Jürgen Graf: Terrorurteil von Appelationsgericht bestätigt

Berufungssprozeß gegen einen Revisionisten wegen "Rassendiskriminierung"

Von Xaver März

Der Schweizer Fremdsprachenlehrer und autodidaktische Historiker Jürgen Graf war am 16. Juli 1998 vom Bezirksgericht Baden zu 15 Monaten Gefängnis ohne Bewährung sowie 8.000 Fr. Buße verurteilt worden, weil er mehrere Bücher und Artikel verfaßt hatte, die nach Ansicht des Gerichts gegen den Schweizer Maulkorbparagraphen 261bisRassendiskriminierung«) verstoßen. Grafs in Würenlos ansässiger, todkranker 78-jähriger Verleger Gerhard Förster war damals zu 12 Monaten Gefängnis ohne Bewährung sowie 8.000 Fr. Buße verurteilt worden, doch kann ihn die Schweizer "Justiz" nicht mehr belästigen, da er am 23. September 1998 gestorben ist. Am 23. Juni 1999 fand nun vor dem Obergericht Aarau der Berufungsprozeß gegen Graf statt, das das vorinstanzliche Urteil bestätigte, worüber nachfolgend berichtet wird.


Das erstinstanzliche Urteil wurde vom Appelationsgericht bestätigt. Dies überraschte weder den Angeklagten Graf noch seinen Pflichtverteidiger Dr. Urs Oswald. Beide gingen davon aus, daß bei politischen Prozessen das Urteil bereits von vornherein feststeht, und der Ablauf des zweitinstanzlichen Verfahrens bestätigte diese Auffassung. Nach einer pro forma angeordneten einstündigen "Beratungspause" verlas der Gerichtspräsident ein mündliches Urteil, das schon allein aufgrund seiner Länge ganz unmöglich innerhalb einer Stunde ausformuliert worden sein konnte. Dies beweist, daß das knapp einstündige, engagierte Plädoyer des Verteidigers sowie die Befragung des Angeklagten durch den Gerichtspräsidenten und seinen Anwalt nicht den geringsten Einfluß auf das Urteil hatten. Dr. Oswald hätte auch mit Engelszungen reden können, ohne das – ganz offenkundig strikte Anweisungen von oben befolgende – Gericht auch nur im geringsten zu beeinflussen.

Der (kleine) Gerichtssaal war restlos besetzt; unter den ca. 45 Anwesenden waren etwa 30 Freunde und Sympathisanten des Angeklagten, bei den restlichen handelte sich um "Medienschaffende" sowie ein paar Juden.

Die Verhandlung dauerte nur etwa zweieinhalb Stunden. Ruedi Bürgi, der Vorsitzende des vierköpfigen, im Gegensatz zum Vorjahr nur aus Männern bestehenden Gerichts befragte Graf kurz. Wir geben die Befragung zwar nicht wörtlich, aber sinngemäß wieder:

Frage: Bekennen Sie sich auch weiterhin zu Ihren Büchern, und vertreiben Sie diese?

Antwort: Ich stehe in der Tat immer noch zum Inhalt meiner Bücher, denn eine Widerlegung ist nie erfolgt. Wie Sie wissen, verkaufe ich die Bücher schon seit langer Zeit nicht mehr selbst. Sie werden von Belgien und England aus vertrieben.

Frage: Sie haben oft hervorgehoben, daß es Ihnen vor allem um drei Punkte geht: Die Nichtexistenz von Menschentötungsgaskammern in den NS-Lagern, das Nichtvorhandensein eines Plans zur Ausrottung der Juden und die Unrichtigkeit der Zahl von 5 bis 6 Millionen jüdischen Opfer. Die Verfolgung der Juden bestreiten Sie aber nicht. Gebe ich Ihre Ansichten korrekt wieder?

Antwort: Absolut.

Frage: Gab es laut Ihnen also in den Konzentrationslagern keine Gaskammern?

Antwort: Doch, aber nur zu Entlausung.

Frage: Beschränkte sich die deutsche Politik den Juden gegenüber Ihnen zufolge darauf, deren Arbeitskraft auszubeuten?

Antwort: Es gab an der Ostfront im Zusammenhang mit der Partisanenbekämpfung Erschießungen von Juden. Die Opferzahl kennen wir mangels zuverlässigen Dokumente nicht.

Frage: Aber in den Konzentrationslagern ging es den Deutschen darum, die Arbeitskraft der Juden auszubeuten?

Antwort: Ich kann Ihnen aus dem Kopf zehn deutsche Dokumente der Kriegszeit nennen, welche dies bestätigen.

Jürgen Graf

Frage: Woran starben die Menschen in Auschwitz?

Antwort: Hauptsächlich an Krankheiten. Im Spätsommer 1942 forderte der Flecktyphus an manchen Tagen über 300 Opfer. In zweiter Linie an Entkräftigung, an schlechter Ernährung. Dann gab es natürlich Hinrichtungen, denen aber stets ein individuelles Urteil vorausging. Es möchte manchmal ein Terrorurteil sein, doch ohne Urteil wurde niemand hingerichtet.

Frage: Halten Sie auch daran fest, daß es keinen Plan zur Judenausrottung gab?

Antwort: In Frankreich leben heute doppelt so viele Juden wie vor dem "Holocaust", was nicht gerade für eine Ausrottungspolitik spricht.

Frage: Werden Sie auch künftig über den Holocaust schreiben?

Antwort: Sie wissen doch sicher, daß bereits letzten September ein von Carlo Mattogno und mir stammendes Buch über das KL Majdanek erschienen ist. Es hat keine Strafanzeige ausgelöst. Ich gehe also davon aus, daß Arbeiten zu Einzelaspekten des sogenannten "Holocaust" nicht als strafbar betrachtet werden. Ende April habe ich, wieder mit Mattogno, ein Buch über das KL Stutthof abgeschlossen, daß wohl im Spätsommer erscheinen wird.

Frage: Sie haben in Archiven gearbeitet. Stehen Ihnen diese offen?

Antwort: In Auschwitz wurden Mattogno und ich nicht hereingelassen, und zwar mit der Begründung, man wolle keine Revisionisten. Anderswo hatten wir keinerlei Probleme. Schon 1995 haben wir in Moskau sämtliche Dokumente der Bauleitung von Auschwitz gesichtet. Von den offiziellen Historikern fährt dort keiner hin; das tun nur wir.

Frage: Wie beurteilen Sie diesen Prozeß?

Antwort: Ich stelle fest, daß Sie sich mir gegenüber höflich ausdrücken. Dies ändert aber nichts daran, daß es sich um einen politischen Schauprozeß handelt.

Anschließend stellte Dr. Oswald seinem Mandanten einige Fragen, die wir ebenfalls sinngemäß wiedergeben.

Frage: Bestreiten Sie in Ihren Büchern den Völkermord an den Juden?

Antwort: Wie definieren Sie "Völkermord"?

Frage: Verbindlich ist die UNO-Definition.

Antwort: Laut dieser Definition begeht Völkermord, wer Teile einer ethnischen Gruppe tötet. Da die Nationalsozialisten unbestreitbar Juden getötet haben, lag nach der UNO-Definition Völkermord vor. Man zeige mir aber eine Stelle in meinen Büchern, wo ich einen so definierten Völkermord in Abrede gestellt hätte!

Frage: Sie sind nicht Historiker. Wieso interessieren Sie sich so sehr für den Holocaust?

Antwort: Interessanterweise sind die meisten Leute, welche über den "Holocaust" schreiben, keine gelernten Historiker. Dies gilt sowohl für uns Revisionisten als auch für unsere Gegner. Die beiden Galionsfiguren der Gegenseite, Hilberg und Pressac, haben auch nicht Geschichte studiert.

Frage: Sie gehen in Ihren Schriften auch auf die technischen Aspekte des Holocaust ein. Fehlt Ihnen als Nichttechniker dazu nicht die Kompetenz?

Antwort: Ich habe mich bei Fachleuten kundig gemacht. Ehe mein erstes Buch erschien, suchte ich einen ETH-Fachmann für Dieselmotoren sowie den Leiter der Basler Krematoriums auf. Beide kannten den Zweck meiner Fragen nicht. Der Dieselfachmann legte dar, daß sich Dieselabgase nicht zur Menschentötung eignen. Dies hatte ich schon zuvor in revisionistischen Schriften gelesen, und nun fand ich es bestätigt. Der Leiter des Krematoriums sagte mir gegenüber, im Schnitt brauche man zur Einäscherung einer Leiche eine knappe Stunde. Die "Augenzeugen" von Auschwitz erwähnen eine zwölfmal, siebzehnmal oder fünfundzwanzigmal raschere Verbrennungsdauer.

Frage: Wieviele Archive haben Sie besucht?

Antwort: Eines in Amsterdam, zwei in Moskau, eines in Prag, eines in Bratislava, eines in Budapest, eines in Weißrußland, zwei in Litauen und sechs in Polen: Lublin, Stutthof, Warschau, Waldenburg, Breslau und Kattowitz. Natürlich fanden wir nicht überall Dokumente, die uns von Nutzen waren.

Frage: Es gibt doch unzählige Bücher über den Holocaust. Kann man die alle ignorieren?

Antwort: Ich ignoriere diese Bücher nicht. Ich habe alle von den orthodoxen Historikern abgefaßten Standardwerke gelesen. Über das Opus Raul Hilbergs habe ich eine ca. 120 Seiten umfassende Analyse geschrieben [die laut Grafs Erklärungen mir gegenüber ca. im Spätsommer erscheinen wird; X.M]. Ein "Holocaust"-Autor schreibt von anderen ab, schon seit Jahrzehnten, und sie berufen sich alle auf die ewig gleichen paar Augenzeugen.

Frage: Werden Sie künftig vermeiden, Ansichten zu äußern, welche die Justiz als strafbar einstuft?

Antwort: Ich werde inhaltlich nicht die geringsten Kompromisse machen, aber Formulierungen vermeiden, die als strafbar eingestuft werden.

Anschließend an diese Befragung folgten die Plädoyers. Zuerst sprach Dr. Oswald; seine Ausführungen dauerten fast eine Stunde. Er griff einige in seiner schriftlichen Urteilsanfechtung angeführte Argumente auf, legte jedoch auch neue dar.

Zunächst bezog sich Dr. Oswald eingehend auf einen in der Neuen Zürcher Zeitung vom 12. Juni 1999 erschienenen Artikel von Prof. Claus Nordbruch, in dem dieser die "Political correctness" geißelt und eine Lanze für den Revisionismus (im weitesten Sinne) bricht. Nordbruch zitierte den Schriftsteller Martin Walser, nach dem jeder, der sich zu den Tabuthemen "Drittes Reich, Ausländer, Frauen" nicht im gewünschten Sinne äußere, verketzert werde. Die Revision der Geschichte sei etwas Normales und Vernünftiges. [Nordbruch zitiert in seinem Artikel aus Grafs Der Holocaust auf dem Prüfstand, freilich ohne Buch und Autor zu nennen.] Die NZZ, so Oswald, sei rassistischer Tendenzen unverdächtig. Was ein liberales Blatt von diesem Format publiziere, habe Gewicht. Der Prozeß gegen Graf habe politischen Charakter, und politische Prozesse seien eines Rechtsstaates unwürdig.

Er, Oswald, äußere sich mangels Kompetenz nicht zum Inhalt der Grafschen Bücher und sei dazu auch gar nicht angehalten. Er stellte jedoch fest, daß Graf ernsthafte Forschung betreibe und von der Richtigkeit der revisionistischen Ansichten vollkommen überzeugt sei.

Der Revisionismus sei keine Ideologie, sondern eine Methode. Deshalb sei die Verurteilung Grafs wegen der Verbreitung "rassendiskriminierender Ideologien" nicht gerechtfertigt. Auf diesen Umstand habe er in seiner Rekursbegründung eingehend hingewiesen, ohne daß Staatsanwalt Aufdenblatten in seiner schriftlichen Entgegnung darauf geantwortet habe. Offenbar verfüge er über keine Gegenargumente.

Das Schweizer Anit-Rassismusgesetz verbiete die "Leugnung von Völkermord". Doch leugne Graf den Völkermord an den Juden gar nicht. Er bestreite lediglich die Anzahl der Opfer sowie die Vergasungen, so daß seine Ansichten nicht unter das ARG fielen.

Daß Grafs kritische Einstellung gegenüber den Augenzeugenberichten berechtigt sei, gehe aus dem Fall Wilkomirski hervor. Der Jude Daniel Ganzfried habe in der Weltwoche den vielgepriesenen angeblichen Tatsachenbericht Wilkomirskis über seine Kindheit in Majdanek und Auschwitz als von A bis Z erfunden entlarvt [vgl. VffG 1/99, S. 88ff.]. Niemandem würde es einfallen, Ganzfried deshalb vor Gericht stellen zu wollen, obgleich sein Artikel auch revisionistisch sei.

Neu – Neu – Neu – Neu – Neu – Neu – Neu – Neu – Neu – Neu 

Jürgen Graf
Riese

auf tönernen Füßen

Raul Hilberg und sein Standardwerk über den "Holocaust"

Raul Hilbergs umfangreiches Opus Die Vernichtung der europäischen Juden gilt allgemein als das Standardwerk über den "Holocaust". In der Tat hat Hilberg mit bewundernswertem Fleiß in vieljähriger Arbeit eine immense Menge von Dokumenten über die Verfolgung der Juden im Dritten Reich zusammengetragen.
Wie ist es aber um die Qualität seiner Beweise für die Vernichtung der Juden bestellt? Welche Belege liefert Hilberg für die Realität eines deutschen Plans zur Judenausrottung, für die Existenz von Menschentötungsgaskammern sowie für die von ihm behauptete Zahl von rund 5,1 Millionen jüdischer Opfer? Jürgen Graf hat alle diese Fragen eingehend untersucht. Seine Schlußfolgerungen lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.

Riese auf tönernen Füßen
ist die erste umfassende und systematische Auseinandersetzung mit dem namhaftesten Vertreter der offiziellen Version vom Schicksal der Juden unter der Herrschaft des Dritten Reiches.

160 Seiten DIN A5, Index, Pb., DM 19,80
Castle Hill Publishers, PO Box 118, GB-Hastings TN34 3ZQ

Auf den "intertemporalen" Aspekt der Frage eingehend, kritisierte Dr. Oswald, daß Graf auch für seine vor Inkrafttreten des "Antirassismusgesetzes" geschriebenen Bücher verurteilt worden sei. Die Begründung, er habe seinem Verleger G. Förster den Vertrieb der Bücher nicht verboten, sei kläglich, denn dazu sei Graf gar nicht verpflichtet gewesen.

Er, Oswald, halte an seiner Forderung nach Freispruch fest. Er sei aber Realist und wisse, daß das Gericht unter gewaltigem politischem Druck stehe. Falls ein Freispruch aus politischen Gründen nicht machbar sei, beantrage er die Aussetzung der Haftstrafe auf Bewährung. Graf werde bei seinen künftigen revisionistischen Publikationen extreme Formulierungen vermeiden und darauf achten, keinen Anlaß zu weiteren Strafklagen mehr zu bieten.

Anschließend sprach Staatsanwalt Dominik Aufdenblatten. In seinen – sehr kurzen und in stotterndem Ton gehaltenen – Ausführungen wiederholte er lediglich, was er bereits vor einem Jahr gesagt hatte, nämlich daß Graf als intelligenter und rhetorisch begabter Mann ein "geistiger Brandstifter" sei, der für den wachsenden Antisemitismus in der Schweiz Verantwortung trage. Er gebe den Extremisten, die selbst nicht schreiben und reden können, eine Stimme, und es schaudere einem beim Gedanken an die Konsequenzen, die daraus erwachsen könnten.

Neben "Rassendiskriminierung" war Graf auch wegen "Beleidigung" verurteilt worden, und zwar zu einer Buße von 1.000.- Fr., weil er dem Theologieprofessor E. Stegemann, der dank seines Einsatzes für die Unterordnung der evangelischen Kirche unter das Judentum Karriere gemacht habe, ein Buch mit der hämischen Widmung "Für Prof. Stegemann, damit er künftig Christus diene statt seinen Widersachern" geschickt hatte. Beim erstinstanzlichen Prozeß in Baden bezeichnete Graf dies als Kinderei, die er bedaure. In Aargau gefragt, ob er sich bei Stegemann entschuldige, erwiderte er: "Ein Theologieprofessor sollte sich schämen, wegen dieser Kinderei ein solches Theater zu machen."

Der Jude Liatowitsch, Anwalt des als Nebenkläger waltenden Stegemann, sagte aus, der Prozeß gegen Graf habe wegweisende Funktion. »Die Diskriminierung von Minderheiten ist heute out.« Gerade im Zusammenhang mit den kürzlichen Ereignissen (gemeint war wohl der Kosovo-Krieg) habe es sich wieder gezeigt, wie wichtig die Toleranz und die Menschenrechte seien. Graf sei ein Gegner der Toleranz und der Menschenrechte; dies sei auch sein Motiv zur Abfassung seiner Bücher.

Der Angeklagte bekam die Möglichkeit zu einem Schlußwort, das wie folgt lautete:

»Zunächst ein Wort an Herrn Liatowitsch: Wenn Ihnen die Menschenrechte so sehr am Herzen liegen, dann setzen Sie sich gefälligst für die Menschenrechte der Araber im rassistischen Terrorstaat Israel ein! Israel ist der einzige Staat der Welt, wo die Folter vom obersten Gericht erlaubt worden ist.

Es hat in der Geschichte immer wieder Versuche gegeben, eine den Mächtigen unbequeme wissenschaftliche Wahrheit mit Gewalt zu unterdrücken. Das bekannteste Beispiel ist die Verfolgung von kopernikanischen Astronomen im ausgehenden Mittelalter. Heute werden in mehreren sich "demokratisch" nennenden Staaten Menschen verfolgt, welche das gängige Bild vom Los der Juden im Zweiten Weltkrieg in Frage stellen. Die Revisionisten haben eine Fülle von Argumenten gegen die offizielle "Holocaust"-Version gesammelt. Man kann diesen Argumenten nichts entgegensetzen und greift deshalb zur strafrechtlichen Verfolgung. Dies ist ein Beweis der Schwäche. Wer eine Debatte gewaltsam unterdrücken will, hat etwas zu verbergen. Ich wiederhole meinen Vorschlag an Herrn Liatowitsch und Herrn Stegemann, öffentlich im Fernsehen, im Radio oder bei einer Podiumsdiskussion in sachlicher Form über den "Holocaust" zu debattieren. Dann wird sich erweisen, wer die besseren Argumente hat.

Sie, meine Herren, sind Juristen. Als solche wissen Sie, daß der Sachbeweis und der Urkundenbeweis hoch über dem Zeugenbeweis stehen. Wissenschaftliche, technische und chemische Gutachten über die sogenannten "Gaskammern" wurden nur von den Revisionisten angefertigt. Ihre Ergebnisse stehen im radikalen Widerspruch zur offiziellen Version vom "Holocaust". Die Gegenseite kann immer nur Zeugenaussagen aufbieten. Die wichtigsten davon habe ich in meinem Auschwitz-Buch gesammelt. Lesen Sie, was die Zeugen von sich geben, es ist verheerend.

Im Blick vom 11. März letzten Jahres war zu lesen, daß ein Sittenstrolch, der ein fünfjähriges Mädchen geschändet hatte, zu neun Monaten Gefängnis mit Bewährung verurteilt worden ist. Gegen mich wurden fünfzehn Monate ohne Bewährung verhängt. Ein Staat, der abweichende Meinungen zur Zeitgeschichte ungleich härter ahndet als die Schändung eines fünfjährigen Mädchens, spricht sich selbst das Todesurteil!

Die große Mehrheit der Anwesenden bedachte diese Worte mit stürmischem Applaus, doch ein deutscher Jude zischte Graf zu:

»Sie haben vergessen, "Heil Hitler" zu sagen!«

Der Satz war symbolträchtig; er spiegelte das intellektuelle und moralische Niveau nicht nur seines Urhebers, sondern gleichzeitig auch des Staatsanwalts D. Aufdenblatten sowie des Gerichts anschaulich wider.

Dr. Oswald wird Revision beim Bundesgericht in Lausanne einlegen. Einem Journalisten gegenüber sagte Graf, dadurch werde viel Zeit gewonnen, und er werde diese Zeit zum Arbeiten nutzen.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 3(3) (1999), S. 322-325.


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