Richtigstellungen

In der Ausgabe 2/Juni 2002 der VffG wurde neben dem Gutachten von RA Dr. Günther Herzogenrath-Amelung auch das Gutachten abgedruckt, daß ich im Auftrag von Dipl.-Chem. Germar Rudolf im Rahmen seines Asylverfahrens zur Vorlage bei einem US-Gericht erstellt habe. Im Vorspann schreibt Herr Rudolf, bei diesen beiden Beiträgen handele »es sich um die teuersten Beiträge, die jemals in den Vierteljahresheften für freie Geschichtsforschung abgedruckt wurden und werden, denn beide Autoren berechneten dem politischen Flüchtling Germar Rudolf je etwa € 10.000,- für ihre Gutachten«.

Dazu stelle ich fest: Der damit erweckte Eindruck, das genannte Honorar sei ausschließlich für die Erstellung des veröffentlichten Beitrags bezahlt worden, ist falsch. Das tatsächlich gezahlte Honorar, das sich bei weitem nicht in der angegebenen Größenordnung bewegt, wurde zur Erstellung eines wissenschaftlichen Gutachtens entrichtet und eben nicht als Bezahlung für den Abdruck desselben. Bezüglich der Berechnung meiner Arbeit habe ich mich aus Sympathie für Herrn Rudolf mit einem freundschaftlichen Honorarsatz zufrieden gegeben. Würde mein Arbeitseinsatz detailliert aufgeschlüsselt werden, ergäbe sich für meine geleistete Arbeit kaum der durchschnittliche Stundenlohn einer amerikanischen Sekretärin. Auch bei der Berechnung meiner Auslagen vor Ort habe ich - und dies gilt für Herrn RA Dr. Herzogenrath-Amelung nicht minder -, auf Spesen verzichtet, um die Kosten für Herrn Rudolf so gering wie möglich zu halten.

Pretoria, 20. August 2002

Dr. Claus Nordbruch

In der Ausgabe 2/Juni 2002 der VffG wird neben dem Gutachten von Dr. Claus Nordbruch auch das Gutachten abgedruckt, daß ich im Auftrag von Dipl.-Chem. Germar Rudolf im Rahmen seines Asylverfahrens zur Vorlage bei einem US-Gericht erstellte. Im Vorspann schreibt Herr Rudolf, bei diesen beiden Beiträgen handele »es sich um die teuersten Beiträge, die jemals in den Vierteljahresheften für freie Geschichtsforschung abgedruckt wurden und werden, denn beide Autoren berechneten dem politischen Flüchtling Germar Rudolf je etwa € 10.000,- für ihre Gutachten«.

Dazu stelle ich fest: Der damit erweckte Eindruck, das genannte Honorar sei ausschließlich für die Erstellung des veröffentlichten Beitrags bezahlt worden, ist falsch. Mit vom Honorar abgegolten war ein Auftritt als Gutachter vor einem US-Gericht, was einen mehrtägigen Aufenthalt in den USA erforderlich machte. Im übrigen hatte ich Herrn Rudolf vor Gutachtenerstellung auf seine entsprechende Anfrage einen Kostenrahmen mitgeteilt, den ich nicht ausgeschöpft habe. Ich sehe im übrigen davon ab, die Frage zu erörtern, ob angesichts des Umfangs und der Schwierigkeit der von mir geleisteten Tätigkeit das von Herrn Rudolf entrichtete Honorar als angemessen bezeichnet werden kann.

Regensburg, den 19.8.2002

RA Dr. Herzogenrath-Amelung

ANMERKUNG VON GERMAR RUDOLF

Ich darf mich bei den beiden Gutachtern dafür entschuldigen, falls bei den Lesern der Eindruck entstand, die Gutachten seien zum Abdruck in VffG verfaßt worden. Dies ist selbstverständlich nicht der Fall. Die Gutachten wurden zur Vorlage bei den US-Einwanderungsbehörden in meinem Asylverfahren abgefaßt. Erst nachträglich stimmten die beiden Gutachter einem Abdruck der Gutachten in VffG zu. In keiner Weise war beabsichtigt, den Wert der Gutachten in Abrede zu stellen. Sollten sie dazu beitragen, daß mein Asylantrag angenommen wird, so kann ihr Wert gar nicht überschätzt werden.

Dr. Nordbruch berechnete für seine gutachterliche Tätigkeit $7.980. Einschließlich einer angerechneten Zahlung für eine etwa 9 Monate vorher erstellte Vorfassung seines Gutachtens wurden ihm schließlich EUR 8.947,18 bezahlt. Herr Dr. Herzogenrath-Amelung berechnete und erhielt EUR 11.362,37. Beide Gutachter hatten mich im voraus über den anfallenden Kostenrahmen informiert, den ich akzeptiert hatte. Es ist also alles mit rechten Dingen und fair zugegangen.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 6(4) (2002), S. 488.


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