Wieviele Tote gab es im KL Auschwitz?

Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson

Beim Streit über die richtige Opferzahl des KL Auschwitz stützen sich viele häufig auf wenig verläßliche Zeitungsmeldungen, geschrieben von Journalisten, denen man in dieser Materie wohl kaum irgendeine Kompetenz zuschreiben möchte. Prof. Faurisson hat daher am 10.12.1995 eine Zusammenstellung angefertigt, die nicht primär auf Pressemeldungen zurückgreift, sondern auf Publikationen bzw. Äußerungen von Personen, die vom Establishment gemeinhin als kompetent betrachtet werden, d.h. vor allem Historiker und "Zeitzeugen".[1] Daß dadurch die Konfusion nicht gerade geringer wird, wirft kein gutes Licht auf deren Kompetenz.


OPFERZAHL

QUELLE

9.000.000

Personen laut Dokumentarfilm Nacht und Nebel (1955), dessen historische Berater der Historiker Henri Michel und die Historikerin Olga Wormser waren.[2]

8.000.000

Personen, laut Französischer Behörde für die Untersuchung von Kriegsverbrechen und Informationsdienst in Sachen Kriegsverbrechen (1945).[3]

7.000.000

Personen laut Raphaël Feigelson (1945).[4]

6.000.000

Juden laut Tibère Kremer, Vorwortschreiber von Miklos Nyiszli (1951).[5]

5.000.000 bis 5.500.000

Personen laut Bernard Czardybon (1945?), aufgrund von Geständnissen, die SS-Leuten zugeschrieben werden, und laut Le Monde (1978), die hinzufügte: »davon 90% Juden«.[6]

4.500.000

Personen laut Henryk Mandelbaum (1945).[7]

4.000.000

Personen nach einem Dokument sowjetischer Herkunft, das der Nürnberger Gerichtshof »von Amts wegen zur Kenntnis« nahm. Diese Formulierung ist zurückzuführen auf den Paragraphen 21 des Statuts des Nürnberger Grichtshofes, der wie folgt beginnt: »Der Gerichtshof soll nicht Beweise für allgemein bekannte Tatsachen fordern, sondern soll sie von Amts wegen zur Kenntnis nehmen«; und weiter heißt es: »dies erstreckt sich auch auf öffentliche Urkunden [u.s.w.]«. Der letzte Satzteil lautet in englischer Sprache: »It shall also take judicial notice of documents, [etc.]« In der heutigen juristischen Sprache lautet dies: »Diese Sache« oder »dieses Dokument ist gerichtsbekannt« oder »offenkundig und bedarf keiner weiteren Beweise«.

Die Zahl von 4.000.000 wurde auf dem Denkmal von Auschwitz-Birkenau neunzehnfach vermerkt, mit einem Kommentar in ebenso vielen verschiedenen Sprachen. Sie wurde von sehr vielen Persönlichkeiten übernommen, darunter dem polnischen Historiker Franciszek Piper. 1990 wurde sie plötzlich zurückgezogen und 1995, an der gleichen Gedenkstätte, durch die Zahl 1.500.000 ersetzt, mit Zustimmung des gleichen F. Piper, für den diese Zahl jetzt als Höchstzahl gilt, während sich die Mindestzahl sich auf 1.100.000 beläuft. Laut Miriam Novitch (1967) waren unter den 4.000.000 Toten 2.700.000 Juden. Nach dem Bericht des Rabbiners Moshe Weiss (1991) starben in Auschwitz mehr als 4.000.000 Personen, darunter 3.000.000 Juden.[8]

3.500.000

Personen laut dem Anwalt eines deutschen Angeklagten im Nürnberger Prozeß (1946) und laut Dictionnaire de la langue française, herausgegeben von Hachette (1991). Laut Claude Lanzmann (1980) gab es 3.500.000 Vergaste, davon 95% Juden, sowie viele andere Tote.[9]

3.000.000

Personen bis zum 1. Dezember 1943, nach einem aus Rudolf Höß herausgepreßten Geständnis (1946). Höß war einer der Kommandanten von Auschwitz.[10]

3.000.000

vergaste Juden laut David Susskind (1986) und laut Heritage, die bedeutendste kalifornische jüdische Wochenzeitschrift (1993).[11]

2.500.000

Personen laut Aussage von Rudolf Vrba, alias Walter Rosenberg, im Eichmann-Prozeß (1961).[12]

2.000.000(?) bis 4.000.000(?)

Personen laut dem Historiker Yehuda Bauer (1982).[13]

2.000.000 bis 3.000.000

Juden getötet sowie Tausende von Nichtjuden aufgrund eines Geständnisses, das einem Verantwortlichen der SS, Pery Broad, zugeschrieben wird.[14]

2.000.000 bis 2.500.000

getötete Personen aufgrund eines Geständnisses das einem SS-Arzt, Dr. Friedrich Entress (1945?) zugeschrieben wird.[15]

2.000.000

Personen laut dem Historiker Léon Poliakov (1951); 2.000.000 vergaste Juden laut dem Historiker Georges Wellers (1973) und der Historikerin Lucy Dawidowicz (1975).[16]

1.600.000

Personen laut dem Historiker Yehuda Bauer (1989), davon 1.352.980.Juden.[17] (Letztere Zahl stammt von Georges Wellers, 1983.)

1.500.000

Personen. Diese von Lech Walesa ausgewählte Zahl ersetzte 1995 auf dem Denkmal von Birkenau die alte von 4.000.000, die 1990 zurückgezogen worden war.[18]

1.471.595

Personen, darunter 1.352.980 Juden, laut dem Historiker Georges Wellers (1983).[19]

1.250.000

Personen ungefähr, davon 1.000.000 Juden getötet und mehr als 250.000 Nichtjuden gestorben, laut dem Historiker Raul Hilberg (1961 + 1985).[20]

1.100.000 bis 1.500.000

Personen laut den Historikern Yisrael Gutman, Michael Berenbaum und Franciszek Piper (1994).[21]

1.000.000

Personen laut J.-C. Pressac (1989) und lt. Dictionnaire des noms propres, hrsg. von Hachette (1992).[22]

800.000 bis 900.000

Personen laut dem Historiker Gerald Reitlinger (1953).[23]

775.000 bis 800.000

Personen laut Jean-Claude Pressac (1993), davon 630.000 vergaste Juden.[24]

630.000 bis 710.000

Personen laut Jean-Claude Pressac (1994), davon 470.000 bis 550.000 vergaste Juden.[25]

Erläuterung

Soviel ich weiß, ist die letztere Schätzung (von 630.000 bis 710.000 Personen) die niedrigste, die jemals von denjenigen genannt wurde, die an die physische Judenvernichtung glauben. Man sagt manchmal, daß die polnischen Justizbehörden 1946/ 1947 die Zahl von 300.000 angegeben hätten. Das stimmt nicht. Diese Behörden haben die Gesamtzahl der Toten auf 300.000 bei ihrer Ankunft registrierte Personen geschätzt; dieser Zahl jedoch die von 3.000.000 bis 4.000.000 nicht registrierte Personen hinzugefügt.[26]

Die neuen Gedenktafeln in Auschwitz-Birkenau:

»Dieser Ort sei allezeit ein Aufschrei der Verzweiflung und Mahnung an die Menscheit. Hier ermordeten die Nazis über anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder. Die meisten waren Juden aus verschiedenen Ländern Europas. Auschwitz-Birkenau 1940-1945«

Im Lauf von mehr als vierzig Jahren haben sich die sowjetischen und die polnischen Behörden hinsichtlich des Vorhandenseins von Sterbebüchern, die während des Krieges von den Behörden des Lagers Auschwitz geführt wurden, sehr zurückhaltend verhalten. Während des Frankfurter Auschwitz-Prozesses (1963-1965) wurden sie nur zufällig erwähnt. Unter dem Druck der Historiker der revisionistischen Schule der Geschichtsforschung (Robert Faurisson und Ernst Zündel), vor allem in den beiden Zündel-Prozessen (Toronto, 1985 und 1988), gaben diese Behörden schließlich ab 1989 Einzelheiten über diese bahnbrechenden Register bekannt. Sie behaupten allerdings, nur die Sterbelisten für den Zeitraum vom 29. Juli 1941 bis 31. Dezember 1943 gefunden zu haben, und zwar nicht ohne einige Lücken. Da das Lager am 20. Mai 1940 eröffnet wurde und die Deutschen es um den 18. Januar 1945 herum geräumt haben, stellt dieser Zeitraum etwas mehr als die Hälfte der Zeitdauer des Bestehens des Lagers unter ihrer Regie dar. Die aufgefundenen Sterbebücher sind anscheinend 51 an der Zahl, und darin sind 68.864 Tote eingetragen (und nicht 74.000, wie einige Journalisten gesagt haben).[27]

Die Verfechter der offiziellen Version des "Holocaust" genierten sich ein wenig vor der ihnen von den Revisionisten auferlegten Notwendigkeit, die Zahl der Toten von Auschwitz in derartigen Proportionen nach unten zu korrigieren. Wie ist es zu erklären, daß im Nürnberger Prozeß (1945-1946) ein solcher Betrug dank des Paragraphen 21 des Statuts dieses Gerichtshofs den Wert eines »von Amts wegen zur Kenntnis« genommenen Beweises erhielt? Wie ist es zu erklären, daß man jahrzehntelang diese verlogene Zahl von 4.000.000 neunzehnfach auf dem Denkmal von Auschwitz-Birkenau belassen hatte? Wie ist es zu erklären, daß man bei offiziellen Feierlichkeiten so viele große Persönlichkeiten dieser Welt, darunter Papst Johannes-Paul II., aufgefordert hatte, sich vor einer solchen Erfindung von Scharlatanen zu verbeugen? Wie ist es zu erklären, daß Frankreich 1990 ein antirevisionistisches Strafgesetz erlassen hat, das es untersagt, die »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« so, wie sie vom Nürnberger Gerichtshof beschrieben und bewertet wurden, zu bestreiten? Und wie konnte man die Ziffer von 5.100.000 (R. Hilberg) bis 6.000.000 toten Juden während des ganzen Krieges vor jeder Revision bewahren, wenn die Totenziffer von Auschwitz so drastisch revidiert werden mußte?

Heute erklären Juden das damit, daß die Polen, und diese ganz allein, die Lüge der 4.000.000 von Auschwitz in die Welt gesetzt hätten. Angetrieben sowohl durch ihre Judenfeindlichkeit als auch durch ihren Nationalstolz, sollen die Polen den fast 1.500.000 jüdischen Toten ungefähr 2.500.000 polnische oder andere Tote hinzugerechnet haben![28]

Die alten Gedenkplatten am Mahnmal in Auschwitz-Birkenau mit der "antifaschistischen" Propagandazahl "Vier Millionen", dargelegt in 19 Sprachen:

»Vier Millionen Menschen litten und starben hier in den Händen der Nazi-Mörder in den Jahren 1940-1945«

Doch diese Erklärung ist nur ein Trick. Die Wahrheit ist, daß schon seit Ende des Krieges nicht nur die kommunistischen Juden, sondern auch die polnischen Justizbehörden immer wieder behauptet haben, die Mehrheit der Toten von Auschwitz seien Juden gewesen. In Krakau waren 1946-1947 bezüglich des Falles Rudolf Höß sowohl der Untersuchungsrichter als auch die Anklage zu dem Schluß gekommen, daß es in Auschwitz außer einigen Hunderttausend »registrierten« Todesfällen entweder 4.000.000 oder mindestens 2.500.000 Tote gegeben hatte, »die meisten davon. Juden«.[29] Im Winter 1963-1964 wurde ein besonderes Denkmal errichtet zum Gedenken an »Millionen von Juden, Märtyrern und Kämpfern«, die in diesem Lager vernichtet worden seien; die Inschrift war in polnischer, jiddischer und hebräischer Sprache abgefaßt.[30] Fügen wir zum Schluß noch hinzu, daß für die "Holocaust"-Historiker die meisten Juden von Auschwitz mit Hilfe eines Insektenvertilgungsmittels - das Zyklon B - getötet worden sein sollen.

Nach Ansicht von Arthur R. Butz und anderer Revisionisten dürfte sich die Zahl der Toten von Auschwitz auf etwa 150.000 belaufen, darunter ungefähr 100.000 Juden.[31]Nach deren Auffassung wurden die meisten dieser Juden nicht getötet, sondern sie sind vor allem an den Folgen von Fleckfieber-Epidemien gestorben. Die revisionistischen Autoren weisen dabei auf folgendes hin: Wenn die Deutschen über größere Mengen des Insektenvertilgungsmittels Zyklon B verfügt hätten, als dies damals der Fall war, dann hätten sie diese schrecklichen Epidemien wirksamer bekämpfen können. Dann wären in Auschwitz weit weniger Personen gestorben, und das nicht nur unter den Juden, Polen, Russen und anderen Häftlingen, sondern auch unter den Ärzten, Funktionären und Wachleuten der Deutschen.

Zusammenfassung und Schlußfolgerung

Nach Auffassung der offiziellen Historiker (jene, die durch die Gesetze der Französischen Republik und anderer europäischer Staaten und durch die Macht der Medien geschützt werden) schwankt die Zahl der Auschwitz-Toten von 9.000.000 (das ist die Zahl von Nuit et Brouillard (Nacht und Nebel), eines Films, der seit 1955 zum Pflichtlehrmaterial aller höherer Lehranstalten in Frankreich gehört) bis zu einer Zahl zwischen 630.000 bis 710.000 (das sind die Zahlen eines Autors, die Mitte der 90er Jahre vom Centre national de la recherche scientifique (französisches Staatszentrum für wissenschaftliche Forschung) veröffentlicht wurden). Nach diesen Historikern zu urteilen, sollen diese Personen zum größten Teil Opfer einer Politik der physischen Vernichtung geworden sein. Die revisionistischen Autoren vertreten jedoch die Auffassung, daß sich die Zahl der Toten auf etwa 150.000 beläuft, wobei es sich größtenteils um Opfer verschiedener Seuchen, vor allem Fleckfieber, gehandelt habe. Unter dem Einfluß der revisionistischen Autoren sind die Hofhistoriker dazu übergegangen, derart drastische Korrekturen nach unten zu vollziehen, daß man überhaupt nicht mehr verstehen kann, mit welchem Recht man in Frankreich und anderswo in Europa weiterhin diese oder jene Zahl gesetzlich verankern könnte. Allein die beiden amtlichen Inschriften, die nacheinander am Denkmal in Auschwitz-Birkenau angebracht wurden - zunächst bis 1990, dann ab 1995 - erhalten heute, ohne daß man es gewollt hat, großen Lehrwert: Sie erinnern daran, daß es weder in der Geschichte, noch sonstwo überhaupt eine amtlich verbriefte Wahrheit geben sollte.

Nota Bene

Diese Studie stellt nur eine Skizze der Antworten dar, die auf die Frage: "Wieviel Tote gab es im KL Auschwitz?" gegeben oder aufgezwungen wurden. Es wäre ein Leichtes, Tausende von weiteren Hinweisen darauf zu geben. Die Schwierigkeit dieser Arbeit besteht allerdings darin, daß sich die auffindbaren Angaben fallweise auf sehr unterschiedliche Todesfälle beziehen können: In einem Fall bewertet man die Anzahl der "Getöteten", der "Vergasten", der "Juden", und in einem anderen Fall spricht man von "Toten", von "Opfern" und unterscheidet dabei die "Juden" nicht von den "Nichtjuden". Manchmal beziehen sich die Auswertungen auch nur auf einen begrenzten Zeitraum. Ich für meinen Teil vermeide jede zahlenmäßige Hochrechnung, ausgehend von einer gegebenen Zahl über einen kurzen Zeitraum des Bestehens des Lagers Auschwitz hinweg.

© 10.12.1995


Anmerkungen

Übersetzt von Hans-Rudolf von der Heide.
[1]Unter den Historikern, die die These vertreten, Auschwitz sei ein Vernichtungslager gewesen, haben sich vor allem der Franzose Georges Wellers (1983 und 1990) und der Pole Franciszek Piper (1991, 1992 und 1994) zu der Frage der Totenzahl des Lagers Auschwitz geäußert:
Georges Wellers, »Essai de détermination du nombre des morts au camp d'Auschwitz« (Bestimmungsversuch der Opferzahl des Lagers Auschwitz), Le Monde juif, Oktober-Dezember 1983, S. 127-159;
ders., »A propos du nombre de morts au camp d'Auschwitz« (Zur Opferzahl des Lagers Auschwitz), Le Monde juif, Oktober-Dezember 1990, S.187-195;
Franciszek Piper, »Estimating the Number of Deportees to and Victims of the Auschwitz-Birkenau Camp«, Yad Vashem Studies, XXI (1991), S. 40 - 103. Eine korrigerte und erweiterte Fassung dieses Beitrages erschien in Polen in englischer Übersetzung: Auschwitz/How Many Perished/Jews, Poles, Gypsies..., Poligrafia ITS, PL-30-306 Krakow, 1992, 68 S.
Vgl. daneben auch: ders., »The Number of Victims« in: Yisrael Gutman, Michael Berenbaum, Anatomy of the Auschwitz Death Camp, veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem United States Holocaust Memorial Museum, Indiana University Press, Bloomington und Indianapolis 1994, S. 61-80.
Von diesen fünf Studien sind am interessantesten jene des Jahres 1983 von G. Wellers und jene des Jahres 1992 von F. Piper. Beide Autoren erinnern auch an die - für sie schmerzlichen - "Fehler", die bezüglich der Opferzahlen in der Vergangenheit begangen wurden. Diesbezüglich empfehle ich die Lektüre der Seiten 138-139 in Wellers 1983er Werk und die Seiten 5-16 in F. Pipers 1992er Buch. Nichts verdeutlicht mehr als diese Seiten, wie bei diesem gewichtigen Thema den schlimmsten Phantasien freier Lauf gelassen wurde.
[2]Nacht und Nebel (1955), Schwarzweiß-Film von 32 Minuten Länge, der seit vierzig Jahren unaufhörlich in allen französischen höheren Lehranstalten, sowie im französischen Fernsehen gezeigt wird. Produzent: Alain Resnais. Historische Berater: Henri Michel (Präsident des Ausschusses für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs) und Olga Wormser (später: Wormser-Migot) (Beide hatten veröffentlicht: Tragédie de la déportation (1940-1945). Témoignages de survivants des camps de concentration allemands, Hachette, 1954, 512 S., ein Werk, das 1955 von der Académie française gekrönt wurde. Text: Jean Cayrol, Jean Vigo-Preis 1956. In diesem Film wird gesagt daß »nichts die Gaskammer [Einzahl] von einem gewöhnlichen Block unterschied«. Man zeigt darin die Betondecke der "Gaskammer" »bearbeitet von den Fingernägeln« und es wird dazu gesagt: »Sogar der Beton riß«. Es wird behauptet, daß man aus den Leichen »Seife herstellen will«. »Was die Haut der Leichen anbelangt«, so zeigt uns das Bild, daß die Deutschen sie gerbten. Diese Geschichten vom zerkratzten Beton, von der Seife aus Menschen und von der Haut, die die Deutschen gerbten, sind mystischer Natur. Die Kameras verweilen auf der Landschaft von Birkenau, der Kommentator sagt: »Neun Millionen Tote spuken durch diese Landschaft«. Dieser Satz wird gegen Ende des Films ausgesprochen.
[3]Jacques Billiet, Leiter des Informationszentrum über Kriegsverbrechen, Documents pour servir à l'histoire de la guerre. Camps de concentration. (Dokumente zur Geschichte des Krieges. Konzentrationslager), Office français d'édition, 1945, S. 7 (J. Billiet selbst) sowie auf S. 196 (Reihe von Berichten der Dienststelle zur Erforschung von Kriegsverbrechen; die gleichen Berichte bewerten die Zahl der Kriegsgefangenen sowie der politischen Häftlinge, die in allen Lagern in Deutschland und in den besetzten Gebieten gestorben seien, auf 26.000.000, S.197) Dieses Werk wurde von Eugène Aroneanu verfaßt.
[4]Ebenda, S. 196.
[5]»6.000.000 Unschuldige gingen durch die Schornsteine der Öfen von Auschwitz, weil einer ihrer engeren oder entfernteren Blutsverwandten israelischer Konfession war«, schreibt Tibère Kremer in dem Vorwort zu einer Schrift, die Dr. Miklos Nyiszli zugeschrieben wird: »SS-Obersturmführer Doktor Mengele. Tagebuch eines zum Krematorium von Auschwitz deportierten Arztes«, Les Temps modernes, März 1951, S. 1655.
[6]Bernard Czardybon im Krakauer Prozeß von R. Höß, laut F. Piper, aaO. (Anm. 1, 1992), S. 7ff. Was die SS-Leuten zugeschriebenen Geständnisse betrifft, ebenda, S. 8: »Auschwitz, wo mehr als fünf Millionen Männer, Frauen und Kinder, darunter 90 % Juden, umkamen« in »Manifestation du souvenir à Paris devant le mémorial du martyr juif inconnu« (Erinnerungsversammlung in Paris vor dem Denkmal des unbekannten jüdischen Märtyrers) (Le Monde, 20. April 1978).
[7]Henryk Mandelbaum im Krakauer Prozeß, laut F. Piper, aaO. (Anm. 1, 1992), S. 7.
[8]Von 1945 bis 1990 war es die Zahl von 4.000.000, die Gesetzeskraft hatte. Sie stammt aus einem sowjetischen Dokument vom 6. Mai 1945. Für den Nürnberger Gerichtshof hatte dieses Dokument den Wert eines »von Amts wegen zur Kenntnis« genommenen Beweises dank des verblüffenden Paragraphen 21 des Statuts dieses Gerichtshofs. Siehe IMG XXXIX, S. 241-261 (IMG = Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof, Nürnberg, 14. November 1945 - 1. Oktober 1946). Das russische Original wurde ins Deutsche übersetzt. In der Zusammenfassung in französischer Sprache, die dem Dokument vorangeht, heißt es insbesondere: »Mehr als 4.000.000 menschliche Wesen aus den von Deutschland besetzten Ländern wurden in dem [Vernichtungs]Lager Auschwitz getötet, die meisten von ihnen sofort nach ihrer Ankunft vergast« (S. 241). In der Tat heißt es in dem Dokument selbst auf Deutsch: »nicht weniger als 4.000.000« (S. 261). Hinsichtlich der Vielzahl von Personen, die diese Zahl von 4.000.000 oder ungefähr 4.000.000 übernommen haben, wird man sich zunächst auf ehemalige Häftlinge beziehen wie Shlomo Dragon, Henry Tauber, Erwin Olszowka, den Untersuchungsrichter Jan Sehn, den Staatsanwalt Pechalski, auf Prof. Ing. Roman Dawidowski, auf den Richter des Obersten Staatsgerichts von Polen, auf die Ankläger der amerikanischen Militärgerichte sowie auf alle möglichen anderen Autoren oder Historiker und Verantwortliche des Staatsmuseums von Auschwitz, wie Kazimierz Smolen, Danuta Czech und Franciszek Piper (laut F. Piper, aaO. (Anm. 1, 1992), S. 7ff., 12ff.). »Von den 4.000.000 Opfern von Auschwitz waren 2.700.000 Juden und 1.300.000 Nichtjuden« (Miriam Novitch, La Vérité sur Treblinka (Die Wahrheit über Treblinka), Israel, Beth Lohamei, 1967, S. 39). »Mehr als 4.000.000 Menschen kamen [in Auschwitz] um; fast 3.000.000 davon waren Juden.« (Rabbi Dr. Moshe Weiss, ehemaliger Vizepräsident Mizrachi-Hapoel Hamiz-rachi, »Yom HaShoah-Holocaust Remembrance«, The Jewish Press, 5. April 1991).
[9]Wohl oder übel haben die Verteidiger der Angeklagten des Nürnberger Prozesses oft gemeinsame Sache mit der Anklage gemacht. So erklärte zum Beispiel Dr. Gustav Steinbauer, Anwalt von Arthur Seyss-Inquart, am 19. Juli 1946 vor dem Gerichtshof: »Dreieinhalb Millionen Menschen, Männer, Frauen und Kinder hat Auschwitz alleine verschlungen..« (IMG, XIX, S. 56). »Auschwitz: [...] ein großes Vernichtungslager, wo ungefähr 3.500.000 Juden und Polen zwischen 1940 und 1945 umkamen." Dictionnaire de la langue française, Hachette, 1991, S. 1430. Im darauffolgenden Jahr verringerte der Verlag Hachette diese Zahl auf 1.000.000 (siehe Anm. 22). »Es ist nicht möglich, die genaue Zahl bis auf Eintausend derjenigen anzugeben, die in den Gaskammern von Birkenau umkamen (die ernsthaftesten Schätzungen bewegen sich um 3.500.000 herum), aber unter Vernichtung ist im wesentlichen die des jüdischen Volkes zu verstehen. Fünfundneunzig Prozent der Vergasten von Birkenau waren Juden [...]. Viele [andere Häftlinge] haben auch ihr Leben verloren [...]« (Vorwort von Claude Lanzmann für Filip Müller, Trois ans dans une chambre à gaz d'Auschwitz, (Drei Jahre in einer Gaskammer von Auschwitz), Pygmalion/Gérard Watelet, 1980, S. 12).
[10]Am 5. April 1946 unterzeichnet Rudolf Höß, der erste der drei aufeinanderfolgenden Kommandanten von Auschwitz, in seinem Nürnberger Gefängnis für den amerikanischen Oberstleutnant Smith W. Brookhart jun. eine eidesstattliche Erklärung in englischer Sprache, in der er Folgendes sagt: »Ich war Kommandant von Auschwitz bis zum 1. Dezember 1943 und schätze, daß mindestens 2.500.000 Opfer dort durch Vergasung und Verbrennung hingerichtet und vernichtet wurden, und daß mindestens eine weitere halbe Million durch Hunger und Seuchen umkamen, so daß sich eine Gesamtzahl von ungefähr 3.000.000 Tote ergibt.« (Dok. PS-3868). Sechs Tage später verlas der beigeordnet Ankläger (associate trial counsel), Oberst John Harlan Amen, ihm vor dem Gerichtshof Auszüge aus dem Dokument PS-3668, darunter der obige Auszug, und fragte ihn: »Ist dies alles wahr, Herr Zeuge?«. R. Höß erwiderte: »Jawohl« oder »Ja, es stimmt«. (IMG, XI, S. 457-461).
R. Höß war gefoltert worden. Wir mußten bis 1983 warten, um aus dem Mund eines seiner Folterer (Juden, die dem britischen Sicherheitsdienst angehörten) die Umstände und Einzelheiten der Folterungen zu erfahren (Rupert Butler, Legions of Death, London, Arrow Books, 1983, Seite der »Anerkennungen« und S. 234-238). Zu diesem Punkt und zu den Manipulationen und Betrügereien, denen die R. Höß zugeschriebenen Texte seitens der amerikanischen Staatsanwaltschaft unterzogen wurden sowie zu damit zusammenhängenden Enthüllungen siehe R. Faurisson, »Wie die Briten zu dem Geständnis von Rudolf Höss, Kommandant von Auschwitz, gekommen sind«, Deutschland in Geschichte und Gegenwart, 35(1) (1987), S. 12-17. Bis in die jüngsten Jahre hinein wurde R. Höß von der Mehrheit der Historiker des "Holocaust" für den Zeugen Nr. 1 für die Verbrechen in Auschwitz (Menschenvergasungen und Anzahl der Opfer) gehalten. Im Jahre 1993 antwortete schließlich einer dieser Historiker, der amerikanische Professor Christopher Browning, von einem britischen Journalisten um seine Meinung über den Artikel von R. Faurisson gebeten: »Hoess was always a very weak and confused witness« (Höß war immer ein sehr schwacher und verwirrter Zeuge). Derselbe Professor zögerte nicht mit der Schlußfolgerung: »The revisionists use him all the time for this reason, in order to try and discredit the memory of Auschwitz as a whole« (Die Revisionisten benutzen ihn immer wieder aus diesem Grund, um zu versuchen, das Andenken an Auschwitz als Ganzes unglaubwürdig zu machen; Christopher Hitchens, »Whose History is it?«, Vanity Fair, Dezember 1993, S. 117). R. Höß gab noch viele andere Schätzungen als die von 3.000.000 Tote bis zum 1. Dezember 1943 von sich.
[11]»Wenn Sie die Zahl von 1.500.000 Juden anführen, dann fälschen Sie da wiederum die Zahlen. Es sind 3.000.000 Juden, die in Auschwitz-Birkenau vernichtet wurden.« (David Susskind, Präsident des Centre communautaire laïc juif de Bruxelles, Brief veröffentlicht in Le Nouvel Observateur, 30. Mai 1986, S. 19). In einem Leitartikel zu der Affäre der Karmeliterinnen von Auschwitz behauptet Heritage, die größte kalifornische jüdische Wochenzeitung: »[...] huge quantities of poisonous Zyklon B pellets [...] ended the lives of some Three Million Jews at Auschwitz« (gewaltige Mengen des giftigen Zyklon B beendete das Leben von etwa Drei Millionen Juden in Auschwitz; 7. Juni 1993). Die Behauptung beweist die Gleichgültigkeit der Redakteure dieser Wochenzeitung gegenüber der Tatsache, daß die Weltpresse in ihrer Gesamtheit nun schon seit drei Jahren berichtet, daß eine solche Zahl eine gewaltige Übertreibung darstellt.
[12]»Consequently, on the basis of my calculations the final death toll in Concentration Camp Auschwitz was 2,500,000.« (Folglich, aufgrund meiner Berechnungen, belief sich die Gesamtzahl der Toten des Konzentrationslagers Auschwitz auf 2.500.000) - das erklärte Rudolf Vrba unter Eid am 16. Juli 1961 in der israelischen Botschaft in London für den Eichmann-Prozeß in Jerusalem. R. Vrba hatte die Stirn hinzuzufügen, daß sich diese Zahl der von R. Höß im Nürnberger Prozeß genannten nähert, obwohl letzterer die Zahl der Toten bis zum 1. Dezember 1943 auf 3.000.000 schätzt, ohne eine Auswertung für die vierzehn Monate danach zu liefern. R. Vrba setzt hinzu: »Thus my estimations of the death toll in Auschwitz, and the estimations of the death toll made by Rudolf Hoess, though made independently of each other and using different methods, were nevertheless in good agreement.« (Somit waren meine Schätzungen der Todesziffer von Auschwitz und die von Rudolf Höß gemachten Schätzungen hinsichtlich der Todesziffer, obwohl unabhängig voneinander und unter Anwendung unterschiedlicher Methoden erstellt, nichtsdestoweniger in guter Übereinstimmung; Rudolf Vrba und Alan Bestic, I Cannot Forgive, New York, Bantam, 1964, S. 269-272).
[13]Es ist möglich, daß sich für den Historiker Yehuda Bauer die Gesamtzahl der Toten von Auschwitz auf 2.000.000 bis 4.000.000 beläuft, angesichts dessen, daß er 1982 nur auf die Vergasten bezogen schrieb: »Between April 1942 and November 1944, in addition to the Soviet POWs, the gas extinguished the lives of probably up to 2,000 gypsies (in 1944), a few hundred more Soviet POWs, and between 1,500,000 and 3,500,000 Jews.« (Zusätzlich zu den sowjetischen Kriegsgefangenen löschte das Gas von April 1942 bis November 1944 das Leben von wahrscheinlich bis zu 2.000 Zigeunern (im Jahre 1944), ein paar hundert weiteren sowjetischen Kriegsgefangenen und 1.500.000 bis 3.500.000 Juden aus; A History of the Holocaust, New York, Franklin Watts, 1982, S. 215). 1989, also sieben Jahre später, schätzte Y. Bauer die Gesamtzahl der Toten (Vergaste und Nichtvergaste) auf 1.600,000, davon 1.352.980 Juden (siehe Anm. 17).
[14]Der Unterscharführer der SS, Pery Broad, Mitglied der politischen Abteilung ("Gestapo"), soll geschrieben haben: »2.000.000 Juden wurden [in Auschwitz] zu Tode gebracht! Außer den Millionen Polen, Russen, Tschechen, Jugoslawen u.s.w.« (»Erinnerungen von Broad«, KL Auschwitz in den Augen der SS, Verlag des Staatlichen Auschwitz-Museums, 1973, S. 141).
[15]»An SS physician, Friedrich Entress, who served as the camp doctor in 1942-1943, stated that, in his view, 2,000,000 to 2,500,000 people were killed in Auschwitz.« (Ein SS-Arzt, Friedrich Entress, der 1942-1943 als Lagerarzt diente, sagte aus, daß seiner Meinung nach 2.000.000 bis 2.500.000 Menschen in Auschwitz getötet wurden; F. Piper, aaO. (Anm. 1, 1992), S. 8).
[16]»Aus Vorsicht werden wir daher bei der Zahl 2.000.000 [Tote in Auschwitz] einhalten.« (Léon Poliakov, Bréviaire de la haine [auf Englisch Harvest of Hate], Calmann-Lévy [1951], S. 496). »[...] man wird niemals die genaue Zahl der in den Gaskammern nach Ausstieg aus den Zügen ermordeten Juden erfahren. Die vorsichtige Schätzung liegt in der Größenordnung von 2.000.000.« (Georges Wellers, L'Etoile jaune à l'heure de Vichy/De Drancy à Auschwitz, Fayard, 1973, S. 290); wobei diese Schätzung nur die Zahl 1. der Juden, 2. Vergasten, 3. bei ihrer Ankunft betrifft, so daß es möglich ist, daß für den Verfasser die Gesamtzahl der Toten zu jeder Zeit und aus allen möglichen Gründen weit über die Zahl von 2.000.000 liegt; sechs Jahre später wurde diese Gesamtzahl vom selben Verfasser auf weniger als 1.500.000 Personen herabgesetzt (siehe Anm. 19). Für Lucy Dawidowicz scheint die Zahl von 2.000.000 die der vergasten Juden zu sein (The War against the Jews / 1933-1945, New York, Holt, 1975, S. 148f.).
[17]»There were never four million victims in Auschwitz [...] The total number of people who died there [...] was in the neighbourhood of 1,600,000 [...]. The figure for Jews murdered by gassing is 1,323,000, with 29,980 dying in the Camp.« (Es gab niemals vier Millionen Opfer in Auschwitz. Die Gesamtzahl der Menschen, die dort starben, lag bei 1.600.000. Die Zahl der durch Vergasung ermordeten Juden beträgt 1.323.000, wobei 29.980 im Lager starben; Yehuda Bauer, »Auschwitz and the Poles/Fighting the distorsions«, The Jerusalem Post, 22. September 1989, S. 6). Der Verfasser sagt, er beziehe sich hier auf die Schätzungen von G. Wellers im Jahre 1983, aber er hat die Gesamtzahl von 1.471.595 (Zahl von G. Wellers) umgewandelt in ... 1.600.000! Wegen seiner eigenen Schätzung siehe Anm. 13.
[18]Bezüglich des Textes der Gedenktafeln in Auschwitz-Birkenau siehe die beiden in diesem Betrag wiedergegebenen Fotos; vgl. auch Luc Rosenzweig, »Auschwitz, la Pologne et le génocide« (Auschwitz, Polen und der Völkermord), Le Monde, 27. Januar 1995, S. 1.
[19]G. Wellers, aaO. (Anm. 1, 1983). Man vergleiche dazu die Bewertung desselben Autors aus dem Jahre 1973 (vgl. Anm. 16).
[20]»Auschwitz [...] Number [of Jews] Killed: 1,000,000 [...]. The number of non-Jews who died in Auschwitz may be estimated on the basis of registrations and transfers at more than 250,000. Most were Poles.« (Auschwitz, Anzahl der Getöteten: 1.000.000. Die Zahl der Nichtjuden, die in Auschwitz starben, kann aufgrund der Registrierungen und der Überstellungen auf mehr als 250.000 geschätzt werden; Raul Hilberg, The Destruction of the European Jews, New York, Holmes and Meier, 1985, S. 895). Was Hilberg betrifft, so scheint es, daß die Juden immer »getötet« wurden, während die Nichtjuden einfach »gestorben« sind. [Ähnlich schon in der ersten Ausgabe, Quadrangle Books, Chicago 1961, S. 572, Anm. der Redaktion.]
[21]»At least 1,500,000 people were murdered at Auschwitz-Birkenau« (Mindestens 1.500.000 Menschen wurden in Auschwitz-Birkenau ermordet; S. 11). »At least 1,100,000 persons were killed or died in the camp. But if this number is regarded as a minimum estimate, what figures can we accept as a hypothetical ceiling? [...] about 1,350,000 [Jews], with the total number of Auschwitz victims reaching about 1,500,000.« (Mindestens 1.100.000 Personen wurden in dem Lager getötet oder starben darin. Aber wenn man diese Zahl als Minimum ansieht, welche Zahlen können wir als oberste Grenze akzeptieren? Etwa 1.350.000 Juden, wobei die Gesamtzahl der Auschwitz-Opfer etwa 1.500.000 erreicht; S. 71f.). Der Satz der Seite 11 erscheint auf einer Karte eingefügt in einem von Yisrael Gutman unterzeichneten Kapitel, »Auschwitz - An Overview«. Die Sätze der Seiten 71f. erscheinen in einem von F. Piper unterzeichneten Kapitel, »The Number of Victims« (Yisrael Gutman und Michael Berenbaum, Anatomy of the Auschwitz Death Camp, aaO. (Anm. 1). Vorher belief sich für F. Piper die Zahl der Toten von Auschwitz auf 4.000.000 (vgl. Anm. 8).
[22]»The figure of 4,000,000 victims is now recognized as "emotional" and should really [be] more in the order of 1,000,000« (Die Zahl von 4.000.000 Opfern wird heute als "emotional" angesehen, und sie sollte tatsächlich eher in der Nähe von 1.000.000 liegen; Jean-Claude Pressac, Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers, New York, Beate Klarsfeld Foundation, 1989, S. 264). »Auschwitz [...], wo zwischen 1940 und 1945 ungefähr 1.000.000 Juden und Polen umkamen.« (Le Dictionnaire des noms propres, Hachette, 1992). Wegen der Bewertung eines von Hachette 1991 herausgegebenen Wörterbuchs vgl. Anm. 9.
[23]»The stark and inescapable fact that 800,000 to 900,000 human beings died in Auschwitz, its gas chambers and its camps.« (Das rein sachliche und unausweichliche Faktum, daß 800.000 bis 900.000 Menschen in Auschwitz starben.) Gerald Reitlinger, The Final Solution, London Sphere Books, 1971 [1953], S. 500).
[24]»Gesamtzahl der Toten: 775.000 [aber diese Zahl] könnte Lücken in sich bergen. Deswegen sollte eigentlich die Gesamtzahl von 800.000 Opfern festgehalten werden.« (Jean-Claude Pressac, Les Crématoires d'Auschwitz. La Machinerie du meurtre de masse, Éditions du CNRS [Centre national de la recherche scientifique], 1993, S. 148). Wegen der Auswertung des J.-C. Pressac im Jahre 1989 vgl. Anm. 22 und wegen seiner Auswertung von 1994 vgl. Anm. 25.
[25]»Gesamtzahl der Toten: 631.000 - 711.000; [...] man bewertet die Zahl der Opfer auf 630.000 bis 710.000.« (deutsche Übersetzung dieses Werkes: Die Krematorien von Auschwitz. Die Technik des Massenmordes, München, Piper, 1994, S. 202). Wegen der Auswertung des J.-C. Pressac im Jahre 1989 vgl. Anm. 22 und wegen seiner Auswertung von 1993 vgl. Anm. 24.
[26]Siehe F. Piper, aaO. (Anm. 1, 1992), S. 12f.; die Hinweise auf den Höß-Prozeß stammen vom Verfasser.
[27]Thomas Grotum, Jan Parcer, »Computer-gestützte Analyse der Sterbebücher-Eintragungen«, Sterbebücher von Auschwitz / Death Books from Auschwitz / Ksiegi zgonow z Auschwitz, herausgegeben vom Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau, 3 Bände, Saur Verlag, München 1995, S. 203-231. Durch Hinzufügung von 11.146 in anderen deutschen Dokumenten erwähnten Toten kommen die Autoren auf eine Gesamtsumme von 80.010 Toten.
[28]1983 bürdete G. Wellers weder den Polen, noch den Russen, noch den Kommunisten diese Lüge oder diesen Irrtum von spektakulären Ausmaßen auf. Er schrieb: »Seit einigen Jahren, nachdem man die Schwierigkeiten dieses Problems begriffen und die Klarheit des Urteils wiedererlangt hatte, vermeidet man, Zahlen zu nennen, aber man weiß daß 4.000.000 Tote in Auschwitz eine übertriebene Zahl ist, hervorgerufen durch das Trauma, durch den natürlichen, unvermeidlichen Schock, der die Psyche der Überlebenden in den ersten Jahren nach dem Ende des Kriege, nach dem Ende ihres Alptraums, beherrschte.« (G. Wellers, aaO. (Anm. 1, 1983), S. 138-139). G. Wellers stellt daher die "Überlebenden" in Zweifel und vergißt dabei ganz, an seine eigene "vorsichtige Schätzung" von 1973 zu erinnern (vgl. Anm. 16). Im Jahre 1989 beschuldigt er die »amtlichen polnischen Propagandisten«; er sagt, daß »some Poles disseminate the wrong figures [...] in order to create a national myth.« (einige Polen verbreiten die falschen Zahlen, um einen nationalen Mythos zu erzeugen); er verurteilt »the Poles' concept of themselves as the crucified nation, the real sufferers of Europe.« (die Eigenschaft der Polen, sich selbst als die gekreuzigte Nation, die wirklichen Leidtragenden Europas aufzufassen; »Auschwitz and the Poles/Fighting the distorsions«. The Jerusalem Post, 22. September 1989, S. 6). »The figure propagated by the Communist regime was that 2,000,000 Jews and 2,000,000 non-Jews, mainly Poles, were killed.« (Die vom kommunistischen Regime propagierte Zahl war, daß 2.000.000 Juden und 2.000.000 Nichtjuden, hauptsächlich Polen, getötet wurden; Ben Helfgott, Chairman of Yad Vashem Charitable Trust, London, The Independent, 3. August 1990). »The communists tried to "de-Judaize" Auschwitz [...] said Lerman who is also a member of the International Council of the State Museum of Auschwitz.« (Die Kommunisten versuchten, Auschwitz zu entjudaisieren, sagte Lerman, der auch Mitglied des Internationalen Rates des Staatsmuseums Auschwitz ist; »The Polish communist's false Auschwitz story«, The Philadelphia Inquirer, 29. März 1992, S. A1, 10). Luc Rosenzweig beanstandet »la vulgate national-communiste« (die national-kommunistische Vulgata; »Auschwitz, la Pologne et le génocide«, Le Monde, 27. Januar 1995, S. l.)
[29]Siehe Anm. 26. Darüber hinaus kann man aus unserer zusammenfassenden Liste der diversen Schätzungen feststellen, daß die Juden selbst für die Anzahl ihrer toten Glaubensgenossen in Auschwitz oft die Zahl von 1.500.000 angegeben haben. Es steht ihnen daher nicht zu, ihre eigenen Übertreibungen Nichtjuden zuzuschreiben.
[30]»In memory of the millions of Jews, martyrs and fighters exterminated at the Auschwitz-Birkenau camp by the Hitlerian race murderers, 1940-1945.« (Im Gedenken an die Millionen Juden, Märtyrer und Kämpfer, die 1940-1945 im Lager Auschwitz-Birkenau durch die Hitlerschen Rassemörder vernichtet wurden.) Diese Inschrift stand auf einem Denkmal, das laut J.-C. Pressac während des Winters 1963/64 gebaut und später (?) wieder entfernt wurde. (»subsequently removed«, J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 22), S. 262f.)
[31]»I feel reasonably secure in placing the total in the range 100,000-150,000, probably closer to the former [...]. The number of Jewish dead of natural causes at Auschwitz seems less than 100,000.« (Ich fühle mich sicher genug, die Gesamtzahl im Bereich 100.000 bis 150.000 anzusiedeln, wahrscheinlich näher bei der ersten Zahl. Die Zahl der in Auschwitz an natürlichen Ursachen gestorbenen Juden scheint unter 100.000 zu liegen; Arthur R. Butz' Rezension von Why Did the Heavens not Darken? The "Final Solution" in History, von Arno J. Mayer, The Journal of Historical Review, Fall 1988, S. 369-370; siehe auch »Some Thoughts on Pressac's Opus/A Response to a Major Critique of Holocaust Revisionism«, ebenda, Mai-Juni 1993, S. 26).

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 3(3) (1999), S. 268-272.


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