Revisionismus · Der Verfassungsschutz "klärt auf"

Von Georg Wiesholler

»Die Lüge verdirbt das Herz, zerstört das Vertrauen unter den Menschen und stiftet unermeßliches Unheil in der Welt. [...] Wenn wir nicht anders reden, als wir im Herzen denken, sind wir wahrhaftig.«

Joseph Kardinal Frings, Katholischer Katechismus, Düsseldorf 1956


So wie Kardinal Frings die Wahrhaftigkeit forderte, forderte Emanuel Kant, der große deutsche Philosoph, Mut zu zeigen, indem er Horaz zitierte: »sapere aude« (wage, dich deines Verstandes zu bedienen!). Oder:

»Wer nicht zu sagen wagt, was er denkt, ist ein Sklave.«

(Sophokles in Antigone)

Hier möchte ich einfügen, daß bei der Hospitation meines Unterrichts durch Schulrat Dr. Fischer am Ubbo-Emmius-Gymnasium in Leer/Ostfriesland, ich gerade Antigone bei Sophokles und Anouilh verglich, wobei ich hervorhob, daß Bürger nicht wegschauen dürfen, wenn staatlicherseits Menschenrechte verletzt werden (und das freie Wort ist ein Menschenrecht!), sondern daß sie eingreifen müssen. Der Schulrat lobte meine Hermeneutik und die Tafelarbeit und ich erhielt eine unbegrenzte Anstellung, während ich aus dem bayrischen Schuldienst entlassen wurde.

Aber den Verstand benutzen und Bekennermut zeigen, wie es auch in den Fürbitten im Gottesdienst gefordert wird, dies sollen wir heute, in der »freiesten Republik der deutschen Geschichte« (Walter Scheel) nicht mehr tun dürfen. Wer sich heute des Verstandes bedient und zur Sprache bringt, was er auf dem Herzen hat, und dies den Regierenden nicht paßt, ist ein Häretiker, ein Verbrecher, um auf dunklere Perioden der abendländischen Kulturgeschichte hinzuweisen.

Der Begriff Revisionismus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet in der Form als Verb ganz einfach "revidere" (wiedersehen). Im Laufe der Zeit änderte sich der Inhalt des Begriffes und wurde im heutigen Sinne zum ersten Mal, so meine Kenntnisse, von Eduard Bernstein (1850-1932) verwendet, der mit Blick auf die soziale Entwicklung in England sah, daß die von Karl Marx gestellten Prognosen nicht eintreffen würden, sie daher einer "Revision" bedurften. Karl Kautsky, marxistischer Schriftsteller (1854-1938), verwendete diesen Begriff dann als Schimpfwort, und bezeichnete Bernstein und seine Anhänger - so auch Lasalle - als Revisionisten. Ein Totschlagwort wurde es in der heutigen Zeit, wie gesagt: in der freiesten Republik der deutschen Geschichte.

Das Bayrische Staatsministerium des Inneren, eine von der westlichen Wertegesellschaft getragene Institution, unterstellt in ihrem Faltblatt »Revisionismus - Der Verfassungsschutz informiert« den Revisionisten kriminelle Handlungen und bezeichnet den Revisionismus als eine »besonders verabscheuungswürdige Ausprägung des Rechtsextremismus«.[1]

Dies ist nicht nur dumm, sondern eine unglaubliche Beleidigung und Verleumdung aller Wahrheitssuchenden, aller Anständigen - und dies noch mit Steuergeldern. In allen bayrischen Gemeinden wird dieses Pamphlet ausgelegt. Unter Revisionismus versteht man immer noch, und dies in jeglicher Hinsicht, keine kriminelle Handlung, keine Revolution, sondern eine »sukzessive Reformierung der Gesellschaft« (Bernstein), d.h. eine geistige Auseinandersetzung mit den herkömmlichen, historischen Theorien. Den Revisionismus zu verbieten bedeutet, sich jeglicher Diskussion über Gesellschaftsreformen zu versperren und die Wahrheitssuche zu unterdrücken. Wer den Revisionismus verbietet, so deutlich muß man dies sagen, ist ihm geistig nicht gewachsen. »Denn die Wahrheit kann nur eine sein« (Leopold von Ranke).

Das Bayerische Staatsministerium folgt in seiner Broschüre den Intentionen des damaligen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Peter Frisch, der im Revisionismus den Rassismus, die »übelste Form des Antisemitismus« sieht. Frischs Ansicht deckt sich - und von dort kommt der Wind zur Unterdrückung des freien Wortes - mit Avraham Prior, dem israelischen Ex-Botschafter in Bonn, der in seinem Psychogramm im FAZ-Magazin, am »allermeisten den Revisionismus verabscheut«. »Daher«, so fügte auch Heinz Galinski hinzu, der verstorbene Zentralratsvorsitzender der Juden in Deutschland, »geben wir den Weg zu einer schrankenlosen Geschichtsforschung nicht frei.« Dies beinhaltet klar und deutlich die Unterdrückung der freien Forschung.

Somit widersetzte sich auch Heinz Galinski, der sonst keine Tabus kannte und der immer so vom Grundgesetz-Patriotismus schwärmte, dem Artikel 5 des Grundgesetzes - ein Grundrecht auf Wissenschaftsfreiheit. Aber er hatte keine Bedenken, aus der Hand des Diktators Honecker am 8.11.1988 den höchsten DDR-Orden zusammen mit Edgar Bronfman vom Jüdischen Weltkongreß entgegenzunehmen.

Der Publizist Karl Schlögel erkannte den Zweck dieser Totschlagtheorie unserer etablierten Politiker und Hofjuristen und schrieb über die Sinnlosigkeit dieser Maßnahmen:[2]

»Revisionist, Negationist, Holocaustleugner, so ein Vorwurf bedeutet so viel wie Ausschluß aus der zivilisierten Menschheit [man gehört nicht mehr zu den Anständigen - d.V.]. Jemand, den eine solche Verdächtigung ereilt, ist erledigt. Seine bürgerliche Existenz ist dahin und sein Ansehen als Wissenschaftler ruiniert [So darf auch der so bescheidene Professor Dr. Ernst Nolte, Adenauer-Preisträger, nicht mehr in der FAZ schreiben - d.V.]. Man wird darüber zu reden haben, wie es um die Öffentlichkeit in einem Land bestellt sein muß, indem es ausreicht, die Keule der Auschwitzlüge zu schwingen, um einen Wissenschaftler von Rang binnen einer Sekunde moralisch zu erledigen [nicht nur moralisch, sondern auch physisch, siehe Prof. W. Pfeiffenberger![3] - d.V.]. Das alles zu klären wird schwierig sein und kann natürlich lange dauern. Was aber jetzt schon verlangt werden kann, das sind: Beweise.«

Aber laut dem Verfasser des staatlich verordneten Pamphlets »Revisionismus«,

»geht es den Revisionisten nicht um die Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern gezielt um die Rechtfertigung, bzw. Aufwertung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Im Mittelpunkt der revisionistischen Agitation steht die Leugnung des nationalsozialistischen Massenmords an Juden (Holocaust).« (S.5)

Das sind Unterstellungen, die eine anspruchsvolle, wissenschaftliche Arbeit über dieses Problem erschweren oder gar unmöglich machen, wie auch Karl Schlögel schon schrieb:

»Bereits am 26. April 1994 hatte das Bundesverfassungsgericht [ein Gericht, bestallt und beeinflußt von den etablierten, politischen Parteien, Geert W. Mackenroth, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes laut S.Z. vom 27.4.01 - d.V.] festgestellt, daß das Leugnen des Holocaust nicht vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt ist. [...]«

Daher hat der Gesetzgeber den Spielraum der "rechtsextremistischen" Revisionisten weiter eingeschränkt. Seit 1. Dezember 1994 ist u.a. das Leugnen des Massenmords an Juden verschärft mit Strafe bedroht. Danach wird mit Freiheitsentzug bis zu fünf Jahren bestraft,

»wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Straftat des Völkermords in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost. Eine strafbare Volksverhetzung liegt selbst dann vor, wenn kein Angriff auf die Menschenwürde der Opfer stattgefunden hat.« (S.5)

Nach diesem Gesetz ist Zweifeln eine Lüge und Wahrheitssuche eine Volksverhetzung. George Orwell läßt grüßen!

Daß der Gesetzgeber leichtsinnig gehandelt, ja sogar gegen das Grundrecht verstoßen, sich den jüdischen Lobbyisten gefügt hat, geht aus den folgenden, kritischen Stellungnahmen hervor:[4]

»Die Legitimität der Vorschrift ist zumindest zweifelhaft; bezweifeln kann man schon, ob eine Lüge überhaupt strafwürdiges Unrecht ist, bezweifeln muß man, ob das bloße Leugnen einer historischen Tatsache ohne Agitationscharakter gerade als Volksverhetzung erfaßt werden darf.«

»Damit Leugnen objektiv ein Straftatbestand werden kann, muß es vorsätzlich geschehen. Der Täter muß wissen, daß er die Unwahrheit sagt, und der Richter muß dieses beweisen, was er natürlich nicht kann. Um den Überzeugungstäter strafen zu können, definiert nun die deutsche Justiz den Begriff des Vorsatzes in diesem Falle neu: Vorsatz kann dann nur noch Wissen darum sein, daß man sich mit seiner Überzeugung zum Widerspruch zu dem befindet, was nach "herrschender Meinung" für diese unbestreitbar eine historische Tatsache [offenkundig - d.V.] ist.«[5]

Besser hätten die nationalsozialistischen Juristen die Gesetze auch nicht auslegen können!

»Das geplante Gesetz über die Auschwitzlüge ist überflüssig«, warnte schon Professor Hartmut Hoffmann:[6]

»[Es] dürfte seinen Zweck verfehlen und würde wahrscheinlich sogar Schaden anrichten. Man kann die Erörterung historischer Fakten nicht gesetzlich in dem Sinn reglementieren, daß allein ein amtlicherseits gewünschtes Ergebnis Verbreitung finden darf. Das stünde im Widerspruch zur Freiheit von Forschung und Lehre, und insofern wäre das geplante Verbot nicht mit dem Grundgesetz [ein Grundrecht - d.V.] vereinbar. Wenn der Verfasser eines wissenschaftlichen Werks mit viel Aufwand von Fußnoten und in vorsichtigen Formulierungen zu dem Schluß kommen sollte, daß für die Vergasung der Juden das Beweismaterial nicht ausreichen sollte oder nicht unumstritten sei, und wenn daraufhin das Buch von der Regierung verboten würde und es darüber zum Prozeß kommen sollte, müßte in letzter Instanz das Bundesverfassungsgericht [sofern es sich nicht zur Magd der Politik erniedrigt] gemäß GG Artikel 5,3 das Verbot aufheben.« (Herv. d. V.)

Diese Ansicht vertraten auch die schwedischen Reichstagsabgeordneten, denn in Schweden versuchten Juden (u.a. Bronfman) und ihre Unterstützer (Per Ahlmark) ein Gesetz einzubringen, wie man es in der BRD eingeführt hatte. Dagegen wetterte Svante Nicander, leitender Redakteur der Dagens Nyheter, der auflagenstärksten Zeitung, in einem Leitartikel:[7]

»Die Meisten von uns haben ganz einfach die allgemein etablierte Version über Ereignisse der Nazizeit akzeptiert. Ein Teil solcher etablierter Wahrheiten über historische Ereignisse hat sich als Mythos erwiesen. Menschen mit Einfluß, auch Intellektuelle, haben viele dazu veranlaßt, grobe Geschichtsverfälschungen zu glauben. Wie kann sich eine nur bescheiden geschichtskundige Person sicher sein, daß eine Vernichtung stattgefunden hat? Es könnte sich ja um einen Mythos handeln. Wenn nur eine Version über den historischen Verlauf zugelassen ist, hat das Volk wirklich keine Ursache, an deren Wahrheit zu glauben. Bei einer Behauptung, die den Schutz des Gesetzes braucht, kann man vermuten, daß es ein Mythos ist. Mythen lassen sich bekanntlich weder beweisen noch widerlegen.« (Herv. d. V.)

Dieser Antrag wurde von den schwedischen Reichstagsabgeordneten abgelehnt. Sie sind sich der Bedeutung des freien Wortes in einer Gemeinschaft mehr bewußt als die deutschen Vasallen. Dazu schrieb Svenska Dagbladet folgenden Leitartikel:[8]

»In gewissen Ländern ist die Behauptung, daß es keine Gaskammern gegeben hat, strafbar. Aber nicht in Schweden. Warum nicht?

Weil entgegengesetzte Ansichten, wie böse und dumm sie auch sein mögen, nach unserer bestimmten Ansicht nicht mit Polizeiarrest und Gefängnis bestraft, sondern mit Argumenten in einer freien Debatte bekämpft werden sollen.

Ein Fehler kann ein Fehler sein, ein Irrtum ein Irrtum. Lüge ist immer eine Lüge. Keiner kann bezweifeln, daß dies mit der Vernichtung der Fall war. Keiner kann aber, bei ruhigem Nachdenken, daran zweifeln, daß es unsinnig ist, die Gerichte entscheiden zu lassen, was in einer historischen Debatte von einer außerordentlichen Bedeutung veröffentlicht werden darf und was nicht. Keiner in unserer Rechtstradition kann nur einen Augenblick über die Möglichkeit reflektieren, ein Gesetz zu erlassen, daß Äußerungen mit einem gewissen Inhalt in einer bestimmten historischen Frage verbietet(Herv. d. V.)

Auf der Holocausttagung in Stockholm Mitte Januar 2000 forderte der Zentralrat der Juden in Deutschland:[9]

»eine zumindest EU-einheitliche Gesetzgebung, die das Leugnen des Völkermordes an den Juden unter Strafe stellt. Zur Zeit sei es in Deutschland und Frankreich verboten, nicht aber in Schweden und Dänemark [auch nicht in Norwegen, Italien, England und USA - d.V.] kritisierte der Vizepräsident des Zentralrats, Michel Friedman. Das ermögliche es den Neonazis, dort ihre Texte ins Internet zu stellen. Besonders in Schweden haben antisemitische Aktivitäten deutlich zugenommen, und es gibt Hinweise auf eine Vernetzung mit deutschen Gruppen.«

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Was sind überhaupt »antisemitische Aktivitäten«? Sind die Chefredakteure der Dagens Nyheter (aus dem jüdischen Hause Bonnier) und Svenska Dagbladet Antisemiten?

Und was sagte die schwedische sozialdemokratische Justizministerin Laila Freiwalds zu Friedmans Forderung?:[10]

»Ich halte nichts vom Verbot des freien Wortes!«

Die FAZ bestätigte dies den deutschen Lesern:[11]

»Unter Strafe gestellt [in Schweden] ist allein Hetze gegen eine Volksgruppe. [...] Im Unterschied zu Deutschland ist es erlaubt, den Holocaust zu leugnen und sich über die Opfer des Holocausts in satirischer Form lustig zu machen.«

In der BRD, um ein aktuelles Beispiel zu nennen, verurteilte das Amtsgericht Grevesmühlen den 72 Jahre alten Roeder zu zwei Jahren Gefängnis wegen Volksverhetzung. Roeder hatte auf einer Veranstaltung »den Völkermord an den Juden in Abrede gestellt«. Nun hat das Landgericht Schwerin das erstinstanzliche Urteil auf ein Jahr mit Bewährung abgemildert. Paul Spiegel, der Vorsitzenden der Juden in Deutschland, nannte, was ich furchtbar finde, dieses Urteil »eine Bankrotterklärung der deutschen Justiz[12]

Ich glaube eher, daß das Urteil gegen Oberstudienrat a.D. Günter Deckert, der wegen der Übersetzung einer friedlichen technischen, aber revisionistischen Rede auf öffentlichen Druck hin zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden war, eine »Bankrotterklärung der deutschen Justiz« war.

Ein US-Völkerrechtler schrieb:[13]

»Revision ist der Alltag der ernstzunehmenden Historiker. Neue Fragen werden aufgeworfen, neue Quellen ermittelt, neue Perspektiven entwickelt.«

Ein Prager Politologe meinte noch konkreter:[14]

»Revision heißt Leben. In einer Zeit, in der man bestrebt ist, das Unrecht des Krieges zu mildem, muß auch das Unrecht, das die Sieger begangen haben, reflektiert, benannt und geheilt werden.«

Der jüdische Journalist Chaim Bermant meinte:[15]

»Keine Gefahr, die entstanden ist, oder die von der Verbreitung revisionistischer Literatur ausgehen könnte, ist bei weitem so gefährlich, wie der entstehende Verdacht, daß es etwas zu verheimlichen gibt.«

Auch der deutsche Jude Fritz Stern meint:[16]

»Jeglicher Revisionismus bringt neue Entzweiung mit sich. [...] Man muß nur hoffen, daß die schwer erkämpfte Offenheit [in der BRD - d.V.] bestehen bleibt.«

Der Mannheimer Politologe Prof. Kielmansegg schlug in die gleiche Kerbe:[17]

»Aber es gibt in der freien Gesellschaft keine Instanz, die autorativ darüber befinden kann, welche Thesen, welche Meinungen diskussionswürdig sind. Das Diskussionswürdige vom Unsinnigen oder Belanglosen zu trennen, kann selbst nur in der Diskussion gelingen, durch Austausch von Argumenten. Eine Gesellschaft, die mit Frageverboten einen korrekten Umgang mit der Vergangenheit erzwingen will, beschädigt sich selbst.«

Ein Bundestagsabgeordneter schließlich führte gegenüber einem führenden Revisionisten folgendes aus:[18]

»Dabei darf es für die geschichtliche Forschung keine Tabus geben. Wir brauchen eine offene und ehrliche Geschichtsforschung, ansonsten taugt sie nichts für die Zukunft.«

In dem staatlich verordneten Pamphlet »Revisionismus« heißt es weiter (S. 6):

»Dieser Völkermord bildet den schauerlichen Abschluß der Judenverfolgung, die ein zentrales Element der nationalsozialistischen Ideologie darstellte, seit Hitler in den Jahren 1924/25 in seinem Buch "Mein Kampf" behauptet hatte, der "Jude" sei der Todfeind der Menschheit.«

Als ich am Historischen Institut in Stockholm meinen Magisteraufsatz »Inför andra världskriget« (Das Vorspiel zum Zweiten Weltkrieg) verteidigte, sagte der Opponent, daß ich es unterlassen habe, Hitlers Mein Kampf zu erwähnen, denn dort stünde schon, daß Hitler die Juden vernichten und einen Krieg wollte. Professor Gunnar Westin, der Leiter des Instituts, sagte, soweit ich dies noch in Erinnerung habe, daß den Intentionen (Absichten) einer Schrift keine Funktionen (Tätigkeiten) folgen müssen und verwies auf einige Beispiele in der Geschichte; so auch auf die Erbfeindtheorie Hitlers gegenüber den Franzosen, die damals, als er Mein Kampf schrieb, aufgrund der Rheinlandbesetzung aktuell war, die er später fallen ließ. Diese Tatsache müßte doch dem Verfasser des »Revisionismus«-Pamphlets, wenn er etwas Kenntnisse über Geschichtstheorien hat, bewußt sein!

Ich kann mich nicht erinnern, dies von der Todfeindschaft gegenüber den Juden in Mein Kampf während des Krieges in den langen Nächten am Eismeer (Porsangerfjord) gelesen zu haben. Dagegen erinnere ich mich, daß Hitler schrieb, es wäre besser gewesen, gewisse Leute wären wie so manche Soldaten an der Front unter Gas gehalten worden. Damit waren Juden nicht allgemein gemeint, was heute unterstellt wird, sondern Politiker, unter denen viele Juden waren, die 1917 zum Streik in den Munitionsfabriken aufgerufen hatten (siehe dazu Deutscher Revolutionsalmanach 1917!). Dann wäre den Soldaten an der Front, die um jeden Meter bitter kämpften, der Gastod erspart geblieben. Hier ist es vielleicht angebracht zu erwähnen, daß Hitler selber gasvergiftet war.

Aber möglicherweise sollte man diese Äußerung nicht so ernst nehmen. In der politischen Auseinandersetzung befleißigten sich viele Politiker grober Verwünschungen. So auch Kurt Tucholsky, was ich als eine grobe Entgleisung betrachte, gerade an unschuldigen Menschen:[19]

»Möge das Gas in die Spielstuben Eurer Kinder schleichen! Mögen sie langsam umsinken die Püppchen! Ich wünsche der Frau des Kirchenrates und des Chefredakteurs und der Mutter des Bildhauers und der Schwester des Bankiers, daß sie einen bitteren und qualvollen Tod finden, alle zusammen.«

Aber heute ist es mir nicht möglich, die Behauptung des Verfassers des »Revisionismus«-Pamphlets zu verifizieren, denn Mein Kampf steht auf dem Index verbotener Bücher. Der bayrische Ex-Finanzminister von Waldenfels begründete sein weiteres Verbot wie folgt:[20]

»Das Buch ist geistiger Wirrwarr, schwer verständlich und nahezu unlesbar.« (Warum ist es dann verboten? - d.V.).

Der renommierte Philosoph Martin Heidegger und der Nachkriegspräsident Theodor Heuss, der ja in der Goebbelschen Zeitung Das Reich fleißig mitgearbeitet hat, bejahten Hitlers Einstellung in Mein Kampf. Daß er damals nicht kritisch genug war, lastete Heuss nach dem Krieg seinem Vater an, der seinen Söhnen eine Erziehung des bürgerlichen Anstands gegeben habe.[21]

Während die Katholische Kirche, die ja immer als ein Hort der Meinungsunterdrückung angesehen wurde, 1965 den Index endlich aufhob, wurde in der freiesten Republik der deutschen Geschichte (Scheel) ein Index eingeführt.

Im »Revisionismus«-Pamphlet heißt es weiter(S. 6):

»Die nationalsozialistische Judenverfolgung begann 1933 bereits kurz nach der "Machtübernahme" mit dem Boykott und der Plünderung jüdischer Geschäfte.«

Für Hitler spielte der Antisemitismus in den Jahren vor der Machtübernahme eine unbedeutende Rolle. Dies zeigen die Hinweise von Sebastian Haffner (Anmerkungen zu Hitler), dem in den USA lehrenden jüdischen Historiker Arno J. Mayer (Der Krieg als Kreuzzug) und dem deutschen Historiker Rainer Zittelmann (Hitler). Rainer Zittelmann schrieb:[22]

»Weder der Antisemitismus noch die Lebensraumforderung spielten in jener Phase, in der ihm der Durchbruch zum Massenführer gelang (1930/1932) in seinen Reden eine nennenswerte Rolle.«

Was sofort nach der Machtübernahme begann, darüber berichtet uns der Verfasser des »Revisionismus«-Pamphlets nichts (auch nicht die Geschichtsbücher an den Schulen), dies war der Boykott deutscher Waren und die Kriegserklärung an Deutschland durch einflußreiche britische und amerikanische Juden, was den glimmenden Antisemitismus erst wieder zu einem Feuer entfachte und mit der Katastrophe für Juden endete:[23]

»Das Judentum erklärt Deutschland den Krieg. Der jüdische Handelsfürst verläßt sein Geschäftshaus, der Bankier seine Bank, der Händler seinen Laden und der Hausierer seinen bescheidenen Tragekasten. Vierzehn Millionen Juden stehen wie ein Mann zusammen, um Deutschland den Krieg zu erklären.«

Der Präsident der »Internationalen Boykottkonferenz«, Samuel Untermayer, rief nach seiner Rückkehr vom Zionistischen Kongreß in Den Haag zum Krieg gegen Deutschland auf:[24]

»Die Alpträume und der Schrecken in den zwei Wochen, die ich in Europa verbrachte, als ich den herzzerbrechenden Erzählungen der Flüchtlingsopfer zuhörte, spotten jeder Beschreibung. [...] Ihre begeisterte Begrüßung [...] dient dem heiligen Krieg für die Menschheit, auf den wir uns eingelassen haben. [...] Es ist ein Krieg, der unermüdlich geführt werden muß. [...] Hitler und seine Pöbelhaufen werden ihr Volk nicht wissen lassen, wie es von der Außenwelt angesehen wird. Wir werden auf die einzige Weise, die uns zur Verfügung steht, diese zwingen, dies zu lernen. [...]

Jeder von ihnen, Jude oder Nichtjude gleichermaßen, der nicht bereits an diesem heiligen Krieg teilnimmt und sich noch freiwillige gemeldet hat, sollte es jetzt und hier tun.«

Über diese Hetze erboste sich sogar der ehemalige Reichskanzler Brüning in einem Gespräch mit Jakob Landau vom internationalen jüdischen Zeitungsdienst:[25]

»Im Frühjahr 1933 habe man gesehen, wie Hitler unmittelbar reagierte, als der Berliner Korrespondent eines New Yorker Blattes an einem außergewöhnlich ruhigen Abend gekabelt hatte, daß die Spree angefüllt sei mit treibenden Leichen von den Nazis ermordeter Juden. [...]

Als ich meine Bewunderung für Rabbi Baeck aussprach, [...] erklärte Landau, Rabbi Baeck sei schwach und habe keinen jüdischen Kampfeswillen. Ich warnte sehr vor diesem Kampfeswillen; er würde zu entsetzlichen Missetaten gegen die Juden seitens Hitler führen. [...]

Herr Landau sagte, der Kampf der Juden müsse mit allen Mitteln gegen die Nazis auf der ganzen Welt fortgesetzt werden. Ich erwiderte ihm, daß ich in diesem Falle das größte Unglück für das Judentum in der ganzen Welt voraussehe.« (Herv. d. V.)

Auch Kardinal von Faulhaber war wegen dieser jüdischen Hetze in Amerika sehr besorgt, weil darunter, wie er schreibt, vor allem die armen Juden in Deutschland zu leiden hätten:[26]

»Die unwahren Berichte über blutige Greueltaten in Deutschland, die in amerikanischen und ausländischen Zeitungen erschienen sind, und die Angriffe gegen die neue Regierung in Deutschland wegen ihres Kampfes gegen den Kommunismus, haben die deutsche Regierung veranlaßt, Gegenmaßnahmen zu ergreifen und vom 1. April ab den Boykott gegen alle jüdischen Geschäfte mit aller Strenge durchzuführen. [...] Die Korrespondenten in ausländischen Zeitungen haben nicht überlegt, in was für eine schwere Lage sie die Juden in Deutschland durch ihre Berichte in den Zeitungen gebracht haben.«

Diesen Boykott begründeten damals die Schongauer Nachrichten:[27]

»Der Jude hat es gewagt, dem deutschen Volke den Krieg zu erklären. Er betreibt in der ganzen Welt mit Hilfe der in seinen Händen befindlichen Presse einen großangelegten Lügenfeldzug gegen das wieder national gewordene Deutschland. Er bezichtigt die Deutschen der unerhörtesten und schändlichsten Greueltaten, der erbärmlichsten Verbrechen. Er fordert auf zum Boykott deutscher Erzeugnisse! Wir fordern die deutsche Bevölkerung auf: Kauft nicht in jüdischen Geschäften!«

Daß es nicht zu den im »Revisionismus«-Pamphlet angedeutete Plünderungen kam, belegte die Ostfriesen-Zeitung, zumindest für Ostfriesland:[28]

»Zur Abwehr der Greuelhetze gegen Deutschland im Ausland wurden am 29. März in den meisten Orten Ostfrieslands die jüdischen Geschäfte für einen Tag geschlossen. Wenn sich auch in der Stadt Leer eine merkbare Erregung zeigte, so ist es doch zu keinen Zwischenfällen bei der Aktion gekommen.«

Daß diese Hetze zu diesen Verfolgungen und Leiden der Juden führten, bestätigten vor einigen Jahren torahtreue Juden aus den Vereinigten Staaten:[29]

"Sie [die Zionisten] forderten eine starke Armee, um sich aus der Verbannung befreien zu können. Aber dadurch, daß sie sich auf die neue, atheistische Verbannungspolitik stürzten, provozierten und stärkten sie den Antisemitismus in Europa, welcher zum Zweiten Weltkrieg führte und zur Vernichtung des Judentums in Europa.

Alle die großen Rabbiner haben von den Folgen der zionistischen Häresie gewarnt. [...] Wie konnten die zionistischen Führer und der World Jewish Congress [besteht hauptsächlich aus Zionisten] die Nerven haben und jüdische Privilegien fordern? Der weltweite Boykott gegen Deutschland im Jahre 1933 und die späteren Erklärungen zum totalen Krieg an Deutschland, veranlaßt von den zionistischen Führern und dem World Jewish Congress, machten Hitler so rasend, daß er drohte, das Judentum zu vernichten. Auf der im Januar 1942 einberufene Wannseekonferenz wurde das Schicksal der Juden beschlossen und somit begann das wirkliche Leiden der Juden. Die Zionisten weigerten sich, diesen zu helfen und blockierten die Versorgung mit Lebensmitteln. Ihr Motto war: "Rak B'Dam" (Nur durch Blut werden wir das Land (Palästina) erhalten).« (Herv. d. V.)

Das Bayrische Innenministerium, als endverantwortlich für die Broschüre »Revisionismus«, ist sich auch nicht zu schade, das "Wannsee-Protokoll", eine wissenschaftlich belegte Fälschung, für ihre Verleumdungszwecke weiter zu zitieren, um die Behauptung von der beabsichtigten Vernichtung der Juden mit dem dazugehörigen sozial-darwinistischen Aspekt aufrechterhalten zu können:

»Unter entsprechender Leitung sollen nun im Zuge der Endlösung die Juden in geeigneter Weise im Osten zum Arbeitseinsatz kommen. [...] Der allfällige, endlich verbleibende Restbestand wird, da es sich bei diesem zweifellos um den widerstandsfähigsten Teil handelt, entsprechend behandelt werden müssen, da dieser eine natürliche Auslese darstellend, bei Freilassung als Keimzelle eines neuen jüdischen Aufbaus anzusprechen ist. [...]

Im Rahmen dieser "Endlösung der Judenfrage" wurden seit 1941 Millionen von Juden systematisch ermordet.« (S.7)

Zur "Wannsee-Konferenz" schrieb der Adenauer-Preis-Träger Prof. Dr. Ernst Nolte:[30]

"Gleichwohl stände es um die etablierte Literatur besser, wenn sie sich mit den Auffassungen dieser Autoren [Revisionisten - d.V....] sachlich auseinandersetzte, statt immer bloß von "Rechtsradikalen" [d.h. Kriminellen - d.V.] zu sprechen. So sind nicht nur gegen das Protokoll, sondern sogar gegen die Tatsache "Wannsee-Konferenz" ernste Zweifel vorgebracht worden, die meines Wissens nirgendwo in der Literatur gründlich erörtert werden. Nicht nur fehlt in der Anwesenheitsliste die wichtigste Person, nämlich Reinhard Heydrich, sondern es ist auch weder die Zeit des Beginns noch diejenige des Endes vermerkt. [...] Aber es bleibt beklagenswert, daß die elementarste Regel der Wissenschaft "audiatur et altera pars" in der etablierten Literatur so weitgehend außer Kraft gesetzt zu sein scheint. [...]

Die Literatur über die "Endlösung" stammt zum weit überwiegenden Teil von jüdischen Autoren. Sie ist daher begreiflicherweise ganz auf ein einfaches "Täter-Opfer-Schema" fixiert. [...] Aber andere Aspekte geraten dadurch leicht aus dem Blick und werden oftmals nur in Nebenbemerkungen oder manchmal in aktuell-politischen Auseinandersetzungen zwischen den Autoren greifbar!« (Herv. d. V.)

Herr Professor Dr. Nolte, die elementarste Regel der Wissenschaft scheint nicht außer Kraft gesetzt zu sein, sie ist außer Kraft gesetzt!

Erwartungsgemäß blieb der Verfasser des »Revisionismus«-Pamphlets auch bei der heiligen Zahl 6 Millionen ermordeter Juden. Dafür bürgt, behauptet er, der ehemalige Leiter des Instituts für Zeitgeschichte in München, Wolfgang Benz.[31] Nachdem Benz' Sammelwerk von revisionistischer Seite einer Analyse unterzogen worden war, in der Benz eine fehlerhafte Methode nachgewiesen wird,[32] meinte der Berliner Historiker Prof. Ernst Nolte in einem Privatschreiben an den revisionistischen Autor, daß Benz diese Auseinandersetzung jedenfalls nicht gewonnen habe.[33] Obwohl also wissenschaftlich gesehen nichts entschieden ist, wird allein schon die Bestreitung dieser 6-Millionen-Zahl, die ja dauernd wiederkäut wird, als infam bezeichnet. Sie wurde wieder aktuell durch den Besuch Stoibers in Israel. Stoiber wollte den Juden 6 Millionen schenken, sie empfanden aber die "6" als eine Diffamierung. Wolfgang Benz sollte doch zumindest wissen, mit welchen ideologischen Scheuklappen an diese Problematik herangegangen wird. Schon 1990, kurz nach der ersten "offiziellen" Senkung der Opferzahl von Auschwitz, schrieb der polnische Publizist Ernest Skalski darüber, warum man sich aus ideologischer Verblendung heraus »irrte« bzw. schlicht log:[34]

»Jetzt scheint gewiß zu sein, was Zeithistorikern schon länger bekannt war: daß es eine bis eineinhalb Millionen Opfer gewesen sind. [...]

Was mich betrifft, empfinde ich als Pole vor allem Verlegenheit, weil die Situation außerordentlich peinlich ist. Der Irrtum, obwohl vor langer Zeit von anderen begangen, bleibt tendenziös. Und es war »unser« Irrtum, wenn mit »uns« Gegner von Faschismus und Rassismus gemeint ist. [...]

Doch er [der Irrtum] war auch das Werk anderer Mörder, die daran Interesse hatten, die Schuld ihrer Konkurrenten auf dem Gebiet des Völkermordes noch grausiger darzustellen, als sie tatsächlich war. [...]

Ich gebe zu, daß man manchmal die Wahrheit verheimlichen - also lügen muß, zuweilen sogar aus erhabenen Motiven, etwa aus Mitleid oder aus Feingefühl. Doch immer lohnt es sich zu wissen, warum man das tut, was die jeweilige Abweichung von der Wahrheit bringt. [...]

Wenn auch die Wahrheit nicht immer das Gute ist, so ist viel öfter die Lüge das Böse. [...]«

Hat sich aber seither an der ideologischen Einstellung dieser irrenden Volkspädagogen etwas geändert? Und wenn nein - worauf manches hindeutet -, wie kann man da sicher sein, daß die heute verbreitete Zahl weniger »geirrt« ist?

Sybille Steinbacher, eine Mitarbeiterin des Instituts für Zeitgeschichte München, schreibt zur heute verbreiteten Opferzahl von Auschwitz:[35]

»Die Diskussion um die Zahl der Opfer, die trotz aller notwendigen Detailtreue nicht zu Unrecht als "Leichenarithmetik" kritisiert wurde, kann seit der letzten Ausgabe der Studie von Franciszek Piper von 1993 als abgeschlossen, die Zahl von 1,1 Mill. Toten als gesichert gelten; noch in der zwei Jahre zuvor erschienenen Ausgabe hatte Piper an vier Millionen Toten festgehalten.«

Eigentlich sollte jede Lüge, die man in dieser Sache zuzugeben sich gezwungen sah, zur Vorsicht mahnen bezüglich neuer dogmatischer Behauptungen von »gesicherten Zahlen« und »abgeschlossenen Diskussionen«. Aber die neue Opferzahl wurde wieder flugs in Stein gegossen, sowohl in Auschwitz im dortigen neuen Mahnmal, wie offenbar auch in den Köpfer der etablierten Historiker. Den Lesern von VffG wird aber dank der Artikel von Prof. Faurisson[36] und Werner Rademacher[37] nicht entgangen sein, daß die offiziöse Opferzahl von Auschwitz auch diesmal alles andere als »gesichert« ist. Ein neues Aufflammen der Diskussion ist daher wohl nur eine Frage der Stabilität herrschender Machtverhältnisse, wie es ja bereits 1990 der Fall war, als die Auschwitzer 4-Millionen-Zahl wegen des Sturzes des Kommunismus plötzlich zur "Diskussion" stand.

Mit welchem Recht also erhebt eine staatliche Institution eine bestimmte, temporär für (moralisch) richtig gehaltene Opferzahl eines bestimmten historischen Ereignisses zu einer moralisch unanzweifelbaren Gewißheit?

Hier mag es vielleicht angebracht sein, solche Horrormeldungen aus der Nachkriegszeit zu zitieren, die heute noch im Umgang sind. So schrieb die Berner Tagewacht am 24.10.1945 in fetten Lettern:

»Hitler-Deutschland - In der Welt voran!

Wie der Pariser Korrespondent der "News Chronicle" meldet, sind laut amtlichen Zahlen, auf die Untersuchungsbeamte der französischen Regierung gekommen sind, in allen deutschen Konzentrationslagern 26 Millionen Menschen ermordet worden. Die meisten davon wurden in Dachau getötet. Durchschnittlich wurden dort täglich 12 000 bis 15 000 umgebracht. Wie der Korrespondent hinzufügt, hatten die Hinrichtungsmänner in Dachau am 10.7.1944 ein Trinkgelage, um ihren Rekord zu feiern, an dem einen Tag wurden 24 000 Männer, Frauen und Kinder ermordet.«

Eine andere Schweizer Zeitung schriebt 1946:[38]

»Es ergibt sich also nach dieser Aufstellung, die zwar leider nicht auf neuen amtlichen Zahlen beruht, deren Grundzahlen aber durchwegs von offizieller Seite stammen, daß alles in allem weniger als 1,5 Millionen Juden vorläufig als "tot oder vermißt" bezeichnet werden müssen.«

Nun sind Tageszeitungen grundsätzlich keine zuverlässige Quelle für historische Tatsachen. Sie sind aber zumindest eine zuverlässige historische Quelle für den herrschenden Zeitgeist, und der scheint mit Opferzahlen umzugehen, wie es ihm gerade politisch in den Kram paßt.

Interessant ist auch zu wissen, woher Wiesenthal seine Zahlen hat, da er sie nicht belegen konnte. Der israelische Historiker Yehuda Bauer berichtete, daß Wiesenthal ihm in einem privaten Gespräch mitteilte, daß er diese Zahl erfunden hat.[39]

Im »Revisionismus«-Faltblatt heißt es weiter:

»Das rechtsextremistische Lager ist sich weitgehend darin einig, daß das deutsche Volk in wesentlichen Fragen seiner jüngeren Geschichte rehabilitiert werden müsse. [...] In der Verfolgung ihres Ziels, das nationalsozialistische Unrechtsregime aufzuwerten, müssen die rechtsextremistischen Revisionisten freilich Regeln der kritischen Geschichtswissenschaft mißachten und Forschungsergebnisse negieren, die nicht ihrem vorgefaßten Geschichtsbild entsprechen.«

Eine unglaubliche Frechheit und Unverschämtheit obendrein, zu behaupten, die Revisionisten würden die Regeln der kritischen Geschichtswissenschaft mißachten und die Forschungsergebnisse negieren. Hier muß ich mich wiederholen: George Orwell läßt grüßen! Wer erzwingt denn die Einschränkung der Forschung und verbietet - und negiert somit - die Veröffentlichung der Ergebnisse, wenn nicht die BRD-Justiz unter Mitwirkung der christlich bayrischen Staatsregierung? So bei der Erweiterung des Art. 130 StGB am 1.12.1994? Was diese etablierten Hofjuristen und -historiker selber tun, unterstellen sie einfach den Revisionisten. Siehe das oben angeführte Zitat von Professor Ernst Nolte, den Artikel von Dr. Hartmut Hoffmann und Karl Schlögel.

Ist diesen christlichen Politikern nicht bekannt, was der Papst anläßlich des 18. Welttages der sozialen Kommunikationsmittel im Juni 1984 sagte:

»Eure Information lasse sich stets von Kriterien der Wahrheit und Gerechtigkeit leiten, wobei Ihr es als eure Pflicht betrachten müßt, richtigzustellen und wiedergutzumachen, wenn Euch ein Irrtum unterlaufen ist.«

War es nicht der frühere US-Präsident Reagan, der beim Besuch des Soldatenfriedhofs in Bitburg am 5.5.1985 sagte:

»Den Deutschen ist ein Schuldgefühl aufgezwungen worden und zu Unrecht auferlegt.«

Und der amerikanische Publizist und zeitweilige Kandidat für das Amt des Präsidenten, Patrick Buchanan, schrieb vor einiger Zeit in der Washington Times:

»Die Welt weiß alles, was die Deutschen getan haben; die Welt weiß nichts von dem, was den Deutschen angetan wurde.«

Der US-Diplomat George Kennan meinte 1968:

»Wenn die Geschichte über die Grausamkeiten dieses Krieges ihr Urteil fällt, wird sie zwischen Siegern und Besiegten nicht mehr unterscheiden.«

Er ahnte ja noch nicht, und wer hätte es für möglich gehalten, daß in der freiesten Republik der deutschen Geschichte Schreib- und Publikationsverbote eingeführt werden.

Der US-Historiker Possony kommt in der Zusammenfassung in seinem Buch zu folgender Einsicht:[40]

»Wenn man also über die Ursprünge der beiden Weltkriege ehrlich und endgültig Klarheit schaffen will, so müßte man eine internationale Historikerkommission einsetzen und in allen beteiligten Ländern die Dokumente, welcher Art sie auch immer sein mögen, freigeben.« (Hervh. d. V.)

Während das "Heilige Offizium" (der Vatikan) seine Akten in bezug auf die Juden freigegeben hat, ist die Sperre für die Rudolf Heß- und Tylor-Kent-Akten[41] bis zum Jahre 2017 verlängert worden. Dies allein schon spricht dafür, daß Wichtiges über den Kriegsausbruch verheimlicht werden muß!

Daß es sich bei diesem US-Historiker um keinen Amateurhistoriker handelt, wie bei Revisionisten so gern unterstellt wird, geht an den Dankesworten an die Mitarbeiter Possonys hervor:[42]

»Das Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen der Universität zu Köln hat grundlegend zu diesem Buch beigetragen. Dr. Werner Kaltefleiter gebührt mein Dank für die ursprüngliche Anregung, eine Schrift über Kriegsschuld zu verfassen.

Prof. Ferdinand A. Hermens, Direktor des Instituts, gab mir durch seine Bereitwilligkeit, das Buch in seiner Schriftenreihe aufzunehmen, den nötigen Ansporn zur Ausdauer. Er hat mir bei den Schwierigkeiten bei der Schaffenszeit mit einer Reihe kritischer Anregungen beistanden.

Dr. Fritz Werr, ebenfalls im Kölner Institut, übernahm die schwierige Aufgabe, das Manuskript detailkritisch zu prüfen, es sprachlich zu verbessern und den Text für den Druck vorzubereiten.

Die Unterstützung der Hoover Institution on War, Revolution and Peace, stellte eine unerläßliche Vorbedingung zur Vollendung des Buches dar. Ich bin Dr. W. Glenn Campbell, dem Direktor der Hoover Institution, für seine Förderung und für sein Verständnis für meine Arbeit aufs tiefste verpflichtet.

Mein Mitarbeiter an der Hoover Institution, Professor Julius Eppstein, hat mich bei der Quellenforschung und der inhaltlichen Analyse mit gutem Rat und eifriger Tat initiativ und wirksam unterstützt. Den vielen Stunden, die er der Beschaffung längst vergessener und schwer auffindbarer Dokumente widmete, verdanke ich die zeitgerechte Fertigstellung meines Manuskriptes.

Mit Professor Robert Strausz-Hupe, Direktor des Foreign Policy Research Institut Philadelphia, Pa., habe ich die Themen dieses Buches seit vielen Jahren ausgiebig diskutiert. Sein scharfer Blick und seine persönlichen Kenntnisse vieler der dramatis personae haben mir immer wieder neue Einsichten vermittelt.«

Schon Kurt Schumacher, der damalige Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, ahnte etwas von diesen auf uns zukommenden Verleumdungen. In einer Rede in Iserlohen auf der Alexanderhöhe am 1.3.1947 sagte er:

»Demokratie ist nicht die uneingeschränkte Freiheit, zu lügen und zu verleumden. Die Leute, die uns die Ehre abschneiden, die so lügen und verleumden, die zahlen drauf.«

Bei seinem Besuch in der Westzone sagte der ehemalige Reichskanzler Brüning, der ja wirklich wußte, was auf dieser Welt gespielt wurde und wird, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung:[43]

»Er habe während des letzten Jahrzehnts zuviel Kenntnis von dem sittlichen Verfall im öffentlichen und privaten Bereich in allen Bezirken der Welt erhalten, als daß er noch geneigt sei, Deutschland in dieser Hinsicht isoliert zu betrachten. Die moralische Vereisung gebe zwar niemanden einen Freibrief, aber es sei pharisäisch, inmitten einer Weltentwicklung ein einzelnes Volk zum alleinigen Sündenbock zu machen!«

Aber unsere etablierten Minister und Politiker, unsere Gutmenschen, unsere Anständigen, eingeschlossen die christlichen, die sogar behaupten, stolz auf Deutschland zu sein (Stoiber u. Goppel), scheuen sich nicht, in pharisäischer Weise eine solche Schrift zu veröffentlichen, Dreck auf unser Vaterland und auf unser Volk zu werfen, um es dann zu verleumden.

Auch Otto von Habsburg empfindet Ekel über diese Leute. Er sagte in einem Interview:[44]

»Es gibt nichts Unerträglicheres als diesen Typen des Sühnedeutschen, der nichts anderes tut, als auf den Knien herumzurutschen, um die Welt um Verzeihung zu bitten, daß er existiert.«

Ernst Wichert, der im Konzentrationslager saß (wie auch Schumacher), schrieb (Manuskript im Besitz des Verfassers):

»Wir hatten einmal ein Vaterland, das hieß Deutschland. Es ist leicht, den Stab zu brechen über ein ganzes Volk. [...] Ihr sollt die Wahrheit wieder ausgraben und das Recht und die Freiheit und vor den Augen der Kinder die Bilder wieder aufrichten, zu denen die Besten aller Zeiten empor geblickt haben aus dem Staub ihres schweren Weges.«

Der US-Generalkonsul in Wien, John Gaffrey, schrieb:[45]

»Wenn ich einen Tropfen deutschen Blutes in den Adern hätte, so würde ich keine Nacht mehr Ruhe finden, bis von meinem Vaterland der Vorwurf genommen wäre, der es der furchtbarsten Verbrechen der Weltgeschichte schuldig erklärt, obwohl es für den Ausbruch des II. Weltkrieges durchaus nicht allein verantwortlich war.«

Da ich nicht nur einen Tropfen deutschen Blutes in meinen Adern habe, geht es mir wie Heinrich Heine:

»Wenn ich an Deutschland denke in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.«

Da ich mich als Deutscher fühle, und »trotz allem, allem, was geschehen« (Matthäi), auf Deutschland und auf die gemeinschaftlichen Leistungen des deutschen Volkes stolz bin, schreibe ich diese Zeilen.

Ich finde es unerträglich, von unseren Vasallen, die wir bezahlen müssen, immer zu hören, daß sich die Deutschen gewissermaßen mit Lust als die großen, einzigen Verbrecher und Sünder der Weltgeschichte hinstellen müssen - und dies in einer Welt voller täglicher größter Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Man kann dies auch als pervertierten Nationalismus, als Nationalmasochismus, als neurotische Reinigung, ja sogar als perverse Zurschaustellung betrachten. Dies steigert sich seit 1945 unaufhörlich. Merkwürdigerweise immer mehr mit zeitlich zunehmendem Abstand von den in Frage kommenden Ereignissen. So konnte man kürzlich im Kemptner Kreis-Bote lesen, daß Gebirgsjäger in Jugoslawien Frauen vergewaltigt und dann ermordet haben. Man schämt sich heute nicht, die vermeintlichen Sünden der Eltern und Großeltern zu vermarkten. Es ist eine Leichenfledderei ohnegleichen, über die armen Toten herzufallen, die sich nicht mehr wehren können - und andere dürfen es nicht. Nach meinen Kenntnissen der Geschichte ist dies einzigartig (singulär) in der Weltgeschichte. Dieser geistig verkommene Zustand in dieser freiheitlichsten Republik der deutschen Geschichte ödet mich an. Was mir bleibt, ich kann es nicht anders sagen, ist Verachtung für diese etablierten BRD-Politiker und für dieses verlogene System.

Zum Abschluß schrieb der Verfasser dieser Schmähschrift »Revisionismus«:

»Das Schicksal der vom nationalsozialistischen Unrechtsregime Verfolgten darf weder vergessen noch verdrängt werden.«

Dem schließe ich mich an. Es darf aber auch nicht vergessen und verdrängt werden, warum und wie es dazu gekommen ist, und es muß auch erlaubt sein darüber zu schreiben, wer die wirklichen Verursacher zu diesen Verbrechen waren und was dem deutschen Volk angetan wurde. Ich möchte noch einmal auf das Geleitwort von Kardinal Frings hinweisen, damit es beherzigt wird:

»Die Lüge stiftet unermeßliches Unheil in der Welt!«


Der Verfasser, geb. am 13.7.1919, trat nach dem Volksschulbesuch und anfänglicher Arbeit auf dem elterlichen Hof in Bayern freiwillig dem Arbeitsdienst und schließlich der Kriegsmarine bei. Er befand sich bald in Opposition zum Nationalsozialismus und floh nach Schweden, wo er die Landwirtschaftsschule in Hammenhög besuchte und das Abitur nachholte. Da Deutschland das schwedische Abitur nicht anerkannte, studierte er in Schweden Deutsch, Geschichte und Politische Wissenschaft und legte das Staatsexamen für das Höhere Lehramt ab. Darauf lehrte er im Landschulheim Issing, wurde dort aber nach drei Jahren entlassen und ging sodann mit Frau und 6 Kindern wieder ins Exil. Später hatte er eine Lehrerstelle in Leer (Ostfriesland) inne bis zum Ruhestand. Georg Wiesholler ist Verfasser von verschiedenen Artikeln und Schriften, u.a.: Die verfälschte Demokratie - Eine Abrechnung; Das freie Wort; Die Missionare; Zeitgemäße Betrachtung eines Unzeitgemäßen; Die Wahrheit wird euch frei machen (in Arbeit)


Anmerkungen

[1]Bayr. Staatsministerium des Inneren (Hg.), Revisionismus, Der Verfassungsschutz informiert, München 2001
[2]Karl Schlögel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.2.1998
[3]Rudi Zornig, »Zum Gedenken an Werner Pfeifenberger«, VffG 4(2) (2000), S. 127-130.
[4]Karl Lackner, Strafgesetzbuch, 21. Auflage, München 1995
[5]Theo Leckner, Strafgesetzbuch, 25 Auflage, München, S. 1111
[6]Hartmut Hoffmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.2.1994
[7]Dagens Nyheter, 18.4.1992
[8]Svenska Dagbladet, 29.8.1993
[9]Süddeutsche Zeitung, 28.1.2000
[10]Dagens Nyheter, 25.1.2000
[11]»Das linke Auge sieht nur, was das rechte tut«, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.4.01
[12]Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.4.2001
[13]US-Völkerrechtler Professor Dr. Alfred de Zayas in Ostpreußenblatt, 4.12.1999
[14]Bohumil Dolezal, Prof. an der Universität Prag, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.3.2001
[15]Chaim Bermant, Australian Jewish News, 28.2.1997
[16]Fritz Stern, jüdischer Professor, in seiner Dankrede für den Preis des Deutschen Buchhandels
[17]Prof. Peter Graf Kielmansegg, »Fremde Federn«, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.3.00
[18]K.J. Rosmanith, MdB, in einem Brief an den Vorsitzenden des Zeitgeschichtlichen Forschungsstelle Ingolstadt, Dr. Alfred Schickel
[19]Weltbühne, Nr. 30/1927
[20]»Keine Nachdruck-Freigabe für Hitlers "Mein Kampf"«, Focus, 37/1995, S. 136
[21]Th. Heuss, Hitlers Weg, Neuauflage, Tübingen 1968, Einleitung von Prof. Jäckel S. XY-X
[22]R. Zittelmann, Hitler - Selbstverständnis eines Revolutionärs, S. 30
[23]Daily Express, 24.3.1933
[24]New York Times, 7.8.1933
[25]H. Brüning, Briefe und Gespräche 1934 - 1945, Stuttgart 1974, S. 162
[26]Erzbischöfliches Archiv München, Nachlaß Faulhaber Nr. 8358
[27]Schongauer Nachrichten, 1.4.1939
[28]Ostfriesen Zeitung, 30.3.1933
[29]Rabbi Schwartz, New York Times, 30.9.1997
[30]E. Nolte, Der Europäische Bürgerkrieg 1917 - 1945, Frankfurt/M 1987, S. 592 f Anm. 26 u. 29
[31]W. Benz (Hg.), Dimension des Völkermords, Oldenbourg, München 1991.
[32]Germar Rudolf, »Statistisches über die Holocaust-Opfer. W. Benz und W.N. Sanning im Vergleich«, in: Ernst Gauss, (Hg.), Grundlagen zur Zeitgeschichte, Grabert, Tübingen 994, S. 141-168
[33]Schreiben Prof. Nolte an G. Rudolf.
[34]»Ich empfinde Verlegenheit«, Der Spiegel, Nr. 30/1990, S. 111.
[35]Sybille Steinbacher, "Musterstadt" Auschwitz, Hg. IfZ München, 2000, Bd.2, vor S. 8, Anm. 1
[36]»Wieviele Tote gab es im KL Auschwitz?«,Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 3(3) (1999), 268-272.
[37]»Die Wandlungen der Totenzahl von Auschwitz«, ebenda, S. 256-267.
[38]Basler Nachrichten, »Wie hoch ist die Zahl der jüdischen Opfer«, 13.6.1946
[39]Peter Novick, The Holocaust in American Life, S. 215
[40]George Kennan, amerik. Diplomat und Historiker, Memoiren eines Diplomaten, Stuttgart 1968
[41]Vgl. die Beiträge von Keith Stimely, Mark Weber und Tyler G. Kent in VffG 5(1) (2001), S. 36-53.
[42]Stefan T. Possony, Leiter der Hoover Institution on War, Revolution and Peace, Zur Bewältigung der Kriegsschuldfrage, Köln 1968, S. 336
[43]Dr. Heinrich Brüning in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, 21.8.1948
[44]Münchner Merkur, 15.6.1989
[45]Jahrbuch 1990 der Deutschen Fallschirmjäger

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 5(4) (2001), S. 364-372.


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