In Los Angeles fand die 14. revisionistische Konferenz statt

Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson

Vom 21. bis zum 23. Juni fand in Los Angeles die 14. Konferenz des Institute for Historical Review statt. Im Lichte der Geschehnisse des 11. September 2001 scheint das allgemeine Interesse für den Revisionismus des allgegenwärtigen "Holocaust" an den Juden zu erlahmen. Mark Weber bemerkte, wenn ein neuer Weltkrieg stattfinde oder drohe, scheine alles mit dem letzten Weltkrieg Zusammenhängende plötzlich unwichtig oder überholt zu sein.

So war der Revisionismus des Ersten Weltkriegs im September 1939 jäh von der Bühne verschwunden, und heute ist – außer für Spezialisten – beispielsweise der Name des französisch-britischen Revisionisten Norton Cru »weniger als Wind, Schatten, Rauch und Traum« (Mellin de Saint-Gelais, 1491-1558). Es mag sein, daß die jüdischen Organisationen selbst dem, was sie den "Weltkrieg gegen den Terrorismus" nennen, den Vorrang einräumen, wobei sie selbstverständlich sowohl die Riten der "Holocaust"-Religion wahren, als auch die Unterdrückung des Revisionismus fortsetzen.

Für den Revisionismus ist es – immer laut Weber – an der Zeit, die Schwerpunkte neu zu setzen. Meinerseits möchte ich hinzufügen, daß nach dem Verschwinden des Staates Israel die Legende vom "Zweiten Holocaust" entstehen wird, die ihrerseits eine Revision ihrer Lügen erfordern wird.

Düstere Bilanz

Vom heutigen Revisionismus, der immer noch jener Paul Rassiniers ist, wird man vielleicht eines Tages sagen, daß er alle Schlachten gewonnen, jedoch den Krieg verloren hat. Sicher scheint, daß er auf intellektuellem Gebiet aus allen Schlachten siegreich hervorgegangen ist und sein Gegner verheerende Niederlagen erlitten hat: Raul Hilberg, der Papst der Exterminationisten, wurde buchstäblich am Boden zerstört. »I am at a loss« (Ich bin verloren) mußte er anläßlich einer Sitzung beim Zündel-Prozeß in Toronto im Jahre 1985 zugeben.

Er ist heute in der Tat »verloren« mit seiner Theorie vom Völkermord, der ohne Befehl, ohne Plan und auf dem Wege der … Telepathie (»mind-reading«) erfolgt sein soll! Doch um den bedrängten "Holocaust"-Historikern beizustehen, haben Bataillone von Krämern jüdischer Illusionen mit ihren Filmen, ihren Theaterstücken, ihrem Medienrummel, ihren Zeremonien, ihren Denkmälern und ihren Beschwörungsformeln mobil gemacht. Und hier haben die Revisionisten nicht mithalten können; sie sind von der Flut regelrecht niedergewalzt worden.

In den USA hat Bradley Smith versucht, Zeitungen sowie Rundfunk- und Fernsehstationen mittels einer raffinierten Medienaktion zu erreichen, doch hat er von der revisionistischen Gemeinschaft nicht die erhoffte Unterstützung erhalten, die im Vergleich zur erdrückenden "Holocaust"-Propaganda der westlichen Medien ohnehin nur ein Tropfen auf den heißen Stein gewesen wäre.

Ferner – warum sollte man es auch verhehlen – haben die Revisionisten Angst. Die Repression kennt keine Atempause. Sie nimmt sowohl ganz offene als auch äußerst heimtückische Formen an. Gewiß besitzt sie nicht den Charakter politischer Kämpfe mit Foltern, langjährigen Gefängnisstrafen oder Morden, doch ist sie vor allem hinterhältig und erdrückend. Die von den Söhnen Israels ausgeübte Tyrannei ist unehrlich. Ihr geht die brutale Offenheit des Tyrannen ab, der unverhohlen mit seiner Macht und Kraft protzt, um jedermann klarzumachen, daß er ihm zu gehorchen hat.

Der "Holocaust"-Tyrann macht von weitem durch sein Stöhnen oder seine herzzerreißenden Schreie auf sich aufmerksam; er erscheint in ein Bettlergewand gehüllt auf der Schwelle, worauf man ihn in die Wohnung hineinläßt, wo er die Herzen mit erschütternden Geschichten über seine Leiden rührt, mit denen sich kein anderes Unglück vergleichen läßt. Nachdem er sich häuslich eingerichtet hat, beginnt er nach eigenem Gutdünken zu schalten und zu walten, doch ohne mit dem Stöhnen aufzuhören, denn nur das Stöhnen zahlt sich aus. Er schlägt zu, doch schluchzt er dabei so stark, daß sein Flennen die Schreie seiner Opfer übertönt. Er gibt uns zu verstehen, daß die Kinder Israels durch ihre Leiden Anspruch auf Entschädigung und Sonderrechte erworben haben und daß es ein Zeichen der Herzlosigkeit wäre, ihre Lügen und ihre Tyrannei anzuprangern.

So entstand ein Tabu, das recht eigentlich zu ihrem Davidsschild, aber auch zu ihrem Schwert geworden ist. Nichts ist so furchterregend wie ein Tabu. Ein wirkliches Tabu wiegt alle Polizisten und alle Richter auf. Es flößt irrationale und besonders schwer zu überwindende Furcht ein. Um ihm zu trotzen, muß man, wie es Horaz über den ersten Seefahrer gesagt hat, ein »mit dreifachem Erz gepanzertes Herz« besitzen. Wer kann sich eines solchen Herzens rühmen?

Die Revisionisten sind müde. Sie sehen, wie die abgedroschensten Lügen, selbst jene, welche die "Holocaust"-Historiker sich schließlich als solche anzuerkennen genötigt sahen, auch weiterhin so munter ihre Sumpfblüten treiben wie am ersten Tag. Wenn sie wieder zum Angriff übergehen, wundern sich die Revisionisten darüber, daß sie – mit einigen geringfügigen Varianten – wieder mit denselben Argumenten und denselben "Beweisen" konfrontiert werden wie zuvor. Sie fragen sich, wozu es gut sein soll, weiterzumachen wie Sisyphus oder Don Quixote.

Welch merkwürdiges Unterfangen ist es doch, unaufhörlich einen inzwischen sechzig Jahre alten Krieg zu beschwören. Wie könnten sich die jungen Generationen auch für verflossene Epochen begeistern? Man kann ihnen lange erklären, daß die heutige Welt, ihre eigene Welt, auf einer gigantischen Lüge aufgebaut ist, die ihre Kraft unvermindert beibehält oder gar noch an Kraft gewinnt. Die Gegenwart schert sich nicht um die Vergangenheit. Und zum Schluß noch ein Paradox: Die Revisionisten sind genau so ermüdend wie die Juden. Sie geben sich ja im Grunde mit dem gleichen Thema ab.

Doch liegt in der allgemeinen Gleichgültigkeit, die sowohl den jüdischen Mythen als auch den revisionistischen Entmystifizierungen entgegenschlägt, nicht auch ein Kern von Weisheit? Blüht das wahre Leben nicht anderswo als in jenen widerlichen talmudischen Erfindungen, ob man diese nun für bare Münze nimmt oder sie ganz im Gegenteil zu erledigen versucht?

In seiner gegenwärtigen Form steckt der Revisionismus in einer Krise.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 6(3) (2002), S. 259.


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