»Schlüsseldokument« - eine alternative Interpretation

Zum Fälschungsverdacht des Briefes der Zentralbauleitung Auschwitz vom 28.6.1943
betreffs der Kapazität der Krematorien

Von Carlo Mattogno

1. Einführung[1]

Der Brief der Zentralbauleitung Auschwitz vom 28. Juni 1943 listet die Leistung der Krematorien von Auschwitz-Birkenau auf, die sowohl hinsichtlich der Einäscherungsdauer als auch bezüglich des Koksverbrauches technisch absurd ist.

Hier ist nicht der Platz, um die bereits anderswo ausgiebig dargelegten Argumente für diese Feststellung erneut auszubreiten.[2] Es soll daher hier genügen, darauf hinzuweisen, daß die in dem besagten Schreiben angeführte Leistung etwa um den Faktor vier über der wahren Leistung, der Koksverbrauch hingegen etwa um den Faktor 3 unter dem minimal notwendigen liegt.

Dieses Dokument hat auch J.-C. Pressac beschäftigt, der dafür zwei verschiedene Erklärungen angeboten hat:

2. J.-C. Pressac Interpretationen

Im Jahr 1989 schrieb Pressac:

»Am 28. Juni [1943], nach der Übergabe des Krematoriums III, das letzte, das fertiggestellt wurde, berechnete Jährling den Gesamtdurchsatz der fünf Krematorien auf 4.756 Personen in 24 Stunden und sandte diese Information an SS-General Kammler in Berlin. Diese Zahlen wurde ganz kühn verdoppelt, wenn der Betrieb hochrangigen Besuchern erläutert wurde (vgl. SS-Major Franke-Grickschs Bericht weiter oben, der eine Zahl von 10.000 in 24 Stunden angibt), die aber keinen Bezug zur Praxis hatten und wahrscheinlich durch zwei oder drei geteilt werden müssen, um auf die wahren Zahlen zu kommen. Die verschiedenen Besucher, SS, politische Führer und andere, waren offenbar nicht in der Lage, die von der Lager-SS angegebenen Zahlen zu überprüfen, akzeptierten sie aber und verließen diesen Ort voll des Lobes dafür, daß die SS solch eine hervorragende Lösung für die „Judenfrage" gefunden hatte.«

Anschließend legt er eine scharfsinnige Beobachtung dar:[3]

»Der Durchsatz des Krematoriums I, auf 340 pro Tag geschätzt, ist eine auf einer relativ langen Erfahrungszeit basierende gültige Zahl,[4] aber die Zahlen für die Krematorien II, II, IV und V sind rein theoretisch, insbesondere die für IV und V, die mittels Extrapolationen von den Planungen für die Kremas II und III berechnet wurden. Tatsache ist, daß Krematorium II (und somit auch III) bereits am 30. Oktober 1941 für die Einäscherung von 60 Leichen pro Stunde ausgelegt worden war. Offenbar mußte die SS bei der einmal verkündeten Zahl bleiben:

60 pro Stunde × 24 Std. = 1.440 Leichen pro Tag.

Jeder geringere Durchsatz wäre schlecht für ihre Beförderungsaussichten oder könnte gar als Sabotage ausgelegt werden. Da das Krematorium II 15 Muffeln und Krema IV und V je 8 Muffel hatten, wurde der Durchsatz der letzteren wie folgt berechnet:

(1440 × 8)/15 = 768 Leichen pro Tag,

eine rein hypothetisch Zahl ohne Bezug zu irgend welcher Praxis.«

Im »Erläuterungsbericht zum Vorentwurf für den Neubau des Kriegsgefangenenlagers der Waffen-SS, Auschwitz O/S.« vom 30. Oktober 1941 liest man tatsächlich:[5]

»Infolge des großen Belages (125.000 Gefangene) wird ein Krematorium errichtet. Es enthält 5 Stück Muffelöfen mit je 3 Muffeln für 2 Mann, so daß in einer Stunde 60 Mann eingeäschert werden können.«

was zwei erwachsenen Leichen pro Muffel in einer halben Stunde entspräche!

Schriftstück, Fassung A (Fassungs-Buchstabe hinzugefügt) (Zum Vergrößern anklicken.)

Schriftstück, Fassung B (Fassungs-Buchstabe hinzugefügt) Identisch mit Gerners Fassung D (Zum Vergrößern anklicken.)

Diese Übereinstimmung kann nicht rein zufällig aufgetreten sein, und hierin hat Pressac ohne Zweifel recht. Aber das bezieht sich nur auf die rein formale Korrespondenz, da sich die in diesem letzten Schreiben erwähnte Leistung - zwei Leichen pro Muffel in einer halben Stunde - auf ein ganz anderes, und zwar illusorisches Projekt von Kurt Prüfer bezog. Im Oktober 1941 war der von Ingenieur Prüfer erfundene Topf Dreimuffelofen immer noch ein Projekt in der Planungsphase, bei dem das einzige feststehende Prinzip die Zusammenfügung dreier miteinander verbundener Muffeln war. Seine spätere tatsächliche Leistungsfähigkeit war noch nicht bekannt. Der im Erläuterungsbericht vom 30. Oktober 1941 auftauchende Gedanke bezog sich auf ein Projekt, das ganz anders aussah als die später tatsächlich fertiggestellten Öfen. Wiederum technisch ganz anders war eine spätere Planung, dargelegt im »Kostenanschlag auf Lieferung von 2 Stück Dreimuffel-Einäscherungs-Öfen« vom 12. Februar 1942,[6] wo der Dreimuffelofen mit nur einem Gaserzeuger hinter der mittleren Muffel geplant war.

Im krassen Gegensatz zu diesen illusorischen Planspielen Prüfers stehen die Öfen, die dann tatsächlich gebaut wurden, projektiert für die Kremierung einer einzigen Leiche pro Muffel[7] und Stunde.[2]

1993 kam Pressac auf dieses Argument zurück, indem er ausführte:[8]

»Diese offiziellen Zahlen sind eine interne Propagandalüge, und dennoch sind sie verläßlich. Ihre offensichtliche Gültigkeit beruht auf der Tatsache, daß eine Einäscherung von zwei Kindern von je 10 kg und einer Frau von 50 kg ebenso lang dauert, wie die eines Mannes von 70 kg, was einen Multiplikations-Koeffizienten von 1 bis 3 ergibt, so daß letztlich alle Angaben bezüglich der Einäscherungsleistung der Krematorium vom Zufall abhängig sind.«

Diese Art der Argumentation ist nichts anderes als eine billige Entschuldigung, um sich dem Problem nicht zu stellen. Das Hineinbringen von Frauen und Kindern in die Leistung wird nicht nur vom erwähnten Brief nicht unterstützt, sondern widerspricht zusätzlich dem, was Pressac 1989 schrieb: da die Leistung der vier Krematorien in Birkenau nur vom erwähnten Erläuterungsbericht herrühren kann, und dieses Dokument eine Leistung von zwei erwachsenen männlichen Leichen pro Muffel und halber Stunde erwähnt, was soll dann die Einführung von Frauen- und Kinderleichen in diese Berechnung? Das im Erläuterungsbericht erwähnte Krematorium war für sowjetische Kriegsgefangene bestimmt, denn Birkenau wurde im Sommer/Herbst 1941 allein zu diesem Zwecke errichtet. Die Funktion als Konzentrationslager erhielt es erst später. Unter diesen Umständen wird man wohl nicht davon ausgehen, daß Prüfer im Oktober 1941 dachte, in diesem Lager würden einst Frauen und Kinder als Kriegsgefangene einsitzen. Es hat jedenfalls für mich keinen Sinn, Kinder und Frauen an die Front zu schicken.

Schriftstück, Fassung C (Zum Vergrößern anklicken.)

Aber abgesehen von diesen historischen Gründen ist die von Pressac angebotene Erklärung auch technisch unfundiert, da die Leistung der Krematorien in Birkenau nach dem hier untersuchten Dokument vier Leichen pro Stunde betragen hätte. Denn selbst wenn wir Pressacs Angaben akzeptierten (ein Mann mit 70 kg, ein Frau mit 50 kg und zwei Kinder mit je 10 kg), so wäre die im besagten Dokument erwähnte Leistung unmöglich, da die Einäscherung einer derart beladenen Muffel (zwei Leichen von 70 kg entsprechend), doppelt so lange gedauert hätte wie die Kremierung mit nur einer Leiche (120 Minuten).[9]

Das Problem bleibt daher ungelöst.

3. Interpretation laut »„Schlüsseldokument" ist Fälschung«

Diplom-Ingenieur M. Gerner hat in einem Artikel in dieser Zeitschrift versucht, das Problem dadurch zu lösen, indem er versucht hat nachzuweisen, daß es sich bei dem hier behandelten Brief vom 28. Juni 1943 um eine »Fälschung« handelt.[10] Meiner Auffassung nach kann aber der Brief nur im Kontext behandelt werden, und so werde ich hier aufzeigen, daß es sich bei diesem Dokument allerhöchstens um die (betrügerische) Verfälschung eines echten Dokuments handeln kann. Vom methodischen Standpunkt aus betrachtet mag die Präsentation der Fotokopien der verschiedenen Dokumente zu diesem Brief (Gerner, S. 166-168) eine Rechtfertigung haben, und zwar unter geschichtlichen Aspekten, aber nicht unter dem Gesichtspunkt der Dokumentenkritik, weil die einzige Fassung, die einer Dokumentenkritik würdig ist, jene in den Abbildungen B und D ist. Ich benutze hier absichtlich den Singular Fassung, weil es sich bei beiden um Fotokopien ein und desselben Dokumentes handelt.

»Fassung A« ist tatsächlich keine »Fälschung«, wie der Autor glaubt (S. 168), sondern eine normale Archiv-Abschrift einer Fotokopie des originalen Dokuments, hergestellt vom Archivar Cossens, der am unteren Rand die Übereinstimmung des Originals mit dieser Abschrift bestätigt hat (»Für die Richtigkeit der Abschrift«). Der Archivar glaubte irrtümlich, der handgeschriebene Name zur Linken unter dem »Verteiler« - Jährling - sei die Unterschrift des Autors des Briefes, weshalb er ihn nach rechts versetzte und mit dem Rang des SS-Sturmbannführer versah, ein Rang, der korrekterweise Bischoff zugehörte.

Die Archivnummer auf dieser Kopie ist: StA Durnburg, ND 4586.

»Fassung C« ist eine simple Transkription eines Dokumentes für den Abdruck in einem Buch und wird hier nicht weiter behandelt.

»Fassung E« ist identisch mit der »Fassung B« bzw »D«, allerdings ohne Kopfzeilen.

Vom Standpunkt der methodologischen Genauigkeit müssen wir daher nur die Fassungen B und D in Betracht ziehen.

Gerners Annahme, bis heute habe man von dem Schriftstück kein Original gefunden (S. 168), ist falsch: das hier behandelte, in Moskau unter der Referenz 502-1-314, S. 14a archivierte Dokument ist das Original.

In diesem Archiv mit den Dokumenten der Zentralbauleitung existiert keine »delo« (Akte) »502-1-314a«, wie Gerner behauptet (der Autor hat sie alle untersucht).

Das untersuchte Dokument ist nicht erst sehr spät aufgetaucht, wie Gerner glaubt (S. 166). In Moskau habe ich dessen russische Übersetzung in den Akten der Sowjetischen Untersuchungskommission in Auschwitz vom Februar 1945(!) gesehen, aber ich kann zur Zeit nicht die exakte Archivnummer dieses Dokuments angeben.[11]

Bei der von Pressac in der deutschen Ausgabe seines letzten Buches[12] angegebene Quelle »502-1-324« handelt es sich eindeutig um einen Druckfehler, da in der originalen französischen Ausgabe die richtige Quelle angegeben ist:[13] »502-1-314«.

Die Argumentation von Gerner hinsichtlich der formalen Echtheit des Dokuments wird bereits durch diese Fehler schwer in Mitleidenschaft gezogen. Im allgemeinen glaubt er, eine »Fälschung« anhand wenig relevanter Details beweisen zu können, wie etwa dem fehlenden Jahr in der Brieftagebuchzeile (S. 169) oder der unvollständigen Dienstgradbezeichnung Kammlers (S. 171). Dies sind allenfalls Hinweise auf eine Verfälschung eines echten Dokuments. Tatsächlich enthält dieser Brief so spezifische Bezüge, daß wir die Existenz eines Originals voraussetzen müssen. Dies ergibt sich aus den folgenden Punkten der formalen Struktur des Briefes:

1. Die laufende Nummer in der Brieftagebuchzeile des Briefes - 31550 - taucht auch in der »Aufstellung der bereits übergebenen Bauwerke an die Standortverwaltung«[14] zu Beginn des Jahres 1943 auf, so daß es keinen Zweifel geben kann, daß sich ein Schreiben mit dieser Nummer auf die »Fertigstellung des Krematoriums III« bezogen haben muß.

2. Die Abkürzung »Ja« bezieht sich auf den SS-Untersturmführer Janisch, der Bauleiter in der Bauleitung des Kriegsgefangenenlagers war, und in dieser Funktion taucht sein Kürzel in der Brieftagebuchzeile des betrachteten Briefes auf. Die Abkürzung »Ne« bezieht sich andererseits auf den SS-Sturmmanns Nestripke, der zu jener Zeit mit Sicherheit in der Bauleitung beschäftigt war.

3. Der »Verteiler« enthält jene anderen Büros der Zentralbauleitung, die eine Kopie des Briefes erhalten sollten. In der ersten Zeile steht »Akt - Janisch«, aber diese Zeile wurde durchgestrichen und handschriftlich durch die Abkürzung »Bauw.« ersetzt. Das ist absolut nachvollziehbar: Nimmt man an, das der Brief von Janisch zu verantworten war, so gehört er nicht auf den Verteiler. Deshalb wurde er dort gestrichen. Es handelt sich daher hier um den Fehler des Schreibers dieses Briefes (Nestripke). Die Abkürzung »Bauw.« steht sicherlich für »Bauwirtschaft«, da diese im Verteiler anderer ähnlicher Dokumente steht, zum Beispiel im Brief der Zentralbauleitung vom 16. Mai 1944,[15] was selbstverständlich ist, da der Brief die Fertigstellung eines Bauwerks (Krematorium III) zum Anlaß hat.

4. In der zweiten Zeile des Verteiler steht Kirschneck, der Bauleiter der Bauleitung der Waffen SS und Polizei Auschwitz war und dem in dieser Funktion eine Kopie zugestellt wurde.

5. Die dritte Zeile des Verteilers lautet »Registratur K.G.L. BW 30«, wo normalerweise alle Vorgänge bezüglich der Krematorien in Birkenau abgelegt wurden.

6. Schließlich folgt der handschriftlich hinzugefügte Name »Jährling«. Dabei handelt es sich nicht um eine Unterschrift, wie Gerner glaubt (S. 172), da Jährlings Unterschriftzug anders aussieht und da er in der Regel mit dem Zusatz »ZA Ing.« (Zivilangestellter Ingenieur) unterschrieb. Jährling, von Beruf Heizungstechniker, gehörte zur »Technischen Abteilung« der Zentralbauleitung, die sich u.a. um alle Heizungsanlagen im Lager kümmerte, einschließlich der Krematorien. Es ist daher nicht erstaunlich, daß er ebenfalls eine Kopie zu seiner Information erhielt.

Die von Gerner erwähnten »inhaltlichen Fehler« (S. 171) sind irrelevant. Gerners Behauptung, dieser Brief enthalte eine inhaltliche »Falschmeldung« bezüglich des Betriebes von Krematorium I, ist falsch. Das hier behandelte Dokument, das Krematorium I als in Betrieb befindlich auflistet, wurde am 28. Juni 1943 geschrieben, das Krematorium I wurde aber erst am 19. Juli(!) 1943 außer Betrieb genommen, also mehr als einen Monat danach.

Tatsächlich war das Krematorium II am 28. Juni 1943 zeitweilig außer Betrieb, aber dies ist für den Sinn dieses Briefes von keiner Bedeutung, der sich auf die bürokratische Meldung der Vollendung der Bauwerke bezieht, ganz unabhängig von der Betriebsbereitschaft zum jeweiligen Zeitpunkt.

Auf diesen Punkt, der wichtiger ist als es im Moment aussieht, werde ich noch zurückkommen.

Zusammenfassend läßt sich also schließen, daß die Brieftagebuchzeile und der Verteiler eher eine Verfälschung wahrscheinlich machen als eine komplette »Fälschung«.

Auch diese Hypothese hat allerdings ihre Schwachpunkte. Wer hätte denn der Fälscher sein können? Dieses Dokument existierte mit Bestimmtheit bereits im Februar 1945, aber es ist schwierig, es der Sowjetischen Untersuchungskommission in die Schuhe zu schieben, weil die in dem Schreiben enthaltenen Krematoriumskapazitäten zu sehr von jenen Daten abweichen, die die Spezialisten der Kommission selbst veröffentlicht haben. Demnach soll Krematorium I eine Leistung von 300 bis 350 Leichen pro Tag gehabt haben; die Krematorien II und III je 3.000 Leichen pro Tag, und die Krematorien IV und V je 1.500: Das macht zusammen 9.300 bis 9.350 pro Tag, also knapp doppelt so viel wie im hier behandelten Dokument. Wenn der Fälscher ein Mitglied der sowjetischen Untersuchungskommission war, wäre doch anzunehmen, daß er diese „offiziellen" Zahlen in seiner Verfälschung verwendet hätte.

Der Fälscher könnte auch ein in der Zentralbauleitung beschäftigter Häftling gewesen sein, der die Verfälschung in der Zeit zwischen der Flucht der SS und der Ankunft der Sowjets herstellte. Ein solcher Fälscher hätte das notwendige Wissen zur Herstellung einer solchen Fälschung gehabt, aber angesichts der Tendenz der Häftlinge, extrem zu übertreiben, würde man doch annehmen, daß eine derartige Fälschung eine noch viel höhere Leistung zeigte.

4. Eine alternative Interpretation

Es ist daher möglich, daß das hier behandelte Dokument authentisch ist. Geht man von dieser Hypothese aus, so erscheint mir wichtig, Pressacs zuvor erwähnte Beobachtung in Erinnerung zu rufen: Die im behandelten Dokument aufgeführten Leistungen der jeweiligen Krematorien weisen offensichtlich einen einfachen mathematischen Zusammenhang auf, und zwar einerseits untereinander (obwohl technisch völlig verschieden, haben sowohl die Öfen der Krematorien II/III als auch die der Krematorien IV/V die gleiche Leistung pro Muffel!), und andererseits zu den Leistungen, wie sie im »Erläuterungsbericht zum Vorentwurf für den Neubau des Kriegsgefangenenlagers der Waffen-SS, Auschwitz O/S.« vom 30. Oktober 1941 aufgeführt sind.

Neben der Fälschungshypothese gibt es durchaus noch eine andere Erklärungsmöglichkeit, die bereits von Pressac angesprochen wurde und die ich bevorzuge, wenn auch mit einer weiteren Perspektive. In dem hier behandelten Brief vom 28. Juni 1943 gibt es verschiedene Anomalitäten, die Manfred Gerner gar nicht bemerkt hat. Die wichtigste hat damit zu tun, daß in dem Brief etwas enthalten ist, das da nicht hingehört, und daß etwas Anderes fehlt, das vorhanden sein müßte.

Lassen Sie mich dies erklären: Die Meldung der »Fertigstellung« eines Bauwerkes an das SS-WVHA (Wirtschafts-Verwaltungshauptamt) erfolgte in Erfüllung eines besonderen Befehls von Kammler vom 6. April 1943:[16]

»Zur Beurteilung der Tätigkeit der Baudienststellen und zur Überwachung der befohlenen Baufristen ist es unbedingt erforderlich, daß sämtliche nachgeordneten Dienststellen die Fertigstellung eines Bauwerkes oder Bauvorhabens umgehend melden.

Ich ordne daher folgendes an:

1) Nach Fertigstellung eines Bauwerks bzw. nach Inbetriebnahme desselben ist mit der hausverwaltenden Dienstelle eine Übergabeverhandlung zu tätigen. Das Ergebnis dieser Verhandlung ist in einer Niederschrift festzuhalten. [...]«

Dieser Befehl Kammlers verlangte also, daß ihm die Fertigstellung eines Bauwerks gemeldet werden müsse unter Angabe der jeweiligen Übergabeverhandlung, und zwar dem folgenden Muster folgend, das bei allen derartigen Dokumenten eingehalten wurde (vgl. Abbildung):[17]

»Melde die Fertigstellung des Schornsteines-Krematorium BW 11 und Pumpenhauses b.d. Hauptwache BW 29.

Die Bauwerke sind an die Kommandantur des K.L. Auschwitz (Btgb. Nr. 20744/43/Ki/Pa) übernomen worden.«

Aus diesem Grunde enthält die zuvor erwähnte und in Erfüllung dieses Kammler-Befehls erstellte »Aufstellung der bereits übergebenen Bauwerke an die Standortverwaltung« u.a. die Brieftagebuchnummern der Briefe, mit denen die Übergabeprotokolle der jeweiligen Bauwerke an die Kommandantur des K.L. Auschwitz weitergeleitet wurden, das Datum der Übergabe und die Brieftagebuchnummer der »Meldung an Amtsgruppenchef C«.

Knapp und bündig: Formell korrekte Meldung der Fertigstellung von Bauwerken durch die Zentralbauleitung vom 29.4.1943, hier eines Schornsteins und eines
Pumpenhauses.
[17]

Wenn also das Protokoll der Übergabeverhandlung von Krematorium III am 24. Juni 1943 geschrieben[18] und am gleichen Tag an die Kommandantur weitergeleitet wurde,[19] und wenn die Standortverwaltung das Krematorium III am 25. Juni offiziell übernommen hat,[14] warum befindet sich dann im hier behandelten Schreiben vom 28. Juni kein Bezug auf diese Vorgänge? Dies sind Dinge, die nicht in diesem Dokument enthalten sind, dort aber enthalten sein müßten.

Die Meldung der »Fertigstellung« eines Bauwerks war ein rein formeller Vorgang ohne Angabe irgendwelcher technischen Einzelheiten, weshalb das Scheiben vom 28. Juni 1943 mit seinen Ausführungen über die Leistung der Krematorien bürokratisch sinnlos sind - und das ist genau das, was in diesem Brief enthalten ist, dort aber gar nicht hingehört.

Die Auflistung der Krematoriumsleistungen weist zudem zwei weitere Anomalien auf: Vor allem die Verwendung des Begriffs »Personen«, was mir sehr merkwürdig vorkommt. Im Zusammenhang mit Kremierungen würde ich Begriffe wie »Leichen«, »Körper« oder zumindest »Häftlinge« erwarten.

Sodann die darin angegebene Betriebszeit: »bei einer 24-stündigen Arbeitszeit« ist einfach technisch sinnlos, weil der Betrieb eines koksbeheizten Krematoriumsofens eine tägliche Ruhezeit von einigen Stunden zur Entfernung von Asche und Schlacke erfordert. Das heißt nicht, daß man ein Krematorium nicht 24 Stunden oder gar länger ununterbrochen betreiben könnte. Die Leistungsfähigkeit sinkt jedoch nach etwa 20 Stunden langsam ab und geht schließlich irgendwann gegen Null!

Aber in dem hier behandelten Schreiben bezieht sich die Leistung nicht auf einen einzigen Tag, sondern auf einen kontinuierlichen 24-stündigen Betrieb, also jeden Tag, und das ist technisch schlicht unmöglich. Zudem beschreibt der von Jährling am 17. März 1943 angefertigte Aktenvermerk bezüglich des Koksverbrauchs der Birkenauer Krematorien einen »Tagesbetrieb« von 12 Stunden.[20]

Eine weitere Tatsache, die unsere Aufmerksamkeit verdient, ist, daß der behandelte Brief ein isoliertes Schreiben ohne Bezug zu irgendeinem anderen ist: es gibt kein anderes Dokument, in dem auf die Leistung der Krematorien Bezug genommen wird. Diese Tatsache ist um so seltsamer, als dieser offizielle Brief an den Amtsgruppenchef C des SS-WVHA, SS-Brigadeführer und Generalmajor der Waffen-SS Kammler gerichtet ist. Das Amt C/III befaßte sich mit »Technischen Fachgebieten« und war in vier Hauptabteilungen unterteilt, darunter die »Hauptabteilung C/III/1 Ingenieurbau« und die »Hauptabteilung C/II/3 Maschinenbau und Elekrotechnik«, die die »Abteilung III/3a Heizung und Lüftung« umfaßte.[21]

Da die im hier behandelten Schreiben Bischoffs aufgeführte Leistung technisch unmöglich ist, sollen wir da annehmen, die Ingenieure des Amt C/III, die diese Falschinformationen aufgetischt bekamen, hätten von Bischoff keine Erklärung verlangt? Bischoff hätte darauf selbst geantwortet, und aus dieser Anfrage hätte sich eine ganze Korrespondenz ergeben, von der es aber keine Spur gibt. Und dasselbe gilt für Jährling, der erst drei Monate zuvor jenen zuvor erwähnten Aktenvermerk bezüglich des Koksverbrauchs der Birkenauer Krematorien auf Grundlage von Information der Fa. Topf[20] angefertigt hatte, und der daher die Kapazität der Krematoriumsöfen kannte. Jährling hätte bestimmt angesichts dieser Zahlen reagiert, aber wir finden keine schriftliche Manifestierung seines Erstaunens.

Die naheliegendste Schlußfolgerung, zu der wir angesichts dieser Beobachtungen gelangen, ist daher die, daß der Schreiber dieses Briefes mit den technischen Einzelheiten der Krematoriumskapazitäten nicht vertraut war und noch weit weniger bezüglich der bürokratischen Vorgänge. (Er verpatzte sogar die Brieftagebuchzeile und den Dienstgrad seines Vorgesetzten.) Wahrscheinlich kam der Schreiber von einem anderen Sachgebiet als der Zentralbauleitung und war noch unerfahren hinsichtlich der bürokratischen Vorgänge seiner neuen Stellung, wahrscheinlich typischerweise der SS-Sturmmann Nestripke. Der Schreiber dieses Briefes würde also aus eigenem Gutdünken dieser Meldung zur Fertigstellung nicht erforderliche Information über die Leistung der Krematorien hinzugefügt haben, und zwar auf dem Erläuterungsbericht vom 30. Oktober 1941 basierend, weil er vielleicht dachte - wie Pressac enthüllt hat - daß die Leistung der Öfen aus bürokratischen Gründen mit jener übereinstimmen müsse, die sich in diesem Dokument befand.[22] Es würde sich daher hier nicht um eine absichtliche Übertreibung handeln, um mit der angeblichen Leistung der angeblichen Vernichtungsmaschinerie in Auschwitz zu prahlen, sondern schlicht um einen Fall „bürokratischer Denkungsgleichheit".

Der letzte hier zu untersuchende Punkt ist: wurde dieses Schreiben vom 28. Juni 1943 überhaupt an das SS-WVHA gesandt? Dies hätte, wie zuvor ausgeführt, unweigerlich zu einem Briefwechsel geführt haben, von dem sich im Archiv der Zentralbauleitung aber keine Spur findet. Die Tatsache, daß der Brief von Bischoff nicht unterschrieben wurde, weist zudem darauf hin, daß Bischoff, der diese gravierenden Mängel des Schreibens erkannt hatte, ihn als wertlos ansah und verlangte, daß er in der vorgeschriebenen Form neu verfaßt werden müsse, also ohne Angabe der Krematoriumskapazität, aber mit Hinweis auf die Übergabeverhandlung. Es gibt durchaus andere Beispiele umgeschriebener Briefe, die natürlich die gleiche Brieftagebuchzeile enthalten, zum Beispiel der Aktenvermerk vom 13. September 1943, von dem es eine Fassung ohne Unterschrift und voller Fehler gibt, die handschriftlich korrigiert sind,[23] sowie eine korrigierte Fassung mit der Unterschrift Kirschnecks und Bischoffs.[24]

Die Tatsache, daß es im Archiv der Zentralbauleitung keine Kopie der korrigierten Fassung dieses Schreibens vom 28. Juni 1943 gibt, könnte freilich daran liegen, daß die Sowjets bestimmte Dokumente aussortiert haben.

Ich möchte mit einer letzten Beobachtung abschließen. Ich habe oben jene zwei Fehler im Brief vom 28. Juni 1943 erwähnt, die Bischoff nicht hat übersehen können. Der erste ist die Aufführung von Leistungsangaben in einem Dokument, in dem solche Angaben nichts zu suchen hatten. Der zweite Fehler schließlich sind die Leistungsangaben selbst, die dieser Brief den Krematorien zuschrieb, die aber in krassem Widerspruch zu einem Dokument der Zentralbauleitung stehen, das von Bischoff knapp ein Jahr zuvor unterschrieben worden war.

Am 15. Juni 1942 sandte die Bauleitung der KL Stutthof eine Anfrage an die Zentralbauleitung Auschwitz bezüglich Information über den Bau eines Krematoriums. Am 10. Juli antwortete Bischoff, indem er »die Pläne für ein Krematorium für 30.000 Häftlinge [...] mit 5 Stück Dreimuffel-Verbrennungsöfen« übersandte. Mit anderen Worten, das waren die Pläne des zukünftigen Krematoriums II. Es ist wohl einsichtig, daß Bischoff für 30.000 Gefangene unmöglich die Pläne für ein Krematorium übersenden würde, das eine theoretische Leistung von 1.440 Leichen pro Tag hatte, weil diese dann theoretisch (1.440 x 30=) 43.200 Leichen pro Monat hätte kremieren können, was bei 30.000 Gefangenen einer unmöglichen Sterblichkeitsrate von 144% pro Monat entspräche![25]

Bischoff wußte daher sehr genau über die Falschheit der Daten Bescheid, die hinsichtlich der Leistung der Krematorien im Schreiben 28. Juni 1943 angeben sind, was wiederum seine totale Unschuld belegt.

Es sei denn, man möchte darauf bestehen, wie Pressac es anno 1989 tat, daß die Bauleitung mit diesem Schreiben mit einer nicht existierenden Effizienz der unterstellten Vernichtungsmaschinerie prahlen wollte, aber diese Hypothese ist aus verschiedenen Gründen unhaltbar.

Zunächst würde diese Erklärung Sinn haben, wenn der fragliche Brief an das RSHA (Reichssicherheitshauptamt) gerichtet gewesen wäre, jene Institution, die angeblich direkt für die unterstellte Vernichtung der Hebräer verantwortlich war. Aber warum sollte sich Bischoff vor seinem Chef in der Amtsgruppe C des SS-WVHA, das sich um das Bauwesen kümmerte, in derart krasser und absurder Weise aufplustern? Und wie hätte Bischoff auch nur hoffen können, die Ingenieure und Techniker im Amt C/III würden nicht bemerken, daß die in diesem Schreiben angegebenen Leistungen allesamt falsch waren?

Zweitens besteht immer noch die oben aufgezeigte formale Anomalie: warum sollte Bischoff eine bürokratisch sinnlose Korrespondenz aufsetzen, die unerwünschte Angaben enthält, verlangte Daten aber ausläßt? Wenn aber der Inhalt dieses Briefes so erwünscht war, so hatte er nichts mit der geforderten Meldung zur Fertigstellung zu tun. Dann müssen wir davon ausgehen, daß Bischoff von Kammler eine ausdrückliche Anfrage bezüglich dieser Daten erhalten hat. Unter diesen Umständen müßten wir jedoch den Formalitäten folgend erwarten, daß Bischoff die Anfrage Kammlers mit einem Brief beantwortet hätte, der auf diese Anfrage bezug nimmt, dieses Schreiben also im »Bezug« mit der Brieftagebuchzeile und dem Datum von Kammlers Brief erwähnt. Der hier behandelte Brief sagt aber deutlich »bezug: ohne«.

Drittens und letztens: Warum hat Bischoff den Brief nicht unterschrieben? Den Vorschriften folgend hat Bischoff regelmäßig alle Durchschriften seiner Schreiben oder der in seinem Namen verfaßten Schreiben mit einem Namenskürzel unterzeichnet.

Natürlich handelt es sich bei dieser Interpretation auch nur um eine Hypothese, aber sie trägt ernsthaften Problemen Rechnung, mit denen sich jeder, der sich die Erforschung der Geschichte des KL Auschwitz zum Ziel gesetzt hat, auseinandersetzen muß - J.-C. Pressac nicht ausgenommen.

Abkürzungen

APMO: Archiwum Panstwowego Muzeum w Oswiecimiu, Auschwitz.

TCIDK: Tsentr Chranenija Istoriko-dokumental'nich Kollektsii, Moskau.

WAPL: Wojewódzkie Archiwum Panstowowe w Lublinie, Lublin.


Anmerkungen

[1]Als allgemeinen Hintergrund für die hier behandelten Probleme verweise ich auf meine Studie LaZentralbauleitung der Waffen-SS und Polizei Auschwitz", Edizioni di Ar, 1998. Ich werde hier andererseits einen Einblick in meine kommende Arbeit The Auschwitz Crematoria: An Historical-Technical Study geben.
[2]C. Mattogno, F. Deana, »Die Krematoriumsöfen von Auschwitz-Birkenau«, in: E. Gauss (Hg.), Grundlagen Zur Zeitgeschichte, Grabert Verlag, Tübingen 1994, S. 281-320.
[3]J.-C. Pressac, Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers, The Beate Klarsfeld Foundation, New York 1989, S. 244.
[4]Diese Behauptung ist völlig unfundiert: Die drei Topf Doppelmuffelöfen des Krematoriums I hätten unter der Annahme, daß sie eine ähnliche Leistung hatten wie die Topf Doppelmuffelöfen im KL Gusen, eine theoretische Maximalleistung von 216 Leichen in 24 Stunden gehabt. Diese Voraussetzung ist allerdings unrealistisch, da die außerordentlich hohe Leistung der Gusener Öfen (theoretisch 72 Leichen pro Tag) von der besonderen Ausführung der Schamotteroste und der Anwesenheit einer Saugzuganlage abhingen, die in Auschwitz nicht vorhanden waren.
[5]TCIDK, 502-1-233, S. 20.
[6]APMO, BW 30/34, S. 27-32.
[7]Die Betriebsvorschrift des koksbeheizten Topf-Dreimuffel-Einäscherungsofen schrieb für die Einführung der Leichen in die Muffel ausdrücklich vor »hintereinander« und »nach einander«, nicht zwei auf einmal. Fotokopie des Dokument in J.-C. Pressac, aaO. (Anm. 3), S. 222.
[8]J.-C. Pressac, Die Krematorien von Auschwitz. Die Technik des Massenmordes, Piper Verlag, München 1994, S. 103.
[9]In Tierkadaververbrennungsanlagen der Fa. H. Kori, in denen je nach Modell 250 bzw. 900 kg organisch-tierische Substanzen verbrannt werden konnten (komplette Kadaver oder Schlachtabfälle), dauerte die Verbrennung unter optimalen Bedingungen zwischen 54 und 43 Sekunden pro kg organischen Materials. Dabei wurden zwischen 0,268 und 0,328 kg fossilen Kohlenstoffs verbrannt (Koks/Kohle, Erdöl, Erdgas). Diese Daten sind proportional zur Ladung des Ofens. So dauerte zum Beispiel die Verbrennung von 250 kg organischer Substanzen (entsprechend 4 Leichen à 62,5 kg) im kleineren Ofenmodell etwa 3 Stunden 45 Minuten, entsprechend etwa 56 Minuten pro Leiche, bei einem Brennstoffbedarf von 21 kg fossilen Kohlenstoffs.
[10]VffG, Heft 3, September 1998, S. 166-174
[11]Robert van Pelt hat darauf hingewiesen, daß eine Kopie dieses Dokuments im Verfahren gegen Höss in Krakau im Jahre 1947 zu den Akten gegeben wurde, Verfahren Irving ./. Penguin Books & D.E. Lipstadt, High Court Of Justice, Queen's Bench Division, 1996 I. No. 113, Royal Courts of Justice, Strand, London, 13. Tag, 1.2.2000, Protokoll S. 3. Anm. d. Red.
[12]J.-C. Pressac, Die Krematorien von Auschwitz: Die Technik des Massenmordes, Piper, München 1994, Randnummer 252a, S. 142.
[13]J.-C. Pressac, Les crématoires d'Auschwitz. La machinerie du meurte de masse, CNRS Editions, Paris 1993, Anm. 252, S.107.
[14]APMO, 30/25, S. 14. Brieftagebuchzeile »31550/43/Ja/We«. Die Abkürzung »We« könnte ein Übertragungsfehler sein.
[15]TCIDK, 502-1-229, S. 11.
[16]Brief von Kammler »an sämtliche Bauinspektionen und Baugruppen« vom 6. April 1943. WAPL, Zentralbauleitung, 54, S. 68.
[17]Brief von Bischoff an Kammler vom 29.4.1943, TCIDK, 502-1-312, S. 9.
[18]TCIDK, 502-2-54, S. 84.
[19]Das Begleitschreiben Bischoffs wurde irrtümlich mit dem Datum »23. Juni 1943« versehen, TCIDK, 502-2-54, S. 21.
[20]Aktenvermerk von Jährling, 17. März 1943. APMO, BW 30/7/34, S. 54. Dieses Dokument enthält zudem eine Originalunterschrift Jährlings.
[21]TCIDK, 502-1-4, p. 28.
[22]Die dem Krematorium I zugeschriebene Leistung hat allerdings weder etwas mit dem erwähnten Dokument zu tun noch mit der Realität, weshalb es schwierig ist zu sagen, wo diese Zahl herkommt.
[23]APMO, BW 30/25, pp. 11-12.
[24]TCIDK, 502-1-26, pp. 144-146.
[25]Eine Fotokopie dieses Dokuments mit der damit zusammenhängenden Diskussion wurde in meiner Studie I forni crematori di Auschwitz. Studio storico-tecnico veröffentlicht.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 4(1) (2000), S. 51-56.


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