Revisionistenverfolgung: Der Fall Jean Plantin

Mit 37 Jahren wegen Zweifel an den "Gaskammern" ins Gefängnis

Von Prof. a.D. Dr. Robert Faurisson

Die Fakten

Am 22. Januar 2003 wurde Jean Plantin vom Strafgericht Lyon zu sechs Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Am 27. Mai und 8. Oktober 1999 war er zu sechs Monaten verurteilt worden, ausgesetzt für drei Jahre auf Bewährung, da er in Artikeln seines Periodikums Akribeia Einzelheiten des sogenannten "Holocaust" angezweifelt oder widerlegt hatte. Ihm wurde damals eine weitere revisionistische Tätigkeit untersagt.

Zwar stellte Jean Plantin in der Folgezeit seine Zeitschrift Akribeia ein, gab jedoch eine neue Zeitschrift des Titels Études Révisionnistes heraus, die inzwischen in Tabou umgetauft wurde. Dies sah das Lyoner Strafgericht nun als Bruch der Bewährungsauflagen an und befand, daß Plantin seine Strafe abzusitzen habe.

Kommentar

Sie glauben nicht an die "Gaskammern"? Sechs Monate Gefängnis ohne Bewährung. Das ist heute in Frankreich der Preis, nicht mitgezählt all die Bußgelder, Schmerzensgelder, Gerichtskosten, Berufsverbote als Autor, Herausgeber und Verleger. Dies sind die Forderungen der »unerträglichen jüdischen Gedankenpolizei« (Annie Kriegel).

Am 22, Januar 2003 wurde Jean Plantin, 37 Jahre alt, in Lyon auf Veranlassung eines Bewährungsrichters, Christophe Trillou, zu sechs Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt. Sein Verbrechen von

rein intellektueller Natur und bestand darin, im März 1999 in seinem wissenschaftlichen Periodikum Akribeia, das heute unter den Schlägen der Verfolgung verschwunden ist, einen Beitrag sowie Rezensionsnotizen abgedruckt zu haben, worin er die jüdischer Fassung der Geschichte der Deportation anfocht.

Selbstverständlich glaubt J. Plantin an die Realität der Deportationen in die Konzentrationslager sowie an die Krematoriumsöfen, in denen Leichname verbrannt wurden, insbesondere diejenigen der Opfer von Fleckfieber- und anderen Epidemien. Aber wie Churchill, de Gaulle, Eisenhower, Papst Pius XII, die Verantwortlichen des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes und wie noch einige andere, so glaubt auch er nicht an die Existenz der Hinrichtungsgaskammern.

Er ist ein Revisionist. Gerade um die Revisionisten bestrafen zu können, die nicht an die Gaskammern glauben, haben die französischen jüdischen Organisationen und jüdisch-französische Persönlichkeiten (Großrabiner Sirat, Georges Wellers, Pierre Vidal-Naquet und vor allem Laurent Fabius) am 13. Juli 1990 die Schaffung eines Ausnahmegesetzes erwirkt. Dieses Gesetz ist unter dem Namen »loi Gayssot« bekannt, aber es sollte besser »loi Fabius« heißen.

Alain Jakubowicz hat in Lyon eine Unzahl extrem gehässiger Erklärungen gegen die Revisionisten im allgemeinen und zu J. Plantin im besonderen abgegeben. Am Ende einer wütenden, nie dagewesenen Pressekampagne wurden die Universitäten Lyon III und Lyon II genötigt, J. Plantins Universitätsabschlüsse abzuerkennen, und zwar elf bzw. neun Jahre, nachdem sie ihm verliehen worden waren (diplôme d’études approfondies in Geschichte, verliehen von Uni Lyon II 1991, aberkannt 2000; maîtrise d’histoire, verliehen von Uni Lyon III 1990, aberkannt 2001). Solch ein Vorgang ist ohne Gleichen in der Geschichte der französischen Universitäten.

Am 22. Januar 2003 also fand sich ein Mann von 37 Jahren, seiner akademischen Grade beraubt, mit Berufsverbot versehen, mittellos und ohne Zugang zu jenen Medien, die ihn ungestraft verunglimpfen, auf den Wink eines Lyoners Staatsanwalts im Gefängnis wieder.

Aus seinen Forschungen schloß Plantin, es sei unmöglich, an eine jüdische Geschichte zu glauben, die aufgrund eines Ausnahmegesetzes zur offiziellen Geschichte der Republik Frankreich erhoben worden war. Dies ist sein unverzeihliches Verbrechen.

Befinden wir uns im besetzen Palästina mit einer jüdischen Besatzungsarmee oder in Frankreich, das vom Joch der »unerträglichen jüdischen Gedankenpolizei« gebeugt wird?

Ich bin persönlich bereit, mich bei Bedarf J. Plantin in den ekelhaften Kerkern der Stadt Lyon hinzuzugesellen, der Hauptstadt der Résistance und des Revisionismus.

© 22. Januar 2003


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 7(1) (2003), S.94.


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