Aus der Forschung: Zweierlei Kronzeugen

Franz Olah, Kronzeuge gegen die Existenz der Gaskammern

Von Thomas Ryder, Ph.D.


Wer ist Franz Olah?

Franz Olah wurde 1910 in Wien geboren und erlernte das Klaviermacherhandwerk. Er engagierte sich schon jung in der österreichischen Gewerkschaftsbewegung. 1934 beginnt der Bürgerkrieg in Österreich und Olah geht in die Illegalität. Am 12.3.1938 wird Franz Olah verhaftet und ins KZ Dachau eingeliefert. Erst das Kriegsende bringt das Ende der KZ-Haft.

Er übernimmt in der Folge sofort eine führende Rolle in der österreichischen Gewerkschaft und schlägt 1950 mit Hilfe der Bau- und Holzarbeitergewerkschaft den kommunistischen Putsch in der sowjetischen Besatzungszone nieder (Anm: Zeitgeistige Historiker spielen die Rolle Olahs wider besseres Wissen heutzutage herunter!). 1959 wird Olah Präsident des österreichischen Gewerkschaftsbundes, 1963 Innenminister. Doch die Marxisten in der SPÖ (und freimaurerische Kreise) betreiben seine Ablösung. Nach einer beispiellosen Diffamierungskampagne wird er zu einem Jahr Gefängnis verurteilt und aus der Sozialistischen Partei ausgeschlossen. Erst spät wird er rehabilitiert und verbringt in voller geistiger Frische seinen Lebensabend als anerkannter Bürger in Baden bei Wien.

Franz Olah hat 1995 Die Erinnerungen geschrieben (Erschienen bei Amalthea).

Er hat trotz siebenjähriger Inhaftierung in mehreren deutschen Konzentrationslagern nichts über Gaskammern in den detailreichen Erinnerungen erwähnt. Franz Olah war nicht irgendein Häftling, von dem man behaupten könnte, er hätte halt nichts erfahren.

Benedikt Kautsky, auch sieben Jahre (jüdischer!) Häftling in deutschen KZ hat lt. 1. Auflage seiner Memoiren nichts von Gaskammern gewußt, aber in die 2.Auflage ließen zeitgeistige Kreise hineinreklamieren, daß er davon gehört habe! Viktor Frankl schrieb als ehrlicher Mensch auch nichts über Gaskammern, nur soviel, daß er deswegen nichts darüber schreibe, weil schon andere soviel darüber geschrieben hätten!

Olah war auch im KZ ein „Macher", einer, der Fäden zog und ein weitreichendes Informationsnetz unterhielt. Einer, der durch das Verhalten der Kommunisten in den KZ zum Kommunistenhasser wurde.

Er erwähnt nichts von Gaskammern. Warum nicht? Weil es keine gegeben hat! Hätte es welche gegeben, hätte Olah sie mit absoluter Gewißheit als gut Informierter erwähnt.

Wie wird Olah zum Kronzeugen?

Wie ist nun diese Kronzeugenschaft durch Schweigen in Kronzeugenschaft durch Aussage zu verwandeln? Ganz einfach! Sagen Sie das den Antifaschisten, Gutmenschen, politisch Korrekten, kurz allen, die die Gaskammerlüge vertreten: Es hat keine Gaskammern gegeben, denn sonst hätte Olah dies in den Erinnerungen erwähnt!

Dann werden diese Kreise an Olah herantreten, um ihn zu veranlassen, sich von solchen Thesen zu „distanzieren". Da Olah aber ein ehrlicher, aufrechter und vor allem furchtloser unbeugsamer Mensch ist, wird er dies nicht tun.

Wahrscheinlich wird er, gegen Pressionsversuche allergisch, die Wahrheit berichten. Und wer wird wagen, ihn, den vier Jahre die Austrofaschisten und sieben Jahre die Nationalsozialisten verfolgten, und der 1950 unter den Augen der Sowjetbesatzung den Kommunistenputsch als unerschrockener Patriot niederschlug, wegen eines Verstoßes gegen die §§3g,h des menschenrechts- und verfassungswidrigen Verbotsgesetzes anzuzeigen wagen, wenn er die Wahrheit spricht? Olah! Der seine politischen Gegner unlängst in einer ihm gewidmeten Fernsehsendung als »Politische Gartenzwerge« unwidersprochen bezeichnet hat?

Möglicherweise wird man versuchen, ihn dann als senil oder nicht mehr zurechnungsfähig darzustellen, die altbekannte Methode der Antifaschisten, Gutmenschen und sonstigen Gelichters, wenn Drohung und Erpressung nicht helfen. Wer aber den Mann in seinem großen Fernsehinterview erlebt hat, der weiß: Was Olah sagt, das sagt er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte.

Daher wird Olah zum Kronzeugen gegen die Gaskammern, ob er nun schweigt oder redet. Die Wahrheit steht indirekt in Die Erinnerungen. Man muß diese nur lesen und hinsichtlich der „causa prima" richtig deuten.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 4(1) (2000), S. 103.


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