Cedric Martel

Sieger und Besiegte –

Die andere Seite der Geschichte

Fakten und Zitate


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Seite 1

I

Nach Versailles und vor dem Kriege

Seite 3

 

Die Gefahr des Krieges

Seite 3

 

Das Versailler Diktat

Seite 7

 

Rückblick
Zur Kriegsschuld im Ersten Weltkrieg
(H.E. Barnes, Otto Wels)

Seite 11

 

Rückblick
Zur Kriegsschuld Englands im Burenkrieg/Südafrika

Seite 12

II

Roosevelt im Hintergrund

Seite 13

III

Der Krieg gegen Deutschland – Ein "wirtschaftlicher Präventivkrieg"?

Seite 15

IV

Hitler und Zionisten

Seite 19

 

Jüdische Interessen

Seite 19

 

Chaim Weizmann: Zions Rolle im Kriege

Seite 24

V

Aussagen Hitlers zum Schicksal der Juden

Seite 26

VI

Die Bemühungen Deutschlands um allgemeine Abrüstung

Seite 29

VII

Hitlers Friedensangebote

Seite 31

 

Blockade gegen Deutschland

Seite 31

 

Die Mission des Rudolf Heß

Seite 33

VIII

Hitler und der "Verbund der europäischen Staaten"

Seite 35

 

Hitler und "Lebensraum"

Seite 35

IX

1. September 1939:
Vom "begrenzten Konflikt" zum Weltkrieg


Seite 37

 

Hitlers maßvolles Memorandum

Seite 37

 

Polnische Expansion

Seite 38

 

Ausbruch des Krieges

Seite 41

 

Alleinschuld Deutschlands? – Ernst von Weizsäckers "Bekanntmachung"

Seite 44

X

Der Anschluß Österreichs –
Wille des Volkes

Seite 47

 

Der Anschluß des Sudetenlandes –
Wille des Volkes

Seite 48

XI

Die Errichtung des Protektorates Böhmen und Mähren

Seite 49

XII

Weiterführende Pläne für Polen und die Tschechei

Seite 51

XIII

Die Ausweitung des Krieges
(Dänemark, Norwegen, "Westfeldzug", Afrika, Balkan, Griechenland)

Seite 52

XIV

22.6.1941: Präventivschlag: Barbarossa

Seite 54

 

"... einem Angriff zuvorkommen ..."

Seite 54

 

Neue revisionistische Forschung in Deutschland und Rußland

Seite 55

 

Stalins Rede in der Frunse-Akademie

Seite 57

 

Suworow und andere

Seite 58

 

Die russische Macht bei Kriegsbeginn –

Seite 60

 

Die deutsche Macht – zum Vergleich

Seite 61

XV

Englands Schuld am Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung
Die Entwicklung des Luftkrieges

Seite 63

 

Vor dem Kriege

Seite 63

 

Einleitung des Luftkrieges durch England

Seite 65

 

Eröffnung des uneingeschränkten Luftkrieges gegen Zivilgebiete, offene Städte bzw. gegen die Zivilbevölkerung durch England

Seite 65

 

Erste Flächenbombardierung, Bombardierung der Zivilbevölkerung durch "Bombenteppiche" (Lübeck)

Seite 67

 

Der holocaust von Dresden

Seite 68

 

Deutsche Luftangriffe – Kein Verstoß gegen Kriegsregeln (Warschau, Rotterdam, Guernica)

Seite 70

 

Historiker zum Luftkrieg

Seite 72

XVI

Krieg gegen den Nationalsozialismus oder gegen das deutsche Volk?
(Stimmen zum "Widerstand")

Seite 76

 

Das "Hoßbach-Protokoll" – ein "Schlüsseldokument"?

Seite 77

XVII

Hitler und seine Zeit im Urteil von Zeitzeugen (1933-1939)
("Journalist", Churchill, Barthou, Hughes, Winifred Wagner, Knut Hamsun, Viscount Rothermere, Lloyd George)

Seite 79

 

Anmerkung:
Joachim Fest, Biograph, "Hitler ... einer der größten Staatsmänner ..."

Seite 92

XVIII

"Nürnberg"
(Kommentare: Belgion, Taylor, "Pater" Reichenberger, Caldwell, T.S. Eliot, Grenfell, Brizgys, Doyle, E. Eisenhower)

Seite 93

XIX

Die Moral der Sieger

Seite 97

 

Der Kaufman-Plan

Seite 97

 

Der Morgenthau-Plan

Seite 97

 

Der Hooton-Plan

Seite 97

 

Ilja Ehrenburgs Kriegshetze

Seite 98

 

Stalin – Churchill: Spießgesellen des Schreckens

Seite 98

 

Einstein "empfiehlt" Abwurf der Atombombe über Deutschland

Seite 99

 

Die Massenaustreibung der Deutschen

Seite 99

 

"Soldaten Christi"

Seite 101

 

Hemingway – Nobelpreisträger und Mörder

Seite 101

 

Der Sturz des Empire

Seite 104

 

Anmerkung:
Der Abwurf der Atombombe über Japan – Maximalschuld der USA

Seite 104

 

Mahatma Gandhi spricht

Seite 105

 

Englands Angriffskrieg gegen Ägypten 1956 (Suez-Krise)

Seite 106

XX

Die Deutsche Wehrmacht – Ehrenerklärungen aus alliierter Sicht
(Colville, de Gaulle, Eisenhower, Grenfell, Hackett, König Idris, Liddell Hart, Patton, Mitterand)

Seite 107

 

Anmerkung:
Ehrenerklärung durch Konrad Adenauer und Kurt Schumacher

Seite 107

 

Josef Stalin: Lob des deutschen Soldaten

Seite 107

XXI

Es gibt keine "Alleinschuld"

Seite 109

 

Papst Pius XII zum Begriff "Schuld"

Seite 109

 

Alliierte Greuel-Propaganda

Seite 110

XXII

Vom Schuldkomplex zum Neuen Denken

Seite 111

 

Selbstbezichtigung als Neurose der Deutschen

Seite 111

 

Urteile von:

 
 

Ronald Reagan

Seite 111

 

Harry E. Barnes

Seite 111

 

Karl Carstens (Bundespräsident)

Seite 111

 

Johannes Leppich, "Pater Leppich"

Seite 112

 

Joachim Hoffmann:
"Einseitige und allseitige Geschichtsbetrachtung"

Seite 113

 

Der reduzierte Deutsche:
Urteile von:

Seite 114

 

Charles de Gaulle

Seite 114

 

Gustav Sichelschmidt

Seite 114

 

David Calleo

Seite 115

 

Lennart Meri (Deutschland = "Canossa-Republik")

Seite 116

 

Lord Marsh

Seite 116

 

"Turnvater Jahn": Ein Wort zum Verlust der Sprache

Seite 116

 

Politik gegen das Volk: Kritische Stimmen:

Seite 117

 

Irenäus Eibl-Eibesfeld

Seite 117

 

Das Heidelberger Manifest

Seite 117

 

"Mißhandelte Zeitgeschichte"

Seite 118

 

Unterdrückte Freiheit

Seite 118

 

Deutschlands Untergang?

Seite 118

 

Schlußbesinnung

Seite 119

 

Literatur/Quellen

Seite 122


ELSA BRÄNDSTRÖM
- Der Engel von Sibirien -

- zur 50. Wiederkehr
ihres Todestages
am 4.3.1948 -
Frithjof Hallman

Kaum eine andere Frau dürfte einen so gewaltigen humanitären Einsatz in diesem Jahrhundert geleistet haben wie die Schwedin ELSA BRÄNDSTRÖM, der "Engel von Sibirien", wie die heimgekehrten Kriegsgefangenen sie später nannten. Es war ihr selbstgewähltes Los, während der Zeit des 1. Weltkrieges, wie man später festgestellt hat, nicht weniger als etwa 400.000 deutschen, österreichischen, ungarischen, tschechischen Soldaten, die in russische Kriegsgefangenschaft gefallen waren, das Leben in den sibirischen Lagern gerettet zu haben. Ihre Einsätze könnten mit jenen des Norwegers FRIDTJOF NANSEN verglichen werden, welcher, nachdem er, wie diese Schwedin energisch an der Heimsendung großer Gefangenenmassen aus der russischen Kriegsgefangenschaft im Jahr 1920 mitgewirkt hatte, auch durch seine Einsätze als Hoher Kommissar des Völkerbundes einigen Millionen Menschen in der Hungerkatastrophe der Ukraine 1922-23 das Leben gerettet hatte.

Elsa BRÄSTRÖM, die 1888 in St. Petersburg als Tochter des dortigen schwedischen Botschafters zur Welt kam und bereits früh russische Sprachkenntrssse erworben hatte und sich bei Kriegsausbruch zur Krankenpflege ausbildete, hatte somit gute voraussetungen für ihren danach beginnenden großen Einsatz auf russischem Boden.

In einem ihrer Tagebücher aus jener Zeit stehen die Worte:

,,Die größten und reinsten Stunden meines Lebens sind die-
jenigen, da wir bis auf den Grund hinunter gelebt,
bis auf den Grund genossen.
bis auf den Grund gelitten und
bis auf den Grund geschenkt haben.
Aber wie wenige sind jene Augenblicke im Vergleich zu den langen Strecken , an denen wir eingeschüchtert, vorsichtig
und berechnend waren!"


Stichting Vrij Historisch Onderzoek v.z.W.
Antwerpen
België (Vlaanderen)
Augustus 1999


Zurück zum Archiv
Zum ersten Kapitel