Kritik — Die Stimme des Volkes

Kritik-Folge Nr. 69

Mai 1988

 

Ernst Zündel

Es ist vollbracht
Das Ende einer Legende ist erreicht


Pressekonferenz am 18. Januar 1988. Verfahrensbeginn!

Hier der letzte Bericht an seine Freunde bevor ihm Rede- und Schreibverbot auferlegt wurde.

Und er hat doch gesiegt!


Es ist dieses der letzte Rundbrief von Ernst Zündel an seine Freunde, bevor ihm nach der Urteilsverkündung ein Rede und Schreibverbot auferlegt wurde. Dieses ist in Kanada zulässig solange des Gerichtsverfahren noch nicht beendet ist. Jedoch das Urteil wurde bereits bei Prozeßbeginn verkündet: Der Holocaust sei gerichtsbekannt und benötige keine weiteren Beweise. Dennoch ließ man einige Zeugen und Sachverständige der Anklage zu Prozeßbeginn zu Wort kommen. Doch der Hauptzeuge Prof. Hilberg weigerte sich in den Zeugenstand zu treten, weil er sich nicht erneut einem Kreuzverhör stellen wollte. Seine Aussage aus dem Jahre 1985 wurde wieder verlesen. So kamen bei diesem Prozeß hauptsächlich Zeugen, Historiker und Sachverständige der Verteidigung zu Wort.

In Kanada gibt es noch ein Gesetz aus dem vorigen Jahrhundert, daß man bestraft werden kann, wenn man etwas berichtet, was man selbst nicht glaubt. Da es schwierig ist, den Glauben oder Unglauben von Ernst Zündel zu beweisen, wird es eine Berufungsverhandlung geben. Wir warten nun darauf, daß die Grimm’schen Märchen oder die vielen Sektenprediger in Kanada auch verboten werden.

Der Nachdruck erfolgt in eigener Verantwortung.

Der Herausgeber

Eugen Roth hat dies so gesagt:

Ein Mensch, vertraut auf sein klares
Gedächtnis, sagt getrost: „So war es.“
Er ist ja selbst dabei gewesen.
Doch bald muß er es anders lesen.
Es wandeln doch ihm unter Händen
Wahrheiten langsam zu Legenden.
Des eignen Glaubens nicht mehr froh,
fragt er sich zweifelnd: „War es so?“:
Bis schließlich überzeugt er spricht:
„Ich war dabei. So war es nicht!“


Es ist vollbracht

Das Ende einer Legende ist erreicht

von Ernst Zündel

ISBN 3-88037-051-6
alle Rechte vorbehalten

Nordland Forlag

Aalborg

1988


Ein Zeitungsbericht über den Zündel-Prozeß

Autor einer Hitler-Biographie sagt aus, er habe seine Ansichten über den Holocaust geändert.

Von Paul Bilodeau, Toronto Star

Ein Zeuge der Verteidigung für Ernst Zündel nahm viel von dem zurück, was er 1977 in einem Buch über Adolf Hitler schrieb.

Der britische Autor David Irving sagte, er habe damals geglaubt, die Nazis hätten vorsätzlich die Vernichtung der Juden geplant, als er Forschungen betrieb und seine Biographie über Hitler schrieb. Er sei jedoch inzwischen zu der Einsicht gelangt, daß dies eine „offene Frage“ ist.

Der Anwalt der Krone, John Pearson, verlas vor den Geschworenen zahlreiche Passagen aus Irvings 1977 erschienenem Buch „Hitler’s War“, in dem der Verfasser viele Nazi-Dokumente zitiert, die sich auf die Dudenvernichtung beziehen und schreckliche Todesziffern beinhalten.

Dreizehnmal im Verlauf der den ganzen Tag über anhaltenden Befragung antwortete Irving, er stimme jetzt nicht mehr mit dem überein, was er im Jahre 1977 schrieb. „Ich hatte die ganze Zeit daran geglaubt, es hätte eine methodische Liquidierung gegeben“ sagte Irving vor Gericht aus. „Das ist etwas, was ich jetzt in Frage stelle“.

Das Bezirksgericht befindet sich nun in seiner 10. Woche der Beweisaufnahme im Prozeß gegen Ernst Zündel, 49, der angeklagt ist, in einer Schrift mit dem Titel „Did Six Million Really Die?“ (Starben wirklich 6 Millionen) wissentlich Falschnachrichten verbreitet zu haben. Irving sagte, er stimme mit der zentralen These der Schrift überein, nämlich daß es keine NS-Politik zur Judenvernichtung gab.

Judenvernichtungs-Plan

Ein wesentliches Thema des besagten Irving-Buches besteht darin, daß Hitler von den Plänen zur Judenvernichtung, die andere Nazi-Führer, vor allem Himmler, durchführten, nichts wußte.

Irving sagte aus, es gebe Beweise dafür, daß die Nazis zahlreiche Greueltaten gegen Juden begangen haben, er glaube nun jedoch nicht mehr daran, daß es einen „offiziellen“ Vernichtungsplan gab.

Er sei vielleicht von Filmen beeindruckt worden, als er 1977 sein Buch schrieb. Pearson befragte Irving im einzelnen über dessen Auslegung einer 1943 von Himmler in Posen gehaltenen Rede. In dieser Rede soll Himmler vor hochrangigen Offizieren gesagt haben, daß „die harte Entscheidung getroffen werden muß, diese Rasse von der Erde verschwinden zu lassen“.

Irving sagte, die Niederschrift der Rede scheint abgefälscht worden zu sein. Er stimmte Pearson jedoch zu, als dieser sagte, daß sich Himmlers Bemerkungen auf einem Tonträger befinden, der in einem amerikanischen Archiv aufbewahrt wird.


Vorwort

Bei dem Besuch des Präsidenten Ronald Reagan in Bitburg im Jahre 1985 bezeichnete er die deutsche Schuld aus „auferlegt“ und „unnötig“. Diese zwei Worte des Präsidenten sehen wir Revisionisten als ein Mandat für unsere Arbeit. Wir haben uns zur Aufgabe gemacht eine deutsche Schuld zu erforschen.

Viele von uns sind der Überzeugung, daß eine große treibende Kraft dieser Auferlegung durch die Alliierten, die Entlastung und Ablenkung von ihren eigenen Kriegsverbrechen ist. Dennoch hatte man diese selbst gerechtfertigt und man wollte die Deutschen umerziehen. Bald kam dann die propagandistische Färbung, daß die Schlechtigkeit der Deutschen – das Kernstück dieser Auferlegung – sei auch ein ideologisches Mittel die ganze Welt umzuerziehen, nach dem gleichen Muster. Dieser Drang religiöser und idealistischer Gestaltung und Formung hat uns geblendet für die gewaltigen geschichtlichen Lücken in dieser Umerziehung. Ohne diese geschichtliche Überzeugungskraft verliert sich vieles an dieser sogenannten Umerziehung.

Dennoch sollte niemand glauben, daß gerade weil ein Land sich demokratisch nennt, es dort alle Freiheiten gibt. Wer die Bilder des Schreckens und der Furcht beherrscht, beherrscht das Gesammte, so auch in einer Demokratie. Gerade in den westlichen Demokratien gibt es viele Parteienkämpfe. Jeder Partei benutzt die angebliche „geschichtliche Schlechtigkeit“ der Deutschen zum politischen Gewinn. Auch die Weltmächte und andere wollen kein starkes Deutschland. Die Kirchen vergessen das Apostelwort „Alle haben gesündigt“ Die Sünde hat sich nicht nur über die Deutschen angehäuft.

Wir sehen in dem Zündel-Prozeß in Kanada eine große Wende. Die Geschichte hat endlich die Kriegspropaganda mit der Schlechtigkeit der Deutschen überholt, wie es ja kommen mußte. Aber dieser gewaltige Prozeß wurde von der Presse boykottiert. Darum haben einige Freunde, die nicht mit dieser Boykottierung einverstanden sind, Adressen gesammelt von wichtigen Persönlichkeiten.

Nachstehend bringen wir einen Bericht von Ernst Zündel. Es ist seine letzte öffentliche Erklärung. Nun hat das Gericht ihm ein Schreib- und Redeverbot auferlegt.

Da wir Zündel selbst zu Wort kommen lassen, ist dieses Vorwort nicht namentlich gezeichnet. Es ist von einem Pfarrer geschrieben der fest an das Wort Paulus glaubt: „Wir haben alle gesündigt“ und an Reagans Wort, daß die deutsche Schuld auferlegt sei.

Obwohl wir nicht an die einseitige Schuld der Deutschen glauben, glauben wir ernsthaft an eine individuelle Schuld. Diejenigen, die weiterhin mitmachen, die Berichterstattung über den Zündel-Prozeß zu boykottieren, laden eine große persönliche Schuld auf sich. Das ist eine Vergewaltigung des Wahrheitsbe-

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wußtsein durch einen organisierten Zwang. Das ist das Merkmal einer Tyrannei – wenn auch der Name Freiheit und Demokratie verwendet wird. Wir, mit Zündel, streben gewaltig und von ganzer Seele gegen die bisherige unmenschliche Ausnutzung von der „Schlechtigkeit“ der Deutschen, um die Welt ideologisch umzuerziehen, wie es mit dem Holocaust getan wird.

Wir sind unserer Sache ganz sicher, denn wir haben die Geschichte, die von der Kriegspropaganda unterdrückt war, auf unserer Seite. Denn vor über 40 Jahren hätten die Wissenschaftler, nach Auschwitz, nach Maidanek und den anderen Konzentrations Lagern gehen können und das zu machen, was Zündel getan hat. Dies wurde nicht getan. Wir warten noch vergebens auf Doktorarbeiten über die Entlausung und alles was damit verbunden war, über Auschwitz und andere ähnliche Themen. Das diese ausfallen sind schon Beweise, daß wir auf der rechten Bahn sind. Das ist eine gewaltige Anklage an die akademische und kirchliche Welt.

Ernst Zündel hat es endlich fertig gebracht, und darum stimmen wir mit ihm überein, wenn er das biblische Wort „Es ist vollbracht“ benutzt.

Pastor X.Y. aus Z.

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Es ist vollbracht! Das Ende der Legende ist erreicht!

Unwiderstehlich drängt sich mir dieser Bibelspruch auf. Die schreckliche, nervenaufreibende erste Phase des großen Holocaustverfahrens liegt hinter mir. Seit Dienstag nachmittag den 26. April 1988 schweigen die verbalen Geschütze, die von mir innerhalb des Gerichtssaales aufgefahren worden waren, um den Holocaustschwindel ein für allemal zu zerschlagen. Der Lügenkomplex, den die Kriegsgegner Deutschlands – ganz besonders aber die Zionisten – sowie die britische „Psychological Warfare Division“ (Abteilung für Psychologische Kriegsführung) bewußt als Waffe gegen Deutschland zuerst im Kriege erfanden und dann bis heute lautstark propagierten, ist nun erledigt.

Der Gnadenschuß kam im Gerichtssaal Nr. 4–6 im vierten Stock des District Court (Bezirksgericht) in Toronto, im Herzen der Medienmetropole Kanadas und Hauptstadt der Provinz Ontario. Die Salve wurde abgefeuert für mich von einem von mir engagierten Amerikaner, dem einzigsten noch in der Welt lebenden und praktizierenden Spezialisten im Konstruieren, sowie im Betrieb und Wartung von Menschen-Exekutions-Gaskammern!

Sein Name: Fred Leuchter! Sein makabres Gewerbe ist es Menschen durch Giftgas, Elektroschocks oder Giftspritzen „auf Staatsbefehl“ zu töten!

Ich fand diesen Mann auf langen, mit vielen Schwierigkeiten verbundenen Umwegen, nach 9-jährigem Suchen über Adressen von und unter Mithilfe des französischen Professors und Revisionisten Dr. Robert Faurisson. Er war es, der mich anläßlich einer Historiker-Tagung in Los Angeles im Jahre 1979 darauf hinwies, daß das Herzstück des Holocaustschwindels die Beschuldigung der Massentötungen in GASKAMMERN (englisch „Homocidal Gas Chamber“) sei. Das habe ich nie vergessen, denn ich war es damals, der zur Entlastung des durch den langen Anflug übermüdeten Professors seinen Vortrag in der Northrop Universität vor den vielen hunderten Zuhörern vorlas.

Seitdem ließ mich dieser Gedanke nicht mehr los. Ich sandte wiederholt Filmteams sowie Photographen und Geschichtsforscher nach Auschwitz. Majdanek usw., weil ich seit Jahren selbst nicht mehr reisen konnte. Ich erhielt auch Gesteinsproben von Auschwitz, aber immer in etwas amateurhafter Form.

Ich konsultierte Photographen und Wahrheitsforscher die Auschwitz kannten, wie Ditlieb Felderer, Dr. Lindsay – bis zu seiner Pensionierung Chefchemiker bei der amerikanischen Prestigefirma Dupont – ich las Bücher, Schriften, Artikel und redete unverdrossen immer wieder über dieses Thema. Ich redete mir den Mund wund von diesen Gaskammern. Es war wie verhext, ich stieß überall auf taube Ohren. Das Thema wurde zum Geschwätz und endete in fruchtlosen Diskussionen über Teilthemen.

Trotzdem blieb ich am Ball. Es ist nun mal meine schwäbische Art. Dr. Faurisson den ich vor Verfahrensbeginn wieder um Hilfe anrief, übersandte mir eine Liste von USA-Gefängnissen, die Gaskammern einmal besaßen oder immer noch in Betrieb hatten.

Daraufhin ließ ich meine Anwältin, die ich hauptberuflich zu unserem bestehenden Team noch hinzu engagiert hatte, an alle Gefängnisdirektoren einen Brief mit Fragebogen senden, um Informationen über dieses heikle Thema einzu-

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sammeln. Zu meinem Erstaunen erhielt ich auch ein paar Antworten. Daraufhin entwickelte sich eine ganz interessante Korrespondenz zwischen mir und diesen Experten in Tötungen von Menschen in Gaskammern, immer über meine Anwältin. Keiner wußte warum ich so interessiert an Gaskammern war.

Am Ende gab uns einer der Herren den Namen und die Anschrift seines „Ingenieurs“ bekannt, der seine Gaskammern im Staate Missouri in Schuß hielt und der gerade an einem Umbau derselben arbeitete.

Ich nahm mit diesem Experten Kontakt auf. Inzwischen kam mir Prof. Faurisson aus Frankreich zur Hilfe und wurde in streng geheimer Mission als Berater nach Boston entsandt, um diesen Mann auf Herz und Nieren zu prüfen und um herauszufinden, wie er zu dem heiklen Thema Holocaust stand: glaubte er an die heute übliche Standardversion des Holocausts, wie er uns von Hollywood täglich vorgeführt wird, mit seinen Massenvergasungen und dem Juden-Genozid? Falls ja, dann konnte das für uns gefährlich werden.

Ich verbrachte nervöse Stunden, bis endlich abends um 9 Uhr der langerwartete Anruf aus Boston kam. Ich vernahm die mir wohlvertraute Stimme mit dem starken französischen Akzent – Prof. Faurisson meldete sich zur Berichterstattung und mir fiel das Herz in die Hose, denn der Mann, der Amerikas Experte für Gaskammern war, glaubte an den Holocaust, glaubte auch an die Massenvergasungen, ja sogar an die Methode! Trotz seiner Fachkenntnisse war auch er von der Propaganda total verblendet, wie fast alle Menschen auf unserem Planeten. Nur die große Zahl von 6 Millionen Opfern machte ihn etwas stutzig. Er hatte darüber nachgegrübelt, aber er dachte, die Deutschen sind ein technisch hochbegabtes Volk und hätten eben einen Weg gefunden.

Prof. Faurisson hatte Material, Photos, Baupläne usw. aus Auschwitz mitgenommen, die er dem Fachmann über Nacht zum Studium hinterließ. Spätabends rief er mich dann nochmals an, es war eine weitere Zusammenkunft für den nächsten Tag vereinbart; am Ende dieser Sitzung wollte er mich anrufen und meine Entscheidung haben. So verblieben wir.

Die Stunden dieses Tages krochen für mich im Schneckentempo dahin. Endlich kam der Anruf und ich hörte den Erläuterungen Prof. Faurissons zu. Die Kosten für die Expertenanalyse würden horrend hoch ausfallen, da der Fachmann an Regierungsaufträgen arbeitete, an die dabei üblichen Summen gewöhnt war. Trotzdem, ich ließ nicht locker.

Ich bat Prof. Faurisson den Mann nach Toronto einzuladen. Prof. Faurisson tat das. Die dabei zu veranschlagenden Unkosten für Flug, Hotel usw. einschließlich der eigentlichen Arbeitszeit beliefen sich auf beinahe US$ 3000.— für ein Wochenende. Das gab mir den ersten Vorgeschmack dessen, was ich an Folgekosten zu erwarten habe.

Der Experte kam, sah, studierte, hörte sich meine Pläne an, sah sich die Modelle an, die ich maßstabgerecht von dem ganzen Auschwitzkomplex habe anfertigen lassen – er sah sich auch Felderers Photos und Jürgen Neumanns Videofilme an (Jürgen Neumann ist mein Video-Fachmann). Er hörte sich Felderers Ausführungen zu seinen Photos an, die er in den verschiedenen Lagern gemacht hatte – alles Dinge die er bisher nicht in Betracht gezogen hatte. Er erkannte, daß Hollywood auch ihn, den Experten in Gaskammern, jahrelang hinters Licht geführt hatte.

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Am Ende fragte ich ihn, ob er für uns nicht nur eine Analyse der Gebäude dort in Polen vornehmen könnte, sondern auch Gesteinsproben herholen sowie Messungen vornehmen und andere Daten für mich erstellen würde. Er versprach mir, den Auftrag zu übernehmen, trotz aller Gefahren!

Er übergab mir dann einen Kostenvoranschlag für das Projekt. Es verschlug mir den Atem. Mir wurde schwarz vor den Augen. Die Summe die er grob umriß überstieg bei weitem, was ich auftreiben konnte, weil das Verfahren mit seinen enormen Unkosten schon angelaufen war und laufend Geld ausgegeben wurde für Anwälte, Zeugen, Dokumente usw. Die Lage wurde noch weiter erschwert, weil just in diesem Augenblick die bundesdeutschen Behörden mein Stuttgarter Postscheckkonto ohne Grundangabe gesperrt hatten, sodaß meine deutsche Nachschubfront zumindestens vorübergehend ausfallen würde.

So mußte ich den Ingenieur wieder ziehen lassen. Ich hatte einfach nicht das Geld. Er kehrte nach Boston zurück. Ich versprach ihm, ihn in den nächsten Tagen wieder anzurufen, nachdem die Finanzlage geklärt sein würde.

Die nächsten Tage waren angefüllt mit Aufregung, Plagerei, Bettelei, Telephonaten mit Unterstützern. Ich mußte auf Teufelkommheraus das Geld zusammenkratzen. Dabei konnte ich aus Geheimhaltungsgründen nur schwach andeuten, was der Mann alles machen würde.

Am Ende kam nur ein Bruchteil der notwendigen Geldsumme zusammen. Trotzdem entschloß ich mich diese einmalige Chance nicht mehr aus den Händen zu lassen. Ich mußte diesen Fachmann nach Auschwitz und Majdanek schicken.

Nachdem diese Entscheidung gefallen war, ging ich an die Planungsarbeit. Tage- und nächtelang liefen die Drähte heiß. Pläne wurden wieder und immer wieder überdacht ausgefeilt. Flüge, Hotels, Mietautos wurden organisiert, alles mußte bis ins kleinste Detail vorbereitet werden – und das alles hinterm eisernen Vorhang. Die notwendigen Einreise-Visas mußten für das Team besorgt werden in Amerika, Kanada, Polen und womöglich in Westdeutschland, denn unser Team würde ein internationales Team sein.

Am Ende hatte ich alle Fäden in der Hand, alles war koordiniert, in Polen warteten Freunde auf uns, um uns beim Auftauchen von Problemen zu helfen. Im Gepäck hatten wir Tauschgüter, wie Strumpfhosen, Socken, Kaffee, Lippenstifte, sowie die in Polen so sehr beliebten USA-Dollars in kleinen Scheinen.

Unser Team flog termingerecht ab und traf sich in Frankfurt, wie verabredet, zum gemeinsamen Weiterflug nach Polen; es bestand aus einem Ingenieur, einem Techniker (Zeichner für Vermessungsaufgaben), einem mehrsprachigen Dolmetscher (fließend in deutsch, englisch, französisch, polnisch und jiddisch), einem Video-Photographen, und der Frau des Ingenieurs, die als Anstandswauwau, auch zum „Schmierestehen“ und als „Ablenkungsobjekt“ eingesetzt werden sollte – damit die Gesteinsproben ohne Schwierigkeiten herausgemeißelt und mitgenommen werden konnten.

Von diesem Augenblick an lief alles wie geplant. Zwischen Team und Toronto sollte kein Telephonkontakt stattfinden, um niemanden hier oder drüben Schwierigkeiten aus der Geheimdienstecke zu bereiten. Alles schien gut zu gehen. Ich bangte im Gericht. Die Tage und Stunden wurden zur Ewigkeit.

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Urplötzlich erhielt ich den Anruf einer U.S. Luftwaffendienststelle mit der Nachricht, daß der Sohn des Ingenieurs auf einer Dienstfahrt verunglückt sei.

Das war eine neue Aufregung und brachte mich an den Rand der Verzweiflung, denn ich war sicher, daß der Mann nach Erhalt dieser Nachricht sofort unverrichteter Dinge nach Amerika zurückkehren würde. Mein Projekt war plötzlich von einer unerwarteten Front gefährdet. Ich dachte sogar an eine Finte des Gegners – telephonierte wieder mit der U.S. Air Force in Washington, in Boston, mit den Großeltern, mit Ottawa, mit dem Außenministerium in Washington, mit der Botschaft der USA in Warschau, mit dem Militärattache usw.

Am Ende fanden wir unser Team auf dem KZ-Gelände in Majdanek. Der Polnische Rundfunk hatte die Suchmeldung auf allen Stationen durchgegeben. Leuchter und seine Frau waren von dem Schicksalsschlag schwer getroffen, doch er beendete seine Arbeiten auf dem KZ-Gelände mit verbissener Gründlichkeit. Erst danach wurde die Rückreise nach Warschau angetreten.

Niemand fragte danach, was der Grund war, der unser Team nach Polen geführt hatte. Es wurde nur über den unglücklichen Unfall gesprochen. Am nächsten Tag erfolgte dann der Rückflug nach Hause, nachdem 90% des Auftrages erfüllt worden war. Die Gesteinsproben gingen sofort ins Labor, die Filme wurden entwickelt, die Karten und Pläne ins Reine gezeichnet. Ein Videofilm wurde zusammengestellt, der anschaulich zeigt, wie und von wo die Musterproben genommen wurden. Diesen Film wollten wir dem Gericht als Beweis vorspielen.

Aber alles brauchte seine Zeit. Schwierigkeiten tauchten auf und wurden beseitigt. Mein Verfahren lief ab wie ein Uhrwerk. Ingenieur Leuchter und sein Bericht waren als wichtige Beweismittel eingeplant. Langsam wurde auch ich, trotz starker Nerven, etwas unruhig. Ich drängte Leuchter, seinen Bericht zu beschleunigen und endlich wurde der Probebericht durch das FAX-Gerät durchgegeben. Seite um Seite spuckte diese moderne Maschine aus, was in Boston vor wenigen Sekunden vom Ingenieur in das Gerät eingefüttert wurde. Bezogen auf diese Aktion haben sich die Anschaffungskosten dieses FAX-Gerätes mit $ 3000.— vollauf gelohnt.

Jetzt konnten andere Ingenieure, Chemiker und Experten den Bericht studieren, analysieren und evtl. nötige Kommentare machen.

Eine weitere Woche intensiver Arbeit folgte. Der Bericht wurde genauestens nach allen Gesichtspunkten geprüft. Der Autor wurde nochmals nach Toronto geholt um die Verbesserungen zu überprüfen und über Nacht wurde dann alles in unseren Computer gespeichert.

Ich schlief voll angezogen ein paar Stunden auf meinem Bett. Andere Kameraden arbeiteten die ganze Nacht hindurch. Am Morgen um 7 Uhr hielt ich einen 192 Seiten starken Expertenbericht in meinen Händen. Um 8.30 Uhr waren 6 Kopien gemacht und gebunden. Um 9.30 Uhr verließ unser Minibus das Hauptquartier in Richtung Gerichtsgebäude. Um 10 Uhr stand mein Anwalt von seinem Sitz auf und bat den Richter in Abwesenheit der Schöffen gehört zu werden. Alle sahen verdutzt drein. Eine Grabesstille senkte sich über den Gerichtssaal. Nur die Zionisten in den hinteren Zuschauerbänken schienen

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etwas unruhig zu werden, als mein Anwalt anfing, den Richter um Erlaubnis zu bitten, diesen unseren Experten als Zeugen zuzulassen.

Was sich dann im Gerichtssaal abspielte darf ich zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht beschreiben, auf ausdrücklichen Befehl des Richters – bis das Verfahren vorbei ist.

Schließlich entschied der Richter, daß Leuchter als Zeuge teilweise gehört werden dürfe über seine Arbeit und was er für mich erforschte – sogar welche Resultate er erzielt hatte, und zu welchen Schlüssen er gekommen ist. Er durfte auch Zeichnungen zeigen und Photos, aber er durfte nicht seine Testanalysen vorbringen, denn er sei ja kein Chemiker.

Ich mußte also den Laborchef, der die Analysen vorgenommen oder beaufsichtigt hatte, persönlich nach Toronto einfliegen lassen, was mit weiteren Unkosten (Stundenhonorar US$ 200.— pro Stunde plus Flugkosten) verbunden war. Mich schauderte. Aber wenn wir so weit gekommen waren, sollte das Projekt nicht an diesen $ 3000,— scheitern.

Während Leuchter seine Zeugenaussagen machte, liefen schon unsere Verhandlungen mit dem Laboratorium in Boston: wieder mußten in letzter Minute Flüge gebucht werden, unser Lotsendienst zum und vom Flughafen mußte funktionieren wie selten zuvor, denn jetzt zählten Minuten.

In der Zwischenzeit beschrieb Leuchter im Zeugenstand in knappen, präzisen Sätzen seine Arbeitsmethode und seinen Befund, unterstützt durch Pläne, Photos und Karten, die der Lichtprojektor auf die Leinwand warf. Dann kam er zu seinen Schlußfolgerungen.

Ich hielt den Atem an. Was würde der Richter sagen? (zusammengerafft!)

Schon kommt die Frage meines Anwalts an Leuchter: „Herr Leuchter, was haben Sie zu der Gaskammer in Auschwitz zu sagen? Über ihre Konstruktion?“

Antwort: „Nach genauesten Untersuchungen ist es meine beste Ingenieursansicht, daß in dieser Installation weder damals im Kriege noch heute Menschen hätten jemals vergast werden können, in der Art und Weise, wie es in der Holocaust-Literatur und den Filmen beschrieben wird.“

Christie befragte ihn dann über die Gaskammern in Auschwitz-Birkenau. Die Antwort fiel genauso niederschmetternd für die Holocaust-Lobby aus. Auch dort konnte unmöglich jemand vergast worden sein!

Dann folgten die Untersuchungen über Majdanek. Auch dort fand Leuchter nur nach dem Kriege nachgebaute oder umgebaute Gaskammern vor, in denen unmöglich die Zahl der von der Alliierten Propaganda behaupteten Menschen vergast worden sein konnte, ganz zu schweigen von der Art und Weise der behaupteten Vergasungen.

Auf den von Zionisten belegten Zuschauerbänken entstand laute Aufregung. Einige verließen unter lautem Protest den Saal.

Ich saß da wie hypnotisiert!

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DIE GROSSE ABRECHNUNG MIT DEN LÜGNERN UND QUÄLERN DER
DEUTSCHEN SEELE VOLLZOG SICH IN DIESEM GERICHTSSAAL; ZU DIESER
STUNDE IN TORONTO, KANADA.

Wir machten Geschichte

Wir holten hier nach, was eine deutsche Regierung – gäbe es diese – schon vor 40 Jahren hätte machen können und machen müssen. Ich bin stolz auf unser Team, stolz auf den Kameradenkreis, der diese immense Arbeit ermöglicht hat.

Tränen kamen in meine Augen. Meine Kehle war wie zugeschnürt, als Leuchter die Befunde der Laboruntersuchungen andeutete; kommentieren durfte er sie auf Richters Befehl nicht.

Trotzdem sagte er mit fester, klarer und typisch sachlich-gefühlloser Ingenieursstimme, er sei zu seinen Schlüssen gekommen zu 60% durch das was er dort in Auschwitz und den anderen Konzentrationslagern sah bzw. was er dort nicht sah in den angeblichen Gaskammern – 30% basieren auf Ingenieursberechnungen und nur 10% seien von der chemischen Laboranalyse der Gesteins- Backstein- und Betonmuster bestimmt. Ein Experte bleibt eben ein Experte.

Man kann einem Gaskammerexperten keine Leichenkeller und Krematorien sowie Entlausungsräume für Uniformen und Matratzen auf die Dauer als „Massenvergasungskammern“ vorgaukeln. Der Holocaust-Schwindel wurde am 20. April 1988 in Toronto durch diese so teuer erworbene Expertenanalyse als wissenschaftlich unmöglich bewiesen.

Was ist die Wahrheit?

Jeder lügt – auch jede deutsche Besatzungsdienststelle in Bonn, Pankow oder Wien – falls in Zukunft und sofort ab jetzt unser deutsches Volk mit dem Märchen von der Judenausrottung durch Giftgas in Auschwitz, Birkenau, Majdanek, Mauthausen sowie 20 anderen österreichischen Konzentrationslagern beschmutzt und verdächtigt werden sollte! Es ist eine Lüge ohne jeden wissenschaftlichen Beweis. Der Österreicher Emil Lachout, ehemaliger Militärpolizist und Augenzeuge Alliierter Untersuchungen bestätigte als Zeuge in Toronto unter Eid, daß die „Allied War Crimes Investigation Commission“, wo er als Verbindungsmann und Beobachter diente, schon 1948 bestätigt hatte, daß es in Österreich und im Altreich keine Gaskammern zur Tötung von Menschen durch Giftgas gegeben hat.

Auch dieser Bericht des Zeugen Lachout war ein weiterer Sargnagel in die Holocaust-Lüge. Danach verblieben nur noch einige Punkte, um alles perfekt zu machen. Luftaufnahmen der KZ durch U.S.A. Luftaufklärungsflugzeuge wurden untersucht von einem meiner Experten mit dem Ergebnis „keine Menschenmassen vor den Gaskammern konnten gesehen werden, keine Verbrennungen von Menschen auf offenem Felde oder in Gräben, wie von Hollywood beschrieben, keine hohen gasableitenden Schornsteine konnten ausgemacht werden“. Die Lüge bricht auch hier zusammen, die Behauptungen sind auch hier vom U.S.A. und Britischen Geheimdienst zusammengelogen.

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Dem Luftaufnahmeexperten folgte im Zeugenstand der Professor der analytischen Chemie, ein Dr. Roth, der weitere Keulenschläge auf das Lügendenkmal Auschwitz niedersausen ließ. Ich ließ ihn kurzfristig frühmorgens aus USA einfliegen! Es ließ mein Herz höher schlagen, als er die Analyse der 32 Gesteinsproben erläuterte – und was er dort an Cyankaliresten fand: er fand 1050 Milligramm pro Kilogramm im Muster aus der offiziellen Entlausungskammer in Auschwitz-Birkenau, wo Läuse mit Zyklon B vergast wurden. Dagegen in den Gaskammern wo angeblich Millionen vergast worden sein sollen fand er gar nichts oder „kaum feststellbare Spuren“ – das höchste Resultat war 7,9 Milligramm/Kg.

Der Schwindel ist jetzt restlos geplatzt.

In Auschwitz wurden in den Entlausungskammern Läuse zum Schutze der Menschen dort vergast. Menschen wurden laut Ingenieur Leuchter, Experte in Vergasungen, dort nicht vergast!

Ich bin der Umstände wegen in der Reihenfolge der Zeugenaussagen der Zeit vorausgeeilt, um Euch die guten Nachrichten zuerst zu bringen. Ich will nun auch die anderen Zeugen aufzählen und Ihre Aussagen kurz umreißen, was sie in diesem sensationellen und geschichtlich grundlegend neue Richtungen weisenden Prozeß zur Erledigung des Holocaust-Schwindels beitrugen.

Im letzten Rundbrief besprachen wir die Zeugen bis Dr. Botting, den Literatur- und Wort-Experten, der jeden Satz meiner Schrift „Starben wirklich 6 Millionen?“ auf Fakt und Ansicht untersuchte.

Der nächste große Überraschungszeuge war der Krematoriumsexperte Ivan Lagace, der als Leichen-Bestattungs-Experte bereits über 10.000 Leichen bestattet oder eingeäschert hat. Er ist der Leiter des Krematoriums in Calgary, Kanada. Einer meiner dortigen Kameraden fand ihn für uns. Nach mehreren Besuchen und Gesprächen war er bereit für mich als Zeuge auszusagen. Ich traf ihn am Vorabend, bevor er seine Aussage machen sollte und stellte mit Entsetzen fest, daß auch er an die Holocaust-Standard-Version glaubte.

In einem über 5 Stunden dauernden Gespräch führte ich ihn durch das ganze Minenfeld der Holocaust-Orthodoxie, um dann nachts um 2 Uhr mit den Plänen der von Deutschen erbauten Krematorien von Auschwitz aufzuwarten. Er war sichtlich erstaunt, denn wie sich jetzt herausstellte, war sein als modernstes Krematorium in Kanada und Amerika geltendes fast ein Nachbau des 1943 in Auschwitz gebauten deutschen Krematoriums.

Trotz Übermüdung lehnte er sich, mit einer starken Vergrößerungslupe ausgerüstet, über diese Pläne – seine Aufmerksamkeit war geweckt, er war wieder hellwach.

Am nächsten Morgen stellte er Berechnungen an und arbeitete mit meiner Anwältin die Zeugenaussage im Hinblick auf die angeblichen in Auschwitz erreichten Verbrennungszahlen durch, die der jüdische Holocaust-Experte Raul Hilberg in seinem 3 Bände umfassenden Standardwerk „Die Vernichtung der Europäischen Juden“ seit Jahren in alle Welt hinauslügt. Für Lagace war es ein Schock wie massiv-unmöglich die von Hilberg genannten Zahlen im Vergleich zur tatsächlichen Verbrennungskapazität standen. So war Lagace

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auf dem besten Wege etwas über den Holocaust zu lernen – und er begriff es auch, wie er von Hollywood geblendet wurde. Er war wütend, wütend auch auf seine Schulung und die Medien, die ihn ein ganzes Leben lang betrogen hatten.

Als er im Gerichtsaal aufstand, stand er als Revisionist im Zeugenstand, der dem Gericht vorrechnete, wie unrealistisch die Zahl der angeblich in Auschwitz Verbrannten war. Wieder riß dieser Experte ein großes Loch in die Holocaust-Lügenmauer. Er bewies anhand seiner Krematoriumsbücher, daß nicht mehr als 3 Verbrennungen an einem Tage in einer Retorte vorgenommen werden können. Nach der ersten Verbrennung muß eine Abkühlunspause von 1 Stunde, nach der zweiten Verbrennung eine Abkühlungspause von 2 Stunden eingelegt werden, weil sonst die neueingeschobenen Leichen infolge der enormen Hitze explodieren und Feuer fangen würden. Das Resultat wäre die Zerstörung des Krematoriums und ein beschleunigtes Zerspringen und Abbrechen der feuerfesten Auskleidung im Ofen. Eine neue Ofenausmauerung würde aber das Krematorium für länger als eine Woche ausfallen lassen und danach würde es einen Monat dauern, bis sich der Ofenkomplex langsam einarbeitet – mit nicht mehr als 2 Verbrennungen am Tage. So dürfte es auch in Auschwitz gewesen sein – denn der liebe Gott hebt seine Naturgesetze nicht gerade und speziell für Juden auf!

Befragt, ob er glaube, daß hunderttausende von Menschen in Auschwitz unter offenem Himmel verbrannt worden wären, lachte er nur und erläuterte die enorm großen Schwierigkeiten und die dafür notwendige Zeit und Energie, um einen einzigen Körper unter freiem Himmel zu verbrennen. Auch diese Lüge war zerplatzt.

Diesem Zeugen folgte ein Deutsch-Kanadier, ein langjähriger Mitarbeiter von mir, Hans Schröder, der über meine Gewissenhaftigkeit und Arbeit für unser Volk aussagte.

Nach ihm folgte Udo Walendy mit seinen dramatischen Aussagen. Seine Aussagen wurden von einer Dolmetscherin übersetzt, weil es der Richter so wollte. Udo Walendy machte einen tadellosen Eindruck als aufrechter Mann der für sein Volk einsteht.

Walendy brachte Erstaunliches über Sefton Delmer und seine gefälschten Dokumente sowie Photos; im angelsächsischen Ausland hört man selten so etwas. Walendy war das Ebenbild eines Kämpfers, Kinn vorgeschoben, mit verbissener Miene die hin und wieder von einem Lächeln unterbrochen wurde, stand er ständig im Widerstreit mit dem Staatsanwalt, der ihn im beleidigendem Ton ins Kreuzverhör nahm. Er kämpfte wie ein Löwe und selbst die Ausländer, die es oft schwierig fanden der Dolmetscherin zu folgen, sagten mir anerkennend „hier steht ein wahrer Preuße!“ Ich freute mich für Udo Walendy, denn durch sein Buch „Wahrheit für Deutschland“ war er mir ein Lehrmeister geworden.

Der Ostmärker Emil Lachout, dessen dramatische Zeugenaussage ich schon beschrieb, war als Zeuge Nr. 17 an der Reihe. Es wurde totenstill im Gerichtssaal, als dieser Mann viehische Folterungen beschrieb, die an deutschen Gefangenen von der alliierten Kriegsverbrecher-Kommission aufgedeckt wurden, nach den Skandalen im Dachauer Malmedy Verfahren.

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Er beschrieb die Arbeit dieser Kommission, die schon 1948 klar und eindeutig ermittelt hatte, daß es im Altreich und in Österreich keine Gaskammern zur Menschenvergasung durch Giftgas gegeben hatte! Er erläuterte dem Gericht wie es zu dem von der Zeitschrift „HALT“ veröffentlichten „Lachout-Müller-Dokument“ gekommen war. Er sprach präzise! Ruhig! Gefaßt! Alle waren beeindruckt! Ich selbst war zutiefst in meiner Seele berührt, denn er war wie eine Art „Rache-Engel“ erschienen, um in diesem fremden Land, den Gegnern von einst, kultiviert aber ernst ihre eigenen Schandtaten vorzulegen. Der Staatsanwalt war deshalb auch sehr kurz in seinen Gegenfragen. Die Wahrheit fand auch durch ihn einen würdigen Vertreter. In die Heimat zurückgekehrt, fand er sich seines Lehrerpostens enthoben und zu einer psychiatrischen Untersuchung vorgeladen!

Darauf folgte der ungekrönte König des Revisionismus, der französische Professor Faurisson. Er ist der geistige Kopf einer ganzen, intellektuellen Strömung. Er ist ein Mann von zierlicher Figur, elegant im Auftreten, ein Franzose wie er im Buche steht. Er ist ein brillianter Kopf, ein Mann mit fastphotographischem Sinn für Details und Zitate. Er gab uns im Zeugenstand in Toronto ein geistiges Feuerwerk, eine gnadenlose Abrechnung und Aufdeckung der historischen Geschichtslügen, wie es seit 1945 noch kaum jemand für Deutschland tat.

Was für ein Mensch stand da vor uns und der Welt?! Welche Opfer hatte dieser Mann schon für die historische Wahrheit gebracht? Ich war stolz, daß ich ihm eine Plattform für seine Arbeit, die ich von weltgeschichtlicher Bedeutung halte, geben konnte!

Trotz der Strapazen und giftigen Angriffe seitens des Staatsanwaltes, gelang es uns Geschichtsrevision zu betreiben, wie noch nie zuvor. Durch einen kühnen Schachzug gelang es uns sogar, all seine Arbeit und seine Erfahrungen, die er im Zusammenhang mit den amerikanischen Gaskammern gemacht und gesammelt hatte, vorzuführen.

Am Ende sagte er spitzig zum Staatsanwalt: wenn Sie das Gaskammerproblem lösen wollen, sollten Sie von Staatswegen einen U.S. Gaskammerexperten vor Gericht zitieren. Der Staatsanwalt wußte natürlich nicht, daß solch ein Experte von unserer Seite bereits parat stand!

Ein weitere Überraschungszeuge war der Gefängnisdirektor eines der größten U.S. Gefängnisse für Schwerverbrecher aus dem U.S.Staate Missouri. Er ist

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der verantwortliche „Vergaser“ in seiner Institution! Ich hatte ihn gewonnen auszusagen, durch meine Anwältin, wie schon erwähnt und er überraschte nun das Gericht mit all den schwierigen Details die berücksichtigt werden müssen bei der Vergasung von nur einem Menschen! Er berichtete wie die Wachen auf den Gefängnistürmen abgezogen werden müssen, trotz der 45 Fuß (also 15 Meter) hohen Gasventilationsröhre. Er zeigte seine Photos von den aus äußerst dickem Stahl bestehenden Türen und gasdichten Verschlüssen an Türen und Fenstern der Gas-Kammer in seinem Gefängnis. Er versetzte Freund und Feind in Erstaunen mit seiner Aussage! Er war ein gelungener Wurf als Zeuge!

Zeuge Nr. 21 war der bereits früher erwähnte U.S. Ingenieur und Gaskammer-Experte Fred LEUCHTER.

Zeuge Nr. 22 war Prof. James Roth, der die Analyse der Gesteinsproben aus den angeblichen Gaskammern gemacht hatte.

Zeuge Nr. 23 war die vielleicht größte Überraschung für die Medien, denn David IRVING, der uns allen gut bekannte englische Historiker und Autor vieler Bücher über Themen des III. Reiches und des II. Weltkrieges, trat als letzter Zeuge für die Verteidigung auf.

Das war die Sensation! Ich hatte das Geheimnis selbst vor den Freunden gut gehütet, denn ich war mir nicht sicher, wie weit dieser berühmte Autor gewillt sein würde auf unsere Seite zu kommen.

David IRVING war, wie viele Menschen, nur über die Medien über mich informiert und anscheinend hatte er den Eindruck, es mit einem Schlagzeilen nachjagenden Spinner und Großmaul zu tun zu haben!

Ich hatte ihn vor ein paar Jahren zum ersten Male persönlich getroffen; er war damals zuerst auch sehr erschrocken, als er mich auf dem Flugplatz auftauchen sah um ihn für eine Rede in Toronto abzuholen.

Ich wiederum wollte mich nicht aufdrängen, denn ich bin doch nicht ein politischer Teenager, der im Scheinwerferlicht politischer Größen ein mottenähnliches Dasein sucht! Ich zog mich nach seiner Reaktion zurück und verblieb im Hintergrund. Ich wollte ihn auf keinen Fall durch mein Dabeisein kompromittieren. Meine Mannschaft aber übernahm die Leibwache-Dienste diskret und ohne aufzufallen. Das Schicksal aber wollte es anders, oder war es Gottes Fügung? Ich konnte ihm einige Male aus einer mißlichen Lage helfen, anläßlich seines Kanada-Aufenthaltes und auf dem Weg zum Flugplatz damals versprach er mir spontan als Zeuge vor Gericht für mich auszusagen, sollte es zu einem neuen Verfahren kommen.

Wir verabschiedeten uns und ich hatte das Gefühl, daß er seine Ansichten über mich revidiert hatte. Ich blieb mit ihm in brieflichem Kontakt, bat ihn ab und zu um Dokumente, die er mir sehr prompt zur Verfügung stellte.

Da ich tatsächlich ein neues Verfahren aufgehalst bekam, kämmten Kameraden für mich die Archive der Welt durch. Ich selbst konnte ja nicht reisen und so war die Mitarbeit eine auf Distanz! Ab und zu konnte ich Hinweise und Dokumente auch an ihn schicken.

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David IRVING war zwar ein „DISSIDENT HISTORIKER“ aber kein Revisionist. Er hatte eine aufsehenerregende Hitler Biographie geschrieben und hatte dadurch den Historikerstreit in Deutschland entfacht. Er war maßgebend an der Aufdeckung des Hitler-Tagebuch-Schwindels gewesen; er war mir daher als ein Mann von Courage und Charakter bekannt.

Ich war wohl unzufrieden mit manchen Ausführungen, der Ton schien zu schrill, in der Verdammung schien etwas unehrliches und das finde ich auch heute noch „out of character“, also nicht im Einklang mit dem sonst so korrekten Auftreten und Benehmen eines britischen Gentlemans! Er hat sicher auch an meiner Arbeit zu Recht viel auszusetzen!

Deshalb tastete ich mich sehr vorsichtig an diesen Mann heran. Ich wollte kein Eigentor schießen. So entschied ich mich erst, als ich den Leuchter-Bericht vorliegen hatte, ihn ernsthaft in Erwägung zu ziehen.

Ich hatte ihm und seinem australischen Verleger vorher geschrieben und die Möglichkeit eines Auftrittes erwähnt. Ich hatte auch eine Medienkampagne geplant. Am 17. und 18. April rief ich dann ein paarmal vorfühlend an und am 20.4.88 abends rief ich ihn nochmals an in seinem Urlaubsort Florida. Ich erläuterte kurz den Bericht des Gaskammer-Experten und gab ihm die wichtigsten Befunde durch. Er war sichtlich überrascht und beeindruckt. Mir schien es, als ob er auf so etwas „Rein-Wissenschaftliches“ zum Thema Holocaust gewartet hatte. Ich stellte ihm einige Fragen und sandte ihm über Nacht die Schrift „Starben wirklich 6 Millionen?“. Er bekam diese auch prompt. In der Zwischenzeit organisierte ich schon vorsorglich die Flugtickets für ihn und am 21.4.88 nachmittags traf er auf dem Flughafen Toronto ein, wo er von einem Leibwächter und Verbindungsmann in Empfang genommen wurde.

Er kam dann abends zu einer Lagebesprechung mit meinem Beraterstab und anschließendem vorbereitendem Kreuzverhör mit meinem Anwaltsteam zusammen. Eine Art Probe wurde gemacht. Die Würfel fielen! Wir entschlossen uns, ihn als Zeuge aussagen zu lassen. Er las noch in der gleichen Nacht den Leuchter-Bericht. Am nächsten Morgen beglückwünschte er Leuchter und mich zu dem Befund und ich traf ihn mit meinem Anwalt noch einmal beim Frühstück im Hotel, für eine letzte Beratung, bevor er in den Zeugenstand trat.

Er hatte keinen Anzug mitgebracht und keine Krawatte, so borgte er sich beide von meinem Rechtsanwalt aus: sie paßten wie angegossen. Punkt 10 Uhr morgens betrat er seinen Zeugenstand. Was folgte waren die unvergeßlichsten Tage meines Lebens.

Ich konnte miterleben wie dieser große wuchtige Mann vor aller Welt im Zeugenstand, die Bibel hoch in der Hand, seine im Jahre 1977 geschriebene Hitlerbiographie in Toronto 13 Mal revidierte. Es war ein einmaliges Schauspiel für alle die es miterleben durften.

Vor einem total überfüllten Gerichtssaal (die Zuhörer standen schon um 6 Uhr frühmorgens vor dem Gerichtsgebäude um einen Sitzplatz zu bekommen) nahm er 13 wichtige Punkte zurück, die noch im Jahre 1977 für ihn unumstößliche Tatsachen waren. Er bekannte sich zu diesen fehlerhaften Interpretationen von damals, die er so erläuterte, wie vor ihm der Gaskammer- und Krema-

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toriumsexperte auch. Auch Historiker sind Menschen, sagte er, auch er hätte den Hollywood-Filmen vertraut, die den Holocaust auswalzten.

Er bezeichnete die Untersuchungsergebnisse des Ingenieurs Leuchter als eine Wende in der Geschichtsbetrachtung, an denen kein Historiker mehr vorbeikomme.

Er ließ sich nicht einschüchtern vom Richter, den Medien und schon garnicht von dem giftspritzenden Staatsanwalt! Er berichtete von der Bombardierung der deutschen Städte und den Leiden der deutschen Zivilbevölkerung. Er prangerte Churchill als Kriegstreiber und Säufer an! Er stand da im Zeugenstand, groß stattlich, braungebrannt, gesund und mit sprühenden Augen – wie eine Götterstatue aus einer griechischen Mythe. Er strahlte ein Fluidum aus, das alle Anwesenden in seinen Bann zog. Er pries die von mir verlegte Haarwoodschrift als ein gedankenanstoßendes positives „Ärgernis“, wie das Sandkorn in der Auster, das am Ende doch zur Perle wird.

Er bezeichnete meine Entscheidung, Ingenieur Fred Leuchter mit einem Team nach Auschwitz zu senden, als einen „Stroke of Genius“ – als einen „genialen Schachzug“.

Der Staatsanwalt versuchte krampfhaft in einem oft dreckig und gemein geführten, tagelang andauernden Kreuzverhör David Irving von seiner Revision der Aussage in Bezug auf Holocaust abzubringen – Irving tat es nicht! Im Gegenteil, er schlug zurück wie Kämpfer. Er stand wie ein Mann zu seiner Meinung und bekannte sich zu seinen Fehlern bei der damaligen Interpretation deutscher Dokumente – mannhaft in stolzer Haltung. Er sagte immer wieder: „damals glaubte ich – I believed!“ Er glaubte im Jahre 1977 an den Holocaust, basta.

Erst am Dienstagnachmittag verließ er den Zeugenstand und wir trafen uns dann noch im Hauptquartier um das Finanzielle zu regeln. Zum Abschied übergab ich ihm einige wichtige und seltene Dokumente aus meinem Archiv; den Leuchter-Bericht hatte er schon erhalten.

Irving war der letzte Zeuge meiner Verteidigung. Ich selbst entschied mich, diesmal nicht auszusagen. Ich hatte durch meine 23 Zeugen und die vielen Dokumente gesprochen.

Am 2. Mai 1988 wird mein Anwalt Doug Christie sein Schluß-Plädoyer sprechen. Ihm folgt am 4. Mai der Staatsanwalt. Am 9. Mai spricht dann der Richter zu den Schöffen, sodaß die Entscheidung im Zündelverfahren II schon in der zweiten Maiwoche zu erwarten sein dürfte. Wie alles ausgehen wird, wissen nur die Götter.

Ich habe alles getan, was menschenmöglich war. Der Freundeskreis stand mir tatkräftig zur Seite. Mein Verteidigungsteam und der engere Kreis ist monatelang tagtäglich im Einsatz gewesen, oft nächtelang. Wir haben Alle unseren Mann und unsere Frau gestanden!

Das aus vielen Nationalitäten bestehende Zündel-Team überstand alle Strapazen, alle Sorgen, den Streß, die Ubernächtigungen. Wir können stolz vor die Ge-

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schichte treten, denn wir haben nicht weniger geleistet als unsere Väter und unsere Mütter vor uns.

Wir haben durch unseren Einsatz den unbeugsamen Willen zur Selbstbehauptung und zum Lebensrecht unseres Volkes vor der ganzen Welt neu demonstriert. Wir haben eine faire und bessere Zukunft und einen echten Frieden zwischen allen Völkern angestrebt und gefordert, was nur durch den endlichen Abbau der ewigen Lügenhetze und eine neue Wahrheitsfindung möglich ist. Niemand hätte mehr tun können.

Zur Bezahlung der ausstehenden Rechnungen der Experten, Zeugen und Dokumente, für Flüge, Hotels, zur Honorierung der Rechtsanwälte, bitte ich Euch Alle, mir die notwendigen Gelder zur Verfügung zu stellen. Selten war ich in meinem Leben in einer solchen finanziellen Zwickmühle. Jede Mark, jeder Dollar hilft. Die Hauptlast ist die Auschwitz-Untersuchung. Ihr Alle aus meinem Kameradenkreis, die ihr mich kennt, werdet mit mir übereinstimmen: wieviel auch das ganze Verfahren gekostet hat – es steht in keinem Verhältnis zu den ans Tageslicht gebrachten umwälzenden Tatsachen und historischen Dokumenten! Wir haben als kleine entschlossene Gruppe unter viel Mühsal das vollbracht, was unser 80-Millionenvolk mit seinen gewaltigen finanziellen Mitteln hätte spielend schaffen können. Am Ende entscheidet der Erfolg.

Wer jetzt mit einer Sonderspende helfen kann, dem sei jetzt schon gedankt.

Egal, was die Schöffen und der Richter über mein Schicksal entscheiden werden: der Sieg ist jetzt schon unser!

WIR SIND ENDLICH FREI VOM FLUCH DES JUDEN-GENOZIDS DURCH MASSENVERGASUNGEN!

Es war mein Privileg, mit Eurer Hilfe den wissenschaftlichen Beweis dafür zu erbringen. Eure Liebe und euer Vertrauen ermöglichten Alles! So konnte ich den modernen gordischen Knoten mit dem Schwert der Wahrheit für Deutschland zerschlagen.

Dafür danke ich EUCH!

Samisdat Publishers Ltd.
206 Carlton St.
Toronto, Canada
M5A 2L1
Tel. (416) 922-9850

Im Moment kein Geld auf mein Postsparkassenkonto nach Stuttgart schicken. Geld aus Deutschland entweder auf unser Bank-Konto direkt nach Toronto schicken oder Bargeld per Einschreibebrief im Umschlag direkt an uns.

BANK OF NOVA SCOTIA, 405 Parliament Street, Toronto, Ont. Canada
KONTO NUMMER l474-19 Samisdat Publishers.

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Analyse der Gesteinsproben von Auschwitz und Birkenau, rechts das Resultat aus der Entlausungskammer aus Birkenau mit sehr hohem „Zyklon B“ Gehalt. Auf der unteren Linie die Resultate aus den angeblichen Gaskammern zur Menschentötung. Man beachte, das nicht Vorhandensein von Spuren in vielen Stellen.

Zusammenfassung:

Nach Durchsicht allen Materials und einer Inspektion aller Stellen (Gaskammern) in Auschwitz, Birkenau und Majdanek, findet der Autor dieses Berichtes die Indizien überwältigend, daß es dort keine Gaskammern gab. Es ist die beste Ingenieursansicht dieses Autors, daß die inspizierten Stellen (Gaskammern) weder damals noch heute, als Exekutionsgaskammern hätten in Betracht gezogen, geschweige denn benutzt werden können.

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Der Erfolg

Nach dem ersten Zündel-Prozeß im Jahre 1985 wird von dem internationalen Roten Kreuz in Genf Auschwitz nicht mehr als Vernichtungslager bezeichnet.

 

Concentration Camps
Extermination Camps
and Ghettos
1939–1945


Für diese elektronische Auflage wurden die folgenden Korrekturen vorgenommen :

1. Innenseite : Gerichgtsverfahren — Gerichtsverfahren
1. Innenseite : auf dem vorigen Jahrhundert — aus
S. 3 : Wer die Bilder des Schreckens und der Furcht beherrst — beherrscht
S. 3 : Ragans — Reagans
S. 8 : Em Ende — Am
S. 12 : Melmedy — Malmedy
S. 15 : out of charakter — character


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