Wer will den Dritten Weltkrieg ?

Dokumentation eines Briefes

von

Harm Menkens

Lühe-Verlag


WER WILL DEN DRITTEN WELTKRIEG?
Dokumentation eines Briefes von Harm Menkens


Wer will den Dritten Weltkrieg ?
Dokumentation eines Briefes
von Harm Menkens
Lühe-Verlag Süderbrarup


Reihe: Internationale Literatur zur
Erforschung politischer Hintergrundmächte, Band 3
(Dokumentationen zur Zeitgeschichte 1)

Copyright 1987 by Lühe-Verlag GmbH
Postfach 1064, 24389 Süderbrarup.
Alle Rechte vorbehalten.
ISBN3-926328-24-X 2.verbess. Aufl.
(ISBN 3-926328-22-3 Erstausgabe)
Printed in Germany

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„Das jüdische Volk ist nie zum bloßen Objekt der Geschichte geworden. Es ist Urheber geblieben."

Landesrabbiner Ohrenstein

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„Dieses alles - die Revolution, meine Hinrichtung usw. - wußte ich bereits vor 11 Jahren, - aber wie kam es nur, daß ich es nicht glaubte?"

König Ludwig XVI. von Frankreich

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Zum Geleit

„Seine Kontrollfunktion gebietet dem Gerichtshof, den Grundsätzen, die einer „demokratischen Gesellschaft" eigen sind, größte Aufmerksamkeit zu schenken. Das Recht der freien Meinungsäußerung stellt einen der Grundpfeiler einer solchen Gesellschaft dar, eine der Grundvoraussetzungen für ihren Fortschritt und für die Entfaltung eines jeden einzelnen. Vorbehaltlich der Bestimmung des Art. 10 Abs. 2 gilt dieses Recht nicht nur für die günstig aufgenommenen oder als unschädlich oder unwichtig angesehenen „Informationen" oder „Gedanken", sondern auch für die, welche den Staat oder irgendeinen Bevölkerungsteil verletzen, schockieren oder beunruhigen. So wollen es Pluralismus, Toleranz und Aufgeschlossenheit, ohne die es eine „demokratische Gesellschaft" nicht gibt. Daraus folgt insbesondere, daß jede „Formvorschrift", „Bedingung", „Einschränkung" oder „Strafdrohung" in angemessenem Verhältnis zum verfolgten berechtigten Ziel stehen muß."

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Handyside-Urteil vom 7.12.1976

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Inhaltsverzeichnis

Zum Geleit, S. 9

Inhaltsverzeichnis, S. 11

Vorwort, S. 15

Persönlicher Brief des Seefahrtoberlehrers Dipl.-Ing. Kapt. Harm Menkens an den Redakteur Helmut Badekow vom 9. 2. 1979, S. 39

Anmerkungen zum Brief vom 9. 2. 1979, S. 47

Anlagen zum Brief vom 9. Februar 1979:

1. Dr. Mathilde Ludendorff, „Hitlers Geldgeber werden enthüllt", S. 75

2. Anweisungen 1945 für die Re-education, S. 105

3. Rede von Wolf Dieter Rothe, S. 108

4. Prof. Dr. Friedrich Grimm, „Politische Justiz - Die Krankheit unserer "Zeit", Seite 146-149, S. 109

5. „Das Sieger-Tribunal, Nürnberg 1945/46 - Dreißig Jahre danach", Seite 65-74, S. 115

6. Dr. W. Stäglich, Offener Brief an den Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes in Genf vom 29. März 1978, S. 131

7. Dr. Hans Riegelmann, „Volksverhetzung oder Verleumdung"? (aus „Mensch und Maß", Folge 10 vom 23. 5. 1978, S. 455-460), S. 135

8. Dr. Mathilde Ludendorf, „Vier Zeilen der Bibel retten die Völker", Brief an die Zeitschrift „Der Weg", Buenos Aires (Argentinien), vom 28. 8. 1952, S. 143

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9. Dr. Mathilde Ludendorff, „Der Wahrheitsbeweis", ungekürzter Auszug aus dem Berufungsantrag des Rechtsanwalts Eberhard Engelhardt aus „Spruch und Berufung im Spruchkammerverfahren gegen Frau Dr. Ludendorff", Verlag „Hohe Warte" (Stuttgart 1951), Buchstabe N-O, Seite 231-318, S. 147

N. Vergleich der Moral Adolf Hitlers und Dr. Mathilde Ludendorffs, S. 148

O. Die Erkenntnisse Dr. Mathilde Ludendorffs über die „überstaatlichen Mächte", S. 152

I. Über die Gefahr jüdischer Glaubenslehren für die wirtschaftliche Selbständigkeit, für die Freiheit und für das Leben der nichtjüdischen Völker, S. 153

1. Die Erkenntnisquellen, ihre Gültigkeit und Eigenart, S. 153

2. Geheime Gerichtsbarkeit und Morderlaubnisse, S. 171

3. Rassedünkel, Rasseverachtung und Rassehaß als Schlüssel in den Gesetzen gegen die Nichtjuden, S. 181

4. Das Dogma des Rassedünkels dem eigenen Volk und der Rasseverachtung den Nichtjuden gegenüber, S. 191

5. Die messianischen Verheißungen und die Gebete, S. 199

II. Das Christentum und das messianische Reich, S. 229

III. Die Freimaurerei und das messianische Weltziel, S. 241

IV. Das Wirken der eingeweihten Juden für das messianische Ziel bis zur Jetztzeit, S. 266

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10. „Ecrasez l'Autriche" aus „Salzburger Volksblatt" vom 23. 1. 1970, S. 299

11. (nicht besetzt)

12. „Atomare Verseuchung als Machtprogramm" (aus „Salzburger Nachrichten" vom 28. 10. 1961, Seite 3), S. 300

13. Zielsetzung und Methoden des CFR aus „POLITISCHES LEXIKON VON C.O.D.E.", Nr. 1/3 (Vaduz), S. 305

14. „Baptist Carter: Die Welt verläuft nach Gottes Plan", („Hamburger Morgenpost" Nr. 159 vom 12. 7. 1977, Seite 2) und „Die Bombe, die nach Karte fliegt", S. 309

Anhang

1. Leserbrief vom 26. 1. 1979, S. 310

2. „Keine Vergasung in Dachau", Leserbrief von Dr. M. Broszat in der „ZEIT" vom 19. 8. 1960, Seite 16, S. 313

3. Brief an den Redakteur Badekow vom 2. 2. 1979, S. 314

4. R. Faurisson, „Es gab keine Gaskammern", S. 315

5. „Jüdische Kriegserklärung vom März 1933" (Daily Express vom 24. 3. 1933), S. 333

6. Schreiben des Redakteurs Badekow

vom 5. 1. 1979 (falsches Datum!), S. 334

7. Stader Tageblatt vom 20. 2. 1979: „Lehrer bezeichnet Judenvernichtung m KZs als Lüge", S. 335

8. Menkens' Leserbrief im Stader Tageblatt vom 1. 3. 1979, S. 336

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9. Schreiben des Oldenburgischen Ministers der Kirchen und Schulen vom 27. 2. 1935, S. 337

10. Titelblatt von Menkens' Broschüre „Atomkrieg 1979/80?", S. 338

11. „Atomare Verseuchung als Machtprogramm" aus Salzburger Nachrichten vom 28. 10. 1961, Seite 3, S. 339

12. Schreiben des Bundeskanzleramtes vom 27. 9. 1979, S. 340

13. Schreiben der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag vom 30. 12. 1980, S. 341

14. Brief General Ludendorffs an den Reichspräsidenten vom 13. 3. 1933 (Ludendorffs Volkswarte vom 19. 3. 1933), S. 342

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Vorwort

In der Reihe „Dokumentationen zur Zeitgeschichte" veröffentlicht der Lühe-Verlag Unterlagen zur jüngeren und gegenwärtigen Politik und Rechtsprechung.

Der Verlag beginnt seine Reihe mit der Dokumentierung des persönlichen Briefes des Seefahrtoberlehrers Dipl.-Ing. Kapt. Harm Menkens aus Grünendeich (Unterelbe) vom 9. Februar 1979 an das Stader Tageblatt „z. Hd. Herrn Badekow".

Dieser Brief mit 14 zum Teil überaus umfangreichen Anlagen - die Anlage Nr. 9, der Wahrheitsbeweis Dr. Mathilde Ludendorffs, umfaßt in dieser Buchausgabe schon allein 152 Seiten - war nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Menkens wollte mit diesem Brief lediglich erreichen, daß ein anderer Brief, nämlich sein Leserbrief vom 26.1.1979 (vgl. Anhang 1), in dem er auf die drohende Gefahr eines Atomkrieges in Europa hinweist, veröffentlicht würde.

Dem persönlichen Schreiben des Seefahrtoberlehrers Menkens vom 9.2.1979 ging bereits ein Briefwechsel voraus, in welchem es ebenfalls um die Veröffentlichung des Leserbriefes vom 26.1.1979 ging.

Dieser Leserbrief, dessen Veröffentlichung vom Chefredakteur des Stader Tageblattes Helmut Badekow verweigert wurde, setzt sich insbesondere mit der systematischen Vorbereitung eines 3. Weltkrieges auf europäischem Boden auseinander, wobei auch auf die psychologische Wirkung des weltweit gezeigten Filmes „Holocaust" eingegangen wird. Auf der Seite 3 seines Leserbriefes schreibt Menkens:

»Für die Kriegstreiber sind weltweit mit Hilfe des unsachlichen Hetzfilms, Holocaust' außerordentlich günstige psychologische Voraussetzungen für die End-

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lösung der Deutschenfrage geschaffen worden. Die Volker würden aufgrund der weltweiten Hetze gegen Deutschland richtig aufatmen, wenn das deutsche Volk durch einen begrenzten Atomkrieg völlig ausgerottet wurde."

Insbesondere wegen dieses Absatzes lehnte Badekow die Veröffentlichung des Leserbriefes ab. Er begründete dies mit Bedenken gegen die Formulierung, der Film „Holocaust" sei ein „unsachlicher Hetzfilm".

Es muß an dieser Stelle zunächst eingeschoben werden, daß diese Auseinandersetzung zwischen dem Redakteur Badekow und dem Seefahrtoberlehrer Menkens zu Beginn des Jahres 1979 stattfand, als das Abstreiten der Massenvernichtung von Menschen in Gaskammern noch nicht strafrechtlich in der Bundesrepublik Deutschland geahndet wurde und die freie Forschung auf diesem Gebiet durch den Bundesgesetzgeber noch nicht eingeschränkt worden war.

Bereits in den vorhergegangenen Jahren hatten sich die von alliierter Seite aufgestellten Behauptungen sowie die Aussagen von vereidigten Zeugen, in den Konzentrationslagern Dachau, Bergen-Belsen, Buchenwald, Ravensbrück usw. hätte es Massenvernichtungen von Juden in Gaskammern gegeben, als Propagandalügen und Meineide herausgestellt. Die jahrelang immer wiederholte Behauptung, auf dem Gebiet des Deutschen Reiches seien Juden massenweise in Gaskammern ermordet worden, war wissenschaftlich nicht mehr haltbar. Damals sah sich Dr. M. Broszat vom Institut für Zeitgeschichte in München veranlaßt, dies in einem Leserbrief öffentlich bekanntzumachen (DIE ZEIT Nr. 34 vom 19.8.1960, Seite 16, vgl. Anhang 2).

Seefahrtoberlehrer Menkens empfand es daher als eine gute Nachricht, als in den Jahren 1978/79 immer mehr ausländische Wissenschaftler zu dem Ergebnis gelangten, daß

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auch in den auf polnischem Gebiet gelegenen sogenannten Vernichtungslagern eine Massenvernichtung von Menschen in Gaskammern nicht stattgefunden haben kann und aus wissenschaftlichen Gründen ebenfalls ausgeschlossen werden müsse. Damit war nicht die Massenvernichtung von Menschen als solche, z.B. mit anderen Methoden, sondern ausschließlich die Massenermordung in Gaskammern als wissenschaftlich unhaltbar dargelegt worden.

Aber trotz der wissenschaftlichen Forschungsergebnisse der ausländischen, vor allem englischen, französischen und amerikanischen Universitätsprofessoren, daß es insbesondere auf dem Gebiet des Altreiches keine Vergasungen gegeben hatte, blieb diese Frage weiterhin umstritten.

Dies führte dazu, daß der Abteilungsleiter des Schuldezernats der Bezirksregierung Lüneburg gegenüber Menkens noch im Dezember 1983 in unzutreffender Weise behauptete, auf dem Gebiet des Deutschen Reiches hätten Massenvernichtungen von Juden in Gaskammern stattgefunden. Offensichtlich wegen dieses wissenschaftlich falschen, aber von der Bezirksregierung als wahr unterstellten Tatbestandes sah die Bezirksregierung das Vertrauensverhältnis zu dem Beamten Menkens als so zerrüttet an, daß dieser nach entsprechendem Antrag der Bezirksregierung Lüneburg vom 1. Senat des Niedersächsischen Disziplinarhofs unter dem Vorsitz des Rotariers Dörffler aufgrund des durch eine wissenschaftliche Kontroverse zerstörten Vertrauensverhältnisses am 4.9.1986 wegen „politischer Untreue" aus dem Beamtenverhältnis entfernt wurde.

Tatsache war, daß sich sämtliche zugunsten angeblicher Gaskammern des Altreichs abgegebenen eidesstattlichen Versicherungen als Meineide herausgestellt hatten. Es war nicht auszuschließen, daß die in bezug auf die Existenz angeblicher Gaskammern auf dem polnischen Gebiet abgegebenen eidesstattlichen Erklärungen ebenfalls nicht den Tatsachen entsprechen würden.

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Als Menkens Anfang 1979 seinen Leserbrief schrieb, ergab sich der damalige Stand der Wissenschaft aus dem im Propyläen-Verlag von Axel Springer erschienenen Buch des Universitätsprofessors Hellmut Diwald „Die Geschichte der Deutschen". Dieses zur Buchmesse 1978 vorgelegte Geschichtswerk des Wissenschaftlers Diwald enthält zur Frage der Massendeportationen von Juden in die von Deutschland besetzten Ostgebiete sowie bezüglich der Vernichtungslager die nachfolgend zitierten wesentlichen Ausführungen (Seite 164-165):

„Seit der Anklage, daß die SS im Auftrag Hitlers durch Himmler und das Reichssicherheitshauptamt versucht hat, die europäischen Juden physisch zu vernichten, steht das Problem >Auschwitz< unter dem Schutz einer totalen Abschirmung, zumal >Auschwitz< seit der Kapitulation 1945 auch noch eine Hauptfunktion bei der völligen moralischen Herabwürdigung der Deutschen erfüllte. In Deutschland existiert das Judenproblem vorwiegend als abseitiges Thema periodisch wiederkehrender Bekenntniskongresse.

... Ebenso eindeutig sind die durchorganisierten riesenhaften Deportationen der jüdischen Bevölkerung in die Lager der Ostgebiete. Über diese Tatsachen, vor der Kulisse der abscheulichen Entrechtung der Juden im Dritten Reich, sind nach 1945 zahlreiche Schriften veröffentlicht und Behauptungen aufgestellt worden, die sich nicht beweisen ließen und das Schandbare durch Zynismus erweiterten: Man beutete eins der grauenhaftesten Geschehnisse der Moderne durch bewußte Irreführungen, Täuschungen, Übertreibungen für den Zweck der totalen Disqualifikation eines Volkes aus.

So nannten die alliierten Sieger Vernichtungslager, von denen es in Deutschland kein einziges gegeben hat. Oder es wurden jahrelang im KZ Dachau den Besuchern Gaskammern gezeigt, in denen die SS angeblich bis zu fünfundzwanzigtausend Juden täglich umgebracht haben soll, obschon es sich bei diesen Räumen um Attrappen handelte, zu deren Bau das amerikanische Militär nach der Kapitulation inhaftierte SS-Angehörige gezwungen hatte. Ähnlich verhielt es sich mit dem berüchtigten KZ

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Bergen-Belsen, in dem fünfzigtausend Häftlinge ermordet worden seien. In Wirklichkeit starben in der Zeit, in der das Lager existierte, von 1943 bis 1945, rund siebentausend Insassen, und zwar vorwiegend in den letzten Monaten des Krieges aufgrund von Seuchen und Unterernährung, da im Zuge des Bombenkrieges die medikamentöse Versorgung und Verpflegung zusammengebrochen war. Der britische Kommandant, der nach der Kapitulation das Lager übernahm, stellte fest, daß in Bergen-Belsen Verbrechen großen Ausmaßes nicht vorgekommen waren.

Die Judendeportationen wurden zunächst ein Teil des allgemeinen Programms der Zwangsarbeit im Dienst der Rüstungsindustrie. Seit Beginn der Rußland-Offensive steigerten sich die Anstrengungen der deutschen Kriegswirtschaft von Monat zu Monat, und Mitte 1942 war ein Höhepunkt erreicht. Jeder, der einigermaßen arbeitsfähig war, wurde zwangsverpflichtet, auch die jüdische Bevölkerung. Für sie galten entsprechend ihrem Sonderstatus besonders unmenschliche Regelungen. Das riesige Planungsprogramm über Deportation aus allen besetzten Gebieten auf dem Schienenweg, für dessen Benutzung die militärischen und kriegswichtigen Aufgaben Vorrang hatten, wurde mit dem Einsatz in östlichen Rüstungsfabriken und Arbeitslagern begründet und gerechtfertigt, auch gegenüber den Transportdienststellen des Heeres. Auschwitz selbst, eine alte Industriestadt auf der oberschlesischen Platte, wurde zu einem Zentrum der Rüstungsproduktion entwickelt. Die chemische Industrie überflügelte rasch die früheren Zinkwalzwerke und Dampfmühlen; eine Hauptrolle spielten die Kohlehydrierung und die Kunstkautschuk-Produktion. Seit dem 16. Februar 1942 wurden sämtliche Konzentrationslager in die Kriegswirtschaft und Rüstungsindustrie eingegliedert und aus diesem Grund organisatorisch dem Hauptamt der SS-Wirftschaftsverwaltung und seinem Leiter, Obergruppenführer Otto Pohl, unterstellt. Die Außenstellen der angegliederten Arbeitslager von Auschwitz wuchsen ihrer rüstungstechnischen Bedeutung wegen binnen kurzer Zeit auf neununddreißig an. Nach den Interessen der Kriegswirtschaft wurden die einzelnen Lager eingestuft. Birkenau, das zum Komplex von Auschwitz gehörte, diente als Lager für diejenigen Häftlinge, die als nicht arbeitsfähig erklärt worden waren.

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Deshalb erreichte hier die Sterblichkeitsquote die höchsten Ziffern. Am 26. Juli 1942 brach in Birkenau eine verheerende Typhusepidemie aus. Innerhalb von knapp drei Monaten starben bis an die zwanzigtausend Menschen. Das war der Grund, warum sich in Birkenau ungewöhnlich große Einrichtungen für die Verbrennung der Toten befanden. Die Berichte von diesem Massensterben veranlaßten Himmler am 28. Dezember 1942 zu dem Befehl, »die Zahl der Todesfälle in den Konzentrationslagern um jeden Preis herabzusetzen«.

Während des Krieges war unter dem Ausdruck >Gesamtlösung< oder >Endlösung< zunächst zu verstehen: Da eine Auswanderung nicht mehr möglich war, sollten alle Juden in den Osten evakuiert, aus Zentraleuropa herausgelöst, von der deutschen Bevölkerung abgesondert und in neuen Gettos zusammengefaßt werden. Diesen Plan umriß der Chef des Reichssicherheitshauptamtes Reinhard Heydrich am 24. Juni 1940. Was sich in den folgenden Jahren tatsächlich abgespielt hat, ist trotz aller Literatur in zentralen Fragen noch immer ungeklärt. >Auschwitz< ist das deutsche Stigma dieses Jahrhunderts. Es ist ein Symbol des Entsetzens, doch es ist auch symbolisch für die sowohl tatsächlich nachzuweisende als auch gegen besseres Wissen absichtlich hineingedeutete Gleichsetzung vom Dritten Reich und Deutschland. Dies freilich gehört zu dem Prozeß einer allgemeinen intellektuell-sittlichen Verwirrung als Ergebnis radikaler Standortbezogenheiten und ideologischer Festlegungen, der in Deutschland bereits in den beginnenden dreißiger Jahren eingesetzt hat."

Dieser Forschungsstand wurde von Professor Diwald als -wie er glaubte - freier und unabhängiger Wissenschaftler dokumentiert*. Zusammen mit den Forschungsergebnissen ausländischer Universitätsprofessoren stellten diese Darlegungen Prof. Diwalds für Menkens Anfang Februar 1979 den damaligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Problemen der Massendeportationen und der Massenvernichtung in sogenannten Gaskammern dar.

Mit Schreiben vom 5. Januar 1979 (vgl. Anhang 6) lehnte der Chefredakteur Badekow es erneut ab, Menkens'

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Leserbrief vom 26. Januar zu veröffentlichen. Er begründete dies damit, daß Menkens Tatsachenbehauptungen aufstelle, die nicht belegt würden, und Zusammenhänge herstelle, die für ihn und sicher auch für seine Leser nicht nachvollziehbar seien. Als Beispiel verwies er auf die Passage "Endlösung der Deutschen-Frage". Auch die Faurisson-Schrift "Es gab keine Gaskammern" (vgl. Anhang 4) könne seine Entscheidung über den Leserbrief von Menkens nicht beeinflussen.

Diese Unterstellungen Badekows in seinem Schreiben vom 5.1.1979 wollte Menkens nicht auf sich sitzen lassen. Insbesondere kam es ihm aber darauf an, daß sein Leserbrief wegen des Hinweises auf die drohende Atomkriegsgefahr doch noch vom Stader Tageblatt veröffentlicht würde. Menkens stellte daher innerhalb von drei Tagen einen verhältnismäßig langen und an Anlagen außerordentlich umfangreichen Brief zusammen, der im Rahmen dieses Buches erstmals dokumentiert wird. Dieser Brief sollte mit den vielen Anlagen, insbesondere dem Wahrheitsbeweis Mathilde Ludendorffs, den Redakteur Badekow und den Verleger Harald Gillen davon überzeugen, daß es wichtig sei, Menkens' Leserbrief vom 26.1.1979 zu veröffentlichen.

Der so entstandene Brief vom 9.2.1979 war sehr eilig geschrieben, da Menkens bereits in den nächsten Wochen und Monaten mit einer Eskalation zum Atomkrieg rech-

* Anmerkung: Anfang März 1979, also einen Monat nachdem Menkens seinen Brief vom 9.2.1979 abgefaßt hatte, gab der Springer-Konzern eine zweite, revidierte Auflage des Buches von Prof. Hellmut Diwald „Die Geschichte der Deutschen" heraus, in der der zuvor zitierte Text gestrichen und durch einen völlig anderen, der zum Teil gegenüber den Forschungsergebnissen Prof. Diwalds in der ersten Auflage genau das Gegenteil aussagte, ersetzt worden war. Trotz der vom Springer-Konzern vorgenommenen inhaltlichen Änderungen in der zweiten Auflage, ist die ISBN-Nummer 3549058012 nicht verändert worden. Es liegt insoweit ein Verstoß gegen die Ziffern 4.4 und 5.2.3 der ISBN-Vorschriften von 1978 sowie eine Täuschung des Lesers vor.

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nete. Hätte Menkens gewußt, daß jede Zeile und jedes Wort dieses Briefes später auf die Goldwaage gelegt werden würde, hätte er diesen Brief sicherlich sorgfältiger formuliert. Aber Menkens wollte ja den Atomkrieg verhindern, so daß eine übertrieben sorgfältige Formulierung in Anbetracht des Notstandes, in dem sich Menkens befand, aber auch in Hinsicht darauf, daß dieser Brief ja nicht veröffentlicht werden sollte, zu diesem Zeitpunkt und unter dem gegebenen Zeitdruck von untergeordneter Bedeutung war.

Anstatt nun, wie von Menkens gewünscht, den Leserbrief vom 26.1.1979 zu veröffentlichen, schrieb der Redakteur Badekow einen hetzerischen und aufreißerischen Artikel über den persönlichen Brief von Menkens, indem er Teile dieses Briefes - ohne die Anlagen zu berücksichtigen - aus dem Zusammenhang riß und die einzelnen Passagen dabei auch noch inhaltlich veränderte, um Menkens so in der Öffentlichkeit in eine rechtsradikale und rassistische Ecke zu stellen, in die er schon aufgrund der elterlichen Erziehung und den Erfahrungen seiner Familie während des Nationalsozialismus überhaupt nicht hineingehörte.

Der Bezirksregierung Lüneburg kam der Brief vom 9.2.1979 gerade recht, denn sie sammelte bereits seit 1974 in geheimen Nebenakten Unterlagen über Menkens, um ihn wegen seiner Aktivitäten im Umweltschutz aus dem Beamtenverhältnis zu entfernen. Nachdem nun der hetzerische Artikel im Stader Tageblatt vom 20.2.1979 (vgl. Anhang 7) erschienen war, erbat sich ein Vertreter der Bezirksregierung Lüneburg beim Redakteur Badekow eine Kopie dieses persönlichen Briefes. Nachdem die Bezirksregierung auf diese Weise in den Besitz des nicht zur Veröffentlichung bestimmten Briefes vom 9.2.1979 gelangt war, wurde Menkens mit der Behauptung vom Dienst suspendiert, er habe seine Beamtenpflicht verletzt, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung einzutreten.

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Zu den Zeitungsausschnitten auf Seite 23-26: Die

Bezirksregierung Lüneburg (vorm. Stade) sammelte in geheimen Nebenakten bereits seit 1974 Unterlagen, um den Seefahrtoberlehrer Menkens aus dem Schuldienst zu entfernen.

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Menkens stand damals mit seinen Sorgen über die systematische Vorbereitung eines atomaren Dritten Weltkrieges auf europäischem Boden nicht allein. Zur gleichen Zeit, als Menkens seinen Leserbrief vom 26. l. 1979 über die Atomkriegsgefahr auf europäischem Boden schrieb und seine Warnung formulierte,

„für die Kriegstreiber sind weltweit mit Hilfe des unsachlichen Hetzfilms, HOLOCAUST' außerordentlich günstige psychologische Voraussetzungen für die Endlösung der Deutschenfrage geschaffen worden",

veröffentlichte die Wochenzeitung „Neue Solidarität" vom 25.1.1979 einen wichtigen Aufsatz der Vorsitzenden der Europäischen Arbeiterpartei (EAP) und Ehefrau des amerikanischen Präsidentschaftsbewerbers LaRouche, Helga Zepp-LaRouche, unter der Überschrift „Der zionistische Holocaust heute". Es heißt dort:

„New York, 22. Januar - Die zionistisch-britischen Kreise, die den Film „Holocaust" produziert und propagiert haben und deren Repräsentanten in der Bundesrepublik jetzt eine vollständig künstliche und kontrollierte Scheindebatte darum in Gang gesetzt haben, sind heute dabei, die Welt in einen Holocaust zu stürzen, neben dem die Verbrechen der Nazis wie eine Wohltätigkeitsveranstaltung erscheinen. Die zionistisch-britische Politik riskiert bewußt, die Welt in einen nuklearen Holocaust zu stürzen, und genau deshalb gibt es nicht den geringsten qualitativen Unterschied zwischen der Moral der Zionisten und der schlimmsten Nazis.

Lyndon LaRouche hat in dem Ende Dezember 1978 veröffentlichten Artikel „British Covert Operations against Schmidt and Giscard", die Regierungen der Bundesrepublik und Frankreichs informiert, daß die US-Labor Party verläßliche Informationen über eine baldige von London kontrollierte Destabilisierungskampagne gegen diese beiden Regierungen besitzt. LaRouche wies darauf hin, daß diese Operationen wegen des außergewöhnlichen Ansehens und der überragenden Führungsqualitäten von Bundeskanzler Schmidt und Präsident Giscard nicht die beiden Staatsmänner direkt zum Ziel nehmen,

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sondern durch psychologische Kriegsführung ihre Umgebung zu verunsichern suchen würden. Und nur unter diesem Vorzeichen kann der gegenwärtige Holocaust-Schwindel gesehen werden. Denn gerade zu einem Zeitpunkt, da die Bundesbevölkerung unter der Führung von Helmut Schmidt sich positiv mit dem Staat Bundesrepublik zu identifizieren beginnt, in dem Augenblick, da die Bevölkerung sich klarzumachen beginnt, daß mit dem Europäischen Währungssystem der Export deutscher Technologie die Entwicklungsländer entwickeln und damit den Weltfrieden erhalten kann, da schreiten die Zionisten, die Nazis von heute, zur Tat. Und die Schreibtischtäter in den Medien, und solche, die nichts, aber auch gar nichts für die Entwicklung der Bundesrepublik getan haben, stimmen ein: „Wir müssen uns endlich mit dem Faschismus konfrontieren."

Wie LaRouche in seinem Artikel erklärte, hat allein die Veröffentlichung über eine bevorstehende Destabilisierung einen gewissen immunisierenden Effekt; vor allem aber gibt sie den betroffenen Regierungen die Mittel für eine entsprechende Gegenoperation an die Hand. Alles, was Regierungsstellen jetzt zu tun brauchen, ist, den Weg und die Netzwerke zu verfolgen, die die Sendung des Films „Holocaust" initiierten und die scheinheilige Pressedebatte über ein angebliches „Für und Wider" in Gang gesetzt haben - und sie werden direkt auf ein Nest zionistischer, das heißt ausländischer Agenten in der Bundesrepublik stoßen.

Während in den USA niemand auch nur die geringsten Illusionen über die Macht der Zionistischen Lobby über vor allem die gegenwärtige Administration hegt, ist der Einfluß einer viel verdeckter operierenden Zionistischen Lobby in der Bundesrepublik bisher nur wenigen eingeweihten politischen Persönlichkeiten bekannt, nicht aber der breiten Bevölkerung. Und deshalb müssen wir den scheinheiligen Holocaust-Schwindel zum Anlaß nehmen, um diese ausländischen Agenten auffliegen zu lassen. Und es ist für eine wirkliche „Vergangenheitsbewältigung" der deutschen Bevölkerung noch wichtiger, zu verstehen, daß ein ganz gewaltiger Unterschied zwischen jenen Juden besteht, die das Opfer der Nazis geworden sind, und den Zionisten, die nicht nur mit den

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Nazis zusammengearbeitet haben, um die nicht-zionistischen Juden ans Messer zu liefern, „damit die jüdische Rasse bereinigt" wurde, sondern daß dieselben Zionisten, die den Deutschen heuchlerisch den Holocaust vorwerfen, heute die Holocaust-Mythologie benutzen, um die gesamte israelische Bevölkerung in einen Krieg zu treiben, der ihre vollständige Vernichtung bedeuten müßte.

Um nur einen Aspekt der vielfältig dokumentierten Zusammenarbeit der Zionisten und Nazis, die dringend im Geschichtsunterricht in unseren Schulen gelehrt werden müßte, herauszugreifen: 1961 veröffentlichte der jüdische Autor Ben Hecht in den USA ein Buch mit dem Titel „Perfidie". Hecht begründete die Veröffentlichung in der Einleitung damit, daß er große Angst habe, daß dieselbe Mentalität, die einst den Holocaust verursacht habe, heute die Zionisten beherrsche und die Welt in einen thermonuklearen Holocaust stürzen würde. Hecht berichtet unter anderem, wie 1944 der damalige Leiter für die Immigration ungarischer Juden, Dr. Rudolf Kastner, auf Geheiß von Ben Gurion mit Eichmann und Himmler über die Ausreise von 499 „Elite-Juden", zu denen auch die Frau Tibor Rosenbaums gehörte, verhandelte und gleichzeitig rund eine Million ungarischer Juden, die in den Augen der Zionisten minderwertig waren, über die Absichten der Nazis täuschte und mit falschen Versprechungen in die Deportationszüge lockte. ..."

Und August Haußleiter schrieb in der Wochenzeitung „Die Unabhängigen" Nr. 8 vom 24. Februar 1979, also einen Monat später als Menkens seinen Leserbrief verfaßt hatte, unter der Überschrift „An der Schwelle zum Weltkrieg" folgendes:

„... So begann der Marsch in den Ersten Weltkrieg spätestens in dem Augenblick, in dem nach Bismarcks Rücktritt als Reichskanzler Rußland den „Rückversicherungsvertrag" mit dem Deutschen Reiche nicht mehr verlängerte. Der Abschluß der „Entente cordiale" zwischen Frankreich und Großbritannien, der deutsche „Panthersprung" nach Agadir, der Abschluß des „Dreibundes" zwischen dem Deutschen Reich, Italien und Österreich-Ungarn: das alles waren Stationen einer Ent-

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wicklung, die dann im August 1914 den großen Krieg auf schicksalhafte Weise unvermeidlich machte.

Ganz ähnlich entfaltete sich der Zweite Weltkrieg aus einer Summe von Vorbedingungen: Er steckte schon insgeheim im Versailler Vertrag von 1919. Die Weltwirtschaftskrise von 1931 ermöglichte in Deutschland den Aufstieg einer radikalen Bewegung, die außenpolitisch die gewaltsame „Revision von Versailles" auf ihre Fahnen geschrieben hatte. Hitlers Einmarsch in die Tschechoslowakei war ebenso ein Vorspiel des späteren Konflikts wie der englisch-polnische Bündnisvertrag vom Frühjahr 1939. In solchen Vorkriegszeiten wirken die Verantwortlichen, während sie in Aktion sind, als stünden sie unter einem dunklen, schicksalhaften Zwange. Erst nach der Katastrophe werden die eigentlichen tieferen Zusammenhänge sichtbar.

Heute bewegt sich die Staatengesellschaft der Erde wie unter einem dunklen Sog auf den Dritten Weltkrieg zu: Wir leben schon lange nicht mehr in der Nachkriegszeit, wir leben schon wieder in einer unheimlichen, schrecklichen und beunruhigenden Vorkriegswelt.

Da die Kriegsgefahr weiterhin zunahm, sah sich Menkens aufgrund seiner umfangreichen Hintergrundkenntnisse verpflichtet, sämtlichen Mitgliedern der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland sowie sämtlichen Bundestagsabgeordneten eine 32 Seiten umfassende Denkschrift unter dem Titel „Atomkrieg im Mai?" zukommen zu lassen, um die politisch Verantwortlichen vor dem unmittelbar bevorstehenden Ausbruch eines atomaren Dritten Weltkrieges zu warnen. Diese wichtige Schrift ist von Menkens anschließend noch unter dem Titel „Atomkrieg 1979/80?" sämtlichen ausländischen Botschaften sowie Konsulaten in Hamburg und Bremen zugestellt worden. Von Kennern der Materie ist diese Denkschrift in ihrer Bedeutung mit dem Buch von General Erich Ludendorff, „Weltkrieg droht auf deutschem Boden", verglichen worden, mit dem es Ludendorff Anfang der dreißiger Jahre gelang, den Ausbruch des für 1932 geplanten Zweiten Weltkrieges zunächst zu verhindern.

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Sowohl zwischenzeitlich als auch nach der Wahl des neuen Bundestages hat Menkens nochmals - etwa ein Drittel der Abgeordneten zog erstmals in den Bundestag ein - den Verantwortlichen in Bonn seine Unterlagen zur Verhinderung des Dritten Weltkrieges übersandt, die dort „aufmerksam gelesen worden" sind (siehe beispielsweise Schreiben des Bundeskanzleramtes und der Fraktion der SPD vom 27.7.1979 und 30.12.1980, Anhang 12 und 13).

Die Besorgnisse von Menkens wurden weiterhin von Wolf Schenke, einem sehr gut informierten politischen Redakteur und Herausgeber der unabhängigen Monatsschrift „Neue Politik", geteilt. In einem Brief an seine Leser im Mai 1979 warnt Schenke wie folgt:

„Liebe Abonnentin, lieber Abonnent,

„es riecht nach Krieg", sagte vor einigen Wochen in Bonn ein alter Bekannter, der, wie auch ich, den letzten Krieg spätestens ab 1937 mit unheimlicher Gewißheit auf uns zukommen sah. Ähnlich ist es heute wieder, und ich sehe ganz genau die Umstände und den Ablauf eingeleiteter Entwicklungen, die dazu führen. Von einem anderen, ebenfalls sehr erfahrenen gleichaltrigen Beobachter unterscheide ich mich nur in bezug auf den Zeitpunkt, an dem es so weit sein wird. Er meint, wir hätten noch eine Gnadenfrist bis 1982, ich halte dieses und das nächste Jahr für die gefährlichsten. Die nächsten 12 bis 18 Monate sind die Zeit, die uns für den Versuch bleibt, das unvorstellbare Unheil wenigstens von unserem Volke und von Mitteleuropa noch abzuwenden.

Denn der Krieg muß nicht quasi mit Naturgesetzlichkeit auch uns verschlingen. Er wird nicht hier, an der durch Mitteleuropa gezogenen Grenze, ausbrechen. Nicht wie bei den beiden vorangegangenen Weltkriegen steht von vornherein Deutschland im Mittelpunkt. Aber in einem zweiten Stadium werden auch wir hineingezogen werden, es sei denn, die Außenpolitik der BRD wird in den nächsten 18 Monaten von Grund auf geändert. Gelingt

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das, so glaube ich fest daran, daß wir diesmal davonkommen, gelingt es nicht, sind wir bald verloren.

Wer längere Zeit die NP gelesen hat, weiß, daß ich in einem Vierteljahrhundert mit meiner Beurteilung der in der Welt wirkenden politischen Kräfte und Tendenzen stets - in vielen Fällen muß man sagen: leider - richtig gelegen habe und meine Voraussagen oder Warnungen nach fünf, zehn oder noch mehr Jahren durch die dann allen sichtbaren Ereignisse bestätigt worden sind. So werden wenigstens Sie vielleicht, im Gegensatz zu der weitaus großen Mehrheit der Politiker und der Bevölkerung heute, meine Befürchtungen ernst nehmen."

Im Laufe der nachfolgenden Monate konnte die Denkschrift über die Atomkriegsgefahr von Menkens mit Hilfe von Spenden an die Landtagsabgeordneten sämtlicher Bundesländer - der Niedersächsische Kultusminister hatte sie ebenfalls erhalten - sowie an die Regierungs- und Parlamentsmitglieder von Schweden und Österreich versandt werden. In Schweden bewirkte diese Denkschrift, daß eine Delegation in Moskau einen Besuch abstattete. In Österreich traf sich der jüdische, aber antizionistische Bundeskanzler Kreisky mit dem Vorsitzenden der Sozialistischen Internationalen Willy Brandt und dem Palästinenser-Chef Arafat.

Wie bereits Wolf Schenke in seinem Brief vom Mai 1979 an seine Abonnenten vermutete, wird der Dritte Weltkrieg nicht „an der durch Mitteleuropa gezogenen Grenze ausbrechen". Der Krieg könnte z.B. in Ostasien oder im Nahen Osten ausbrechen, „aber in einem zweiten Stadium werden auch wir hineingezogen werden". Neben Ostasien war im Jahre 1979 ein möglicher Auslösungsherd - ebenso wie im Jahre 1987 - der Persische Golf. Damals wurde die Weltbevölkerung in den Medien bereits systematisch darauf vorbereitet, daß die Ölversorgung aus dem Persischen Golf durch die Versenkung von Tankern in der Straße von Hormus aufgrund von Terrorakten der Palästinenser gefährdet sei. Dieser Mechanismus für die mögliche Auslösung eines atomaren begrenzten Krieges auf europäischem

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Boden wurde jedoch dank der Dreierkonferenz von Kreisky, Brandt und Arafat dadurch zunichte gemacht, daß der österreichische Bundeskanzler Kreisky nach dieser Konferenz bekanntgab, daß die PLO außerhalb Palästinas keine Terrorakte verüben würde. Dadurch konnten die Kriegstreiber ihre für den Persischen Golf geplanten Terrorakte nicht mehr den Palästinensern anlasten.

Somit war den die Kriegspsychose antreibenden Hintergrundmächten zunächst einmal der Wind aus den Segeln genommen. Es dürfte nicht ausgeschlossen sein, daß Kreisky aufgrund dieses Dreiertreffens und der anschließend hierüber von ihm in der Öffentlichkeit abgegebenen Verlautbarungen den Ausbruch des Dritten Weltkrieges vorerst zu diesem Zeitpunkt verhindern konnte, denn die atomare Kriegsgefahr für Europa, vor der Menkens bereits frühzeitig warnen wollte, ergibt sich auch aus folgenden Meldungen des Jahres 1980:

Am 14.2.1980 brachte der kommunistische „Volkswille" (Kärnten) folgende Mitteilung:

„Admiral Sanguinetti, der ehemalige Generalstabschef der französischen Marine, beschuldigt die Amerikaner, einen Krieg in Europa zu planen und nicht einmal die Schamhaftigkeit zu haben, das zu leugnen!" - In der portugiesischen Zeitung „Diario de Lisboa" stellt Sanguinetti fest, daß die „hohen Verantwortlichen" in den USA einen solchen Konflikt in drei Jahren voraussehen (1983!). Das Ziel der USA ist es, die Europäer zu opfern und zu verhindern, daß die Kampfhandlungen ihr eigenes Territorium treffen!".

Am 28.2.1980 berichtete der Österreichische Rundfunk sinngemäß:

Die bekannte schwedische Politikerin Frau Myrdal wies auf die ungeheure Kriegsgefahr hin, die Europa bedrohe. Insbesondere drohe den beiden deutschen Staaten die völlige Vernichtung! Sie forderte zur Zusammenarbeit mit den Neutralen auf.

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Etwa ein Jahr nachdem Menkens seinen so wichtigen Leserbrief im Stader Tageblatt abdrucken lassen wollte, wurde am 8. Januar 1980 im Zusammenhang mit dem Einsatz der UdSSR in Afghanistan vom ORF folgende beachtenswerte Äußerung von Kissinger gemeldet:

„Die gegenwärtige Weltlage gleicht der Lage vor dem 2. Weltkrieg!".

Und hieraus ergibt sich nun die folgende Paradoxie: Der Generation der 30er Jahre macht man heute den Vorwurf, daß sie nicht Hitler und den Zweiten Weltkrieg verhindert habe. - Aber den Seefahrtoberlehrer Menkens entfernt man aus dem Beamtenverhältnis, weil er heute den Dritten Weltkrieg verhindern will!

Aber die seit 1979 für Europa bestehende permanente Kriegsgefahr dürfte noch immer nicht beseitigt sein, wie aus folgenden Pressemitteilungen zu schließen ist:

So machte z.B. Reagans Hausarzt, der berühmte Herzspezialist Dr. Lown, wie die Wochenzeitung „Die Unabhängigen" vom 17.12.1983 berichtete, während eines Ärztekongresses in Amsterdam im Kollegenkreis die folgenden „Mitteilungen über die innere Meinung des Reagan-Kreises":

„Er könne die Deutschen ganz und gar nicht verstehen. In den USA sei sowas nicht vorstellbar. Es sei doch völlig sicher, daß es in den nächsten zwei Jahren in Europa Krieg gebe. Das sei ausgemachte Sache in Reagans Umgebung. Und klar sei doch auch, daß die meisten Deutschen diesen Krieg nicht überleben werden. Über die Blödheit der Deutschen werden im Kreise um Reagan Witze gerissen. Vor 50 Jahren hatten die deutschen Juden sich ähnlich unverständlich verhalten. Die Nazis hatten ihnen die Vernichtung offen angedroht, aber die deutschen Juden hatten dies einfach geleugnet oder doch eine Realisierung völlig ausgeschlossen."

In derselben Ausgabe der „Unabhängigen" war weiter-

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hin ein Bericht zu dem Thema „Harmagedon - Wie Reagan es versteht" abgedruckt, in dem die große Gefahr, in der sich Europa entsprechend den Mitteilungen von Reagans Hausarzt Dr. Lown befindet, durch die alttestamentarischen Glaubensvorstellungen des amerikanischen Präsidenten direkt bestätigt werden:

„US-Präsident Reagan hat die Sowjetunion als das „Zentrum des Bösen" bezeichnet. Das ist kein zufälliger Zungenschlag; der US-Präsident meint, was er sagt. Er sieht den machtpolitischen Endkampf der USA gegen die Sowjetunion als den von Gott verordneten letzten Kampf zwischen dem „Bösen", das nach Reagans Meinung durch die Sowjetunion verkörpert wird, und dem „Guten" an ...

Hier noch einmal die Quelle für Reagans Aussage:

Thomas Dine, der Geschäftsführer eines „Komitees für gute Beziehungen zwischen den USA und Israel", teilte nach einem Gespräch mit Reagan am 18.10.83 mit, der Präsident habe zu ihm gesagt:

Wie Sie wissen, gehe ich immer wieder auf Eure alten Propheten im Alten Testament und auf die Anzeichen zurück, die Harmagedon ankündigen. Ich ertappe mich dabei, daß ich mich frage, ob wir die Generation sind, die erlebt, wie das auf uns zukommt. Ich weiß nicht, ob Sie in letzter Zeit eine dieser Prophezeiungen wahrgenommen haben. Aber glauben Sie mir, sie beschreiben ganz gewiß die Zeit, die wir jetzt erleben."

Nach der Offenbarung Johannis ist „Harmagedon", das Jüngste Gericht oder die Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse, (ap)

Laut Brockhaus bezeichnet Harmagedon, auch „Arma-geddon" geschrieben, den „mythischen Ort", an dem die bösen Geister die „Könige der gesamten Erde" für einen großen Krieg versammeln. Reagan weiß also genau, wovon er spricht."

Wahrscheinlich wußte auch Rabbi Yaakov Spivak genau, wovon er sprach, als er in „The Jewish Press", Seite 67, vom 3.4.1981 in einem offenen Brief Deutschlands 24000 Juden aufforderte, Deutschland so schnell wie irgend möglich zu verlassen:

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„... Juden in Deutschland, ich habe Angst um Eure Sicherheit. Es ist Zeit für Euch, das Land zu verlassen. Sofort. Wie immer Ihr könnt. Nehmt Flugzeuge, Züge, Autos, Schiffe, Fahrräder, wenn Ihr müßt - aber geht heraus. Niemand kann Euch garantieren, daß irgendein anderes Land im Exil sicherer ist, Deutschland hat aber bereits bewiesen, was es tun kann. Das sollte genügen, Euch zu überzeugen, daß Ihr nichts zu verlieren habt.

Mit ahavat Yisrael

Rabbi Yaakov Spivak "

Vier Wochen später erklärte der US-Admiral Roque laut „Frankfurter Rundschau vom 29. 4. 1981:

„Die Amerikaner gehen davon aus, daß der 3. Weltkrieg ebenso wie der 1. und der 2. in Europa ausgefochten wird."

Und der frühere US-Außenminister und noch immer höchst einflußreiche Politiker Henry Kissinger erklärte:

„Ihr Europäer müßt schon verstehen, daß, wenn es in Europa zu einem Konflikt kommt, wir Amerikaner keineswegs beabsichtigen, mit Euch zu sterben."

Da der persönliche Brief des Seefahrtoberlehrers Menkens inzwischen wiederholt gegen seinen Willen veröffentlicht wurde, wobei man ihn immer wieder - da dem Leser die Anlagen und wesentliche Teile des Briefes vorenthalten wurden - des Rassismus und Antisemitismus beschuldigte, gibt der Lühe-Verlag erstmals den Brief vom 9.2.1979 aus Anlaß von Menkens' Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vollständig mit Anlagen heraus.

Um den noch immer drohenden atomaren Holocaust verhindern zu können, benötigt man Wissen über die verschiedenen Hintergrundmächte*, und gerade dieses Hintergrundwissen ist das wesentliche Anliegen von Menkens' Brief, das sich jedoch nicht aus dem Brief selbst, sondern aus den Anlagen ergibt.

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Das Schwergewicht der Anlagen liegt dabei auf dem Wahrheitsbeweis von Dr. Mathilde Ludendorff (vgl. Anlage Nr. 9). Der Dritte Weltkrieg ist nur zu verhindern, wenn die tatsächlichen Verursacher des Ersten und Zweiten Weltkrieges von den Politikern und Verantwortlichen der Völker richtig erkannt und eingeschätzt werden können.

Dabei stehen die Massenvernichtung der Juden in sogenannten Gaskammern - also das Stigma Auschwitz - und die Behauptung von der Alleinschuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg zusammen mit der psychologischen Aufhetzung der Weltbevölkerung zum Dritten Weltkrieg in ebenso inniger Verbindung, wie zwischen dem Freimaurermord an dem österreichischen Thronfolger in Sarajewo, dem Versailler Vertrag, der Finanzierung Hitlers und der Auslösung des Zweiten Weltkrieges ein untrennbares Band geknüpft ist.

Zur Zeit - Sommer 1987 - wird erneut von Hintergrundmächten versucht, die Bundesrepublik Deutschland in die kriegerischen Auseinandersetzungen des Persischen Golfs hineinzulocken, die möglicherweise das nukleare Pulverfaß Europa zum Platzen bringen könnten.

Der Lühe-Verlag hofft, mit der Herausgabe dieses Buches mithelfen zu können, der in immer bedrohlichere Nähe rückenden Gefahr eines 3. Weltkrieges auf europäischem Boden entgegenzuwirken. Dabei kommt der Anlage Nr. 9 eine Schlüsselbedeutung zu. Darüber hinaus läßt dieser „Wahrheitsbeweis" von M. Ludendorff erken-

* Anmerkung zu „Hintergrundmächten": Ergänzend zum „Wahrheitsbeweis" von M. Ludendorff (vgl. Anlage Nr. 9, Kapitel O, Abschn.III, Seite 241 ff.) ist zu beachten, daß die Tätigkeit der Freimaurerei in den vergangenen Jahrzehnten abgenommen hat. Statt dessen haben der Einfluß des Rotary-Clubs, Lions International und anderer vergleichbarer Geheimdienste stark zugenommen, die im wesentlichen dieselben Ziele anstreben, für die sich die Freimaurerei einsetzt.

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nen, daß die „kleinen" Juden ebenso von den Hintergrundmächten für das Ziel der zionistischen Weltherrschaft mißbraucht werden wie alle anderen Völker auch. Mit der Verbreitung dieses Buches kann daher nicht nur der Ausbruch des Dritten Weltkrieges verhindert, sondern unter der Bedingung, daß die Grenzen des Esau-Segens (1. Buch Moses 27, Vers 39 u. 40) nicht überschritten werden, auch eine geistige Befreiung der von ihren religiösen Führern unterdrückten orthodoxen Juden möglich werden.

Armin Hinrichs

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Persönlicher Brief des Seefahrtoberlehrers
Dipl.-Ing. Kapt. Harm Menkens
an den Redakteur Helmut Badekow
vom 9. Februar 1979

S. l

Sehr geehrter Herr Badekow!

Ihr Schreiben vom 5. Januar 19791, in dem Sie die Veröffentlichung meines Leserbriefes vom 26. Jan. d. J.2 ablehnen, kann von mir nicht unwidersprochen hingenommen werden.

Sie werfen mir vor, Tatsachenbehauptungen aufzustellen, die nicht belegt werden. Um welche Ausführungen es sich dabei in meinem Leserbrief handeln soll, sagen Sie jedoch nicht.

Weiterhin bemängeln Sie, daß mein Leserbrief Zusammenhänge herstelle, die weder für Sie noch für Ihre Leser nachvollziehbar seien. Dabei verweisen Sie auf die von mir gewählte Formulierung „Endlösung der Deutschen-Frage".

Ich werde Ihnen m diesem Brief, der leider relativ lang werden wird, anhand der verschiedenen Anlagen nachweisen, daß Ihre Bedenken unbegründet sind.

Zunächst möchte ich aber noch darauf hinweisen, daß ich aus einer Familie stamme, deren Großeltern und Eltern seinerzeit als Anhänger der Philosophie M. Ludendorffs (diese Philosophie baut auf den Erkenntnissen von Kant und Schopenhauer auf) aktiv Widerstand gegen Adolf Hitler und die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) geleistet haben. Auch mein Großvater mütter

S. 2

-licherseits ist in einem Konzentrationslager gewesen3,

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obwohl er sich als bester Deutscher fühlte und auch nur das Beste für Deutschland wollte. Hieraus glaube ich das Recht, aber auch die Verpflichtung ableiten zu können, Ihnen diesen recht unüblichen und dazu noch verhältnismäßig langen Brief zu schreiben.

Vorweg sei darauf hingewiesen, daß wir leider den letzten Krieg verloren haben, und seit 1945 eine gewaltige Propagandamaschinerie über unser armes Volk hereingebrochen ist, die bis heute - wie der Film „HOLOCAUST" gezeigt hat - noch weiter verstärkt worden ist. Wir leben in einem geteilten Land, haben Millionen von Vertriebenen, bekommen einfach keinen Friedensvertrag (wie z. B. Japan und Österreich) und sind in vielen Gesetzen von den Siegermächten abhängig.

Alles das, was heute ist, kann nur aus den tatsächlichen geschichtlichen Vorgängen heraus begriffen werden. Diese beginnen aber nicht erst 1933, sondern viel früher. Die tatsächlichen Kriegstreiber, nämlich diejenigen, die Hitler von Amerika aus finanziert hatten, obwohl sie Hitlers Buch „Mein Kampf" kannten, gehörten zur jüdischen Hochfinanz. Dies wird für Sie zwar ziemlich unglaublich klingen, aber Sie haben richtig gelesen: Hitler (der selber Halbjude war) ist von Juden finanziert worden (siehe Anlage Nr. 1: „Hitlers Geldgeber werden enthüllt" aus „Der Quell" Nr. 3, Juli 1949)4.

Sicherlich werden Sie nun fragen, wie es dann nur möglich sein konnte, daß so viele Juden umgekommen seien. Dies hängt mit den jüdischen Religionsgesetzen zusammen, die das Töten derjenigen Juden fordern, die sich in dem jeweiligen Wirtsvolk zu heimisch fühlen5. Diese rassistischen Gesetze über die Auserwähltheit des jüdischen Volkes und die Minderwertigkeit aller anderen nichtjüdischen Völker (die Parallele hierzu ist der Wahn von der nordischen Herrenrasse der NSDAP) haben bisher die Assimilation des jüdischen Volkes verhindert.

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Wie Sie der vorletzten Seite6 der Ihnen mit Schreiben vom 2.2.797 übersandten Broschüre8 entnehmen können, hat das Judentum laut Daily Express vom 24. März 1933 Deutschland - nicht Hitler oder der NSDAP - den Krieg erklärt9. Es war daher nur folgerichtig, daß die Juden - die ja Deutschland den Krieg erklärt hatten -, soweit sie nicht

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auswandern wollten, aus Gründen der nationalen Sicherheit10 in Lagern interniert wurden. Dies war schon während des 1. Weltkrieges so üblich: Mein Onkel ist z.B. im

I. und 2. Weltkrieg von den Engländern interniert worden. Dabei hatten die deutschen Konzentrationslager (KL) niemals die Aufgabe, Menschen massenweise zu vernichten. Dies ist eine Propagandalüge11, die von unseren Feinden erfunden und nach der bedingungslosen (es ist bei der K. nicht ausbedungen worden, daß ab 1945 die Wahrheit über die deutschen KL gesagt werden muß) Kapitulation noch weiter ausgebaut wurde!

Sicherlich werden Sie sich nun fragen, wie so eine totale Verhetzung des deutschen Volkes überhaupt möglich gemacht werden konnte. In der Anlage Nr. 2 erhalten Sie die ins Deutsche übersetzten „Anweisungen 1945 für die Re-education". Wie Sie diesen Ausführungen entnehmen können, hat man nach 1945 nur solche Professoren zugelassen, die die geistige Beeinflussung des deutschen Volkes im Sinne der Siegermächte garantierten12; „die Aufgaben der Kirchen, der Kinos, der Theater, des Rundfunks" -heute auch des Fernsehens -, „der Presse und der Gewerkschaften" waren „dabei vorgezeichnet." Anliegend überreiche ich Ihnen die Rede „Die Wiesenthal-Maffia", die am

II. Okt. 1976 von Wolf Dieter Rothe vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Frankfurt, Aktenzeichen 4 Js 28/76, gehalten wurde (siehe Anlage Nr. 3). Wie Sie der letzten Seite dieses Blattes entnehmen können, hat der stellvertr. Hauptankläger des Nürnberger Siegertribunals, Dr. Robert Max Wassili Kempner, bereits wahrend des Krieges in den USA das Personal mit ausgesucht, das nach Kriegs-

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ende in der deutschen demokratischen Verwaltung tätig sein sollte.

Weiterhin übersende ich Ihnen einen Auszug (Seite 146-149) aus dem von Herrn Prof. Dr. Friedrich Grimm verfaßten Buch „Politische Justiz - Die Krankheit unserer Zeit" (siehe Anlage Nr. 4). Aus diesen Ausführungen mögen Sie erkennen, wie Propagandalügen systematisch aufgebaut werden.

Wie darüber hinaus authentische Berichte, Zeugenaussagen und Dokumente über angebliche Greueltaten in den Konzentrationslagern erpreßt wurden, mögen Sie dem Abschnitt X. des im NATION EUROPA VERLAG erschienenen Buches „SIEGER-TRIBUNAL - Nürnberg 1945/46 - Dreißig Jahre danach", Seite 65-74, entnehmen (siehe Anlage Nr. 5).

Weiterhin lege ich diesem Schreiben noch einen offenen Brief von Dr. Wilhelm Stäglich vom 29. März 1978 an den Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes in Genf bei (siehe Anlage Nr. 6) sowie einen Aufsatz von Dr. Hans Riegelmann „'Volksverhetzung' oder Volksverleumdung?" aus der Monatszeitschrift (14tägig) „Mensch und Maß", Folge 10, vom 23. 5. 1978 (siehe Anlage Nr. 7).

Darüber hinaus könnte ich Ihnen, falls Sie Interesse haben, noch die verschiedensten Bücher nennen, unter anderem wissenschaftliche Werke von französischen, englischen und amerikanischen Universitätsprofessoren, die alle zu dem Ergebnis kommen, daß es unter Hitler keine Massenvernichtung von Juden in Gaskammern13 gegeben hat. Der Film „HOLOCAUST" ist daher ein unsachlicher Hetzfilm!

Warum nun aber diese ganze weltweite Hetzpropaganda gegen das deutsche Volk? Warum mußten der 1. und 2. Weltkrieg gerade in Mitteleuropa stattfinden? Wenn man diese Fragen richtig beantworten kann, wird man erkennen, daß der 3. Weltkrieg mit der totalen Ausrottung des

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deutschen Volkes kurz vor der Tür steht. Und warum das alles?

Weil das jüdische Volk als allein von Gott (dem jüdischen Gotte Jahwe oder Jehova) auserwähltes heiliges Volk des Eigentums nach jüdischem Glauben die Herrschaft über alle nichtjüdischen Völker ausüben soll; es ist dies das den Juden verheißene sogenannte messianische Weltreich. Ein gleichberechtigtes Nebeneinanderleben der Völker ist den Juden aufgrund ihrer rassistischen Religion nicht möglich, woran zur Zeit auch die Friedensverhandlungen zwischen Israel und Ägypten kranken. In der Anlage Nr. 8 übersende ich Ihnen einen Brief von Dr. Mathilde Ludendorff „Vier Zeilen der Bibel retten die Völker", in dem diese ein entsprechendes Erlebnis mit einem orthodoxen Juden schildert.

Darüber hinaus besteht seitens des jüdischen Volkes gegenüber dem deutschen Volk noch ein besonderes Verhältnis: Das jüdische Volk ist nämlich aufgrund der unan-

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tastbaren, unabänderlichen, wörtlichen Gottoffenbarungen der Thora (= die fünf Bücher Mosis), des Talmud und seiner Propheten verpflichtet, das deutsche Volk auszurotten14.

Der bedeutende Bibelerklärer Rabbi David Kimschi sagt nämlich:

„Es wird durch die Tradition oder mündliche Lehre gesagt/ daß die Einwohner von Teutschland/ Canaaniter seyen: dann als die Canaaniter vor dem Josua (aus Furcht getödtet zu werden) sich weg begaben/ wie wir über das Buch Josua geschrieben haben/ gingen sie in das Land Alemannia, welches Teutschland genennet wird: und werden dieselben (nemlich die Teutschen) noch heutigen Tages Canaaniter geheißen." (Unterstreichung vom Unterzeichner)

Beweis: Rabbi David Kimschi, Auslegung Obad 1 V. 20, zitiert nach Eisenmenger, „Entdecktes Judentum" (1711), Band 2, Seite 202.

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Wenn Sie nun wissen wollen, was mit den Kanaanitern laut Befehl Gottes zu geschehen hat, dann brauchen Sie nur in der Bibel das 5. Buch Moses, Kap. 20, Vers 16 und 17 nachzulesen:

„16. Aber in den Städten dieser Völker, die dir der HErr, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was den Odem hat,

17. sondern sollst sie verbannen, nämlich die ... Kanaaniter ..., wie dir der HErr, dein Gott, geboten hat;"

Wenn Sie den Film „HOLOCAUST" aufmerksam verfolgt haben sollten, dürfte Ihnen vielleicht aufgefallen sein, daß die Juden, die im Warschauer Getto von oben auf die deutschen Soldaten in der Straße schössen, dabei riefen: „Tod den Kanaanitern!" Die Deutschen werden also - wie schon Rabbi David Kimschi sagte - „noch heutigen Tages Canaaniter geheißen"15.

Damit Sie selber prüfen können, daß alles dies keine Hirngespinste des Unterzeichners sind, übersende ich Ihnen den schon in der Anlage Nr. 8 erwähnten „Wahrheitsbeweis" (ungekürzter Auszug aus dem Berufungsantrag des Rechtsanwalts Eberhard Engelhardt), enthalten in dem Band „Spruch und Berufung im Spruchkammerverfahren gegen Frau Dr. Mathilde Ludendorff", Seite 231-318 (siehe Anlage Nr. 9)16.

S. 6

Abschließend überreiche ich Ihnen noch eine Mitteilung aus „Gesundes Leben aus Österreich", Heft 319 vom Oktober 1976, Seite 8 (siehe Anlage Nr. 10). Danach soll der Jude Simon Wiesenthal am 18. Nov. 1969 vor der Jüdischen Studentenschaft Zürich, vorgetragen haben:

„Bei der Verfolgung von Naziverbrechern geht es weniger um einzelne und deren Verurteilung, sondern vielmehr darum, künftige Massenmorde zu unterbinden, denn die Mörder von morgen würden heute erst geboren. Diese in der Zukunft potentiellen Mörder gelte es schon heute auszurotten.

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Wiesenthal ließ auch durchblicken, daß die jüdische Hochfinanz, insbesondere in den USA und vor allem die Kapitalmacht der Rothschilds, seit einem Jahrhundert die ungekrönten Könige der Juden, zweckentsprechend eingesetzt werden, um jene Staaten und Volksgruppen, welche potentiell in sich Naziverbrecher beinhalten, kapitalmäßig zu eliminieren.

Es gilt, rief Wiesenthal in Zürich aus, potentielle Gegner auch im Keim, ja im embryonalen Zustand, ein für allemal zu vernichten." (Unterstr. v. Unterz.)

Die Vernichtung im embryonalen Zustand geschieht im Unterelberaum zur Zeit durch den Betrieb von Kernkraftwerken und Krebs und Erbschäden erzeugende chemische Industrie17 (z. B. Dow Chemical GmbH). Der dritte Weltkrieg in Form eines begrenzten Atomkrieges auf deutschem Boden wird zur Zeit systematisch vorbereitet. Meinen Leserbrief, in dem ich diesbezügliche Gefahren für das deutsche Volk aufzeige, mußte ich schon allein wegen §§ 129 a und 138 StGB veröffentlichen.

Die zuletzt von mir gemachten Ausführungen decken sich auch mit dem Aufsatz „Atomare Verseuchung als Machtprogramm" aus „Salzburger Nachrichten" vom 28. Oktober 1961 (siehe Anlage Nr. 12)18. Dort heißt es, daß eine Gruppe ihre Weltherrschaft in erster Linie durch die sogenannten Aktivrassen19 der nördlichen Erdhalbkugel gefährdet sieht und diesem gewaltigen schöpferischen Bereich der Menschheit den Vernichtungskampf angesagt habe. Abschließend heißt es in diesem Aufsatz über die atomare Gefahr:

„Das Wichtigste scheint mir, über die Größe der Gefahr illusionslos zu werden. Denn die Taktik der Mörder besteht darin, das Opfer in Sicherheit oder Unkenntnis zu wiegen oder es durch Ablenkung wehrlos zu machen."

Daß es sich bei den vorgenannten Ausführungen keines-

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wegs um eine Utopie handelt, mögen Sie bitte dem anlie-

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genden Auszug „Zielsetzung und Methoden des CFR" aus „POLITISCHES LEXIKON VON C.O.D.E. Nr. 1/3" (siehe Anlage Nr. 13) entnehmen.

So, ich glaube, wenn Sie dies alles durchgearbeitet haben, werden Sie vieles mit ganz anderen Augen sehen.

Wenn man dann noch weiß, daß der amerikanische Präsident Carter jüdischer Abstammung ist und ein Anhänger der Vorstellung (siehe „Morgenpost" vom 12.7.77 in Anlage Nr. 14),

„daß die Welt nach dem Plan Gottes verläuft",

nämlich so, wie von mir auf der Seite 5 dieses Briefes20 dargelegt, würde ich mich an den Ausrottungsabsichten gegenüber dem deutschen Volke und den anderen sogenannten Aktivrassen19 der nördlichen Halbkugel mit schuldig gemacht haben, wenn ich den Leserbrief vom 26.1.1979 nicht geschrieben hätte.

Einer Veröffentlichung meines Leserbriefes21 dürfte nunmehr wohl nichts mehr im Wege stehen.

Ich möchte Sie ausdrücklich darum bitten, diesen Brief einschließlich aller Anlagen auch Ihrem Verleger Herrn Harald Gillen zur Kenntnis zu bringen22.

Für Ihre Mühe im voraus recht herzlichen Dank! Mit freundlichen Grüßen

gez. Menkens

(M e n k e n s)

Anlagen

Anmerkung: Anlage Nr. 11 ist nicht besetzt.

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Anmerkungen

1 Vgl. Anhang 6. 2Vgl. Anhang l.

Harm Menkens' Großvater mütterlicherseits, Albert Chila, wurde bereits im Jahre 1933 in das Konzentrationslager Vechta (bei Oldenburg) eingeliefert, weil er u. a. Flugblatter gegen Adolf Hitler verteilt hatte. Die Mutter von Menkens, die Lehrerin Erna Menkens, geb. Chila, war von 1934-1945 arbeitslos. Sie erhielt während der Hitler-Diktatur trotz Lehrermangels keinen Arbeitsplatz, weil sie nicht die Gewähr dafür bot, „jederzeit rückhaltlos für den nationalsozialistischen Staat" einzutreten (vgl. Anhang 9).

Da die Anhänger General Ludendorffs und seiner Frau intensive Aufklärung über die Gefahr der Errichtung eines Hitler'schen Gewaltstaates betrieben, waren sie der Verfolgung fanatischer Nazis ausgesetzt. So sah sich General Ludendorff z.B. gezwungen, sich mit Schreiben vom 13.3.1933 an den Reichspräsidenten zu wenden, um für Buchvertriebsstellen und Buchhandlungen des Ludendorffs Volkswarte-Verlages gleichen Schutz zu ersuchen, „wie er selbst jüdischen Geschäften gewährt wird" (vgl. Anhang 14):

„Reichspräsident v. Hindenburg, Berlin. Aus Dresden, Magdeburg, Essen, Elberfeld, Düsseldorf, Gotha erhalte ich Meldungen von gesetzwidrigen Handlungen und Terrorakten gegen Buchvertriebsstellen und Buchhandlungen des Ludendorffs Volkswarte-Verlages -bis zur völligen Demolierung der Gegenstände und Raub der Bücher und Kassen in Düsseldorf - durch uniformierte und bewaffnete SA. Ich ersuche für Buchhandlungen und Buchvertriebsstellen gleichen Schutz, wie er selbst jüdischen Geschäften gewährt wird.

Ludendorff, General"

Selbst von jüdischer Seite wird darüber berichtet, daß Hitler durch die Unterstützung von Juden an die Macht gelangt ist. So veröffentlichte z.B. der Jude Dr. Hugo Spiegier im „Jüdischen Wochenblatt für Magdeburg" (Folge 6 vom 10.2.1933) unter der Überschrift „Eine Prüfungszeit" folgendes:

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„Die politische Wendung in Deutschland bringt wohl den Juden eine Zeit schwerer Prüfungen - aber sie mögen sich trösten: Auch für ihre plötzlich zur Macht gelangten Gegner bedeutet der Regierungsantritt... ein schwieriges Examen, und die Angst vor der biblischen Prüfungszensur: „Geprüft, gewogen und zu leicht befunden!" samt den aus der Heiligen Schrift bekannten Folgen für den zensurierten Kandidaten ist sehr geeignet, auch den spätesten Nachfahren des judenfeindlichen Diktators Belsazar einiges Lampenfieber zu verursachen.

... Als die Berliner Hitler-Jugend die Ernennung ihres Osafs zum Reichskanzler erfuhr, demonstrierte sie gegen die Börse. Zur selben Zeit aber traf die Hitler-Regierung finanztechnische Maßregeln zur Verhütung einer Börsenpanik...

Solche Widersprüche zwischen Theorie und Praxis sind noch keiner radikalen Partei im Augenblick der Machtergreifung erspart geblieben. Aber man muß schon sagen, daß Herr Hitler hierin einen Rekord zu erzielen im Begriffe ist:

Obwohl Verkünder des fanatischsten Rasseantisemitismus hat er sich den durch seine Schuld fast schon verschütteten Weg zur Macht ausgerechnet durch den Rassejuden Schröder freimachen lassen, der noch obendrein Bankier, also nicht gerade ein besonders prädestinierter Pionier des nationalsozialistischen Programmpunkts:,Brechung der Zinsknechtschaft' ist." (Hervorhebungen im Original)

5 Vgl. Anlage Nr. 9, M. Ludendorff, „Wahrheitsbeweis", Kapitel O, Abschnitt I, „2. Geheime Gerichtsbarkeit und Morderlaubnisse".

Höchstwahrscheinlich aus Gründen, die sich aus den jüdischen Religionsgesetzen ergeben, hatten die Juden in Polen große Angst vor dem Terror anderer Juden, nämlich des „Weltjudentums". Diese Furcht war so groß, daß sich die polnischen Juden sogar „vertrauensvoll und hilfesuchend an einen ihnen vorgesetzten höheren SS-Führer" wandten. Da die diesbezüglichen Ausführungen von Emil Aretz in seinem Buch „Hexen-Einmal-Eins einer Lüge" (Verlag Hohe Warte, 4. Aufl., Pähl 1976) offensichtlich einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der tieferen Hintergründe für die Massenvernichtung von Juden in den Ostgebieten liefern können, wird dieser Abschnitt hier wiedergegeben (Seite 269-273):

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"Jüdisch-deutsche Zusammenarbeit bei der »Endlösung«

Ein Deutscher, der vom Juli 1941 bis zum März 1943 Vorgesetzter von 250000 Juden in der Nähe von Lemberg war, muß in der Lage sein, aus eigener Beobachtung und aus eigener Erfahrung Wesentliches über das Schicksal der Juden aus dieser Zeit und aus diesem Raum aussagen zu können. Dieser wichtige Zeuge ist jetzt mit schwerwiegenden Enthüllungen an die Öffentlichkeit getreten. Es handelt sich dabei um Geschehnisse und Zusammenhänge, die dem „Normalverbraucher" unserer konformistischen Meinungsmache ungeheuerlich und völlig unglaublich erscheinen werden, die jedoch für Menschen mit einiger Kenntnis der verabscheuungswürdigen Methoden überstaatlicher Mächte nur eine Bestätigung ihres Wesens darstellen.

Der Zeuge hat schon 1952 anläßlich der deutsch-israelischen Verhandlungen in Luxemburg der Bundesregierung eine Denkschrift vorgelegt, in der die jüdische Mitverantwortung an der „Endlösung" der Judenfrage nachgewiesen ist. Im Interesse der geschichtlichen Wahrheitsforschung hat er dem „Institut für deutsche Nachkriegsgeschichte" in Tübingen seine Aufzeichnungen, die inhaltlich mit der Denkschrift übereinstimmen, zur Verfügung gestellt. Dankenswerterweise hat das Institut Teile dieses bedeutsamen Dokumentes im November 1967 in der „Deutschen Hochschullehrer-Zeitung" veröffentlicht.

Die hohe Bedeutung des Dokumentes ergibt sich u. a. auch aus der bezeichnenden Tatsache, daß dem Verfasser 14 Tage nach der Ratifizierung des Israel-Vertrages von jüdischer Seite 30000 DM (dreißigtausend) für diese Denkschrift geboten wurden, falls er eine Erklärung unterzeichnen würde, nach der „dieses Memorandum nie existent gewesen sei". Der Verfasser lehnte das „Geschäft" ab. Weiter einleitend schreibt das Institut:

„Wir veröffentlichen aus diesen Aufzeichnungen im folgenden nur diejenigen Abschnitte, die uns geeignet erscheinen, zur weiteren Erforschung der bis zum heutigen Tage von keiner amtlichen deutschen Stelle untersuchten Endlösungsfrage beizutragen und vor allem in die Urheberfrage weiteres Licht zu bringen. Wir haben in dieser Zeitschrift wiederholt auf Spuren verwiesen, die darauf hindeuten, daß es sich bei den Endlosem nicht nur um einen sehr kleingehaltenen, sondern auch sichtlich mit geheimdienstlichen Methoden vertrauten, vorwiegend jüdisch-deutschen Verschwörer-Kreis gehandelt hat. In diesem Zusammenhang muß an die starken innerjüdischen Richtungsgegensätze

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zwischen den national assimilierten Juden, dem Weltjudentum und dem Zionismus erinnert werden. Sie sind sehr viel größer, als der Gegensatz zwischen Glaubensjuden und Nichtjuden ist. Aus diesen Gegensätzen erklären sich viele sonst unbegreifliche Erscheinungen, vor allem aber die Tatsache, daß die einen Juden die Opfer der anderen Juden gewesen sind und diese nur in sehr bestimmten Ausnahmefällen eine Rettung zuließen oder selbst durchführten. Gerade über diese todfeindschaftlichen Gegensätze wissen die nachstehenden Aufzeichnungen zu berichten."

Daß der Verfasser seinen Namen vorerst verschweigt, versteht sich von selbst. Er befindet sich in ähnlicher Lage wie Herr X., der Paul Rassinier über das grauenhafte Geschehen in Belzec berichtete, dessen Augenzeuge er einmal war.

Nun folgen die eigenen Ausführungen des neuen Zeugen nach der „Deutschen Hochschullehrer-Zeitung":

„In der gesamten einschlägigen ernsten und der Haß-Literatur des In- und Auslandes ist immer nur die Rede von der Kollektiv- und Alleinschuld des deutschen Volkes. Nirgendwo aber ist die Mitschuld, ja die Hauptschuld des internationalen Judentums am Schicksal der „Endlösung" des jüdischen Volkes aufgezeichnet.

Ich habe trotz verlockender Angebote in- und ausländischer illustrierter Zeitungen geschwiegen. Ich habe bewußt geschwiegen bis zum sogenannten Israel-Vertrag. Ich habe geschwiegen in der Annahme, die Zeit und der gute Wille vieler vermöchten die Wunden der Vergangenheit heilen helfen.

Ich stelle fest und bin nach wie vor bereit, dieses zu beschwören: Die,Endlösung' des Judentums, soweit sie im Räume des Generalgouvernements Polen in meinem Blickfeld lag, war beschlossene Sache zwischen jüdischen und deutschen 'Stellen'. Wer die Vertragspartner gewesen sind, vermögen meine damaligen Juden und ich selbst nicht zu sagen. Daß es Adolf Hitler nicht gewesen sein kann, wird noch aufgezeigt werden.

Die Verhandlungen der 'Vertragspartner' haben stattgefunden in der Wehrmachtstransport-Kommandantur in Lemberg, Akademizca, d.h. Akademiestraße. Dort wurden die für die 'Endlösung' ausersehenen,Kontingente' festgesetzt. Sephardische Juden (d.h. westliche, also keine Ostjuden, d.Hrsg.) dürften kaum darunter

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gewesen sein. Denn solche wurden vor der, Endlösung' zu Hunderten und in ganzen Familien mit Flugzeugen der deutschen Wehrmacht und unserer damaligen Verbündeten aus Galizien herausgeflogen. So wurden im Oktober 1943 aus dem Arbeitslager Lublin (alter Zivilflughafen an der Chortkower Landstraße) sechzehn ausgesuchte Juden via Spanien an die USA übergeben, darunter ein Verwandter des Roosevelt-Beraters Morgen-thau.

Ich war vom Juli 1941 bis März 1943 Vorgesetzter von rund 250000 Juden, die in einer vom Amt Vierjahresplan gestellten Kriegsaufgabe (Altstoff-, Rohstoff- und Kriegsbeuteschrotterfassung) eingesetzt, freiwillig eingesetzt waren. Ein unumgängliches und im Interesse des reibungslosen Funktionierens unerläßliches Vertrauensverhältnis zu 'meinen' führenden Juden (Abteilungsleiter, Referenten u.a.) ließ mich durch sie, die zu jeder Stunde unerklärlich, ja geradezu phantastisch über alle Weltvorgänge informiert waren, Dinge erfahren, daß es mir oft die Sprache verschlug. Diese Juden wußten um ihr Schicksal, das ihnen von führenden Weltjuden bereitet werden sollte und auch bereitet worden ist und waren ohnmächtig, wie das deutsche Volk nach 1945.

Lebt Siegfried Langsam, ehem. K. u. K.-Hauptmann, leben Walter Sonnenschein und Frau, leben Dr. Wächter und Frau, leben Zuckerkorn, Spitze, Löwenstein, Gregor, Fackler und viele, viele andere noch irgendwo in der Welt, dann mögen sie es jetzt nur zur Wahrheit für ihr Volk, für das deutsche Volk einmal furchtlos bezeugen, was dort in der Akademizca geschehen ist! Damals lebten sie in Furcht vor dem Weltjudentum. Sie haben es mir doch anvertraut! Sie haben mich doch um Hilfe angefleht, obgleich sie wußten, daß ich diesem geheimnisumwitterten Geschehen gegenüber machtlos war."

An dieser Stelle sei die Abschrift unterbrochen, um das noch bewußter zu machen, was hier berichtet wird:

In den Kriegsjahren 1941-1943 wenden sich Juden in Polen aus Furcht vor dem Terror anderer Juden - des „Weltjudentums" -vertrauensvoll und hilfesuchend an einen ihnen vorgesetzten höheren SS-Führer.

Man muß die Tatsache gründlich durchdenken, um zu ahnen,

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wie weit die heutige Meinungsmache uns die Wahrheit über die Judenverfolgung vorenthält. Viele Anzeichen weisen darauf hin, daß ein kleiner jüdischer Kreis die Judenverfolgung gewollt hat und auch an ihrer Durchführung beteiligt war.

Wenn der berühmte englische Staatsmann Benjamin Disraeli, der schon 1843 feststellte, daß keine große geistige Bewegung in Europa ohne wesentliche Beteiligung der Juden zustandekommen könne, mit dieser Behauptung recht hat, sollte dann auch die nationalsozialistische Bewegung einschließlich der Judenverfolgung nicht ohne Willen und Zutun einer wirtschaftlich und politisch mächtigen Judenschaft über die Weltbühne gegangen sein? Wer selbst Macht und Einfluß der Judenschaft im Weimarer Staat erlebte, konnte ja auch nur staunen, wie rasch und lautlos diese Macht und dieser Einfluß nach 1933 - im sichtbaren Bereich - dahinschwanden!

Kenner des Ludendorffschen Schrifttums werden bei dem Bericht des ehemaligen Vorgesetzten von 250000 Juden über das Vertrauen, das Juden ihm entgegenbrachten, sicher auch an einen ähnlichen Vorgang erinnert, der viele Jahre vor dem Kriege mitgeteilt wurde: Juden, die scharfe Gegner von Thora und Talmud waren, suchten Erich und Mathilde Ludendorff auf, um ihnen geheimes Wissen über innerjüdische Gerichtsbarkeit, über die Macht und Abhängigkeit der Rabbiner u. a. m. eingehend zu berichten. Ludendorffs fanden diese Mitteilungen im einschlägigen Schrifttum bestätigt. Diese Juden, die Vertrauen zu Ludendorff hatten, handelten aus innerer Verpflichtung; sie hielten die religiösen Lehren der jüdischen Orthodoxie für ein großes Unheil für Juden und Nichtjuden. Sie schilderten u. a. die Todenstrafen, denen „jedes Kind einer Jüdin" unterworfen wird, wenn es eine dem Judentum abträgliche Wahrheit je einem Nichtjuden enthüllt. - Und jetzt wird der DHZ-Bericht fortgesetzt:

„Denn dort wirkten Kräfte, die weder dem deutschen Volke noch dem jüdischen Volke, die weder der SS noch den Frontsoldaten erkennbar und nachweisbar waren.

Und hieraus habe ich schon in der Gefangenschaft den einzig möglichen Schluß gezogen, daß dieser Kreis nur ganz klein gewesen sein kann. Ich habe über meine Wahrnehmungen schon Ende 1945 aus dem Lager Kauf-beuren/Allgäu mit Hilfe und Unterstützung des USA-Lagerkommandanten an das sogenannte Militärtribunal in Nürnberg berichtet und verlangt, als Zeuge gehört zu

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werden. Es war umsonst. Solche Zeugen waren in Nürnberg nicht gefragt!

Ich habe noch zu berichten, daß ich im Frühjahr 1947 vom Lager Moosburg bei München aus beim Straßenfe-gen in München zahlreiche meiner jüdischen Mitarbeiter in Lemberg wiedergesehen habe, so besonders am Max-Weber-Platz. Wie waren sie in der letzten, der grausamen Phase des Krieges von Lemberg nach München gekommen, und nicht nur nach München? Diese Frage konnte mir nicht einmal der Heeresrichter beantworten. Jedenfalls ging es ihnen gut. Sehr gut! Sie sahen prächtig aus. Sie wohnten elegant und wurden im Überfluß von der UNRRA versorgt und betrieben Großhandel mit Persilscheinen."

... Der Gewährsmann der DHZ schreibt nun noch, wie er zu der Überzeugung gelangte, daß Hitler von der „Endlösung" nichts gewußt haben kann: Im Juni 1940 wurde er in Warschau zufällig Zeuge der feierlichen Überreichung persönlich gezeichneter Schutzbriefe Hitlers an 18 „seriöse Juden". Das war Hitlers nachträglicher Dank dafür, daß die Juden das Zustandekommen des deutsch-polnischen Nichtangriffspaktes (1934) ermöglichten. Die Sache wird so erläutert, daß Pilsudski (1867-1935) einen langen Friedenspakt mit Hitler schließen wollte, aber:

„Hiergegen stemmte sich eine (franko- und anglophile) chauvinistische polnische Clique unter der Führung des franko- und anglophilen Ministerkollegiums, bestärkt durch deutsche Verschwörer mit höchsten militärischen und diplomatischen Funktionen. Die oben angeführten Juden, führende Zionisten, haben dieses gefährliche Spiel deutscher Verschwörer damals in weiser Voraussicht durchkreuzt, indem sie dem polnischen Kabinett Millionen Goldzloty zur Verfügung stellten, ein für östliche Verhältnisse nicht sonderlich aufregender, aber meistens sehr erfolgreicher Vorgang ... Es ist kaum anzunehmen, daß es sich um sephardische Juden gehandelt hat. So sah seine 'Endlösung' aus! Das Weltjudentum jedoch wollte es, bestärkt wiederum durch deutsche Verschwörer, anders.

Ich habe in der Folgezeit das Ghetto in Warschau dienstlich kennengelernt. Eine kleine Schicht tat dort treu und brav ihre Pflicht, es waren Arbeiter und Handwerker

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aller Berufe; dafür lebten sie auch am schlechtesten. Eine größere Schicht oblag dem Schleich- und Schwarzhandel. Im Ghetto in Warschau konnte man alles kaufen oder schachern, was das Leben in aller Welt schön, angenehm und reizvoll machte. Darüber lebte, ganz in sich eingekapselt, eine dünne Oberschicht und feierte geradezu apokalyptische Orgien, bei denen der Sekt, der Hennessy, der Martell u. a. alkoholische Kostbarkeiten in Strömen flössen. An lukullischen Raffinessen mangelte es ebensowenig. Indessen fiel das jüdische Proletariat auf den Straßen verhungert, tot um. Einen entsprechenden Hinweis meinerseits beantwortete man mir einmal ungerührt: 'Unsere Rasse muß sich daran gewöhnen, Opfer zu bringen!' Dagegen erklärten jüdische Faschisten im Hinweis auf die Schleichhändler:,Davon lassen wir noch vor Madagaskar sechzig Prozent über die Klinge springen!' Wenn es jedoch nach den heißen Herzenswünschen der römisch-katholischen Geistlichkeit aller Dienstgrade in Polen gegangen wäre, das jüdische Kind im Mutterleib wäre nicht geschont worden. Angesichts dieses Hasses überlief einen eine Gänsehaut...

Nun haben 'meine' Juden das Wort! Sofern sie können! Sofern sie dürfen! Und sofern sie nicht ihrer eigenen 'Endlösung' zum Opfer gefallen sind!"

(„Deutsche Hochschullehrer-Zeitung", Heft 4/1967, S. 26-28)

Wenn Hitler - was bis heute nur behauptet, aber nicht nachgewiesen werden konnte - die Vernichtung der Juden in seinem Machtbereich gewollt hätte, wäre die feierliche Überreichung persönlicher, von ihm selbst unterzeichneter Schutzbriefe an achtzehn Zionisten natürlich kein Beweis dafür, daß solcher Wille nicht bestanden hätte."

Die jüdisch-deutsche Zusammenarbeit bei der »Endlösung« ergibt sich auch aus einer Begebenheit, die der von jüdischen Vorfahren abstammende Zahnarzt Dr. Dr. Erwin Goldmann in seinem Buch „Zwischen zwei Völkern" (Königswinter 1975) wie folgt schildert (Seite 129-131):

„Im Jahre 1938 erzählten mir Gestapo-Beamte ..., in Berlin habe bei den zuständigen Stellen ein Direktor Georg Kareski als überzeugter Zionist wiederholt den Vorschlag gemacht, das Tragen eines Judensternes einzuführen. Da mir klar war, zu wel-

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chem Unglück in verschiedener Hinsicht eine solche Maßnahme führen müßte, rief ich ihn sofort in Berlin an, ließ alle beruflichen Verpflichtungen unbeachtet und war bereits am übernächsten Tag zu der mit ihm verabredeten Zeit in seiner Wohnung (übrigens in dem Haus, in dem Friedrich Ebert vor der Übernahme des Reichspräsidentenamtes gewohnt hatte). ... Was sich dann aber bei dem Zwiegespräch an gegensätzlichen Meinungen entwickelte, war so, daß man wirklich nicht wußte, wer wen gerne zuerst erschossen hätte, obwohl wir beide sehr bald menschlich wegen unserer Offenheit Achtung voreinander bekamen. Weiterhin war für mich wesentlich, daß ich schon immer überzeugte und entsprechend handelnde Zionisten hochgeschätzt habe. Kareski hat deshalb auch die Nürnberger Gesetze von 1935 ehrlich bejaht und sah in ihnen einen Weg zu einer klaren Trennung der beiden Völker - bei Berücksichtigung ihres Eigenlebens." (Hervorhebungen nicht im Original!)

Auch die nachfolgend zitierten Ausführungen aus dem zuvor genannten Buch von Emil Aretz zeigen, daß Judenräte und jüdische Sonderkommandos freiwillig bei der Deportation der Juden und ihrer „Endlösung" mitgeholfen haben und dadurch an Judenmorden mitschuldig geworden sind (Seite 262-266):

Judenräte und Sonderkommandos

Es konnte aufgezeigt werden, daß Nichtdeutsche den Antisemiten Hitler ideell und materiell unterstützten; damit wurden diese Nichtdeutschen mittelbar Mitschuldige an der Judenverfolgung. Es gab aber auch Nichtdeutsche, die sich unmittelbar an den Juden-Deportationen und an den Juden-Morden mitschuldig machten; dazu gehörten Behörden und Beamte der Länder, die von den Deutschen besetzt waren, und außerdem die Judenräte und die jüdischen Sonderkommandos in den KZ-Lagern. Natürlich standen diese Personenkreise unter der Befehlsgewalt der deutschen Militär-, Partei- und Zivilbehörden; doch standen auch die Deutschen, die unmittelbar bei der Judenverfolgung mitwirkten, unter dem Zwang von Befehlen, denen sie sich im allgemeinen nicht entziehen konnten.

Die bekannte vielgestaltige jüdische Mitschuld an dem schweren Schicksal der europäischen Juden in der Hitlerzeit und später wird im allgemeinen verschwiegen, abgeleugnet, als geringfügig hingestellt oder unter Hinweis auf Umstände und Zwang entschuldigt. Über die Tätigkeit der jüdischen Sonderkommandos hatten schon Höß, Nyiszli, Gerstein u.a. berichtet; das frag-

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würdige Verhalten der Judenräte wurde besonders durch das Buch von Prof. Hannah Arendt über „Eichmann in Jerusalem" bekannt. Die Verfasserin, die sich z. T. auf Raul Hilberg „The Destruction of European Jews" (Pie Vernichtung der europäischen Juden) bezieht, schreibt über die Judenräte:

„Die Judenräte wurden von Eichmann oder seinen Leuten darüber informiert, wie viele Juden man für die jeweils bewilligten Züge benötigte, und sie stellten danach die Listen der zu Deportierenden auf. Und die Juden ließen siph registrieren, sie füllten zahllose Formulare aus, beantworteten unendlich ausführlich Fragebogen über ihren Besitz, damit die Beschlagnahme ohne Komplikationen erfolgen konnte, dann fanden sie sich pünktlich an den Sammelstellen ein und kletterten in die Güterwagen, Die wenigen, die sich zu verbergen oder zu entfliehen suchten, wurden von besonderen jüdischen Polizeitruppen ausfindig gemacht. Eichmann sah nur, daß keiner protestierte, daß alles klappte, weil alle,zusammenarbeiteten'. ...

... es handelte sich um eine Verschickung zwecks Internierung in einem Lager oder in einem Ghetto. Solcher Maßnahme konnten sich die Judenräte gegenüber dem absolut herrschenden Machthaber nicht widersetzen.

Nach der jüdischen Kriegserklärung des Chaim Weizmann vom September 1939 gegen Deutschland entsprach solche Internierung, wie schon dargelegt, dem Völker- und Kriegsrecht.

Es blieb ja auch keineswegs bei dieser Kriegserklärung und bei ähnlichen Äußerungen prominenter jüdischer Stellen. Zweifellos folgten die Juden in aller Welt weitgehend den zionistischen Aufrufen, Deutschland mit allen Mitteln zu schädigen. Zwei Millionen Juden kämpften zudem nach offizieller Schätzung als Soldaten in den Armeen der Alliierten und als Widerstandskämpfer in den Untergrundorganisationen der von Deutschland besetzten Länder. ...

Wenn natürlich auch befürchtet werden mußte, daß die Internierung eine harte Sache sein würde, dachte doch niemand an die Möglichkeit von Massenmord. Insofern erscheint die Mitschuld der Judenräte geringer, als Hannah Arendt sie darstellt. Außerdem ist ja auch erwiesen, daß Hunderttausende Juden die Internierung in den Lagern überlebten. Selbst Isreals Minister-Präsident Levi Eschkol bestätigte diese Tatsache: er sagte 1965 in

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einem Gespräch mit Spiegel-Redakteuren:

„Wie Sie ja wissen, leben hier in Isreal Zehntausende, wenn nicht sogar Hunderttausende Menschen, auf deren Armen eine KZ-Nummer tätowiert ist."

Und im gleichen Gespräch wiederholte er kurze Zeit später:

„Immerhin berücksichtige ich, daß hier noch Hunderttausende Menschen mit der auf dem Arm eingravierten KZ-Nummer leben." („Der Spiegel" Nr. 31/1965, S. 62 u. 66)

Und es sind ja außerdem viele Juden, die das KZ überlebten, in andere Länder gewandert. Deportation und Internierung bedeutete für ungezählte Juden also keineswegs einen gewaltsamen Tod.

Hier weitere Sätze von Frau Arendt:

„Natürlich verlangte er" (Eichmann in Ungarn) „nicht, daß die Juden selbst die allgemeine Genugtuung über ihre Vernichtung teilten, aber mehr als bloßes Sich-Fügen verlangte er zweifellos, er verlangte Kooperation - und erhielt sie in wahrhaft erstaunlichem Maße. Daß er die jüdischen Funktionäre auch jetzt noch dazu bewegen konnte, 'mitzuarbeiten', war das A und O seiner Orga-nisations- und Verhandlungskünste, wie es bereits bei seiner Tätigkeit in Wien der Fall gewesen war. Ohne diese Hilfe bei Verwaltungs- und Polizeimaßnahmen -die endgültige Festnahme der Juden in Berlin lag, wie bereits erwähnt, ausschließlich in den Händen von jüdischer Polizei - wäre entweder das völlige Chaos ausgebrochen, oder man hätte mehr deutsche Arbeitskräfte heranziehen müssen, als man zu diesem Zweck einsetzen konnte. Deshalb wurden parallel mit der Errichtung von Quisling-Regierungen in den besetzten Ländern jüdische Zentralbehörden eingesetzt - wo die Nazis keine Marionettenregierung einsetzen konnten, vermochten sie es auch nicht, die Mitarbeit der Juden zu mobilisieren ... Doch während die Mitglieder der Quisling-Kabi-nette für gewöhnlich aus bisherigen Oppositionsparteien genommen wurden, waren die Mitglieder der Judenräte in der Regel die anerkannten jüdischen Führer des Landes, in deren Hände die Nazis eine enorme Macht legten, die Macht über Leben und Tod - so lange, bis sie selbst auch deportiert wurden, immerhin gewöhnlich 'nur'

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nach Theresienstadt oder Bergen-Belsen, wenn sie aus Mittel- und Westeuropa kamen, jedoch nach Auschwitz, wenn es sich um Ostjuden handelte.

Diese Rolle der jüdischen Führer bei der Zerstörung ihres eigenen Volkes ist für Juden zweifellos das dunkelste Kapitel in der ganzen dunklen Geschichte. Wohl sind diese Dinge nicht unbekannt gewesen, aber die furchtbaren und erniedrigenden Einzelheiten dieser Arbeit sind erst jetzt in Raul Hilbergs grundlegendem Buch, The Destruction of the European Jews, so zusammengestellt worden, daß sie ein einheitliches Bild ergeben. In dieser Frage der Kooperation gab es keinen Unterschied zwischen den weitgehend assimilierten jüdischen Gemeinden in Mittel- und Westeuropa und den jiddisch sprechenden Massen des Ostens. In Amsterdam wie in Warschau, in Berlin wie in Bukarest konnten sich die Nazis darauf verlassen, daß jüdische Funktionäre Personal-und Vermögenslisten ausfertigen, die Kosten für Deportation und Vernichtung bei den zu Deportierenden aufbringen, frei gewordene Wohnungen im Auge behalten und Polizeikräfte zur Verfügung stellen würden, um die Juden ergreifen und auf die Züge bringen zu helfen - bis zum bitteren Ende, der Übergabe des jüdischen Gemeinde-Besitzes zwecks ordnungsmäßiger Konfiskation. Auch verteilten sie den gelben Stern, und zuweilen wurde, wie z. B. in Warschau, der Verkauf von Armbinden zum regelrechten Geschäftsunternehmen; da gab es gewöhnliche Armbinden aus Stoff und abwaschbare Luxusarmbinden aus Kunststoff. Noch heute bezeugen ihre von den Nazis beeinflußten, aber nicht diktierten Manifeste, wie sie ihre neue Macht genossen -,der jüdische Zentralrat ist mit der Vollmacht ausgestattet, über den gesamten geistigen und materiellen Besitz der Juden und über die vorhandenen jüdischen Arbeitskräfte zu verfügen', kündigte die erste Verlautbarung des Budapester Rates an."

„Niemand hielt es für notwendig, den jüdischen Funktionären ein 'Schweigegelübde' abzunehmen; sie waren freiwillige 'Geheimnisträger', entweder um Ruhe und Ordnung aufrechtzuerhalten und Panik zu vermeiden wie in Dr. Kastners Fall, oder aus der 'menschlichen' Erwägung, daß 'in Erwartung des Todes durch Verga-

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sung zu leben nur noch härter wäre', wie Dr. Leo Baeck, der ehemalige Oberrabbiner von Berlin, meinte. Die Aussage einer Zeugin im Eichmann-Prozeß machte deutlich, was diese Art von 'Menschlichkeit' unter ganz und gar unmenschlichen Umständen für Folgen haben konnte - in Theresienstadt meldeten sich die Menschen freiwillig zur Deportation nach Auschwitz, und wer ihnen die Wahrheit zu sagen versuchte, den brandmarkten sie als 'nicht recht bei Trost'. Wir kennen die Männer, die zur Zeit der 'Endlösung' an der Spitze der jüdischen Gemeinden standen - die Skala reicht von Chaim Rumkowski, genannt Chaim L, dem Judenältesten von Lodz, der Geldscheine mit seiner Unterschrift und Briefmarken mit seinem Porträt drucken und sich in einer Art Karosse durch die Straßen kutschieren ließ, über den gelehrten, milden und hochkultivierten Leo Baeck, der ernsthaft meinte, daß jüdische Polizisten,sanfter und hilfreicher' sein und 'die Qual erträglicher machen' würden (wohingegen sie in Wirklichkeit natürlich härter und weniger bestechlich waren, weil für sie selbst so viel mehr auf dem Spiel stand), bis zu den wenigen, die Selbstmord begingen - wie Adam Czerniakow; er war Vorsitzender des Warschauer Judenrates, kein Rabbiner, sondern ein Freidenker, ein polnisch sprechender jüdischer Ingenieur, der wissentlich oder unwissentlich im Sinne des rabbinischen Spruches handelte:,Laßt euch töten, aber überschreitet nicht die Grenze.'"

Hannah Arendt wurde wegen dieser und anderer Darstellungen ihres Buches heftig angegriffen. ... William Schlamm schreibt dazu:

„Frau Hannah Arendt, mit einem Lebenswerk von philosophischer Präzision und intellektueller Reife legitimiert, hat im Jahre 1963 ein Buch über den Eichmann-Prozeß veröffentlicht, in welchem sie das Verhalten einiger jüdischer Führungsgruppen zur Zeit der,Endlösung' untersucht. Gewiß ist auch eine Gelehrte vom Range der Frau Arendt nicht vor Fehlurteilen geschützt; und sie mag sich in manchen Schlußfolgerungen ihres Eich-mann-Buches geirrt haben. Aber niemand kann an der Qualität ihrer Motive, ihrer Absichten, ihrer Arbeit zweifeln.

Niemand? Einige Monate nach dem Erscheinen ihres

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Buches war Professor Arendt mit Lauge überschüttet, ihr geachteter Name in allen Weltsprachen verschim-pfiert, ihre geistige Figur in das abscheuliche Bild einer Leprösen verzerrt. Die Übeltäter waren Zionisten und einige nichtjüdische Radauphilosemiten, die sich mit umgekehrtem Vorzeichen weiterhin nazistisch benehmen. Was war da passiert? Eine Jüdin von makelloser Gesinnung und subtilstem Verantwortungsgefühl hatte ihre Verpflichtung zur Nachdenklichkeit auch im Falle der Juden ernst genommen. ... Aber Frau Arendt äußerte sich diesmal über eine jüdische Angelegenheit; und sie tat das mit dem ihr eigenen kritischen Vermögen; also nicht gemäß der zionistischen Parteilinie. Und das war unzulässig."

Auch diese Beispiele könnten noch fortgesetzt werden. Offensichtlich scheinen in bezug auf die sogenannte „Endlösung" religiös oder rassisch bedingte innerjüdische Gegensätze eine wesentliche, aber bisher unterschätzte Rolle gespielt zu haben, und Juden ist es - wie das Laugeattentat auf Prof. Arendt gezeigt hat - bei Gefahr für Leben und Gesundheit verboten (vgl. M. Ludendorff, „Wahrheitsbeweis", Kap. O, Absch. I, Nr. 2 „Geheime Gerichtsbarkeit und Morderlaubnisse"), Nichtjuden über innerjüdische Auseinandersetzungen (aber gerade die wahren Hintergründe und Ursachen bezüglich der Massenvernichtung der Ostjuden dürften auch auf deutscher Seite von Interesse sein) Auskünfte zu erteilen.

6 Vgl. Anhang 5.

7 Vgl. Anhang 3.

8 Vgl. Anhang 4.

Der Regierungspräsident in Lüneburg hat das Disziplinarverfahren gegen den Seefahrtoberlehrer Menkens im Jahre 1979 u.a. wegen der hier zitierten Kriegserklärung des Judentums gegen Deutschland mit der Behauptung eingeleitet, wegen einer einzigen Kriegserklärung könne man nicht die von Menkens gezogenen Schlüsse ziehen.

Die Bezirksregierung hatte Menkens unterstellt, er hätte die Internierung lediglich „aufgrund einer Zeitungsschlagzeile und eines Zeitungsartikels für gerechtfertigt" erklärt, denn es hätte sich hier um einen Zeitungsbericht ohne jede politische Wirklichkeit, sondern um die Ankündigung eines massiven weltweiten Wirtschaftsboykotts gehandelt, der

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auch tatsächlich durchgeführt wurde.

Aber eben dies entspricht, wie die verschiedenen, von jüdischer Seite ergangenen Kriegserklärungen gegen Deutschland zeigen, nicht den Tatsachen. So dürfte sich z.B. der Bericht des „Toronto Evening Tele-gram" vom 26.2.1940 auf die bereits am 24.3.1933 in der „Daily Express" veröffentlichte Kriegserklärung des Judentums beziehen, denn der Führer der britischen Abteilung des Jüdischen Weltkongresses, Maurice Perlzweig, hatte sich im Februar 1940 wie folgt geäußert: „Der World Jewish Congress befindet sich seit 7 Jahren ununterbrochen im Kriege mit Deutschland."

Der jüdische Zionist Dr. Siegfried Moses, der im Sommer 1933 zum Präsidenten der Zionistischen Vereinigung in Deutschland gewählt worden war, hatte „sich während der ganzen Vorkriegs- und Kriegszeit mit Wiedergutmachungs- und Reparationsplänen" beschäftigt. Abgesehen von freiwilliger „Wiedergutmachung" könnte Israel doch „Reparationszahlungen" normalerweise nur einem besiegten Volk, das sollte hier die Bundesrepublik Deutschland sein, auferlegen. So veröffentlichte Dr. Moses schon im Mai 1944 im Tel Aviver Verlag „Bitaon" eine Broschüre mit dem Titel „Die jüdischen Nachkriegsforderungen", in der er allerlei Vorschläge zu Reparationen und Wiedergutmachung bringt. In diesem Büchlein findet man folgenden Satz:

„Die nach Palästina und nach anderen Ländern ausgewanderten Juden sollen als Glieder eines seit 1933 mit Deutschland im Kampf stehenden Volkes anerkannt werden." (J. G. Burg, „Holocaust des schlechten Gewissens unter Hexagramm Regie", S. 5 u. 11).

Auch der Zionist Dr. Moses beruft sich also darauf, daß sich das jüdische Volk seit 1933 mit Deutschland (nicht mit Hitler) im Kampf (also im Krieg) befand.

Die erste Kriegserklärung gegen Deutschland erging übrigens bereits im Jahre 1932, als Hitler noch gar nicht an der Macht war und noch keinem Juden in Deutschland ein Haar gekrümmt war, und die Juden im Deutschen Reich in gehobenen Positionen gegenüber der Gesamtbevölkerung überdurchschnittlich vertreten waren, durch den Präsidenten der „Jüdischen Liga", Bernhart Lecache:

„Deutschland ist unser Staatsfeind Nr.l. Es ist unsere Sache, ihm erbarmungslos den Krieg zu erklären!"

Da es sich hier eben nicht um eine einzelne, unbedeutende Kriegserklärung handelte, stellte Menkens vor der Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts Stade folgende Beweisanträge:

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1 a) Beweismittel: Verlesung des Artikels vom 24. März 1933 in der „Daily Express": „Judea declares war on Germany".

b) Beweisthema: Die Verlesung wird ergeben, daß nach den Informationen des Korrespondenten seitens des jüdischen Volkes massive Aktionen gegen Deutschland, insbesondere Boykott aller Waren, Kündigung von Darlehen usw. vorgesehen waren: daß das jüdische Volk in einen heiligen Krieg gegen Hitlerdeutschland ziehe.

2 a) Beweismittel: Beiziehung aus dem Zeitungsarchiv der Zeitung „Common Sense", Union, N.J., USA, No. 446.

b) Beweisthema: Die Verlesung wird ergeben, daß Samuel Untermeyer, Präsident der „World Jewish Economic Federation", am 5. August 1933 im amerikanischen Rundfunk (Columbia Broad-casting System) eine Rede hielt, in der er sagte: „Die Juden der Welt haben den Krieg gegen Deutschland erklärt und werden die Deutschen zu Tode hungern."

3 a) Beweismittel: Beiziehung aus dem Zeitungsarchiv der Nr. vom 13.9.1939 des „Centraalblad voor Israeliten in Nederland" und Verlesung.

b) Beweisthema: Die Verlesung wird ergeben, daß dort folgender Satz steht: „Die Millionen von Juden, welche leben in Amerika, England, Frankreich, in Nord- und Südafrika, ohne Palästina zu vergessen, sind entschlossen, den Ausrottungskrieg nach Deutschland zu tragen bis zur totalen Vernichtung."

4 a) Beweismittel: Beiziehung der Zeitung „Toronto Evening Tele-gram" vom 26.2.1940 und Verlesung.

b) Beweisthema: Die Verlesung wird ergeben, daß der Führer der britischen Abteilung des Jüdischen Weltkongresses Maurice Perlzweig sich wie folgt geäußert hat: „Der World Jewish Con-gress befindet sich seit sieben Jahren ununterbrochen im Kriege mit Deutschland."

5 a) Beweismittel: Beiziehung der Zeitschrift „The American Hebrew" vom Dezember 1942 und Verlesung.

b) Beweisthema: Die Verlesung wird ergeben, daß Chaim Weiz-mann, der Präsident der zionistischen Weltorganisation, sich anläßlich des Jüdischen Weltkongresses in New York wie folgt geäußert hat:

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Wir leugnen es nicht und haben keine Furcht, die Wahrheit zu bekennen, daß dieser Krieg unser Krieg ist und zur Befreiung des Judentums geführt wird ... Stärker als alle Fronten ist unsere Front, die Front des Judentums. Wir geben diesem Krieg nicht nur unsere ganze finanzielle Unterstützung, auf der die gesamte Kriegsproduktion basiert, wir stellen diesem Krieg nicht nur unsere volle propagandistische Macht zur Verfügung, die die moralische Triebkraft zur Aufrechterhaltung dieses Krieges ist. Die Sicherung des Sieges baut sich hauptsächlich auf der Schwächung der gegnerischen Kräfte, auf der Zerschlagung in ihrem eigenen Land im Inneren ihrer Festung des Widerstandes auf. Und wir sind das trojanische Pferd in der Festung des Feindes. Tausende in Europa lebende Juden sind der Hauptfaktor bei der Vernichtung unseres Feindes. Dort ist unsere Front eine Tatsache und die wertvollste Hilfe für den Sieg."

6 a) Beweismittel: Auskunft eines sowjetischen Historikers.

b) Beweisthema: Der Historiker wird bestätigen, daß es im August 1941 einen Juden-Kongreß in Moskau gegeben hat, bei dem zahlreiche Juden der Sowjetunion sowie Juden aus anderen Ländern anwesend waren. Hierbei gab es zahlreiche Appelle an die Juden der Welt, aktiv im Krieg gegen Deutschland zu sein.

Beispielsweise äußerte der Dichter Markisch: „Jedes Volk und jeder Mensch wird gegenwärtig mobil gemacht für den entscheidenden und hartnäckigen Kampf. Ihr seid berufen, in allen Teilen der Welt, hier mit der Flinte, dort mit dem todbringenden Wort auf den Lippen in diesem heiligen Krieg gegen den Faschismus Soldaten zu sein! Tut alles, was irgend in eurer Macht steht, um den Feind des jüdischen Volkes verbluten zu lassen!"

Ilja Ehrenburg sagte auf diesem Kongreß: „Ich wende mich jetzt an die Juden Amerikas als russischer Schriftsteller und als Jude. Es gibt keinen Ozean, hinter den man sich retten könnte. Hört auf die Stimmen der Geschütze um Gomel! Juden, unser Platz ist in den ersten Reihen. Helft allen, die gegen den grimmigen Feind kämpfen!"

Der Vertreter der amerikanischen Juden auf diesem Kongreß Schachno Epstein sagte: „Freunde, Brüder und Schwestern, Juden Großbritanniens, der Vereinigten Staaten Amerikas und aller anderen Länder! Vor euch steht eine große und heilige Aufgabe - mit allem, was irgend in eurer Macht steht, mit Wort und Tat ohne Unterlaß mutig zur vollständigen Vernichtung der

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faschistischen Ungeheuer beizutragen. Es gibt keine wichtigere und heiligere Aufgabe für jeden Juden."

7 a) Beweismittel: Zeugnis eines britischen Historikers.

b) Beweisthema: Der Historiker wird bekunden, daß die Engländer im 2. Weltkrieg eine jüdische Legion aufgestellt haben, die an verschiedenen Fronten kämpfte."

Nachdem die Disziplinarkammer sich zur Beratung zurückgezogen hatte, verkündete das Gericht den Beschluß, daß diese Beweisanträge zum Schreiben vom 9.2.1979 zurückgewiesen werden, „weil die darin unter Beweis gestellten Tatsachen als wahr unterstellt werden."

Menkens trug daher auch im Berufungsverfahren vor dem Niedersächsischen Disziplinarhof vor, daß es von jüdischer Seite mindestens 6 oder 7 nachweisbare Kriegserklärungen gegen Deutschland gegeben hätte. Obwohl die verschiedenen Kriegserklärungen von jüdischer Seite von der Disziplinarkammer als wahr unterstellt wurden, war dies im Berufungsverfahren vor dem Niedersächsischen Disziplinarhof einer der Gründe, Menkens wegen politischer Untreue aus dem Beamtenverhältnis zu entfernen. Obwohl Menkens im Berufungsverfahren von 6 oder 7 jüdischen Kriegserklärungen sprach, die alle beweisbar sind, wurde seine Aussage in der Urteilsbegründung in der Weise gefälscht, daß nur noch von „einer Kriegserklärung" die Rede war.

Nachfolgend noch eine Auswahl der verschiedensten Zeugnisse dafür, daß der Zweite Weltkrieg vorwiegend von zionistischer Seite gegen Deutschland gewollt geplant und weltweit vorbereitet worden ist, selbst wenn Hitler den Krieg nicht gewollt hätte:

Im Januar 1934 erklärte der Zionistenführer Wladimir Jabotinsky der jüdischen Zeitung „Tatscha Retsch":

„Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands, das deutsche Volk samt und sonders ist eine Gefahr für uns, deshalb ist es unmöglich, zuzulassen, daß Deutschland unter der gegenwärtigen Regierung mächtig wird."

Im Mai 1934 schrieb der zionistische Schriftsteller Emil Ludwig:

„Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden, und zwar bald. Das letzte Wort liegt wie 1914 bei England."

Der Herausgeber des „American Hebrew, New York", ein führender 64


Zionist, sagte am 24. Mai 1934 zu dem amerikanischen Schriftsteller Mr. R. E. Edmondson, Oregon:

Wir sind dabei, einen Krieg über Deutschland zu bringen. "

Im Juli 1934 erklärte der österreichische Zionist und Sozialdemokrat Dr. Bauer:

„Um unsere verlorenen Positionen zurückzugewinnen, müssen die Arbeiter mitwirken an der Entfesselung eines neuen Krieges."

Am 13. November 1935 forderte in der Zeitung „Rempart" der Zionist Paul Levy:

„Revolution gegen Hitler und Präventivkrieg gegen Deutschland."

Am 9. April 1936 schrieb die „New York Jewish Nationale":

„Die Juden von Amerika stellen eine große politische Macht dar. Sie benutzen sie, wie sie wollen; was wollt Ihr dagegen tun?"

Am 16. April 1936 schrieb die jüdische Zeitung „The Youngstown Jewish Times" in Ohio:

„Nach dem nächsten Krieg wird es nicht mehr ein Deutschland geben. Auf ein von Paris gegebenes Signal werden Frankreich und Belgien, sowie die Völker der Tschechoslowakei, sich in Bewegung setzen, um den deutschen Koloß in einen tödlichen Zangengriff zu nehmen. Sie werden Preußen und Bayern voneinander trennen und das Leben in diesen Staaten zerschlagen."

Am 30. April 1937 meinte „The American Hebrew":

„Die Völker werden zu der notwendigen Einsicht kommen, daß Nazideutschland verdient, aus der Völkerfamilie ausgerottet zu werden."

Hubert Hering, der Herausgeber von „Harpers Magazine", schreibt in seinem Buch „And so to war" im März 1938:

„Beider Weg (Roosevelts und seines Staatssekretärs) ist der Weg zum neuen Krieg."

Der Zionist Emil Ludwig Cohn schrieb 1938 in seinem Buch „Die neue heilige Allianz":

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„Denn obwohl Hitler vielleicht im letzten Augenblick den Krieg vermeiden will, der ihn verschlingen kann, wird er dennoch zum Krieg genötigt werden."

In seinem Buche „Epitre aux Juifs" schrieb 1938 der Zionist Pierre Cre-gange:

„Unser Kampf gegen Deutschland muß an die Grenzen des Möglichen gehen."

Der Zionist Bernard-Lecache-Lifschitz schrieb am 18. Dezember 1938 in seiner Zeitung „Le droit de vivre":

„Es ist unsere Sache, die moralische und kulturelle Blok-kade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen. Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken."

Graf Szembek, ehemaliger Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt Polens, berichtet in seinem Tagebuch: Graf Potocki, polnischer Botschafter in Washington, im Geheimbericht an den poln. Oberst Josef Beckam 12.1.1939 (Szembek: „Journal", S. 475):

„An diesem Feldzug (gegen Deutschland) beteiligen sich die verschiedensten jüdischen Intellektuellen, z.B. Bernhard Baruch, Lehmann, der Gouverneur des Staates New York, Felix Frankfurter, der neu ernannte Richter im Obersten Gerichtshof, Morgenthau, der Staatssekretär, und andere, die dem Präsidenten Roosevelt in persönlicher Freundschaft verbunden sind."

Weiter: Alphons XIII., spanischer Ex-König am 18.2.1939 in der Unterredung mit Graf Szembek in Rom (a.a.O., S. 421):

„Der König beurteilt die internationale Lage mit Pessimismus. Die Internationalen treiben zum Kriege. Das Judentum und die Freimaurerei spielen bei diesen Machenschaften eine große Rolle ..."

Graf Potocki, von Washington zurück, erklärt am 6. Juli 1939 dem Grafen Szembek (poln. Unterstaatssekretär) (a.a.O., S. 476):

„Im Westen gibt es allerlei Elemente, die offen zum Kriege treiben: die Juden, die Großkapitalisten, die Rüstungsfabrikanten. Alle stehen heute vor einer glänzenden Konjunktur, denn sie haben einen Ort gefunden, den man in Brand stecken kann: Danzig; und eine

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Nation, die bereit ist, zu kämpfen: Polen. Auf unserem Rücken wollen sie Geschäfte machen. Die "Zerstörung unseres Landes würde sie gleichgültig lassen ... Sie behandeln uns wie Neger, die nur zu arbeiten haben, damit sie ihr Kapital vermehren können."

Am 18. Juli 1939 schrieb Henri de Kerillis in der „Epoque":

„Wenn der Krieg wieder anfangen sollte, dann darf man sich nicht wieder wie vor zwanzig Jahren einfangen lassen. Deutschland ist unverbesserlich und unheilbar. Man muß endlich einmal ein Ende damit machen. Das deutsche Volk muß ausgerottet werden."

Der Zionist Leon Blum stimmt ihm im „Populaire" vom 19. Juli 1939 zu, indem er schreibt:

„Ich denke wie er, und er denkt wie ich."

Die zionistischen Kammerabgeordneten Pertinax und Pierre Bloch bekennen das gleiche:

„Am Tage nach dem Siege muß das deutsche Volk vernichtet werden."

Am 3. März 1939 schrieb die jüdische Zeitung „Jewish Chronicle":

„Die jüdische Frage ist so, daß wir Juden der Welt keinen Frieden lassen, auch wenn die Staatsmänner und die Friedensengel sich noch so sehr bemühen, den Frieden zu erhalten."

Am 6. April 1939 schrieb die jüdische Zeitung „Ken" in Chicago:

„Großbritannien und Frankreich werden noch vor Ende des Sommers in einen harten Krieg verwickelt werden. Wir wissen auch, daß A. Eden an der englischen Regierung teilnehmen wird, in dem Fall, daß es Chamberlain nicht gelingen wird, Mussolini von der Achse Berlin-Rom abzubringen. Im Kriegsfall wird Churchill auch in der Regierung Großbritanniens sitzen."

Am 13. Mai 1939 schrieb die Zeitung „The Circle" in England: „Die Gefahr des Krieges kommt nicht von Deutschland und Italien, sondern von uns selbst: unsere Roten sind wütend, weil die Weltrevolution durch die verächtliche Bourgeoisie gestoppt worden ist. Sie wird von den Juden unterstützt, die ihren nicht unbeträchtlichen Einfluß in

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der Presse und im Parlament entfesseln, um uns mit Deutschland in einen Konflikt zu verwickeln."

Am 14. Mai 1939 erklärte der Dekan W. R. Ingerl:

„Mir ist von einem prominenten Mitglied erzählt worden, daß von jüdischer Seite starker Druck auf Parlamentsmitglieder ausgeübt wird, sich jeder Politik der Versöhnung mit Deutschland zu widersetzen."

Diese Sammlung könnte noch fortgesetzt werden.

10 Diese Ausführungen von Menkens wurden von den öffentlichen Medien völlig verdreht wiedergegeben. U. a. wurde behauptet, Menkens hätte mit diesen Ausführungen „die Massenvernichtung von Juden in Gaskammern gerechtfertigt". Diese Ausführungen von Menkens bezogen sich jedoch eindeutig auf den Zeitabschnitt vor 1941, als von Massenvernichtung noch keine Rede sein konnte.

Ebenso war es auch für die USA „folgerichtig", nach dem Kriegseintritt Japans sämtliche in den USA wohnenden Japaner in Konzentrationslager einzuliefern. Im übrigen nannte der Präsident der Zionistischen Weltorganisation, Chaim Weizmann, anläßlich des Jüdischen Weltkongresses in New York (vgl. Anm. 7, Ziff. 5 b) die in Europa lebenden Juden „das trojanische Pferd in der Festung des Feindes".

11 Da die Presse unter Verdrehung dieser Textstelle Menkens unterstellt hatte, daß von ihm jegliche Massenvernichtung während der Hitler-Diktatur bestritten würde, führte dies zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung vor dem Landgericht Stade. Mit Urteil des Landgerichts Stade vom 20.1.1984, Az. 5 O 509/83, wurde der Redakteur Badekow verurteilt, eine Gegendarstellung abzudrucken, aus der u. a. hervorgeht, daß Menkens „nicht die Massenvernichtung von Juden im Dritten Reich als Propagandalüge abgetan" hat. Das Gericht kam nämlich zu der Feststellung, daß sich „die Äußerung,Propagandalüge' erkennbar auf die Konzentrationslager, die damals" - also vor 1941 - „in Deutschland waren" bezog.

12Heidrun Koehn schreibt in „Unsere Kinder in Gefahr" (Verlag Hohe Warte, Pähl 1987) über die Nachkriegsumerziehung u.a. folgendes (Seite 12-14):

Schon 1923 gab es in Frankfurt/M. das Institut für Sozialforschung, in welchem die Theorien der Sozialphilosophie und Sozialpsychologie, die sog. „Kritische Theorie", entwickelt und gelehrt wurden. Als „Marxburg" oder „Marxtempel" bekannt,

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wurde es bald zum Anziehungspunkt linksintellektueller Akademiker. Dieses Institut für Sozialforschung ist gleichzusetzen mit der „Frankfurter Schule". Dazu gehörten schon damals u. a. der schon erwähnte Theodor W. Adorno""), Erich Fromm, Herbert Marcuse, Alexander Mitscherlich und Frau, Ernst Bloch und Max Horkheimer, der 1930 Leiter des Institutes wurde. Horkheimer hatte - im Dreieck Hegel, Marx, Freud - die Sozialphilosophie entwickelt, während Erich Fromm als Neo-Freu-dianer mehr die Sozialpsychologie vertrat.

1933 wurde das Frankfurter Institut geschlossen und fast alle wanderten nach Amerika aus, wo sie ihre Arbeit an der Columbia Universität in New York fortsetzten. Auch Wilhelm Reich und Siegmund Freud waren nach Amerika emigriert. Adorno war in den USA in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Kriegsministerium - dort besonders mit der Abteilung für psychologische Kriegführung - an dem sog. Radio Research Projekt beteiligt, einem Forschungsprojekt, welches von der Rockefel-ler-Stiftung finanziert wurde und „eigens zu dem Zweck durchgeführt" wurde, „Wege zur schrittweisen Manipulation des öffentlichen Geschmacks zu erforschen und formen von Musik zu entwickeln, die den Menschen in seinen tiefsten (= niederen, primitiven, d.V.) Gefühlen ansprechen" (...). Adorno gab damit praktisch den Schlüssel für die Entwicklung der Rock- und Popmusik und zeigte, wie mit ihrer Hilfe die Jugend manipuliert werden kann.

Die Ideen der Sozialpsychologie - bzw. der politisierten Psychoanalyse, wie es bei Schrenck-Notzing (...) heißt - wurden von derPWD, der Abt. für Psychologische Kriegführung, aufgegriffen und nach dem Krieg - die allierte Militärregierung brauchte ja Richtlinien - zu einem förmlichen Programm der reeducation entwickelt, der Umerziehung der Deutschen. Vorlagen für dieses Programm waren die zweite Fassung des Buches von Theodore N. Kaufman „Germany must Perish", das Werk von Louis Nizer „What to do with Germany?" und der Morgenthau-Plan (...). Die Abt. für Psychologische Kriegführung wurde in Deutschland umbenannt in Abt. für Informationskontrolle und 1946 von Bad Homburg nach Berlin verlegt.

Rund 1500 Deutsche waren von den Alliierten ausgewählt worden, um die Umerziehung zu betreiben. Ihre Personalien standen in der sog. „WeißenListe"(...). Im „screeningcenter"inRad Orb wurden sie geschult, bzw. dort erfolgte die Lagebesprechung; u. a. gehörten dazu Konrad Adenauer, Otto Suhr, Theodor Heuß, Ernst Jünger, Werner Bergengruen, Otto Dibelius.

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Man setzte Bürgermeister ein, und man widmete sich besonders den Gebieten Medienkontrolle, Schule und Kultur. Die Vergabe von Lizenzen an Rundfunk- und Fernsehintendanten, Filmregisseure und Verleger war deshalb zunächst die Hauptaufgabe. Später kontrollierte man zunehmend auch Schulbuchverleger. Die Umerziehung ist in der Folge ein komplizierter, vielschichtiger Vorgang, der spinnennetzartig das gesamte Leben in Deutschland - und zunehmend in ganz Europa - überzieht. Im Mittelpunkt dieses Spinnennetzes steht die Frankfurter Schule oder die „Neue Linke" (...). Erwähnt sei hierzu auch das ganz neue umfangreiche Buch von Rolf Wiggershaus „Die Frankfurter Schule" (2. Aufl. 1987, Carl Hanser Verlag). Fast die gesamte Frankfurter Schule war nach Deutschland zurückgekehrt. Adorno wurde 1950 Professor am Institut für Sozialforschung in Frankfurt/M. und Max Horkheimer übernahm ebenda den neu eingerichteten Lehrstuhl für Soziologie und Philosophie.

Aus den Theorien der Frankfurter Schule leitet sich nun alles ab, was in den letzten Jahrzehnten unter dem Mantel der „demokratischen Erziehung" oder „emanzipatorischen Erziehung" eine Umwertung aller Werte bewirkte; übrigens getreu den uralten „Regeln für die politisch-psychologische Subversion", die der Chinese Sun Tsu etwa 500 v.0. aufgestellt hat (...).

Im Zuge der Hochschulreform wurden neue Lehrstühle für Politische Wissenschaften eingerichtet; die Schulreformen legen dem Geschichtsunterricht die These von der Alleinschuld der Deutschen zugrunde; Heimatkunde und Literaturkunde wurden faktisch abgeschafft - Heimat, Volk und Vaterland sollten als sehr zweifelhafte Begriffe möglichst ganz gemieden werden -und das Fach Sozialkunde und der Sexualunterricht wurden eingeführt. Ja, man fing mit der neuen Erziehung im Kindergarten und in der Grundschule an. Ich verweise an dieser Stelle auf die aufschlußreichen Untersuchungen von neuen Lesebüchern für Grundschüler, die Gundolf Fuchs schon Vorjahren durchführte und vortrug. Man trieb bewußt einen „Keil zwischen Kind und Eltern", wie auch Helmut Schoeck schreibt. Die antiautoritäre Erziehung war Mode geworden und das „Wirtschaftswunder" tat das übrige; es holte die Mütter aus den Familien."

(* Theodor Wiesengrund, alias Adorno)

Nach dem Stand der wissenschaftlichen Forschung bis 1978/79 sollte es keine Massenvernichtung von Menschen in Gaskammern gegeben haben. Ausschließlich diese wurde von Menkens damals in Frage gestellt. Damit wurde die Massentötung als solche, z.B. durch Massen-

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erschießungen, von Menkens nicht bestritten. Der Film „Holocaust" war auch deshalb ein unsachlicher Hetzfilm, weil er auf reiner Schwarz-Weiß-Malerei aufgebaut war, was schon allein durch die Wahl der Familiennamen „Schwarz" und „Weiß" ersichtlich ist.

Zur Frage der Judenvernichtung druckte die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.5.1982 folgenden Leserbrief des international anerkannten, inzwischen verstorbenen Geschichtsforschers Prof. Dr. Bolko Freiherr von Richthofen ab, in welchem er auch jüdische Forscher zitiert:

„Die Judenmorde der NS-Zeit

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 10. März wird in dem Aufsatz „Was wäre, wenn Hitler noch lebte?" von Hitlers angeblicher Absicht, die europäischen Juden auszurotten, so gesprochen, als hätte er sie wirklich geplant. Das ist aber längst auch durch sachliche Juden widerlegt, so zum Beispiel in der französischen Doktorarbeit des früheren Kanzleichefs Ministerpräsident Begins und danach Botschafters Israels in Ägypten, Dr. Ben Eli-sar, „Das große Schweigen". Es gibt von diesem rein sachlichen, unwiderlegbaren Buch auch eine in der Bundesrepublik Deutschland erschienene deutsche Ausgabe, ebenso wie eine in Jerusalem veröffentlichte hebräische. Das durch den verdienten jüdischen Verfasser gegeißelte große Schweigen betrifft die Ablehnung westlicher Regierungen, so derjenigen von Kanada, der Vereinigten Staaten und Australiens, auf Hitlers Vorschlag erhebliche Zahlen von Juden aus seinem Machtbereich nach den genannten Ländern mitsamt ihrem Vermögen ungestört herauszulassen. Zu den so rühmenswert sachlichen jüdischen Verfassern gehört zum Beispiel auch der jüdische, humanitär-demokratische Statistiker Dr. Listojewki aus den Vereinigten Staaten. Er berichtet in der vielgelesenen überparteilichen humanitär-demokratischen, in San Diego (Kalifornien) erscheinenden Zeitschrift „The Broom" 1952 oder 1953; Dr. Listojewki beendete kurz vor dieser Veröffentlichung zweieinhalb Jahre dauernde gründliche Quellenstudien in den Vereinigten Staaten, England, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz -wo er auch in Genf die einschlägigen zuverlässigen Unterlagen des Internationalen Roten Kreuzes durcharbeiten konnte -, Deutschland, Polen und anderen Ländern, um festzustellen, wie groß die Zahl der durch nichts entschuldbaren schändlichen Massenermordungen von Juden durch deutsche Schuldige der Hitler-Zeit wirklich

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geschätzt werden muß. Sein Ergebnis ist: zwischen 250000 und 350000. Auf englisch betont Dr. Listojewki am Schluß seines Berichtes zusammenfassend: „Wenn wir Juden weiter behaupten, es seien Millionen gewesen, so ist das eine Lüge." Der Schreiber dieses Leserbriefes protestierte zur Hitler-Zeit ebenso entschieden öffentlich gegen die politischen Massenverbrechen deutscher Schuldiger wie die deutschfeindlichen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde ihm amtlich nicht nur bundesdeutsch, sondern auch britisch und nordamerikanisch bestätigt, daß er nur dem erfolgreichen Schutz durch ehrliebende militärische Vorgesetzte ah Reserveoffizier an der Front verdankt, dennoch seine Freiheit und sein Leben erhalten zu haben.

Professor Dr. Bolko Freiherr von Richthofen, G armisch-Partenkirchen

14 In Bezug auf diese und die nachfolgenden Ausführungen wurde Men-kens von der Presse unterstellt, behauptet zu haben, „das jüdische Volk wolle das deutsche ausrotten." Auch diese Unterstellung war Gegenstand gerichtlicher Überprüfung, die zu Gunsten von Menkens entschieden wurde.

Innerhalb des jüdischen Volkes gibt es nämlich ebenso die verschiedensten politischen und religiösen Auffassungen wie in jedem anderen Volk auch. Allein schon in bezug auf den Zionismus ist zwischen Real-und Symbolzionismus zu unterscheiden. Da nun die religiösen Lehren der Juden die Ausrottung anderer Völker fordern, wenden sich diese Mordaufrufe lediglich an die orthodox-gläubigen Juden. Im übrigen hatte Menkens die diesbezüglichen Behauptungen mit dem Wahrheitsbeweis Dr. Mathilde Ludendorffs (vgl. Anlage Nr. 9) nachgewiesen.

15Ebenso wie nach orthodox-jüdischen Religionsvorstellungen die Kanaaniter auszurotten sind, sind die Amalekiter zu vernichten. Auch die Amalekiter werden heutzutage mit dem deutschen Volk gleichgesetzt, wie eine neuere Aussage eines jüdischen Geistlichen in Israel beweist. Die JERUSALEM POST vom 6. Mai 1986 berichtete darüber wie folgt:

„Der Geistliche meinte „ Vernichtung von Deutschen, nicht Arabern"

Von JOSHUA BRILLIANT Berichterstatter der Jerusalem Post

Tel AVIV - Maßgebliche militärische Quellen schienen gestern geneigt zu sein, nichts gegen einen Geistlichen zu unternehmen, der ein Papier an Truppen auf der West

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Bank austeilte, das zur völligen Ausrottung von „Ama-lek" aufrief. Die nachsichtige Haltung erfolgte gegenüber dem Geistlichen, Rav Seren Rabbi Shmuel Derlich, weil dieser darauf bestand, daß er den biblischen Namen „Amalek "für das deutsche Volk und nicht für die Araber verwendete. Derlich verteilte sein Flugblatt im vergangenen März; es erregte jedoch keine Aufmerksamkeit bis Hadashot Berichterstatter Nadav HaÄezni gestern einen Artikel darüber veröffentlichte. Derlich schrieb, es sei die Pflicht „eines Königs in Israel ... Amalek auszurotten, ohne irgendwelche Spuren bestehen zu lassen." Er nahm Bezug auf den Propheten Samuel, als er sagte, daß man kein Mitleid für irgendein Geschöpf aus dem Volke von Amalek - Mann, Frau, Kind oder sogar Kuh - zeigen dürfe. „Es gibt keinen Zweifel, daß wir in der vergangenen Generation dem amalekitischen Feind... in Form des deutschen Volkes begegneten", schrieb er."

Der in der Anlage Nr. 9 wiedergegebene Wahrheitsbeweis von Dr. Mathilde Ludendorff ist wesentlicher Bestandteil des persönlichen Briefes vom 9.2.1979. Ohne ein sorgfältiges Studium der von Dr. M. Ludendorff in ihrem Wahrheitsbeweis zusammengetragenen Forschungsergebnisse muß dieser Brief für jeden Leser, der die Anlage Nr. 9 nicht kennt, völlig unverständlich bleiben. Es war daher sowohl von der Presse als auch von dem Vorsitzenden Richter der Disziplinar-kammer beim Verwaltungsgericht Stade, dem Rotarier Dr. Dreiocker, absolut falsch, diesen Brief ohne die wesentliche Anlage Nr. 9, die im vorliegenden Buch allein 152 Druckseiten umfaßt, beurteilen zu wollen und darüber hinaus noch zu veröffentlichen.

Bezüglich dieser Passage ist Menkens von der Presse unterstellt worden, daß er behauptet hätte, „das jüdische Volk wolle das deutsche im embryonalen Zustand vernichten". Auch diese Passage ist Gegenstand gerichtlicher Untersuchung gewesen, die zu Gunsten von Menkens entschieden wurde. Menkens hatte weder geäußert, daß die „Vernichtung im embryonalen Zustand im Unterelbe-Raum" durch das jüdische Volk noch wegen Siemon Wiesenthal geschieht.

Vgl. Anhang 11: Neben der Wiedergabe des Textes in Anlage Nr. 12 wurde zur Dokumentierung der Original-Text im Anhang 11 in verkleinerter, aber schwer lesbarer Kopie beigefügt.

Die Presse und die Richter der Disziplinargerichte haben den Ausdruck „Aktivrassen" im Brief von Menkens benutzt, um diesem Rassismus zu unterstellen. Doch stammt dieser Ausdruck nicht von Menkens,

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Anlage Nr. l

sondern aus dem in der Anlage Nr. 127Anhang 11 wiedergegebenen Aufsatz „Atomare Verseuchung als Machtprogramm" aus den „Salzburger Nachrichten" vom 28.10.1961. Um den wesentlichen Inhalt eines Zeitungsartikels wiederzugeben, ist eine wörtliche Zitierung wie in diesem Falle nicht zu umgehen. Im übrigen hatte Menkens diesen Ausdruck durch das Vorwort „sogenannten" schon relativiert. Besonders dieses Beispiel zeigt, mit welcher vorsätzlichen Böswilligkeit sich die Presse mit Menkens' persönlichen, nicht zur Veröffentlichung gedachten Brief vom 9.2.1979 auseinandersetzte, ohne zur Kenntnis zu nehmen - und dies war für den Redakteur Badekow leicht nachprüfbar -, daß die Vokabel „Aktivrassen" nicht von dem Briefschreiber Menkens, sondern aus der Anlage Nr. 12 stammte. Aber auch Leser, wie z.B. die Herren Richter der Disziplinargerichte, hätten anhand der einleitenden Formulierung „dort heißt es" erkennen müssen, daß der Ausdruck „Aktivrassen" aus der von Menkens beigezogenen Anlage zitiert wurde.

Siehe Randziffern in dieser Buchausgabe.

Aus diesem Absatz des Briefes ist eindeutig ersichtlich, daß nicht dieser persönliche Brief vom 9.2.1979, sondern ein Leserbrief, nämlich der vom 26.1.1979, veröffentlicht werden sollte.

Wäre der Brief vom 9.2.1979 für die Veröffentlichung bestimmt gewesen, hätte Menkens nicht ausdrücklich darum zu bitten brauchen, „diesen Brief einschließlich aller Anlagen auch" dem „Verleger Herrn Harald Gillen zur Kenntnis zu bringen". Menkens war nämlich bekannt, daß Harald Gillen Mitglied der Freimaurerei war und hoffte, daß sich Gillen über die deutsche Freimaurerei aktiv für die Verhinderung des geplanten Dritten und nuklearen Weltkrieges einsetzen würde.

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Ungekürzter Nachdruck
(Seite 3 bis 19 des Originals)

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Stenographische Aufnahme
der Spruchkammerverhandlung gegen
Frau Dr. Ludendorff

1. Verhandlungstag
(Mittwoch, den 23. November 1949).

Die Verhandlung wird um 9 Uhr 5 Minuten durch den Vorsitzenden eröffnet.

Vorsitzender: Ich rufe auf das

Verfahren gegen Frau Dr. Mathilde Ludendorff,

vertreten durch Rechtsanwalt Leysieffer und Rechtsanwalt Engelhardt, weiterhin vertreten durch Kammergerichtsrat a.D. Prothmann, Berlin.

Öffentl. Kläger: Darf ich dazu ums Wort bitten? Vorsitzender: Bitte sehr!

Öffentl. Kläger: Ich halte es nicht für zulässig, daß in einem Verfahren nach dem Befreiungsgesetz ein Herr als Verteidiger auftritt, der nicht als Anwalt vor einem deutschen Gericht zugelassen ist. Soweit mir bekannt ist, ist ein Kammergerichtsrat nicht als Verteidiger zugelassen. Ich halte es deshalb nicht für zulässig. Außerdem gibt es die Institution des Nebenverteidigers weder vor dem Strafgericht noch vor dem Verwaltungsgericht.

RA. Leysieffer: Es kann jederzeit ein Nebenverteidiger zugelassen werden. Im übrigen sind wir jederzeit in der Lage, Herrn Kammergerichtsrat Prothmann Nachvollmacht zu erteilen, was hiermit vorsorglich geschehen soll.

Vorsitzender: Vollmacht ist zwar erteilt, aber es fragt sich, ob Herr Prothmann an sich von uns aus zugelassen werden kann.

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KGR. Prothmann: Darf ich dazu sagen: Die Strafprozeßordnung findet wohl ergänzend und auslegend Anwendung. Nach § 138 der StPO. kann jeder Deutsche einen anderen vor Gericht mit Genehmigung des Gerichts vertreten und als Nebenverteidiger sogar in Sachen auftreten, wo eine Pflichtverteidigung besteht. Ich glaube deshalb, daß keine Bedenken bestehen. Eventuell würde ich hier als Assistent der beiden Herren füngieren.

Vorsitzender: Dagegen würde ja überhaupt keine Einwendung bestehen. Aber ich glaube, eine unmittelbare Zulassung ist nicht gegeben. Wir beschränken die Verteidigung auf die beiden genannten Herren Verteidiger und stellen es Herrn Prothmann anheim, als Berater der beiden Verteidiger zu füngieren. Dagegen ist, glaube ich, nichts einzuwenden.

Zeugen sind weder von dem Herrn Öffentlichen Kläger noch von der Frau Betroffenen geladen worden.

Wir haben dann die Personalien der Frau Betroffenen aufzunehmen.

(Geschieht durch die Protokollführerin)

Öffentl. Kläger verliest daraufhin die Anklageschrift und fügt an: Ich verzichte darauf, die Exzerpte hier vorzulesen. Es wird ja wohl im Laufe der Beweisaufnahme Gelegenheit genommen werden, die Exzerpte zur Kenntnis der Prozeßbeteiligten zu bringen.

Vorsitzender: Ich glaube, daß wir uns bei der Durchführung der Verhandlung von vornherein auf eine gewisse Disposition festlegen sollten, und zwar möchte ich den heutigen Vormittag in erster Linie dazu benützen, die Frau Betroffene über die gesamte politische Entwicklung ihrer eigenen Haltung bis 1933 zu befragen. Wir werden uns dann in den einzelnen Abschnitten darauf konzentrieren, das von dem Herrn Öffentlichen Kläger erwähnte Material nach der von ihm vorgenommenen Gruppierung durchzu-

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sprechen, d.h. Komplex Antisemitismus, Komplex Bekämpfung des Christentums, Komplex Freimaurerei, Komplex Nationalsozialismus und zum Schluß auch die Dinge, die eventuell mit einer besonderen politischen Tendenz aus dem Schrifttum zu entnehmen sind, u. a. auch die Frage, wie Karikaturen in dem „heiligen Quell deutscher Kraft" nach den damaligen Zeitumständen usw. zu beurteilen waren.

Frau Betroffene, die Klageschrift selber ist Ihnen ja seit Monaten bekannt. Die Kammer hat leider trotz Ankündigung von Ihren Rechtsbeiständen keinerlei schriftliche Klageerwiderung erhalten. Wir müssen nun also versuchen, heute hier durch das unmittelbare mündliche Verfahren zu den einzelnen Klagebehauptungen für uns Klarheit zu gewinnen.

RA. Leysieffer: Darf ich zunächst fragen, wann die Verteidigung schriftliche Ausführungen angekündigt hat?

Vorsitzender: Wir haben Ihre Schriftsätze gegenüber dem Generalkläger, in denen Sie sich darauf berufen haben, daß Sie für Ihre Einlassungen noch eine längere Frist benötigen würden.

RA. Leysieffer: Ich habe keinen Schriftsatz an den Herrn Generalkläger gemacht. Ich habe mich lediglich mit ihm darüber unterhalten, daß ich eventuell Stellung nehmen würde. Aber das scheint praktisch mehr oder minder unerheblich zu sein.

Vorsitzender: Das ist nur ein Hinweis. Ich gebe zu, daß es an und für sich für die Durchführung eines derartigen Verfahrens etwas ungewöhnlich ist.

RA. Leysieffer: Im Gegenteil, ich bin der Meinung, daß es richtiger ist, das nicht getan zu haben.

Vorsitzender: Nun ja, das ist Ihre persönliche Auffassung. Sie werden gar nicht bestreiten, daß auch ich meine Auffassung darüber habe und daß ich es als eine Erleichte-

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rung der Prozeßführung betrachte, wenn es vorher das Bemühen der Rechtsbeistände und der Beteiligten gewesen wäre, durch schriftliche Darlegung eine gewisse Klarheit und Konzentration in das gesamte Beweisthema hereinzubringen.

Frau Dr. Ludendorff: Ich bin darüber unterrichtet, daß man, wenn die Klage verlesen ist, zunächst gefragt wird, ob man dazu etwas zu sagen hat. Ich möchte Sie fragen, ob das auch in meinem Fall so ist.

Vorsitzender: Aber bitte, das ist die grundsätzliche Handhabung hier bei uns in der Kammer. Meine vorhergehenden Bemerkungen darüber, daß wir versuchen wollen, uns an eine gewisse Disposition zu halten, sollen Ihr Recht, sich eventuell erst im Zusammenhang zu der Klage äußern zu wollen, nicht im geringsten beschneiden. Also bitte! - Behalten Sie bitte Platz!

Frau Dr. Ludendorff: Ich möchte über meine Stellung zum Nationalsozialismus einiges Wichtige voranstellen: Ich begreife nicht, daß ich unter das Befreiungsgesetz einbezogen werden soll, und zwar nicht nur deshalb, weil ich überhaupt keiner nationalsozialistischen Organisation angehört habe, auch nicht nur deshalb, weil ich von der Partei heftig befehdet wurde, auch nicht nur deshalb, weil ich unter Dauerüberwachung des SS-Sicherheitsdienstes Himmlers stand, sondern aus einem anderen weit wichtigeren Grund. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, daß Hitler nicht einen einzigen Menschen hätte in ein KZ-Lager abführen lassen können, geschweige denn ihn dort hätte foltern oder morden können, wenn er nicht an Stelle des Rechtsstaates, den er vorfand, einen Gewalt- und Willkürstaat errichtet hätte. Wenn das aber eine unbestreitbare Tatsache ist, dann ist es ebenso unbestreitbar, daß alle die deutschen Menschen, die vor der Errichtung seiner Gewaltherrschaft Jahre hindurch öffentlich sehr scharf vor der Gefahr der Errichtung der Gewaltherrschaft gewarnt

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haben, das wirklich Wichtigste getan haben, um die Gewaltherrschaft, die die Wurzel alles Unheils war, zu verhüten, daß sie also das Gegenteil dessen getan haben, was nach dem Befreiungsgesetz zum Hauptschuldigen stempelt.

Es ist nun sehr rasch und leicht nachweisbar und könnte durch Vorlegen und Vorlesen der „Ludendorff-Volkswarte" auch sehr schnell bewiesen werden, daß Erich Ludendorff von dem Augenblick an, da er die ersten Anzeichen dafür erkannte, daß Adolf Hitler einen Gewaltstaat errichten wollte, immer wieder neu in seiner Wochenzeitung scharf dagegen Stellung genommen und vor diesem Unheil gewarnt hat. In 120 Abhandlungen tat er dies Jahre hindurch vor der Errichtung der Gewaltherrschaft. Ich kann mich nicht lang aufhalten und deshalb werde ich aus dieser Zahl von Abhandlungen nur drei herausgreifen.

(Zu den Pressefotografen): Kann das Fotografieren hier nicht allmählich aufhören? Die Sache ist mir zu ernst dazu, andauernd das Blitzlicht.

Vorsitzender: Die Ordnung im Saal obliegt mir.

Frau Dr. Ludendorff: Dann muß ich es eben ertragen.

Drei der Abhandlungen, die auch in Hunderttausenden von Flugblättern in das Volk gingen, greife ich heraus. So die Schrift „Heraus aus dem braunen Sumpf!", „Gewalttätige Unterführer", „Der Nationalsozialismus als Würger". Ich erinnere auch an die Worte flammender Empörung, die Erich Ludendorff veröffentlichte, als Hitler ein Telegramm, ein Glückwunschtelegramm, an die SA-Leute schickte, die einen Kommunistenführer durch niedrigste Brutalität ermordet hatten. Ich erinnere auch an die Veröffentlichung der Boxheimer Dokumente durch Ludendorff, aus denen leicht zu erkennen war, was drohen würde, wenn Hitler seine Gewaltherrschaft errichten würde. Ich erinnere endlich an seine Worte, mit denen er im Sommer 1932 den Aufsatz „Mitten in der Revolution" abschloß und

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Mit seiner im Jahre 1930 veröffentlichten Schrift „Weltkrieg droht auf Deutschem Boden" gelang es General Ludendorff, den für 1932 geplanten Krieg zu verhindern.

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die da lauteten: „In 10-12 Jahren wird das deutsche Volk erkannt haben, daß die Revolution 1932/33 ein Volksbetrug ist wie die Revolution 1918/19, nur noch ein viel größerer."

Damit nicht genug hat Erich Ludendorff aber auch vor dem Kriegsplan Hitlers gründlich gewarnt, und als er aus zuverlässigen Quellen aus dem Ausland erfuhr, daß für das Jahr 1932 ein Krieg geplant war, der sich bei dem fast wehrlosen deutschen Volk auf deutschem Boden abgespielt hätte, und weil er sich klar war, daß gewisse Gruppen - so die Nationalsozialisten und der Stahlhelm - für diesen Krieg begeistert wurden, schrieb er auch 12 Abhandlungen „Weltkrieg droht auf deutschem Boden". Er schrieb am Schluß dieses Buches einen Absatz, der allein schon eine Widerlegung dieser Behauptungen ist; er heißt: „Absage an die Volksverderber". Darin schrieb er:

„Während ich meine Aufsätze über den Weltkrieg in „Ludendorff s Volks warte" veröffentlichte, ging schon in nationalistischen Blättern das Lügen los, ich sei „Pazifist" geworden, in jüdischen und freimaurerischen Blättern, ich rede einer „aktiven" Beteiligung Deutschlands an dem drohenden Weltkrieg das Wort. Aus nationalsozialistischen und Stahlhelm-Kreisen aber höre ich von verschiedensten Gegenden des Reiches her:

„Wenn erst der Freiheitskampf" von uns - im Bündnis mit Italien und England - herbeigeführt ist, dann rufen wir Ludendorff. Er ist ein so großer Idealist, er wird sein Volk nicht im Stich lassen. Ludendorff wird den Freiheitskampf führen."

Wer für diese Auffassung in „nationalen" Kreisen arbeitet, lügt, ebenso wie der, der sie, wie ich weiß, auch im Auslande verbreitet, um mit meinem Namen auch dort Geschäfte für solche hirnverbrannte faschistische Außenpolitik zu machen, die den Weltkrieg erst ermöglicht und uns der Vernichtung aussetzt.

Nie werde ich für die Ausführung eines solchen Verbrechens auch nur einen kleinen Finger reichen. Genauso, wie ich nie jene „Erfüllungspolitiker" unterstützen könnte, die immer verantwortlich bleiben für Entwaff-

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nung und Revolution. Wenn das Volk trotz meiner Warnungen verderben will, so muß es sich sein eigenes Grab selbst schaufeln. Ich helfe ihm nicht dabei. So erkläre ich deshalb öffentlich im tiefsten Ernst dem deutschen Volke und allen belogenen Völkern jenseits der Alpen und der Nordsee:

Niemals werde ich der Ausführung solcher völkerverderbenden Pläne meine Hilfe leihen, niemals das Volk bei Ausführung seines Selbstmordes unterstützen, also auch nie einem Rufe folgen, mit dem breite Schichten des Volkes rechnen und über den Ernst der Lage hinweggetäuscht werden sollen."

Das ist erst als Abhandlung und dann 1930 als Schrift veröffentlicht worden. Es ist in die verschiedensten Sprachen Europas übersetzt worden und hat bei den General -Stäben der Länder, die diesen kurzen Krieg auf deutschem Boden - wie sie meinten - vorhatten, großen Eindruck gemacht. Dafür bekamen wir Beweise ins Haus.

So hat denn Erich Ludendorff eine extensive und intensive Gegenpropaganda gegen die Errichtung eines nationalsozialistischen Gewaltstaates gemacht, solange er noch verhütet werden konnte.

Für meine Verteidigung ist es aber vielleicht noch viel wichtiger, daß auch ich selbst von Anbeginn meiner politischen Tätigkeit immer nur tätig war, um Gewaltherrschaft, um imperialistische Bestrebungen und Ziele abzuwehren. Ich begann mit meinem politischen Wirken überhaupt erst im Jahre 1920, als mir durch die Erfahrungen des ersten Weltkrieges und durch die Erkenntnisse meines ersten philosophischen Werkes das Unheil von Krieg und Gewaltherrschaft besonders klar zum Bewußtsein kam. Da habe ich dann im Jahre 1920 hier in der Universität München im Juni auf drei Tage ein erstes allgemeines Frauenkonzil zusammengerufen für Frauen aller politischen Richtungen oder für nicht politisch tätige Frauen. Die Frauen hatten damals das Wahlrecht bekommen. Ich gab ihnen am

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Schluß meiner öffentlichen Vorträge einen Rat, wie die Frauenarbeit im Staat heilsam werden könnte als Ergänzung des Mannes und nicht als Nachahmung der Männerpolitik. In dem dritten Absatz des vorgeschlagenen Bekenntnisses - den Beweis hierfür werde ich der Spruchkammer in notariell beglaubigter Abschrift zu den Akten geben - heißt es:

„Ich bekenne mich zu der Erkenntnis, daß die weibliche Eigenart des Willens die Welt befreien kann und soll von dem atemlosen Kampf des männlichen Machtwillens. Daher wirke ich jedem Imperialismus entgegen, ganz unabhängig von der Idee, der er dient. Ich wirke entgegen dem Imperialismus des gemeinsam verwertet werden im Kampf der Nationen, der politischen Parteien, der Stände, der Geschlechter, der Rassen und der religiösen Überzeugungen."

Ich bin diesem Bekenntnis natürlich selbst stets treu geblieben und habe mich deshalb in späteren Jahren auch an der Warnung vor der Gefahr der Gewaltherrschaft und auch vor den Kriegen beteiligt. Ich nenne hierfür nur zwei Abhandlungen: „Die Dressur zum Volksmörder" - das habe ich in der „ Ludendorf f-Volks warte" veröffentlicht -und „Der zündende Wille", wo ich in der Zeitschrift „Am heiligen Quell" aufforderte, alles zu tun, daß das Unheil des Krieges nicht käme. Ich habe aber auch im Jahre 1930 in meinen größeren philosophischen Werken gegen die Gewaltherrschaft scharf Stellung genommen. Damit man erkennt, daß ich hier nicht zu weitläufig sein will, wenn ich die Werke heranziehe, muß ich mitteilen, daß sie nicht im kleinsten Kreise blieben, sondern weit ins Volk gingen, so auch noch durch Vorträge und durch Leseabende.

KGR. Prothmann: Herr Präsident, darf ich ~

Vorsitzender: Sie können gar nicht unterbrechen, Sie sind ja nicht zugelassen.

Frau Dr. Ludendorff: Das kann ich vorlesen, es ist ganz 84


kurz. Ich schrieb in dem Buch „Des Kindes Seele und der Eltern Amt" auf Seite 201:

„Ja das Sittengesetz birgt in sich die köstliche Weisheit, Selbsterhaltung und Volkserhaltung unter einem Mindestmaß der Beschränkung der persönlichen Freiheit zu sichern. Überall da, wo man von dieser Weisheit in Kinderaufzucht und im Staate abweicht, fördert man in Wahrheit nicht die Selbsterhaltung und Volkserhaltung, sichert man in Wahrheit nicht die Gottesbewußtheit der Menschenseele, sondern ist zum Zerstörer der einzelnen Menschenseelen und zum Vernichter des Volkes geworden. Jede Tyrannis im Einzelnen und dem ganzen Volke gegenüber ist also unsittlich, unter welchem schönen Deckmantel sie sich auch verhüllen mag. Sie ist unsittlich, weil sie den Segen der Bewußtheit nicht zur Auswirkung kommen läßt und die großen Nachteile, die das menschliche Bewußtsein gegenüber der Nichtbewußtheit der Tiere zeigt, allein als Fluch auf dem Menschen lasten läßt. Jeder Zwang in Kinderzucht und Staat muß also dem Beherrschten gegenüber, Schritt haltend mit der Beherrschung und freiwilligen Einordnung unter das Sittengesetz, nachlassen und hierdurch den Selbstbeherrschten die persönliche Freiheit sichern."

Eine kurze Stelle noch:

Seite 212:

„Je mehr solcher Beherrschte sein Volk aber haben wird, um so weniger der Knechte wird es besitzen, umso freier und lebensstärker wird es sein. Knechte hat der unbeherrschte Tyrann nötig. Sie sind Voraussetzung für seine Lebensmöglichkeit. Aber sowohl er wie die Knechte sind Ursachen und Anzeichen des Volksunterganges. Erst wenn die seelischen Leichen, die plappernden Toten, sich in einem Volk mehren, tauchen die Tyrannen auf, die die Zügellosen knechten. - Erst der Verwesungsgeruch lockt die Geier herbei!"

Diese starke Gegenpropaganda gegen die Gewaltherrschaft ging nicht nur dadurch, daß die 15000 Stück dieses Buches vergriffen waren, als Hitler uns das Papier für

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alle Erscheinungen verbot, in weite Kreise, sondern auf Leseabenden und in Vorträgen wurde immerwährend das Volk vor und während der Gewaltherrschaft damit vertraut gemacht.

Unser Wirken hatte guten Erfolg. Wir haben sogar gemerkt, daß in den Kreisen der Nationalsozialisten offenbar ein Mißtrauen gegen die Gewaltpläne erwachte, die Hitler vorhatte.

Da sollte sich aber im Herbst 1930 etwas völlig Unerwartetes ereignen: Mit einem Male ist bei der Septemberwahl des Jahres 1930 die Stimmenzahl der Nationalsozialisten für den Reichstag auf das 9,6fache, also fast das l Ofache gestiegen. Das war ein unermeßlicher Aufschwung des Machteinflusses im Weimarer Staat. Es war für die meisten völlig unerklärlich. Das Rätsel hierzu hat uns ein Schweizer im Jahr 1948 gelöst. Da ich hier vorgeladen bin, der Hauptschuld am nationalsozialistischen Gewaltstaat bezichtigt, wird es mir wohl erlaubt sein, die Lösung des Rätsels, die für alle Deutschen wichtig ist, hier kurz zu lesen.

Werner Zimmermann in der Schweiz hat im Jahre 1948 ein Buch veröffentlicht „Liebet eure Feinde!" im Frank-hauser-Verlag in Neuf-Chatel, und ebenso hat Severin Reinhard ein Buch veröffentlicht „Spanischer Sommer" im Aehren-Verlag. Beide stimmen überein in dem Bericht über dieses Rätsels Lösung. Reinhard ist ausführlicher; ich wähle daher Zimmermann und bringe nur eine Stelle von Reinhard. Ich beanspruche keine große Geduld. Die Stelle ist nicht sehr lang, aber sehr wichtig. Er schreibt in dem Buch auf Seite 73 „Hitlers geheime Geldquelle":

„Im Jahre 1933 erschien im vornehmen holländischen Verlage van Holkema und Warendorfs Uitg. Mij. N. V. in Amsterdam eine Schrift von 99 Seiten:

De Geldbronnen van het Nationaal-Socialisme. Drie Gesprekken met Hitler. Door Sidney Warburg, vertaald doorJ.G. Schoup.

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Die Schrift wurde bei Erscheinen sofort durch Hochfinanz- und Nazi-Agenten abgefangen und vernichtet und später durch eine Fälschung ersetzt. Durch höhere Fügung gelangte ein Stück der Originalausgabe auf abenteuerlichen Wegen in die Schweiz. Ich habe sie selber in Händen gehabt. Rene Sonderegger hat in „Finanzielle Weltgeschichte", Resoverlag Zürich, 1936, einiges daraus veröffentlicht. Neue Ausgaben sind vorgesehen. Hier soll nur kurz auf einige wichtige Tatsachen hingewiesen werden."

Über das Schicksal der Schrift schreibt Reinhard:

„Zunächst ist allerdings eine Publikation maßgebend, welche im Jahre 1933 bei dem bekannten Verlage Holkema und Warendorf in Amsterdam erschienen ist und den Titel trägt: „Die Geldquellen des Nationalsozialismus". Es ist ein Bericht über drei Verhandlungen mit Hitler. Als Autor ist Sidney Warburg genannt und der holländische Text ist von einem Schriftsteller namens J.G. Schoup aus einer Sammlung von Originalaufzeichnungen, tagebuchartigen Hinweisen und Berichten verfaßt worden. Soweit dabei handgreifliche Verschreibungen und Mängel am Manuskript haften geblieben sind, handelt es sich, wie bei den Fehlern an orientalischen Teppichen, weit mehr um Beweise der Echtheit des Dokumentes, als um das Gegenteil."

Nach dem kann ich hier weiterfahren:

„So gründlich die belastende Dokumentation über den finanziellen Grund von Hitlers Erfolg beseitigt worden war, so fielen doch dem österreichischen Gesandten von Alexis in Den Haag die zwei Exemplare in die Hände, welche offenbar in die Stöße von Büchern geraten waren, die eine Bibliothek zu empfangen pflegt, um sie sukzessive zu katalogisieren. So kam das Buch in zwei Exemplaren nach Wien, wo es vom Bundeskanzler und einigen Vertrauten der Regierung gelesen wurde. Die Herausgabe dieser Wahrheiten schien den Österreichern aber nicht mehr ratsam, nachdem sie durch den Mord an Bundeskanzler Dollfuß und die Umtriebe der nationalsozialistischen Zentrale an der Teinfaltstraße eingeschüchtert und von drohenden Maßnahmen des Reiches bedroht waren. Dazu schien es der Regierung nicht geraten,

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unter den Augen des deutschen Gesandten von Papen die Weltöffentlichkeit auf diese Zusammenhänge hinzuweisen. Die zuständigen Stellen sandten daher einen Vertrauensmann in die benachbarte Schweiz, wo soeben die Enthüllungen von Dr. Otto Straßer über die Vorgänge in Deutschland in einem Buche „Die deutsche Bartholomäusnacht" erschienen waren. Ehe noch der deutsche Griff nach Österreich vollzogen war, wurde das eine der beiden Exemplare dem Verleger Straßers ausgehändigt, der in der Folge eine kleine Publikation unter dem Titel „Finanzielle Weltgeschichte" (Resoverlag 1936) herausgab, deren Wirkung in der Flut von politischen und anderen Enthüllungen unterging."

Nun schreibt Herr Zimmermann weiter:

„Felix Warburg war der berühmte Organisator der Hamburg-Amerika-Linie. Sein Bruder Paul M. Warburg wirkte als Staatssekretär in der Regierung Hoover in den USA und gehörte als Partner zum Bankhaus Kühn, Loeb und Co. in New York. Sidney Warburg ist dessen Sohn, wenn auch durch anderen Vornamen etwas verschleiert.

Im Juli 1929 erteilte der Guarantee-Trust in Wallstreet, New York, dem jungen Sidney Warburg den Auftrag, den Schutz der amerikanischen Interessen in Deutschland zu übernehmen, weil er das Land kenne und die Sprache beherrsche. Forderungen im Betrage von 8 Milliarden Dollar standen in Mitteleuropa auf dem Spiele. Der Präsident Carter vom Guarantee-Trust hatte zu der Sitzung geladen: die Direktoren der Federal Reserve Banken, den jungen Rockefeller von der Standard-Oil-Company, McGlean von der Royal-Dutsch-Company und andere fünf unabhängige Banken.

Was waren ihre Ziele? Warburg sollte in Deutschland einen Mann finden und unterstützen, der eine nationale Revolution durchführe. Der Friedensvertrag von Versailles schanzte Frankreich durch die Reparationen große Vorteile zu, die der Banque de France ermöglichten, gegen Pfund und Dollar eine bedrohliche Geldpolitik zu entwickeln. Dies sollte abgebremst, der Vertrag abgeändert, Frankreich eingeschüchtert und überflügelt werden. Im weiteren waren die Russen mit ihrem billi-

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gen Benzin aus Deutschland abzudrängen, die Ostjuden fernzuhalten. Die Spekulanten von Wallstreet wollten Deutschland für sich ausbeuten. Wer konnte ihnen dabei helfen?

Warburg reiste nach München und traf im Hofbräuhaus mit Hitler und dessen Mittelsmann von Heydt zusammen. Ergebnis: Hitler willigt ein und bekommt über das Bankhaus Mendelssohn u. Co. in Amsterdam eine erste Zahlung von 10 Millionen Dollar = 40 Millionen Mark, um seine Bewegung vorwärts treiben zu können. Das war 1929."

- Das war 1929, vor der zehnfachen Stimmenzahl von 1930. -

„1931 wurde die Entwicklung für Pfund und Dollar gefährlich. Frankreich erhielt so große Ablieferungen aus Deutschland, daß dieses seine übrigen Schulden weder verzinzen noch abzahlen konnte. Hitler forderte weitere Geldmittel: 500 Millionen Mark für eine „richtige Revolution", oder 200 Millionen, wenn eine „legale Machtübernahme" genüge. Warburg vermittelt Hitler weitere 15 Millionen Dollar, je 5 Millionen überwiesen durch die Bank Mendelssohn u. Co. in Amsterdam, die Rotterdamsche Bank-Vereinigung in Rotterdam und die Banca Commerciale Italiana in Rom. Warburg reist mit von Heydt, Georg Straßer und Göring nach Rom, fühlt sich im Hause von Italo Balbo unbehaglich und fährt auf der „Savoya" ab Genua wieder nach New York.

Am 30. Januar 1933 wird Hitler Reichskanzler. Im Februar hat Warburg in Berlin sein letztes Gespräch mit Hitler, in der Fasanenstraße 28. Der Reichstagsbrand bietet den düsteren Hintergrund, der Führer steht unter höllischem Druck. Goebbels schildert dies in seinem Buche „Vom Kaiserhof zur Reichskanzlei". Die Partei hatte zwar das Amt, aber nicht die Macht. Wollten sie die Märzwahlen gewinnen, so benötigten sie nochmals Geld. Und auf einmal, berichtet Goebbels, kommt ein Lichtstrahl! Ein großer Betrag wird ihnen zugesichert. Nun zieht er hoffnungsvoll in diesen letzten Kampf um die Macht und ruft zuversichtlich aus: Wir werden siegen.

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Woher kam dieses Geld? Warum wurde diesen Zusammenhängen nie nachgeforscht?"

sagt Zimmermann -

„auch nicht im Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozeß? Dort war streng verboten, vom Versailler Vertrag und zugehörigen Geschehnissen zu reden. Die Schrift von Warburg gibt Aufschluß. Auch dieser letzte Betrag kam von New York. Zwei Millionen Dollar wurden in Düsseldorf durch die Rhenania in 15 gleichmäßigen Schecks auf Dr. Goebbels ausbezahlt, weitere 5 Millionen gingen wieder über die Banca Commerciale Italiana in Rom. Im Morgengrauen ruft Warburg dem müdegeredeten Hitler unter der Tür nochmals die Bedingungen ins Gedächtnis, Kampf gegen Frankreich! Dann verzieht er sich nach Holland."

Das also sind die Hauptschuldigen an der Errichtung der Gewaltherrschaft.

Es braucht wohl nicht erwähnt zu werden, daß selbstverständlich auch hier sofort der Ruf Fälschung erschallt. Aber in diesem Fall müßte uns ja Schwachsinn zugemutet werden, wenn wir glauben sollten, daß der damals mächtig gewordene Hitler und die noch weltmächtigeren Finanzmagnaten der Wallstreet und der Auftraggeber sich die ungeheuer kompromittierenden Veröffentlichungen Schoups hätten gefallen lassen und nur das höchst unzureichende Mittel des sofortigen Aufkaufs gewählt hätten, was bekanntlich in 99 % der Fälle so ausgeht wie hier, daß nämlich doch ein oder zwei Exemplare der Vernichtung entgehen und die Wahrheit an den Tag bringen. Wir sind also in diesem Fall, wenn wir klares Denken anwenden, wohl völlig sicher, daß es sich um Tatsachen handelt, die hier übermittelt wurden und die die Schweizer Schriftsteller uns zum Glück, noch ehe das Friedensdiktat der Siegerstaaten mit uns beschlossen wurde, bekanntgegeben haben. Es handelt sich hier ja nicht darum, daß Hitler Geld bekam -er bekam auch Geld von Deterding, und zwar schöne Summen -, sondern es handelt sich darum, daß dieser Bericht

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klipp und klar beweist, daß die Großbanken der Wallstreet sich noch nicht einmal begnügt haben, Hitler durch zwei Spenden von 100 Millionen Mark allmählich den Aufstieg bis zur Reichskanzlerschaft ermöglicht zu haben. Nein, im Februar 1933 bekam Hitler 28 weitere Millionen in seine durch die Wahl leeren Taschen, die es ihm allein überhaupt erst ermöglichten, statt Reichskanzler und Leiter eines Koalitionsministeriums im Weimarer Rechtsstaat zu sein, eine Gewalt- und Willkürherrschaft zu errichten mit allen Verbrechen, die sich daran anschließen.

(Anmerkung des Herausgebers: Vergleiche auch „Deutsche Rundschau" herausgegeben von Rudolf Pechel. 70. Jahrgang Heft 7 Juli 1947 Seite l Heinrich Brüning

Ein Brief

Wir begrüßen es mit besonderer Freude, daß wir den Brief des früheren Reichskanzlers Dr. Heinrich Brüning in der „Deutschen Rundschau" zum Abdruck bringen können ...

Seite 6

Glücklicherweise waren Hindenburgs außerverfassungsmäßige Berater unter sich geteilt. Eine Gruppe zielte auf eine Regierung ohne Nazipartei, gleich der später unter Herrn von Papen eingesetzten, die diktatorisch vorgehen und die politischen Parteien auflösen sollte. Andere wollten eine neue Regierung haben, die die Nazis einschließen sollte. Die letztere Gruppe hatte unter ihren Mitgliedern eine Anzahl von Bankiers, die einen besonderen, indirekten Druck auf den Präsidenten nach seiner Rückkehr nach Berlin ausübten. Zum mindesten einer von ihnen hatte, wie man wußte, seit Oktober 1928 großzügig die Fonds der Nazis und der Parteien der Nationalisten mit Geld unterstützt. Er starb, kurz nachdem die Nazis an die Macht gekommen waren. Das Finanzieren der Nazipartei, teilweise von Menschen, von denen man es am wenigsten erwartet hätte, daß sie sie unterstützen würden, ist ein Kapitel

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für sich. Ich habe niemals öffentlich darüber gesprochen, aber im Interesse Deutschlands könnte es notwendig werden, es zu tun und aufzudecken, wie dieselben Bankiers im Herbst 1930 den Botschafter Sackett gegen meine Regierung zu Gunsten der Nazipartei zu beeinflussen suchten.

Seite 22

Einer der Hauptfaktoren bei Hitlers Aufstieg, den ich nur im Vorbeigehen erwähnt habe, war die Tatsache, daß er große Geldsummen von fremden Ländern 1923 und später empfing und gut für die Sabotage des passiven Widerstandes im Ruhrgebiet bezahlt wurde. In späteren Jahren wurde er bezahlt, um Unruhe hervorzurufen und revolutionäre Tendenzen in Deutschland zu ermutigen, von Männern, die sich einbildeten, daß dies Deutschland ständig schwächen könnte und das Bestehenbleiben irgendeiner verfassungsmäßigen zentralen Regierung unmöglich machen würde. Diejenigen, die solange versucht haben, diese Tatsachen zu unterdrücken, täuschen sich, wenn sie glauben, daß sie das auf die Dauer tun könnten.)

Als nun Hitler im Jahre 1933 diese Gewaltherrschaft errichtet hatte, da bedurfte er überhaupt keiner moralischen Unterstützung mehr von uns. Die Zeit nach dem März 1933 wird mir hier vorgehalten. Von diesem Augenblick an konnte er tun was er wollte, und er tat, was er wollte. Er erfüllte vor allen Dingen freudig die Aufträge seiner Geldgeber, die ihm die Gewaltherrschaft ermöglicht hatten. Nun konnte er, ohne überhaupt eine Unannehmlichkeit davon zu haben, sofort aufhören, die 4000 Goldmark, die das deutsche Volk in jeder Minute, bei Tag und Nacht, ununterbrochen bis zum Jahre 1980 abzuliefern hatte, weiterzuzahlen. Das brachte ihm keine Unannehmlichkeit, Frankreich sollte ja kein Gold mehr bekommen. Er konnte auch die Wehrhoheit wieder einführen, konnte im Rheinland einmarschieren, konnte mit Hilfe des rheinisch-westfälischen Konzerns aufrüsten, bekam 60 Millionen RM im Jahr aus der Kohlenförderung; denn er sollte ja einen Angriffskrieg gegen Frankreich führen. Frankreich sollte ja geschwächt werden. Alle diese Leistungen, die er da vollbrachte, mußten dem wirtschaftlich verelendeten

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Volk wie eine Wundertat, wie eine Rettung aus größter Not erscheinen. Die Erklärung kannte das Volk ja nicht. Da war es denn kein Wunder, daß ihm Kreise vertrauten, die ihm zuvor niemals vertraut hätten, und daß die Wehrmacht zu einem weiten Teil an ihm aufschaute wie an einem Wundermann. Eine außerordentliche propagandistische Unterstützung durch unsere Halbmonatsschrift hätte Hitler gar nicht mehr gebraucht. Er schaffte ja auch seine Wahlen allmählich ab, seine schönen Wahlen mit den 100% Ja-Stimmen, und ließ das Theater seines nationalsozialistischen Jasagerparlaments nur noch bei größeren Ereignissen aufmarschieren.

Als nun das Bemühen von so vielen Deutschen und auch von uns gegen die Errichtung dieser Gewaltherrschaft mit einem Mal zu einem völligen Mißerfolg geführt hatte, setzte Ludendorff die Abwehr gegen die Gewalttaten fort. Als eine große Zahl unserer Anhänger in den SA-Kellern schmachtete - die Unterlagen dafür werde ich der Spruchkammer vorlegen -, da schrieb er in wenigen Monaten an den Reichspräsidenten v. Hindenburg im ganzen 20 Briefe und Telegramme - auch dafür wird ein Dokument vorgelegt -, in denen er den Reichspräsidenten an seinen auf die Weimarer Verfassung geleisteten Eid erinnerte und ihm schrieb, nur er allein habe die Möglichkeit, aber auch allein die Pflicht, die Gewalttaten abstellen zu lassen. Er hat nach dem Reichstagsbrand auch in seiner Wochenzeitung geschrieben, er könne niemals glauben, daß Kommunisten den Reichstag angezündet hätten; sie hätten ja nur Nachteile davon. Er hat auch 8 Tage vor der Abstimmung im Reichstag über das verhängnisvolle Ermächtigungsgesetz in der Zeitung dringend vor der Diktatur gewarnt und gesagt, das hessische Ermächtigungsgesetz könne uns ja schon verraten, was ein deutsches Ermächtigungsgesetz, dem damals nur die Sozialdemokraten ablehnend gegenüber blieben, bedeuten würde. Die Folge von all dem war das Verbot der Ludendorff-Volkswarte im Sommer 1933,

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das Verbot des politischen Verbandes des Tannenbergbun-des und das Verbot unseres religiösen Vereins unter der Begründung der Staatsfeindlichkeit. Die Unterlagen hierfür werden noch vorgelegt.

Für meine Verteidigung ist es wesentlich, daß aber auch ich keineswegs die Abwehr des Gewaltstaates nach seiner Errichtung in Deutschland aufgab. Ich schrieb im Sommer 1933 mein Buch: „Die Volksseele und ihre Machtgestalter". Das ist im Januar 1934 im Gewaltstaat Hitlers veröffentlicht. Ich habe hier die Auszüge für die Spruchkammer überreicht. Wenn es zu lang dauern sollte, daß ich die paar Stellen vorlese, so sage ich es inhaltlich. Das Dokument ist da. Das Wesentliche ist, daß ich meine scharfe Ablehnung jedes Gewaltstaates genau so, wie ich schon 1930 schrieb, in einer noch verschärften und länger begründeten Form in dieser Philosophie der Geschichte wiedergegeben habe.

Ich habe aber auch jeden Leiter eines Gewaltstaates ein Ungeheuer der Weltgeschichte genannt und habe gesagt, daß ein solches Ungeheuer der Weltgeschichte schon nach dem ersten verübten Verbrechen gewaltsam der Machtstellung in seinem Volk beraubt werden müsse, weil die übrigen Gewalttaten zwangsläufig geschehen. Ich kann vielleicht doch diese eine Stelle über den Tyrannen, über das Ungeheuer der Weltgeschichte vorlesen:

Seite 133

„Auf die Geschichtsgestaltung hat sich dieser Wille ganz besonders geworfen, weil er die Gewaltherrschaft über Völker oder Volksgeschwister nur zu leicht als die Quelle der Lust erkannt hat. Gewaltherrschaft ist daher geradezu ein wesentliches Merkmal aller, von diesem törichten Willen gestalteten Geschichte. Ihm geht es hier wahrlich nicht um die Erhaltung seines Volkes. Sein Machtwille hält nicht inne an den sittlichen Grenzen der Freiheit der Völker oder der Volksgeschwister. Gar bald erkennt er, daß Gewalt die bequemste, müheloseste Art und Weise der Beherrschung eines Volkes und besiegter

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Völker ist. Was kümmert es ihn, daß diese Art Geschichtsgestaltung auch zugleich die geistloseste, unmoralischste, völkermörderischste ist? Dieser zur Gewaltgier entartete Machtwille hält natürlich auch nicht inne am Recht, er ist mit Willkür gepaart. Da aber Willkür jeder Zuverlässigkeit entbehrt, ist sie nicht nur seelenmörderisch für den, der sie übt, und den, der sie erleidet, sondern sie nimmt die Vorbedingung für alles Volksleben, tötet alle Gebiete des Lebens und Erlebens allmählich ab. Nach außen bedeutet die Gewaltgier Lebensbedrohung anderen Völkern gegenüber.

Da nun solche Gewaltgier, dank der Unvollkommenheit der meisten Menschen, sehr häufig auch bei den Herrschern und in der Regel bei Machthabern der Völker zu finden ist, so genügt es für.die Völker der Menschen nicht, sich wie Tiere und Pflanzen nur zu erhalten. Wenn sie nicht Macht entfalten, die die Gewaltgier erfolgreich abwehren kann, so werden sie vernichtet."

Seite 134

„Geschichte der Völker ist also Machtentfaltung zum Zwecke der Volkserhaltung, jedwede Machtanwendung, die über dies Ziel hinausreicht, ist Gewalt an anderen Völkern und Gewalt an Volksgenossen im Innern des Volkes. Machtentfaltung heißt also in unserem Sinne hier nicht etwa Machtanwendung bis hin zu willkürlichen Grenzen, sondern bis zu ganz bestimmter, nämlich der sittlichen Grenze, welche von den Rechten der Volksgenossen und der anderen Völker gezogen ist. Sie ist Voraussetzung der Selbsterhaltung eines Volkes unter den Völkern. Eine nur von dem Willen zur Volkserhaltung beherrschte Machtentfaltung kann sich als im Dienste des Selbsterhaltungswillens der Volksseele stehend erachten, wenn zwar dieser selbst keinen Willen zur Macht kennt."

Seite 305

„Was Wunder, daß nun der unvollkommene Selbsterhaltungswille, noch durch die Beispiele der Geschichte und anderer Mitlebender verlockt, den Machtwillen zur Gewaltgier aufpeitscht, die keine sittlichen Grenzen kennt?

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Dann ist eines jener, ach so zahlreichen „Ungeheuer" der Weltgeschichte geworden, das ganze Völker zu Tode quält. Es hängt von dem Grade der Grausamkeit eines so Entarteten ab, ob er außer dem Freiheitraub, der von ihm nach innen und außen verübt wird, und der allein schon Todesnot des Volkes bedeutet, auch noch blutrünstig mordet. Die Blätter der Geschichte triefen von Blut, das so Entartete ohne Weihe der Notwendigkeit für die Volkserhaltung, also ohne jede sittliche Berechtigung, mit bestem Gewissen vergossen haben. Hat sich ein so Unseliger aber erst einmal zu einem einzigen Mißbrauch seiner Machtstellung im Volke durch einen gottverlassenen Selbsterhaltungswillen in Gewaltgier verleiten lassen, so ist keine Möglichkeit mehr für ihn vorhanden, zurück zum Recht zu schreiten. Er müßte gewaltsam seiner Macht entkleidet werden, damit er vor sich selbst vor den jetzt einsetzenden zwangsläufigen Handlungen gerettet werden könnte. Ein zweites Unrecht, eine zweite Gewalttat, muß die erste sicherstellen, muß verhüten, daß Volksrecht ihn zur Rechenschaft zöge. Er ist in einer weit gefährlicheren Lage als jeder andere Mensch, der einmal auf schiefe Bahn geriet, denn er ist ja im Besitze der Macht! So erlebt er gar keine Widerstande, gar keine Schwierigkeiten, wenn er das zweite Unrecht tun will. Ganz im Gegenteil, er findet tausend hilfsbereite, machtgierige Helfer, er findet jede Erleichterung; ein Wort aus seinem Munde, sein Name unter einem Schriftstück, und das neue Unrecht ist schon Tat geworden."

Seite 306

„Nun muß er durch immer mehr Gewalttaten Angst erwecken, um sich hierdurch an der Macht zu halten. Die Geschichte gibt eine Überfülle grauenvoller Belege für diese Tatsachen, ja, sie gibt auch Anzeichen genug dafür, daß alle jene, die sich hierbei noch nicht ganz seelisch mordeten, schließlich das Ende, den Tod herbeiwünschten, um aus solcher grauenvollen selbstgeschaffenen Kette ohne Ende von Verbrechen wieder herauszukommen.

Solches Unheil ist auffällig und leicht erfaßbar, es wird von jedem gut erkannt."

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Dann spreche ich davon, daß ein noch weit schlimmeres Unheil die Willkür in einem solchen Staate ist, die dann einen solchen Tyrannen immer launenhafter macht und so das Volk in immer größeres Elend und ins Unglück stürzt, und fordere in diesen Abhandlungen, die ich der Spruchkammer auch hier überreiche - ich sehe nur, daß ich sonst vielleicht zu sehr ermüde - auf, einen solchen Menschen gewaltsam seiner Machtstellung im Volk zu entheben.

Wenn ich das im Januar 1934 tat, dann, dächte ich, habe ich doch den sichersten und ganz unantastbaren Gegenbeweis gegen diese Anklage geführt. Man möge mir doch den deutschen Schriftsteller nennen, der nicht nach Amerika emigrierte, wie z. B. Thomas Mann, der es gewagt hätte, im Dritten Reich einen Tyrannen ein Ungeheuer der Weltgeschichte zu nennen. Da ich es umfassend für jeden Gewaltstaat tat, war selbstverständlich Hitler voll darunter betroffen.

Man möge mir doch den Deutschen nennen, der 5 Monate, ehe Hitler 1000 Menschen ohne Gerichtsverhandlung am 30. Juni 1934 ermordete, dazu aufforderte, einen solchen Tyrannen gewaltsam seiner Stellung im Volk zu entheben!

Ich habe diese Auffassung dem Leiter der Wehrmacht, Herrn v. Fritsch, wie er meinen Mann und mich besuchte, kurz nach dem 30. Juni auch klar ausgesprochen. Wenn ich auch weiß, daß die Klage in meinem Fall mir gegenüber den Beweis führen muß, daß ich Hitler außerordentlich unterstützt hätte, so glaube ich doch, an die Erwähnung dieses wichtigen Dokuments etwas anschließen zu müssen.

Ich kann mir nur denken, daß, obwohl mein Verfahren jetzt schon seit drei Jahren schwebt, dieses Dokument aus dem Jahre 1934, ganz unmöglich dem Herrn Kläger zu Gesicht gekommen sein kann; denn das Dokument macht es tatsächlich völlig unmöglich, mich durch das Befrei-

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ungsgesetz treffen zu wollen. Art. 5 des Befreiungsgesetzes sagt ja ganz klar:

„Hauptschuldiger ist, wer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft außerordentlich propagandistische oder sonstige Unterstützung gewährt hat."

Das heißt doch: Wer persönlich eine ganz besonders extensive und intensive propagandistische oder sonstige Unterstützung der Gewaltherrschaft als solcher geleistet hat; denn die anderen politischen Überzeugungen, die das Befreiungsgesetz unter bestimmt begrenzten Umständen für sühnepflichtig hält, sind ja in Art. 7 ausdrücklich aufgezählt. Da ist auch die Grenze genannt.

Man müßte das Befreiungsgesetz auf den Kopf stellen, wenn man es auf einen Menschen anwenden wollte, der nie einer nationalsozialistischen Organisation angehört hat und der vor und während der Gewaltherrschaft Hitlers solche Veröffentlichungen gemacht hat.

Ich kann aber auch nach den anderen Abschnitten des Befreiungsgesetzes nicht als Betroffene erklärt werden. Das beweisen die beigelegten Abhandlungen am allerstärk-sten. Ich muß erwähnen, daß sie nur zum Teil von mir selbst sind und daß ich nur für meine Abhandlungen verantwortlich bin. Ich muß aber auch erwähnen, daß die Abhandlungen eines Toten, wie solche von Erich Luden-dorff, nur im entlastenden Sinne hier vorgebracht werden können, wie ich es tat, nicht aber etwa, um einen großen Toten nachträglich an die Seite des Massenverbrechers Hitler stellen zu wollen als überzeugungsgemein.

(Beifallskundgebung unter den Zuhörern, die der Vorsitzende durch Klopfen unterbindet.)

Das Befreiungsgesetz sagt in Art. 36, daß die Spruchkammer auch über Abwesende verhandeln kann. Es sagt aber in Art. 37 ausdrücklich: über Tote nur in Vermögens-

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fragen. Ich stehe ja hier nicht als Erbin des aufgebrauchten Vermögens, ich werde ja als Hauptschuldige beschuldigt. Der Tote kann also hier nicht herangezogen werden. Weshalb ich darauf Wert lege, ist nicht etwa, weil die Gesinnungsharmonie und -einheit nicht da wäre, sondern weil Erich Ludendorff eine so gründliche Quellenforschung auf einem Gebiet trieb, auf dem ich nun wieder nicht arbeite. Ich könnte ihn nur mangelhaft verteidigen und dagegen wehre ich mich grundsätzlich. Ich bestreite an sich keinen einzigen meiner Abwehrkämpfe. Ich bin ja nicht ein Angeklagter, der nun plötzlich etwas ableugnen will. Ich stehe voll und ganz für das, was ich tat, aus dem ernsten Ergebnis einer ernsten Quellenforschung.

Es ist also nur ein kleiner Teil der Abhandlungen von mir.

Anmerkung des Herausgebers:

Von hier ab folgen wir dem von Frau Dr. Ludendorff nach

Abgabe ihrer Erklärung der Kammer übergebenen Schriftsatz.

Aber sehen wir zunächst hiervon ganz ab. Die Fragen und Anklagen aller dieser Abhandlungen haben Jahre hindurch vor 1933 in der Wochenzeitung „Ludendorffs Volkswarte" dem Ansturm tiefstehender unwahrer Hetze weitester Teile der Tagespresse standhalten müssen. Eine ganze Anzahl dieser Abhandlungen warnen vor Gefahren, die der finanziellen Selbständigkeit und politischen Freiheit der nichtjüdischen Völker aus dem Glauben der orthodoxen Juden zwangsläufig erwachsen mußten, aus ihrer religiösen Überzeugung, daß der Gott des Weltalls die Ungerechtigkeit begangen habe, die Juden als einziges Volk der Erde auszuerwählen, als ein heiliges Volk des Eigentums, das dereinst die nichtjüdischen Völker im mes-sianischen Reich beherrschen solle, während diese, dem unreinen Vieh gleich verachtet, den Juden dann dienen müßten, oder im Falle der Weigerung solch eines Knechtloses, ausgerottet werden sollen. Eine andere Gruppe der Abhandlungen weist auf das eifrige Wirken einer Gruppe

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eingeweihter Juden auf dieses, für die nichtjüdischen Völker bedrohliche Zukunftsziel hin. Ein weiterer Teil der Abhandlungen weist auf Gefahren hin, die nichtjüdischen Völkern der Erde dadurch entstehen, daß sie als Christen das Alte Testament auch für Gottes Wort halten und so entweder auch an die Auserwähltheit des Juden glauben und seine Weltherrschaft begünstigen, oder aber sich selbst die messianischen Verheißungen zusprechen und dadurch nun ihrerseits die Freiheit der Völker bedrohen. Andere Abhandlungen weisen die wichtigen Dienste nach, die die eingeweihten Hochgrad-Brüder der Freimaurerei für das jüdische Fernziel, die Errichtung des Tempels Salomons, das will sagen die Errichtung des jüdisch-messianischen Reiches, geleistet haben. Andere Abhandlungen zeigten die Weltherrschaftsansprüche der Kirche und die Hilfe-Dienste des Jesuiten-Ordens für solche Ziele. Endlich wurden in den Abhandlungen auch Abwehrmaßnahmen vorgeschlagen gegen alle diese Gefahren des Selbständigkeit und Freiheit der Völker. Alle die Abhandlungen stützen sich auf grundlegende Werke, die aus unantastbaren Quellen schöpfen und daher nichts anderes sind als enthüllender Tatbestand. Um dies zu erweisen, habe ich die wichtigsten dieser Quellenunterlagen mit in die Verhandlung gebracht. *) Es wird sich dann auch deutlich heraus-

*) Anmerkung der Schriftleitung:

Auf dem Tisch liegen die wichtigsten jüdischen religiösen Schriften in überprüfter Übersetzung, unter anderem die 12 Bände des Babylonischen Talmuds in der Übersetzung des Juden Lazarus Goldschmidt. Ferner eine Reihe wichtiger freimaurerischer Geheimschriften, außerdem die Denkschrift Didlers und der aktenmäßig dargestellte Prozeß gegen die Attentäter von Sarajewo von Professor Pharos mit Einleitung von Professor Josef Kohler, ferner päpstliche Bullen und viele andere aufschlußreiche Dokumente. Doch wurde der Wahrheitsbeweis, den Frau Dr. M. Ludendorff für die Gefahr der jüdisch-orthodoxen Glaubenslehre, für das Wirken der Freimaurerei und endlich für ihr Buch „Der ungesühnte Frevel" anbot, abgelehnt, ihr jedoch der gute Glaube unterstellt.

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stellen, wie viel des aufwühlenden Tatbestandes, den wir in religiösen Schriften, die für Gottes Offenbarung gehalten werden, vorfanden, wir in unseren Abhandlungen verschwiegen haben, da wir ja nicht Volkswut wollten, sondern im Gegenteil auf dem Wege des Rechts und der Ver-pönung jeder Gewalttat die Gefahren überwunden zu sehen hofften.

All diese Abwehr imperialistischer Ziele wird von dem Befreiungsgesetz ausdrücklich sogar dann nicht als sühnepflichtig erachtet, wenn sie ganz entgegengesetzt gehandhabt würde, nämlich hetzerisch und gewalttätig. Sagt doch das Befreiungsgesetz in Abschnitt 7:

„Aktivist ist, wer im Dienste des Nationalsozialismus hetzerisch oder gewalttätig gegen Kirche, Religionsgemeinschaften oder weltanschauliche Vereinigungen aufgetreten ist."

So können denn alle die Verfasser der der Klage beigelegten Abhandlungen und die herangezogenen Schriften noch nicht einmal zum Aktivisten machen, geschweige denn zu dem weit strenger zu bestrafenden Hauptschuldigen; denn im Dienste des Nationalsozialismus ist keine einzige dieser Abhandlungen und Schriften geschrieben.

Auch die letzte Stelle des Befreiungsgesetzes, die versucht werden könnte heranzuziehen, nämlich Absatz 3 des Art. 7, kann nicht auf mich Verwendung finden. Lautet sie doch:

„Aktivist ist, wer sich als überzeugter Anhänger der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, insbesondere ihrer Rassenlehre, erwiesen hat."

Ich habe mich aber, wie ich nachgewiesen habe, als ausgeprägter Gegner jeder Gewaltherrschaft öffentlich betätigt, so wäre es also gar nicht notwendig, daß ich eine Reihe beglaubigter Auszüge aus meinen Werken und Abhandlungen mitgebracht habe, die es beweisen, daß ich den

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nationalsozialistischen Rassedünkel als ebenso unheilvoll bezeichnet habe wie den jüdischen Rassedünkel. Ich kann also auch durch diese Stelle des Befreiungsgesetzes nicht betroffen werden.

So ergibt also meine schriftstellerische Tätigkeit, sofern man nicht sehr wesentliche Teile derselben verschweigt, ganz klar vor aller Welt, daß ich nicht betroffen sein kann. Da das Befreiungsgesetz an sich schon von dem Rechtsgrundsatz aller Rechtsstaaten abweicht: nulla poena sine lege - es kann keine Handlung als strafbar oder sühnepflichtig erklärt werden, die zur Zeit, als sie geschah, nicht strafbar oder sühnepflichtig war (das Wort poena umfaßt ja beides!), so wird es doch umso notwendiger, daß das Befreiungsgesetz nicht umgedeutet wird! Die einzige Begründung, die es für seine Eingriffe in die Ehre und Menschenwürde durch Freiheitsstrafen, Verbot geistiger Berufe und leitender Ämter, Entzug der bürgerlichen Rechte und Enteignungen, aufweist, ist doch eben die, daß während der Gewaltherrschaft Hitlers die Gesetze des Rechtsstaates außer Geltung traten und dies alle die Verbrechen ermöglichte, somit alle die Menschen, die gerade die Gewaltherrschaft und den Terror Hitlers bejahten, an ihnen mitverantwortlich seien! Diese einzige Begründung aber würde doch in eklatantester Weise aufgegeben, wenn ein Schriftsteller verurteilt würde, der vor und während der Gewaltherrschaft öffentlich aussprach, daß jeder Gewaltstaat ein Verbrechen am Menschen und an ganzen Völkern, sein Führer ein Ungeheuer der Geschichte ist, der nach seinem ersten Verbrechen schon gewaltsam seiner Machtstellung im Volke enthoben werden müßte! Darin liegt die große Tragweite, die diesem Falle vor der Spruchkammer über das Persönliche hinaus, meines Erachtens nach, inne-wohnt!

Ich habe aber auch noch ein sehr wichtiges Dokument, meines Wissens erstmals, einer deutschen Spruchkammer

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vorgelegt, das das deutsche Volk weitgehend von einer Schuld entlastet, die nationalsozialistische Gewaltherrschaft selbst errichtet zu haben. Zum zweitenmal innerhalb eines Menschenalters sollte es zum Sündenbock gemacht werden für die Schuld anderer. Klar steht es nun vor der Geschichte da, wer die wahrhaft Hauptschuldigen an der Errichtung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sind. Ich betone noch einmal, daß diese die Wurzel des ganzen Unheils war, denn ohne Gewaltstaat wären alle die Verbrechen Hitlers unmöglich gewesen. Der monotone Ruf, der bei allen kompromittierenden Enthüllungen geheimer Urheber der Geschichtsgestaltung sofort ertönt: „Fälschung", kann bei der Schoupschrift, worauf auch Reinhard eingehender hinweist, zum Glück keine Wirkung haben. Wie ich schon erwähnte, ist die Tatsache, daß die weltmächtigen Finanzmagnaten der Wallstreet und auch der damals mächtige Hitler den für beide Teile gleich kompromittierenden Inhalt der Schoupschrift nicht durch eine Klage Schoup und seinem Verleger gegenüber aus der Welt schafften, sondern den umständlichen und völlig unsicheren Weg wählten, die Schriftenexemplare aufzukaufen und nachträglich eine Fälschung zu veröffentlichen, ebenso wie die Unterlassung jeden Schrittes der Großbanken gegen die Schweizer Schriftsteller der sicherste und in diesem Falle 100%ige Beweis dafür, daß Schoup die Wahrheit hätte beweisen können, solange noch ein einziger Bankbeamter am Leben ist, der die großen Geldüberweisungen getätigt hat. (Zudem sprechen die genauen Angaben für die einzelnen Überweisungen an sich schon für die Wahrheit der Berichte.) Angesichts dieser Tatsache verlassen wir uns auf die das deutsche Volk so weitgehend entlastenden Berichte der Schweizer. Sollten ihre Bücher allmählich, wie in ähnlichen Fällen, nicht mehr leicht für jedermann erhältlich sein, so ist hierdurch die so wesentlich geschichtliche Tatsache selbst keineswegs gefährdet. Es wurde mir mitgeteilt, daß beglaubigte Abschriften und Foto-Kopien der Exemplare der Schoup-Schrift schon in

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verschiedenen Ländern der Erde völlig sicher verwahrt sind. Es steht also für alle Zukunft fest, daß die weltmächtigen Großbanken der Wallstreet, als deren Beauftragter Warburg mit Hitler verhandelt hat, sich noch nicht einmal damit begnügten, Hitler durch die Schenkung von 100 Millionen Mark den Aufstieg bis zum Reichskanzleramt und zum Mitglied im Koalitionsministerium des Weimarer Rechtsstaates verhelfen zu haben, nein, daß in ihrem Auftrage James P. Warburg in der Nacht nach dem Reichstagsbrand Hitler die 28 Millionen Mark versprach und verschaffte, die ihm die Errichtung einer Gewaltherrschaft mit Hilfe des nunmehr möglichen Wahlsieges gesichert hat.

Das wichtige Dokument, das ich meines Wissens erstmals einer deutschen Spruchkammer vorlegte, schafft für alle Spruchkammern eine völlig neue Lage. Sie macht es, in diesem Falle dächte ich, doch doppelt unmöglich, mich zum Hauptschuldigen an der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu machen. Hier geht es ja nicht um mein Schicksal, sondern ein solcher Entscheid könnte ja nur die so wesentliche, das deutsche Volk entlastende Enthüllung, die zum Glück noch vor dem Friedensdiktat zu deutschen Ohren gekommen ist, wieder verschleiern helfen. Und eben dieser Umstand hat mich verpflichtet, dieses wichtige Dokument vor der Beantwortung der Klage im einzelnen, der Spruchkammer zu überreichen.

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Anlage Nr. 2 Anweisungen 1945 für die Re-education

What to do with Germany, 1945. Distributed by Special Service Division, Army Service Forces, U. S. Army. Not for Säle.

„Die Re-education wird für alt und jung gleichermaßen erzwungen, und sie darf sich nicht auf das Klassenzimmer beschränken. Die gewaltige überzeugende Kraft dramatischer Darstellung muß voll in ihren Dienst gestellt werden. Filme können hier ihre vollste Reife erreichen. Die größten Schriftsteller, Produzenten und Stars werden unter Anleitung der „Internationalen Universität" die bodenlose Bosheit des Nazismus dramatisieren und demgegenüber die Schönheit und Einfalt eines Deutschlands loben, das sich nicht länger mit Schießen und Marschieren befaßt. Sie werden damit beauftragt, ein anziehendes Bild der Demokratie darzustellen, und der Rundfunk wird sowohl durch Unterhaltung wie auch durch ungetarnte Vorträge in die Häuser selbst eindringen. Die Autoren, Dramatiker, Herausgeber und Verleger müssen sich der laufenden Prüfung durch die „Internationale Universität" unterwerfen; denn sie sind alle Erzieher. Von Beginn an sollen alle nichtdemokratischen Veröffentlichungen unterbunden werden. Erst nachdem das deutsche Denken Gelegenheit hatte, in den neuen Ideen gestärkt zu werden, können auch gegenteilige Ansichten zugelassen werden, im Vertrauen darauf, daß der Virus keinen Boden mehr findet, dadurch wird größere Immunität für die Zukunft erreicht.

Der Umerziehungsprozeß muß ganz Deutschland durchdringen und bedecken. Auch die Arbeiter sollen im

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Verlauf von Freizeiten vereinfachte Lehrstunden in Demokratie erhalten. Sommeraufenthalte und Volksbildungsmöglichkeiten müssen dabei Hilfestellung leisten.

Viele deutsche Gefangene werden nach Kriegsende in Rußland bleiben, nicht freiwillig, sondern weil die Russen sie als Arbeiter brauchen. Das ist nicht nur vollkommen legal, sondern beugt auch der Gefahr vor, daß die zurückkehrenden Kriegsgefangenen zum Kern einer neuen nationalen Bewegung werden. Wenn wir selbst die deutschen Gefangenen nach dem Krieg nicht behalten wollen, sollten wir sie nichtsdestoweniger nach Rußland senden.

Die „Internationale Universität" ist am besten dazu geeignet, die Einzelheiten des deutschen Erziehungswesens, der Lehrpläne, der Schulen, der Auswahl der Lehrer und der Lehrbücher, kurz: alle pädagogischen Angelegenheiten zu regeln. Wir brauchen ein „High Command" für die offensive Re-education. Besonders begabte deutsche Schüler erhalten Gelegenheit zur Fortbildung an unseren Schulen; sie werden als Lehrer nach Deutschland zurückkehren und eine neue kulturelle Tradition, verbunden mit internationalem Bürgersinn, begründen.

Die Professoren sollen nach Möglichkeit deutsche Liberale und Demokraten sein. Das Eindringen von „Fremden" könnte aufreizend wirken und muß auf ein Minimum beschränkt werden; aber das darf nicht dazu führen, daß uns die Kontrolle verlorengeht.

Jedes nur denkbare Mittel geistiger Beeinflussung im Sinn demokratischer Kultur muß in den Dienst der Re-education gestellt werden. Die Aufgaben der Kirchen, der Kinos, der Theater, des Rundfunks, der Presse und der Gewerkschaften sind dabei vorgezeichnet.

Die Re-education tritt an Stelle des Wehrdienstes, und jeder Deutsche wird ihr zwangsläufig unterworfen, so wie früher der gesetzlichen Wehrpflicht.

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Uns ist die Aufgabe zugefallen, Frieden und Freiheit zu retten; jene Freiheit, die am Berg Sinai geboren, in Bethlehem in die Wiege gelegt, deren kränkliche Kindheit in Rom, deren frühe Jugend in England verbracht wurde, deren eisener Schulmeister Frankreich war, die ihr junges Mannesalter in den Vereinigten Staaten erlebte und die, wenn wir unser Teil dazu tun, bestimmt ist zu leben - all over the world!"

Das Re-educationsprogramm wurde in begeisterter Zustimmung unterschrieben von Truman, Wallace, Nelson, Wicheil, Rickenbacker, Sigrid Undset, Rey Stout, Clifton Fadiman, den Senatoren Burton, Pepper, Capper, Joh. Scheel, Lowell Thomas, Gabriel Heatter, James W. Gerard, Lord Vansittart, Maurice Maeterlinck, Sommerset Maugham, Louis Bromfield, Dean Alfange, Famcie Hurst, Cecil Roberts, Henry Bernstein, Dr. Alvin Johnson, Dr. William Neilson, Gen. Marcel de Baer, Daniel A. Poling, Wallace Deuel, Paul Jordan Smith, Burnet Hershey, Hugh Cowdin, Edgar Ansei Mowrer, Edwin H. Blanchard, J. H. Jackson, Dr. Melchior Polyi, H. R. Burke und vielen anderen Vertretern des „amerikanischen" Geistes.

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Anlage Nr. 4

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Anlage Nr. 3

Rede von Wolf Dieter Rothe „Die Wiesenthal-Maffia",

gehalten am 11.10.1976 in dem Strafprozeß gegen ihn vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Frankfurt/Main wegen Beleidigung von Simon Wiesenthal,

Aktenz.: 4 Js 28/76, Blatt 96-101

(Wegen des beleidigenden Inhalts dieser Rede wird lediglich der Text wiedergegeben, auf den sich Menkens in seinem Brief vom 9.2.1979 bezog.)

„... so liegt das lediglich daran, daß ... Dr. Robert Max Wassili Kempner.

Dieser mit Orden und öffentlichen Ehrungen überhäufte ... hat eine weit entscheidendere Bedeutung innerhalb der ..., die allgemein als die ... bezeichnet wird. Dieser ... plauderte in einer Fernsehsendung aus, daß er noch im Kriege in den USA das Personal mit auszusuchen hatte, das nach Kriegsende in einer deutschen demokratischen Verwaltung tätig sein sollte."" ..."

* Vgl. auch Anmerkung 12, Seite 68 ff. 108


Auszugsweiser Nachdruck (Seite 146 bis 149)

„Dazukommt in unserer Zeit die verheerende Einwirkung der Propaganda, die es den Menschen so schwer macht, auch den Gutgesinnten, die wirklichen Vorgänge des Zeitgeschehens zu erkennen und zu beurteilen. Sie hat uns schon in den letzten Jahren des ersten Weltkrieges und danach zu schaffen gemacht. Hat man nicht von Lloyd George, der am Schluß des ersten Krieges die Wahlpropaganda in England mit dem Ruf: „Hängt den Kaiser" betrieb, gesagt, daß er 1919 in Paris und Versailles und später, als er das Unrecht von Versailles wiedergutmachen wollte, das Opfer seiner eigenen Propaganda geworden sei? Nach dem zweiten deutschen Zusammenbruch war es nicht anders. Jetzt war es schlimmer, weil es nun eine einseitige Propaganda der Gegner war, der deutscherseits nichts mehr entgegengesetzt werden konnte.

Ich hatte im Mai 1945, wenige Tage nach dem Zusammenbruch, eine denkwürdige Aussprache mit einem bedeutenden Vertreter der Gegenseite. Er stellte sich mir als Universitätsprofessor seines Landes vor, der sich mit mir über die historischen Grundlagen des Krieges unterhalten wollte. Es war ein Gespräch von hohem Niveau, das wir führten. Plötzlich brach er ab, zeigte auf die Flugblätter, die vor mir auf dem Tisch lagen, mit denen wir in den ersten Tagen nach der Kapitulation überschwemmt wurden und die sich hauptsächlich mit den KZ-Greueln beschäftigten. „Was sagen Sie dazu?", so fragte er mich. Ich erwiderte: „Oradour und Buchenwald? Bei mir rennen Sie da offene Türen ein. Ich bin Rechtsanwalt und verurteile das Unrecht, wo ich ihm begegne, am meisten aber, wenn es auf unserer Seite geschieht. Ich weiß jedoch einen Unterschied zu machen zwischen den Tatsachen und dem politischen Gebrauch, den man davon macht. Ich weiß,

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was Greuelpropaganda ist. Ich habe nach dem ersten Weltkriege alle Veröffentlichungen Ihrer Fachleute über diese Frage gelesen, die Schriften des Northcliffbüros, das Buch des französischen Finanzministers Klotz,Vom Krieg zum Frieden'"", in dem er schildert, wie man das Märchen von den abgehackten Kinderhänden erfand, und welchen Nutzen man daraus zog, die Aufklärungsschriften der Zeitschrift Crapouillot, die die Greuelpropaganda von 1870 mit der von 1914/1918 vergleicht, und schließlich das klassische Buch von Ponsonby:,Die Lüge im Kriege'. Darin wird offenbart, daß man schon im vorigen Kriege Magazine hatte, in denen man künstliche Leichenberge durch Fotomontage mit Puppen zusammenstellte. Diese Bilder wurden verteilt. Dabei war die Unterschrift freigelassen. Sie wurde später je nach Bedarf durch die Propagandazentrale telefonisch aufgegeben."

Damit zog ich eines der Flugblätter heraus, das angeblich Leichenberge aus den KZ's darstellte, und zeigte es meinem Besucher, der mich verdutzt ansah. Ich fuhr fort: „Ich kann mir nicht denken, daß in diesem Kriege, in dem alle Waffen so vervollkommnet wurden, diese geistige Giftwaffe, die den ersten Krieg entschied, vernachlässigt worden sein sollte. Mehr noch, ich weiß es! Ich habe die letzten Monate vor dem Zusammenbruch täglich die Auslandspresse gelesen. Da wurde von einer Zentralstelle aus über die deutschen Greuel berichtet. Das ging nach einem gewissen Turnus. Da kam ein besetztes Gebiet nach dem anderen dran, heute Frankreich, morgen Norwegen, dann Belgien, Dänemark, Holland, Griechenland, Jugoslawien und die Tschechoslowakei. Zunächst waren es Hunderte von Toten in den Konzentrationslagern, dann, wenn 6 Wochen später dasselbe Land wieder dran war, Tausende, dann Zehn-, dann Hunderttausende. Da dachte ich mir: In die Million kann diese Zahleninflation doch nicht gehen!"

Nun griff ich zu einem anderen Flugblatt: „Hier haben

* Klotz, De la Guerre ä k Paix, Paris 1923

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Sie die Million!" Da platzte mein Besucher los: „Ich sehe, ich bin an einen Sachkundigen geraten. Nun will ich auch sagen, wer ich bin. Ich bin kein Universitätsprofessor. Ich bin von der Zentrale, von der Sie gesprochen haben. Seit Monaten betreibe ich das, was Sie richtig geschildert haben: Greuelpropaganda - und damit haben wir den totalen Sieg gewonnen." Ich erwiderte: „Ich weiß, und nun müssen Sie aufhören!" Er entgegnete: „Nein, nun fangen wir erst richtig an!«Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern, bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was Sie in anderen Ländern an Sympathien gehabt haben, und bis die Deutschen selbst so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun!" Ich schloß das Gespräch: „Dann werden Sie eine große Verantwortung auf sich laden!"

Was dieser Mann uns angedroht hatte, kam. Das JSchlimmste aber war die Verwirrung, die dadurch unter

Hamburger Abendblatt Nr. 245 vom 21.10.1981, Seite 4:

So „reisten" Hamburger nach dem Zweiten Weltkrieg von

Bahnsteig 5 zum Hamstern und bis nach Westdeutschland.

Links der Doppeldecker der ehemaligen Lübeck-Buchener

Eisenbahn

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„Kennzeichen J - Bilder, Dokumente, Berichte zur Verfolgung und Vernichtung der deutschen Juden 1933-1945" Seite 163 (Ost-Berlin 1966, Frankfurt/Main 1979):

l i.nispoi lc m (Ihrlto-, und \ oi m< hlmijjsl.icr,.,.


den Deutschen angerichtet wurde. Greuelpropaganda und politische Justiz! Diese Begriffe gehören zusammen. Damit soll aber natürlich nicht alles entschuldigt werden, was Schlimmes vorgekommen ist. Es sind Dinge geschehen, auch auf deutscher Seite, für die es keine Entschuldigung gibt, und wenn auch nur ein Hundertstel von dem wahr wäre, was uns heute vorgeworfen wird. Wir entschuldigen die schlimmen Vorgänge nicht! Wir schämen uns ihrer! Aber wir weisen auch die Übertreibungen zurück und bemühen uns um Gerechtigkeit, auch für unser Volk! Der Haß darf darum nicht verewigt werden, und wir müssen trotzdem mit dem Problem der politischen Prozesse fertig werden.

Es hat in Deutschland einmal eine Zeit gegeben, die man die „kaiserlose, die schreckliche Zeit" genannt hat. Die Menschen sehnten sich nach Frieden, Ruhe, Ordnung, Sicherheit und Recht. Damals war der Kaiser der Inbegriff des Rechts. Wir leben auch heute wieder in einem Interregnum. Die Menschen sehnen sich nach der Wiederherstellung des Rechts. Wir haben zwar wieder eine Verfassung mit vortrefflich formulierten Grundrechten. Auch die Siegermächte haben sich wieder zu den Menschenrechten bekannt, die sie neu formuliert haben. Am 10. Dezember 1948 ist eine internationale Konvention zum Schütze der Menschenrechte und Grundfreiheiten abgeschlossen worden. ...

Und dennoch fragt man sich heute noch mit Sorge, ob bei uns auf dem Gebiet der politischen Justiz die Rechtssicherheit wiederhergestellt worden ist, wie wir sie vor 1918 gekannt haben. Aus dieser Rechtsnot müssen wir wieder herauskommen. Diesen Zustand müssen wir überwinden! Die Völker wollen frei sein, frei von Angst. Sie wollen auch ihre Meinung wieder frei und ehrlich äußern dürfen, ohne darum Verhaftung und Verurteilung befürchten zu müssen."

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Das Sieger-Tribunal

Nürnberg 1945/46 Dreißig" Jahre danach

Referate und Arbeitsergebnisse des zeitgeschidulidien

Kongresses der Gesellschaft für Freie Publizistik am

21-23. 5. 1976 in Kassel

Ungekürzter Nachdruck des Abschnittes X. (Seite 65 bis 74 des Originals)

NATION EUROPA VERLAG COBURG

Es handelt sich hier um einen Ausschnitt aus dem Vortrag des Rechtsanwalts Eberhard Engelhardt „Beitrage zur Problematik der Kriegsverbrecher-Prozesse der Alliierten".

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Ungekürzter Nachdruck des Abschnittes X. (Seite 65 bis 74 des Originals)

X.

Wie vollends in den Dachauer amerikanischen „Kriegsverbrecherprozessen" mit dem Recht Schindluder getrieben worden ist und mit welch niederträchtiger Willkür sie geführt worden sind, ist nicht mehr zu überbieten.

1. Ich beginne mit meinen eigenen Erfahrungen aus der Sache meiner Mandantin, Frau Erika Flocken, ehemaliger Chefärztin des OT-Lazaretts in Schwindegg bei Mühldorf.

Sie war von den amerikanischen Ermittlern Kirschbaum und Konsorten mit wahren Taschenspielertricks und mit meineidigen Zeugen beschuldigt worden, sie - eine Frau, eine OT-Ärztin - sei für angebliche sanitäre Mißstände im KZ-Lager Mühldorf verantwortlich.

Diese Emigrantenermittler waren über deutsche Verhältnisse genau im Bilde. Sie wußten genau, daß die SS in die Verwaltung von KZ-Lagern keine Außenstehenden eingeschaltet hat, daß sie sich in die Verwaltung von KZ-Lagern von niemandem etwas hineinreden ließ. Mit ihren Taschenspielertricks und mit ihren meineidigen Zeugen hatten die Herren Kirschbaum und Konsorten Erfolg. Frau Flocken war zum Tode durch den Strang verurteilt worden und hat viele Wochen lang in der Zelle der Rotjacken auf ihre Hinrichtung gewartet.

In monatelanger Kleinarbeit konnte ich ihre völlige Schuldlosigkeit nachweisen. So völlig nachweisen, daß sogar das Auswärtige Amt in diesem einzigen Ausnahmefall sich dem Freilassungsantrag angeschlossen hat.

Ich habe in diesem Verfahren mehrere Dutzend Zeugen vernommen. Unter anderem konnte ich die eidesstattliche

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Versicherung eines Herrn Jost Walter Schneider aufnehmen, die das schändliche Treiben der Herren Kirschbaum und Genossen schlaglichtartig beleuchtet hat. Ich zitiere aus seiner Aussage:

„Zur Person:

Jost Walter Schneider, geboren am 11.9. 1925 zu Rem-scheid, Beruf: Kaufmännischer Angestellter in Hamburg l,Schilinskistraße!9/II.

Zur Sache:

Ich war vom 1. März 1947 bis zum 28. November 1947 bei der 7708th War Crimes Group, Dachau Detachment, als Dolmetscher und Sekretär der Übersetzungsabteilung tätig.

Als Dolmetscher wurde ich sowohl bei der Einvernahme von Angeklagten wie auch bei der Einvernahme von Zeugen verwendet. Ich war auch bei verschiedenen Gerichtsverhandlungen als Dolmetscher tätig.

Bei meiner Einstellung wurde ich zur Geheimhaltung der mir bekannt werdenden dienstlichen Vorgänge verpflichtet. Da ich im Laufe meiner Tätigkeit wahrnehmen mußte, daß die amerikanischen Staatsanwälte und Ermittler gegen die Angeklagten in weitgehendem Umfange unkorrekt vorgegangen sind, halte ich mich an diese Schweigepflicht nicht mehr gebunden. Mein Gewissen zwingt mich vielmehr dazu, zu offenbaren, was ich in dieser Hinsicht erlebt habe."

Schneider führt dann zunächst die Namen der in Dachau bei der Anklagebehörde tätig gewesenen Staatsanwälte und Ermittler auf. Er fährt dann fort:

„Der Experte der amerikanischen Ermittler für deutsche Angelegenheiten ist Mr. Kirschbaum gewesen. Kirschbaum war Spätemigrant. Er war während des Krieges Nachrichtenoffizier der Military Intelligence Division und hatte sich als solcher gründliche Kenntnisse der deutschen organisatorischen Verhältnisse erworben. Mr. Kirschbaum war insbesondere über die Verhältnisse in deutschen KZ-Lagern genau im Bilde."

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Schneider fährt fort:

„Zeugen der Anklage erhielten neben einer erstklassigen kostenlosen und markenfreien US-Verpflegung aus der Besatzungskasse Dachau ein tägliches Zeugengeld von RM 10, -, solange sie sich im Zeugenlager aufhielten. Von der WN* erhielten sie ebenfalls eine tägliche Vergütung von RM 10, - . Vor allem aber erhielten sie kostenlos amerikanische Marketenderwaren und Rauchwaren. Nach und nach haben die Zeugen dann ferner mit den amerikanischen Ermittlern einen schwunghaften Schwarzhandel getrieben.

Da die Tätigkeit der Belastungszeugen sehr einträglich gewesen ist, hat sich eine Art von,Berufszeugen' herausgebildet, von denen jeder in vielen Dutzenden von Fällen belastende Aussagen gemacht hat. Solche Zeugen waren beispielsweise Peter Behrens, Emil Geiger, Magnus Keller, Hans K. von Posern, Marion, Karl Gautsch, Hellmuth Eisenmuth, Krämer usw. Ich habe während meiner Tätigkeit niemals Wahrnehmungen machen können, daß die Behauptungen solcher Berufszeugen auf ihre Richtigkeit irgendwie überprüft worden sind. Das hat mitunter in Gerichtsverhandlungen zu recht blamablen Szenen für die Anklage geführt. Es hat sich öfter als einmal herausgestellt, daß Personen, die den Aussagen von Belastungszeugen zufolge im KZ zugrunde gegangen sind, in Wirklichkeit noch lebten. Es ist sogar vorgekommen, daß die angeblichen Toten sich dann lebend im Gerichtssaal gemeldet haben.

Ich habe keine Wahrnehmungen machen können, daß solche Ereignisse dazu geführt hätten, daß die Aussagen von Belastungszeugen auf ihre Richtigkeit überprüft worden wären. Dagegen habe ich Wahrnehmungen gemacht, daß Zeugen alsdann von den Ermittlern besser präpariert worden sind.

Die Belastungszeugen stammten zumeist aus den Lagern Feldafing bei München, Mühldorf am Inn sowie Bindermichel bei Linz.

* WN = „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes". Später in mehreren Bundesländern als verfassungswidrige kommunistische Organisation verboten. Red.

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Die Ermittler waren mehrfach in den DP-Lagern Felda-fing, Mühldorf und Bindermichel und haben dort beschworene Erklärungen von Belastungszeugen aufgenommen ... Diejenigen Personen, welche solche,beschworenen Erklärungen' abgegeben haben, sind dann vielfach gar nicht zur mündlichen Verhandlung der Prozesse erschienen, sondern es wurden von der Anklagebehörde lediglich die,beschworenen Erklärungen' als Beweismittel vorgelegt und vom Gericht auch als Beweismittel angenommen. Die Verteidigung, die keinerlei Möglichkeit hatte, solche Zeugen ins Kreuzverhör zu nehmen, hat vergeblich gegen die Annahme solcher geschworenen Erklärungen' als Beweismittel protestiert.

Ich habe selbst mit angehört, wie Ermittler Bekundungen von Zeugen, welche diese lediglich als Wahrnehmungen vom Hörensagen machten, so formulierten, als wenn die Zeugen die Vorgänge, von denen sie nur vom Hörensagen wußten, selbst miterlebt hätten.

Die Ermittler haben bei der Aufnahme von Belastungen durch ehemalige KZ-Häftlinge weder überprüft, ob der Zeuge in der fraglichen Zeit Insasse des betreffenden KZ's gewesen ist, ob er überhaupt in dem betreffenden KZ gewesen ist. Ich habe anhand der Aussagen festgestellt, daß mancher Berufszeuge seinen Aussagen zufolge gleichzeitig Insasse mehrerer KZs hätte gewesen sein müssen ...

Theoretisch konnte jeder Angeklagte zwar die Einvernahme von Entlastungszeugen beantragen. Praktisch wurde die Einvernahme aber in den meisten Fällen durch die Anklage- und Ermittlungsbehörden unmöglich gemacht. Die Verteidigung mußte ihren Antrag der Wittnes-Section einreichen. Diese stand mit der Trial-Section sowie mit den Staats an walten in enger Verbindung. Hat der Angeklagte Entlastungszeugen benannt, deren Einvernehmen die Anklagebehörde verhindern wollte, so wurden solche Zeugen von der Wittnes Sec-tion schnellstens in ein anderes Lager verlegt, soweit es sich um Inhaftierte handelte. Handelte es sich dagegen um Nichtinhaftierte, dann wurden diese unter Druck gesetzt, mit Anklage, Internierung, mit Verlust von Arbeitsplätzen oder Lebensmittelkartenentzug sowie mit Repressalien gegen ihre Angehörigen bedroht.

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Ich habe es selbst miterlebt, daß Entlastungszeugen auf solche Art und Weise unter Druck gesetzt worden sind. Soweit sich ehemalige KZ-Häftlinge als Entlastungszeugen meldeten, entzog diesen die VVN den KZ-Ausweis sowie alle Vergünstigungen. Soweit sich DP-Leute als Entlastungszeugen meldeten, wurden diese von der Wittnes-Section in andere Lager gebracht oder beschleunigt in ihr Herkunftslager deportiert.

Im Sommer 1947 ging ein 16 Seiten langer Bericht aus dem Sonderlager (WC Suspects u. Wittnes Enclosure) über Mißhandlungen an Angeklagten und Zeugen bei Vernehmungen, über Erpressungen, Bestechungsversuche und scheußliche Quälereien ein, durch den viele Angehörige der Anklagebehörde und der Ermittlerabteilung schwer belastet wurden. In dem Bericht wurden insbesondere die Vorgänge in Schwäbisch-Hall bei der Vorbereitung des Malmedy-Prozesses geschildert. Belastet wurden insbesondere Kirschbaum, Thon, Shuma-ker, Oberstleutnant Ellis, Leutnant Perl, Andrews, Bruder, Ebert, Aalmanns, Guth und Roth.

Als Augenzeuge kann ich berichten, daß im Frühjahr 1946 in die Ambulanz der Zahnstation in Dachau (PWE 29) sowie in die dortige Hals-, Nasen- und Ohrenstation unter starker Bewachung eine Anzahl junger SS-Leute aus dem ehemaligen Lager 2 zur Behandlung verbracht worden ist. Einer Reihe dieser Leute waren die vorderen Zähne eingeschlagen. Eine Anzahl wiesen Nasenbeinfrakturen und Trommelfellverletzungen auf. Auf meine Frage, wer sie so zugerichtet hätte, teilten sie mir mit, daß sie zum Teil Angeklagte, zum Teil Zeugen im Mal-medy-Prozeß seien und daß sie von den Ermittlern so mißhandelt worden seien, weil sie zunächst nicht bereit waren, die von den Ermittlern verlangten Aussagen zu machen."

Zum Fall Flocken brachte die Aussage Schneiders wertvolle Angaben darüber, aufweiche Weise es den Ermittlern Kirschbaum und seinen Helfershelfern gelungen ist, die schuldlose Frau an den Strick zu liefern, wie sie sich selbst ausdrückten. Das Tollste und Schauerlichste berichtet Schneider zum Schluß:

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„Nach Abschluß der Dachauer Prozesse gaben die Amerikaner einen Abschiedsabend im amerikanischen Offi-zierskasino des Lagers. Bei dieser Gelegenheit wurde von den amerikanischen Ermittlern und Staatsanwälten ein Theaterstück aufgeführt, das einen Dachauer Prozeß zum Gegenstand hatte. Das Gericht in diesem Theaterstück zeigte sich völlig teilnahmslos. Das Verfahren wurde so dargestellt, wie es in den richtigen Dachauer Prozessen gewesen war. Es trat ein,Belastungszeuge' auf mit Namen,William Schwarzhandel'. Der Zeuge erschien mit zwei Handkoffern. Als er beim Zeugenstuhl angelangt war, fielen ihm beide Koffer aus der Hand und es entquoll ihnen der Inhalt: aus dem einen eine Anzahl Exemplare,Mein Kampf und andere SS-Literatur, mit welchem die Zeugen schwunghaften Handel getrieben hatten, aus dem anderen Koffer Zigaretten, Ringe und Armbanduhren. Der Zeuge machte dann zunächst eine verworrene Aussage. Erst als ihm der Ankläger einige Schachteln Zigaretten in die Tasche gesteckt hatte, wurde seine Aussage präziser. Der Einspruch, den der Verteidiger hiergegen erhob, wurde zurückgewiesen. Dann wurde der Angeklagte vernommen. Er antwortete ständig, daß er,nur aus Zwang' und,nur auf höheren Befehl' gehandelt habe. Dann wurde nach kurzer Beratung das Todesurteil gegen ihn verkündet. Die meisten Deutschen waren über die Vorführung entsetzt, die meisten Amerikaner folgten ihr mit lautem Gelächter. Das Stück enthüllte mit schonungsloser Deutlichkeit, was die Amerikaner selbst von den Dachauer Prozessen gehalten haben."

Es war eine Art Purim-Fest, was da diese als Justizbeamte verkleideten Verbrecher zum Abschluß der Dachauer Prozesse veranstaltet haben.

2. Die Dachauer Prozesse waren durch eine ganze Reihe von ungewöhnlichen Besonderheiten gekennzeichnet. Ich folge dabei

teils einer Beschwerde meines verstorbenen Nürnberger Kollegen Dr. Georg Fröschmann an den damaligen Gouverneur der US-Zone, General Clay, vom 30. Juli 1948, teils eidesstattlichen Versicherungen von Beteiligten, ver-

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öffentlicht in der Schrift von Heinz Roth „Was geschah nach 1945?", Teil 2 Kriegsverbrecherprozesse, teils folge ich meinen eigenen Erfahrungen.

a) Die Anklageschrift wurde den Beschuldigten vielfach nur wenige Tage, mitunter nur wenige Stunden vor der Verhandlung bekanntgegeben. Es bestand also in der Regel keine ausreichende, mitunter überhaupt keine Zeit zur Vorbereitung der Verteidigung.

In der überwiegenden Zahl der Prozesse begnügte sich die Anklagebehörde, in einem einzigen, 24 Zeilen umfassenden stereotypen Satz die angeblichen Kriegsverbrechen und Menschlichkeitsverbrechen ganz allgemein aufzuzählen, deren sich der Angeklagte als Täter oder Anstifter oder Gehilfe oder „sonstiger Teilnehmer" schuldig gemacht haben sollte.

Auch der Ort der Handlung war nur ganz allgemein bestimmt, als Zeitpunkt war beispielsweise der Zeitraum „zwischen dem 1. 1. 1942 und dem 5. 5. 1945" angegeben. Jede genaue Bezeichnung der angeblichen Taten, des Tatortes, der Tatzeit und des verletzten Rechtsgutes (Leben oder Gesundheit oder Freiheit) fehlte.

Konkret erfuhren die Angeklagten erst während der Verhandlung aus dem Munde der Belastungszeugen, wessen sie beschuldigt wurden. Rechtzeitige Beschaffung von Entlastungsmaterial war so unmöglich.

b) Die Dachauer Verfahren sind weiter gekennzeichnet durch die sogenannten Berufszeugen. Sie rekrutierten sich aus ehemaligen KZ-Insassen, Kapos und Oberkapos und waren meist Berufsverbrecher.

Der amerikanische Richter van Roden, der auf Beschwerde des amerikanischen Verteidigers Everett zur Untersuchung der Mißstände nach Dachau gekommen war, bezeichnete diese Berufszeugen als „Abschaum der Menschheit".

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Einige von diesen Berufszeugen sind als willfährige Helfer der Anklagebehörde der meist aus Emigranten bestehenden Vermittler und Staatsanwälte bis zu achtzigmal als Belastungszeugen aufgetreten.

3. Die Dachauer Militärgerichtsprozesse sind weiter gekennzeichnet durch eine Erfindung der Emigrantenermittler, die sogenannte „Bühnenschau".

Die verbrecherische Belastungsclique der Berufszeugen nahm im verdunkelten Zuschauerraum Platz. Die Opfer wurden einzeln, mit Nummern versehen, von Scheinwerfern angestrahlt, auf die Bühne gestellt, so daß sie niemanden im Zuschauerraum erkennen konnten. Die Berufszeugen suchten sich nun diejenigen heraus, die sie belasten wollten.

Dieses niederträchtige Theater endete überraschend. Eines Tages machte ein junger, blonder und hochgewachsener Leutnant der amerikanischen Lagerkommandantur die Probe aufs Exempel. Er zog SS-Kleidung an und erschien so auf der Bühne. Der Erfolg war verblüffend. Unter johlendem Geschrei erhoben sich gegen den amerikanischen Leutnant mehrere „Zeugen", die ihn als „Bluthund" und „KZ-Schergen" bezeichneten.

Seit diesem Tage fand keine Bühnenschau mehr statt.

3. Die Dachauer Militärgerichtsprozesse sind ferner gekennzeichnet durch Aussageerpressungen niederträchtigsten Stils, durch Bedrohung mit Waffen, durch Bedrohung mit Sippenhaft, durch Androhung des Entzugs der Lebensmittelkarten für die Angehörigen, durch Drohung mit Auslieferung an die Sowjets, Polen oder Jugoslawen mit der Empfehlung von „Spezialbehandlung", durch die Androhung von Anzeigen gegen die Angehörigen in der Sowjetzone, durch Einzelhaft in Dunkelzellen und durch den Entzug der Verpflegung.

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4. Die Dachauer amerikanischen Militärgerichtsprozesse sind weiter gekennzeichnet durch Aussageerpressung mittels grausamster Mißhandlungen: Faustschläge ins Gesicht, Pistolenschläge auf den Kopf, Ausschlagen von Zähnen, Spießrutenlaufen, Stockhiebe, Auspeitschen mit Reitgerten auf die nackten Zehen, auf die Geschlechtsteile, Fußtritte in den Bauch.

Bardeche berichtet in „Nürnberg oder die Falschmünzer" auf Seite 14, daß bei den Ermittlungen gegen die Leibstandarte 68 von 70 Angeklagten beim Verhör die Geschlechtsteile zerquetscht worden sind, so daß sie auf immer siech blieben, abgesehen von zahllosen zerbrochenen Kinnbacken, Schädelbrüchen, zerbrochenen Schlüsselbeinen, abgerissenen Fingernägeln und sonstigen Kleinigkeiten.

Da diese Methoden im wesentlichen erfolglos geblieben sind, ersannen die Emigrantenermittler noch eine ganz neuartige Methode, um zu Geständnissen zu kommen.

Sie verkleideten sich - so berichtet Bardeche - als Richter, bildeten um einen schwarz drapierten, mit Kerzen beleuchteten Tisch zum Schein ein Gericht, vor welchem die Angeklagten mit aufgestülpter Kapuze gefesselt vorgeführt wurden. Dieses Gericht sprach 70 Todesurteile und eröffnete den Angeklagten, daß sie innerhalb von 24 Stunden hingerichtet würden. Mehrere von ihnen waren erst 18 Jahre alt oder noch jünger.

In der folgenden Nacht erhielten die Angeklagten dann Besuch von Ermittlern, die sich als Richter und Staatsanwälte ausgaben. Ein anderer hatte sich als Priester verkleidet, der die Angeklagten tröstete und auf den Tod vorbereitete. Dann wurde ihnen vom Richter oder Staatsanwalt eröffnet, man sei geneigt, die Strafe in Haft umzuwandeln, wenn sie eine Aussage unterschrieben, in der sie gewisse Kameraden beschuldigten.

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Einige unterschrieben in ihrer Todesangst. So kamen die Ermittler zu Dokumenten. Die legten sie einige Wochen später im wirklichen Prozeß vor, und die Anklage erzielte zahlreiche Todesurteile.

Die einzelnen Fälle sind teilweise so grauenhaft, daß einem bei bloßer Lektüre übel wird.

Da berichtete der Schweizer Hauptmann Otto Ehele, der als Freiwilliger bei der Waffen-SS gekämpft hat, in einer eidesstattlichen Erklärung vom 13. Juli 1947, daß man ihn, um ein Geständnis zu erpressen,

„zugespitzte Zündhölzer unter sämtliche Fingernägel trieb. Hierzu wurden die Hände mit je einem Strick von zwei Vorrichtungen, die im Abstand von ca. 30 cm am Tisch mit Schrauben angebracht werden, festgebunden. Beide Hände kamen zwischen diese Vorrichtung zu liegen, daß die Fingerspitzen über die jenseitige Tischkante hinausragten. Damit man die Hände nicht einfach aufwärts bewegen konnte, wurden diese mit einem schweren Gegenstand beschwert. Nun wurden die Zündhölzer, die etwa 5 bis 7 mm unter den Fingernägeln steckten, von einem Vernehmenden angezündet, worauf die Hölzer bis unter die Fingernägel durchglühten."

Ebele fährt fort:

„Weil ich bei meiner ersten und richtigen Aussage blieb, wurde ich zwei Tage später erneut zum Verhör vorgeführt. Nach einem Befragen, ob ich jetzt zugebe, daß ich beim Regiment Peiper gewesen wäre, stellte ich dies wie von Anfang an in Abrede. Daraufhin wurde mir an der bereits beschriebenen Vorrichtung der rechte Arm festgebunden. Einer der Vernehmenden nahm dann einen Dolch und stach mich willkürlich in den rechten Unterarm und fragte mich nach jedem Stich, ob ich es jetzt zugeben würde. Ich bekam auf diese Art und Weise fünf Stiche ... Alle Stiche weisen eine Länge von etwa 20 mm auf bei einer Breite von 3 bis 5 mm. Während ich ... keinerlei ärztliche Behandlung und Versorgung zugestanden bekam, obwohl ich mehrmals darum bat, wurde ich am folgenden Tag von einem amerikanischen Sanitäts-

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feldwebel aufgesucht. Dieser besah sich die fünf Stichwunden und legte einen Verband an. Die inzwischen eiternden Fingernägel wurden nicht behandelt, obwohl ich diese vorzeigte.

Nach weiteren acht Tagen wurde mir in der Zelle eine schwarze Kapuze über den Kopf gestülpt. So wurde ich zum Verhör geführt, worauf ich der Wahrheit gemäß immer wieder die Zugehörigkeit zur Einheit Peiper verneinte. Daraufhin wurde ich auf den Flur geführt, wo ein amerikanischer Offizier und ein zweiter amerikanischer Offizier in einem Priesterkleid hinzutrat. Der zuerst angeführte Offizier las mir mein Todesurteil vor, welches folgenden Wortlaut hatte:

,Otto Ebele, Sie sind vom Schnellgericht der 7. Armee zum Tode verurteilt. Hier ist der Priester, da können Sie beichten, aber sagen Sie die reine Wahrheit.'

Ich erklärte, ... ich ... sähe dies als einen gemeinen Erpressungsversuch an, worauf mich vier amerikanische Soldaten an Händen und Füßen mit Stricken fesselten. Solange ich auf dem Boden stand, wurde mir von amerikanischen Soldaten ein Strick um den Hals gelegt, mit welchem ich an einen Galgen, der in demselben Flur stand, langsam hochgezogen wurde. Während dieses Vorganges konnte ich noch beobachten, nachdem meine Fußspitzen etwa 60 cm über dem Boden waren, daß die Soldaten den Strick in einer Vorrichtung einhakten. Ich blieb solange am Strick hängen, bis ich bewußtlos wurde. Als ich die Besinnung wiedererlangte, stellte ich fest, daß ich in meiner Zelle am Boden lag und von amerikanischen Soldaten mit Wasser übergössen wurde, um rascher wieder zu mir zu kommen. Während der folgenden acht Tage konnte ich nicht essen, weil mein Hals fest zugeschnürt war. Ärztliche Behandlung wurde abgelehnt.

Solange ich in Schwäbisch-Hall im Gefängnis war, hörte ich jeden Tag die Schreie, die von anderen Kameraden herrühren mußten ...

Es ist mir bekannt, daß an vielen Kameraden der Leibstandarte dieselben Mißhandlungen vorgenommen wurden. "

Der Gefreite der LSAH Heinz Friedrichs hat in einer 126


eidesstattlichen Versicherung vom 7. Juni 1948 zunächst eingehend die immer hartnäckiger werdenden Versuche der Ermittler Thon und Perl geschildert, von ihm das Geständnis von Verbrechen zu erpressen, die er nicht begangen hatte.

Er fährt dann fort:

„Aber ich bin hart geblieben und habe noch nicht geschrieben. Man hat mich auf das Gemeinste in den Magen und in das Gesicht geschlagen. Oberleutnant Perl hat dann immer wieder den Verteidiger gespielt und hat Mr. Thon gebeten, doch noch einige Zeit zu warten. Mr. Thon hat mich dann an der Gurgel gepackt und ins Gesicht geschlagen, daß ich nicht mehr klar denken konnte und Herr meiner Gedanken war.

Nachdem man mich dann etwa eine Stunde so mißhandelt hatte und ich mich infolge dessen gerade eben noch

auf den Beinen halten konnte, habe ich eine Unwahrheit zugegeben, welche man mir vorgehalten hat. Mir war alles völlig gleichgültig, so daß ich in meiner Apathie alles geschrieben habe, was man mir gesagt hat. Ich mußte eine Erklärung schreiben, welche mir von einem Oberleutnant, dessen Namen mir nicht bekannt ist, diktiert wurde.

Diese Erklärung ist im Malmedy-Prozeß als einziges Beweisstück gegen mich angeführt worden. Beweisstücke im Gerichtsprotokoll P 108.

Da diese Erklärung nicht meine eigenen Gedanken enthält, sondern von vorne bis hinten von der Staatsanwaltschaft erlogen wurde und außerdem unter nicht zulässigen Umständen erpreßt wurde, nehme ich diese Erklärung zurück. Ich glaube nicht, daß ein so erzwungenes Beweisstück langt, um mich zu verurteilen. Wenn ich einen Kriegsgefangenen erschossen hätte, so sähe ich es heute auch als meine Pflicht an, dafür geradezustehen, denn als ehemaliger deutscher Soldat habe ich immer noch ein Pflichtgefühl im Leibe. Ich bin gern bereit, mich den Herren gegenüber zu verantworten, welche mich zu dieser Erklärung gezwungen haben."

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Der internierte Sanitäter Dietrich Schnell hat in einer eidesstattlichen Versicherung vom 10. Januar 1948 erklärt:

„Vom 13. September 1945 bis 22. Juni 1946 war ich als Kriegsgefangener im Jntersee-Prison Nr. 2' (ehemaliges Landesgefängnis) in Schwäbisch-Hall interniert und im dortigen Gefängnishospital tätig ...

Dann traf nacheinander eine große Anzahl Lkw-Trans-porte mit Angehörigen der 1. SS-Panzer-Division,LAH' zur Vernehmung für den Malmedy-Prozeß ein. Den Internierten wurde es verboten, in irgendeiner Form mit diesen Männern in Verbindung zu treten.

Bei der Entladung der Lkw konnten wir vom Hospital aus zusehen. Dabei sah ich in mehreren Fällen, wie Männer beim Absteigen durch Fußtritte und Stockhiebe mißhandelt wurden. Den Männern wurde sämtliches Privateigentum einschließlich Kleidung restlos abgenommen und dieses teilweise von amerikanischen Soldaten benützt (besonders Uhren). Sie erhielten Zuchthausklei-dung...

Die Gesamtstärke der Männer betrug ständig 600 bis 700 Mann. In den vier Monaten der Vernehmung fand nicht ein einziges Mal eine sogenannte Hofstunde, d.h. Spaziergang, statt, d. h. also, daß die Männer nie ihre Zelle verließen, außer wenn sie zur Vernehmung geführt wurden. Dabei wurden ihnen ständig schwarze Kappen über den Kopf gehängt, so daß sie die Umgebung nicht sehen konnten und selbst nicht erkannt werden konnten.

Zur Vernehmung wurden die Männer in Gruppen zu 5 bis 10 Mann geführt, und zwar in der Form, daß ein Amerikaner vorausging, die zu Vernehmenden sich in Reihe die Hände auf die Schultern legten und so durch das Gefängnisgelände geleitet wurden. Das amerikanische Wachpersonal hat in verschiedenen Fällen dabei mit Stockhieben den,Säumigen' nachgeholfen. Ihre Vernehmung mußten dann die Betreffenden in den Vernehmungszellen (teilweise die gefängnisüblichen Dunkelarrestzellen) erwarten ...

Diese WCC setzte sich aus etwa 10 bis 12 Amerikanern zusammen. Folgende Namen sind mir noch in Erinnerung: Lt. Col. Ehlis, Capt. Shoemaker, Ist Lt. Perl, Mr. Kirschbaum, Mr. Ellowitz, Mr. Thon ...

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In vier Fällen habe ich selbst im sogenannten Zellengebäude Männer gesehen und gesprochen, die infolge der Haft in den Zustand geistiger Umnachtung geraten waren. Obwohl die Herren der WCC mehrfach auf diese Fälle hingewiesen wurden, verblieben die Männer bis zum Schluß ohne ärztliche Untersuchung in ihren Zellen. Allgemein war - besonders bei Jüngeren - ein Zustand der Zermürbung und eine große Apathie zu bemerken.

Einer der, Kranken' - es handelte sich um einen 18jährigen Volksdeutschen, der gebrochen Deutsch sprach und bei dem eine Oberkieferverletzung vorlag - war zunächst nicht zu bewegen, mir auf meine Fragen zu antworten. Erst nach einigen Tagen entschuldigte er sich deswegen bei mir und erklärte sein Verhalten damit, daß er mich als Angehörigen der WCC angesehen habe. Von diesen sei er bisher grundsätzlich bei jeder Antwort,verlogenes Schwein' genannt worden, so daß er nunmehr überhaupt keine Antwort mehr gebe. Deswegen sei er nun geschlagen worden und habe dabei die Verletzung erlitten. Bei näherer Untersuchung wurden außerdem bei ihm noch mehrere Blutergüsse und eine Verdickung der Genitialen festgestellt, die nach seiner Angabe von einem Fußtritt herrührte. Zur Behandlung der vielen Kieferverletzungen wurde der Privatzahnarzt Dr. Eduart Knorr, Schwäbisch-Hall, Neue Straße 3, herangezogen. Dabei hatte ich mehrfach Gelegenheit, die bereits erwähnten Kappen näher zu betrachten. In insgesamt sechs Fällen konnte ich einwandfrei geronnenes Blut, in zwei Fällen Gewebefetzen und in einem Fall einen Schneidezahn in den Innenseiten feststellen. Diese Kappen verbreiteten einen ekelerregenden Gestank.

Etwa Mitte März 1946 hörte ich mit mehreren Internierten zusammen Rufe aus einem Fenster des Zellengebäudes (es handelte sich nach meiner Erinnerung um die Zellen 63 oder 64). Der betreffende Mann hatte sich am Fenster hochgezogen und rief mehrmals zu uns her wörtlich:,Man hat mir einen Meineid erpreßt! Ich will sterben!'

In der folgenden Nacht wurden der Interniertenarzt, ein Interniertensani und ich vom Lagerkommandanten, Capt. Evans, geweckt und ins Zellengebäude in eben diese Zelle geführt. Dabei fanden wir den Insassen - den

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ehemaligen SS-Oscha Max Freimuth, einen Baltendeutschen - am Fenstergitter aufgehängt auf. Er hatte wegen einer Armverwundung den Arm mit einem grauen Dreieckstuch gestützt und dieses Dreieckstuch zum Selbstmord benützt.

Wir mußten den Leichnam abnehmen und der Interniertenarzt den Tod feststellen. Bei der Untersuchung stellten wir fest, daß die Unterwäsche blutverkrustet am Körper angeklebt war, die Genitalien wesentlich verdickt und ein Jochbogen zertrümmert waren. Außerdem war der ganze Körper übersät mit Schlagmalen, die teilweise aufgeplatz waren ...

Von drei weiteren Selbstmorden erfuhr ich durch Äußerungen des amerikanischen Wachpersonals ..."

Die Schandtaten wurden aufgedeckt, als auf den Selbstmord des Achtzehnjährigen der amerikanische Anwalt Everett den Obersten Gerichtshof der USA alarmierte.

Washington veranlaßte die Untersuchung durch den Richter van Roden, von dem ich schon sprach.

Everett schrieb in seinem Revisionsantrag - ich zitierte:

„Schwindel und Betrug herrschten während des ganzen Verfahrens auf Seiten der Anklagebehörde."

Der amerikanische Anwalt Carrol schrieb an den Militärgouverneur von Deutschland, General Clay:

„Nürnberg, als ein Bild der Gerechtigkeit gedacht, wurde in ein Werkzeug der Rache verkehrt... Dadurch haben Sie dieses Volk in den Sumpf internationaler Mißachtung gezogen. Sie haben unsterbliche Schande über Amerika gebracht."

Ich füge hinzu: Das gilt nicht weniger für die anderen Alliierten, die Polen, die Briten, die Franzosen, die Tschechen und die Jugoslawen.

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Anlage Nr. 6

Offener Brief von Dr. W. Stäglich

an den Präsidenten des

Internationalen Roten Kreuzes

in Genf vom 29. März 1978

Sehr geehrter Herr Präsident!

Mir liegt das Bulletin Nr. 25 Ihrer Presse- und Informationsabteilung vom 1.2. 1978 vor, in dem unter der Überschrift „Lügnerische Propaganda" in unverantwortlicher Weise eine gezielte Irreführung der Öffentlichkeit betrieben wird. Diese Erklärung, die mit dem Ruf des Internationalen Roten Kreuzes als einer unabhängigen und neutralen Organisation kaum zu vereinbaren ist, kann nicht unwidersprochen bleiben.

Zunächst ist zu fragen, wer oder was Sie eigentlich veranlaßt hat, die von Jahr zu Jahr zunehmenden revisionistischen Untersuchungen unabhängiger Wissenschaftler über den angeblichen Völkermord in deutschen Konzentrationslagern als „geschickt zusammengestellte Pamphlete" zu bezeichnen. Dazu dürfte Ihnen doch wohl die Qualifikation fehlen! Im übrigen kennen Sie diese Literatur offensichtlich nur unvollkommen. Die wichtigsten Arbeiten, wie z. B. die Werke des französischen Historikers Prof. Rassinier oder das im letzten Jahr erschienene Buch des amerikanischen Professors Dr. Arthur Butz „The Hoax of the Twentieth Century", erwähnen Sie jedenfalls nicht einmal.

Was berechtigt Sie ferner, deutsche Konzentrationslager ohne weiteres als „Vernichtungslager" hinzustellen? Woher nehmen Sie eigentlich Ihr „Wissen", daß dort

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angeblich ein „planmäßiger Völkermord" stattfand? Die Feststellungen in der von Ihnen selbst erwähnten Dokumentation Ihrer Organisation „Die Tätigkeit des IKRK zugunsten der in den deutschen Konzentrationslagern inhaftierten Zivilpersonen (1939-1945)" beweisen doch eher das Gegenteil! Diese Dokumentation zeigt übrigens an mehreren Stellen, daß die deutschen Lager vorbildlich eingerichtet waren. Zahlreiche deutsche Soldaten - darunter auch ich - wären froh gewesen, wenn sie als Kriegsgefangene in ebensolchen Lagern hätten leben dürfen. Doch unser Schicksal interessierte Ihre Organisation jedenfalls nach der deutschen Niederlage nicht im geringsten! -

Es mag sein, daß Ihre Delegierten in viele Konzentrationslager erst Anfang 1945 hineinkamen. In Auschwitz, dem angeblich größten „Vernichtungslager", sah sich aber eine Ihrer Delegationen spätestens bereits im September des Jahres 1944 um, was wiederum Ihre eigene Dokumentation ausweist. Die Delegierten konnten damals dort weder Gaskammern entdecken noch die angeblichen Begleiterscheinungen der behaupteten Massenvernichtungen - wie Leichengeruch und Massenverbrennungen im Freien - registrieren. Im übrigen enthält die Veröffentlichung des Berichts der Auschwitz-Delegierten in der erwähnten Dokumentation offensichtlich Lücken, die kaum Nachteiliges für die deutsche Seite enthalten haben dürften. Es wäre für die Öffentlichkeit sicherlich interessant, einmal den ungekürzten Bericht kennenzulernen. Eine „Gaskammer" wird lediglich im Bericht der Dachau-Delegation erwähnt. Sie ist inzwischen historisch einwandfrei längst als Schwindel entlarvt. Wann gedenken Sie das eigentlich zu berichtigen?

Und warum verschweigen Sie in Ihrem Bulletin Nr. 25 eigentlich, woran es lag, daß das Internationale Rote Kreuz nicht schon zu Beginn des Krieges sich um die Konzentrationslager kümmern konnte? Ihrer Dokumentation

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zufolge traf die Schuld hieran eindeutig die alliierten Gegner Deutschlands. Für eine Tätigkeit des IKRK zugunsten internierter Zivilpersonen fehlte seinerzeit eine völkerrechtliche Vereinbarung, die die Gegenseitigkeit garantiert hätte. Ihr Versuch, eine solche Vereinbarung zu erreichen, scheiterte bekanntlich an der Haltung der Alliierten. Nur die deutsche Reichsregierung hatte sich auf Ihre Anregung hin damals zur Aufnahme entsprechender internationaler Verhandlungen bereiterklärt.

Genau so wie die anderen Staaten alle Abrüstungsvorschläge der Reichsregierung und das von Hitler persönlich angeregte Verbot des Luftkrieges gegen die Zivilbevölkerung sabotiert hatten, so auch damals die von Ihrer Organisation angeregte Betreuung internierter Zivilpersonen durch das Rote Kreuz. Ja mehr noch: die Gegner des Reichs erschwerten dem Internationalen Roten Kreuz -wie aus Ihrer Dokumentation weiter hervorgeht - sogar die Versendung von Paketen in die Konzentrationslager, die die Reichsregierung bekanntlich aus humanitären Gründen zugelassen hatte, und zwar ohne daß ein entsprechendes Verhalten der Gegenseite gewährleistet war! Wer hat wohl angesichts dieser Tatsachen die Gebote der Menschlichkeit verletzt? -

Über Verlustzahlen soll man nicht rechten, wenn auch nicht einzusehen ist, weshalb Sie Ihre früheren Angaben zu den jüdischen Kriegsverlusten jetzt plötzlich einschränken oder gar bestreiten zu müssen glauben. Auch hier könnte man wieder fragen: Wer zwingt Sie dazu? Gibt es nicht auch Ihnen zu denken, daß die Zahl der jüdischen Wiedergutmachungsanträge schon 1965 die Zahl jener Juden überschritten hatte, die überhaupt jemals im deutschen Machtbereich lebten, sofern Harwoods statistische Feststellungen richtig sind („Did Six Million Really Die?", Seiten 6 und 28)?

Das Internationale Rote Kreuz sollte wirklich seinem

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Ansehen zuliebe seine Einstellung zur zionistischen Greuelpropaganda möglichst bald revidieren. Es wäre sehr wünschenswert, wenn Ihre Organisation darüber hinaus auch ihrer humanitären Zielsetzung entsprechend wirksame Schritte zur Freilassung aller Opfer einer Nachkriegs-terrorjustiz ausländischer und leider auch deutscher Gerichte, für die stellvertretend der Name des greisen Märtyrers Rudolf Heß stehen mag, unternehmen und außerdem der einseitigen Verfolgung angeblicher deutscher „Kriegsverbrecher" 33 Jahre nach Einstellung der Kampfhandlungen endlich entgegentreten würde.

In der Hoffnung, daß meine Mahnung bei Ihnen auf fruchtbaren Boden fallen möge, begrüße ich Sie

hochachtungsvoll Dr. Wilhelm Stäglich

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Anlage Nr. 7

„Volksverhetzung" oder Volksverleumdung?

Dr. Hans Riegelmann

Wer als seinem Volke sich noch verbunden und verpflichtet fühlender Deutscher - in Wahrnehmung berechtigter Interessen eben seines Volkes - der feindlichen antideutschen Lügenpropaganda entgegentritt und die Wahrheit sucht und sagt, betreibt nach der diktatorisch gehandhabten „Rechts"-Praxis unserer Besatzungs-„Demokratie" „Volksverhetzung" und wird dieserhalben verfolgt, verklagt, verurteilt und eingesperrt. Wer aber dem Feinde bereitwillig-knechtisch dient, kann mindestens mit dem Bundesverdienstkreuz, wenn nicht mit dem Friedensnobelpreis rechnen. Jedem das Seine! Das gilt auch heute noch.

Daran wird man wieder einmal erinnert, wenn man in der bundes-„deutschen" Presse die Reklame für das Filmmachwerk des hochgelobten Münchener Regisseurs und Autors Theodor Kotulla - man sollte sich auch diesen Namen merken! - liest.

Unter der fett gedruckten Überschrift „Aus einem deutschen Leben" wird dieser Film mit dem gleichen Titel gelobt. Dabei läßt der Titel dieses Machwerks die ganze Infamie übelster antideutscher Hetze recht eindeutig erkennen. Denn dieser „auf historisch sicherer Basis stehende" Film sucht nochmals in Wahrheit längst widerlegte Propagandalügen internationaler Hetze und ihrer willfährigen Zuhälter im eigenen Lande aufzuwärmen nach der immer erfolgreichen Methode: man muß nur eine Lüge beständig wiederholen, irgend etwas davon wird, zumin-

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dest bei naiven Gemütern (und die sind gewöhnlich in der Mehrzahl!) hängen bleiben.

Der Pressebericht selber soll wohl schon im voraus im Sinne dieses üblen Machwerks wirken, wenn nämlich vom „Helden" dieses Films, dem nun wirklich übergenug „beanspruchten" Rudolf Höss, einstigem Lagerkommandanten von Auschwitz, behauptet wird, er habe wegen „Fememordes" im Zuchthaus gesessen. Der „Femegemordete" war nämlich der Lump Walter Kadow, der den deutschen Widerstandskämpfer Albert Leo Schlageter an die widerrechtlich im Ruhrgebiet eingedrungene französische Besatzungsmacht verraten und damit seine ebenso rechtswidrige Erschießung durch die fremden Gewalthaber verschuldet hatte! (Höss erhielt auch in Wahrheit eine Gefängnisstrafe bei vorzeitiger Entlassung).

Die „historisch sichere Basis" dieses Films sind die angeblichen Aufzeichnungen des Höss, die er im Krakauer Gefängnis geschrieben haben soll und die später als Buch unter dem Titel „Der Lagerkommandant von Auschwitz spricht" mit sensationeller Aufmachung in verschiedene Sprachen übersetzt worden sind. Die angeblich 1946/47 gefertigte Niederschrift des am 4. April 1947 in Auschwitz gehängten Höss wurde erst volle zehn Jahre später „entdeckt". Sie ist mit Bleistift und großenteils unleserlich geschrieben, wird nach wie vor von den Polen unter strengem Verschluß gehalten, widerspricht sich selbst beständig, wie auch den Aussagen desselben Höss vor dem Nürnberger Militärtribunal, die - wie schon frühere - unter den üblichen schwersten Mißhandlungen und der beständigen, ebenfalls üblichen Drohung, er werde an die Sowjets ausgeliefert, wenn er nicht die „Wahrheit" sage, zustandekamen und ebenfalls voller Widersprüche sind. Das gilt gleichermaßen für die verschiedenen, voneinander stark abweichenden „Übersetzungen", bei denen bald dies, bald jenes ausgelassen oder „verbessert" wurde, soweit ihre „Bearbeiter" die noch schlechteren Photokopien des

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bereits sehr schlechten Originals überhaupt entziffern konnten oder auch nur wollten.

Soviel zur „sicheren historischen Basis" dieses Filmmachwerks, das dennoch - eine „Drehbuchprämie des Bundesinnenministeriums" erhielt! - Ein „deutsches Leben" von „Fememord" und „Zuchthaus" über durchgeführte „Massenvergasungen" bis zum eigenen Galgen -made in West-Germany. An diesem „deutschen Wesen" seiner Macher und „Mäzene" wird freilich die Welt nie genesen - trotz der amtlichen Prämie für Volksverleumdung und Volksverdummung, aus den Steuergeldern natürlich!

Wenig Zeit vor der genannten Pressemeldung ging unter reichlich mysteriösen Umständen ein wirkliches, echtes deutsches Leben jäh zu Ende: Jochen Floth, der Begründer und Vorsitzende der „Deutsch-völkischen Gemeinschaft", ein rechter Hütten unserer Tage, Hauptmann a.D., verstarb plötzlich am 19. Oktober 1976. Zehn Tage zuvor hatte der unermüdliche Kämpfer für Wahrheit und Recht noch ein erfolgreiches auswärtiges Treffen mit gleichge-sinnten Freunden und Kameraden geleitet - zehn Tage später sollte sich der 64jährige Kämpfer für Deutschland vor Gericht wegen „Volksverhetzung" verantworten! Ihm hätte dieser Prozeß, dem er mit Gelassenheit und besten Gewissens entgegensah, auch im ungünstigsten Falle und im Hinblick auf die heutige politische „Justiz", wirklich kaum etwas anhaben können: war er doch als Schwerkriegsbeschädigter haftunfähig und von seiner kleinen Rente hätte man ihm gewiß auch nicht viel nehmen können. Aber - dieser Prozeß hätte Dinge ans Tageslicht bringen können, die „Tabu" bleiben müssen und deren Enthüllung sich als Bumerang gegen den Ankläger und die hinter ihm stehenden Mächte ausgewirkt hätte. War doch Jochen Floth unbestechlicher und durch keinerlei Drohung zu schreckender Kronzeuge für die wirklichen und gegen die behaupteten Vorgänge im einstigen KZ Auschwitz! Der

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Prozeß gegen ihn hätte sich daher als ein neuer Auschwitz-prozeß, jedoch mit umgekehrtem Vorzeichen auswirken müssen.

Um so bedauerlicher für die deutsche Sache, daß er noch vor Prozeßbeginn sterben mußte! Mußte? Das könnte nämlich durchaus zutreffen, wenn man die noch ungeklärte Todesursache bedenkt und dazu die Tatsache, daß Jochen Floth selbst noch zwei Tage vor seinem Tode im Freundeskreise über ein plötzliches Unwohlsein klagte, das er als Folge einer Vergiftung bezeichnete! Auf einen ähnlichen, erwiesenen Fall und seine Begleitumstände werden wir noch kommen.

Aus folgendem Grunde nämlich mußte die Anklage mit dieser „Lösung" höchst zufrieden sein: Deutsche Kriegsgefangene in polnischer Hand, die am 1.7.1947 vom zentralen Strafarbeitslager Jarworzno nach Auschwitz als Arbeitskommando abgestellt worden waren und befürchtet hatten, dort sehr schlecht behandelt zu werden, erlebten nämlich zu ihrem Erstaunen das Gegenteil. Die Erklärung dafür polnischerseits: „Sie werden genauso behandelt, wie wir behandelt wurden!" (Beim Frühappell am 2. 7. 1947). Diese deutschen Kriegsgefangenen aber wissen: sie wären niemals so anständig und korrekt behandelt worden, wenn die über Auschwitz verbreiteten Lügen Wahrheit wären! Das betonte Jochen Floth zu recht seit vielen Jahren immer wieder.

Er erlebte ja auch selbst, wie es im Nachruf seines Nachfolgers Werner Braun heißt, „in dem ehemaligen KZ Auschwitz die Lügen, die man seit 1945 über das deutsche Volk, seinen Führer und seine Soldaten verbreitet. ... Als höchster militärischer Dienstgrad unter den dortigen Kriegsgefangenen und als guter Zeichner hatte er freien Zutritt in ganz Auschwitz, er mußte auch das ganze Lager vermessen. Da er die Grabstätten der dortigen KZ-Häftlinge sah, wußte er, ... es waren nach seiner Schätzung

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höchstens zwanzigtausend Tote, die damals normale Ster-bequoteü!"

Dieser Auschwitzzeuge freilich mußte der Anklagevertretung höchst unbequem, ja gefährlich werden und damit der ganzen Auschwitzhetze!

Das traf bereits vor nunmehr 13 Jahren für einen anderen, wirklichen Kronzeugen zu: für Richard Baer, Nachfolger des Rudolf Höss als Lagerkommandant von Auschwitz. Er war Ende 1960 zufällig entdeckt, festgenommen und in Einzelhaft verbracht worden. Der französische, lange in deutschen Konzentrationslagern inhaftiert gewesene Widerstandskämpfer Professor Paul Rassinier, der als ehrlicher Wahrheitssucher vorbildlich und selbstlos bis zu seinem Tode vor einigen Jahren darum bemüht war, mit wissenschaftlicher Gründlichkeit die weltweit verbreiteten Lügen über angebliche Greueltatgen in deutschen Konzentrationslagern aufzudecken, und sich damit vor der Geschichte den Dank unseres ganzen verleumdeten und verteufelten Volkes erworben hat, hat sich auch mit diesem „Fall" gründlich beschäftigt. Als wahrhaft bezeichnend für das Verhalten der verantwortlichen Instanzen in unserem „demokratischen Rechtsstaat" sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, daß diesem im Auftrage mehrerer ausländischer Agenturen als Berichterstatter zu dem seinerzeitigen Auschwitzer Monster-Schauprozeß in Frankfurt a. M. entsandten französischen Wahrheitskämpfer auf Bonner Befehl nicht nur rechtswidrig die Teilnahme an diesem Prozeß versagt, sondern der bereits Eingereiste mit Gewaltanwendung trotz aller Proteste über die Grenze wieder abgeschoben wurde; der „Staatsanwalt" des Mauermord- und Vernichtungslagersystems in der Sowjetzone erhielt selbstverständlich das Recht zur aktiven Teilnahme!

Richard Baer rechnete von allem Anfang mit seinem Freispruch. Prof. Rassinier meinte dazu: „Damit war der (jüdische) Generalstaatsanwalt Bauer in einer schwierigen Lage: Wenn Richard Baer recht hatte und den Beweis dafür

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antreten konnte, dann stimmte es nicht, was im Punkt 112 der Urteilsbegründung des Jerusalemer Prozesses (gegen Eichmann) behauptet wurde, daß nämlich die 434351 ungarischen Juden in Auschwitz in Gaskammern vernichtet worden seien. Wodurch auch wieder neue und berechtigtere Zweifel an der Wahrheit der ohnehin schon fraglichen Höss'schen Aussagen geweckt würden ..." („Deutsche Wochen-Zeitung" Nr. 6 vom 7. Februar 1964, S. 8).

Das Verfahren gegen Baer war seit seiner Verhaftung 1960 fünfmal aufgeschoben worden. Rassinier meinte dazu: „Man hat sich oft gefragt, warum? Wahrscheinlich, weil Generalstaatsanwalt Bauer, dem es nicht gelang, Baer zu einem Geständnis zu bringen, ihn auch nicht der Lüge überführen konnte?" (Ebenda). Das Verfahren kam überhaupt nicht mehr zustande, denn „am 17. Juni 1963, als nichts in seinem Gesundheitszustand eine solche Wendung erwarten ließ (15 Tage vorher hatte seine Frau ihn noch im Gefängnis besucht und ihn gesund vorgefunden sowie voller Hoffnung, daß die Anklage gegen ihn niedergeschlagen werden würde), starb Baer plötzlich an einem „Herzinfarkt". Wenige Tage vorher hatte Generalstaatsanwalt Bauer bekanntgegeben, daß der Auschwitzprozeß auf den Frühling des Jahres 1964 verschoben werden müßte; wenige Tage nachher ließ er bekanntgeben, daß der Prozeß schon im Dezember 1963 stattfinden könne".

Dieser plötzliche Tod in der Zelle einer Frankfurter Haftanstalt infolge von „Kreislauf schwäche" des 51 jährigen Baer hatte noch ein mehr als aufschlußreiches Nachspiel. Darüber berichtete die „Deutsche Hochschullehrer-Zeitung" in ihrem 3. Vierteljahresheft von 1963 (S. 29) folgendermaßen: „In dem Obduktionsbefund des Instituts für gerichtliche Medizin der Universität Frankfurt a. M. heißt es u.a.:,Bei der gesamten Sachlage kann jedoch die Einnahme eines nicht riechenden und nicht ätzenden Giftes nicht ausgeschlossen werden', obwohl eine Insuffizienz der Herzkranzgefäße genügt hätte, den Tod herbeizufüh-

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(entnommen aus: „Vor'm Volksgericht", Folge 48,vom 4.12.1932, Seite 1)

Zu „Die Freimaurerei und das messianische Weltziel", Seite 241 ff.: Die Machtergreifung durch Adolf Hitler ist auch von Hochgradfreimaurern begünstigt worden: So unterstützte Hjalmar Schacht die Bildung einer Reichsregierung unter der Kanzlerschaft Hitlers und war unter ihm von 1933/39 erneut Reichsbankpräsident, zugleich von 1934/37 Wirtschaftsminister und von 1937/ 44 Minister ohne Geschäftsbereich. Es war seine Aufgabe, zunächst die Arbeitsbeschaffungsprogramme und dann die Aufrüstung zu finanzieren. Im Nürnberger Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher wurde er - der Hochgradfreimaurer - freigesprochen.

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ren. Die Frage ist also, falls dieser Obduktionsbefund zutrifft, wer Baer dann dieses nicht riechende und nicht ätzende Gift gegeben hat. Denn Baer hatte seine Unschuld bis zuletzt begründet... und hätte freigesprochen werden müssen. Fest steht, daß ein Mann, der auf Freispruch hofft, keinen Grund hat, sich selbst zu vergiften, abgesehen davon, daß das normalerweise in einer Zelle ohne fremde Beihilfe nicht gut möglich wäre".

Vorstehenden Sachverhalt bestätigend, hat der bekannte Nürnberger Rechtsanwalt Eberhard Engelhardt in einem Schriftsatz an die Rechtsanwaltskammer für den Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt a. M. unter dem Datum vom 8. 10. 1973 noch ergänzend gefragt und mitgeteilt: „Würde sich ein Selbstmörder extra ein nicht riechendes und nicht ätzendes Gift besorgen? Als eine Gegenautopsie beantragt wurde, ließ Bauer die Leiche blitzschnell einäschern". (!!!)

Rudolf Höss, der sich unter massivem Druck zur Lüge erpressen ließ, endete am Galgen; zehn Jahre nach seinem Tode „fand" man „seine" schriftliche Beichte. Jochen Floth, dessen Aussagen die ganze Auschwitzlüge hätten in sich zusammenfallen lassen können und müssen, „starb" noch im letzten Augenblick, genau wie Richard Baer, von dessen Aussagen dasselbe zu befürchten war. Gefährlichste „Volksverhetzer" waren beseitigt - die amtlichen Lügenvertreter konnten aufatmen und die Lüge weiterhin noch eine Zeit ihr Leben fristen, und die Volksverdummung kann einstweilen noch weiter betrieben werden. Bis einmal das große Erwachen kommt. Bis ein ganzes Volk erkennt, wer seine wirklichen Verhetzer und Verleumder sind. Und der Tag kommt!

(Entnommen aus: „Mensch und Maß" Folge 10/78 vom 23.5.1978, Seite 455-460)

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Anlage Nr. 8

Vier Zeilen der Bibel retten die Völker

Die Zeitschrift „Der Weg", Buenos Aires (Argentinien) richtete an Frau Dr. Ludendorff die Bitte um Worte aus ihrer Feder an sie. Sie antwortete am 28. 8. 52:

Sehr geehrter Herr!

In Ihrem Briefe vom 19. 8. fragen Sie an, ob ich für Ihr Novemberheft „Der Weg" einen kurzen Beitrag aus meiner Feder zu geben gewillt sei. Gewiß würde ich Ihnen diese Bitte nicht abschlagen, aber das nunmehr endgültig rechtskräftige Urteil der Spruchkammer München, das mich in die Gruppe der Aktivisten eingestuft hat, verbietet mir leider nicht nur viele Dinge, die ich beim besten Willen gar nicht erstrebe, so zum Beispiel das Amt eines Notars und eines Rechtsanwaltes, das mir als Psychiater und Philosoph im 75. Lebensjahr ein klein wenig zu mühsam zu erreichen wäre, sondern auch unter anderem die schriftstellerische Tätigkeit auf 7 Jahre hin. Aber diesen Brief können Sie ja, da Sie nicht von der Spruchkammer an geistige Ketten gelegt sind, ganz so verwenden, wie Sie wollen.

Es wird vielleicht die Leser Ihrer Zeitschrift interessieren können, daß ich in den 32 Jahren meines politischen Ringens für die Freiheit aller Völker der Erde sehr oft eine sehr ernste Erfahrung gemacht habe. Besonders bei der Abwehr der großen Gefahr für die wirtschaftliche und geistige Selbständigkeit und Freiheit der Völker, die wir in dem jüdisch-orthodoxen Weltziel sehen müssen, fehlen oft die gründlichen Kenntnisse über den Glauben, der in den Vertretern des jüdischen Volkes, die sich für das messianische

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Weltreich unter jüdischer Oberherrschaft einsetzen, alles wirtschaftliche, politische und kulturelle Handeln und Unterlassen bestimmt. Aus solcher Erfahrung heraus habe ich die Spruchkammer-Anklagen gegen mich dazu verwertet, solchen Mißständen für die Gegenwart und Zukunft ein Ende zu machen.

Aus den religiösen, für den gläubigen Juden maßgebenden Werken und aus den geschichtlichen Dokumenten habe ich alles Wesentliche und Unentbehrliche zusammengetragen. In beiden Instanzen wurde mir aber verwehrt, den Wahrheitsbeweis zu bringen, doch kann ihn jeder dem stenographischen Bericht auf hundert Druckseiten (Verlag Hohe Warte, (13b) Pähl b. Weilheim/Obb.) entnehmen. Wie wichtig es bei der Überwindung der großen Gefahr ist, hier ganz genau Bescheid zu wissen und den Juden durch seinen eigenen Glauben zu überwinden, dafür möchte ich ein kleines Erlebnis diesem Briefe anvertrauen.

Den vier Jahren Spruchkammerverfolgung gingen eineinhalb Jahre voraus, in denen ich von allen möglichen Sektionen der Demokratie der USA vernommen wurde, während die Security Police gar manches Mal mit dem Auto schon vor der Tür stand, um mich nötigenfalls abzuführen. So kam denn auch einmal ein Mann, dem der Haß gegen mich nur so aus den Augen sprühte und der mit Hilfe eines sehr starken Stimmaufwandes hoffte, mich verängstigen zu können. „Wollen Sie alles verantworten, was Sie in der Zeitschrift 'Am heiligen Quell' veröffentlicht haben?" fragte er drohend. „Natürlich, es steht ja auch mein Name dabei." - Darauf wurden mir Stellen aus Artikeln vorgelesen, die offenbar als ein großes Verbrechen angesehen wurden, und als ich dabei völlig ruhig blieb, kam die Frage nicht gesprochen, sondern geschrien: „Wissen Sie denn gar nicht, was Ihnen bevorsteht?" - „O doch, ich habe ja schon ein ganzes Jahr hindurch den herrlichen Freiheitsgeist der Demokratie der USA kennen gelernt und weiß recht wohl,

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was mir bevorsteht, aber ich begreife Sie überhaupt nicht." - „Was fällt Ihnen ein?" - „Ja, möchten Sie nicht hören, weshalb Sie mir so unbegreiflich sind? Wenn ich mich nicht sehr irre, sind Sie doch Jude. Und ich möchte darauf wetten, daß Sie ein orthodoxer Jude sind, deshalb begreife ich gar nicht, warum Sie so mit mir verfahren! Sie wissen doch so gut wie ich, daß Isaak, der von Ihrem Gott Jahweh selbst vor dem Opfertode behütet wurde, in allen seinen Worten so maßgebend und unantastbar ist wie Ihr Gott Jahweh selbst." - Der Gesichtsausdruck veränderte sich schon ein wenig. - „Sie wissen auch, daß sein Sohn Jakob, der sich durch eine List den Segen für Esau erschlich, das jüdische Volk bedeutet. Der Segen, der Jakob den Tau des Himmels, die Fettigkeit der Erde, Korn und Wein die Fülle verheißt und ihm zusagt, daß die Völker ihm dienen müssen und ihm zu Füßen fallen müssen, wird von allen orthodoxen Juden mit Freuden begrüßt und mit Eifer zur Erfüllung geführt. Niemals wird irgendein orthodoxer Jude, also niemals werden auch Sie selbst diesen, die Weltherrschaft verheißenden Segen Jahwehs durch Isaak vergessen!" - Haß und Groll sind aus dem Gesicht verschwunden und Spannung, was nun noch von mir gesagt wird, liegt auf den Zügen. - „Gern aber vergessen alle orthodoxen Juden und auch Sie in dieser Stunde den zweiten Segen, den Jahweh durch den Mund Isaaks nun dem Esau gibt, nachdem er die List erkannt hat. Esau ist alles nichtjüdische Volk, das wissen Sie! Und Sie wissen auch, daß in ihrer Thora im l. Buch Moses 27, Vers 39 und 40 zu lesen steht: 'Da antwortete Isaak, sein Vater, und sprach zu ihm: Siehe da, Du wirst keine fette Wohnung haben auf Erden und der Tau des Himmels von oben her ist Dir fern. Deines Schwertes wirst Du Dich nähren und Du wirst Deinem Bruder dienen. Und es wird geschehen, daß Du Dich aufraffst und sein Joch von Deinem Halse reißen wirst und auch Herr bist.' - Und nun kommen Sie als orthodoxer Jude und wagen es, mir zu drohen und Strafen in Aussicht zu stellen für das,

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Anlage Nr. 9

was ich gesprochen und geschrieben habe? Mein Mann und ich haben in der Judenfrage nie ein Wort geschrieben oder gesprochen, das etwas anderes gewesen wäre als das Abschütteln des Joches Jakobs von unserem Halse, mit dem Ziele auch Herr zu sein. Wer also erfüllt denn hier die Verheißung, die Jahweh durch Isaak gibt? Nun, ich denke doch, der Esau in Gestalt meines verstorbenen Mannes und ich! Und wer wagt es, Ihrem Gotte Jahweh zuwiderzuhandeln?"

Das Gesicht mir gegenüber ist weiß. Der Jude erhebt sich, spricht mit der Stimme bebend die Worte: „Ich danke sehr", verbeugt sich und verläßt rückwärtsgehend den Raum.

Dieser kleine Vorfall ist nur einer von sehr vielen Erfahrungen in dieser Richtung während 32 Jahren. Zweierlei möchte er denen, die die Gefahr überwinden wollen, an die Seele legen. Einmal, daß sie den zusammengetragenen Wahrheitsbeweis gründlich aufnehmen und verwerten. Und zum anderen, daß sie sich tief einprägen: Nur der Kampf wird hier zum Ziele führen, der gerade den orthodoxen Juden als von ihrem Gotte Jahweh selbst verheißener Kampf erscheinen muß, ein Ringen um die Freiheit aller nichtjüdischen Völker, der niemals über das Ziel hinausschießt, der niemals etwas anderes ist als das in ernster Moral verwirklichte Abschütteln des Joches Jakobs von dem Halse und der Wunsch aller Völker, selbst auch Herr zu sein.

Es lebe die Freiheit aller Völker!

Dr. Mathilde Ludendorff

Sonderdruck aus „Der Quell", Zeitschrift für Geistesfreiheit, Folge 237 1952, Verlag Hohe Warte (Pähl)

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Ungekürzter Nachdruck der Abschnitte N-O (Seite 231-318 des Originals)

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N.

(Anmerkung des Herausgebers: Die nachfolgenden Ausführungen stellen den von Dr. M. Ludendorff verfaßten Wahrheitsbeweis dar. [Buchstabe N-O]

In weiterer Ergänzung meiner Ausführungen in den Abschnitten B VIII 2 und 3 sowie J II l habe ich folgendes vorzutragen:

Ebenso wichtig, wie die Gegensätze zwischen dem nationalsozialistischen Dogma Hitlers und der Weltanschauung von Frau Dr. Mathilde Ludendorff sind auch jene Gegensätze der Weltanschauung meiner Mandantin zu Auffassungen Hitlers, die dieser nicht in sein Dogma aufnahm, die aber seine Worte und Taten klar bewiesen haben.

Der wesentlichste dieser Gegensätze ist, daß Hitler die Moral „unerwünschte Hemmung" nannte, daß er sich bemühte, seine engeren Mitarbeiter hiervon zu überzeugen und daß diese entsetzliche Grundeinstellung die politischen Absichten und Methoden Hitlers entscheidend gestaltet hat. Frau Dr. Ludendorff dagegen gab in dem ersten ihrer philosophischen Werke, in „Triumph des Unsterblichkeitwillens", schon einen wesentlichen Teil der Moral, die sich aus den gewonnenen Grunderkenntnissen ergab. Diese sehr ernste und verantwortungsbewußte Moral in dem Werke „Triumph des Unsterblichkeitwillens" hat der weltanschauliche Gegner Frau Dr. Luden-dorffs, der das Werk selbst völlig ablehnte, nämlich der Pater Bernhard Sailler im literarischen Handweiser Nr. 3 des Jahres 1922, in welchem er für die katholischen Geistlichen die Neuerscheinungen besprach, folgendermaßen beurteilt:

„Das höchste Ziel des Lebens ist" (nach dem Werke T. d. U.) „in das Reich der Genialität zu gelangen, d.h. den Gott in sich zur Vollendung zu bringen, und zwar mit

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Aufbietung aller Opfer, sogar des Lebens. Hoher sittlicher Ernst kann der Verfasserin nicht abgesprochen werden, man hat sogar bei der Lektüre manchmal den stillen Wunsch, daß man es auch im christlichen Lager mit seiner Überzeugung und den daraus sich ergebenden Folgerungen so ernst nehme. ... Lohn- und Nützlichkeitserwägungen sind in dieser Moral vollends ausgeschlossen, ebenso die banalen volkstümlichen Begriffe von „Glück" und „Wohlsein". ..."

Beweis: Die zu den Akten übergebene Fotokopie des literarischen Handweisers Nr. 3 des Jahrgangs 1922.

Aus der gewaltigen Kluft, die in bezug auf Moral zwischen der Amoral Hitlers und der Moral der Werke Frau Dr. Ludendorffs, von der sie selbstverständlich in ihrem politischen Wirken nicht abwich, besteht, erklärt sich der diametrale Gegensatz ihrer Absichten und der Methoden ihrer Abwehr aller Gefahren für die Freiheit gegenüber den politischen Absichten und Methoden Hitlers. Hatte Frau Dr. Ludendorff doch schon in dem ersten Artikel des politischen Bekenntnisses, das sie 1920 den Frauen auf dem von ihr einberufenen allgemeinen Frauenkonzil vorschlug, gesagt:

„Ich verwerfe die doppelte Moral der politischen Arbeit und der sittlichen Forderungen und bekenne, daß ich meine pol. Worte und Werke in Einklang stehen lasse mit meinem sittlichen Ideal. Daher stelle ich all mein politisches Denken und Handeln vor allem in den ausschließlichen Dienst der Wahrheit, die da verlangt, daß ich nichts verschweige und nichts hinzufüge."

Beweis: Dr. Mathilde Ludendorff „Des Weibes Kulturtat", Seite 32, 33, in beglaubigtem Auszug bereits zu den Akten überreicht.

Der ungeheure, so wichtige Gegensatz zwischen der Morallehre Frau Dr. Ludendorffs und Hitlers Amoral zeigt sich vor allem auch in bezug auf die Frage, ob ein Mensch einen anderen Menschen töten dürfe. Hitler

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nannte das Töten eines ihm und seinen Herrschergelüsten Widerstand leistenden Menschen das „Umlegen" und war bestrebt, solchen Zynismus auch seiner Umgebung aufzunötigen. Frau Dr. Ludendorff hat über diese Frage in der Dichtung ihres genannten Werkes „Triumph des Unsterblichkeitwillens" geschrieben:

„Dein eigenes Dasein ist heilig,

Der Sippen, des Volkes Dasein ist heilig

Und aller Menschen Dasein ist heilig,

Weil alle Menschen Bewußtsein Gottes werden könnten,

Solang' ihre Seele das Göttliche noch erlebt."

Beweis: Dr. Mathilde Ludendorff „Triumph des Unsterblichkeitwillens", 45. Tausend, Seite 83.

Da dieses Werk in einer Auflage von 43000 Exemplaren und außerdem in einer Volksausgabe von 35000 Exemplaren vergriffen war, da überdies diese moralischen Grundlagen auch in einer kleineren philosophischen Schrift Frau Dr. Ludendorffs, „Aus der Gotterkenntnis meiner Werke" veröffentlicht worden sind, die bis 1937 bereits in 31000 Exemplaren aufgelegt war, da diese moralischen Grunderkenntnisse endlich auch noch in zahlreichen anderen kleineren Schriften Frau Dr. Ludendorffs, insbesondere auch in den verschiedensten Abhandlungen im „Quell" behandelt worden sind, haben wohl alle Leser ihrer Abhandlungen über die Judenfrage diese moralischen Grundsätze gekannt und überzeugt geteilt.

Die Moral für den einzelnen Menschen und für das gesamte öffentliche Leben des Volkes, ja aller Völker untereinander wurde aber auch in weiten Teilen der anderen philosophischen Werke Frau Dr. Ludendorffs noch weiter dargetan. Sie hätte daher das Hauptgebiet der Schriftenlektüre des Herrn öffentlichen Klägers und der Spruchkammer bei dem seit 4 Jahren gegen Frau Dr. Mathilde Ludendorff schwebenden Verfahren bilden müssen. Diese Lektüre hätte bewiesen, weshalb der Verfasser

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dieser Werke die durch gründliches Quellenstudium erkannte so große drohende Gefahr für die Freiheit des Einzelnen und der Völker durch öffentliche Aufklärung anzuwehren moralisch verpflichtet war.

Diese Lektüre hätte aber auch den abgrundtiefen Gegensatz zu Hitlers Absichten und Methoden dem öffentlichen Kläger und der Spruchkammer auf das klarste bewiesen. Denn es wurden hier ja nicht, wie vom öffentlichen Kläger und wie im Spruch vom 5. 1. 50 behauptet, rein metaphysische Fragen behandelt, die selbstverständlich mit diesen Fragen nichts zu tun haben, sondern im Gegenteil Fragen, die auf das engste mit der Rechtfertigung der Frau Dr. Ludendorff verbunden sind.

Die Kenntnisnahme der Morallehre Frau Dr. Ludendorffs hätte gezeigt, daß gerade in der Judenfrage die Abhandlungen von Frau Dr. Ludendorff und von anderen, die von der Moral ihrer Gotterkenntnis überzeugt waren, zu einem Bollwerk wurden, das sich schützend vor das Leben der Juden stellte. Tatsächlich ist dann auch der Gegensatz der Behandlung dieser Frage bei Frau Dr. Ludendorff gegenüber der Behandlung durch den Nationalsozialismus so groß gewesen, daß ihr ihre Ausführungen bei einer Gestapo-Vernehmung Ende Oktober 1938 zum schweren Vorwurf gemacht worden sind. Solches persönliche Erlebnis aber bewies Frau Dr. Ludendorff schlagend, welche ungeheure Pflichtvergessenheit es gewesen wäre, wenn sie ihre rechtlich gedachte, Verbrechen und Gewaltmaßnahmen verabscheuende Behandlung der Judenfrage gerade in den Tagen der Gewaltherrschaft aufgegeben hätte.

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o.

In Abschnitt J III der Berufungsschrift wurden folgende Beweise:

1. daß die Erkenntnisse Frau Dr. Ludendorffs über die „überstaatlichen Mächte", insbesondere über jüdischen, jesuitischen, klerikalen und freimaurerischen Imperialismus der Wahrheit entsprechen,

2. daß diese Erkenntnisse so fürchterliche Gefahren für das deutsche Volk und für alle Völker aufzeigen, daß es gewissenlos und gemäß § 139 RStGB auch verbrecherisch gewesen wäre, sie zu verschweigen,

3. daß Frau Dr. Ludendorff in Erfüllung dieser Pflicht vor der erkannten Gefahr zu warnen, nur das Allernotwendigste veröffentlicht hat, daß sie also auch in Erfüllung ihrer Pflicht noch den Interessen der Urheber der Gefahren Rechnung getragen hat,

durch Vorlage des Quellenmaterials in der mündlichen Verhandlung angeboten.

Zur Vorbereitung dieser Beweisführung habe ich namens meiner Mandantin im einzelnen folgendes vorzutragen:

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L*)

Über die Gefahr jüdischer Glaubenslehren für die wirtschaftliche Selbständigkeit,

für die Freiheit und für das Leben der nichtjüdischen Völker

1. Die Erkenntnisquellen, ihre Gültigkeit und Eigenart

In den letzten beiden Jahrhunderten wurde es allmählich immer besser möglich, daß auch der Laie sich ein Bild über die religiösen Heilslehren und Zukunftserwartungen der Juden machen konnte, und zwar auch dann, wenn er die hebräische Sprache nicht versteht. General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff hatten darüber hinaus aber auch noch eine besondere aufschlußreiche Quelle, nämlich die Belehrung durch einige Juden, deren Aufschlüsse sich bei dem Vergleich ihrer Angaben mit sicheren Quellen jüdisch-religiösen Schrifttums als zuverlässig erwiesen hatten. Diese Juden waren schärfste Gegner von Thora und Talmud, besonders von dem letzteren, sowie der despotischen Verfassung der jüdischen Kahalgemein-den. Sie brachten General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff den Nachweis, daß sogar die Rabbiner zu unbedingtem Gehorsam verpflichtet sind, obwohl sie den Gemeinden gegenüber ungeheures Ansehen genießen und obwohl die Talmudlehren dieselben zu unbedingtem Gehorsam den Rabbinern gegenüber verpflichten. Diese Juden erachteten es für ein großes Unheil für die Juden selbst, wenn die religiösen Lehren der Orthodoxie noch weiterhin als unantastbare und unabwandelbare

*") Vorbemerkung: In den folgenden Zitaten wurde - außer bei dem Wort Israel - jeweils die Schreibweise des zitierten Textes übernommen, auch wenn sie der heutigen Rechtschreibung nicht entspricht.

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Gottoffenbarung gelten und befolgt würden. Sie schilderten General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Luden-dorff die Todesstrafen, denen „jedes Kind einer Jüdin", auch der jüdischen Freidenker, unterworfen wird, wenn er vor der nichtjüdischen Öffentlichkeit Abträgliches über die religiösen Lehren der Juden sagt oder je einem Nichtjuden öffentlich bestätigt, daß er eine dem Judentum abträgliche Wahrheit enthüllt hat. Sie hatten mit Recht zu General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff das Vertrauen, daß diese sie vor dem Schicksal des „Maser", des Verräters, bewahren werden, da General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff ja aus dem Einblick in die religiösen Lehren, den diese Juden ihnen übermittelten, erkannten, wie tief begründet ihre Aufschlüsse waren.

Vor allem aber standen General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff zuverlässigste Quellen zur Verfügung, die dank ihrer unanfechtbaren Übersetzung es heute auch dem nicht hebräisch sprechenden Laien leicht ermöglichen, einen noch weit gründlicheren Einblick in die jüdischen Glaubensvorstellungen zu erhalten, als dies schon durch das Alte Testament der Bibel möglich ist. Diese wesentlichsten Quellen sind:

a) Das zweibändige Werk des Professors am orientalischen Seminar in Heidelberg, Andreas Eisenmenger, „Entdecktes Judentum", erschienen im Jahre 1711.

Über das Schicksal dieses Werkes berichtet die Schrift „Blicke ins talmudische Judentum nach den Forschungen von Dr. Konrad Martin, Bischof von Paderborn, dem christlichen Volke enthüllt von Professor Dr. Josef Rebbert, Paderborn 1876, Druck und Verlag der Boni-facius Druckerei (J. W. Schröder)" folgendes:

„Das Werk Eisenmengers war auf Betreiben der Juden zunächst von Kaiser Leopold I. beschlagnahmt, aber von König Friedrich I. von Preußen herausgegeben worden. Auf Seite 9 zitiert die genannte Schrift:

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„Da ergriff dieser König das wahrhaft königliche Auskunftsmittel, daß er das Werk auf eigene Kosten von neuem drucken ließ, was dann zugleich zur Folge hatte, daß hinterher auch die dadurch nutzlos gewordene Beschlagnahme der ersten Auflage wieder aufgehoben wurde und so das Werk endlich ins Publikum kam" (Näheres darüber bei de Cholewa Pawlikowski „Der Talmud" 1866)...

So in Betreff des Buches von Eisenmenger: „Friedrich der I. bestellte die Universitäten von Gießen, Heidelberg und Mainz, zu untersuchen, ob irgendeine Stelle des Prof. Eisenmenger falsch zitiert oder entstellt sei, zugleich zwang er die Rabbinen, Eisenmengers Zitate zu prüfen und anzugeben, ob und inwiefern und wo etwas verkehrt sei. Einstimmig erklärten alle Eisenmengers Texte und Versionen für unwiderleglich. ... Das Urteil der genannten Universitäten und Rabbinen wurde in der Folge von namhaften Orientalisten wie F. G. Budeus, O. G. Tychsen, C. B. Michaelis, Wolf u. a. wiederholt erneuert und ausdrücklich auf die Richtigkeit des Werkes für Regierungen und Spruchkollegien aufmerksam gemacht. Im Königlichen Kammergericht zu Berlin ist seit 1787 folgende Beurteilung des genannten Werkes deponiert:

„Die von Eisenmenger aus klassischen, jüdischen Schriftstellern gelieferten Auszüge sind mit einer Treue geliefert und übersetzt, die jede Probe aushält. Da es für ein Verbrechen von den Juden selbst gehalten wird, ihrer Rabbiner Aussprüche für ungereimt zu erklären, so können sie es bloß sich selbst zuschreiben, wenn vernünftige Leser aus Gift keinen Honig, aus Unsinn keine Wahrheit, aus Intoleranz keine Toleranz, aus Feindschaft und Haß keine Freundschaft und Liebe herauszuziehen auch mit dem besten Willen imstande sind." (Pawlikowski, „Der Talmud", Regensburg 1866)."

Beweis: Pawlikowski „Der Talmud", Regensburg 1866, zitiert nach „Blicke ins talmudische Judentum nach den Forschungen von Dr. Konrad Martin, Bischof von Paderborn, dem christlichen Volke enthüllt von Professor Dr.

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Josef Rebbert, Paderborn 1876, Druck und Verlag der Bonifacius Druckerei (J. W. Schröder)", Seite 9.

So konnten General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff aus diesem überreich überprüften „Eisen-menger" vor allem Talmudstellen und Stellen des großen jüdischen Gesetzgebers Maimonides, aber auch jüdische Gebete usw. zu ihren Forschungen heranziehen. Maimonides hat im 12. Jahrhundert das erste systematische Gesetzbuch geschrieben; es heißt: „Mischneh-Thora" oder auch „Jad Chasaka". Dieses Gesetzbuch war vorbildlich für alle späteren und wenn es auch zunächst nur von den sephardischen Juden (Westjuden) anerkannt wurde, so hat es sich etwa 100 Jahre später doch auch bei den aschkenasischen Juden (Ostjuden) durchgesetzt. Die hohe Autorität, die Maimonides auch heute noch bei den Juden besitzt, geht aus dem B'nai Brith Manual des Jahres 1926 hervor, das von Samuel S. Cohon in Cincinatti als Handbuch für diesen jüdischen Geheimorden herausgegeben wurde. Auf Seite 24 dieses Buches heißt es:

„Whatever social or political handicap one may expe-rience äs a jew, it is indeed trifling äs compared with the glorous consciousness of carrying the banner of spiri-tual truth unfurled by Moses, Isaiah, Maimonides and Spinoza."

(Welche soziale oder politische Beschränkung man auch als Jude erfahren möge, es ist in der Tat gering im Vergleich zu dem ruhmreichen Bewußtsein, das Banner der geistigen Wahrheit zu tragen, welches von Moses, Jesaja, Maimonides und Spinoza entfaltet wurde.)

Beweis: B'nai Brith Manual 1926, herausgegeben von Samuel S. Cohon, Cincinatti, Seite 24.

Hier wird also Maimonides dem Moses gleichgestellt, dessen Worte für den orthodoxen Juden unmittelbar Gottoffenbarung sind.

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Auf Seite 12 und 13 a.a.O. heißt es ferner unter der Überschrift: „The Maimonidan Creed" („Das Maimo-nideische Glaubensbekenntnis") nach Aufzählung der 13 Punkte dieses Bekenntnisses:

„The Maimonidan Creed practically forms the basis of Orthodoxi."

(„Das Maimonideische Glaubensbekenntnis bildet praktisch die Grundlage des orthodoxen Glaubens.")

Beweis: Wie oben, Seite 13.

b) Neben dem Eisenmenger zogen General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff zu ihren Forschungen auch die Bücher Erich Bischoffs heran. Bischoff wurde zu seinen Lebzeiten von Gerichtshöfen in verschiedenen Prozessen als sachverständiger Kenner der jüdischen religiösen Schriften zugezogen. Er war, wie es heißt, 30 Jahre mit einem Rabbiner befreundet, hat seine Schriften zunächst in jüdischen Verlagen und erst später im Hammer-Verlag erscheinen lassen. Diese Schriften konnten nicht widerlegt werden. Von besonderer Wichtigkeit war für die Forschungen General Ludendorffs und Frau Dr. Mathilde Ludendorffs sein „Buch vom Schulchan aruch", das den „Schulchan aruch" von Karo mit den Anmerkungen Isseries behandelt. Über die Gültigkeit und Bedeutung dieses Gesetzbuches sagt Erich Bischoff a. a. O. Seite 23:

„Bei den morgenländischen Juden ... Der Schulchan aruch wird also hier sogar als göttliche Offenbarung erachtet und als ein von Gott selbst rezensiertes Buch, das demnach als selbständige Offenbarungsquelle behandelt wird."

Beweis: Erich Bischoff, „Das Buch vom Schulchan aruch", S. 23.

Ferner schreibt er a. a. O. auf Seite 53:

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„Das gesetzestreue (orthodoxe) Judentum sieht im „Schulchan aruch" (der Karo und Isseries) nebst den maßgebenden Kommentaren dazu ... sein Religionsgesetz."

Beweis: Wie oben, Seite 53.

Endlich zitiert Bischoff a.a.O. Seite 54 den angesehenen jüdischen Geschichtsforscher Graetz: „Geschichte der Israeliten", 2. Auflage, Seite 133 (s. 29. Anmerkung):

„Der „Schulchan aruch" bildet bis auf den heutigen Tag für die (orthodox gemeinten) deutschen und polnischen Juden, und was dazu gehört, die religiöse Norm, das offizielle Judentum."

Beweis: Graetz „Geschichte der Israeliten", 2. Auflage, Seite 133, zitiert in Bischoff „Das Buch des Schulchan aruch", Seite 54.

Bischoff fügt hinzu:

„Ebenso für die russischen und anderen europäischen orthodoxen Juden, kurz für rund acht Zehntel des gesamten Judentums."

Beweis: Erich Bischoff a. a. O. Seite 54. Ferner verwerteten General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff bei ihren Forschungen die Bücher Erich Bischoffs über die „Kabalah" und „Das Blut im jüdischen Brauchtum".

Die Bedeutung des Schulchan aruch und jene des Maimonides wird in der wissenschaftlichen, seit 1912 erscheinenden Textwiedergabe, Übersetzung und Erklärung der „Mischna", des jüdischen Gesetzes, das im 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung zuerst niedergeschrieben wurde, in dem Traktat Pesachim, Seite 86, mit folgenden Worten klar gekennzeichnet:

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„ Aqibba und Maimonides sind die Säulen des Talmudismus und die Hauptträger des von Esra und Nehemia begründeten Nomismus. Ihnen gesellt sich als Dritter zu Joseph Qaro (1488-1575), der Verfasser des berühmten Talmudkompendium Schulchan arukh - trotz aller jüdischen Gegenrede die geistige Nährkammer des heutigen Judentums aller Denominationen, sozusagen seine Bibel, vergleichbar in seiner Bedeutung für das Judentum der Summa des Tomas von Aqino für die katholische Kirche, den symbolischen Büchern für orthodoxe Protestanten, oder der Sunna für die Mohamedaner!"

Beweis: „Die Mischna, Text, Übersetzung und ausführliche Erklärung", herausgegeben von Dr. Gg. Beer, o.ö. Professor in Heidelberg und D. Oskar Holtzmann, a. o. Professor in Gießen, Verlag Alfred Töpelmann, Gießen 1912, Traktat Pesachim, Seite 86.

c) Eine weitere Quelle, die General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff wichtige Einblicke schenkte, war die von Prof. Passarge im Jahre 1928 herausgegebene zweibändige Übersetzung des Buches des Juden Jakob Brafmann „Das Buch vom Kanal". Der Herausgeber Passarge beweist darin an Hand einer wörtlichen Wiedergabe der Kritik des berühmten jüdischen Geschichtsforschers Dubno über dieses Buch, daß dieser zwar Brafmanns Tat und seine Auslegung der Dokumente tadelt, aber die Zuverlässigkeit der Hunderte von angeführten Dokumenten keineswegs anzweifelte.

d) Die wesentlichste Quelle für General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff aber waren

die „heiligen Schriften" der Juden,

die für diese unantastbare und unwandelbare Gottoffenbarung sind, nämlich:

aa) die Thora, oder der Pentateuch genannt, das sind die 5 Bücher Mosis;

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bb) die Propheten, die für die Talmudisten der jüdischen Orthodoxie dem Pentateuch an Bedeutung nahezu gleichkommen;

cc) die „Mischna", das „heilige Gesetzbuch" selbst.

Die Mischna wurde im 2. Jahrhundert niedergeschrieben; sie wurde ab 1912 in einer eingehenden fachwissenschaftlichen Bearbeitung im Verlag Alfred Töpelmann in Fortsetzungen veröffentlicht. Über den Titel dieses Werkes und die Mitarbeiter heißt es im Traktat Pesachim, S. l ff.:

„Die Mischna Text, Übersetzung und ausführliche Erklärung

Mit eingehenden geschichtlichen und sprachlichen Einleitungen und textkritischen Anhängen unter Mitwirkung von:

Prof. Dr. Albrecht/Oldenburg, Prof. Lic. Bauer/Marburg, Lic. Dr. Benzinger/Jerusalem, Oberlehrer Lic. Fiebig/Gotha, Pfarr. Lic. Frankenberg/Ziegenhain, Prof. Lic. Frhr. v. Gall/ Gießen, Prof. D. Dr. Holzinger/Stuttgart, Prof. Dr. Ludw. Köhler/Zürich, Prof. D. Marti/Bern, Prof. D. Meinhold/ Bonn, Prof. D. Dr. Nowak/Straßburg, Prof. D. Dr. Roth-stein/Breslau, Prof. Lic. Dr. Westphal/Marburg, Pastor Bindfuhr u.a.,

herausgegeben von:

D. Dr. Georg Beer, o. ö. Professor in Heidelberg, und D. Oskar Holtzmann, a. o. Professor in Gießen.

Über die Bedeutung der „Mischna" für die orthodoxen Juden sagt der Verfasser des im Jahre 1912 erschienenen Bandes „Pesachim":

„Die Mischna läßt sich vielleicht am richtigsten als das jüdische Seiten- und Gegenstück zum Neuen Testament bezeichnen. Mischna und Neues Testament sind die klassischen Religionsurkunden des aus der Religion Israels hervorgegangenen Judentums und Christentums. Wie das Neue Testament für die Christen, ist die ihm etwa gleichaltrige Mischna neben dem alten Testament für die Juden das wichtigste Buch. Denn der Talmud ist nichts anderes als eine Erklärung der Mischna, und

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auch die bald nach ihr zusammengestellte Tosephta geht wesentlich nur auf Erläuterung und Ergänzung des als Richtschnur dienenden Mischnatextes aus".

Beweis: Die Mischna, Traktat Pesachim,Verlag Alfred Töpelmann 1912, Seite 1.

dd) Endlich bildete der Talmud für General Ludendorf f und Frau Dr. Mathilde Ludendorff eine wichtige Quelle. Er ist im Jahre 1906 in hebräischer und deutscher Sprache im Hassarowitz-Verlag erschienen und später dann auch ohne hebräischen Text in einzelnen Bänden in jüdischen Verlagen. Die Rabbiner versichern den Nichtjuden so oft und so gern, daß der Talmud überhaupt keine Lehren, geschweige denn Dogmen gebe, sondern nur Rabbinerdispute enthalte, wobei die Rabbiner in völliger Geistesfreiheit alle ihre Auffassungen über die Gebote Mosis aussprächen. Nur die 5 Bücher Mosis seien das für alle gültige Gesetz. Solche Auskünfte sind aber eine ungeheure Täuschung, denn der Talmud ist für die orthodoxen Juden ein „heiliges, unwandelbares und unantastbares" Buch. Es ist für sie nichts Geringeres als die Fortsetzung der Gottoffenbarung, die zugleich mit den schriftlichen Geboten als mündliches Gesetz Moses auf dem Sinai gegeben worden sein soll. Gewiß enthält der Talmud eine Fülle von Disputen von Rabbinern über Auslegung des Gesetzes; gewiß sind allgemein gültig nur die Gesetze, die berühmte Rabbiner aufstellen oder die nach Mehrheitsbeschlüssen von Synagogen-Gemeinden anerkannt wurden; diese aber sind allein schon die Mehrzahl. Hinzu kommt noch, daß alles das als gültig gilt, was alten Gebräuchen entspricht. Und endlich werden später noch schwerwiegende Gründe dargelegt werden, die dazu nötigen, auch alle diejenigen Worte als vollwichtig zu nehmen, die sich mit den Nichtjuden

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befassen, auch wenn sie nicht als allgemeingültiges Gesetz bezeichnet werden.

Der Talmud enthält also das ursprünglich mündlich überlieferte Gesetz, das in weiten Teilen im 4. Jahrhundert unter Antonius dem Frommen zusammengestellt wurde. Im Talmud steht zwar im Traktat Gittin, daß die Niederschrift ursprünglich durch Gesetz verboten war, der gehäufte Stoff aber erschwerte eine mündliche Überlieferung immer mehr. Dennoch wurde dem Gesetz insofern entsprochen, als das für die Nichtjuden besonders Bedenkliche auch weiterhin nur „von Mund zu Ohr, von Ohr zu Mund" überliefert wurde unter dem Namen „Gan Na'ul", d.h. „der verschlossene Garten". Das Gesetz selbst heißt auch „Mischna" oder „Wiederholung", während die Auslegungen des Gesetzes „Gemara" genannt sind. Der Talmud ist in 6 Ordnungen oder „Sedarim" eingeteilt, die wieder je aus 6 Traktaten bestehen. Er wurde erst 2 Jahrhunderte nach Beginn der Niederschrift vollendet. Der Talmud enthält zum größten Teil ganz unvorstellbar langatmige, kleinliche Rabbinerdispute oder kleinste Äußerlichkeiten des Zeremo-nialgesetzes. Nur selten einmal ist ein wertvolles Wort eingestreut.

Ferner enthält er zahllose Wundergeschichten und Erzählungen, wie sie nicht einmal im alten Testament vorkommen, unfaßliche Gottvorstellungen und unter einem Übermaß an Wertlosem vieles geradezu Ungeheuerliche, wenn man bedenkt, daß alles das Gottoffenbarung sein soll. Solche außergewöhnliche Genügsamkeit in religiösen Fragen wäre gleichgültig, wenn nicht ein Teil der als göttlich erachteten Gesetze, sich außerordentlich nachteilig für alle Nichtjuden auswirken müßte, insbesondere im ersehnten „Messianischen Reiche".

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Der rechtgläubige Jude soll in Gegenwart und in aller Zukunft den Talmud so heilig, ja sogar noch heiliger halten als die 5 Bücher Mosis, denn es heißt:

„Unsere Rabbiner lehren/ welche in der Bibel studieren/ die thun etwas/ das eine Tugend oder auch keine Tugend ist: Die in der Mischna studieren/ die thun etwas, das eine Tugend ist/ und empfangen deswegen einen Lohn: die aber in der Gemara studieren/ die thun etwas das die größte Tugend ist."

Beweis: Babylonischer Talmud, Traktat Bava mezia fol. 33 a col. l, zitiert nach Eisen-menger „Entdecktes Judentum", Band l, Seite 329.

und

„Mein Sohn, sei mit den Worten der Schriftkundigen behutsamer als mit den Worten der Tora. In der Tora gibt es Gebote und Verbote, wer aber die Worte der Schriftkundigen übertritt, verdient den Tod. Wenn Du einwendest: Weshalb wurden sie, wenn sie von solcher Bedeutung sind, nicht niedergeschrieben? (so heißt es:) des vielen Büchermachens ist kein Ende. Und vieles Studieren ermüdet den Leib. Hierzu sagte R. Papa, Sohn des R. Aha b. Ada, im Namen des R. Aha b. Ula, dies lehrt, daß, wer die Weisen verspottet, mit kochendem Kot gerichtet wird."

Beweis: „Der babylonische Talmud", neu übertragen durch Lazarus Goldschmidt, Verlag Biblion, Berlin 1929, Band 2, Seite 67 (Traktat Erubin II i, ii, iii, fol. 21 b).

Aber auch die heutigen Juden bekennen noch ganz das gleiche. So steht in der Schrift „Blicke ins Talmudische Judentum nach den Forschungen von Dr. Konrad Martin, Bischof von Paderborn", von Rebbert 1876, Seite 21:

„... so erklärten z. B. die französischen Reformjuden, an deren Spitze Cremieux mit der ganzen berüchtigten „Alliance isra-

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elite" (siehe goldene Internationale) steht, buchstäblich: „Was den Talmud angeht, so bekennen wir seine unbedingte Supe-riorität über das Gesetz Moses"."

Beweis: Die Sittenlehre des Talmud aus „Der zerstörende Einfluß des Judentums im deutschen Reich" Berlin bei Niendorf 1876, 3. Auflage, Seite 43, zitiert nach Rebbert, „Blicke ins Talmudische Judenthum" nach den Forschungen von Dr. Konrad Martin, Bischof von Paderborn 1876, Seite 21 (Fußnote).

Über die Autorität des Talmud sagt ferner das „Manual des B'nai Brith Ordens" auf Seite 99-100:

„For loyal Jews, the Talmud represented 'an Actual continua-tion of the revelation made at Sinai, an unassailable autho-rity'... For Reform Judaism the Talmud has lost its absolute-ness. Nevertheless... Judaism nowadays still rests on the foundation, which is laid down in the Talmud. Thus for instance the elements of our ritual prayers and the arrange-ment of our public Service, our festive calender and the cele-bration of some of our holiest festivals, the marriage law and innumerable forms and customs of the religious life are, though more or less modified and fashioned according to the demands of our time, still on the whole permeated and gover-ned by the Talmudic principles and regulations." („Für die gesetzestreuen Juden stellt der Talmud eine tatsächliche Fortsetzung der Offenbarung dar, die am Sinai statt hatte, eine unangreifbare Autorität... Für den Reformjudaismus hat der Talmud seine Absolutheit verloren. Trotzdem aber beruht der heutige Judaismus noch auf dem Grundbau, welcher im Talmud niedergelegt ist. So sind zum Beispiel die Elemente unserer rituellen Gebete, die Einrichtungen unseres öffentlichen Dienstes, unser Festkalender, das Ehegesetz und unzählige Formen und Gebräuche des religiösen Lebens, obgleich sie mehr oder weniger den Forderungen unserer Zeit angepaßt wurden, dennoch im ganzen von den talmudischen Grundsätzen und Anordnungen durchdrungen und beherrscht.")

Beweis: „Manual des B'nai Brith Ordens", Seite 99-100.

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Da die nichtjüdischen Völker von den religiösen imperialistischen Zielen, die der Jude von dem Gott des Weltalls selbst verheißen bekommen haben will, gar sehr in ihren Menschenrechten auf Freiheit und Unabhängigkeit betroffen werden, so ist der Talmud selbst für die Nichtjuden ein sehr wichtiges Buch. Es war daher von großer Bedeutung, daß im Jahre 1906 der vollständige babylonische Talmud nicht nur in hebräischer Sprache, sondern auch in deutscher Übersetzung von dem Juden Lazarus Goldschmidt, in dem als hochstehend und wissenschaftlich anerkannten Hassarowitz-Verlag in Leipzig erschienen ist. Derselbe Lazarus Goldschmidt hat dann in den Jahren 1929 bis 1936 noch einmal in anderen Verlagen die deutsche Übersetzung allein in 12 Bänden herausgegeben. Der Vergleich vieler Stellen beider Ausgaben hat ergeben, daß Übereinstimmung herrscht, daß nur manchmal in der jüngeren Ausgabe Wortmilderungen vorkommen. So steht in der älteren Ausgabe z.B., daß Gott gerade den Juden das Gesetz gegeben habe, weil sie das „unverschämteste" Volk seien. Dieses Wort ist in der jüngeren Ausgabe durch das Wort „keck" ersetzt. Die Tatsache, daß der Goldschmidt-Talmud der Hassarowitz-Ausgabe vom Jahre 1906 z.B. in dem Seminar für orientalische Sprachforschung in der Universität in München in der Bibliothek für die Studierenden bereitsteht, beweist die wissenschaftliche Anerkennung der Goldschmidt-Übersetzung.

Die Möglichkeit, daß die 12 dicken Bände des babylonischen Talmuds in Hände von Nichtjuden gelangen, erscheint zunächst als den jüdischen Bestrebungen völlig ungefährlich. Denn der Inhalt dieser Bücher ist unter dreierlei dichten, fast undurchdringlichen Hüllen verborgen. Die erste

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dieser Verhüllungen besteht aus den eintönigsten, langatmigsten, schier uferlosen Rabbinerdisputen über kleinste Kleinigkeiten und den nur orientalische Wundersucht befriedigenden Wundergeschichten. Die bedenklichen Gesetze sind in all das nur eingestreut und es dürfte nur ganz, ganz wenige Menschen geben, die sich entschließen, all diesen Stoff durchzuarbeiten. Es erscheint daher als ziemlich überflüssig, daß im Talmud ausdrücklich für einen Nichtjuden, der im Talmud studiert, die Todesstrafe festgesetzt ist.

Eine zweite, sehr dichte Verhüllung ist die ungeheuerliche Vieldeutigkeit, die im Talmud der Thora selbst schon vorgeworfen wird. Sie wird dann zur Beruhigung der Gemüter daraus erklärt, daß Moses mit dem Stabe auf die Felsen geschlagen hätte, um seinem Volk Wasser zu verschaffen, da hätte es dann die Funken gegeben und hieraus wieder die Vieldeutigkeit der Worte der Schrift. So heißt es:

„Gott hat dem Mose das Religionsgesetz derart gegeben, daß dasselbe Ding auf 49 Arten für unrein und auf 49 Arten für rein erklärt werden kann."

Beweis: Babylonischer Talmud, Traktat Sophrim Kapitel 16, zitiert nach Bischoff „Das Buch vom Schulchan aruch", Seite 16.

und:

„R. Simon b. Jehuda aus Kephar Akko sagte im Namen R. Simons: Du hast kein in der Tora geschriebenes Gebot, über das nicht sechshundertdreitausendfünfhundertfünfzig-mal achtundvierzig Bündnisse geschlossen worden wären."

Beweis: Goldschmidt a.a.O. Seite 128 (Traktat SotaVIIvfol. 37 b).

Aber auch in den Gesetzesbestimmungen, die die Nichtjuden sehr viel angehen, weil sie das Verhal-

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ten der Juden den Nichtjuden gegenüber behandeln, enthalten verwirrende Widersprüche, die es bewirkt haben, daß die ganze Aufklärung über die Gefahr der religiösen Überzeugung der Juden sich so oft im Kreise drehte, statt weiterzukommen. Diese Widersprüche dürfen nicht übersehen werden, sondern müssen im Gegenteil als ein Charak-teristikum ausdrücklich betont werden. Das geschah nun aber leider nicht. Und wenn dann ein Warner ein Gesetz des Talmud anführte, über das er sich empörte, so konnten ihm andere Stellen entgegengehalten werden, die das Gegenteil sagten. Auf diese Weise wurde dann der Warner, der die Gefahren abwehren wollte, als ein Lügner und Hetzer öffentlich bloßgestellt. Wurde zum Beispiel aus dem Talmud zitiert:

„Das Blutvergießen ist bei einem Nichtjuden gegenüber einem Nichtjuden und bei einem Nichtjuden gegenüber einem Isra-eliten strafbar, und bei einem Israeliten gegenüber einem Nichtjuden straffrei!"

Beweis: Goldschmidt „Der babylonische Talmud", Seite 691 (Traktat Synhedrin VII v. fol. 57a)

so konnten andere Stellen entgegengehalten werden, die den Mord auch an Nichtjuden unter bestimmten Umständen verbieten.

Es war also vor allem wichtig, zu ergründen, ob denn diese letzteren Stellen für die Nichtjuden einen Schutz bieten können, ob sie jene bedenklichen und gefährlichen Stellen aufheben. Dies ist leider aber nicht der Fall, denn jeder Jude, der sich bei seinem Handeln auf irgendein Wort im Talmud zu seiner Rechtfertigung beziehen kann, ist weder vor seinem Tode den jüdischen Gerichtshöfen, noch nach seinem Tode dem Gericht Gottes verfallen.

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Sein Handeln kann, wie es heißt, „bekräftigt" werden. Diese so wichtige Überzeugung wird aus folgenden Worten des Talmud abgeleitet:

„Die Männer der Versammlungen seynd die Lehrjünger der Weisen/ welche versammelt sitzen/ und studieren im Gesetz: diese halten ein Ding vor rein/ jene vor unrein: Diese verbieten/ jene erlauben es: Diese halten es vor unrecht/ jene vor recht. Es möchte aber jemand sprechen/ weil diese ein Ding vor unrein/ jene aber vor rein halten: Diese verbieten/ jene erlauben: Diese vor unrecht/ jene aber vor Recht erkennen/ wie soll ich dann das Gesetz lernen? Der Text will soviel sagen/ diese Lehren seynd von einem Hirten gegeben/ ein Gott hat sie gegeben/ ein Erhalter oder Herrscher hat sie gesagt: Sie kommen aus dem Munde des Herrn aller Wercke/ des gebenedeiten Gottes/ wie (Exodi 20 V. 1) gesagt wird. Und Gott redet alle diese Worte. So laß Deine Ohren gleich als wie ein Trichter seyn/ und schaffe dir ein Herz/ welches die Worte derjenigen/ die ein Ding vor unrein halten/ und derjenigen/ die es vor rein erkennen/ die Worte der Verbietenden/ und die Worte der Erlaubenden/ die Worte derjenigen/ die etwas vor unrecht sprechen/ und die Worte derjenigen/ die es vor recht halten/ hören möge."

Beweis: Babylonischer Talmud, Traktat Chagiga fol 3 col. 2, zitiert nach Eisenmenger „Entdecktes Judentum", Band l, Seite 315.

Aus diesen „heiligen unantastbaren" Worten des Talmud ergibt sich also klar, daß alle Widersprüche in ihm sich keineswegs gegenseitig entkräften, sondern daß sich hieraus nur zahllose Möglichkeiten ergeben, daß der Jude sein Handeln „bekräftigt", d.h. mit einer Talmudstelle belegen kann und hierdurch vor seinem Tode dem jüdischen Gerichtshof gegenüber und nach seinem Tode seinem Gott gegenüber gerechtfertigt ist. Solche Schlußfolgerungen haben dann auch die religiösen Schriften der Juden gezogen. So schreibt z.B. Ammudeha:

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„Wiewohl dieser etwas verbietet/ und jener dasselbe erlaubet/ so ist doch beydes Gottes Wort/ und kan beydes zur Zeit bekräftiget werden."

Beweis: Ammudeha Schifa fol. 42, col. l, zitiert nach Eisenmenger „Entdecktes Judentum", Band l, Seite 315.

Es kann also jeder Jude sich auswählen, nach welchem Talmudwort er sich im Einzelfalle richten will. Ein edler Jude kann sich in seinem Verhalten dem Nichtjuden gegenüber an das eine, ein etwa habgieriger Jude an das andere Wort im Talmud halten.

Außer dieser zweiten Verhüllung, die den Talmud vor Enthüllung durch Nichtjuden schützt, besteht dann noch eine dritte, die für Laien an sich undurchdringlich ist. Nicht jedes Gesetz des Talmud hat, wie schon ausgeführt, allgemein anerkannte Gültigkeit. Nur das, was berühmte Rabbis gesagt haben, und das, was durch einen Mehrheitsbeschluß einer Synagogenversammlung bestätigt ist, endlich auch das, was alter Brauch ist, ist allgemein gültig. Das aber kann nur der eingeweihte jüdische Gelehrte, der Gaon, noch nicht aber einmal jeder Rabbiner mit Sicherheit in jedem einzelnen Falle nachweisen. Aber auch diese Tatsache bietet nicht den geringsten Schutz für die Nichtjuden, sondern nur einen großen Schutz des Talmuds diesen gegenüber. Denn auch hier gilt wieder das für die Nichtjuden Wesentliche, daß jeder Jude, der sich auf ein Wort des „heiligen unanfechtbaren" Talmud bei seinem Handeln oder Unterlassen berufen kann, vor und nach seinem Tode straflos ist, auch dann, wenn jenes Talmudwort, auf das er sich beruft, kein allgemein gültiges Gesetz ist.

Noch eine sehr schwerwiegende Tatsache muß vor-

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ausgeschickt werden, die bisher meist gar nicht beachtet wurde. Für den mit so unendlich viel Gesetzen überhäuften orthodoxen Juden mußte es eine ungeheure Erleichterung sein, wenn er erfuhr, daß alles, was in dem Gesetzbuch des Moses im Deutoronom nicht ausdrücklich verboten ist, dem Juden erlaubt ist. Nur wer das weiß, kann überhaupt die Größe der Gefahr erkennen, die Nichtjuden hier droht. Der jüdische Gesetzgeber Maimo-nides sagt:

„In allen Orten/ wo (in dem Gesetz Mosis) gesagt wird/ Sein Nechster/ da ist ein Abgöttischer (also Nichtjude) nicht mit eingeschlossen (und ist nicht darunter begriffen)."

Beweis: Maimonides „Jad Chasaka" fol. 74, zitiert nach Eisenmenger „Entdecktes Judentum", Band 2, Seite 577. Zum Beweis dieser Lehre ließen sich noch viele Stellen anführen. Zu welchen Schlußfolgerungen sie aber geführt haben, dafür soll hier zunächst nur ein Beispiel herangezogen werden:

Maimonides sagt in Hilschoth Melachim:

„Dann die Cutheer (Das ist die Christen und andere Völcker/ massen dieses hier vor Gojim genommen wird/ wie offt bey den Juden geschiehet)/ haben keine Ehe."

Beweis: Maimonides „Jad Chasaka" Kapitel 2, Num. 2 und 3, zitiert nach Eisenmenger „Entd. Judentum", B. l, S. 433.

Aber nicht nur der Gesetzgeber Maimonides sagt dies den Juden, auch im Talmud wird genau die gleiche Lehre gegeben:

„Der die Ehe bricht mit jemands Weibe/ mit seines Nechsten Weibe/ der soll des Todtes sterben/ also gelehret wird: ... der anderen/ (das ist/ der Gojim oder Christen/ wie es Rabbi Salo-mon erkläret)/ Weiber werden excipiret oder ausgenommen

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Beweis: Babylonischer Talmud, Traktat Sanhe-drinfol. 52, col. 2, zitiert nach Eisenmenger a. a. O. Band l, Seite 433.

Es bedarf nicht einer Betonung, welche ungeheuerlichen, für die Nichtjuden abträglichen Folgen diese religiöse Überzeugung hat, da doch in deren Mitte die orthodoxen Juden als gleichberechtigte Staatsbürger leben, die also einen Einbruch in die Ehe von Nichtjuden keineswegs als Ehebruch ansehen. Die häßlichen Worte im Talmud, mit denen alle nichtjüdischen Ehefrauen benannt werden, seien hier übergangen! Abgeleitet wird das genannte Gesetz aus den Worten der Gebote Mosis „Laß dich nicht gelüsten deines Nächsten Weibes", wobei hier, wie überall, unter dem „Nächsten" nur der andere Jude, keineswegs aber der Nichtjude gemeint ist.

Nur wer alle diese eigenartigen, meist ganz überse-henen Verhüllungen, die vor dem Nichtjuden schützen, diesem aber nicht den geringsten Schutz gewähren, kennt, und wer weiß, daß alles, was nicht ausdrücklich in dem Gesetzbuch Mosis verboten ist, für den Juden als erlaubt gilt, kann die fürchterliche Wirkung des Talmud für die Nichtjuden richtig beurteilen.

2. Geheime Gerichtsbarkeit und Morderlaubnisse

Die ernsteste Gefahr für die nichtjüdischen Staaten erkannten General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff in der Tatsache, daß alle Juden, die in anderen Staaten unter nichtjüdischen Staatsbürgern als eine Minderheit leben, gleichviel, ob sie nun Freidenker sind oder orthodoxgläubig, dem jüdischen Geheimgericht, dem

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obersten Gerichtshof, „Synhedrion" oder „Sanhedrin" genannt, unterstehen. Dieser Gerichtshof entscheidet über Freiheit, Leben und Tod, während doch eigentlich ein Staat das alleinige Hoheitsrecht der Rechtsprechung über seine Bürger haben müßte, wenn er sich nicht selbst aufgeben soll. Die Staatshoheit wird durch solche geheime Gerichtsbarkeit unterhöhlt, zumal wenn diese, wie im vorliegenden Falle, gepaart ist mit Schweigegeboten und mit Geboten des blinden Gehorsams. Erstreckt sich eine solche Gerichtsbarkeit organisatorisch wie hier über mehrere oder viele Staaten hin, so ist eine „überstaatliche Macht" geschaffen. Wenn die geheime Gerichtsbarkeit, verbunden mit Verpflichtungen zu blindem Gehorsam, auch bei der Freimaurerei und bei dem Jesuitenorden für gefährlich erachtet werden muß, so ist die Gefahr bei der geheimen jüdischen Gerichtsbarkeit noch weit größer, weil alle Gesetze, die hier als Gebote befolgt werden, dem Gott des Weltalls selbst zugesprochen werden, und weil alle Kinder einer Jüdin, auch die freidenkenden Juden, sich den Gerichtsentscheidungen des Sanhedrin, die für „unantastbar" gelten, zu unterwerfen haben.

Diese unantastbaren, vermeintlich von Gott selbst gegebenen Gesetze haben für die orthodoxen Juden höchste Autorität. Sie beschränken sich nicht nur auf das Gebot des Gehorsams und der Verschwiegenheit wie in jenen Orden, sondern sie bestimmen jede Handlung und Unterlassung bis ins einzelne. Auch der Laie, der kein Wort hebräisch kann, kann sich heute an Hand der Quellen leicht einen Einblick verschaffen, wie gründlich das jüdische religiöse Gesetz den herrschenden Staatsgesetzen in vieler Beziehung widerspricht. Es ist nicht der geringste Schutz für die nichtjüdischen Völker, wenn vielerorts in Synagogen und Schulen ausdrücklich die Worte wiederholt werden „Dina demalkuta Dina", d.h. nach der Übersetzung durch den Sachverständigen Erich Bischoff: „Das Staatsgesetz gilt als Gesetz" (gemeint ist auch für den Juden). Es ist für den

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orthodoxen Juden angesichts der furchtbaren Folgen, die, wie noch dargelegt werden wird, die Gesetzesuntreue gegenüber dem jüdischen Gesetz für den Gesetzesübertreter vor und nach dem Tode nach sich zieht, gänzlich unmöglich, daß er in einem Falle, in welchem beide Gesetze in Widerspruch stehen, dem vom verachteten Nichtjuden verfaßten Staatsgesetz folgen und einem jüdischen Religionsgesetz zuwiderhandeln würde. Ausnahmen in ganz bestimmten Fällen werden ebenfalls noch dargetan.

Die jüdischen Gerichtshöfe der Kahalgemeinden, „Bed Din" genannt, und der oberste Gerichtshof dieses Priesterstaates, der „Sanhedrin" oder „Synhedrion" des Oberrab-binates haben auch, nachdem die Juden aus dem zerstörten Jerusalem ins Galuth, d.h. in der Zerstreuung unter die Gojimvölker gehen mußten, ihre oberste richterliche Gewalt über „jedes Kind einer Jüdin" keineswegs verloren. Es konnten seither lediglich ihre Todesurteile nicht mehr öffentlich vollstreckt werden. Dies soll erst nach der inzwischen erfolgten Neugründung des Staates Israel wieder möglich werden. In solchem Sinne wird heute öffentlich von der „Neugründung" des Synhedrions vor den nichtjüdischen Völkern geschrieben und gesprochen.

Da die Gesetze der Mischna für die Juden auch heute noch und für alle Zukunft volle Geltung haben, können die grausamen Arten der Todesstrafen für schuldige Juden nicht historisch betrachtet werden, wie dies von jüdischer Seite immer wieder versucht wird. Da sie heute noch voll gültig sind, bildet die Grausamkeit der Todesstrafen für die nichtjüdischen Völker, unter denen der Jude lebt, und in denen er das Bürgerrecht besitzt, eine große Gefahr. Denn diese Grausamkeit der Todesstrafen bürgt dafür, daß der Jude im Falle des Widerspruchs der jüdischen Gesetze mit den Staatsgesetzen sich an die ersteren hält. Außerdem wird er durch solche Gesetze an Grausamkeiten seinen

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Volksgenossen gegenüber so gewöhnt, daß er sicherlich gegebenenfalls den Nichtjuden nicht weniger grausam bestraft. Die Grausamkeit der Strafen sei durch folgende Beispiele aus der Mischna, Traktat Sanhedrin, belegt:

„VI 3. Art der Steinigung a) ein Mann wird nackt gesteinigt nicht so eine Frau.

VI 3. War er vom Orte der Steinigung vier Ellen entfernt so zog man ihm seine Kleider aus. Den Mann bedeckt man an seiner Vorderseite, die Frau bedeckt man an ihrer Vorder- und Hinterseite. Das die Worte Rabbi Judas. -Die Weisen aber sagen - der Mann wird nackt gesteinigt, nicht aber wird die Frau nackt gesteinigt, b) Die Steinigung besteht in Herabstoßen bezw. Stein-auflegen.

VI 4. Der Ort der Steinigung war 2 (Mannes) Höhen hoch und einer der Zeugen stößt ihn auf seine Hüften, sodaß er auf das Herz umgewandt (zu liegen kam), (dann) wendet er ihn auf die Hüften um. Stirbt er daran, hat der (der Pflicht) genügt. Wo nicht, nimmt er den Stein und gibt ihn (ihm) auf sein Herz. Stirbt er daran, hat er (der Pflicht) genügt, wo nicht, nimmt der zweite Zeuge den Stein und gibt ihn (ihm) auf sein Herz. Stirbt er daran, hat er (der Pflicht) genügt, wo nicht, (geschieht) seine Steinbewerfung durch ganz Israel, denn es heißt: „Die Hand der Zeugen soll zuerst an ihm sein, ihn zu töten" und (dann) heißt es: „und die Hand des ganzen Volkes zuletzt"."

Beweis: Die Mischna, Traktat Sanhedrin, Verlag Töpel-mann 1933, Seite 191, 193, 195.

„Der Stein, mit dem gesteinigt werden solle, war vorbereitet. T 5 (v. 429)... sagt: Ein Stein befand sich daselbst, der betrug die Last von zwei Männern, den nahm er (der eine Zeuge) und gab ihn (dem Verurteilten) aufs Herz."

Beweis: Die Mischna, Traktat Sanhedrin, Verlag Töpel-mann, 1933, Seite 193.

„Kapitel VII

l Die vier gerichtlichen Todesarten.

l Vier Todesarten sind dem Gerichtshof übergeben wor-

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den: Steinigung, Verbrennung, Enthauptung und Erdrosselung."

Beweis: Die Mischna, Traktat Sanhedrin, Verlag Töpel-mann, 1933, Seite 207.

„2 Das Verfahren mit den Verbrannten.

a) Ersatz für das Verbrennen

2a Verfahren (in Bezug auf die) Verbrannten: Man versenkte ihn in Mist bis zu den Knien und legte ein hartes Tuch in ein weiches und wickelt es ihm um den Hals. Der eine zieht es an sich, bis er seinen Mund öffnet, und man macht das Blei heiß, gießt es ihm in den Mund, so daß es ihm in die Gedärme fährt und ihm die Gedärme versengt. "

Beweis: Die Mischna, Traktat Sanhedrin, Seite 209.

„4 Verfahren mit den Erdrosselten

3b Das Verfahren (in Bezug auf die) Erdrosselten: Man versenkte ihn in Mist bis zu den Knien und legte ein hartes Tuch in ein weiches und wickelt es ihm um den Hals der eine zieht es an sich und der andere zieht es an sich, bis ihm die Seele entweicht."

Beweis: Die Mischna, Traktat Sanhedrin, Seite 215.

„Verbrecher, die man in das Gewölbe steckt, a) Wer zu wiederholtem Male beim Gerichtshof gegeißelt worden ist, (den) bringt man in das Gewölbe und gibt ihm Gerste zu essen bis ihm der Bauch platzt."

Beweis: Die Mischna, Traktat Sanhedrin, Seite 259.

„6 D Ein Priester, der in Unreinheit amtiert, den bringen seine Brüder die (anderen) Priester nicht zum Gerichtshof, sondern die Priesterjünglinge führen ihm zum Vorhof und zerschmettern ihm das Gehirn mit Holzscheiten. "

Beweis: Die Mischna, Traktat Sanhedrin, Verlag Töpel-mann, 1933, Seite 263.

Seit in christlichen Staaten den jüdischen Richtern die öffentliche Vollstreckung der von ihnen verhängten

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Todesstrafen verboten wurde, liegt das Schwergewicht ihrer strengen Strafen in den Verfluchungen, die vom San-hedrin, dem obersten Gerichtshof, bzw. vom Kahal, der Gemeindeleitung über Juden verhängt werden. Diese Verfluchungen aber verpflichten jeden Juden, alles zu unterlassen, was die Verfluchung für die Betroffenen mildern könnte, denn sonst würde er das gleiche Schicksal auf sich heraufbeschwören. Er muß nun ganz im Gegenteil alles tun, um den Bannfluch zu erfüllen. So steht denn jeder einzelne verfluchte, vom Bann betroffene Jude allen Juden gegenüber, die den Fluch ausführen helfen, und der Erfolg ist dementsprechend.

Wie sollte im Vergleich hierzu dem Juden ein Gojimge-richt irgendwas besagen können? Die drei Stufen des Bannfluches, der „Nidui", der große „Cherem" und der „Schammat" sind für die Schicksalsgestaltung des Lebens der Juden, bis hin zum Mord beim höchsten Bannfluch zu fürchten und erzwingen sich den blinden Gehorsam aller. Eine durch alle Länder verbreitete Überwachung macht es dem verbannten Juden, trotz Flucht in andere Länder, kaum je möglich, sich von den Wirkungen des Fluches zu befreien.

Noch ernster ist die Tatsache, daß der „heilige, unantastbare und unwandelbare" Talmud viele Stellen aufweist, die dem frommen Juden die Pflicht auferlegen, in bestimmten Fällen einen anderen Juden oder einen Gojim zu morden. Sicherlich erklärt man das z.T. eben aus dem Umstand, daß das öffentliche Vollstrecken der Sanhedrin-Todesur-teile im Galuth nicht möglich blieb. Aber die Gefahr für die Nichtjuden wird durch das Verständnis für das historische Werden solcher Ungeheuerlichkeiten keineswegs geringer.

Auch die Mischna-Thora „Jad Chasaka", das für alle jüdischen Gesetzbücher vorbildliche Gesetzbuch des Mai-monides und der für alle orthodoxen Juden gültige Schulchan aruch enthalten Gesetze, die dem Juden nicht etwa

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nur die Pflicht auferlegen, den Bannfluch über einen Juden zu erfüllen, sondern ihm unter bestimmten Voraussetzungen auch den Mord an Juden erlauben, manchmal sogar gebieten. Es seien dafür einige Belege zitiert:

„Es ist geboten/ diejenigen unter den Israeliten/ welche das Gesetz und die Propheten verleugnen/ zu tödten. Wenn man die Macht in seiner Hand hat/ so soll man sie öffentlich mit dem Schwert hinrichten; wo aber nicht/ so soll man mit List an sie kommen/ biß man ihnen den Tod verursachet."

Beweis: Maimonides „Jad Chasaka" Hilchoth rozeach 4.T., 4. Kap. Num. 10 fol. 49 col. 2, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 195.

Auch der Angeber darf, ja muß (bevor er seine Tat ausführen konnte), unter Umständen getötet werden:

„Es ist auch heutzutage an jedem Orte erlaubt, den Angeber zu töten. Und (aber) es ist (nur) erlaubt, ihn zu töten, bevor er die Denunziation ausführt (mithin, wenn er sie ernstlich androht). Wenn er vielmehr sagt: Siehe, ich werden den N. N. denunzieren, (sodaß er Schaden erleidet) an seinem Leibe oder seinem Gelde - mag es auch nur wenig Geld sein - so hat er sich von selbst dem Tode preisgegeben. Und man warne ihn und sage ihm „Denunziere nicht!" Wenn er aber trotzig sagt: „Nein ich werde ihn doch denunzieren" - so ist es ein Gebot ihn zu töten, und jeder, der ihn zuerst totschlägt, ist im Rechte (tut etwas Verdienstliches)...

Wenn (ein Jude) nachweislich (schon) dreimal Juden denunziert (und diesen Strafe zugezogen) oder (durch Denunzieren) ihr Geld in die Hand der Nichtjuden gebracht hat, so sucht man Mittel und Wege, ihn aus der Welt zu schaffen."

"Zu den Ausgaben, die man (jüdischerseits) gemacht hat, um den (jüdischen) Denunzianten aus der Welt zu schaffen, sind alle Bewohner (des Tatortes) beizutragen verpflichtet, auch die, welche an einem anderen Orte Steuern zahlen."

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Beweis: Erich Bischoff, „Das Buch vom Schulchan

aruch", Seite 123/124.

Das mystische Buch, die Kabbalah, erinnert an das Gesetz, den gesetzesuntreuen Juden zu töten:

„Wie eine verstiegene Kabbalistik es mittels ihrer Zweideutigkeit fertiggebracht hat, den Verdacht zu erregen, daß der „Sohar", das kabbalistische Zentralwerk, den „Ritualmord" an Nichtjuden („Fremden") lehre, geht aus folgender Stelle (hikkune Sohar, Ausg. Berditschew 88b) hervor: „Ferner gibt es ein Gebot des Schächtens, das in gesetzlich gültiger Weise geschieht, an Fremden, die dem Vieh gleichen." (Dem Wortlaut nach wären -s. o. S. 363 - Nichtjuden gemeint; gedeutet wird aber die Stelle auf „Gesetzesentfremdete Juden".)"

Beweis: Bischoff, „Das Blut im jüdischen Schrifttum und Brauch", Seite 39, Anm. 2.

Das entsetzlichste Talmudwort aber betrifft die Plebejer unter den Juden, also die Mehrheit der Juden:

„Die Rabbanan lehrten: Stets verkaufe ein Mensch alles, was er besitzt, und heirate die Tochter eines Schriftgelehrten, denn er ist sicher, daß wenn er stirbt, oder in die Verbannung gerät, seine Söhne Schriftgelehrte werden; er heirate aber nicht die Tochter eines Mannes aus dem gemeinen Volke.

... Denn sie sind ein Greuel und ihre Frauen sind ein Greuel, und von ihren Töchtern heißt es: verflucht sei, wer mit einem Tiere schläft. ... R. Eleazar sagte: Einen Mann aus dem gemeinen Volke darf man metzeln an einem Versöhnungstage, der auf einen Sabbath fällt. Seine Schüler sprachen zu ihm: Meister, sage doch: schlachten! Dieser erwiderte: Dies erfordert einen Segensspruch, jenes erfordert keinen Segensspruch. ... R. Semuel Mahmani sagte im Namen R. Hohanans: Einen Mann aus dem gemeinen Volke darf man wie einen Fisch zerreißen. R. Semuel b./Jichaq sagte: Vom Rücken aus...

Größer ist der Haß der Leute aus dem gemeinen Volke gegen einen Schriftgelehrten als der Haß der weltlichen

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Völker gegen Israel und noch größer als ihrer ist der ihrer Frauen."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud" Band 2, Seite 453/454, Traktat Pesahim III iii fol. 49b).

Bei dieser als „unantastbar und unwandelbar heilig" erachteten Anweisung darf nicht vergessen werden, daß sie sich gegen alle Plebejer, alle sogenannten „gemeinen Juden" richtet, die die weitaus größte Mehrheit aller Juden ausmachen. Es ist daher verständlich, daß der Talmud auch ein Gesetz enthält, das dem gemeinen Juden bei Todesstrafe verbietet, im Talmud zu studieren. Denn es ist ja immerhin zweifelhaft, ob sein unbedingter Gehorsam standhielte, wenn er diese Talmudworte nur ahnen würde. Gerade auch in diesen Gesetzen liegt eine ungeheure Gefahr für die Nichtjuden, unter denen Juden als Staatsbürger leben. Denn wenn ein orthodoxer Jude solches für von Gott gewollt hält und ausführt, dann wird er erst recht bereit sein, am verachteten Nichtjuden ähnliche Gesetze zu erfüllen, zumal, wenn ihm Straffreiheit ausdrücklich zugesichert wird. So heißt es denn auch:

„Ein Jude, der einen Beisaßproseliten tötet, wird deswegen vom Gerichtshof nicht getötet. Und es braucht nicht gesagt zu werden, daß er wegen der Tötung eines Cuthä-ers (Nichtjuden) erst recht nicht getötet wird."

Beweis: Maimonides „Jad Chasaka" Hilchoth rozeach II, 11, zitiert nach Erich Bischoff „Das Buch vom Schulchan aruch", Seite 132.

Bisher führten aktive Warner meist als wesentlich nur diejenigen Stellen an, in denen der Nichtjude durch jüdisches Gesetz benachteiligt wird. Dann aber traten die jüdischen Gelehrten auf und meinten, diese Gesetze müßten doch geschichtlich verstanden werden; sie wären Antwort auf die Sondergesetze, die die Nichtjuden für die Juden einführten und seien also geschichtlich zu erklärende Fremdengesetze. Es bestünde hier also „Reziprozität".

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Dem ist jedoch entgegenzuhalten: Wäre dies die Entstehung und dies der Grund, so hätten ja die Fremdengesetze des jüdischen Gerichtes seit der Einführung des Staatsbürgerrechtes für die Juden in den jeweiligen Staaten sofort aufgehoben und als ungültig erklärt werden müssen. Das ist aber keineswegs geschehen. Obendrein finden sich aber im Talmud auch Eingriffe in das Leben der Nichtjuden, die auch als Maßnahmen der „Reziprozität" niemals erklärt werden können, zum Beispiel:

„Ein Goj, der in dem Gesetz Studiret/ ist des Todes schuldig. Er soll nur in ihren sieben Geboten studieren."

Beweis: Maimonides „Jad Chasaka" Teil 4, Kap. 10, Traktat Hilchoth Melachim Nr. 19 fol. 296, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 209.

„Der Rabbi Jochanan hat gesagt/ ein Goi, der in dem Gesetze studiert/ ist des Todes schuldig."

Beweis: „Babylonischer Talmud", Traktat Sanhedrin fol. 59 col l, zitiert nach Eisenmenger Band 2, Seite 209.

„Ein Goi, (das ist ein Christ oder Heyd) der einen Isra-eliten schlägt/ der ist des Todes schuldig. ... Wer einem Israeliten einen Backenstreich (oder Maulschelle) giebt/ der thut so viel/ als wenn er der göttlichen Majestät einen Backenstreich gäbe."

Beweis: „Babylonischer Talmud", Traktat Sanhedrin fol. 58 col. 2, zitiert nach Eisenmenger Band l, Seite 278.

„Ein Goj, der da ruhet/ (nämlich am Sabbath) ist des Todes schuldig, wie (Genes. 8, V. 22) gesagt wird: Sie sollen Tag und Nacht nicht ruhen."

Beweis: „Babylonischer Talmud", Traktat Sanhedrin fol. 58 col. 2, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 206.

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„Sehet/ daß der Herr Euch den Sabbath gegeben hat: euch ist er gegeben/ und nicht den Völkern der Welt. Dannenher sagt er/ wann die Kinder Noahs kommen/ und halten den Sabbath/ so ist es nicht genug/ daß sie keinen Lohn davor empfangen/ sondern sie seynd auch des Todes schuldig, wie (Genes. 8, V. 22) gesagt wird: Sie sollen Tag und Nacht nicht ruhen."

Beweis: Schemoth rabba fol. 116, col. 3 in der 25. Para-scha, zitiert nach Eisenmenger Band 2, Seite 207.

Schon allein solcher Einblick machte es zur Pflicht, vor den erkannten Gefahren zu warnen.

3. Rassedünkel, Rasseverachtung und Rassehaß als Schlüssel zu den Gesetzen gegen <lie Nichtjuden

Für die grausamen jüdischen Gesetze gibt es nur einen Schlüssel der Erklärung:

Der berühmte Jude Disraeli hat bekanntlich gesagt, daß Rasse der Schlüssel der Weltgeschichte sei. Frau Dr. Ludendorff fügt diesen Worten hinzu: Der Rassedünkel der Juden in bezug auf das eigene Volk, ihr Rassehaß und ihre Rasseverachtung anderen Völkern gegenüber sind der Schlüssel zu all den empörenden Gesetzen ihrer religiösen Schriften.

Die Juden rühmen sich zwar, daß sie kein Dogma hätten, sondern daß in ihren religiösen Lehren freie geistige Dispute anstelle eines Geisteszwanges stünden. Das ist aber nicht richtig. Die Juden haben vielmehr ein ganz klar umschriebenes Dogma, nämlich:

l. Der Gott des Weltalls hat uns Juden unter allen Völkern der Erde auserwählt als ein heiliges Volk des Eigentums und hat uns die Herrschaft über die nichtjüdischen Völker, die „unreines Vieh" sind, in dem mes-sianischen Reiche verheißen.

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2. Die Thora und der Talmud enthalten unsere Gebote bezw. mündlichen Gesetze. Beide Werke sind unantastbare, unabänderliche wörtliche Gottoffenbarungen.

Wenn General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff seinerzeit den Rassedünkel Hitlers von der nordischen „Herrenrasse", die das „Untermenschentum" beherrschen müsse, als große Gefahr ablehnten, so erkannten sie auch, daß dieser Rassefaschismus weit in den Schatten gestellt wird von dem jüdischen Rassedünkel des „auserwählten Volkes", der noch dazu vom Gotte des Weltalls selbst gewollt sein sollte. Diesem Gotte wird die ungeheuerliche Ungerechtigkeit zugesprochen, ein einziges Volk als „heiliges, auserwähltes Volk", als „Volk des Eigentums", hoch über alle anderen Völker der Erde zu setzen, die als „unreines Vieh" dereinst den Juden zu dienen hätten, im Weigerungsfalle aber ausgerottet werden müßten. Aus solcher Anschauung heraus ergeben sich Auffassungen, die den Nichtjuden auf das Tiefste empören müssen.

Bevor auf diesen Rassedünkel und die Verachtung der Nichtjuden als Vieh und auf die Weltherrschaftsziele, die sich logisch aus solcher Auffassung ergeben, eingegangen wird, soll hier auf eine einzige, sehr tief wirkende Auswirkung hingewiesen werden, die den Nichtjuden schon vor der Errichtung des messianischen Reiches sehr erkennbar wurde und auch immer wieder zu Entladungen der Volkswut der nichtjüdischen Völker verführt hat, nämlich auf die Haltung der Juden gegenüber dem Besitz der Nichtjuden, die sich schon im alten Testament als unantastbare Gottoffenbarung in Worte gefaßt vorfindet. Diese Haltung fand dann im Talmud und den Gesetzbüchern Jad Chasaka des Maimonides und Schulchan aruch des Karo eine noch weit schärfere Ausprägung. Im 5. Buch Mosis, dem „Deuteronom", heißt es bereits im Kapitel 23, Vers 19 und 20:

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„Du sollst an Deinem Bruder nicht wuchern, weder mit Geld noch mit Speise, noch mit allem, damit man wuchern kann.

An den Fremden magst Du wuchern, aber nicht an Deinem Bruder, auf daß dich der Herr, dein Gott segne in allem, was du vornimmst, im Lande, dahin du kommst, dasselbe einzunehmen."

Beweis: Altes Testament, 5. Buch Mosis, Kapitel 23, Vers 19 und 20.

Die Auffassung, als ob es sich hier nur um die Erlaubnis eines Zinsnehmens von Nichtjuden handle, wird durch die Juden selbst widerlegt. Denn Zins wird in den jüdischen Banken auch jedem Juden abgefordert. Über dies hinaus hat aber der jüdische Gesetzgeber Maimonides ausdrücklich gesagt:

„Das 198. Gebot ist, daß uns Gott befohlen hat, von einem Nichtjuden Wucher zu nehmen, und daß wir ihm erst dann leihen, so daß wir ihm keinen Nutzen schaffen und keine Hilfe leisten, sondern Schaden zufügen, selbst dann wenn wir keinen Nutzen davon haben."

Beweis: Maimonides, „Jad Chasaka" Sephar Mizwoth (Buch der Gebote zu Mose 5, 23, 20) zitiert nach Erich Bischoff „Das Buch vom Schulchan aruch", Leipzig, Seite 135.

Weit gefährlicher aber noch ist die in den heiligen Schriften der Juden enthaltene Lehre, daß die Nicht juden „unreines Vieh" sind. Ein Tier hat bekanntlich kein Eigentum, und es ist eine ganz logische Folgerung aus dem Rassedogma der Juden, daß sie das Eigentum der Nichtjuden als „herrenloses Gut der Wüste", als „hefker" ansehen, das seinen Herrn erst dann gefunden haben wird, wenn ein Jude es besitzt. Denn nach seinem Glauben ist ja der Jude das einzige Lebenwesen der Erde, das sich Mensch nennen darf. Es braucht wohl hier und in weiteren Fällen nicht noch einmal erwähnt zu werden, daß sich der schon darge-

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legte Schutz des Talmud gegenüber allen Nichtjuden auch hier vorfindet. Immer dann, wenn die Vorschriften des Talmud mit Recht die Empörung aller Nichtjuden wecken müssen, finden sich vereinzelte Stellen darin, die anderes bekunden. So finden sich dann auch ausnahmsweise einmal Worte, in denen der Nichtjude Mensch benannt wird und ihm auch Eigentumsrecht zugesprochen wird. Grundlegend und ausschlaggebend aber ist das dem genannten jüdischen Dogma allein entsprechende, weil allein logische Verhalten: „Unreines Vieh" hat keinen Besitz; da der Goi „unreines Vieh" ist, ist sein Besitz herrenloses Gut, ist „hefker". Maimonides sagt:

„Wer dasjenige/ das hefker/ das ist/ frey und erlaubt ist/ anpacket/ der besitzet es (und hat recht dazu)."

Beweis: Maimonides „Jad Chasaka" fol. 96 col. l unter dem Titel Hilchoth Sechia Umattana, zitiert nach Eisenmenger a. a. O. Band 2, Seite 287.

Daß Maimonides hier das Gut der Nichtjuden meint, erscheint zunächst als zweifelhaft, weil im Talmud, Traktat Baba Bathra fol. 54b die Worte vom herrenlosen Gute nur auf einen bestimmten Fall, nämlich die Verhältnisse bei einem Grundstückskauf angewandt sind. An anderer Stelle jedoch wird die Verletzung eines Ochsen eines Nichtjuden durch einen Juden als nicht schadensersatzpflichtig erklärt und dies damit begründet, daß es sich hier um „herrenloses Gut" handele. Aber diese Sonderfälle wurden im Talmud verallgemeinert. *)

*) Der Sachverständige Erich Bischoff gibt als Ergebnis aller Talmudstellen in seinem Prozeßgutachten die Worte wieder: „Wir ersehen aus dieser Stelle des Talmud und ihrer Erklärung durch Raschi folgendes:

1. Raschi identifiziert den Inhalt des Rechtsaxioms Samuels (Die Güter (oder Hab und Gut) der Nichtjuden sind wie herrenloses Gut, das okkupiert werden kann) mit dem Satze des etwas späteren Rabbi Abbahu „Gott hat den Juden das Gut (wörtlich: Geld) der Nichtjuden erlaubt!"

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Dies wurde in Baba Qamma wie folgt begründet:

„Die Schrift sagt: er stand auf und die Erde wankte, er sah und löste die Völker: er sah, daß die Noahiden die sieben Gebote, die sie auf sich nahmen, nicht hielten da stand er auf und gab ihr Vermögen den Israeliten preis. Rabbi Johanan sagte hierauf: er erschien vom Berge Paran; am Berge Paran gab er ihr Vermögen - den Israeliten preis."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud" Band 7, Seite 128 (Baba Qamma IV iii fol. 38a).

Schon hier muß darauf hingewiesen werden, daß der Jude einem strengen Gebot des Talmud zufolge den Staatsgesetzen der Gojim niemals zuwiderhandeln darf, wenn die Gojim dies erkennen oder erfahren könnten, weil sonst der Name Jahwehs entweiht würde. Das ist zwar eine gewisse Einengung, aber wahrlich kein genügender Schutz für die durch die dargelegten religiösen Lehren der Juden in ihrem Besitz bedrohten Nichtjuden. Haben doch jüdische

2. Dadurch wird Samuels Rechtsaxiom nicht ... also nur auf einen Spezialfall beim Verkaufe liegender Güter anwendbar erachtet, sondern als unbeschränkt und allgemein gültiges Axiom erklärt, wie denn auch jene Einschränkung gar nicht von Samuel selbst, sondern erst von seinen Auslegern stammt...

3. Dadurch wird ferner die Bedeutungsgleichheit von nikse (Hab und Gut bei Samuel) und mamon (Gut eigentlich Geld bei R. Abbahu) festgelegt.

4. Der Satz Samuels wird in seiner durch Rabbi Abbahu bestätigten uneingeschränkten Fassung und Meinung zur Rechtfertigung eines ganz besonders anstößigen jüdischen „Fremdengesetzes" verwendet, das nicht von ihm der bei Hoffmann und dem Centralvereins-Flugblattver-fasser z.B. beim Pfandrechte (s.o. S. 61) so betonten „Reziprozität" wissen will, sondern vielmehr den Nichtjuden als einen Menschen minderen Rechts behandelt und sein Geld als ein dem Juden zu nehmen erlaubtes Ding hinstellt, während er von Juden nicht nehmen darf."

Beweis: „Rabbinische Fabeln", ein Gerichtsgutachten von Dr. Erich Bischoff, Seite 71-73.

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Staatsbürger nach ihrer festen Überzeugung den Nichtjuden gegenüber ein gutes Recht dazu, sich deren Besitz anzueignen. Begreiflich ist es daher auch, daß es die Nichtjuden keineswegs schützt, wenn Talmudstellen Raub und Diebstahl an Nichtjuden verbieten. Wie könnte es denn je Raub und Diebstahl nach jüdischer Überzeugung genannt werden, wenn ein orthodoxer Jude vermeintlich „herrenloses Gut" eines „unreinen Viehs" an sich nimmt? Auch die feierliche Versicherung von den Kanzeln der Synagogen „Dina demalkuta Dina" („Das Staatsgesetz gilt auch für die Juden als Gesetz"), schützt nicht, denn aus vielen Stellen geht klar hervor, daß nur die Entdeckung vermieden werden muß. Eine große Zahl von Talmudstellen leiten sich ganz logisch aus dieser Grundeinstellung ab. Es erklären sich auf diese Weise auch viele andere Talmudstellen, die den Juden große Vorrechte vor den Nichtjuden zubilligen; z.B.:

„Ist denn ein Noahide wegen des Raubes hinzurichten, hinsichtlich des Raubes wird ja gelehrt, daß Diebstahl, Raub, (der Raub) einer Schönen und alles gleiche einen Nichtjuden gegen einen Nichtjuden und einem Nichtjuden gegenüber einem Israeliten verboten und einem Isra-eliten gegenüber einem Nichtjuden erlaubt sei; wenn dem nun so wäre, so sollte es ja heißen, er sei straffrei!?

- Da er im Schlußsatz lehren will, einem Israeliten gegenüber einem Nichtjuden sei es erlaubt, so lehrt er im Anfangssatze, es sei verboten. - Aber in allen Fällen, wo die Handlung strafbar ist, wird dies ja gelehrt, denn im Anfangssatze lehrt er: das Blutvergießen ist bei einem Nichtjuden gegenüber einem Nichtjuden und bei einem Nichtjuden gegenüber einem Israeliten strafbar, und bei einem Israeliten gegenüber einem Nichtjuden straffrei!?

- Wie sollte er da anders lehren: wenn etwa „verboten" bezw. „erlaubt", so wird ja gelehrt, daß man Nichtjuden und Kleinvieh-Hirten weder heraufziehe noch hinabstoße. - Was heißt beim Raube „alles gleiche" ? R. Aha Jaqob erwiderte: Dies bezieht sich auf einen Arbeiter im Weinberg - bei welcher Gelegenheit: ist er da beschäftigt, so ist es ja erlaubt, ist er da nicht beschäftigt, so ist es ja wirklicher Raub!? Vielmehr erklärte R. Papa, dies

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bezieht sich auf eine Sache, die weniger als eine Peruta wert ist. - Wieso ist es demnach einem Nichtjuden gegenüber einem Israeliten verboten, er verzichtet ja darauf!? - Zugegeben, daß er nachher verzichtet, bei (der Beraubung) aber ärgert er sich doch. - Wieso gilt dies auch von einem Nichtjuden, ein solcher kann ja nicht verzichten, somit ist es ja wirklicher Raub!? Vielmehr, erklärte R. Aha, Sohn des R. Iqa: Dies bezieht sich auf den Fall, wenn man den Lohn eines Mietlings zurückhält; einem Nichtjuden gegenüber einem Nichtjuden und einem Nichtjuden gegenüber einem Israeliten ist es verboten, einem Israeliten gegenüber einem Nichtjuden ist es erlaubt."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud" Band 8, Seite 691 (Synhedrin VII v. fol. 57a).

Nur so ist auch die ungeheuerliche Tatsache möglich, daß die despotische jüdische Leitung der Kahalgemeinden Jahrhunderte hindurch die bewegliche Habe „Maaruphia" und die unbeweglichen Güter „Chasaka" aller im Ort wohnenden Nichtjuden von sich aus durch „rechtlichen Entscheid" an die einzelnen Juden verteilte. Es wird diesen Juden gegen Bezahlung einer Gebühr eine Urkunde über ihr Eigentumsrecht an diesem Besitz des betreffenden Nichtjuden ausgestellt. Dies hat dann zur Folge, daß kein anderer Jude sich an die Ausbeutung des betreffenden Nichtjuden begeben, seinem Blutsbruder Konkurrenz machen darf. Der orthodoxe Jude Brafmann, der aus der Synagogengemeinde entfloh, hat später im Auftrag der russischen Regierung in Minsk Hunderte solcher jüdischen richterlichen Entscheide in Dokumenten gesammelt.

Wenn zunächst von jüdischer Seite behauptet wurde, das Buch vom Kahal sei Fälschung, und wenn, als sich dies als unhaltbar erwies, gesagt wurde, diese Einrichtung habe nur in russischen Gettos und auch hier nur eine Zeitlang bestanden, so rechnet man mit völliger Unkenntnis der Nichtjuden über die despotischen Befehle des obersten jüdischen Gerichtshofs, des Synhedrion bezw. des Kahal.

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Niemals wäre den russischen Synagogengemeinden eine Sondererlaubnis zu solch wesentlichen Einrichtungen gegeben worden. Sie entspricht vielmehr völlig den Talmuderklärungen, daß Gut und Geld der Nichtjuden herrenlos sind. Der Streit der Juden um diesen Besitz sollte durch diese Einrichtung vermieden werden. Brafmann zitiert in seinem „Das Buch vom Kahal" (Schulchan aruch, Choschen ha Mischpat § 156,5):

„Wenn ein Mensch (d.h. Jude) einen Nichtjuden zur Ausbeutung besitzt, so wird an einigen Plätzen den anderen Juden verboten, mit dieser Person in Verbindung zu treten und den Ausbeutenden zu stören. An anderen Orten ist es jedem erlaubt, mit der betr. Person in Beziehungen zu stehen, ihm Geld zu leihen, mit ihm zu handeln, ihn sich günstig zu stimmen und ihn von jenem (dem ersten Juden) abspenstig zu machen, denn das Eigentum des Nichtjuden ist wie herrenloses Gut, und wer sich seiner zuerst bemächtigt, hat ein Anrecht darauf."

Beweis: J. Brafmann, „Das Buch vom Kahal", übersetzt von Prof. Passarge, Band l, Seite 30/31.

Der Schein der Besitzberechtigung, den der Kahal dem Juden ausstellte, sollte also vor allem den Streit der Juden untereinander verhüten, einem einzelnen Juden das Alleinrecht an der bestimmten Ausbeutung sichern.

Aus den Hunderten einzelner Kahalentscheidungen, die Brafmann wiedergibt, sei nur eine einzige zitiert:

„Nr. 177 (= II. 211) Streit zwischen dem Kahal und Privatpersonen über den Besitz der Läden des Erzbischofs (!) Mittwoch den 24. Schebat 5562 (22. Januar 1802):

Auf Grund des Streites zwischen den Vorstehern des Kahal und den Söhnen des verstorbenen R. Arjeh wegen des Besitzrechtes auf die steinernen Läden des Erzbischofs haben die Kahal-Vorsteher beschlossen, dem Monatsältesten R. Moses, Sohn des Jakob, und Eleasar, Sohn des Leviten Joseph, in Bezug auf diesen Streit die

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Gewalt der sieben Vertreter zu verleihen, mit der Weisung, die Angelegenheit mit den Söhnen des Arjeh nach ihrem Gutdünken zu regeln - mit friedlichen oder richterlichen Mitteln. - "

Beweis: Jakob Brafmann „Das Buch vom Kahal", Band l, Seite 165.

Bei diesen für alle Nichtjuden so ungeheuerlich gefährlichen religiösen Grundsätzen und ihrer Auswirkung darf nie vergessen werden, daß der Jude sie in der festen Überzeugung anwendet, daß er dabei Gebote des Gottes des Weltalls erfüllt. Gott selbst soll alles dies so wünschen und befohlen haben und Gott selbst soll sich empören und es nicht verzeihen, wenn der Jude dem zuwiderhandelt. Bis ins kleinste erwartet er hier Gehorsam und sühnt Unfolgsamkeit. Es ist unverzeihlich, wenn der Jude den Nichtjuden nicht schädigt, es sei denn, daß er hilfreich und gütig ist, damit „Jahweh gepriesen" werde, „um des lieben Friedens willen", ehe er die Oberhand über den Nichtjuden hat. Darauf wird später noch eingegangen werden. Liegt solcher Grund nicht vor, so verzeiht also der Gott des Weltalls noch nicht einmal, wenn der Jude einem Nichtjuden einen Fund zurückgibt. So heißt es:

„R. Jehuda sagte im Namen Rabhs: Über einen, der seine Tochter an einen Greis verheiratet, oder einem unerwachsenem Sohne eine Frau gibt, oder einem Nichtjuden einen Fund zurückgibt, spricht die Schrift: um zusammenzutun die Trunkene mit der Durstigen; einem solchen wird der Herr nie verzeihen mögen."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 8, Seite 768 (Traktat Synhedrin IX i fol. 76b).

Das Buch vom Kahal zeigt die Folgen solcher Gottlehren!

Diese ungeheuerlichen Gebote mögen wohl von Reformjuden abgelehnt werden; das ist jedoch kein genü-

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gender Schutz für die Nichtjuden. Dies um so weniger, als jene sich scheuen, gegen diese Gebote öffentlich aufzutreten, da sie sonst als Verräter (Maser) die Todesstrafe riskieren würden. Ob aber die orthodoxen Juden sich je einmal vorzustellen bemüht haben, was solche Tatsachen bei Nichtjuden an selbstverständlicher Abwehrpflicht auslösen müssen? Wie würden sie sich wohl empören, wenn etwa eine nichtjüdische Gemeindeverwaltung den jüdischen beweglichen und unbeweglichen Besitz als herrenloses Gut an einzelne Nichtjuden urkundenmäßig gegen kleine Anzahlung zur Ausbeutung überlassen würde?!

Das Unheil, das hier angerichtet ist, liegt in dem Zusammenwirken der gesamten religiösen Auffassungen auf die Seele des einzelnen Juden. Sein Volk ist das auserwählte Volk des Eigentums, es ist, wie noch dargetan werden wird, „Substanz des Gottes des Weltalls", die anderen Menschen sind Vieh, der Gott des Weltalls hat ihm gesagt, er darf Wucher mit ihnen treiben, seine allmächtige Gemeindeverwaltung, der Kahal, der gegenüber er zu blindem Gehorsam verpflichtet ist, gibt ihm auf Geldzahlung hin ein Dokument, das ihn berechtigt, den betreffenden Nichtjuden den Besitz auf irgendeine Weise zu nehmen. Wie sollte er nur auf den Gedanken kommen können, etwas Widerrechtliches zu tun? Zumal seine religiösen Bücher ihm immer wieder versichern, daß der Reichtum Segen Gottes ist. So heißt es z.B.:

„Wohl dem, der den Herrn fürchtet, der große Lust hat, zu seinen Geboten! Der Same wird gewaltig sein auf Erden, Reichtum und die Fülle wird in ihrem Hause sein

Beweis: Psalm 112, 1-3.

„Armut und Reichtum kommt von dem Herrn." Beweis: Sirach 11,14.

„Der Meister sagte, die Göttlichkeit ruhe nur auf einem, der weise, kräftig, reich und hochgewachsen ist."

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Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band l, Seite 709 (Traktat Sabbath X iii fol. 92a).

Dazu kommt endlich noch, daß der orthodoxe Jude, der sich auf Kosten der Nichtjuden bereichert, dabei wähnt, Gott wohlgefällig zu handeln, denn religiöses Endziel ist, daß „alles herrenlose Gut", d.h. aller Besitz der Gojim in die Hände der Juden kommt. Bei dem Geldbesitz wurde dies unmittelbar befolgt und endigte in der Weltmacht jüdischer Hochfinanz. Der Güterbesitz der Nichtjuden aber wird auf dem Wege staatlicher Enteignungen erstrebt. Er wird erst im messianischen Reiche durch die Herrschaft über die Staaten in den Besitz des auserwählten Volkes gelangen. Dies muß der fromme Jude ganz folgerichtig wünschen und, soweit er es persönlich kann, auch durch sein Handeln erstreben; er hat zudem noch die Freude seiner Bereicherung.

Frau Dr. Mathilde Ludendorff liegt hier sehr daran, trotz der Kürze der Darstellung überzeugend darzutun, wie unrecht es ist, den einzelnen Juden für diese Dinge verantwortlich zu machen. Die Verantwortung tragen die obersten Herrscher dieser Theokratie, die diese Lehren trotz der unheilvollen Auswirkungen als Gottoffenbarungen hinstellen und durch ungeheure Verängstigung vor dem Gott Jahweh und durch strengste Strafgesetze wirksam erhalten haben und erhalten.

4. Das Dogma des Rassedünkels dem eigenen Volk und der Rasseverachtung den Nichtjuden gegenüber

Es wurde dargetan, daß der Rassedünkel der Juden der Schlüssel für die unheilvolle Überzeugung ist, daß das Gut und Geld der Nichtjuden „herrenloses Gut" sei, daß der Jude aber als der einzige Mensch der Erde unter „unreinem Vieh" allein Herr allen Gutes der Welt sei. Diese Grund-191


auffassung ist neben dem furchtbaren Weltherrschaftsziele in Gestalt der messianischen Verheißung das große Unheil und die große Gefahr für Freiheit und Selbständigkeit aller Völker der Erde.

Nachstehend werden nun Belegstellen für diesen gefährlichen Wahn der messianischen Verheißung, vor allem diejenigen des alten Testaments selbst angeführt. Damit wird unmittelbar bewiesen, welche ungeheure Gefährdung der nichtjüdischen Völker dadurch entstand, daß sie diesen jüdischen Rassedünkel und dieses messianische Ziel als Willen des Gottes des Weltalls durch die Anerkennung der Bibel als Gotteswort übernahmen. Es heißt in dem vermeintlichen Wort Gottes:

„Sei ein Fremdling in diesem Lande und ich will mit dir sein und dich segnen, denn dir und deinem Samen will ich all diese Länder geben und will meinen Eid bestätigen, den ich deinem Vater und Abraham geschworen habe.

Und will deinen Samen mehren wie die Sterne am Himmel und will deinem Samen alle diese Länder geben. Und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden."

Beweis: 1. Moses, Kap. 26, Vers 3 und 4.

„Und ihr sollt mir ein priesterlich Königreich und ein heiliges Volk sein."

Beweis: 2. Moses, Kap. 19, Vers 6.

„Denn du bist ein heilig Volk, Gott deinem Herrn. Dich hat Gott, dein Herr, erwählet zum Volk des Eigenthums aus allen Völkern, die auf Erden sind."

Beweis: 5. Moses, Kap. 7, Vers 6.

„Denn du bist ein heilig Volk dem Herrn, deinem Gott und der Herr hat dich erwählet, daß du sein Eigenthum seist, aus allen Völkern, die auf Erden sind."

Beweis: 5. Moses, Kap. 14, Vers 2. 192


„Und er dich das höchste mache, und du gerühmet, gepriesen und geehret werdest, über alle Völker, die er gemacht hat, daß du dem Herrn, deinem Gott, ein heilig Volk seiest, wie er geredet hat."

Beweis: 5. Moses, Kap. 26, Vers 19.

Auf diesen und noch sehr vielen ähnlichen Worten der Thora, die dem Gott des Weltalls in den Mund gelegt werden, gründen sich viele Stellen des Talmud und der jüdischen Gesetzbücher. Einige wenige Beispiele seien hier angeführt, um zu beweisen, wie unheilvoll sich solche Überzeugungen unbedingt auf die nichtjüdischen Völker auswirken müssen:

„Die Israeliten sind vor dem Heiligen, gepriesen sei er, beliebter als die Dienstengel."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 11, Seite 282 (Traktat Hulin fol. 92).

„Alle Israeliten seynd Könige der Könige."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band l, Seite 636 (Traktat Sabbath fol. 67 col. l fol. 128 col. 1).

„Abajje sagte: R. Simon und b. Gamiel, R. Simon, R. lismael und R. Aqiba sind sämtlich der Ansicht, alle Israeliten seien Fürstenkinder."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band l, Seite 834 (Traktat Sabbath XVIII iii fol. 128a).

„Moses hat drey Ding von Gott begehret/ die er ihm verwilliget hat. Er hat begehret, daß die göttliche Majestät über Israel wohnen sollte/ und er hat ihm willfahret/ wie (Exod. 33V. 16) gesagt wird: Ist ihm nicht also/ wann du mit uns gehest. Er hat begehret/ daß die göttliche Majestät nicht über den Völckern der Welt wohnen möge/ und er hats ihm verwilligt/ wie (in gedachtem Ort. Exod. 33 V. 15) gesagt wird: Auff daß ich und dein Volck abgesondert werden. Er hat von Gott verlanget/ daß er ihm seine Wege zu wissen thun mögte/ und selbiger hat ihm

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willfahret/ wie (in ermeldtem Ort V. 13) gesagt wird: So lasse mich deine Wege wissen."

Beweis: „Babylonischer Talmud" (Traktat Berachoth fol. 7 col. l, zitiert nach Eisenmenger Band l, Seite 470).

„Wie die Welt ohne Winde nicht bestehen kann, so kann sie auch ohne Israel nicht bestehen."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 3, Seite 641 (Traktat Taanith Band l ii fol. 3b).

„Die Rabbanan lehrten: Das Israelland wurde zuallererst erschaffen und nachher erst die ganze Welt, denn es heißt, bevor er Erde und Fluren erschaffen hat. Das Israelland wird vom Heiligen, gepriesen sei er, selbst bewässert, die ganze Welt aber durch einen Vertreter, denn es heißt: der der Erde Regen spendet, und Wasser auf die Fluren sendet. Das Israelland wird mit Regenwasser bewässert, die ganze Welt aber mit der Neige ..."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 3, Seite 665/666 (Traktat Taanith I ii fol. 10a).

„Es wird gelehrt: R. Eleazar b. Proto sagte: seitdem der Tempel zerstört worden ist, ist der Welt der Regen eingetrocknet ..."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 3, Seite 700 (Traktat Taanith III ix fol. 19).

„Alle Geschlechter des Erdbodens, auch Geschlechter, die im Erdboden wohnen, werden nur wegen Israel gesegnet. Alle Völker der Erde, selbst Schiffe, die von Gallien nach Spanien verkehren, werden nur wegen Israel gesegnet."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 4, Seite 532 (Traktat Jabmuth VI vi fol. 63a).

„Zehn Kab (Kab = Maß) „Weisheit" kam auf die Welt, 9 Kab bekam das Land Israels und ein Kab die ganze übrige Welt, zehn Kab Schönheit kam auf die Welt, neun Kab bekam das Land Israel, und ein Kab die ganze übrige Welt."

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Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 6, Seite 674 (Traktat Qittusin II ii fol. 49b).

„Da sprachen die Dienstengel vor dem Heiligen; gepriesen sei er: Herr der Welt, du sagtest, wenn jemand seine Seele von Israel erhält, sei es ebenso, als erhielte er die ganze Welt."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 8, Seite 41 (Traktat Baba Bathra I v fol. 11 a).

„Wer einem Israeliten einen Backenstreich (oder Maulschelle) giebt/ der thut so viel/ als wenn er der Göttlichen Majestät einen Backenstreich gäbe."

Beweis: „Babylonischer Talmud", Traktat Sanhedrin fol. 58 col. 2, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band l, Seite 578.

„Ein Goi (das ist/ ein Christ oder Heyd) der einen Israeliten schlägt/ der ist des Todes schuldig."

Beweis: „Babylonischer Talmud", Traktat Sanhedrin fol. 58 col. 2, wie auch Maimonides „Jad Chasaka" 2. Teil fol. 43 col. 1,5. Kap. § 3 unter dem Titel Hilchoth chobhel umassik, beide zitiert nach Eisenmenger Band l, Seite 578.

„Raba sagte, das, was die Rabbanan gesagt haben, ein Nichtjude habe keinen Vater, begründe man nicht, weil sie in Unzucht versunken sind und man es nicht weiß, wenn man es aber weiß, berücksichtige man dies, vielmehr berücksichtige man dies nicht, auch wenn man es weiß. Zwei Zwillingsbrüder kommen ja von einem Tropfen, der geteilt worden ist, dennoch lehrte er im Schlußsatze, daß sie die Halica und die Schwagerehe nicht zu vollziehen haben. Schließe hieraus, daß der Allbarmherzige ihren Samen als frei erklärt hat, wie es heißt: deren Fleisch dem Fleische des Esels gleicht, und ihr Samenerguß dem eines Pferdes."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 4, Seite 662 (Traktat Jabmuth XI ii fol. 98a).

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„Raba sagte im Namen R. Johanans: Wo sie auch hinkommen, werden sie Fürsten ihrer Herren.

Gepriesen sei der, der die Kinder Abrahams erwählt und ihnen von seiner Weisheit verliehen hat; wo sie auch hinkommen, werden sie Fürsten ihrer Herren."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band IX, Seite 101 bis 102 (Traktat Synhedrin XI i fol. 104aundl04b).

„Es heißt, denn zum Stammvater eines Haufens von Völkern mache ich dich; ich mache dich zum Stammvater von Völkern, ich mache dich zum Auserwählten unter den Völkern; ich mache dich zum Geliebten unter den Völkern, ich mache dich zum Ausgezeichneten unter den Völkern, ich mache dich zum Vertrauten unter den Völkern."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band l, Seite 750 (Traktat Sabbath XII v-vi fol. 105a).

„Wohltätigkeit erhöht ein Volk, das sind die Israeliten, denn es heißt: wer gleicht deinem Volke, Israel, es ist ein einziges Volk auf Erden. Und die Liebe der Nationen ist Sünde, alle Wohltätigkeiten und Liebeswerke, die die weltlichen Völker üben, gereicht ihnen zur Sünde, denn sie tun diese nur deshalb, damit ihre Regierung von Dauer sei, wie es heißt: darum, o König, laß dir seinen Rat gefallen und mache deine Sünden gut durch Wohltätigkeit und deine Missetaten durch Barmherzigkeit gegen die Armen: vielleicht wird dein Friede von Dauer sein. Hierauf folgt: Dies alles erfüllte sich König Nebu-kadnezar; ferner: nach Verlauf von 12 Monaten etc. Hierauf ergriff R. Gamliel das Wort und sprach: Wohltätigkeit erhöht ein Volk, das sind die Israeliten, denn es heißt: wer gleicht deinem Volke Israel etc., es ist ein eizi-ges Volk auf Erden. Und Liebe der Nationen ist Sünde, alle Wohltätigkeiten und Liebeswerke, die die weltlichen Völker üben, gereicht ihnen zur Sünde, denn sie tun es nur deshalb, um damit zu prahlen. Wer aber prahlt, verfällt dem Fegefeuer, denn es heißt:..."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 8, Seite 40 (Traktat Baba Bathra I v fol. lOb).

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„Der Mensch wurde deshalb einzig erschaffen, um dich zu lehren, daß, wenn jemand eine israelitische Seele vernichtet, es ihm die Schrift anrechnet, als hätte er eine ganze Welt vernichtet, und wenn jemand eine israelitische Seele erhält, es ihm die Schrift anrechnet, als hätte er eine ganze Welt erhalten. Daher muß auch jeder einzelne sagen: Meinetwegen ist die Welt erschaffen worden."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 8, Seite 603/604 (Traktat Synhedrin IV v. fol. 37a).

„Weshalb sind die Nichtjuden flätig? - weil sie Ekel- und Kriechtiere essen ... Weshalb sind die Nichtjuden flätig? - weil sie am Berge Sinai nicht gestanden haben."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band l, Seite 897/898 (Traktat Sabbath XXII i-ii fol. 145b).

„Die Rabbanan lehrten: Drei Dinge brinden den Menschen um seinen Verstand und um die Kenntnis seines Schöpfers und zwar: Nichtjuden, ein böser Geist und drückende Armut."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 2, Seite 125 (Traktat Erubin IV ii fol. 41 b).

„Heil Dir, Israel, die ihr alle sehr weise seid, von Groß bis Klein."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 2, Seite 161 (Traktat Erubin V i fol. 53b).

„Da sprach Abajje zu ihnen: Kann R. Meir denn der Ansicht sein, die Wohnung eines Nichtjuden gelte als Wohnung, es wird ja gelehrt, der Hof eines Nichtjuden gleiche einem Viehstalle!?

Der Text: Der Hof eines Nichtjuden gleicht einem Viehstalle, und man darf Gegenstände aus dem Hofe nach den Häusern und aus den Häusern nach dem Hofe bringen; wohnt da aber ein Israelith, so macht er ihn verboten -"

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 2, Seite 186/187 (Traktat Erubin VI ü fol. 62a).

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„Würde er nur jenes gelehrt haben, so könnte man glauben, die Wohnung eines Nichtjuden gelte als Wohnung, so lehrt er uns (hier), daß die Wohnung eines Nichtjuden nicht als Wohnung gelte."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 2, Seite 221 (Traktat Erubin VI viii fol. 75a).

„Es wird gelehrt: R. Simon b. Johaj sagte: Die Gräber der Nichtjuden sind nicht (levitisch) verunreinigend denn es heißt: ihr aber seid meine Schafe, die Schafe meiner Weide, Menschen seid ihr, ihr heißt Menschen, nicht aber heißen die weltlichen Völker Menschen (sondern Vieh)."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band 7, Seite 845 (Traktat Baba Mecia IX xiii fol. 114b).

„Wenn man das Haus eines „Götzendieners" sieht, soll man sagen: „Das Haus der Stolzen wird niederreißen der Herr" (Sprüche 15, 25)."

Beweis: Erich Bischoff „Das Buch vom Schulchan aruch", 1942, Seite 48.

„Ein jeder (Jude) der mit einem Unbeschnittenen ißt, tut so viel, als ob er mit einem Hunde äße; denn wie der Hund nicht beschnitten ist, so ist der auch eine Vorhaut Habende nicht beschnitten, und wer einen Unbeschnittenen anrührt, ist wie einer, der einen Leichnam anrührt, und wer mit ihm badet, ist wie einer, der mit einem Aussätzigen badet, denn sie (die Nichtjuden) sind schon zu ihren Lebzeiten wie Tote und, wenn sie tot sind, wie Aas auf dem Felde und ihr Gebet gelangt nicht vor den Heiligen, Gebenedeiten (Gott), und von ihnen sagt die Schrift (Psalm 115 17): Die Toten loben Jahweh nicht."

Beweis: Erich Bischoff „Das Buch vom Schulchan aruch", 1942, Seite 80, Jore deah 113 I.

Es braucht wohl nicht noch einmal wiederholt werden, daß in den religiösen Büchern da und dort auch ein Wort eingestreut ist, das gegenteilig auch den Nichtjuden Menschen nennt und ihm Menschenrechte zuspricht. Dadurch

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sind, wie schon dargelegt wurde, die zitierten ungeheuerlichen Lehren im Bedarfsfalle verhüllt. Wie schon eingehend klargelegt wurde, werden aber durch solche eingestreuten Worte die dogmatischen Grundlagen in keiner Weise erschüttert, nämlich Gott selbst habe die Juden ausgewählt.

Die grundlegenden dogmatischen Lehren werden den orthodoxen Juden von frühester Kindheit an wieder und wieder eingeprägt: Gott selbst habe sie auserwählt, sie seien ein „heilig Volk", die Nichtjuden aber gleichen dem „unreinen Vieh", Lehren, deren ungeheuer unheilvolle Bedeutung für alle Nichtjuden klar auf der Hand liegt.

5. Die messianischen Verheißungen und die Gebete.

All das, was bisher an Hand der heiligen Schriften selbst bewiesen wurde, ist für die Nichtjuden so schwer glaubhaft, weil durch besonders kluge Anordnungen, die später dargelegt werden, den Juden allen Nichtjuden gegenüber ein ganz bestimmtes Verhalten geboten wird, das ihren Rassedünkel dem eigenen Volke, ihren Rassehaß den anderen Völkern gegenüber und endlich ihre Weltherrschaftsziele verbirgt.

Ein ganz anderes Verhalten aber sollen die Juden dann den Nichtjuden gegenüber zeigen, wenn sie, wie Maimoni-des sagt, die „Oberhand" über die Nichtjuden haben. Dann wird sich diese immerwährende Schürung von Rassehaß und Rasseverachtung und der Ausrottungswünsche den Nichtjuden gegenüber auf das Unheilvollste auswirken. Das den Juden verheißene herrliche Reich, in dem ein jüdischer Priesterkönig alle nichtjüdischen Völker beherrscht, deren Geld und Gut dann endlich nicht mehr herrenlos sein wird, ist von den Juden seit Jahrhunderten

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begreiflicherweise ersehnt. Die Nichtjuden aber, die sich solchem Willen des Gottes des Weltalls widersetzen, die nicht Knecht, sondern frei sein wollen, werden ausgerottet werden. Auch hier handelt es sich keineswegs um einen längst überwundenen Wahn, sondern im Gegenteil um ein unantastbares Dogma, dessen Erfüllung von den eingeweihten Juden durch entsprechende Handlungen herbeigeführt wird. Selbst Reformjuden verzichten nicht auf die Hoffnung auf die messianische Aera. Tatsächlich sagt auch das „Manual", das Handbuch des jüdischen Ordens B'nai Brith vom Jahre 1926 ganz klar und deutlich auf Seite 13, wo es den Glauben der Reformjuden behandelt, wie sehr auch diese dem Ziele der orthodoxen Juden der „messiani-schen Aera" entgegenhoffen. Es schreibt:

„To hasten this glorious day ist indeed the Objekt of all jewish hopes and prayers."

(d.i. „Diesen glorreichen Tag herbeieilen zu machen, ist in der Tat der Gegenstand aller jüdischen Hoffnungen und Gebete.")

Beweis: B'nai-Brith-Manual 1926, Seite 13.

So ist es denn mehr als selbstverständlich, daß orthodoxe Juden und Reformjuden in ihrem Wirken auf dieses Fernziel hin gleich eifrig als Urheber an der Geschichtsgestal-tung der nichtjüdischen Völker am Werke sind. Der Einblick in solche der Selbständigkeit und Freiheit, ja dem Leben der Freiheitliebenden in allen nichtjüdischen Völkern so gefährlichen fanatischen religiösen Ziele, verpflichtete, nicht zu schweigen, sondern aufzuklären, da die Weimarer Republik dies erlaubte. Dies um so mehr, als orthodoxe Juden das Nahen dieser für die Juden so herrlichen, für die Nichtjuden so verhängnisvollen Zustände ankündigten. Hatte doch z.B. der Jude Mosche de Londe in seiner Zeitschrift „Jeschua den Juden" im Jahre 1905 ganz klar und bestimmt gesagt, daß im 20. Jahrhundert dieses messianische Weltreich der Juden verwirklicht wird, und

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andere wissende und prominente Juden hatten dies ebenso nachdrücklich angedeutet. So wußten General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff, wie dringlich die Abwehr von seiten der Nichtjuden in letzter Stunde war. Ja, General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff hatten aus den religiösen Schriften auch die Gesetze klar erkannt, die den Juden erst dann erlauben, ihren Rassedünkel in bezug auf ihre eigene Rasse und ihren Rassehaß, ihre Rasseverachtung den Gojim gegenüber ungehemmt auszuleben, wenn dieses Ziel erreicht ist. Die Grausamkeit, derer sich die Nichtjuden dann gewärtigen müssen und der sie sich beugen sollen, ergibt sich schon aus dem alten Testament. So heißt es im 5. Buch Moses, 7. Vers 16,22-24:

„16. Du wirst alle Völker fressen, die der Herr, dein Gott dir geben wird. Du sollst ihrer nicht schonen, und ihren Göttern nicht dienen; denn das würde dir ein Strick sein.

22. Er, der Herr, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. Du kannst sie nicht eilend vertilgen, auf daß sich nicht wider dich mehren die Tiere auf dem Felde.

23. Der Herr, dein Gott, wird sie vor dir dahin geben und wird sie mit großer Schlacht erschlagen, bis er sie vertilge.

24. Und wird dir ihre Könige in deine Hände geben, und sollst ihren Namen umbringen unter dem Himmel. Es wird dir niemals widerstehen, bis du sie vertilgest."

Beweis: 5. Buch Moses, Kap. 7, Vers 16, 22-24.

Und so heißt es im 5. Buch Moses, Kap. 20, Vers 13-16:

„13. Und wenn sie der Herr, dein Gott dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich ist, mit des Schwertes Schärfe schlagen.

14. Allein die Weiber, die Kinder und das Vieh, und alles was in der Stadt ist, und allen Raub sollst du

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unter dich austeilen und sollst essen von der Ausbeute deiner Feinde, die dir der Herr dein Gott gegeben hat.

15. Also sollst du allen Städten tun, die sehr ferne von dir liegen und nicht von den Städten dieser Völker hier sind.

16. Aber in den Städten dieser Völker, die dir der Herr, dein Gott zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat."

Beweis: 5. Buch Moses, Kap. 20, Vers 13-16.

Die Juden sprechen also dem Gott des Weltalls die furchtbare Grausamkeit zu, den Befehl gegeben zu haben, die Völker Kanaans (auf die sich die beiden Stellen im 5. Buch Moses beziehen), die dort ihre Heimat und Heim hatten, zu fressen und sie mit Weib und Kind auszurotten. Es würde völlig genügen, wenn die Juden diesen Befehl wirklich in ihren religiösen Schriften nur auf die 7 Stämme Kanaans beschränkt hätten, denn solche Vorstellungen eines grausamen, mörderischen Völkervernichters als Gott des Weltalls sind ungeheuer unheilvoll. So wie die Menschen sich Gott vorstellen, so pflegen sie selbst auch zu handeln.

Aber die religiösen Schriften haben diesen Befehl, die Völker zu fressen, die Gott der Herr den Juden gegeben hat, keineswegs auf die 7 Stämme der Kanaaniter beschränkt. Selbst die Bücher Mosis bringen schon anderslautende Stellen. So steht z.B. im 4. Buch Moses Kapitel 31:

„l. Und der Herr redete mit Mose und sprach 2. Räche die Kinder Israel an den Midianitern ...

7. Und sie führeten das Heer wider die Midianiter, wie der Herr Mose geboten hatte, und erwürgeten alles, was männlich war.

8. Dazu die Kinder der Midianiter, erwürgeten sie, samt ihren Erschlagenen ...

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9. Und die Kinder Israel nahmen gefangen die Weiber der Midianiter und ihre Kinder, all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie.

10. Und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte, ihre Wohnung und alle Burgen.

11. Und nahmen allen Raub und Alles, was zu nehmen war, beide, Menschen und Vieh ...

14. Und Moses war zornig über die Hauptleute des Heeres ...

15. Und sprach zu ihnen: warum habt ihr alle Weiber leben lassen.

17. So würget nun alles, was männlich ist unter den Kindern und alle Weiber, die Männer erkannt und beigelegen haben.

18. Aber alle Kinder, die Weibsbilder sind und nicht Männer erkannt noch beigelegen haben, die lasset für euch leben."

Beweis: 4. Buch Moses, Kap. 31.

Wir Deutschen wären vor solchem Schicksal der Vernichtung auch dann nicht bewahrt, wenn nur die 7 Stämme Kanaans gemeint waren, denn der bedeutende Bibelerklärer Rabbi David Kimschi sagt:

„Es wird durch die Tradition oder mündliche Lehre gesagt/ daß die Einwohner von Teutschland/ Canaaniter seyen: dann als die Canaaniter vor dem Josua (aus Furcht getödtet zu werden) sich weg begaben/ wie wir über das Buch Josua geschrieben haben/ gingen sie in das Land Alemannia, welches Teutschland genennet wird: und werden dieselben (nemlich die Teutschen) noch heutigen Tages Canaaniter geheißen."

Beweis: Rabbi David Kimschi, Auslegung Obad l V. 20, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite

202.

Im übrigen beweisen es die Propheten völlig klar und eindeutig, ebenso wie die Gesetze des Maimonides und die

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Lehren des Talmud, daß keineswegs nur die 7 Stämme Kanaans mit Ausrottung bedroht sind, sondern jedes Volk auf Erden, das nicht abwehrlos und willig sich vom Juden unterwerfen läßt. Es sei hierzu eine kleine Auslese aus den Propheten im Alten Testament zitiert:

Jesaia, Kap. 60, Vers 16:

„Daß du sollst Milch von den Heiden saugen und der Könige Brüste sollen dich säugen, auf daß du erfahrest, daß ich der Herr bin, dein Heiland und ich, der Mächtige in Jakob bin dein Erlöser."

Beweis: Jesaia, Kap. 60, Vers 16. Jesaia, Kap. 63, Vers 1-4:

„1. Wer ist der so von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra? der so geschmückt ist in seinen Kleidern, und einhertritt in seiner großen Kraft? 'Ich bins, der Gerechtigkeit lehret, und ein Meister bin zu helfen'.

2. Warum ist denn dein Gewand so rotfarb, und dein Kleid wie eines Keltertreters?

3. 'Ich trete die Kelter allein, und ist niemand unter den Völkern mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn, und zertreten in meinem Grimm. Daher ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzet, und ich habe all mein Gewand gesudelt.

4k Denn ich habe einen Tag der Rache mir vorgenommen, das Jahr, die Meinen zu erlösen, ist kommen'

Beweis: Jesaia, Kap. 63, Vers 1-4. Jesaia, Kap. 60, Vers 10 und 11:

„10. Fremde werden deine Mauern bauen und ihre Könige werden dir dienen, denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, und in meiner Gnade erbarme ich mich über dich.

11. Und deine Tore sollen stets offen stehen, weder Tag

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noch Nacht zugeschlossen werden, daß der Heiden Macht zu dir gebracht, und ihre Könige herzu geführet werden."

Beweis: Jesaia, Kap. 60, Vers 10 und 11. Jesaia, Kap. 49, Vers 22:

„22. So spricht der Herr, siehe ich will meine Hand zu den Heiden aufheben und zu den Völkern mein Panier aufwerfen, so werden sie deine Söhne in den Armen herzubringen und deine Töchter auf den Achseln herzutragen."

Beweis: Jesaia, Kap. 49, Vers 22. Jesaia, Kap. 34, Vers 5-8 und 12-13:

„5. Denn mein Schwert ist trunken im Himmel und siehe, es wird herniederfahren auf Edom und über das verbannte Volk zur Strafe.

6. des Herrn Schwert ist voll Bluts, und dick vom Fetten, vom Blut der Lämmer und Böcke, von der Nieren Fett aus den Widdern, denn der Herr hält ein Schlachten zu Bozra und ein groß Würgen im Lande Edom.

7. Da werden die Einhörner samt ihnen herunter müssen, und die Farren samt den gemästeten Ochsen, denn ihr Land wird trunken werden vom Blut und ihre Erde dick werden vom Fetten.

8. Denn es ist der Tag der Rache des Herrn, und das Jahr der Vergeltung zu rächen Zion ...

12. daß ihre Herren heißen müssen, Herren ohne Land und alle ihre Fürsten ein Ende haben.

13. Und werden Dornen in ihren Palästen, Nesseln und Distern in ihren Schlössern, und wird eine Behausung für die Drachen und Weide für die Strauße."

Beweis: Jesaia, Kap. 34, Vers 5-8 und 12-13. Jesaia, Kap. 13, Vers 16 und 17:

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„16. Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert, und ihre Weiber geschändet werden.

17. Denn siehe, ich will die Meder über sie erwecken, die nicht Silber suchen oder nach Gold fragen."

Beweis: Jesaia, Kap. 13, Vers 16 und 17. Jesaia, Kap. 61, Vers 5 und 6:

„5. Fremde werden stehen und eure Herde weiden, und Ausländer werden eure Ackerleute und Weingärtner sein.

6. Ihr aber sollet Priester des Herrn heißen, und man wird Euch Diener unseres Gottes nennen, und werdet der Heiden Güter essen, und in ihrer Herrlichkeit euch rühmen."

Beweis: Jesaia, Kap. 61, Vers 5 und 6. Jesaia, Kap. 30, Vers 33:

„33. Denn die Grube ist von Gestern her zugerichtet, ja dieselbige ist auch dem König bereitet, tief und weit genug, der Scheiterhaufen drinnen hat Feuer und Holz die Menge. Der Odem des Herrn wird ihn anzünden wie ein Schwefelstrom."

Beweis: Jesaia, Kap. 30, Vers 33. Jesaia, Kap. 24, Vers 21-23:

„21. Zu der Zeit wird der Herr heimsuchen das hohe Heer, so in der Höhe ist, und die Könige der Erden, so auf Erden sind.

22. daß sie versammelt werden als Gefangene in die Grube und verschlossen werden im Kerker, und nach langer Zeit wieder heimgesucht werden.

23. Und der Mond wird sich schämen, und die Sonne mit Schaden bestehen, wenn der Herr Zebaoth König sein wird auf dem Berg Zion und zu Jerusalem und vor seinen Aeltesten in der Herrlichkeit."

Beweis: Jesaia, Kap. 24, Vers 21-23. 206


Jesaia, Kap. 49, Vers 23:

„23. Und Könige sollen deine Pfleger und ihre Fürstinnen deine Saugammen sein. Sie werden vor dir niederfallen zur Erde auf das Angesicht und deiner Füße Staub lecken. Da wirst du erfahren, daß ich der Herr bin, an welchem nicht zuschaden werden, die auf mich harren."

Beweis: Jesaia, Kap. 49, Vers 23. Jeremia, Kap. 51, Vers 36-40:

„36. Darum spricht der Herr also, siehe ich will dir deine Sache ausführen und dich rächen.

39. Ich will sie mit ihrem Trinken in die Hitze setzen, und ich will sie trunken machen, daß sie fröhlich werden, und einen ewigen Schlaf schlafen, von dem sie nimmermehr aufwachen sollen, spricht der Herr.

40. Ich will sie herunterführen, wie Lämmer zur Schlachtbank, wie die Widder mit den Böcken."

Beweis: Jeremia, Kap. 51, Vers 36-40. Hesekiel, Kap. 25, Vers 12-14 und 15-17:

„12. So spricht der Herr, Herr: Darum daß sich Edom am Hause Juda gerochen hat, und sich verschuldet mit ihrem Rächen,

13. darum spricht der Herr, Herr also: Ich will meine Hand ausstrecken über Edom und will ausrotten von ihm beide, Menschen und Vieh, und will sie wüst machen von Theman bis gen Dedan, und durchs Schwert fällen;

14. und ich will mich an Edom rächen durch mein Volk Israel und sollen mit Edom umgehend nach meinem Zorn und Grimm, daß sie meine Rache erfahren sollen, spricht der Herr, Herr.

15. So spricht der Herr, Herr: Darum daß die Philister sich gerochen haben, und den alten Haß gebüßet nach allem ihrem Willen am Schaden meines Volks,

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16. darum spricht der Herr, Herr also: Siehe ich will meine Hand ausstrecken über die Philister, und die Krether ausrotten, und will die übrigen am Ufer des Meeres umbringen;

17. und will große Rache an ihnen üben, und mit Grimm sie strafen, daß sie erfahren sollen, ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen geübt habe."

Beweis: Hesekiel, Kap. 25, Vers 12-14 und 15-17. Micha, Kap. 3, Vers 7, 8, 14:

„7. Ja, die übrigen aus Jakob werden unter den Heiden bei vielen Völkern sein wie ein Löwe unter den Tieren im Walde, wie ein junger Löwe unter einer Herde Schafe, welchem niemand wehren kann, wenn er dadurch gehet, zertritt und zerreißt.

8. Denn deine Hand wird siegen wider alle Widersacher, daß alle deine Feinde müssen ausgerottet werden.

14. Und ich will Rache üben mit allem Grimm und Zorn an allen Heiden, so nicht gehorchen wollen."

Beweis: Micha, Kap. 5, Vers 7, 8, 14. Sacharja, Kap. 8, Vers 22:

„22. Also werden viel Völker und die Heiden mit Haufen kommen und suchen den Herrn Zebaoth zu Jerusalem, zu bitten vor dem Herrn."

Beweis: Sacharja, Kap. 8, Vers 22. Psalm 47, Vers 4:

„4. Er zwingt die Völker unter uns, und die Leute unter unsere Füße."

Beweis: Psalm 47, Vers 4. Psalm 18, Vers 48:

„48. Der Gott, der mir Rache gibt und zwinget die Völker unter mich."

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Beweis: Psalm 18, Vers 48. Psalm 47, Vers 5:

„5. Er erwählet uns unser Erbteil, die Herrlichkeit

Jakobs, den er liebet."

Beweis: Psalm 47, Vers 5.

Diese Auslese aus dem Alten Testament dürfte genügen, um ein Bild von den Ausrottungswünschen all den nichtjüdischen Völkern gegenüber zu geben, die sich nicht von den Juden unterjochen lassen wollen. Es wird daher davon abgesehen, die zahllosen Stellen noch anzuführen, die Eisenmenger aus anderen religiösen Schriften zitiert; es sei aber darauf hingewiesen, daß die Bezeichnung der Christen mit 30 verschiedenen Namen diese Ausrottungsabsichten verschleiert. In dem Band I, Seite 652-803 hat Eisenmenger in dem Abschnitt „Wie die Christen von den Juden genennet werden" die Namen und ihren geschichtlichten Ursprung aufgezählt; eine kleine Auswahl sei nachfolgend wiedergegeben:

„Römer, Nazarener, Kutheer, Chiteer, Esaus-Kinder, Edoms Kinder, Edomiter, Edoms Same, Esaus Samen, Edomitisches Volk, Esausches Volk, der Samuel, der Satan, die alte Schlang, ein Teufels-Mann, der Raab, das Schwein und wilde Schwein, der Bock, der zum Stoßen geneigte Ochs, ein Narr, der Rote oder rötliche (Das sind Namen für Esau, der die Nichtjuden bedeutet). Geschlechter von Seir, Amaleks Kinder und Samen, Amaleks Volk und Amalekiter, Fremder (Nochri) Gojim, bene nechar, Bene Adina, die von Zor, das harte grausame Volk, Gewalttätige oder Tyrannen, Arelim (unbeschnittene) Bastard, Hurenkinder, das gottlose Volk, das verfluchte Volk, Ketzer, Verleugner, (Cophe-rim) Epicureer, Vokerim und Mafkerim (Ketzer), Blinde, närrisches Volk, Narren und Toren, Hoffärtige, Stolze, Irrende, Spötter, Unreine, Tote, Fresser des Schweinefleischs, Abgöttische, Anbeter des Gehenkten, Diener der Sterne und der Planeten, Hunde, Esel, Schwein, Scheusal."

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Beweis: Eisenmenger, Band I, Seite 652-803.

Endlich seien einige Stellen aus dem Talmud angeführt, die beweisen, daß dies heilige Buch der orthodoxen Juden, das für sie Gottoffenbarung vom Sinai ist, tief verwurzelt ist in den grausamen messianischen Ausrottungsabsichten und in der Absicht der Knechtung der willfährigen nichtjüdischen Völker, wie das Alte Testament sie enthält. Zunächst ist es wesentlich zu wissen, daß nicht nur Mai-monides, sondern auch der Talmud als Kennzeichen der Errichtung des messianischen Reiches nichts anderes bezeichnet als die vollendete Beherrschung der nichtjüdischen Völker, was natürlich auch recht unauffällig durch eine restlose finanzielle Beherrschung schon verwirklicht sein könnte. Maimonides sagt:

„Die Weisen haben gesagt/ daß kein Unterschied sey zwischen dieser Welt/ und den Zeiten des Meßiä/ als nur/ daß die Königreiche/ (nemlich die Völcker der Welt) in die Dienstbarkeit gebracht/ (und den Israeliten unterworffen) werden sollen."

Beweis: Maimonides „Jad Chasaka", 2. Teil, fol. 297, col. l, 12. Kap., zitiert nach Eisenmenger a. a. O. Band 2, Seite 741.

Ebenso sagt der Talmud:

„Und diese ist was unsere Weisen (in dem talmudischen Traktat Sanhedrin fol. 99 col. 1) sagen/ daß zwischen dieser Zeit und der Zeit des Messiae kein Unterschied sey/ als daß die Königreiche (der Völker) alsdann unter-thänig seyn werden."

Beweis: „Babylonischer Talmud", Traktat Sanhedrin fol. 99 col. l, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 757.

Die beabsichtigte Behandlung der Nichtjuden wird im Talmud ganz ebenso geschildert wie von den Propheten:

„Es komme der Starke und räche die Starken an den Starken durch das Starke. Es komme der Starke, das ist der

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Heilige, gepriesen sei er, wie es heißt: stark ist der Herr in der Höhe, Räche die Starken, das sind die Israeliten, wie es heißt: die Starken, an denen all' mein Gefallen ist. An den Starken, das sind die Micrym, wie es heißt: es sanken wie Blei in das Wasser die Starken. Durch das Starke, das ist das Wasser, wie es heißt, aus dem Brausen starker Wasser, der Meeresbrandung."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band X, Seite 559 (Traktat Menahoth V i fol. 53a).

„Einst sprach ein Minäer zu R. Jehosua b. Hananja: Dorniger, von euch heißt es: der beste unter ihnen wie ein Dorn. Dieser erwiderte: Tor, hinunter zum Schlüsse des Verses: ihre Rechtsschaffenen wie eine Schutzhütte. - Wieso heißt es demnach: der beste unter ihnen wie ein Dorn? Wie die Dornen die Mauerlücken schützen, so schützen uns unsere Besten. Eine andere Erklärung: Die Besten unter ihnen wie ein Dorn, die die weltlichen Völker für das Fegefeuer zermalmen, wie es heißt: auf und drisch, Tochter Cijon, denn ich will dein Hörn eisern, und deine Klauen ehern machen, damit du viele Völker zermalmst."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band II,Seite 296 (Traktat Erubin X v iii fol. 101 a).

„Es ist bereits Israel zugesichert worden, daß Elijahu weder an einem Vorabend des Sabbath, noch an einem Vorabend eines Festtages kommen werden, wegen der Belästigung. - Er glaubte anfangs, daß (an solchen Tagen) gleich Elijahu auch der Messias selbst nicht kommen werde, somit sollte es ihm auch am Vorabende des Sabbaths erlaubt sein!? - Elijahu kommt dann nicht, der Messias aber wohl, denn wenn der Messias kommt, sind alle Sklaven der Israeliten."

Beweis: Goldschmidt „Babylonicher Talmud", Band II, Seite 296 (Traktat Erubin IV ii fol. 43 b).

Folgendes Beispiel aus dem Talmud beweist, wie sehr die mündliche Überlieferung, von der Kimschi berichtet, zur Richtschnur des Handelns der eingeweihten Juden geworden ist; es heißt dort:

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„Ferner sagte R. Jichaq: Es heißt gewähre nicht, o Herr, den Begehr des Frevlers, seinen Anschlag laß nicht gelingen, er würde sich erheben. Sela. Jaqob sprach vor dem Heiligen, gepriesen sei er!: Herr der Welt, gewähre dem ruchlosen Esau nicht seine Herzenslust. Seinen Anschlag lasse nicht gelingen, das ist das edomitische Germanien, das, wenn es ausziehen würde, die ganze Welt zerstören würde. Auch sagte R. Hama b. Hanina: Dreihundert Kronenträger gibt es im edomitischen Germanien und Dreihundertfünfundsechzig Präfekte gibt es in Rom; an jedem Tage ziehen die einen gegen die anderen aus, wobei je einer von ihnen erschlagen wird, bis sie endlich Mühe haben einen König einzusetzen."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Band IV, Seite 21 (Traktat Megilla I iii fol. 6 a - 6 b).

Die kurze Auslese von Verheißungen des messianischen Reiches aus dem Talmud beweist gleichzeitig, daß nicht alle Juden sich die Errichtung des messianischen Reiches so vorstellen, daß ein Messias in Person erscheinen werde. Die Worte, daß die Verwirklichung des messianischen Reiches sich nur durch die Knechtschaft aller nichtjüdischer Völker anzeige, gibt vielen orthodoxen Juden Anlaß zu dem Glauben, das gesamte jüdische „Volk Gottes", das „Substanz Gottes" ist, sei der Messias.

Eine etwas größere Auslese messianischer Verheißungen mußte aus einem sehr ernsten Grund aus den jüdischen Propheten ausgewählt werden, um nämlich zu zeigen, wie sich die jüdischen Propheten die Grundsätze der Freiheit aller Menschen, der Gerechtigkeit und des Friedens im messianischen Reiche der Zukunft vorstellen. Es mußte aufgezeigt werden, daß die blutrünstigen Ausrottungsabsichten und die Absicht der Knechtung der Nichtjuden nicht etwa seltene Entgleisungen sind, sondern der immer wiederkehrende Wesenszug in den Schriften der Propheten. Erst dann ist nämlich verständlich, was es heißt, wenn der palästinensische Staat in unseren Tagen bei seiner Gründung verkündete, daß sein Nationalrat auch die

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Juden „in aller Welt" vertritt, nicht nur die in Palästina wohnenden, und daß dieser Staat „nach den Grundsätzen der Freiheit, Gerechtigkeit und des Friedens, wie sie von den jüdischen Propheten gepredigt sind", regiert wird!

Beweis: „Der Tagesspiegel" 4. Jahrgg. Nr. 111), Berlin 15. 5. 1948, Verlag „Der Tagesspiegel" GmbH, Berlin-Tempelhof, Berliner Str. 105.

Noch übertroffen werden die grausamen Ausrottungsverheißungen im messianischen Reiche in einer Anzahl religiöser Schriften, so z.B. des Rabbi Bechai und anderer, die wohl in Leidenszeiten entstanden sind, in denen die kochende Wut gegen die Nichtjuden sich noch gesteigert hatte. Eisenmenger gibt eine Auslese aus diesen hebräischen religiösen Schriften, wie immer im hebräischen Text und in der Übersetzung, auf 30 Druckseiten in seinem Kapitel „Was sich zur Zeit des Messias zutragen werde". Immer wieder wird darin erneut beteuert, daß dann alle Christen ausgerottet werden, daß nicht ein einziger übrigbleiben werde, während mit anderen Völkern, so mit den Ismaeliten (den Mohammedanern) etwas glimpflicher verfahren werden soll, so daß doch wenigstens ein Drittel derselben am Leben bleiben werde, um für die Israeliten zu arbeiten und diese zu bedienen.

All diese erschreckenden Ausrottungspläne, vor allem wie sie in Thora und Talmud stehen, gelten für alle orthodoxen Juden als Offenbarung göttlichen Willens. Es ist daher kein genügender Schutz für die nichtjüdischen Völker, wenn unter den Juden, ja sogar unter den Zionisten, große Gruppen bestehen, die von derartigen Absichten abrücken. So haben z. B. der bekannte Gründer des Zionismus Herzl und der ebenso bekannte Zionist Nordau von Blutrünstigkeit und Ausrottung nichts wissen wollen. Sie haben sogar despotische Tyrannei über die willfährigen Nichtjuden abgelehnt.

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Andererseits aber hat der berühmte Zionist Ascher Ginzberg, Achat Ha'am genannt, das Gegenteil gefordert, nämlich die Erfüllung der religiösen Schriften, die Gottoffenbarung sind. Die Tatsache, daß es unterschiedliche Richtungen unter den Zionisten gibt und auch viele Juden, die vom Zionismus abrücken, ist also keineswegs ein Schutz für die Nichtjuden. Extreme Richtungen pflegen zu siegen, zumal wenn sie sich als Erfüller göttlicher Gebote an Hand der als Gottoffenbarung angesehenen religiösen Schriften ausweisen können. Auch die Worte, die jüdische Gelehrte in Presse und Rundfunk heute den Nichtjuden zu ihrer Beruhigung sagen, daß alle Juden, die nicht den Talmud studieren, - das ist die übergroße Mehrheit der orthodoxen Juden - nur über die Worte des Alten Testaments unterwiesen werden und im übrigen die jüdischen Gebete sprächen, sind für den, der die jüdischen Gebete und alle die Zitate aus dem Alten Testament, die hier gebracht wurden, kennt, sicherlich keine Beruhigung.

Zur Widerlegung der Ableugnungsversuche sei hier insbesondere auch das große Werk der Fachgelehrten „Die Mischna, Text, Übersetzung und ausführliche Erklärung" zitiert. Es heißt dort im Buch Pesachim:

Seite l:

„Es ist das wichtigste jüdisch-partikularistische Nationalfest, das der Hoffnung des Volkes auf Freiheit und Weltherrschaft Ausdruck gibt."

Seite 2:

„Denn mit dem Gedanken der Freiheit verbindet sich für ein echt jüdisches Gemüt von damals wie von heute sofort der Gedanke der Herrschaft. So ist im Zeitalter Jesu Pascha das Fest, an welchem der unter das Fremdenjoch gezwängte jüdische Bruderbund die Hoffnung beflügelt, in Bälde nicht bloß wieder ein freies Volk, sondern auch das Herrenvolk auf Erden zu sein. Das Osterfest hatte also damals einen ausgesprochen nationalen und messianischen Charakter."

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Seite 55:

„So ist das vielmaschige Netz entstanden, das nun im Mischnatraktat Pesachim vorliegt! Niedergeschrieben cirka 40 bis 100 Jahre nach 70 nach Christi in der Hoffnung, das durch die Zerstörung des Tempels um seinen Mittelpunkt gebrachte Fest dereinst in altem Glänze in der neu gebauten Metropole des Judentums wieder feiern zu können."

Seite 63:

„Mit dem historischen Naturfest hat sich der Messianis-mus verbunden und das von den unter römischem Joch seufzenden Juden gefeierte Fest zu einem Hochfest der Hoffnung auf Loskommen von der Fremdherrschaft und auf Emporschnellen des Judenvolkes an die Spitze der Völker gestempelt."

Seite 64:

„Mose ... hat den Seinen das sicherste Unterpfand für ihre Erlösung aus aller Not und für die ihnen gebührende Herrschaft über die Welt gegeben. Der Ruhm Mosis stieg in's Ungemessene!"

Seite 65:

„Man ahmt beim Paschafest die Tafelsitten des Herrschervolkes, der Römer nach - wähnt man sich doch berufen, dereinst an ihre Stelle zu treten - und die erste Rolle in der Weltgeschichte zu spielen."

Seite 73:

„Das spezifisch Jüdische ist die Beziehung des ganzen gesanglich-liturgischen Teiles des Paschaabends auf die nationale Geschichte und davon besonders wiederum auf die messianische Hoffnung, die in der Sehnsucht nach politischer Freiheit und Weltbeherrschung gipfelt."

Seite 75:

„Wie der israelitische Geist einst die Sitten der Kanaani-ter, Aegypter, Babylonier, Aramäher, Assyrer und Perser sich angeeignet, ihnen aber den jüdischen Stempel

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aufgedrückt hat, so hat er auch zur Zeit der großen Religionswende, und zwar mehr als aus irgend einer anderen Volkssphäre, aus dem Griechentum viele Stoffe, nicht bloß aus dessen geistiger, sondern vor allem auch aus seiner materiellen Kultur übernommen, wie u. a. die vielen eingewanderten griechischen Fremdwörter beweisen, ist aber auch hier der Fremde nicht erlegen, sondern hat es verstanden, sie dem jüdischen Nationalismus dienstbar zu machen."

Seite 82:

„Bei geöffneter Tür, damit alle Welt es hören soll, wird dann in echt jüdischer Weise ein in alttestamentliche Worte Psalm 69, 25, 79, 6, Jer. 10, 25, Klagel. 3, 66 gekleideter Fluchpsalm über die Quäler Israels gesprochen.

Seite 83:

„Kinderlosigkeit und Witwentum, beides wird den Bewohnern von Aß, d.i. eigentlich Edom, angedroht. Edom ist Deckname für das römische Reich und seine Rechtsnachfolger. Die erhoffte Paschanacht bedeutet den Tag, da die nichtjüdische Welt untergeht und die jüdische Weltära beginnt!... Alle nichtjüdischen Völker, die sich an ihm vergriffen, richteten eins das andere zu Grunde. Das letzte fällt durch Gott selbst."

Seite 100:

„Das Paschamahl ist ein mystisches Mahl, das wie eine geheimnisvolle Medizin wirkend, die Teilnehmer gegen allerlei Gefahr auf ein Jahr hinaus feit, sie untereinander verbindet, und zugleich mit ihrem Gott Jahweh der durch das viele, ihm zu Ehren fließende Opferblut geneigt gemacht wird, den Lieblingstraum seines Volkes zu erfüllen, sein Reich in Israel aufzurichten, wodurch nach Niederwerfung aller seiner Feinde, die Weltherrschaft an Israel kommt."

Seite 108:

„Denn das Judentum ist keine reine, sondern nur eine relative Weltreligion, d.h. eine Weltreligionauf nationaler Basis."

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Seite 109:

„Beim Paschafest feiert über die Trümmer vernichteter und unterjochter Völker hinweg der im Nomadismus wurzelnde Freiheits- und Herrschaftstaumel der Juden, des zähesten und patriotischsten aller Völker, seine Orgien.

Beweis: „Die Mischna", Buch Pesachim, an den oben angeführten Orten.

Es heißt ferner im Buch Berakot: Seite 10:

„Das Tagesgebet..." Seite 16:

„... Den Verfolgern sei keine Hoffnung// das Reichs des Uebermuts entwurzle rasch in unseren Tagen// Nazare-ner und Abtrünnige mögen plötzlich vergehen// sie sein getilgt aus dem Buch der Lebendigen// und bei den Gerechten seien sie nicht geschrieben!//"

Seite 17:

„Der Gedanke an den heimischen Boden weckt nun politische Wünsche nach Sammlung der Israeliten aus der Diaspora, um Aufrichtung des Gottesreiches als einer politischen Größe."

Beweis: „Die Mischna", Buch Berakot, an den oben angeführten Orten.

Es heißt ferner im Buch Joma: Seite 23:

„Aber hier hatte Haggai einen Trost bei der Hand: In Bälde wird die messianische Zeit alle Schätze der Welt in diesem Tempel zusammenströmen lassen ... und so dieses Gotteshaus weit prächtiger ausstatten, denn Salomo es mit dem seinigen getan."

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Seite 27:

„Vielmehr leuchtet aus alledem der feste Glaube, der brennende Wunsch hervor, daß der Tempel Jahwehs wieder erstehen und die nationale Hoffnung des Judentums erfüllt werden möge."

Beweis: „Die Mischna", Buch Joma, an den oben angeführten Orten.

Es heißt ferner im Buch Rosch-ha-schana: Seite 45:

„ Abodath Israel..." Seite 46:

„II Und so// gib Ehre Herr dem Volke dein// Lob den Verehrern Dein und Hoffnung den Frommen Dein// und Entschuldigung denen, die harren dein; II l Freude dem Lande Dein// und Frohlocken der Stadt Dein, 2 und Sprossen des Horns// für David den Knecht Dein, 3 und Herrichten des Leuchters// für den Isaisohn, den gesalbten Dein, in Eile in unseren - Tagen."

Seite 47:

„l Und du sollst herrschen//Jäh weh, Du allein, über alle Geschöpfe Dein, 2 auf dem Berg Zion// der Wohnung der Herrlichkeit Dein, und in Jerusalem// der Stadt „Es sei König Jahweh für ewig Dein Gott, o Zion, für alle Geschlechter Halleluja"!"

Seite 50, 51:

„l Darum harren wir Dein, Jahweh, unser Gott, zu sehen Dich eilends im Schmuck Deiner Stärke 2 zu beseitigen Götzen weg von der Erde, und die Nichtse, vertilgt sollen sie werden! 3 zu ordnen die Welt durch das Reich des Allmächtigen, und alle Menschenkinder sollen anrufen Deinen Namen ... 2 und vor dir Jahweh, unser Gott, sollen sie alle sich beugen und niederfallen ... 3 und aufnehmen sie alle das Joch Deines Reiches, und Du sollst herrschen über sie eilends für immer und ewig.

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Seite: 52:

„6 Qes. 44,6) So spricht Jahweh, Israels König// und sein Erlöser, Jahweh der Heerscharen:// - Ich bin der Erste und bin der Letzte// und außer mir gibt es keinen Gott. 7 Und ist gesagt (Ob. 1,21): Und sie werden hinaufziehen auf den Berg Zion// zu richten den Berg Esaus// Und gehören wird Jahweh die Herrschaft."

Beweis: „Die Mischna", Buch Rosch-ha-schana, an den angegebenen Orten.

Vergleicht man die immerhin noch verhüllte Andeutung dessen, was das messianische Reich für alle Nichtjuden bedeutet, nämlich völlige Knechtung unter Juda und die Ausrottung aller Widerstrebenden, wie sie die Symbolik der Gesetze der Mischna für die Feste, besonders für das Passahfest den Forschern enthüllt hat, mit den grausamen Prophetieen der jüdischen Propheten, so möchte man annehmen, daß gerade diese letzteren es verschuldet haben, daß ihre Grausamkeit in nachfolgenden Jahrhunderten in den jüdischen Lehren und Gebeten allmählich obsiegten.

Die Gebete in den jüdischen Gebetbüchern, die erst im Mittelalter niedergeschrieben wurden, enthalten nicht nur, wie man annehmen sollte, Bitte um Hilfe, Versicherung der Reue über Unrecht, sondern sie flehen die Rache Gottes an den Nichtjuden immer wieder herbei. Eisenmenger hat 90 Druckseiten mit einer Auslese der an jüdischen Feiertagen und an Werktagen gesprochenen Gebete wiedergegeben und hat auch eingehend die Versuche von Rabbinen widerlegt, solchen Gebeten einen anderen Inhalt zu unterschieben. Wären hier noch keine anderen Quellenzitate gebracht worden über die tatsächlich große Gefahr, die den Nichtjuden in dem messianischen Reich der Juden droht, so würde allein die kleine Auslese aus den 90 Seiten, die Eisenmenger den Gebeten widmet, genügen, um zu zeigen, wie gewissenlos ein Mensch sein müßte, wenn er

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Kenntnis von solchen Gefahren bekam und dennoch geschwiegen hätte, obwohl die Staatsgesetze die Aufklärung erlaubt haben. Bevor diese Auszüge aus der Auslese Eisenmengers wiedergegeben werden, muß betont werden, wie begreiflich es ist, daß für die meisten Juden alle die schwelgerischen Verheißungen der Herrlichkeit, die das messianische Reich den Juden bieten wird, ein Ziel der Sehnsucht sein müssen. Der Alleinbesitz aller Güter der Erde, das schwelgerische Leben, von den „nichtjüdischen Knechten" aller Arbeit enthoben und auf das trefflichste bedient, das ist ein Ziel, dem sich auch die meisten Menschen der nichtjüdischen Völker entgegensehnen würden. Es ist auch begreiflich, daß sich in Zeiten, in denen die Juden von den Nichtjuden verfolgt wurden, diese Sehnsucht noch steigern mußte und daß auch Zorn im Gebet zum Ausdruck kam. Darüber hinausgehend wird in den Gebeten aber überall grausame Rache gewünscht und Gott wird aufgefordert, solche Rache und grausamste Ausrottung doch ja bald zu verwirklichen!

Dabei muß man wissen, daß nach jüdischem Glauben das Gebet die einzige „Esetorik", d.h. dem ganzen Volk gegebene Möglichkeit ist, den Gott Jahweh zu beschwören, das zu tun, worum man ihn bittet.

Es ist begreiflich, weshalb diese Gebete zum Gan Na-ul, d.h. zur mündlichen Überlieferung bis ins Mittelalter gehörten, doch sind Nachweise dafür vorhanden, daß schon in den ersten Jahrhunderten Nichtchristen von dem Inhalt der Gebete erfuhren. Zum Beweis sei aus dem erwähnten Werk über die Mischna, Buch Pesachim, zitiert:

„Die Verwünschungen der Christen im täglichen Gebet der Juden erwähnt Epiphanias ... Der älteste Zeuge für diese Verwünschungen ist aber Justin d. M. in seinem Dialog mit Tryphon ... Ein Bild, das dieselbe Sache meint, braucht Justin Kapitel 117, wo er von schmutzigen Kleidern redet, welche die Juden allen Christen angezogen hätten."

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Beweis: „Die Mischna", Buch Pesachim, Seite 18.

Es sei ferner aus „Die Mischna", Buch Rosch-ha-schana zitiert:

„Wissen muß man bei alldem ferner, daß der gesamte Gottesdienst bis zirka 600 nach Christi nicht nach schriftlichen Vorlagen (abgesehen von Schriftverlesungen), sondern aus dem Gedächtnis abgehalten wurde. Gebete aufzuschreiben war verboten. Daher erfahren wir den Wortlaut der Gebete zum Teil erst aus der Zeit nach dem Abschluß des Talmuds und aus dem Mittelalter. "

Beweis: „Die Mischna", Buch Rosch-ha-schana, Seite 24.

Einzelne in der Mischna enthaltene Gebete wurden bereits zitiert. Sie sind noch maßvoll im Vergleich zu jenen, die im Mittelalter in Gebetbüchern niedergeschrieben worden sind, sie gleichen sich sehr den Ausrottungswünschen des Alten Testaments an und werden wohl jene bis zum Mittelalter hin nur mündlich überlieferten Gebete sein. Sie zeigen Ähnlichkeit mit Gebeten im Buch Sirach, ferner im Psalm 35, 55, 59 und 83. Als Beispiel sei aus Psalm 58 zitiert:

„7. Gott zerbrich ihre Zähne in ihrem Maul, zerstoße Herr die Backenzähne der jungen Löwen.

8. Sie werden zergehen wie Wasser, das dahinfließt. Sie zielen mit ihren Pfeilen, aber dieselben zerbrechen.

9. Sie vergehen, wie eine Schnecke verschmachtet, wie eine unzeitige Geburt eines Weibes sehen sie die Sonne nicht.

11. Der Gerechte wird sich freuen, wenn er solche Rache siehet und wird seine Füße baden in des Gottlosen Blut.

Beweis: Psalm 58.

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Die Gebete atmen ganz den gleichen Geist wie die Propheten und zeigen manchmal sogar wortwörtliche Übereinstimmung mit den zitierten Worten aus den Propheten. Vor, während und nach den großen Feiertagen, am Sabbath, ja sogar auch an allen anderen Tagen wird des Juden Seele gebettet in die Ausrottungsphantasien grausamster Art den Nichtjuden gegenüber. Den Gebeten der jüdischen Gebetsbücher sei ein Gebet des Jesaias vorangestellt, um diese Übereinstimmung besonders aufzuzeigen:

Jesaia 33, Vers 2, 3, 4 und 12:

„Herr, sei uns gnädig, denn auf dich harren wir, sei ihr Arm frühe, dazu unser Heil zur Zeit der Trübsal. Laß fliehen die Völker vor dem großen Getümmel und die Heiden zerstreut werden, wenn Du dich erhöhest. Da wird man euch aufraffen als einen Raub, wie man die Heuschrecken aufrafft und wie die Käfer verscheucht werden, wenn man sie überfällt... denn die Völker werden zu Kalk verbrannt werden, wie man abgehauene Dornen mit Feuer ansteckt."

Beweis: Jesaia Kapitel 33, Vers 2, 3, 4 und 12.

Im folgenden werden nun Gebete aus den Gebetbüchern zitiert:

Aus dem Gebete am Versöhnungstage aus Tephilla fol. 50 col. 2 unter dem Titel Schacharith:

„Mache mich auch würdig/ die Ankunft deines Messiä zu sehen/ und räche die Rache deines Volcks/ des Hauses Israels/ und die Rache des vergossenen Bluts deiner Knechte/ geschwind und in unseren Tagen."

Beweis: Gebet am Versöhnungstage aus Tephilla fol. 50 col. 2 unter dem Titel Schacharith, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 101.

Aus dem Gebet am Sabbath vor Pfingsten aus Tephilla fol. 70 col. l, 2 unter dem Titel Schacharith, schel Schabbath:

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„Jauchzet alle/ die ihr seyn Volck seyd/ dann er wird das Blut seiner Knechte rächen/ und wird sich an seinen Feinden rächen und seyn Land (und) seyn Volck versöhnen. "

Beweis: Gebet am Sabbath vor Pfingsten aus Tephilla fol. 70 col. l, 2 unter dem Titel Schacharith, schel Schabbath, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 102.

Aus „drey-mal täglich in den Schulen gebetetes Gebet", Birchath hamminim aus Tephilla fol. 21 col. 3:

„Die Malschenim das ist/ die Verleumder sollen keine Hoffnung haben/ und alle die gottloß thun/ müssen in einem Augenblick vergehen und alle zusammen ausgerottet werden. Demüthige sie geschwinde/ und in unseren Tagen! Gebenedeyet seyst du/ o Herr/ der du die Feinde zerbrichst/ und die Hochmüthigen demütigest."

Beweis: Drey-mal täglich in den Schulen gebetetes Gebet, Birchath hamminim aus Tephilla fol. 21 col. 3, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 107.

Aus dem zweiten Teil des zu Prag gedruckten Machsors fol. 19 col. l unter dem Titel lepurim:

„Rotte aus/ zerbreche/ und vertilge/ und demüthige das Malchuth sadon, das ist/ das hoffartige Reich/ geschwinde/ in unseren Tagen."

Beweis: Zweiter Teil des zu Prag gedruckten Machsors fol. 19 col. unter dem Titel lepurim, zitiert nach Eisenmenger, Band 2, S. 108.

Aus dem Gebet am Schabbath aus Benschbuch unter dem Titel Semiroth lejom Schabbath:

„Tritt die Kelter in Bozra; wie auch in Babel/ welche mächtig worden ist. Zerstöre meine Feinde im Zorn und Grimm usw. Zerschmettere meine Widersacher/ du eif-

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riger Gott/ daß ihnen das Herz zerschmelze und falle (das ist/ aller Muth sincke:) so wollen wir den Mund weit aufthun/ und denselben mit unserer Zunge dir mit Singen erfüllen."

Beweis: Gebet am Schabbath aus Benschbuch unter dem Titel Semiroth lejom Schabbath, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 121.

Aus dem Gebet Semiroth lemozae Schabbath, Benschbuch fol. 16 col. l, 2 Gebet am Sabbath:

„Verschaffe mir meine Nahrung mein Brod meines bescheidenen Theils/ daß ich geschwind mit den allerbesten Gütern der Gojim, das ist/ der Heyden (oder Christen) gesäuget werde."

Beweis: Gebet Semiroth lemozae Schabbath, Benschbuch fol. 16 col. 1,2 Gebet am Sabbath, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 122.

Aus Gebet Semiroth lemozae Schabbath, Benschbuch, fol. 16 col. 1,2:

„Ich will in meinem Herzen mich freuen/ und fröhlich seyn/ wann ich sehen werde/ daß du mit meinem Feind meinen Streit streiten/ und den Erlöser in Zion bringen/ den Mann Zemach, (das ist der Messias/ welcher Zachar. 3, V. 8 und 6, V. 12 Zemmach, das ist ein Zweig oder Gewächs genennet wird) aufgehen lassen/ und den Propheten Elias und den König Messias senden wirst. Deswegen soll zugleich über die Heyden Furcht und Schrek-ken fallen: ihr Herz soll beben/ zur Zeit wann das einzige Volck (nemlich das jüdische) sich erheben/ und in seinen Wegen glücklich seyn wird. Es wird auch vom Auffgang bis zu dem Niedergang der Sonnen aufgemuntert werden/ daß es in Edom (das ist/ der Christenheit) und in Arabien (das ist/ in der Türkei) viel umbbringe/ und Krieg führe/ und wird er wider seine Feinde ein Geschrei machen usw.!"

Beweis: Gebet Semiroth lemozae Schabbath, Benschbuch fol. 16 col. l, 2 zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 122.

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Aus Prager Machsor, fol. 34, col. l:

„Erhöhe und lasse herrschen die Stämme deines Beruffe-nen (Israels)/ wann du die Zweige der Feinde abhauen (das ist/ die Christen ausrotten) und hinwegwerffen wirst."

Beweis: Prager Machsor, fol. 34, col. l, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 134.

Aus Prager Machsor, 1. Teil fol. 58 col. 1. Auch im Frankfurter Selichoth fol. 41 col. 2 unter dem Titel: Musaph lejom scheni schel rosch-ha-schana:

„Räche dich an den Gojim oder Heyden/ straffe die Völcker: zerbrich den Scepter der Gottlosigkeit/ welche regieret. Vertilge die Abgötter/ und werde du allein erhoben/ und der einzige in der Regierung in Ewigkeit genennet. Aus dem Gebet am 2. Neujahrstag."

Beweis: Prager Machsor, 1. Teil fol. 58 col 1. Auch im Frankfurter Selichoth fol. 41 col. 2 unter dem Titel: Musaph lejom scheni schel rosch-ha-schana, zitiert nach Eisenmenger a. a. O. Band 2, Seite 135.

Aus dem Gebet am 4. Neujahrstag aus Frankfurter Selichoth, fol. 56 col. 1,2:

„Mach/ daß die Zeit herbey-nahe/ (in welcher wir dich fragen werden aus Essia 63, V. 2) Warum ist dein Kleid so roth? (und du antworten wirst)/ ihr (der getödteten Christen) Blut ist an die Kleider/ die ich angezogen habe/ gesprützet. Wir wollen solchen Tag ewiglich loben/ der zu seiner Zeit kommen wird (Wir wollen sagen)/ dieser ist der Herr auff den wir gewartet haben. Lasset uns in seinem Heyl uns freuen und frölich seyn."

Beweis: Gebet am 4. Neujahrstag aus Frankfurter Selichoth fol. 56 col. 1,2, zitiert nach Eisenmenger a. a. O. Band 2, Seite 137.

Aus Polnische Siddurim, fol. 104 col. 1:

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„An dem Osterfeste wirst du Heyl verleihen/ denen die auff dich hoffen/ und wird keiner vom Hause Esaus (nemlich von den Christen) übrig bleiben/ (sondern sollen alle umkommen). Dieses wird das zukünfftige Osterfest seyn."

Beweis: Polnische Siddurim, fol. 104 col. l, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band 2, Seite 184.

Aus Tephilla fol. 41 col. 4 u. 42, col. l unter dem Titel: Sulath lepharaschath behar Sinai:

„Zerknirsche sehr in der Kelter das Edomitische Reich/ (das ist/ die Christenheit) Laß es in einem Augenblick wie Sodoma umbgewendet werden usw. Ruffe dem Schwerdt/ deine Widersacher zu vertilgen usw. Warumb schlaf fest du? Wache auff/ umbgürte dich im Zorn mit Grimm/ und räche meine Rache an den Völckern/ du Erlöser und Gott/ der du die Rache übest usw."

Beweis: Tephilla fol. 41 col. 4 und 42, col. l unter dem Titel Sulath lepharaschath behar Sinai, zitiert nach Eisenmenger a.a.O. Band2, Seite 185,186.

Aus Tephilla fol. 60 col. 2 unter dem Titel Jozer leschab-bas uberis, milah:

„Du hast vor alters dein Erbteil von den Eseln (nemlich von den Egyptern erlöset/ und) erworben/ da du die Zertretung des Bluts sähest/ als du die Erstgebohrne geschlagen hattest. O Allmächtiger! erlöse uns/ und haue deine Feinde in Stücken. Gleich wie von Egypten ist gehöret worden (daß sie sich/ wegen der über sie gekommenen Plagen und Straffen entsetzet haben) also sollen sich auch die von Zor (das ist/ die Christen/ wie oben gemeldet worden) entsetzen. Gott wolle nach seiner Barmherzigkeit machen/ daß seine Aussag zum zweyten mahl erfüllet werde. Er wolle eilen sich unser zu erbarmen/ und uns von den Beschwerlichkeiten zu erretten."

Beweis: Tephilla fol. 60 col. 2 unter dem Titel Jozer leschabbas uberis, milah, zitiert nach Eisenmenger a. a. O. Band 2, Seite 187.

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Was würden wohl die Juden sagen, wenn Christen in ihren kirchlichen und häuslichen Gebeten die Rache über die Juden und deren Ausrottung von Gott herbeiflehen würden?

Angesichts all der in den Quellen vorgefundenen Glaubenshoffnungen und Verheißungen, insbesondere angesichts der ständig sich wiederholenden Ausrottungswünsche, wäre es unverantwortlich dem eigenen Volke und allen nichtjüdischen Völkern gegenüber, hätten General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff trotz solchen Wissens geschwiegen, obwohl die Gesetze der Weimarer Republik die geistige Auseinandersetzung mit dieser Gefahr erlaubt haben.

Der Vergleich der zitierten Auszüge aus den Quellen mit dem Inhalt der Abhandlungen, die General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff der Öffentlichkeit übergeben haben, beweist ganz klar, wieviel von ihnen verschwiegen wurde, wie schonend sie aufgeklärt haben, ja, daß sie so viele, alle Nichtjuden empörenden Tatsachen verschwiegen haben, daß sie eher den Vorwurf der Beschönigung verdient hätten!

Mancher Reformjude, der schon lange einsieht, daß das starre Ableugnen des nun von Nichtjuden erforschten Tatbestandes Torheit ist und der die nun nicht mehr verborgenen Lehren für eine große Gefahr auch für sein eigenes Volk hält, hat die Abwehr General Ludendorffs und Frau Dr. Mathilde Ludendorffs, die jede Gewalttat ablehnten und immer wieder die Unschuld nicht eingeweihter Juden betonten, durchaus begrüßt. Er tat dies in der klaren Erkenntnis, daß diese Abwehr zugleich auch die einzige wirklich wirksame Verhütung aller gewalttätigen Lösungsversuche der Judenfrage ist und sein wird.

Der orthodoxe Jude aber wird, wenn er wirklich Kenner der Thora ist und keinen wichtigen Glaubensbestandteil

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derselben vergißt, zugeben müssen, daß eine solche Abwehr nichts anderes ist, als das von seinem Gebenedeiten vorausgesagte berechtigte Abschütteln des Joches, dem er gar nicht fluchen dürfte, denn Jakob und Esau bedeuten für ihn das jüdische Volk und die Nichtjuden. Er weiß also, daß der im 1. Buch Mose 27 berichtete Segen Isaaks, den dieser, halb blind, von Jakob überlistet, nicht seinem erstgeborenen Esau, sondern Jakob dem Juden gab, den Segen des Gottes des Weltalls für die Juden bedeutet. Diesen Segen, der da lautet:

„28. Gott gebe dir vom Tau des Himmels und von der Fettigkeit der Erde und Korn und Wein die Fülle.

29. Die Volker müssen dir dienen und Leute müssen dir zu Füßen fallen, sei ein Herr über deine Brüder und deine Mutterkinder müssen dir zu Füßen fallen. „Verflucht sei, wer dir flucht, gesegnet sei, wer dich segnet"."

nimmt der fromme Jude unendlich wichtig. Auf seine Erfüllung arbeitet er hin, nur vergißt er heute, wo die Erfüllung bevorsteht, besonders gern und leicht, daß sein Gebenedeiter nur den „verflucht" nennt, der den Juden flucht, daß er aber im Segen, den der betrogene Vater, als er den Betrug erkennt, dem erstgeborenen Esau gibt (also dem Nichtjuden, dem Gojim), selbst dem Esau das volle Recht zuspricht, das Joch des Jakob abzureißen und frei zu sein, denn er lautet:

„39. Fern von den fetten Weiden wirst du wohnen und der Tau des Himmels wird dir fehlen.

40. Von deinem Schwerte wirst du dich nähren und deinem Bruder dienen. Es wird aber kommen, daß du dich aufraffst, sein Joch von deinem Halse reißest und auch Herr bist."

Dieses Joch vom Halse abzureißen, um das Leben, die Freiheit und die Selbständigkeit der Völker zu retten, schon vor der letzten Vollendung der finanziellen und der

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politischen jüdischen Weltleitung, das war das Ziel und der Inhalt des politischen Wirkens General Ludendorffs und Frau Dr. Mathilde Ludendorffs. Der orthodoxe Jude, der dieses Wirken verflucht, handelt seinem Gott Jahweh zuwider.

Die zitierte Literatur ist der Spruchkammer zum Teil bereits in der ersten Instanz in notariell beglaubigter Abschrift überreicht worden; der Rest wird in der mündlichen Verhandlung überreicht.

II. Das Christentum und das messianische Reich

Es wurde im vorigen Abschnitt die Gefahr jüdischer Glaubenslehren für die wirtschaftliche Selbständigkeit, für die Freiheit und für das Leben der nichtjüdischen Völker aufgezeigt.

Diese Gefahr erhöht sich noch beträchtlich dadurch, daß allmählich immer zahlreicher nichtjüdische Völker dem jüdischen Fernziel des messianischen Weltreichs ungewollt erhebliche Hilfedienste leisteten, indem sie sich zum Alten Testament als dem Worte Gottes bekannten. Während diese Völker als Christen oder als Mohammedaner einander mit alttestamentarischer Grausamkeit bekämpften, haben nur die eingeweihten Juden klar gewußt, welche Hilfedienste sie dem jüdischen Fernziel in Wirklichkeit leisteten.

Eine Fülle von Aussprüchen maßgebender Juden beweist, daß die eingeweihten Juden selbst die Bekehrung zum Christentum nie anders aufgefaßt haben. Nach den Lehren des Alten Testaments ist die Vernichtung oder Unterwerfung anderer Völker dann erfolgreich, wenn es

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gelingt, ihnen ihre transzendente Schutzmacht (ihren „Elohim"; damit ist der arteigene Gottglaube eines Volkes gemeint)"") zu nehmen, und dementsprechend wurde auch gehandelt. Der berühmte Jude Disraeli Lord Beaconsfield drückte den Sinn der Bekehrung zum Christentum in den bekannten Worten aus:

„Das Christentum ist Judentum für die Nichtjuden."

In dem Buche „Paris, Hauptstadt der Religionen oder die Mission Israel" (in deutscher Übersetzung von H. Klanke, Leipzig, Theod. Weicher Verlag) sagte 1926 der Jude Izouloth, Professor der Sozialphilosophie am College de France: In Paris sollte ein Kirchenbund mit geistiger Oberherrschaft Israels gegründet werden. Der Weg hierzu führe über eine Vereinigung der „Drei Töchter der Bibel" (Mosaismus, Christentum und Mohammedanismus), und zwar unter Führung Israels, denn das Christentum sei ja nur

„ein Mosaismus, der sich der heidnischen Welt zur Benutzung nebelhaft ausgedehnt hat und so Israel 650 Millionen Seelen eroberte."

Der Islam bilde dann den „Bindestrich zwischen dem christlichen Block Europas und dem heidnischen Block Asiens". Israel müsse wirklich glauben, da es „in den 6000 Jahren seiner Geschichte noch niemals eine so glückliche Gelegenheit getroffen hat wie die heutige, um endlich seine von der Vorsehung bestimmte Sendung zu erfüllen".

Beweis: Izouloth „Paris, Hauptstadt der Religionen oder die Mission Israel", Theodor Weicher Verlag, Leipzig 1926.

Der Spruchkammer wurde in erster Instanz schon die

*) Siehe Oskar Goldberg „Die Wirklichkeit der Hebräer", Einleitung in das System des Pentateuch, Erster Band, Deutscher Text zur hebräischen Ausgabe, Verlag David, Berlin 1925.

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Übersetzung aus dem Handbuch (Manual) des jüdischen B'nai Brith Ordens überreicht, in dem auch ausdrücklich gesagt ist, daß das Christentum, welches mit dem Kreuz in der einen Hand, den 10 Geboten Moses in der anderen Hand die halbe Welt erobert hat, Mission für das Judentum hierdurch trieb.

Beweis: B'nai Brith Manual 1926, herausgegeben von Samuel S. Cohon, Cincinatti.

Es sei weiter noch angeführt, was der Jude Karl Marx (Mardochai), der Gründer des Marxismus, 1848 in den „Deutsch-französischen Jahrbüchern von Rüge und Marx" geschrieben hat:

„Das Judentum erreicht seinen Höhepunkt mit der Vollendung der bürgerlichen Gesellschaft, aber die bürgerliche Gesellschaft vollendet sich erst in der christlichen Welt. Nur unter der Herrschaft des Christentums, welches alle nationalen, natürlichen, sittlichen, theoretischen Verhältnisse den Menschen äußerlich macht, konnte die bürgerliche Gesellschaft sich vollständig vom Staatswesen trennen, alle Gattungsbande des Menschen zerreißen, den Egoismus ... an Stelle dieser Gattungsbande setzen, die Menschheit in eine Welt atomischer, feindlich sich gegenüberstehender Individuen auflösen. Das Christentum ist ganz aus dem Judentum entsprungen, es hat sich wieder in das Judentum aufgelöst ... Das Christentum hat das reale Judentum nur zum Schein überwunden. Das Christentum ist der gemeine Gedanke des Judentums; aber diese Nutzanwendung konnte erst zu einer allgemeinen werden, nachdem das Christentum die Selbstentfremdung des Menschen von sich und der Natur theoretisch vollendet hatte. Nun erst konnte das Judentum ... den entäußerten Menschen, die entäußerte Natur zu veräußerlichten, verkäuflichen, der Knechtschaft der egoistischen Bedürfnisse ... anheimfallenden Gegenständen machen."

Beweis: „Deutsch-französische Jahrbücher von Rüge und Marx", 1848.

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Das Buch ist nicht im Besitz der Verteidigung, ist jedoch wohl in jeder Fachbücherei enthalten.

Am allerklarsten hat sich in der jüngsten Zeit in den Vereinigten Staaten der Jude Eli Ravage über die Bedeutung des Christentums für das Fernziel der Juden, das messiani-sche Reich, ausgesprochen, und zwar in einem Aufsatz, der unter dem Titel „A real case against the jews" („Ein tatsächlicher Anklagefall gegen die Juden"), mit dem Untertitel „One of them points out the füll depth of their guilt" („Einer von ihnen weist auf die volle Größe ihrer Schuld hin"), in der amerikanischen Zeitschrift „The Century Magazine" vom Januar 1928 erschienen ist. Ravage schreibt in diesem Aufsatz u. a.:

Ihr grollt dem Juden nicht - wie viele von Euch anscheinend denken -, weil er Jesus ans Kreuz schlug, sondern weil er diesem das Leben gab. Der wahre Grund Eures Kampfes gegen uns ist nicht, daß wir die Annahme des Christentums verweigerten, sondern daß wir Euch das Christentum aufbürdeten.

Wir nahmen Euch in unsere Hand und rissen das schöne und erhobene Bauwerk, das Ihr Euch schüfet, nieder. Wir änderten den gesamten Verlauf Eurer Geschichte. Wir brachten Euch so unter unser Joch, wie nie eine Eurer Mächte jemals Afrika oder Asien in seine Knechtschaft brachte. Und all dies vollbrachten wir ohne Waffen, ohne Kugeln, ohne Blut und Schlachtengetümmel, ohne Gewaltmaßnahmen irgendwelcher Art. Wir vollbrachten es einzig und allein durch die unwiderstehliche Macht unseres Geistes, mit Ideen und Propaganda.

Wir machten Euch zum willfährigen und unbewußten Träger unserer Mission in der ganzen Welt, bei den wilden Völkern der Erde und den unzähligen ungeborenen Generationen. Ohne volles Verständnis dessen, was wir Euch antaten, wurdet Ihr Großvermittler unserer rassischen Tradition, trugt Ihr unser Evangelium zu den zuvor noch nicht entdeckten Teilen der Erde.

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Unsere Stammes-Sitten wurden der Kern Eures Sitten-Gesetzes. Unsere Stammes-Gesetze lieferten das Material für die Fundamente all Eurer erhabenen Verfassungen und Rechtssysteme. Unsere Legenden und Volkssagen sind die heiligen Botschaften, die Ihr Euren lauschenden Kindern mit geheimnisvoller Stimme leise zuflüstert. Eure Gesang- und Gebetbücher sind mit den Werken unserer Dichter angefüllt. Unsere Nationalgeschichte ist ein unentbehrlicher Teil des Unterrichts geworden, den Eure Pfarrer, Priester und Lehrer erteilen. Unsere Könige, unsere Propheten und unsere Krieger sind Eure Heldengestalten. Unser früheres Ländchen wurde Euer Heiliges Land. Unsere nationale Literatur ist Eure Bibel. Was unser Volk dachte und lehrte, wurde unlösbar verwoben in Eure eigene Sprache und Tradition, so daß keiner unter Euch als gebildet gelten kann, der nicht mit unserem volkseigenen Erbgut vertraut ist.

Jüdische Handwerksleute und Fischer sind Eure Lehrer und Heiligen, deren Bild in zahllosen Statuen verewigt wurde und zu deren Angedenken unzählige Kathedralen errichtet wurden. Ein jüdisches Mädel ist Euer Ideal der Mutterschaft und des Frauentums. Ein jüdischer Rebellen-Prophet ist der Mittelpunkt Eurer Gottesverehrung. Wir haben Eure Götzen niedergeworfen, Euer rassisches Erbe beiseitegedrängt und dafür unseren Gott und unsere Tradition untergeschoben. Keine Eroberung in der Weltgeschichte läßt sich auch nur im entferntesten mit der ganzen Arbeit vergleichen, die wir leisteten, da wir Euch uns Untertan machten.

Das war der Beginn unserer Macht in Eurer Welt. Doch, es war nur der Anfang. Von diesem Zeitpunkt an ist Eure Geschichte nur wenig mehr denn ein Kampf um die Vormachtstellung zwischen Eurem alten heidnischen und unserem jüdischen Geiste. Die Hälfte Eurer Kriege, die kleinen und die großen, sind nur Religionskriege, die ausgetragen wurden wegen der Auslegung der einen oder anderen Stelle in unserer Lehre. Kaum wart Ihr frei von Eurer primitiven Ur-Religion und versuchtet Euch an den Götzendienerischen Lehren Roms, als Luther, bewaffnet mit unserem Evangelium, aufstand, um Euch von Neuem zu unterwerfen und unser Erbe wieder auf

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den Thron zu setzen. Nehmen Sie die drei großen Revolutionen der Neuzeit, die französische, die amerikanische und die russische Revolution. Was waren sie anderes als der Triumph der jüdischen Idee von sozialer, politischer und wirtschaftlicher Gerechtigkeit?

Wir haben Euch ein fremdes Buch und einen fremden Glauben aufgebürdet, den Ihr nicht genießen und verdauen könnt, der mit Eurem angeborenen Geist in Widerspruch steht und Euch unaufhörlich unruhig macht.

Wir haben Eure Seele gespalten, Eure Triebe verwirrt, Eure Wünsche unmöglich gemacht. Mitten im Kampf müßt Ihr niederknien vor dem, der Euch das Gebot gab, „auch die andere Wange hinzuhalten", vor dem, der Euch sagte, „Erwiedere Böses nicht mit Bösem" und „Selig sind die Friedfertigen". Inmitten Eurer Sucht, nach Geld und Gut überkommt Euch die Erinnerung an die Stunden im Sonntags-Unterricht, wo man Euch lehrte, sich keine Sorgen um den morgigen Tag zu machen. Wenn Ihr bei Euren Lohnkämpfen ohne Gewissensbedenken einen Streik niederschlagen wollt, dann werdet Ihr daran erinnert, „daß selig sind die Armen", und „daß alle Menschen Brüder im Namen des himmlischen Vaters sind.

Beweis: Marcus Eli Ravage „Ein tatsächlicher Anklagefall gegen die Juden", Abdruck im englischen Urtext und in der Übersetzung in der Welt-Dienst-Bücherei, Heft 5, Bodung-Verlag.

Da der Synhedrion, der oberste Gerichtshof der Juden, Veröffentlichungen des gesamten jüdischen Volkes scharf überwacht und jede dem Judentum abträgliche Äußerung als Verrat mit dem Tode bestraft, so ist es zwecklos, wenn von jüdischer Seite versucht wird, den Aufsatz damit abzu-tun, dieser Jude sei ein unbedeutender Mann. In Wahrheit hätte er die Veröffentlichung gar nicht wagen können,

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wenn er der Einwilligung des Synhedrion nicht sicher gewesen wäre. Viele Juden glaubten eben damals schon am Ziel zu sein, und prahlerische öffentliche Verhöhnungen der dummen Gojim sollten den Juden selbst solche Lage am sichersten beweisen. Auch hielten sie mit Recht die Nichtjuden viel zu tief mit dem Christentum verwurzelt, als daß solche Veröffentlichungen ihren Interessen hätten schaden können.

Während die eingeweihten Juden also sehr klar bewußt das Christentum zur Hilfe ihres Fernzieles erwählten, waren die Christen vergangener Jahrhunderte ahnungslos und hielten sich für Feinde der jüdischen Lehre. Die jüngste Zeit mehrt aber die Beweise, wie erfolgreich die eingeweihten Juden dennoch waren; als ein Beispiel dafür seien nun hier die Thesen zitiert, die jüngst auf dem Kongreß von dem interkonfessionellen Ausschuß für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin aufgestellt worden sind. Hauptredner der Tagung war Professor Dr. Thieme aus Lörrach/Baden. Einleitend sprach der Rektor der Westberliner Universität Professor Dr. Edwin Redslob. Evangelische und katholische Geistliche waren anwesend. Die Juden waren durch den Sachbearbeiter beim Magistrat Berlin für Angelegenheiten des Judentums, Weltlinger, vertreten. Der zweite Teil der Diskussion wurde von letzterem als Vorsitzenden geleitet. Die Thesen waren Diskussionsgrundlage. Sie lauten:

„Thesen christlicher Lehrverkündung

im Hinblick auf umlaufende Irrtümer über das Gottesvolk des Alten Bundes

I. Ein und derselbe Gott spricht durch das Alte und das Neue Testament zu allen Menschen. Dieser einzige Gott ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Wo wir Christen nicht an diesen einzigen Gott glauben, da bekennen wir einen falschen Gott, selbst wenn wir ihn den Vater Jesu Christi

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nennen, wie es schon der Irrlehrer Marcion im 2. Jahrhundert getan hat.

II. Jesus ist aus dem Volke Israel von einer jüdischen Mutter geboren. Wenn wir ihn Christus nennen, dann bekennen wir damit, daß wir durch ihn als den Sohn Davids Erbanteil haben an der Erlösung, welche für Israel mit dem Kommen des Messias verbunden ist. Auch von uns Christen wird der Tag der Vollendung noch als künftiger erwartet.

III. Die Kirche, die durch den heiligen Geist begründet wird, besteht aus Juden und Heiden, welche in Christus miteinander versöhnt und zum neuen Gottesvolk zusammengefügt werden. Wir dürfen nie vergessen, daß Juden einen wesentlichen Bestandteil dieser Kirche bilden, wie denn auch die Apostel und die ersten Zeugen Jesu Juden waren.

IV. Das vornehmste Gebot für jeden Christen, die Liebe zu Gott und zum Nächsten, ist schon im Alten Testament verkündigt, von Jesus bestätigt, also für beide, Christen und Juden, gleich verbindlich, und zwar in allen menschlichen Beziehungen und ohne Ausnahme.

V. Darum ist es Sünde, wenn man „die Juden" biblischer und nachbiblischer Zeit „den Christen" gegenüber herabsetzt, statt nur das Evangelium als Erfüllung des Gesetzes zu bekennen.

VI. Offenbarungswidrig ist es insbesonders, wenn die Feinde Jesu mit „den Juden" gleichgesetzt werden, obwohl gerade der Evangelist, auf den sich dieser Sprachgebrauch stützt (Johannes 7, 12 f.), im einschlägigen Zusammenhang, unzweideutig nicht die Gesamtheit der jüdischen Menschen, auch nur in Jerusalem meint, wenn er von „den Juden" spricht, sondern ausschließlich die maßgebende Mehrheit der religiös politisch ausschlaggebenden Gremien (7, 48). Dementsprechend darf beim Erzählen der Passionsgeschichte nie von jener „großen Menge Volkes" geschwiegen werden, die um Jesus trauerte (Luk. 23, 27) und nach seiner Kreuzigung sich „an die Brust schlagend umkehrte" (Luk. 23, 48).

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Soweit Menschen urteilen können, sind als schuldhaft in sehr verschiedenem Grade drei Verhaltensweisen jüdischer Zeitgenossen Jesu deutlich unterscheidbar:

1. Das Tun und Lassen der verhältnismäßig wenigen, welche irgendwie in seinen Prozeß verwickelt waren, angefangen von denen, die Urheber des Justizmordes wurden, weil politischer Ehrgeiz oder religiöser Fanatismus sie trieb, bis zu den Amtspersonen oder Jüngern, die aus Feigheit versagten.

2. Die Entscheidung der Unzähligen, die sich nicht entschließen konnten, dem Auferstehungszeugnis der Apostel Jesu in Verbindung mit dem alttestamentlichen Schriftbeweis für seine Messianität (s. Ziff. II) mehr Glauben zu schenken als den Argumenten, die gegen einen wegen Gotteslästerung Hingerichteten zu sprechen schienen.

3. Der Haß, mit dem viele Jesu Anhänger verfolgten und verleumdeten. (Wobei nicht zu vergessen ist, daß schon seit dem Mittelalter der getaufte Heide jüdischerseits als Anbeter des wahren Gottes anerkannt zu werden begonnen hat.)

VII. Was für Gottes Bundesverhältnis zu Israel die Kreuzigung Christi bedeutet, ist ein innerhalb der unverbrüchlichen Treue Gottes zu seinem Volke verborgener Ratschluß, den uns auch das Mittelstück des Römerbriefes (Kap. 9-11) nur andeutungsweise enthüllt. Wie allenthalben in der Geschichte dieses Volkes darf hier von Fluch nicht gesprochen werden, wo nicht erst recht der Segen bezeugt wird, den Gott letztlich seinem Volke und mit ihm allen Völkern gewähren will, und von dem sich nur ausschließt - nach Gen. 12, 3 - wer jenes verheißungsträchtige Bundesverhältnis leichtfertig oder gar böswillig antastet. Für den Christen gilt überdies Christi Wort am Kreuz: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." - Der Ruf einer verhetzten Menge: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!" muß fürbittend

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gewendet werden, daß dieses Blut zuletzt die erlösen möge, für die es zuerst vergossen wurde, darf aber nimmermehr mißbraucht werden, um die Vergießung jüdischen Blutes als eine Art gerechte Strafe hinzustellen, umsomehr, als die alte Christenheit auch jüdische Blutzeugen als Märtyrer verehrt hat.

VIII. Von „Verwerfung" der Juden ist im Neuen Testament nur an einer Stelle (Rom. 11, 15) die Rede, woselbst ihr die künftige „Herzunahme" des alten Bundesvolkes zum Neuen und Ewigen ausdrücklich gegenübersteht. Es ist offenbarungswidrig, von dieser Doppel-Aussage nur die eine - vorübergehend gültige - Hälfte zu verkündigen, ohne gleichzeitig deren aufhebende Überwindung durch die andere - endgültige - zu erwähnen."

Wenn sich diese Thesen allgemein durchsetzen werden, bedeutet das nichts anderes, als daß das Christentum offiziell durch neue Glaubensthesen im Judentum aufgegangen ist. Alexander Frerichs bemerkt zu den zitierten Thesen in einer Abhandlung folgendes ("Der Quell" 1950, S. 383 ff. und 473 ff.):

„Wir wollen gewiß nicht durch Herausgreifen einzelner Punkte dies klare und eindeutige Bekenntnis in seinem Eindrucke stören. Daher geben wir nur der Überraschung Ausdruck, daß offenbar der Professor Thieme aus Lörrach in Baden und der Rektor der Westberliner Universität, Professor Dr. Edwin Redslob, von einer heute schon vielen Millionen Laien in den Völkern der Erde bekannten Tatsache nichts zu wissen scheinen: Nach der Thora und dem Talmud der orthodoxen Juden ist das „vornehmste Gebot" in seinem zweiten Teile „Liebe ... zum Nächsten" völlig entgegengesetzt der christlichen Deutung. Hier wird, wie überall in den religiösen Anweisungen der Juden, die als Gottoffenbarungen gelten, unter dem „Nächsten" nur der Jude, nicht aber die übrigen nichtjüdischen Völker verstanden; diese sind Nochrim, Fremde, und für sie gelten andere Gesetze. Es ist nicht anzunehmen, daß Herr Weltlinger, der bei dieser Diskussion das Judentum zu vertreten hatte und den zweiten Teil der Diskussion leitete, gar

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keine Gelegenheit hatte, diese merkwürdige Lücke im Wissen der Gelehrten den Tatsachen entsprechend zu füllen! Aber freilich der angestrebten Versöhnung hätte das ja wohl nur Erschwernisse bereiten können! Ferner greifen wir aus dem reichen Stoff der Thesen noch die wichtigen Worte heraus, die gleich in der These 2, also an zweitwichtigster Stelle stehen und lauten: „Jesus ist aus dem Volke Israel von einer jüdischen Mutter geboren. Wenn wir ihn Christus nennen, dann bekennen wir damit, daß wir durch ihn als den Sohn Davids Erbanteil haben an der Erlösung, welche für Israel mit dem Kommen des Messias verbunden ist."

Das ist uns nach jahrelanger Unterweisung im Christentum neu. Jesus ist hiernach nicht mehr der Erlöser als Gottessohn, empfangen vom heiligen Geist, er ist nicht der Erlöser der Christen dank der Moral, die er lebte, dank der Lehre, die er gab, und vor allem nicht mehr dank seines unschuldig erlittenen Kreuzestodes. Nein, nunmehr bekennen die Christen, daß sie nur deshalb einen „Erbanteil" an der Erlösung und an den messiani-schen Verheißungen israelitischer Weltherrschaft haben, weil er durch seine jüdische Mutter Abkömmling des jüdischen Königs David ist.

Wir nehmen an, daß diese These nicht leicht bei allen christlichen Geistlichen und Laien durchgesetzt werden wird! Das Wichtigste aber ist die erste These, daß auch der Gott des neuen Testamentes der einzige Gott des alten Testamentes, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist. Anstelle der von Dr. Mathilde Ludendorff nachgewiesenen Wirrnis in den Evangelien, daß Jesus sich einmal ausdrücklich auf Jahweh und seine Gesetze beruft, ihre Erfüllung weissagt und daß dann von den Evangelisten plötzlich an anderen Stellen nach Art der Inder vom Dreieinen Gott gesprochen wird, der eine Dreiheit als Vater-Sohn und Heiliger Geist und dennoch eine Einheit ist, tritt nun durch diese These eindeutige Klarheit. Wie viele Christen, Geistliche und Laien haben sich daran geklammert, daß dieser Vater, Sohn und Heiliger Geist ein anderer Gottbegriff sei, wenn immer die Worte und Taten von Jahweh, dem Gotte des Judenglaubens in der Thora lasen, die ihnen nicht verehrungswert, nicht göttlich erschienen. Diese Zeiten sind nun, wenn die Thesen allgemein angenommen werden, vorüber.

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Die Christen müssen von nun an folgende Stellen zum Beispiel im alten Testamente dem einzigen Gotte des Weltalls zusprechen ...

Was das aber für ihr Handeln bedeuten muß, hat Gio-dano Bruno vor 350 Jahren bewiesen, denn jeder Gläubige möchte doch in seinen Worten und Taten dem von ihm verehrten Gotte ähnlich werden!

Und Frau Dr. Mathilde Ludendorff schrieb in einem ihrer noch nicht veröffentlichenten philosophischen Werke:

„Der Wert oder die Wertlosigkeit einer Religion wird nicht dadurch bestimmt, ob sie eine einzige Gottheit oder Götter annimmt, sondern der wesentliche Prüfstein ihres Wertes sind die Wesenszüge, die sie der Gottheit zuspricht. Es gibt gar manche Religion, die da glaubt, Gottoffenbarung zu sein, die an diesem Prüfstein gemessen, Gotteslästerung genannt werden dürfte."

Die Christen, die oben genannte Thesen aufstellten, haben nun volle Klarheit darüber, welches Wollen und Handeln sie ihrem Gotte zusprechen, sie brauchen sich nur ganz gründlich in das alte Testament, vor allem in den Pentateuch, zu vertiefen."

Die zitierte Literatur ist der Spruchkammer zum Teil bereits in der ersten Instanz in notariell beglaubigter Abschrift überreicht worden; der Rest wird in der mündlichen Verhandlung überreicht.

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III. Die Freimaurerei und das messianische Weltziel

Aus freimaurerischen Geheimschriften maßgebender „höchstleuchtender Brüder" werden nun in kürzester Form die Zusammenhänge zwischen Freimaurerei und jüdischem Weltziel aufgezeigt. Die große Gefahr der Freimaurerei hat schon Papst Leo XIII. seinen Geistlichen in der Enzyklika „humanum genus" vom 20. 4. 1884 mitgeteilt, die nebenbei bemerkt zu einer Zeit ergangen ist, als bereits das Dogma von der päpstlichen Unfehlbarkeit in Kraft war.

Papst Leo XIII. weist in dieser Enzyklika insbesondere auf die geheime Gerichtsbarkeit der Freimaurerorden hin, die ungehorsame Brüder zum Tode verurteilt und das Urteil auch vollstreckt.

Die Enzyklika sagt aber auch, daß von den zu unbedingtem Gehorsam verpflichteten Brüdern Morde an Menschen, die dem Freimaurerziele entgegenstehen, verübt wurden und verübt werden.

Beweis: Papst Leo XIII. in der Enzyklika „humanum genus". Die hier wesentlichen Stellen wurden der Spruchkammer bereits in erster Instanz in Form von beglaubigten Auszügen aus der mit kirchlicher Druckerlaubnis 1903 erschienenen Schrift „Leo XIII. der Lehrer der Welt" von Karl Ulitzka vorgelegt, und zwar die Seiten 254-258, 268 und 271 derselben.

Papst Leo XIII. führt in seiner Enzyklika „humanum genus" vom 20.4.1884 u. a. folgendes aus:

„Papst Leo XIII.

an alle Ehrwürdigen Brüder, die Patriarchen, Primaten,

Erzbischöfe und Bischöfe der katholischen Welt, die in

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Gnade und Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhle

stehen.

Ehrwürdige Brüder!

Gruß und Apostolischen Segen.

I. Einleitung.

2. Die Gottlosen werden von der Freimaurerei unterstützt. Mit verschiedenen und mannigfachen Waffen und in verschiedener Kampfesweise hat das eine das andere zu allen Zeiten bekämpft, wenn auch nicht immer mit derselben Heftigkeit und dem gleichen Ansturm. In der gegenwärtigen Zeit scheinen diejenigen, die es mit den Bösen halten, sich zusammen zu verschwören zu einem überaus erbitterten Kampfe unter Leitung und mit Hülfe des weit verbreiteten und wohl organisierten Bundes der sogen. Freimaurer. Denn ohne ihre Pläne auch nur zu verheimlichen, stacheln sie jetzt schon ganz verwegen einander zum Gotteshaß auf. Offen und unverhohlen arbeiten sie daran, die hl. Kirche zu vernichten.

Bei so dringender Gefahr, bei so entsetzlichem, hartnäk-kigen Kampfe gegen alles, was christlich heißt, ist es Unsere Pflicht, hinzuweisen auf die gefährliche Lage, die Gegner kenntlich zu machen, ihren hinterlistigen Plänen, soviel in Unserer Kraft steht, Widerstand zu leisten, damit die nicht ewig zu Grunde gehen, deren Seelenheil Uns anvertraut ist, und damit das Reich Jesu Christi, das Wir zu schützen haben, nicht bloß bestehen bleibe und unversehrt fortdauere, sondern durch steten Zuwachs auf der ganzen Erde sich ausbreite.

3. Die Päpste haben diese Sekte verurteilt, a) Clemens XII. bis Pius IX.

Die Römischen Päpste, unsere Vorfahren, haben sorgfältig über das Heil des christlichen Volkes gewacht und diesen Erzfeind gleich erkannt, sowie er nur aus dem Dunkel geheimer Verschwörung heraustrat, wer er sei und was er wolle. Sie haben die Zukunft vorausgesehen und Fürsten und Völkern gewissermaßen ein Zeichen gegeben und sie gemahnt, sich doch nicht durch die auf

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Täuschung berechneten Kunstgriffe und Schlingen fangen zu lassen. - Der erste Hinweis auf die Gefahr erfolgte durch Clemens XII. im Jahre 1738; seine Konstitution wurde von Benedikt XIV. bestätigt und erneuert. In ihre Fußstapfen trat Pius VII. Leo XII. aber faßte in seiner Apostolischen Konstitution „Quo graviora" zusammen, was in dieser Angelegenheit die früheren Päpste getan und bestimmt hatten und erklärte es als gültig und rechtskräftig für alle Zeiten. In demselben Sinne sprachen sich Pius VIII., Gregor XIV. und sehr oft Pius IX. aus.

Bald traten nämlich die Einrichtung und der Geist der Freimaurersekte durch offene Merkmale ans Licht. Man erkannte das innere Wesen aus den Statuten, Gebräuchen und Schriftstücken, die veröffentlicht wurden. Dazu trat des öfteren das Zeugnis der Eingeweihten selbst. Da hat aber auch sogleich der Apostolische Stuhl öffentlich verkündet und erklärt: die Sekte der Freimaurer ist rechtswidrig, christusfeindlich und nicht minder staatsgefährlich. Unter Androhung solcher Strafen, welche die Kirche nur bei schweren Verbrechen anzuwenden pflegt, hat sie den Eintritt in diese Sekte streng untersagt.

b) Die Regierungen haben nicht den nötigen Ernst gehabt.

... So ist denn die Sekte der Freimaurer in anderthalb-hundert Jahren über alles Erwarten angewachsen, sie hat sich frech und listig in alle Zweige der Staatsverwaltung eingedrängt und fängt an, so mächtig zu werden, daß sie in den Staaten fast zu herrschen scheint. Aus dieser schnellen und furchtbaren Entwicklung ist in der Tat jenes Verderben entstanden, das Kirche, Fürstenmacht und Staatswohl zugleich bedroht, wie Unsere Vorgänger es längst voraus gesehen hatten. Es ist schon so weit gekommen, daß in der Zukunft alles zu befürchten ist, nicht zwar für die Kirche, „denn sie hat ein viel zu festes Fundament, als daß sie durch Menschenmacht erschüttert werden könnte", wohl aber für jene Staaten, in denen die Freimaurersekte, oder andere ähnliche Geheimbünde, die sich nur als die Büttel und Handlanger jener ersten entpuppen, gar mächtig sind.

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c) Leo XIII.

Darum haben Wir, kaum daß Wir die Zügel der Kirche ergriffen, mit aller Klarheit es als Unsere ernste Pflicht erkannt, diesem großen Übel mit der ganzen Macht Unserer Autorität, so weit es in Unseren Kräften steht, entgegenzutreten. - Des öfteren haben Wir schon die Uns gebotene günstige Gelegenheit benutzt und einige Hauptgrundsätze widerlegt, auf welche die falschen freimaurerischen Ideen am meisten Einfluß zu haben scheinen. So haben Wir in Unserem Rundschreiben „Quod apostolici muneris" (die Kirche und der Sozialismus) die groben Irrtümer der Sozialisten und Kommunisten zu widerlegen gesucht...

Jetzt aber haben Wir beschlossen, nach dem Beispiel Unserer Vorfahren, die Sekte der Freimaurer selbst, ihre Grundsätze, ihre Pläne, ihre Denk- und Handlungsweise scharf ins Auge zu fassen, damit die boshafte Macht derselben in immer helleres Licht gerückt werde und die Gefahr der Ansteckung vonseiten dieser unheilvollen Pest überwunden werde.

II. Das Wesen der Freimaurerei, l. Sie ist eine geheime Gesellschaft.

Die Neueintretenden müssen versprechen, ja vielfach mit einem besonderen Eide beschwören, keinem in der Welt jemals auf irgend eine Weise die Brüder, die Erkennungszeichen, die Lehren verraten zu wollen. So bemühen sich die Freimaurer unter erlogenem Scheine und mit derselben Heuchelei, wie einst die Manichäer, sich zu verbergen und keine anderen Zeugen ihres Treibens zu haben als die Ihrigen. Sie versteckten sich gerne unter dem Titel von Literaten und Freunden der Wissenschaft, die sich zu gelehrten Zwecken vereinigen; sie führen immer die Förderung höherer Bildung im Munde und die Sorge für das ärmere Volk; sie erstreben ja nur, sagen sie, das Beste des Volkes und wollen nur möglichst viele an den staatlichen Wohltaten teilnehmen lassen. Wenn das auch alles wahr wäre, so beschränkt sich ihre Tätigkeit doch darauf durchaus nicht. Die aufgenommenen Mitglieder müssen versprechen und fest daran halten,

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daß sie den Führern und Meistern aufs Wort Folge leisten wollen in strengstem Gehorsam und in unverbrüchlicher Treue; Sie müssen auf alle ihre Winke und Zeichen bereit stehen und den Befehl sofort ausführen: im Weigerungsfalle sollen sie die grausamsten Strafen und selbst den Tod über sich ergehen lassen. In der Tat wird die Todesstrafe nicht selten vollzogen, wenn einer überführt wird, ihr Geheimnis verraten oder das Befohlene nicht ausgeführt zu haben, und dies geschieht mit solch einer Frechheit und Schlauheit, daß nur zu häufig der Mörder dem wachsamen Auge der strafenden Gerechtigkeit entschlüpft.

Heucheln und sich im Dunkeln verbergen wollen, andere wie Sklaven mit den festesten Banden an sich zu ketten, ohne den Grund dafür klar erkennen zu lassen, Leute, welche sich einem fremden Willen verkauft haben, als Werkzeug zu jeder Freveltat zu gebrauchen, ihnen die Mordwaffe in die Hand zu drücken, nachdem man sich der Straflösigkeit versichert hat - das ist etwas so Entsetzliches, daß es die Natur nicht dulden kann. Deshalb sagt uns die eigene Vernunft und die Wahrheit, wie sie sich von selbst offenbart, daß die Gesellschaft, von der wir reden, der Gerechtigkeit und natürlichen Sittlichkeit widerspricht.

III. Die Gefahren der Freimaurerei.

1. Sie will die Wohltaten Christi vernichten.

Wesen und Ziel des Freimaurerbundes geht aus dieser Unserer Darlegung, in welcher nur die Hauptsachen erwähnt worden sind, zur Genüge hervor ...

Aus solch wahnsinniger und abscheulicher Absicht glauben Wir das Feuer leuchten zu sehen, welches im Herzen des Satans gegen Christi lodert: seinen unversöhnlichen Haß und seine Rachgier.

IV. Heilmittel gegen Freimaurerei.

2. Heilmittel im besonderen.

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a) Belehrung über das Wesen der Freimaurerei.

Was die Zukunft auch bringen wird, Uns fällt die Aufgabe zu, gegen dieses schwere und schon weit verbreitete Übel auf Abhilfe zu sinnen ...

Was immer daher Unsere Vorgänger, die römischen Päpste verordnet haben, um die Anschläge und Unternehmungen des Freimaurerbundes unschädlich zu machen; was immer sie bestimmt haben, um die Menschen vom Anschluß an diese Geheimbünde abzuschrecken und zur Lossagung von denselben zu bewegen, dem allen stimmen Wir im allgemeinen und im besonderen zu und bekräftigen es durch Unsere Apostolische Autorität...

Euch aber, ehrwürdige Brüder, bitten Wir dringend, daß Ihr Euch im Verein mit Uns alle Mühe gebet, diese ver-abscheuungswürdige Seuche, welche alle Adern der menschlichen Gesellschaft durchdringt, auszurotten ...

Da es aber in anbetracht der Würde Unseres Amts Uns zukommt, selbst einen geeigneten Plan zum Kampfe zu entwerfen, so sind Wir der festen Überzeugung, daß die Freimaurer zu allererst entlarvt und der Menschheit in ihrer wahren Gestalt gezeigt werden müssen. Ferner müssen die Völker durch mündliche Belehrung und durch darauf bezugnehmende Hirtenbriefe über die Kunstgriffe aufgeklärt werden, mit denen diese Geheimbünde den Menschen schmeicheln und sie an sich locken; und unterrichtet werden über die Verderblichkeit ihrer Lehren und über die Schlechtigkeit ihrer Handlungsweise. Wie es Unsere Vorgänger des öfteren bestimmt haben, möge niemand es für erlaubt halten, aus irgend welchem Grunde dem Freimaurerbunde beizutreten, wenn er auf sein Seelenheil den Wert legt, den er ihm beimessen muß. Möge sich niemand von ihrer erheuchelten Sittlichkeit irreführen lassen. Es kann nämlich den Schein erwecken, als verlangten die Freimaurer nichts, was offenbar gegen die Heiligkeit der Religion und der guten Sitten verstoße. In Wirklichkeit ist die Sekte ihrem ganzen Wesen nach und von Grund aus Laster und Schande.

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Gegeben zu Rom bei St. Peter am 20. April des Jahres 1884 im siebenten Jahre Unseres Pontifikates. Papst Leo XIII."

Diese päpstliche Enzyklika sagt also in tatsächlicher Hinsicht fast das gleiche, was General Ludendorff in seinen Büchern „Vernichtung der Freimaurer durch Enthüllung ihrer Geheimnisse" und „Kriegshetze und Völkermorden in den letzten 150 Jahren" gründlich an Hand einer großen Zahl von Geheimschriften des Ordens und Enthül-lungsschriften abtrünniger Freimaurer nachgewiesen hat.

Die wesentlichsten Beweise General Ludendorffs seien im folgenden aus den Geheimschriften kurz dargetan:

1. Die Freimaurerlogen haben eine geheime Gerichtsbarkeit und bestrafen Brüder, die das Gelübde des Gehorsams und der Verschwiegenheit brechen, mit Tod. Das wird den Brüdern durch Vorlesen von Morddroh-Eiden vor der Ablegung ihres Gelübdes bekanntgemacht und sie werden auch dahin unterwiesen, daß bestimmte Rituale und die Zeichen, die sie selbst auf den Ruf „In Ordnung" machen müssen, immer wieder an die Art der Mordstrafe erinnern sollen, denen sich der Bruder bei seiner Aufnahme oder Beförderung selbst unterwirft.

Zum Beweise wird aus Freimaurerschriften folgendes zitiert:

a) Aus dem „Leitfaden durch die Ordenslehre der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, Heft II, der Johannis-Lehrlingsgrad" von Br. Otto Hieber:

„Auf diese heiligen Normen der KK. wird der Leidende verpflichtet. Was er gelobt, erscheint einfach und ist doch außerordentlich schwerwiegend; Es ist nur zweierlei: Gehorsam gegen die Ordensgesetze und Verschwiegenheit ... Und das Gelübde der Verschwiegenheit zerfällt in zwei Teile: 1. Von den Geheimnissen der Freimaurerei mit keinem Unberechtigten zu reden, oder

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2. solche auf irgend eine Weise zu verraten. Der erste Satz warnt vor leichtsinnigem Ausplaudern, das wir vermeiden müssen, um das, was uns in der Loge beschäftigt, vor Mißverständnissen und Entweihung zu schützen; der zweite Satz aber spricht von Verrat, das ist Untreue gegen den Orden, Nichtachtung und Vernachlässigung seiner heiligen Lehre. Der Schwätzer handelt aus Leichtsinn und Unbedachtsamkeit, der Verräter aber aus bösem Willen. Seine Seele ist schwarz und voll Finsternis und er willigt darein, daß er an Geist, Seele und Leib dem Verderben anheimfalle, was in der Strafandrohung der alten Eidesformeln zum Ausdruck kommt, die jetzt nicht mehr nachgesprochen, sondern nur als geschichtliche Erinnerung dem Leidenden vor Ablegung des Gelübdes mitgeteilt wird ...

Und wie der Meister im Osten ist und die Aufseher neben ihm im Westen, so erblickt er durch Norden und Süden die Reihen derer, die ihm Brüder sein wollen und denen er Bruder zu sein berufen ist. Aber alle haben ihre Schwerter auf ihn gerichtet, und der Meister eröffnet ihm, daß diese Waffen wohl zu seinem Schütze bereit wären, daß sie aber auch gezückt seien, um den Pflichtvergessenen zu strafen."

Beweis: „Leitfaden durch die Ordenslehre der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, Heft II, der Johannis-Lehrlingsgrad" von Br. Otto Hieber (Königsberg i.Pr.), 2. Auflage, Berlin 1916, Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Seite 36, 37 und 38.

b) Aus dem „Leitfaden durch die Ordenslehre der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, Heft IV, der Johannis-Meistergrad" von Br. Otto Hieber:

„Das Zeichen des Johannis-Meistergrades wird Stoma-chale genannt, weil es vor dem Magen gemacht wird. Man streckt die im Gesellenzeichen liegende, rechtwinklig gestellte rechte Hand, den Handrücken nach oben gekehrt, aus und zieht dann die Hand gegen den Magen zurück, so daß der Daumen über dem Nabel zu stehen kommt ... Durch diese drei Zeichen werden die drei

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Körperhöhlen bezeichnet, die die Organe des eigentlichen Lebens enthalten, die Kopfhöhle mit dem Gehirn, dem Sitz des Geistes, die Brusthöhle mit dem Herzen, in das wir den Sitz des Gemüts- und Seelenlebens hineinverlegen, und die Bauchhöhle mit den Organen, die dem Stoffwechsel und der Verwandlung unseres Leibes dienen. Nun verstehen wir auch die Androhung der furchtbaren Strafen, mit welchen der alte Freimaurereid den Verräter bedroht. Das Abschlagen des Hauptes, das Ausreißen des Herzens, das Auswinden der Eingeweide ist die Vernichtung des ganzen Menschen, dessen Geist, Seele und Leib vertilgt werden sollen, so daß keine Spur des Verräters zurückbleibt."

Beweis: „Leitfaden durch die Ordenslehre der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, Heft IV, der Johannis-Meistergrad" von Br. Otto Hieber (Königsberg i.Pr.), 5. Auflage, Berlin 1920, Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Seite 112/113.

c) Aus „Erläuterung der Katechismen der Johannis-Frei-maurerei" von Br. Robert Fischer, „Erster Teil: Der Lehrlings-Katechismus":

„Die Brr. heben die r. H. nach oben und der Meister vom Stuhl richtet das Logenschwert auf, worauf alle rufen: „Gott straft den Frevler". Dann wird dem Suchenden die B. wieder umgelegt und der alte Eid verlesen."

Beweis: „Erläuterung der Katechismen der Johannis-Freimaurerei" von Br. Robert Fischer, „Erster Teil: Der Lehrlings-Katechismus", neu bearbeitet von Br. Paul Fischer, 42. Auflage, Leipzig, Verlag Br. Bruno Zechel, 1910, Seite 43.

d) Aus „Erläuterung der Katechismen der Johannis-Frei-maurerei" von Br. Robert Fischer, „Zweiter Teil: Der Gesellen-Katechismus":

„Warum wurde ihnen das Halstuch abgenommen, die

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Kleider und der Hemdkragen geöffnet ehe man sie einführte? „Beantwortet: Damit ich den Eid bedenken möge, so ich als Lehrling abgelegt habe und welchen mir als Gesell zu erneuern gebührt." Das schwedische System setzt noch hinzu: „Daß der Hals, die Arme und das rechte Knie ... entblößt werden, dient zur Erinnerung und zum Sinnbilde, daß insbesondere eines unwürdigen Frmr. Hals vielen Gewalttätigkeiten ausgesetzt sei

Auch der Degen wird im Zinnendorfschen System im zweiten Grade dem Aufzunehmenden noch auf die Brust gesetzt, „um ihm zu erkennen zu geben, was für einer Strafe sich ein falscher Br., der nicht durch die rechte Tür eingegangen ist, unterwerfe" ...

Endlich ist nicht ohne Interesse der alte Gesellen-Eid. Nach englischem Systeme: „Ich NN., schwöre feierlich und aufrichtig, aus eigenem freien Willen, in Gegenwart des Allmächtigen Gottes und dieser ehrwürdigen, dem Heiligen Johannes gewidmeten Loge, daß ich die Kenntnisse der Gesellen hehlen, verbergen und keinem aufgenommenen Lehrlinge, noch sonst jemand entdecken will, es sei denn in einer echten gesetzmäßigen Loge von Gesellen, welchen oder welche ich als solche nach dieser strengen und gehörigen Prüfung erkennen werde. Ich schwöre ferner, daß ich alle Zeichen und Einladungen, die mir von der Gesellenloge bekannt gemacht werden, in der Länge eines Kabeltaues (drei englische Meilen) erfüllen will. Auch schwöre ich, daß ich keinem Br. Unrecht tun, noch es zulassen will, sondern ihm beizeiten von allen annähernden Gefahren Nachricht zu geben, wenn ich Kenntnis davon bekomme. Alles dies schwöre ich mit dem festen, unerschütterlichen Entschlüsse, es zu halten, ohne Unschlüssigkeit, geheimen Vorbehalt und innere Ausflucht, unter keiner geringeren Strafe, als daß mein Herz aus meiner nackten linken Brust gerissen und eine Speise der Raubvögel werde. So helfe mir Gott und erhalte mich standhaft in dieser meiner Gesellen-Verpflichtung."

Was bedeutet das Winkelmaß? - Das Winkelmaß, nach welchem ein Gebäude muß aufgeführt werden, bezeichnet die strenge Gerechtigkeit in unserm ganzen Betra-

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gen, von der wir nicht abweichen können, ohne strafbar zu werden."

Beweis: „Erläuterung der Katechismen der Johannis-Freimaurerei" von Br. Robert Fischer, „Zweiter Teil: Der Gesellen-Katechismus", 26. Auflage, herausgegeben von Br. Paul Fischer. Manuskript für Brr. Freimaurer-Gesellen und Meister, Leipzig, Verlag von Br. Bruno Zechel, 1906, Seite 20, 21, 43, 54.

e) Aus „Gebrauchtum der Johannis-Loge", 1. Bändchen „Ritualien und Arbeitsteppich der Johannis-Lehrlinge" von Br. Herrmann Gloede:

㤠l. Denn beim Beginn einer jeden Logenarbeit ruft uns ein harter Schlag vom Osten her in Ordnung ...

... beides, Arbeit und Logenzeichen, gehört aber eng und unzertrennlich zusammen und wenn auch die Brüderschaft von dem Zeichen entbunden wird, sobald sie Platz nimmt, so muß bei jeder Wiederherstellung der Ordnung auch das Zeichen wieder gemacht werden. Das Halszeichen aber bedeutet die heilige Bewahrung des Freimaurerberufes und des Gelübdes, sich eher den Hals durchhauen zu lassen, als das Geringste von den Geheimnissen des Ordens zu offenbaren, also das Gelübde der Verschwiegenheit. Die Zusammengehörigkeit von Gutturale und Arbeit lehrt demgemäß, daß die ganze Aufgabe, deren Lösung wir als Freimaurer übernommen haben, unsere Gesamttätigkeit im profanen Leben unter dem heilsamen Bann stehen muß, den uns dieses Zeichen aufzwingt...

Die moderne Verpflichtung der Verschwiegenheit wird aber eingeleitet durch die Verlesung des alten Eides der Frmr., gegen den so viel Sturm gelaufen ist, und zwar wegen der Strafen für Verräterei, von denen am Schlüsse die Rede ist. Verständlich aber wäre der Ruf nach Beseitigung der Verlesung dieser alten Formel, wenn der Meister mit diesen Strafen drohte, weil sie nun einmal ganz unausführbar sind. Aber davon ist in dieser Formel nicht die Rede, sondern der Eidleistende „willigte ein", daß er so bestraft werde, wenn er sein Wort bräche, gesteht

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damit zu, daß er des Todes würdig sei, verbindet sich damit für sein ganzes Leben dem Orden und den Pflichten des Ordens. Ordenswissenschaftlich aber ist die Reminiscenz an diese Strafen überhaupt nicht zu entbehren."

Beweis: „GebrauchtumderJohannis-Loge", 1. Bändchen „Ritualien und Arbeitsteppich der Johannis-Lehrlinge" von Br. Hermann Gloede. Zehn Instruktionen als Handschrift für Brr. Lehrlinge gedruckt. Berlin 1901, Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Seite l, 2, 87.

2. Wenn auch unter dem Druck der Angriffe die Freimaurerei neuerdings darauf verzichtet hat, die Eide von dem aufgenommenen resp. beförderten Bruder selbst sprechen zu lassen und vorgibt, das Vorlesen des Eides sei nur noch eine „geschichtliche Reminiscenz", so beweisen die Freimaurerschriften selbst die Unwahrheit solcher Behauptungen, denn mit Ausnahme einer einzigen Abart des Freimaurerordens muß der aufgenommene resp. beförderte Bruder nachträglich den Eid mit allen seinen Mordandrohungen auswendig lernen und bei der Prüfung von seiten des Meisters, für die er sich vorbereitet, wörtlich heraussagen. Damit wird ihm voll bewußt, daß er die Todesdrohung auf sich beziehen muß. Hierüber sagt die schon angeführte Erläuterung der Katechismen von Br. Robert Fischer im ersten Teil „Der Lehrlings-Katechis-mus" folgendes aus:

„Im altenglischen Katechismus schließen sich folgende Fragen an:... Könnt Ihr den Eid wiederholen ? - „ Ich will es mit Eurer Hilfe versuchen, Ehrw."

Vor der letzten Frage finden sich anderwärts noch die Fragen eingeschoben: „Was haben Sie in einer solchen Stellung getan? - Ich habe gelobt und mich anheischig gemacht, die Geheimnisse des Ordens, so man mir anvertrauen wollte, ewig zu bewahren. - Auf welche Art? - Durch einen fürchterlichen, unverbrüchlichen Eid. - In welcher Gegenwart? - In Gegenwart des

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G. B. d.W., des Großmeisters der Loge und aller in derselben gegenwärtigen Brr." Nun folgt die Wiederholung des alten Lehrlingseides, der nach dem altenglischen Ritual also lautet: Ich N. N., schwöre feierlich und aufrichtig, aus eignem freien Willen, in Gegenwart des allmächtigen Gottes und dieser ehrw., dem heil. Johannes gewidmeten Loge, daß ich die geheimen Gebräuche der Freimaurerei hehlen, verbergen und nie, was mir jetzt oder später anvertraut wird, entdecken will, außer an einen echten, rechtmäßigen Br. und in einer echten, gesetzmäßigen Loge von Brn. und Gesellen, welchen oder welche ich als solche nach einer strengen und gehörigen Prüfung erkennen werde. Ich schwöre ferner, daß ich selbige nicht schreiben, drucken, schneiden, malen, zeichnen, stechen oder eingraben, noch veranlassen will, daß es geschieht, - auf irgend ein bewegliches oder unbewegliches Ding unter dem Himmel, wodurch sie lesbar oder verständlich werden oder die mindeste Ähnlichkeit eines Zeichens oder Buchstabens erhalten, wodurch die geheime Kunst unrechtmäßig könnte erlangt werden. Alles dies schwöre ich mit dem unerschütterlichen Entschluß, es zu halten oder Unschlüßigkeit, geheimen Vorbehalt und innere Ausflucht - unter keiner geringeren Strafe, als daß meine Gurgel durchschnitten, meine Zunge bei der Wurzel ausgerissen und im Sande des Meeres zu Zeit der Ebbe eines Kabeltaus Länge vom Ufer verscharrt werde, wo Ebbe und Flut zweimal in 24 Stunden wechselt. So helfe mir Gott und erhalte mich standhaft in dieser meiner Verpflichtung des aufgenommenen Lehrlings ..."

Die zergliederte Freimaurerei faßt sich kürzer ... „Was unternahm der Meister mit Euch? - Er machte mich zum Maurer. - Auf welche Art? - Mit entblößtem gebeugten K. und dem Körper innerhalb des Winkelmaßes, dem Z. auf meiner 1. Br. die bloße rechte Hand auf der heiligen B. legte ich meine Verpflichtung oder den Eid eines Maurers ab. - Könnt Ihr diese Verpflichtung wiederholen? -Ich will es versuchen." Es folgt nun der Eid ...

„Was geschah alsdann? - Er (der erste Aufseher) ließ mich durch drei, fünf und sieben Stufen die Wendeltreppe besteigen und führte mich zum Meister, wo ich meine Verpflichtung ablegte. - Könnt Ihr sie wiederho-

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len? - Ich will es versuchen." Nun folgt ebenfalls der Eid

In der Lehrart der gr. LL. wird der Suchende nach Ablegung des Eides zurück zum 2. Aufseher geführt, der ihm das Siegel Salomos, das Siegel Verschwiegenheit, auf die Zunge drückt ... Das Siegel Salomos ist die dreieckige Platte der Kelle. Das Dreieck stellt symbolisch das göttliche Wort dar. So wird mit diesem Symbol die Zunge berührt. Darauf folgt die Lichterteilung, wobei alle Anwesenden dem Suchenden die Degenspitze entgegenhalten. Das soll andeuten, daß „alle auf der Oberfläche der Erde zerstreuten Brr. von nun an bereit sind, den Suchenden zu schützen und zu verteidigen, solange er sich bemühen wird, die Pflichten und Tugenden der Freimaurer-Ritter zu üben". Die Spitzen dieser Degen sollen aber auch die Strafe andeuten, die das Gewissen vollziehen wird, wenn der Suchende diese Pflichten jemals brechen sollte."

Beweis: „Katechismen der Johannis-Freimaurerei" von Br. Robert Fischer, I. Teil „Der Lehr-lings-Katechismus", neu bearbeitet von Br. Paul Fischer, 42. Auflage, Manuskript für Br. Freimaurer, Leipzig, Verlag von Br. Bruno Zechel, 1910, Seite 37, 38, 39, 40.

3. Das Ritual der unteren uneingeweihten Freimaurer nennt in verschleierter Form die Aufgabe der Errichtung des Tempels Salomo in Jerusalem, also der Errichtung des jüdischen messianischen Weltreiches. In den Hochgraden wird ganz klar hierzu verpflichtet. Eine kleine Auswahl der Beweise hierfür aus Freimaurerschriften möge hier folgen:

a) Aus „Katechismen der Johannis-Freimaurerei" von Br. Robert Fischer im I. Teil „Der Lehrlings-Katechis-mus":

„Wo ist die allgemeine oder Johannis-Freimaurerloge gelegen? - Im Tale Josaphat. - Wo finden Sie dieses Tal? - Im gelobten Lande bei Jerusalem. - Wo da? - Nahe der beiden Spitzen eines hohen Berges. - Wie heißt dieser

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Berg? - Der Berg Sion. - Und seine beiden Spitzen? - Die eine heißt Sion, die andere Moria. - Was war auf dem Berge Sion? - Die Stadt Davids oder das königliche Schloß. - Was stand auf dem Berge Moria? - Der Tempel Salomos. - Hatte dieser Berg nicht mehr als zwei Spitzen? - Noch eine dritte, die von beiden anderen sehr geschieden war. - Wie wird dieselbe genannt? - Der Berg Acra. - Welches Gebäude stand auf dieser dritten Spitze? - Dort war später die Residenz der jüdischen Fürsten und Könige nach der Rückkehr aus Babylonien."

Beweis: „Katechismen der Johannis-Freimaurerei" von Br. Robert Fischer, I. Teil „Der Lehrlingsgrad", Seite 68.

b) Aus „Leitfaden durch die Ordenslehre der großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland, Heft II., Der Johannis-Lehrlingsgrad" von Br. Otto Hieber:

„Alle 3 Sinnbilder sind dem salomonischen Tempel entnommen, welcher weder das - schönste noch das größte Tempelbauwerk des Altertums war. Dennoch bleibt dieser Tempel für alle Zeiten ein Hauptsymbol der Freimaurerei, weil in ihm sich zum ersten Mal die Idee des einigen Gottes gegenüber der heidnischen Vielgötterei verkörperte ... Das geschichtliche jüdische Nationalheiligtum erscheint uns in seiner moralischen Bedeutung als der Tempel unseres Inneren, den wir durch unser maurerisches Schaffen und Bauen auszugestalten haben, und in freimaurerisch-wissenschaftlicher Hinsicht ist er uns ein Sinnbild des großen Bauwerkes der Welten, das der ewige Meister aufgerichtet hat und dessen „mittelsten Raum" er bewohnt... Wenn nun auch der Maurer durch solche Offenbarungen erleuchtet immer mehr nach Osten vordringt, so findet er doch, daß ihm dort eine Grenze gesetzt ist. Das Allerheiligste des Tempels ist ihm unzugänglich, wie es jener innerste Raum des salomonischen Tempels war, in das der Hohepriester nur einmal im Jahr verhüllten Hauptes eintreten durfte, um im Namen des ganzen Volkes Gebet und Opfer Jehova darzubringen."

Beweis: „Leitfaden durch die Ordenslehre der großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland

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von Br. Otto Hieber, Heft II, Der Johannis-Lehrlingsgrad", 2. Auflage, Seite 49, 50, 51.

c) Aus „Leitfaden durch die Ordenslehre der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland von Br. Otto Hieber, 7. Heft, Der Grad des Ritters von Osten":

„Nach Ablegung der Gelübde erhält der Suchende die Einladung, sich dem Osten zu nähern. Der erste Architekt als Vertreter des Meisters, der ihm am nächsten steht, steigt von der Höhe herab und kommt so dem Suchenden auf halbem Wege entgegen. Er beschreibt mit einem Schwert das Zeichen des Kreuzes und hält dann eine kurze Ansprache an den Suchenden, in der er ihn auf die Zerstörung des alten und den Bau des neuen Tempels aufmerksam macht und ihm den Eintritt in diesen verheißt, wenn er ihn sich durch Treue, Gehorsam und untadelhaften Wandel verdienen werde ... Bei der Weihe ergreift der Meister die Standarte und drückt den Kreuzesstab, an dem sie hängt, dreimal gegen die Brust des Suchenden unter den Worten:

„Im Namen des Ordens und kraft der mir beiwohnenden Macht und Gewalt";

„unter Beifall und mit Einwilligung aller hier versammelten und auf der Erde zerstreuten Brüder Ritter vom Aufgange der Sonne im Osten und Jerusalem ... wo die Sonne der Gerechtigkeit aufgeht."

S., die Höhe, auf der nächst der Königsburg der Tempel aufgerichtet stand, bedeutet uns den Sitz des höchsten Lichtes ...

An diesem Stabe hängt an von der Spitze ausgehenden grünen, golddurchwirkten Schnüren nach Art einer Kirchfahne die eigentliche Standarte, die letzte Arbeitstafel des Ordens, aber nicht eine Tafel, die am Boden liegt, und die wir überschreiten und umschreiten, sondern die hoch auf Sion, auf der Höhe im Osten aufgepflanzt ist, und der wir als unser Panier und Versammlungszeichen nachschreiten auf der Bahn zum höchsten Licht, wo sie uns voranweht. Sie zeigt uns im Bilde den Bauplan des neuen Tempels, wie ihn Johannes der Evan-

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gelist mit Seheraugen geschaut und in seiner Offenbarung (Kap. 21) als die heilige Stadt, das neue Jerusalem beschrieben hat."

Beweis: „Leitfaden durch die Ordenslehre der großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland von Br. Otto Hieber, 7. Heft, Der Grad des Ritters von Osten", Berlin 1921, E. S. Mittler & Sohn, Seite 210, 215, 219, 221.

d) Aus „Gebrauchtum der Johannisloge, 1. Bändchen: Ritualien und Arbeitsteppich der Johannis-Lehrlinge" von Br. Hermann Gloede:

„Und hier gilt auch das Wort: „Ich bin Jahweh euer Gott: So erweiset euch denn heilig und seid heilig, denn ich bin heilig (3. Mos. 11/44) ...

Zum Verständnis unseres Brauchtums muß man aber noch ein anderes Wort Jahwehs an Mose heranziehen, einen Auftrag und ein Gebot...

Ihr sollt mir werden ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk (2. Mos. 19,6)... Auch so gestaltet sich dieser Ausdruck vom Leidenden zu der Bezeichnung einer vollkommenen Herrschaft, welche wir über uns selbst gewinnen müssen, zu einem allgewaltigen Königtum, dessen Krone unser Haupt ziert, und so werden wir zu einem auserwählten Geschlecht, zu einer königlichen Priesterschar, zu einem heiligen Stamm, zum Volke des Eigentums" ...

Beweis: „Gebrauchtum der Johannisloge, 1. Bändchen: Ritualien und Arbeitsteppich der Johannis-Lehrlinge" von Br. Hermann Gloede, Seite 88, 92.

4. Trotz der Unterschiede der Systeme der Freimaurerei, die die „profane" Welt irreführen, gibt es für die Brr. Frm. nur eine einzige Freimaurerei und dies wird auch sofort dem Lehrling eingeprägt. In der Erläuterung der Katechismen von Br. Robert Fischer (siehe oben) steht im ersten Teil des Lehrlings-Katechismus auf Seite 62 ff.:

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„Wie erklären Sie das? - Die Freimaurerei ist allgemein, sie erstreckt sich über den ganzen Erdboden und alle Brr. auf demselben machen nur eine Loge aus ... In einer Loge muß man aufgenommen sein, um Mitglied des Freimaurerbundes zu werden ... damit ist die Kette geschlossen, mit allen Brn., wo sie sich auch befinden mögen ... Alle Brr. auf der Erde machen nur eine Loge aus, bilden nur eine Genossenschaft."

Beweis: „Katechismus der Johannis-Freimaurerei von Br. Robert Fischer, 1. Teil, Der Lehrlings-Kate-chismus", Seite 62, 63, 64.

5. Die Todesstrafen sind von den Ordensgroßmeistern einzelnen berühmten Freimaurern noch besonders angedroht worden. So z.B. Lessing, welcher schon vor dem Eintritt in die Loge eine Schrift über die Freimaurerei veröffentlichen wollte und nach seinem Eintritt die Veröffentlichung vom Logenvorgesetzten verboten sah. Der Logengroßmeister Br. v. Zinnendorf (Ellenberger) schrieb einen Brief mit Todesdrohung an Lessing schon 5 Tage nach dessen Eintritt in die Loge. Er drohte Lessing mit dem Todesurteil, das das Scherbengericht in Athen über Sokrates verhängt hatte. Die Wiedergabe dieser Androhung aus diesem Briefe findet sich in verschiedenen freimaurerischen Schriften, so in „Freimaurerische Lessingstudien" von Br. Dr. Paul Gehrke, Manuskript nur für Br. gedruckt, Berlin 1929. Es heißt dort:

„Jetzt will ich von demjenigen insbesondere mit Wenigem sagen, was ich Ihretwegen wünsche und der Orden der Freimaurer von Ihnen in den Gegenden Ihrer jetzigen Bestimmung mit Zuversicht erwartet. Suchen Sie diesem nach, bitte ich, alldort zuförderst derjenige zu werden, welches Socrates ehedem den Atheniensern war; allein dem widrigen Schicksale zu entgehen, welches leider seine Tage verkürzte, müssen Sie den Zirkel nicht überschreiten, den Ihnen die Freymaurerei jedes-mahl vorzeichnet, und jederzeit eingedenk bleiben, daß wir nur hinter verschlossenen Türen, auch allein gegen Brüder, welche mit uns gleiche Erkenntnis haben, von

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der Freymaurerei reden und die uns darinnen aufgegebene Arbeiten nie anders verrichten dürfen."

Beweis: Br. Dr. Paul Gehrke „Freimaurerische Lessingstudien in kritischen Untersuchungen", Manuskript nur für Brüder gedruckt, Berlin 1929, Selbstverlag des Verfassers, Seite 102.

6. Die Freimaurerei hat aber nicht nur ungehorsame Brüder mit Mord bedroht und bestraft, sondern sie hat auch Persönlichkeiten, die nicht der Freimaurerei angehörten, aber dem Ziel der eingeweihten Freimaurerei, nämlich der Errichtung des Tempels Salomo, der Errichtung des messianischen Weltreiches im Wege standen, morden lassen. Es seien hier 2 Beispiele angeführt:

a) Der bekannte Hochgradfreimaurer Br. Didler übersandte im Jahre 1864 einer Reihe von regierenden deutschen Fürsten, darunter auch an den König Wilhelm I. von Preußen als Freimaurer und Protektor des Bundes seine „Freimaurer-Denkschrift über die politische Wirksamkeit des Freimaurerbundes als der unter verschiedenen Namen und Formen unter uns im Finstern schleichenden Propaganda zum Sturz der legitimen Throne und des positiven Christentums". Im Vorwort dieser Denkschrift ist folgendes ausgeführt:

„'Wie kam es nur, daß ich es nicht glaubte?' Diese Worte des unglücklichen Königs von Frankreich, Ludwig XVI., nach Verlesung seines Todesurteils, als er sagte: „Dieses Alles - die Revolution, meine Hinrichtung usw. - wußte ich bereits vor 11 Jahren, - aber wie kam es nur, daß ich es nicht glaubte?" - Diese Worte gelten für alle hohen Monarchen als ein verhängnisvoller Mahnruf. - Seit den letzten 30 Jahren würden

1. in Portugal Don Miguel und

2. der durch Freimaurer vergiftete Don Pedro V.,

3. in Spanien Don Carlos,

4. in Frankreich nach Ludwig XVI., Karl X. und

5. Ludwig Philipp (auch ein Haupt des Freimaurer-Bundes!),

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6. in Italien Karl Albert von Sardinien (1849 nach Portugal entflohen und bald darauf verstorben an Gift?),

7. Franz II. von Neapel,

8. Großherzog von Toskana,

9. Herzog von Modena,

10. Herzog von Parma,

11. in Griechenland Otto I.,

12. in Oesterreich Ferdinand I. (der 1849 flüchtete),

13. in Bayern Ludwig L,

14. der Herzog Karl von Braunschweig, ebenso wie schon früher der hingerichtete Ludwig XVI. und der ermordete Gustav III. und Gustav IV. von Schweden die Throne ihrer Väter nicht verloren haben, wenn sie die obige Frage einer gründlichen Erwägung unterzogen, - die Stimmen treuer Diener und Untertanen im geistlichen und Laienstande gehört und beachtet hätten! -

Wir erlauben uns die Frage: Wie wird es in 10 Jahren mit Europas Monarchen-Thronen stehen, wenn die geheimen National-Regierungen nach dem Tode Napoleons -so wie 1863 in Polen, auch in anderen Ländern ihr Mordsystem ausüben?"

Beweis: Dr. Didler „Freimaurerdenkschrift", Seite 3 und 4.

b) Noch eindrucksvoller ist der Bericht über den Prozeß gegen die Attentäter von Sarajewo. Durch diesen Bericht ist bewiesen, daß der Mord an dem Erzherzog-Thronfolger von Österreich, der im Juli 1914 den ersten Weltkrieg ausgelöst hat, eine Freimaurertat war. Zum Beweis sei aus der Schrift „Der Prozeß gegen die Attentäter von Sarajewo", nach dem amtlichen Stenogramm der Gerichtsverhandlung aktenmäßig dargestellt von Professor Pharos und einer Einleitung von Dr. Josef Kohler, o. Professor der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin, folgendes zitiert:

„Vorbemerkung: Präs. = Präsident, Premus. = Premusic, Verteidiger, Cabr. = Cabrinovic, Angeklagter, Princ.

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= Princip, Angeklagter, Tancosic, serbischer Major und Ciganovic, serbischer Eisenbahnarbeiter lieferten die Waffen für das Attentat.

Seite 11:

Premus: Hast du die Bücher des Rosic gelesen?

Cabr: Ich las seine Abhandlungen von der Freimaurerei.

Seite 12:

Premus: Wurden diese Bücher in Belgrad verteilt?

Cabr: Ich habe sie als Schriftsetzer gesetzt.

Premus: Hast du das Buch des Cievaric gelesen: „Wie werden wir Oesterreich besiegen"?

Cabr: schweigt.

Premus: Sage mir, glaubst du an Gott oder irgend etwas?

Cabr: Nein.

Premus: Bist du ein Freimaurer?

Cabr: (wird verwirrt und schweigt). (Das Schweigen dauert einige Zeit. Er wendet sich gegen Premusic und schaut ihn an): Was fragen Sie mich darum. Ich kann darauf nicht antworten.

Premus: Hast du in Belgrad gehört, daß man Oesterreich vorwerfe, es sei ein katholischer Staat?

Präs: Bitte, das sind suggestive Fragen. (Gegen Cabr.): War es Ihnen bekannt, daß der Erzherzog ein sehr frommer Mann war?

Cabr: Der hier anwesende P. Puntigam war sein Ratgeber.

Präs: Aber das war für Sie vielleicht doch kein Grund, ihn zu töten?

Cabr: Ich wußte, er sei ein Chauvinist, er war mir nicht sympathisch.

Präs: Auch mir könnte jemand antipathisch sein, doch würde ich ihn deswegen nicht umbringen. War also der Katholizismus der Haupt- oder Nebengrund, daß Sie ihn töteten?

Cabr: Ein nebensächlicher Grund.

Premus: Wissen Sie etwas näheres vom Kellner Bajic? Ist er wohin gereist?

Cabr: Ja, nach Oesterreich.

Premus: Ist der Voja Tankosic ein Freimaurer?

Cabr: (schweigt wieder verlegen): Wozu fragen Sie mich darum ? (Nach einigem Schweigen): Ja, und auch Ciganovic.

Präs: Woher wissen Sie das?

Cabr: Daher, weil Tankosic im „Piemont" einen Artikel gegen die Regierung schrieb, daß dieselbe in Uesküp einen russi-

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sehen Anarchisten auslieferte, der den russischen Kaiser töten wollte.

Präs: Daraus folgt, daß auch Sie Freimaurer sind. Nur ein Freimaurer wird wieder einem Freimaurer sagen, daß er Freimaurer sei.

Cabr: Bitte mich um das nicht zu fragen; ich werde darauf nicht antworten.

Präs: Wer auf eine Frage schweigt, der bejaht sie.

Seite 14:

Präs: Sagen Sie uns noch etwas von den Motiven. War es Ihnen, bevor Sie sich zum Attentat entschlossen, irgenwie bekannt, daß Tankosic und Ciganovic Freimaurer seien? Hat es auf Ihren Entschluß Einfluß gehabt, daß Sie und jene Freimaurer seien?

Cabr: Ja.

Präs: Erklären Sie mir das: Haben Sie von jenen den Auftrag erhalten, das Attentat auszuführen?

Cabr: Ich habe von niemand den Auftrag erhalten, das Attentat zu vollführen. Die Freimaurerei steht mit dem Attentat insofern in Verbindung, als ich dadurch in meinem Vorsatz bestärkt wurde. In der Freimaurerei ist es erlaubt, zu töten. Ciganovic sagte mir, die Freimaurer hätten Franz Ferdinand schon vor einem Jahr zum Tode verurteilt.

Präs: Ist da nicht etwas Phantasie dabei? Wo wurde er verurteilt?

Premus: Ich werde hierfür die Beweise erbringen.

Präs: Hat er Ihnen das gleich gesagt, oder erst dann, als Sie ihm sagten, Sie hätten Lust, das Attentat zu vollführen?

Cabr: Wir sprachen auch früher schon von der Freimaurerei, allein er sagte uns nichts von diesem Todesurteil, bis wir uns definitiv zu dem Attentat entschlossen.

Seite 33:

Präs: ennen Sie den Major Tankosic?
Princ: Ich kenne Tankosic nicht.
Präs: Haben Sie jemals mit ihm gesprochen?
Princ: Ich nicht, wohl aber Grabez. Ich kenne den Ciganovic.
Präs: Haben Sie mit Ciganovic über die Freimaurerei gespro
chen?
Princ: Warum fragen Sie mich darüber?

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Präs: Ich frage Sie, weil ich das wissen möchte. Haben Sie mit ihm darüber gesprochen oder nicht?

Princ: Ja, Ciganovic sagte mir, er sei ein Freimaurer.

Präs: Wie sagte er Ihnen das, daß er ein Freimaurer sei?

Princ: Als ich mich bezüglich der Mittel zur Ausführung des Attentats an ihn wandte, sagte er mir und betonte es, er werde mit einem gewissen „Mann" sprechen. Er werde von diesem die Mittel zur Ausführung des Attentats bekommen. Bei einer anderen Gelegenheit erzählte er mir, der österreichische Thronfolger sei in einer Loge von den Freimaurern zum Tode verurteilt worden.

Präs: Und Sie? Sind vielleicht auch Sie Freimaurer?

Princ: Wozu diese Frage? Ich werde darauf keine Antwort geben. (Nach einer kurzen Pause): Nein.

Präs: Ist Cabrinovic Freimaurer?

Princ: Ich weiß es nicht. Vielleicht ist er's. Er sagte mir bei einer Gelegenheit, er werde in die Loge eintreten.

Seite 162:

Eigentümlich ist hier wieder das Eingreifen der Loge. Ihr Vertreter in der ganzen Angelegenheit des Attentates war ein gewisser Dr. Radoslav Kazimirovic, ein Serbe. Ueber ihn äußert sich

Cabr: Er ist Freimaurer, ja gewissermaßen eines ihrer Häupter. Er reiste gleich darauf (nachdem sie sich für das Attentat angeboten hatten) ins Ausland. Er bereiste den ganzen Kontinent. Er war in Budapest, Rußland und Frankreich. Wenn ich immer den Ciganovic fragte, wie es mit unserer Angelegenheit stehe, pflegte er zu antworten: „Dann, wenn jener (Kazimirovic) kommt." Damals erzählte mir auch Ciganovic, die Freimaurer hätten den Thronfolger schon vor zwei Jahren zum Tode verurteilt, aber sie hätten keine Leute, welche es (das Todesurteil) ausführten. Hernach, als er mir den Browning und die Patronen übergab, sagte er: „Jener Mann ist gestern Abend von Budapest zurückgekehrt." Ich wußte, daß derselbe die Reise im Zusammenhang mit unserer Angelegenheit unternommen und im Ausland mit gewissen Kreisen konferiert habe.

Präs: Sind das nicht Märchen, was Du da erzählst?

Cabr: Das ist die reine Wahrheit und hundertmal wahrer als Ihre Dokumente von der „Narodna Obrana". Es ist jedenfalls charakteristisch, daß man diese Attentäter aus Serbien nicht fortließ und ihnen keine Waffen gab, bis

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Kazimirovic von seiner Rundreise zu den Logenzentren zurückkehrte.

Übrigens haben Dokumente, die man beim Einmarsch in Serbien fand, über diese Angelegenheit helles Licht verbreitet. "

Beweis: „Der Prozeß gegen die Attentäter von Sara-jewo", nach dem amtlichen Stenogramm der Gerichtsverhandlung aktenmäßig dargestellt von Professor Pharos und einer Einleitung von Josef Kohler, o. Professor der Friedrich-Wilhelm-Universität in Berlin und Geheimer Justizrat. Sonderabdruck aus dem „Archiv für Strafrecht und Strafprozeß", R. v. Dek-kers Verlag, Berlin 1918, Seite 11, 12, 14, 33, 162.

7. Der Ausgang des ersten Weltkrieges 1914/18 und alles, was sich daran anschloß, hat nicht nur den Mord an dem Erzherzog-Thronfolger Franz Ferdinand als Freimaurertat enthüllt, sondern überhaupt das politisch feindliche Handeln dieses Bundes, der Deutschland zu vernichten trachtete, in weiten Kreisen in Deutschland bekannt gemacht, die keineswegs Anhänger der Ludendorff-Bewe-gung, sondern sogar Gegner derselben sind. Ein Beispiel hierfür möge die obige Beweisführung noch ergänzen. Thomas Mann faßt seine Erfahrungen in dieser Richtung in seinen „Betrachtungen eines Unpolitischen" in die Worte zusammen:

„Die Geschichtsforschung wird lehren, welche Rolle das internationale Illuminatentum, die Freimaurer-Weltloge, unter Ausschluß der ahnungslosen Deutschen natürlich, bei der geistigen Vorbereitung und wirklichen Entfesselung des Weltkrieges der „Zivilisation" gegen Deutschland gespielt hat."

„Heute braucht nicht mehr behauptet, geschweige denn bewiesen zu werden, daß etwa die französische Loge politisch ist bis zur Identität mit der radikalen Partei, -jener radikalen Partei, die in Frankreich recht eigentlich

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Pflanzstätte und Nährboden für den geistigen Haß auf Deutschland und deutsches Wesen bildet."

„Deutschlands Feind im geistigsten, instinktmäßigsten, giftigsten, tödlichsten Sinne ist der „pazifistische", „tugendhafte", „republikanische" Rhetor-Bourgeois und fils de la revolution dieser geborene Drei-Punkte-Mann, und er war es, mit dessen Wort und Willen der deutsche Vertreter des politischen Geistes, er, der das neue Pathos im Sinne der „menschlichen Zivilisation" handhabt, im Jahre 1914 sofort sein eigenes Wort und seinen eigenen Willen vereinigen konnte, und dessen abscheulichen Argot er redete, wie er es schon immer getan hatte."

Und wenige Seiten später bemerkt Mann:

„Nicht geahnt hatten wir, daß unter der Decke des friedsam internationalen Verkehrs in Gottes weiter Welt der Haß, der unauslöschliche Todhaß der politischen Demokratie, des freimaurerisch-republikanischen Rhetor-Bourgeois von 1789 gegen uns, gegen unsere Staatseinrichtung, unseren seelischen Militarismus, den Geist der Ordnung, Autorität und Pflicht am verfluchten Werke war."

Er geht soweit, festzustellen, daß die Schwärmer für die westliche Kultur in der Deutschen Literatur bewußte Kämpfer jener freimaurerischen Weltrevolutionsgelüste sind, deren Opfer Deutschland im Jahre 1918 geworden ist:

„Ja, wäre heute noch darauf zu hoffen, so wünschte er (der Zivilisationsliterat) wohl von Herzen die demokratische Invasion in Deutschland, wünschte, daß es nicht bei irgend einem Marne-Valmy sein Bewenden haben möchte, sondern daß die Zivilisationstruppen mit klingendem Spiel in Berlin einmarschierten ..."

Beweis: Thomas Mann „Betrachtungen eines Unpolitischen", 1. Auflage, 1918, Seite 34 ff.

So wirkt sich eben der Inhalt der Eide der Hochgradbrüder, die Fürstenkrone mit Füßen zu treten, praktisch aus.

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Die zitierte Literatur ist der Spruchkammer zum Teil bereits in der ersten Instanz in notariell beglaubigter Abschrift überreicht worden; der Rest wird in der mündlichen Verhandlung überreicht.

IV.

Das Wirken der eingeweihten Juden für das messianische Ziel bis zur Jetztzeit

General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff hatten erfahren, daß nur 80% der Juden, nämlich die orthodoxen, das Gesetzbuch des Schulchan aruch als gültiges Gesetz befolgen und Thora und Talmud für unabänderliche, unantastbare Worte Gottes erachten. Sie stellten nun Forschungen in zweierlei Richtungen an:

1. Welche Wirkung alle diese religiösen Gesetze und Verheißungen auf die seelische Einstellung der Juden den Nichtjuden gegenüber hatten, - das war das Gebiet, auf welchem vor allem Frau Dr. Mathilde Ludendorff selbst weiterforschte -.

2. Inwieweit sich die Gruppe der eingeweihten Juden nicht nur auf die Gebete beschränkte, die das messianische Ziel und die Tage der Rache herbeiflehten, sondern auch selbst auf das verheißene Ziel hinwirkte,

a) um den Nichtjuden das Machtmittel des Besitzes allmählich zu entziehen,

b) um sich als Urheber der Geschichtsgestaltung der nichtjüdischen Völker zwecks Erreichung des Fernziels der Weltherrschaft zu betätigen.

Das war das Gebiet der weiteren Forschung General Ludendorff s. Zahlreiche Quellen standen ihm zur Verfü-

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gung und er setzte seinen Namen nur unter das, was er sehr gründlich aus zuverlässigen Quellen und Geheimschriften, die ihm insbesondere auch von jüdischer Seite überbracht wurden, erwiesen sah.

Zunächst ist es General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff sehr aufgefallen, daß sich alle die aus den Quellen erwiesenen bedenklichen moralischen Richtlinien, die sie vorgefunden hatten, nicht weit auffälliger in der Geschichte der letzten tausend Jahre ausgewirkt zu haben schienen. Sie wunderten sich darüber, wie relativ selten ein Jude überführt werden konnte, von dieser verhängnisvollen, vermeintlich göttlichen Erlaubnis, straffrei einen Nichtjuden zu töten oder „gemeine Juden" zu metzeln und gesetzesuntreue Juden „mit schartigem Messer zu morden" Gebrauch gemacht zu haben. Wenn sie auch annahmen, daß angesichts der Todesstrafen für Verrat bei den Juden viel verborgen geblieben sein mag, so konnten sie sich doch mit dieser Annahme nicht begnügen. Frau Dr. Ludendorff verglich nun den verhängnisvollen Rassedünkel, die Rasseverachtung und den abgründigen Haß, sowie die Rachgier und Ausrottungshoffnungen den Nichtjuden gegenüber, von denen das Gotteswort der Juden so reichlich spricht, das zu allen orthodoxen Juden schon von frühester Jugend an hindringt, mit dem Verhalten der Juden im „Galuth", d.h. in der Zerstreuung unter den nichtjüdischen Völkern und stellte dabei unvoreingenommen fest, daß die Juden außerordentlich günstig abschnitten. Eine Ausnahme bildet lediglich das Ausbeutungsrecht, das die Juden sich als von Gott gegeben zusprechen und das in der Geschichte immer wieder zu Ausbrüchen der Volkswut der Nichtjuden, zu Pogromen, Anlaß gegeben hat. Im übrigen aber stellten Erich Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff fest, daß das Verhalten der Juden im „Galuth" sich ganz ausgezeichnet dazu eignet, um den Judengegnern, vor allen Dingen aber auch den Judenfreunden zu beteuern, daß alle die religiösen Lehren

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längst überwunden seien und weder die Gesinnung noch das Handeln, noch die Zukunftshoffnungen der heute lebenden Juden bestimmten, im Gegensatz zu den jüdischen Quellen, wie die unter I gegebenen Zitate beweisen.

Weitere Forschungen ergaben aber folgendes: Die absolute Herrschaft der Leiter der jüdischen Theokratie, deren oberster Gerichtshof mit eiserner Strenge auch die nichtorthodoxen Juden im Ungehorsamsfalle bestraft, ermöglicht es durch einige kluge Befehle, die Absichten der Juden für die Zeit des messianischen Reiches, in welcher sie die Oberhand über die nichtjüdischen Völker haben werden, vor den Nichtjuden restlos zu verhüllen.

Von der Totalität dieser Theokratie haben die Nichtjuden nicht die geringste Vorstellung:

Der Rabbiner hat dem obersten jüdischen Gerichtshof gegenüber keineswegs eine Sonderstellung, deren sich christliche Geistliche erfreuen; er ist nicht nur dem Synhe-drion, d.i. obersten Gericht, sondern auch dem Bed Din, d.i. dem Gericht der Kahalgemeinde, zu unbedingtem Gehorsam verpflichtet. Im Ungehorsamsfalle können ihm der Titel des Geistlichen und sein Amt entzogen werden. Andererseits aber hat er in allen religiösen Fragen auch bezüglich der religiösen Gesetzeserfüllung eine unbegrenzte Machtstellung gegenüber den Mitgliedern der Synagogengemeinde. Dazu seien einige Quellenstellen angeführt:

Allmachtstellung des Rabbiners:

„Der Raf Chasda hat gesagt/ ein jeder der seinen Rabbi-nen oder Lehrmeister widerspricht/ thut eben so viel als wenn er der göttlichen Majestät widerspräche/ ... Es hat der Raf gesagt/ daß des Channina Sohn gesagt habe: wer mit seinen Rabbinen zanket, der tut so viel/ als wenn er mit der göttlichen Majestät zankete ... Der Rabbi Channina des Papa Sohn hat gesagt/ wer gegen seinen Rabbinen murret, der thut ebensoviel, als wenn er gegen Gott murret..."

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Beweis: Babylonischer Talmud, Traktat Sanhedrin fol. 110 col. l, zitiert nach Eisenmenger a. a. O. Band l, Seite 331/332.

"Todesstrafe steht auf Ungehorsam gegen den Rabbiner. Wer der Schriftgelehrten Worte übertritt/ der ist des Todes schuldig."

Beweis: Babylonischer Talmud, Traktat Erubin fol 21 col. 2, zitiert nach Eisenmenger, Band l, Seite 332.

„Wer die Worte der Weisen übertritt/ der ist des Todes würdig/ wie (Jeremia 11 V. 3) gesagt wird. So spricht der Herr/ der Gott Israels/ verflucht sey/ wer nicht gehorchet den Worten dieses Bundes."

Beweis: Des Rabbi Bechai Auslegung der 5 Bücher Mosis in der Parascha Tafria fol. 105 col. 2, zitiert nach Eisenmenger, Band l, Seite 332.

„Der Rabbiner ist gleich Gott zu achten und zu fürchten es ist die Todesstrafe über den verhängt, der in der Gegenwart des Rabbiners ein Gesetz lehrt. Wer eine talmudische Satzung in seines Lehrmeisters Gegenwart lehrt, der ist des Todes schuldig."

Beweis: Babylonischer Talmud, Traktat Erubin fol.63 col. l, zitiert nach Eisenmenger a.a.O., Band l, Seite 337.

„Die Weisen sprechen, die Furcht vor deinem Lehrmeister soll der Furcht Gottes gleych seyn."

Beweis: Maimonides Jad Chasaka, 1. Teil, Traktat Talmud Thora 5. Kapitel Nr. l, zitiert nach Eisen-menger a. a. O., Band l, Seite 334.

„Deswegen soll ein jeder Mensch gewarnet oder sorgfältig seyn/ daß er vor seinem Lehrmeister aufstehe/ und ihm diene/ so wird ihm solches also zugerechnet werden/ als wann er der göttlichen Majestät dienete."

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Beweis: Babylonischer Talmud, Traktat Kidduschin fol. 36 col. l, I. Kapitel, zitiert nach Eisenmenger a.a.O., Band l, Seite 335.

„Wer seinen Lehrmeister mit seinem Namen nennet, der ist ein Epicurer und hat keinen Teil am ewigen Leben."

Beweis: Babylonischer Talmud, Traktat Sanhdrin fol. 131 col. 4, zitiert nach Eisenmenger a.a.O., Band l, Seite 337.

„Wer seine Tochter einem Lehrjünger eines Weisen (d. i. einem Rabbinen) zum Weibe gibt, und den Lehrjüngern der Weisen eine Handlung verrichtet und dieselben von seinen Gütern genießen lasset, der hanget gleichsam an der göttlichen Majestät."

Beweis: Babylonischer Talmud, Traktat Kethuvoth fol. 111 col. 2, zitiert nach Eisenmenger a.a.O., Band l, Seite 338.

Da der Synhedrion und der Bed Din der Kahalgemeinde die Rabbiner absolut beherrschen und da diese wieder jeden orthodoxen Juden in allen religiösen Fragen restlos beherrschen, so konnte mit Hilfe von drei ganz unauffällig wirkenden Gesetzesbestimmungen erreicht werden, daß der Jude, der im „Galuth" in nichtjüdischen Staaten lebt, seinen Rassedünkel, Rassehaß und Rasseverachtung in seinem Handeln dem Nichtjuden gegenüber völlig verbirgt. Die 3 Gesetze, um die es sich hier handelt, haben den Klang edelsten Wollerts, der alle edlen orthodoxen Juden nur beglücken wird; ihr Geheimsinn aber wird uns klar und eindeutig enthüllt: Das erste dieser 3 Gesetze gebietet den Juden in sehr vielen Fällen „um des lieben Friedens willen", Haß, Rasseverachtung und Feindseligkeit zu verbergen, solange der Jude noch nicht die Oberhand über die nichtjüdischen Völker hat und unter ihnen zerstreut lebt. Der Talmud und Jad Chasaka des Maimonides sprechen dies deutlich aus.

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Das zweite Gesetz gebietet den Juden: „Du sollst den Namen des Gebenedeiten nicht entweihen". Der

Geheimsinn dieses Wortes wird auch aus vielen Stellen klar erwiesen. Er besagt: Du darfst niemals eine von den Gojimgesetzen als Verbrechen angesehene Tat tun, wenn die Verhältnisse so liegen, daß es die Nichtjuden erfahren könnten, daß es ein Jude war, der die Tat begangen hat.

Das dritte Gesetz aber verhüllt wohl die innere Einstellung des Juden und seine Ziele vor der Errichtung des mes-sianischen Reiches am allerwirksamsten. Es wird immer als für die Bewertung seines Handelns dem Nichtjuden gegenüber bestimmend erachtet, ob er, wenn er gütig an den Nichtjuden handelt, hierdurch den Namen des Gebenedeiten heiligen wollte, und auch heiligen konnte. In diesem Falle durfte er getrost dem Gott viel Güte zeugen. Dann begeht er hierdurch kein Unrecht, sondern er hilft durch seine Taten, daß die Gojim den Juden preisen und hierdurch zugleich auch Jahweh, dessen Substanz ja die Juden sein sollen.

Diese drei Gesetze werden in der despotischen Theokra-tie getreulich innegehalten und schirmen gemeinsam, ja vertarnen völlig die feindliche Gesinnung und die Art der religiösen Belehrung, die in den unantastbaren, heiligen Schriften der Juden enthalten sind. Sie schützen aber auch in der ganzen Zeit vor der Errichtung des messianischen Reiches die Nichtjuden vor sehr vielem, was sie dann erst treffen wird, wenn der durch die religiösen Lehren aufgepeitschte Haß und Ingrimm sich voll entladen darf. Diese drei Gesetze haben zudem den Vorzug, daß sie sehr edel klingen und dadurch edle Juden befriedigen können. Jedes der drei Gesetze sei nachstehend durch eine Stelle aus den jüdischen Gesetzbüchern bzw. aus dem Talmud belegt:

„Man gibt den Armen der Götzendiener (Nichtjuden) Speise, zugleich mit den jüdischen Armen, um des (lieben) Friedens willen: man wehrt ihnen auch nicht, auf

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der Nachlese auf den Feldern usw. teilzunehmen, um des Friedens willen. Man erkundigt sich nach ihrem Wohle, sogar an einem ihrer Feste, um des Friedens willen. Aber nie darf man sie wiederholt grüßen, noch das Haus eines Götzendieners (Nichtjuden) an seinem Feiertage betreten, um ihn zu grüßen. Trifft man ihn auf der Straße, so grüßt man ihn leise und gesenkten Hauptes. Aber alles dies gilt nur für die Zeit, wo die Juden im Exil (außerhalb Palästina) und unter den Völkern zerstreut leben, oder wo die Götzendiener (Nichtjuden) die Oberhand über die Juden haben. Wenn auch die Juden die Oberhand über die Götzendiener (Nichtjuden) haben, ist es uns verboten, einen von ihnen unter uns zu dulden, auch wenn er sich nur zufällig vorübergehend an einem Orte aufhält, oder handelnd von einem Ort zum anderen zieht."

Beweis: Maimonides Jad Chasaka Hilchoth Abodah Sarah X 5 ff., zitiert nach Erich Bischoff „Das Buch vom Schulchan aruch", Seite 131.

„Wenn ein Jude einen Nichtjuden bestohlen hat und man (das Gericht) legt ihm in Gegenwart anderer Juden einen Eid auf, und (diese Juden) wissen, daß er falsch schwören wird, so sollen sie ihn zu einem Vergleiche mit dem (Bestohlenen) Nichtjuden nötigen und (auf ihn einwirken) nicht falsch zu schwören, auch wenn er (doch noch) zum Eide gezwungen würde, weil durch seinen (ganz offensichtlich falschen) Eid der Name (Gottes) entheiligt würde. Wird er aber zum Eide gezwungen, ohne daß in der Sache Entheiligung des Namens vorliegt, (weil ihm niemand den Meineid nachweisen kann), so soll er (ruhig falsch schwören, gleichzeitig aber) den Schwur in seinem Herzen vernichten (für ungültig erklären) weil er zu ihm gezwungen worden sei, wie oben (Joreh deha 232) gesagt ist."

Beweis: „Das Buch vom Schulchan aruch" von Dr. Erich Bischoff, Seite 90.

„Wenn ein Israelit und ein Nichtjude vor dir zu Gericht kommen, so sollst du, wenn du ihm nach jüdischen

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Gesetze Recht geben kannst, ihm Recht geben und zu diesem sagen, so sei es nach unserem Gesetze, und wenn nach dem Gesetze der weltlichen Völker ihm Recht geben und zu diesem sagen, so sei es nach eurem Gesetze, wenn aber nicht, so komme ihm mit einer Hinterlist - so R. Jismael; R. Aqiba sagt, man dürfe ihm nicht mit einer Hinterlist kommen, wegen der Heiligung des (göttlichen) Namens. Auch R. Aqiba sagt, dies nur von dem Falle, wenn eine Heiligung des (göttlichen) Namens vorliegt, wenn aber eine Heiligung des (göttlichen) Namens nicht vorliegt, tue man dies wohl."

Beweis: Goldschmidt „Babylonischer Talmud", Seite 394 (Babba Quamma X; i fol. 113).

So hatten denn die Juden in den Jahrhunderten des Galuths in den nichtjüdischen Staaten ihren Haß, ihre Rasseverachtung den Nichtjuden gegenüber so sorgsam getarnt, daß sie ahnungslos blieben. Sie hüteten sich auch wohl vor Handlungen, die nach dem Staatsgesetz der Nichtjuden widerrechtlich waren, so oft es nur möglich war, daß sie von Nichtjuden und somit von dem nichtjüdischen Gericht als Täter hätten entdeckt werden können. Die straffe despotische Kahal-Verfassung mit ihren strengen Strafen für jeden Ungehorsam machte dies möglich. Immer wieder wurden so die Nichtjuden, die Einblick in die religiösen Gesetze gewannen und vor Gefahren warnen wollten, nicht nur von den Juden, sondern auch von verständnislosen Nichtjuden verspottet und verhöhnt.

Nachstehend sei ein Beispiel dafür angeführt, wie ernst es das jüdische Gesetz mit seiner Gerichtsbarkeit über die Juden in all den Jahrhunderten gemeint hat:

Der Jude Chaim Bückeburg, unter dem Namen Heinrich Heine bekannt, hat in seinem Buch über Deutschland, I. Teil, zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland, Verlag Hoffmann & Campe, Hamburg, 1868 auf Seite 123/124 von dem Bannfluch über den jüdischen Philosophen Spinoza geschrieben:

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„Konstatiert ist es, daß der Lebenswandel des Spinoza frei von allem Tadel war und rein und makellos, wie das Leben seines göttlichen Vetters, Jesu Christi. Auch wie dieser litt er für seine Lehre, wie dieser trug er die Dornenkrone. Ueberall wo ein großer Geist seine Gedanken ausspricht, ist Golgatha."

und Seite 125:

„Theurer Leser, wenn du mal nach Amsterdam kömmst, so laß dir dort von dem Lohnlakaien die spanische Synagoge zeigen. Diese ist ein schönes Gebäude, und das Dach ruht auf 4 kollosalen Pfeilern, und in der Mitte steht die Kanzel, wo einst der Bannfluch ausgesprochen wurde, über den Verächter des mosaischen Gesetzes, den Hildalgo Don Benedikt de Spinoza. Bei dieser Gelegenheit wurde auf einem Bockshorne geblasen, welches Schofar heißt. Es muß eine furchtbare Bewandtnis haben, mit diesem Hörne. Denn wie ich mal in dem Leben des Salomon Maimon gelesen, suchte einst der Rabbi von Altona ihn, den Schüler Kants, wieder zum alten Glauben zurückzuführen, und als derselbe bei seinen philosophischen Ketzereien halsstarrisch beharrte, wurde er drohend und zeigte ihm den Schofar. Mit den finstern Worten: Weißt du, was das ist? Als aber der Schüler Kants sehr gelassen antwortete: „Es ist das Hörn eines Bockes!" da fiel der Rabbi rücklings zu Boden vor Entsetzen. Mit diesem Hörne wurde die Exkommunikation des Spinoza akkompagniert, er wurde feierlich ausgestoßen aus der Gemeinschaft Israels und unwürdig erklärt, hinfüro den Namen Jude zu tragen. Seine christlichen Feinde waren großmütig genug, ihm diesen Namen zu lassen. Die Juden aber, die Schweizergarde des Deismus, waren unerbittlich, und man zeigt den Platz vor der spanischen Synagoge zu Amsterdam, wo sie einst mit ihren langen Dolchen nach dem Spinoza gestochen haben."

Beweis: Heinrich Heine „Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland", Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 1868, Seite 123/124 und Seite 125.

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Diese und andere Enthüllungen trugen Heine selbst den Bannfluch ein. Ebenso ernst und ebenso gewissenhaft erfüllten die orthodoxen Juden aber auch die Gesetze den Nichtjuden gegenüber, soweit sie sich mit jenen genannten drei Gesetzen vereinen ließen, durch welche des Juden Haß, Rachsucht und Herrschaftswillen den Gojim gegenüber so trefflich verhüllt ward. Das war aber noch nicht einmal ihr einziger Schutz gegenüber einer Aufklärung der Nichtjuden.

Die Geschichte der Völker wurde in dem letzten Jahrtausend durch die Gottvorstellungen des alten Testaments weit sichtbarlicher bei den Christen und Mohammedanern gestaltet als bei den Juden, die in ihrem Handeln zunächst, wie dargelegt, so sehr gehemmt sind.

Sowohl für die Mohammedaner als auch für die Christen ist nach ihrem Glauben der Messias schon gekommen und entsprechend den grausamen Vernichtungsanweisungen, die vermeintlich vom Gott des Weltalls ausgehen sollen, haben beide genannte Konfessionen heilige Kriege mit dem Schwert gegen Andersgläubige und untereinander geführt.

Die Christen, die nicht nur Teile des alten Testaments für Gottes Wort halten, sondern das ganze alte Testament, haben zudem auch alle die grausamen Ausrottungsworte der jüdischen Propheten tief in sich aufgenommen und, wie die Überschriften in den Bibeln es beweisen, als Aufforderung zur Vernichtung aller derjenigen Völker angesehen, die nicht an Jesum Christum glauben. So haben denn die Christen beispielsweise als Puritaner in Nordamerika viele Millionen Indianer und als Katholiken in Mittel- und Südamerika Millionen nahezu wehrloser Menschen ausgerottet. Sie haben aber auch Hunderttausende andersgläubige Christen und viele Juden lebendig verbrannt und Millionen „Hexen" dem Foltertod ausgesetzt. Sie haben also ganz genau so gehandelt, wie die jüdischen Gebete es herbeiflehen. Und so ist das Ergebnis der Geschichte tatsäch-

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lieh so, daß alle nichteingeweihten Juden zumindest fest davon überzeugt sind, die Christen seien die grausamen Teufel, die Juden aber die unschuldig verfolgten, zu Grausamkeit unfähigen Menschen. Davon sind auch viele Nichtjuden fest überzeugt, während die vor den jüdischen Zukunftgefahren warnenden Nichtjuden für verwerfliche Hetzer und Lügner gehalten werden. Diese Tatsachen haben die Judengegner um so verhängnisvoller übergangen, als sie ja fast alle selbst Christen waren und sich nicht gern an die christlichen Grausamkeiten erinnerten. So ist aber ihr Wirken von dem schmalen Grat der Wahrheit abgeirrt, der allein in dieser ernsten Frage beschritten werden darf. Nur wer Einblick in den Talmud, in die Gesetzbücher und durch Eisenmengers Berichte in andere hebräische religiöse Schriften gewonnen hat, nur wer jene drei vertarnenden Gesetze kennt und wer klar sondert, wie die Juden sich verhalten werden, sobald sie die Oberhand haben, von dem, wie sie sich in der Geschichte nach ihren Gesetzen verhalten mußten, nur der kann eine Aufklärung geben, die trotz aller starren und gesetzlich befohlenen Ableugnungen von Seiten der Juden selbst Boden gewinnen wird und alle Brutalität und Gewaltlösungen für immer verhindern wird.

Nach solchen Einblicken konnte Erich Ludendorff an Hand einer reichen Fülle von Geheimschriften der Freimaurerei, die er von abtrünnigen Freimaurern erhielt und an Hand bereits veröffentlichter Schriften aus der Feder abtrünniger Brüder nachweisen, wie eingeweihte Juden dafür wirkten, daß das messianische Reich, das die Herrschaft der Juden über die nichtjüdischen Völker bringen soll, herbeigeführt werde.

Gerade jenes Gesetz, daß der Jude den Namen des Gebenedeiten nicht entweihen darf, daß er im Galuth keine nach den Staatsgesetzen dieser Völker rechtswidrigen Taten ausführen darf, solange es offenbar werden könnte,

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daß ein Jude sie begangen hat, beweist ja, daß er noch weitere Einrichtungen, die wir betrachtet haben, treffen mußte. Wenn der eingeweihte Jude wirklich der Urheber an der Geschichtsgestaltung der nichtjüdischen Völker an der Erreichung seines Fernzieles sein wollte, mußte er sich Nichtjuden in der Freimaurerei zum Gehorsam verpflichten, die an seiner Statt dann die politischen Taten auszuführen hatten. Die Geheimquellen ergaben, daß tatsächlich die kleine Schar eingeweihter Hochgradbrüder leitenden Juden zu unbedingtem Gehorsam verpflichtet ist und daß sie nun die politischen Taten nach den unteren Graden befehlen oder selbst ausführen müssen, die den „Tempel Salomon" wiederaufzurichten, d.h. das jüdische messianische Reich herbeizuführen geeignet sind. In seinem Buche „Kriegshetze und Völkermorden in den letzten 150 Jahren" hat Erich Ludendorff die Tatsachen, die ihm die Quellen erwiesen hatten, veröffentlicht und hat dadurch bewiesen, wie gründlich eingeweihte Juden über die Hochgradfreimaurerei hin die Geschichte der nichtjüdischen Völker im Sinne ihres Fernzieles gestaltet haben.

Frau Dr. Ludendorff selbst übernahm die Aufgabe, aus den religiösen Schriften, die von orthodoxen Juden für Gottoffenbarungen gehalten werden, die psychologischen Auswirkungen auf die Juden selbst zu überdenken und abzuleiten. In dieser Betrachtung des Wirkens der eingeweihten Juden auf ihr politisches Fernziel sind aber die Beweise, die Erich Ludendorff führte, vor allem wesentlich. Es sei deshalb nur eine kleinste Auswahl aus all den Bestätigungen angeführt, die General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff von jüdischer Seite erhielten, sowohl aus der Vergangenheit wie auch aus der Gegenwart.

Aus allerjüngster Zeit sei zunächst angeführt: Als Frau Dr. Ludendorff an dem Tage, an dem im Rundfunk über den Mord am Grafen Bernadotte durch den Terroristenor-

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den „Der Stern" berichtet worden ist, um 20 Uhr das Rundfunkgerät einstellte, um die Abendmeldungen zu erfahren, hörte sie - es war ein Freitagabend - zufällig noch die letzten Worte der religiösen Feier der jüdischen Kultusgemeinde. Landesrabbiner Ohrenstein sagte in geradezu klassischer Kürze das gleiche aus, was Erich Ludendorff in den genannten Schriften an politischen Ereignissen der letzten 150 Jahre im einzelnen bewiesen hatte; er sagte nämlich:

„Es" (er sprach vom jüdischen Volk) „ist nie zum bloßen Objekt der Geschichte geworden. Es ist Urheber geblieben."

Das ist es ja, was General Ludendorff bewiesen hat. Da nun aber in den Geschichtswerken der nichtjüdischen Völker der Erde nur sehr selten Juden als Urheber der geschichtlichen Ereignisse genannt sind und nur selten hohe politische Ämter innehatten, so hat Landesrabbiner Ohrenstein in seinen kurzen Worten General Ludendorff auch noch darin voll bestätigt, daß solche Geschichtegestaltung durch die Juden sich in geheimen Aufträgen, Einflüssen und Befehlen an einflußreichen Nichtjuden betätigt haben muß. Das aber hat General Ludendorff im einzelnen nachgewiesen; er hat aufgezeigt, daß die eingeweihten Hochgradbrüder der Freimaurerei unter jüdischen Befehlen für das messianische Fernziel zu handeln hatten; für die Errichtung der jüdischen Weltherrschaft über die nichtjüdischen Völker. Es sei hier nur auf die Fülle des Beweismaterials des General Ludendorff aus Geheimquellen hingewiesen. Solche Tatbestände lassen sich nicht einfach durch Hohn aus der Weltgeschichte streichen.

Aus all den Judengeständnissen, die in großer Zahl vorgelegt werden könnten, sei zunächst noch einmal auf die Schriften des Juden Marcus Eli Ravage hingewiesen, diesmal aber auf die politischen Enthüllungen derselben. Ravage schreibt in dem schon oben angeführten Aufsatz

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sowie in einem zweiten Aufsatz, der unter dem Titel „Commissary to the gentiles" (Ein Sendbote an die Nichtjuden) mit dem Untertitel „The first to see the possibilities of war by Propaganda" (Der erste, der die Möglichkeit, Krieg durch Propaganda zu machen, erkennt) in der amerikanischen Zeitschrift „The Century Magazine" vom Februar 1928 erschienen ist, über die politischen Taten der Juden den Nichtjuden gegenüber u.a.:

„Wir sind die Erzanstifter von Weltkriegen und die Hauptnutznießer solcher Kriege ..."

„Ihr habt noch nicht einmal den Anfang gemacht, die wahre Größe unserer Schuld zu erkennen. Wir sind Eindringlinge. Wir sind Zerstörer. Wir sind Umstürzler. Wir haben Eure natürliche Welt in Besitz genommen, Eure Ideale, Euer Schicksal und haben Schindluder damit getrieben. Wir waren die letzte Ursache nicht nur vom letzten Krieg, sondern von fast allen Euren Kriegen. Wir waren die Urheber nicht nur der russischen, sondern aller größeren Revolutionen in Eurer Geschichte. Wir haben Uneinigkeit und Durcheinander in Euer persönliches und öffentliches Leben gebracht. Wir tun es heute noch. Niemand kann sagen, wie lange wir das noch tun werden."

„Ihr nennt uns Umstürzler, Aufwiegler und Anstifter von Revolutionen. Stimmt auffallend und ich beuge mich vor Eurer Entdeckung! Man könnte den Beweis erbringen, ohne die Tatsachen umzustellen und zu verderben, daß wir die Hintermänner all der großen Revolutionen in Eurer Geschichte waren."

Beweis: Abdruck der beiden in der im Bodungverlag erschienenen Welt-Dienst-Bücherei Heft 5 im englischen Urtext und in Übersetzung abgedruckten Aufsätze Seite 7, 9 und 21.

Im übrigen sei hier bezüglich der Einzelheiten ausdrücklich auf den Gesamtinhalt der beiden Aufsätze hingewiesen.

Auf der gleichen Linie liegt es, wenn Juden, die in der

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russischen Revolution in so großer Zahl führend waren, erklärten:

„Söhne Israels!

Die Stunde unseres endgültigen Sieges ist nahe. Wir stehen am Vorabend unserer Weltherrschaft. Was wir bisher nur im Traum geschaut haben, ist jetzt Wirklichkeit geworden. Vor kurzer Zeit waren wir noch schwach und machtlos. Heute heben wir stolz unser Haupt empor, denn die Welt ist vollständig von uns aus den Angeln gehoben. Aber wir müssen weiter sehen, denn fraglos müssen wir auf dem vorgezeichneten Wege fortschreiten, nachdem wir die Trümmer der Altäre und Throne hinter uns gelassen haben. Durch Aufklärung in Wort und Schrift haben wir die Achtung vor dem einigen Gott, der uns fremd ist, und den Glauben an ihn zerstört und schonungslos solche Dogmen der Verachtung und dem Spott ausgesetzt. Wir haben alles, was den anderen Nationen heilig war, in den Schmutz gezogen, wir haben die Zivilisation und die Traditionen der Völker und Staaten erschüttert. Wir haben alles getan, um das russische Volk der jüdischen Macht zu unterjochen, und es vor uns auf die Knie gezwungen. Alles das ist fast vollendet. Aber wir müssen vorsichtig sein, denn das unterworfene Rußland bleibt unser Erbfeind, ein Feind, dessen spätere Generationen vielleicht den durch unser Genie errungenen Sieg wieder zunichte machen können. Rußland ist zweifelsohne besiegt und in unserer Hand. Wir wollen aber nicht einen Augenblick vergessen, daß wir weiterblicken müssen. Kein Mitleid, kein Erbarmen dürfen die Sorge um unsere Sicherheit beeinflussen, selbst jetzt nicht, nachdem wir endlich das russische Volk in Elend und Jammer geführt, nachdem wir aus diesem Volk einen bemitleidenswerten Sklavenhaufen gemacht und ihm sein Geld und Gut genommen haben.

Seid klug und verschwiegen. Keine Schonung für den Feind. Wir müssen alles, was stark ist, alle leitende Kräfte verschwinden lassen, damit das unterjochte Rußland ohne Führer bleibt. Dadurch nehmen wir ihm alle Möglichkeit, sich unserer Macht zu widersetzen. Verschärfen wir den Kampf der Parteien und den Haß der Bauern gegen die Arbeiter. Der Krieg und der Klassenkampf müssen die Schätze der Zivilisation, welche die

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christlichen Völker angesammelt haben, vernichten. Aber schaut in die Zukunft, Söhne Israels. Unser Sieg steht nahe bevor, denn unsere politische und wirtschaftliche Macht wächst ebenso rasch wie unser Einfluß auf die Volksmassen. Wir kaufen die Staatsanleihe, machen uns das Gold zu eigen und beherrschen damit die Börsen der Welt, unser ist die Macht. Aber seid vorsichtig. Vertraut Euch nicht mehr den finsteren und verlogenen Mächten an. Bronstein, Apfelbaum, Rosenfeld, Steinberg, sie alle sind auch treue Söhne Israels. Unsere Macht in Rußland ist unbegrenzt. In allen Städten, in allen Verwaltungen, in den Ausschüssen für Volksernährung und in den Wohnungsämtern, überall spielen die Vertreter unserer Rasse die erste Rolle. Seid vorsichtig, denn nur in uns selbst finden wir unseren Schutz. Denkt daran, daß man nicht auf die rote Armee rechnen kann; eines Tages kann sie sich plötzlich gegen uns wenden.

Söhne Israels! Die Stunde naht, wo wir den heißersehnten Sieg über das russische Volk in der Hand haben werden. Haltet fest geschlossen zusammen. Verkündet unsere demokratische Politik, kämpft für unsere unvergänglichen Ideale.

Söhne Israels, bleibt unseren alten Gesetzen treu, die uns die Geschichte überliefert hat. Mögen unsere Intelligenz und unser Geist die Juden aus ihrem Elend retten und uns leiten!

Der Zentral-Ausschuß der Petersburger Section der Internationalen israelitischen Liga!"

Beweis: Leon de Poncius „Judentum und Weltumsturz", II. Teil, von „Hinter den Kulissen der Revolution", 1929, Schlieffen-Verlag Berlin, Seite 52-

54.

Dieses Dokument wurde am 1. Juli 1922 von dem Abgeordneten Mazanac in der tschechischen Kammer verlesen. Die Rede Mazanacs wurde in Nr. 375 der russischen Zeitung „Nowoye Vremia" wiedergegeben, veröffentlicht in Belgrad am 28. Juli 1922, ferner in der russischen Zeitung „Prisyn", Nr. 32, vom 6. Februar und vom 24. Januar 1923, und in der L'opinion" vom 26. Juni 1923, Seite 702.

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Beweis: Leon de Poncins a.a.O., Seite 54.

Auf der gleichen Linie liegt es ferner, wenn schon im Jahre 1849 der berühmte Premierminister Großbritanniens, der Jude Disraeli, öffentlich erklärte, daß die Juden die Urheber der damaligen Revolution gewesen seien. Seine Worte sind veröffentlicht in dem Buche „Vie de Lord Georges Bentinck" im Jahre 1852:

„Die Welt wird von ganz anderen Persönlichkeiten geleitet, als sich derjenige vorstellt, dessen Auge nicht hinter die Kulissen blickt ... Diese mächtige Revolution, die gerade jetzt sich verbreitet und in Deutschland zusammenbraut, wo sie tatsächlich - ohne daß England sich davon schon annähernd eine richtige Vorstellung machen kann - eine noch weit bedeutendere Reformation herbeiführen wird, als die erste es war, entwickelt sich ganz und gar unter jüdischer Führung ...

Man kann in den letzten revolutionären Explosionen in Europa deutlich den jüdischen Einfluß erkennen. Es entstand ein Aufruhr gegen die Tradition, die Religion und das Privateigentum ... und an der Spitze ... standen Männer jüdischer Rasse. Das Volk Gottes arbeitet mit den Atheisten zusammen und die glühendsten Anhänger des Kapitalismus verbünden sich mit den Kommunisten. Das auserwählte Volk geht Hand in Hand mit dem Abschaum der Menschheit Europas denselben Weg. Und all das, weil sie diese Christenheit vernichten wollen, deren Name schon den Juden verhaßt ist und deren Tyrannei sie nicht mehr ertragen können."

Beweis: Leon de Poncins a.a.O., Seite 15.

Vergleicht man diese Worte des berühmten Premierministers Großbritanniens aus dem Jahre 1849 mit den Hohnworten Marcus Eli Ravages und den frohlockenden Worten der in der russischen Revolution führenden Juden, so zeigt sich klar, wie die eingeweihten Juden als „Urheber der Geschichte", je näher sie dem Fernziele kamen, mehr und mehr das strenge Gesetz vergaßen, daß sie nur „in dreifache Nacht gehüllt" an der Geschichte der Gojim

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gestalten dürfen. Die eingeweihten Hochgradbrüder der Freimaurerei, die vor allem die Throne durch Revolutionen zu stürzen hatten, Kriege entfesseln mußten, die die Gojimvölker schwächten, wurden entbehrlicher. Der eingeweihte Jude trat auch in politischen Taten sehr in den Vordergrund und gab Anhaltspunkte dafür, wie er sich nach der Errichtung des messianischen Reiches den Nichtjuden gegenüber verhalten werde. Ob die Geschichte der Völker dieser Erde sich in Zukunft noch so wird gestalten können, daß sich die nichtjüdischen Völker trotz der Nähe der Vollendung des jüdisch-messianischen Weltreiches in Freiheit noch retten und erhalten können, ist heute fraglicher denn je. Sicher aber wird das jüdische Volk sich dann, wenn es auf Herrschaft über die anderen Völker wird verzichten müssen, nachträglich sagen, wie „gesetzeswidrig" alle die vielen Selbstenthüllungen der eingeweihten Juden waren, die den ahnungslosen nichtjüdischen Völkern noch in letzter Stunde die Gefahr enthüllt haben.

Das finanzielle Ziel aber, welches vor allem dem Zweck diente, die jüdische Weltherrschaft zu verwirklichen, haben die eingeweihten Juden selbst erstrebt und erreicht. Auf diesem Gebiet ließen sie das ganze Volk, also auch die nichteingeweihten Juden, von Anbeginn an mithelfen. Mit Hilfe jener vermeintlichen Wuchererlaubnis den Nichtjuden gegenüber durfte jeder Jude sich nach besten Kräften bereichern. Freudig nahmen die Habgierigen unter den Juden die vermeintlich göttliche Lehre auf, daß Geld und Gut der Nichtjuden herrenlos seien, daß dieses „unreine Vieh" kein Recht darauf habe. Die orthodoxen Juden glaubten, den Willen Gottes zu erfüllen, wenn auch sie dazu verhalfen, daß Geld und Gut dem Goi entzogen werden und in die Hände der Juden gelangen. Bezeichnend sind in diesem Zusammenhang die Worte, die Chaim Bük-keburg, genannt Heinrich Heine, in seinem Buch über Deutschland niederschrieb. Bezeichnend ist es auch, daß

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diese für die Juden bedenklichen Worte in neueren Ausgaben weggelassen wurden; sie stehen noch in der ursprünglichen Ausgabe, die im Verlag Hoffmann & Campe 1888 in Hamburg erschien, Teil l, Seite 164, 165, 166:

„Nach dem Untergang des christlichen Katholizismus mußte auch der jüdische, der Talmud untergehen. Denn der Talmud hatte alsdann seine Bedeutung verloren. Er diente nämlich nur als Schutzwerk gegen Rom und ihm verdanken es die Juden, daß sie dem christlichen Rom widerstehen konnten. Und sie haben nicht bloß widerstanden, sondern auch gesiegt. Der arme Rabbi von Nazareth, über dessen sterbendes Haupt der heidnische Römer die hämischen Worte schrieb: „König der Juden." Eben dieser dornengekrönte mit dem ironischen Purpur behängte Spottkönig der Juden wurde am Ende der Gott der Römer und sie mußten vor ihm niederknien! Wie das heidnische Rom wurde auch das christliche Rom besiegt und dies wurde sogar tributär. Wenn du, theurer Leser, dich in den ersten Tagen des Trimesters nach der Straße Lafitte verfügen willst, und zwar nach dem Hotel Nr. 15, so siehst du dort vor einem hohen Portal eine schwerfällige Kutsche, aus welcher ein dicker Mann hervorsteigt. Dieser begibt sich die Treppe hinauf nach einem kleinen Zimmer, wo ein blonder junger Mensch sitzt, der dennoch älter ist, als er wohl aussieht und in dessen vornehmer, grandseigneurlicher Nonchalance dennoch etwas so Solides liegt, etwas so Positives, etwas so Absolutes, als habe er alles Geld dieser Welt in seiner Tasche und er heißt Monsieur James de Rothschild, und der dicke Mann ist Monsignor Grimbal-di, Abgesandter seiner Heiligkeit des Papstes und er bringt in dessen Namen die Zinsen der römischen Anleihe, den Tribut von Rom. Wozu jetzt noch der Talmud? Moses Mendelsohn verdient daher großes Lob, daß er diesen jüdischen Katholizismus wenigstens in Deutschland gestürzt hat, denn was überflüssig ist, ist schädlich. "

Beweis: Heinrich Heine „Buch über Deutschland", Hoffmann & Campe Verlag Hamburg 1868, 1. Teil, Seite 164, 165 und 166.

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Daß diese Eroberung des Geldes der Welt durch die eingeweihten Juden nicht einfach einer Geldgier entspricht, wurde in der Aufklärung General Ludendorffs und Frau Dr. Mathilde Ludendorffs immer wieder betont. Es ist ein Machtmittel zur Erreichung der Jahwehziele und wird in der Überzeugung erkämpft, fromme, Gott wohlgefällige Taten zu tun. Aber auch für den uneingeweihten Juden wird der Gewinn des Besitzes der Nichtjuden noch erstrebenswerter durch die vielen Sprüche der heiligen Schriften, die Reichtum als Segen Jahwehs bezeichnen, währenddes sehr sinnvoll die Nichtjuden im neuen Testament dahin unterwiesen werden, daß der Besitz das Erlangen der ewigen Seligkeit erschwere und daß ein Kamel leichter durch ein kleines Tor (Nadelöhr) ginge, als daß ein Reicher in den Himmel komme.

Heute ist dieses Ziel nahezu erreicht. Nur ein Teil nichtjüdischer Großbanken steht noch im Wege. Wie leicht sich mit Hilfe einiger Banküberweisungen dann Weltgeschichte gestalten läßt, das hat die Hochfinanz im Jahre 1913 auf der Gründung der internationalen Bankenallianz in Paris keineswegs in prahlerischer Übertreibung, sondern den Tatsachen entsprechend in die Worte gefaßt:

„Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, öffentlich ihre Gesetze für die Welt zu diktieren, wie sie es zuvor im Verborgenen getan hat... Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königtümer anzutreten mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt."

Frau Dr. Ludendorff hat in ihrer Verteidigung schon einen, das deutsche Volk sehr tief treffenden Fall derartiger Geschichtegestaltung nachgewiesen. Unter den Großbanken der Wallstreet, die Hitler durch Spenden von 100 Millionen Mark zur Reichskanzlerschaft und im Februar 1933 durch die Zusage weiterer 28 Millionen Mark zur endgültigen Errichtung der Gewaltherrschaft verhalfen, waren vor

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allem auch die weltmächtigen jüdischen Großbanken Kühn, Loeb & Co., Kahn, Schiff sowie Warburg beteiligt.

Viele Millionen unschuldiger Menschen verloren durch solche Art der Geschichtegestaltung ihr Leben. Etwa die gleiche Zahl von vielen Millionen Menschen waren wenige Jahrzehnte zuvor durch Eingriff der gleichen Banken in die Gestaltung der Geschichte ums Leben gebracht worden. Severin Reinhard führt dazu in seinem Buche „Spanischer Sommer" folgendes aus:

„Trotzki gegenüber, der mit der Tochter eines ihm befreundeten Bankiers, Giwotowski, verheiratet war, öffnete Schiff die Schleusen seines Geldstroms, der sich bald darauf in russisches Gebiet ergoß ... Zunächst konnte es nicht genügen, den Geldbetrag, der Trotzki von Jakob H. Schiff zur Verfügung gestellt worden war, in Kriegsmacht umzuwandeln, sondern es mußte für einen ununterbrochenen Zufluß von Mitteln gesorgt werden. Teils konnte dies durch die den Partnern von Kühn, Loeb & Cie. offenstehenden Kredite bei den Rothschildbanken in Paris, London und Petersburg, Lazare Freres, Speyer & Cie. und Ginzburg & Cie. geschehen. Die Beteiligung der Warburg-Partner an diesen Unternehmungen gewährleistete eine diskrete Durchführung. Dann aber öffnete sich eine neue ergiebige Schleuse durch die Nye-Banken in Stockholm, deren Leiter Oscar Ahlström die schwedische Neutralität dazu benutzte, um die Unterstützungsbereitschaft der deutschen Heeresleitung abzuzapfen, auf die sich die Deutschen große Hoffnungen machten. Die Entfesselung dieses Goldstromes übernahm der auf deutscher Seite verbliebene Bruder der Warburg-Partner, Max M. Warburg, indem er die finanzielle Unerschöpflichkeit des Rheinisch-Westfälischen Syndikates zum Fließen brachte und den Strom über seine eigene Bank nach Stockholm und von da zu den bolschewistischen „Verbündeten" leitete."

Beweis: Severin Reinhard „Spanischer Sommer", erschienen im Aehren-Verlag Affoltern/Schweiz 1948, Seite 140.

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Etwa 20 Jahre vor dem Erscheinen des „Spanischen Sommers" hatte Leon de Poncins die gleichen Tatsachen noch eingehender in seinem Buch „Hinter den Kulissen der Revolution", 2. Teil „Judentum und Weltumsturz" berichtet. Er schreibt dort:

„Die Nummer l der Zeitung A. Moskau vom 23. September 1919, herausgegeben in Rostow a. Don, gibt Auskunft über eine Nachricht von außergewöhnlicher Bedeutung und zwar einmal ihres wichtigen Inhalts, andererseits der Quelle wegen, aus der sie stammt; es handelt sich hierbei um das Verhalten von Jakob Schiff während der Revolution. Diese Nachricht stellt nach der Erklärung des genannten Blattes eine offizielle Urkunde dar, die vom l. Chef des Nachrichtendienstes der französischen Regierung in Washington stammt, der besonders betont: „Über die Echtheit dieser Urkunde kann auch nicht der geringste Zweifel bestehen, denn sie ist den Archiven der hohen Regierungsstellen der französischen Republik entnommen." Dieselbe Urkunde (die Ziffern I bis VIII) wurde 1920 erwähnt in einer Beilage der Zeigung „La Vieille France", veröffentlicht in Paris unter der Überschrift „Die Protokolle", und hier heißt es diesbezüglich: „Alle Regierungen der Entente hatten Kenntnis von der „Denkschrift", die aus den Nachrichten des Geheimdienstes in Amerika zusammengestellt und seinerzeit dem Chef des Nachrichtendienstes in Frankreich und allen seinen Kollegen zugänglich gemacht worden war."

Das Datum, unter dem diese Denkschrift aufgestellt
war, fällt in den Anfang des Jahres 1919; sie lautet:
7-618-6 Überreicht vom Generalstab der
Rp.912-S.R.2 Heeresleitung 2. Abteilung
II

I. Im Februar 1916 erfuhr ich zum ersten Mal, daß sich eine Revolution in Rußland vorbereite. Man entdeckte, daß folgende Persönlichkeiten und Häuser an diesem Zerstörungswerk beteiligt waren:

1. Jakob Schiff, Jude,

2. Kühn, Loeb & Cie., jüdisches Bankhaus unter Direktion von: Jakob Schiff, Jude,

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Felix Warburg, Jude, Otto Kahn, Jude, Mortimer Schiff, Jude, Jerome H. Hanauer, Jude,

3. Gugenheim,

4. Max Breitung.

Es gibt daher keinen Zweifel mehr, daß die russische Revolution, die ein Jahr nach Eingang dieser Information ausbrach, in ihrer Entstehung und weiteren Ausbreitung auf ausschließlich jüdischen Einfluß zurückzuführen ist. Tatsache ist, daß Jakob Schiff im April 1917 eine Erklärung veröffentlichte, dahingehend, daß die russische Revolution nur durch seine finanzielle Unterstützung gelungen war.

II. Im Frühjahr 1917 begann Jakob Schiff an Trotzki (Jude) Geldbeträge zu überweisen, damit er in Rußland die Revolution anzettelte. Die New Yorker Zeitung „Forward", eine jüdisch-bolschewistische Tageszeitung, steuerte zu demselben Zweck ebenfalls Geldbeträge bei. Von Stockholm aus finanzierte der Jude Max Warburg gleichfalls Trotzki und Genossen; sie wurden ferner mit Geld unterstützt durch das Rheinisch-Westfälische Syndikat, einen jüdischen Konzern, weiter: durch einen anderen Juden Olaf Aschberg von der Nye-Ban-ken in Stockholm und durch den Juden Jivitowsky, dessen Tochter Trotzki heiratete. Desgleichen wurden zwischen den jüdischen Multimillionären und dem jüdischen Proletariat Beziehungen angeknüpft.

III. Im Oktober 1917 brach in Rußland die sozialistische Revolution aus, durch die gewisse Sowjet-Organisationen im russischen Volk ans Ruder kamen. Unter diesen Sowjets traten besonders folgende Subjekte hervor: (folgt die vorstehend aufgeführte Liste der jüdisch-russischen Mitglieder).

Zur selben Zeit ließ ein Jude, Paul Warburg, so enge Beziehungen zu bolschewistischen Persönlichkeiten erkennen, daß er nicht mehr zum „Federal Reserve Board" gewählt wurde.

IV. Unter den näheren Freunden von Jakob Schiff gibt es einen Rabbiner, Judas Magnes, Vertrauter und Agent Schiffs, diesem völlig ergeben. Magnes ist ein tatkräftiger Vorkämpfer des Internationalen Judentums; ein Jude

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namens Jakob Millikow erklärte einmal, daß Magnes ein Prophet sei.

Im Jahre 1917 gründete dieser jüdische Prophet unter dem Namen „Volksrat" die erste bolschewistische Vereinigung im Lande. Die aus dieser Vereinigung erwachsende Gefahr trat erst zu Tage. Am 24. Oktober 1918 erklärte Judas Magnes, daß er Bolschewist sei und sich in vollem Einverständnis mit der bolschewistischen Lehre und den bolschewistischen Idealen befände. Diese Erklärung wurde von Magnes in einer Versammlung „des jüdischen Bundes von Amerika" in New York abgegeben. Jakob Schiff verurteilte die Ideen von Judas Magnes, und dieser trat, um die öffentliche Meinung irrezuführen, aus dem „Jüdischen Bund von Amerika" aus. Indessen blieben Schiff und Magnes als Mitglieder des Verwaltungsrates der Kehilla (Kahal) in engster Verbindung.

V. Andererseits steht Judas Magnes auch, finanziert von Jakob Schiff, in nahen Beziehungen zu der zionistischen Weltorganisation Poale, deren Leiter er war; ihr Ziel ist, die internationale Vorherrschaft der jüdischen Arbeiterpartei aufzurichten. Hieraus ergibt sich wiederum die enge Verbindung zwischen den jüdischen Multimillionären und dem Proletariat.

VI. Vor einigen Wochen brach automatisch die sozialistische Revolution in Deutschland aus; hierbei übernahm eine Jüdin, Rosa Luxemburg, die politische Führung, und der Hauptführer der internationalen bolschewistischen Bewegung war der Jude Haase.

Augenblicklich entwickelt sich die Revolution in Deutschland nach denselben jüdischen Richtlinien wie die Revolution in Rußland. Wenn man darauf achtet, daß die jüdische Firma Kühn, Loeb & Co. in Beziehungen steht zu dem Rheinisch-Westfälischen Konzern, einem deutsch-jüdischen Unternehmen, ebenso wie mit der jüdischen Firma Freres Lazare in Paris und dem jüdischen Bankhaus Günzburg in Petograd, Tokio und Paris, wenn man sich ferner vergegenwärtigt, daß die erwähnten jüdischen Geschäftsunternehmen enge Verbindungen haben mit der jüdischen Firma Speyer & Cie. in London, New York und Frankfurt am Main und ebenso mit dem jüdisch-bolschewistischen Geschäftsun-

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ternehmen Nye-Banken in Stockholm, tritt klar in die Erscheinung, daß in der bolschewistischen Bewegung gewissermaßen ein allgemein jüdisches Unternehmen zum Ausdruck kommt. Indem gewisse jüdische Banken lebhaft an der Organisation dieses Unternehmens beteiligt sind."

Beweis: Leon de Poncins „Hinter den Kulissen der Revolution", 2. Teil „Judentum und Weltumsturz", Seite 31, 32, 33, 34, 35 und 36.

Mit Recht weist Frau Dr. Mathilde Ludendorff darauf hin, daß solche Tatsachen die große Gefahr klar erweisen, die den nichtjüdischen Völkern der Erde droht durch die Machenschaften der „Nachfolger der Kaiserreiche und Königtümer", deren „Autorität sich nicht nur über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt".

Leon de Poncins gibt in dem obengenannten Buche auch das Manifest wieder, das der berühmte Itzig Aaron Cre-mieux bei der Gründung der „Alliance israelite universelle" an die Juden der Welt sandte. Dieses Manifest lautet in Auszügen:

„Die Union, die wir gründen wollen, soll keine französische, englische, irländische oder deutsche, sondern eine jüdische Weltunion sein ...

In keiner Beziehung wird ein Jude der Freund eines Christen oder eines Muselmanen werden, bevor nicht der Augenblick kommt, in dem das Licht des Judenglaubens, die einzige Religion des Rechts, über die ganze Welt erstrahlen wird ...

Unsere Nationalität ist die Religion unserer Väter, und keine andere Nationalität erkennen wir an ... Die jüdische Lehre soll sich über die ganze Welt verbreiten. Isra-eliten! Wohin auch das Geschick Euch führt, so zerstreut Ihr auch auf der ganzen Erde sein mögt, immer müßt Ihr Euch als einen Teil des auserwählten Volkes betrachten

Wenn Ihr daran glaubt, daß das Judentum allein die ein-

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zige Glaubens- und Staats Wahrheit ist; wenn Ihr hiervon völlig überzeugt seid; dann, Ihr Juden des Weltalls, kommt und hört unseren Ruf und gebt uns Eure Zustimmung kund.

Unsere Sache ist groß und heilig und ihr Erfolg ist gesichert. Das Christentum, unser Feind von jeher, liegt im Staube, tödlich aufs Haupt geschlagen.

Das Netz, das Israel jetzt über den Erdball wirft, nimmt an Ausdehung und Größe zu ...

Die Zeit ist nahe, wo Jerusalem das Bethaus für alle Nationen und Völker werden soll ... Nutzen wir jede Gelegenheit.

Unsere Macht ist unermeßlich, lernen wir, diese Macht für unsere Sache einzusetzen. Was habt Ihr zu fürchten? Der Tag ist nicht mehr fern, wo alle Reichtümer, alle Schätze der Erde das Eigentum der Kinder Israels werden sollen."

Beweis: Leon de Poncins a.a.O., Seite 125, 126, 127.

Die große Gefahr für das Schicksal der Nichtjuden spricht aber noch deutlicher aus den Worten des berühmten, 1927 verstorbenen Zionisten Ascher Ginzberg, die er in seinem Buch „Transvaluation of value" („Umwertung der Werte") schrieb, die Leon de Poncins a. a. O. Seite 1227 123 wiedergibt. Ascher Ginzberg schrieb:

„Dieses Volk wird über alle anderen herrschen ... Dieses Israel, das in Wahrheit das überragende Vorbild der Menschheit unter allen anderen Völkern ist. Israel wird der Idee vom „Guten" das Kennzeichen geben, das sie früher besaß.

Das Gute ist Eigentum des Uebermenschen oder der Uebernation, welche die Kraft besitzt, sich auszudehnen, ihr Leben zu vervollkommnen und der Herr der Welt zu werden, ohne Rücksicht darauf, was das die große Masse der Angehörigen tiefer stehender Völker kosten kann, ohne Rücksicht auf den Schaden, den diese davon haben können. Denn einzig und allein der Uebermensch und die Uebernation ist die Blüte oder der Gipfelpunkt in der ganzen Menschenmasse. Alle übrigen

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Nationen sind nur dazu geschaffen, um dieser Auslese zu dienen, um die Leiter zu bilden, ohne die ein Aufstieg zur erstrebten Höhe unmöglich ist... "

Beweis: Leon de Poncins a.a.O., Seite 122/123.

General Ludendorff hatte immer wieder in Abhandlungen und Vorträgen auf die entsetzlichen Gefahren solcher Geschichtegestaltung durch die Magnaten der Hochfinanz hingewiesen. Er hat dabei auch die Worte des eingeweihten B'nai-Brith-Bruders Walther Rathenau angeführt, die in der Weihnachtsnummer der „Neuen Freien Presse" Wien im Jahre 1909 standen:

„Auf dem unpersönlichsten demokratischsten Arbeitsfelde, dem der wirtschaftlichen Führung, wo jedes törichte Wort kompromittieren und jeder Mißerfolg stürzen kann, hat im Laufe eines Menschenalters sich eine Oligarchie gebildet - dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents und suchen sich Nachfolger aus ihrer Umgebung. Die seltsamen Ursachen dieser seltsamen Erscheinung, die in das Dunkel der künftigen sozialen Entwicklung einen Schimmer wirft, stehen hier nicht zur Erwägung."

Beweis: „Neue Freie Presse" Wien, 1909, Weihnachts-nummer.

Wer solche entsetzlichen Gefahren erkennt und verschweigt, handelt den elementarsten Pflichten der Menschheit gegenüber zuwider.

Vor allem aber fühlte sich General Ludendorff seinem eigenen Volke gegenüber verpflichtet, rasch aufzuklären, denn die Geschichte hat ja erwiesen, wie sehr sich die eingeweihten Juden in ihrem frommen Bemühen um die Verwirklichung des messianischen Weltreiches an die mündliche Tradition gehalten haben. Der erwähnten, aus den Quellen zitierten Überlieferung zufolge wird ja das deutsche Volk von den Juden als die überlebenden, geflohenen Kanaaniter angesehen, die noch vor den anderen christli-

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chen Völkern vernichtet werden müssen. Es ist dies nicht, wie es in den Pamphleten dieser Tage behauptet wird, „ein nationaler Verfolgungswahn General Ludendorffs", sondern leider ein religiöser Wahn orthodoxer Juden, der entsetzliche Gefahren gerade für das deutsche Volk herbeiführt.

Zweimal innerhalb eines Menschenalters wurde einem alten orthodoxen jüdischen Glauben zufolge versucht, das deutsche Volk zum Sündenbock für die Schuld an den schweren Kriegen zu machen, die in Wahrheit andere auf dem Gewissen haben. Im Jahre 1918 geschah dies zum ersten Male. Nicht nur General Ludendorff hat in seiner Schrift „Wie der Weltkrieg gemacht wurde" klar nachgewiesen, daß das deutsche Volk den Weltkrieg nicht verschuldet hat. In England hat der Sozialist Morel im Jahre 1922 im Unterhaus den gleichen Beweis geführt und seinen Vortrag in der Schrift „The poison that destroys" veröffentlicht. Er sagte, daß das große Kulturvolk England daran zugrunde gehen werde, wenn es nicht verhindere, daß der Versailler Vertrag dem deutschen Volke auferlegt bleibe. Der gleiche Nachweis wurde auch in Amerika geführt. Der in England geborene amerikanische Staatsbürger Francis Neilson hat im Jahre 1915 sein Buch „Wie Diplomaten Krieg machen" in Amerika veröffentlicht. Dieses Buch, das in England sofort beschlagnahmt wurde, beweist an Hand von Dokumenten, daß Deutschland am Kriege 1914/18 unschuldig ist. Es ist in vier Sprachen erschienen. Die 5. amerikanische Auflage erschien im Jahre 1940 bei B.W. Hübsch in New York.

Unter den Beweisen für die angebliche Schuld Deutschlands war eine der Hauptquellen das Buch des Juden Henry Morgenthau senior „Geheimnisse des Bosporus". Es enthält die unwahre Behauptung, am 5. 7. 1914 sei unter dem Vorsitz des Kaisers Wilhelm II. in Potsdam ein Kronrat abgehalten worden, an welchem auch österreichische Vertreter teilnahmen und auf dem der Krieg beschlos-

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sen worden sei. Diese unwahre Behauptung Henry Mor-genthaus wurde widerlegt von Sidney B. Fay in seinem Buche „The origin of the World war". Der angebliche Kronrat hat nie stattgefunden.

Die Bücher von Neilson und Fay sind nicht im Besitz der Verteidigung. Prinz zu Löwenstein berichtete jedoch darüber in der „New York Sonntagspost" vom 3. 8. 47.

Die Erfüllung des Versailler Vertrages hätte im Laufe der Jahre die Vernichtung des deutschen Volkes herbeigeführt. So war es denn recht sinnvoll, im Sinne jüdisch-frommer Erfüllung der mündlichen Tradition, das deutsche Volk zum Sündenbock zu machen, obwohl die Juden damals in Deutschland eine große Machtstellung innehatten und ihnen bis dahin noch keinerlei Unrecht geschehen war.

Als der Jude Henry Morgenthau jun. seinen bekannten Vernichtungsplan gegen Deutschland für Roosevelt ausarbeitete, war die Lage eine andere. Die furchtbaren Verbrechen der Massenmorde an Juden, die Hitler insgeheim hatte verüben lassen, können einen solchen Vernichtungsplan auch aus berechtigter Empörung entstehen lassen. Und doch wurde das gesamte deutsche Volk sehr zu Unrecht zum zweiten Male zum Sündenbock gemacht. Es wurde ihm die Schuld auferlegt, die Gewaltherrschaft Hitlers errichtet zu haben. Frau Dr. Ludendorff hat in ihrer Verteidigung den Nachweis erbracht, daß auch hier die Schuld anderer auf das deutsche Volk geschoben worden ist, daß es vor allem auch die weltmächtigen jüdischen Großbanken der Wallstreet, Kühn Loeb & Co. usw. waren, die mit anderen Großbanken zusammen den Juden aus fürstlichem Blute James P. Warburg dreimal mit Hitler verhandeln, ihm dreimal viele Millionen Mark versprechen und überweisen ließen. Sie begnügten sich nicht damit, ihm durch ihre Gehilfen die Reichskanzlerschaft zu verschaffen, sondern ermöglichten ihm nach dem Reichstagsbrand durch die Spende weiterer 28 Millionen Mark auch

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die Errichtung seines Gewaltstaates. Der Vernichtungsplan Henry Morgenthaus, der sich an den Zusammenbruch Deutschlands als endgültige Vernichtung anschließen sollte und das Volk zum zweiten Male zum Sündenbock machte, ist wegen der Massenmorde Hitlers kein eindeutiger Beweis planmäßigen Wirkens für das jüdische Fernziel, wie es nach dem ersten Weltkrieg der Versailler Vertrag war, als in Deutschland noch keinem Juden Unrecht geschehen war. So seien denn zum Schluß dieses Kapitels noch verschiedene Veröffentlichungen Walther Rathenaus als Beispiel für das Wirken der eingeweihten Juden angeführt. Diese Beweisstücke sind für die Verteidigung so wichtig, weil sie am klarsten die Größe der Gefahr für die Zukunft des deutschen Volkes aufzeigen.

Walther Rathenau hat in der Zeitschrift „Die Zukunft" nach der Revolution 1918/19 den Entente-Staaten nahegelegt, Barmherzigkeit am deutschen Volke zu üben, obwohl ihm als B'nai-Brith-Bruder wohl sicher bekannt war, daß die Behauptung einer deutschen Schuld am Weltkrieg eine Unwahrheit war und obwohl er deshalb nicht Barmherzigkeit, sondern Recht für die Deutschen hätte fordern müssen. Rathenau galt aber wegen dieser und anderer Worte für einen Juden, der es denkbar gut mit dem deutschen Volke meinte. Seine Schriften enthalten jedoch den klaren Beweis dafür, daß er in tiefer, man möchte sagen inniger Glaubensüberzeugung für die jüdischen Fernziele wirkte, die er, wie er sagt, durch immer erneute, ja fast immerwährende Weltbrände von Revolutionen und Kriegen näher gerückt wähnte. So hielt er denn auch die Niederlage des deutschen Volkes 1918 mit dem anschließenden Sturz des Kaiserreiches für notwendig und rühmte sich selbst, daß er die Revolution 1918 gemacht habe. Er schrieb in seinem 1919 erschienenen Buche „Der Kaiser":

„Als der Krieg begann, begegneten wir uns, beide vom schlimmen Ausgang überzeugt. Abermals widersprach er mir nicht, als ich sagte: „Nie wird der Augenblick

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kommen, wo der Kaiser als Sieger der Welt mit seinen Paladinen auf weißen Rossen durchs Brandenburger Tor zieht. An diesem Tage hätte die Weltgeschichte ihren Sinn verloren. Nein! Nicht einer der Großen, die in diesen Krieg ziehen, wird diesen Krieg überdauern"."

Beweis: Walter Rathenau „Der Kaiser", Seite 28.

Die Niederlage Deutschlands, Revolution und Versail-ler Vertrag waren jedoch in Rathenaus Augen keineswegs die Vollerfüllung sinnvoller Weltgeschichte in bezug auf das deutsche Volk. In Übereinstimmung mit der heiligen mündlichen Überlieferung, die Rabbi Kimschi niedergeschrieben hat, enthüllt er vielmehr in einer Zeit, da noch keinem einzigen Juden in Deutschland ein Unrecht getan worden war, in seiner Schrift „Kritik der dreifachen Revolution", ein geradezu grauenerregendes Zukunftsbild für Deutschland.

Bezeichnenderweise kündigt er schon in dieser 1920 erschienenen Schrift einen neuen bevorstehenden Weltkrieg an. Er schreibt:

„doch es naht trotz Völkerpolizei der nächste Weltkrieg".

Beweis: Beweis: Walter Rathenau „Kritik der dreifachen

Revolution", Seite 47. Über das deutsche Schicksal schreibt er wie folgt:

„Prometheus Deutschland! Auch wenn du niemals von deinem Felsen dich entkettest, wenn dein dem Gotte verschuldetes Blut in Schmach und Schmerzen über die Erde strömt, leide, leide den großen Segen, der den Wenigen, den Starken erteilt wird. Ringe nicht mehr um Glück, denn dir ist anderes beschieden. Nicht Rache, nicht Einrichtungen, nicht Macht und nicht Wohlstand kaufen dich los. Sei, was du warst, was du sein sollst, was zu sein du niemals vergessen durftest. Sei gehaßt und hasse nicht, sei verhöhnt und verteidige dich nicht.

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Simson Deutschland! Dein Auge ist blind, deine Stirn ist kahl. Wende deinen Blick in dich, wende deine titanische Kraft gegen dich selbst. Du wirst die Säulen der Erde nicht zerbrechen. Das Gericht ist nicht dein. Drehe die Mühle der Philister und singe das Lied Gottes.

Ahasver Deutschland! Du hast nicht Macht zu sterben. Deutsche Füße werder über die Erde ziehen und Heimat suchen. Du wirst ein bitteres Brot essen, und deine Heimat wird nicht deine Heimat sein. Von fremden Türen werden sie dich jagen wegen des Abglanzes in deinen müden Augen.

O du Deutschland! Geliebt in deinem törichten Wahn, zehnfach geliebt in deinem gottvergessenen Irren und Laster, zehntausendfach geliebt in deinem schmachvollen Leiden, was weißt du von deinem Schicksal? ...

Du bist verhaftet und verfallen, und wenn die Hände der Menschen dich loslassen, so fällst du in die Hände Gottes."

Beweis: Walther Rathenau a. a. O., Seite 77 und 67.

Diese furchtbaren Worte mit dem entsetzlichen Schicksal, das Walther Rathenau hier dem deutschen Volke kündet, hat er im Jahre 1920 niedergeschrieben, zu einer Zeit also, als die Juden im deutschen Volk eine ganz hervorragende Machtstellung innehatten und als in Deutschland noch keinem einzigen Juden auch nur ein Haar gekrümmt worden war. General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Luden-dorff entsetzten sich, daß ein Mann, der solche Worte schrieb, die Stelle des Außenministers im deutschen Volke annahm, nachdem er solche Worte geschrieben hatte. Die zehntausendfache Liebe, die Walther Rathenau dem deutschen Volke zusichert, wenn es auf solche entsetzliche Weise zugrunde geht, konnte General Ludendorff und Frau Dr. Mathilde Ludendorff dabei nicht trösten. Sie wollten es in letzter Stunde zu verhüten suchen, daß das deutsche Volk wehrlos wie Prometheus an den Felsen geschmiedet, täglich die ungeheuren Qualen des Zerfleischtwerdens erleiden sollte. Sie wollten es verhindern,

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daß das deutsche Volk wie der einst von den Juden geblendete und an Sklavenketten gefesselte Simson die Mühle der Philister immerwährend zu treten hätte. Sie wollten verhüten, daß den Deutschen das Alhasverlos bereitet würde, nicht leben und nicht sterben zu können. Sie wollten in letzter Stunde verhüten, daß deutsche Kinder und Kindeskinder heimatlos über die Erde ziehen müßten, immer wieder neu von fremden Türen gejagt zu werden, wenn sie um Brot bettelten, wegen des Abglanzes in ihren müden Augen.

Dieses Warnen will man heute Frau Dr. Ludendorff als Schuld anrechnen.

Die zitierte Literatur ist der Spruchkammer zum Teil bereits in der ersten Instanz in notariell beglaubigter Abschrift überreicht worden; der Rest wird in der mündlichen Verhandlung überreicht.

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Anlage Nr. 10 Ecrasez I'Acifricfie

Simon Wiesenthal hielt am 18. November 1969 vor der Jfidlschen Stu* dentenschaft Zflrlca bei stärkstem Andrang einen Vortrag über die .Verfolgung von Naziverbrechern". Er leitete seine Ausführungen mit einem Wort von Clansewitz ein. daß der Feind von gestern andt der Feind-von heute und morgen sei, wenn man Ihn nicht restlos vernichte. Man- habe- dl* alten. Na-zis und Faschisten ganz zu Unrecht totgesagt/ In Wirklichkeit existierten sie noch und -seien die Feinde und Verbrecher von heute. Man könne und müsse sich sagen: Noch leben sie!

Wiesenthal schätzt die Zahl der ehemaligen Nazis In der Bundesrepublik auf vier bis .fünf Millionen. In der DDR auf eine bis zwei Millionen, In Osterreich auf eine halbe Million! Es sei nicht logisch - führte Wiesenthal aus - die Naziverbrecher als .Kriegsverbrecher* zu bezeichnen. Der Nazi - glelchqültlg ob er alt oder lung - sei an sich ein Verbrecher. Bei der Verfolgung von Naziverbrechern geht es weniger um einzelne und deren Verurteilung, sondern vielmehr darum, künftige Massenmorde zu unterbinden, denn die Mörder von morgen würden heute erst geboren. Diese In der Zukunft potentiellen Mörder gelte es schon heute auszurotten.

Wiesenthal Hefi auch durchblicken, daß die Jüdische Hochfinanz, insbesondere in den USA und vor allem dl« Ka-DÜalraacht der Rothschilds, seit «Mnnm Jahrhundert die ungekrönten Krtnlne der Juden, zweckentsprechend elnqe-setzt werden, um Jene Staaten und Volksarmeen, welche ootentlell In sich NazIverbrerttPT beinhalten, kapl-tff'~'3fM'» zu eliminieren.

Es gilt,, rief Wiesenthal In ZnHch aus. potentielle Geqnor auch Im Kei"t, Ja im embryonalen Znstand, ein für f»ll*»mal zu vernichten, qnrile* l, Nenn ZflrrYirr Zrltnn«. Freit«*. 21. 11.

1069. F*rti»jmr»h»» SSO. Brite 38. 9. Zu T*I. dl* „Tat", der „T»jr*Mnwl|C«r". S. F.ln Teilnehmer »m Vertrag WleMB«

th»li

Salzburger Volksblatt vom 23.1.1970

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Anlage Nr. 12

Salzburger Nachrichten vom 28. 10. 1961, Seite 3:

Atomare Verseuchung als Machtprogramm

Gespräch mit einem Kenner der sowjetischen Welt

Von ***

Aus einer uns äußerst gut bekannten Quelle erhielten wir folgendes Dokument zur Veröffentlichung, dessen Autor ein anerkannter und als Gelehrter tätiger Sowjetkenner ist. Obwohl das Dokument stellenweise phantastische Züge anzunehmen scheint, möchten wir es unseren Lesern nicht vorenthalten, weil es ohne Rücksicht auf Einzelheiten den Kern unserer Lage beleuchtet, der eine Unterscheidung von Tests und Kriegslage wohl nicht mehr zuläßt.

- „Sehr geehrter Herr Doktor! Gestatten Sie einige Fragen zu jenem Bereich, dem Ihre Lebensarbeit gewidmet ist. Wie beurteilen Sie auf Grund Ihrer Informationen die sowjetischen Atomtests?"

- „Es handelt sich bei diesen auf europäischem Boden zur Zündung gebrachten Kernwaffen nicht mehr um Tests. Dies wäre eine der tragischsten und folgenschwersten Irrmeinungen der freien Menschheit. Wir haben es hier mit der Durchführung eines Konzepts zu tun, dessen Vorbereitung, wie wir vermuten, mit einer Konferenz auf transuralischem Boden im Jahre 1951, also vor über einem Jahrzehnt, begann. Damals legten sich Führungsgremien

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der UdSSR auf eine neue Form des biologischen Krieges fest, der ohne Kriegserklärung und ohne Rücksichtnahme auf die Völker des sowjetischen Machtbereiches bis zur völligen Lähmung des Widerstandswillens der freien Welt geführt werden soll. Es wäre der zweite Irrtum des Westens, in diesem Zusammenhang von einer Erpressung zu sprechen. Es geht der heute an die Macht gekommenen Sowjetgruppe primär nicht mehr darum, Gelände- oder Positionsgewinne zu erzielen. Selbstverständlich ist sie jederzeit bereit, diese gleichsam als Abfallprodukte nervlicher Zusammenbrüche des Westens zu kassieren, schon deshalb, weil sich solche Züge am Schachbrett der offiziellen Weltpolitik hervorragend zur Tarnung der eigentlichen Zielsetzung eignen. So ist die sowjetische Strategie weder an Laos noch an Berlin unmittelbar interessiert. Wohl aber eignen sich beide recht gut, die Zug-um-Zug-Geschäfte der offiziellen Ebene zu betreiben und die fünfte Kolonne voll zum Einsatz zu bringen.

Ich meine damit unter anderem die publizistische Tätigkeit führender US-Kreise, die jederzeit bereit sind, die Wirkung von Megatonnen-Bomben zu übersehen oder zu verfälschen, falls ein Sowjetfunktionär in Berlin zeitweilig nicht mit der Maschinenpistole argumentiert. Mr. Hunter, Beauftragter für innere Sicherheit der USA, nannte vor dem Senat diese Kreise die verläßlichsten Helfershelfer der Sowjets. Auch in dieser Formel liegt ein Irrtum. Jene „Gentlemen" sind nicht Helfer, sondern Angehörige der handelnden sowjetischen Gruppe, deren Ziel ein Rassen-vernichtungskampf ist, wie ihn die Weltgeschichte bisher nicht sah."

- „Gestatten Sie eine Zwischenfrage: Sie sprechen von handelnder sowjetischer Gruppe. Ist diese nicht identisch mit dem Exekutivkomitee der Partei oder mit dem jeweiligen Regierungschef?"

- „In keiner Weise! Und dies ist eine der sowjetischen

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Geheimwaffen. Beide genannten Organe dienen lediglich der Verschleierung der wirklichen Machthaber.

Ich möchte Sie in diesem Zusammenhang auf eine für uns alle beschämende, aber unwiderlegbare Tatsache aufmerksam machen: Die westlichen Leitartikel und Kommentare zu den Regierungswechseln seit der Liquidierung Stalins füllen eine Bibliothek. Gemeinsam ist ihnen, daß die jeweiligen „Ostexperten" den eben an die Macht gelangten Exponenten bescheinigten, daß sich in ihrer Hand alle Macht vereinige, daß ein neuer Roter Zar geboren sei usw. Dies wurde und wird behauptet über Leute wie Berija oder Malenkow, Bulganin oder Woroschilow, Chruschtschow oder Schukow. Keiner dieser Kommentatoren kam beim unausbleiblichen Sturz des eben an der „totalen Macht" befindlichen Alleinherrschers auf die Idee, die Frage zu stellen: wer war stärker als diese Strohmänner?

Wer stürzte sie, wer verbirgt sich dahinter? Denn logischerweise mußte die Gruppe im Hintergrund, die in Wahrheit eine vorwiegend nichtrussische, völlig der endgültigen Weltherrschaft verschworere Minderheit darstellt, um vieles stärker sein als die jeweils herausgestellten Werkzeuge. Die handelnde Gruppe ist daher nicht identisch mit den in Erscheinung tretenden Funktionären. Dieser kardinale Tatbestand sollte dem noch freien Teil der Menscheit ein für allemal klarwerden."

- „Wen oder welche Regierung betrachtet diese Gruppe als vorzüglichsten Gegner?"

- „Weder einen einzelnen, noch ein einzelnes Volk. Diese Gruppe denkt in weltweitem Maßstab. Sie sieht ihre Weltherrschaft in erster Linie gefährdet durch den Bestand der, wie sie es nennen, 'Aktivrassen', welche vorwiegend die nördlichen Gebiete der Erde bewohnen und die USA, Kanada, Europa, die russischen Völker, China und Japan umfassen.

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Noch vor wenigen Jahren wäre es undenkbar erschienen, diesem gewaltigen schöpferischen Bereich der Menschheit den Vernichtungskampf anzusagen, und zwar gleichsam aus seinen eigenen Zentren heraus in skrupellosem Mißbrauch jener technischen Mittel, die diese Völker selbst schufen.

Die Voraussetzung dafür war, sich jener wissenschaftlichen Schlüsselpositionen zu versichern, die die sogenannten Staatsmänner zu Erfüllungsgehilfen und Befehlsempfängern der kastenartig abgeschirmten Kommandostellen macht. Diese Schlüsselpositionen wurden besetzt. Es ist eines der düsteren Kapitel der Menschheitsgeschichte, in welchem Umfange der Westen durch Verrat seine eigene Versklavung mitveranlaßte und weiterhin duldet."

- „Besitzen wir Unterlagen über die experimentelle Tätigkeit dieses kriminellen Braintrusts auf sowjetischem Boden?"

- „Ja, in gewissem Umfange. Die sowjetischen Versuche der Jahre 1948 bis 1956 gingen in erster Linie auf Kosten des nordrussischen und sibirischen Raumes. Wir wissen heute um Gebiete, die auf Jahre hinaus durch Totalverseuchung unbetretbar geworden sind, und wir kennen Sondermaßnahmen zur Bekämpfung der Massenleukämie, um dem Produktions- und Leistungsausfall der Straflager, die Millionen Menschen umfassen, zu begegnen. Ja, wir verfügen über Berichte eingesetzter Ärzte, die das Ergebnis solchen Bemühens erklären. Es gelang in einzelnen Fällen, das Massensterben um sechs bis zwölf Monate hinauszuschieben. Weit über den Bereich der tödlich verseuchten Gebiete wurden in Räumen, die Tausende Kilometer von den Teststationen entfernt waren, lähmende Wirkungen auf die Menschen registriert. Dies wurde derart wirksam, daß die dadurch begründete Nichterfüllung des vorgeschriebenen Plansolls vom sowjetischen Geheimdienst unter einer eigenen Chiffre an die Kommandostelle gemel-

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det wurde. (Als Abkürzung wurde das aus dem russischen Alphabet eliminierte „harte Zeichen" verwandt!)

Die 'handelnde Gruppe' verfügt heute ohne Zweifel über großes Erfahrungsmaterial und vermag sich zumindest über die unmittelbaren Folgen der Atomwaffe ein ungefähres Bild machen. Sie hat für ihren Internbereich präventive Maßnahmen veranlaßt. Die rein genetischen Wirkungen werden vermutlich erst in Jahrzehnten zur Gänze überschaubar sein."

- „Welche Haltung können wir angesichts solch akuter Bedrohung einnehmen?"

- „Das Wichtigste scheint mir, über die Größe der Gefahr illusionslos zu werden. Denn die Taktik der Mörder besteht darin, das Opfer in Sicherheit oder Unkenntnis zu wiegen oder es durch Ablenkung wehrlos zu machen."

Das Auge JHWH's überwacht beide Seiten! Ein Bild für Wissende aus der spanischen Zeitung „El Pais" vom 20. Juli 1982.

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Anlage Nr. 13

Zielsetzung und Methoden des CFR

aus: „POLITISCHES LEXIKON von C.O.D.E.«

Nr. 1/3

„Die von den Urhebern des CFR angestrebte Weltbeherrschung, deren materielle Voraussetzung der (Staats-) Kapitalismus (s. Dollar*, Geld*, Kredit*, IMF*, Monopole*, Zins*) ist, erfordert einen ideologischen Mantel. Nachdem sich der mystische (Un-)Glaube (s. Ideologie*) der liberalen Richtung (s. Solschenizyn) an die Machbarkeit der «Einen Welt» basierend auf dem Verstand der «Menschen guten Willens» seit den Erfahrungen mit dem (geistigen) Turmbau zu Babel und dem Völkerbund/UNO als utopisch erwiesen hat, wird der ideologische Umhang von den marxistischen Denkern geliefert. Im New Yorker Weltordnungsinstitut (IWO, s. unbedingt Novosti Presseagentur*) sind Urheber, Förderer (u. a. Warburg, Rok-kefeller und (Pseudo)Wissenschafter) folgerichtig vereint.

Die CFR-Denker gehen davon aus, daß «Demokratie* überholt» ist («The Crisis of Democracy»). Infolge der schrittweisen Zerstörung der im organischen Zusammenhang stehenden Lebensbereiche durch die Folgen des zum Ordnungsprinzips erhobenen (Staats-)Kapita-lismus*, müssen an die Stelle absterbender Institutionen weltweite Planung* und ihre Durchsetzmöglichkeiten treten, um Chaos zu vermeiden, das im Atomzeitalter menschheitsvernichtend wird. Voraussetzung für die dem CFR vorschwebende «Neue Ordnung» einer dekre-

* Stichwort liegt vor oder ist vorgesehen.

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tierten und durchsetzbaren Welteinheit ist daher die beschleunigte Beseitigung nationaler Eigenständigkeit gegebenenfalls durch (Zulassung von) (Welt)Kriege(n), die Schaffung synthetischer Staatengebilde, die Verschmelzung von Rassen (s. Abtreibung*, Rassismus"", Völkermord"") und Religionen sowie Fortfall von Handelshindernissen und Unabhängigkeitsfaktoren (u. a. Zölle, Silber-, Gold- und nationale Papier- zu Gunsten einer Weltwährung - s. auch Bundesmeldegesetz*).

Das Mitglied des Weltordnungsinstitutes in New York und der Trilateral Commission*, der «Physiker, Philosoph und Friedensforscher» C.F. von Weizsäcker: «Der nächste Weltkrieg ist wahrscheinlich» (Stern, Nr. 457

76).

Ohne Insiderstatus, jedoch in Kenntnis der Ursachen des 1. und 2. Weltkrieges und des die Oelpreisverfünffa-chung dienenden Yom Kippurkrieges 1973 (s. Oel*) («Kriege passieren nicht, sie werden gemacht») kommt der amerikanische politische Analyst C.B. Baker im Juli 1977 zum Schluß, daß es einen «CFR-Plan für einen begrenzten Krieg und Atombombenterrorismus» gibt:

«Einige patriotische Organisationen haben von der im April 1976 in Philadelphia abgehaltenen Konferenz berichtet, die US-Verfassung abzuschaffen und die von Rexford Tugwell ausgearbeitete neue Verfassung der sogenannten «New States of America», Ermächtigungsgesetze und Regionalregierungen an ihre Stelle zu setzen. ... Die jetzige Verfassung kann unter normalen Umständen nicht leicht ersetzt werden. Entgegen den Annahmen nicht informierter Konservativer kann D. Rockefeller und sein CFR nicht einfach eine magische Wand bewegen, im Handumdrehen die Verfassung wegwischen und eine neue hinstellen ... und Regionalregierungen und/oder «Neue Staaten» mit völlig verschiedenen Grenzen, Gesetzen und Bevölkerungen errichten. Solch radikale diktatorische Veränderun-

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gen können nur in höchster Gefahr herbeigeführt werden. Die Bedrohung muß so schrecklich sein, daß das amerikanische Volk gern seine Freiheit für den angeblichen Schutz einer Rockefeller-CFR-Diktatur hergibt. Nichts weniger als Kriegsgefahr und/oder Atomzerstörung kann die politische Opposition überwältigen.»

Baker fährt fort: «Die Anzeichen mehren sich, daß Rok-kefeller und seine CFR-Mannschaft insgeheim mit den Sowjets einen begrenzten und sorgfältig geplanten Atomkrieg beschlossen haben. U. a. griff Nelson Rockefeller am 15. 5. 1976 (in der Paulskirche, der ersten Kultstätte der deutschen Freimaurerei) in Frankfurt die Sowjets bitter an ... seit Kissinger an die Macht kam, hatte die Rok-kefeller-hörige Presse die sowjetische Bedrohung heruntergespielt ... aber dann kam eine ISOgradige Kehrtwendung ...

Zur selben Zeit jedoch, in der die Rockefeller-Kissinger antikommunistische Propaganda ablief, trafen sich David Rockefeller und seine wichtigsten Leute geheim auf der 10. Dartmouth""-Konferenz am 4. Mai 1976 mit den sowjetischen Führern (s. Politbüro*) einschließlich der Berater seines handgepflückten demokratischen Präsidentschaftskandidaten Carter, wie Brzezinski, Gardner, Warnke und Yost (s. Carter"", US-Regierung"") ...»

Baker schreibt weiter, daß die Idee eines abgesprochenen Atomkrieges zwischen USA und der UdSSR einem als unmöglich und fantastisch erscheinen mag ...: «Aber eine genaue Überprüfung der gemeinsamen Vorteile ergibt, daß ein solcher begrenzter Krieg sowohl der sowjetischen Diktatur als auch der Rockefeller-CFR-Gruppe internationaler Banker handfeste Vorteile verspricht.

Es ist wahrscheinlich, daß sich ein solcher begrenzter US-sowjetischer Konflikt vor allem in Mitteleuropa zwischen NATO- und Warschauer-Pakt-Kräften abspielen wird. In einem solchen abgesprochenen Krieg werden

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Anlage Nr. 14

vermutlich einige Atomexpolisionen ausgemachte Gebiete der USA treffen ... für maximale psychologische Wirkung ... Hier einige Vorteile eines solchen begrenzten Atom-krieges:»

(Es folgen wirtschaftliche, monetäre, bevölkerungspolitische und völkische «Vorteile», die sich aus der Zerstörung Europas ergeben, die nicht unter das Stichwort CFR fallen. Die Studie (17 Schreibmaschinenseiten plus Artikel seit Juni 1976), die die Indizien für einen begrenzten, abgesprochenen Krieg anhand des Massenevakuierungsplans (s. Bevölkerungskontrolle*) der bereits bestehenden geheimen, atomkriegsgesicherten Parallelregierung in Mount Weather (offizielle Bezeichnung «The Western Virginia Office of Controlled Conflict Operations»), nuklearen Terrorismus und «hausgemachte» Atombombenpropaganda behandelt, ist in leicht abgeänderter Form in englischer oder deutscher Sprache von der C. O. D. E.-Verlagsanstalt im Rahmen eines Jahresabonnements «Hintergrundanalysen von C.O.D.E.» (mind. 10 im Jahr - sfr./ DM 365) oder zum Einzelpreis von sfr./DM 50 erhältlich.)

Redigiert von C O D E (Confoderation Organisch Denkender Europaer)

byC O D E Verlagsanstalt, FL-9490 Vaduz/Fürstentum Liechtenstein

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Lieber Leser,

mit dem französischen Universitätsprofessor ROBERTFAURISSON hat sich ein weiterer ausländischer Historiker in die Reihen der Revisionisten begeben, die allein der Wahrheit wegen und ohne Aussicht auf persönlichen, materiellen oder beruflichen .Erfolg' gewagt haben, der Geschichtsverfälschung entgegenzutreten.

Robert Faurisson, Inhaber eines Lehrstuhls für französische Literatur des 20. Jahrhunderts mit dem Spezialfach „Kritik von Texten und Dokumenten", hat sich in jahrelanger Arbeit mit seinen Studenten dem TAGEBUCH DER ANNE FRANK gewidmet. Seine Schlußfolgerung: „Das Tagebuch der Anne Frank ist ein Schwindel !"

Seine ebenso gründliche Durcharbeitung des Komplexes GASKAMMERN führte zu der ebenso schlichten Feststellung: „Es gab keine Gaskammern !"

Der DEUTSCHE ARBEITSKREIS gibt die Kurzfassung dieser Ausarbeitung des französischen Wissenschaftlers im Rahmen der Schriftenreihe ZUR AUSSPRACHE heraus und stellt damit ein weiteres wesentliches Dokument allen denen zur Verfügung, die für die historische Wahrheit eintreten. Es zeigt sich einmal mehr: Das Ende von Legenden und Greuellügen geht stets einher mit besonders hartnäckigen Versuchen, diese um jeden Preis aufrechtzuerhalten. Kurz vor ihrer Entlarvung geraten Lügner besonders leicht in Panik ... Außerdem: Seit langem schon gehört es zur ständigen Übung, Gegner der geschichtlichen Lügen und Legenden zu „Neo-Nazis", „Rechtsextremisten" oder „Rechtsradikalen" abzustempeln. Gern wird dabei auch von einer angeblichen „ Wiederbelebung des Nationalsozialismus", einer,, Verherrlichung" desselben oder, sobald dabei von Juden die Rede ist, von „Rassenhetze" oder wie immer diese verteufelnden Bezeichnungen deutscher und jüdischer Zionisten lauten, gesprochen.

Dazu stellen wir zum immer wiederholten Male fest: Jedes Unrecht, jede gesetzwidrige Tat ist zu verurteilen und entsprechend zu ahnden. Aber jede - nicht nur die einer Seite ! Oder :

GLEICHES MASS FÜR RECHT UND UNRECHT FÜR ALLE VÖLKER UND ALLE ZEITEN !

Kein vernünftiger Mensch denkt daran, den Nationalsozialismus wiederzubeleben. Er gehört, wie Adolf Hitler, der Geschichte an. Doch wir wehren uns entschieden gegen jeden Versuch, eine vergangene Epoche nachträglich kriminalisieren zu lassen. Nur eine nüchterne, leidenschaftslose Geschichtsbetrachtung mit den daraus zu ziehenden Lehren für die Zukunft bringt uns weiter und ist zugleich Voraussetzung für eine Völkerversöhnung. Wer Versöhnung will, muß aber mit der Hetze aufhören...

In diesem Sinne,,nr DEUTSCHER ARBEITSKREIS WITTEN

58 TOWitten, Postfach 1706

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UNIVERSITE LYON 2

U.E.R. LETTRES ET CIVILISATIONS CLASSIQUES ET MODERNES

18, quai Claude-Bernard
69365 LYON CEDEX 2, LYON, le 16 Juin 1978

Tel. 69-24-45

Critique de Textes et Documents R. FAURISSON

VORERKLÄRUNG

Ich bürge selbstverständlich nicht für die politischen Ansichten derer, die mich veröffentlichen. Dafür übernehme ich die Verantwortung für den Inhalt des folgenden Textes, der in der Zeitschrift Defense de l'Occident - Verteidigung des Westens - (Juni 1978, S. 32-40) erschienen ist.

Diese Verantwortung übernehme ich in meinem Namen und in der Eigenschaft als mattre de conf6rences - Privatdozent - der Universität Lyon-2.

Ich stelle hier die Behauptung auf, daß es keine einzige "Gaskammer" unter Hitler gegeben hat. Ich halte sie aufrecht und unterzeichne

R. FAURISSON

(Unterschrift)

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BEITRAG für eine wahre Geschichte des 2. Weltkrieges:

"Das Problem der Gaskammern" (I) "Der Gerichtshof ist an Beweisregeln nicht gebunden ... "

(Art. 19 der Statuten des Internationalen Militärgerichts

(richtig : Des Interalliierten Militärgerichts) mit dem Sitz in

Nürnberg).

"Der Gerichtshof soll nicht Beweis für allgemein bekannte Tatsachen fordern, sondern soll sie von Amts wegen zur Kenntnis nehmen ... (Art. 21 der o.a. Statuten).

Niemand, nicht einmal die, welche ans III. Reich wehmütig zurückdenken, leugnen die Existenz von KZ-Lagern unter Hitler. Jedermann erkennt auch an, daß bestimmte Lager mit Krematoriumsöfen ausgestattet waren. Statt die Leichen zu begraben, äscherte man sie ein. Das häufige Auftreten von Epidemien erforderte die Verbrennung, z.B. der an Typhus Verstorbenen (siehe die Bilder von Beinhäusern). Was dagegen von zahlreichen französischen, englischen, amerikanischen und deutschen Autoren bestritten wird, ist die Existenz von "Vernichtungslagern" in Hitlerdeutschland. Dieser Ausdruck bezeichnet bei den Geschichtsschreibern über die Deportation, KZ-Lager, die mit "Gaskammern" ausgestattet gewesen wären.

Diese "Gaskammern" seien, zum Unterschied von den amerikanischen Gaskammern, entworfen worden, um Massen zu töten. Die Opfer seien Männer, Frauen und Kinder gewesen, deren Vernichtung aus rassischen oder religiösen Gründen Hitler beschlossen hätte. Das nennt man "Völkermord" ("Genocid"). Die ausgezeichnete Waffe für diesen "Völkermord" seien menschliche Schlachthäuser gewesen, "Gaskammern" genannt, und das verwendete Gas sei hauptsächlich "Zyklon B" gewesen (ein Insektenvertilgungs-mittel auf Grundlage der Blau- oder Cyanwasserstoffsäure H-C = N).

Diejenigen, die das Bestehen von "Völkermord" und von "Gaskammern" bestreiten, werden "Revisionisten" genannt. Ihre Beweisführung lautet ungefähr wie folgt:

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"Es genügt für diese beiden Probleme, die herkömmlichen Methoden der Geschichtskritik anzuwenden, um zu erkennen, daß man vor zwei Mythen steht, die übrigens ein unauflösliches Ganzes bilden. Die verbrecherische Absicht, die man Hitler zuschiebt, konnte n i e bewiesen werden. Was nun die Waffe für das Verbrechen betrifft, so hat sie niemand tatsächlich gesehen. Man steht da vor einem besonders gelungenem Kriegs- und Haßpropagandafeldzug. Die Geschichte ist voll von solchen Betrügereien dieser Art, angefangen von den religiösen Fabeleien über Zauberei und Hexenwesen. Was unsere Zeit sachlich von früheren Epochen unterscheidet, das ist die furchtbare Macht der Medien, die in einer alles betäubenden Art und bis zum Ekel Propaganda machen für etwas, was man den "Betrug des 20. Jahrhunderts" nennen muß. Wehe dem, dem es seit 30 Jahren einfällt, sie anzuprangern! Er lernt dann kennen -je nachdem-Gefängnis, Geldstrafen, Schläge, Beschimpfungen. Seine Laufbahn kann zerbrochen oder aufs Spiel gesetzt werden. Er wird als " N a z i " denunziert. Entweder geht man auf seine Thesen nicht ein,oder man entstellt seine Auffassungen. Und kein Land wird unerbittlicher sein als Deutschland."

Heute sind wir nahe daran, daß das Schweigen um jene Männer gebrochen wird, die es gewagt haben, mit voller Verantwortung zu schreiben, daß die "Hitlergaskammern", einschließlich derer von Auschwitz und Majdanek, nur eine historische Lüge sind (2). Das ist schon ein Fortschritt.

Aber was für Beschimpfungen und Entstellungen sich ein Historiker wie Georges Wellers erlaubte, als er sich 10 Jahre nach dem Tod von Paul Rassinier endlich entschloß, einen winzigen Teil der Argumente dieses ehemaligen KZ-lers "darzulegen", der den Mut besaß, in seinen Schriften die Lüge von den "Gaskammern" aufzudecken. Eine ganze Presse, eine ganze Literatur, in denen ein Nazitum mit Sex ausgebreitet wird, verbreiten eifrig, daß die Neonazis es wagen, die Existenz von Verbrennungsöfen zu leugnen. Ja noch mehr: diese Neonazis wagen zu behaupten, daß kein Jude vergast worden sei. Diese letzte Formulierung ist geschickt; sie gibt zu verstehen, daß die Neonazis, ohne die Existenz von "Gaskammern" zu leugnen, den

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Zynismus so weit treiben, zu behaupten, daß nur die Juden das Vorrecht gehabt hätten, nicht in die "Gaskammer" zu kommen!

Die beste Art und Weise für einen Historiker, sich über die tatsächlichen Behauptungen der Schüler von Paul Rassinier ein Bild zu machen, ist es, sich auf das Werk des Amerikaners A.R. B u t z zu beziehen über Der Jahrhundertbetrug - The Hoax ofthe 20th Century - Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, 4973 Vlotho, Postfach 1643.

Was mich betrifft, so erlaube ich mir, hier nur einige Bemerkungen darzulegen, die für Geschichtsforscher bestimmt sind, die der Geist echter Forschung beseelt.

Ich weise Sie zunächst auf ein Paradoxon hin. Während in den Augen der offiziellen Geschichtsschreibung die "Gaskammern" den Angelpunkt des Nazikonzentrationssystem darstellen (und während zum Beweis für den völlig perversen und teuflischen Charakter der deutschen KZ-Lager im Vergleich mit allen früheren und heutigen KZ-Lagern es angezeigt wäre, mit äußerster Genauigkeit das Verfahren aufzuzeigen, nach dem die Nazis diese entsetzlichen menschlichen Schlachthäuser erfanden, herstellten und gebrauchten), stellt man nicht ohne Verwunderung fest, daß in der eindrucksvollen Bibliographie der Geschichte dieser KZ-Lager kein Buch, keine Broschüre, kein Artikel über die "Gaskammern" selbst vorhanden sind. Man darf sich dabei nicht von gewissen vielversprechenden Titeln irreführen lassen, sondern man muß den Inhalt selbst dieser Schriften prüfen. Ich nenne "offizielle Geschichtsschreibung" jene, die über KZ-Lager von Institutionen oder Stiftungen geschrieben wird, die teilweise oder ganz von öffentlichen Geldern unterstützt werden, wie z.B. in Frankreich das "Komitee für die Geschichte des 2. Weltkrieges" - "Comite" d'Histoire de la Deuxieme Guerre Mondiale - oder das "Zeitgenössische Jüdische Dokumentationszentrum" - "Centre de Docu-mentation Juive Contemporaine" - oder, in Deutschland, das " Institut für Zeitgeschichte" in München.

Man muß bis zur Seite 541 auf die Dissertation von Olga Wormser-Migot über das System der Nazi-KZ-Lager warten, um die Entwicklung der "Gaskammern" zu erfahren. Noch dazu kommen für den Leser drei weitere Überraschungen:

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1) Diese in Frage stehende Entwicklung umfasst nur drei Seiten;

2) Sie trägt den Titel: "Das Problem der Gaskammern";

3) Dieses "P r o b l e m" besteht darin, zu erfahren, ob die "Gaskammern" in Ravensbrück (Deutschland) und Mauthausen (Österreich) tatsächlich existierten; die Verfasserin zieht ausdrücklich den Schluß, daß sie n i c h t existierten, aber sie prüft nicht das Problem der "Gaskammern" von Auschwitz oder anderer Lager, wahrscheinlich, weil es da ihrer Meinung nach kein "P r o b l e m" gab.

Nun möchte der Leser gerne erfahren, warum eine Analyse, die es gestattet, auf das Nichtvorhandensein von "Gaskammern" in bestimmten Lagern zu schließen, plötzlich nicht mehr angewandt wird, sobald es sich z.B. um Auschwitz handelt. Warum erwacht auf der einen Seite der kritische Geist, und warum verfällt er auf der anderen plötzlich in tiefe Lethargie? Immerhin verfügten wir für die "Gaskammer" von Ravensbrück über tausend "Beweise", "Gewissheiten" und "unwiderlegbare Zeugenaussagen", angefangen mit den wiederholten und ausführlichen Zeugenaussagen einer Marie-Claude Vaillant-Couturier oder einer Germaine Tillion. Es kommt noch besser. Mehrere Jahre nach dem Krieg gestanden die verantwortlichen Führer von Ravensbrück (Suhren, Schwartzhuber, Dr. Treite) immer wieder die Existenz einer "Gaskammer" in ihrem Lager! Ja sie beschrieben - verschwommen - das Funktionieren! Am Schluß richtete man sie wegen dieser angeblichen "Gaskammer" hin oder aber sie gaben sich selbst den Tod. Dieselben "Geständnisse" vor ihrem Tod oder Hinrichtung von Ziereis für Mauthausen oder von Kramer für Struthof-Natzweiler.

Heute kann man die angebliche "Gaskammer" von Struthof besichtigen und an Ort und Stelle das unglaubliche "Geständnis" von Kramer lesen. Diese "Gaskammer", klassifiziert als "Historisches Monument", ist nur ein Betrug. Es genügt der kleinste kritische Geist, um sich zu überlegen, daß eine Vergasung in diesem kleinen Raum, dem jegliche Abdichtung fehlt, zu einer Katastrophe für den Vergaser und die Leute in der Umgebung geführt hätte. Um die Echtheit dieser "Gaskammer", garantiert "im Original Zustand", glaubhaft zu machen, ist man so weit

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gegangen, in die dünne Wand einen ungeschickten Schlag mit einem Meissel zu führen und damit vier Steingutfliesen zu zerbrechen. Man hat so das Loch geschlagen, durch das Josef Kramer Kristalle eines Gases geschüttet hätte, von dem er weiter nichts aussagen konnte und das mit dem Zusatz von ein wenig Wasser in einer Minute getötet hätte! Wie konnte Kramer verhindern, daß das Gas durch das Loch auch zurückströmte? Wie konnte er seine Opfer sehen; wo man doch mit einem Blick nur den halben Raum übersehen konnte? Wie lüftete er den Raum, bevor er die bäuerliche Tür aus grobem Holz öffnete? Vielleicht mußte man diese Fragen an das Unternehmen für öffentliche Arbeit richten, das in Saint-Michel-sur-Meurthe (Departement des Vosges) daheim war und nach dem Krieg diese angeblich "im Original Zustand" befindlichen Orte umgeändert hat.

Noch lange nach dem Krieg machten Prälaten, Universitätsprofessoren, dann aber auch einfache Leute Zeugenaussagen von einer schreienden Wirklichkeit über die "Gaskammern" von Buchenwald oder Dachau. Was Buchenwald betrifft; so verschwand die "Gaskammer" gewissermassen von selbst aus dem Geist derjenigen, die sie gesehen hatten. Bei Dachau ging man anders vor. Nachdem man nach dem Vorbild von Seiner Gnaden Piguet, Bischof von Clermont-Ferrand, behauptet hatte, daß die "Gaskammer" insbesondere dazu gedient hätte, polnische Priester zu vergasen, (3) wurde daraus allmählich folgende amtliche Feststellung:

"Diese "Gaskammer", 1943 zu bauen begonnen, war noch 1945 bei der Befreiung des Lagers nicht fertiggestellt. Niemand hat darin also vergast werden können."

Der kleine Raum, der den Besuchern als "Gaskammer" vorgestellt wird, ist in Wirklichkeit vollkommen harmlos, und während man allerhand Baupläne über die "Baracke X ..." (Krematorium und Umgebung) besitzt, ersieht man daraus nicht, auf Grund welcher Unterlage oder technischen Untersuchung man hier von einer "unfertigen Gaskammer" sprechen kann.

Kein amtliches Geschichtsinstitut hat, um den Mythos von "Gaskammern" glaubhaft zu machen, mehr dazu beigetragen als das "Institut für Zeitgeschichte" in München. Seit 1972 ist sein

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Leiter Herr Martin B r o s z a t. Als Mitarbeiter dieses Instituts seit 1955 wurde Herr Broszat berühmt durch die (teilweise!) Veröffentlichung der angeblichen Aufzeichnungen von Rudolf H o e s s im Jahre 1958.

Da mußte dieser Historiker am 19. August 1960 seinen verblüfften Landsleuten mitteilen, daß abschließend n i e eine "Gaskammer" existiert habe im GANZEN ALTREICH, sondern "ausschließlich an einigen wenigen hierfür ausgewählten ... Stellen", "vor allem im besetzten polnischen Gebiet", darunter Auschwitz-Birkenau. Diese überraschende Nachricht hatte er sich entschlossen, in einem einfachen Brief an die Wochenzeitschrift Die Zeit anzukündigen (19. August 1960, Seite 16). Der Titel war seltsam einschränkend: "Keine Vergasung in Dachau" anstatt "Keine Vergasung im Altreich". Herr Broszat lieferte, um seine Behauptungen zu stützen, nicht den geringsten Beweis. Heute, 18 Jahre nach seinem Brief, haben weder er noch seine Mitarbeiter die geringste Erklärung für dieses Geheimnis geliefert. Es wäre jedoch von höchstem Interesse zu erfahren:

1)Wie beweist Herr Broszat, daß die "Gaskammern" im ALTREICH Betrügereien sind;

2) Wie beweist er, daß die "Gaskammer" in Polen Wirklichkeit sind;

3) Warum haben die "Beweise", die "Gewissheiten", die "Zeugenaussagen", welche über die KZ-Lager, die uns, geographisch gesehen, nahe liegen, plötzlich keinen Wert mehr, wogegen die "Beweise", "Gewissheiten", "Zeugenaussagen", die über die Lager in Polen - kommunistisches Land - gesammelt wurden, wahr bleiben sollten.

Mit einer Art stillschweigender Übereinkunft hat kein einziger anerkannten Historiker öffentlich diese Frage aufgeworfen. Wie oft hat man in der "Geschichte der Geschichte" sich einzig und allein auf die Behauptung eines einzigen Historikers verlassen?

Aber kommen wir nun auf die "Gaskammern" in Polen. Für die Behauptung, daß "Gaskammern" in Belzec oder in Treblinka existierten, stützt man sich im wesentlichen auf den "Bericht Gerstein". Dieses Dokument eines SS-Mannes, der 1945 im Gefängnis "Cherche-Midi" (Paris) "Selbstmord"(4) begangen

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--------------- Anmerkung des Herausgebers --------------

Prof. Faurisson wurde am 26.4.1983 vom Berufungsgericht

in Paris von den Anklagepunkten »Geschichtsfälschung« und

»Aufwiegelung zum Rassenhaß« freigesprochen.

Verurteilt wurde Prof. Faurisson jedoch, weil das Gericht der Ansicht war, die Ergebnisse seiner Forschungen seien für die Opfer der Verfolgung „beleidigend und verletzend", zumal ja nunmehr jeder, der bislang die Dinge anders dargestellt hat, als „Lügner" bezeichnet werden könne.

Da die Angriffe gegen ihn nicht aufhörten, sah sich Prof. Faurisson veranlaßt, in der Zeitung „LE MOND" vom 18.10.1983 (Nr. 12044) den folgenden Leserbrief zu veröffentlichen:

„In Ihrer Ausgabe vom 18. August behauptet Herr Jacques Tarnero, meine Arbeiten seien pseudowissenschaftlicher Natur' und ich sei entschieden antisemitischer Einstellung'. Ich protestiere. Ich darf daran erinnern, daß meine Arbeiten sich einerseits auf das TAGEBUCH DER ANNE FRANK und andererseits auf die Gaskammern Hitlers bezogen. Für mich ist das TAGEBUCH DER ANNE FRANK ein literarischer Betrug und sind die Gaskammern zu Tötungszwecken der Deutschen eine Erfindung der Kriegspropaganda.

Zum ersten Punkt möchte ich den entschiedensten meiner Gegner, Pierre Vidal-Naquet, zitieren. Im Jahre 1980 erklärte er in REGARDS, Wochenblatt des weltlichen jüdischen Gütergemeindezentrums in Brüssel (7.Nov., S.11):,Ich habe es öffentlich gesagt und ich wiederhole hier, daß, wenn (Faurisson) darlegt, daß das Tagebuch der Anne Frank eine Fälschung ist, er damit vielleicht nicht in allen Punkten Recht hat; er hat im 'großen und ganzen sicherlich Recht, und eine Expertise des Hamburger Gerichts hat soeben festgestellt, daß der Wortlaut mindestens nach dem Kriege manipuliert worden ist, da Kugelschreiber verwendet wurden, die erst seit 1951 auf dem Markt sind. Das ist klar, deutlich und präzise.'

Was den zweiten Punkt betrifft, so verweise ich auf eine Entscheidung der Ersten Kammer des Berufungsgerichts von Paris vom 26.4.1983, die von LE MOND am Tage danach erwähnt wurde. Hier die Passagen, die sowohl das Problem der Gaskammern, das Problem der diesbezüglichen Zeugenaussagen als auch schließlich die Frage betreffen, ob ich ein Fälscher, Lügner oder ein Mensch bin, der sich der Leichtfertigkeit oder Nachlässigkeit schuldig gemacht hat. Das Gericht sagt:

,Die Forschungen des Herrn Faurisson bezogen sich auf das Vorhandensein von Gaskammern, die wenn man den zahlreichen Zeugenaussagen Glauben schenken soll, verwendet worden sind, (...). Die Anschuldigungen der Leichtfertigkeit, die gegen ihn erhoben worden sind, sind sachlich nicht begründet und nicht genügend untermauert (...). Die logische Vorgehensweise Faurissons besteht darin, mit einer

(Fortsetzung auf der Seite 327)

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haben soll, wimmelt von derartigen Unsinnigkeiten, daß es in den Augen der Historiker seit langem jede Glaubwürdigkeit verloren hat. Dieser Bericht ist übrigens niemals veröffentlicht worden, auch nicht in den Dokumenten des Nürnberger Militärgerichts, es sei denn in unannehmbarer Form (mit Verstümmelungen, Fälschungen, Umschriften ...). Er wurde nie mit seinen abweichenden Anlagen veröffentlicht (die Schmierschrift auf französisch und die Ergänzungen auf deutsch).

Was Majdanek betrifft, so ist ein Besuch der örtlichkeiten unbedingt nötig. Er ist, wenn möglich, noch überzeugender als der von Struthof. Über diese Frage werde ich noch die Unterlagen veröffentlichen.

Was Auschwitz und Birkenau betrifft, so verfügt man im wesentlichen über die "Aufzeichnungen" von R. H o e s s, die unter Aufsicht seiner polnischen Gefängniswärter abgefaßt wurden (5). An Ort und Stelle findet man nur einen "rekonstruierten" Raum und Ruinen.

Eine Hinrichtung mit Gas hat nichts zu tun mit einer selbstmörderischen oder zufälligen Erstickung. Im Fall einer Hinrichtung dürfen weder der Vergaser noch seine Umgebung in die geringste Gefahr kommen. Daher verwenden die Amerikaner für ihre Hinrichtungen ein verfälschtes Gas, und das auf einem sehr beschränkten und hermetisch abgeschlossenen Raum. Nach Gebrauch wird das Gas abgesaugt und unschädlich gemacht. Die Wächter müssen mehr als eine Stunde warten, bevor sie in den kleinen Raum wieder eindringen dürfen.

Deshalb fragt man sich, wie zum Beispiel in Auschwitz-Birkenau man in einem Raum von 210 m2 2000 Menschen unterbringen konnte (!) und dann in gekörntem Zustand auf sie das sehr starke Insektenvertilgungsmittel Zyklon B ausschüttete (?); sodann, SOFORT nach dem Tod der Opfer, ohne Gasmaske eine Mannschaft in den mit Zyanwasserstoffsäure gesättigten Raum schicken konnte, um die mit Zyan durch und durch gesättigten Leichen herauszuholen.

Zwei Dokumente (6) der deutschen Industriearchive, die von den Amerikanern in Nürnberg registriert wurden, bringen uns übrigens

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zur Kenntnis, daß das Zyklon B an Oberflächen haften blieb und auch durch einen starken Ventilator nicht beseitigt werden konnte, sondern nur durch eine Durchlüftung von fast 24 Stunden. Weitere Dokumente findet man nur an Ort und Stelle in den Archiven des Staatlichen Museums von Auschwitz (7); sie wurden niemals irgendwo beschrieben und zeigen übrigens, daß dieser Raum von 210 m2,heute in verfallenem Zustand, nur ein elementarer Leichenkeller war, der (zum Schutz gegen Wärme) unter die Erde verlegt und nur mit einer einzigen Tür für den Ein- und Ausgang versehen war.

Über die Krematorien von Auschwitz (wie allgemein über das ganze Lager) besitzt man eine Überfülle von Dokumenten mit Rechnungen bis auf den Pfennig. Dagegen besitzt man über die "Gaskammern" nichts: Weder einen Auftrag zum Bau, noch eine Studie, noch eine Bestellung, noch einen Plan, noch eine Rechnung, noch ein Lichtbild. Bei 100 Prozessen konnte nichts dergleichen vorgelegt werden.

"Ich war in Auschwitz und kann Ihnen versichern, daß sich dort keine 'Gaskammer' befand".

Kaum hört man Entlastungszeugen an, die den Mut besaßen, diesen Satz auszusprechen. Man verfolgt sie vor Gericht (8). Heute noch riskiert jeder in Deutschland, der zugunsten von Thies Christophersen (9), der die Auschwitz-Lüge geschrieben hat, eine Zeugenaussage macht, eine Verurteilung wegen "Verunglimpfung des Andenkens der Verstorbenen".

Gleich nach dem Krieg erklärten die Deutschen, das Internationale Rote Kreuz, der Vatikan (der doch sonst so gut über Polen Bescheid weiß) zusammen mit vielen anderen in kläglichem Ton: "Die Gaskammer"? Wir wußten nichts davon". Ja aber, so würde ich heute fragen; kann man auch Dinge wissen, die nie vorhanden waren?

Es gab keine einzige "Gaskammer" auch nur in einem deutschen Konzentrationslager: das ist die Wahrheit. Dieses Nichtvorhandensein von "Gaskammern" muß man wie eine gute Nachricht aufnehmen, die zu verschweigen in Hinkunft ein Unrecht wäre. So

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wie es keinen Angriff auf eine Religion darstellt, wenn man "Fatima" als einen Betrug hinstellt, ebensowenig greift man KZ-ler an, wenn man aufdeckt, daß die "Gaskammern" eine historische Lüge darstellen. Damit kommt man nur der Pflicht nach, wahrhaft zu sein.

------------- Anmerkung des Herausgebers --------n---- (Fortsetzung von der Seite 324)

Beweisführung, die er als wissenschaftlich erachtet, nachzuweisen, daß das Vorhandensein der Gaskammern, so wie diese seit 1945 gewöhnlich beschrieben werden, absolut unmöglich ist und daß diese Feststellung allein genügt, alle vorhandenen Zeugenaussagen zu entwerten oder sie zumindest mit Argwohn zu betrachten. (Es ist nicht) zulässig, hinsichtlich der Art der Studien, denen er sich gewidmet hat, zu behaupten, er habe durch Leichtfertigkeit oder Nachlässigkeit Zeugenaussagen übersehen, oder ihn der Lüge zu bezichtigen, wenn er die zahlreichen Dokumente, die er behauptet studiert zu haben, und die Organisationen, bei denen er über 14 Jahre lang Auskünfte eingeholt hat, aufzählt (...). Der Wert der von Faurisson vertretenen Schlußfolgerungen muß daher einzig und allein von Fachleuten, Historikern und der breiten Öffentlichkeit begutachtet werden.'

Ich füge hinzu, daß diese Zeilen, darunter der Satz mit den Schlußfolgerungen, ein wichtiges Datum in der Debatte über die Gaskammern und den Völkermord darstellen, zumal sie einer Gerichtsentscheidung entnommen sind, nach der ich wegen,Schädigung Dritter'! verurteilt worden bin!

Robert Faurisson 12

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ANMERKUNGEN

1)Der Ausdruck stammt von Olga Wormser-Migot (Le Systeme concentrationnaire nazi (1933-1945)-Das Nazikonzentrationssystem), Dissertation Vlg. Paris, P.U.F., 1968, Seite 541.

2) Zu zahlreichen Presseartikeln, die einheitlich feindselig oder beleidigend sind, kommt eine Studie von Hermann Langbein, erschienen in Le Monde Juif - Die jüdische Welt - April/Juni 1975 ("Coup d'oeil sur la litte'rature n6o-nazie" - "Ein Blick auf Neo-Nazi-Literatur"), Seite 8-20. Hermann Langbein war im Lager Auschwitz interniert. Er hat in zahlreichen Prozessen ausgesagt. Er bekleidet verantwortungsvolle Posten in den Kreisen ehemaliger KZ-ler. Eines seiner jüngsten Werke trägt einen Titel auf französisch: Hommes et femmes ä Auschwitz -Menschen in Auschwitz - Paris, Fayard, 1975, VIII - 529 Seiten. Nicht ein einziges von 30 Kapiteln, nicht ein einziger von 268 Abschnitten dieses Buches sind "Gaskammern" gewidmet !!! Dagegen heißt es jeden Augenblick "Bestimmt für die Gaskammer", "Haare von Vergasten", "Überlebende der Gaskammern", usw. Siehe auch eine Studie von Georges Wellers in Le Monde Juif, April/Juni 1977 ("La solution finale de la question juive et la mythomanie n6onazie" - "Die Endlösung der Judenfrage und neo-nazistische Mythomanie"), Seite 41-84. Dazu übrigens auch eine Studie von Ino Arndt und Wolfgang Scheffler in den Vierteljahresheften för Zeitgeschichte (Veröffentlichung des Instituts für Zeitgeschichte in München, Leitung Martin Broszat) von April 1976, Seite 105-135: Organisierter Massenmord an Juden in NS-Vernichtungs-lagern".

3)Prison et deportation - Gefängnis und Deportation - Vlg. Paris, Spes, 1947, Seite 77.

4) Siehe die Betrachtungen des Gerichtsmediziners, berichtet von Pierre Joffroy in L 'Espion de Dieu /La Passion de Kurt Gerstein - Der Spion Gottes / Der Leidensweg von Kurt Gerstein - Verlag Paris,B. Grasset, 1969, Seite 262.

5) Kommandant in Auschwitz /Autobiographische Aufzeichnungen / von Rudolf Hoess. Eingeleitet und kommentiert von Martin Broszat, Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart, 1958, 184

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Seite. Siehe über das Vergasen die Seiten 126 und 166. Der Eintritt der Mannschaft in die "Gaskammer" erfolgt " s o -fort" (Seite 166)!!!

6) Diese beiden ausführlichen Dokumente, von entscheidender Bedeutung, wurden, wie es scheint, bei den Prozessen Gerhardt Peters (Direktor der Degesch) nicht ausgenützt. Sie wurden unter Dok. Nuer. NI-9098 und NI-9912 registriert. Sie erklären unwiderruflich die "Zeugenaussage" von Hoess über die "Gaskammern" für null und nichtig.

7) Negativbilder 6228 ff.

8) Fall Wilhelm Stäglich, z.B. (siehe die o.a. Arbeit von A.R. Butz, index nominum).

9) Die Auschwitz-Lüge, Nr. 23 von Kritik, 2341 Kälberhagen, Post Mohrkirch (B.R.D.), 1974. Gefolgt von Der Auschwitz-Betrug, Nr. 27 (Das Echo auf die Auschwitz-Lüge).

ERGÄNZUNGEN (zu Defense de VOccident)

A.- Schlussfolgerungen aus 30-jähriger Forschung der revisionistischen Autoren:

1. Die "Hitlergaskammern" haben niemals existiert.

2. Der "Völkermord" (oder: Der "Versuch eines Völkermordes") an Juden hat nie stattgefunden; in Klarschrift: Hitler hat nie einen Befehl gegeben (noch es zugelassen), daß jemand wegen seiner Rasse oder Religion getötet werde.

3. Die angeblichen "Gaskammern" und der angebliche "Völkermord" sind eine einzige und die gleiche Lüge.

4. Diese Lüge, die wesentlich zionistischen Ursprungs ist, hat einen gigantischen politischen und finanziellen Betrug ermöglicht, dessen Hauptnutzniesser der Staat Israel ist.

5. Die Hauptopfer dieser Lüge und dieses Betruges sind das deutsche und das palästinensische Volk.

6. Die ungeheure Macht der staatlichen Informationsmittel

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(Massenmedien) hat bisher den Erfolg dieser Lüge sichergestellt und die Freiheit der Rede derjenigen beschnitten, welche diese Lüge entlarvten.

7. Die Beteiligten an dieser Lüger wissen jetzt, daß ihre Lüge ihre letzten Jahre erlebt; sie entstellen den Sinn und die Natur der revisionistischen Forschungen; sie bezeichnen als "Wiederaufleben des Nazismus" oder als "Fälschung der Geschichte", was nur eine Besinnung auf die berechtigte Sorge um die historische Wahrheit ist.

B.- Veröffentlichungen und eine amtliche Intervention vom Unterzeichneten:

1. Ein Brief an Historama (Nov. 1975, Seite 10) über den Ausdruck "N.N." (welcher nie bedeutete: "Nacht und Nebel", sondern "Nomen nescio" = "Anonym"; in der Praxis ein Verbot für bestimmte Häftlinge, Post zu erhalten oder abzusenden).

2. Bruchstücke eines Briefes an Historia (August 1977, Seite 132: "Der Betrug des Völkermordes".

3. Am 29. Jänner 1978 beim "Staatlichen Gespräch in Lyon über: Kirchen und Christen Frankreichs im 2. Weltkrieg", Intervention wegen des Betruges der "Gaskammern" (siehe Rivarol, 16. Februar 1978, Seite 5).

C.- Einige Fachkarteien vom Unterzeichneten:

1. Bibliographie über das "Problem der Gaskammern".

2. Untersuchungen in Struthof-Natzweiler (1974), in Majdanek (1975), in Auschwitz (1975 und 1976): 120 Lichtbüder.

3. Jahrelange Forschung in "Centre de Documentation Juive Contemporaine" - Zeitgenössisches Jüdisches Dokumentationszentrum - in Paris.

4. Befragungen von Historikern mit Spezialfach.

5. "Kriegsverbrecherprozesse".

6. Stenogramme des "Eichmannprozesses".

7. Das Insektenvertilgungsmittel "Zyklon B."

8. Das "Wannsee-Protokoll".

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9. "Endlösung" bedeutete "Aussiedlung oder Zurücktreibung nach Osten".

10. Im September 1944 Besuch eines Vertreters des "Internationalen Roten Kreuzes" im Lager Auschwitz: Entstellungen aller Art des Originalberichtes.

11. Der "Bericht Gerstein" und L6on Poliakov oder Georges Wellers.

12. Die Autobiographischen Aufzeichnungen von R. Hoess: "Werk" von J. Sehn, durchgesehen und verbessert von Martin Broszat.

13. Die in Majdanek zu besichtigenden "Gaskammern": eine "Waffe für Verbrechen", nie von Fachleuten untersucht (das gleiche gilt für alle zu besichtigenden "Gaskammern").

14. Die "Geständnisse".

15. "6 Millionen Ermordete" oder "500.000 Tote durch alle Kriegshandlungen"? Das "Comit6 d'Histoire de la Deuxieme Guerre Mondiale" - "Komitee für die Geschichte des 2. Weltkrieges" - (Henri Michel und Claude LeVy) weigert sich, die Gesamtergebnisse seiner eigenen Untersuchung über die französischen Häftlinge "aus Furcht vor den Vereinigungen der KZ-ler" (!) zu veröffentlichen.

16. Le Memorial de la deportation desJuiß de France

- Denkschrift über die Deportation der Juden Frankreichs -von Serge Klarsfeld: Ein spätes, überstürzt geschriebenes Werk ohne wissenschaftliche Gewähr; ein Viertel der Juden Frankreichs wurde nach Osten "deportiert" oder "ausgesiedelt"; der Verfasser hat nicht ernsthaft versucht, die Zahl der Toten festzustellen.

17. Adalbert Rückerl (Belzec, Sobibor, Treblinka, Chelmno) und Wilhelm Stäglich.

18. Die politischen und finanziellen Auswirkungen des "Völkermordes" (Die vertraulichen Mitteilungen von Nahum Goldmann).

19. Die französischen Medien vor dem Recht auf Zweifel und auf Forschung.

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Anhang 5


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20. Die französische Universität und die Tradition der Hexenprozesse. (...)

SCHLUSSWARNUNG

Beim Lesen dieser Seiten konnten gewisse Leute meine Forschungen als einen Versuch der Verherrlichung des Nationalsozialismus auslegen. In Wirklichkeit - aus Gründen, die ich hier nicht zu erörtern habe - verführen mich die Person, die Ideen oder die Politik Adolf Hitlers ebenso wenig wie die eines Napol6on Bonaparte. Ich weigere mich bloß, der Propaganda der Sieger zu glauben, für die Napoleon ein "Ungeheuer" war, während Hitler ein "Satan" oder "Amalek" gewesen sei.

Jeder muß begreifen, daß die einzige Sorge, die mich bei meinen Forschungen erfüllt, die der Wahrheit ist; ich nenne "Wahrheit" das, was das Gegenteil von Irrtum und Luge ist. Ich halte für eine Verleumdung jede Zurechnung zum oder Verdächtigung des Nazismus.

Folglich ersuche ich jede physische wie auch jede moralische Person, öffentlichen oder privaten Rechtes, es sich zu überlegen, bevor sie durch Gespräche, Reden, Schriften oder Handlungen mich zwingen würde, den Rechtsweg zu beschreiten. Durchschriften dieser Seiten werden an juridische und administrative Instanzen sowie an Zeitungen, Verbände und Vereine geschickt.

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(entnommen aus: „Ludendorffs Volkswarte", 11. Folge, vom 19.3.1933, Seite 8)

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Bücher aus dem Lühe-Verlag:


Jack Bernstein: Das Leben eines amerikanischen Juden im rassistischen, marxistischen Israel

Übersetzung aus dem Amerikanischen von Harm Menkens mit einem Vorwort von Armin Hinrichs, 100 Seiten, 18,- DM.

Jack Bernstein, ein amerikanischer Jude, wanderte nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 in das gelobte Land Israel aus. Nachdem er dort sechs Jahre gewohnt hatte, kehrte er um vieles klüger in die USA zurück. In diesem Buch klärt Bernstein über die Ziele und Methoden des Zionismus auf. Er erläutert, weshalb er Israel für ein rassistisches und marxistisches Land hält und wie dieses Land ein Opfer des Terrorismus und der Gewalttätigkeit geworden ist. (ISBN 3-926328-20-7)


B. Uschkujnik: Paradoxie der Geschichte

Übersetzung aus dem Russischen von G. R. Orter mit einem Vorwort von Armin Hinrichs, 126 Seiten, 7 Abb., 21,- DM.

Dies ist das hochinteressante Buch des jahrelangen Beraters Tschiang Kai-scheks über die geheimen Machtstrukturen in der UdSSR: B. Uschkujnik, ein hervorragender Kenner Asiens, schildert die widersinnig erscheinende - und daher paradoxe - aber wahre Geschichte über die im Sowjetkommunismus verborgenen geheimen Machthaber. Der Verfasser zeigt, wie diese mittels Partei und Geheimdienst ein Herrschaftssystem restaurierten, an dessen Spitze Stalin stand, während im Hintergrund tatsächlich der Cha-zaren-Khan Kaganowitsch herrschte. Üschkujniks Buch ist der Schlüssel zum Verständnis der heutigen Vorgänge in der ehemaligen UdSSR. (ISBN 3-926328-21-5)


Dokumentation: Wer will den 3. Weltkrieg?

Dokumentation eines Briefwechsels von H. Menkens mit einem Vorwort von Armin Hinrichs, 344 Seiten, 7 Abb., 36,- DM.

Dies ist die hochinteressante Dokumentation eines Briefwechsels über die drohende Gefahr eines Atomkrieges in den 80er Jahren. Das in diesem Buch veröffentlichte umfangreiche und kaum bekannte Hintergrundmaterial hat aber nichts an Aktualität verloren, denn die Regisseure hinter den Kulissen sind dieselben geblieben. Diese treiben die Völker nach wie vor in Revolutionen, Kriege, Inflationen usw. und wollen mit Multikultur (Völkervermischung) ihr Endziel, die „alleinige Weltregierung des einziges Gottes" (Jüd. Lexikon, 1927), erreichen.

(ISBN 3-926328-24-X)


Lühe-Verlag GmbH, Postfach 1064, D-24389 Süderbrarup


Umschlagrückseite:

Internationale Literatur zur Erforschung politischer Hintergrundmächte, Band 3

(Dokumentationen zur Zeitgeschichte 1)

Wer will den Dritten Weltkrieg?

Dokumentation eines Briefes von Harm Menkens

In der Unterreihe „Dokumentationen Zur Zeitgeschichte" veröffentlicht der Lühe-Verlag Unterlagen zur jüngeren und gegenwärtigen Politik und Rechtsprechung. Der Verlag beginnt diese Reihe mit der Dokumentierung des Briefes des Seefahrtoberlehrers Dipl.-Ing. Kapt. Harm Menkens vom 9. Februar 1979 an den Redakteur Helmut Badekow (Stader Tageblatt).

Menkens weist in diesem Schreiben auf die drohende Gefahr eines Atomkrieges in Europa hin. Da der Redakteur Badekow unerlaubterweise Teile daraus veröffentlicht hatte, wurde von der Bezirksregierung Lüneburg ein Disziplinarverfahren eingeleitet und Menkens aus dem Beamtenverhältnis entfernt.

Damit der interessierte Leser sich ein eigenes Urteil über den Inhalt dieses Briefes bilden kann, gibt der Lühe-Verlag diesen aus Anlaß von Menkens' Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit sämtlichen Anlagen heraus.

Das Schwergewicht der Anlagen liegt auf dem 152 Buchseiten umfassenden „Wahrheitsbeweis" von Dr. Mathilde Ludendorff. Von der Verbreitung der darin aufgezeigten wissenschaftlichen Erkenntnisse wird es abhängen, inwieweit die führenden Politiker, aber auch die Völker erkennen werden, durch wen und wodurch der Erste und der Zweite Weltkrieg verursacht wurden. Es sind dieselben Hintergrundmächte, die auch an der Auslösung eines dritten und atomaren Durchganges in Europa interessiert sind.

ISBN 3-926328-24-X


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