Revisionistenverfolgung: Der Fall Gaston-Armand Amaudruz

Mit 82 Jahren wegen Zweifel an den "Gaskammern" ins Gefängnis

Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson

Zweifeln Sie soviel Sie wollen an Gott, der Jungfrau Maria, den Heiligen und den Engeln. Zweifeln Sie am Teufel. Stellen Sie in Frage, was man Ihnen im Katechismus, in der Schule, im Gymnasium, an der Uni beigebracht hat. Kurz und gut, zweifeln Sie an allem. Außer an der magischen Gaskammer der "Nazis". Sonst wird es Ihnen übel ergehen!

Machen Sie von der Meinungsfreiheit Gebrauch, aber nutzen Sie diese nicht, um zu lügen oder zu diffamieren. Wenigstens solange Sie sich nicht zum Völkermord, den Gaskammern und den sechs Millionen äußern. In diesem Fall rechtfertigt die Verteidigung der Holocaust-Dreieinigkeit die fromme Lüge, die Falschaussage und die Verleumdung zugleich. Merken Sie sich das!

Respektieren Sie die Forschungsfreiheit, der bekanntlich keine Beschränkungen auferlegt werden dürfen, denn ohne unbegrenzte Forschungsfreiheit gibt es keine Wissenschaft und keine Geschichte mehr. Doch wenn Sie über das Schicksal der Juden während des Zweiten Weltkriegs schreiben, merken Sie sich, daß bei dieser Geschichte einzig und allein die koschere Version zugelassen ist. Wehe dem, der diese offizielle Version in Frage zu stellen wagt!

In einer Demokratie ist die Religionsfreiheit gewährleistet, und das Delikt der Blasphemie existiert nicht mehr. Außer für die Holocaust-Religion und das Shoa-Dogma. Sich an einer für unantastbar erklärten Religion und einem dementsprechenden Dogma zu vergreifen, hieße nämlich, das Shoa-Business und die Holocaust-Industrie zu gefährden. Dies käme einer schweren Ketzerei gleich!

Die Regeln der schlichten und ehrlichen Höflichkeit sind jedermann bekannt: Man muß seinen Mitmenschen respektieren, Gerechtigkeit an den Tag legen, zuhören, bevor man verurteilt, Vorurteile von sich weisen, weder Haß noch Rachsucht hegen; man muß vermeiden, mit den Wölfen zu heulen oder einen am Boden liegenden Menschen noch zu treten; es gilt den Armen, den Schwachen, den Kranken, den Greis zu schonen. Außer wenn man es mit einem Revisionisten zu tun hat natürlich!

Gaston-Armand Amaudruz, der Revisionist ist, hat Zweifel an der Existenz der Nazigaskammern empfunden. Schlichte Zweifel, nicht mehr. Er hat zu diesem Thema viel gelesen, ausgiebige Nachforschungen angestellt, doch er hat keine Antwort auf die Fragen gefunden, die er sich über die Struktur dieser chemischen Schlachthäuser und ihre Funktion stellte, über die Möglichkeit, nach einer Hinrichtung ohne fatale Folgen in einen Ozean von Zyanwasserstoffgas einzudringen, um Tausende von cyanidgetränkten und deshalb nur unter äußerster Gefahr anzufassenden Leichen hinauszuziehen; er war überrascht, weder an Ort und Stelle noch auf einer Aufnahme noch in Gestalt eines Modells auch nur eine einzige Gaskammer vorzufinden, deren Echtheit von den Historikern garantiert werden konnte; er war erstaunt zu erfahren, daß nach Ansicht selbst der offiziellen Historiker an der seit 1948 von Millionen irregeführten Touristen besuchten Gaskammer von Auschwitz »alles falsch« ist (Eric Conan, »Auschwitz: la mémoire du mal«, L’Express, 19.-25. Januar 1995, S. 68).

Man hat ihn den Richtern ausgeliefert. Er wollte ihnen erklären, was »die Pflicht des Zweifelns« ist. Seine Richter haben ihn geknebelt. Sie haben ihn noch während der Gerichtsverhandlung verurteilt.

Er ist 82 Jahre alt? Ja und? Er ist krank? Wen schert das denn! Er besitzt überhaupt kein Vermögen? Profitieren wir davon! Er hat sich stets mustergültig verhalten und ist nicht vorbestraft, doch am 16. Januar 2003 ist er in ein Gefängnis für Wiederholungstäter gekommen.

All dies geschieht weder im Lande des Dr. Guillotin, noch bei den Persern oder den Moskowitern, und auch nicht "weiter weg als in Indien und in China", und erst recht nicht im Lande Monomotapa.

Dies geschieht im Land der stolzen Helvetier. "Stolz" ist rasch gesagt. Die Zeiten haben sich geändert. Die stolzen Helvetier haben sich für die Unterwerfung entschieden. Beim ersten Gellen des Shofar* haben sie selbst ihre am stärksten gepanzerten Safes geöffnet. Sie lassen der Mafia der Großen Lüge Ströme von Gold zufließen. Sie tun dies auf den Knien, als Zeichen der Reue – pardon, der Techouva.

Es trifft sich, daß ich G.-A. Amaudruz persönlich kenne. Zu einigen Themen hegt er Ansichten, die ich nicht teile. Doch ich schätze ihn als Menschen und bewundere ihn. Wegen seines ruhigen Mutes und seiner Standhaftigkeit. Wegen seiner Bescheidenheit und seines Lächelns. Wegen der Klarheit seiner Ausdrucksweise. Wegen der Qualität seiner Sprache und seines Stils. Das reine und schnörkellose Französisch, das er schreibt, verrät seine Ehrlichkeit. Doch in seinem eigenen Land ist G.-A. Amaudruz nach zahlreichen anderen der revisionistischen Ketzerei für schuldig befundenen Schweizern zur Beute der Neuen Inquisition geworden.

Diese Verurteilungen weisen religiösen Charakter auf. Am 2. und 3. September 1996 hat eine schweizerische Zeitung, das Lausanner Blatt Le Nouveau Quotidien, zwei lange, zusammengehörende Artikel veröffentlicht, in denen klar dargelegt wurde, daß wir definitiv über kein Dokument, keine Spur, keinen Beweis für die Existenz der Nazigaskammern verfügen, weder in Auschwitz noch anderswo. Verfasser der beiden Artikel war kein anderer als der linksgerichtete französische Historiker Jacques Baynac (vgl. R. Faurisson, »Historiker gesteht: Keine Beweise für Nazi-Gaskammern!«, VffG 1(1) (1997), S. 19-21). Doch sind weder der Verfasser noch der verantwortliche Herausgeber der Zeitung von den schweizerischen Behörden vor Gericht gestellt, verurteilt und eingesperrt worden. Der Grund dafür liegt darin, daß J. Baynac in seinen Artikeln beharrlich seinen Glauben an den Holocaust und seine Mysterien betont hat, wobei er einen heiligen Abscheu vor dem Revisionismus bekundete. Anders gesagt, wenn Sie die äußerlichen Zeichen des Glaubens zur Schau tragen und den Teufel verfluchen, werden Ihnen Errettung und Gnade zuteil.

Verleihen Sie hingegen Ihrem Skeptizismus offenen Ausdruck, werden Sie als Ungläubiger behandelt werden.

Mit G.-A. Amaudruz haben die Schweizer Richter einen sowohl in seiner geistigen Einstellung als auch in seinem moralischen Betragen grundehrlichen Mann verurteilt.

© 15. November 2002


* Der Shofar ist ein Widderhorn, in das der Rabbiner stößt, um die Gläubigen zu mobilisieren.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 7(1) (2003), S.93f.


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