Kritik — Die Stimme des Volkes

Kritik-Folge Nr. 58

1982

 

Professor Robert Faurisson

Ich suchte – und fand die Wahrheit

Die Revisionistische These eines französischen Forschers


Drei Historiker für die Wahrheit
von links nach rechts: Prof. Faurisson, Prof. Butz, Udo Walendy


Professor Robert Faurisson

Unseren Lesern ist Prof. Faurisson nicht unbekannt. Ich begegnete ihm 1979 in Los Angeles auf dem Kongreß der Historiker. Nun begegnete ich ihm wieder. Er ist ungebrochen und steht auch heute noch zu seiner Erkenntnis. Als Historiker an der Universität in Lyon hat er öffentlich das Vorhandensein der "Gaskammern" in den deutschen Konzentrationslagern bestritten. Wie Paul Rassinier, teilt Robert Faurisson keineswegs unser politisches Gedankengut : Er hat sich bislang jeder politischen Organisation ferngehalten und, nach dem was mir bekannt wurde, läßt seine Gesinnung ihn vielmehr als "Linken" erscheinen. Er bat mich damals in Los Angeles ausdrücklich, nichts über seinen Fall in der BAUERNSCHAFT zu berichten, da ihm dieses sehr schaden könne, weil wir bekanntlich zur äußersten Rechten eingeordnet werden. Nach seinen Veröffentlichungen, die einzig und allein der Erforschung der Wahrheit zum Ziel hatten, wurde er von der Presse heftig angegriffen, bedroht und sogar durch Strafexpeditionen hart mitgenommen, Pressionen ausgesetzt, und er mußte seine Lehrtätigkeit in Lyon aufgeben.

Nachdem seine Gegner begriffen hatten, daß das beste Kampfmittel gegen ihn darin besteht, ihm das Wort zu entziehen, entschloß sich die große Presse dazu, nicht mehr über Faurisson zu berichten. Die italienische Presse, der diese Anweisung nicht bekannt war, gab ihm ein langes Interview in einer vielgelesenen Wochenzeitschrift. Wir bringen dieses Interview.

Trotz aller Prüfungen und Sanktionen, denen er ausgesetzt war und ist, hält er auch heute noch an dem fest, was er als Forscher und Historiker als unumstößliche Wahrheit erkannt hat. Er glaubt nicht an die Existenz jener "Gaskammern" und liefert die Beweise für diese Behauptung.

TCK


Professor Robert Faurisson

Ich suchte – und fand die Wahrheit

Die Revisionistische These eines französischen Forschers


Inhalt

LebenslaufSeite 3
Das InterviewSeite 8
Wie steht es mit dem Fall FaurissonSeite 31
Zusatz zum Text über den Fall FaurissonSeite 33
Es gab keine GaskammernSeite 34
AnmerkungenSeite 39
ErgänzungenSeite 40
SchlußwarnungSeite 41
Anhang I
Die Schriften Faurissons
Seite 42
Anhang II
Die Revisionistische These
Professor Faurisson und die französische Intelligenzija
Seite 44
ÜbrigesSeite 45

 

ISBN 3-88037-038-9
KRITIK-Folge Nr. 58

Auslieferung :
Courrier du Continent Lausanne (Schweiz)
mit Genehmigung vom Kritik-Verlag


Professor Robert Faurisson

— Lebenslauf eines Pioniers —

aufgezeichnet im März 1982

Robert Faurisson wurde am 25. Januar 1929 in Shepperton, einem Vorort von London, England, als Sohn einer schottischen Mutter und eines französischen Vaters geboren. Nach französischem Recht war der Neugeborene Franzose – nach englischem Recht war er Brite. Die britische Staatsangehörigkeit hat er nie beansprucht. Die Mutter Faurissons lebt noch.

Er war das älteste von sieben Kindern, von denen sechs noch am Leben sind : außer ihm noch drei Jungen, und zwei Mädchen. Die drei Brüder Faurissons sind Geschäftsführer oder leitende Angestellte bei folgenden Firmen : bei der Pariser Zweigstelle einer britischen Schiffahrtsgesellschaft, im Londoner Büro der D . . .-Gesellschaft und bei "Airinter", der führenden Flugverkehrslinie auf dem Gebiet des französischen Mutterlandes.

Als kaufmännischer Angestellter der großen französischen Schiffahrtsgesellschaft "Messageries Maritimes" war Vater Faurisson zu Lebzeiten viel unterwegs – vor allem im Fernen Osten – und so waren die Stationen von Robert Faurissons ersten sieben Lebensjahren :

1929/1931 : London, England
1932/1934 : Paris (bei den Großeltern)
1934/1935 : Saigon, Süd-Vietnam
1935 : Singapur, wo er eine britische Schule besuchte
1936 : Kobe (Japan), wo er eine amerikanische Schule besuchte.

Im Jahre 1936 kehrte die Familie dann endgültig nach Frankreich zurück.

Man ließ sich zunächst in Chatou, einem Pariser Vorort nahe Rueil, nieder, zog aber bald in die Innenstadt, in die Rue de Vaugirard 68 im sechsten Pariser Bezirk um, wo Robert eine von katholischen Geistlichen geleitete Schule in der nahegelegenen Rue Cassette besuchte. Im Oktober 1939, zu Beginn des Zweiten Weltkrieges, wurde Robert Faurisson von seinen Eltern nach Angoulême – einem nahe Bordeaux gelegenen Ort – geschickt. Die Eltern selbst blieben in Paris.

In Angoulême besuchte Robert wiederum eine Privatschule, die heute berühmte "St. Paulus-Schule" – berühmt, weil einer ihrer ehemaligen Schüler kürzlich französischer Staatspräsident wurde : François Mitterand (damals unter den erwachsensten Schülern, während Faurisson zu den jüngsten zählte). Nach der deutschen Besatzung, im Mai 1940, zog die Familie in die "besatzungsfreie Zone" und ließ sich in Marseille nieder.

Von 1940 bis 1943 besuchte Robert das dortige Jesuiten-Kollegium (1), wo er im Lateinischen und Altgriechischen unterrichtet wurde und sich Ansätze seines eigentlichen Lebensstils zu formen begannen. Dieser Lebensstil sollte sich in gleicher Richtung weiterentwickeln, als seine Eltern im Jahre 1943 wieder nach Paris zogen, wo er bis zum Jahre 1946 das "Collège Stanislas" besuchte (auch Charles de Gaulle war im "Collège Stanislas" zur Schule gegangen). Hier absolvierte er, was die Franzosen die "humanités" (die Geisteswissenschaften) nennen – der einzige Weg, um zum "Baccalauréat" (ein französischer akademischer Grad) zu kommen, was wiederum so gut wie unerläßlich ist, wenn man sich in Frankreich für einen wichtigeren Beruf qualifizieren will.

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In den Jahren 1945 und 1946 bestand Robert – nun 17 Jahre alt – die Baccalauréat-Prüfungen und erhielt damit die Berechtigung zum Studium sowohl an den französischen Universitäten als auch an den Spezialinstituten, die die Schüler für die "Grandes Écoles" (2) vorbereiten.

Er entschied sich für die "École Normale Supérieure", eine "Grande École" von hohem Prestige, in der sowohl die eigenen Professoren herangebildet als auch die Studierenden für zahlreiche andere Berufe – hauptsächlich Lehrberufe – vorbereitet wurden, und die gleichzeitig die Tür zu jeglichen Führungspositionen auf dem Gipfel der französischen Gesellschaft öffnete. (So war beispielsweise der verstorbene Georges Pompidou, bevor er Präsident der französischen Republik wurde, zum ersten Direktor einer Handelsbank ernannt worden.)

Da Robert Faurisson die klassische Bildung (3) bevorzugte, besuchte er die "Lettres Classiques" (4) – Vorlesungen des Henri IV-Lyzeums in Paris, das für die Vorbereitung von Bakkalaurei für die "Grandes Écoles", wie beispielsweise die École Normale Supérieure, berühmt war. Ein mindestens zweijähriges Vorstudium ist erforderlich. Dabei kommt es höchst selten vor, daß jemand zum Studium an der École Normale Supérieure zugelassen wird, ohne sich zumindest zweimal als Aufnahmeprüfling versucht und sich ein Maß an positiver Prüferbeurteilung verdient zu haben, das ihm die Zulassung zu der begrenzten Zahl von Studierenden sichert, die der École Normale Supérieure – wie auch allen anderen "Grandes Écoles" – jährlich aufzunehmen erlaubt ist. Robert Faurisson versuchte es zweimal, gab jedoch im Jahre 1949 nach insgesamt dreijährigem Studium am Henri IV-Lyzeum auf.

In der Zwischenzeit hatte er sich jedoch als Student bei der Pariser Universität registrieren lassen, und im Jahre 1950 erhielt er eine "Licence des lettres classiques d'enseignement" (5). Im Jahre 1951 machte er sein D.E.S. (Doktorwürde, genannt "Diplôme d'études supérieures") an besagter Universität mit einer Dissertation, der er den Titel "Die Psychologie der Romane von Marivaux" (6) gab. Im gleichen Jahr heiratete er Anne-Marie Tuloup. Aus dem ersten Kind – ein Mädchen namens Isabelle – wurde eine Biologin (Vererbungslehre). Sie lebt heute in den Vereinigten Staaten und ist mit einem Libanesen römisch-katholischen Glaubens verheiratet, der ebenfalls Biologe ist.

Später kamen zwei weitere Faurisson-Kinder, beides Knaben, zur Welt :

– Gabriel, geboren im Jahre 1961, begann sein Jura-Studium 1980, beschloß jedoch, es aufzugeben, vielleicht, weil er ständig belästigt wurde – selbst seitens gewisser Professoren, die ihn beschuldigten, einen so unehrenhaften Namen wie den der Person zu tragen, die die Echtheit des "Holocaust" angezweifelt habe (7). Gabriel absolviert gegenwärtig sein Militärdienst bei den französischen Streitkräften.

– Marc, geboren im Jahre 1963, studiert gegenwärtig Gartenbau.

Im Jahre 1952 erkrankte Robert Faurisson an Tuberkulose und mußte sich acht Monate lang im Sanatorium von Saint-Hilaire-du-Touvet in Frankreich behandeln lassen, bis er gesund war. Die Zeit im Sanatorium verbrachte er mit Fortbildungsstudien.

Während der Jahre 1955 und 1956 lehrte Faurisson an einer Schule in Ambert (Puy-de-Dôme).

1956 wurde er "Agrégé des lettres" für Französisch, Latein und Altgriechisch. Der "Agrégation" (akademischer Grad in Frankreich) geht ein weiteres äußerst schwieriges Zulassungsexamen voraus, das jedoch im Gegensatz zu den Grandes Écoles in den Universitäten selbst stattfindet. Die Zulassungen unterliegen einem Numerus

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clausus, aber nach Bestehen der Prüfung besteht die Möglichkeit, Universitätsprofessor zu werden (in Frankreich sind Universitätsprofessoren beamtet, genießen jedoch sämtliche mit ihren Titeln verbundenen Vorrechte).

In den Jahren 1956/1957 lehrte er in seiner Eigenschaft als "Professeur agrégé" am Lyzeum zu Rochefort-sur-Mer (Charente-Maritime).

Von 1957 bis 1963 war er Lehrer am Mädchen-Lyzeum zu Vichy (Allier).

Von 1963 bis Februar 1968 lehrte er am Knaben-Lyzeum zu Clermont-Ferrand (Puy-de-Dôme).

Im Februar 1969 erhielt er einen Ruf als Dozent an die Sorbonne – sein erster formeller Eintritt in das akademische Lehrfach. Von nun an war er befugt, Universitätsstudenten hauptberuflich zu unterrichten.

Im Jahre 1972 unterbreitete er einer aus Sorbonne-Professoren zusammengesetzten Jury eine für ein staatliches Doktorat geschriebene Dissertation. Es war dies sein erster Schritt zur Weltberühmtheit. Die These – die später von Gallimard veröffentlicht wurde – trug den Titel "La Bouffonnerie de Lautréamont" (Die Possenhaftigkeit des Lautréamont) (8) und erregte beträchtliches Aufsehen und leidenschaftliche Stellungnahme seitens des in dergleichen Dingen gewöhnlich schweigenden Publikums. Von nun an sollte Dr. Faurisson der Ruf eines Wissenschaftlers und Kenners der französischen Literatur mit Vorliebe für das In-Frage-Stellen gesicherter Erkenntnisse anhaften.

Seine vorausgegangene Studie über den französischen Dichter Rimbaud (siehe Anhang 1) hatte bereits viel Staub aufgewirbelt, doch diesmal hatte sich Dr. Faurisson ein für alle Male den Ruf eines wissenschaftlich und geduldig analysierenden Bilderstürmers eingehandelt. Niemand aber konnte derweilen auch nur ahnen, zu welchem Sachgebiet sein wissenschaftlich-fachmännisches Geschick ihn letztendlich führen würde !

Im Oktober 1973 wurde er zum "Maître de Conférences" an der Universität Lyon-2 ernannt, womit er in die oberste Stufe der Universitätsprofessoren aufrückte.

Fünf Jahre später, im November 1978, nach einer mit der "Le Matin de Paris"-Ausgabe vom 16. November begonnenen Pressekampagne (9) wurde er von einer aus Nichtstudenten bestehenden Horde jüdischer Raufbolde im Hörsaal überfallen und auf offener Straße zusammengeschlagen.

Zu Weihnachten 1978, also einen Monat später, kam die angesehenste und meistgelesene französische Tageszeitung "Le Monde" plötzlich mit einem seitenlangen Bericht über Prof. Robert Faurisson heraus, in dem sie die revisionistische These bezüglich des den Juden im Zweiten Weltkrieg angeblich zugefügten "Holocaust" unterstützte.

Wenig später wurde Professor Faurisson von den akademischen Behörden der Universität von Lyon-2 vorgeladen und aufgefordert, ein Gesuch einzureichen, des Inhalts, man möge ihn in die vom französischen Unterrichtsministerium in Paris unterhaltene Fernunterrichtsabteilung versetzen.

Auch wurde ihm der Zutritt zu allen Hörsälen untersagt mit der Begründung, seine Literaturvorträge und Dokumentenkritik könne zu Unruhen führen. Man zwang ihn sogar, seine regulären Studenten in improvisierten Räumen zu unterrichten, da man diese vor jüdischen Terroristen abschirmen müsse. Gleichzeitig wurde er pausenlos sowohl durch andauernde Hetzkampagnen in der Presse als auch durch die sattsam bekannten telefonischen und brieflichen Drohungen gegen ihn und seine Familie belästigt.

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Die Fernunterrichtsabteilung ließ ihn wissen, man habe keine Verwendung für seine Fähigkeiten, denn für eine Einordnung in eine derart zweitklassige Erziehungsform sei sein akademisches Niveau viel zu hoch.

Von nun an blieb Professor Faurisson von jedweder beruflichen Tätigkeit ausgeschlossen. Er erhielt jedoch weiterhin seine Bezüge, so als ginge er noch immer seiner Beschäftigung nach (15.000 fr. Franc monatlich, d.h. etwa US $ 2.500 einschließlich der von der französischen Regierung ihren Spitzenbeamten gewährten Bonusse und Sozialvergünstigungen).

Er ist laufend in Gerichtsverfahren verwickelt, die sich durchweg aus seiner Behauptung herleiten, daß es keinerlei Beweis für einen jemals stattgefundenen "Holocaust" gibt. Einzelheiten sind dem Artikel "Wie Professor Faurisson von den Gerichten zugesetzt wird" zu entnehmen.

Klein beigegeben hat Prof. Faurisson seit 1978 jedoch zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil : immer wieder betonte und bekräftigte er seine revisionistische These, führte zusätzliche Beweise für ihre Richtigkeit an und schrieb hervorragende Bücher und Berichte über sein Thema, das heutzutage zu einer Kernfrage geworden ist. Soeben hat er einen 75minütigen Videostreifen erstellt, der, wenn er im Fernsehen gezeigt würde, den Betrachter von jedwedem "Holocaust"-Mythos kurieren würde. Die Juden führten bei ihren Gegenangriffen enormes Kriegspotential ins Feld, allein sie taten es auf ungeschickte Art und Weise : Denn alle ihre Kritik an Prof. Faurissons Ansichten führte lediglich zu deren ständig wachsendem Bekanntheitsgrad.

Erste physische Auswirkungen der wilden, vielfältigen und anhaltenden Verfolgungen begannen sich im April 1981 zu zeigen. Dr. Faurisson mußte sich in ärztliche Behandlung begeben. Große Sorge bereitet ihm die Tatsache, daß die Familie wegen seines mutigen und effektvollen Vorgehens Mißhandlungen ausgesetzt ist. Seine Standfestigkeit kostete ihn nicht nur die Karriere, sondern auch seine Ersparnisse, die er in ein kleines Häuschen in Vichy investiert hat (10).


(1) Damals standen die Schulen des berühmten Jesuiten-Ordens in dem Ruf, Erziehungsstätten zukünftiger politischer Führerpersönlichkeiten (wie Charles de Gaulle und vieler anderer) zu sein. Erziehung – insbesondere elitäre Erziehung – war ein besonderes Anliegen der Jesuiten.
(2) Staatliche Sonderschulen zur Heranbildung von Führerpersönlichkeiten.
(3) In Frankreich bedeutet "klassische Bildung" : Gründliche Kenntnis der europäischen Geschichte einschließlich der lateinischen und altgriechischen Kulturen.
(4) d.h. die zur klassischen Bildung gehörige Literatur.
(5) Normalerweise nimmt eine solche "Lizenz" die gesamte Arbeitszeit der Studenten in Anspruch. Faurisson arbeitete nicht nur an der "Lizenz", sondern bereitete sich auch gleichzeitig für die Grande École vor (siehe oben). Letzteres erfordert weit mehr Zeit und Energie – die "Lizenz" ist fast ein Kinderspiel dagegen.
(6) Marivaux – einer der führenden französischen Schriftsteller des 18ten Jahrhunderts. Er ist berühmt für seine treffenden und komplizierten Beschreibungen der menschlichen Psyche.
(7) Siehe z.B. "Recueil Dalloz-Sirey", Seiten 59-64, – eines der führenden gegenwärtig von französischen Jurastudenten benutzten Bücher über auf früheren Entscheidungen beruhendes Recht. Darin kommentiert ein Jurist ein Urteil vom 8. Juli 1981, das Prof. Faurisson zu fr. Franc 60.000 (US $ 10.000) nebst Gerichtskosten verurteilte. In dem Buch nennt der kommentierende Jurist Prof. Faurisson mehrfach einen "Lügner".
(8) Lautréamont – vielumstrittener Autor des 19ten Jahrhunderts (1846-1870).
(9) "Le Matin de Paris" ist eine von der offiziellen französischen Linken unterstützte Tageszeitung. Ihr Führungsgremium besteht größtenteils aus Juden. Im Kielwasser Präsident Mitterands – dessen Verbindungen zur zahlreichen französischen Judenheit bekannt sind – sind sie mit den Wahlen vom 10. Mai 1981 an die Macht gekommen. Der Zusammenbruch der französischen Staatsgewalt in Algerien ließ die Zahl der Juden in Frankreich anschwellen. Es gibt ihrer in Frankreich mindestens 700.000. Ohne ihre Unterstützung hätte Mitterand die Wahlen nie gewinnen können. Obwohl Mitterand den Juden gegenwärtig eine Enttäuschung nach der anderen bereitet, scharen sie sich weiterhin um ihn und seine politischen Aktivitäten.

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(10) Eine seiner jüngsten Verurteilungen – die in Kürze rechtskräftig wird – dürfte sein monatliches Einkommen auf das reduzieren, was nach französischem Recht als lebensnotwendiges Minimum ein nicht konfiszierbares Einkommen darstellt, nämlich 3.000 Francs ($ 500,–). Auch das Vermögen seiner Frau kann eingezogen werden. Eine berufliche Tätigkeit kann sie nicht ausüben.

Gab es Gaskammern ?

Das Interview mit Professor Robert Faurisson

Seit der Niederlage des Dritten Reiches im Mai 1945 verbreiteten die Alliierten Greuel des "Nazismus" in aller Welt. Konzentrations- und Vernichtungslager, Gaskammern, Krematorien sind zu Todessymbolen eines politischen Systems geworden – des "nazistischen" Systems, das von Hitler ins Leben gerufen wurde. Und dieser Hitler hätte schon in den Jahren vor dem Kriege und während des Krieges selbst reichlich Beispiele seiner totalitären Natur gegeben : Zeugnisse tiefster Unmenschlichkeit und der Rassenpolitik.

Robert Faurisson, ein 50jähriger Professor, Spezialist in Dokumentenkritik, Privatdozent der Universität Lyon II, vertritt tatsächlich eine völlig gegensätzliche These gegen die oben zitierte Geschichtsauslegung. Er behauptet, daß es keine Gaskammern und infolgedessen auch keine Vernichtungslager gegeben habe, da ja die ersteren als notwendige Voraussetzung für die zweiten anzusehen sind. Zu dieser Überzeugung, die er seit Jahren in jeder nur möglichen Form vertritt, sei er nach langen Studien und Forschungen gelangt.

Diese These drohte mancherlei Verwicklung mit sich zu bringen. In der jüngeren Generation, die, wie wir wissen, am wenigsten bereit ist, Ideen ohne Diskussion zu akzeptieren, weckte sie einige Zweifel, und in Frankreich löste sie zahlreiche Skandale aus und verursachte ihrem Urheber allerlei Ärger.

Er wurde in Lyon angegriffen, und da die Erregung an der Universität, an der er lehrt, besonders stark war, hat der Rektor der Universität Faurisson provisorisch vom Unterricht suspendiert, da ihm ein normaler Unterrichtsablauf in Faurissons Studienkursen nicht mehr gesichert zu sein schien. Gegen diesen Verwaltungsbeschluß haben 20 Professoren verschiedener Universitäten protestiert, da sie diese Anordnung als willkürlich ansahen. Sie beurteilen die Thesen Faurissons als "völlig irrsinnig", halten es jedoch für richtig, einem Streitgespräch darüber nicht auszuweichen, sondern es öffentlich auszutragen, um die Demokratie zu festigen und um

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solche Thesen niederzuschlagen, die in den Augen der jungen Generation den Nationalsozialismus und seine Verfechter rechtfertigen könnten.

Am 29. Dezember 1978 erreichten die Thesen Faurissons das erste Mal die Öffentlichkeit in den Zeilen der Rubrik Dossier der Zeitung "Le Monde". Am gleichen Tage antwortete dem Professor von Lyon Georges Wellers von der Jüdischen Zeitgenössischen Dokumenten-Zentrale von Paris und am 30. Dezember Olga Wormser-Migot, die Autorin eines Fundamentalwerkes über die "nazistischen" Konzentrationslager.

Ein zweites Mal hat Faurisson Gelegenheit, seine Ideen am Bildschirm des italienisch-schweizerischen Fernsehens darzulegen, und zwar während einer Aussprache über den Holocaust-Film, der am darauffolgenden Sonntag, am 5. Mai dieses Jahres, wiederholt wird.

Jetzt erreichen seine Ideen Italien. Die Zeitschrift "Storia Illustrata" hat Professor Faurisson interviewt. Wir veröffentlichen alles, was er hat antworten wollen, und auch die von ihm zusammengestellten Fotos und Erläuterungen und überlassen es ihm, die Verantwortung der von ihm vertretenen Thesen zu tragen.

Das Interview

Veröffentlicht in der ital. Zeitschrift Storia Nr. 261 1979

Storia : Herr Faurisson, seit einiger Zeit stehen Sie in Frankreich – und nicht nur in Frankreich – im Mittelpunkt einer erbitterten Auseinandersetzung wegen einiger Behauptungen, die sich auf eine der dunkelsten Seiten der Geschichte des Zweiten Weltkrieges beziehen. Und zwar geht es da um die Vernichtung der Juden von seiten der "Nazis". Im einzelnen gesehen erscheint eine Ihrer Behauptungen ebenso klar als auch unglaublich. Ist es wahr, daß Sie leugnen, es habe jemals Gaskammern gegeben ?

Faurisson : Ja, so ist es. Tatsächlich sage ich, daß diese berühmten "Gaskammern" zur Tötung von Menschen nichts anderes als eine Kriegsaufschneiderei sind. Sie sind eine Kriegspropaganda und sind mit der Legende über "die deutsche Barbarei" im Ersten Weltkrieg zu vergleichen. Schon damals wurden die Deutschen wegen der unglaublichsten Verbrechen angeklagt : den belgischen Kindern sollten sie Hände abgehackt haben; aus den Leichen der gekreuzigten Kanadier sollten sie Seife gemacht haben. Übrigens standen die Deutschen in diesem Bereich in einem gewissen Wettstreit mit den Franzosen, wie ich vermute. Deutsche Konzentrationslager hat es wirklich gegeben; aber, wie alle wissen, waren diese keine Erfindung der Deutschen. Auch gab es Krematorienöfen in einigen Lagern. Aber die Einäscherung ist nicht schlimmer oder verbrecherischer als die Erdbestattung. Die Krematorienöfen bedeuteten sogar, vom sanitären Standpunkt aus gesehen, einen Fortschritt, da durch ihren Gebrauch die Gefahr einer Epidemie gebannt wurde. Der Typhus verbreitete sich während des Krieges überall in Europa. Der größte Teil der Toten, die man uns so gerne auf den Fotos zeigt, sind ganz sicher vom Typhus hingeraffte Menschen. Diese Fotos zeigen nur Internierte – manchmal auch Vertreter der Wachmannschaft – die an Typhus starben. Sie beweisen nichts anderes. An der Behauptung festzuhalten, daß die Deutschen die Krematorien manchmal benutzten, ist nicht richtig. Wenn man es trotzdem tut, beharrt man auf der Ablehnung und der sorgenvollen Ungewißheit solcher Leute, die die Toten im allgemeinen begraben und nicht verbrennen. Stellen Sie sich irgendein Volk in Ozeanien vor, das daran gewöhnt ist, seine Toten zu

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verbrennen, und sagen Sie diesen Leuten, daß wir unsere Toten in der Erde begraben; dann würden wir diesen wie "Wilde" erscheinen und vielleicht in ihnen den Verdacht erwecken, daß wir die Menschen noch "mehr oder weniger lebendig" unter die Erde bringen könnten.

In gleicher Weise erweist man sich als gänzlich unehrlich, wenn man sich die Sterilisationsräume, die in Wirklichkeit zur Desinfektion der Kleidung mit Gas bestimmt waren, als "Gaskammern" zur Menschentötung vorstellt. Diese Anklage, die man niemals genau formulierte, gilt nun nicht mehr; aber in einigen Museen und Büchern wagt man es immer noch, das Foto einer dieser Desinfektionsräume in Dachau zu zeigen, wo ein Soldat in amerikanischer Uniform dargestellt ist, der die Vergasungszeiten zu entziffern sucht !!!

Eine andere Vergasungsform hat es tatsächlich in den deutschen Lagern gegeben – und zwar ging es da um eine Vergasung in den Gebäuden, um die darin befindlichen Parasiten abzutöten. Es wurde dazu das berühmte Zyklon B verwandt, um das herum sich ein fantastisches Lügengebilde aufgebaut hat. Das Zyklon B, dessen Lizenz seit 1922 besteht, wird heute noch angewandt, im besonderen zur Desinfektion von Möbeln, Baracken, Silos, Schiffen, aber auch zur Zerstörung von Fuchsbauten oder der Höhlen anderer schädlicher Tiere. Es ist gefährlich, dieses zu benutzen; denn wie der Buchstabe "B" anzeigt, handelt es sich um "Blausäure" oder "Zyansäure", die auch preußische Säure genannt wird. Unter anderem ist hervorzuheben, daß die Sowjets, die sich in der Bedeutung dieses Buchstabens täuschten, die Deutschen anklagten, Deportierte mit Zyklon A und Zyklon B getötet zu haben.

Aber kommen wir nun auf die sogenannten "Todes-Gaskammern" zurück. Bis 1960 habe ich an die Wirklichkeit dieser Menschen-Schlachthäuser geglaubt, in denen die Deutschen mit Industriemethoden in industriellem Ausmaße "serienmäßig" in großen Mengen Menschen getötet haben sollen. Dann habe ich erfahren, daß gewisse Autoren die Realität dieser "Gaskammern" bestritten; unter diesen befindet sich Paul Rassinier, der nach Buchenwald und Dora deportiert worden war. Diese Autoren haben schließlich eine Historikergruppe gebildet, die sich "Revisionisten" nennt. Ich habe ihre Argumentation durchgearbeitet. Natürlich habe ich auch die Argumentation der offiziellen Historiker studiert. Die letzteren glauben an die Wirklichkeit der Menschenvernichtung in den "Gaskammern". Sie sind in gewissem Sinne die "Vernichtungsvertreter". Viele Jahre lang habe ich bis ins kleinste die Argumente der einen mit denen der anderen verglichen. Ich bin nach Auschwitz, Majdanek und Struthof gefahren. Ich habe allerdings vergeblich nach einer einzigen Person gesucht, die mir hätte sagen können : "Ich bin in jenem Lager interniert gewesen. Ich habe mit eigenen Augen ein Gebäude gesehen, das ganz gewiß eine 'Gaskammer' war. Jahrelang habe ich im Archiv (CDJC = Centre de Documentation Juive Contemporaine) des Jüdischen Zeitgenössischen Dokumentationszentrums in Paris studiert. Es ist selbstverständlich, daß ich mich im besonderen für die Prozesse der sogenannten "Kriegsverbrecher" interessiert habe. Mit ganz besonderer Aufmerksamkeit habe ich mich den Aussagen zugewandt, die mir als "Bekenntnisse" der SS oder jedes anderen Deutschen vorgelegt wurden. Ich will Sie nicht damit belästigen, Ihnen die Namen all dieser Spezialisten aufzuzählen, die ich konsultiert habe. Aber an eine Sache möchte ich erinnern, die mir besonders merkwürdig erscheint. Oft genügte eine Unterhaltung von wenigen Minuten, weil die Spezialisten in dieser Frage erklärten : "Wissen Sie, ich bin kein Spezialist in Sachen "Gaskammern". Und es ist noch merkwürdiger, daß es kein einziges Buch noch einen Artikel über die "Gaskammern" in der Schule der

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"Vernichtungsvertreter" gibt. Ich bin mir bewußt, daß man mir vielleicht einige Titel angeben könnte; aber all diese Titel laufen auf Betrug aus. In Wirklichkeit steht in der unglaublich großen Zahl der Schriften über die deutschen Lager nichts anderes als übertriebenes und gänzlich perverses Zeug.

Kein "Vernichtungsvertreter" hat etwas über die "Gaskammern" geschrieben. Nach allem kann man im Höchstfall sagen, daß Georges Wellers von der CDJC vorgegeben hat, darüber zu sprechen, indem er die Teilwahrheit des Gersteindokuments über die "Gaskammern" in Belzec zu verteidigen versuchte.

Im Gegenteil hierzu haben die "Revisionisten" stattdessen genug geschrieben, um zuzugeben, daß die Existenz der "Gaskammern" zweifelhaft sei oder daß es ganz entschieden unmöglich sei, ihre Existenz nachzuweisen. Meine persönliche Meinung stimmt mit der der letzteren überein. Die Existenz von "Gaskammern" ist gänzlich unmöglich. Meine Gründe dafür sind vor allem dieselben wie die der "Revisionisten", die sie in ihren vielen Veröffentlichungen zusammengetragen haben. Dann sind es auch die, die ich selbst herausgefunden habe und die ich als unerfahren, in einfältiger und übelster Weise unwissend bezeichnen möchte.

Ich habe gedacht, man müsse beim Anfang beginnen. Sie wissen sicher, daß man im allgemeinen gewahr wird, daß man beim Anfang hätte beginnen sollen. Ich habe mir gesagt, daß wir alle von den "Gaskammern" sprechen, als ob wir genau die Bedeutung dieses Wortes wüßten. Wie viele derer, die Konferenzen abhalten, Sätze von sich geben oder Urteile fällen, in denen der Ausdruck "Gaskammer" vorkommt, wissen überhaupt, worüber sie sprechen ? Mir scheint, man könne ohne weiteres sagen, daß viele Personen hierin einem der gröbsten Irrtümer verfallen sind. Sie stellen sich eine "Gaskammer" im Grunde einem einfachen Schlafzimmer sehr ähnlich vor, durch dessen Tür Kochgas eingeführt wird. Diese Leute vergessen, daß eine Hinrichtung mit Gas der Definition nach etwas völlig anderes als ein Gaserstickungstod im Unglücksfall oder durch Selbstmord ist. Im Hinrichtungsfalle muß man peinlichst jede Gefahr des Übelwerdens, der Vergiftung oder des Todes der Ausführenden oder deren Helfer ausschalten. Es geht hier um Gefahren, die man vor, während und nach der Hinrichtung unbedingt ausschließen muß. Die diesbezüglichen technischen Schwierigkeiten sind bemerkenswert. Ich habe wissen wollen, wie man die Zuchtnerze vergaste, die Fuchsbaue mit Gas ausräucherte, wie in den USA die Todesurteile mit Gas vollstreckt wurden. Ich habe feststellen können, daß in den meisten Fällen Blausäure (Zyansäure) benutzt wurde. Nun, das ist genau dasselbe Gas, mit dem die Deutschen ihre Baracken desinfizierten, und mit diesem Gas sollten sie auch Menschengruppen oder große Menschenmengen getötet haben ? Ich habe mich also an die Untersuchung dieses Gases gemacht. Ich habe den Gebrauch dieses Gases in Deutschland und Frankreich feststellen wollen. Ich habe daraufhin Ministerialerlasse vorgenommen, worin der Gebrauch dieses Produktes infolge seines hohen Giftgehaltes als äußerst gefährlich bezeichnet wurde. Ich hatte das Glück, in den deutschen Industriearchiven Dokumente über das Zyklon B oder die Zyansäure ausfindig zu machen. Diese Dokumente waren von den Alliierten in Nürnberg zusammengetragen worden.

Dann habe ich genauestens einige Zeugenaussagen, einige Geständnisse oder bestimmte Urteile der alliierten oder deutschen Gerichte über die Hinrichtung der Gefangenen mit Zyklon B wiederholt gelesen. Ich bekam einen Schock, und so wäre es Ihnen auch ergangen. Vor allem werde ich Ihnen die Zeugenaussage oder das Geständnis von Rudolf Höß vorlesen; daraus lege ich Ihnen als Ergebnis meiner Nachforschungen dar, was er in geradezu einfältiger, tölpelhafter Weise über das

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Zyklon B aussagte. (Höß war einer der drei Kommandanten von Auschwitz; alle drei wurden von den Alliierten gefangengenommen und vernommen. Nur Höß hat ein Bekenntnis hinterlassen, das wir seinen polnischen Gefängniswärtern zu verdanken haben.)

In diesem Geständnis ist die Beschreibung der Vergasung bemerkenswert kurz und ungenau, wie die aller anderen kurz und oberflächlich sind, die behaupten, bei dieser Prozedur geholfen zu haben (darüber hinaus sind darin viele verschiedenartige Widersprüche in gewissen Punkten).

Höß schreibt : "Eine halbe Stunde, nachdem das Gas hineingetan worden war, öffnete man die Tür und setzte den Ventilationsapparat in Bewegung. Man begann sofort, die Leichen herauszuholen." Achten Sie bitte auf das Wort "sofort" ! Höß gibt außerdem zu, daß die Mannschaft, die die Aufgabe hatte, 2000 Leichen aus der "Gaskammer" zu holen und sie in die Krematorienöfen zu schaffen, bei dieser Arbeit "aß und rauchte". Also, wenn ich richtig verstehe, trugen sie keine Gasmasken. Diese Beschreibung bedeutet eine Beleidigung für jeden gesunden Menschenverstand, weil sie die Möglichkeit einschließt, daß man ohne die geringste Vorsicht einen mit Blausäure gesättigten Raum betreten und dort mit 2000 mit Blausäure getränkten Körpern, die wahrscheinlich noch mit den Resten des tödlichen Gases bedeckt sind, mit bloßen Händen hantieren könne. Zweifellos mußte sich noch Gas in den Haaren (die angeblich hinterher abrasiert wurden), an den Schleimhäuten und auch zwischen den aufeinandergehäuften Leichen befunden haben. Was ist das für ein übermächtiger Superventilator, der in der Lage war, in einem Augenblick eine so große Gasmenge in der Luft oder an festen Gegenständen, einfach überall verschwinden zu lassen ? Auch wenn es einen solchen Wunder-Ventilator gegeben haben sollte, müßte zumindest ein Sicherheitstest nötig gewesen sein, der der Mannschaft das vollständige Verschwinden der Zyansäure angezeigt hätte und auch, daß der Ventilator seine Funktion wirksam zu Ende ausgeführt hätte und infolgedessen der Weg für sie frei sein würde. Nun, es ist klar zu erkennen, daß wir es in Höß' Beschreibung mit einem Zauber-Ventilator zu tun haben, der in einem Augenblick mit einer solchen Perfektion arbeitet, daß keinerlei Veranlassung weder zur Furcht noch zu einer Kontrolle bleibt. Was in den technischen Dokumenten über das Zyklon B und seinen Gebrauch festgelegt worden ist, stimmt vollständig mit dem überein, was dem einfachen gesunden Menschenverstand einleuchtet. Um eine Baracke mit Zyklon B zu desinfizieren, mußten die Deutschen kostspielige Vorkehrungen treffen. Die Mannschaft mußte lange geschult werden und sich dann einer Prüfung beim Hersteller des Zyklon B unterziehen. Sie mußte mit bemerkenswert einwandfreiem Material ausgerüstet sein, vor allem mit Gasmasken mit dem Filter "J" (dem wirkungsvollsten). Weiter war das Ausräumen aller Gegenstände in der Baracke und das Anbringen von Anschlägen mit Vorsichtsmaßregeln auf deutsch und in mehreren anderen Sprachen vorgeschrieben; eine bis ins kleinste gehende Untersuchung des Raumes war nötig, um Ritzen festzustellen und sie zu verstopfen und Abdichtungen von Schornsteinen, Leitungen und Schlössern vorzunehmen. Die Zyklon B-Schachteln wurden erst drinnen im Raum geöffnet. Das Gas kam daraus hervor, so wie der Rauch aus einer Räucherschale kommt. Erst nachdem das Gas die Parasiten vermutlich abgetötet hatte, begann die delikateste Arbeit : nämlich die Lüftung. Einige Aufseher mußten sich in einem bestimmten Abstand an die Türen und Fenster stellen, mit den Schultern im Wind. Ihre Aufgabe war es, jeden, schon von weitem, am Herannahen zu hindern. Die Mannschaft, mit Gasmasken versehen, drang ins Gebäude ein, öffnete die Fenster und machte

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Schornsteine und Spalten wieder frei. Sobald diese Arbeit in einem Stockwerk beendet war, mußte die Mannschaft hinausgehen, die Maske abnehmen und 10 Minuten lang in der frischen Luft atmen. Dann erst durften sie die Masken wieder aufsetzen und sich ins nächste Stockwerk begeben. Wenn diese Arbeit beendet war, mußte man 20 Stunden warten. Und zwar war die Warteszeit deshalb so lang, weil das Zyklon B sich an den Oberflächen festsetzt und es "schwierig" ist, es durch einfache Ventilation zu entfernen. Das gelingt nur durch eine sehr lange natürliche Ventilation. So sieht die ganze Aktion zumindest in voluminösen Gebäuden, wie z.B. in einer ein- oder zweistöckigen Baracke, aus. Was die Anwendung des Zyklon B in manchen Fällen in Sterilisationsräumen von ca. 10 cbm Inhalt anbetrifft, so genügt hier die Ventilation. Nach Ablauf von 20 Stunden kehrte die Mannschaft, mit Gasmasken versehen, zurück, schloß die Fenster etc. und brachte, wenn's möglich war, die Temperatur auf 15 Grad. Dann ging sie hinaus und kehrte nach einer Stunde zurück, immer wieder mit Gasmasken versehen, um mittels eines Papieres, das bei Vorhandensein von Zyklon B blau anläuft, festzustellen, ob der Raum wieder zu benutzen sei, d.h., jegliche Zyklon B-Reste entfernt waren. Man kann also einen Raum nach einer Vergasungsaktion im Höchstfall erst nach 21 Stunden ohne Maske wieder betreten. Die französische Vorschrift besagt in diesem Falle, daß man einen Raum nach Zyansäure-Anwendung erst nach Ablauf von mindestens 24 Stunden betreten darf.

Wir können also hieraus erkennen, daß ohne einen "Zauber-Ventilator", der im Nu alles Gas beseitigt, das durch Ventilation kaum zu entfernen ist, da es den Oberflächen anhaftet, so ein Schlachthaus für Menschen, eine sogenannte "Gaskammer", fast für einen Tag nach der Benutzung unzugänglich gewesen wäre. Die Mauern, der Fußboden, die Decke würden in der gleichen Zeit Teile des Gases aufgenommen haben, eines auf den Menschen tödlich wirkenden Gases ! Was wäre da noch über die Leichen zu sagen ? Würden diese nicht in gleicher Weise wie die Kissen, Matratzen und Decken vom Gas imprägniert worden sein ? Denselben technischen Daten zufolge, die über den Gebrauch des Zyklon B Anpreisungen geben, müssen diese Sachen an die frische Luft gebracht werden, um bei trockenem Wetter eine Stunde, bei feuchtem Wetter zwei Stunden ausgeklopft zu werden. Danach wurden sie aufeinandergestapelt und nochmals ausgeklopft, falls sich das Testpapier immer noch blau gefärbt haben sollte.

Da die Zyansäure feuergefährlich und explosiv ist, wie kann es also möglich gewesen sein, sie in der Nähe der Öffnung der Krematorienöfen gebraucht zu haben ? Wie war es möglich, daß man rauchend in die "Gaskammern" eindringen konnte ?

Es erübrigt sich, über die zahllosen technischen und materiellen Unmöglichkeiten zu sprechen, die man außerdem entdeckt, wenn man sich nach Auschwitz und Auschwitz-Birkenau begibt, um die Dimensionen der angeblichen "Gaskammern" zu untersuchen.

Wer seine Nase in die Archive des polnischen Auschwitzmuseums steckt, kann übrigens entdecken, daß diese Räume nichts anderes als "kalte Räume" waren, was in der Architektur und auch in den Dimensionen ganz klar nachzuweisen ist. So ist die sogenannte "Gaskammer" des Krematoriums II in Birkenau, von der man nur noch die Ruinen sehen kann, in Wirklichkeit ein "kalter Raum" in der Erde (um ihn vor der Hitze zu schützen), 30 m lang und 7 m breit (2 m für die Leichen, 3 m in der Mitte zur Bewegung der Karren und nochmals 2 m für eine weitere Leiche). Die Tür, die Zwischenräume, der kleine Aufzug (2,10 x 1,35 m) zum Krematorium – all dies war in

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Liliputmaßen vorhanden im Verhältnis zu dem, was man nach Höß' Berichten vermutet.

Nach seinem Bericht befanden sich in der "Gaskammer" normalerweise 2000 Opfer stehend; aber es hätten darin auch 3000 Mann Platz gehabt. Stellen Sie sich einmal vor : 3000 Personen auf 210 qm ! Mit anderen Worten befanden sich 286 Personen in einem Raum von 5 m x 4 m ! Auch sollte man uns nicht sagen, daß die Deutschen vor ihrem Abzug die "Gaskammern" und die Krematorienöfen in die Luft gesprengt haben, um die Spuren ihrer angeblichen Verbrechen auszulöschen. Wenn man die Spuren einer Einrichtung ausradieren will (die in diesem Falle notwendigerweise gefälscht sein muß !), dann trägt man alles Stück für Stück peinlich genau ab, um nicht das Geringste zurückzulassen, das Anlaß zur Anklage geben könnte. Alles mit Dynamit zu sprengen, wäre naiv. In diesem Falle brauchte man nur die einzelnen Zement-Sprengstücke ein bißchen umzusetzen, um so einen Anklagegegenstand herauszufinden. Die Polen haben tatsächlich einige Teile des Krematoriums für das Auschwitz-Museum zusammengetragen. Sie nennen diese Teile "Krema". Das ist ein Ausdruck, mit dem sie beides – die Krematorien und die angeblichen "Gaskammern" zu bezeichnen beabsichtigen. Nun, alle diese Fundstücke, die dort den Touristen gezeigt werden, bezeugen die Existenz von Krematorienöfen und nichts anderes.

Die wirklichen Gaskammern, die 1936/38 von den Amerikanern benutzt wurden, können uns ungefähr eine Idee von der unvermeidlichen Schwierigkeit geben, die eine solche Hinrichtungsmethode mit sich bringt. Man muß vor allem wissen, daß die Amerikaner immer nur einen Gefangenen allein vergasen. (Es ist zwar vorgekommen, daß in einigen ihrer Gaskammern auch zwei Stühle standen, zur Hinrichtung zweier Brüder zum Beispiel.) Außerdem ist der Gefangene so befestigt, daß er sich überhaupt nicht bewegen kann. Er erstickt durch Blausäure : in Wirklichkeit durch Zyankalibällchen, die in eine Schüssel mit Schwefelsäure und destilliertem Wasser fallen. Dadurch werden Zyansäuredämpfe frei. In ca. 40 Sekunden schlummert der Verurteilte ein und stirbt dann in wenigen Minuten. Dies Gas verursacht anscheinend nicht die geringsten Schmerzen. (Die erste Hinrichtung mit Gas fand am 18.2.1924 im Gefängnis von Carson City, Nevada, statt.) Zwei Stunden nach der Hinrichtung zeigten sich noch Giftspuren im Gefängnishof. Herr Dickerson, der Gefängnisleiter, erklärte mir : "Was den Verurteilten anbetrifft, so ist dies sicher von allen bisher ausprobierten Methoden die humanste. Aber," fügte er hinzu, "ich würde sie trotzdem wegen der Gefahr für alle Zeugen ablehnen."

Bei Zyklon B ist die Beseitigung des Gases äußerst problematisch. Es ist hier nicht mit einer nahezu 24stündigen natürlichen Ventilation gelöst; jedenfalls werden die Wächter und auch die Gefängnisinsassen in der Umgebung durch die Lage einer solchen Gaskammer größten Gefahren ausgesetzt. Wie sollte man also vorgehen, da sich dieses Gas durch Ventilation so schwer entfernen läßt ? Eine obligatorische Lösung wäre möglich, wenn man diese Säure in ein Salz umformt, das dann später in fließendem Wasser ausgewaschen werden könnte. Das Ammoniak- oder Salmiakgas würde als Basis dienen. Wenn die Blausäure gänzlich oder wenigstens nahezu vollkommen beseitigt ist, würde ein "Spion" es dem Arzt und seinen auf der anderen Seite des Glases befindlichen Helfern anzeigen. Dieser "Spion" ist ein Phenolderivat (Phenolftaleina), das an verschiedenen Punkten des kleinen Raumes aufgestellt werden müßte, das sich rot färbt, wenn keine Säure mehr im Raum ist. Ein dazu eingerichtetes Ventilationssystem würde dann die Ammoniakdämpfe durch eine kleine Öffnung hinaustreiben. Dann könnten der Arzt und seine Assistenten, mit

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Gasmasken und Gummihandschuhen versehen, den Raum betreten. Der Arzt würde die letzten eventuellen Blausäure-Reste in den Haaren des Toten durch "Ruffeln" entfernen. Und erst nach einer Stunde können dann die Wärter den Raum betreten. Der Körper des Toten und auch der Raum würden dann mit fließendem Wasser gereinigt. Das Ammoniakgas ist inzwischen durch einen hohen Schornstein oberhalb des Gefängnishofes entwichen. Da sich die Wächter des Gefängnisses im allgemeinen oben in den Wachttürmen aufhalten, müssen sie bei jeder Hinrichtung herabsteigen, um so jeder Gefahr zu entgehen. Ich deute nochmals kurz die unerläßlichen Zubehöre einer hermetisch abschließbaren Gaskammer an : Haarsiebfilter, äußerst dickes "Herkules"-Glas, ein perfektes Entlüftungssystem, Quecksilberröhren etc.

Eine Vergasung kann man nicht einfach improvisieren. Wenn die Deutschen beabsichtigt hätten, Millionen von Menschen zu vergasen, hätten sie ein bis ins letzte ausgewogenes Vernichtungssystem entwickeln müssen. Es hätte eines allgemeinen Befehls bedurft, den man nie gefunden hat; Anweisungen, Studien, Anordnungen, Pläne wären nötig gewesen, die man nie gesehen hat. Zusammenkünfte von Experten wären notwendig gewesen – der Architekten, Chemiker, Ärzte, Spezialisten der verschiedenen Technologien. Man hätte notwendigerweise Kassenbestände und deren Verteilung finden müssen – Handlungen, die in einem Staat, wie dem Dritten Reich, viele Spuren hinterlassen hätten (wenn man bedenkt, daß wir auf den Pfennig genau wissen, wieviel die Hundehütte in Auschwitz oder die Lorbeerpflanzen für das Gewächshaus gekostet haben).

Man hätte Befehlsausgaben finden müssen. Man hätte aus Auschwitz und Birkenau nicht Lager eines ständigen Kommens und Gehens gemacht, in denen es sich als das beste Mittel erwies, den Gefangenen Stammnummern in den Arm zu tätowieren, um der ständigen Fluchtversuche der Gefangenen Herr zu werden. Man hätte es nicht erlaubt, daß Zivilarbeiter und Ingenieure mit den Gefangenen zusammen gearbeitet hätten, noch hätte man den Deutschen in diesen Orten erlaubt, auf Urlaub zu gehen oder Familienangehörige im Lager zu empfangen. Darüber hinaus hätte man die Gefangenen nach Abbüßung ihrer Schuld nicht freigelassen, um in ihre Heimat zurückzukehren. Es handelt sich hier um eine Tatsache, die von Louis de Jong, dem Direktor des Instituts der Geschichte des Zweiten Weltkrieges, vor einigen Jahren in Amsterdam aufgedeckt wurde, nachdem dies lange Zeit von den Historikern verschwiegen worden war.

Die kürzliche Veröffentlichung der von den USA gemachten Luftaufnahmen von Auschwitz gibt u.a. der Legende der "Menschenvernichtung" den Gnadenstoß. Nicht einmal im Sommer 1944 in dem Augenblick, in dem eine große Anzahl ungarischer Juden entkam, sah man menschliche Scheiterhaufen und auch keine Menschenmenge in der Nähe des Krematoriums (nur ein geöffnetes Eingangstor und einen gut gepflegten Garten), auch keinen verdächtigen Rauch (und das nicht einmal, obgleich die Öfen dieses Krematoriums sage und schreibe Tag und Nacht Rauch und Flammen ausgespuckt haben sollen, was man in kilometerweiter Entfernung noch habe sehen können).

Ich schließe nun das sogenannte Kriterium der falschen Zeugnisse über die "Gaskammern" ab. Ich habe nachgewiesen, daß alle diese Zeugenaussagen, so vage und ungleich sie am Ende auch waren, wenigstens in einem Punkte übereinstimmten : Die Mannschaft, die die Leichen aus den "Gaskammern" heraustragen sollte, trat "sofort" oder "ein wenig später" nach dem Tode der Opfer in die "Gaskammern" ein. Ich behaupte, daß dieser Punkt allein genügt, um die falschen Zeugenaussagen

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nachzuweisen, weil es sich hier um eine wirklich physische Unmöglichkeit handelt. Wenn Sie irgend jemandem begegnen, der an die Wirklichkeit der "Gaskammern" glaubt, so fragen Sie ihn, wie man seiner Meinung nach die Leichen habe herausziehen können, um sie danach an den Verbrennungsplatz zu bringen.

Storia : Wie können Sie all dies nach all dem behaupten, was 35 Jahre lang darüber gesagt und geschrieben worden ist ? Nach all dem, was von den Überlebenden der Lager, nach den "Kriegsverbrecherprozessen" und nach Nürnberg berichtet worden ist ? Genügen da nach diesen Beweisen und Dokumenten Ihre Behauptungen ?

Faurisson : Viele Geschichtsfälschungen haben eine viel längere Dauer als 35 Jahre als richtig gegolten. Alles, was einige Überlebende berichtet haben, bildet ein Zeugnis unter vielen anderen. Zeugenaussagen sind keine Beweise. Besonders die in den Prozessen gegen die "Kriegsverbrecher" muß man mit äußerstem Mißtrauen betrachten. Wenn ich mich nicht irre, ist in 35 Jahren nicht ein einziger Zeuge wegen falscher Aussagen verfolgt worden, was ganz klar erkennen läßt, daß man jedem die größtmögliche Sicherheit gab, der darauf aus war, über "Kriegsverbrechen" Zeugnis abzulegen. So erklärt es sich also, daß einige Gerichte die Existenz von "Gaskammern" in allen Konzentrationslagern in Deutschland als Tatsache haben anerkennen können, was zwar am Ende widerlegt wurde; denn es hat in Deutschland nicht eine einzige "Gaskammer" im ganzen Altreich gegeben. Die Urteile, die in Nürnberg gefällt wurden, haben einen relativen Wert; denn die Besiegten wurden von ihren Siegern abgerichtet, ohne den ersteren die geringste Verteidigungsmöglichkeit zu lassen. Alle weiteren "Kriegsverbrecherprozesse" in der folgenden Zeit wurden im Sinne von Nürnberg durchgeführt. Heute noch basiert die Handlungsweise der Gerichte in Deutschland auf dem, was in Nürnberg festgelegt wurde. Genauso sind die Gerichte jahrhundertelang vorgegangen, die Hexenmeister und Hexen abzuurteilen hatten. Dem Anschein nach haben zumindest in Oranienburg, in Buchenwald, in Bergen-Belsen, in Dachau, Ravensbrück und Mauthausen Beweise und Zeugen von Vergasungen vorgelegen. Professoren, Priester, Katholiken, Juden, Kommunisten haben die Existenz von "Gaskammern" in diesen Lagern und den Gebrauch von Gas zum Töten der Internierten bezeugt. Um nur ein Beispiel zu geben : Monsignor Piguet, Bischof von Clermont-Ferrand, hat geschrieben, daß polnische Priester durch die "Gaskammern" von Dachau gegangen seien. Nun hat man aber heute offiziell erkannt, daß niemals jemand in Dachau vergast worden sei. Es wird noch besser : Verantwortliche der Lager haben sich zur Existenz und zur Funktion der "Gaskammern" als Menschenvernichtungsmittel bekannt, und zwar dort, wo, wie man später herausfand, nichts dergleichen bestanden hat. Der Kommandant des Lagers Ravensbrück (Suhren), sein 2. Kommandant (Schwarzhuber) und der Lagerarzt (Dr. Treite) haben die Existenz einer "Gaskammer" bezeugt und haben sogar in einer unklaren Art deren Funktion beschrieben. Sie wurden zum Tode verurteilt oder begingen Selbstmord. Dieselbe Szene ereignete sich 1945 beim Kommandanten Ziereis in Mauthausen, der angesichts des Todes auch solche Geständnisse abgab. Man glaube nur ja nicht, daß solche Geständnisse der Verantwortlichen in Ravensbrück etwa durch die Russen oder Polen entlockt worden seien. Der englische und französische Justizapparat hat diese Geständnisse hervorbringen lassen. Gravierende Umstände : Sie erhielten sie erst viele Jahre nach Kriegsende. Man hat alles darangesetzt, daß am Ende, bis 1950, ein Mann wie Schwarzhuber mit seinen Inquisitoren oder mit seinen Untersuchungsrichtern oder mit seinen Vollziehungsrichtern zusammenarbeitete.

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Kein ernsthafter Historiker vertritt noch die Ansicht, daß in irgendeinem Lager im Altreich Personen durch Gas hingerichtet worden seien. Man begnügt sich nun in dieser Beziehung nur mit einigen Lagern außerhalb des Reiches, und zwar in Polen. Der 19. August 1960 stellt ein besonderes Datum in der Geschichte des Gaskammer-Mythos dar. An diesem Tage veröffentlichte die Zeitung "Die Zeit" einen Brief mit der Überschrift : "Keine Vergasung in Dachau." Um auf den Inhalt dieses Briefes einzugehen, die Zeitung hätte, um ganz ehrlich zu sein, schreiben müssen : "Im ganzen Reich keine Vergasungen", d.h., in ganz Deutschland in den Grenzen von 1937. Dieser Brief stammte von Dr. Martin Broszat, der inzwischen Direktor des Instituts für Zeitgeschichte geworden ist. Der Dr. Broszat ist ein überzeugter "Anti-Nazi" und vertritt die Partei der "Vernichtungs"-Historiker. Er hatte an die Echtheit des Höß-Tagebuches geglaubt, das er 1958 mit schwerwiegenden Textkürzungen veröffentlichte. Er ließ die Aufzeichnungen weg, in denen Höß, um zweifellos den Einflüsterungen seiner polnischen Gefängniswärter nachzugeben, allzu stark übertrieben hatte. Der Dr. Broszat hat also in wenigen Worten am 19.8.1960 zugeben müssen, daß es im ganzen Altreich keine Vergasungen gegeben habe. Er fügte noch in gewundenem Stil hinzu, daß es vor allem nur an bestimmten polnischen Plätzen, u.a. in Auschwitz, Vergasungen gegeben habe. Und hiermit, scheint mir, haben ihm am Ende alle offiziellen Historiker beipflichten müssen. Ich persönlich tadele den Dr. Broszat, daß er sich nur mit einem Brief begnügte, während sich ihm eine wissenschaftliche Mitteilung mit einer detaillierten Erklärung geradezu hätte aufdrängen müssen. Man hätte erklären müssen, wieso Beweise, Bezeugungen und Geständnisse, die bis jetzt als unangreifbar galten, plötzlich jeglichen Wahrheitswert verloren hatten. Seit fast 20 Jahren warten wir auf solche Erklärungen von Dr. Broszat. Es wäre uns wertvoll festzustellen, ob die Beweise, Bezeugungen und Geständnisse, die wir über die Vergasungen in Auschwitz und Treblinka besitzen, mehr Wert haben als die Beweise, Bezeugungen und Geständnisse, die wir über die falschen Vergasungen in Buchenwald und Ravensbrück haben. Es ist indessen äußerst seltsam, daß die Elemente, die vor allem von den französischen, englischen und amerikanischen Gerichten gesammelt wurden, ganz plötzlich jeden Wert verloren haben, während die Elemente bezüglich der gleichen Sache in der Hand der polnischen und sowjetischen Gerichte ihren Wert behalten.

1968 "gibt es" eine "Gaskammer" in Mauthausen (Österreich), die von einer Historikerin der "Vernichtungsvertreter" vorher als eine Legende angesehen worden war; von Olga Wormser-Migot. Sehen Sie sich bei dieser Gelegenheit ihre These an auf den Seiten mit dem Titel "Das Gaskammerproblem" in ihrer Schrift über "Das nazistische Konzentrationslagersystem" (Le Système concentrationnaire nazi). Bleiben wir im übrigen bei dieser Formel. Wenn man die Meinung der "Vernichtungsvertreter" zuläßt, besteht auch ein "Gaskammer-Problem". In Anbetracht der falschen Geständnisse habe ich eines Tages den Historiker Joseph Billig (von der CDJC) gefragt, wie er sich dieselben erkläre. Billig hatte als französischer Delegierter am Nürnberger Prozeß teilgenommen. Ich gebe Ihnen nun seine Antwort wieder. Es handelte sich seiner Meinung nach um das Phänomen psychisch gestörter Menschen. Was mich anbetrifft, so habe ich eine Erklärung für das "Phänomen psychisch gestörter Menschen" zu geben, wie auch für die "schizoide Apathie" von R. Höß, die er am Tage seines Geständnisses vor dem Tribunal in Nürnberg an den Tag legte : R. Höß war von seinen englischen Kerkermeistern gefoltert worden. Er ist mit der "Rute" und mit "Alkohol" verhört worden. Bei den Prozessen von "Dachau" haben die Amerikaner

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andere angeklagte Deutsche in verabscheuenswerter Weise gefoltert, wie es eine Untersuchungskommission ausdrücklich nachzuweisen hatte.

Im übrigen ist die Folter oftmals überflüssig. Vieler Art sind die Einschüchterungsmethoden. Die entsetzlichen universalen Vorwürfe, die man heute noch gegen die angeklagten "Nazis" anwendet, üben noch ihre große Macht aus. Wenn der Bannfluch in eine religiöse Menschheit geschleudert wird, ähnlich wie in den großen Gemeinschaften des Mittelalters, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich zu beugen, besonders dann, wenn die Advokaten sich ins Mittel legen und behaupten, daß einige Zugeständnisse notwendig seien. Ich erinnere mich meines persönlichen Hasses gegen die Deutschen während des Krieges und nach Kriegsende. Es war ein glühender Haß, den ich als natürlich ansah, den man mir aber, wie ich im Laufe der Zeit erkannte, eingeimpft hatte; und zwar vom englischen Radio, von der Propaganda aus Hollywood und von der Stalinpresse. Ich hätte kein Mitleid mit einem Deutschen gehabt, der mir erzählt hätte, daß er Wärter eines bestimmten Lagers gewesen sei und daß er nichts von all den Massakern gesehen haben wollte, von dem nun alle sprechen. Wenn ich sein Untersuchungsrichter gewesen wäre, hätte ich es als meine Pflicht angesehen, ihn zu veranlassen, seine Schuld zu bekennen.

Seit 35 Jahren ist das Drama dieser Art für die angeklagten Deutschen mit dem der Hexen und Hexenmeister des Mittelalters zu vergleichen. Achten wir auf den an Wahnsinn grenzenden Mut, den eine dieser angeblichen Hexen in ihrer Not aufbrachte, als sie vor Gericht zu sagen wagte : "Der beste Beweis dafür, daß ich keine Verbindung mit dem Teufel gehabt habe, ist sehr einfach – den Teufel gibt es nicht !" In gleicher Weise sind solche Deutsche äußerst selten anzutreffen, die, wie Ing. Dürrfeld von Auschwitz, zu sagen wagten, daß es solche Vergasungen niemals gegeben habe, und es sei eine Schande, die Deutschen so zu verleumden. Die Hexe spielte mit List gegen ihre Richter aus, so wie die Deutschen es heute noch im Majdanek-Prozeß in Düsseldorf in ihrer Angelegenheit mit den Richtern tun. Die Hexe gab nämlich zu, daß es an dem fraglichen Tage den Teufel gab, daß er sich auf der Höhe eines Hügels befunden habe, während sie selbst sich unten am Fuße des Hügels aufhielt. Der angeklagte Deutsche seinerseits gibt sich Mühe nachzuweisen, daß er nichts mit den "Gaskammern" zu tun gehabt habe. Manchmal habe er aber sogar dabei geholfen, jemanden in die "Gaskammer" zu stoßen, oder manchmal habe man ihn gezwungen, von einer Falltür aus von der Decke etwas herabzugießen mit der Drohung, ihm das Leben zu nehmen, falls er nicht gehorche. Oft macht er auch den Eindruck, von der Sache ablenken zu wollen. Die Ankläger denken : "Aha, hier ist mal wieder einer, der seine Federn retten will. Diese Deutschen sind außergewöhnlich. Es scheint so, als haben sie nie etwas gewußt noch von dem allen etwas gesehen." In Wahrheit haben sie nie etwas von all dem gesehen noch gewußt, was mit "Vergasungen" zu tun hat, und man will sie zwingen, darüber zu sprechen. Wir Ankläger sollten uns Vorwürfe machen, daß wir sie in einer solchen Weise verwirren und nicht ihnen die Schuld geben; denn sie bewegen sich in ihrem einzigen Verteidigungssystem, das wir ihnen lassen. Die Advokaten tragen eine schwerwiegende Verantwortung dafür, daß die Deutschen sich in dieses Verteidigungssystem flüchten. Ich wende mich nicht an die, die, wie fast alle, an die Existenz der "Gaskammern" glauben. Ich spreche von denen, die es wissen oder zumindest den Verdacht haben, daß wir uns vor einem gewaltigen Lügengebilde befinden, aber die es dennoch im eigenen Interesse oder in dem ihrer Klienten vorziehen, dies Problem nicht in Angriff zu nehmen. Der Advokat von Eichmann glaubte nicht an die Existenz von "Gaskammern",

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aber im Prozeß von Jerusalem hat er sich sehr davor gehütet, die Sache ans Licht zu bringen. Man kann ihm keine Vorwürfe machen. Ich glaube tatsächlich, daß ihm nach dem dortigen Gerichtsstatut das Verteidigungsrecht entzogen worden wäre, wenn er einen "unhaltbaren" oder einen mit einem ähnlichen Ausdruck zu bezeichnenden Zwischenfall herbeigeführt hätte.

Eine alte Anweisung für Advokate besagt, daß es manchmal im Interesse der Verteidigung nötig sei, das Wahrscheinliche statt des Wahren zu vertreten. Es ist manchmal zu schwierig, das Wahre in die Seele des Richters eindringen zu lassen. Daraufhin gibt man sich dann mit dem Wahrscheinlichen zufrieden. Ein Beispiel erläutert die Situation recht gut. Ein solches Beispiel gibt der Advokat Albert Naud, der Verteidiger eines gewissen Lucien Léger, den die ganze französische Presse als den Urheber eines verabscheuungswürdigen Verbrechens anklagte. Lucien Léger erklärte sich als unschuldig und wählte A. Naud als Verteidiger. Als dieser ihn im Gefängnis aufsuchte, meinte er : "Léger, sprechen wir offen miteinander. Wenn Sie mich als Advokaten annehmen wollen, müssen wir ihre Schuld vertreten." Das Geschäft war abgemacht. Léger hatte seinen Kopf gerettet. Ein Jahr später gewann Naud die Überzeugung, daß sein Klient unschuldig sei, und er bereute es so sehr, daß er ihn gezwungen hatte, sich für schuldig zu erklären. Er schlug sich mit allen nur möglichen Mitteln herum, um eine Revision des Prozesses herbeizuführen; aber es war zu spät. Er starb vorher, ohne sein Ziel erreicht zu haben. Was den Léger anbetrifft, er mußte, auch wenn er zweifellos unschuldig war, bis zum Ende seiner Tage die gemeine Haltung der Presse und die Blindheit seines Advokaten bezahlen.

Ein Gericht hat einfach nicht die Eigenschaft zur Bestimmung der geschichtlichen Wahrheit. Oft haben die Historiker selbst erhebliche Schwierigkeiten, das Wahre vom Falschen in manchen Geschichtsereignissen herauszufinden. Die Unabhängigkeit der Richter ist zwangsläufig sehr relativ. Wie wir alle, lesen auch sie Zeitungen, informieren sich zum Teil auch durch Radio und Fernsehen. Bücher und Zeitschriften stellen für sie, wie für uns alle, "Dokumente" und "Fotos" der "nazistischen" Greueltaten dar. Jedenfalls diejenigen, die nicht über eine besondere Praxis in der Kritik von Dokumenten und Fotos dieser Art verfügen, geraten in die plumpsten Fallen der Propaganda, die durch die Kommunikationsmittel gestellt werden. Andererseits ist es die vorgefaßte Meinung der Richter, eine gewisse Achtung vor dem öffentlichen Recht, wie auch vor der öffentlichen Moral, vor gewissen Normen und Bräuchen, selbst vor einem gewissen Glauben im öffentlichen Leben bewahren zu müssen. Auch muß der Richter sich vorsehen, daß sein Name nicht in der Presse beschimpft werde. All dies kann in bezug auf "Kriegsverbrechen" zu solchen Urteilen führen, die beim Historiker, von seiner Sicht aus, oftmals anders ausfallen, kann man ihm doch nicht das Recht nehmen, seine eigenen Urteile zu fällen.

Die Gerechtigkeit ist durch sich selbst gerichtet. In dieser Art von Prozessen hat man nicht ein einziges Mal daran gedacht, eine Untersuchung nach der sogenannten "Waffe des Verbrechens" vorzunehmen. Wenn man eine Schnur, ein Messer, einen Revolver als Werkzeuge eines Verbrechens ansieht, stellt man eine Untersuchung an, obgleich es sich um Gegenstände handelt, die nichts Besonderes an sich haben. Aber im Falle der "Gaskammern" gab es in 35 Jahren nur eine einzige Untersuchung. Man spricht tatsächlich von einer von den Sowjets vorgenommenen Untersuchung. Aber wir können uns vorstellen, in welchem Ausmaß diese durchgeführt wurde, und auf jeden Fall scheint es so, als ob der Text des Untersuchungsergebnisses geheim geblieben sei. Im Prozeß von Frankfurt, der eineinhalb Jahre dauerte – von Dezember

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1963 bis August 1965 – hat ein Gericht die Angelegenheit der "Wärter von Auschwitz" behandelt, ohne eine Untersuchung der Waffe des Verbrechens anzuordnen. Dasselbe gilt für den Majdanek-Prozeß in Düsseldorf und auch bald nach Kriegsende für den Struthof-Prozeß in Frankreich. Das Fehlen einer solchen Untersuchung ist um so weniger zu entschuldigen, als nicht ein einziger Richter, nicht ein Staatsanwalt noch ein Advokat sich rühmen konnte, aus eigener Erfahrung die Natur und das Funktionieren dieser außergewöhnlichen Menschenmordinstrumente zu kennen. Und doch werden in Struthof und in Majdanek diese "Gaskammern" gezeigt, als befänden sie sich in ihrem ursprünglichen Zustand. Es genügte also, "die Waffe des Verbrechens" an Ort und Stelle zu untersuchen.

In Auschwitz sind die Verhältnisse weniger klar. Im Hauptlager macht man die Touristen glauben, daß die "Gaskammern" echt seien; aber wenn man beharrlich nachfragt, machen die Museumswärter einen Rückzieher und sprechen von einem Wiederaufbau (was im übrigen eine gemeine Lüge ist, die man leicht mit gewissen Archivdokumenten entlarven kann). Im dazugehörigen Lager von Birkenau werden nur Reste der "Gaskammer" gezeigt oder noch etwas weniger, nämlich nur die Grundstücke, auf denen die "Gaskammern" gestanden haben sollen. Aber auch hier wären die Nachforschungen gut möglich; denn für einen Archäologen genügt schon ein kleines Indiz, um die Natur und die Bestimmung eines Grundstückes, das seit Jahrhunderten unbewohnt gewesen war, zu erkennen.

Um einen Eindruck der von den Advokaten gezeigten Nachgiebigkeit im Prozeß von Frankfurt in bezug auf die Anklage zu geben, erinnere ich daran, daß einer der Advokaten sich sogar von den Journalisten hat fotografieren lassen, als er eine Falltür der angeblichen "Gaskammer" des Hauptlagers in Auschwitz hochhob. 10 Jahre nach dem Prozeß habe ich diesen Advokaten gefragt, was ihn dazu bewogen habe, das in Betracht stehende Gebäude als eine "Gaskammer" zu bezeichnen. Seine schriftliche Antwort war mehr als ausweichend; sie war der ähnlich, die mir die Museumsleitung von Dachau gegeben hatte, als ich danach gefragt hatte, auf welchen Dokumenten ihre Behauptung basiere, daß ein gewisser Raum des Lagers eine im Bau befindliche "Gaskammer" gewesen sei. Ich war wirklich erstaunt über die Tatsache, daß man behaupten könne, ein in Bau befindlicher Raum sei nach seiner Fertigstellung dazu bestimmt gewesen, etwas zu werden, was man noch nie und nirgends gesehen hatte. Eines Tages werde ich die Korrespondenz mit dieser Behörde veröffentlichen und auch die, die ich mit den Verantwortlichen des Internationalen Komitees von Dachau in Brüssel geführt habe.

Sie fragen mich, mit welchen Beweisen und mit welchen Dokumenten ich meine Behauptung begründe, daß es keine "Gaskammern" gegeben habe. Ich glaube, daß ich schon in weitem Umfang darauf geantwortet habe. Ich möchte hinzufügen, daß ein großer Teil dieser Beweise und dieser Dokumente ... in der Anklage liegen. Es genügt, die Anklagetexte noch einmal zu lesen, um herauszufinden, daß aus der Anklage das Gegenteil von dem hervorgeht, was man herauszubekommen versucht. Die grundlegenden Texte sind in den 42 Bänden des großen Nürnberger Prozesses zu finden, in 15 Bänden der amerikanischen Prozesse, in 19 Bänden, die bis jetzt von der Universität Amsterdam veröffentlicht wurden, in Stenogrammen des Eichmann-Prozesses, in verschiedenen Vernehmungsprozessen, bei den Arbeiten von Hilberg, von Reitlinger, von Adler, von Langbein, von Olga Wormser-Migot, in der Jüdischen Enzyklopädie, in der Denkschrift von Klarsfeld (sehr interessant wegen der Verzeichnisse der sogenannten Vergasten), in den Veröffentlichungen verschiedener Institute. Ich habe

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vor allem im Hebräischen Dokumentationszentrum in Paris gearbeitet. Da hat man mich hinausgeworfen, im besonderen tat es der Herr Georges Wellers, als er wußte, zu welchen Schlüssen ich bezüglich der "Gaskammern" und des "Völkermordes" gekommen war. Das CDJC ist eine halböffentliche Organisation, die öffentliche Gelder ausbezahlt bekommt. Immerhin maßt man sich das Recht an, diejenigen fortzuschicken, die nicht so denken, wie man ihrer Meinung nach denken sollte. Und sie geben das auch zu.

Storia : Sie leugnen auch den vorgefaßten Willen der Judenvernichtung von seiten Hitlers. Auch kürzlich haben Sie bei einem Streitgespräch im Fernsehen der italienischen Schweiz gesagt, Hitler habe niemals jemanden, weil er Jude war, töten lassen ?

Faurisson : Ich sage genau dies : Hitler hat niemals befohlen oder zugelassen, daß irgend jemand wegen seiner Rasse oder seiner Religion getötet wurde. Vielleicht errege ich bei manchem mit diesem Satz Anstoß, aber ich glaube es wirklich. Hitler war gegen die Juden, und er war auch ein Rassist. Aber sein Rassenkult hinderte ihn nicht, Bewunderung für die Araber und Hindus zu empfinden. Er war auch gegen die Kolonisierung. Am 7.2.1945 erklärte er seinen Getreuen : "Die Weißen haben den Kolonialvölkern das Schlimmste gebracht, alles Übel unserer Welt : den Materialismus, den Fanatismus, Alkoholismus und die Syphilis. Übrigens alles, was diese Völker schon besaßen, war besser als das, was wir ihnen haben geben können, sie haben sich nicht geändert (...). Nur in einer Beziehung haben die kolonisierenden Völker Erfolg gehabt : sie haben überall Haß gesät." Hitler ist verhältnismäßig spät ein Feind der Hebräer geworden. Zuerst muß man sagen, daß die Juden "die großen Meister der Lüge" sind, und das hat sich für sie verhältnismäßig günstig ausgewirkt. Er schreibt in "Mein Kampf" : "Die üble Haltung, die unter ihnen vorherrscht, weckten in mir Antipathie, die sich manchmal in Schrecken steigerte." Ich persönlich kenne Hitler kaum, und er interessiert mich ebensowenig, wie mich Napoleon Bonaparte interessiert. Wenn er phantasierte, so sehe ich nicht ein, warum auch wir phantasieren sollten, wenn es sich um ihn handelt. Bemühen wir uns doch, mit klarem Verstand über Hitler zu sprechen, so wie wir zum Beispiel über Amenophis Echnaton sprechen würden. Zwischen Hitler und den Juden herrschte ein erbitterter Kampf, und es ist klar, daß jeder der beiden die Verantwortung dieses Kampfes auf den anderen abschob. Die internationale Judengemeinschaft hat Deutschland am 5. September 1939 den Krieg erklärt. Das tat Chaim Weizmann, der Präsident des Hebräischen Weltkongresses und späterer Präsident des Staates Israel. Noch früher, schon seit 1934 zeigte sich die Feindschaft der internationalen Judengemeinschaft in wirtschaftlichen Boykottmaßnahmen gegen das "nazistische" Deutschland. Es ist selbstverständlich, daß diese Gemeinschaft so handelte als Reaktion auf die Maßnahmen, die Hitler gegen die Juden getroffen hatte. Dieses fatale Ineinandergreifen der Ideen mußte von der einen oder anderen Seite zu einem Weltkrieg führen. Hitler sagte : "Die Juden und die Alliierten wollen uns auslöschen, aber sie werden es sein, die ausgelöscht werden", während die Alliierten und die Juden ihrerseits sagten : "Hitler und die 'Nazisten' und ihre Verbündeten wollen uns auslöschen; aber sie werden es sein, die ausgelöscht werden." Und so steigerten sich die beiden Lager in ihren kriegerischen und fanatischen Ausrufen während der ganzen Kriegszeit. Der Feind wurde zu einer Bestie, die man abschlachten mußte. Denken Sie in dieser Beziehung an die Worte der Marseillaise, wenn es heißt : "... daß das unreine Blut (der Deutschen) unsere Ackerfurchen tränken möge !"

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Dies vorausgesetzt – auch wenn die Alliierten einen unerbittlichen Kampf gegen die "Nazis" führten und noch nach 15 Jahren eine Art Jagd auf die "Nazis" fortsetzen, so sind sie indessen nie so weit gegangen, daß sie erklärt hätten, ein Nationalsozialist müsse wegen der Tatsache, daß er der nationalsozialistischen Partei angehörte, getötet werden, mag es sich um Frauen, Kinder oder Greise handeln. Man kann sogar sagen, daß Hitler trotz allem, was er gegen die Juden zusammengetragen hatte, niemals erklärt hat : "Die Juden müssen getötet werden", und ganz und gar nicht, ein Jude müsse wegen der Tatsache, daß er ein Jude sei, getötet werden. Zweifellos war es im Repressalienfalle gegen "Partisanen" und "Terroristen" besser, weder Jude noch Kommunist noch ein Gefangener wegen Rechtsbrechung zu sein, wenn die Deutschen zum Tode bestimmte Geiseln auswählten. Aber hier handelt es sich um eine sehr bekannte Konsequenz in der Auswahl der Geiseln, wie man sie immer und überall praktiziert.

Hitler hat eine Anzahl europäischer Juden internieren lassen; aber das bedeutet nicht, daß er sie habe ausrotten wollen. Es hat keinen "Völkermord" noch einen "Holocaust" gegeben. Jegliches Konzentrationslager bedeutet eine mitleid- und schreckenerregende Angelegenheit, ob es sich um ein deutsches, russisches, französisches, amerikanisches, japanisches, chinesisches, vietnamesisches oder kubanisches Lager handelt. In dieser so bemitleidenswerten und entsetzlichen Sache sind jedoch verschiedene Grade zu beobachten; und sicher wird es in einem Konzentrationslager in Kriegs-, Not- und Epidemiezeiten noch schrecklicher sein. Aber in unserer zur Debatte stehenden Sache kann es sich niemand erlauben zu behaupten, daß es Vernichtungslager gegeben habe, d.h. Lager, in die Menschen gebracht wurden, um getötet zu werden.

Die "Vernichtungstheoretiker" behaupten, daß Hitler im Sommer 1941 den Befehl gegeben habe, die Juden auszurotten. Aber es hat niemand jemals einen solchen Befehl gesehen. In den Erklärungen Hitlers oder in den Maßnahmen seiner Militärs sind jedoch ganz klare Anzeichen, daß ein solcher Befehl nicht gegeben worden sein kann. Am 24.7.1942 sagte er in einem kleinen Personenkreis, als er daran erinnerte, daß die Juden ihm unter C. Weizmann den Krieg erklärt hätten, daß er den Juden nach dem Kriege eine Stadt nach der anderen verschließen würde ..., und er gab dabei genau an : "... wenn dies Gesindel der Juden nicht fortzieht und nicht nach Madagaskar oder in irgendein anderes national-jüdisches Heimatland auswandert." Ich möchte meinerseits wissen, wie sich diese spontane Erklärung mit einem Ausrottungsbefehl vereinbaren läßt, den er ein- für allemal vorher gegeben haben sollte. Noch im Juli 1944 gab das Heer an der Ostfront, wo die deutschen Soldaten erbittert gegen Partisanen kämpften (gegen jüdische und nichtjüdische, gegen russische und kommunistische und ukrainische), drastische Befehle, daß die deutschen Soldaten nicht an "Ausfällen" gegen die Zivilbevölkerung – einschließlich gegen die Juden – teilnehmen dürften. Sonst drohte das Militärgericht einzugreifen. Hitler spornte die Soldaten an, erbarmungslos auf dem Schlachtfeld, im besonderen gegen die Partisanen, einschließlich gegen Frauen und Kinder, zu kämpfen, falls diese mit den Partisanen zusammenarbeiteten und sich so zu Mitschuldigen machten. Es ist eine Tatsache, daß er nicht vor der Geiselnahme zurückwich (wie die Alliierten es übrigens auch taten). Aber er ging nicht weiter. Eines Tages, wenn wir uns in unserem Mitteilungsbedürfnis entschieden haben sollten, gewisse Tabus fallen zu lassen, und uns mit einem geringsten Bruchteil der Zeit, die wir für die "Kriegsverbrechen" der Besiegten aufwandten, den "Kriegsverbrechen" der Alliierten zuwenden würden, dann

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würden die Naiven, die Leichtgläubigen in Erstaunen versetzt werden. Hitlers "Verbrechen" würden dann in einem richtigen Verhältnis, in einer geschichtlichen Perspektive erscheinen. Man spricht sehr wenig von Dresden und Katyn. Ich behaupte, Dresden und Katyn sind geringfügige Grausamkeiten im Vergleich zu den Deportationen, die über Millionen Deutsche, über die Minderheiten im Osten verhängt wurden. Es stimmt allerdings, es handelte sich nicht um "Deportationen", sondern um ... "Umsiedlungen". Ich frage mich auch, ob die Engländer, die ihre russischen Internierten an die Sowjets auslieferten, nicht die Meister in jeder Art "Kriegsverbrechen" waren.

Storia : Was für eine Auffassung und welche Definition haben Sie über den "Völkermord" ?

Faurisson : Völkermord nenne ich die Tatsache, Menschen aus rassischen Gründen zu töten. Hitler hat ebensowenig einen "Völkermord" begangen wie Napoleon, Stalin, Churchill oder Mao. Roosevelt hat amerikanische Staatsbürger japanischer Rasse in Konzentrationslagern interniert. Dann ist auch dies als "Völkermord" zu bezeichnen. Hitler hat die Ziviljuden wie die Vertreter einer feindlichen Minderheit behandelt. Unglücklicherweise ist es banal, diese Zivilpersonen als potentiell gefährlich zu behandeln. Nach einer allgemeinen Kriegslogik hätte Hitler alle Juden, die in seine Schußweite kamen, internieren sollen. Das hat er bei weitem nicht getan, aber sicher nicht aus humanitären Gründen, sondern aus praktischen Erwägungen heraus. In gewissen Teilen Europas hat er seine Feinde ein Zeichen tragen lassen, damit man sie als solche erkenne : den gelben Judenstern (seit September 1941 in Deutschland und seit Juni 1942 im Norden Frankreichs).

Diejenigen, die den Stern trugen, durften sich nicht frei bewegen und nur in bestimmten Stunden hinausgehen. Sie lebten wie Gefangene in überwachter Freiheit. Hitler machte sich, vielleicht mehr als um das jüdische Problem, vor allem um die Sicherheit des deutschen Soldaten Sorgen, der nicht in der Lage war, einen Juden von einem Nichtjuden zu unterscheiden. Durch diesen Stern konnte er den Juden erkennen. Die Juden wurden verdächtigt, Informationsarbeit zu leisten (viele von ihnen sprachen deutsch), Spionage, Waffenhandel, Terrorakte auszuführen und Schwarzhandel zu treiben. Es war notwendig, jeden Kontakt zwischen den Juden und den deutschen Soldaten zu unterbinden. In der U-Bahn in Paris z.B. durften die Juden, die den gelben Stern trugen, nur in den letzten Wagen steigen, in den der deutsche Soldat nicht einsteigen durfte. Ich bin kein Spezialist in diesen Dingen, aber ich glaube, daß diese Maßnahmen aus Sicherheitsgründen getroffen wurden und nicht aus dem Wunsche heraus, die Juden zu demütigen. Wo so viele Juden zusammenwohnten, daß es unmöglich war, sie, wenn nicht durch eine jüdische Polizei, zu überwachen, fürchteten die Deutschen, daß etwas ähnliches wie im Warschauer Ghetto hätte passieren können, wo plötzlich im April 1943 direkt hinter der Front ein Aufstand ausbrach. Die Deutschen entdeckten zu ihrem Erstaunen, daß die Juden 700 kleine Festungen aufgebaut hatten. Der Aufstand wurde niedergeworfen und die Überlebenden in Durchgangs-Arbeitslager oder in Konzentrationslager geschickt. In diesen Plätzen haben die Juden eine Tragödie erlebt. Ich weiß, man meint, daß Kinder von 6 bis 15 Jahren keine Gefahr darstellen können und daß man sie nicht habe zu zwingen brauchen, den Stern zu tragen. Wir müssen uns vom Gegenteil überzeugen lassen; denn es sind tatsächlich genügend Berichte und Erinnerungen der Juden vorhanden, in denen sie darstellen, wie ihre Kinder jede Art unerlaubter Tätigkeit oder auch Widerstand gegen die Deutschen ausführten.

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Man müßte genauer unterscheiden, was Wirklichkeit und was Mythos in den Beschreibungen über die Juden ist; ob sie sich wirklich wie Hammel haben abschlachten lassen ? Die Nichtjuden haben also so viel ausgehalten ? Und die Juden haben so wenig ausgehalten ? Die Tatsache, daß viele unserer Urteile sich auf einer falschen Voraussetzung gründen, nämlich auf der des "Völkermordes" an den Juden, fälscht die Gegebenheiten des Problems. Natürlich, wenn so ein "Völkermord" stattgefunden haben sollte, dann ist man geneigt, die Juden als Feiglinge zu behandeln. Man macht den Juden, wie es scheint, oft den Vorwurf, daß die jungen mit ihren Vätern sterben. Wenn aber, wie die Revisionisten behaupten, der "Völkermord" nur eine Legende ist, dann hat der Vorwurf der Feigheit überhaupt keine Berechtigung mehr.

Storia : Wenn von seiten Hitlers kein überlegter Wille zum "Völkermord" bestand, warum gab es dann die Vernichtungslager Auschwitz, Treblinka, Belzec und andere ? Sie bestanden wirklich, das ist wahr. Menschen sind dort eingetreten und sind dort gestorben; nicht nur Juden, auch "Politiker", Zigeuner, Slawen, Homosexuelle und alle die verschiedenen anderen, die der "nazistische" Rassismus verdammte. Warum hat man die Lager organisiert, zu welchem Zweck ?

Faurisson : Ein Lager kann nur als ein Vernichtungslager bezeichnet werden, wenn dort Menschen vernichtet wurden. Es stimmt, nach der Terminologie, die von den offiziellen Historikern festgelegt wurde, wird nur ein solches Lager als "Vernichtungslager" bezeichnet, wenn darin mindestens eine oder mehrere "Gaskammern" eingerichtet waren. Solche Lager hat es nie gegeben. Die entsetzliche Typhusepidemie in Bergen-Belsen hat das Lager nicht in ein "Vernichtungslager" umgewandelt (es war größtenteils ohne Drahtumzäunung !). Diese Toten sind nicht die Opfer eines Verbrechens oder, anders ausgedrückt, sind sie nur Opfer eines Verbrechens, das durch den Krieg und durch den Wahn der Menschen verursacht wurde. Die Alliierten tragen eine schwerwiegende Verantwortung mit den Deutschen zusammen an dem schreckenerregenden Chaos, in dem sich Europa, seine Städte, seine Straßen, seine Flüchtlings- und Internierungslager am Ende des Krieges befanden. Die Alliierten haben eine Menge Fotos von den Totenhaufen von Bergen-Belsen verbreitet. Nun, ehrlich gesagt, sind Tausende von Internierten nach dem Einmarsch der Engländer dort an Typhus gestorben. Den Engländern gelang es ebensowenig wie den Deutschen, dieser schrecklichen Epidemie Herr zu werden. Ist es ehrlich, sie deswegen als Verbrecher zu bezeichnen ?

Die ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager waren zur Internierung und Umerziehung (sic !) der politischen Gegner Hitlers gedacht. Die Propaganda bezeichnete diese Lager, die vielen Besuchern geöffnet waren, als einen großen Fortschritt im Vergleich zu den Gefängnissen, wo der Gefangene in seinem Recht auf ein Gemeinschaftsleben verkümmerte. Hier konnte man auch Juden finden, aber ebensoviel Kommunisten und Sozialdemokraten etc. Die Juden wurden erst während des Krieges, besonders nach 1942, wenn überhaupt, in Konzentrationslager gebracht. Diejenigen, die 1938 als Repressalie gegen das Attentat eines Juden auf v. Rath (in Paris) interniert wurden, wurden größtenteils nach wenigen Monaten wieder freigelassen. Hitler hatte mit einem gewissen Erfolg versucht, die Juden zur Abwanderung zu bewegen. Er hatte die Gründung eines national-jüdischen Heimatlandes außerhalb Europas im Sinn. Madagaskar war für diesen Plan unter deutscher Verantwortung vorgesehen. In seinem "Madagaskar-Projekt" waren vorrangig Entwässerungsarbeiten

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und ein neues Banksystem geplant. Der Krieg hinderte ihn an der Verwirklichung dieser Pläne; es wären zu viele Schiffe dafür nötig gewesen. Das kleine Deutschland (sehen Sie es sich auf der Karte an !) war zusammen mit Japan und einigen anderen Verbündeten in einen entsetzlichen Krieg gegen die Russen verstrickt. Seine Hauptsorge war es, den Krieg zu gewinnen. Es war dagegen zweitrangig, eine Lösung des jüdischen Problems zu finden – eine Lösung, die vielleicht eine endgültige gewesen wäre, eine "Endlösung", eine gemeinsame Lösung für ein Problem, das in gewisser Weise so alt wie das jüdische Volk selbst ist ! Die provisorische Lösung infolge des Krieges war es, grob gesagt, die Juden "in den Osten" in die Lager zu treiben.

Auschwitz war im besonderen und vor allem eine sehr wichtige Industrieanlage aus Oberschlesien, die aus 3 Hauptlagern und 40 Nebenlagern bestand, die in der Gegend verteilt waren. Man arbeitete dort in Bergwerken, in Industrien, in der Landwirtschaft und in Forschungsabteilungen, und zwar in beträchtlichem Ausmaß : es handelte sich um Kohlebergwerke (zum Teil mit französischem Kapital), Steinkohlenchemie, Waffen, Explosivstoffe, Benzin und synthetischen Kautschuk, Tierzucht und Fischkulturen etc. In Auschwitz befanden sich sowohl internierte als auch freie Arbeiter, lebenslänglich Verurteilte und auch Verurteilte auf Zeit. In Auschwitz II oder Birkenau hatte man das bemitleidenswerte Schauspiel von zahlreichen Personen, die nicht arbeiten konnten und so verkümmerten. Unter diesen waren Zigeuner, die, mit einigen Ausnahmen, von den Deutschen nicht zur Arbeit herangezogen wurden. In Auschwitz sind viele Zigeunerkinder geboren, und es scheint so, als ob nur die Nomaden-Zigeuner interniert worden seien und das nicht aus rassischen Gründern, sondern wegen ihres Nomadentums und wegen ihres "potentiellen Verbrechertums". Ich erinnere mich, daß man auch in Frankreich – sogar unter den Widerstandskämpfern – die Zigeuner nicht gerne sah; man verdächtigte sie der Spionagetätigkeit, der Nachrichtenvermittlerdienste und der Aktivitäten auf dem "schwarzen Markt". Es wäre interessant festzustellen, wie viele Zigeunerkarawanen ganz Europa noch im Kriege durchzogen. Die Homosexuellen und viele andere "Verbrecher" holte man aus den Gefängnissen und schickte sie direkt auf die Felder zur Arbeit; nach deutschem Gesetz, wie auch in den Gesetzen anderer Länder dieser Epoche, wurde die Homosexualität verfolgt. Die Slawen wurden nicht wegen ihrer Rassenzugehörigkeit interniert, sondern aus politischen Gründen oder als Kriegsgefangene etc., was auch für die Franzosen galt. In Auschwitz waren sogar britische Kriegsgefangene von Tobruk (Nordafrika).

Die Hauptsorge der Deutschen war es seit 1942, alle diese Internierten (ausgenommen die dazu Unbefähigten und, wie's scheint, die Zigeuner) in der Arbeit einzusetzen, um den Krieg zu gewinnen. In Auschwitz gab es sogar Berufsausbildungsstätten für die Jugendlichen von 12 bis 15 Jahren, wie unter anderem für Maurer. Die für die Deportation verantwortlichen Deutschen taten alles, um die größtmögliche Zahl an arbeitsfähigen Menschen zu bekommen. Die ausländischen Regierungen bestanden darauf, daß die Familien nicht auseinandergerissen werden durften und daß Alte und Kinder sich den Abziehenden anschließen müßten. Weder die Juden noch die anderen hatten das Gefühl, in irgendein "Vernichtungslager" zu kommen, wenn ich den Zeugenaussagen wie denen des Herrn G. Wellers in "L'étoile jaune à l'heure de Vichy" Glauben schenken darf. Sie hatten recht. Glücklicherweise war das angebliche Gemetzel nur ein Kriegsmärchen. Außerdem fällt es einem schwer, sich vorzustellen, daß Deutschland, dem es so sehr an Lokomotiven, Waggons, Kohle, an qualifiziertem

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Personal und an Soldaten mangelte, nur zur Vernichtung der Leute ein solches Geleitzugsystem habe durchführen können. Diese Trecks hatten sogar vor dem Kriegsmaterialtransport Vorrang. Handwerker, besonders qualifizierte Handwerker zu bekommen ... das war die Hauptsorge der Deutschen.

Storia : Sie sind darauf spezialisiert, Texte aus Dokumenten in der Literatur zu kritisieren, aber Sie haben sich an Ihr bevorzugtes Gebiet, an "die geschichtliche Forschung", herangemacht. Warum ? Was wollen Sie damit sagen, wenn Sie behaupten, daß über dem Gaskammer- und über dem Vernichtungsproblem der Juden eine "Verschwörung des Schweigens" herrsche ? Warum sollte es so sein und von welcher Seite aus ?

Faurisson : Für mich hat die Kritik an Texten und Dokumenten das Ziel, den Grad der Echtheit und Wahrscheinlichkeit festzustellen. Man versucht also, das Wirkliche vom Falschen, den Sinn vom Unsinn zu unterscheiden. Ich vermute, daß diese vorgefaßte Meinung mich fast fatalerweise dazu führen müßte, auf einige falsche Historiker aufmerksam zu machen und im besonderen auch auf das hinzuweisen, was in einigen Jahren jedem Historiker als eine Riesenfälschung erscheinen wird.

Die Verschwörung des Schweigens um die Schriften der Revisionisten herum macht, größtenteils ein "Samisdat" aus. Was die Autoren anbetrifft, denen es gelingt, die Verschwörung des Schweigens zu brechen, so werden diese wie "Nazis" angesehen und in ein Ghetto verbannt. Die gegen die Historiker oder nichtkonformistischen Personen angewandten Methoden reichen von denen des klaren, einfachen Verbrechertums bis zur rechtmäßigen Verfolgung, wobei niedrige und gemeine Polizeimethoden Anwendung finden. Lobbies jeder Art herrschen oder versuchen in einer Atmosphäre des Terrors zu herrschen. Ich weiß darüber einiges zu berichten. Ich darf nicht mehr an der Universität unterrichten. Mein Leben ist schwierig geworden. Ich sehe mich Interessen größten Ausmaßes gegenübergestellt. Aber einige junge Menschen unterstützen mich. Früher oder später wird das Licht der Wahrheit aufleuchten. Auch Juden stehen auf meiner Seite; auch sie wollen die Lüge und die Verfolgung anprangern. Ich glaube mehr an die Macht des Konformismus als an die der Verschwörung. Die Sieger des letzten Krieges hatten es nötig, uns an die innere Schmach der Besiegten glauben zu lassen. Die Sowjets und die Westmächte, die in allem geteilter Meinung waren, hatten in diesem Punkt einen guten gemeinsamen Boden gefunden. Hollywood und der stalinistische Propaganda-Apparat gingen mit vereinten Kräften vor. Was für ein Propagandageschrei ! Die Hauptbegünstigten dieser Operation sind vielleicht der Staat Israel und der internationale Zionismus gewesen. Das Hauptopfer waren das deutsche Volk – aber nicht seine Regierenden – und das ganze palästinensische Volk. Aber in diesen Tagen liegt Zwietracht in der Luft : Zionisten und Polen zeigen auseinanderklaffende Meinungsverschiedenheiten über Auschwitz an.

Storia : Sie beanstanden sehr die Methoden, die die "offiziellen" Historiker in dieser geschichtlichen Forschung angewandt haben : das Geschichtskapitel des 20. Jahrhunderts sei nicht so geschrieben worden, wie es hätte geschrieben werden sollen. Warum nur, warum hätten sie es so tun sollen ?

Faurisson : Die offiziellen Historiker sind ihrer Pflicht nicht nachgekommen. In dieser Sache haben sie die üblichen Methoden der Geschichtskritik mißachtet. Sie sind der allgemeinen Richtung gefolgt, die ihnen von den Massenmedien eingeflößt wurde. Sie

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haben sich in das System einspannen lassen. Ein offizieller Historiker wie der Universitätsprofessor Helmut Diwald sieht sich entsetzlichen Unannehmlichkeiten gegenübergestellt, wenn er einfach zu sagen wagt, daß der "Völkermord" trotz der reichhaltigen ihm gewidmeten Literatur "noch nicht gänzlich geklärt sei". Infolge des Druckes der israelisch-deutschen Organisationen ist die 2. Auflage seiner "Geschichte der Deutschen" dort, wo es nötig war, "neu zusammengestellt und verbessert" worden (sic !).

Der Mut des Paul Rassinier besteht gerade darin, die üblichen Methoden der Geschichtskritik angewandt zu haben. Den Anklägern Deutschlands hat er in einer Weise zugerufen : "Zeigt mir eure Beweise !" – "Geben eure Dokumente eine Garantie der Echtheit ?" – "Seid ihr sicher, daß dieser Ausdruck, dieser Satz wirklich die Bedeutung haben, die ihr ihnen gebt ?" – "Woher kommen eure Zahlen ?" – "Wie ist es möglich, eine solche Statistik aufzustellen ?" – "Von wem kommt die Auslegung dieses Fotos ? Wer bestätigt mir, daß jene alte Frau und dies Kind, die ich auf dem Foto sehe, auf dem Weg zur 'Gaskammer' sind ?" – "Zeigt dieser Schuhhaufen an, daß man Menschen in diesem Lager vergaste oder daß viele Gefangene in diesem Lager mit der Schuhfabrikation beschäftigt waren ?" – "Wo ist das Manuskript dieses außergewöhnlichen Zeugnisses, das nur auf einer Auslegung basiert, das ich aber stattdessen in verschiedensten widersprüchlichen Formen – einschließlich von seiten einiger Historiker – veröffentlicht finde ?" etc. etc.

Paul Rassinier, einfacher Geschichts- und Geographieprofessor, hat seinen eminenten Universitätskollegen eine bemerkenswerte, aufklärende Lektion der Hellsichtigkeit und Rechtschaffenheit gegeben. Wirklich revolutionär, wirklich widerstandsfähig, wirklich deportiert liebte dieser Mann die Wahrheit, so wie es sich gebührt, stark und über allem stehend. Er hat die sogenannte "Lüge des Odysseus" angeprangert. Odysseus, wie allgemein bekannt ist, hat im Exil hundert Abenteuer überstanden, aber als er heimgekehrt war, hat er über tausend Abenteuer berichtet. Wir wissen es, es wird dem Menschen schwer, nicht zu übertreiben. Er ist oft ein Liebhaber von außergewöhnlichen Jagd-, Fischfang-, Liebes- und Geldgeschichten. Vor allem aber übertreibt er in seinen Greuelgeschichten.

Der Amerikaner R. Butz hat ein Meisterwerk über den "Betrug des 20. Jahrhunderts" geschrieben. Dieses Buch brachte die "Vernichtungsvertreter" aus der Fassung. Diese Darstellung ist unwiderlegbar. Die Übersetzung dieses Buches ist praktisch in Deutschland verboten, da es nämlich in die Liste der "jugendgefährdenden" Bücher eingereiht wurde.

Der Deutsche Wilhelm Stäglich hat das Buch "Der Auschwitz-Mythos" herausgegeben. Die schwedische "Jüdische Informationsgruppe" kündet ein "Auschwitz-Exit" an. Andere Juden haben in "revisionistischem" Sinn geschrieben : zum Beispiel J.G. Burg in Deutschland. Und es fehlte nicht viel daran, daß die links-extremistische Zeitschrift "Der Sozialkrieg" eine Studie mit dem Titel "Von der Ausbeutung in den Lagern zu der Ausbeutung der Lager" geschrieben hätte (De l'exploitation dans les camps à l'exploitation des camps).

In Großbritannien, in den USA, in Deutschland (in diesem Land ist die Verfolgung der Revisionisten unerbittlich), in Australien, in Belgien, in Frankreich erheben sich fast überall Stimmen, die endlich eine Beendigung der absurden Kriegspropaganda fordern. Ich kenne auch offizielle Historiker – doch darf ich deren Namen nicht nennen – die sich von diesem Alpdruck lösen. Vielleicht wollen sie auf das Vergnügen der vom englischen revisionistischen Historiker David Irving benannten "Blutschande

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zwischen Historikern" verzichten. Dieser fantasievolle Ausdruck zeigt die Praxis, die darin besteht, wollüstig das abzuschütteln, was andere Historiker über eine bestimmte Sache bestätigt haben und was sie nur mit durchsichtigen Spitzfindigkeiten aufrechterhalten. Man muß an einem Historikerkongreß über den Nationalsozialismus teilgenommen haben. Was für eine seltsame Gemeinsamkeit im Hinblick auf ein Tabu ! Und wie man sich gegenseitig überwacht und sich selbst überwacht fühlt ! Wehe dem, der die feierliche Sühnehaltung stört und eine nicht offizielle These ausspricht !

Storia : Sind Sie Antisemit ? Wie beurteilen Sie den "Nazismus" ?

Faurisson : Ich bin kein Antisemit; man sollte es vermeiden, überall nur Antisemiten zu sehen. Die Juden, die den "Völkermord"-Schwindel anzeigen, sind wie die Katholiken, die behaupten, daß ein Fatimaschwindel bestehe, nachdem Tausende von Zeugen die Sonne haben tanzen sehen. Wie kann die Wahrheit oder die Suche nach der Wahrheit antisemitisch sein ? Der Nationalsozialismus war in der Tat die Diktatur des Führers. Er ist beendet mit dem Tode des Führers am 30. April 1945. Rechnen Sie nicht damit, daß ich auf die Leiche des Nationalsozialismus spucke. Als Mann lasse ich nicht zu, daß man das deutsche Volk verleumdet und ihm noch nie in der menschlichen Geschichte dagewesene Verbrechen anlastet. Ich lasse es im besonderen nicht zu, daß es so gut "umerzogen" wird, daß es als erstes an diese Verbrechen glaubt und daß es sich selbst noch stärker diffamiert, als es von seinen eigenen Regierenden verlangt wird. Als Historiker stelle ich fest, daß Adenauer, Brandt und Schmidt die Lektion der westlichen Sieger, während Ostdeutschland in gleicher Weise die des Ostens, wiederholen. Ich nehme an, daß es sich um Realpolitik handelt.

Storia : Sie leugnen auch, daß die Anzahl der Opfer, die 6 Millionen, zuverlässig ist. Auch wenn's weniger gewesen wären, würde es nichts an der Tatsache ändern, daß ein "Völkermord" stattgefunden habe; die Zahl der Opfer zählt dabei kaum.

Faurisson : 6 Millionen ist die Einwohnerzahl eines Landes wie zum Beispiel der Schweiz. Niemand hatte im Nürnberger Prozeß die geringste Möglichkeit, eine so schwerwiegende These zu bestätigen. Am Morgen des 14. Dezember 1945 war es der amerikanische Staatsanwalt Dodd, der es versuchte, diese Ziffer glaubhaft zu machen, indem er eine Erklärung des Zeugen Höttl vorzulesen beabsichtigte. Am Nachmittag des gleichen Tages war er gezwungen, sich zurückzuziehen, und zwar durch das Eingreifen des Advokaten Kauffmann, der entschlossen war, die Vernehmung des Zeugen anzufordern, um von ihm Rechenschaft über die Ziffer zu erlangen. Das Unglück wollte es, daß die Presse und die Historiker diese Ziffer aufrechterhalten haben, als ob das Gericht selbst mehr oder weniger daran geglaubt hätte.

Dies ist mein Urteil :

1. Die Anzahl der Juden, die von den "Nazisten" ausgerottet worden sind (oder Opfer des "Völkermordes" wurden), ist glücklicherweise gleich Null.

2. Die Anzahl der Europäer, die aus Kriegsgründen ihr Leben ließen (oft durch entsetzliche Kriegseinwirkungen !) könnte in etwa 40 Millionen betragen, und unter diesen könnte die Zahl der europäischen Juden etwa 1 Million betragen, wahrscheinlich aber einige hunderttausend, wenn man die unter den verschiedenen Fahnen der Alliierten kämpfenden Juden nicht mitzählt. Ich halte an der Tatsache fest, daß es sich hier, meiner Meinung nach, um eine Schätzung handelt, die nicht wissenschaftlich fundiert ist. Im Gegenteil, ich habe guten Grund anzunehmen, daß die Anzahl der Toten in Auschwitz (Juden und Nichtjuden) etwa 50.000 ist und nicht 4 Millionen, wie

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man lange Zeit behauptet hat, ehe man sich mit 1 Million zufriedengab, wie es das Institut für Zeitgeschichte in München tut. Was die Zahl der Toten in allen Konzentrationslagern von 1933 bis 1945 betrifft, so müßte es sich, denke ich, um 200.000 oder im Höchstfall um 360.000 handeln. Eines Tages werde ich auf meine Quellen zurückkommen; aber schon jetzt behaupte ich, daß man sicher sehr schnell die wirkliche Anzahl der Toten wissen könnte, wenn man Rechenmaschinen einsetzen würde. Die Deportierten wurden in Listen verschiedener Gruppen erfaßt und müssen zahlreiche Spuren hinterlassen haben.

Storia : Man merkt, daß Sie in einer Art zur Rehabilitation des "Nazismus" beitragen könnten.

Faurisson : Das bedeutet, Nero zu rehabilitieren und zu behaupten, daß wir keinerlei Beweise haben, daß er den Feuerbrand über Rom gebracht habe. Worüber wir uns Sorgen machen sollten, ist, die Wahrheit zu rehabilitieren oder sie festzustellen, jedenfalls da, wo man es tun könnte. Der Historiker braucht sich keine Sorgen um die Interessen des "Hans" und des "Franz" zu machen. Für mich ist es wichtig, meinen Beitrag zu einer wahrheitsgetreuen Geschichte des Zweiten Weltkrieges zu leisten. Wenn ein alter "Nazi" zu mir käme, um mir zu sagen, daß die angeblichen "Gaskammern" und der angebliche "Völkermord" der Juden eine einzige, einmalige Geschichtslüge sind, würde ich ihm zustimmen, genauso, als ob er sagen würde, daß 2 und 2 gleich 4 seien. Ich würde nicht darüber hinausgehen und ihm seine eigenen politischen Ideen lassen.

Der Neonazismus ist größtenteils eine Erfindung der Massenmedien, die uns sogar einen "Nazismus" aus den Sexläden verkaufen. Er ist etwas Ähnliches wie die angebliche Gruppe der "Säule von Odessa" oder die "nazistische" Gruppe in Südamerika oder die Chroniken über das Wiederauftauchen Hitlers und Bormanns. Hauptsache, man macht Geld mit diesen Erfindungen. Ich glaube, daß jene, die von ihren politischen Gegnern als "Neonazis verschrien werden, etwa 0,7 Prozent der Wählerschaft ausmachen. Wir leben in einer Zeit der Trugbilder, in einem "Nazismus" ohne "Nazis". Zu diesem Zwecke schicke ich Ihnen die dazugehörige Analyse von Gilbert Comte, die am 29./30. Mai 1979 in "Le Monde" erschien. Da auf dieser Welt nichts umsonst ist, ergibt es sich von selbst, daß beim Abmontieren dieses Trugbildes ein sehr verwickeltes Spiel von Interessen, von Leidenschaften und Konflikten weitesten Ausmaßes in Erscheinung tritt. Der Staat Israel hat ein lebhaftes Interesse daran, dieses Trugbild zu erhalten, das in einem nicht geringen Umfang die Gründung des Staates Israel ermöglichte. Auch ein Staat wie Frankreich hat Interesse daran, die Wirklichkeit zahlreicher Konflikte zu verschleiern und die Geister weiterhin in Bewegung zu halten gegen den schlimmsten Feind, den es gibt : gegen die berühmte unreine "nazistische" Bestie, die vor 35 Jahren gestorben ist und auf deren Konto es erlaubt ist, sich auszutoben. Also deshalb diese ständigen Sühnezeremonien, deshalb werden die Menschen immer wieder zum "Flammentod auf dem Scheiterhaufen" verurteilt, deshalb ist es notwendig, stets die Rache zu schüren, zur Strafe und zur Anzeige zu animieren ... ohne Zeit-, Ort- und Personenbeschränkung.

Storia : Glauben Sie nicht, wenn Sie das Problem des "Völkermordes" in dieser Weise behandeln, daß Sie damit die Erinnerung in Verruf bringen, auf der hauptsächlich die weit verbreitete Meinung beruht, den Antisemitismus des 20. Jahrhunderts als den

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schlimmsten jeglicher Rassismen anzusehen. Eine in Verruf geratene Erinnerung führt tatsächlich zu nichts.

Faurisson : Der Antisemitismus ist nicht der schlimmste Rassismus; aber ein gut geleitetes System läßt uns das glauben und läßt uns sogar an den "Völkermord" der Juden glauben. Die Zionisten sind zu weit gegangen. Man hätte auf diejenigen hören sollen, die sich prinzipiell gegen die von Deutschland im Namen des "Völkermordes" bezahlten Reparationszahlungen hatten auflehnen wollen. Unglücklicherweise hatten Ben Gurion und Nahum Goldmann für den Staat Israel und zu gleicher Zeit für die in der Diaspora lebenden Juden einen riesigen finanziellen Gewinn aus der Sache ziehen wollen. Adenauer hat ihnen nachgegeben. All dies wirft auf die Heuchelei über den "Völkermord" ein noch ungünstigeres Licht. Lesen Sie das erstaunliche Interview von Nahum Goldmann, das in der Nr. 624 des "Nouvel Observateur" vom 25.-29. Oktober 1976 erschien. Selten hat man einen Mann so angenehm überrascht und glücklich wie ihn gesehen, da er eine Finanzangelegenheit so glänzend abgeschlossen hatte.

Storia : Im Verlauf Ihres Streitgespräches, in dem Sie sich gegen diese These auflehnen, haben Sie auch behauptet, daß ein großer Teil dessen, was die Öffentlichkeit erfährt, Legende sei und daß die Massenmedien in ihrer Unfähigkeit, das Wahre vom Unwahren zu unterscheiden, diese Tatsache erst ermöglicht haben. Was wollen Sie im einzelnen damit sagen ?

Faurisson : Dies ist ein schwerwiegender, in Leidenschaft versetzender Punkt. Die Verantwortung in dieser ganzen Angelegenheit ist erdrückend. 35 Jahre lang ist die Legende über den "Völkermord" und über die "Gaskammern" auf 5 Kontinenten wie eine Wahrheit dargestellt worden. Milliarden von Menschen sind so in Lug und Trug gehalten worden. Es schwindelt einem, wenn man daran denkt. Was für eine Lektion für die, die an eine andere, dem widersprechende Lektion glauben. Ein heroischer Kampf eines Menschen, eines nichtkonformistischen Geistes ist nötig, auf daß sich ein Spalt in dem Schutzschirm der "offiziellen" Wahrheit öffne ! Ich könnte eine lange Studie über die Art und Weise schreiben, in der die französischen Zeitungen und das Fernsehen jede Auskunft der Wahrheit ersticken, und wie sie dabei von den Gerichten und den öffentlichen Machthabern gemeinsam unterstützt werden. Die Journalisten fürchten, daß in nächster Zukunft die "Datenbank" der Informationen eingesetzt werde. Dann würden die Informationen aus einer Auswahl der Nachrichten (n d r ... Nachrichten der Redaktion) hervorgehen, und es gäbe keine Möglichkeit mehr, sie zu kontrollieren. Ich könnte Ihnen einen Rat geben. Wenn Sie wissen wollen, wie Sie nicht länger Gefahr laufen, eines Tages betrogen zu werden, so sollten Sie sich vor der Vergangenheit verneigen und mancher von Ihnen vor der eigenen Vergangenheit. Um zu verstehen, welches Risiko man eingeht, wenn man lügt, sollten Sie sich ansehen, mit welch wohlbedachter Sorgfalt die schönste Lüge aller Zeiten bewahrt worden ist. Wenn Ludwig XIV. log, gelangten seine Lügen nur in einige Provinzen. In unseren Tagen kann eine Lüge wirkliche Hollywood-Ausmaße annehmen. Ein "Doku-Drama" wie der Holocaust ist die Krönung so einer Lügenarbeit. In den Nachkriegsjahren, die vom Haß gezeichnet waren, wäre so etwas nicht denkbar gewesen. Dreißig Jahre und mehr waren zur Vergiftung nötig. Eine Droge wie der Holocaust konnte nur solchen Seelen geboten werden, die schon lange mit anderen Drogen gleicher Art behandelt worden waren und die spontan noch nach stärkeren verlangten.

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Aber die Überdosis hat tatsächlich auch eine heilsame Wirkung hervorgerufen, und zwar durch die Einsicht, die wir durch sie in unsere Dekadenz gewonnen haben. Es haben sich gesunde Reaktionen entwickeln können. Ich denke da im besonderen an eine wirklich bemerkenswerte Reaktion des "freien Juden" Michel Rachline, die im "Figaro-Magazin" am 3. März 1979 erschien.

Das Nicht-Vorhandensein von "Gaskammern" und des "Völkermordes" ist eine gute Nachricht. Der Mensch, auch wenn er sich im höchsten Grade zu irren vermag, ist zu so etwas nicht fähig. Das bedeutet eine Wende zum Besseren : Millionen von Menschen, die uns als Mitschuldige eines ungeheuerlichen Verbrechens oder als Feiglinge oder als Lügner angezeigt worden waren, waren ehrlich. Ich sagte schon, daß die Juden, die von ihren Kindern angeklagt wurden, sich wie Schafe verhalten zu haben, die die Deutschen zur Schlachtbank geführt haben sollen, haben diese Anklage nicht verdient. Ich füge hinzu, daß die Angeklagten von Nürnberg und von tausend anderen Prozessen ihren Richter-Anklägern die Wahrheit sagten, als sie behaupteten, nichts von diesen entsetzlichen Massakern gewußt zu haben. Der Vatikan und das Rote Kreuz sagten die Wahrheit, als sie voll Mitleid die gleiche Unwissenheit in dieser Sache bekundeten. Die Amerikaner, die Engländer, die Schweizer, die Schweden und alle diese Völker und Regierungen, denen die jüdischen Extremisten heute vorwerfen, passiv gewesen zu sein, während die "nazistischen" Mordinstrumente in Betrieb waren, brauchen sich nicht mehr wie reuevolle Schuldige zu verhalten. Das schändliche Ergebnis dieses Riesenbetruges ist – und wird es noch für eine gewisse Zeit sein – das schlechte Gewissen, das die jüdischen Extremisten in so vielen Völkern, im besonderen im deutschen Volk, geweckt haben. Ich möchte vor allem nicht den Eindruck erwecken, daß ich mehr oder weniger den Nationalsozialismus zu verteidigen suche. Ich glaube sogar, eine ernste Analyse dieser Ideologie aufweisen zu können. Aber ich werde diese Analyse nicht eher in Angriff nehmen, als bis der falsche "Nazismus", mit dem uns die "Vernichtungstheoretiker" schon auf die Nerven fallen, nicht von der Gesamtheit der offiziellen Historiker erkannt wird. Die Personen, die einen Nationalsozialismus angreifen, den es nie gegeben hat, machen den Eindruck, als seien sie unfähig, den wirklichen Nationalsozialismus anzugreifen, so wie er wirklich gewesen ist. Sie lassen mich an die denken, die das Böse in der Form des Teufels mit Rost, Dreizack und Flammen darstellen. Das Böse ist in Wirklichkeit – und wir wissen es sehr gut – in der Weltanschauung, die der Mensch sich geschaffen hat. Solange wir das Böse in der mythischen Form des Bösen anschauen, kommt das Böse gut dabei weg. Unsere Gesellschaft ist falsch ausgerichtet Im ganzen 20. Jahrhundert hat man den Teufel neu erfunden. Die Gesellschaft bekämpft einen vermeintlichen Feind. Sie hätte etwas Besseres zu tun. Ein Zwang zur Analyse ist uns auferlegt. Schauen wir mit offenen Augen auf das, was die Massenmedien aus uns gemacht haben. Decken wir das auf, was die Mächtigen zu verbergen suchen ... in allen Lagern, auf jedem Gebiet !

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Wie steht es mit dem Fall Faurisson ?

Wie man weiß, bleibt das Dogma von den sechs Millionen vergasten Juden nicht unwidersprochen. Nach Paul Rassinier, Arthur R. Butz und anderen hat der französische Hochschullehrer Robert Faurisson die Massenvernichtung durch Gaskammern als technisch und geschichtlich unmöglich widerlegt.

Deshalb wurden ihm auch vier Prozesse gemacht. Kläger waren Léon Poliakov und etliche Vereinigungen, u.a. die LICRA (Internationale Liga gegen den Rassismus und den Antisemitismus) und der MRAP (Bewegung gegen den Rassismus und den Antisemitismus und für den Frieden).

Angeblich darf man in Frankreich sagen, was man denkt. Aber wehe dem, der es wagt ! Faurisson wurde zu drei Monaten zur Bewährung verurteilt. Das geht noch. Aber die Geldstrafe beträgt 3.500.000 Francs (etwa 1,5 Millionen DM). Was kein normaler Mensch bezahlen kann. Und wie wurde diese "Kleinigkeit" zusammengerechnet ? Als Veröffentlichungskosten des Urteils, nicht nur in Zeitungen, sondern auch im Fernsehen. Wer eine Sendeminute bezahlen will, muß etwa zehn Jahre eisern sparen. Also, die Verlesung eines Langen Urteils in den verschiedenen Fernsehketten – – – Diese Verfügung ist in Frankreich erstmalig und dient offensichtlich dazu, einen unbequemen Wissenschaftler wirtschaftlich zu vernichten.

Professor Faurisson hat natürlich Berufung eingelegt, und der Fall kommt im April erneut vor Gericht.

Drei Bücher sind bisher über den Fall Faurisson erschienen. Der Verleger gehört eigenartigerweise einer anarchistischen Gruppe an. Schon, daß Rassinier ehemaliger Sozialdemokrat und Häftling in Buchenwald und Dora war, ärgerte die Hohepriester der "Sechs-Millionen"-Religion. Nun gehören dieser Gruppe sogar Juden an, wie Jean-Gabriel Cohn-Bendit (Bruder des berühmten) und Claude Karnoouh. In "Le Matin" vom 16. Februar 1982 rezensiert Bernard-Henri Lévy ein Buch von Alain Finkielkraut, "L'Avenir d'une négation" (Die Zukunft einer Verneinung) über die heutigen Widersacher der Vernichtungstheorie in Frankreich. Dabei wird mit Entsetzen festgestellt, daß die geschichtliche "Revision" nicht nur bei den "Rechtsradikalen" stattfindet. "Die Wahrheit, die schreckliche, unerwartete Wahrheit, die sich aber aus dem vorangegangenen ergibt, besteht darin, daß diese abscheuliche Angelegenheit Sache der politischen Linken ist, und zwar im Zusammenhang mit Parolen und in einer Sprache der Linken oder der äußersten Linken." Und Bernard-Henri Lévy unterscheidet vier Strömungen unter diesen unerwarteten Ketzern.

"La Vieille Taupe" (Der alte Maulwurf) heißt also der anarchistische Verlag und Pierre Guillaume dessen Leiter. Das erste der drei Bücher, "Vérité historique ou vérité politique" von Serge Thion, schildert den Anfang vom Fall Faurisson samt Wiedergabe aller Dokumente. Das zweite, "Mémoire en défense" von Faurisson selbst, enthält die vor Gericht geltend gemachten Argumente. Das dritte, "Intolérable intolérance" (Unannehmbare Intoleranz) von fünf Verfassern, worunter die schon erwähnten Cohn-Bendit und Karnoouh, befaßt sich mit den erstinstanzlichen Urteilen.

In allen vier Urteilsbegründungen hebt das Gericht hervor, es sei nicht befugt, einen Geschichtspunkt zu entscheiden. Keines der vier Gerichte hat also beschlossen, ob die "Gaskammern" existiert haben oder nicht.

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Im Prozeß der neun Vereinigungen gegen Faurisson bekräftigt das Gericht, daß es weder zuständig noch fähig sei, über die Geschichte zu urteilen; daß es nicht beauftragt sei, zu entscheiden, wie dieser oder jener Vorgang der nationalen oder Weltgeschichte zu schildern ist; daß die Gerichte nicht die Aufgabe hätten, eine offizielle geschichtliche Auffassung durchzusetzen; daß demzufolge der Forscher vollkommen frei sei, die Tatsachen nach Gutdünken zu bearbeiten; daß er anerkannte Ideen in Frage stellen dürfe; daß er sogar weltanschaulich parteilich sein könne.

Nach diesen ausgezeichneten Ausführungen kommt natürlich das dicke Ende. Faurisson behauptet, die Judenvernichtung und die Gaskammern seien eine einzige geschichtliche Lüge. Dadurch genüge er nicht der "Vorsichtspflicht" und der "intellektuellen Neutralität", die ein Wissenschaftler zu beachten hat. So hat er diejenigen geschädigt, die Angehörige in KZs verloren haben oder selbst dort waren, während sie noch am Leben sind und darüber aussagen können. So hat er auch die Vereinigungen geschädigt, die ihn jetzt verklagen.

Um diesen "Schaden" wiedergutzumachen wird dann eben Faurisson verurteilt.

Daraus ergibt sich, daß nur Juden rechtlich geschützt sind. Hätte ein Historiker zufällig die Vernichtung der Armenier negiert, wie es jeder Türke tut, so würde kein französisches Gericht seine Zeit daran verschwenden. Und wenn einer behaupten würde, die Bombardierung von Dresden hätte praktisch keine Opfer gekostet und wenn eine deutsche Stelle (was fast undenkbar ist) vor einem Pariser Gericht geklagt hätte, was wäre wohl geschehen ? Die Frage beantwortet sich selbst.

Nun zu Jean-Gabriel Cohn-Bendit, dem Verfasser des ersten Kapitels. In "Libération" vom 5. März 1979 hatte er bereits für Faurisson Partei ergriffen. "Die Freiheit des Wortes, der Schrift, der Zusammenkunft, der Vereinigung muß uneingeschränkt gewährleistet sein." Lügen muß man widerlegen. "Kämpfen wir also, damit jene Gaskammern, die man den Touristen zeigt, abgebrochen werden, und zwar in den Lagern, wo es erwiesenermaßen keine gegeben hat." Der Geschichtsforscher kann die Frage nach der Zahl der jüdischen Verluste nicht beiseite schieben. "So werden die Millionen tote Juden als Argument gegen jede Kritik an Israel benützt."

Im vorliegenden Buch erklärt Cohn-Bendit, er habe zuerst an die Vernichtungstheorie geglaubt, um nach und nach daran zu zweifeln. "Das Problem liegt darin, daß meine Zweifel einen Gegensatz zu fast allen Geschichtsforschern und Intellektuellen bilden." Cohn-Bendit ist für die Meinungsfreiheit. Meinungsfreiheit gewähren, bedeutet keineswegs, daß man eine Idee nicht bekämpfen will. Nur ist Unterdrückung ein schlechtes Mittel. Polizei und Gerichte können bei noch so großem Einsatz die Verbreitung gewisser Ideen nicht verhindern. Eine Idee kann man nur bekämpfen, wenn sie sich frei ausdrücken darf. Schließlich kann eine Idee nur durch eine andere Idee bekämpft werden. Als nun Faurisson die Gaskammern in Abrede stellte, glaubte Cohn-Bendit, dieser wäre ein "Neonazi"; trotzdem verlangte er in "Libération" Meinungsfreiheit für Faurisson.

Dann aber studierte Cohn-Bendit die "Revisionisten". Er stellte fest, daß die Beweise für die Vernichtungstheorie schwach sind. Zeugenaussagen sind immer vorsichtig zu bewerten. Und das Vorhandensein von Gaskammern beruht ausschließlich auf Zeugenaussagen. Schlimmer noch : Diese Aussagen widersprechen einander oder enthalten Widersprüche.

Im zweiten Kapitel zeigt der Rechtsanwalt Eric Delcroix die zahlreichen Ungereimtheiten der Prozeßführung und der Urteilsbegründung. Während die verlogene Presse Faurisson vorwarf, er wäre "wegen Geschichtsfälschung verurteilt", steht fest, daß

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ihm die Nichtberücksichtigung von Zeugenaussagen, also Mangel an Glauben vorgeworfen wird. "Robert Faurisson ist unser Dissident. Mit ihm wurde die Anti-Holocaust-'Propaganda' verurteilt, genau wie in der UdSSR die antisowjetische Propaganda verurteilt wird. Hier spielt eher der Konformismus die Rolle der Gedankenpolizei, wir stellen jedoch fest, daß Gerichtsstellen dazu beitragen können."

Fassen wir zusammen. Die Pariser Gerichte zweiter Instanz stehen jetzt vor der Wahl : Gaskammerdogma oder Meinungsfreiheit. So oder so wird die Wahrheit siegen. Die Geschichtsforschung läßt sich auf die Dauer nicht durch Machtsprüche aufhalten.

Zusatz zum Text über den Fall Faurisson

An der Verhandlung hielt Professor Faurisson seine Behauptungen vollumfänglich aufrecht. Insbesondere bekräftigte er den Satz, den er am Fernsehen gesprochen hatte und der einen Hauptanklagepunkt bildete :

"Die angeblichen Mordgaskammern und der angebliche Völkermord gegen die Juden bilden eine einzige geschichtliche Lüge, die einen riesigen politisch-finanziellen Betrug erlaubt hat, dessen Hauptnutznießer der Staat Israel und der internationale Zionismus sind und dessen Hauptleidtragende das deutsche Volk – nicht aber seine Regierenden – und das gesamte palästinische Volk sind."

Am 21. Juni 1982 wurde das Urteil gesprochen. Das Gericht erkannte auf "Diffamierung des jüdischen Volkes", verwarf aber den Anklagepunkt "Rassenhetze". Die Strafe von drei Monaten Gefängnis mit Bewährung bleibt bestehen. Die verschiedenen Bußen und Kosten erreichen ungefähr FF 23.000 (DM 8.000) Die Veröffentlichungskosten in der Presse und im Fernsehen entfallen. Dies ist gegenüber dem ersten Urteil eine wesentliche Erleichterung, betrug doch dieser Kostenpunkt 2,5 Millionen französische Franken (fast eine Million DM).

Nationale Beobachter meinen, daß dieses Ergebnis unter dem heutigen Regime als verhältnismäßig günstig zu betrachten ist.

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ES GAB KEINE GASKAMMERN

Vorerklärung

Ich bürge selbstverständlich nicht für die politischen Ansichten derer, die mich veröffentlichen. Dafür übernehme ich die Verantwortung für den Inhalt des folgenden Textes, der in der Zeitschrift Défense de l'Occident – Verteidigung des Westens – (Juni 1978, S. 32-40) erschienen ist.

Ich stelle hier die Behauptung auf, daß es keine einzige "Gaskammer" unter Hitler gegeben hat. Ich halte sie aufrecht und unterzeichne

R. FAURISSON
(Unterschrift)

Beitrag

Für eine wahre Geschichte des 2. Weltkrieges :

"Das Problem der Gaskammern" (I)

"Der Gerichtshof ist an Beweisregeln nicht gebunden ..."

(Art. 19 der Statuten des Internationalen Militärgerichts
(richtig : Des Interalliierten Militärgerichts mit dem Sitz in Nürnberg).

"Der Gerichtshof soll nicht Beweise für allgemein bekannte Tatsachen fordern, sondern soll sie von Amts wegen zur Kenntnis nehmen ..."

(Art. 21 der o.a. Statuten).

Niemand, nicht einmal die, welche ans III. Reich wehmütig zurückdenken, leugnen die Existenz von KZ-Lagern unter Hitler. Jedermann erkennt auch an, daß bestimmte Lager mit Krematoriumsöfen ausgestattet waren. Statt die Leichen zu begraben, äscherte man sie ein. Das häufige Auftreten von Epidemien erforderte die Verbrennung z.B. der an Typhus Verstorbenen (siehe die Bilder von Beinhäusern). Was dagegen von zahlreichen französischen, englischen, amerikanischen und deutschen Autoren bestritten wird, ist die Existenz von "Vernichtungslagern" in Hitlerdeutschland. Dieser Ausdruck bezeichnet bei den Geschichtsschreibern über die Deportation KZ-Lager, die mit "Gaskammern" ausgestattet gewesen wären.

Diese "Gaskammern" seien, zum Unterschied von den amerikanischen Gaskammern, entworfen worden, um Massen zu töten. Die Opfer seien Männer, Frauen und Kinder gewesen, deren Vernichtung aus rassischen oder religiösen Gründen Hitler beschlossen hätte. Das nennt man "Völkermord" ("Genocid"). Die ausgezeichnete Waffe für diesen "Völkermord" seien menschliche Schlachthäuser gewesen, "Gaskammern" genannt, und das verwendete Gas sei hauptsächlich "Zyklon B" gewesen (ein Insektenvertilgungsmittel auf Grundlage der Blau- oder Cyanwasserstoffsäure H-C≡N).

Diejenigen, die das Bestehen von "Völkermord" und von "Gaskammern" bestreiten, werden "Revisionisten" genannt. Ihre Beweisführung lautet ungefähr wie folgt :

"Es genügt für diese beiden Probleme, die herkömmlichen Methoden der Geschichtskritik anzuwenden, um zu erkennen, daß man vor zwei Mythen steht, die übrigens ein unauflösliches Ganzes bilden. Die verbrecherische Absicht, die man Hitler zuschiebt, konnte nie bewiesen werden. Was nun die Waffe für das Verbrechen betrifft, so hat

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sie niemand tatsächlich gesehen. Man steht da vor einem besonders gelungenen Kriegs- und Haßpropagandafeldzug. Die Geschichte ist voll von solchen Betrügereien dieser Art, angefangen von den religiösen Fabeleien über Zauberei und Hexenwesen. Was unsere Zeit sachlich von früheren Epochen unterscheidet, das ist die furchtbare Macht der Medien, die in einer alles betäubenden Art und bis zum Ekel Propaganda machen für etwas, was man den "Betrug des 20. Jahrhunderts" nennen muß. Wehe dem, dem es seit 30 Jahren einfällt, sie anzuprangern ! Er lernt dann kennen – je nachdem – Gefängnis, Geldstrafen, Schläge, Beschimpfungen. Seine Laufbahn kann zerbrochen oder aufs Spiel gesetzt werden. Er wird als "Nazi" denunziert. Entweder geht man auf seine Thesen nicht ein, oder man entstellt seine Auffassungen. Und kein Land wird unerbittlicher sein als Deutschland."

Heute sind wir nahe daran, daß das Schweigen um jene Männer gebrochen wird, die es gewagt haben, mit voller Verantwortung zu schreiben, daß die "Hitlergaskammern", einschließlich derer von Auschwitz und Majdanek, nur eine historische Lüge sind (2). Das ist schon ein Fortschritt.

Aber was für Beschimpfungen und Entstellungen sich ein Historiker wie Georges Wellers erlaubte, als er sich zehn Jahre nach dem Tod von Paul Rassinier endlich entschloß, einen winzigen Teil der Argumente dieses ehemaligen KZ-lers "darzulegen", der den Mut besaß, in seinen Schriften die Lüge von den "Gaskammern" aufzudecken. Eine ganze Presse, eine ganze Literatur, in denen ein Nazitum mit Sex ausgebreitet wird, verbreiten eifrig, daß die Neonazis es wagen, die Existenz von Verbrennungsöfen zu leugnen. Ja noch mehr : diese Neonazis wagen zu behaupten, daß kein Jude vergast worden sei. Diese letzte Formulierung ist geschickt; sie gibt zu verstehen, daß die Neonazis, ohne die Existenz von "Gaskammern" zu leugnen, den Zynismus so weit treiben, zu behaupten, daß nur die Juden das Vorrecht gehabt hätten, nicht in die "Gaskammern" zu kommen !

Die beste Art und Weise für einen Historiker, sich über die tatsächlichen Behauptungen der Schüler von Paul Rassinier ein Bild zu machen, ist es, sich auf das Werk des Amerikaners A.R. Butz zu beziehen : Der Jahrhundertbetrug – The Hoax of the 20th Century – Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, 4973 Vlotho, Postfach 1643.

Was mich betrifft, so erlaube ich mir, hier nur einige Bemerkungen darzulegen, die für Geschichtsforscher bestimmt sind, die der Geist echter Forschung beseelt.

Ich weise Sie zunächst auf ein Paradoxon hin. Während in den Augen der offiziellen Geschichtsschreibung die "Gaskammern" den Angelpunkt des Nazikonzentrationssystems darstellen (und während zum Beweis für den völlig perversen und teuflischen Charakter der deutschen KZ-Lager im Vergleich mit allen früheren und heutigen KZ-Lagern es angezeigt wäre, mit äußerster Genauigkeit das Verfahren aufzuzeigen, nach dem die Nazis diese entsetzlichen menschlichen Schlachthäuser erfanden, herstellten und gebrauchten), stellt man nicht ohne Verwunderung fest, daß in der eindrucksvollen Bibliographie der Geschichte dieser KZ-Lager kein Buch, keine Broschüre kein Artikel über die "Gaskammern" selbst vorhanden sind. Man darf sich dabei nicht von gewissen vielversprechenden Titeln irreführen lassen, sondern man muß den Inhalt selbst dieser Schriften prüfen. Ich nenne "offizielle Geschichtsschreibung" jene, in der über KZ-Lager von Institutionen oder Stiftungen geschrieben wird, die teilweise oder ganz von öffentlichen Geldern unterstützt werden, wie z.B. in Frankreich das "Komitee für die Geschichte des 2. Weltkrieges" – "Comité d'Histoire de la Deuxième Guerre Mondiale – oder das "Zeitgenössische Jüdische Dokumenta-

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tionszentrum" – "Centre de Documentation Juive Contemporaine" – oder, in Deutschland, das "Institut für Zeitgeschichte" in München.

Man muß bis zur Seite 541 auf die Dissertation von Olga Wormser-Migot über das System der Nazi-KZ-Lager warten, um die Entwicklung der "Gaskammern" zu erfahren. Noch dazu kommen für den Leser drei weitere Überraschungen :

1) Diese in Frage stehende Entwicklung umfaßt nur drei Seiten;
2) Sie trägt den Titel : "Das Problem der Gaskammern";
3) Dieses "Problem" besteht darin, zu erfahren, ob die "Gaskammern" in Ravensbrück (Deutschland) und Mauthausen (Österreich) tatsächlich existierten; die Verfasserin zieht ausdrücklich den Schluß, daß sie nicht existierten, aber sie prüft nicht das Problem der "Gaskammern" von Auschwitz oder anderer Lager, wahrscheinlich, weil es da ihrer Meinung nach kein "Problem" gab.

Nun möchte der Leser gerne erfahren, warum eine Analyse, die es gestattet, auf das Nichtvorhandensein von "Gaskammern" in bestimmten Lagern zu schließen, plötzlich nicht mehr angewandt wird, sobald es sich z.B. um Auschwitz handelt. Warum erwacht auf der einen Seite der kritische Geist, und warum verfällt er auf der anderen plötzlich in tiefe Lethargie ? Immerhin verfügten wir für die "Gaskammern" von Ravensbrück über tausend "Beweise", "Gewißheiten" und "Unwiderlegbare Zeugenaussagen", angefangen mit den wiederholten und ausführlichen Zeugenaussagen einer Marie-Claude Vaillant-Couturier oder einer Germaine Tillion. Es kommt noch besser. Mehrere Jahre nach dem Krieg gestanden die verantwortlichen Führer von Ravensbrück (Suhren, Schwarzhuber, Dr. Treite) immer wieder die Existenz einer "Gaskammer" in ihrem Lager ! Ja, sie beschrieben – verschwommen – das Funktionieren ! Am Schluß richtete man sie wegen dieser angeblichen "Gaskammer" hin, oder aber sie gaben sich selbst den Tod. Dieselben "Geständnisse" vor ihrem Tod oder ihrer Hinrichtung stammen von Ziereis für Mauthausen oder von Kramer für Struthof-Natzweiler.

Heute kann man die angebliche "Gaskammer" von Struthof besichtigen und an Ort und Stelle das unglaubliche "Geständnis" von Kramer lesen. Diese "Gaskammer", klassifiziert als "Historisches Monument", ist ein Betrug. Es genügt der kleinste kritische Geist, um sich zu überlegen, daß eine Vergasung in diesem kleinen Raum, dem jegliche Abdichtung fehlt, zu einer Katastrophe für den Vergaser und die Leute in der Umgebung geführt hätte. Um die Echtheit dieser "Gaskammer", garantiert "im Originalzustand", glaubhaft zu machen, ist man so weit gegangen, in die dünne Wand einen ungeschickten Schlag mit einem Meißel zu führen und damit vier Steingutfliesen zu zerbrechen. Man hat so das Loch geschlagen, durch das Josef Kramer Kristalle eines Gases geschüttet hätte, von dem er weiter nichts aussagen konnte und das mit dem Zusatz von ein wenig Wasser in einer Minute getötet hätte ! Wie konnte Kramer verhindern, daß das Gas durch das Loch auch zurückströmte ? Wie konnte er seine Opfer sehen; wo man doch mit einem Blick nur den halben Raum übersehen konnte ? Wie lüftete er den Raum, bevor er die bäuerliche Tür aus grobem Holz öffnete ? Vielleicht mußte man diese Fragen an das Unternehmen für öffentliche Arbeit richten, das in Saint-Michel-sur-Meurthe (Département des Vosges) daheim war und nach dem Krieg diese angeblich "im Originalzustand" befindlichen Orte umgeändert hat.

Noch lange nach dem Krieg machten Prälaten, Universitätsprofessoren, dann aber auch einfache Leute Zeugenaussagen von einer schreienden Wirklichkeit über die "Gaskammern" von Buchenwald oder Dachau. Was Buchenwald betrifft, so ver-

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schwand die "Gaskammer" gewissermaßen von selbst aus dem Geist derjenigen, die sie gesehen hatten. Bei Dachau ging man anders vor. Nachdem man nach dem Vorbild von Seiner Gnaden Piguet, Bischof von Clermont-Ferrand, behauptet hatte, daß die "Gaskammer" insbesondere dazu gedient hätte, polnische Priester zu vergasen, (3) wurde daraus allmählich folgende amtliche Feststellung :

"Diese 'Gaskammer', 1943 zu bauen begonnen, war noch 1945 bei der Befreiung des Lagers nicht fertiggestellt. Niemand hat darin also vergast werden können."

Der kleine Raum, der den Besuchern als "Gaskammern" vorgestellt wird, ist in Wirklichkeit vollkommen harmlos, und während man allerhand Baupläne über die "Baracke X ..." (Krematorium und Umgebung) besitzt, ersieht man daraus nicht, auf Grund welcher Unterlage oder technischen Untersuchung man hier von einer "unfertigen Gaskammer" sprechen kann.

Kein amtliches Geschichtsinstitut hat, um den Mythos von "Gaskammern" glaubhaft zu machen, mehr dazu beigetragen als das "Institut für Zeitgeschichte" in München. Seit 1972 ist sein Leiter Herr Martin Broszat. Als Mitarbeiter dieses Instituts seit 1955 wurde Herr Broszat berühmt durch die (teilweise !) Veröffentlichung der angeblichen Aufzeichnungen von Rudolf Hoess im Jahre 1958.

Da mußte dieser Historiker am 19. August 1960 seinen verblüfften Landsleuten mitteilen, daß abschließend nie eine "Gaskammer" existiert habe im GANZEN ALTREICH, sondern "ausschließlich an einigen wenigen hierfür ausgewählten . . . Stellen", "vor allem im besetzten polnischen Gebiet", darunter Auschwitz-Birkenau. Diese überraschende Nachricht hatte er sich entschlossen, in einem einfachen Brief an die Wochenzeitschrift Die Zeit anzukündigen (19. August 1960, Seite 16). Der Titel war seltsam einschränkend : "Keine Vergasung in Dachau" anstatt "Keine Vergasung im Altreich". Herr Broszat lieferte, um seine Behauptungen zu stützen, nicht den geringsten Beweis. Heute, 18 Jahre nach seinem Brief, haben weder er noch seine Mitarbeiter die geringste Erklärung für dieses Geheimnis geliefert. Es wäre jedoch von höchstem Interesse zu erfahren :

1) Wie beweist Herr Broszat, daß die "Gaskammern" im ALTREICH Betrügereien sind;
2) Wie beweist er, daß die "Gaskammern" in Polen Wirklichkeit sind;
3) Warum haben die "Beweise", die "Gewißheiten", die "Zeugenaussagen", welche über die KZ-Lager, die uns, geographisch gesehen, nahe liegen, plötzlich keinen Wert mehr, wogegen die "Beweise", "Gewißheiten", "Zeugenaussagen", die über die Lager in Polen – ein kommunistisches Land – gesammelt wurden, wahr bleiben sollten.

Mit einer Art stillschweigender Übereinkunft hat kein einziger anerkannter Historiker öffentlich diese Frage aufgeworfen. Wie oft hat man in der "Geschichte der Geschichte" sich einzig und allein auf die Behauptung eines einzigen Historikers verlassen ?

Aber kommen wir nun auf die "Gaskammern" in Polen.

Für die Behauptung, daß "Gaskammern" in Belzec oder in Treblinka existierten, stützt man sich im wesentlichen auf den "Bericht Gerstein". Dieses Dokument eines SS-Mannes, der 1945 im Gefängnis "Cherche-Midi" (Paris) "Selbstmord" (4) begangen haben soll, wimmelt von derartigen Unsinnigkeiten, daß es in den Augen der Historiker seit langem jede Glaubwürdigkeit verloren hat. Dieser Bericht ist übrigens niemals veröffentlicht worden, auch nicht in den Dokumenten des Nürnberger Militärgerichts, es sei denn in unannehmbarer Form (mit Verstümmelungen, Fäl-

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schungen, Umschriften . . .). Er wurde nie mit seinen abweichenden Anlagen veröffentlicht (die Schmierschrift auf französisch und die Ergänzungen auf deutsch). Was Majdanek betrifft, so ist ein Besuch der Örtlichkeiten unbedingt nötig. Er ist, wenn möglich, noch überzeugender als der von Struthof. Über diese Frage werde ich noch die Unterlagen veröffentlichen.

Was Auschwitz und Birkenau betrifft, so verfügt man im wesentlichen über die "Aufzeichnungen" von R. Hoess, die unter Aufsicht seiner polnischen Gefängniswärter abgefaßt wurden (5). An Ort und Stelle findet man nur einen "rekonstruierten" Raum und Ruinen.

Eine Hinrichtung mit Gas hat nichts zu tun mit einer selbstmörderischen oder zufälligen Erstickung. Im Fall einer Hinrichtung dürfen weder der Vergaser noch seine Umgebung in die geringste Gefahr kommen. Daher verwenden die Amerikaner für ihre Hinrichtungen ein raffiniertes Gas, und das auf einem sehr beschränkten und hermetisch abgeschlossenen Raum. Nach Gebrauch wird das Gas abgesaugt und unschädlich gemacht. Die Wächter müssen mehr als eine Stunde warten, bevor sie in den kleinen Raum wieder eindringen dürfen.

Deshalb fragt man sich, wie zum Beispiel in Auschwitz-Birkenau man in einem Raum von 210 m2 2000 Menschen unterbringen konnte (!) und dann in gekörntem Zustand auf sie das sehr starke Insektenvertilgungsmittel Zyklon B ausschüttete (?); sodann, sofort nach dem Tod der Opfer, ohne Gasmaske eine Mannschaft in dem mit Zyanwasserstoffsäure gesättigten Raum schicken konnte, um die mit Zyan durch und durch gesättigten Leichen herauszuholen.

Zwei Dokumente (6) der deutschen Industriearchive, die von den Amerikanern in Nürnberg registriert wurden, bringen uns übrigens zur Kenntnis, daß das Zyklon B an Oberflächen haften blieb und auch durch einen starken Ventilator nicht beseitigt werden konnte, sondern nur durch eine Durchlüftung von fast 24 Stunden. Weitere Dokumente findet man nur an Ort und Stelle in den Archiven des Staatlichen Museums von Auschwitz (7); sie wurden niemals irgendwo beschrieben und zeigen übrigens, daß dieser Raum von 210 m2, heute in verfallenem Zustand, nur ein elementarer Leichenkeller war, der (zum Schutz gegen Wärme) unter die Erde verlegt und nur mit einer einzigen Tür für den Ein- und Ausgang versehen war.

Über die Krematorien von Auschwitz (wie allgemein über das ganze Lager) besitzt man eine Überfülle von Dokumenten mit Rechnungen bis auf den Pfennig. Dagegen besitzt man über die "Gaskammern" nichts : Weder einen Auftrag zum Bau, noch eine Studie, noch eine Bestellung, noch einen Plan, noch eine Rechnung, noch ein Lichtbild. Bei 100 Prozessen konnte nichts dergleichen vorgelegt werden.

"Ich war in Auschwitz und kann Ihnen versichern, daß sich dort keine 'Gaskammer' befand."

Kaum hört man Entlastungszeugen an, die den Mut besaßen, diesen Satz auszusprechen. Man verfolgt sie vor Gericht (8). Heute noch riskiert jeder in Deutschland, der zugunsten von Thies Christophersen (9), der die Auschwitz-Lüge geschrieben hat, eine Zeugenaussage macht, eine Verurteilung wegen "Verunglimpfung des Andenkens der Verstorbenen".

Gleich nach dem Krieg erklärten die Deutschen, das Internationale Rote Kreuz, der Vatikan (der doch sonst so gut über Polen Bescheid weiß) zusammen mit vielen anderen in kläglichem Ton : "Die Gaskammer ? Wir wußten nichts davon."

Ja aber, so würde ich heute fragen; kann man auch Dinge wissen, die nie vorhanden waren ?

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Es gab keine einzige "Gaskammer" auch nur in einem deutschen Konzentrationslager : das ist die Wahrheit. Dieses Nichtvorhandensein von "Gaskammern" muß man wie eine gute Nachricht aufnehmen, die zu verschweigen in Hinkunft ein Unrecht wäre. So wie es keinen Angriff auf eine Religion darstellt, wenn man "Fatima" als einen Betrug hinstellt, ebensowenig greift man KZ-ler an, wenn man aufdeckt, daß die "Gaskammern" eine historische Lüge darstellen. Damit kommt man nur der Pflicht nach, wahrhaft zu sein.

Anmerkungen

1) Der Ausdruck stammt von Olga Wormser-Migot (Le Système concentrationnaire nazi (1933-1945) – Das Nazikonzentrationssystem), Dissertation Vlg. Paris. P.U.F., 1968, Seite 541.

2) Zu zahlreichen Presseartikeln, die einheitlich feindselig oder beleidigend sind, kommt eine Studie von Hermann Langbein, erschienen in Le Monde Juif – Die jüdische Welt – April/Juni 1975 ("Coup d'œil sur la littérature néo-nazie" – "Ein Blick auf Neo-Nazi-Literatur"), Seite 8-20. Hermann Langbein war im Lager Auschwitz interniert. Er hat in zahlreichen Prozessen ausgesagt. Er bekleidet verantwortungsvolle Posten in den Kreisen ehemaliger KZler. Eines seiner jüngsten Werke trägt einen Titel auf französisch : "Hommes et femmes à Auschwitz" – "Menschen in Auschwitz" – Paris, Fayard, 1975, VIII – 529 Seiten. Nicht ein einziges von 30 Kapiteln, nicht ein einziger von 268 Abschnitten dieses Buches ist "Gaskammern" gewidmet !!! Dagegen heißt es jeden Augenblick "Bestimmt für die Gaskammer", "Haare von Vergasten", "Überlebende der Gaskammern", usw. Siehe auch eine Studie von Georges Wellers in Le Monde Juif, April/Juni 1977 ("La solution finale de la question juive et la mythomanie néonazie" – "Die Endlösung der Judenfrage und neonazistische Mythomanie"), Seite 41-84. Dazu übrigens auch eine Studie von Ino Arndt und Wolfgang Scheffler in den Vierteljahresheften für Zeitgeschichte (Veröffentlichung des Instituts für Zeitgeschichte in München, Leitung Martin Broszat) von April 1976, Seite 105-135 : Organisierter Massenmord an Juden in NS-Vernichtungslagern".

3) Prison et déportation – Gefängnis und Deportation – Vlg. Paris, Spes, 1947, Seite 77.

4) Siehe die Betrachtungen des Gerichtsmediziners, berichtet von Pierre Joffroy in L'Espion de Dieu/La Passion de Kurt Gerstein – Der Spion Gottes/Der Leidensweg von Kurt Gerstein – Verlag Paris, B. Grasset, 1969, Seite 262.

5) Kommandant in Auschwitz/Autobiographische Aufzeichnungen/von Rudolf Hoess. Eingeleitet und kommentiert von Martin Broszat, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart, 1958, Seite 184. Siehe über das Vergasen die Seiten 126 und 166. Der Eintritt der Mannschaft in die "Gaskammer" erfolgt "sofort" (Seite 166) !!!

6) Diese beiden ausführlichen Dokumente, von entscheidender Bedeutung, wurden, wie es scheint, bei den Prozessen Gerhardt Peters (Direktor der Degesch) nicht ausgenützt. Sie wurden unter Dok. Nuer. NI-9098 und NI-9912 registriert. Sie erklären unwiderruflich die "Zeugenaussage" von Hoess über die "Gaskammern" für null und nichtig.

7) Negativbilder 6228 ff.

8) Fall Wilhelm Stäglich, z.B. (siehe die o.a. Arbeit von A.R. Butz, index nominum).

9) Die Auschwitz-Lüge, Nr. 23 von Kritik, 2341 Kälberhagen, Post Mohrkirch (BRD), 1974. Gefolgt von Der Auschwitz-Betrug, Nr. 27 (Das Echo auf die Auschwitz-Lüge).

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Ergänzungen

(zu Défense de l'Occident)

A.– Schlußfolgerungen aus 30jähriger Forschung der revisionistischen Autoren :

1. Die "Hitlergaskammern" haben niemals existiert.
2. Der "Völkermord" (oder : Der "Versuch eines Völkermordes") an Juden hat nie stattgefunden; in Klarschrift : Hitler hat nie einen Befehl gegeben (noch es zugelassen), daß jemand wegen seiner Rasse oder Religion getötet werde.
3. Die angeblichen "Gaskammern" und der angebliche "Völkermord" sind eine einzige und die gleiche Lüge.
4. Diese Lüge, die wesentlich zionistischen Ursprungs ist, hat einen gigantischen politischen und finanziellen Betrug ermöglicht, dessen Hauptnutznießer der Staat Israel ist.
5. Die Hauptopfer dieser Lüge und dieses Betruges sind das deutsche und das palästinensische Volk.
6. Die ungeheure Macht der staatlichen Informationsmittel (Massenmedien) hat bisher den Erfolg dieser Lüge sichergestellt und die Freiheit der Rede derjenigen beschnitten, welche diese Lüge entlarvten.
7. Die Beteiligten an dieser Lüge wissen jetzt, daß ihre Lüge ihre letzten Jahre erlebt; sie entstellen den Sinn und die Natur der revisionistischen Forschungen; sie bezeichnen als "Wiederaufleben des Nazismus" oder als "Fälschung der Geschichte", was nur eine Besinnung auf die berechtigte Sorge um die historische Wahrheit ist.

B.– Veröffentlichungen und eine amtliche Intervention vom Unterzeichneten :

1. Ein Brief an Historama (Nov. 1975, Seite 10) über den Ausdruck "N.N." (welcher nie bedeutet : "Nacht und Nebel", sondern "Nomen nescio" = "Anonym"; in der Praxis ein Verbot für bestimmte Häftlinge, Post zu erhalten oder abzusenden).
2. Bruchstücke eines Briefes an Historia (August 1977, Seite 132) : "Der Betrug des Völkermordes".
3. Am 29. Jänner 1978 beim "Staatlichen Gespräch in Lyon über : Kirchen und Christen Frankreichs im 2. Weltkrieg", Intervention wegen des Betruges der "Gaskammern" (siehe Rivarol, 16. Februar 1978, Seite 5).

C.– Einige Fachkarteien vom Unterzeichneten :

1. Bibliographie über das "Problem der Gaskammern".
2. Untersuchungen in Struthof-Natzweiler (1974), in Majdanek (1975), in Auschwitz (1975 und 1976) : 120 Lichtbilder.
3. Jahrelange Forschung in "Centre de Documentation Juive Contemporaine" – Zeitgenössisches Jüdisches Dokumentationszentrum – in Paris.
4. Befragen von Historikern mit Spezialfach.
5. "Kriegsverbrecherprozesse".
6. Stenogramme des "Eichmannprozesses".
7. Das Insektenvertilgungsmittel "Zyklon B".
8. Das "Wannsee-Protokoll".
9. "Endlösung" bedeutete "Aussiedlung oder Zurücktreibung nach Osten".
10. Im September 1944 Besuch eines Vertreters des "Internationalen Roten Kreuzes" im Lager Auschwitz : Entstellungen aller Art des Originalberichtes.
11. Der "Bericht Gerstein" und Léon Poliakov oder Georges Wellers.

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12. Die Autobiographischen Aufzeichnungen von R. Hoess : "Werk" von J. Sehn, durchgesehen und verbessert von Martin Broszat.
13. Die in Majdanek zu besichtigenden "Gaskammern" : eine "Waffe für Verbrechen", nie von Fachleuten untersucht (das gleiche gilt für alle zu besichtigenden "Gaskammern").
14. Die "Geständnisse".
15. "6 Millionen Ermordete" oder "500.000 Tote durch alle Kriegshandlungen" ? Das "Comité d'Histoire de la Deuxième Guerre Mondiale" – "Komitee für die Geschichte des 2. Weltkrieges" – (Henri Michel und Claude Lévy) weigert sich, die Gesamtergebnisse seiner eigenen Untersuchung über die französischen Häftlinge "aus Furcht vor den Vereinigungen der KZler" (!) zu veröffentlichen.
16. Le Mémorial de la déportation des Juifs de France – Denkschrift über die Deportation der Juden Frankreichs – von Serge Klarsfeld : Ein spätes, überstürzt geschriebenes Werk ohne wissenschaftliche Gewähr; ein Viertel der Juden Frankreichs wurde nach Osten "deportiert" oder "ausgesiedelt"; der Verfasser hat nicht ernsthaft versucht, die Zahl der Toten festzustellen.
17. Adalbert Rückerl (Belzec, Sobibor, Treblinka, Chelmno) und Wilhelm Stäglich.
18. Die politischen und finanziellen Auswirkungen des "Völkermordes" (Die vertraulichen Mitteilungen von Nahum Goldmann).
19. Die französischen Medien vor dem Recht auf Zweifel und auf Forschung.
20. Die französische Universität und die Tradition der Hexenprozesse.
(...)

Schlußwarnung

Beim Lesen dieser Seiten könnten gewisse Leute meine Forschungen als einen Versuch der Verherrlichung des Nationalsozialismus auslegen. In Wirklichkeit – aus Gründen, die ich hier nicht zu erörtern habe – verführen mich die Person, die Ideen oder die Politik Adolf Hitlers ebenso wenig wie die eines Napoléon Bonaparte. Ich weigere mich bloß, der Propaganda der Sieger zu glauben, für die Napoléon ein "Ungeheuer" war, während Hitler ein "Satan" oder "Amalek" gewesen sei.

Jeder muß begreifen, daß die einzige Sorge, die mich bei meinen Forschungen erfüllt, die der Wahrheit ist; ich nenne "Wahrheit" das, was das Gegenteil von Irrtum und Lüge ist. Ich halte für eine Verleumdung jede Zurechnung zum oder Verdächtigung des Nazismus.

Folglich ersuche ich jede physische wie auch jede moralische Person, öffentlichen oder privaten Rechtes, es sich zu überlegen, bevor sie durch Gespräche, Reden, Schriften oder Handlungen mich zwingen würde, den Rechtsweg zu beschreiten. Durchschriften dieser Seiten werden an juristische und administrative Instanzen sowie an Zeitungen, Verbände und Vereine geschickt.

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Anhang I :

Die Schriften Faurissons

Indem er bewies, daß einige der prominentesten französischen Schriftsteller die Schriften anderer Leute schlankweg abschrieben, und indem er obendrein kundtat, daß es sich bei manchen berühmten schriftstellerischen Werken um bloße Kryptogramme handelt, die der Autor zum eigenen Spaß verfertigte, die Leichtgläubigkeit der "Gebildeten" beiläufig an den Pranger stellend, ist Professor Faurisson zu einem frühen Zeitpunkt in den Ruf eines Meisters im Aufschlüsseln klassischer Texte der französischen Literatur gekommen.

Die Enthüllung, daß sie Fälschungen aufgesessen oder noch schlimmer – raffiniertem Schabernack zum Opfer gefallen waren, war für manche Akademiker – und andere – schlicht unerträglich.

Professor Faurissons akademische Arbeiten waren häufig geradezu darauf angelegt, akademische Tabus zu durchbrechen. Er verfaßte wissenschaftliche Abhandlungen. Auch ganze Bücher sind von ihm erschienen :

1961 A-t-on lu Rimbaud ? (Hier zeigt er, daß es sich bei vielen jener sogenannten Meisterstücke moderner französischer Poesie um bloße pornographische Kryptogramme handelt.)

1968 Andromaque (Eine nichtkritische Abhandlung über ein Werk von Jean Racine, dem berühmtesten französischen Schriftsteller des 17ten Jahrhunderts.)

1972 A-t-on lu Lautréamont ? Im Jahre 1972 unterbreitete er einer aus Sorbonne-Professoren zusammengesetzten Jury eine für ein staatliches Doktorat geschriebene Dissertation. Es war dies sein erster Schritt zur Weltberühmtheit. Die These – die später von Gallimard veröffentlicht wurde – trug den Titel "La Bouffonnerie de Lautréamont" (Die Possenhaftigkeit des Lautréamont) und erregte beträchtliches Aufsehen und leidenschaftliche Stellungnahme seitens des in dergleichen Dingen gewöhnlich schweigenden Publikums. Von nun an sollte Dr. Faurisson der Ruf eines Wissenschaftlers und Kenners der französischen Literatur mit Vorliebe für das In-Frage-Stellen gesicherter Erkenntnisse anhaften.
Lautréamont – vielumstrittener Autor des 19ten Jahrhunderts (1846–1870).

1977 La clé des Chimères et Autres Chimères de Gérard de Nerval (Eine weitere Aufschlüsselung moderner Poesie.)

Es geschah also nicht ganz unerwartet, daß Professor Faurisson sich beim jüdischen Vorbringen jenes angeblichen "Holocausts" angesprochen fühlte, denn die Behauptungen stützten sich fast ausschließlich auf ein riesiges Aufgebot von "Zeugen".

Von der einstigen Analyse bloßer Texte war dies ein Schritt hin zur Untersuchung ganzer Geschichtswerke, wobei es oft notwendig wurde, die Genauigkeit von Schilderungen durch Reisen in die betreffenden Gegenden (z.B. im Falle des Tagebuches der Anne Frank und natürlich der deutschen Konzentrationslager des Zweiten Weltkrieges), durch Lesen fremdsprachiger Texte, Vergleichen von Originaldokumenten mit deren veröffentlichten Kopien und Übersetzungen, durch kritische Untersuchung von Lichtbildern, usw., nachzuprüfen.

Auf Grund seiner vorausgegangenen akademischen Untersuchungen hat sich bei ihm eine Art Spürsinn herausgebildet, mit dem er Fälschungen in veröffentlichten Texten aufspürt, und er beschloß, diese Methode auf das anzusetzen, was sich – für

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ihn damals noch keineswegs erkennbar – als das kolossalste Tabu des zwanzigsten Jahrhunderts herausstellen sollte : der "Holocaust"-Mythos.

Er ging völlig unvoreingenommen an das Thema heran, was nicht möglich gewesen wäre, wäre er oder jemand aus seiner Verwandtschaft in irgendwelche mit Sympathie zum Dritten Reich oder auch nur mit Antisemitismus verbundene politische Aktivitäten oder Bestrebungen verwickelt gewesen.

Was seine Person anbelangt, so hegte er keinerlei politische Meinung, fand jedoch großen Anklang bei jenen unbeugsamen Gegnern des Nationalsozialismus : der äußersten Linken, wo es von Juden nur so wimmelt. Und bekanntlich besteht das einzige Tabu der Libertiner im Ablehnen jeglichen Tabus.

Bis Professor Faurisson dahinterkam, daß die "Holocaust"-Glaubwürdigkeit auf schwachen Füßen steht, war diese Glaubwürdigkeit außer von Paul Rassinier (11), Arthur R. Butz (12) und Wilhelm Stäglich (13) von kaum irgendwelchen akademischen Titelträgern in Frage gestellt worden. Lediglich Nichtakademiker, vor allem solche mit mehr oder weniger Sympathie für die diktatorische Staatsform oder auch nur für Antisemitismus hatten Versuche in Richtung Verneinung der "Holocaust"-Glaubwürdigkeit unternommen, doch ihre Ansichten waren natürlich von den maßgebenden Stellen und Leuten nie ernstgenommen worden. Sie hatten die öffentliche Meinung gegen sich, weil man glaubte, ihre Zweifel an der Echtheit der "Holocaust"-Beschuldigungen entsprängen einer nationalistischen oder chauvinistischen Voreingenommenheit.

Fast alle von der französischen Presse – vor allem "Le Monde" – veröffentlichten Schriften Faurissons sind als Neudrucke in den beiden folgenden Büchern erschienen :

1980 Vérité historique ou vérité politique ? (Geschichtliche oder politische Wahrheit ?) von Serge Thion (in Wirklichkeit großenteils von Professor Faurisson geschrieben); Verlag : La vieille taupe, B.R 9805, 75224 Paris CEDEX 05.

1980 Mémoire en défense, von Robert Faurisson. Verlag : La vieille taupe (14).

Fünf seine Ansichten unterstreichende Abhandlungen sind unter dem Titel Intolérable Intolérance im Februar 1982 in Buchform herausgekommen (Verlag : Éditions de la Différence, 22, rue Rambuteau, 75003 Paris). Zwei der darin zu Wort kommenden Autoren sind Juden : Einer davon ist Jean-Gabriel Cohn-Bendit, ein Bruder des "Roten Dany", dem berühmt gewordenen Anarchisten der 70er Jahre.


(11) Paul Rassinier, französischer Sozialist, Nichtjude, dem Anarchismus nahestehend, in verschiedenen deutschen Konzentrationslagern interniert gewesen, der erste Gewährsmann, der abstritt, daß es einen "Holocaust" je gegeben hat. (Siehe : Le Mensonge d'Ulysse (1955), Le Véritable Procès Eichmann (1962), Le Drame des Juifs Européens (1964).
(12) Arthur R. Butz, amerikanischer Akademiker, schrieb die berühmt gewordene umfangreiche Untersuchung über den "Holocaust" : The Hoax of the Twentieth Century (Der Jahrhundertbetrug).
(13) Wilhelm Stäglich schrieb : Der Auschwitz-Mythos
(14) "La Vieille Taupe" (der olle Maulwurf), jahrelang bekannt als der libertinisch-anarchistische Verleger. Teil seines Bestandes an obigen Büchern wurde von den Juden vernichtet. Juden, die sich in Frankreich zionistisch betätigen, genießen absolute kriminelle Immunität. Kein Buchhändler fand sich bereit, die obigen Bücher zu vertreiben, und finanzielle Schwierigkeiten dürften dem Verleger nunmehr ins Haus stehen.

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Anhang II :

Die revisionistische These Professor Faurissons
und ihr Einfluß auf die französische Intelligenzija

Als die Tageszeitung "Le Monde" um Weihnachten 1978 spaltenweise Artikel brachte, in denen ein französischer Spitzenakademiker die Echtheit des jüdischen "Holocaust" im Zweiten Weltkrieg anzweifelte, da schlug das wie eine Bombe ein. Unangenehmes wird gemeinhin von den jüdischen bzw. projüdischen Schreibern totgeschwiegen, doch diesmal pochten, ja paukten sie auf ihr "Droit de réponse" – das Erwiderungsrecht – ein seit 1881 in der französischen Gesetzgebung verankertes Privileg.

Professor Faurisson nahm seinerseits das gleiche Privileg so lange in Anspruch, bis "Le Monde" unvermittelt und unrechtlich die Veröffentlichung seiner Entgegnungen verweigerte und ihre Spalten einzig den Verbreitern der Ausrottungstheorie öffnete. Doch die Armseligkeit der anti-faurisson'schen Argumentation unterstrich in den Augen der "Le Monde"-Leserschaft – mit der feinsinnigsten Leserschaft irgendeines Presseorgans – lediglich Faurissons eigenes Vorbringen. Denn die jüdische Kritik bestand darin, die angeblichen "Beweggründe" Professor Faurissons anzuprangern, der ihrer Meinung nach entweder ein gedungener Lügner oder aber nur ein armer Irrer war !

Jedwede vernünftige historisch-wissenschaftliche Erörterung wurde planvoll unter Tiraden pseudophilosophischen Abrakadabras begraben.

Daß das akademische Korps für die gegen ihn in seiner Eigenschaft als Universitätsprofessor angewandten materiellen und immateriellen Zwangsmaßnahmen wenig Sympathie aufbrachte, versteht sich von selbst.

Doch den eigentlichen Knalleffekt bildete die überraschende aber unzweideutige Tatsache, daß Prof. Faurisson zu den Anhängern der denkbar antifaschistischsten, antiautoritärsten politischen Bewegung zählte. Für die allgemein übliche Assoziierung von "Holocaust"-Revisionisten mit "Rechtsradikalen" bedeutete dies natürlich ein Fiasko. Hinzu kam eine weitere Widersprüchlichkeit : Die dem Namen nach bekannteste Persönlichkeit der französischen Anarchistenbewegung vom Mai 1968, Cohn-Bendit (in Wirklichkeit war es zwar Bruder Jean-Gabriel, nicht Daniel) unterstützte die faurisson'schen Thesen. Der bekannte Noam Chomsky, Amerikaner jüdischer Herkunft, sprach sich öffentlich für Faurissons Recht aus, seine Meinung zu äußern.

Zu Anfang des Jahres 1979 begann die gerichtlichen Verfolgungen. Von einer schier unglaublichen Anzahl jüdischer oder projüdischer Körperschaften kamen die Klagen – was jedoch Professor Faurisson nur weitere Sympathien einbrachte.

Auf Grund der Handlungsweise des Staates Israel gegenüber den Palästinensern erfuhr die den Juden in Frankreich entgegengebrachte Sympathie mittlerweile eine beträchtliche Einbuße.

Eine Zeitungskampagne, mit der das Zeigen des amerikanischen "Holocaust"-Films im französischen Fernsehen durchgesetzt werden sollte, irritierte die französische öffentliche Meinung. Der Film selbst hat offensichtlich das genaue Gegenteil von dem erreicht, was damit bezweckt war – die französische Öffentlichkeit ist in solchen Dingen feinfühliger als andere Nationen.

Gesetzliche Zwangsmaßnahmen und zionistischer Terror zwangen die Leute, mit ihrer Sympathie für die revisionistische These hinterm Berg zu halten. Trotz allem bleibt die Tatsache bestehen, daß dem "Holocaust"-Tabu in Frankreich eine knüppel-

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dicke Abfuhr erteilt wurde, was völlig undenkbar gewesen wäre ohne den ungewöhnlichen Mut und die Opferbereitschaft Professor Faurissons. Offensichtlich haben sich die Verfechter der Ausrottungshypothese in ihren eigenen Beteuerungen verfangen. All ihr Tun dient lediglich dazu, die Schnüre des Netzes, in dem Professor Faurisson sie gefangen hält, enger zusammenzuziehen.

(Aus dem Englischen übertextet von Hans Kaufmann)

Übriges :

1) Es erscheint wichtig, festzuhalten, daß Professor Faurissons Untersuchung des Tagebuchs der Anne Frank jetzt endlich von Professor Vidal-Naquet akzeptiert worden ist, einem Juden, der sich bisher fanatisch jedweder revisionistischen These widersetzt hat.

2) Einer der Verfasser der zuvor erwähnten Schrift Intolérable Intolérance (Unerträgliche Intoleranz) ist Professor Vincent Monteil, ein in hohem Ansehen stehender französischer Sachverständiger für arabische und moslemische Angelegenheiten. Er ist ehrenamtlicher Professor für "Geschichte der moslemischen Welt" an der Universität Paris-7 und genießt in Frankreich einmütige Anerkennung. Gleichzeitig ist er einer der wenigen im Lande geborenen Franzosen, die zum Islam übergetreten sind. Seine Adresse : 46, rue Jacob, 75005 Paris.

3) Im Jahre 1973, ein Jahr vor Professor Faurissons "Holocaust"-Untersuchungen, wurde eine offizielle Würdigung seiner Arbeit mit folgendem Wortlaut veröffentlicht :

"Très brillant professeur – Chercheur très original – Personnalité exceptionnelle" – "Ein höchst brillanter Professor – sehr origineller Forscher – eine herausragende Persönlichkeit".

Unterzeichnet war die Würdigung vom Leiter seines Dezernats in der Universität Paris-3 : Pierre Citron, einem jüdischen Professor der französischen Literatur.

Letzte Veröffentlichung Faurissons :

Réponse à Pierre Vidal-Naquet (Antwort an P.V.-N.)

Pierre Vidal-Naquet, ein führender Verfechter des Sechs-Millionen-Mythos, hat 1980 unter dem Titel "Ein Eichmann aus Papier, Anatomie einer Lüge" Professor Faurisson heftig angegriffen.

In seiner Antwort widerlegt Faurisson in 56 Punkten die Behauptungen von Vidal-Naquet. Diese 64seitige Broschüre hat der Verfasser selbst verlegt (wie wäre es für einen "Außenseiter" anders möglich ?).

In der Einführung lesen wir : "P. Vidal-Naquet und die Exterminationisten (die Historiker, welche die Sechs-Millionen und die Gaskammern glaubhaft machen wollen, Anm. d. Übersetzers) lehnen jede öffentliche Debatte ab, die von Faurisson und den Revisionisten wiederholt angeboten wurde. P. Vidal-Naquet und die Exterminationisten erklären, daß ein Gespräch mit Lügnern nicht in Frage komme. R. Faurisson und die Revisionisten antworten, daß gerade gegen 'Lügner' eine öffentliche Debatte notwendig wäre, denn nur so wird die 'Lüge' öffentlich entlarvt."

Diese Schrift, (in französischer Sprache) ist beim "Courrier du Continent" erhältlich. Bestellung durch Zahlung von SFr. 7. – auf Postscheckkonto : LO-206 L4, Courrier du Continent, Lausanne. (Bitte auf dem Empfängerabschnitt der Zahlkarte "Réponse" vermerken.)

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Auf dem Revisionistenkongreß des "Institutes for historical Review" wurden 50.000 Dollar Belohnung für den Nachweis von Holocaust-Gaskammern ausgesetzt. Es haben sich bis heute noch keine Zeugen gemeldet, die selbst Gaskammern gesehen haben. Vielen der sogenannten Zeugen konnte nachgewiesen werden, daß sie die Unwahrheit sagten. Doch diese Unwahrheiten wurden von den Gerichten geglaubt. Die Wahrheit wird, nach wie vor überall auf der Welt, unterdrückt und verboten.

Wie lange noch ?

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Für diese elektronische Auflage wurden die folgenden Korrekturen vorgenommen :

S. 3 : eines franzosischen Vaters geboren — französischen
S. 3 : der großen franzözischen Schiffahrtsgesellschaft — französischen
S. 5 : Bertrachter — Betrachter
S. 6 : Algrien — Algerien
S. 9 : Contemporaire — Contemporaine
S. 17 : hätte ich es als meine Pflicht angesehen hätte, ihn — (...) angesehen, ihn
S. 18 : micht — mich
S. 25 : palästinänsische — palästinensische
S. 26 : J.C. Burg — J.G. Burg
S. 31 : Schon das Rassinier — Schon, daß Rassinier
S. 31 : Claude Karnouh — Karnoouh (2x)
S. 31 : régation — négation
S. 35 : Es wird als "Nazi" denunziert. — Er
S. 36 : Schwartzhuber — Schwarzhuber
S. 38 : verfälschtes — raffiniertes
S. 39, Anm. 3) : Vgl. Paris — Vlg.
S. 41 : Amajek — Amalek
S. 42 : Rut — Ruf
S. 43 : Es ging völlig unvoreingenommen — Er
S. 43 : Ulysee — Ulysse
S. 44 : irritierte die franzosische — französische
S. 45 : Übrigens — Übriges
S. 45 : Letzte Faurissons Veröffentlichung — Letzte Veröffentlichung Faurissons
S. 45 : Exterminationnisten — Exterminationisten (2x)
S. 45 : Revisionnisten — Revisionisten (2x)
S. 46 : historial — historical


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