Großbritanniens Propagandanetz in den Vereinigten Staaten zwischen den beiden Weltkriegen

Von Quincy Howe

Vor dem Zweiten Weltkrieg schrieb Quincy Howe eine Geschichte des probritischen Propagandanetzes innerhalb der amerikanischen plutokratischen Elite. Howes Buch trug den Titel England Expects Every American to Do His Duty (England erwartet von jedem Amerikaner, daß er seine Pflicht erfüllt). Hier folgen Auszüge aus diesem Buch, das am 14. März 1941 von Senator D. Worth Clark (Demokrat, Idaho) in das Archiv des Kongresses eingebracht wurde. Clark war ein führender Kritiker der Propagandakampagne der Roosevelt-Regierung für den Eintritt der USA in den zweiten Weltkrieg.


Die Außenpolitik einer Nation wird gewöhnlich von ihren nationalen Hilfsmitteln, ihrem Sozialsystem, ihrer Bevölkerungsdichte, ihrer technischen Ausrüstung und ihrer geographischen Lage bestimmt. Aber die Vereinigten Staaten basieren als einzige unter den Großmächten ihre Außenpolitik auf einen gänzlich anderen und ziemlich unfaßbaren Faktor: herkunftmäßige Bindungen von Sprache, Tradition und Blut üben eine so starke Anziehungskraft auf die herrschende amerikanische Klasse aus, daß sie ihre eigennützigen Interessen - nicht zu sprechen von den Interessen des Landes als Ganzem - den Bedürfnissen und Wünschen des britischen Außenministeriums unterwerfen.

Die Geschichte der anglo-amerikanischen Beziehungen könnte, oberflächlich betrachtet, suggerieren, daß britische Staatsmänner amerikanische Staatsmänner zu Befehlsempfängern der Downing Street geprügelt oder getrickst haben. Aber die Macht, die England auf die Vereinigten Staaten ausübt, entstammt nicht intellektueller oder wirtschaftlicher Überlegenheit. Wenn England in der Stunde seiner Not von jedem Amerikaner erwartet, daß er seine Pflicht erfülle, geht diese Erwartung nicht auf die üblichen wirtschaftlichen Erwägungen zurück. Im Gegenteil: wenn materielle Faktoren allein die nationale amerikanische Politik bestimmt hätten, hätten die Vereinigten Staaten nach dem Krieg entweder das britische Weltreich übernommen, oder aber sie hätten sich völlig zurückgezogen. Stattdessen fummelten sie an allen Ecken der Erde herum, nur um die britischen Interessen in jeder kritischen Lage eifriger als die Briten selbst zu verteidigen.

Der Rat für Ausländische Beziehungen (Council on Foreign Relations, CFR) ist selbstverständlich eine fanatisch probritische Organisation der herrschenden Klasse. Obwohl nur ein privater Club für reiche anglophile Amerikaner, bestimmt er größtenteils die U.S. Außenpolitik. Hier: der Gründer, CFR-Präsident John Davis, (rechts, J.P. Morgans Rechtsanwalt) konferiert mit J.R. "Jack" Morgan (J.R. Morgans Sohn). Links: Morgans Partner und CFR- Gründungsmitglied Thomas Lamont.

Um diesen merkwürdigen Sachverhalt zu erklären, ist es notwendig, gewisse Tatsachen in Erinnerung zu bringen, die viele Amerikaner so instinktiv akzeptieren wie die Farbe des Himmels. Da ist zunächst die wichtigste Tatsache, daß Engländer und Amerikaner dieselbe Sprache sprechen. Diese gemeinsame Sprache stammt aus England, woher auch die ersten Siedler der dreizehn Kolonien kamen. Folglich sehen viele Amerikaner England als die letzte Berufungsinstanz in allen Fragen der Tradition, Wissenschaft, Moral und Umgangsformen.

Diese Tendenz, England in hohen Ehren zu halten, erscheint am hervorstechendsten in der regierenden amerikanischen Klasse. Sie bevorzugt es, mit ihrem Schöpfer nur in der exklusiven Atmosphäre der episkopalen Kirche zu konferieren, die aus Englands offizieller Nationalkirche hervorgegangen ist. Die privaten Internatschulen, die von den Söhnen der amerikanischen Aristokratie besucht werden, sind nach Eton, Harrow und Winchester ausgeformt. Der Kultus des "Gentlemans" und das Evangelium des "Fair Play" stammen aus England und wurden in den Vereinigten Staaten eifriger aufgenommen als in irgendeinem anderen Land. Die große amerikanische Masse - die "Ungewaschenen" - mögen professionelle Baseballspiele besuchen - die anglo-amerikanische Aristokratie bevorzugt Polo, Yachtwettbewerbe und Fuchsjagden.

Die Schwäche der gutgekleideten Amerikaner für die britische Lebensweise - "the Britisch way of life" - hat ein ausgefuchstes Ritual hervorgerufen, das vulgär als "the works" - die Werke - bekannt ist, und dem jene Amerikaner ausgesetzt werden, die London besuchen. Notleidende, schmachtende Journalisten aus der Maisanbauzone finden sich in der Gruppe ausgezeichneter Besucher des Unterhauses wieder. Geschäftsleute und Freiberufler werden von den Neureichen des alten Englands zu Tee- und Gartenpartys eingeladen. Finanziers, Senatoren, Eisenbahn-, Bank-, und Körperschaftspräsidenten können zwischen Dinner- und Weekendeinladungen von Mitgliedern des Adels wählen. In der Regel sind die kompletten "Werke", einschließlich der Vorstellung von Frau und Tochter im Court of St. James, jenen Amerikanern vorbehalten, die ihre Loyalität zum britischen Thron schon erwiesen haben.

Das britische Weltreich hätte niemals seine gegenwärtige Größe erreichen können, wenn seine Herrscher diesen Sachverhalt nicht ausgenutzt hätten. Vor mehr als einer Generation hat Cecil Rhodes den Weg gezeigt, als er das seinen Namen tragende Stipendium stiftete, das Hunderten von vielversprechenden jungen Amerikanern und Kolonisten ermöglicht, sich auf drei Jahre den Einflüssen von Oxford auszusetzen. Großbritanniens Imperialisten gehen von der Theorie aus, daß ihr kulturelles Erbe sowohl in den Vereinigten Staaten wie auch in ihren eigenen Kronkolonien ihre stärkste Trumpfkarte ist, und insoweit sie sich vor den Vereinigten Staaten fürchten, befürchten sie das Wachstum einer eigenständigen, andersartigen amerikanischen Kultur. Ein südafrikanischer Delegierter bei der Britischen Imperiums- Konferenz 1933 in Toronto drückte es so aus:[1]

»Was jetzt vor uns liegt, ist ein kultureller Kampf. Werden die Kronkolonien lokale, selbstständige, selbstinspirierte Kulturen aufbauen, die verhältnismäßig wenig fremden Kulturen von anderswo verpflichtet sind? Oder werden sie die Kultur Europas - und insbesondere Englands - an die meisten örtlichen Verhältnisse akklimatisieren und anpassen, so daß diese in ihrem ganzen Wesentsgehalt unverändert bleibt, auch wenn sich vieles ihrer besonderen Ausdruckformen ändern mag? Oder, (eine viel furchterregendere Möglichkeit), werden sie in ihren eigenen Gebieten, auch wenn die äußere Form und die politische Maschinerie des Britischen Commonwealths erhalten bleibt, eine Kultur errichten, die alle ihre Inspirationen den Vereinigten Staaten Amerikas verdanken wird? Persönliche Kontakte und die Förderung von gemeinsamem Glauben, gemeinsamen Traditionen und Praktiken sind die einzigen Kräfte, die auf lange Sicht der Wirkung der Tausenden Meilen Salzwasser entgegenwirken können, die Burke als die Hauptursache des bedauerlichen Vorfalls von 1783 bezeichnet hat.«

J.P. Morgan, ein meisterhafter Bankier, war durch und durch ein "Engländer" der herrschenden Klasse. Dank mancher seiner Bemühungen blieben die Vereinigten Staaten ohne ihr Wissen im Dienste des britischen Außenministeriums.

Nach den kulturellen Interessen beurteilt, teilen die meisten wohlhabende Amerikaner dieses Alte-Welt-Bedauern des "Vorfalls von 1783". Sie drängen sich in Scharen, um Lord Lytton, Sir Arthur Salter und Sir Arthur Willert zu hören, die die Weltereignisse vom Standpunkt des britischen Außenministeriums aus erklären. Sie schlürfen die Romane von Sir Hugh Walpole, Charles Morgan und Wawrick Deeping, aus denen sie Einblick in die feineren Schattierungen des zivilisierten Lebens gewinnen, wie nur englische Damen und Herren es leben können. Und auch wenn sie niemals eine Pilgerfahrt zu solch angelsächsischen Heiligtümern wie der Westminster Abbey, Shakespeares Geburtsort oder dem Albert Memorial planen, werden sie durch Eintritt in die English Speaking Union, die Union der Englischsprachigen, zu inoffiziellen Mitgliedern der großen britischen Familie der Nationen.

Trotz ihrer harmlosen Erscheinung ist diese Organisation nicht mehr und nicht weniger als die Speerspitze von Englands kulturellem Feldzug gegen die Vereinigten Staaten. Das Ziel der Union der Englischsprachigen ist, ihrer eigenen Werbung zufolge:

»Erstens: Das Band der Kameradschaft der englischsprachigen Menschen der Welt enger zu spannen.

Zweitens: Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Menschen der Vereinigten Staaten und des Britischen Weltreiches durch (a) Verbreitung von Kenntnissen über einander und (b) Förderung von Achtung für ihre gemeinsamen Institutionen zu stärken.«

Die Aktivitäten der Union der Englischsprachigen umfassen Gastfreundschaft für überseeische Reisende, Diskussionsforen, Austausch von Gymnasiallehrern, Stipendien, gelegentliche Mittag- und Abendessen, Kooperation mit anderen Organisationen bei der Unterhaltung von Besuchern, sinnvollen Reiseservice, freundliche persönliche Kontakte und Austausch von Geschenken und Veröffentlichungen zwischen Städten und Gemeinden in Großbritannien und ihren Namensvettern in der Neuen Welt.

Die Einrichtungen der Union der Englischsprachigen bestehen aus ihrem Hauptquartier in London und aus kleineren Zweigstellen in vielen anderen Städten auf den britischen Inseln, in den Kolonien und den Vereinigten Staaten. Britische Untertanen und Staatsbürger der Kronkolonien dürfen sich der Union der Englischsprachigen des Britischen Weltreiches für jährlich eine Guinee anschließen, Staatsbürger der Vereinigten Staaten dürfen in die Union der Englischsprachigen der Vereinigten Staaten, eine parallele und eigenständige Organisation, für jährlich $5 eintreten. Alle Mitglieder erhalten das gleiche monatliche Mitteilungsblatt, The Landmark, herausgegeben - welch ein Zufall! - in London. Und alle haben Zugang zu jeder der Unterkünfte der Union der Englischsprachigen.

Die Union der Englischsprachigen wurde in dem historischen Jahr 1917 geboren, und hat seitdem nicht nur Tausenden von Reisenden geholfen, sondern auch soziale Kontakte zwischen allen englischsprechenden Völkern angespornt. Ihre Direktoren sind aber besser bekannt als Finanziers, Staatsmänner, Kirchenmänner, Journalisten, Erzieher, Juristen und Industrielle, als Vortragsorganisatoren, Touristenagenten oder professionelle Unterhalter.

Jeder, der ihre Zielsetzung für bare Münze nimmt, wird überrascht sein, wenn er erfährt, daß der erste Vorsitzende der Union der Englischsprachigen kein anderer war als der selige Lord Balfour, von dem die Doktrin stammt, daß die Vereinigten Staaten alle Kosten des Weltkrieges von April 1917 durchgehend bis November 1918 zahlen sollten. Wenn wir die Führungsköpfe der Union der Englischsprachigen der Vereinigten Staaten durchgehen, sehen wir das gleiche Muster:

Die drei Führungspersonen in der Union der Englischsprachigen umfassen also J.P. Morgans persönlichen Rechtsanwalt, einen vollwertigen Morgan-Partner und den Direktor von etlichen Verlagshäusern, von denen einige die Massen betreuen, andere das kleinere, aber einflußreichere "Qualitäts"-Publikum. Das Direktorium der Union der Englischsprachigen der Vereinigten Staaten besteht aus 18 Namen. Der wichtigste auf der Liste ist:

Professor Carroll Quigley, ein Bewunderer der anglophilen Verschwörung, berichtet in Tragedy and Hope, wie 1891 vom britischen Verschwörer Cecil Rhodes (links), einem nahen Gefährten der Rothschilds, mit Arthur (Lord) Balfour, (rechts, berühmt für die Balfour-Deklaration), eine geheime Gesellschaft gegründet wurde, geplant als eine Mitgliedsorganisation, dem "Circle of Initiates" (Kreis der Eingeweihten). Diese geheime Gesellschaft stellte in Großbritannien und in den Vereinigten Staaten Runde-Tafel- Organisationen als Frontgruppen auf. Die Runde-Tafel- Gruppen ihrerseits bauten Fassaden auf, in England The Royal Institute of International Affairs, in Amerika The Council on Foreign Relations genannt.

Zusätzlich zu ihren 18 Direktoren hat die Union der Englischsprachigen 10 Vizepräsidenten. Zwei von diesen sind Bischöfe der Protestantischen Episkopalen (anglikanischen) Kirche. Keine andere Konfession ist offiziell repräsentiert. Auch die anderen Vizepräsidenten sind von herausragender Bedeutung:

Weit entfernt davon, die Mitgliedschaft in der Union der Englischsprachigen als eine Form von "Bindestrich-Amerikanismus" zu betrachten, glauben diese einflußreichen Staatsbürger, daß dem britischen Weltreich Hilfe und Unterstützung zu gewähren gleichbedeutend sei mit dem Dienst an den höchsten Zielen der Vereinigten Staaten und auch der Menschheit als Ganzem. Die meisten von ihnen würden tatsächlich tief schockiert sein, wenn sie sich woanders als auf der Liste der 100-prozentigen Amerikaner finden würden, und sie lassen sich oft in Diskussionen über bestimmte Aspekte der britschen Politik und der britischen Zivilisation ein. Sie geben sich schlicht der Sache ihrer beliebtesten Wohltätigkeit, ihrer beliebtesten politischen Partei, oder ihrer Religion hin.

Wenn das britische Außenministerium zudem eine eigene Liste über die Amerikaner zusammenstellen würde, die in den Vereinigten Staaten am meisten zur Förderung britischer Interessen tun könnten, dann könnte diese gedachte Liste die aktuelle Liste der Männer und Frauen, die die Union der Englischsprachigen beherrschen, kaum übertreffen. [...] Sie betrachten sich selbst als die nobelsten aller Amerikaner. Aber ob es wirklich dem Interesse des amerikanischen Volkes dient, dem britischen Weltreich zu helfen und es zu unterstützen, ist eine andere Frage.

Diese Frage klärt sich von selbst, wenn wir die Interessen und Aktivitäten der Leiter der Union der Englischsprachigen in verschiedener Beziehung untersuchen. Zunächst sind sie alle geneigt, Internationalismus in allgemeinen und den Völkerbund im besonderen zu befürworten. Sie mißbilligen Isolation, wirtschaftliche Autarkie und hohe Zölle. Sie unterstützen Außenminister Hulls gegenseitigen Handelsvertrag, obwohl die meisten von ihnen für Landon stimmen. So finden wir die Direktion der Union der Englischsprachigen verflochten mit den Direktionen von anderen Organisationen, verschrieben den Affären des Völkerbundes und einer kooperativeren amerikanischen Außenpolitik. Nicht jeder Direktor dieser anderen Organisationen ist unbedingt so pro-britisch wie jene der Union der Englischsprachigen, aber insofern er als Amerikaner den Völkerbund unterstützt, gibt er Großbritannien Hilfe und Unterstützung. Daß ihm nicht bewußt sein mag, was er tut, ehrt sein Herz mehr als seinen Verstand. Offiziell oder inoffiziell, bewußt oder unbewußt, er ist dennoch ein treuer Soldat im Dienste Seiner Majestät. Obwohl er sich vielleicht nicht erinnert, daß der Völkerbund dem britischen Rat der Imperialen Verteidigung - Britisch Council of Imperial Defense - entstammt, können ihm Stanley Baldwins wiederholte Aufforderungen an die Vereinigten Staaten zum Beitritt kaum entgangen sein.

Und wen finden wir in der Direktion des Völkerbund-Vereins - League of Nations Association -, einer Organisation von Männern und Frauen, die überzeugt sind, daß die Vereinigten Staaten im Völkerbund Mitglied werden sollten? Mr. Morgans John W. Davis erscheint als einer der drei ehrenamtlichen Vizepräsidenten, die 27 Direktoren des Vereins schließen Newton D. Baker ein, der die Morgan-These für Amerikas Eintritt in den [Ersten] Weltkrieg in der Oktober-Ausgabe 1936 von Foreign Affairs fortsetzte. Diese zwei Männer machen kein Geheimnis aus ihrer Sympathie für den britischen Standpunkt. Andere unterstützen die britische Position automatisch (wenn auch unbewußt) durch ihre Unterstützung des Völkerbundes. Und viele dieser Männer sind vermögende Leute:

Es ist nicht schwer, sich die Genugtuung vorzustellen, die die Aktivitäten dieser Männer im britischen Außenministerium erwecken müssen.

Morgan-Partner Russell Leffingwell (rechts) verläßt eine Senatsanhörung zusammen mit J.P. Morgan Jr., gleichnamiger Sproß seines bekannteren Vaters. Interessanterweise waren die Gründungsmitglieder und die Leitung des CFR anglophil und ethnisch sehr stark angelsächsisch geprägt. Um im frühen 20. Jahrhundert Mitglied des Establishments zu sein, mußte man unbedingt englischer Abstammung sein und Bande zum britischen Imperium haben.

Wenn der Völkerbund-Verein mit der Union der Englischsprachigen sowohl in personeller Hinsicht, als auch in seinen Zielsetzungen und seinem allgemeinen Charakter verflochten ist, steht der Außenpolitische Verein - Foreign Policy Association - in einer ähnlichen Beziehung zum Völkerbund-Verein. Genau wie der Völkerbund-Verein nicht die anglo-amerikanische Zusammenarbeit als sein primäres Ziel verkündet, so betont der Außenpolitische Verein nicht, daß es seine Aufgabe sei, die Vereinigten Staaten in den Völkerbund zu bringen. Doch ist das die offene Absicht vieler seiner Führungspersonen.

James G. McDonald gründete den Außenpolitischen Verein nach dem Krieg, um die amerikanische öffentliche Meinung in weltpolitischen Fragen zu erziehen. 1934 legte er seine Posten als Vorsitzender nieder, um die Kommission des Völkerbundes für die Betreuung deutscher Flüchtlinge zu leiten. Diese humanitäre Arbeit verstärkte natürlich seinen Enthusiasmus für den Völkerbund, und er kehrte zurück in die Vereinigten Staaten und drängte seine Landsleute auf Zusammenarbeit mit der Genfer Organisation, um bewaffneten Konflikten vorzubeugen. Mr. McDonald ist auch Mitglied der Redaktion der The New York Times unter unserem Englischsprachigen Unionist Dr. John H. Finley.

Die Union der Englischsprachigen hat einen weiteren Repräsentanten im Außenpolitischen Verein, in der Person von Mrs. Henry Goddard Leach, Direktorin der Union und Vizevorsitzende des Außenpolitischen Vereins.

In der Nationalen Direktion des Außenpolitischen Vereins finden wir den Namen von Mrs. Thomas W. Lamont, Gattin des Morgan-Partners, der selber im Nationalrat erscheint, zusammen mit Robert W. Bingham, dem amerikanischen Botschafter in Großbritannien. Auf einem Dinner in London am 4. Juli 1936 erklärte Mr. Bingham:

»Die Briten und wir selbst haben versucht, die Welt auf den Pfad des Friedens und der Abrüstung zu leiten. Unglücklicherweise ist uns das bisher mißlungen. Aber in einer Welt, die bewaffnet und bereit ist, erwarten wir von dieser Nation und von meiner eigenen bei der Verteidigung unserer Länder und unserer Heime, daß sie Kanone der Kanone, Schiff dem Schiff, Flugzeug dem Flugzeug und Mann dem Mann entgegenstellen werden.«

Im Nationalrat des Außenpolitischen Vereins finden wir auch Mrs. Carrie Chapman Catt (eine Vizepräsidentin des Völkerbund-Vereins), Manley O. Hudson und Stephen Duggan (beide sind Direktoren des Völkerbund-Vereins), und solche hervorragenden Personen wie Roscoe Pound, früherer Dekan der juristischen Fakultät von Harvard, Silas H. Strawn vom Freiheitsbund (Liberty League), Felix Warburg, William Allen White und Owen D. Young. Nicht alle diese Leute haben die anglo-amerikanische Zusammenarbeit offen befürwortet. Einige von ihnen haben sich nicht einmal zum Völkerbund bekannt. Sie stehen jedoch zu zwei Dingen: Sie alle gehören zur oder sprechen für die konservative, wohlhabende Klasse, und sie alle befürworten eine positivere, kooperative Außenpolitik, was genau das gleiche ist, als wenn man sagte, daß sie zum britischen Netzwerk gehören, weil die wohlhabende Klasse in den Vereinigten Staaten in Bezug auf die Außenpolitik keine Alternative bietet.

Eine weitere Organisation, die sich der amerikanischen Aussenpolitk verschrieben hat, illustriert noch klarer die pro-britischen Vorurteile der meisten wohlhabenden Amerikaner. Der kurz nach dem Krieg gebildete Rat für ausländischen Beziehungen (Council on Foreign Relations, CFR) nennt sich

»eine nichtparteiische und nichtkommerzielle Organisation, die die internationalen Aspekte von Amerikas politischen, ökonomischen und finanziellen Problemen studiert. Sie ist keine Handelsorganisation und hat keine Verbindung mit irgendeiner politischen Partei. Ihre Mitglieder setzen sich aus Männern vieler Berufe zusammen, mit einer Mannigfaltigkeit der Interessen und Meinungen.«

Hier sind Sprösse der britischen und amerikanischen anglophilen Elite abgebildet: Averell Harriman (Mitte) mit Winston Churchill (links); mit ihnen ist ihr "Onkel Joe" Stalin (rechts). Der Geist der britischen und "anglo-amerikanischen" herrschenden Klasse (wie er durch Harriman und Churchill repräsentiert wird) kümmert sich wenig um Prinzipen, und strebt allein nach Macht. Auch die Assoziierung mit dem blutigsten der Diktatoren war keine Frage, wenn irgendwie, auch nur entfernt, Interessen der herrschenden britischen Klasse gedient werden konnte.

Die Mitgliedschaft im Rat erfolgt durch Wahl, und die 500-köpfige Mitgliedschaft repräsentiert einen wirklichen Durchschnitt der politischen und wirtschaftlichen Ansichten. [Es sind jedoch keine Populisten zugelassen - Anm. des Redakteurs.] Auch das vierteljährlich erscheinende Organ des Rates, Foreign Affairs (Auswärtige Angelegenheiten) bringt eine breite Auswahl von Artikeln wie jedes andere Magazin auf diesem Gebiet. Aber in der 18 Mitglieder zählenden Direktion treffen wir viele unserer Freunde aus der Union der Englischsprachigen an. Der unvermeidliche John W. Davis taucht sowohl als Direktor wie auch als Mitglied des neunköpfigen beratenden Redaktionsausschusses der Foreign Affairs auf. Hier treffen wir auch Harry A. Garfield von der Union der Englischsprachigen wieder, Stephen Duggan vom Völkerbund-Verein und vom Außenpolitschen Verein sowie Newton D. Baker vom Völkerbund-Verein. Walter Lippmann, Freund und Verteidiger der Morgan-Partner, dient ebenfalls als Direktor und Mitglied des Ratgebenden Redaktionsausschusses. Paul D. Cravath, einer der 10 Vizepräsidenten der Union der Englischsprachigen, ist auch Direktor des Rates für ausländische Beziehungen, zusammen mit Russell Leffingwell, einem Morgan-Partner.

Der mittlerweile verstorbene George W. Wickersham, Präsident des Völkerbund-Vereins, sah keine Unstimmigkeit darin, auch als Präsident des Rates für ausländische Beziehungen zu dienen, aber nach seinem Tod wurde er durch Norman H. Davis ersetzt, dessen Arbeiten auf vielen Flottenkonferenzen dem britischen Außenministerium so viel Genugtuung verschafft hatten.

Owen D. Young ist ebenfalls ein Direktionsmitglied des Rates. Herr Young, so können wir uns erinnern, machte sich in England beliebt, als er anregte, daß seine europäischen Mitarbeiter an dem Plan, der seinen Namen trägt, ein spezielles Memorandum vorbereiteten, das den Vereinigten Staaten vorschlug, Lord Balfours Ratschlag anzunehmen und Großbritanniens Schulden ohne jegliche Gegenleistung zu erlassen.

Kurzum, gerade aufgrund ihrer Wichtigkeit und ihres Einflusses stehen die Direktoren des Rates für ausländische Beziehungen als lebendige Beweise für die überwiegend pro-britische Orientierung der amerikanischen herrschenden Klasse.

Unsere Übersicht über das britische Netzwerk hat sich bisher auf den internationalen Sport beschränkt, auf die gekünstelte Gastfreundschaft bei einem Abendessen der Union der Englischsprachigen, und auf die aufreibende Langeweile, die ein Treffen von Geistern wie Walter Lippmann, Newton D. Baker und Norman Davis im innersten Heiligtums des Rates für ausländische Beziehungen hervorruft.

Beobachten wie jetzt diese Herren bei ihrer täglichen Arbeit. Da sie die Arbeit ihrer Auftraggeber verrichten, müssen wir sehen, wie sie ihre eigene Arbeit tun, um die Mitglieder des britischen Netzwerkes zu entdecken.

Auf das Risiko hin, einen einzigen Punkt überzustrapazieren, müssen wir wieder auf die Wichtigkeit der Morgan-Bank als Großbritanniens finanzieller Operationsbasis in den Vereinigten Staaten hinweisen. Ihre Rolle im Weltkrieg als einzigem Einkaufsagenten für die britische Regierung läßt keinen Zweifel an ihrer Wichtigkeit in jener Periode zu, und die Äußerungen der Herren Morgan und Lamont in der Zeit der Nye-Untersuchung macht ihre fortgesetzte Unterstützung der britischen Position glaubhaft.

Für Morgan war es nie eine Frage, daß er der Führung seines Präsidenten folgen und in Gesinnung und Gedanken neutral bleiben würde. »Es war uns unmöglich, neutral zu bleiben« in dem Moment, als die Deutschen Englands Sicherheit durch den Einmarsch in Belgien bedrohten. Und wenn wir Thomas W. Lamont, Mr. Morgans Partner und Sprecher glauben sollen, fühlten die meisten der besten Leute, die an der Ostküste lebten, in ähnlicher Weise.

In einem Brief an The New York Times, datiert am 18. Oktober 1935, fragte Mr. Lamont:

»Glaubt selbst in der Nachkriegsgeneration irgend jemand, daß geschäftliche Interessen die proalliierte Gesinnung von Morrow, Morgan, Davison, oder wem auch immer von uns bestimmten? Gewiß nicht! Wie die meisten unserer Zeitgenossen, Freunde und Nachbarn wünschten wir von Anfang an, daß die Alliierten gewinnen. Wir waren proalliierte von der Abstammung her, vom Instinkt her, von der Auffassung her, genau wie fast alle Leute an der Ostküste der Vereinigten Staaten, die wir kannten - von dem Moment an, als Deutschland Belgiens Neutralität verletzte.«

Mr. Lamonts unbezahlbare Definition der amerikanischen Aristokratie - »fast alle Leute an der Ostküste, die wir kannten« - ist heute genauso gültig wie 1917. Sie umspannt wie ein Zelt auch die Hauptgestalten des britischen Netzwerkes, nämlich die Besitzer und die Herausgeber der New York Times, die Großbritanniens hauptsächliches Propaganda-Organ in den Vereinigten Staaten ist, genauso wie Morgans Bank Großbritanniens hauptsächliche finanzielle Basis ist.

Hamilton Fish Armstrong, zeitweilig Herausgeber der Zeitschrift Foreign Affairs. Diese Zeitschrift war die wichtigste US-Stimme für eine dauerhafte "atlantische Allianz" zwischen den USA und Großbritannien, mit der die Amerikaner dauerhaft an die herrschende Klasse Englands gebunden werden sollten. Die Querverbindungen zwischen der damaligen britischen Herrscherklasse, dem Großkapital (Rockefeller, Rothschild) und dem Council on Foreign Relations sind schwindelerregend.

Wir haben bereits gesehen, wie der inzwischen verstorbene Adoph S. Ochs, der The Times zu ihrer jetzigen imposanten Position aufbaute, als Vermittler zwischen der britischen Admiralität und dem amerikanischen Außenministerium wirkte und den Weg zur britisch-inspirierten Flottenkonferenz anno 1921 in Washington vorbereitete. Zudem hat Herr Ochs die Politik seines Blattes während seinen Gesprächen mit Lord Lee von der britischen Admiralität in einer Weise definiert, die seine Leser überrascht hätte, die die Parole der Times »Alle Nachrichten, die es wert sind, gedruckt zu werden« (All the news that's fit to print), für bare Münze nahmen. Ochs schrieb:

»Ich sagte ihm: Ich habe immer gefühlt, daß der Frieden und die Wohlfahrt der Welt bei den englischsprachigen Nationen lag, insbesondere bei den Vereinigten Staaten und dem Britischen Weltreich, und daß ich es als meine patriotische Pflicht betrachtete, sie, so weit es in meiner Macht steht, voranzubringen; daß The New York Times zu dieser Politik verpflichtet war; daß ich es niemals für notwendig hielt, Verträge und schriftliche Vereinbarungen in diesem Sinne abzuschließen; daß ich dachte, es schriftlich auszudrücken, bedeute einfach, die breiteren Prinzipien unserer freundlichen Beziehungen zu bekräftigen; daß ich dachte, daß wir in voller Übereinstimmung in unserer Auffassungen über Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit seien; und daß wir, obgleich unsere Interpretationen dieser Prinzipien nicht immer mit der Auslegung der anderen Nationen übereinstimmen mögen, vereint stark genug sein würden, um unsere Ideale aufrechtzuerhalten, zu verteidigen, und Respekt für sie durchzusetzen, wenn nicht durch andere Mittel, dann durch unsere Macht und Stärke.«

Wenn man das britische Außenministerium einerseits und das britische Netzwerk anderseits in ihrer Tätigkeit beobachtet, kann man den Kontrast zwischen der britischen und amerikanischen Außenpolitik entdecken. Während das britische Weltreich die Hilfe der Vereinigten Staaten braucht, um seine Herrschaft über ein Viertel der Erdoberfläche aufrechtzuerhalten, ziehen die Vereinigten Staaten keinen entsprechenden Vorteil aus der Partnerschaft. Ihr Interesse für das Weltreich scheint mehr sentimental als materiell zu sein, was einen schrecklichen Gedanken aufkommen läßt.

Wenn man gelten läßt, daß sich alle Freunde von Herrn Lamont an der Westküste zur höchsten Hingabe für den König und fürs Land verpflichten (mit dem Land ist Großbritannien gemeint), kann sich diese aufgeklärte Gruppe für ewig gegen jene "finsteren Horden" behaupten, deren Motto "Was ist da für mich drin?" lautet? Denn es muß eingestanden werden - mehr mit Bedauern als mit Zorn -, daß wir uns nicht alle in der verfeinerten geistigen Atmosphäre aufhalten können, die Herr Morgan atmet, wenn er erklärt, daß die Amerikaner im Weltkrieg gekämpft haben, um ihre unsterbliche Seele zu retten. Die menschliche Natur ist nun einmal so, daß wir nicht alle unsere krassen egoistischen Interessen den höheren Absichten des britischen Außenministeriums unterordnen können - jedenfalls nicht immer.

Nehmen wir einmal an, daß die anglo-amerikanischen Flitterwochen auf ihrem vorgezeichneten Weg laufen und in etwas kulminieren wie einem anglo-amerikanischen Bündnis, worauf das britische Außenministerium hingearbeitet hat. Was dann? Kann daraus nicht ein Konflikt entstehen, in dem ein neuer Schlag amerikanischer Imperialisten, die weniger anglophil sind als die Morgans, sich weigert, den Status als Kronkolonie zu akzeptieren? Und genau da ist der Haken! Ein Krieg zwischen England und Amerika kann noch so undenkbar sein, wie die Propheten der Union der Englischsprachigen sagen. Ist aber der Frieden zwischen ihnen auf lange Sicht nicht ebenso undenkbar? In der Tat, ist es nicht möglich, daß auch die nächsten, unmittelbaren Stufen der anglo-amerikanischen Zusammenarbeit nicht Frieden, sondern das Schwert bedeuten?

Es ist besonders interessant festzuhalten, daß die Morgan-Greenfell Bank das Elternhaus aller Morgan-Institutionen ist. Sie war 1838 von einem amerikanischen Staatsbürger, George Peabody gegründet worden. 1854 trat Junius S. Morgan, Großvater des jetztigen J.P. Morgan, in die Firma ein. Obwohl amerikanischer Staatsbürger, hat Junius Morgan in London gelebt, und sein Sohn J.P. Morgan emigrierte in die Vereinigten Staaten. E.C. Greenfell, einer der Direktoren von Morgans Londoner Haus, sitzt im Rat der Bank von England.

Dies ist nicht nur ein weiteres Indiz für noch ein Kettenglied zwischen britischen und Morgan-Interessen, sondern auch für den internationalen Charakter der britischen Bankgeschäfte im allgemeinen.

Wenn all dies in das Feld der Mutmaßungen gehört, dann darf ich daran erinnern, daß der größte Teil dieses Kapitels auf der Annahme beruht, daß England und Amerika die existierende Weltordnung verteidigen können - wenn sie es wollen. Die Aufzeichnungen der ersten Roosevelt-Regierung zeigen nicht nur, daß die Vereinigten Staaten die Teilnahme an einem Wettbewerb mit England um ausländischen Handel und ausländische Investitionen ablehnen, sie zeigen auch, daß amerikanische Finanzministerialbeamte und amerikanische Marineoffiziere eng mit ihren britischen Gegenstücken zusammenarbeiten.

Die Aussichten eines anglo-amerikanischen Bündnisses können also nicht allein nach den Bedingungen der amerikanischen Interessen, oder auch primär nach jenen Bedingungen beurteilt werden. Gerade weil Großbritannien immer die amerikanische Außenpolitik dominierte, gerade weil ein britisches Netzwerk hochgestellte Amerikaner sammelte, um das Weltreich zu unterstützen, gerade weil sich die latenten Konflikte zwischen England und Amerika einstweilig entspannt haben, bedeutet das nicht, daß ein anglo-amerikanisches Bündnis die Welt augenblicklich und dauerhafter stabilisieren kann als in dem Moment, da es gebildet wurde. Wer diese Ansicht akzeptiert, macht sich die Perspektive des Dr. John H. Finley zu eigen, wie er bei einem Abendessen der Union der Englischsprachigen Kipling zitiert.

Kurzum, die ganzen Konsequenzen der Einheit der Englischsprachigen werden nicht eher offensichtlich, bevor die Positionen sowohl Englands wie jene der Vereinigten Staaten analysiert worden sind. Wir haben gesehen, was die Politik der Unterstützung Großbritanniens für die Vereinigten Staaten bedeutet hat. Wir haben gesehen, wie das britische Netzwerk arbeitet, und warum die Vereinigten Staaten Großbritanniens Interessen in der Welt verteidigen. Und wir sind bei einem unbehaglichen Dilemma angekommen: Ist Großbritannien so schwach geworden, daß nur die Hilfe der Vereinigten Staaten das Weltreich erhalten kann? Oder ist die Position Großbritanniens so stark geworden, daß nur die Vereinigten Staaten seiner universalen Weltherrschaft im Weg stehen?

Nachbemerkung der Redaktion

Die Antwort auf diese letzte Frage lautet freilich, daß England zu schwach war und verzweifelt auf die Hilfe der USA hoffte, die jedoch nur teilweise erfolgte, nämlich bei der Niederringung des nach den USA und nach der Sowjetunion drittstärksten Rivalen Englands - Deutschlands -, nicht aber bei der Wiederherstellung von Englands Macht und bei der Beherrschung seiner Kolonien.


Anmerkung

Dieser Beitrag erschien zuerst in englischer Sprache unter dem Titel »Britan - Britain's Propaganda Network in the U.S. Between the World Wars« in The Barnes Review, 6(3) (2000), S. 11-15 (130 Third Street SE, Washington, D.C., 20003, USA). Übersetzung von Zoltan Bruckner.

[1]Diese Bemerkung bezüglich eines bedauerlichen Vorfalls bezieht sich offenbar auf das Abkommen von Paris, in dem Großbritannien die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten anerkannt hat.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 5(1) (2001), S. 30-36.


Zurück zum Inhaltsverzeichnis