Französische Chemiefirma Hersteller von Holocaust-Giftgas?

Von Michael A. Hoffman II

Am 9. Oktober 1996 berichtete Ben MacIntyre aus Paris für die Times (London) über eine neue Umdrehung in der französischen Holocaust-Hysterie-Schraube. Die französische Professorin für Zeitgeschichte an der Universität von Toulouse und Mitglied der Kommunistischen Partei Annie Lacroix-Riz hatte herausgefunden, daß das französische Chemieunternehmen Ugine während der deutschen Besatzungszeit eine Mehrheitsbeteiligung an der deutsch-französischen Firma Durferrit-Sofumi hatte, deren Geschäft die Herstellung von Insektiziden war. 49% dieses Unternehmens gehörten der Deutschen Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung (DEGESCH), die bekanntlich als Tochter der I.G. Farben Industrie-AG vor allem mit der Erzeugung von Zyklon B betraut war, jenem Mittel, das seit den zwanziger Jahren bis in die fünfziger Jahre in vielen hundert Tonnen in ganz Europa zur Bekämpfung aller möglichen Schädlinge eingesetzt wurde. Und natürlich nicht zu vergessen: Es soll nach herkömmlicher Meinung in Auschwitz und Majdanek auch zur Menschentötung verwendet worden sein. Wie zu erwarten, wirkte auch hier das Symbolwort "Zyklon B" als Katalysator für eine Hysterie.

Nun hat die französische Professorin festgestellt, daß in nur zwei Jahren, als der Holocaust angeblich im vollen Gange war, die Rücklagen von Durferrit-Sofumi auf das 15-fache anstiegen. Die kommunistische Zeitung L’Humanité stellte am 8.10.1996 die entscheidende Frage:

»Hat Ugine, über Durferrit-Sofumi und ihre deutsche Mehrheitseignerin DEGESCH, große Mengen Zyklon B in Frankreich produziert, um seinen Anteil am Geschäft mit dem Tode zu ergattern?«

Der "Skandal" um diese Arbeit erwuchs erst, als sich die unter der Schirmherrschaft des französischen Finanz- und Wirtschaftsministeriums herausgegebene historische Zeitschrift Études et Documents weigerte, den Artikel zu drucken. Sonia Combe, Historikerin und Autorin der Archives Interdites (Verbotene Archive), sagte hierzu:

»Wir behalten eine Kultur der Staatsgeheimnisse.«

In ihrem Artikel beschreibt Frau Lacroix-Riz die Bildung mehrerer gemischter deutsch-französischer Unternehmen, die die Kriegsanstrengungen des Dritten Reiches unterstützten. Offenbar herrscht in Frankreich eine ungeheure Angst vor der Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit, als man mit Deutschland höchst freiwillig zusammenarbeitete.

Genau betrachtet handelt es sich bei der Publikation von Prof. Lacroix-Riz und die begleitenden Kommentare der kommunistischen L’Humanité um ebensolche Propaganda: Geht man entgegen der Beweislage davon aus, daß es in Auschwitz tatsächlich Menschenvergasungen gab, so steht diesbezüglich aber dennoch fest, daß – gemessen z.B. an den Gesamtlieferungen an das Lager Auschwitz – nur ein marginaler Anteil davon für den Massenmord mißbraucht wurde. Jean-Claude Pressac, der technische Holocaust-Prophet des Establishments, stellt hierzu fest (Auschwitz: Technique and Operation of the Gaschambers, Beate Klarsfeld Foundation, New York 1989, S. 15 und 188): 95-98% des nach Auschwitz gelieferten Zyklon B wurden zur Sachentlausung verwendet und nur 2 bis 5% für Menschenvergasungen. Wenn man nun noch bedenkt, daß die Lieferungen nach Auschwitz wiederum nur wenige Prozent der DEGESCH-Gesamtproduktion ausmachten, daß also nur wenige Promille des insgesamt erzeugten Zyklon B für Menschenvergasungen verwendet worden sein sollen, dann wird klar, daß die 15-fache Zunahme der Rücklagen der französischen Chemiefirma Durferrit-Sofumi unmöglich etwas mit einem Geschäft mit dem Tode zu tun haben kann.

Weitere Informationen sind erhältlich bei: http://www.hoffman-info.com


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 1(1) (1997), S. 8.
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