Echte Geschichte, Cincinnati 1999

Irvings revisionistische Konferenz ein großer Erfolg

Von Michael A. Hoffman II


Cincinnati, Ohio. 26. September 1999. Unter strahlend blauem Himmel zu Beginn eines herrlichen Herbstes im US-Staat Ohio fand die vom englischen Historiker David Irving organisierte Real History Konferenz statt, die ein uneingeschränkter Erfolg wurde. Annähernd 125 Teilnehmer waren gekommen, um im komfortablen Ambiente eines 5-Sterne-Hotels die Vorträgen einer Reihe von Top-Revisionisten zu hören.

David Irvings REAL HISTORY Konferenz
in Cincinnati (Ohio), 24-26 September 1999

Irving eröffnete die Konferenz mit den letzten Neuigkeiten über seine Verleumdungsklage gegen Professor Deborah Lipstadts „Holocaust"-Studie, mit der er sich gegen das gesamte bröckelnde Gebäude der festgefahrenen Senilität des multimillardenschweren Shoah-Business wendet.

Herr Irving wies darauf hin, daß Lipstadt bisher über 5 Million US-Dollar für ihren Verteidigungsfond organisiert und eine Anzahl von „Experten" engagiert hat wie Christopher Browning, um sich gegen die Vorwürfe Irvings zu verteidigen, daß Lipstadt Irvings Ruf und Ansehen auf bösartige Weise geschädigt hat.

Während des britischen Verfahrens, das „Discovery" genannt wird, wurde es der Verteidigung erlaubt, alle im Besitz von Irving befindlichen persönlichen Aufzeichnungen und Dokumente zu sichten. Drei Aktenmeter wurden so von der Verteidigung mit der Lupe untersucht. Aus dieser massiven Sammlung seiner Artikel und Niederschriften - etwas 45 Millionen Wörter - fand Lipstadts Verteidigungsteam ganze 13 Wörter Irvings, die man als antijüdische darstellen könnte (oder „antisemitisch", wie es die Wortpolizei bevorzugt).

Das Verhältnis ist so dürftig, daß es tatsächlich das Gegenteil beweist. Im Vergleich mit den Tischgesprächen und privaten Briefwechseln der Führungsriege des Westens von Anthony Eden bis Richard Nixon, die beide ihre Gespräche und Briefe mit antijüdischen Beschimpfungen übersäten, beweisen Irvings dreizehn aus 45 Million Wörtern, daß er alles andere als ein antijüdischer Fanatiker ist.

Irving führte eine deutsche Wochenschau vor, die um das Jahr 1948 währende der alliierten Besatzung in Deutschland gezeigt wurde. Thema war der Krakauer Auschwitz-Prozeß gegen die Lagerleitung des KL Auschwitz. Der alliierte Journalist spricht in diesem Film deutlich von »300.000« in Auschwitz getöteten Menschen (diese Zahl umfaßt Juden wie Nichtjuden) und erwähnt die Gaskammern nicht. Er hofft damit, Lipstadt und Co. zum Schwitzen zu bringen. Man erinnere sich, daß sowohl Eisenhower als auch Churchill die angeblichen Menschentötungsgaskammern bloß als „ein Detail" der Geschichte betrachteten, ähnlich wie Jean-Marie LePen, zumal sie beide die Vergasungen in ihren mehrbändigen Kriegsmemoiren in keiner Weise erwähnen.

David Irving bereitet den ersten Akt des Tischerückens im neuen Jahrtausend, wobei der „Holocaust" und die servile Professorenkaste, die die unter diesem Neusprech-Begriff gesammelten Lügenhaftigkeiten sklavisch aufrechterhält, selber vir Gericht stehen werden.

Bradley Smith, dieser unermüdliche Schriftsteller des liberalistischen Revisionismus, gab am Freitagabend den Eingangsvortrag, und es war nicht so sehr bemerkenswert, was Bradley sagte - eine humorvolle Abschweifung über das Gedächtnis, einschließlich der Lücken in seinem eigenen - sondern vielmehr die Tatsache, daß dieser 69-jährige robuste Bilderstürmer immer noch so weiterkämpft, wie er es in den letzten 20 Jahren revisionistischer Aktivitäten getan hat. In jüngster Zeit konzentriert er sich auf die Universitäten, wo die Herausgeber der Studentenzeitungen erwarten, es mit einem im Stechschritt marschierenden Neo-Irgendwas zu tun zu haben, sich dann aber einem nonkonformistischen St.-Nikolaus-Typ gegenüber sehen, einer Mischung zwischen Mark Twain und Charles Bukowski.

Bradley ist einer jener inneren Widersprüche, die auf vorgefaßte Meinungen aus jeder Ecke so destabilisierend wirken, daß er ein wertvoller revisionistischer Schatz ist.

Auf Smith folgte Peter Margaritis, der die Aktivitäten von Feldmarschall Erwin Rommel am Tag der alliierten Invasion in der Normandie nachzeichnete. Der 6. Juni war der Geburtstag von Rommels Frau, so daß er sich in Deutschland aufhielt, als die Alliierten in der Normandie zuschlugen. Margaritis ist der Ansicht, daß die 12. SS-Panzerdivision nicht in Reserve gehalten worden wäre, wenn Rommel an seinem Kommandoposten in Frankreich gewesen wäre, sondern daß sie die alliierten Landungstruppen vernichtet hätte.

Am Samstagmorgen präsentierte Joseph Bellinger seine erschöpfenden Forschungen über den Tod des Reichsführers-SS Heinrich Himmler. Bellinger legte Indizien dafür vor, daß Himmler nicht Selbstmord mittels einer Cyanidkapsel begangen hat (so die offizielle Geschichte), sondern daß er tatsächlich von seinen amerikanischen Verhörern zu Tode geprügelt wurde.

Brian Renk, Sohn eines deutschen Soldaten, der im Alter von 15 Jahren in der Schlacht um Berlin mitfocht, dokumentierte in einer für Irvings Verteidigung gedachten Studie der Fehler und Anmaßungen von Christopher Browning.

Der revisionistische Veteran Russ Granata faßte die rastlosen Untersuchungen des italienischen Historikers Carlo Mattogno zusammen, die dieser vor allem auf Grundlage seiner Besuche in Moskauer Archiven anstellte.

Der kanadische Journalist und Weltkriegsheld Doug Collins (ihm gelangen zehn Fluchten aus deutschen Kriegsgefangenenlagern), berichtete über die jüngsten Entwicklungen seines andauernden Rechtsstreits gegen die „Menschenrechts"-Lobby in seinem Heimatland, die ihn für einen Artikel verurteilt sehen möchte, in dem er es gewagt hatte, Spielbergs Film Schindlers Liste »Schwindlers Liste« zu nennen.

Drei Redner waren es, die Irvings Konferenz jenseits der Superlative zu einem Meilenstein bezüglich seiner Bedeutung für den Revisionismus werden ließen. John Sack, der jüdische Journalist (CBS News, Esquire, Vanity Fair, GQ etc.) gab erneut seine Rede zum Besten, für die er vom US-Holocaustmuseum ausgeladen worden war (nachdem er zuvor um diese Rede gebeten worden war).

Sack ist ein lebhafter und flinker Redner, der seinen Vortrag mit Humor, menschlicher Geschichte und höchster Menschlichkeit zu füllen weiß, was diesem avantgardistischen, Hollywood-erfahrenen Schriftsteller eine gewisse Ausstrahlung gibt.

Seine Geschichte vom an deutschen Zivilisten begangenen Holocaust, der nach Kriegsende stattfand und zumeist von jüdischen Polen im Dienste des kommunistischen Polizeiapparates begangen wurde, hat er in seinem Buch Auge um Auge dokumentiert.

Sack beschrieb die Repressionen gegen ihn und seine Schriften auf eine sehr eloquente Weise, wodurch selbst jene, die neu zu diesem Thema stoßen, schnell überzeugt sind, daß mit unseren Massenmedien etwas oberfaul ist. Wie kann dieser jüdischer Insider, der Hollywood und das Rockefeller Center wie seine eigene Hosentasche kennt, widerlegt werden?

In einer lebhaften Diskussion wurden einige von Sacks Thesen in Frage gestellt. Sogar auf dieses revisionistische Kreuzverhör reagierte Sack mit ungebrochenem Humor und gutem Willen. Mr. Sack nahm an der gesamten Konferenz teil und machte für seinen für Esquire geplanten Zeitschriftenartikel über den Revisionismus eifrig Notizen und Aufzeichnungen.

Charles Provan, ein merkwürdiger Schreiber, Weltkriegsforscher und christlicher Aktivist aus Pennsylvania, berichtete über die Aussagen alliierter Soldaten über bisher unbekannte alliierte Kriegsverbrechen an Soldaten der Achsenmächte, die er in den U.S. National Archives gefunden hat.

Provan konzentrierte sich auf die Erschießung der unbewaffneten deutschen Soldaten, die das KL Dachau zwei Einheiten der 42. und 45. Division der US-Armee übergeben hatten. Provans hat während seiner Nachforschungen eine Anzahl von Aussagen amerikanischer Offizieller ausfindig gemacht, deren Heuchelei kaum zu überbietenden ist. Die alliierten Greuel werden darin damit entschuldigten, daß die betroffenen Soldaten müde und gestreßt waren und »nur auf Befehl von oben« gehandelt hätten, womit bewiesen wird, daß Nürnberg genau das war, was Göring in seiner besten Stunde als »Siegerjustiz« bezeichnet hatte.

Sogar Irving war von Provans Kenntnissen über diese Materie beeindruckt, da Provan mehr als eine Stunde lang zumeist frei und ohne Notizen über Namen, Daten und Ereignisse vortrug.

Real History 2000, 22.-24.9.2000, mit einem Tag auf einem Schaufelraddampfer auf dem Ohio. Interessenten wenden sich bitte an: Focal Point Publications, 81 Duke Street, London W1M 5DJ; oder online: http://www.fpp.co.uk/cinc/index.html

Den Olymp dieser Konferenz bestiegen die Teilnehmer mit dem letzten Vortragenden, dessen Körpergröße alles andere genauso überragte wie seine Rede: der unvergleichliche Germar Rudolf. Dieser jungenhaft ausschauende, 34-jährige vormalige Forscher des renommierten Max-Planck-Instituts und Doktorand der Chemie lebt jetzt im Exil, nachdem er in Erwartung einer 14-monatigen Haftstrafe aus Deutschland geflüchtet war, eine Strafe, die gegen ihn wegen seiner Studien über Auschwitz verhängt wurde.

Wegen seiner revisionistischen Forschung hat er zudem seinen Doktortitel, seine Anstellung am Max-Planck-Institut und seine Frau und seine zwei Kinder verloren. Herr Rudolf ist ein Wissenschaftler der Weltklasse, der, wie der Weltklasse-Historiker Irving, seine ruhelosen Forschungen und seine wissenschaftliche Betriebsamkeit auf den zentralen Humbug unseres Zeitalters konzentriert.

Rudolf ist ein Sprößling von Deutschlands katholischer Mittelschicht. Er spricht ein ausgezeichnetes Englisch. Nichts an ihm ist extremistisch oder fanatisch. Er genoß eine feine Erziehung und eine gute Ausbildung. Er ist ausgeglichen und aufopferungsvoll und findet Hitler oder den Nationalsozialismus nicht attraktiv.

Er ist ein Wissenschaftler, eine Autorität in Festkörperchemie (wie etwa hinsichtlich chemischer Rückstände auf Mauerwerk, einem Schauplatz der revisionistischen Forschung in Auschwitz/Birkenau), der Not-wendiger Weise seinen Weg zur Geschichtsschreibung fand.

Nach einer Zusammenfassung seiner ganz persönlichen Geschichte, die ihn zum Revisionisten und anschließend zum Opfer werden ließ, legte Rudolf in seinem frei gehaltenen Vortrag mit Hilfe vieler Illustrationen die neuesten Forschungsergebnisse zum KL Auschwitz dar. Dies umfaßte chemische und ingenieurtechnische Analysen sowie einige interessante Einblicke in neueste Funde aus verschiedenen Archiven Osteuropas. Obwohl er diese Erkenntnisse bereits in den letzten zwei Jahre in der von ihm herausgegebenen deutschsprachigen Zeitschrift publiziert hatte, blieben sie dem amerikanischen Publikum aufgrund der Sprachbarriere bisher im wesentlichen unbekannt.

Eine großartige Sache bei derartigen Konferenzen ist, daß die Zuhörerschaft oft genauso interessant ist wie die Vortragenden. Ich traf dort viele alte Freunde und viele Größen des revisionistischen Firmaments. Ich schloß neue Freundschaften und fand wertvolle neue Kontakte. Es ergaben sich lebhafte Diskussionen, und wir alle genossen die gute Gesellschaft während der verschiedenen Mahlzeiten und sonstigen Unterbrechungen.

Die örtlichen Gastgeber der Gemeinde in Ohio waren gastfreundlich und großzügig, und so steht zu hoffen, daß diese elegante Stadt am Ohio-Fluß dauerhaft Tagungsort der nun jährlich von Irving veranstalteten Konferenz sein wird.

Man geht ja nicht selbstverständlich davon aus, daß ein Historiker ein guter Organisator und Gastgeber ist für ein derartiges Ereignis, aber David Irving hat etwas Rommelhaftes an sich: er kreiert eine makellose Versammlung direkt im Angesicht der traditionellen Feinde der Freiheit, die zwar das Böse beabsichtigen, aber letztlich paradoxerweise doch das Gut schaffen, indem jene, die das Rückgrat haben, sich ihnen entgegenzustellen, die Energie ihrer schrillen Lügenhaftigkeit als Sprungbrett für die Revolution zur Wahrheit nutzen.


ANMERKUNGEN DER REDAKTION: In den folgenden Heften werden wir einige der auf der letzten Konferenz präsentierten Beiträge in Übersetzung abdrucken.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 4(1) (2000), S. 94-96.


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