WK II: Wessen Krieg war es denn nun eigentlich?
Von Prof. Emil Schlee
Die Zeit zwischen dem Beginn des Ersten und dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird immer öfter als das genannt, was sie war: Der dritte Dreißigjährige Krieg (1914-1945) zur Vernichtung des zur wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Supermacht aufstrebenden Deutschland. Diese Tatsache wird aber von der Mehrheit der Medien, Historiker und Politiker immer noch hinter dem Schleiern der andauernden Kriegspropaganda verborgen, denn das gesamte weltweite Machtgefüge der Nachkriegsordnung steht und fällt mit dieser Einsicht. Die historische Wahrheit aber verlangt nach einer Richtigstellung der Kriegsschuldfrage: Deutschland entfesselte keine Weltkriege!
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Vom lokalen Konflikt zum Weltkrieg |
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Nach Bismarcks Abgang 1890 |
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1882 |
Geheimer Dreibundvertrag mit Militärbündnis zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien für den Fall eines französischen Angriffs auf Italien oder das Deutsche Reich. |
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1887 |
Erneuerung des Dreibundvertrages (weitere Erneuerungen 1891,1902 und 1912) |
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1887 |
Geheimes Neutralitätsabkommen zwischen dem Deutschen Reich und Rußland (begrenzt auf drei Jahre) für den Kriegsfall; ausgeschlossen sind ein russischer Angriffskrieg gegen Osterreich-Ungarn und ein deutscher gegen Frankreich (sog. Rückversicherungsvertrag). In einem ganz geheimen Zusatzprotokoll wird das russische Interesse an dem Zugang zum Schwarzen Meer anerkannt. |
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1890 |
Rückversicherungsvertrag von Deutschland nicht erneuert. Entscheidende außenpolitische Wende. |
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1891 |
Abkommen zwischen Frankreich und Rußland über wechselseitige Verständigung bei drohender Kriegsgefahr. |
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1892 |
Französisch-russisches Militärbündnis: Sollte einer der Vertragspartner von einer Dreibundmacht unter Beteiligung Deutschlands angegriffen werden, so ist der andere zum Kampf gegen Deutschland mit allen Kräften verpflichtet. |
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1904 |
Französisch-britischer Kolonialvertrag: Beendigung aller Streitigkeiten In Übersee. Allgemein politisches Einvernehmen (entente cordiale). |
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1907 |
Britisch-russischer Vortrag über Persien, Beendigung der kolonialen Streitigkeiten. |
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1908 |
Bekräftigung der britischen und russischen Entente (unter Hinzuziehung Frankreichs, "Dreiverband"). |
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1912 |
Französisch-russische Marinekonvention, Zusammenarbeiten der Seestreitkräfte Im Kriegsfall. |
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1912 |
Vereinbarung betreffs Übernahme des Schutzes der französischen Nordseeküste durch Großbritannien Im Kriegsfall. |
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Die Einkreisung abgeschlossen. Der Zustand der Kriegsreife erreicht. |
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Die Automatik der Mobilmachungen 1914
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1. Ist Deutschlands Kriegsschuld-Geschichtskulisse eine „Fata Morgana"?
Jedenfalls die so gut wie identischen Siegermächte beider Weltkriege gegen Deutschland im 20. Jahrhundert, die wohl nicht ohne Grund beide Weltkriege als einen »Dreißigjährigen Krieg« (Winston Churchill, Herbert Gladwyn, John Major, Alfred M. de Zayas, Charles de Gaulle) begriffen und kennzeichneten, Lord Gladwyn[1] sogar als »dritten Dreißigjährigen Krieg«, haben sich die Beantwortung der Titelfrage dieses Beitrages (sicherlich aus vorsorglicher Abwehr peinlicher Schuldfragen) bewußt leicht gemacht: sie diktierten ohne historische Fachbegründung und wider besseres Wissen den Unterlegenen einfach die Kriegsschuld zu! 1919 in Artikel 231 des Versailler „Friedensdiktates", der lautete:[2]
»Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären und Deutschland erkennt an, daß Deutschland und seine Verbündeten als Urheber aller Verluste und aller Schäden verantwortlich sind, welche die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Angehörigen infolge des ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungenen Krieges erlitten haben.«
Mit dieser Handhabung der Kriegsschuldfrage löschte man schon damals Moral, Vertrauen und Recht als Lebens- und Politikgrundlage zwischen den Völkern völlig aus. Und da es sich erklärtermaßen um einen »Dreißigjährigen Krieg« handelte, konnte der als deutschfeindlich bekannte französische Wissenschaftler Jacques Bainville 1920 in seinem Bestsellerbuch Les conséquences de la paix erklären:[3]
»Man kann sagen, daß der Friedensvertrag von Versailles den ewigen Krieg organisiert.«
1945 machten sich die Siegermächte nach ihrer 1943 in Casablanca beschlossenen Forderung nach »bedingungsloser Kapitulation« Deutschlands gar nicht erst die Mühe, in Friedensverhandlungen einzutreten, sondern ließen erst die Deutsche Wehrmacht kapitulieren, sie dann entwaffnen, dann konnte man auch stillos die Dönitz-Regierung verhaften und danach mit der „Berliner Erklärung" vom 5. Juni 1945 widerrechtlich die Macht in Deutschland übernehmen, dabei nicht vergessend einzufügen:[4]
»Die deutschen Streitkräfte zu Lande, zu Wasser und in der Luft sind vollständig geschlagen und haben bedingungslos kapituliert, und Deutschland, das für den Krieg verantwortlich ist, ist nicht mehr fähig, sich dem Willen der siegreichen Mächte zu widersetzen. Dadurch ist die bedingungslose Kapitulation Deutschlands erfolgt.«
An dieser Stelle kann lapidar festgestellt werden: Das Deutsche Reich hat 1945 nicht kapituliert. Dafür gibt es keinen dokumentarischen Beleg, sondern die Monheimer Protesterklärung gegen die völkerrechtlich unzulässige Form der alliierten Amtsübernahme, abgegeben vom gefangengesetzten letzten Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches Großadmiral Karl Dönitz, vom Juli 1945.[5]
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Krieg An 287 Kriegen von 1800 bis 1940 waren beteiligt: |
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Großbritannien |
mit 80 Kriegen = 28 Prozent |
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Frankreich |
mit 75 Kriegen = 26 Prozent |
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Spanien |
mit 66 Kriegen = 23 Prozent |
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Rußland |
mit 63 Kriegen = 22 Prozent |
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Österreich-Ungarn |
mit 55 Kriegen = 19 Prozent |
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Türkei |
mit 43 Kriegen = 15 Prozent |
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Polen |
mit 32 Kriegen = 11 Prozent |
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Schweden |
mit 26 Kriegen = 9 Prozent |
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Niederlande |
mit 23 Kriegen = 8 Prozent |
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Deutschl. mit Preußen |
mit 23 Kriegen = 8 Prozent |
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Dänemark |
mit 20 Kriegen = 7 Prozent |
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Chincy Wrigth, A Study of War, Bd. 1, 1960, S. 221 |
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Die den Deutschen im 20. Jahrhundert am Ende beider Weltkriege von den Siegermächten willkürlich zudiktierte Alleinkriegsschuld ist historisch ohne Beweiskraft, völkerrechtlich nicht vertretbar und daher politisch unhaltbar. Durch die Tatsache, daß mit der Nichtverlängerung des Rückversicherungsvertrages zwischen dem Deutschen Reich und Rußland 1890 in kürzester Frist (1891) ein Sicherheitsabkommen und schon 1892 ein Militärbündnis zwischen Frankreich und Rußland zustandekam, das eine zwanzigjährige Vorbereitung (mit noch weiteren Bündnispartnern) des Ersten Weltkrieges und die Einkreisung Deutschlands einleitete, und es am Ende der Kampfhandlungen 1945 bis heute noch keinen völkerrechtlich relevanten Friedensvertrag mit Deutschland gibt, der bekanntlich nur mit dem immer noch handlungsunfähigen Deutschen Reich abgeschlossen werden könnte, nicht etwa durch einen »Zweiplus-Vier-Vertrag« (1991), könnte man theoretisch auch von einem noch andauernden Hunderjährigen Krieg (1891-1991) gegen Deutschland sprechen.
Zeitkritisch läßt sich hierzu aus dem „Schatzkästlein" mit dem Titel Teufelszeug von A bis Z von Carl-August Moser die Bemerkung zitieren:[6]
»Weil der Friedens-Vertrag nach dem Ersten Weltkrieg der Anlaß für den zweiten war, wurde zur Vermeidung eines dritten überhaupt keiner geschlossen!«
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Eintritt des Kriegszustands im 2. Weltkrieg |
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Alliierte Mächte |
Deutschland |
Italien |
Japan |
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Abessinien |
01.12.1942 |
01.12.1942 |
01.12.1942 |
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Ägypten |
26.02.1945 |
- |
09.12.1941 |
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Australien |
03.09.1939 |
03.01.1942 |
08.12.1941 |
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Belgien1) |
10.05.1940 |
03.01.1942 |
10.12.1941 |
|
Bolivien |
07.04.1943 |
07.04.1943 |
07.04.1943 |
|
Brasilien |
22.08.1942 |
22.08.1942 |
06.06.1945 |
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Bulgarien2) |
08.09.1944 |
- |
- |
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China (Guomindang) |
09.12.1941 |
09.12.1941 |
07.07.19371) |
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Costa Rica |
11.12.1941 |
11.12.1941 |
08.12.1941 |
|
Dänemark |
09.04.1940 |
- |
- |
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Dominikan. Republik |
11.12.1941 |
- |
09.12.1941 |
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Finnland2) |
03.03.1945 |
- |
- |
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Frankreich1) |
03.09.1939 |
10.06.1940 |
10.12.1941 |
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Griechenland |
06.04.1941 |
28.10.1940 |
03.06.1945 |
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Großbritannien |
03.09.1939 |
10.06.1940 |
08.12.1941 |
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Guatemala |
11.12.1941 |
11.12.1941 |
10.12.1941 |
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Honduras |
12.12.1941 |
12.12.1941 |
09.12.1941 |
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Indien (Britisch) |
03.09.1939 |
12.06.1940 |
10.12.1941 |
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Irak2) |
16.01.1943 |
16.01.1943 |
16.01.1943 |
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Iran2) |
09.09.1943 |
- |
01.03.1945 |
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Italien2) |
13.10.1943 |
- |
14.07.1945 |
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Jugoslawien1) |
06.04.1941 |
06.04.1941 |
03.01.19424) |
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Kanada |
10.09.1939 |
11.06.1940 |
08.12.1941 |
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Kuba |
11.12.1941 |
11.12.1941 |
09.12.1941 |
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Liberia |
27.01.1944 |
- |
27.01.1944 |
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Luxemburg1) |
10.05.1940 |
03.01.19424) |
03.01.19424) |
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Mexiko |
22.05.1942 |
22.05.1942 |
22.05.1942 |
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Neuseeland |
03.09.1939 |
11.06.1940 |
10.12.1941 |
|
Nicaragua |
11.12.1941 |
11.12.1941 |
08.12.1941 |
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Niederlande1) |
10.05.1940 |
03.01.19424) |
10.12.1941 |
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Niederländ. Indien |
- |
- |
08.12.1941 |
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Norwegen1) |
09.04.1940 |
03.01.19424) |
03.01.19424) |
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Panama |
10.12.1941 |
10.12.1941 |
09.12.1941 |
|
Peru |
12.02.1945 |
- |
12.02.1945 |
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Polen1) |
01.09.1939 |
03.01.19424) |
03.01.19424) |
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Rumänien2) |
26.08.1944 |
- |
- |
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San Salvador |
12.12.1941 |
03.01.19424) |
09.12.1941 |
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Sowjetunion |
22.06.1941 |
22.06.1941 |
08.08.1945 |
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Südafrikan. Union |
06.09.1939 |
12.06.1940 |
10.12.1941 |
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Syrien2) |
26.02.1945 |
- |
26.02.1945 |
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Tschechoslowakei1) |
15.03.1939 |
17.12.1941 |
17.12.1941 |
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Ungarn2) |
31.12.1944 |
- |
- |
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USA |
11.12.1941 |
11.12.1941 |
07.12.1941 |
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Türkei |
01.03.1945 |
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01.03.1945 |
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1) Exilregierungen der jeweiligen Staaten; 2) während des Krieges zu den Alliierten übergetretene Achsenmächte; 3) Beginn des chinesisch-japanischen Krieges; 4) gegen die Achsenmächte gerichtete 26-Mächte-Erklärung in Washington am 3.1.1942 |
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In den Kriegsschuldfragen der Siegermächte gegenüber dem Deutschen Reich und Volk, ob in Versailles, Nürnberg oder anderswo, findet der geistreiche Satz von Marie von Ebner-Eschenbach »Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht« unaufhörliche Bestätigung.[7] Die Drachensaat von Versailles[8] und die Rachejustiz von Nürnberg[9] waren von Anbeginn an eine Herausforderung an die kultivierte und zivilisierte Menschheit zur Korrektur!
Wer in den Untergrund dieser Kriegsschuldproblematik „einfährt", dem wird bewußt, warum Hugo Wellems sein Quellenbuch Das Jahrhundert der Lüge[10] titelte und Winfried Martini in seinem Buchtitel den Umerzogenen deutlich machen wollte: Der Sieger schreibt die Geschichte.[11] Es sind nur „Eisbergspitzen", wenn der britische Lord Buckmaster (1915/16 Lordkanzler) über den Versailler Vertrag sagt:[12]
»Irgendeine Nation [...] auf der Grundlage bestimmter Bedingungen zur Waffenniederlegung zu veranlassen und dann, wenn sie wehrlos ist, ihr andere Bedingungen aufzuerlegen, ist ein Akt der Ehrlosigkeit, der niemals ausgetilgt werden kann.«
Ähnlich äußerte sich Anfang Oktober 1946 auf einer Universitätsveranstaltung in Ohio der angesehene Jurist und aufrechte republikanische Senator Robert T. Taft (1889-1953) über die juristischen Ungeheuerlichkeiten und Geschichtsklitterungen des Nürnberger Internationalen Militärtribunals, als gerade die Urteile vom 1. Oktober 1946 bekannt geworden waren:[13]
»Ich glaube, die Mehrheit der Amerikaner wird durch die eben in Deutschland zu Ende gehenden und in Japan nun beginnenden Kriegsprozesse stark beunruhigt. Sie verletzen das fundamentale Prinzip der amerikanischen Gesetzgebung, welches fordert, daß ein Individuum nicht nach einem Gesetz verurteilt werden kann, das erst nach Begehen der als strafbar bezeichneten Handlung in Kraft getreten ist. Der Prozeß der Besiegten durch die Sieger kann nicht unparteiisch sein, wie auch die Formen seiner Rechtsprechung getarnt sein mögen. Über diesen Urteilen schwebt der Rachegeist. [...] In diesen Prozessen haben wir die russische Auffassung dieser Art von Prozessen zur unserer gemacht. Wir laufen Gefahr, auf Jahre hinaus jeglichen Begriff von Gerechtigkeit in Europa in Mißkredit zu bringen.«.
Es ist schon so, wie US-Präsident Ronald Reagan am 5. Mai 1985 in Bitburg (Eifel) sagte:
»Den Deutschen ist ein Schuldgefühl aufgezwungen worden und zu Unrecht auferlegt.«
Eine Korrektur der Kriegsschuldfrage ist somit überfällig! Darum: „Vom Jahrhundert der Lüge" zum „Jahrhundert der Wahrheit"!
2. Selbstbezichtigungssucht der Deutschen!
Die Willkür ist so überzeugend bewiesen worden, mit der die Siegermächte beider Weltkriege Deutschland die Kriegsschuld zudiktierten, und zwar durch eine Fülle an Akten und Fakten, an Zeugen und Zeugnissen sowie einer kaum noch überschaubaren fachwissenschaftlichen Literaturanzahl aus aller Welt, daß man sich wundern muß, daß Spitzenvertreter bundesdeutscher Volksvertreter und Staatsdiener, erkennbar an ihrer unzutreffenden Argumentation, noch heute in dieser Kriegsschuldmärchenwelt der früheren Feindpropaganda zu leben scheinen. Allein die Kenntnisnahme des Inhalts der nebenstehend aufgelisteten 21 Buchtitel hätte es Bundeskanzler Gerhard Schröder ersparen können, sich auf der Konferenz für Sicherheitspolitik im Februar 1999 in München vor internationalen „Insider"-Teilnehmern durch die Feststellung, Deutschland habe die Verantwortung für beide Weltkriege des 20. Jahrhunderts zu tragen, bloßzustellen.[14]
Ob der amerikanische Historiker H.E. Barnes in seiner gründlich recherchierten Buchveröffentlichung über The Genesis of the World War (New York 1929) feststellt:[15]
»Deutschland ist von allen kriegführenden Mächten die einzige gewesen, die am Ausbruch des Krieges [1914] überhaupt keine Schuld trägt«,
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Hitlers, Churchills, Roosevelts oder Stalins Krieg? |
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ob auf einer Deutsch-Britischen Historikertagung 1955 in Bamberg über das Thema »Deutschland und England 1904-1914« es in einer gemeinsamen Erklärung heißt:[16]
»Die deutsche Politik zielte 1914 nicht auf die Entfesselung eines europäischen Krieges«,
ob der amerikanische Historiker S.B. Fay 1928 zu dem Ergebnis kommt:[17]
»Deutschland hat einen europäischen Krieg nicht angezettelt, es wollte ihn nicht. Die besten Geschichtsforscher in allen Ländern erkennen allgemein an, daß der Versailler Urteilsspruch von Deutschlands Schuld nicht länger haltbar oder verfechtbar sei«,
oder ob im November 1973 im offiziellen Organ des »Deutsch-Amerikanischen National-Kongresses« (Dachverband von 300 deutsch-amerikanischen Vereinigungen) mit dem Titel Deutschamerikaner (Chicago) Grundthesen des Buches von R.F. Keeling, Grausame Ernte - der teure Versuch, das deutsche Volk auszulöschen (Chicago 1947), vorgestellt werden, zu denen es einleitend heißt:[18]
»Ehrenhafte Historiker haben schon seit langem das Märchen abgelehnt, Deutschland sei allein oder urverantwortlich für den Weltkrieg I. Und sogar auch für den Ausbruch des Weltkrieges II müssen Deutschlands Gegner einen großen Teil der Verantwortung tragen.«
Es scheint Volksvertreter, Staatsdiener und auch Historiker in der Bundesrepublik Deutschland gar nicht zu interessieren, daß Winston Churchill im November 1939 der britischen Bevölkerung über den Rundfunk erklärte:[19]
»Dieser Krieg ist ein britischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands!«
Sie blieben auch dann stumm, als der deutsche Zeitgeschichtsforscher Emil Maier-Dorn aus Anlaß der Ostverträge Weihnachten 1970 jedem Abgeordneten des Deutschen Bundestages eine Zusammenstellung von rund 1000 Bekenntnissen von Politikern, Militärs und Historikern der Siegermächte über deren Willen zum Kriege und dann deren Genugtuung über die gelungene Ausweitung zum Weltkrieg zusandte und sie aufforderte, ihm Irrtum oder Fälschung nachzuweisen.[20]
Dieses, auch weltweit gesehen, völlig anormale Verhalten der politischen Verantwortungsträger des großen Deutschen Volkes nach dem Zweiten Weltkrieg veranlaßten 1964 den amerikanischen Historiker Prof. H.E. Barnes, der im Frühjahr 1964 Deutschland besuchte und sein Buch Die deutsche Kriegsschuldfrage in Tübingen herausbrachte, in selbigem erstaunt folgendes zum Ausdruck zu bringen:[21]
»Zu meiner Zeit suchten das deutsche Volk und seine Wissenschaftler nach den Tatsachen über die Kriegsursachen von 1914, die sie von der ausschließlichen Schuld am Ersten Weltkrieg befreiten, 1964 aber waren sie noch immer bewußt bestrebt, die Tatsachen zu unterdrücken, die geeignet waren, sie von der alleinigen Verantwortung für 1939 zu befreien. Die Situation von 1964 stellt zusammen mit dem deutschen Kriegsschuldbewußtsein einen Fall von geradezu unbegreiflicher Selbstbezichtigungssucht ohnegleichen in der Geschichte der Menschheit dar.
Ich kenne jedenfalls kein anderes Beispiel in der Geschichte dafür, daß ein Volk diese wahnwitzige Sucht zeigt, die dunklen Schatten der Schuld auf sich zu nehmen an einem politischen Verbrechen, das es nicht beging, es sei denn jenes Verbrechen, sich selbst die Schuld am Zweiten Weltkrieg aufzubürden. In den Jahren 1926/27 unterstützten die deutsche Regierung und Öffentlichkeit aktiv und mit Begeisterung die Erforschung der Wahrheit über 1914; 1964 dagegen wurden diejenigen, die die Wahrheit über 1939 erforschten, verunglimpft und sogar der Verfolgung als politische Verbrecher ausgesetzt. Diese fundamentale Tatsache wurde natürlich von der deutschen Presse in keiner Weise erwähnt.«
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Kriegskalender zwischen 1792 und 1945 |
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H.E. Barnes würdigte in seinem Buch auch das grundlegende wissenschaftliche Forschungsergebnis von Prof. Dr. L. Hoggan mit der Feststellung:[22]
»Er hat für alle Zeit die Fiktion von der alleinigen Verantwortlichkeit Deutschlands für den Kriegsausbruch im Jahre 1939 zerstört. Diese Fiktion, auf die sich die Politik der Bonner Regierung stützt, wird im Bereich der Wissenschaft nie mehr erfolgreich zum Leben erweckt werden können, wie lange auch die westdeutsche Politik den Konsequenzen noch weiterhin ausweichen mag.«
Diese dem Stand seriöser Wissenschaftsergebnisse im In- und Ausland widersprechende Fiktion bundesdeutscher Politik, Deutschland habe die Verantwortung für beide Weltkriege des 20. Jahrhunderts zu tragen, veranlaßte bereits 1963 den britischen Anwalt und Zeitgeschichtler F.J.P. Veale zu folgendem Erklärungsversuch:[23]
»Die Frage der Verantwortlichkeit für den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ist von einzigartiger Bedeutung. Sie ist kein akademisches Problem. Keine Frage der Wahrheitsfindung für irgendein Ereignis der Vergangenheit. Ihre Klärung muß ganz unvermeidlich den künftigen Gang der Geschichte stark beeinflussen. Die Kernpunkte waren viel zu wichtig und von zu weittragender Bedeutung, um sie der reinen Geschichtswissenschaft zur Entscheidung zu überlassen. Den Politikern war es klar, daß es die Zweckmäßigkeit erfordert, die ein Vierteljahrhundert lang hingenommene Auffassung unter allen Umständen aufrechtzuerhalten.«
3. Des „Rätsels" Lösung: Völkerrechtswidrige Umerziehung des Deutschen Volkes!
Wenn der amerikanische Historiker Prof. H.E. Barnes während seines Deutschlandbesuchs 1964 noch ein Kriegsschuldbewußtsein der Deutschen mit geradezu unbegreiflicher Selbstbezichtigungssucht ohnegleichen in der Geschichte der Menschheit festzustellen vermag, das in der Behauptung von Bundeskanzler Gerhard Schröder, Deutschland habe die Verantwortung für beide Weltkriege des 20. Jahrhunderts zu tragen, selbst 1999 noch belegt werden kann, dann muß das bei einem Volk, das weltweit als das der „Denker und Dichter" eingeschätzt wurde, tiefergreifende Gründe haben. In der Äußerung des britischen Anwalts und Zeitgeschichtlers F.J.P. Veale aus dem Jahre 1963 finden wir einen Hinweis hierfür in seiner Bemerkung, daß die Aufklärung der Kriegsschuldfrage, die für den künftigen Gang der Geschichte von einzigartiger Bedeutung sei, gar kein akademisches Problem und auch keine Frage der Wahrheitsfindung darstelle und demzufolge auch der reinen Geschichtswissenschaft nicht zur Entscheidung überlassen werden könne. Denn den Politikern sei klar geworden, daß es die Zweckmäßigkeit (welche, wofür?) erfordere, die ein Vierteljahrhundert lang hingenommene Auffassung (von wem diktiert?) »unter allen Umständen« weiterhin aufrechtzuerhalten! Dieses Bemühen spiegelt sich in der wissenschaftlich unhaltbaren, dem Zeitgeist voll angepaßten Bemerkung von Prof. Eschenburg im März 1960:[24]
»Bei der Frage nach der Schuld am Zweiten Weltkrieg, die wissenschaftlich eindeutig beantwortet ist, handelt es sich nicht etwa um eine fachhistorische Angelegenheit. Die Erkenntnis von der unbestrittenen und alleinigen Schuld Hitlers ist vielmehr eine Grundlage der Politik der Bundesrepublik.«
Immerhin konnte aber der deutsche Historiker Prof. B. v. Richthofen 1965 auf dem XII. Internationalen Historiker-Kongreß in Wien unter Beifall der großen Mehrheit der Teilnehmer erklären:[25]
»Die als falsche Verallgemeinerung in der Diskussion zu findende These, Deutschland trage die Alleinschuld am Zustandekommen des Zweiten Weltkrieges, ist wissenschaftlich längst endgültig widerlegt.«
Der große Widerspruch zwischen der als „politische Zweckmäßigkeit" deklarierten Kriegsschuldbehauptung und der seit Jahrzehnten international immer wieder wissenschaftlich bestätigten Widerlegung dieser Kriegsschuldbehauptungen findet seine Erklärung eindeutig in der langfristig vorgeplanten Umerziehung des gesamten deutschen Volkes in der Besatzungszeit zwischen 1945 und 1952! Die Voraussetzung dafür war die in keiner Landkriegsordnung vorgesehene »bedingungslose Kapitulation«. Das zeigt sich auch in den unterschiedlichen Geschichtsbildern der Kriegs- und Aufbaugeneration einerseits und der Nachfolgegeneration andererseits, die dank der „Gnade der späten Geburt" voll von dem „Fluch der Umerziehung" getroffenen wurde!
Der Chefredakteur der New York World, Walter Lippmann (1889-1974), erklärte die geplante Umerziehung wie folgt:[26]
»Als verloren könne ein Krieg nur dann gelten, wenn das eigene Territorium vom Feind besetzt ist, die führende Schicht des besiegten Volkes in Kriegsverbrecherprozessen abgeurteilt wird und die Besiegten einem Umerziehungsprogramm unterworfen werden. Ein naheliegendes Mittel dafür sei, die Darstellung der Geschichte aus der Sicht des Siegers in die Gehirne der Besiegten einzupflanzen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Übertragung der „moralischen" Kategorien der Kriegspropaganda des siegreichen Staates in das Bewußtsein der Besiegten. Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten gefunden hat und von der nachfolgenden Generation auch geglaubt wird, dann erst kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden.«
Zu dieser Gehirnmanipulation und anderen Eingriffen war keine Besatzungsmacht legitimiert!
4. Denkanstöße für das 21. Jahrhundert
Das 20. Jahrhundert ging zu Ende. »Es hätte Deutschlands Jahrhundert sein können«, sagten der französische Soziologe Raymond Aron und der deutsch-amerikanische Historiker Fritz Stern einander im April 1979 in West-Berlin. Es wurde kein »deutsches«, sondern ein »amerikanisches« Jahrhundert. Für das aufstrebende Deutschland wurde es zum »Jahrhundert der Lüge« (H. Wellems). Neid und Haß erzwangen hinterhältig zwei unnötige Weltkriege. Die Sieger diktierten Deutschland die Kriegsschuld zu. Das waren die beiden Jahrhundertlügen. Die internationale Geschichtswissenschaft hat sie längst widerlegt. Warum wird die Wahrheit verschwiegen? Brechen wir auf in das Jahrhundert der Aufklärung und zur Wahrheit!
Wer im Stande der „Gnade der späten Geburt" lebt, ahnt meistens nicht, daß er zu den Opfern der „Umerziehung" zählt, Zu den Schwerpunkten der „Umerziehung" gehören auch die Entnationalisierung und Kriegsschuldgläubigkeit! Das Geschichtsbild des Siegers und die „moralischen" Kategorien der Kriegspropaganda sollten in die Gehirne der Besiegten eingepflanzt werden. Wenn in diesem Sinne die Geschichtsbücher neu geschrieben sind, Kinos, Theater, Kirchen, Gewerkschaften und alle Medien die Vermittlungsaufgaben wahrnehmen, die nachfolgende Generation daran glaubt, dann ist der Umerziehungsprozeß erfolgreich gewesen! Die Intensität der Vermittlungsabsichten der Greuelpropaganda wurde Prof. Friedrich Grimm im Mai 1945 in Landau von einem hohen Verantwortungsträger wie folgt erläutert:[27]
»Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, sie steigern, bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird [...] und bis die Deutschen selbst so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun!«
Prüfen Sie, ob Sie durcheinandergeraten sind, und erarbeiten Sie sich die Wahrheit!
Der Schriftsteller Heinz Mahncke reichte im November 1999 einen Antrag an den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages ein, um eine von »ausgewählten Historikern und Wissenschaftlern zusammengesetzte Kommission« zu beauftragen, »zweifelhafte historische Nachkriegsbehauptungen« zu überprüfen. Der Antragsteller dachte u.a. an folgende Bereiche: (1.) Kriegsschuld- und Kriegsursachenforschung. (2.) Aufarbeitung aller Unmenschlichkeiten des letzten Krieges, darunter nicht zuletzt die dem Deutschen Volk widerfahrenen Grausamkeiten der Vertreibung, der Massenvergewaltigungen und des Gebietsraubes. (3.) Aufarbeitung der Schuldfragen des Terrorbombenkrieges gegen die deutsche Zivilbevölkerung. (4.) Untersuchung der Zwangsarbeiterfrage unter Einbeziehung auch der deutschen Zwangsarbeiter im Ausland. (5.) Der Gesamtkomplex der mit dem Antisemitismus zusammenhängenden Fragen.
Der Volkssouverän sollte im 21. Jahrhundert intensiver mit Volksvertretern und Staatsdienern zusammenarbeiten und sie zu mehr Information auffordern!
Denn nach Prof. H.H. von Arnim liegt »das Grundübel unserer Demokratie darin, daß sie keine ist!« Prüfen wir das!
Anmerkung
| [1] | Vgl.: Lord Gladwyn, H.: Plädoyer für Europa, Köln 1967, S. 29 u. 32. |
| [2] | Vgl.: Martini, W.: Der Sieger schreibt die Geschichte, München 1991, S. 35; Lentin, A.: Die Drachensaat von Versailles. Die Schuld der „Friedensmacher", Leoni 1994. - Ebray, A.: Der unsaubere Frieden. Versailles - Der zweite Akt des Vernichtungskrieges gegen Deutschland im 20. Jahrhundert, Viöl 1996 (Erstausgabe: 1925). |
| [3] | Bainville, J.: Les conséquences de la paix, Paris 1920, S. 57. |
| [4] | Grabert, W.: Jalta-Potsdam und die Dokumente zur Zerstörung Europas, Tübingen 1985, S. 44 f. |
| [5] | Ebenda, S. 54 f. |
| [6] | Moser, C.-A: Teufelszeug von A bis Z. Wörter und Worte der Zeitkritik, Berg 31986, S. 159 (Stichwort: „Geschichtslücke"). |
| [7] | Zit. in: Peltzer, K.: Das treffende Zitat, Gedankengut aus drei Jahrtausenden und fünf Kontinenten. S. Aufl. Thun 1974, S. 551: aus Aphorismen, Berlin 1880. |
| [8] | Lentin, A.: Die Drachensaat von Versailles, Leoni 1984. |
| [9] | Saunders, H.A: Forum der Rache, Deutsche Generale vor alliierten Siegertribunalen 1945-1948, Leoni 1986. |
| [10] | Wellems, H.: Das Jahrhundert der Lüge. Von der Reichsgründung bis Potsdam 1871-1945, 2. Aufl., Kiel 1999. |
| [11] | Martini, W.: Der Sieger schreibt die Geschichte. Anmerkungen zur Zeitgeschichte, München 1991. |
| [12] | Zit. in: Grenfell, R.: Bedingungsloser Haß? Die deutsche Kriegsschuld und Europas Zukunft, Tübingen 1954, S. 78 (Äußerung: 1922). |
| [13] | Zit. in: Bardèche, M.: Nürnberg oder die Falschmünzer, Viöl 1992, S. 25 f. |
| [14] | Vgl.: Stürmer, M.: Schröders lockere Lektion über eine Chefsache, In: Welt am Sonntag, 21.02.1999, S. 35. |
| [15] | Zit. in: Maier-Dorn, E.: Alleinkriegsschuld. 1200 Antworten auf 400 Fragen. Großaitingen 1970, S. 118. |
| [16] | Ebenda, in erwähntem Bericht: S. 11, Kap. IX. |
| [17] | Zit. in: Lutz, H.: Verbrechervolk im Herzen Europas? Tübingen 1958, S. 26. |
| [18] | Zit. in: Richthofen, B. v.: Kriegsschuld 1939-1941. Der Schuldanteil der anderen. Kiel 1981, S. 11f. |
| [19] | Zit. in: Bernhardt, H.: Deutschland im Kreuzfeuer großer Mächte. 1000 aufschlußreiche Zitate als Jahrhundertzeugen, Preuß. Oldendorf 1988, S. 274. |
| [20] | Zit. in ebenda, S, 357, |
| [21] | Barnes. H.E.: Die deutsche Kriegsschuldfrage, Tübingen 1964, S. 124. |
| [22] | Ebenda, S. 125. |
| [23] | Veale, F.J.P.: Schuld und Sühne, München 1963. Zit. auch bei: Richthofen, B. v.: aaO. (Anm. 18), S, 31, 64. |
| [24] | Eschenburg, Th.: Zur politischen Praxis in der Bundesrepublik. Kritische Betrachtungen 1957-1961, Bd. I, München 196 1, S. 162 ff. |
| [25] | Richthofen, B. v.: aaO. (Anm. 18), S. 7 f. |
| [26] | Zit. nach Diwald, H.: Geschichte der Deutschen, Propyläen-Verlag, Frankfurt, 1978, S. 98. |
| [27] | F. W.: Politische Justiz, die Krankheit unserer Zeit, Scheur, Bonn 1953, S. 146ff.; ebenso in ders.: Mit offenem Visier, Druffel-Verlag, Leoni 1961, S. 248f. |
Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 4(2) (2000), S. 179-185.
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