Offene Fragen zu den Terrorangriffen auf die USA

Von Gregory Douglas

Im Anschluß an die Terrorangriffe auf das World Trade Center in New York am 11. September hat es in den USA eine große Verwirrung gegeben.

Krieg dem Terror!

Warum wurde dieses Finanzzentrum in New York angegriffen?

Warum wurde das Pentagon in Washington angegriffen?

Wer waren die Angreifer?

Was waren deren Motive?

Die offizielle Einstellung der US-Regierung ist, daß diese Angriffe von islamischen Fanatikern unter der Kontrolle von Osama bin Laden durchgeführt wurden. Als Grund für deren Handlungen wird ihr Haß auf die USA und deren militärische Präsenz in Saudi Arabien angegeben.

Diese Antworten sind aber alles andere als zufriedenstellend und dazu geeignet, die Ängste der US-Öffentlichkeit zu besänftigen. Diese Angriffe haben mehr Fragen aufgeworfen, als vom offiziellen Washington beantwortet wurden. Gab es neben der US-Präsenz in Saudi-Arabien noch andere Gründe für diese Angriffe?

Ja. Der wichtigste und am wenigsten diskutierte Grund ist die anhaltende Unterstützung der USA für die Verfolgung und Tötung palästinensischer Araber durch Israel. Seit sich Israel in der Hand wilder anti-arabischer Fanatiker befindet, ist es sein erklärtes Ziel, alle Araber aus dem Gebiet zu entfernen, das die Israelis als ihr Territorium ansehen, und zwar mit allen dazu notwendigen Methoden. Das schließt die Ermordung der arabischen Führer, die Zerstörung von Häusern und anderem Eigentum in arabischen Gegenden sowie die Tötung arabischer Zivilisten, einschließlich Frauen und Kinder, durch israelische Militäreinheiten ein. Der vormalige israelische Tourismusminister hat öffentlich erklärt, daß er vorhabe, alle Araber aus Palästina zu vertreiben und sie irgendwo anders "umzusiedeln".[1] Wegen derartiger und anderer brutaler Ansichten wurde der Minister dann ja auch ermordet.

Es ist offensichtlich, daß die jetzige Führung Israels eine Seite aus dem deutschen Buch der erzwungenen Entfernung und Umsiedlung der Juden während des Zweiten Weltkrieges kopiert. Das mißhandelte Kind wurde zu einem mißhandelnden Erwachsenen.

Da die brutalen und offen zutage liegenden Handlungen Israels gegen die arabische Bevölkerung weltweite Kritik hervorriefen, hat Israel versucht, Mittel und Wege zu finden, von dieser negativen Reklame abzulenken, und dies wird auch weiterhin versucht. Da die USA zudem als Israels einzige wirtschaftliche Stütze angesehen werden, ist es für Israel überlebenswichtig, die öffentliche Meinung in den USA in ihrem Sinne zu beeinflussen. Zweck einer solchen Kampagne wäre, den USA deutlich zu machen, daß dieselben Araber, die die israelische Besatzungsmacht in Israel angreifen, zugleich eingeschworene Feinde der USA sind.

Israel verlangt keine amerikanische Militärhilfe, um das Land von den arabischen Opfer zu säubern, sondern die Erlaubnis, es selbst tun zu dürfen. Wenn nun die amerikanische Öffentlichkeit über einen islamischen, gegen die USA gerichteten Terrorakt, derart erzürnt wäre, wäre es völlig logisch, daß die Amerikaner der Ansicht wären, Israel sei ein starker Verbündeter und sei als solcher in seinen Handlungen zu unterstützen, die Welt von arabisch-islamischen Terroristen zu befreien, die beide Länder gleichermaßen angreifen.

Donnerstag, 1. NOVEMBER 2001

FBI Zorn: Männer mit
Atomreaktorplänen entwischt

VON KATTY KAY IN WASHINGTON

Mit den USA in höchster Alarmbereitschaft, jagte das FBI gestern sechs Männer mit nahöstlichem Aussehen, die Pläne eines Atomkraftwerkes und der Trans-Alaska Öl-Pipeline mit sich führten. Die sechs waren am Wochenende von der Polizei im Mittleren Westen verhaftet, aber wenig später freigelassen worden. [...]

Dem Knight Ridder News Service zufolge reisten die Männer in zwei Dreiergruppen in weißen Limousinen, als sie von Polizisten im Mittleren Westen angehalten wurden. Die Behörden verweigerten jede weitere Auskunft.

Die Männer wurden durchsucht und vernommen. Dabei fand die Polizei detaillierte Pläne und Fotografien eines Atomreaktors in Florida und Klingen, wie sie bei den Attacken vom 11. September als Waffen benutz worden waren, sowie andere Ausrüstungsgegenstände.

Die Männer, die nahöstlicher Abstammung zu sein schienen und israelische Pässe besaßen, wurden anschließend von Beamten der Einwanderungsbehörde befragt. Als sich herausstellte, daß ihre Pässe und Visa in Ordnung waren, wurden sie von den Einwanderungsbeamten, die offenbar nicht über den erhöhten nationalen Alarmzustand informiert waren, entlassen, ohne daß beim FBI bezüglich einer intensiveren Vernehmung angefragt wurde. [...]

Geheimdienstbeamte zeigten sich besonders besorgt über die detaillierten Informationen des Atomkraftwerks. [...] Die Männer trugen auch Pläne der 1280 km langen Trans-Alaska Pipeline bei sich, die 17% des US-Öls transportiert. [...]

Zu einer Zeit, da das FBI nie dagewesene Befugnisse hat, Personen zu festzunehmen und in U-Haft zu halten, die lediglich verdächtigt werden, Verbindungen zu terroristischen Aktivitäten zu haben, hat die Freilassung der sechs Männer das FBI rasend gemacht.

Der Vorfall weist auf einen gefährlichen Koordinationsmangel zwischen den verschiedenen US-Behörden hin. Die neuen US-Anti-Terror-Gesetze erlauben es der Polizei, Personen annähernd unbegrenzt zu inhaftieren, wenn sie als "unentbehrliche Zeugen" für den Terrorismus gelten. [...]

Es scheint sehr wahrscheinlich zu sein, daß es niemals irgendwelche Angriffe gegen US-Interessen gegeben hätte, wie wir sie am 11. September 2001 erlebten, wenn die USA eine ausgewogenere und unparteiischere Politik gegenüber der islamischen Welt geführt hätten.

Die nächste sich stellende Frage ist, ob jemand vor den Angriffen Kenntnisse darüber hatte. Hatte irgendeine Behörde irgendwo solche Kenntnisse? Und wenn, wurde diese Information ordnungs- und zeitgemäß an US-Behörden weitergegeben, so daß diese Angriffe hätten verhindert werden können?

Diese Angriffe waren schließlich über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr vorbereitet worden, und es waren daran eine nicht unerhebliche Anzahl von Personen verwickelt. Diese Personen lebten in verschiedenen Ländern, kommunizierten miteinander, überwiesen Gelder vor und zurück und planten sorgfältig einen massiven und wohlkoordinierten Angriff.

Zumal ein Großteil dieser Planungen außerhalb der USA stattfand, war es die Pflicht der CIA (Central Intelligence Agency) und NSA (National Security Agency), derartige Aktivitäten festzustellen. Aber beide Behörden fanden nichts heraus.

Die CIA hat nachfolgend mittels Helfern in den US-Medien versucht, dem FBI Inkompetenz vorzuwerfen. Es muß aber darauf hingewiesen werden, daß das FBI nur für die Verhinderung von Terrorakten innerhalb der USA verantwortlich ist. Die CIA hat die Verantwortung zur Verhinderung ähnlicher Akte im Ausland. Wenn das FBI aber keine Informationen über ausländische Aktivitäten von Terroristen erhält, von denen man annimmt, daß sie auch innerhalb der USA operieren werden, so kann es diesbezüglich nur im Nebel stochern.

Niemand mit Kenntnissen über das internationale Nachrichtenwesen kann glauben, daß der höchst kompetente israelische Geheimdienst Mossad keine frühen Informationen über die zu erwartenden Angriffe hatte. Londoner Zeitungen druckten dann auch Äußerungen des Mossad ab, dieser habe die CIA, mit der der Mossad eine herzliche und andauernde Beziehung hat, tatsächlich über einen bevorstehenden Angriff informiert.[2] Die CIA hat dies freilich laut dementiert[3] und versucht, das FBI mittels in der New York Times und der Los Angeles Times[4] lancierten Artikeln der Inkompetenz zu zeihen, indem behauptet wurde, man habe das FBI über »verdächtige« Araber informiert, die in die USA kommen könnten. Dies kann allerdings wohl kaum als Warnung angesehen werden, auch wenn die Medien dies die Leser glauben machen wollen.

Es gibt aber noch weitere offene Fragen. Neulich erschienen in einigen US-Zeitungen kurze Artikel[5] mit dem Hinweis, daß die amerikanische Börsenkommission (Security and Exchange Commission, SEC) einen plötzlichen Schwall ungedeckter Aktienverkäufe von 38 Firmen untersuche, der zwischen dem 26. August und dem 11. September auftrat. Es konnte vernünftigerweise davon ausgegangen werden, daß die Aktienkurse aller dieser 38 Firmen nach den Angriffen massive fallen würden. Mit Interesse nimmt man zur Kenntnis, daß sich unter diesen 38 Firmen Fluglinien und Finanzfirmen befinden, die ihren Sitz im WTC hatten. Diese Liste wurde nicht an die Öffentlichkeit gegeben, gelangte aber dann in unsere Hände und wurde in der US-Zeitung American Free Press wiedergegeben.[6] Die Untersuchungen der SEC konzentrierten sich auf Kanada, wo die meisten dieser ungedeckten Verkäufe ihren Ursprung hatten.

Über die Ergebnisse der SEC-Untersuchung hat es einen völligen Medien-Blackout gegeben, aber die von einem Kommissionsmitglied unter der Bedingung, daß er anonym bleibt, überreichten Papiere zeigen, daß ein Konsortium jüdischer Makler in Toronto die Hauptbeteiligten an dieser Spekulation waren. Irgend jemand hatte also Vorkenntnisse und profitierte davon. Keiner dieser Börsenspekulanten leitete diese Kenntnisse an die US-Behörden weiter. Laut Aussage eines SEC-Informanten betrug ihr Gewinn »mehrere Millionen US-Dollars«.

Schließlich stellt sich noch eine Frage bezüglich der weiteren Entwicklung nach den Anschlägen auf das WTC, und zwar im Zusammenhang mit den Milzbrand-Briefen. Es wird nun angenommen, auch wenn es noch nicht öffentlich verbreitet wird, daß diese Milzbrand-Anschläge nicht ausländischen, sondern inländischen Ursprungs sind, und daß sich dahinter aller Wahrscheinlichkeit nach keine islamischen Fundamentalisten verbergen. Es wird zwar angenommen, daß sich hinter diesen Aussendungen eine US-Terrorgruppe verbirgt, jedoch ist es interessant, folgendes festzustellen: Die den Sendungen beigelegten Briefe sprechen zwar lauthals davon, den Tod in die USA und nach Israel zu tragen, allerdings hat es noch keinen einzigen Anschlag auf eine israelische Behörde oder eine Gruppe gegeben, die Israel unterstützt. Weder die Anti-Defamation League, noch der Jüdische Weltkongreß oder irgendeine israelische oder jüdische Gesellschaft war je das Ziel, weder in den USA noch im Ausland.

Es erscheint doch merkwürdig, daß eine arabische Terrorgruppe, die sich all den Mühen aussetzte, Milzbrand zu erhalten und auszusenden, ihre ärgsten Feinde ausspart und nur den anderen Feind als Empfänger der tödlichen Sporen vorsieht.

US-Professoren geben USA
die Schuld für Terrorismus[10]

»Die Terrorangriffe waren nicht verachtenswerter als jene Terrorakte, die die US-Regierung zu meinen Lebenszeiten begangen hat.«

Professor Robert Jensen, University of Texas

»Die Terrorangriffe erfolgten, weil sich die Masse der Menschheit [...] unter den Stiefeln der Macht von US-Wirtschaft, Militär, Kultur und Diplomatie befindet.«

Professor Richard Falk, Princeton University

»Meine Befürchtung bezüglich der US-Flaggen, die nun den Campus umrahmen, ist, daß sie den freien Austausch bedrohen, der unseren Campus normalerweise charakterisiert.«

Professor Elisabeth Weber, University of California-Santa Barbara

»Was auch immer die unmittelbare Ursache für die Terrorangriffe ist, der letzte Grund ist der Faschismus der US-Außenpolitik während der vielen vergangenen Jahrzehnte.«

Barbara Foley, Rutgers University

»Wir müssen über die Ressentiments nachdenken, die überall in der Welt von Völkern gehegt werden, die die Opfer amerikanischer Militärpolitik wurden - in Vietnam, in Lateinamerika, im Irak.«

Professor Howard Zinn, Boston University

»Wenn wir den Schmerz, die Angst und den Zorn, den die amerikanische Öffentlichkeit zur Zeit fühlt, 800 oder 1.000 Mal verstärken, dann fangen wir vielleicht an zu verstehen, wie der Rest der Welt fühlt, der fortwährend das Opfer der USA ist.«

Professor Larry Mosqueda, Evergreen State College of Olympia

»Wir spielen damit in die Hände unserer eigenen Militaristen, denen Interesse, so glaube ich, immer in der Übertreibung von Bedrohungen und in bewaffneten Antworten usw. liegt. Ich würde sogar behaupten, daß es eine schweigende Übereinkunft unter den Militaristen auf allen Seiten gibt.«

Professor Charlie Kurzman, University of North Carolina - Chapel Hill

»Präsident Bush will unschuldige Menschen töten, die ganze arabische Welt kolonialisieren und das dortige Erdöl für die Bush-Familie sichern.«

Professor George Wright, Chico State University in Chico, Calif.

»Man kann keinen Haß sähen, und nicht damit rechnen, Haß zu ernten.«

Professor Ezra Hyland, University of Minnesota

Es ist auch merkwürdig, daß diejenigen, die den Milzbrand verbreiten, anscheinend nicht etwa versuchen, großen Schaden anzurichten - dafür ist Milzbrand einfach zu harmlos -, sondern daß die damit verbundenen Ereignisse im extremen Maße publizistisch ausgeschlachtet werden, womit die amerikanische Öffentlichkeit in eine Art Hysterie getrieben wird. Im Zustand solcher anhaltender Hysterie ist die Öffentlichkeit offenbar bereit, alle möglichen juristischen Einschränkungen in den USA hinzunehmen wie auch die Militäraktion der USA im Ausland zu unterstützen.

Als offenbar wurde, daß die erhoffte US-Unterstützung für Israels "ethnische Säuberung" gegen die Palästinenser nicht wie erhofft eintrat, ja schlimmer noch, daß US-Präsident Bush in weiser Einsicht sogar Verbündete in der arabischen Welt suchte, mögen gewisse israelische Kreise sich vielleicht angespornt gefühlt haben, die amerikanische Öffentlichkeit zu einer noch weitergehender Unterstützung zu verleiten.

Die Bedrohung der Vereinigten Staaten mit Milzbrand könnte vielleicht herbeiführen, was die Zerstörungen in New York und Washington nicht vermochten.

Um dies noch zu ergänzen, mag man noch drei weitere Fragen stellen:

1. Als der Angriff auf das World Trade Center stattfand, wurde die Polizei von besorgten Bürgern am anderen Ufer des Hudson River gerufen, weil fünf Personen beobachtet wurden, die auf ihrem Nutzfahrzeug Freudentänze vollführten und schadenfroh jede Menge Bilder von dem sich am anderen Ufer abspielenden Drama aufnahmen. Diese von der Polizei schließlich ergriffenen und verhafteten Personen waren israelische Staatsbürger, die weder angeben konnten, warum sie sich in der Nähe des Desasters aufhielten, noch rechtfertigen konnten, warum sie sich so offensichtlich über den Anblick der brennenden und kollabierenden Gebäude so sehr freuten. Als Reaktion auf diesen Vorfall forderte die israelische Regierung umgehend die Freilassung und Rückkehr der Verhafteten nach Israel, von denen behauptet wurde, es handele sich dabei »lediglich um Touristen«.[7] Was ist der Hintergrund dieser Leute?

2. Am 1. November berichteten die Londoner Times und die Jerusalem Post,[8] im mittleren Westen der USA seien mehrere Israelis, die in zwei Fahrzeugen reisten, wegen verdächtigem Verhalten festgenommen worden. Bei der Durchsuchung ihrer Fahrzeuge stellte sich heraus, daß sie detaillierte Pläne eines Atomreaktors in Florida mit sich führten sowie mehrere Werkzeuge besaßen, die identisch waren mit jenen, die von den Entführern der WTC-Angriffe verwendet worden waren (vgl. den Kasten rechts). Der Jerusalem Post zufolge wird diesen Israelis vorgeworfen, einen nuklearen Terrorakt geplant zu haben. Die sich hier stellende Frage ist offensichtlich: Was hatten diese Israelis tatsächlich vor, und wer sind ihre Auftraggeber?[9]

3. Am 31. Oktober 2001 ließ die französische Tageszeitung Le Figaro eine Bombe platzen. Demnach hat sich Osama bin Laden im Juli 2001 in einem US-Krankenhaus in Dubai einer Behandlung wegen einer chronischen Niereninfektion unterzogen. Während dieses Aufenthalts soll ihn der dortige Chef des CIA besucht haben, zu einer Zeit also, als bin Laden bereits wegen der Terroranschläge gegen diverse afrikanische Botschaften der USA im Jahr 1998 und wegen des Anschlags auf den US-Zerstörer USS Cole gesucht wurde. Bin Laden steht auf der CIA-Liste der zu ermordenden Personen, die Ex-Präsident Bill Clinton kurz vor Ende seiner Amtszeit herausgab. Bin Laden verließ Dubai aber am 14. Juli in seinem Privatjet, ohne vom CIA oder der US-Luftwaffe behelligt zu werden.

Nach einer Meldung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 14.9.2001 soll der BND die CIA und Israel bereits im Hochsommer gewarnt haben, daß nahöstliche Terroristen »planen, ein kommerzielles Flugzeug zu entführen, um es als Waffe für einen Angriff auf wichtige Symbole amerikanischer und israelischer Kultur einzusetzen.«

Ebenso im Sommer 2001 soll ein Iraner US-Behörden angerufen und vor einem in der Woche vom 9. September stattfinden Angriff auf das World Trade Center informiert haben. Die deutsche Polizei bestätigte den Anruf, gab aber keine weiteren Auskünfte.[11]

Im August 2001 verhaftete das FBI in Boston einen militanten Muslim mit Verbindungen zu bin Laden. Französische Geheimdienstquellen sollen bestätigt haben, daß der Mann eine Schlüsselstellung in bin Ladens Netzwerk hatte und daß das FBI erfuhr, daß der Mann dabei war, fliegen zu lernen. Zur Zeit seiner Festnahme fand man technische Information von Boeing-Flugzeugen und Fluganweisungen in seinem Besitz.[12]

Dies ist nur ein Ausschnitt der Merkwürdigkeiten, die diesen gesamten Fall umgeben. Es stellt sich unweigerlich die Frage: Was wußten die US-Behörden wirklich, und wenn sie mehr wußten, als sie heute zugeben, was haben sie zu verbergen?

Aber das sind alles selbstverständlich nur Fragen. Die Antworten darauf können nur weitergehende Untersuchungen erbringen. Man sollte sich aber immer vergegenwärtigen, wer von diesen scheußlichen Taten am meisten profitiert.


Anmerkungen

[1]New York Times, 23.-25. Oktober 2001.
[2]Sunday Telegraph, 16. September 2001.
[3]Washington Post, 23. Oktober 2001.
[4]LA Times, 18.10.2001; NY Times, 21.10.2001.
[5]10. Oktober 2001.
[6]Nr. 8, 15. Oktober 2001, S. 5.
[7]New York Times, 8.10.01, S. S8; Jerusalem Post, 26.10.01; laut Meldung der Jewish Telegraph Agency waren 3 der 5 am 11.11. immer noch in Haft.
[8]Vgl. ach Miami Herald El Nuevo Herald 31.10.2001
[9]http://www.thetimes.co.uk/article/0,,2001370005-2001380535,00.html
[10]Entnommen einem Artikel von Jon Dougherty, www.WorldNetDaily.com.
[11]online.ie, 14. September 2001.
[12]Reuters, 13.11.20001. Weitere Merkwürdigkeiten hat Mike Ruppert zusammengestellt, vgl. www.copvcia.com.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 5(4) (2001), S. 440-443.


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