Die 1998'er Konferenz in Adelaide, Australien

Von Prof. Dr. Arthur Butz, 20. August 1998

Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit fand Anfang August in Australien ein internationales Symposium revisionistischer Historiker statt, das vom in Adelaide ansässigen Adelaide Institut organisiert wurde. Seit dem unseeligen Streit, der Anfang der 90er Jahre im Institute for Historical Review ausbrach - man konnte sich nicht über die Verwendung geerbter Millionen einigen - hat es keine derartige Konferenz mehr gegeben. Um so mehr ist dem Direktor des Adelaide Institute, Dr. Fredrick Toben, zu danken, daß es ihm gleich auf Anhieb gelang, nicht nur die Streithähne aus den USA an einen Tisch zu holen. Es gelang ihm sogar, viele neue Gäste willkommen zu heißen, die man bisher kaum als Teilnehmer solcher Symposien erwartet hatte. Angesichts der auch in Australien zunehmend feindlich eingestellten Öffentlichkeit war die geringe Öffentliche Beachtung der Konferenz nicht nur nachteilig - die Medien ignorierten die vom Adelaide Institute herausgegebenen Pressemeldung ganz einfach. So blieb man wenigstens von Randalieren verschont. Obwohl viele Teilnehmer aufgrund zumeist juristischer Repressalien nicht persönlich an dem Symposium teilnehmen konnten, ermöglichten die modernen Kommunikationsmittel es dennoch, daß sie ihre Vorträge dem Auditorium vorstellen konnten. Wir haben uns entschlossen, die wichtigsten auf dieser Konferenz dargebotenen Vorträge nach und nach zu veröffentlichen.


Dr. Arthur R. Butz, Professor für Elektrotechnik und Computertechnologie an der Northwestern University, Evanston, Illinois, USA, bekannt geworden durch sein revisionistisches Standardwerk Der Jahrhundertbetrug (Vlotho 1976, erhältich bei VHO, Postbus 46, B-2600 Berchem 1)

Prof. Dr. Arthur R. Butz

Vom 7. bis 9. August 1998 wurde in Adelaide, Australien, eine revisionistische Konferenz veranstaltet, und ich bin froh, dabei gewesen zu sein. Ich nahm auf Einladung des Direktors des Adelaide Institutes, Dr. Fredrick Töben, teil und hielt selbst zwei kurze Vorträge.

Die Konferenzteilnehmer kamen aus den USA und Europa sowie aus Australien. Zusätzlich dazu gab es eine stattliche Anzahl von Teilnehmern aus der Ferne. Dr. Robert Faurisson und einige andere übersandten im voraus Videos und wurden während der Konferenz per Telefon interviewt. Einige stellten dem Auditorium ihre Vorträge im voraus in schriftlicher Form zu Verfügung und wurden sodann telefonisch interviewt bzw. befragt. Wieder andere nahmen nur per Telefongespräch daran teil. Die meisten Vorträge beschäftigten sich mit dem Holocaust, aber es wurden auch einige andere Themen behandelt.

Alles in allem war es eine lehrreiche und angenehme Veranstaltung, für dessen Erfolg Dr. Töben gelobt werden sollte.

Bemerkenswert ist der Grund, weshalb Prof. Faurisson an der Konferenz nur aus der Ferne teilnehmen konnte: Australien verweigerte ihm wegen seines »schlechten Charakters« ein Einreisevisum, womit ausgedrückt wird, daß er in Frankreich wegen eines kriminellen Deliktes verurteilt worden ist, nämlich wegen Vergehens gegen das berüchtigte Gesetz Fabius-Gayssot aus dem Jahr 1990, das die Leugnung von »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« ahndet, wie sie durch das Urteil des Nürnberger Gerichtshofes aus dem Jahre 1946 fixiert wurden! Obwohl es ein derartiges Gesetz in Australien nicht gibt, wurde diese Verurteilung als juristischer Vorwand benutzt, um Faurisson auszusperren. Weil es auch in den USA kein derartiges Gesetz gibt, habe ich keine derartige Vorstrafe, aber ich versicherte dem Auditorium, daß jenseits dieses juristischen Hokuspokus mein Charakter genauso schlecht sei.

Was folgt, soll keine vollständige Zusammenfassung der Konferenz sein, die wahrscheinlich ohnehin bald auf der Website des Adelaide Institute erscheinen wird (http://www.adelaideinstitute.org/adins.html). Vielmehr werde ich nur bestimmte Höhepunkte aufzeigen, die mir auffielen. Andere Teilnehmer werden zweifellos andere Ansichten über die Höhepunkte haben als ich.

Einer der Vortragenden war David Brockschmidt, der mit seiner Frau in der Nähe von Adelaide wohnt und mir während der Konferenz Unterkunft gewährte. Das von ihm berichtete Ereignis, das nachfolgend wiedergegeben wird, ist eine der interessantesten bislang unerzählten Geschichten und beinhaltet einige der wichtigsten Ereignisse dieses Jahrhunderts.

David Brockschmidts Vater, Heinrich, war Klempner, Unternehmer und Landwirt in Deutschland während des Krieges. Er war ein Geschäftspartner von Oskar Schindler und tatsächlich war er es, der die Verlegung von Juden aus einer Fabrik in Polen an einen neuen Ort in der Tschechoslowakei organisierte, wie es in Steven Spielbergs Film Schindlers Liste gezeigt wird. (Brockschmidt wird in dem Film nicht erwähnt). Die "Liste" der zu verlegenden Juden wurde nicht, wie im Film gezeigt, von Schindler aufgestellt, sondern vom Lagerkommandanten Amon Goeth mit Hilfe des jüdischen Buchhalters (gleichfalls nicht im Film dargestellt). Goeth und der Buchhalter waren tief in die Erpressereien verstrickt, die damals unter diesen Umständen blühten, und sie zwangen jene Juden, die zwecks Verlegung frisch dem Arbeitslager entnommen worden waren, teuer dafür zu bezahlen, damit sie auf die Liste gelangten.

Schindlers Motiv für diese Verlegung war die Tatsache, das ihn die deutschen Behörden zu zwingen versuchten, sich einer weniger profitablen Produktionsweise zu bedienen.

Goeth wurde während der von Konrad Morgen geleiteten internen SS-Untersuchung wegen Korruption verhaftet und befand sich im Gefängnis in Erwartung seiner wahrscheinlichen Hinrichtung, als der Krieg endete. Der berühmteste Fang von Morgen war damals Karl Koch, Kommandant des KL Buchenwald, der hingerichtet wurde.

Als altgedienter Revisionist begriff ich sofort, daß die Filmszene, in der Amon Goeth während seines Frühstücks von seinem Balkon aus Juden im Arbeitslager erschoß, schlicht typischer Spielberg-Müll war. Brockschmidt führte aus, er habe die Luftfotos untersucht und festgestellt, daß ein solches Ereignis tatsächlich unmöglich gewesen wäre. Das Arbeitslager lag höher als Goeths Balkon, und andere Gebäude lagen dazwischen.

Die nach Auschwitz umgeleiteten jüdischen Frauen wurden nicht aufgrund einer von Schindler bezahlten Bestechung befreit, sondern von einer Freundin von Frau Schindler, die mit einem der deutschen Lagerverantwortlichen schlief.

Der Name Heinrich Brockschmidts befindet sich wie der Oskar Schindlers auf der Liste der »gerechten Nichtjuden« in Yad Vashem in Jerusalem, nicht wegen der von ihm erleichterten Verlegung, sondern weil er auf seinem Bauernhof Juden versteckt hatte. David Brockschmidt verbrachte 1967 und in den 70er Jahren einige Zeit in Israel.

International Symposium 1998

Vortragende Personen

  • Dr. Fredrick Töben (AUS), Direktor des Adelaide Institute: Willkommensgruß und Einführung. Wer sind die wirklichen Hasser?
  • Mark Weber (USA), Direktor des IHR, Herausgeber des JHR: Willkommen beim historischen Revisionismus.
  • Dr. William De Maria (AUS), Dozent an der Universität Queensland: Tödliche Offenbarung: Der Tod des Dissidenten.
  • Michael Collins Piper (USA), Autor von Final Judgment.The Missing Link in the JFK Assassination Conspiracy: Nicht wie wurde es getan, sondern wer hat es getan?
  • Hans Schmidt (USA), deutsch-amerikanischer Bürgerrechtsaktivist: Deutsche Justiz - eine persönliche Betrachtung.
  • Doug Collins (CAN), Kolumnist der Northshore News im Ruhestand: Volksgerichte unter der Lupe: Diktatur der sanften Handschuhe, oder Die neue Inquisition.
  • Olga Scully (AUS), Adelaide lnstitute: Neue Entwicklungen in meinem Kampf gegen die australische Zionisten-Lobby.
  • Nigel Jackson (AUS), Lehrer, Poet und Autor des Buches Der Fall David lrving: Die Wahrheit und das Taboo: Eine Überlegung im australischen Kontext.
  • John Sack (USA), Journalist, Autor von Auge um Auge: Rache und Wiedergutmachung, 1945. (eine Zusammenfassung dieses Beitrages erschien bereits in VffG 1/98, S. 52ff.)
  • Jürgen Graf (CH), Lehrer, 17-sprachiger Autor mehrerer Bücher: KL Majdanek, einige Forschungsergebnisse sowie Anschlag auf eine Nation.
  • Geoff Muirden (AUS), Adelaide Institute: Ein Überblick über den historischen Revisionismus in Australien.
  • John Bennett (AUS), Präsident der Australian Civil Liberties Union, Berater des IHR: Wohin von hier aus?
  • Robert Faurisson (F), Prof. a.D.: Marschall Pétain, Antikommunismus und die revisionistische Herausforderung.
  • Arthur Butz (USA); Professor an der Northwestern Universität: Der Betrug beendet das zwanzigste Jahrhundert sowie Abschließende Bemerkungen.
  • Andrew Gray (USA), Historiker, Mitherausgeber von The Barnes Review: Irrtümer, Lügen und Unsinn über Wagner.
  • Michael Hoffman (USA), Historiker, früher AP-Reporter: Rassismus im jüdischen Talmud.
  • Charles E Weber (USA), Altrevisionist und Autor des 1983 veröffentlichten Der "Holocaust": 120 Fragen und Antworten: 15 Jahre danach - eine Neubewertung.
  • Robert Brock (USA), Afro-Amerikanischer Nationalist: Die jüdische Rolle in der Sklaverei und verwandten Dingen.
  • Dr. Robert Countess (USA), Prof. a.D., Lehrer, Berater des IHR: Historische Quellen und ihre Verwendung in der Holocaust-Geschichtsschreibung.
  • Friedrich Paul Berg (USA), Ingenierur: Noch einmal: Der Diesel-Gaskammer-Betrug. Die Wichtigkeit technischer und naturwissenschaftlicher Argumente.
  • Paul Fromm (Canada), Lehrer a.D.: Angriff auf die Redefreiheit in Cuba Del Norte (Kanada).
  • Ernst Zündel (CAN), deutsch-kanadischer Menschenrechtskämpfer: Kommentare von Ernst Zündel und Doug Christie zu Kanadas Menschenrechtskommission.
  • Peter Richards (AUS), Lehrer und Forscher: Der Verrat des deutschen Intellektualismus.
  • lngrid Rimland (USA), Lehrerin, Autorin einiger Bücher, Webmaster der Zudelsite: Meine Wanderjahre.
  • Ahmed Rami (S), Gründer von Radio Islam: Historischer Revisionismus aus Sicht des Radio lslam.
  • Serge Thion (Frankreich), Soziologe am CNRS: Die Art, mit der das Simon Wiesenthal Center in Los Angeles und das United States Holocaust Memorial Museum dennoch versuchen zu beweisen, daß der Holocaust stattfand.
  • Frank Swoboda (A), Emil Lachout (A).
  • David Brockschmidt (Australia), Adelaide Institute: Schindlers Liste und all das.
  • Germar Rudolf (D), Dipl.-Chem.: Einige Überlegungen über die »Gaskammern« von Auschwitz und Birkenau. (dt. Kurzfassung im nächsten Beitrag)
  • Der schweizer Revisionist Jürgen Graf, mit dem ich angenehme Stunden verbrachte, da auch er bei Brockschmidts untergebracht war, präsentierte ein interessantes Papier über das KL Majdanek und den laufenden Versuch jüdischer Gruppen, von der Schweiz Geld zu erpressen. Sein Heimatland hat ihm diesen Einsatz nicht gedankt: er wurde vor kurzem aufgrund eines im Jahr 1994 beschlossenen schweizer Gesetzes verurteilt, das das Bestreiten von Völkermord unter Strafe stellt. Über dieses Strafverfahren wurde sogar in der US-Presse berichtet (vgl. USA Today, 22.7.1998, S. 6A, vgl. VffG 2/98, S. 242)

    Graf ist davon überzeugt, daß die internationalen jüdischen Pressure Groups, hauptsächlich der World Jewish Congress, ihre erpresserischen Angriffe auf die Schweiz erst nach 1994 starteten, weil das neue Verbotsgesetz seither garantiert, daß jede fundamentale Kontroverse innerhalb der Schweiz abgewürgt wird.

    Grafs Vortrag über Majdanek basierte auf Arbeiten, die er und der italienische Revisionist Carlo Mattogno kürzlich durchgeführten hatten (Mattogno nahm nicht teil). Diese Arbeit wurde in einem Buch zusammengefaßt, das im September dieses Jahres erschien (KL Majdanek, Castle Hill Publishers, PO Box 118, GB-Hastings TN34 3ZQ, 1998, 320 S., DM 45,-; vgl. VffG 2/98, S. 106-119). Graf und Mattogno sammelten während mehrerer Besuche in Osteuropa eine große Anzahl von Dokumenten. Ihr Werk ist von grundlegender Natur und hat, so mein Eindruck, große Wirkungsmöglichkeiten, da die Autoren anscheinend nicht primär an Ruhm oder irgendwelchen sensationellen Thesen interessiert sind. So hat zum Beispiel Carlo Mattogno neulich in Italien ein Buch über die Organisation der Zentralbauleitung von Auschwitz veröffentlicht. Dies ist jene Art von trockenen, von Fakten getragenen Fundamenten, die Voraussetzung sind für zukünftiges Aufsehen.

    Germar Rudolf, der deutsche, heute in England lebende Chemiker, legte eine tiefgehend technische Abhandlung über die angeblichen »Gaskammern« von Auschwitz vor (vgl. die gekürzte Fassung im nachfolgenden Beitrag). Germar Rudolfs Arbeitsvertrag wurde 1993 vom Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart fristlos aufgehoben; 1995 wurde er wegen »Volksverhetzung« verurteilt und ihm daraufhin im Jahr 1996 durch die Universität Stuttgart die Ablegung seiner Doktorprüfung verweigert, all dies, weil er es gewagt hatte, technische Aspekte der angeblichen »Gaskammern« zu untersuchen. Er nahm nur aus der Ferne an der Konferenz teil, da ein ausstehender deutscher Haftbefehl gegen ihn jedes Reisen gefährlich macht. Jürgen Graf beherrscht viele Fremdsprachen und ist Sprachlehrer. Während seines Aufenthalts in Australien erfuhr er, daß seine Anstellung wegen seiner Verurteilung gekündigt worden war. (Wenig später erhielt er zudem von den schweizer Behörden ein allgemeines Berufsverbot als Lehrer, Anm. d. Übersetzers.)

    Faurisson ist ein brillanter Akademiker, der das europäische Establishment durch seine Argumente zwang, die »Holocaust«-Legende auf hysterische Weise zu verteidigen (das Gesetz Fabius-Gayssot ist nichts anderes als eine Lex Faurisson, quasi ein Gesetz zum Verlust der Bürgerrechte). Graf ist ein gelernter Gentleman. Rudolf war ein junger Chemiker mit glänzenden Zukunftsaussichten. Ich frage mich, wie Leute, die von diesen Verfolgungen lesen, nicht dermaßen erzürnt sein können, daß sie die europäischen Länder dazu drängen, ihre Gesetze gegen die Meinungsfreiheit aufzuheben, die in den USA undenkbar wären. Wie oft hören wir einen internationalen Aufschrei angesichts von Chinas Weigerung, sich an unsere Auffassung über die Bürgerrechte zu halten? Während ich dies schreibe, wird den Menschenrechtsverletzungen in Mayanmar (Burma) viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die Opfer dieser Repressionen sind Ausländer, die sich in die Politik dieser Länder einmischten, keine Staatsbürger, die geschichtliche Untersuchungen veröffentlichen. Verehrter Leser, wie kann eine derartige Heuchelei möglich sein? Sind auch Sie schuldig?

    Entnommen Prof. Dr. A. Butz' Homepage, http://pubweb.nwu.edu/~abutz


    Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 3(1) (1999), S. 75-77.
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