Leserbriefe

Allgemeines

Zu wenig geehrter Herr Rudolf!

Ich unterstütze Ihre revisionistische Zielsetzung, meine aber, daß Sie zweifelsfreie Verbrechen der Hitlerbande zu sehr verschweigen. Sie sollten den Erlogenen deutlich gegenüber gestellt werden. Wichtig wäre meines Erachtens auch, neue historische Publikationen (Bücher und Zeitungsbeiträge) in Ihren Arbeiten zu reflektieren. Sie sollten m.E. auch mehr zum Ausdruck bringen, daß es so manche geistig unabhängige Historiker jüdischer Abstammung gibt, die Ihre Arbeitsergebnisse tapfer publizieren.

Ihr A.S., Berlin


Zu J. Eibicht »Meister preußisch-deutscher Kriegskunst: Schlieffen«, VffG 5(1) (2001), S. 10-26

Sehr geehrter Herr Rudolf!

Dem Studium zur Frage der Schuld am Ersten Weltkrieg ist die Analyse der strategisch-planerischen Hintergründe ohne Zweifel dienlich. Einem nach möglichst wahrheitsgetreuer Darstellung der Zusammenhänge trachtenden Revisionisten fällt aber auf, daß Graf Schlieffens Haltung zur Vorbereitung eines kommenden Weltkriegs, einer gewissen Ent-Schuldung des deutschen Generalstabs das Wort redend, dennoch erhebliche Mängel im Handhaben des Kriegs- und Völkerrechts aufwies, welche im Verlauf der Ereignisse langwährende und schwerwiegende Folgen für Deutschland nach sich zogen; ohne daß vorliegende Darstellung dies genügend hervorgehoben hat:

Die Verletzung der belgischen und luxemburgischen Neutralität im Ersten Weltkrieg, und diejenige der drei Beneluxländer im Zweiten, kann nicht mit dem Hinweis gerechtfertigt werden, "Frankreich würde dasselbe tun, falls man ihm nicht zuvorkäme." Erstens ist man dessen nicht sicher, und zweitens werden Schuldfragen der Kriege immer nach ausgeführten, nicht nach beabsichtigten Vorhaben entschieden. Zudem ist die weit dürftigere Kriegsbereitschaft Frankreichs im Jahre 1914 genügend klargestellt worden.

Das zweifache stürmende Überrennen der belgisch-luxemburgischen Territorien innerhalb von einem Dritteljahrhundert und die Ereignisse des Jahres 1940 in Holland haben in diesen drei Ländern eine langdauernde und jahrzehntelange unsinnige Deutschenfeindschaft heraufbeschworen, die in Luxemburg (jenem »kerndeutschen Land«, wie Bismarck sich ausdrückte) seit einiger Zeit abgeflaut ist, dennoch einer erheblichen "Verwelschung" Vorschub leistete. Im seinem Wesen nach bedeutend weiter abstehenden Wallonien ist auch heute im Volk von einer Milderung sehr wenig zu spüren. Und sogar das traditionell deutschfreundliche Flandern hat sich vom Doppelschock noch nicht ganz erholt. Ich schließe hier den Zweiten Weltkrieg mit ein, weil Schlieffen die nationalsozialistische Strategie präzedenzhaft wirksam vorarbeitete.

Private Äußerungen des Kaisers der damaligen Großherzogin Marie-Adelheid gegenüber erhellen, daß die genannten Länder keineswegs nur Auf- und Durchmarschgebiete sein sollten, sondern gleich in Sieger-Nachkriegsmaßnahmen eingeplant wurden, was ja nicht gerade für eine rein präventive und defensive Strategie spricht! Er versprach nämlich, deutschsprachige Gebiete um Arel (Arlon) dem Großherzogtum zu übergeben, hatte also auf neutralem Grund und Boden sein eigenes kleines Versailles parat!

Wir müssen uns damit abfinden, daß die politisch-militärischen Schuldfragen zwar nur als Propaganda oder infolge beschämender Unwissenheit einseitig behandelt werden können, daß sie jedoch in Wirklichkeit von wahrhaft angsterregender Komplexität sind, bei deren Analyse nicht vorsichtig genug verfahren werden kann. Es gab damals eben nicht nur die "Einkreisung". Ein bestimmter Imperialismus, eine gewisse Angriffstendenz sind ebenfalls vorhanden gewesen. Beides gilt es, voll in Rechnung zu stellen, wenn man Graf Schlieffens Geistesart und Lebenswerk ganz und richtig verstehen will.

Mit freundlichem Gruß!

JKL


Zu D. Michaels, »Rückblick auf den GuLag«, VffG 6(2) (2002), S. 159-164.

Sehr geehrter Herr Rudolf, sehr geehrte Damen und Herren,

mit Interesse habe ich den o.g. Beitrag in VffG gelesen. Gestatten Sie mir hierzu bitte einige Bemerkungen.

Mit dem Kürzel GuLag wurde die sog. Hauptverwaltung der Lager bezeichnet. Für die Hauptverwaltung der Besserungsarbeitslager stand dagegen die Abkürzung GUITL.

Obwohl der Autor Dan Michaels Robert Conquest und dessen Werk Der Große Terror. Sowjetunion 1934-1938 (deutsche Ausgabe München 1993, Langen Müller) erwähnt und sich sogar auf Zahlenmaterial beruft, das in dieser Veröffentlichung genannt wurde, nennt er Häftlingszahlen in der ehem. Sowjetunion, die von allen Sachkennern als stark untertrieben gewertet werden dürften.

Wir sind hier mit einer Form des historischen Revisionismus konfrontiert, der offenbar berufen ist, nicht etwa historische Tatsachen aufzudecken und damit der Wahrheitsfindung zu dienen, sondern im Gegenteil ein geschichtliches Bild zu verwässern, Sachstände quantitativ und damit auch qualitativ zu minimieren

Nun ist es unstreitig, daß hinsichtlich der Häftlingszahlen in den früheren sowjetischen Konzentrationslagern bis heute in der Publizistik sehr unterschiedliche Angaben gemacht werden. Die bisher veröffentlichten Zahlen weichen z.T. erheblich voneinander ab; ebenso unterschiedlich wird die Gesamtzahl der GuLag-Häftlinge angegeben bzw. die Gesamtopferzahl des GuLag-Systems.

Da bis heute verläßliche dokumentarische Unterlagen sehr oft fehlen, sind Historiker in diesem speziellen Fall zumeist auf Schätzungen oder Hochrechnungen angewiesen. Insofern bleiben grundsätzlich alle Zahlenangaben zweifelhaft, wenn nicht spekulativ. Zumindest müssen sehr viele Zahlenangaben als unsicher gewertet werden.

Um so mehr muß erstaunen, wenn Michaels in seinem Beitrag (S. 161) Zahlen nennt und diese gleichsam verabsolutiert. Er zeigt hier folgende Entwicklung auf:

1932

300.000 Häftlinge

1935

1.000.000 Häftlinge

1940

2.000.000 Häftlinge

1953

2.700.000 Häftlinge

Zwei Seiten weiter nennt Michaels dann die von R. Conquest vorgelegten Zahlen. Vergleichen wir an dieser Stelle. Conquest nennt in Der Große Terror (S. 550f.) folgende Zahlen:

1937

5.500.000 Häftlinge

1938

8.000.000 Häftlinge

1953

12.800.000 Häftlinge

Beim Vergleich dieser Zahlenangaben wird der große Unterschied deutlich. Zu beachten ist hierbei jedoch, daß Conquest grundsätzlich alle inhaftierten Menschen berücksichtigt. In seine Statistik gehen die Gefängnisinsassen, die GuLag-Häftlinge, die Insassen der Besserungsarbeitslager und -kolonien, die unter Kommandantur stehenden Deportierten ein. Angesichts der zeitgenössischen Bedingungen ein legitimes Verfahren. Man muß sich vergegenwärtigen, daß das sowjetische System allein 12 verschiedene Arten von Haftanstalten kannte. Michaels scheint sich dagegen einzig auf die Zahl der in den sog. Besserungsarbeitslagern isolierten Häftlinge beschränkt zu haben. Diese Vermutung liegt angesichts der von ihm genannten Zahlen jedenfalls nahe. Zu einem anderen Schlusse kann man nicht kommen, wenn man seiner Darstellung folgt. Es sei denn, er würde einen höheren Zweck verfolgen, der darauf hinausliefe, die Anklagen gegenüber dem verbrecherischen System der Stalinschen Sowjetunion abzuschwächen.

Ein Grundkonsens sollte alle diejenigen beherrschen, die sich mit dem Komplex des menschenverachtenden und menschenvernichtenden GuLag-Systems in der früheren UdSSR beschäftigen: daß wir es hier mit einem tatsächlichen faschistischen System zu tun haben. Stalinismus bedeutete Sowjet-Faschismus. Und wenn es je ein faschistisches System in Europa gegeben haben sollte, dann in der Stalinschen Sowjetunion. Diese Feststellung und Definition ist die geistige Grundlinie, hinter die zurückzutreten kein Revisionist bereit sein darf.

Daß es seitens der führenden Eliten des Rußländischen Bundes Versuche gibt, dieses vernichtende historische Urteil zu revidieren, daß es also auch dort einen Revisionismus geben wird (und gibt!), ist nachvollziehbar. Um so mehr steht vor jedem Geschichtsforscher und Wahrheitssucher die Aufgabe, diesen Zivilisationsbruch in der UdSSR niemals aus den Augen zu lassen und alles zu tun, daß Versuche, die auf eine Leugnung und Verharmlosung der in kommunistischen Namen begangenen Verbrechen hinauslaufen, von vornherein eine Abfuhr erteilt wird.

Thomas Engelhardt


Zu J. Graf, »Anatomie der sowjetischen Befragung der Topf-Ingenieure«, VffG 6(4) (2002), S. 398-421

Sehr geehrter Herr Rudolf,

der Beitrag zeigt wieder einmal, welche Desinformation zur "Zeitgeschichte" betrieben worden ist. Graf analysiert gekonnt die künstlichen (Selbst-)Belastungen der deutschen Techniker und zieht die richtigen Schlüsse. Ich kann dies als Gerichtssachverständiger mit 35 Jahren Praxis gut beurteilen.

Ich darf ein Detail hinzufügen. Auf Seite 414 des Heftes (Verhör Karl Schultzes) steht dessen angebliche Aussage:

»Sie [sechzig Leichen] lagen entkleidet auf dem Boden, um in den Krematoriumsofen eingeschoben zu werden. Ihrem Aussehen nach waren sie in der Gaskammer ermordet worden«

Der Vernehmende wechselt danach das Thema und befragt über die innere Einrichtung der Gaskammer.

Kein Vernehmender hätte die folgenden Fragen unterlassen: Und woran haben Sie erkannt, daß das Vergaste sind? Woher kennen Sie das Aussehen von Vergasten? Wie oft und wo haben Sie vorher solche Wahrnehmungen gemacht? Wieso haben Sie solche machen können?

Ich bin als in Strafprozessen tätiger Gerichtssachverständiger naturgemäß auch in Vernehmungskunde erfahren und kann Ihnen versichern, daß solches Nachfragen unbedingt erforderlich gewesen wäre.

Ich berufe mich aber dazu nicht nur auf meine Praxis, sondern auch auf den gewiß des Revisionismus unverdächtigen österreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein. Der schreibt in Über Gewißheit zu 441:

»Im Gerichtssaal würde die bloße Versicherung des Zeugen [hier: des Beschuldigten] "Ich weiß…" niemanden überzeugen. Es muß gezeigt werden, daß der Zeuge in der Lage war zu wissen.«

Und damit spießt es sich halt bei den "Zeitzeugen für die Greuel" immer mehr. Schon Jagschitz hat im "Honsik-Prozeß" 1992 angegeben, daß die Mehrzahl der Angaben der "Zeitzeugen" als unglaubwürdig zu qualifizieren sei.

Es bleibt nun die Frage, was deutsche Ingenieure veranlassen konnte, derartig absurde Desinformation – wie von Graf aufgezeigt und offensichtlich zutreffend kommentiert – in der Tat zu Protokoll zu geben. Die Antwort findet sich in Solschenizyns Archipel Gulag. Dort ist in der rororo-Ausgabe auf den Seiten 106-110 die Antwort leicht zu finden. Solschenizyn beschreibt dort die fast zwei Dutzend Methoden, wie man Leute auch ohne direkte körperliche Folter dazu bringt, alles zu unterschreiben, was man ihnen aufzwingt. Solschenizyn illustriert das in der Folge sehr eindrucksvoll am Schicksal des Bayern Jupp Aschenbrenner (Seite 110):

»Nun stellen Sie sich auch noch einen Ausländer in diesem benebelten Zustand vor: Er kann nicht russisch und versteht nicht das geringste von dem, was man ihm da vor die Augen hält. Der Bayer Jupp Aschenbrenner unterschrieb auf solche Weise, daß er in deutschen Mordkommandos gedient habe. Erst im Lager, 1954, konnte er beweisen, daß er zur besagten Zeit in München einen Elektroschweißerkurs besucht hatte.«

Man hatte dem Jupp Aschenbrenner vorgeworfen, einen (Mord-)Gaswagen gelenkt zu haben. Dafür wurde er aufgrund des "Geständnisses" zunächst zum Tode verurteilt und dann zu 25 Jahren Lagerhaft "begnadigt". Im Lager traf er durch Zufall einen Kameraden, der mit ihm den Schweißerkurs besucht hatte. Aber vorher hatte er "gestanden", ein hitleristischer Mordgeselle gewesen zu sein. Es wäre interessant, zu erfahren, was aus Jupp Aschenbrenner geworden ist. Kann ein Leser Zweckdienliches bekannt geben?

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Walter Lüftl


Keine Löcher, kein "Holocaust"!

‘H’ = Der 'Holocaust'
A = Das Lager Auschwitz-Birkenau, Zentrum des 'Holocaust'
C = Das meistverwendete Krematorium des Lagers (in Trümmern)
‘G’ = Das Dach der angeblich meistverwendeten Menschengaskammer mit angeblich vier Löchern (25 cm × 25 cm), angeblich verwendet zum Einwurf von Zyklon B-Granulat.

Jeder, der das Dach untersucht, wird erkennen:
ES HAT DIE BEHAUPTETEN LÖCHER NIE GEGEBEN

Nach einer Entdeckung von Prof. Dr. Robert Faurisson vom 23.4.1975, vorgetragen von ihm während der IHR-Konferenz in Los Angeles am 5.9.1994.

Zu C. Mattogno, »"Keine Löcher, keine Gaskammer(n)"«, VffG 6(3) (2002), S. 284-304

Keine Löcher, kein "Holocaust"

Lieber Germar,

Auf Seite 302 dieses Artikels schreibt C. Mattogno »Keine Löcher, keine Gaskammern«, was genau dem entspricht, was ich als ersten Schritt geschlußfolgert hatte; da aber die angebliche "Nazi"-Gaskammer die spezifische Waffe war, mit der das spezifische "Nazi"-Verbrechen genannt "Holocaust" begangen worden sein soll, so fügte ich dem hinzu, daß wir berechtigt sind zu schließen: »Keine Löcher, kein "Holocaust"«

Wie Du Dich erinnerst, habe ich wiederholt festgestellt, daß "Massaker" und sogar "Massenmörder" in Kriegszeiten leider recht üblich sind. Die jüdischen Ankläger Deutschlands wußten das. Das ist der Grund, warum sie ins Zentrum ihrer verschiedenen Anklagen eine bestimmte und nie dagewesene Waffe stellten: die Gaskammer für den Massenmord. Wir haben die Große Lüge in ihrem Zentrum, ihrem Herzen, ihrem Kern getötet.

Beste Wünsche

Dr. Robert Faurisson


Keine "Schwalbenschwänze", kein "Holocaust"

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Artikel von Carlo Mattogno ist mit der Akribie geschrieben, die man von ihm gewohnt ist. Ich will hier nur noch ein Detail anfügen, auf das auch Germar Rudolf in der Neuauflage seines Gutachtens hingewiesen hat. Die Schächte zur Einführung des Zyklon B, die der Zeuge Michael Kula beschrieben und die J.-C. Pressac nach seinen Angaben gezeichnet hat, hätten nämlich irgendwie in der Betonsohle des Leichenkellers befestigt werden müssen. Andernfalls hätten die Menschen, die dort eingeschlossen waren und vergast werden sollten, die leichte Konstruktion aus Winkeleisen und Maschendraht, die am ehesten mit der eines Kaninchenstalls vergleichbar ist, zur Seite schieben oder kippen können oder auch im unteren Bereich auf eine lichte Weite von Null zusammendrücken können, denn die Schächte waren nur im oberen Bereich durch waagerechte Winkeleisen ausgesteift (Originalzitat Kula: »Diese Eckpfeiler befanden sich in allen Ecken des Netzes und waren im oberen Teil des Netzes durch einen Pfeiler desselben Typs miteinander verbunden.« aaO. S. 292). In allen drei Fällen hätte die von Kula beschriebene Aufzugvorrichtung, mit der das Zyklon B in den Keller hinabgelassen und das ausgegaste Granulat wieder hochgezogen wurde, nicht mehr funktionieren können.

Für solche Befestigungen in Beton wurden damals meist Bandeisenanker verwendet, die am unteren Ende zu einem "Schwalbenschwanz" aufgespreizt waren; der heute übliche Spreizdübel war noch nicht erfunden. Die Anker wurden, wenn die Sache sorgfältig geplant war, gleich beim Betonieren des Bodens mit eingegossen. Man konnte sie aber auch nachträglich einbauen: man schlug mit Hammer und Meißel ein enges Loch von 10 bis 15 cm Tiefe und goß den Anker dort mit Zementmörtel ein (obere Skizze). Die Winkeleisen 50/50/10 an den Ecken der Schächte hätten daran angeschraubt oder -geschweißt werden können.

Anstatt Bandeisenanker hätte man auch Steinschrauben verwenden können, wie sie zufällig in demselben Artikel (S. 292) erwähnt werden. Man hätte dann allerdings unten an die senkrechten Winkeleisen zusätzlich waagerechte Winkeleisen anschrauben oder anschweißen müssen (untere Skizze). Die auf S. 292 erwähnten Steinschrauben wären für diesen Zweck zwar mit 50 und 25 cm zu lang gewesen, aber die Schlosserei hätte natürlich auch kürzere anfertigen können. Bei dieser Art der Befestigung kann man die Anker später, anders als die heutigen Spreizdübel, nicht mehr aus dem Beton entfernen, ohne diesen großflächig zu zerstören. Man kann höchstens das Bandeisen oder die Steinschraube dicht über dem Boden mit dem Schweißbrenner abtrennen, aber der im Beton verbliebene Teil müßte heute noch vorhanden sein. Diese Ankerstummel müßten auch leicht zu finden sein: genau senkrecht unter den von Provan angeblich identifizierten Einfüllöffnungen.

Mit freundlichen Grüßen!

Dipl.-Ing. R. Faßbender


Zu G. Rudolf, C. Mattogno, J. Hille, H.J. Nowak, »Auschwitz-Opferzahl: Das Zahlen-Roulette dreht sich weiter«, VffG 6(4) (2002), S. 371-394

Falscher Fehler

Auf S. 634 seines Artikels (Osteuropa, 5/2002) datiert Meyer (wie auch van Pelt, The Case, S. 350) sein "Schlüsseldokument", den Prüfer-Brief vom 8. September auf das Jahr 1942, sagt aber gleichzeitig, er sei »neun Wochen nach Bischoffs Schreiben« (das mit den 4756 Personen) geschrieben worden, der Brief von Bischoff stammt aber vom 28. Juni 1943 (van Pelt, aaO., S. 343, Abbildung).

Andererseits habe ich aus dem Internet, bei Irving, glaube ich, den Meyerschen Text kopiert, und da steht an dieser Stelle auch wieder der 8. September 1943.

Welcher denn nun von beiden? Anscheinend hat niemand den Topfschen Brief gesehen, Meyer schreibt von van Pelt ab, aber wieso 1943 bei Irving? Fehler im Schrifterkennungssystem? Außerdem: Hat schon jemand bemerkt, daß allein der Ausriß (van Pelt, aaO., S. 210) des Briefes von Bischoff an Kammler vom 29.1.1943 über das Anfeuern der Öfen drei ziemlich unverzeihliche Tippfehler enthält (»Nachbetrieb«, »funtionieren«, »die« anstelle von dies?) Ferner ist der letzte Satz im ersten Absatz völlig zusammenhanglos: »Die [sic] ist jedoch […] da der Vergasungskeller hierfür [wofür?] benutzt werden kann

Mit freundlichen Grüßen

T.D.

Anmerkung der Redaktion:

Sowohl Meyer als auch Irving haben unrecht: Meyer hat das richtige Datum angegeben, aber falsch gerechnet und geschlußfolgert, und Irving hat den Text falsch "korrigiert", damit Meyers Aussage einen Sinn ergibt. C. Mattogno hat in seinem Beitrag auf Meyers Fehler hingewiesen, wodurch Meyers ganze Argumentation zusammenbricht.


Den Holocaust in die Wüste schicken

Lieber Germar!

Die Fritjof-Meyer-These lautet zusammengefaßt: Das Heiligste der Heiligtümer ist nun aus den Leichenkellern ausgezogen und in die Bauernhäuser außerhalb des eigentlichen Lagers umgezogen. Dies ist eine gute Nachricht! Wenn doch nur jemand einen gut dokumentierten Beitrag schriebe (oder besser gar ein Buch), daß sich die Gaskammern tatsächlich in den Außenbezirken von Berlin oder in der Schweiz befanden, oder womöglich gar auf den Kanalinseln. Wenn das zu viel verlangt ist, so befindet sich Meyer doch immerhin auf dem richtigen Weg, aus offensichtlichen Gründen.

Ich habe den Verdacht, daß sich der Schwerpunkt des "Exterminationismus" in Zukunft auf das Gebiet der ehemaligen UdSSR zurückziehen wird, wo man sich fast ausschließlich auf dortige Erschießungen konzentrieren wird. Fragen bezüglich der Zahlen, bezüglich Sicherheitserwägungen und der Teilnahme örtlicher Milizen werden die Hauptfelder revisionistischer Betätigung werden.

Und so wie sich der "Holocaust" weiter ostwärts bewegt, von seinen lebhaften Anfängen in Bergen-Belsen über Buchenwald und Auschwitz nach Treblinka und Rußland, so ist eines sicher: Wenn er die Wüste Gobi erreicht, können wir uns ruhig zurücklehnen.

Costas Zaverdinos


Zu Oliver Kaiser, »Die Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg«, VffG 6(2) (2002), S. 165-167

Werte Redaktion!

Einen Übertragungsfehler stelle ich bei Ihnen richtig: Auf Seite 167 Absatz unten müßte es heißen »Elektrizitätskraftwerk in der Hardthöhle« statt »Elektrizitätskraftwerk auf der Hardthöhe«. Die Hardt ist eine Kalksteinauffaltung zwischen Elberfeld und Barmen.

Ich bin in Gedanken oft bei Ihnen und Ihrem Organisationstalent. Wie Sie es fertiggebracht haben, bei all’ den persönlichen und geographischen Verwerfungen die VffG über Wasser zu halten, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Hut ab vor Ihrer Energie und Tatkraft!

Ich wünsche Ihnen von Herzen neue glückhafte Unternehmungen und wieder ruhigeres Fahrwasser!

Mit großem Respekt Ihr

O. Kaiser



Der Tagesspiegel, 28.5.2001 (hochaufgelöste Vollgröße im Internet)

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 29.10.2002

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Zu J. Graf, »Die Wilkomirski-Pleite«, VffG 3(1) (1999), S. 88-90

Lieber Germar,

nachdem ich vor einiger Zeit einen etwas älteren Artikel über eingebildete Erinnerungen an den "Holocaust" (Der Fall Wilkomirski) aus Der Tagesspiegel vom 28.05.01 entdeckte, hatte ich ihn erst beiseite gelegt, um gelegentlich ein paar Zeilen dazu zu verfassen. Dies tue ich jetzt, denn vor wenigen Tagen entdeckte ich – völlig unabhängig vom Thema "Holocaust" – in meiner Tageszeitung gleich auf der ersten Seite einen Hinweis auf einen Artikel im Innenteil unter der Rubrik »Ratgeber / Recht«. Dieser Artikel aus der WAZ vom 29.10.02 ist für die Bestätigung der Notwendigkeit revisionistischer Forschung von nicht geringer Bedeutung.

Es geht schlicht und einfach darum, wie glaubhaft Zeugenaussagen nach Autounfällen sind. Lassen wir die Autounfälle beiseite; wir können uns sicher darauf einigen, daß Zeugenaussagen eben Zeugenaussagen sind – ob Autounfall, Erschießungen, Handtaschendiebstahl oder "Gaskammern".

Laut Experten – darauf weisen Revisionisten eh seit langem hin, und in VffG gab es entsprechende Artikel zu diesem Thema – seien Zeugen mit absoluter Vorsicht zu genießen. Schon die Wortwahl eines Fragestellers beeinflusse die Aussage des Zeugen unterbewußt und führe zu unterschiedlichen Aussagen. Der Ablauf eines schnell erlebten Geschehens setze sich irgendwie wieder im Kopf des Zeugen zusammen und entspreche somit nicht zwangsläufig dem wirklichen Ablauf des Geschehens.

Wen wundert es dann, wenn sogenannte "Holocaust-Überlebende", die zur ihrer Lagerzeit sogar noch Kinder waren, sich im Laufe der Jahrzehnte, ausgesetzt übelster offiziell betriebener Geschichtsverdrehung, unterbewußt eine wirre Erlebniswelt aufbauen, diese dann – gar ohne Absicht – zur Realität erklären, wenn sie schon in den Lagern durch eingeschleuste Feindpropaganda unterbewußt zu "Überlebenden" der "Gaskammern" gemacht wurden? Hier wird der Artikel über den Fall Wilkomirski wieder interessant, indem eindeutig betont wird, daß dieser sich eine total falsche Vergangenheit aufgebaut habe, ohne je in einem KL gesessen zu haben. Absolut faszinierend, daß Menschen so etwas ohne böse Absicht unterbewußt zustande bringen können!

Du solltest, wenn möglich, beide Artikel, die im Original beiliegen, abdrucken und Deine Leser selbst urteilen lassen. Kopien dieser Artikel können auch gut in Diskussionen verwendet werden. Oft fragen Leute mich während Diskussionen über den "Holocaust", wie denn so viele Zeugen irren könnten? Jetzt mal ganz abgesehen davon, daß viele davon wohl eher genauso "Zeugen" sein werden, wie Wilkomirski und Elli Wiesel, kann man seinen Gesprächspartnern dann auch diese psychologischen Aspekte unter die Nase reiben. Und da man sich durch das Zeigen der VffG im Ernstfall strafbar machen könnte oder Abneigung hervorruft (Dank VS-Bericht usw.), wären diese Artikel völlig normaler BRD-Tageszeitungen der "sanftere Weg". Auf die Erforschung der "Opfer-Psyche" in Verbindung mit Greuelpropaganda im Bezug auf Holocaust-Erlebnisse sollte viel mehr Gewicht im Revisionismus gelegt werden, wie das Graf und Mattogno ansatzweise in ihrem Werk über das KL Stutthof schon getan haben (Stichwort: Legenden über die »Strumpfstopfkommandos«).

Dir für Deine Arbeit und Gesundheit noch alles Gute!

H.R.


Zu G. Rudolf, »Auf der Suche nach der Wahrheit«, VffG 6(3) (2002), S.

Lieber Germar Rudolf,

In diesem Beitrag ist von einer Kritik Steffen Werners in den Staatsbriefen die Rede, zu der ich zur "Ehrenrettung" von St. Werner und der "historischen Wahrheit" darauf hinweisen möchte, daß er sehr wohl die Version des Fieseler Storch mit Zusatztank kennt und auch darauf hingewiesen hat, und zwar mit folgendem Hinweis: Bei einem Umbau mit Zusatztank verbleibt in diesem Flugzeug lediglich Platz für eine Person: den Piloten!

Zum Buch Gestapo-Müller selbst: die Sprache und die Bezüge, deren er sich dort bedient, klingt absolut nicht nach einem Deutschen der 40er Jahre und auch nicht nach einem hohen Beamten des III. Reiches, auch nicht nach Übersetzungsumweg über das Amerikanische (soviel Freiheit bei der Niederschrift, der ersten, ist kaum denkbar), von "Feinheiten" wie der Interpunktion bei Zahlen abgesehen (z.B. 5,676.30, dem angelsächsischen Brauch folgend).

Meine persönliche Erfahrung beim Lesen der Gestapo-Müller-Verhöre: ich war so verärgert, daß ich sie weggelegt habe und den Verlag in die Front der Desinformation eingereiht habe.

Weiter so, Mut und alles Gute,

P.H.M.


Weigerung der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen die Verantwortlichen der Staatsanwaltschaft Erfurt wegen Verfolgung des unschuldigen Paul Latussek: 6 Millionen Opfer im KL Auschwitz als offiziell anerkannte Zahl.

Zu R. Faurisson, »In Los Angeles fand die 14. revisionistische Konferenz statt«, VffG 6(3) (2002), S. 259

Sehr geehrter Herr Rudolf,

eingedenk der resignierenden aber treffenden Worten Prof. Faurissons, daß die Revisionisten zwar »alle Schlachten gewonnen, jedoch den Krieg verloren« haben, anbei höchst interessantes Material, welches wieder einmal veranschaulicht, warum der Krieg für uns nicht zu gewinnen bzw. unser Kampf wie gegen Windmühlenflügel ist; der altbekannte Satz drückt es ebenso aus: Gegen Dummheit kämpfen selbst die Götter vergebens.

Da habe ich wegen des Falles Paul Latussek bei der zuständigen Staatsanwaltschaft interveniert und erhielt von einem Oberstaatsanwalt Hegenbart von der Staatsanwaltschaft Gera u. a. die Mitteilung, daß die Opferzahl von Auschwitz (!) auch heute noch offiziell mit 6 Millionen beziffert wird! Was soll man davon halten?

R.H.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 7(1) (2003), S.114-119 .


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