Bücherschau

Ist die jüdische Überlebensstrategie eine Bedrohung für die Welt?

Von Dr. Alexander Jacob

Henry Ford ist einer der größten Wohltäter Amerikas, sein Automodell T (oben, auf dem Fließband) versorgte alle Volksschichten mit einem billigen und zuverlässigen Transportmittel. Er war der erste Industrielle, der den Arbeitern fünf Dollar am Tag für ihre Arbeit bezahlte. Aber als Ford ab 1920 in Michigan seine Zeitung, den Dearborn Independent in Angriff nahm, (der neben anderen Dingen den starken und wachsenden jüdischen Einfluß in Amerika zur Debatte stellte), wurde er verteufelt. Die Verleumdung war so wirksam, daß sein Sohn und Firmenerbe, Henry Ford Jr., ein enger Verbündeter führender jüdischer Organisationen wurde. Für viele Jahre hindurch war die Ford-Stiftung - als offensichtliche Sühne für das Vergehen von Henry Sen. - einer der führenden Wohltäter linksliberaler Zielsetzungen.

Kevin MacDonald, A People That Shall Dwell Alone: Judaism as a Group Evolutionary Strategy (Ein Volk, das für sich alleine leben soll - Judentum als Strategie der Gruppenevolution, 1994); ders., Separation and Its Discontents: Toward an Evolutionary Theory of Anti-Semitism (Absonderung und die damit Unzufriedenen: Hin zu einer Theorie über die Evolution des Antisemitismus, 1998); und ders., The Culture of Critique: An Evolutionary Analysis of Jewish Involvement in Twentieth-Century Intellectual and Political Movements (Die Kultur der Kritik: eine evolutionäre Analyse der jüdischen Beteiligung an intellektuellen und politischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts, 1998), alle verlegt von Praeger, Westport, Connecticut.

Vor dem Zweiten Weltkrieg offerierten deutsche Intellektuelle die schärfsten Analysen des Problems der jüdischen Teilnahme an der westlichen Gesellschaft. Der Grund war der schnelle Aufstieg der Juden in der deutschen Gesellschaft direkt nach ihrer Emanzipation um 1860. Die deutsche Intelligenz mit ihrer hochentwickelten Tradition einer Natur- und Moralphilosophie war besonders feinfühlig für die soziale Aggressivität und die Dissonanz, die die jüdische Weltsicht in ihre Gesellschaft einführte. Diese gespannte ideologische Atmosphäre brachte solche Klassiker der antisemitischen Literatur hervor wie Wilhelm Marrs Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum (1879), Eugen Dührings Die Judenfrage als Rassen-, Sitten-, und Kulturfrage und Werner Sombarts Die Juden und das Wirtschaftsleben.

Ein Treffen Anfang der 60er Jahre der Black Muslim, einer Bewegung, die auf der mohammedanischen Religion beruht und einen strengen Moralkodex und (im Gegensatz zu anderen Richtungen des Islam) eine strikte Rassentrennung fordert. Der Autor bezeichnet die Juden als »genetisch und kulturell abgesonderte Nation in den nichtjüdischen Gesellschaften«. Juden sind, wie im Fall der Black Muslims und verschiedener weißer Gruppen, jeglicher Form kollektiver rassischer Ausgrenzung durch Nichtjuden entgegengetreten und fühlen sich dadurch bedroht. Die Black Muslims waren für jüdische Aktivisten Anlaß für besondere Sorge, weil man - ganz zutreffend - gemerkt hatte, daß sie öffentlicher Kritik der Juden als politischer und ökonomischer Ausbeuter der Schwarzen, Mulatten und anderer die Tür öffnen würden.

Diese Werke bleiben unschätzbar für ein Verständnis der Unmöglichkeit, den Antisemitismus auszuschalten, solange die Juden eine organisierte und mächtige Gemeinschaft bleiben, die in einem fremden Land lebt. In Amerika, wo es keine fein entwickelte metaphysische Tradition gab und die geistigen Wurzeln der Nation von jüdisch-puritanischen Religionsvorschriften genährt wurden, die, wie Max Weber in seinem Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus aufzeigte, eng mit dem Wachsen des Kapitalismus als Staatspolitik und säkularer Religion verbunden waren, gab es entsprechend wenig Äußerungen antisemitischer Gefühle bei der Intelligenz. Godwin Smiths Essays on Questions of the Day (Aufsätze über Tagesfragen, 1894) und Henry Fords Dearborn Independent waren leuchtende Ausnahmen von dieser Regel der Apathie. Professor Kevin MacDonalds Trilogie über die jüdische Frage, die genau ein Jahrhundert nach den großen deutschen Werken zu diesem Thema veröffentlicht wurde, ist daher ein gutes Vorzeichen für Amerikas künftige Selbsterkenntnis und seine Unabhängigkeit als Nation. Denn in diesen drei Bänden gibt MacDonald dem amerikanischen Leser eine meisterhafte Analyse der umfassenden Bedrohung, die die jüdische Überlebensstrategie, die er als jüdische »Evolutionsstrategie« bezeichnet, für die nichtjüdische ("Gojim") Kultur darstellt.

Die soziologischen Thesen, die MacDonald im ersten Band vorbringt, sind

  1. Judentum ist eine selbstauferlegte, nicht erzwungene Evolutionsstrategie;
  2. Judentum ist eine ziemlich abgeriegelte Gruppenstrategie, die viel Mühen darauf verwendet, der genetischen Assimilation umgebender Bevölkerungen zu widerstehen;
  3. Juden konkurrieren typischerweise mit nichtjüdischen Gesellschaften um Hilfsmittel und Fortpflanzung;
  4. es gibt ein bedeutendes (aber begrenztes) Maß an Altruismus innerhalb der Gruppe; und
  5. es gibt ein bedeutendes Maß an Rollen-Spezialisierung, die durch kulturelle und eugenische Praktiken charakterisiert werden, die auf Intelligenz, Gewissenhaftigkeit, Investition in die Nachfahren und Gruppenloyalität abzielen (A People, S. 19)

Die erste dieser Thesen verdient besondere Überprüfung, weil sie mit den Grundlagen der Exklusivitäts-Aspekte der jüdischen Gesellschaft zu tun hat. MacDonalds Vorbringen, daß sie selbst-auferlegt und nicht erzwungen war, ignoriert die ganze historische Dimension des Problems der Juden als Volk. Judaismus ist eine Religion, in deren Zentrum die Verehrung eines aramäischen Stammesgottes steht, Jahwe genannt, der ursprünglich das Gegenstück von Baal, dem Gott der Amoriter (oder Kanaaniter) war. Obwohl auch die Aramäer ursprünglich Polytheisten waren, entwickelte eine Splittergruppe der Aramäer, nämlich die "apiru" oder "habiru", die über Jahrhunderte hindurch im alten Nahen Osten nomadische Räuber, Söldner und Sklaven gewesen zu sein scheinen, einen fanatischen Monotheismus unter der Führung von Abraham von Ur in Chaldäa.

Laut Josephus, dem jüdischen Rechtfertiger des 1. Jahrhunderts nach Chr., war Abraham »der erste, der selbstgewiß erklärte, daß Gott mit dem Schöpfer des Universums eins ist« und diese Neuerung war die Ursache eines Aufstands »der anderen Völker Mesopotamiens« (Jewish Antiquities, I:157). Angesichts der wohlbekannten Tatsache, daß die Religion der Mesopotamier hochstehend und astronomisch ausgerichtet war und keiner Reform durch Apiru-Einwanderer bedurfte, konnte der Aufstand gegen Abraham durchaus auf die Befürchtung zurückgehen, daß die religiöse Neuerung mehr mit einem Mono-Nationalismus als mit Monotheismus zu tun habe.

Die Apiru wurden seit den frühesten sumerischen Aufzeichnungen als Söldner, Räuber, Landstreicher und Sklaven bezeichnet, die die soziale und politische Ordnung des Landes gefährdeten. Angesichts dieses Ursprungs des jüdischen Volkes außerhalb der Rechtsordnung fällt es schwer zu glauben, daß ihre Überlebensstrategien nicht durch Zwang (also von außen) entwickelt wurden, wenn es tatsächlich besser mit den historischen und philosophischen Berichten übereinstimmt, daß die vom Ressentiment als Ausgestoßene charakterisierten Juden ihre exklusivistischen Religionsgesetze als Abwehr gegen die Verachtung entwickelten, mit der sie vom mesopotamischen Wirtsvolk, zwischen dem sie lebten, überhäuft wurden.

Die ganze soziale Korruption und die politischen Revolutionen, die mit den Juden seit ihren frühesten Anfängen in Sumer verbunden sind, sind eine klare Bestätigung der fortdauernden Eigenschaften dieser Randgruppe aramäischer Nomaden, die im Laufe ihrer vielen Wanderungen natürlich verschiedene fremde Typen in sich assimilierten, aber trotzdem nicht ihre wesentliche soziopolitische Natur und Wirkweise änderten, wie diese von der unwandelbaren Habsucht und dem Ehrgeiz Jahwes geformt und bewahrt wurde.

Anstatt die soziologischen Eigenschaften des jüdischen Volkes aus der frühesten Formulierung des monotheistischen Jahwismus in Mesopotamien abzuleiten, versucht MacDonald, ihre "Evolutionsstrategie" zurückzuführen auf die Zeit ihres (ohnehin mehr als zweifelhaften) ägyptischen Aufenthalts und der Erfindung einer »erblichen (Stammes-) Priesterklasse mit einer starken Motivation, die Integrität der Gruppe zu bewahren« (A People, S. 228).

Diese geschichtlichen Termini liefern aber nur die späteren Formulierungen des frühesten fanatischen und nationalistischen Monotheismus, der als Reaktion auf die durch die Mesopotamier erlittene Verachtung entwickelt wurde. So entdeckt MacDonald unter den soziologischen Zügen der Juden nur die Tendenz zu einer »kollektivistischen Sozialstruktur und Ethnozentrismus« (ebd.) und ignoriert das Ressentiment ihrer Wirtsvölker, das die intellektuelle Geschichte der Juden geprägt hat und vom Autor selbst in seinem dritten Band bestätigt wird (The Culture of Critique).

MacDonald betont nicht gebührend, daß das Hauptziel der jüdischen "Exklusivität" durch den Antagonismus zu den Anderen erzwungen ist. Er kommt diesem Verständnis jedoch nahe in dem Abschnitt über »Gast-Aufenthalte und ihre Rolle in der Entwicklung des Judentums«. (A People, S. 245-9), wo er bemerkt, daß für die biblischen Geschichten über die Besuche der Erzväter bei Fremden typisch ist, daß »die Täuschung und Ausbeutung der Wirtsbevölkerung betont wird, nach der die Juden eine ausgeplünderte Wirtsbevölkerung zurücklassen, während sie ihren eigenen Reichtum und Fortpflanzungserfolg erhöht haben« (A People, S. 246). Und er fügt ganz richtig hinzu:

»Ein Meilenstein des Judentums als gruppenevolutionäre Strategie stellt gerade ihre eigene Erfahrung dar, daß Besuchsaufenthalte eine höchst erfolgreiche Strategie sind, mit der eine ethnische Gruppe ihre Identität behalten und ihren Reichtum und Fortpflanzungserfolg sogar in einer Diaspora-Umgebung vergrößern kann« (A People, S. 248).

Die Exklusivitäts-Tendenzen der verschiedenen jüdischen Gemeinden haben zur Entwicklung einer kollektivistischen Kultur bei den Juden geführt. Alle die verschiedenen Untersekten des Judaismus werden von einem Gesetzgeber namens Moses vereint, der den Kodex formulierte, um die »egalitäre Verwandtschaftsgruppe«, die die israelitische Gesellschaft ursprünglich war, zu konsolidieren und »die Aufspaltung der Stämme zu minimieren« (A People, S. 250). Obwohl die Stämme sich weiterhin in Teilgruppen aufspalteten, die nur angesichts äußerer Bedrohung geeint wurden, hat die von Moses eingeführte Priesterklasse (deren erster Hohepriester sein Bruder Aaron war) seit ihrem Anfang als eine strenge intellektuelle Führung des israelischen Volkes gewirkt.

Der Tatort eines bolschewistischen Bombenanschlags kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die stark jüdische Revolutionsbewegung in Rußland benutzte offensichtlich humanistische Rhetorik und Reformforderungen als Mittel zur Erlangung einer despotischen Kontrolle, anstatt zugunsten der Interessen der Massen. Peter Stolypin wurde 1906 Rußlands Ministerpräsident. Er war ein Reformer, der die Revolutionäre verachtete. Da er davon überzeugt war, daß nur eine aufgeklärtere Politik die Monarchie retten könne, verkaufte er Land aus dem Staatsbesitz, hob gesetzliche Einschränkungen für Bauern bezüglich Landbesitz und Reisen usw. auf. Diese Initiativen bedrohten ernsthaft die bolschewistische Schlagkraft. 1906 wurde sein Haus in die Luft gesprengt, seiner Tochter wurden bei der Explosion die Beine zerschmettert. Am 14. September 1911 wurde Stolypin von einem bolschewistischen bewaffneten Banditen im Kiewer Opernhaus ermordet, während das Land befriedet war und gedieh.

»Es waren die Angehörigen der Priesterklasse und vor allem der kohen gadol (Hohepriester), die die Geschicke der Nation von der Zeit des babylonischen Exils an lenkten, bis sie in der Zeit nach der Zerstörung des Zweiten Tempels, einem Zeitraum von über 500 Jahren, durch eine nicht-erbliche Gelehrtenaristokratie von Rabbinern abgelöst wurden. Die Stärke dieser priesterlichen Tradition bei den Israeliten steht in starkem Kontrast zum Fehlen einer ähnlichen priesterlichen Zentripetalkraft bei den Nichtjuden. Das System der Spartaner war zum Beispiel schlecht gerüstet, um ein Reich zu verwalten, und es gab keine Einrichtungen, wie die erbliche Priesterklasse der Israeliten, die es ihm ermöglicht hätte, eine militärische Eroberung zu überleben.« (A People, S. 257).

Die priesterliche Tradition der Israeliten wurde durch das Prestige gefördert, das die Juden dem systematischen Studium der Torah beimaßen, das nicht nur eine hochausgebildete Elite schuf, sondern auch als natürliches »Selektionsmittel des gesellschaftlichen Aufstiegs in der jüdischen Gemeinde« diente (A People, S. 167). Die Schriftgelehrten entwickelten sich bereits im 2. Jahrhundert vor Chr. zu einer hochgebildeten Klasse, obwohl, wie E.J. Bickerman (The Jews in the Greek Age, [die Juden im Zeitalter der Griechen] Cambridge: Harvard Univ. Press, 1988, S. 173) eingebracht hat, dieses Interesse an Bildung von der damaligen griechischen Bildung abgeleitet sein kann, da die Juden ihre eigene Intelligenz haben wollten, die mit der griechischen konkurrieren können sollte. Von entscheidender Bedeutung bei der jüdischen Religionsausbildung ist das Studium der Mischnah, die laut J. Neusner »die anfängliche und endgültige Aussage des Judentums« darstellt.[1] Die entscheidende Tatsache, die über die Mischnah festgehalten werden muß, ist, daß sie im wesentlichen ein Werk der Kasuistik und »grundlegend irrational« ist (A People, S. 176). Wie MacDonald ausführt:

»Sie erforderte eine gehöriges Maß an Intelligenz, aber letztlich gab es keinen Versuch, Wahrheit, religiöse oder sonstige, zu suchen. Und, wie es bei irrationalen Unternehmungen unvermeidlich ist, war die Übernahme des jüdischen Kanon im wesentlichen ein Akt autoritärer Unterwerfung.« (Ebenda)

Schüler der öffentlichen Schule in Alma, Wisconsin, posieren 1897 vor einem Kameramann. Als dieses Foto aufgenommen wurde, war die "Treuepflicht" ein tägliches Schulritual, und das Bildnis von George Washington blickte über Tausende amerikanischer Klassenzimmer. Im gleichen Jahr kam eine große Zahl jüdischer Einwanderer in Amerika an. Wie der Autor feststellt, legten diese Juden großen Wert auf Bildung und wurden alsbald im Lehrerberuf "überrepräsentiert". Als ihr Dienstalter und ihr Einfluß auf allen Ebenen innerhalb der akademischen Welt stiegen, begann eine entsprechende Abwendung von der vorher vorherrschenden Betonung patriotischer und fundamentaler Werte, - Werte, die die meisten jüdischen Lehrer sowohl als bedrohend wie auch als ihrer Natur fremd empfanden.

Im Gegensatz zum Scholastizismus des Thomas von Aquin war der abstruse und leere Intellektualismus der Mischnah mit »evolutionären« Zielen verbunden, wie die Übernahme der Kontrolle über ökonomische Ressourcen und Fortpflanzungserfolg, weil in der jüdischen Gemeinde Gelehrte vor allen anderen als künftige Bräutigame und Mitglieder der Unternehmer-Elite bevorzugt wurden. Im Gegensatz auch zu den arischen Brahmanen Indiens war die Gelehrtenelite nicht erblich; andererseits wurde die Bildung einer Finanzelite durch die systematische Unterbindung von Heiraten mit den Armen bewirkt, indem ein Minimum-Betrag für die Mitgift und eine zahlenmäßige Begrenzung der Heiraten armer Juden festgesetzt wurde (A People, S. 186).

Das besessene Streben der Juden nach Fortpflanzungserfolg kommt auch in der ganzen Überlieferung des Alten Testaments zum Ausdruck, das im ersten Pakt, den der jüdische Gott mit Noah einging (Bibel, Genesis 9:1), die Wichtigkeit der Fortpflanzung betont. Die religiöse Wertschätzung, die sich auf den Fortpflanzungserfolg konzentrierte, wurde bei den alten Israeliten durch die Praxis der Vielweiberei als auch der Endogamie (Verwandtenheirat) unterstützt. Die Tendenz zu Verwandten-Ehen nahm während des babylonischen Exils zu, da sie damals um so notwendiger wurde, um die jüdische Tradition in der Gefangenschaft zu bewahren.

Die Bemühung um Endogamie erhält ihre religiöse Dringlichkeit aus dem Gefühl des Anders-Sein, das der Monotheismus den Juden eingeprägt hat, denn ihr Gott war ein "eifersüchtiger Gott", der alle die polytheistischen Götter ihrer Nachbarn zerstören wollte und jegliche eheliche Verbindung mit letzteren verbot. (Exodus 34:12-16). Das Ergebnis dieser soziologischen Besonderheit der Juden ist:

»Es gibt überwältigende Beweise für die Behauptung, daß der jüdische Gen-Pool signifikant abgrenzt ist von den Gen-Pools der [jeweiligen] Bevölkerung, in der die Juden über Jahrhunderte gelebt haben, während es zugleich eine signifikante genetische Gemeinsamkeit gibt zwischen jüdischen Gruppen, die über Jahrhunderte hinweg getrennt waren.« (A People, S. 25)

Die Tendenz zur Exklusivität des Judentums begrenzt auch das Proselytentum und behandelt Konvertierte als zweitklassige Bürger der Gemeinschaft. Die Möglichkeit echter Konversion zum Judaismus ist also beträchtlich vermindert durch die Tatsache, daß Judentum nicht so sehr eine Religion als eine Nationalität ist. Wie G.F. Moore bemerkt:[2]

»Die Juden waren nicht Anhänger einer speziellen Religion, sondern Angehörige einer Nation, die ihr Ursprungsland in jedes Viertel mitbrachten, wo sie sich selbst, ihre nationale Religion und ihre nationalen Bräuche etablierten.«

Die kulturelle Absonderung, die für die Juden kennzeichnend ist, manifestiert sich wirklich in ihrer ganzen Geschichte. Die erste Hauptbedrohung für diese Erscheinung war die Aufklärung, die sowohl das Konzept der Emanzipation als auch die Assimilation einführte, die beide der jüdischen Mentalität wesensfremd waren. Die Reformbewegung des Judaismus, die sich im 19. Jahrhundert als liberale jüdische Antwort entwickelte auf die Herausforderung, eine im wesentlichen unassimilierbare Gruppe wie die Juden in den Rest der modernen westlichen Gesellschaft zu integrieren, versuchte, ihre Religion umzuformulieren als

»universalistische Missionsreligion, deren Mission es war, weiterhin getrennt von den Nichtjuden zu verbleiben, während sie diesen die wahre Religion zeigte und sie zu einem erhabeneren ethischen Verhalten führte - die uralte Idee, daß das Judentum das Licht der Nationen darstellt.« (A People, S. 95)

Aber, wie alle "Reformen" des Judaismus, war dies ein reiner Vorwand, weil es eine Kluft gab zwischen der von den Reformjuden gebrauchten Rhetorik, die theoretisch Mischheiraten und Konversion duldete, und der Praxis, die weiterhin streng von solchen Handlungen abhielt.

Die zentrale Idee im ganzen Judentum ist Israel, ob beim Reformjudaismus oder seinem scheinbaren Gegenteil, dem nationalistischen Zionismus oder dem modernen Phänomen einer "Bürger-Religion", die weniger Wert auf die eher rituellen Aspekte der Religion legt, als auf die sogenannte "moralische" Natur des Judaismus. Aber die "Moral" des Judentums bleibt immer eine knifflige Frage, da sie nicht auf irgend einer universellen philosophischen Grundlage beruht und nicht über den ideologischen Begriff Israel hinausgeht.

Der Erfolg der Juden als Nation, die sich genetisch und kulturell von den nichtjüdischen Gesellschaften absonderte, in denen sie Jahrhunderte hindurch gelebt haben, beruht auf ihrer Vortrefflichkeit im Wettbewerb mit Nichtjuden um Ressourcen und Fortpflanzung, dem hohen Maß an Kooperation und Altruismus, der innerhalb der jüdischen Gemeinden entwickelt wurde, und der Wertschätzung von Bildung und hoher elterlicher Fürsorge als soziale Normen. Die erste dieser Taktiken hängt mit der traditionellen Rolle des Vermittlers zusammen, die die Juden immer in nichtjüdischen Gesellschaften gespielt haben, vor allem die Rolle dessen, der zwischen einer herrschenden Elite (selbst fremder Eliten) und der Normalbevölkerung gewinnt. Diese Rolle ist durch die Tatsache erleichtert worden, daß die genetische Abgrenzung der Juden diese in höchstem Grad von der ausgebeuteten Bevölkerung absonderte, und man konnte daher erwarten, daß sie die höchste Loyalität zu den Herrschenden hatten und die geringsten Sorgen wegen ihrer Ausbeutung.

Chaim Weizmann (1874-1952), der Wladimir Iljitsch Lenin sehr ähnlich sieht, wird bei einem Zionisten-Treffen geehrt. Weizmann war der erste Präsident der modernen zionistischen Einheit, die Israel genannt wird, von 1949, bis seine Gesundheit versagte. Von 1920 bis 1930 und von 1935 bis 1946 war er Präsident der Weltorganisation des Zionismus, die darauf hinarbeitete, Israel zu errichten, indem die eingeborenen Araber vertrieben wurden. Weizmann führte auch 1919 die jüdische Delegation bei der Pariser Friedenskonferenz und arbeitete darauf hin, daß der Völkerbund Großbritannien die Verwaltung von Palästina zuwies, als Interims-Maßnahme nach der Niederlage des Osmanischen Reiches. 1917 erließ England, teils dank Weizmann, die Balfour-Erklärung, die die Idee eines jüdischen Heimlandes in Palästina unterstützte.

Das trifft gleichermaßen auf die Sephardim in Spanien unter den christlichen und mohammedanischen Herrschern zu wie für die Aschkenasim in Polen und anderen Teilen Europas. Der Volkszorn gegen die Juden wurde durch die Protektion der herrschenden Klasse gezügelt. In Spanien erhoben sich die antisemitischen Tendenzen des Volkes oft über ihre künstlich errichteten Ufer, wie in den Aufständen 1391, den Anti-Converso-Aufständen im 15. Jahrhundert und schließlich der Inquisition selbst. In Polen wurden die Aschkenasim beim Adel als Gutsverwalter, Bankiers, und Geldverleiher willkommen geheißen. Die Juden waren somit in der Lage, ihr kaufmännisches Geschick in einem solchen Ausmaß zu ihrem eigenen Vorteil einzusetzen, daß immer wieder Gesetze erlassen werden mußten, um den jüdischen Handel und Geschäfte zu zügeln, wie zum Beispiel 1485, 1764 und im 19. Jahrhundert unter der galizischen Regierung, die einen wirtschaftlichen Boykott jüdischer Geschäfte organisierte.

Nach der Emanzipation der Juden im 19. Jahrhundert öffneten sich den Juden mehr berufliche Fortkommensmöglichkeiten und sie waren bald überrepräsentiert auf Gebieten, die ein hohes Niveau an Ausbildung erforderten, wie Erziehung, Beamtenschaft und öffentlicher Dienst, wie auch im Geschäftsleben, während sie typischerweise in der Landwirtschaft unterrepräsentiert waren. Der ökonomische Aufstieg der Juden war von einer Bevölkerungsexplosion, begleitet, vor allem in Osteuropa.

Das war die Grundlage des wirtschaftlichen Antisemitismus, der sich allmählich sowohl in Westeuropa wie in Osteuropa ausbreitete. Die jüdische Teilnahme an der amerikanischen Gesellschaft im 20. Jahrhundert ist von einem ähnlichem Erfolg im akademischen, sozialen und kulturellen Leben geprägt, und bereits in den 1860er Jahren »waren 20 Prozent der Fachbereiche der Prestige-Schulen jüdisch« und Juden nahmen »20 Prozent der Rechtsberufe« ein (A People, S. 128). Der jüdische Anteil am akademischen Leben und den Medien hat sich in der jüngsten Zeit erhöht, so daß »trotz der Tatsache, daß die Juden nur 2 Prozent der Bevölkerung ausmachen, fast die Hälfte aller amerikanischen Milliardäre Juden [sind], ebenso wie ungefähr 10 Prozent der Mitglieder des U.S. Kongresses«.[3] In ähnlicher Weise werden die Medien und die Unterhaltungsbranche von Juden dominiert. Wie F. Salter ausführt,[4] kontrollieren Juden etwa 26 Prozent der »kybernetischen Ressourcen« der Vereinigten Staaten, wobei diese Ressourcen durch die Vertretung in Schlüsselbereichen wie Regierung, Medien, Finanzwelt, Akademisches Leben, Firmen und Unterhaltung gemessen wurden.

Der soziale Erfolg der Juden beruht zu einem großen Teil auf dem hohen Grad ihrer Gemeinschaftsorganisation, die auf die früheste Zeit der Diaspora zurückgeht, als sie eine bedrohte Gruppe waren, die inmitten oftmals feindlicher nichtjüdischer Bevölkerungen lebten. Die gegenseitige Zusammenarbeit und der Altruismus der Juden haben die Form einer protektiven Umsorgung und Nächstenliebe innerhalb der jüdischen Gruppen angenommen, verbunden mit einer moralischen Gleichgültigkeit gegen die nichtjüdische Gemeinde, die ohne Skrupel ausgebeutet werden konnte. Juden neigten seit dem Mittelalter dazu, Schutz-Handelszusammenschlüsse und Gilden mit anderen Juden zu bilden, und die Solidarität der jüdischen Händler im 19. Jahrhundert ähnelte der moderner Gewerkschaften. In ähnlicher Weise »entwickelte sich unter dem Schutz der Rothschilds ein großes Netzwerk kleinerer jüdischer Bankiers« (A People, S. 147). Alle diese ökonomischen Sicherheitsnetze wurden mit aggressiven Geschäftspraktiken verbunden, die gegen die nichtjüdischen Händler gerichtet waren. Folglich »gab es freien Handel innerhalb der jüdischen Gemeinde, um den Käufer zu schützen, aber außerhalb der jüdischen Gemeinde wurden Monopol-Praktiken erlaubt« (A People, S. 149) Andere weniger offensichtlich handelsmäßige Aspekte der jüdischen Solidarität beinhalteten die dauernde Unterhaltung jüdischer Wohltätigkeitsorganisationen, um die Gemeinde im Allgemeinen zu unterstützen. In der Tat stellt gegenwärtig, wo der Judaismus eine neue säkulare Ausprägung als Bürgerreligion erlangt hat, die Wohlfahrt ein Hauptmittel dar, um die jüdische Gruppenidentität aufrechtzuerhalten.

Das letzte Kennzeichen, das beim Judentum als Überlebensstrategie festgestellt werden muß, ist die von den Juden praktizierte hohe Investition in ihre Kinder. Arrangierte Heiraten waren bei den Juden bis nach dem 1. Weltkrieg die Regel, da die wirtschaftliche Grundlage einer Heirat alle romantischen Erwägungen übertrumpfte. Die Mitgift-Investition betonte gute Kinderfürsorge, persönliche Hygiene und Mäßigung, so daß uneheliche Kinder, voreheliche Schwangerschaft und Scheidung unter den Juden weniger verbreitet waren als in der umgebenden Bevölkerung. Eine zusammenhaltende und zusammenarbeitende Gruppe wie das Judentum betont natürlich nachdrücklich ein hohes Maß an Gruppenkonformität. Einzelpersonen, die von dieser kollektiven Kultur abweichen, werden wahrscheinlich von Angst geplagt, genauso wie Eltern, die vom Wunsch nach Erfolg ihres Kindes beherrschten waren, ihre Kinder ungewöhnlich anfällig für familiäre Schuldgefühle machen. Das erklärt den typisch jüdischen Persönlichkeitskomplex, der »sehr mächtige Triebe nach Ressourcen-Erwerb, sozialer Dominanz und sinnlicher Befriedigung« mit einem »hohen Angstniveau, Schuld und Hemmungen« verbindet (A People, S. 212) - wie die Entsprechungen im wirklichen Leben zu den fiktiven Charakteren, die Woody-Allen-Filme bevölkern.

Dieses Portrait des 20.Jahrhundert, "Der Rabbi" von Mark Chagall, gibt die Pflege einer radikal andersartigen jüdischen Identität wieder. Auch wenn sie im allgemeinen als Minderheit unter Nichtjuden leben, haben die Juden der Assimilation bemerkenswert widerstanden. Daher wurden sie die nationalistischste aller Kulturen genannt und scheinen zu versuchen, so zu bleiben.

Die unheilbare Entfremdung des "assimilierten" Juden ist tatsächlich der tiefste Grund für den Antisemitismus. Aber Macdonald sieht sie als nur eine von vielen beitragenden Ursachen an. Zum Beispiel zählt MacDonald in seinem zweiten Band, Separation and Its Discontents, die Leitmotive des Antisemitismus auf, Beschuldigungen der Absonderung, der Clan-Bildung, wirtschaftlicher, kultureller und politischer jüdischer Vorherrschaft, und jüdischer Illoyalität zu dem Staat, in dem sie leben. Aus den verschiedenartigen antisemitischen Bewegungen, die es im Westen gab, wählt MacDonald drei als Fallstudien aus: die des späten Römischen Reiches, des Mittelalters, und den deutschen Nationalsozialismus. MacDonald neigt dazu, den christlichen Antisemitismus von Denkern wie St. Johannes Chrysostomos (4. Jahrh. n. Chr.) hauptsächlich wirtschaftlicher Rivalität zwischen Christen und Juden zuschreiben. Aber das berücksichtigt nicht den Hauptpunkt der frühchristlichen Argumentation, daß die Juden eine verachtenswerte Rasse seien, gerade weil ihrer Religion jede wirkliche Geistigkeit fehle. Im Gegensatz zu den aufs Diesseits gerichteten Bestrebungen und der rassischen Absonderung der Juden betonten die christlichen Altväter die geistigen und universalen Aspekte des Christentums. Denn das Christentum ermunterte im Gegensatz zum Judaismus die Exogamie und die Assimilation. Angesichts dieser grundlegenden Unterschiede zwischen christlichem und jüdischem Ethos gibt MacDonalds Vorbringen, der frühe christliche Antisemitismus sei »von Zügen charakterisiert, die Spiegelbilder des Judentums sind« (d.h. seiner kollektivistischen Gruppenstruktur und seiner grundlegenden Unterscheidung zwischen Gruppenzugehörigen und Außenseitern) den falschen Eindruck, daß die europäischen Christen notwendigerweise von jüdischen Strategien abhängig gewesen seien, wenn sie den Judaismus bekämpfen wollten (Separation, S. 110). MacDonald trägt nicht der Tatsache Rechnung, daß die Juden ihre kollektiven Strategien in erster Linie als Reaktion eines außerhalb des Gesetzes stehenden Volkes gegenüber der überlegenen Kultur und Organisationsform ihres Wirtsvolkes entwickelten. Antisemitismus ist also nicht das "Spiegelbild" eines judäischen Kollektivismus, sondern eher eine kollektive Manifestation der zugrundeliegenden Verachtung, die die Wirtsvölker, unter denen die Juden seit dem mesopotamischen und ägyptischen Altertum gelebt haben, unumgänglich gegen die hebräischen Einwanderer entwickelt haben.

Nach dem Zusammenbruch des Westreiches lebte der christliche Antisemitismus wieder in größerem Umfang im 12. und 13. Jahrhundert auf. Das Wiederaufleben fiel mit dem Aufschwung der Franziskaner- und Dominikaner-Klöster und dem Erlaß der antijüdischen Gesetze des 4. Lateran-Konzils von 1215 zusammen, das von den Juden das Tragen besonderer Kleidung forderte, um sexuelle Kontakte zwischen Christen und Juden zu verhindern. Die organische kollektivistische Organisation der europäischen Gesellschaft im Mittelalter half dem mittelalterlichen christlichen Antisemitismus. Diese Organisationsform war auch diesmal nicht im Hinblick auf das Judentum geformt, sondern folgte den natürlichen hierarchischen Mustern der alten indoeuropäischen Gesellschaft. Die Unmöglichkeit, die Juden in die europäische Gesellschaft zu integrieren und das Mißlingen des Versuchs, konvertierte Juden im Spanien des 15. Jahrhunderts als "Neue Christen" anzuerkennen, weil diese, trotz ihrer oberflächlichen Konversion, heimlich am Judaismus festhielten, waren die wirkliche Ursache der Inquisition und ihrem Erzwingen von Gesetzen bezüglich "limpieza de sangre" oder "Blutsreinheit".

Der österreichische Jude Sigmund Freud (1865-1939) in Positur mit seinem ältesten Sohn auf dem Schoß. 1938, nach der deutschen Besetzung von Österreich, verließ Freud Wien und ging nach London. Dank Freud und seinen oftmals ebenfalls jüdischen Nachahmern bleibt es in den USA ein nationaler Zeitvertreib, daß man mit seinem Therapeuten anstatt mit seinen Eltern über Mutter und Vater spricht, und das verschlingt weiterhin Milliarden Dollar amerikanischer Gelder und einen außerordentlich großen Anteil professioneller Ressourcen.

Auch der Nationalsozialismus ist bestimmt nicht - wie MacDonald im Kapitel 5 zu verteidigen versucht - ein »echtes Spiegelbild« des Judentums, sondern eher die Überreaktion auf das Problem, einen unassimilierbaren Fremdkörper im deutschen sozialen und politischen Organismus zu assimilieren. Der soziologische Aspekt im jüdischen Leben, der am meisten wirklicher Assimilation in die Wirtsgesellschaften, in denen die Juden lebten, entgegengewirkt hat, ist in der Tat ihre eigene kollektivistische Kultur, die auf Gruppenkonformität Wert legt, während sie die Absonderung von und den Wettbewerb mit Nicht-Gruppenangehörigen ermutigt. Antisemitismus ist also nicht auf die westlichen Gesellschaften beschränkt, sondern hat sich in

»einem weiten Spektrum sowohl westlicher als auch nichtwestlicher, christlicher als auch nichtchristlicher Gesellschaften, und in vorkapitalistischen, kapitalistischen und sozialistischen Gesellschaften gezeigt.« (Separation, S. 29)

Aber ein entscheidener Unterschied zwischen der antisemitischen Haltung des westlichen christlichen Universalimus und dem Kollektivismus mohammedanischer Gesellschaften ist die Tatsache, daß die Mohammedaner, die in einer den Juden selbst ähnlichen kollektivistischen Weise organisiert sind,

»eher von Verachtung, als durch Haß, Furcht oder Neid geprägt sind, weil die antijüdischen Bräuche der Mohammedaner Juden im allgemeinen davon abgehalten haben, eine Position zu erlangen, die zu Neid, Angst oder Haß führen könnte. Gewalt gegen Juden erfolgte, wenn Juden über die Stränge schlugen.« (Separation, S. 31)

Diese Verachtung gegenüber den Juden war auch bei den deutschen Philosophen des 19. Jahrhunderts anzutreffen, die bewußt den soziopolitischen Moden, die der Französischen Revolution und der Aufklärung entstammten, aus dem Weg gingen. Einige wenige amerikanische "Antisemiten" wie Gerald L.K. Smith und Henry Ford besaßen auch dieses Gefühl philosophischer und moralischer Überlegenheit. Ford bemerkte zum Beispiel scharfsinnig:

»Es ist das besondere Talent dieser [d.h. der jüdischen] Rasse, Probleme moralischer Art in jedem Unternehmen hervorzurufen, wo sie die Mehrheit erlangen« (The International Jew, 1920).

Leider neigt die amerikanische Bevölkerung im allgemeinen zu einer toleranten religiösen und individualistischen Sozialkultur, was sie für jüdische Ausbeutung extrem anfällig macht.


Anmerkungen

Dr. Alexander Jacob ist indischer Abstammung. Er hat neun Bücher über Philosophie geschrieben, einschließlich einer Übersetzung der Erörterung der jüdischen Frage durch den deutschen Philosophen des 19. Jahrhunderts mit dem Titel Eugen Duehring on the Jews (Historical Review Press, Uckfield, GB, 1997). Dr. Jacob hielt Gast-Vorlesungen an verschiedenen Fachbereichen der Universität Toronto, einschließlich des Fachbereichs für Philosophie, dem Fachbereich für Religionsstudien und dem Fachbereich für Politikwissenschaft. Er ist in Toronto zu Hause.

Mit freundlicher Genehmigung von The Barnes Review, entnommen der Ausgabe 6(2) (2000), S. 21-27 (130 Third St., SE, Washington, D.C., 20003, USA), übersetzt von Patricia Willms.

[1]The Philosophical Mishnah, Scholars Press, Atlanta 1988.
[2]Judaism in the First Centuries of the Christian Era, Harvard Univ. Press, Cambridge 1927-30, S. 233.
[3]B. Ginsberg, The Fatal Embrace, Univ. of Chicago Press, Chicago, 1993.
[4]Ethnic Infrastrutures U.S.A.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 5(4) (2001), S. 463-469.


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