Esquire Magazine berichtet über Revisionismus

Hintergrund zu John Sacks Kontakten zum Revisionismus

Von Robert H. Countess, Ph.D.

Als ich im September 1993 die Diskussionssendung »60 Minutes« im US-Fernsehen sah, während der John Sack über seine »Unerzählte Geschichte der jüdischen Rache an Deutschen im Jahr 1945« diskutierte, wußte ich, daß ich sein Buch kaufen und lesen würde, sollte es jemals erscheinen.

Am 26. Juli 1994 kaufte ich dann sein Buch An Eye for an Eye (Auge um Auge) und las es in nur sechs Tagen komplett durch. Am 30. August schrieb ich eine vierseitige Rezension und sandte eine Kopie davon zu Sacks Verleger mit der Bitte, sie an ihn weiterzuleiten. In einem Begleitschreiben bat ich John Sack, meine Rezension kritisch auf Fehler durchzusehen.

Am 30. September 1994 antwortete mir John Sack mit folgenden Worten:

»Verehrter Herr Countess,

Ich danke Ihnen für Ihre Rezension. Ich spüre, daß Sie wirklich für wahr halten, was Sie schreiben, und das ist etwas, was ich von den jüdischen Professoren nicht behaupten kann, die Rezensionen für The New Republic und The Nation verfaßten. Aber was man für wahr hält, ist oft nicht wahr, wie ich hoffte, mit den ersten drei Kapiteln von Auge um Auge klar gemacht zu haben. Die Flammen schlugen aus den Kaminen. Die kleinen weißen Knochensplitter fielen auf die Erde, und dort liegen sie noch heute, falls sie forensische Untersuchungen machen wollen. Ada und Zlata waren nicht in einer Baracke, sondern in der Gaskammer selbst, drei oder sechs Meter entfernt von den eisernen Rosten. Warum ich das glaube? Ada in Israel, Zlata in Frankreich und Genia in Australien habe mir genau die gleiche Geschichte erzählt, genauso, wie sie mir die Geschichte von Lola in Gleiwitz erzählt haben, die Sie ja selbst glauben.

Danke auch, daß Sie mich gefragt haben, aber ich glaube nicht, daß Sie mich in Ihrem Radioprogramm haben wollen. Bevor ich neue Wahrheiten berichte, fühle ich mich verpflichtet, alte Irrtümer zu berichtigen, und ich denke, daß ich all meine dreißig Minuten oder eine ganze Stunde damit verbrachte zu wiederholen, ja, es hat einen Holocaust gegeben. Es gab einen Holocaust, die Deutschen töteten 6.000.000 Juden.

Hochachtungsvoll,

[gez.] John Sack«

Daran schlossen sich einige Telefongespräche über sein Buch und die Aussichten einer deutschen Ausgabe an. In einem Brief vom 28. März 1995 an Sack bezog ich mich auf einen Artikel in der US-Zeitschrift Philadelphia Inquirer vom 16. Februar 1995, in dem berichtet worden war: »Der deutsche Verleger hat die Herausgabe eines Buches über ‚jüdische Rache' im Jahr 1945 zurückgezogen« und hinzugefügt war, daß »die 6.000 gedruckten Exemplare vernichtet werden.« Ich schrieb Sack:

»Und wir dachten, die Nazis wären Bücherverbrenner häretischen jüdischen Zeugs!!!«

Sacks Brief vom 10. April lautete wie folgt:

»Verehrter Herr Dr. Countess:

Ich danke Ihnen für Ihr Schreiben vom 28. März. Wie Sie womöglich gehört haben, wird Auge um Auge gegen Ende dieses Monats von einem anderen deutschen Verleger herausgegeben werden: durch den Kabel Verlag in Hamburg. Ich danke Ihnen für die netten Dinge, die Sie über Auge um Auge gesagt haben, aber ich hoffe auch, daß Sie in Belgien, Deutschland und Südafrika klargestellt haben, daß ich mit Ihrer Philosophie überhaupt nicht übereinstimme und auch nicht mit Ihrer Interpretation von Auge um Auge. Ich unterstütze Ihr Recht, sagen zu dürfen, was Sie sagen, aber es ist eben, was Sie sagen, und nicht, was ich sage.

Aber nochmals danke für Ihr Schreiben.

Hochachtungsvoll,

[gez.] John Sack«

Nachdem ich gerade von einer Reise durch Europa und Südafrika zurückgekehrt war - Professor Costas Zaverdinos hatte an der Universität von Pietermaritzburg, Natal, für sich selbst und für mich zwei Vortragsabende über die neuesten Entwicklungen in Holocaust-Studien organisiert, weltweit ein erstes Mal für eine Universität -, beantwortete ich obiges Schreiben mit einem Brief vom 1. Mai 1995. Ich schrieb darin an Sack:

»Ich werde dem IHR empfehlen, Sie zu unserer 1996 stattfindenden 13. IHR-Konferenz einzuladen, um über Ihre Arbeit vorzutragen. Sie wird wahrscheinlich im September oder Oktober 1996 in Los Angeles/Orange County stattfinden. Denken Sie mal darüber nach und lassen Sie mich wissen, ob Sie dazu willens sind. Die ADL und insbesondere Debbie Lipstadt würden Ihnen die Hölle heißmachen,...«

Seine Antwort vom 5. Mai 1995 lautete wie folgt:

»Verehrter Herr Dr. Countess:

Bitte erlauben Sie mir weiterhin, Sie mit Dr. Countess anzusprechen, zumal ich befürchte, daß Deborah Lipstadt im Fernsehen sagt, ich sei mit den Neo-Nazis, den Antisemiten, den Holocaust-Leugnern und dem Institute for Historical Research [sic!] per Du, wenn ich Sie "Bob" nenne. Das wäre nichts Neues - sie hat mich im Fernsehen bereits einen Neo-Nazi und Antisemiten genannt, und sie hat mir persönlich mitgeteilt, ich sei schlimmer als die Holocaust-Leugner, aber warum soll ich sie noch ermuntern?

Deshalb macht es mir Sorgen, beim IHR vorzutragen. Ich bin ein Reporter, und ich bin daran interessiert, Sie alle zu treffen, sogar mit Ihnen allen zu reden, und um Gottes Willen Euch Kerlen sogar zuzuhören (es muß da auch Frauen geben), aber ich mache mir Sorgen, daß die Presse, wenn sie das herausfindet, nur berichten wird, daß John Sack beim Jahrestreffen der Holocaust-Verrückten einen Vortrag hielt, und daß sie nicht berichten würde, was ich sagte, was durchaus ein könnte "Ja, Ihr Leute seid wirklich verrückt." Wenn das passiert, dann würde es meiner Glaubwürdigkeit und der meines Buches Auge um Auge schaden und der Glaubwürdigkeit des IHR nützen, und keines von beidem entspricht meinem Wunsch.

Aber der Gedanke, dort einen Vortrag zu halten, reizt mich. Wer weiß? Vielleicht kann ich Sie ja alle überzeugen, daß der Holocaust wirklich stattfand, obwohl ich freilich zuerst etwas Furchteinflößendes tun müßte: Ihnen allen vorurteilsfrei zuhören. Nun, zur Zeit ziehe ich das nicht in Betracht. Wenn mich das IHR tatsächlich einlädt oder mich fragt, ob es mich einladen solle, dann werde ich darüber nachdenken. Derweil aber danke dafür, daß Sie gefragt haben.

Hochachtungsvoll,

[gez.] John Sack« (Hervorhebung hier hinzugefügt)

Eines muß man John Sack lassen: Er ist ehrlich. Er gibt sogar zu, daß es für ihn furchteinflößend ist, vorurteilsfrei sein zu müssen, offenbar weil er weiß, daß es ihm extrem schwerfallen wird, weil er eben massiv vorurteilsbehaftet ist.

»Dr. Robert Countess: Columbus entdeckte Amerika. Luther schlug seine Thesen an. Watt erfand seine Dampfmaschine. Hitler fiel in Polen ein. Im Jahr 1987 führte Dr. Robert Countess den zweiten Teil eines Kurses "Überblick über die Weltgeschichte" an der Universität von Alabama, Huntsville, durch, als ihn Der Jahrhundertbetrug zu reizen begann, ein Der-Holocaust-fand-nicht-statt-Buch von Arthur Butz. Er machte es für seine Studenten zur Pflichtlektüre und bestellte 15 Exemplare vom Institute for Historical Review. Einige Tage später bekam er einen Anruf von diesem Institut. "Warum haben Sie so viele Exemplare bestellt?" "Ich nehme es in Geschichte 102 durch." "Was sagte denn der Vorsitzende der Geschichtsfakultät dazu?" "Nichts. Ich bin der Professor, und ich kann die Klasse unterrichten, wie es mir beliebt." "Sind Sie sich bewußt, daß dies das erste Mal überhaupt ist?" Andere Professoren, z.B. einer in Indiana, hatten dieses Buch durchgenommen oder darüber vorgetragen, und sie alle wurden dafür gefeuert oder diszipliniert. Nach einiger Zeit war Countess im Beirat des Instituts. Er glaubt, daß Hitler die Juden aus Europa weg haben wollte, aber daß er deren Vernichtung nicht angeordnet habe, daß die Deutschen in keinem ihrer Konzentrationslager Menschentötungsgaskammern hatten und daß die Zahl der Juden, die während des Zweiten Weltkriegs durch alle möglichen Ursachen umkamen, nicht bei sechs Millionen liegt, sondern irgendwo zwischen einigen Hunderttausend und anderthalb Millionen.« (Bildbeschriftung von Esquire, Februar 2001, S. 100)

Meine Antwort vom 16. Mai war recht lang, da ich darin Argumente und Fakten darlegte, die die revisionistische Betrachtungsweise der Holocaust-Geschichte abstützen. Ich hob erneut hervor, daß Sack in der Lage sein werde, auf der nächsten IHR-Konferenz zu reden. Am Schluß fügte ich handschriftlich hinzu:

»P.S.: FALLS Du wirklich bei der nächsten IHR-Konferenz sprechen solltest, John, dann schlage ich tatsächlich vor, daß du zuvor eine schriftliche Erklärung unterzeichnest, in der Du erklärst, daß Du mit uns darin übereinstimmst, daß Du hinsichtlich der drei wichtigsten revisionistischen Positionen NICHT mit uns übereinstimmst, die da sind: l.) Kein Plan Hitlers zur physischen Vernichtung der Juden in Europa; 2.) keine Menschenvergasungsanlagen, in denen Millionen von Juden/Anderen systematisch ermordet wurden; und 3.) keine wissenschaftlich Statistik mit annähernd 3-5 Mio. [fehlenden] Juden kann aufgestellt werden. (Nebenbei: Zu diesen drei Schlußfolgerungen kommt auch eine Examensarbeit aus dem Jahre 1993, die an einer größeren Universität [von Neuseeland] von einem Juden angefertigt wurde. Ich kenne diesen Wissenschaftler und habe ein Exemplar seiner Arbeit, die von jener Universität die höchste Auszeichnung erhielt.)«

Kurze Zeit danach rief mich John an und teilte mir mit, sein Verleger habe eine Vortragsreise für sein Buch arrangiert (es ging um Sacks Buch The Boys of Company C über den Golfkrieg) und daß Huntsville, Alabama, eines seiner Ziele sei. Ich bestand darauf, daß er einen Besuch bei uns einplanen müsse. Sein anfängliches Zögern ließ in mir den Gedanken aufkommen, er würde sich uns womöglich als reaktionäre, hinterwäldlerische Südstaatler vorstellen, deren kleine Kinder barfüßig herumlaufen und die in kahlen, verschmutzen Räumen wohnen mit einem Plumpsklo im Hof. Aber er entschloß sich dann doch, bei uns einzukehren. Ich nehme an, dies ist ein Teil seines abenteurerischen Charakters.

Er kam am Abend des 16. Juli 1995 in seinem alter Oldsmobile Cabriolet an, mit heruntergelassenem Dach. Es war ein heißer, schwüler Tag, und sein Glatzkopf glänzte in der Sonne.

Meine Frau Elda weiß nie, wen ich das nächst Mal anschleppe - einen Irving, einen Zündel, einen Faurisson oder einen Germar Rudolf. Wir quartierten John in unserem Anbau ein - meiner Bücherei und zugleich meinem Tischtennisraum mit seinen 8 Meter langen Bücherregalen vom Boden bis zur Decke. Inzwischen hatte auch David Cole einen Flug zu uns gebucht, um Sack zu treffen. Es wurde so ein äußerst produktives dreitägiges Treffen.

Was auch immer John Sack für Vorurteile gehabt haben mag, am 18. Juli verließ er uns als ein anderer Mensch. Meine Frau Elda beeindruckte ihn außerordentlich mit ihrer nüchternen Ansicht über den jüdischen Holocaust-Extremismus. Immerhin hat sie seit 1987 einigen IHR-Konferenzen beigewohnt und ist mit mir nach Stutthof, Auschwitz, Majdanek, Mauthausen, Dachau, Struthof-Natzweiler, Bergen-Belsen, Oranienburg, Ravensbrück, Theresienstadt und Buchenwald gereist. David Cole saß zusammen mit John auf dem Rasen unseres Gartens, und sie beide genossen ihre langen, ruhigen Unterhaltungen. John sah sich einige meiner Tausende von Büchern und Akten an und befrug mich zu Schlüsselthemen.

Für den 18. Juli zwischen 8 und 9 Uhr morgens arrangierte ich für John ein Interview im lokalen Radiosender WTKI in Huntsville, um über sein Buch The Boys of Company C vorzutragen, und es gelang mir sogar, eine zusätzliche Autorenlesung bei Barnes & Noble für John zu organisieren.

Als er uns verließ, schlug ich vor, daß er Mark Weber beim IHR treffen solle, da er ohnehin nach Los Angeles fliege, und ich arrangierte ein Telefongespräch zwischen beiden.

Am nächsten Tag schrieb Mark Weber einen Brief an John, von dem er mir eine Kopie zusandte. Mark teilte darin mit, daß das IHR Johns Buch Auge um Auge im Verkaufsprogramm habe und daß er hoffe, John während der geplanten IHR-Konferenz im Frühling 1996 als Redner begrüßen zu können.

Einige Wochen danach besuchte John das IHR und hatte ein Mittagessen zusammen mit Mark, der ihn durch das Gebäude des IHR führte.

Am 1. September erhielt ich eine Postkarte von John aus seiner Heimat in Idaho:

»Lieber Bob und liebe Elda:

Ich habe einen Tag mit Mark Weber verbracht. Ich hoffe wirklich, daß ich im kommenden Frühling [1996] einen Vortrag halten kann, und ich habe den Zeitschriften The New Yorker und The New York Times Magazine vorgeschlagen, darüber einen Artikel zu schreiben. Aber ich schreibe Euch dies eigentlich, jetzt, da ich wieder zurück in Ketchum [Idaho] bin, um Euch beiden für die Unterkunft, für das Tischtennis, den Autokühler [eine von mir organisierte Reparatur, RHC] und die warme Gastfreundschaft zu danken, die ihr mir während meines Aufenthalts in Alabama zuteil werden ließet.

Mit herzlichen Grüßen,

[gez.] John Sack«

In einem Brief an Mark Weber vom 22. Oktober 1995 schrieb John u.a.:

»Und bitte teile mir das Datum der IHR-Konferenz mit, sobald Du es weißt. Ich möchte dort wirklich gerne vortragen, aber ich erinnere mich, daß mein alter Spieß mir während des Koreakrieges sagte: "Präge Dir diese Buchstaben ein! S! D! E! A! Schütze Deinen Eigenen Arsch! The New Yorker entschied nach einem Monat des Grübelns, daß sie zuletzt zu viele Holocaust-Geschichten gebracht hätten, so daß ich es mit einer anderen Zeitschrift versuchen muß. Richte David Irving herzliche Grüße aus, falls es noch nicht zu spät dafür ist. Während meiner Autorenreise für mein Buch Oka za Oko [die polnische Ausgabe von Auge um Auge, RHC] wurde ich auf einer Pressekonferenz in Kattowitz, Polen, nach ihm gefragt, und ich verteidigte ihn, obwohl ich mich nicht traute zu erwähnen, daß er einst gefragt wurde "Sind Sie ein Antisemit?" und daß er darauf antwortete "Noch nicht."«

Da das IHR in den Jahren zwischen 1995 und 1999 selbst in massiven finanziellen und organisatorischen Schwierigkeiten war, kam es in diesem Zeitraum leider zu keiner IHR-Konferenz. John mußte bis zum Jahr 2000 warten, um seinen lang erhofften Vortrag schließlich während der 13. IHR-Konferenz in Irvine, Kalifornien, am 28. Mai 2000 halten zu können. Sein Vortrag wurde mit stehendem Applaus von einem enthusiastischen Publikum willkommen geheißen, gefolgt von einigen geistreichen Fragen. John Sack selbst nutzte die Konferenz, um viele der Redner und Besucher für seinen in Vorbereitung befindlichen Artikel über den Revisionismus zu befragen. Er hatte diesbezüglich inzwischen einen Vertrag mit Esquire abgeschlossen. Schon Wochen vor der Konferenz hatte er mich angerufen und gebeten, ob er mich und Elda während der Konferenz zwecks eines längeren Interviews zu einem Abendessen einladen dürfe. Wir stimmten dem zu, und so lief denn sein Tonbandgerät am Freitag, dem 26. Mai 2000, zwei Stunden lang während unseres gemeinsamen Abendessens im Atrium Hotel in Irvine.

Mitte September 2000 erhielt ich einen Telefonanruf von Esquire, denn ihre Fotografen wollten von New York zu uns herüber kommen, um für den Sack-Artikel Bilder zu schießen. Sie kamen am 24. September bei uns an und verrichteten ihre Arbeit sehr professionell. Auf ihren Wunsch posierte ich in meiner Werkstattgarage zusammen mit meinem Oldtimer Peugeot 203 im Hintergrund. Obwohl letztlich aus den über 40 Aufnahmen ein Foto ausgewählt wurde, auf dem ich nicht lächele, ist meine Pose aber dennoch positiv, im Gegensatz etwa zu dem grimmig blickenden Irving!

Natürlich frugen wir uns, ob der Artikel tatsächlich erscheinen würde. Immerhin hatte Esquire jede Menge Geld in den Artikel investiert, und zwar sowohl für das Autorenhonorar als auch mit dem Aufwand, der betrieben wurde, um die Fotos von Charles Provan in Pennsylvania, David Irving in England und Ernst Zündel in Ost-Tennessee zu machen. Den Fototermin mit Ernst Zündel hatte ich für Esquire vermittelt, da Ernst zu jener Zeit noch geheim hielt, wo er sein neues Domizil aufgeschlagen hatte. Mitte Dezember wurde uns dann mitgeteilt, daß der Beitrag zum Drucker gegangen sei und in der Februar-Ausgabe erscheinen werde, die ab Mitte Januar erhältlich sei.

Was war nun meine Reaktion auf diesen Artikel mit seinen Hochglanzfotos, den ersten Beitrag seiner Art in einer etablierten US-Zeitschrift?

Ich war zunächst empört, wie sie meinen guten Freund Charles Provan und seine Familie behandelt hatten und rief Charles an, um ihn zu fragen, ob der Fotograf ihn gebeten habe, ihm sein dreistöckiges Haus zu zeigen und ob der Fotograf sich auf diesen im Ausbau befindlichen Raum im obersten Stockwerk konzentriert habe. Charles bejahte dies. Ich legte ihm dann nahe, er möge doch bitte das nächste Mal, wenn er für eine etablierte Zeitschrift posiere, darauf bestehen, daß seine ganze Familie Sonntagskleidung trägt und ausschließlich in seinem Wohnzimmer fotografiert wird. Charles gab zu, daß der im Ausbau befindliche Raum vom Fotografen gewählt worden sei, um ihn und seine Familie als verarmte Leute darzustellen, einem Eindruck, den Charles noch dadurch verstärkte, daß er nicht dafür gesorgt hatte, daß er, seine Frau und seine Kinder vernünftig gekleidet waren. "Aus Fehlern wird man klug", wie es so schön heißt.

Das schlechteste jemals von David Irving gemachte Bild,
zu finden in
Esquire, Februar 2001, S. 105 (Ausschnitt).

Alles in allem ist der Sack-Artikel aber positiv, insbesondere zumal John die Holocaust-Leugnung als ein positives Unterfangen darstellte. So präsentierte er beispielsweise einige Dinge, die wir leugnen, als etwas, das zu leugnen richtig ist. Und das ist sehr gut.

Sein fortwährender Gebrauch des Begriffes "Holocaust-Leugner" entspricht freilich sowohl seiner ehrlichen Überzeugung, muß aber auch als Zugeständnis angesehen werde, ohne das dieser Artikel niemals gedruckt worden wäre.

Sein wiederholter Hinweis auf meine T-Shirts mit der selbstgemachten Aufschrift »No Holes? No Holocau$t!« (Keine Löcher? Kein Holocau$t!), die ich mit zur IHR-Konferenz brachte, war ebenfalls gut, wobei dieser Vier-Wörter-Spruch freilich von Professor Robert Faurisson stammt. Es war aber ein ungeheuerlicher Fehler von Sack, daß er weder Robert Faurisson noch Mark Weber in seinem Artikel erwähnte.

John teilte mir vor der Veröffentlichung seines Beitrages mit, ich würde mit 99% seines Artikels einverstanden sein, und ich denke, er war ehrlich davon überzeugt, daß dies der Fall sein werde. Positiv angetan war ich tatsächlich mit der Beschriftung meines Bildes, worin erwähnt wird, daß ich 1987 an der Universität von Alabama in Huntsville der weltweit erste Professor war, der Arthur R. Butz' Buch Der Jahrhundertbetrug in meiner Vorlesung verwandte, frei nach dem Motto "Schaun' mer mal, was passiert". Die Bildbeschriftung erfolgte durch einen Lektor des Artikels aufgrund zweier Telefongespräche mit mir. Der Artikel konzentrierte sich auf die menschlichen Aspekte, so führte er aus; auf meine Oldtimer-Peugeots, mein Tischtennis usw.

Der April-Ausgabe von Esquire konnte man schließlich einige Reaktionen der Öffentlichkeit auf Sacks Artikel entnehmen. Esquire begnügte sich allerdings damit, nur negative Kommentare jüdischer Persönlichkeiten wiederzugeben, so zum Beispiel die von Abraham Foxman und Rabbi Jacobs von Huntsville, Alabama. Beide attackierten den Artikel sowie Esquire selbst und nannten John Sack »wahnhaft«. Ich denke, wir Revisionisten sollten abschließend feststellen, daß Sack einige Schichten der Zwiebel abgepellt und den abscheulichen Haß der Foxmans, Wiesels, Lipstadt, Rabbi Jacobs und dergleichen offengelegt hat. John Sack hat Ausgewogenheit demonstriert! Und Ausgewogenheit bezüglich des Holocaust-Dogmas ist für bestimmte Kreis völlig inakzeptabel - die Abweichler dürfen auf keinen Fall positiv dargestellt werden!

Aus diesem Grund ist meine Wertschätzung für meinen Freund John Sack ungebrochen hoch, besonders jetzt, da er mit Krebs ringt. Wir hatten einige leidenschaftliche Unterhaltungen am Telefon. John ist ein rechtschaffender Jude, wie ich in meiner ursprünglichen Rezension schrieb. Über Abe Foxman und Rabbi Jacobs kann ich nur schreiben, daß sie unrechtschaffende und haßerfüllte Juden sind, die für jenes jahrhundertealte, abscheuliche Ansehen verantwortlich sind, mit dem sich letztlich auch allen anständigen Juden herumschlagen müssen und mit dem kein Volk belastet sein will.

© 1. April 2001


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 5(1) (2001), S. 81-84.


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