Beirut: Die unmögliche revisionistische Konferenz

Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson

Ich habe niemals richtig daran geglaubt, daß man uns erlauben würde, eine revisionistische Konferenz in Beirut abzuhalten, aber ich handelte, als ob diese Versammlung tatsächlich stattfinden würde.

Meine einzige Vorsichtsmaßnahme war, die Bestätigung meines Flugtickets bis auf die letzte Minute hinauszuzögern. Und wie sich glücklicherweise herausstellte, war ich dadurch letztlich in der Lage, jedwede Ausgaben zu vermeiden.

Man kann Rafik Harari, den libanesischen Ministerpräsidenten, verstehen. Die Auslandsverschuldung seines Landes »beträgt heute 24 Milliarden Dollar bei einer Bevölkerung von vier Millionen.«[1] Zudem konnte er nicht zulassen, daß just in der Nachbarschaft zum Staat Israel "des kleinen Mannes Atombombe" explodiert, wie ich es zu nennen pflege. Diese durch die Revisionisten perfektionierte Bombe tötet niemanden, aber wenn sie auf internationaler Ebene detoniert, so mag dies durch eine Reihe von Kettenreaktionen zur Auflösung des "Holocaust"-Betruges führen. Dieser Betrug erlaubte die Schaffung Israels und ist sowohl das Schwert als auch der Schild dieses Staates.

Blick auf Beirut von den umliegenden Bergen.
http://almashriq.hiof.no/general/700/770/779/contemporary/fareeds-picts/

Die Führer aller Staaten dieser Welt brauchen das große Geld und müssen sich mit den Juden auf gutem Fuß halten. Die ewig jammernden und drohenden Juden wissen, wie sie sich allseits gefürchtet machen. Sie können euren Nachschub nach Gutdünken unterbrechen, einen Boykott initiieren, oder ein Embargo über euch verhängen. Bei der gegenwärtigen internationalen Lage kann kein Staatsführer die Abhaltung einer revisionistischen Konferenz in seinem Land tolerieren. Japan ist völlig unterwürfig (siehe den Fall der Zeitschrift Marco Polo, deren Erscheinen flugs eingestellt wurde, nachdem sie einen revisionistischen Artikel veröffentlicht hatte[2]). China seinerseits spielt die jüdische Karte weidlich aus: Es hat jedes Interesse daran, die Fiktion des jüdischen "Holocaust" aufrechtzuerhalten in der Hoffnung, sich selbst als Opfer eines vergleichbaren "Holocaust" durch die Japaner darstellen zu können; die Chinesen präsentieren sich selbst als die "Juden" der Japaner und verlangen getreu ihrem Vorbild substantielle Wiedergutmachungen von Tokio. Und zudem hat mich Serge Thion rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht, daß China zum jüdischen Staat gute Beziehungen unterhält, der ihm wichtige militärische und technologische Geheimnisse verkauft, die Israel teilweise aus den USA erhalten hat. Und was die iranischen Führer anbelangt, so haben auch diese Angst vor den von ihnen gehaßten Juden. So beendeten sie neulich eine in der Teheran Times erscheinende Serie revisionistischer Artikel und weigerten sich, einen Grund für diese Zensur mitzuteilen.

Für die nähere Zukunft sehe ich daher nur drei Möglichkeiten für die Abhaltung einer internationalen revisionistischen Konferenz:

  1. Sie wird in den USA abgehalten, mit einer Verstärkung der üblichen Sicherheitsvorkehrungen;
  2. Sie wird in einem anderen Land abgehalten, aber ohne vorherige öffentliche Ankündigung, mit einer beschränkten Teilnehmerzahl und über einen Zeitraum von nicht mehr als zwei Tagen (also zwei Tage und eine Nacht); erst am Ende oder gar danach wird mit einem Kommuniqué verkündet, daß eine solche Konferenz tatsächlich stattgefundene hat;
  3. Die Lage der Palästinenser verschlechtert sich merklich, die Entrüstung der Araber, der Muslime und anderer Völker im Nahen und Mittleren Osten wächst entsprechend, und dann, in einem bestimmten Augenblick, wagt einer der Staatenführer in dieser Region den Sprung oder, wie man zu sagen pflegt, er wagt es, den Rubikon zu überqueren: Als Antwort auf die völlige Sharonisierung der israelischen Politik wird er dann all seinen Mut zusammennehmen und die Abhaltung einer revisionistischen Konferenz in seinem Land verkünden, und er wird sich entscheiden, dem durch die SKKK (serienmäßige koschere Kinder-Killer)[3] ausgeübten ungeheuren Druck zu widerstehen, komme was da wolle.

Das Projekt einer Konferenz in Beirut, organisiert von öffentlichkeitsgierigen Amerikanern und etwas zu naiven Schweizern, scheint allerdings nicht ein völliger Fehlschlag gewesen zu sein. Die Auswirkungen dieser Affäre, auch wenn sie bisher noch nicht sehr groß sind, haben vielleicht so manchem die Augen geöffnet für den Wert und die weltweite Bedeutung, die dem historischen Revisionismus eigen sind. Dies ist zumindest etwas für die Zukunft.

© 27. März 2001


Anmerkungen

Übersetzt von Karl Giebel.

[1]Agnès Levallois, »Le Liban s'efforce de relancer la croissance et s'attaque à la dette publique«, Le Monde-Economie, 27.2.2001, S. V
[2]Vgl. David Cole, »On the Marco Polo affair« The Journal of Historical Review (JHR) 15(2) (1995), S. 8 (online: ihr.org/jhr/v15/v15n2p-8_Cole.html); Mark Weber, »Critical study of Holocaust story published in Japan«, JHR 16(3) (1997) S. 34 (online: ihr.org/jhr/v16/v16n3p34_Weber.html).
[3]Jene, die entsprechend dem fortlaufenden Ritual regelmäßig und kontinuierlich Kinder ermorden; englisch: SKKK, Serial Kosher Kid Killers.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 5(2) (2001), S. 123.


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