Bücherschau

 

Revisionismus: Das gefährlichste aller Themen

Von Bruno Chapsky

Dariusz Ratajczak, Tematy Jeszcze Bardziej Niebezpieczne (Ein noch gefährlicheres Thema), Selbstverlag, Oppeln 2002, 245 S.

Bereits im Herbst 1998 veröffentlichte der damals an der Universität Oppeln dozierende Historiker Dr. Dariusz Ratajczak ein Buch des Titels Gefährliche Themen, worunter sich auch ein angenehm sachliches Kapitel über den Holocaust-Revisionismus befand. Für dieses Kapitel wurde Ratajczak dann vor Gericht gezerrt,[1] wo er zwar freigesprochen wurde,[2] was aber seine Alma Mater nicht daran hinderte, ihn zu feuern.[3]

Wer nun befürchtet hat, Dr. Ratajczak würde sich durch diese Verfolgung einschüchtern lassen, wird nun aufatmen dürfen: Dr. Ratajczak hat seinem ersten Buch nun ein zweites nachgeschoben, das er ausschließlich dem Holocaust-Revisionismus gewidmet hat, dem gefährlichsten aller von Ratajczak in seinem ersten Buch abgehandelten Themen.

Der 1962 geborene, verheiratete Familienvater Ratajczak entstammt einer Familie polnischer Patrioten. An der Universität Oppeln war er wegen seiner Offenheit und seines Humors sehr beliebt. Man respektierte und zitierte ihn als Wissenschaftler, Autor und Journalist. Er war auch schon lange bekannt dafür, mit der Wahrheit keine Kompromisse einzugehen. Als Ratajczak jedoch das Tabu der Tabus aufgriff, verlor er seine Anstellung und mußte sich verschiedener juristischer Angriffe erwehren. Dieser Verteidiger der Freiheit war das Objekt einer unglaublichen Haßkampagne geworden, die von den führenden polnischen Zeitungen ausgelöst worden war. Diese Zeitungen sind übrigens überwiegend im Besitz von nicht-ethnischen Paß-Polen bzw. von Ausländern.

Als Folge dieser Angriffe verarmte Prof. Ratajczak, da er kaum mehr eine Anstellung finden konnte. Zur Zeit füttert er seine Familie mittels einer Anstellung als Wachmann durch. Diese Vorgänge lassen einen darüber nachdenklich werden, ob es nicht transkontinentale Allianzen zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit gibt.

Dr. Ratajczak ist allerdings ein Mann von ungeheurer Integrität. Er hat sich einem Moralkodex verschrieben und hat sich durch die rhetorischen Anschuldigungen jener nicht klein kriegen lassen, die die zumeist schweigende Mehrheit seit langem mit Erpressungen und politischem Terror niederzuhalten suchen. Mit seinem neuen Buch hat er genau das gemacht, was die geistigen Terroristen verhindern wollten: Er hat nun alle seine Finger auf die schwärende Wunde der westlichen Gesellschaften gelegt, auf das gefährlichste aller Themen, den Holocaust. Damit hat er sich eingereiht in die weltweite Front der Schrittmacher in dieser Konfrontation um die Diskussionsfreiheit, wie es Dr. Robert Countess auszudrücken pflegt.

Der Titel von Dr. Ratajczaks neuem Buch Tematy Jeszcze Bardziej Niebezpieczne (Ein noch gefährlicheres Thema) mag Hinweis darauf sein, daß dieses Buch nur deshalb entstand, weil er mit seinem ersten Buch erfahren mußte, daß der Holocaust-Revisionismus das gefährlichste aller Themen behandelt. Alle anderen in seinem ersten Buch behandelten angeblich gefährlichen Themen verursachten kaum Aufsehen, waren also gar nicht wirklich gefährlich. Wäre Ratajczak für den Revisionismus in seinem ersten Buch nicht verfolgt worden, wäre sein zweites wohl nie geschrieben worden. So hat sich also die Meute der Revisionisten-Verfolger wieder einmal selbst ins Knie geschossen.

In einem Mitteleuropa, das von den Gesinnungsgenossen der vormaligen Kommunisten regiert wird, konnte Ratajczak seine Anstellung nicht behalten wie zum Beispiel der ehrenwerte Prof. Arthur Butz. Er konnte nicht weiter Zeitungsartikel schreiben wie Joe Sobran oder Pat Buchanan. Ähnlich der Geisteshaltung eines Jürgen Graf gibt uns Ratajczak ein weiteres leuchtendes Beispiel des Freiheitsgeistes gegen überwältigende Widerstände. Man muß vor ihm den Hut ziehen.

In seinem neuen Buch glorifiziert Ratajczak eine Vielzahl von Personen, die gegen den geistigen Totalitarismus ankämpfen. Aus seiner Wortwahl wird deutlich, daß er jene verachtet, die die Redefreiheit beschneiden. Dies heißt nicht, daß er mit allen Ansichten derer übereinstimmt, mit denen er sich in seinem Buch solidarisiert. Unter den von ihm erwähnten Personen befinden sich unter anderem John C. Ball (Kanadier), Jürgen Graf (Schweizer), Prof. Robert Faurisson (Franzose), Dr. Fredrick Toben (Australier), Germar Rudolf (Deutscher), David Irving (Brite) und Carlo Mattogno (Italiener). Er erwähnt zudem die Amerikaner Mark Weber und Harry Elmer Barnes.

Ratajczak legt dar, daß viele Wissenschaftler an vieles nicht glauben, was von der sogenannten Holocaust-Industrie verlautbart wird, sondern daß sie die Gaskammer-Geschichten für Fabeln halten, und er erwähnt hier: Thies Christophersen, Mark Weber, David Cole (einen Juden) und Dr. Miroslav Dragon.

Auf Seite 29 befindet sich ein Abschnitt unter der Überschrift »Falszywi Swiadkowie« (Falschzeugen), die für sich selbst spricht. Auf der Seite 35 bezieht sich Darek Ratajczak auf die berühmten Luftbildanalysen des Kanadiers John C. Ball,[4] und wenn der Leser die Seite 42 erreicht hat, hat er so manches revisionistische Argument bezüglich Treblinka gelernt.

Auf Seite 44 behandelt Ratajczak Jan Kozielewski alias Jan Karski und dessen Unehrlichkeit. Die Überschrift des auf Seite 48 beginnenden Kapitels heißt »Sechs Millionen«, worin Ratajczak revisionistische Argumente zur jüdischen Bevölkerungsstatistik darlegt. Er erwähnt auch, daß es bereits 1919 das erste Mal war, daß sechs Millionen Juden angeblich von einem Holocaust bedroht waren.[5] Ab Seite 51 schließlich referiert er über die Ansichten Dr. Robert Faurissons (Überschrift: »Rewizjonizm Holocaustu Wedlug Roberta Faurissona« - Holocaust Revisionismus nach to R. Faurisson).

Auf Seite 69 beginnt ein Kapitel der Überschrift »Jak Adolf Israel Budowal« (Wie Adolf Israel gründete). Auf Seite 87 wird der Leser mit einem Kapitel der Überschrift »Amerykanska Piata Kolumna« konfrontiert (Amerikas 5. Kolonne). Ratajczak wendet sich sodann der jüdischen Religion zu, indem er die jüdisch-talmudischen Ansichten über das Christentum offenlegt. Gegen Ende des Buches geht er dann auch auf den Konflikt in Palästina ein, und er erwähnt auch die überproportionale Beteiligung von Juden an der sowjetischen Revolution mit all den sich daraus ergebenen Massen- und Völkermorden (»Die wahren Gründer der Sowjetunion«).

Dariusz Ratajczak ist der lebende Beweis für Michael Hoffmans Prophezeiung, nämlich daß sich die Verärgerung über Zensur und die fortwährende Holocaust-Propaganda zunehmend ausweitet und sich letztlich im Revisionismus entlädt. Den etwa 20 Millionen außerhalb Europas lebenden Exilpolen sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Prof. Darek Ratajczak trägt den Schild zur Verteidigung europäischer Werte, der Freiheiten und Menschenrechte. Auch wenn Ratajczak nun materiell arm sein mag, so hat er sich und seine Mitmenschen doch in den letzten Jahren geistig und kulturell enorm bereichert, indem er vielen die Möglichkeit gab, zu wichtigen, je entscheidenden Einsichten über unsere Welt zu gelange. Er mag zwar ein Sklave sein, doch er ist zugleich auch ein Befreier. Mag er auch von Polens New York Times, der Gazeta Wyborcza verleumdet werden, er ist ein Riese von einem Mann.

Wer Prof. Ratajczak, der von den Medien in die materielle Armut getrieben wurde, finanziell helfen möchte, kann sich direkt an ihn wenden: Dr. Daruisz Ratajczak, ul. Tatrzanska 48/3, PL-45-217 Oppeln, Polen.


Anmerkungen

[1]VffG 3(3) (1999), S. 355.
[2]Vgl. J. Graf, »Freispruch für halbrevisionistischen polnischen Historiker«, VffG 4(1) (2000), S. 96f.
[3]VffG 4(2) (2000), S. 239.
[4]J. C. Ball, Air Photo Evidence, Ball Resource Services Ltd., Suite 160-7231, 120th St., Delta, BC, Canada, V4C 6P5, 1992
[5]Vgl. dazu den Beitrag von D. Heddesheimer, »Der Erste Holocaust anno 1914-1927«, VffG 3(2) (1999), S. 153-158.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 7(1) (2003), S.106f. .


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