schuldkomplex lösen soll. Daß Auschwitz immer wie ein Damoklesschwert über jeden politischen Schritt und jede Lebensäußerung des deutschen Volkes hängt. Mehr als ein Jahrzehnt vor Hitler wurden Deutsche in Oberschlesien von Polen gemordet, bestialisch verstümmelt, geschändet. Mitten im Versailler „Frieden“ mußte 1 Million Deutsche ihre Heimat in Westpreußen und Posen verlassen. Wenige Monate nach der Zerschlagung des Deutschen Reiches im Jahre 1945 wurden erneut Juden verfolgt – von Polen in Polen.

Horst Wegener aus Freiburg

44 Weiteres Material veröffentlichen

Ihre Schrift „Die Auschwitz-Lüge“ ist ein hervorragender Tatsachenbericht, sachlich und überzeugend dargestellt. Der Wutausbruch des Wiesenthal und des ihm zur Seite stehenden Galenski ist bezeichnend für das ungeheuerliche Lügengebäude, das von den ihnen so nahestehenden „Kreisen“ aufgerichtet worden

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ist. Es scheint jedoch dringend geboten, eine weitere, zusammenfassende Schrift zu veröffentlichen, in der zusätzliches Material gebracht wird, so u. a. auch Auszüge aus dem wichtigen Buch von Kautsky und vor allem mit neueren Zeugen-Aussagen, die ja nun endlich heranzuschaffen sein sollten, nachdem Sie den Mut gezeigt haben, als erster Kronzeuge gegen diese Lügenflut aufzustehen. Auch der Bericht des „Roten Kreuzes in Genf“, 1947, muß auszugsweise an die Öffentlichkeit gebracht werden; ferner die entsprechenden Auszüge aus den „Nürnberger Protokollen“, die beweisen, daß der damalige SS-Führer im Lager Buchenwald hingerichtet wurde (noch im Kriege) als er sich bereichert hatte.

Edmund Schneider aus Berlin

45 Professor Rassinier

Im Sommer 1962 war ich drei Tage Gast des Prof. Rassinier in Paris. Ich hatte ausgiebig Gelegenheit, sein umfassendes Archiv in KZ-Angelegenheiten zu studieren. Alle bis dahin greifbaren KZ-Aussagen hat sich R. beschafft, und er hat die wichtigsten Zeugen persönlich aufgesucht. Rassinier sagte mir damals: „Ich habe noch keine einzige Zeugenaussage zu den Vergasungen gefunden, die vor einem Juristen und einem Historiker bestehen kann. Zu jeder Aussage gibt es gewichtige Gegenbeweise.“ ... Kein Ebert und kein anderer deutscher Politiker – außer Matthias Erzberger – dachten 1918 daran, die Kriegspropagandalüge von den „abgehackten Kinderhänden“ zu übernehmen. Matthias Erzberger wurde gewaltsam gehindert, dies zu tun. Konrad Adenauer fand es 1949 opportun, die Bundesrepublik Deutschland auf der politischen Zwecklüge von sechs Millionen vergasten Juden aufzubauen. Er begründete damit seinen und unser aller Wohlstand. Die Opfer dieser „Politik“ wurden Millionen anständiger deutscher Familien, deren unschuldige Väter ungestraft als „Verbrecher“ angeprangert, verfolgt und bestraft werden konnten, und die nach der unverantwortlichen Verlängerung der Verjährungsfrist auf unbestimmte Zeit bis zum heutigen Tage als Freiwild gejagt werden können, wo es beliebt.

Otto Reuter aus Willinghusen

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46 Edle Gesinnung

Es ist nicht immer „das eigene Nest beschmutzen“, wenn es Leute gibt, die Greueltaten glauben und weiter erzählen. Oft kann man auch eine edle Gesinnung dahinter vermuten. Eigene Schuld zuzugeben ist gewiß nicht leicht. Doch sinnvoll ist diese Selbsterkenntnis nur dann, wenn auch die Gegenseite zu Geständnissen bereit ist. Nach einem so schrecklichen Kriege fällt es sicherlich vielen nicht leicht, alles zu vergeben und zu vergessen. Wenn wir unseren Feinden vergeben – dann sollten unsere ehemaligen Feinde das auch tun. Man soll nicht Schuld gegen Schuld aufrechnen.

Chr. Th. aus M.

47 Ein Brief von Himmler

29. 10. 42; A: RF; E: SS-Gruf. Heinrich Müller, Chef Amt IV (Gestapo)/RSHA, und SS-Brif. Richard Glücks, Chef Amtsgruppe D (K.L) WVHA

1.) Ich genehmige mit sofortiger Wirkung, daß Häftlinge Lebensmittelpakete von ihren Angehörigen empfangen dürfen.

2.) Die Anzahl der Pakete, die ein Häftling erhalten kann, ist unbeschränkt. Der Inhalt muß jedoch am Tage der Ankunft oder am darauffolgenden Tage von dem Häftling verzehrt werden. Wenn dies nicht möglich ist, erfolgt die Verteilung an andere Häftlinge.

3.) Diese meine Anordnung bezieht sich nicht nur auf deutsche, sondern auch auf alle anderen Häftlinge, die die Möglichkeit haben, sich Lebensmittelpakete schicken zu lassen.

4.) Jeder SS-Angehörige, der sich an einem Lebensmittelpaket eines Häftlings vergreift, wird mit dem Tode bestraft.

gez. H. Himmler

(Aus dem Buche „Briefe an und von Himmler“, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1968, Seite 166)

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48 Die Umschulungsversuche an deutschen Kriegsgefangenen

Weil man jedoch immer und immer wieder durch Wort, Bild und Schrift an diese Greuel als an ein wirklichkeitsnahes Geschehen erinnert werden soll, kommen selbst dem Unbestechlichsten Zweifel an der eigenen Überzeugung. Und das ist wohl auch der Zweck dieser Lügengeschichten, die schon unsere ganze Jugend in einen seelischen Zwiespalt gebracht haben und ihren Ausdruck finden in der Unduldsamkeit, des Aufbegehrens gegen alles was Ordnung heißt. Möge Gott Ihnen helfen, die Wahrheit über Auschwitz zu beweisen.

Daß die ehemaligen KZ-Ier (ich kenne nur 2 Kriminelle) alles aufbauschen werden, um sich ihre eigenen Pfründe zu erhalten, ist erklärlich. Väterchen Staat sorgt ja gut für sie. Interessant für Ihre „Stimme des Volkes“ wird es sein, wenn ich Ihnen eine kleine Episode aus dem KGL-Rimini in Italien 1945 mitteile.

Die Lagerleitung kündigte einen Film an, und die Landser strömten in Scharen zu dieser seltenen Abwechslung. In Abständen von ca. 1 m hatte man schon vorher etwa 50 cm tiefe Gräben in ca. 50 cm Breite ausgehoben. Die verbliebenen, stehengebliebenen Reste wurden als Sitzbänke benutzt. Da alles in einer leichten Rundung angebracht war, konnte man den Eindruck eines riesigen flachen Kolosseums erhalten. Als der Film beginnen sollte, es hatten sich einige tausend Soldaten eingefunden, erschienen plötzlich Bilder über die angeblichen Gaskammern, Verbrennungsstätten und Massengräber – Verbrechen deutscher Soldaten gegen die Menschlichkeit usw. Aber schon nach den ersten Bildern geschah ganz spontan etwas, was sich unsere Bewacher niemals erträumt hätten. Erst leise Buh-Rufe, dann drehte sich Reihe für Reihe herum, so daß alles mit dem Rücken zur Bildwand saß. Ein nicht vorher einstudiertes Handeln aus der festen Überzeugung, daß es sich hier um eine Hetze übelster Art gegen uns selbst und unser deutsches Volk handelte. Keiner der vielen Tausende – und damals trugen wir alle den grauen Rock und kannten nicht irgendwelche parteilichen Gegensätzlichkeiten – nannten noch lange nachher diesen Abend die „Mondscheinlügen“. Daß sich im Laufe der Zeit Debatten und

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Zweifel darüber aufmachten, war wohl der Sinn dieser Vorführung. Unklar war nur allen – und daran zweifelten die wenigsten – wo solche Aufnahmen nur plötzlich und so schnell herkommen konnten. Keine Regierung oder kein Aufseher hätte es jemals zugelassen, solche Vorfälle – die nur gegen sich selbst als Schuldbeweis zu bewerten seien – aufzuzeichnen oder zu filmen. Diese Propaganda schlug fehl.

Es ist nur ein kleines Erlebnis im großen Geschehen. Meine Frau wurde in Berlin umgebracht. Ganze Stadtviertel wurden der russischen Soldateska zur freien Verfügung gestellt. Als ich später davon erfuhr und meinen Abscheu über diese Art der Rache ausdrückte, gab mir der betreffende Mann zur Antwort: „Die machen es jetzt hier – wie ihr es in Rußland gemacht habt!“ Ich rammte ihm meine Faust in die Schnauze.

Hans Weckwerth, Berlin

49 Nichts gesehen

Habe Ihr Buch gelesen. Ich teile Ihre Meinung. Als Kriegsgefangener war ich im Juni 1945 einige Wochen im KZ Auschwitz. Ich sah dort keine Vernichtungsöfen und auch die sonst so propagandafreudigen Russen erzählten uns davon nichts.

Bruno Feigl, Hattingen-Niederw.

50 Männer! Bekenner!

Nicht Herren noch Knechte,
Doch Männer! Bekenner!
Das ist das Rechte!

Ein wahres Wort in aller Welt
Uralt und allzeit neu:
Wer seinem Volk die Treue hält
Der bleibt sich selber treu!

Die „Auschwitz-Lüge“ macht die Höllenhunde mobil: ein notwendiger Stich ins Wespennest! Die Sechsmillionen-Legende bedroht? Das darf nicht sein! Man scheut das harte Licht der Wahrheit!

Werner Schriefer aus Glückstadt

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51 Wird Roeder zum Märtyrer?

Wiesenthal hat eine große Dummheit gemacht. Hätte er doch nur geschwiegen. Nun erst kommt der Bericht von Christophersen an die Öffentlichkeit. Rechtsanwalt Roeder wird zum Märtyrer und seine Bürgerinitiative wird nun erst recht Zulauf erhalten. Die Aktivitäten von Roeder und Christophersen beweisen, daß Einzelpersonen doch Erfolge erkämpfen können. Wenn wir noch in einem Rechtsstaat leben, dann ist mir um Roeder nicht bange. Man wird ihn freisprechen müssen – genauso wie nach der Affäre im Porno-Kino in Bensheim. Eine Schweinerei ist es, daß man ihm die Gemeinnützigkeit nehmen will.

Ein Beamter aus Kiel (Name bekannt)

52 Ein unveröffentlichter Leserbrief an die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung

Sehr geehrter Herr Galinski!

Mir fiel zufällig Ihr Artikel „Lügner am Werk“ in die Hände. Ich darf bitte zurückgreifen auf die zwanziger Jahre. Damals war ich als Konzertpianist mit Richard Tauber und dem Dirigenten der Dresdner Staatsoper Fritz Busch eng befreundet. Auch das deutsche Volk lebte in Frieden mit dem jüdischen Gastvolk.

Der Antisemitismus hatte seinerzeit gar nichts mit Hitler zu tun. Schuld daran hatten die jüdischen Ausbeuter an der Armut des deutschen Volkes nach dem ersten Weltkrieg, die Deutschland bei 6 Millionen Arbeitslosen, 5 Millionen Wohlfahrtsempfängern und über 20 000 Selbstmorden aus Not und Elend um etwa 10 Millionen Goldmark betrogen. Am Schluß fanden sich die Juden Iwan Baruch und Söhne, Prokurist Blei, Levy, Direktor Lindenstein, Direktor Staub, Sauveur sowie die Brüder Julius, Henry und Isaak Barmat wieder. David Barmat flüchtete. Diesen Skandalen folgte der Fall des Juden Max Levy, des O. Lewin, Loeb und andere mehr.

Die Deutschen hatten bisher mit dem Gastvolk der Juden in Frieden zusammengelebt. Die Wirkung dieser Enthüllungen auf die Bevölkerung aber war ungeheuer. Hier hatte auch der hungernde und arbeitslose kleine Mann die Bestätigung für den Riesenbe-

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trug. Und nur dadurch entwickelte sich der Antisemitismus, auch ohne Hitler, der aber dieses verbrecherische Treiben natürlich auch verurteilte, noch dazu, als dieses „Gastvolk“ uns ab 1932 laufend den Krieg erklärte! Die Einzelheiten kann ich mir hier ersparen ...

Nur eines sei bemerkt: Rabbiner Dr. Stephan S. Wise im Juni 1940: „Dieser Krieg ist unser Geschäft.

Was Herrn Roeder und Herrn Christophersen betrifft, entspricht der Wahrheit, und wir lassen uns nicht länger von Menschen unterdrücken, die selbst gar nicht dabei gewesen sind.

Ihr Glaubensgenosse J. G. Burg schreibt in „Schuld und Schicksal“ u. a.: „Es hätte nicht so kommen müssen. Selbstredend wollten die Nazis die Juden aus Deutschland heraus haben, aber von einer Vernichtung war keine Rede!

Tennenbaum schreibt u. a.:

„Es kam einfach die Wahrheit an den Tag, daß kein Land die Juden haben wollte! Burg schreibt ähnlich klar und nüchtern ...

David Ben Gurion:

„... Mitschuld lastet auf dem Westen, da Frankreich, Großbritannien und die U.S.A. versäumt haben, Juden zu retten ...“

Burg berichtet:

„... Hitler ermächtigte Dr. Schacht ausdrücklich, Verhandlungen über die Ausführung eines Auswanderungsplanes persönlich mit den führenden Juden in London aufzunehmen ...“

Wollte Hitler die Vernichtung, hätte er diesem Plan niemals zugestimmt!

Aber der Zionistenführer Chaim Weizmann lehnte den Plan ab ... Der Jude Theodor Kaufman verlangte die Ausrottung aller Deutschen durch Sterilisierung ... „Das ist Verbrechen gegen die Menschlichkeit!“

Die Juden hetzten Amerika und viele Staaten zum Krieg gegen Deutschland!

Ein weiterer Plan des Juden Lindemann, gemeinsam mit Churchill, war die Flächenbombardierung deutscher Städte, vor allem der Arbeiterschaft. – Diese Kriegsverbrecher gehörten in Nürnberg an den Galgen!

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M. R. Grossmann:

Die Zerstörung von Dresden war eines jener Verbrechen gegen die Menschlichkeit, deren Urheber man in Nürnberg vor Gericht gestellt hätte, wäre dieses Gericht nicht in ein reines Instrument alliierter Rache verdreht worden ...!

Über das Thema „Juden im Partisanenkrieg“ empfehle ich das Buch „Verbrechen am deutschen Volk“ von Erich Kern – und ebenfalls „Partisanenkrieg“ von Valdis Redelis, einem lettischen Offizier ... Rund 500.000 deutsche Soldaten wurden durch den Krieg aus dem Hinterhalt zumeist bestialisch ermordet!

Und nun zum Thema Judenvernichtung. Der Erfinder von 6 Millionen war ein gewisser Dr. Höttl, Spion für England und hatte persönlich von nichts eine Ahnung ...

Dr. Scheidl:

„Klar und unzweifelhaft erwiesen ist, daß von der deutschen Reichsregierung niemals die Ausrottung geplant oder auch nur beabsichtigt war. Es wurden niemals dahingehende Gesetze, Erlasse oder Anordnungen, welcher Art immer erlassen oder dahingehende Schritte unternommen ...“

Die Verbrechen der Deutschen sind, ob zu recht oder zu unrecht gesühnt worden. Die rechtlichen sind nur zu begrüßen. Aber wo bleiben die Prozesse gegen die der ehemaligen Gegner?

Dr. Scheidl:

„Wenn man bedenkt, daß ein Gastvolk in aller Welt gegen das gastgebende Volk hetzt, darüber hinaus gegenüber dem gastgebenden Staate sogar zum Kriege aufruft, diesen Krieg zustande bringt und darin alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel zur Vernichtung seines Wirtsvolkes einsetzt, dann kann man von dem Gedanken nicht loskommen, daß das wohl das tollste und ungeheuerlichste Schauspiel sein muß, was in Gottes freier Natur je geboten wurde. Jede Schärfe der in Deutschland dagegen ausgelösten Reaktionen gegen das jüdische Verhalten und politische Vorgehen kann dadurch erklärt werden ...“

Aus „Die Zeit“ v. 19.8.1960:

„Weder in Dachau, noch in Bergen-Belsen, noch in Buchenwald sind Juden oder andere Häftlinge vergast worden. Eine Gas-

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kammer in Dachau wurde nie fertiggestellt und in Betrieb genommen ...“

Professor Rassinier 1963:

„... legte ich Zeugen präzise Fragen vor, hatten sie plötzlich gar nichts gesehen, sondern immer nur davon gehört ... Ich habe auf diese Weise Tausende von Kilometern quer durch Europa zurückgelegt ...“

Wo bleiben die Zeugen, waren sie gekauft oder erpreßt worden?Dr. Scheidl:

„Um die alliierten Anschuldigungen und Greuelbehauptungen über die Massenvergasungen in Auschwitz zu widerlegen, wurde im September 1944 das Internationale Rote Kreuz zu einer Kommissionierung des Lagers Auschwitz-Birkenau eingeladen. Die internationale Untersuchungskommission hatte nicht nur Gelegenheit, mit allen jüdischen und anderen Insassen des KZ zu reden. Sie verhörte auch die Insassen des anschließenden englischen Kriegsgefangenenlagers.

Die Delegierten konnten keinerlei Vergasungseinrichtungen bei ihren genauen Besichtigungen und Untersuchungen feststellen. Es gab in ganz Auschwitz-Birkenau keine Vergasungsanstalt!

Der Volljude Kautsky: (3 Jahre in Auschwitz)

„Ich war in den großen KZ’s in Deutschland. Ich muß aber der Wahrheit gemäß feststellen, daß ich in keinem Lager jemals eine Einrichtung wie eine Vergasungskammer angetroffen habe.“

Der Jude Listojewsky.

„Ich habe mich als Statistiker 2 1/2 Jahre bemüht, die Zahl während der Hitlerzeit (1933–1945) gestorbenen und vermißten Juden festzustellen. Die Zahl schwankt zwischen 350- und 500.000. Wenn wir Juden behaupten, es wären 6 Millionen gewesen, so ist das eine Lüge.“

In einem in Brasilien erschienenen Buch ist zu lesen, daß die Verluste des jüdischen Volkes während des zweiten Weltkrieges zweihunderttausend betragen haben:*

„... Diese Unterlagen hat das Canadian Anti-Defamation Co-


*) siehe auch Zuschrift Seite 38 / Nr. 21

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mitee of Christian Laymen verwendet und festgestellt, daß 200 000 Juden in den zwölf Jahren der Hitler-Regierung gestorben sind, gleich welcher Todesart, also durch Tötung, Verurteilung, als Partisan oder Saboteur erschossen, durch Bomben, die auf Lager fielen, oder durch sonstige Kriegseinwirkung; aber auch durch natürlichen Tod, also Krankheit und Alter.“

In diesem Zusammenhang dürfte die eidesstattliche Versicherung des Herrn Zißmann – selbst Jude – nicht uninteressant sein, wonach „sowohl in Auschwitz als auch in Polen nach Abzug der Deutschen über eine Million Juden von den Polen umgebracht worden seien.“

Der jüdische Schriftsteller Burg:

„In Israel leben Zehntausende, wenn nicht 100 000 Menschen, auf deren Arm eine KZ-Nummer tätowiert ist. Diese Tätowierungen gab es nur in Auschwitz. Ebenso aber leben Tausende aus anderen Lagern in Israel.“ Wer mit 6 Millionen operiert, setzt sich dem Vorwurf aus, nicht der Wahrheit, sondern dem Haß zu dienen. Es handelt sich um eine Geschichtsfälschung und dem tragischsten und makabersten Betrug aller Zeiten – schreibt Prof. Rassinier! – Hier haben Sie Beweise auch ohne Zitate von Herrn Christophersen!

Und was geschah nach dem Kriege?

Deutschland zahlte und zahlte Milliarden an Israel.

Aber die sogenannten jüdischen Wiedergutmachungsexperten Auerbach und Deutsch betrogen bereits wieder das ausgebombte deutsche Volk um Millionen.

Die großen deutschen Komponisten Richard Wagner und Richard Strauß sind in Israel verboten. Jüdische Musik und jüdische Fans aber verdienen die harte DM.

Golda Meir hat jetzt (1973) in unmißverständlicher Deutlichkeit verlauten lassen, daß es völlig normale Beziehungen zwischen Deutschland und Israel niemals geben werde!

Abba Eban behauptete: „Die größten Leistungen des Judentums; seine größte welthistorische Leistung ist das Christentum, das in jüdischer Sicht nichts anderes ist als ein Medium zur Aufrichtung der jüdisch-kommunistischen Weltmacht.“

Friedrich Schlegel, Warstein

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53 Ein Brief an das Zweite Deutsche Fernsehen

Göttingen, den 18.10.1973

Sehr geehrter Herr Löwenthal!

In Ihrem gestrigen ZDF-Magazin ließen Sie u.a. einen Film ablaufen, in dem auf einer Rutsche oder Transportband „jüdische Kinderleichen“ herunterglitten, die unten von 2 Männern fortgenommen wurden, um damit die Behauptung von den 6 Millionen umgebrachten Juden zu untermauern. Dieser Film ist ja geradezu eine Weltsensation! Da sind nun während des Krieges in größter Heimlichkeit 6 Millionen Juden von den Deutschen umgebracht worden, so daß damals kein Mensch davon erfahren hat, da muß sich Herr Wiesenthal, der Vorsitzende des Dokumentationszentrums jüdisch Verfolgter des Naziregimes, um den Beweis für die 6 Millionen zu erbringen, damit abplagen, durch Vergleiche der Vor- und Nachkriegszahlen der jüdischen Bevölkerung eine Ermordung der fehlenden Juden zu konstruieren, da reisen eifrige Wahrheitsforscher, z. B. der französische Prof. Rassinier, der selber 4 1/2 Jahre im KZ gewesen ist, „15 Jahre lang Tausende von Kilometern quer durch Europa“, um Zeugen zu vernehmen, die angeblich selber einer Vergasung beigewohnt haben wollen, um jedesmal feststellen zu müssen, daß die Zeugen vollständig versagen (frei zit. nach „Das Drama der Juden Europas“ S. 96 ff.), da sagt der Jude Dr. Benedikt Kauzky, der von 1938–45 im KZ war, davon 3 Jahre in Auschwitz, aus: „Ich muß der Wahrheit gemäß feststellen, daß ich in keinem Lager jemals eine Einrichtung wie eine Vergasungskammer angetroffen habe“, und da besitzt das ZDF einen Film, der zum mindesten einen Teil der Behauptung von den 6 Millionen umgebrachten Juden, nämlich die Kinder, belegen könnte!

Schade, daß wegen der Kürze der Vorführung nicht festzustellen war, wohin die beiden Männer die doch wohl vergasten Kinderleichen geschafft haben. Ob sie wohl verbrannt worden sind?

Wie dem auch sei, dem tüchtigen Kameramann, vielleicht auch Beleuchter und anderen Helfern, gebührt unbedingt Anerkennung dafür, daß sie es fertig gebracht haben, einen Film dieser Art doch wohl ohne Erlaubnis des Lagerleiters zu drehen!

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Es würde mich wirklich interessieren, zu erfahren, von wem, wann und wo dieser Film gedreht wurde.

Hochachtungsvoll!
gez. Heinrich Töpperwien, Göttingen

Die Antwort

Sehr geehrter Herr Töpperwien,

auf Ihr Schreiben vom 18. Okt. teile ich Ihnen mit;

Unser Kommentar vom 17. Okt. lautete „... Zwischen fünf und sechs Millionen Juden wurden vernichtet, niemand kann die Zahl heute mehr genau feststellen, die Buchhaltung konnte mit der Geschwindigkeit der Tötungsmaschinerie nicht Schritt halten ...“ Nichtjüdische und jüdische Organisationen, international anerkannte nichtjüdische und jüdische Forscher haben die Zahl der jüdischen Todesopfer der Nazis in etwa der gleichen Höhe angegeben.

Die von antisemitischen Gruppen und Organen aufgestellte Behauptung, die Vereinten Nationen hätten die Zahl der jüdischen Todesopfer der Nazis mit zweihunderttausend festgestellt, entspricht ebenso wenig den Tatsachen wie die gleichartige Behauptung, das Deutsche Rote Kreuz hätte diese Zahl mit 350.000 angegeben.

Der von Ihnen erwähnte Film wurde von einem unbekannten SS-Mann aufgenommen. (So ließ z. B. Hitler die an Fleischerhaken aufgehängten Verschwörer vom 20. Juli durch Wochenschau-Kameraleute aufnehmen.) Im Mai 1945 wurde er von britischen Truppen beschlagnahmt. Der Film „Tote Kinder auf Schüttelrutsche“ ist im Bundesfilmarchiv, Koblenz-Ehrenbreitstein, unter der Nummer 61 834 archiviert. An seiner Echtheit bestehen keine Zweifel.

Mit freundlichen Grüßen!
gez. Gerhard Löwenthal

Anm.: An der Echtheit des Herrn Löwenthal bestehen doch wohl hoffentlich auch keinerlei Zweifel?

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54 Erst aus der Presse erfuhren die KZler ihre Leiden

Im Juni/Juli 1945 lag ich in Urfahr bei Linz in einem Kriegsgefangenen-Lazarett zusammen mit Häftlingen aus Mauthausen, darunter vielen, die von Auschwitz nach Mauthausen verlegt worden waren. Aus den vielen Gesprächen, die wir mit ihnen führten, war damals auch nicht andeutungsweise das zu entnehmen, was die Propaganda der Gegner Deutschlands damals zu verbreiten begonnen hatten.

Das Feldlazarett 634 war in Urfahr in einem klosterähnlichen Bau stationiert. Die Häftlinge von Mauthausen belegten damals, wie man uns sagte, eigenmächtig, d. h. ohne daß das Sanitätspersonal der Wehrmacht etwas dagegen unternehmen konnte, die freien Betten. So kam es dazu, daß wir Bettlägerigen mit den gerade aus Mauthausen freigekommenen Häftlingen einen bis dahin noch von keiner Stelle kontrollierten Umgang mit den bis dahin noch nicht vorprogrammierten Häftlingen hatten. Ich bin überzeugt davon, daß selbst die Häftlinge aus Presseveröffentlichungen der dann folgenden Zeit erst erfuhren, wie schlimm es ihnen ergangen ist, und wie nahe sie dem Tod gewesen sind. Ich erinnere mich daran, daß in dieser Zeit – es mag Juni oder Juli gewesen sein, in einer Linzer Zeitung in Fortsetzungen der Erlebnisbericht eines Häftlings erschien (m. W. war es ein Geistlicher), der sich u. a. damals noch darüber beklagte, daß ein SS-Barbar von ihm und den anderen Häftlingen verlangte, daß sie den ihnen zugeteilten Wein unter seinen Augen auf Kommando innerhalb kürzester Zeit auszutrinken hatten. Das war damals noch als Greuel erwähnenswert!

Karl Heinz Schneider aus Eriskirch-Mariabrunn

55 Erst die Greueltaten beweisen

Roeder ist Rechtsanwalt, und er tut, was jeder Rechtsanwalt tut. wenn er einen Angeklagten verteidigen soll. Er streitet die Beschuldigungen ab und sagt, beweist erst einmal diese Greueltaten. Diese Beweise hat man uns bis heute noch nicht glaub-

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würdig gebracht. Es ist eine Lüge, wenn behauptet wird, daß, was in Nürnberg 1945 geschah, ein ordentliches Gerichtsverfahren gewesen ist. Wir alle sollten Simon Wiesenthal dankbar sein, daß er Manfred Roeder vor ein ordentliches Gericht bringt. Wenn wir in einem Rechtsstaat leben, dann hat Manfred Roeder nichts zu befürchten. Er wird diesen Prozeß genauso gewinnen, wie er als Sieger im Rechtskampf gegen die Zurschaustellung der Pornographie hervorging. Herrn Roeder zu verurteilen, ohne die Greuellügen gegen Deutschland nochmals genau zu prüfen, wird wohl kaum möglich sein.

Dr. W. T. aus Br...

56 Ich kann es bestätigen

Wir danken Ihnen für die Zusendung des Heftes „Die Auschwitz-Lüge“, deren Inhalt ich als Kenner von Oczwenzin, später Auschwitz, bestätigen kann, da ich dort oft Vernehmungen durchgeführt und entlassene Häftlinge abgeholt habe.

J. V. Stolzenhain, 4284 Heiden, P. 26
Geschäftsführender Vorsitzender Bund der Aufrechten
(Trad.Gem. ehem. Baltikum- u. Freiheitskämpfer)

57 Angst in unserem „Rechtsstaat“
Solche Briefe bekam ich viele

Darf ich Sie dringend bitten, meinen Namen nicht zu nennen – sondern ein Pseudonym zu wählen. Ich bin Justizbeamter i. R. und könnte in der durch das Grundgesetz „zugesicherten Freiheit in Rede und Schrift“ doch allerlei Schwierigkeiten ausgesetzt werden. Bei der heutigen Beamtenverfolgung „radikaler Kräfte“, bei denen ja hauptsächlich die Nationalgesinnten ins Auge der heutigen Machthaber gefaßt werden, ist mit rigorosen Maßnahmen zu rechnen.

X. Y. aus Z.

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58 Ermittlung wegen Verdachts der Volksverhetzung

Aus Zeitungen

ky. Wiesbaden. (Eig. Bericht) – Wegen der Verbreitung von Schriften, mit denen die nationalsozialistische Vernichtung jüdischer Menschen verharmlost wird („Die Auschwitz-Lüge“), ist dem Verein „Deutsche Bürgerinitiative“ von der Finanzverwaltung die Gemeinnützigkeit abgesprochen worden. Außerdem muß der Gründer des Vereins, der Bensheimer Rechtsanwalt Manfred Roeder, mit einem staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Volksverhetzung rechnen. Dies erklärte Finanzminister Reitz gestern in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage dem Darmstädter SPD-Landtagsabgeordneten Georg Schäfer. Auf die Tätigkeit des Vereins „Deutsche Bürgerinitiative“ war die Öffentlichkeit in den letzten Wochen durch eine Reihe von kritischen Beiträgen der Presse aufmerksam geworden. Wie es in der Antwort des Finanzministers weiter heißt, ist dem Verein nach seiner Gründung am 21. Dezember 1971 vom Finanzamt widerruflich auf achtzehn Monate befristet eine Gemeinnützigkeitsbescheinigung erteilt worden, ohne daß man das spätere Wirken und die Grundhaltung des Vereins erkannt habe. Die seinerzeit widerruflich erteilte Anerkennung als gemeinnützige Einrichtung ist jedoch bereits im Juni 1973 abgelaufen, so daß Spenden an den Verein steuerlich seitdem nicht mehr absetzbar sind.

Reitz wies schließlich auch darauf hin, daß Roeder seine Darstellung, die nationalsozialistischen Vernichtungen jüdischer Menschen seien als „geringste Verluste aller kriegführenden Nationen des Zweiten Weltkrieges“ anzusehen, auch gegenüber der Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Ermittlung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen in einer umfangreichen Korrespondenz aufrechterhalten habe.

Darmst. Tageblatt, 12.10.73

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59 „Gemeinnütziger als andere“

Entgegen allen andern Zeitungsberichten ist die Deutsche Bürgerinitiative e.V., Bensheim, nach wie vor ein als gemeinnützig anerkannter Verein. An dieser Rechtslage ändern auch die verleumderischen Angriffe nichts, die von der Jüdischen Wochenzeitung begonnen und von Presse und Rundfunk fortgesetzt wurden. Daran ändert auch nichts die Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Schäfer oder die Anfrage des Finanzministers beim Finanzamt. Denn über die Gemeinnützigkeit entscheidet weder der Minister noch der Landtag und schon gar nicht die Presse. Darüber entscheidet allein der zuständige Ressortbearbeiter im Finanzamt, der sich nur an das Gesetz und sonst nichts zu halten hat.

Es ist zwar richtig, daß die vorläufige Gemeinnützigkeit wie allgemein üblich auf 18 Monate beschränkt war. Nach Ablauf dieser Frist erlischt aber die vorläufige Gemeinnützigkeit nicht automatisch, sondern das Finanzamt hat von Amts wegen zu prüfen, ob die Gemeinnützigkeit weiterhin gegeben ist. Das geschah auch in diesem Falle.

Mit Schreiben vom 17. August 1973 hat das Finanzamt Darmstadt „zwecks Überprüfung, ob die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit auch weiterhin erfüllt sind“, um entsprechende Unterlagen gebeten. Nach dem Schreiben sollte sich die Prüfung nicht nur auf die 18-Monats-Frist beschränken, sondern auch darüber hinaus. Bis zur endgültigen Entscheidung gilt die vorläufige Gemeinnützigkeit nach Maßgabe der Satzung. Eine solche Entscheidung ist noch nicht ergangen.

Nach dem Gesetz hat das Finanzamt bei der Überprüfung nur festzustellen, ob sich die Bürgerinitiative an die als gemeinnützig anerkannte Satzung gehalten hat. Jeder andere Gesichtspunkt – z. B. ob sie allgemein übliche oder populäre Ansichten vertritt – wäre bei der Überprüfung rechtswidrig. Vor einer objektiven Prüfung braucht die Bürgerinitiative nichts zu fürchten, denn die Satzung schreibt vor: Förderung der allgemeinen Volksgesundheit sowie „Volksbildung und Erziehung zur Rettung der eigenständigen deutschen Kultur in Verantwortung

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vor Gott und Liebe zum eigenen Volk und Vaterland“. Daß sich die Bürgerinitiative gemeinnütziger und mit mehr Liebe zum eignen gequälten und verleumdeten Volk und Vaterland einsetzt als alle Parteien, geht aus jeder ihrer Aktionen und Veröffentlichungen hervor. Das ist auch der einzige Grund, warum plötzlich so viele Neider und Hasser auftreten.

Manfred Roeder, Rechtsanwalt
Bensheim, Roonstraße 8

60 Mut steckt an
„Die Auschwitz-Lüge“ schon in zweiter Auflage

Seit der mutige Bauer Thies Christophersen in Kälberhagen (BRD) seine „Auschwitz-Lüge“ veröffentlichte („La Plata Ruf“ Nr. 63, S. 23 und 64, S. 17), ist die Behauptung von den Massenvergasungen und -Verbrennungen in diesem Konzentrationslager, die ein Vierteljahrhundert lang den Eckstein der (längst widerlegten) Sechs-Millionen-Legende und damit des deutschen Alleinschuld-Komplexes bildete, ins Wanken geraten. Von Christophersens Beispiel ermutigt melden sich immer mehr Zeugen, die seine Darlegungen bekräftigen. Nachdem dem Herausgeber der Christophersen-Schrift, Rechtsanwalt Manfred Roeder, von einem deutschen Staatsanwalt vorgehalten worden war, er habe durch die Hergabe seines Namens für eine „Hetzschrift“ dieser Art „das Ansehen der gesamten Anwaltschaft“ beeinträchtigt, erscheint es uns bemerkenswert, daß sich unter den neu auftretenden Zeugen auch ein in Hamburg amtierender Richter, Dr. Wilhelm Stäglich, befindet. Obwohl er bereits 1965 wegen ähnlicher Äußerungen im Kollegenkreis denunziert und mit einem Disziplinarverfahren bedacht wurde (indem er seine Aussagen aufrechterhielt), schreibt er jetzt unter Bezugnahme auf die Christophersen-Veröffentlichung in „Nation Europa“ (Coburg, Okt. 73) u. a. wörtlich:

Im Jahre 1944 war ich Ordonnanzoffizier im Stabe der Fallschirm-Flakabt. 12. Meine Einheit war von Mitte Juli bis etwa Mitte September in der Nähe des KZ-Lagers Auschwitz zum Schutz von Industrieanlagen, in denen auch die Häftlinge des Lagers arbei-

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teten, eingesetzt. Der Abteilungsstab lag in dem kleinen Dorf Osiek, das unweit von Auschwitz lag. Wir erhielten unsere Verpflegung während dieser Zeit – jedenfalls zum Teil – aus dem KZ-Lager, das u. a. eine eigene Schlachterei und eine eigene Bäckerei hatte. Ich war mit dem Verpflegungsbeamten und dem Adjutanten unserer Abteilung mehrfach in dem Lager, das erste Mal zum Zwecke der näheren Absprachen über die Regelung der Verpflegung unserer Abteilung. Ein anderes Mal waren wir offiziell zu einer Besichtigung des KZ-Lagers eingeladen. Im ganzen bin ich meiner Erinnerung nach 3 oder 4mal im Lager gewesen. Bei keinem dieser Besuche habe ich Vergasungseinrichtungen, Verbrennungsöfen, Marterinstrumente oder ähnliche grausige Dinge gesehen. Das Lager machte einen gepflegten Eindruck, ließ auf eine hervorragende Organisation schließen und hatte neben den schon genannten Handwerksbetrieben noch weitere, wie z. B. Schusterei und Schneiderei. Für die Unterbringung der Häftlinge waren große Baracken vorgesehen, die alle mit Betten ausgestattet waren. In den Handwerksbetrieben waren übrigens ausschließlich Häftlinge beschäftigt. Mich erinnerte dieses Lager in seiner Art an das Arbeitsdienstlager, in dem ich meine halbjährige Arbeitsdienstpflicht ableistete, nur daß es natürlich wesentlich größer war.

Ergänzend weise ich noch auf folgendes hin: Im KZ-Museum Dachau befindet sich ein Bild mit der Unterschrift „Verbrennungsöfen von Auschwitz“. Ich meine, darin die Bäckereiöfen wiedererkannt zu haben, die uns von einem Häftling während des Backbetriebes gezeigt wurden.

Dr. jur. Wilhelm Stäglich, 2 Hamburg 50

Die erste Auflage (10.000 Stück) der empfehlenswerten Christophersen-Schrift war innerhalb von zwei Monaten vergriffen. Sie ist inzwischen, durch zahlreiche Zuschriften und Stellungnahmen – pro und contra – erweitert, in zweiter Auflage herausgekommen: 70 Seiten, broschiert, DM 5,50. Zu beziehen beim KRITIK-Verlag, D 2341 Mohrkirch, oder beim „Buchdienst La Plata Ruf“.

Der sozialdemokratische Senat der Hansestadt Hamburg will die

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Dienstentlassung des Richters am Hamburger Finanzgericht, Dr. Wilhelm Stäglich, wegen seiner oben wiedergegebenen Ausführungen über das KZ Auschwitz beantragen, meldet „Die Welt“ (Hamburg, 27.10.73). In der Begründung des bei der Richterdienstkammer am Landgericht gestellten Antrags wirft der Senat dem mutigen Richter die Absicht vor, „die Greuel und Verbrechen in den Konzentrationslagern der NS-Zeit zu bestreiten, in Zweifel zu ziehen oder im Ausmaß zu verkleinern“. Dr. Stäglich hat inzwischen auch privat keine Ruhe mehr. Seine Frau erklärte auf telefonische Anfrage: „Am Telefon werden wir nicht nur beschimpft, sondern von den roten Terroristen auch mit Morddrohungen überhäuft.“ Ihr Mann habe weder den Nationalsozialismus noch die Konzentrationslager verherrlicht, sondern „lediglich seine eigenen Beobachtungen mitgeteilt und das wird man doch noch dürfen“.

Man darf eben nicht. Frau Stäglich fehlt offenbar noch das rechte Demokratieverständnis.

LA PLATA RUF – NOVEMBER 1973

61 Das Problem der deutschen Reparationsschulden
Aus: Paul Rassinier „Operation Stellvertreter“, Damm Verlag, 1966

So wie die Dinge zur Zeit liegen, ist die Regelung sämtlicher etwaiger Forderungen aller der Länder, die sich durch Deutschland auf Grund des Krieges für geschädigt halten, durch ein am 27. Februar 1953 in London zwischen den ehemaligen Alliierten und Deutschland unterzeichnetes Abkommen bis zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Friedensvertrages mit dem wiedervereinigten Deutschland zurückgestellt worden. Als Gegenleistung dafür hat Westdeutschland sich bereiterklärt, schon jetzt alle aus rassischen, religiösen oder politischen Gründen verfolgten oder materiell geschädigten Personen zu entschädigen. Dies fand seinen Ausdruck in dem sog. Entschädigungsgesetz sowie dem Rückerstattungsgesetz, die beide verschiedentlich durch Ergänzungsgesetze (Bundesergänzungsgesetze) präzisiert wurden, insbesondere am 1. Oktober 1953, 29. Juni 1956 und 19. Juli 1957 so-

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wie erst kürzlich am 24. Juni 1964. Man hätte erwarten können, daß Ostdeutschland sich diesen Maßnahmen anschließen würde. Aber nein, durchaus nicht. So macht man von allen Seiten Rechnungen fertig: Die einen, die im Namen geschädigter Staaten aufgestellt werden, sollen, zumindest theoretisch, bei Abschluß eines Friedensvertrages vorgelegt werden, von dem man die endgültige Sanktionierung der gegenwärtigen Teilung Deutschlands erhofft, was bedeutet, daß Westdeutschland diese Rechnungen wird allein bezahlen müssen. Die anderen, im Namen der einzelnen Opfer des Nationalsozialismus ausgestellten Rechnungen, können schon jetzt Westdeutschland allein vorgelegt werden. Unter den erstgenannten Rechnungen wurden bisher lediglich die von Jugoslawien (70 Milliarden Dollar, wie es in L’Express vom 20. Februar 1964 heißt) und die von Griechenland (20 Milliarden Dollar) bekanntgegeben. Man darf sicher sein, daß die Rechnung, die Deutschland, ob wiedervereinigt oder nicht, präsentiert werden wird, wenn erst Rußland und seine Satelliten die ihren aufgestellt haben werden, besonders gepfeffert sein wird.

Unter den zweitgenannten Rechnungen erscheinen die Abfindungen für Personenschäden (Tote, Entschädigungsberechtigte, Invalidität usw.) sowie Betrug an Sachwerten (Diebstahl von Vermögenswerten), die den Opfern des Nationalsozialismus zugefügt wurden. Im Anschluß an Verträge, die am 10. September 1952 in Luxemburg zwischen Westdeutschland einerseits und der Conference on Jewish Material Claims against Germany und dem Staat Israel andererseits abgeschlossen und die dann durch alle die obengenannten aufeinanderfolgenden Gesetze genauer bestimmt wurden, setzte Westdeutschland schließlich die jedem Opfer des Nationalsozialismus zustehende Entschädigung für Personenschäden auf 5000 DM (1250 Dollar) oder im Todesfall auf 3000 DM (750 Dollar) für jeden seiner Berechtigten fest. Im Laufe des Jahres 1964 sind sämtliche Opfer des Nationalsozialismus, ob Juden oder nicht, auf dieser Grundlage entschädigt worden.

Mit den in den zehn Jahresraten zahlbaren 3 Milliarden DM, die dem Staat Israel durch die Luxemburger Verträge zugestanden wurden und die in der Folge durch verschiedene Verhandlungen

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(insbesondere jene, die der Eichmann-Prozeß im Jahre 1960/61 unvermeidlich machte) auf 4 Milliarden, zahlbar in fünfzehn Jahresraten, erhöht wurden, hält sich der Staat Israel, der sich zum Erben der 6 Millionen Juden, die von den Nationalsozialisten vernichtet worden sein sollen, einsetzte, für geschädigt: Bei 750 Dollar für jeden von ihnen kommt er selbstverständlich nicht auf seine Rechnung. Daher seine fortwährenden Reklamationen im Sinne einer Erhöhung der ihm zugebilligten Entschädigung. Wenn man seinen Forderungen entspricht ...

Die Conference on Jewish Material Claims against Germany ihrerseits verliert das Problem der Rückerstattung jener Vermögen nicht aus den Augen, die man Deutschland als Diebstahl an den Juden der ganzen Welt zur Last legt. Bei ihrer Tagung in Brüssel am 8., 9. und 10. März 1964 hat sie eine Aufstellung der Summen vorgenommen, die Deutschland in dieser Hinsicht den Juden der ganzen Welt rückerstatten soll. La Terre retrouvée (1. April 1964) gibt diese Aufstellungen im einzelnen wieder:

Deutsche Juden 2000 Millionen Dollar
Slowakische Juden 140 Millionen Dollar
Polnische Juden 3000 Millionen Dollar
Belgische Juden 618 Millionen Dollar
Rumänische Juden 1000 Millionen Dollar
Tschechoslowakische Juden 650 Millionen Dollar
Ungarische Juden 570 Millionen Dollar
Französische Juden 950 Millionen Dollar
Holländische Juden 450 Millionen Dollar
Griechische Juden 120 Millionen Dollar
Gesamtbetrag 9498 Millionen Dollar
Rund: 10 Milliarden Dollar*).  

*) Diesbezüglich klärte uns eine Kontroverse zwischen jüdischen Organisationen, die sich über mehrere Nummern der Zeitung Le Monde (11., 19. und 29. März 1964) erstreckte, darüber auf, daß die bis jetzt von Deutschland geleisteten Jahresraten an die Conference on Jewish Material Claims against Germany nicht unter die Opfer des Nationalsozialismus aufgeteilt wurden, sondern der Reihe nach unter die jüdischen Mitgliedsorganisationen dieser Stelle {in diesem Jahr sind die jüdischen Organisationen Frankreichs an der Reihe), und zwar, um „zum Wiederaufbau des jüdischen Lebens beizutragen“ (Bau

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Die allgemeine Endsumme, die man auf Grund dieser bekannten und sehr unvollständigen Angaben erhält, erreicht bereits astronomische Ausmaße: über 100 Milliarden Dollar! Man erschauert bei dem Gedanken, wie diese Summe aussehen wird, wenn einmal jeder seine Rechnung präsentiert hat.

Im Vergleich dazu war, wie ich bereits gesagt habe, das, was durch den Versailler Vertrag von Deutschland gefordert wurde, nur eine Bagatelle.

Der Beweis dafür ist erbracht.


von Synagogen, Einrichtung von Bibliotheken, Subventionierung von Jugendorganisationen usw.). Auf diese Weise hat nach Aussage des Präsidenten der jüdischen Organisationen Frankreichs (Le Monde v. 19. März 1964) Dr. Nahum Goldmann, der Präsident der jüdischen Organisation in Amerika, hundert Millionen Dollar (!) für seine Organisation erhalten, von der nicht ein einziges Mitglied auch nur den geringsten Schaden seitens Deutschlands erlitten hat. Von Zeit zu Zeit erfährt man auch, daß ein Jude, ohne den geringsten Schaden erlitten zu haben, sich für einen angeblichen Diebstahl entschädigen läßt, der gestützt wird durch ... eine falsche Zeugenaussage: Auerbach-Skandal, Deutsch-Skandal usw. Ein ungezügeltes Gangstertum. Die Herrschaft der Sittenlosigkeit in ihrer schönsten Blüte. Doch was macht das schon: Deutschland zahlt ja – Westdeutschland allein !

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»AUSCHWITZ-LØGNEN«

Ein Kommentar zu einem Artikel aus der dänischen Zeitschrift „Gestapo-Fangen“

Unter der Überschrift „Die Auschwitz-Lüge“ beschäftigt sich das dänische Organ ehemaliger Häftlinge der Gestapo, „Gestapo-Fangen“ (Der Gestapo-Gefangene), vom Oktober 1973 mit Thies Christophersens Erlebnisbericht aus dem Konzentrationslager Auschwitz. Eigentlich beschäftigt er sich mit dem Inhalt dieses Berichts jedoch nicht. So bleibt abzuwarten, ob die angekündigte Stellungnahme kommen wird.

Dafür jedoch werden wahllos einige Sätze aus dem Zusammenhang des Vorworts von Manfred Roeder herausgegriffen, dessen Name dabei noch nicht einmal richtig wiedergegeben wird: statt Roeder steht da Boeder!

Die Übersetzung der Zitate aus Roeders Vorwort ist im großen und ganzen korrekt. Dennoch fragt man sich unwillkürlich, wieso der Übersetzer die Passage „wurden sadistisch erwürgt“ z. B. mit „blev sadistisk behandlet“ und nicht mit „blev sadistisk kvalt“ übersetzt hat. Denn auch das Dänische kennt – genau wie das Deutsche – den Unterschied von „behandeln“ und „erwürgen“! Oder was soll man davon halten, wenn statt des „modbeviste“ das wenige eindeutige „gendrivne“ für „widerlegte“ genommen wird?! Wenn Roeder darauf aufmerksam machen wollte, daß nach 1945 deutsche Soldaten in den Kriegsgefangenenlagern umgebracht wurden, wird diese Absicht durch die oben genannte Art der Übersetzung zunichte gemacht.

Es ist einfach lächerlich, wenn der unbekannte Verfasser des oben genannten Artikels in „Gestapo-Fangen“ so tut, als hätte es keine alliierten Kriegsverbrechen gegeben, begangen an deutschen Gefangenen nach 1945, und wenn er glaubt, Manfred Roeders Vorwort in diesem Punkt als „Nazipropaganda“ abtun zu können. Manfred Roeder war und ist deswegen noch lange kein Nazi, und der Verfasser dieses Artikels genau so wenig. Aber der Verfasser ist gern bereit, seine Erlebnisse in alliierter Kriegsgefangenschaft 1945 dem Blatt der dänischen Widerstandskämpfer zur Verfügung

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zu stellen – in dänischer Sprache, damit niemand sagen könnte, es sei am Übersetzen gescheitert. Der Verfasser war damals 16 Jahre alt, und er hat an Sadismus und Grausamkeiten seitens alliierter Bewacher einiges gesehen und erlebt, was den gerechten Sinn des dänischen Volkes mit Recht erbittern würde. Denn das, was der Verfasser dieser Zeilen im Zeichen der Demokratie und der Menschlichkeit in alliierten Lagern erlebte, steht den Schrek-kensgeschichten aus den Konzentrationslagern der SS in nichts nach!

Übrigens: seine Erlebnisse teilt der Verfasser mit einem jüdischen Soldaten der SS-Division „Hitlerjugend“, der es nach 1939 vorgezogen hatte, sich als angeblich „Volksdeutscher“ aus dem Baltikum „Heim ins Reich“ umsiedeln zu lassen, sowie mit einem halbjüdischen Oberfeldwebel der ehemaligen Deutschen Wehrmacht. Auch das gab’s!

Es ist doch wohl an der Zeit, jene vergangenen „1000 Jahre“ vorurteilslos untersuchen zu können. Wohin sollte sonst die Menschheit kommen, wenn wir nicht 28 Jahre nach diesem Krieg ganz sachlich klären könnten, was sich abgespielt hat. Inzwischen ist eine neue Generation herangewachsen, die ein Recht darauf hat, die Wahrheit zu erfahren und ohne die Belastung einer künstlich aufgehäuften Schuld oder auch Unschuld zu leben und miteinander zu arbeiten!

Auf den Kern der Christopherschen Ausführungen nämlich wird von „Gestapo-Fangen“ gar nicht eingegangen. Es geht darin um nichts weniger, als das Thies Christophersen in Auschwitz keine Massenvernichtungsanlagen, sprich „Gaskammern“, bemerkt hat! Um klarzustellen: Hier geht es nicht darum, Unmenschliches und Grausames zu verniedlichen. Wenn es in Auschwitz Gaskammern gegeben hat, so waren aber diese bestimmt nicht geeignet, um als „Massenhinrichtungsmaschinen“ zu dienen. Abgesehen davon war nachweislich an der Wende von 1943 auf 1944 die Verwendung von „Zyklon B“, zu welchen Zwecken auch immer, erst im Gespräch. Die Kommandierung eines mit der Verwendung von „Zyklon B“ (Hersteller: Asid Serum Königsberg) von der Kornkäferbekämpfung her vertrauten Biologen scheiterte im Dezember 1943 daran, daß dessen Ehefrau keinen arischen Abstammungs-

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nachweis erbringen konnte. Eine Tante der Ehefrau hieß immerhin Rosenbaum. So streng waren die Bräuche!

Andererseits sollte der deutsche, auch der nazistische Anteil, an der Stärkung und Entstehung des israelischen Staates nicht bagatellisiert werden. Noch 1943 bildete in Flensburg-Schäferhaus der Jude Wolff junge Juden als Landwirte aus, die über die dänische Grenze und über das neutrale Schweden nach Israel gebracht wurden. Das geschah nicht nur mit Billigung sondern sogar mit Unterstützung der SS-Dienststellen in Berlin!

Woher kamen übrigens jene 90 jungen Juden, die 1943 in Kolding an der Landwirtschaftsschule lernten, ehe sie nach Theresienstadt gebracht wurden?

Die junge Generation verlangt Aufklärung, und zwar, ehe alle Augenzeugen gestorben sind und das Gewirr der Propaganda-und Gegenpropagandalügen nicht mehr entwirrbar ist. Schweinerei bleibt Schweinerei, und Mord bleibt Mord. Da nützt es gar nichts, daß der eine zum „Dreckschwein“ und zum „Superkiller“ hochstilisiert wird, während der andere – ebenfalls „schuldig“ – mit allen propagandistischen Weismachern zum „rosigen Englein“ gemacht wird. – Keine Aufrechnung, sondern nur eine nüchterne Tatsachenfeststellung ist notwendig, damit sich jeder einmal schämen kann. Und das gilt auch für Helden, die mit militärisch wirkungslosen Sabotageakten den Zorn einer hilflosen und psychologisch unfähigen Besatzung über eine unschuldige und unbeteiligte Zivilbevölkerung heraufbeschworen haben.

Keine „Kollektivscham“, aber die Scham voreinander, die gegenseitige Scham ist notwendig, damit endlich wirklich einander vergeben wird, und die Israelis nicht für warme Stuben in Deutschland und Dänemark ohne Hilfe verbluten müssen.

Björn von Törne

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NACHWORT

Liebe Leser!

Vorstehende Zusammenstellung der Zuschriften gibt in der Tat ein Bild von der Stimme des Volkes. Fast 90% aller Zuschriften begrüßten die Veröffentlichungen meines Berichtes „Die Auschwitz-Lüge“. Da die große Nachfrage nach diesem Bericht unverändert anhält, ist es nötig geworden, einige Ergänzungen zu veröffentlichen. Doch da nicht alle Zuschriften veröffentlicht werden können, möchte ich an dieser Stelle noch auf einige Fragen, die aus dem Leserkreis kamen, Antwort geben.

Viele Leser fragten, ob ich nicht noch mehr und ausführlicher über einzelne Begebenheiten berichten könne. Der Erlebnisbericht über Auschwitz sei zu kurz. Natürlich kann ich noch mehr erzählen, aber ich weiß aus Erfahrungen, daß lange Berichte und dicke Bücher nicht so gerne gelesen werden. Aber Erinnerungen verschwimmen auch, wenn sie zu lange zurückliegen. Auch wollte ich grundsätzlich nur über eigene Erlebnisse erzählen. Nur dafür kann ich mich verbürgen. Zu oft haben wir alle erlebt, daß es Kameraden gegeben hat, die sich durch tolle Berichte interessant machen wollten. Diese Berichte fangen so an: „Ich kenne jemanden – und der kennt wieder jemanden – und der hat folgendes erzählt ...“ und dann kommt meistens irgend ein Bericht aus der Feindpropaganda.

Die Zuschrift Nr. 30 auf Seite Nr. 42 ist typisch. Würde Herr Rodewoldt aus Itzehoe tatsächlich in ein Kreuzverhör genommen, so würde er sicherlich schnell seine Aussage widerrufen. Leider aber gibt es immer noch sehr viele „Rodewoldts“ in unserem Volke.

Es sind sehr viele interessante Zuschriften eingegangen, und täglich melden sich neue Zeugen, die meinen Bericht über Auschwitz bestätigen können. Aber es hat sich noch keiner gemeldet, der über Massenvergasungen und Massenverbrennungen als Augenzeuge berichten könnte.

Von der Presse peinlichst verschwiegen wird ein Prozeß, der zur Zeit in Frankfurt stattfindet und gegen meineidige Zeugen geführt wird. Wegen falscher Zeugenaussagen wurden SS-Ange-

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hörige zu langen Haftstrafen verurteilt. Schlagzeilen aber macht der Auschwitz-Prozeß gegen die SS-Angehörigen Frey und Sawotzki, die angeblich Juden- und Zigeunerkinder lebendig verbrannt haben sollen. Ob sich auch wieder meineidige Zeugen finden werden, die aus Rachegefühlen Unschuldige belasten?

Wie lange sollen diese „Kriegsverbrecherprozesse“ noch geführt werden? Was haben sich unsere Politiker bloß dabei gedacht, als sie der Verlängerung der Verfolgung von Kriegsverbrechen zustimmten? Ein politischer Mord ist eine verabscheuungswürdige Tat – aber sie ist es auch, wenn sie nicht von einem Deutschen – oder von einem Nazi – begangen wurde?

Jawohl! – auch ich habe gesehen, wie Menschen am lebendigen Leibe verbrannten, wie brennende Fackeln herumliefen, ins Wasser sprangen und dann mit Bordwaffen, MGs und Sprengbomben getötet wurden. Ich habe es am 13. Februar 1945 in Dresden gesehen. Viele haben es gesehen und erlebt – aber unsere Klagen können wir nirgends vorbringen. Wir müssen es vergessen – wenn es auch schwerfällt.

Sehr viele Briefe habe ich bekommen, die grauenhafte Berichte von Greueltaten brachten, die an Deutschen begangen wurden. Ich habe sie bewußt nicht veröffentlicht. Sollen wir Böses mit Bösem aufrechnen – dann bliebe nichts von unserer Schuld – selbst nicht, wenn wir tatsächlich 6 Millionen Juden getötet hätten. Da ist zum Beispiel noch immer die Anschuldigung des Kriminalobersekretärs a. D. August Naujok gegen unseren Bundeskanzler. Selbst wenn Herbert Frahm im Jahre 1933 in eine Schlägerei mit tödlichem Ausgang verwickelt gewesen wäre – und deswegen Deutschland fluchtartig verlassen hat – so würde diese Tat sicherlich heute verjährt sein. Sie ist es aber genau so wenig wie andere politische Verbrechen.

Ich habe bei der Staatsanwaltschaft in Flensburg einen Strafantrag gestellt gegen unseren Bundeskanzler. Nicht aus Rache oder aus Haß – nein – die Behauptung ist so ungeheuerlich, daß es einer klaren Prüfung bedarf, um alle Zweifel zu beseitigen. Auch hat es mich geärgert, daß man Herrn Naujock einfach für „verrückt“ erklärt – genau so wie man es nun mit mir versucht.

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Ich kenne Herrn Naujock seit vielen Jahren und halte ihn für einen vernünftigen und normalen Menschen. Zu der gleichen Erkenntnis kommt ein mir befreundeter Arzt.

Zu einer anderen immer wiederkehrenden Frage muß ich noch Stellung nehmen. Da wird gesagt, es sei gleichgültig, wieviele Menschen in den Konzentrationslagern getötet worden wären. Mord sei Mord, und auch der Mord an einem Menschen sei nicht zu rechtfertigen. Wenn das so ist – warum wird dann die Lüge von den 6 Millionen erzählt? Weil wir für diese Zahl eine Entschädigung zahlen sollen. Man will mit dieser Lüge ein Geschäft machen. Mein Auschwitz-Bericht hätte ein Beitrag zur Aussöhnung und Verständigung sein können. In diesem Glauben habe ich ihn geschrieben. Nun aber zerstöre ich einigen ein gutes Geschäft – und es ist verständlich, daß man böse auf mich ist.

Jedenfalls ist es für mich eine große Genugtuung, einen Beitrag zur Wahrheitsfindung geleistet zu haben. Obwohl der Auschwitzbericht von dem Buchhandel (von einigen Ausnahmen abgesehen) boykottiert wird, ist er zu einem vielgelesenen Buch geworden. Das hat mir Mut gegeben, weiterzumachen. Ich möchte die Leser bitten mir zu schreiben, wenn Sie zu diesem Thema eine Aussage machen können. Dankbar bin ich natürlich, wenn ich Ihre Zuschrift mit vollem Namen veröffentlichen darf. Aber ich habe auch Verständnis dafür, wenn Sie nicht mit Ihrem Namen in meinen Schriften genannt werden wollen. Helfen Sie mir, daß der KRITIK-Verlag tatsächlich die Stimme des Volkes wird.

Thies Christophersen

Unsere Anschrift:

Rechtsanwalt
Manfred Roeder
Richtberg
D-3579 Schwarzenborn

Thies Christophersen
Journalist
2341 Mohrkirch/Kälberhagen
Tel. (0 46 46) 888
Konto: Postscheck Hamburg
Nr. 1881 84-202

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Der eine fragt: Was kommt danach?
Der andre fragt nur: Ist es recht?
Und also unterscheidet sich
Der Freie von dem Knecht.

Theodor Storm

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Für diese elektronische Auflage wurden die folgenden Korrekturen vorgenommen :

S. 2 : Genemigung — Genehmigung
S. 16 : Koherr-Bericht — Korherr
S. 21 : Standeswidrigheit — Standeswidrigkeit


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