Fragen an die UNESCO zum Thema Auschwitz

Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson

Bereits in VffG 2/1998, S. 132, hat Prof. Faurisson darauf hingewiesen, daß inzwischen auch die etablierte Geschichtsforschung zuzugeben bereit ist, bei der angeblichen »Menschengaskammer« im Stammlager Auschwitz (Auschwitz I) handele es sich nicht etwa um eine »Rekonstruktion«, sondern schlicht um eine Nachkriegsfälschung des kommunistischen Regimes in Polen. Der jährlich etwa 500.000 Besuchern als »Menschengaskammer« vorgeführte Raum ist zu dessen angeblicher Betriebszeit tatsächlich nichts anderes als eine einfache Leichenhalle gewesen. Prof. Faurisson hatte damals angeregt, die UNESCO zu einer Überprüfung zu bewegen, ob das KL Auschwitz unter diesen Umständen weiterhin in der Liste des zu bewahrenden Weltkulturerbes aufgeführt werden soll. Im nachfolgenden Beitrag begründet er diese Anregung und dokumentiert die Reaktion der UNESCO.


1. Was gedenkt die UNESCO nun zu tun, wo sie weiß, daß sie seit 1979 einen nachgewiesenen Betrug beschützt, einen sehr deutlichen Betrug, dessen sich selbst die Behörden des Staatlichen Auschwitz-Museums bewußt sind?

Am 23. Februar 1988 richtete ich diese Frage an den Verantwortlichen des »Welterbes« der UNESCO.

Die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation; Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) ist eine spezialisierte Institution der UNO (Organisation der Vereinten Nationen), die im Jahre 1946 gegründet wurde. Ihr Sitz, der Palais des Nations (Palast der Nationen), befindet sich in Paris.* Generaldirektor ist gegenwärtig der Spanier Federico Mayor, dessen Nachfolger der Franzose Jack Lang werden könnte, ehemaliger sozialistischer Kulturminister und, nebenbei, überzeugter Zionist.

Im Jahre 1972 verabschiedeten die Mitgliedsstaaten der UNESCO eine Konvention zum Schutze des Welterbes (World Heritage). 1976 schufen sie ein Komitee für das Welterbe sowie einen Fonds für das Welterbe. Direktor des Zentrums für das Welterbe ist zur Zeit der Deutsche Bernd von Droste zu Hülshof.

Die Einkommen des Fonds für das Welterbe entstammen im wesentlichen den obligatorischen Beiträgen jener Staaten, die eine Konvention unterzeichnet haben, welche die Rolle dieser Staaten beim Schutz und der Bewahrung der kulturellen oder natürlichen Stätten festlegt.

Im Mai 1997 zählte man 149 Mitgliedsstaaten. Die Anzahl der geschützten Stätten belief sich auf 506. Davon entfielen 380 auf die kulturellen Stätten (beispielsweise in Frankreich das Versailler Schloß) und 107 auf die natürlich Stätten (beispielsweise eine gewissen Anzahl von Nationalparks in verschiedenen Staaten der Welt); 19 Stätten waren zugleich kultureller und natürlicher Art (beispielsweise das Inka-Sanktuarium von Machu Picchu in Peru).

2. Die Stätte Auschwitz im »Welterbe« der UNESCO

Am 26. Oktober 1979 wurde das Konzentrationslager Auschwitz (Polen) unter die zu schützenden und zu bewahrenden Stätten oder Güter (Cultural Property) aufgenommen. Bei der Aufzählung der zu schützenden und zu bewahrenden Teile des Lagers befinden sich wörtlich »die Gaskammern und die Krematoriumsöfen«, und es wird präzisiert, daß in diesem Lager »vier Millionen Menschen, darunter eine große Zahl Juden, systematisch ausgehungert, gefoltert und ermordet« worden seien (»four million persons, among them a great number of Jews, were systematically starved, tortured and assassinated«, Dokument WHC 98/15, S. 72 der französischen und S. 59 der englischen Version.)

Es ist nicht normal, daß in einem Dokument vom Januar 1998 die Zahl von 4.000.000 erscheint. Wir erinnern uns, daß diese Ziffer tatsächlich bis Anfang 1990 in neunzehn verschiedenen Sprachen auf neunzehn Gedenksteinen des Denkmals von Auschwitz-Birkenau eingetragen war, daß jedoch durch einen von den Behörden des Staatlichen Auschwitz-Museums in Übereinstimmung mit dem polnischen Staat und dem internationalen Auschwitz-Komitee gefaßten Beschluß diese Gedenksteine entfernt und fünf Jahre später, nach erbitterten Diskussionen, durch solche ersetzt wurden, auf denen die Zahl von 1.500.000 stand, was im Vergleich zur früheren Ziffer von 4.000.000 einer Reduktion der angeblichen Opferzahl um 2.500.000 gleichkommt.

Warum erhalten die UNESCO (Herr Federico Mayor) und ihr Zentrum für das Welterbe (Herr Bernd von Droste zu Hülshof) im Jahre 1998 eine offizielle Wahrheit kommunistischen Ursprungs (das im Nürnberger Prozeß vorgelegte Dokument URSS-008, in dem die Zahl behauptet wird) aufrecht, die vom polnischen Staat (Herrn Lech Walesa) 1995 massiv nach unten korrigiert worden ist?

Liegt der Grund vielleicht darin, daß die Konvention des Welterbes selbst die Instandhaltung und Bewahrung der geschützten Stätten verlangt? Wenn dies der Fall ist, wie konnte man dann im April 1990 des Gebot der Bewahrung der Stätte Auschwitz mißachten, indem man die neunzehn Gedenksteine entfernte und 1995 durch neue ersetzte, deren Inschrift nicht mehr dieselbe ist?

3. Das UNESCO-Zentrum für das Welterbe verleiht seiner Sorge um die Authentizität Ausdruck

Die erste Aufgabe des Zentrums für das Welterbe besteht darin, sich der Authentizität einer Stätte zu vergewissern, ehe sie diese auf die Liste der kulturellen Güter einträgt. Ist die Stätte eingetragen, muß sie instandgehalten und bewahrt werden; dabei ist deren Authentizität zu bewahren.

Ein UNESCO-Dokument bestätigt zunächst einmal die Wichtigkeit dieser Aufgabe und dann dieses Auftrages. Es wurde vom Regierungsübergreifenden Komitee für den Schutz des Weltkultur- und -naturerbes (Intergovernmental Committee for the Protection of the World Cultural and Natural Heritage) ausgestellt und trägt den Titel: Operational Guidelines for the Implementation of the World Heritage Convention (Orientierungsrichtlinien für die Durchsetzung der Konvention für das Welterbe) Seine Referenznummer lautet: WHC - 97/2, Februar 1997 (WHC - 97/WS/1). Es ist rund vierzig Seiten lang und insgesamt in 139 Sektionen untergliedert. Das Wort »Authentizität« kommt wenigstens zwölfmal vor; dies heißt, daß die Authentizität unter den Kriterien für die Wahl einer kulturellen Stätte eines der wichtigsten ist; die Bewahrung der Authentizität ist ebenfalls einer der wesentlichsten Punkte, die darüber entscheiden, ob diese Stätte auf der Liste des Welterbes beibehalten wird. Schließlich zieht, wie wir sehen werden, der »merkliche Verlust der historischen Authentizität« die Tilgung der Stätte von dieser Liste nach sich.

4. Das UNESCO-Zentrum für das Welterbe präzisiert seine Sorge um die Authentizität

Seite um Seite, oder Sektion um Sektion, betont das Komitee für das Welterbe, fortan »Komitee« genannt, in diesem Dokument eine beständige Sorge um die Authentizität. Ich unterstreiche die wichtigsten Wörter. ich beschränke mich auf die kulturellen Stätten und lasse die natürlichen außer acht:

- Sektion 5: Das Komitee ist sich der Tatsache voll bewußt, daß seine Entscheidungen auf möglichst objektiven und wissenschaftlichen Erwägungen fußen müssen und daß jede in seinem Namen vorgenommene Einschätzung auf gründliche Art und mit der ganzen notwendigen Kompetenz zu erfolgen hat. Es anerkennt, daß objektive und überlegte Entscheidungen von folgenden Faktoren abhängen: Sorgfältig aufgestellte Kriterien, sorgfältig ausgearbeitete Prozeduren, eine von qualifizierten Experten vorgenommene Einschätzung, wobei gegebenenfalls ergänzende Expertisen in Auftrag zu geben sind.

- Sektion 6, § V: Die Eintragung eines Guts wird verschoben, bis der Staat, von dem der Vorschlag ausgeht, den Beweis für sein Engagement, es zu schützen, erbracht hat.

§ VI: Wenn ein Gut eine Beeinträchtigung erfahren hat. die zum Verlust der Charakteristiken führt, welche für die Aufnahme in die Liste des Welterbes ausschlaggebend waren, wird die Prozedur durchgeführt, die zum eventuellen Ausschluß des Guts von der Liste führt.

- Sektion 8: [...] entsprechen den Kriterien und den Bedingungen der Authentizität oder Integrität [...].

- Sektion 22: [...] den Kriterien und Bedingungen der Authentizität oder Integrität [...].

- Sektion 24: [...] dem Kriterium der Authentizität [...].

bI: [...] dem Kriterium der Authentizität entsprechend [...] (Das Komitee hat unterstrichen, daß eine Rekonstruktion nur dann annehmbar ist, wenn sie auf einer vollständigen und detaillierten Dokumentation und in keiner Weise auf Vermutungen beruht.).

- Sektion 27, §I: [...] Kriterium der Authentizität [...].

§II: [...] Kriterium der Authentizität [...].

§III: [...] ihre sichere Authentizität [...].

- Sektion 46: [Prozedur zum eventuellen Ausschluß von Gütern von der Liste des Welterbes] Das Komitee hat folgende Prozedur zum Ausschluß von Gütern von der Liste des Welterbes angenommen [...].

- Sektion 54: Jeder der Staaten, welche die vorliegende Konvention unterzeichnet haben, anerkennt, daß ihm in erster Linie die Verpflichtung obliegt, dafür zu sorgen, daß das auf seinem Territorium liegende kulturelle und natürliche Erbe identifiziert, geschützt, bewahrt, gewürdigt und künftigen Generationen weitergegeben wird.

- Sektion 56: Das Komitee für das Welterbe hat die Unterzeichnerstaaten der Konvention zum Schutz des kulturellen und natürlichen Welterbes aufgefordert, über das Sekretariat der UNESCO über ihre Absichten zur Durchführung oder Autorisierung bedeutsamer Restaurationen oder neuer Bauten in einer durch die Konvention geschützten Zone, welche den Wert des Guts für das Welterbe beeinträchtigen könnten, zu informieren. Die Benachrichtigung hat so rasch wie möglich zu erfolgen (beispielsweise vor der Erstellung der Grunddokumente für genaue Projekte) und bevor Entschlüsse gefällt werden, die nur schwer wieder rückgängig zu machen sind, damit das Komitee bei der Suche nach angemessenen Lösungen behilflich sein kann, um die vollständige Bewahrung des Werts der Stätte als Bestandteil des Welterbes zu sichern.

- Sektion 57: [...] dem Kriterium und den Bedingungen der Authentizität/Integrität.

- Sektion 58: [...] den Kriterien und Bedingungen der Authentizität oder Integrität.

- Sektion 61, §a: (Der ICOMOS (Internationaler Rat für Denkmäler und Stätten) wird aufgefordert, bei seinen Einschätzungen so strikt wie möglich zu sein.).

- Sektion 64, § 2c: [...]Authentizität/Integrität [...]

- Sektion 69: Die systematische Befolgung und das Einreichen von Berichten repräsentieren den fortwährenden Prozeß der Beobachtung dieser Stätten des Welterbes mit periodischem Vorlegen von Berichten über den Stand ihrer Bewahrung.

- Sektion 71: Die Teilnehmerstaaten werden aufgefordert, alle fünf Jahre dem Komitee für das Welterbe über das Zentrum für das Welterbe einen wissenschaftlichen Bericht über den Zustand der Bewahrung der Stätten des Welterbes einzureichen, die sich auf ihren Territorien befinden.

- Sektion 75: [Unter dem Titel »Reaktive Befolgung«] die Teilnehmerstaaten werden dem Komitee über das Zentrum für das Welterbe jedesmal spezifische Berichte und präzise Studien abgeben, wenn außergewöhnliche Umstände eintreten oder Arbeiten unternommen werden, welche eine Auswirkung auf den Zustand der Bewahrung der Stätte haben könnten. Die reaktive Befolgung ist bei Prozeduren für die eventuelle Tilgung der Güter von der Liste für das Welterbe vorgesehen [...].

- Sektion 78, §c: [...] merklicher Verlust der historischen Authentizität.

- Sektion 126: Die Tafeln [auf denen die Aufnahme von Gütern in die Liste des Welterbes festgehalten wird] dienen dazu, die einheimische und ausländische Öffentlichkeit darüber zu informieren, daß die von ihr besuchte Stätte von besonderem, von der internationalen Gemeinschaft anerkanntem Wert ist; in anderen Worten, daß das Gut außergewöhnlicher Art und nicht nur für eine einzige Nation, sondern für die ganze Welt von Bedeutung ist.

- Anhang 1: [Im Modell der Präsentation einer wegweisenden Liste, die man beim Stellen eines Antrages auf Aufnahme einer Stätte und zum Nachweis des »außergewöhnlichen universellen Wertes« vorlegen muß, befinden sich drei Rubriken, wovon die zweite den Titel trägt:] Garantien der Authentizität oder Integrität.


5. Ich erinnere das Auschwitz-Museum daran, daß es sich dieses nachgewiesenen Betruges sehr wohl bewußt ist (mein Brief vom 23. Februar 1998):

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte nehmen Sie beiliegenden Text vom 26. Januar 1998 [vgl. VffG 2/1998, S. 132] zur Kenntnis, den ich mit »Die "Gaskammer" von Auschwitz I« betitelt habe. Ich füge der französischen Originalfassung die Übersetzung dieses Textes ins Englische und Deutsche bei.

Diese angebliche »Gaskammer« ist ein "Schwindel" oder ein "Betrug" (auf französisch: »une imposture«).

Sie wissen das sehr wohl.

1941-1942, zum Zeitpunkt der angeblichen Vergasung an diesem Ort, existierte weder die »Eingangstür für die Opfer« noch die »vier Zykloneinwurföffnungen in der Decke«. Folglich konnten weder die Opfer noch das Gift in diesen Raum gelangen, wie man uns lügenhafterweise erzählt.

Wie ich 1975-1976 anläßlich meiner Besuche im Lager und meiner Kontakte mit den Herren Jan Machalek und Tadeusz Iwaszko (dem Archivar) entdeckte, war der Raum 1941-1942 und bis August 1943 eine Leichenhalle zur Aufbahrung von Leichen vor der Einäscherung gewesen; dann, ab September 1943, wurde er im Verlauf mehrmonatiger Arbeiten in einen Luftschutzbunker umgewandelt, in dem sich ein Saal für chirurgische Operationen und zwei Krankenräume für das nahegelegene SS-Revier befanden.

Von Ihren heutigen Büros aus schauen Sie direkt auf diese falsche »Gaskammer«.

Meine 1975-1976 gemachten und 1978-1979 veröffentlichten Entdeckungen haben mir zunächst heftige Angriffe eingebracht, und zwar während rund fünfzehn Jahren. Dann, ab 1995, wurden sie vom französischen Historiker und Journalisten Eric Conan (»Auschwitz: La mémoire du mal«, L'Express, 19.-25. Januar 1995, siehe bes. S. 68) sowie 1996 vom jüdisch-kanadischen Historiker Robert van Pelt zusammen mit der jüdisch-amerikanischen Historikerin Debórah Dwork bestätigt (Auschwitz. 1270 to the Present, London, Yale University Press, 1996, siehe bes. S. 363f., 367, 369).

Ich wiederhole und präzisiere: Diese »Gaskammer« ist weder »im Originalzustand« (so die ca. 500.000 Besuchern jährlich von den Führern erzählte Version) noch eine »Rekonstruktion, die mit dem Originalzustand identisch oder fast identisch ist« (so die von manchen Mitarbeitern des Staatlichen Museums erzählte Version). Es handelt sich um einen Betrug, der von den Kommunisten im Jahre 1948 in die Welt gesetzt wurde.

Gerade im Jahre 1995 haben Sie sich nach fünfjährigen Winkelzügen dazu entschlossen, eine tiefgreifende Revision der Gesamtzahl der Auschwitz-Opfer vorzunehmen. Anstelle der Zahl von 4.000.000, die in 19 Sprachen auf 19 Gedenktafeln prangten, haben Sie sich für die Zahl von 1.500.000 entschieden. Letztgenannte Zahl ist immer noch maßlos übertrieben, stellt aber einen Fortschritt auf dem Weg zur Wahrheit dar.

Es ist nun an Ihnen, einen Fortschritt in derselben Richtung zu machen, indem Sie zunächst den »Gaskammer« getauften Ort unverzüglich für sämtliche Besucher sperren und dann die Wahrheit über diesen Ort enthüllen.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Robert Faurisson

Kopie an die UNESCO (Paris) mit diesbezüglichem Begleitschreiben.


6. Ich weise das UNESCO-Zentrum für das Welterbe auf diesen nachgewiesenen Betrug hin (mein Brief vom 23. Februar 1998):

Sehr geehrter Herr Präsident,

ich bitte Sie, beiliegende Kopie eines Briefes zur Kenntnis zu nehmen, den ich heute per Fax an den Direktor und die stellvertretende Direktorin des Staatlichen Auschwitz-Museums gesandt habe.

Es handelt sich um den - heute endlich nachgewiesenen - Betrug mit der angeblichen »Gaskammer« von Auschwitz I.

Die Stätte Auschwitz ist von der UNESCO auf die Liste des Welterbes gesetzt worden (befragen Sie dazu Ihren Mitarbeiter David Martel).

Ich weise Sie in aller Form darauf hin, daß die Glaubwürdigkeit der UNESCO ernstlich untergraben würde, falls sie, nachdem man sie auf diesen schwerwiegenden Betrug hingewiesen hat, diesen dennoch auf die eine oder andere Weise (insbesondere durch ihr Schweigen) decken würde.

Was mich betrifft, so beabsichtige ich nicht, eine kommunistische Lüge mit meinem Schweigen zu decken, die seit 1948 (dem Jahr der Gründung des Staatlichen Museums) aufrechterhalten wird und der allein in den neunziger Jahren etwa 500.000 Besucher jährlich auf den Leim gegangen sind.

Erlauben Sie mir, sehr geehrter Herr Präsident, den Ausdruck meiner vorzüglichen Hochachtung

R. Faurisson

Beilage: Kopie des heute per Fax dem Staatlichen Auschwitz-Museum zugestellten Briefs


7. DAS UNESCO-Zentrum für das Welterbe antwortet mir (Brief vom 6. April 1998)

Sehr geehrter Herr,

ich bestätige den Empfang Ihres Briefs vom 23. Februar 1998.

Ihre Infragestellung der Authentizität der Gaskammern ist eine Beleidigung für alle jene Menschen, die diese Tragödie miterlebt und ihr Leben in Auschwitz oder in den anderen Konzentrationslagern verloren haben.

Diese Stätte ist ein Symbol für die Menschheit und erinnert an alle Opfer der Nazismus: sie wurde in Übereinstimmung mit den Richtlinien für die Anwendung der UNESCO-Konvention über das kulturelle und natürliche Welterbe aufgrund seiner außergewöhnlichen universellen Bedeutung [Hervorhebung des Verfassers] auf die Liste des Welterbes gesetzt.

Erlauben Sie mir bitte den Ausdruck meiner vorzüglichen Hochachtung

Bernd von Droste
Direktor
UNESCO-Zentrum für das Kulturerbe

Kopien an: Nationale polnische Kommission für die UNESCO
Permanente Delegation Polens
Auschwitz-Komitee
Auschwitz-Museum
BRX/BUR


8. Schlußfolgerungen

Im Namen der UNESCO sprechend hat der Deutschen Bernd von Droste zu Hülshof mir geantwortet: »Ihre Infragestellung der Authentizität der Gaskammern ist eine Beleidigung [...]«.

Ich gestatte mir darauf hinzuweisen, daß diese »Infragestellung« nicht nur von mir allein ausgeht, sondern auch von allen Persönlichkeiten und Historikern, die ich erwähnt habe, nämlich Eric Conan, Théo Klein, Krystyna Oleksy, Robert van Pelt und Debórah Dwork; ich hätte beispielsweise noch den Namen der jüdischstämmigen französischen Historikerin Olga Wormser-Migot hinzufügen können, welche bereits im Jahre 1968 in ihrer Doktorarbeit einräumte, daß Auschwitz I »ohne Gaskammer« war (Le Système concentrationnaire nazi (1933-1945), Presses Universitaires de France, 1968, S. 157); am 20. April 1991 sagte dieselbe Historikerin einem Gesprächspartner:

»Ich erinnere mich, den Angestellten von Auschwitz [d.h. des Auschwitz-Museums] gegenüber die Bemerkung gemacht zu haben, daß die Gaskammer von Auschwitz I nicht glaubwürdig ist.«

Meinerseits füge ich hinzu, daß es im vorliegenden Fall nicht um die »Infragestellung der Echtheit der Gaskammern« (im Plural) geht, sondern um den nachgewiesenen Betrug im Fall einer angeblichen Gaskammer, nämlich jener von Auschwitz I (Singular).

Ich bitte also die Behörden der UNESCO, angefangen bei den Herren Federico Mayor und Bernd von Droste zu Hülshof, respektvoll, mir eine Antwort auf die Frage zu erteilen, die ich mir am 23. Februar 1998 zu stellen erlaubte:


Was gedenkt die UNESCO nun zu tun, wo sie weiß, daß sie seit 1979 einen nachgewiesenen Betrug beschützt, einen sehr deutlichen Betrug, dessen sich selbst die Behörden des Staatlichen Auschwitz-Museums bewußt sind?

(Verfaßt am 1.6.1998)


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 3(1) (1999), S. 91-94.
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