Was geschah mit den nach Auschwitz deportierten,
jedoch dort nicht registrierten Juden?

Von Jürgen Graf

„Aber was ist denn mit den Millionen von Juden passiert, die nach Osten deportiert wurden, wenn sie dort nicht umgebracht wurden". Diese Frage zeigt das ganze Dilemma des Holocaust-Revisionismus des ausgehenden Jahrhunderts auf. Konnte durch die Forschungsergebnisse der Revisionisten gezeigt werden, daß das gängige Bild über den „Holocaust" sachlich unhaltbar ist, so fehlte dennoch bisher eine schlüssige Antwort auf die Frage, was denn sonst mit den zweifellos deportierten Juden geschehen ist. Kritik an falschen Geschichtsbildern zu üben ist eine Sache, ein besseres, richtiges Bild zu malen, aber eine ganz andere. Eine konstruktive Geschichtsschreibung, die berichtet, wie es denn gewesen ist, fehlt den Revisionisten bisher. Jürgen Graf hat sich an die oft gestellte, oben skizzierte Frage herangewagt und in diesem komplexem Themengebiet nach Antworten gesucht. Seine Ergebnisse hat er während eines Vortrag bei der 13. Internationalen Revisionismus-Konferenz des Institute for Historical Review, Orange County/Kalifornien, am 28. Mai 2000 vorgetragen:[1]


1. Einleitung

Laut der offiziellen Version vom Schicksal der Juden im Dritten Reich wurden in Auschwitz und anderen deutschen Lagern Millionen von Juden in Gaskammern ermordet. Dieser Massenmord soll im Rahmen einer systematischen Judenvernichtungspolitik erfolgt sein.

Zur Stützung dieser Behauptungen können die orthodoxen Historiker nichts weiter anführen als Zeugenaussagen, die sich gegenseitig in allen möglichen Punkten widersprechen und von naturwissenschaftlichen, technischen und logischen Unmöglichkeiten strotzen.[2] Sach- oder Dokumentenbeweise für die Realität einer deutschen Judenausrottungspolitik sowie für die Existenz von Gaskammern zur Menschentötung sind schlicht und einfach nicht vorhanden, im Gegenteil:

Die Vertreter der Judenausrottungs- und Gaskammergeschichte stehen den Ergebnissen der revisionistischen Forschung hilflos gegenüber und können insbesondere den technischen Argumenten der Revisionisten nichts entgegensetzen. Als einziger Vertreter der Exterminationisten hat bisher Jean-Claude Pressac zu beweisen versucht, daß der Massenmord in Gaskammern sowie die Einäscherung der behaupteten Anzahl von Leichen in den Krematorien technisch möglich gewesen seien.[4] Pressacs Argumente sind von Robert Faurisson und Carlo Mattogno ausführlich widerlegt worden,[5] und jedermann hat die Möglichkeit, die Stichhaltigkeit der Argumente hüben und drüben zu vergleichen; das Ergebnis dieses Vergleichs fällt eindeutig aus.

Vier fröhliche „Gedankenverbrecher" während der 13. Internationalen Revisionismus-Konferenz in Los Angeles im Mai 2000 (von rechts nach links): Jürgen Graf (eine Verurteilung zu 15 Monate), Robert Faurisson (ungezählte Verurteilungen zu Geldstrafen), Germar Rudolf (eine Verurteilung zu 14 Monaten, ungezählte weitere Verfahren), Fredrick Toben (eine Verurteilung zu 10 Monaten).

In der Diskussion mit Gegnern und Skeptikern wird man als Revisionist unweigerlich mit der Frage konfrontiert:

»Was ist denn mit den verschwundenen Juden geschehen, wenn sie nicht ausgerottet worden sind?«

Es ist dies das einzige ernstzunehmende Argument, das die Exterminationisten noch haben. In der Tat sollten wir Revisionisten uns nicht damit zufriedengeben, die offizielle Version vom „Holocaust" zu widerlegen; wir sollten im Rahmen des Möglichen versuchen, aufzuzeigen, was wirklich geschehen ist, und dazu gehört natürlich die Frage nach dem Verbleib der verschwundenen Juden.

In meinem heutigen Referat befasse ich mich mit der Frage nach dem Schicksal der nach Auschwitz deportierten, aber dort nicht registrierten Juden. Es versteht sich von selbst, daß ich nicht in der Lage bin, diese Frage vollständig zu beantworten. Besäßen wir Dokumente, welche das Problem unzweifelhaft klärten, so würde ich heute nicht hier sprechen; die Revisionisten hätten sich längst durchgesetzt, und es wäre ganz unnötig, noch revisionistische Konferenzen durchzuführen. Doch ist die Dokumentation zu diesem Aspekt der Lagergeschichte sehr lückenhaft. Im Moment sind wir gezwungen, großenteils mit Hypothesen zu arbeiten und auf die Aufgaben hinzuweisen, die sich der revisionistischen Forschung in den kommenden Jahren stellen werden. Die erste, „destruktive" Phase der revisionistischen Arbeit, die Widerlegung des offiziellen „Holocaust"-Bildes, ist weitgehend abgeschlossen, und es ist nun an der Zeit, sich vermehrt auf die sehr viel schwierigere zweite, „konstruktive" Phase zu konzentrieren, die in der Erarbeitung eines immer vollständigeren Bildes vom wirklichen Schicksal der Juden während des Zweiten Weltkrieg besteht. Obgleich Autoren wie Arthur Butz, Walter Sanning, Steffen Werner, Enrique Aynat und Jean-Marie Boisdefeu hier bereits wertvolle Pionierarbeit geleistet haben, steckt diese zweite Phase der revisionistischen Forschung immer noch in den Anfängen.

2. Die Zahl der nach Auschwitz deportierten Juden, der Toten sowie der Überlebenden nach Franciszek Piper

Kurz nach der Befreiung des Lagers behaupteten die Sowjets, in Auschwitz hätten vier Millionen Menschen den Tod gefunden.[6] Diese absurde Zahl wurde von keinem westlichen Historiker übernommen, der über ein Minimum an Selbstachtung verfügte, in Polen jedoch bis 1990 verteidigt. 1993 veröffentlichte Franciszek Piper, Leiter der historischen Forschungsabteilung des Auschwitz-Museums, ein Buch mit dem Titel Die Zahl der Opfer von Auschwitz.[7] Pipers Studie stellt die bisher ausführlichste statistische Untersuchung seitens der orthodoxen Geschichtsschreibung dar; im Gegensatz zu Autoren wie Raul Hilberg, die es nicht für nötig erachten, die von ihnen aufgetischten Ziffern zu begründen,[8] erklärt Piper ausführlich, wie er auf seine Zahlen kommt.

Piper schreibt, insgesamt seien 1,3 Millionen Menschen nach Auschwitz gebracht worden, von denen jedoch nur 400.000 registriert worden seien. Unter den Deportierten seien 1,095 Millionen Juden gewesen, darunter 205.000 registrierte und 890.000 nichtregistrierte. Von den 400.000 registrierten jüdischen und nichtjüdischen Häftlingen hätten 200.000, also die Hälfte, das Lager überlebt. Auch bei den registrierten Juden habe die Zahl der Überlebenden ziemlich genau die Hälfte, nämlich 100.000, betragen. So gut wie alle nichtregistrierten Juden seien in Gaskammern ermordet worden, so daß sich die Gesamtopferzahl des Lagers auf rund 1,1 Millionen Menschen belaufe.[9]

Jean-Claude Pressac hat die von Piper genannte Opferzahl drastisch reduziert. In der 1994 erschienenen deutschen Version seines zweiten Buchs (Die Krematorien von Auschwitz) bezifferte er die Gesamtopferzahl des Lagers auf 631.000 bis 711.000,[10] doch durfte er in dem - ebenfalls 1994 herausgekommenen - Sammelband Anatomy of the Auschwitz Death Camp,[11] in dem er neben anderen prominenten Vertretern der orthodoxen „Holocaust"-Geschichtsschreibung zu Wort kam, seine eigenen Schätzungen nicht nennen.[12] Unter diesen Umständen wird man davon ausgehen können, daß Pipers Statistik die gegenwärtig von der offiziellen „Holocaust"- Geschichtsschreibung anerkannten Ziffern widerspiegelt.

Hinsichtlich der Zahl der in Auschwitz registrierten jüdischen und nichtjüdischen Häftlinge stehen Pipers Angaben auf sicheren Füßen. Was die Anzahl der Gestorbenen unter diesen registrierten Häftlingen anbelangt, sind Carlo Mattogno und Franco Deana zu einer niedrigeren Ziffer als Piper gelangt; 1994 schätzten sie die Gesamtzahl der in Auschwitz umgekommenen Menschen - Nichtjuden und Juden - auf 160.000 bis 170.000.[13] Gegenwärtig arbeitet Mattogno, der führende revisionistische Spezialist für Auschwitz, an einer detaillierten Studie zur Sterblichkeit in jenem Lager, die im Verlauf dieses Jahres erscheinen soll und in der er seine Zahl von 1994 leicht herabsetzen wird.[14] In bezug auf die Opferzahl unter den registrierten Häftlingen divergieren die vom namhaftesten exterminationistischen Fachmann Piper sowie vom kenntnisreichsten revisionistischen Experten Mattogno angeführten Ziffern also um einige zehntausend, bewegen sich aber in derselben Größenordnung.

Vollkommen anders stellt sich die Situation bei den nichtregistrierten Häftlingen dar. Piper gibt an, neben 890.000 nichtregistrierten Juden seien auch ca. 15.000 nichtregistrierte Nichtjuden nach Auschwitz gebracht worden. Ob diese Behauptung zutrifft, sei dahingestellt; wir befassen uns im folgenden ausschließlich mit dem Problem der nichtregistrierten Juden.

Für die meisten Länder ist die Anzahl der nach Auschwitz deportierten Juden dank den erhaltenen deutschen Originaldokumenten der Kriegszeit recht genau bekannt. So wissen wir, daß aus Frankreich insgesamt etwas über 75.000 Juden verschleppt worden sind, davon etwa 69.000 nach Auschwitz.[15] Ähnliche Voraussetzungen gelten für die meisten anderen Länder, aus denen Deportationen nach Auschwitz erfolgten, so daß Pipers Ziffern hier schwerlich angefochten werden können. Strittig sind die Zahlen jedoch ausgerechnet für jene beiden Länder, aus denen die mit Abstand größte Zahl von Juden eintraf, nämlich Ungarn und Polen.

Gestützt auf die 1944 nach Berlin gesandten Depeschen des deutschen Sonderbotschafters in Budapest, Edmund Veesenmayer,[16] gibt Piper die Anzahl der deportierten ungarischen Juden mit 438.000 an. In seinem revisionistischen Klassiker The Hoax of the Twentieth Century[17] vertritt Arthur Butz die Auffassung, die Veesenmayer-Dokumente seien zumindest teilweise gefälscht, und die wirkliche Zahl der deportierten ungarischen Juden entspreche lediglich einem Bruchteil der behaupteten. Ich werde später ausführlicher auf diese Frage eingehen und begnüge mich im Moment mit der Feststellung, daß Butz' These - die ich in meinem 1993 erschienenen Buch Der Holocaust-Schwindel[18] noch übernommen habe - meiner heutigen Auffassung nach wahrscheinlich unzutreffend sein dürfte und daß ich die Zahl von 438.000 deportierten ungarischen Juden heute zumindest als Arbeitshypothese akzeptiere.

Mit Sicherheit zu hoch ist hingegen die von Piper genannte Zahl von 300.000 nach Auschwitz geschickten polnischen Juden. Piper beruft sich auf die zweite Auflage von Danuta Czechs Kalendarium,[19] in dem die Zahl dieser Deportierten mit 225.000 angegeben wird, und zählt dazu die von D. Czech nicht berücksichtigten, im August und September 1944 von Lodz nach Auschwitz deportierten Juden hinzu, deren Zahl er mit 55.000 bis 65.000 angibt; die Gesamtzahl von 280.000 bis 290.000 Personen rundet Piper dann auf 300.000 auf. In Wirklichkeit sind von den 225.000 Deportierten des Kalendarium rund 43.000 abzuziehen. Etwa 30.000 Juden gelangten nämlich aus polnischen Arbeitslagern nach Auschwitz, und diese Ankömmlinge figurieren bei Piper bereits in einer gesonderten Kategorie; er hat sie also doppelt gezählt. Weitere 13.000 polnische Juden werden undokumentierten, nur in Augenzeugenberichten figurierenden Transporten zugeschrieben, die geschlossen und ohne jede Selektion ins Gas geführt worden sein sollen. Diese Transporte haben niemals existiert; ihre Angehörigen sind, um mit George Orwell zu sprechen, »non-existing people«. Schließlich dürfte die Zahl der aus Lodz nach Auschwitz gebrachten Juden ca. 20.000 nicht überschritten haben.[20] Aus diesen Gründen ist die Zahl von 300.000 in Auschwitz eingelieferten polnischen Juden stark übertrieben und muß um rund 100.000 verringert werden.

Fassen wir zusammen: Laut F. Piper wurden insgesamt 1,1 Millionen Juden nach Auschwitz deportiert, darunter 300.000 polnische. Von dieser letzteren Zahl ziehen wir 100.000 ab, akzeptieren jedoch Pipers Ziffern für sämtliche anderen Länder einschließlich Ungarns zumindest provisorisch und kommen somit auf ungefähr eine Million ins größte deutsche Konzentrationslager eingelieferter Juden. Von diesen wurden 200.000 in die Lagerevidenz aufgenommen, d.h. registriert; gemäß Piper überlebte die Hälfte davon, während Mattogno und Deana von einem höheren Prozentsatz an Überlebenden ausgehen. Somit bleiben 800.000 Juden, welche nicht in die Lagerevidenz aufgenommen worden sind. Gemäß der offiziellen Geschichtsschreibung wurden so gut wie alle von ihnen in Auschwitz vergast.

Von diesen 800.000 Juden stammten über die Hälfte, nämlich 410.000, aus Ungarn, denn von den laut den Veesenmayer-Depeschen 438.000 deportierten ungarischen Juden wurden in Auschwitz lediglich 28.000 registriert. Den ungarischen Juden wende ich mich im letzten Teil meiner Ausführungen zu; zunächst gehe ich auf das Schicksal der nichtregistrierten Juden aus den anderen Staaten ein.

3. Die nichtregistrierten jüdischen Häftlinge aus anderen Ländern als Ungarn

Bekanntlich ist in einer Reihe von deutschen Dokumenten der Kriegszeit von der »Evakuierung«, »Aussiedlung« oder »Abschiebung« der Juden die Rede. Hierzu ein Beispiel. Am 21. August 1942 schrieb Martin Luther, Chef der Deutschland-Abteilung des Auswärtigen Amtes, unter Berufung auf einen zwei Jahre zuvor gefällten Entscheid Hitlers zur Abschiebung der Juden aus Europa in einem Memorandum:[21]

»Der Grundsatz der deutschen Judenpolitik nach der Machtübernahme bestand darin, die jüdische Auswanderung mit allen Mitteln zu fördern. [...] Der jetzige Krieg gibt Deutschland die Möglichkeit und die Pflicht, die Judenfrage in Europa zu lösen. [...] Auf Grund der erwähnten Führerweisung wurde mit der Evakuierung der Juden aus Deutschland begonnen. Es lag nahe, gleich die jüdischen Staatsangehörigen der Länder mitzuerfassen, die ebenfalls Judenmaßnahmen ergriffen hatten. [...] Die Zahl der auf diese Weise nach dem Osten abgeschobenen Juden reichte nicht aus, den Bedarf an Arbeitskräften zu decken.«

Die orthodoxen Historiker, welche Begriffe wie »Evakuierung« und »Abschiebung« als Tarnausdrücke für »Ausrottung«, also Mord deuten, werden Mühe haben zu erklären, warum in diesem Dokument von einem »Mangel an Arbeitskräften« die Rede ist. Noch viel schwieriger ist für sie die Erklärung des Umstands, daß nachweislich eine erhebliche Zahl westeuropäischer Juden in die besetzten sowjetischen Gebiete abgeschoben wurde. Die Deportationen deutscher und tschechischer Juden nach Riga und Minsk werden von Raul Hilberg in seinem Standardwerk relativ ausführlich behandelt, und Hilberg weist auch auf die wirtschaftliche Bedeutung der jüdischen Häftlingsarbeit in jenen Gebieten hin; er schreibt, es habe in Riga »eine ausgedehnte Nachfrage nach jüdischen Arbeitern« bestanden, und die deutschen Juden hätten in Riga für SS, Heer, Marine, Luftwaffe, Reichsbahn und Wirtschaftsbetriebe gearbeitet.[22] Die Deportation dieser Juden erfolgte ab Dezember 1941. Im gleichen Monat wurde laut der orthodoxen Geschichtsschreibung mit Chelmno das erste „Vernichtungslager" eröffnet, und im März 1942 soll mit Belzec ein zweites Vernichtungslager in Betrieb genommen worden sein. Da ein Lager nicht über Nacht entsteht, muß der Entscheid zur Errichtung von Chelmno und Belzec schon etliche Zeit vorher gefallen sein; in der Tat schreibt Hilberg, die Umstände deuteten darauf hin, daß Hitler vor Ende des Sommers 1941, also mindestens zwei Monate vor der Deportation der deutschen Juden, den Entscheid zur physischen Vernichtung der Juden getroffen habe.[23] Wieso schickte man die deutschen Juden dann nach Riga und Minsk statt nach Chelmno und Belzec? Die Ausrede, man habe in den besetzten sowjetischen Gebieten Arbeitskräfte gebraucht, verfängt von vorne herein nicht: wie uns Hilberg mitteilt, waren viele der betreffenden Juden nämlich »Krüppel, Kriegsinvalide und über 70 Jahre alte Leute«,[24] die man unmöglich zum Arbeitseinsatz brauchen konnte und die statt nach Riga und Minsk mit Sicherheit in die Vernichtungslager gekommen wären, hätte es solche gegeben.

Unlängst geriet mir die Kopie eines Artikels aus dem Israelitischen Wochenblatt der Schweiz vom 16. Oktober 1942 in die Hände; auf S. 10/11 heißt es dort:

»Seit einiger Zeit besteht die Tendenz, die Ghettos in Polen aufzulösen. Das war mit Lublin der Fall, hierauf kam Warschau an die Reihe. Es ist nicht bekannt, wie weit der Plan schon durchgeführt worden ist. Die bisherigen Einwohner des Ghettos kommen weiter nach dem Osten in das besetzte russische Gebiet, teilweise wurden an ihrer Stelle Juden aus Deutschland ins Ghetto gebracht. [...] Ein Augenzeuge, der bis vor kurzem im Ghetto von Riga war und entfliehen konnte, berichtet, dass sich im Ghetto von Riga jetzt noch 32.000 Juden befinden. Seit der Besetzung seien Tausende von Juden umgekommen. Die Juden müssten nun am Morgen zur Zwangsarbeit ausserhalb der Stadt antreten. [...] In letzter Zeit bemerkte man in Riga Transporte von Juden aus Belgien und anderen Ländern Westeuropas, die jedoch sofort wieder nach unbekannten Bestimmungsorten weiterfahren.«

In der offiziellen „Holocaust"-Literatur erfährt man nirgends von Transporten polnischer Juden in die besetzten russischen Gebiete; die aus den Ghettos evakuierten polnischen Juden sollen in „Vernichtungslagern" vergast worden sein. Ebensowenig berichtet die offizielle Literatur von Deportationen belgischer Juden nach Riga; laut der Enzyklopädie des Holocaust wurden »die meisten [belgischen] Juden in Auschwitz ermordet; einige kleinere Gruppen wurden auch nach Buchenwald, Ravensbrück und Bergen-Belsen deportiert«.[25] Man beachte, daß in dem zitierten Artikel aus dem Israelitischen Wochenblatt auch von via Riga an einen unbekannten Ort geschafften Juden aus anderen Ländern Westeuropas die Rede ist. Im Oktober 1942 waren laut der offiziellen Geschichtsschreibung sechs Vernichtungslager in Betrieb - warum brachte man da Juden an diesen sechs Vernichtungslagern vorbei in die besetzten sowjetischen Gebiete? Auf solche elementare Fragen wissen die Vertreter des orthodoxen „Holocaust"-Bild keine Antwort, denn ihnen zufolge hätten niemals belgische Juden in die besetzten Ostgebiete gelangen dürfen.

Ganz offensichtlich diente Auschwitz für einen Teil der dorthin geschickten belgischen - und sonstigen westeuropäischen - Juden lediglich als Transitlager. Der Artikel aus dem Israelitischen Wochenblatt ist kein isolierter Fall. Zwei revisionistische Autoren, der Spanier Enrique Aynat[26] und der Franzose Jean-Marie Boisdefeu,[27] haben eine Reihe zusätzlicher Beispiele gesammelt; hier einige davon:

Nun wird man einwenden, bei solchen Meldungen handle es sich nicht um deutsche Dokumente der Kriegszeit, und folglich seien sie nicht beweiskräftig. Es stimmt, daß sie keine absoluten Beweise darstellen, doch liefern sie zumindest erdrückend starke Indizien für die These, daß Auschwitz für einen erheblichen Teil der dorthin Deportierten als Transitlager diente. Warum hätte eine kommunistische Untergrundzeitung in Frankreich im April 1944 eine lügenhafte Nachricht über in der Ukraine von der Roten Armee befreite Juden verbreiten sollen? Und warum hätte das Jüdische Antifaschistische Komitee der Sowjetunion noch nach dem Krieg von in der Ukraine vorgefundenen französischen und belgischen Juden berichten sollen, wenn es nicht stimmte? Es sind beim besten Willen keine Gründe für solche Falschmeldungen ersichtlich.

Im übrigen finden sich auch in deutschen Dokumenten der Kriegszeit Hinweise auf die Abschiebung westeuropäischer Juden in die Ostgebiete. Am 28. August 1942 fand in Berlin eine Konferenz über Judenfragen statt, in dem es um die Deportationen ging. Einer der Teilnehmer, SS-Untersturmführer Ahnert, redigierte am 1. September in Paris ein Dokument, in welchem er unter Bezugnahme auf die Konferenz hinsichtlich der aus Frankreich abzuschiebenden staatenlosen Juden schrieb:[31]

»SS-Obersturmbannführer Eichmann gab im Laufe der Besprechung bekannt, daß das gegenwärtige Evakuierungsproblem (Abschub der staatenlosen Juden) bis Ende dieses Kalenderjahres beendet sein soll. Als Endtermin für den Abschub der übrigen ausländischen Juden ist Ende Juni 1943 vorgesehen. [...] SS-Obersturmbannführer Eichmann ersuchte, den Ankauf der durch den Befehlshaber der Sicherheitspolizei Den Haag bestellten Baracken sofort vorzunehmen. Das Lager soll in Rußland errichtet werden. Der Abtransport der Baracken kann so vorgenommen werden, daß von jedem Transportzug 3 - 5 Baracken mitgeführt werden.«

Die Implikationen dieses Dokuments sind klar: Nur ein Teil der aus Frankreich abgeschobenen Juden blieb in Auschwitz. Die anderen wurden von dort aus weitertransportiert, und zwar nach Rußland, wo für sie ein Lager errichtet werden sollte. Die Baracken zum Bau dieses Lagers wurden von den Transportzügen mitgeführt.

In seinem Mémorial de la Déportation des Juifs de France berichtet Serge Klarsfeld von einem im Mai 1944 erfolgten Transport von 878 französischen Juden nach Reval (Talin), Estland, sowie Kaunas, Litauen. Unter den Deportierten befanden sich auch Kinder ab 12 Jahren, die zum Arbeiten sicherlich zu jung waren - warum schickte man sie ins Baltikum?

Es ist dies nicht der einzige dokumentarische Beleg dafür, daß arbeitsunfähige Juden keineswegs in Auschwitz ermordet, sondern weiter nach Osten gebracht wurden. In einem vom 21. Juli 1942 stammenden, im Archiv des Centre de Documentation juive contemporaine in Paris aufbewahrten Dokument heißt es:[32]

»Am 20.7. 1942 riefen SS-Obersturmbannführer Eichmann und SS-Obersturmführer Nowak vom RSHA [Reichssicherheitshauptamt] IV B4 an. Mit SS-Obersturmbannführer Eichmann wurde die Frage des Kinderabschubes besprochen. Er entschied, daß, sobald der Abtransport in das Generalgouvernement wieder möglich ist, Kindertransporte rollen können. SS-Obersturmführer Nowak sicherte zu, Ende August/Anfang September etwa 6 Transporte nach dem Generalgouvernement zu ermöglichen, die Juden aller Art (auch arbeitsunfähige und alte Juden) enthalten können.«

Es versteht sich von selbst, daß ein solches, für die orthodoxe Geschichtsschreibung ungemein genierliches Dokument in der „Holocaust"-Literatur niemals zitiert wird. Hier ist von Transporten von Kindern sowie von arbeitsunfähigen und alten Juden in das Generalgouvernement die Rede, und Auschwitz lag keineswegs im Generalgouvernement, sondern in jenem Teil Westpolens, der 1939 von Deutschland annektiert worden war. Die arbeitsunfähigen und alten Juden wurden also durchaus nicht in Auschwitz vergast, sondern nach Osten weitergeleitet, zweifellos um dort in einem Ghetto untergebracht zu werden. Der Einwand, man habe sie vielleicht in einem der östlichen Vernichtungslager ermordet, wäre lächerlich, denn es konnte wirklich keinen Grund geben, diese Menschen den „Gaskammern" von Auschwitz zu entziehen, um sie den „Gaskammern" von Treblinka zuzuführen!

Daß solche deutschen Dokumente nur in spärlicher Zahl erhalten sind, erklärt sich unserer Überzeugung nach damit, daß die Siegermächte 1945 eine gründliche Siebung der erbeuteten deutschen Urkunden vornahmen und jene, die der Ausrottungsthese eindeutig widersprachen, im Giftschrank verschwinden ließen. Dies ist aller Wahrscheinlichkeit nach auch der Grund dafür, daß keine Dokumente über die sogenannten östlichen Vernichtungslager Treblinka, Sobibor und Belzec vorhanden sind. Bei allen dreien dürfte es sich um Transitlager gehandelt haben, durch welche hauptsächlich polnische, aber auch eine gewisse Anzahl westlicher Juden in die besetzten Ostgebiete abgeschoben wurden. Treblinka diente zusätzlich zweifellos als Transitlager für in die Gegend von Lublin überstellte Juden; dies geht aus verschiedenen Augenzeugenberichten hervor. So berichtete ein polnischer Jude namens Samuel Zylbersztain im Jahre 1968, er sei 1943 zusammen mit knapp 500 weiteren Juden von Treblinka nach Majdanek überstellt worden.[33] Laut der offiziellen „Holocaust"-Version war Treblinka ein »reines Vernichtungslager«, in dem - abgesehen von einer Handvoll für den Lagerbetrieb erforderlichen „Arbeitsjuden" - jeder Jude sogleich ermordet wurde. Weshalb wurde Zylbersztain dann nach Majdanek geschickt? Gewiß nicht, um dort vergast zu werden, denn er überlebte auch dieses zweite „Vernichtungslager" und anschließend noch acht „gewöhnliche" Konzentrationslager dazu; er ist somit ein lebendiger Beweis dafür, daß die Deutschen die Juden nicht ausgerottet haben.

In seinem interessanten Buch Die zweite babylonische Gefangenschaft[34] liefert Steffen Werner eine Reihe von Belegen für die Deportation von Juden aus den verschiedensten Staaten nach Weißrußland. So zitiert er aus einem 1976 in der DDR erschienenen Buch, in dem die »Erinnerungen sowjetischer Partisanen und deutscher Antifaschisten« wiedergegeben werden, folgenden Abschnitt:[35]

»Mutig kämpften in der brüderlichen Familie der belorußischen Partisanen Tschechen und Slowaken, Franzosen und Jugoslawen, Griechen und Niederländer, Spanier und Österreicher, Deutsche und Angehörige anderer Nationen gegen den Faschismus.«

Wie sollten Antifaschisten aus all diesen Ländern nach Weißrußland gelangt sein, wenn sie nicht dorthin deportiert wurden? - Für weitergehende Forschungen bildet Werners Buch trotz einiger offenkundiger Irrtümer[36] eine gute Ausgangsbasis.

Zuletzt noch zur Frage, was mit den in die Ostgebiete abgeschobenen Juden geschehen ist. Ohne jeden Zweifel war die Sterblichkeit angesichts der allgemeinen Entbehrungen der Kriegszeit enorm hoch, zumal ein großer Teil von ihnen aus alten und arbeitsunfähigen Menschen bestand. Daß sich überlebende polnische Juden in größerer Zahl freiwillig für den Verbleib in der Sowjetunion entschieden haben, scheint mir ohne weiteres möglich, denn Polen war im Krieg stark zerstört worden und zudem eine Hochburg des Antisemitismus; für unwahrscheinlich halte ich es hingegen, daß viele Juden aus Westeuropa freiwillig im Sowjetreich verblieben sind.

Werner und Boisdefeu meinen, jene westeuropäischen Juden, die den Krieg überlebt hätten, seien vermutlich von den Sowjets in sibirische Lager deportiert worden. Zu jenem Zeitpunkt habe Stalin die Legende von der Vernichtung der Juden in Gaskammern bereits mitgetragen, und eine massenhafte Rückkehr von Juden aus der UdSSR hätte dieser Legende widersprochen. Beweisen können Werner und Boisdefeu diese These freilich nicht.

Eine Klärung der vielen ungelösten Fragen können wohl nur die Archive in Rußland und den anderen Nachfolgestaaten der UdSSR erbringen. Für uns Revisionisten besteht Grund zur Hoffnung, daß eine künftige nationalistische, antizionistische russische Regierung die Dokumente eines Tages publik machen wird. Was für dramatische politische Konsequenzen ein solcher Schritt nach sich zöge, brauche ich Ihnen nicht zu erläutern. Kein Mensch würde unseren Politikern, Historikern und Journalisten künftig auch nur noch ein Wort glauben.

4. Die nichtregistrierten ungarischen Juden

Das ungarische Judentum hatte 1944 unbestrittenermaßen unter drei Deportationswellen zu leiden:

Der ursprünglichen „Holocaust"-Version zufolge wurden alle zwischen Mai und Juli deportierten Juden nach Auschwitz verbracht und, mit Ausnahme von 28.000 dort registrierten, vergast. Noch 1983 gab der französisch-jüdische Historiker Georges Wellers die Anzahl der in Auschwitz ermordeten Juden mit 409.640 an.[38] Wellers, ein vorzüglicher Kenner der Dokumente, doch ein Mann von niedrigem moralischen Niveau, konnte diese Ziffer ganz unmöglich guten Glaubens genannt haben, sondern hat bewußt geschwindelt. Bereits 1964 hatte nämlich Danuta Czech in der ersten Auflage ihres Kalendariums die Existenz des sogenannten „Durchgangslagers" in Auschwitz-Birkenau enthüllt.[39] Unter dem Datum des 14. Juli 1944 vermeldete D. Czech:

Ankommende Häftlinge im KGL Auschwitz-Birkenau. Serge Klarsfeld (Hg.), The Auschwitz Album. Lilly Jacob's Album, New-York 1980; Bilder entnommen der Onlne-Datenbank von Yad Vashem: http://www.yadvashem.org.il/Auschwitz_Album/

»Den von der Lagerevidenz nicht erfaßten Juden (sogenannten Durchgangsjuden) wurden weder Lagernummern ausgegeben, noch wurden sie mit Nummern tätowiert. Vorübergehend waren sie im Lager BIIc, dem geräumten Zigeunerlager BIIe oder in dem von den Häftlingen „Mexico" genannten Lager untergebracht. Dies war der nicht beendete dritte Bauabschnitt des Lagers, der auf den Plänen als BIII (Bauabschnitt III) bezeichnet war. Hier hatte man die Frauen untergebracht.«

Aus diesen Zeilen ging klipp und klar hervor, daß es in Birkenau Juden gab, die weder registriert noch vergast, sondern anderswohin überstellt wurden. Unter dem Datum des 22. August 1944 teilte D. Czech mit, daß sich an jenem Tag 30.000 jüdische Häftlinge aus Ungarn im Durchgangslager befanden. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, daß Wellers dies nicht wußte. Derselbe Wellers hatte die Dreistigkeit, Rassinier und Faurisson als Geschichtsfälscher zu beschimpfen!

Hinsichtlich der Opferzahl unter den nach Auschwitz deportierten ungarischen Juden herrscht bei den orthodoxen Historikern ein heilloser Wirrwarr:

Sämtliche von diesen Autoren genannten Zahlen scheitern allein schon daran, daß die Verbrennung der behaupteten Zahl von Leichen eine radikale Unmöglichkeit war und die Massenvernichtung folglich nicht stattgefunden haben kann, denn technische Unmöglichkeiten pflegten auch im Dritten Reich nicht stattzufinden. 1944 waren in Birkenau vier Krematorien mit insgesamt 46 Muffeln in Betrieb. Wie Carlo Mattogno nachgewiesen hat, konnten in einer Muffel innerhalb von 24 Stunden höchstens 20 Leichen eingeäschert werden, was für 46 Muffeln 920 Leichen pro Tag ergibt. Geht man von der Massenvernichtungshypothese aus, und trägt man dem Anteil von Kindern unter den hypothetischen Vergasten Rechnung, wäre diese Zahl mit 1,2 zu multiplizieren, womit man auf eine theoretische Höchstkapazität von 1104 Leichen täglich käme.[45] In einem Zeitraum von 55 Tagen hätte man somit höchstens ca. 60.000 Leichen einäschern können. In Wirklichkeit ist auch diese Zahl noch kraß überhöht, denn aus den in großer Zahl erhaltenen Dokumenten über die Krematorien wissen wir, daß diese laufend Pannen zu verzeichnen hatten. Schließlich ist zu berücksichtigen, daß neben den Leichen der hypothetischen Vergasten auch jene der gleichzeitig im Lager eines natürlichen Todes gestorbenen Häftlinge verbrannt werden mußten. Selbst wenn man von der niedrigsten von den Exterminationisten genannten Opferzahl, den 180.000 Toten Raul Hilbergs, ausgeht, wären somit weit über 120.000 unverbrennbare Leichen übriggeblieben.

Diese technischen Unmöglichkeiten sind selbst den „Holocaust"-Schreibern aufgefallen, welche die Kapazität der Krematorien maßlos zu übertreiben pflegen. Unter Berufung auf Zeugenaussagen wie jene Filip Müllers[46] behaupten sie, ein großer Teil der Vergasten sei in Verbrennungsgruben unter freiem Himmel eingeäschert worden. Durch eine glückliche Fügung wurde Birkenau am 31. Mai zweimal von US-Aufklärungsflugzeugen aus der Luft photographiert.[47] An jenem Tag gelangten 15.000 ungarische Juden nach Auschwitz; in den 14 Tagen zuvor waren es 184.000, also im Schnitt 13.000 täglich, gewesen. Von der behaupteten Ausrottungsaktion lassen die Luftphotos nicht das geringste erkennen: Keine Spur von Gruben, keine Spur von Grubenaushub, keine Menschenschlangen vor den Krematorien, keine Spur von Freiluftverbrennungen in den von den Zeugen genannten Zonen (dem Hof des Krematoriums V, bei den Krematorien II und III sowie beim Bunker 2).

Die deutschen Dokumente jener Zeit enthüllen den Grund der Massendeportationen in aller Klarheit: Deutschland brauchte dringend Arbeitskräfte für seine Rüstungsindustrie. Am 9. Mai 1944 teilte Heinrich Himmler in einem Schreiben an den Chef des SS-Hauptamtes sowie den Chef des SS-WVHA mit, daß 10.000 Soldaten für die Bewachung der für das Jäger-Bauprogramm benötigten Arbeitskräfte abkommandiert würden, da sonst die »Stellung, Bewachung und wirklich nutzbringende Ansetzung von rund 200.000 Juden« unmöglich sei.[48] Zwei Tage später, am 11. Mai 1944, ergänzte Himmler:[48]

»Der Führer hat befohlen, daß zur Bewachung der 200.000 Juden, die der Reichsführer-SS in die Konzentrationslager des Reiches überführt, um sie bei den großen Bauten der OT [Organisation Todt] und sonstigen kriegswichtigen Aufgaben einzusetzen, 10.000 Mann mit Offizieren und Unteroffizieren zur Waffen-SS überstellt werden.«

Wenn Himmler von 200.000 Juden sprach, mußte er die - damals gerade anlaufende - Ungarnaktion vor Augen haben, denn zu jenem Zeitpunkt fanden keine dermaßen großen Judendeportationen aus anderen Ländern mehr statt.

Am 15. August 1944 vermeldete das Wirtschaftshauptverwaltungsamt der SS, die Einlieferung von 612.000 Häftlingen in die Konzentrationslager stehe unmittelbar bevor. Von diesen Häftlingen stammten 90.000 »aus der Ungarnaktion (Judenprogramm)[49]

Diese Dokumente widerlegen meiner Überzeugung nach nicht nur die - technisch ohnehin unmögliche - Massenvernichtung in Birkenau, sondern auch die These, die Arthur Butz im Kapitel »The Hungarian Jews« seines ansonsten großartigen Werkes The Hoax of the Twentieth Century aufstellt. Butz meint, die Veesenmayer-Depeschen seien größtenteils gefälscht. Zur Stützung dieser These führt er mehrere Argumente an, von denen das gewichtigste ein im Jahre 1947 abgefaßter Bericht des Internationalen Roten Kreuzes über seine Aktivitäten in Ungarn während der Kriegszeit ist.[50] In diesem Bericht wird die Massenverschleppung vom Frühling und Sommer 1944 mit keinem Wort erwähnt, und es heißt, die den ungarischen Juden auferlegten Prüfungen hätten erst im Oktober 1944 mit voller Schärfe eingesetzt. Die IKRK-Delegierten waren damals in Budapest im gleichen Gebäude untergebracht wie der jüdische Senat, und es war ein Ding der Unmöglichkeit, daß letzterer die Rotkreuzleute nicht umgehend über alle antijüdischen Maßnahmen von ungarischer und deutscher Seite unterrichtete.

Ich gebe gerne zu, daß mir dieser seltsame IKRK-Bericht nicht wenig Kopfzerbrechen bereitet. Doch auch unter den Rotkreuzdelegierten dürfte es inkompetente Personen gegeben haben, und aus der Feder eines solchen wird dieser Rapport wohl stammen. Die erhaltenen deutschen Urkunden der Kriegszeit deuten nämlich klar darauf hin, daß die Deportation im behaupteten Ausmaß erfolgt ist. Halten wir uns die Zahlen vor Augen: Im Mai sprach Himmler unter Berufung auf Hitler von 200.000 in die Rüstungsindustrie einzugliedernden Juden, am 15. August stand die Einlieferung von 90.000 ungarischen Juden in die Arbeitslager »unmittelbar bevor«, und eine Woche später hielten sich im Birkenauer Durchgangslager noch 30.000 Juden aus Ungarn aus. Da sich unter den Deportierten ein hoher Prozentsatz von Arbeitsunfähigen befunden haben muß, weisen diese Ziffern auf insgesamt mehrere hunderttausend von der Deportation Betroffene hin. Die Veesenmayer-Depeschen sprechen von 438.000, und eine zwecks Belastung der Deutschen und Ungarn erfolgte Fälschung dieser Dokumente hätte nur dann einen Sinn ergeben, wenn die tatsächliche Zahl sehr viel niedriger gewesen wäre. Wären beispielsweise 350.000 ungarische Juden deportiert worden, so wäre die Differenz viel zu gering gewesen, um eine dermaßen aufwendige und raffinierte Fälschung zu rechtfertigen.

Schwer ins Gewicht fällt ferner, daß Veesenmayers Zahl durch die Transportlisten des ungarischen Gendarmerie-Chefs Laszlo Ferenczy, aus denen eine Gesamtziffer von 435.000 Deportierten hervorgeht, fast genau bestätigt wird. Diese Dokumente wurden beim Eichmann-Prozeß in Jerusalem als Beweismaterial präsentiert.[51] Als Carlo Mattogno und ich im März 1999 das ungarische Nationalarchiv in Budapest aufsuchten, wurde uns mitgeteilt, die Transportlisten seien im Keller irgendeines Ministeriums verschwunden; einer der führenden „Holocaust"-Experten Ungarns bestätigte uns diese Information in einer privaten Unterredung und nannte als Grund für das „Verschwinden" der Urkunden politische Intrigen, die er uns nicht näher schildern wollte.

Nun könnte man den Verdacht hegen, irgend jemand habe diese Dokumente versteckt oder vernichtet, da die darin figurierenden Deportiertenzahlen niedriger seien als behauptet. Dies läßt sich zwar nicht gänzlich ausschließen, doch weitaus wahrscheinlicher scheint mir, daß die Ferenczy-Akten für die offizielle Geschichtsschreibung darum genierlich sind, weil darin der Bestimmungsort der Deportierten enthalten ist. Sollte aus den Ferenczy-Transportlisten hervorgehen, daß ein Teil der Deportierten nicht nach Auschwitz kam, so kann das Ziel der Verschickung für diese unter keinen Umständen in ihrer Tötung bestanden haben, denn gemäß der orthodoxen „Holocaust"-Version war Auschwitz zwischen Mai und Juli 1944 das einzige noch funktionierende „Vernichtungslager".[52]

Oben: vor der Entlausung; unten: nach der Entlausung (so betitelt im Fotoalbum). Serge Klarsfeld (Hg.), The Auschwitz Album. Lilly Jacob's Album, New-York 1980; Bilder entnommen der Onlne-Datenbank von Yad Vashem: http://www.yadvashem.org.il/Auschwitz_Album/

Von allergrößter Bedeutung sind in diesem Zusammenhang die im Archiv des Konzentrationslagers Stutthof vorhandenen Transportlisten aus dem Jahre 1944. Aus diesen geht hervor, daß zwischen dem 29. Juni und dem 28. Oktober insgesamt 48.609 - ganz überwiegend weibliche - jüdische Häftlinge in jenem östlich von Danzig gelegenen KL eintrafen. Von diesen stammten 25.043 aus den beiden baltischen Lagern Kaunas (Litauen) und Riga (Lettland), die angesichts des Herannahens der Roten Armee evakuiert worden waren. Die übrigen 23.566 Häftlinge waren aus Auschwitz überstellt worden.[53] Für drei große Transporte aus Auschwitz (14., 16. und 28. August) liegen uns mehr oder weniger vollständige Namenslisten mit jeweiliger Angabe der Nationalität vor. Über 99% der Angehörigen der beiden ersten Transporte waren ungarische Jüdinnen. Wieviele davon in Auschwitz registriert und wieviele ohne Registrierung im Durchgangslager untergebracht worden waren, wissen wir nicht.

Sehr überraschend ist nun, daß sich auch unter den aus den beiden Baltenstaaten nach Stutthof überstellten Jüdinnen auch solche ungarischer Nationalität befanden. Von den 793 mit dem Transport vom 4. August aus Kaunas eingetroffenen jüdischen Frauen stammten über 90% aus Ungarn, und auch die am 9. August sowie am 1. Oktober aus Riga angekommenen Transporte brachten eine Anzahl ungarischer Jüdinnen nach Stutthof. Auf diesen Sachverhalt wird bezeichnenderweise weder in der westlichen noch in der polnischen Literatur auch nur mit einem Wort hingewiesen. Es ist sehr wohl möglich, daß diese Jüdinnen über den Verkehrsknotenpunkt Auschwitz ins Baltikum geschickt worden waren; ebenso gut denkbar ist jedoch, daß sie von Ungarn auf anderem Wege nach Litauen und Lettland deportiert wurden. In den baltischen Ländern wurden sie zweifellos bei kriegswirtschaftlich bedeutsamen Arbeiten - vermutlich für die Organisation Todt - eingesetzt, ehe der Vormarsch der Roten Armee ihre Überstellung nach Stutthof erzwang. Dort wurden sie in den zahlreichen Außenstationen des Lagers hauptsächlich in der Kriegsindustrie, doch teilweise auch in der Landwirtschaft beschäftigt.[54]

Die Bruchstücke fügen sich nach und nach zu einem zwar nicht lückenlosen, aber doch kohärenten und logischen Bild der Geschehnisse zwischen Mai und Juli 1944 zusammen:

Rund 438.000 Juden wurden aus Ungarn deportiert. Der Grund dafür lag in erster Linie darin, daß das Deutsche Reich zu einem Zeitpunkt, wo fast jeder kräftige deutsche Mann an der Front war, verzweifelt Arbeitskräfte für seine Kriegsindustrie benötigte; ferner werden zweifellos auch Sicherheitserwägungen eine Rolle gespielt haben, denn zu jenem Zeitpunkt war ein Einmarsch der Roten Armee in Ungarn bereits absehbar, und die Juden hätten sich selbstverständlich geschlossen auf die Seite der Sowjets geschlagen. Entweder für alle oder doch für einen Großteil der Deportierten war das erste Ziel Auschwitz. Dort wurden 28.000 dieser Juden in die Lagerevidenz aufgenommen; die übrigen blieben eine Zeitlang unregistriert im Durchgangslager oder wurden gleich auf Arbeitslager und Arbeitskommando überall im Reich verteilt.

Einen dieser ehemaligen Deportierten haben Mattogno und ich übrigens im März 1999 in Budapest persönlich kennengelernt. Seinen Angaben nach hatte er im Frühling 1944 nur einige Tage in Auschwitz verbracht und war anschließend in das schlesische Arbeitslager Groß-Rosen überstellt worden.

In der deutschen Übersetzung seines zweiten Buchs teilt J.-C. Pressac seinen Lesern folgendes mit:[55]

»Bei Kriegsende fand man, der „Encyclopaedia Judaica" zufolge, in 386 Konzentrations- und Arbeitslagern und Arbeitskommandos ungarische Juden und Jüdinnen, die dort ein wahres Martyrium überlebt hatten. Man sah sie überall, von einigen hundert in den Arbeitskommandos bis hin zu Zehntausenden in den „großen" Lagern.«

Wir sehen wirklich keinen Grund, die Wahrheit dieser Aussage in Zweifel zu ziehen.

Zu den wichtigsten ungelösten Problemen gehört die Frage, wo die Arbeitsunfähigen untergebracht worden sind. Für alle gab es in Birkenau schlechthin nicht genug Platz. Dokumente über ein außerhalb von Auschwitz gelegenes Lager zur Unterbringung dieser Arbeitsunfähigen sind nicht bekannt; falls welche existierten, sind sie von den Siegermächten zweifellos beseitigt oder an einem sicheren Ort versteckt worden, da sie sich nicht mit dem Mythos vom Ende des ungarischen Judentums in den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau in Übereinklang bringen ließen.

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Wenn sich unter den deportierten ungarischen Juden auch Kinder befanden, läßt sich dies wahrscheinlich damit erklären, daß man Familien nicht trennen wollte - daß es für diese Kinder freilich besser gewesen wäre, hätte man sie in Ungarn bei christlichen Familien untergebracht, steht auf einem anderen Blatt. Die jüdischen Kinder wurden in Auschwitz keinesfalls als „unnütze Esser" ermordet, wie uns die offizielle Geschichtsschreibung weismachen will. Den Beweis dafür liefern unter anderem Dokumente, die Mattogno und ich bei unserem dritten Besuch in Moskau in einem russischen Archiv aufgefunden haben. Es handelt sich um einen 217 Seiten starken, in deutscher Sprache abgefaßten Bericht, der nach der Befreiung von Auschwitz Anfang 1945 unter der Regie der Sowjets von vier zuvor in Auschwitz internierten jüdischen Ärzten - Lebovits, Weil, Reich und Bloch - angefertigt wurde. Der Bericht enthält über 1.000 Namen von am 27. Januar im Krankenhaus von Auschwitz vorgefundenen, ganz überwiegend jüdischen Häftlingen mitsamt der Angabe ihres Alter sowie des Datums ihrer Einlieferung. Unter ihnen befanden sich 97 Knaben und 83 Mädchen im Alter von einigen Monaten bis 15 Jahren.[56] Zwei davon waren der dreijährige, im Mai 1944 in Auschwitz eingetroffene ungarisch-jüdische Knabe J.J. Malek[57] und das neunjährige ungarisch-jüdische Mädchen R.M. Salomon, das im Juli 1944 nach Auschwitz gekommen war.[58]

Entspräche die offizielle Geschichtsversion der Wahrheit, so hätten diese beiden Kinder den Januar 1945 nie und nimmer erlebt; man hätte sie gleich nach ihrer Ankunft im Lager umgebracht.

Die Anzahl der Todesopfer unter den 1944 deportierten ungarischen Juden läßt sich unter den gegenwärtigen Umständen natürlich nicht ermitteln, doch dürfte sie im Bereich von einigen zehntausend gelegen haben; bekanntlich hielt der Seuchentod in den letzten Kriegsmonaten in allen deutschen Lagern reiche Ernte. Jedenfalls war das Ungarn der Nachkriegszeit voll von Juden. Sie dominierten die Kommunistische Partei und die gefürchtete Geheimpolizei in den ersten Jahren des vom Juden Matias Rakosi geleiteten roten Terrorregimes ganz und gar, und zu einem bestimmten Zeitpunkt Anfang der fünfziger Jahre saß im Zentralkomitee der ungarischen KP ein einziger Nichtjude. Einem damals in Ungarn kursierenden Witz zufolge hatte man ihm diese hohe Position nur darum verschafft, damit es im Zentralkomitee jemanden gab, der am Sabbath die Todesurteile unterzeichnen konnte.

5. Schlußfolgerung

Die revisionistische Forschung hat die Judenausrottungs- und Gaskammerlegende mit ihrer historischen und technischen Beweisführung völlig demoliert, doch ist die Aufgabe der Revisionisten keinesfalls beendet, denn bisher haben wir erst teilweise aufzeigen können, was während des Zweiten Weltkriegs mit den Juden tatsächlich geschah.

Manche Revisionisten vertreten die Ansicht, Walter Sannings 1983 erschienenes Buch Die Auflösung des osteuropäischen Judentums[59] stelle eine definitive Antwort auf diese Frage dar. In der Tat hat Sanning eine bewundernswerte Arbeit geleistet, die kein seriöser Forscher ignorieren darf, doch gilt für sein Buch dasselbe wie für Arthur Butz' The Hoax of the Twentieth Century: Auch ein geniales Werk kann Fehler enthalten.

Sannings Studie weist neben enormen Stärken zwei schwerwiegende Schwächen auf: Der Verfasser ignoriert den aus dem Jahre 1943 stammenden Korherr-Bericht,[60] das wichtigste deutsche Dokument der Kriegszeit über die jüdischen Bevölkerungsverschiebungen, und er hegt allzu großes Vertrauen in sowjetische Quellen. Beispielsweise stützt er sich stark auf David Bergelson, den Vorsitzenden des Jüdischen Antifaschistischen Komitees der UdSSR, dem zufolge 80% der sowjetischen Juden vor dem Eintreffen der Wehrmacht evakuiert wurden und niemals unter deutsche Herrschaft gerieten; nicht berücksichtigt wird von Sanning die Möglichkeit, daß Bergelson die Zahl der Evakuierten aus propagandistischen Gründen übertrieben haben könnte, um die Verdienste der Sowjetregierung um die „Rettung der Juden vor dem Faschismus" in hellstem Lichte erstrahlen zu lassen. Die Behauptungen eines kommunistischen Propagandisten sind eine zu dünne Grundlage für demographische Statistiken, und meiner Ansicht nach ist Sannings Schätzung der jüdischen Verluste (ca. eine halbe Million Opfer im deutschen Machtbereich) zu niedrig; die wirkliche Zahl kann ohne weiteres das Doppelte betragen haben.

Entscheidende Fortschritte bei der Erforschung der jüdischen Bevölkerungsbewegungen und der Ermittlung der jüdischen Bevölkerungsverluste während des Zweitens Weltkriegs sind vermutlich erst zu erwarten, wenn den Historikern bisher unbekannte Dokumente aus östlichen Archiven zugänglich gemacht werden. Mit den Historikern meine ich selbstverständlich die revisionistischen, denn unsere Widersacher werden diese Arbeit nicht tun.


Anmerkungen

[1]Eine Audio-Datei dazu ist zu finden bei: www.revisionism.com/ihr/alternate_server/ihr_04graf.ram.
[2]Zu den Zeugenaussagen siehe Manfred Köhler, »Der Wert von Aussagen und Geständnissen zum Holocaust«, in Ernst Gauss (Hg.), Grundlagen zur Zeitgeschichte, Grabert Verlag, Tübingen 1994, sowie Jürgen Graf, Auschwitz. Tätergeständnisse und Augenzeugen des Holocaust, Neue Visionen, Würenlos/Schweiz 1994.
[3]Panstwowe Muzeum w Oswiecimiu, Syg. D-AuI-III-5/1, 5/2, 5/3, 5/4.
[4]Jean-Claude Pressac, Technique and Operation of the Gas Chambers, Beate Klarsfeld Foundation, New York 1989; Jean-Claude Pressac, Les crématoires d'Auschwitz. La machinerie du meurtre de masse, CNRS, Paris 1993.
[5]Robert Faurisson in Revue d'Histoire Révisionniste Nr. 3 (November 1990/Januar 1991); Robert Faurisson und Carlo Mattogno in Herbert Verbeke (Hg.), Auschwitz: Nackte Fakten. Eine Erwiderung an Jean-Claude Pressac, Vrij Historisch Onderzoek, Berchem 1995.
[6]URSS-008.
[7]Franciszek Piper, Die Zahl der Opfer von Auschwitz, Verlag Staatliches Museum in Oswiecim, 1993.
[8]Hilberg behauptet in seinem Standardwerk über den „Holocaust", in Auschwitz seien über 1,25 Millionen Menschen umgekommen, davon eine Million Juden sowie über 250.000 Nichtjuden (Die Vernichtung der europäischen Juden, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.M. 1997, S. 955, 956.) Über die Quellen für diese Zahlen schweigt sich Hilberg aus.
[9]Piper, S. 200 - 202.
[10]Die Krematorien von Auschwitz, Piper Verlag, München/Zürich 1994, S. 202. In der 1993 erschienenen französischen Originalversion, Les crématoire..., aaO. (Anm. 4), S. 148, hatte Pressac noch von 775.000 bis 800.000 Auschwitz-Opfern gesprochen.
[11]Yisrael Gutman und Michael Berenbaum (Hg.), Anatomy of the Auschwitz Death Camp, Indiana University Press, Bloomington and Indiana 1994.
[12]Gegenüber R. Faurisson sagte Michael Berenbaum, Direktor des Washingtoner Holocaust-Museums, am 30. August 1994, es sei Pressac verboten worden, seine Zahlen zu veröffentlichen. (Auschwitz: Nackte Fakten, aaO. (Anm. 5), S. 163.)
[13]Carlo Mattogno und Franco Deana, »Die Krematoriumsöfen von Auschwitz und Birkenau«, in: Ernst Gauss (Hg.), aaO. (Anm. 2), S. 307.
[14]Diese Studie wird im Verlauf des Jahres 2000 erscheinen. Persönliche Mitteilung von C. Mattogno.
[15]Serge Klarsfeld, Le Mémorial de la Déportation des Juifs de France, Paris 1978, Werk ohne Seitennumerierung.
[16]NG-5615.
[17]Arthur Butz, The Hoax of the Twentieth Century, Historical Review Press, Chapel Ascote 1977.
[18]Publiziert beim Gideon Burg Verlag, Basel.
[19]Danuta Czech, Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 21989.
[20]Nähere Angaben zu diesen Punkten figurieren in C. Mattognos kommendem Werk über die Sterblichkeit in Auschwitz..
[21]NG-2586.
[22]Raul Hilberg, aaO. (Anm. 8), S. 377.
[23]Ebenda, S. 420/421.
[24]Ebenda, S. 377.
[25]E. Jäckel, P. Longerich, J. Schoeps, Ezyklopädie des Holocaust, Argon, Berlin 1993, S. 170.
[26]Enrique Aynat, Estudios sobre el „Holocausto". La deportación de judíos de Francia y Bélgica en 1942, Gráficas Hurtado, Valencia 1994.
[27]Jean-Marie Boisdefeu, La Controverse sur l'Exterminaion des Juifs par les Allemands, Band 2: »Réalités de la „Solution finale"«, Vrij Historisch Onderzoek, Antwerpen 1996.
[28]M.D. Weissmandel, Min Hametzar, zitiert nach Aynat, aaO. (Anm. 26), S. 58.
[29]The Black Book. The Nazi Crime Against the Jewish People, New York 1946, S. 198, zitiert nach Aynat, aaO. (Anm. 26), S. 58.
[30]Abgelichtet bei Boisdefeu, aaO. (Anm. 27), S. 86.
[31]Centre de Documentation juive contemporaine de Paris, XXXVI-59. Das Dokument ist bei Boisdefeu, aaO. (Anm. 27), S. 78-80, abgelichtet.
[32]Centre de Documentation juive contemporaine, XXVI-46, abgelichtet bei Aynat, aaO. (Anm. 26), S. 86.
[33]Samuel Zylbersztain, »Pamietnik Wieznia dziesieciu obozów« (Erinnerungen eines Häftlings von zehn Lagern), in: Biuletyn Zydowskiego Instytutu Historycznego (Bulletin des Jüdischen Historischen Institus), Nr. 68, Warschau 1968.
[34]Steffen Werner, Die zweite babylonische Gefangenschaft. Das Schicksal der Juden im europäischen Osten, Selbstverlag, Pfullingen 1990.
[35]In den Wäldern Belorußlands, Ostberlin 1976, S. 9, zitiert nach Werner, ebenda, S. 89.
[36]Werner meint, es seien Millionen von Juden nach Weißrußland deportiert worden, was eine Unmöglichkeit darstellt. Auch halten wir seine These für fragwürdig, daß die Juden teils im östlichen Teil Weißrußlands in Dörfern untergebracht worden seien. Wir nehmen eher an, daß sie alle in Ghettos oder Arbeitslagern interniert worden sind.
[37]Enzyklopädie des Holocaust, aaO. (Anm. 25), S. 1467.
[38]»Essai de détermination du nombre des juifs morts au camp d'Auschwitz«, in: Le Monde juif, Oktober-Dezember 1983, S. 153.
[39]Hefte von Auschwitz, Wydawnictwo Panstwowego Muzeum w Oswiecimiu, Nr. 8 (1964).
[40]Enzyklopädie des Holocaust, aaO. (Anm. 25), S. 1467.
[41]Raul Hilberg, aaO. (Anm. 8), S. 1000.
[42]Ebenda, S. 1300.
[43]Ebenda, S. 999.
[44]Pressac, Les crématoires..., aaO. (Anm. 4), S. 147f.
[45]Mattogno, in H. Verbeke, aaO. (Anm. 5), S. 115.
[46]Filip Müller, Sonderbehandlung, Steinhausen, Frankfurt a.M. 1979, S. 207 ff.
[47]Records of the Defence Intelligence Agency (RG 373), Mission 60/RPS/462 60 SQ, CAN D 1508, Exposure 3055, 3056, abgebildet in John Ball, Air photo evidence, Ball Resource Limited, Delta, B.C. Canada 1992.
[48]NO-5689.
[49]NO-1990.
[50]Documents sur l'actvité du CICR en faveur des civils détenus dans les camps de concentration en Allemagne (1939-1945), Genf 1947.
[51]State of Israel Ministry of Justice, The Trial of Adolf Eichmann, Volume VI, Jerusalem 1994, Akten 1159, 1160, 1161, 1163-1167.
[52]Chelmno soll laut den „Holocaust"-Literaten im Juni und Juli 1944 für eine Periode von 21 Tagen zur Vernichtung von insgesamt 7176 Menschen aus dem Ghetto von Lodz wieder in Betrieb genommen worden sein (Enzyklopädie des Holocaust, aaO. (Anm. 25), S. 282). Eine dortige Vernichtung ungarischer Juden wird nicht behauptet. - Majdanek war gemäß der orthodoxen Geschichtsschreibung nach dem 3. November 1943 kein „Vernichtungslager" mehr.
[53]Archiwum Muzeum Stutthof, I-IIB-8; Danuta Drywa, »Ruch transportów między KL Stutthof a innymi obozami« (Die Transportbewegung zwischen Stutthof und anderen Lagern) in: Zeszyty Sztutowo Nr. 9, 1990; J. Graf und C. Mattogno, Das Konzentrationslager Stutthof und seine Funktion in der nationalsozialistischen Judenpolitik, Castle Hill Publishers, Hastings 1999.
[54]Ebenda, Kapitel 4.
[55]J.-C. Pressac, Die Krematorien..., aaO. (Anm. 10), S. 199f.
[56]Gossudarstwenny Archiv Rossiskoj Federatsii, Moskau, 7021-108-23.
[57]Ebenda, S. 181.
[58]Ebenda, S. 183.
[59]Erschienen 1983 bei Grabert Verlag, Tübingen.
[60]NO-5194.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 4(2) (2000), S. 140-149.


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