Walter A. Peltz: noch ein Holocaust-Falschzeuge

Von Ronald Klett

Die zwei größeren Tageszeitungen in Milwaukee, Wisconsin, The Milwaukee Journal und The Milwaukee Sentinel, haben Anfang 1992 im Abstand von nur zehn Tagen ein Interview mit dem Juden Walter Wolf Peltz veröffentlicht, der heute in Mequon, Wisconsin, lebt.[1] Wie wir sehen werden, ist dasjenige des Sentinel das entlarvendere. Laut Interview des Journal ist der in Polen geborene Walter W. Peltz, der Anfang 1992 73 Jahre alt war, ein »Überlebender von fünf Nazi-Todeslagern«.[2]

Peltz gibt an, jederzeit und überall vor jeder beliebigen Gruppe über den Holocaust und über sein Schicksal zu sprechen. Er sei ein beliebter Redner, der bei zahlreichen Gruppen im ganzen Land vorgetragen habe.[3] Bevor wir uns den beiden Interviews zuwenden, seien zunächst Peltz' früher gemachte Behauptungen untersucht.

In dem Buch Wegweiser zu Überlebenden des Holocaust in Wisconsin: ein Projekt der jüdischen Archive Wisconsins[4] werden die Aussagen von 24 Juden und einem Nichtjuden ausführlich dargelegt. Dem Buch sind zudem fünf Mikrofilme beigefügt, welche die Abschriften von Auszügen der auf Tonband aufgenommenen Interviews mit jenen 25 Zeugen enthalten. Ich habe einen kleinen Teil der im Februar und März 1980 aufgenommenen zehn Tonbänder des Herrn Peltz angehört, alle 25 abschriftlichen Auszüge durchgekämmt, gelegentlich sorgfältig lesend, wo es notwendig war, und habe die Gesamtheit der Auszüge des Interviews mit Herrn Peltz gelesen. Diese Auszüge gibt es auch in gedruckter Form.

Es folgt eine Auslese von Herrn Peltz' Aussagen mit Angabe des Tonbandes, von dem sie stammen, der Seite des Bandes sowie der Zeitdauer vom Beginn der Tonbandes an.

Spule 3, Seite A, 12 Minuten, aufgenommen am 27. Februar 1980:

»[...] ein Nachbar [in Polen] drohte, Peltz [den eine christliche Familie versteckt hielt[5]] den Nazis anzuzeigen. Peltz verprügelte ihn schwer und drohte ihm, seine Frau umzubringen. Später am gleichen Tag, Peltz und seine polnischen Freunde "brachten ihn um die Ecke".«

Dieser behauptete Mord geschah im deutsch besetzten Polen entweder 1939 oder 1940. Herr Peltz ist daher ein bekennender Mörder, vorausgesetzt, daß man seiner Geschichte glaubt. Daß er diese niederträchtige Geschichte erzählte und sich sicher fühlen konnte, daß niemand daran Anstoß nehmen würde, ist ein Symptom dafür, wie tief diejenigen, die solche Geschichten verbreiten, und ihre dankbaren Zuhörer gesunken sind.

Spule 3, Seite B, 10 min 20 sec:

»Die Nazis haben polnische Gruppen organisiert, um nachts Juden einzufangen. In einer Nacht hat eine solche Bande zwei jüdische Kinder aus einer Familie erwischt.[[6]] Peltz drohte dem Bandenführer mit dem Tode, aber die Kinder wurden angeschossen und lebendig begraben. Peltz' Rache war "schlimmer als der Tod".«

Wie diese Rache aussah, wird uns nicht anvertraut. Die Fußnote zu dieser Behauptung lautet:

»Peltz weigerte sich, auf Einzelheiten einzugehen, so lange das Tonbandgerät eingeschaltet war. Nach Beendung des Interviews berichtete er mir [Sara Leuchter] in strengstem Vertrauen, wie seine Rache ausgesehen hatte.«

Glaubt der Leser das in den zwei vorherigen Absätzen Behauptete? Veranlassen diese Behauptungen den Leser wie mich zu tiefer Skepsis? Wenn uns Herr Peltz mitteilt, daß eine polnische Bande unter deutscher Leitung zwei jüdische Kinder lebendig begrub, beschuldigt er Nicht-Juden, etwas getan zu haben, was von Juden als wahr bekannt ist. Haben wir vergessen, daß israelische Soldaten 1988 vier junge Palästinenser schwer verprügelt und danach lebendig begraben hatten? Haben wir das schon vergessen? Was für ein kurzes Gedächtnis haben wir für jüdische Verbrechen![7]

Auf Seite 52 des Buches wird ausgeführt, wie sich Peltz während der aus drei Sitzungen bestehenden Interviews verhielt:

»[...] als die Unterhaltung lebhafter wurde, schritt Peltz im Flur auf und ab, in seinem Eifer wild gestikulierend, um die Szene wiederzubeleben.«

Ein Auszug von Spule 4, Seite A, ebenfalls am 27. Februar aufgenommen, ist im erwähnten Buch auf S. 7 abgedruckt. Dieser Auszug wurde aus den Hunderten von Interview-Seiten wohl deshalb so prominent herausgestellt, weil die darin enthaltenen Behauptungen die hysterischsten sind und deshalb wohl am besten geeignet sind, im Gedächtnis der beeinflußbaren Leser haften zu bleiben.

Der Text des Auszugs auf Mikrofilm und jener in gedruckter Form sind allerdings nicht identisch. Ich zitiere nachfolgend die im Buch abgedruckte Fassung. Wo die Mikrofilm-/Tonbandfassung abweicht, ist diese in einer Fußnote wiedergegeben.

03:05 BESCHREIBUNG EINER MASSENVERGASUNG IN MAJDANEK [manchmal Lublin genannt]. "Die Größe der Gaskammer, wie eine Garage für zwei Autos,[[8]] aus Beton gebaut. Falsche Wegweiser leiteten die Leute zu den ‚Duschbädern'. Brauseköpfe an der Decke. In der Nähe ein Anhänger mit Schläuchen zur Gaskammer, um Gas hineinzupumpen. Zwei Sauggebläse an der Wand der Kammer saugten das Gas heraus."«

»07:55 KAMMER NACH VERGASUNG "Die Körper verfärbten sich blau. [Merken Sie sich die Farbe!] Manche Personen bissen in die Person neben sich. Blut an der Wand, wo Leute während ihres Todeskampfes ihre Finger hineingruben. Leichen auf Anhänger geladen und in Gruben verbrannt; versehen mit Etiketten des Hinrichtungstages und besprüht mit Gas, um den schlechten Geruch zu mindern.[[9]]" «

»09:22[[10]] LEUTE WÄHREND DER ARBEIT GETÖTET "[Die[11]] Nazis verkündeten jeden Tag [die] Anzahl der Arbeiter, die getötet werden sollten. Manche wurden durch einen Nackenschlag mit dem Spitzhackenstiel erschlagen. [Die] Nazis filmten und photographierten die Tötungen.«

»13:25 BEFÖRDERUNG VON CHRISTEN NACH MAJDANEK "Polnische Christen wurden gezwungen, fünf Tage lang ohne Essen auf dem Feld zu bleiben. Die Männer mußten mit Vorschlaghämmern Steine brechen, die meisten starben sofort."

Diese Behauptungen sind angefüllt mit Unwahrheiten:

  1. Keine der heute von Majdanek behaupteten Gaskammern hatte »Brauseköpfe an der Decke« oder »zwei Sauggebläse an der Wand«.[12]
  2. Herr Peltz behauptet, daß die Leichen sich blau verfärbten. Die beiden Giftgase, die in Majdanek angeblich zum Massenmord angewendet worden sein sollen, sind Blausäure (HCN) und Kohlenmonoxid aus Druckflaschen (CO).[13] Im zitierten Auszug wird das verwendete Gas nicht genannt, aber auf Spule 4, Seite A (zwischen 4:40 und 6:30 min) führt Peltz aus:
  3. Bis zum Beginn des 1. Weltkrieges war Milwaukee eine der deutschesten Städte Amerikas. Die seither nicht enden wollende antideutsche Hetze führte innerhalb weniger Jahrzehnte dazu, daß diese Stadt wie auch der gesamte Staat Wisconsin seinen deutschen Charakter verlor.

    »Einer der Nazis gab ein Zeichen an irgend jemand, der dort in jenem, in jenem, äh, Anhänger oder was auch immer das ist, war, und dauerte nicht eine Minute oder so, und die Motoren [des Anhängers, durch Schläuche mit den angeblichen Gaskammern verbunden] begannen zu dröhnen, und offensichtlich strömte Kohlenmonoxid oder was immer es war aus dem Anhänger in die Schläuche, die in jenen Raum [in die sogenannte Gaskammer] führten.«

    Peltz Behauptung von der Verwendung von Lastwagenmotorabgasen ist einzigartig für das Lager Majdanek, von dem ansonsten die gesamte Literatur von der Verwendung von entweder Zyklon B (als HCN-Quelle) oder in Druckflaschen abgefülltes CO ausgeht. Niemand hat je behauptet oder angenommen, in Majdanek seien Lastwagen-Auspuffgase zur Hinrichtung verwendet worden.

  4. Sowohl Kohlenmonoxid-[14] als auch Blausäurevergiftungen[15] rufen eine merklich hellrote bis kirschrote Verfärbung der Haut von Opfern hervor. In keinem der Fälle wird die Haut blau verfärbt. Blaufärbung ist ein Ergebnis von Sauerstoffmangel, an dem die Opfer aber bei den für Majdanek berichteten Tötungsmethoden nicht gelitten hätten.

Das gesamte auf Band aufgenommene Interview erweist sich als noch entlarvender als der hier zitierte Auszug. So erzählt er z.B. über Majdanek das folgende Märchen, von dem bereits ein wenig zitiert wurde (Wiederholungen und sprachliche Qualitätsmängel im Original):[16]

»Ungefähr fünfundzwanzig Fuß entfernt von dort von der, von, zwanzig oder fünfundzwanzig Fuß entfernt von jenem merkwürdigen Gebäude oder jener Garage [der sogenannten Gaskammer], wie immer Sie es nennen wollen, wie auch immer ich es nennen will, sie hatten ´en, ´nen künstlichen Berg aus, aus der Erde, die sie aus den Löchern herausgruben, gruben, wo die, wo sie die Leichen zu verbrennen pflegten. Sehen Sie, sie hatten anfänglich nicht das Krematorium [in Majdanek], wie, wie in Auschwitz. Sie hatten, sie hatten Löcher, ungefähr vier davon, äh, wovon jedes, jedes Loch konnte zehn, bis zu zehntausend Leute pro Tag aufnehmen. Jetzt zu den Gaskammern, als sie die Leute dort hineinschoben. Und ich habe jenen künstlichen Berg erwähnt, der fünfundzwanzig Fuß entfernt war. Hinter dem künstlichen Berg war ein großer Anhänger, ein schwarzer Anhänger, und von dem Anhänger waren Schläuche verbunden zu jenem Gebäude [zur sogenannten Gaskammer]. - Einer der Nazis gab jenem ein Zeichen, der dort war in diesem, in diesem, äh, Anhänger oder was immer das ist, und es dauerte keine Minute oder so, bis die Motoren zu dröhnen begannen, und offensichtlich strömte Kohlenmonoxid oder was immer es war aus dem Anhänger in die Schläuche, die in jenen Raum führten.«

25 Fuß, also gerade mal 7,5 Meter entfernt von dem Gebäude, das nach heutiger offizieller Geschichtsschreibung die angeblichen Gaskammern beherbergte, befanden sich niemals vier Gruben von einer Dimension, die zehntausend Leichen pro Tag, also womöglich 300,000 pro Monat aufnehmen konnte! Von derartigen Gruben wissen die erhaltenen Luftaufnahmen nichts zu berichten, weiß kein anderer Zeuge zu erzählen, und schweigt sich auch die gesamte Literatur aus. Solch riesige Gruben - einschließlich deren gigantischen Erdaushubs - hätten in unmittelbarer Nähe zum Gebäude, in dem sich die Gaskammern befunden haben sollen, gar keinen Platz gehabt, und schon gar in unmittelbarer Nähe dessen. Peltz' Märchen erinnern an ähnliche Behauptungen, die für das Lager Treblinka gemacht werden,[17] haben aber offenbar nichts mit dem KL Majdanek zu tun. Diese grotesken Erfindungen sind der letztendliche Sargnagel in den Lügengeschichten des Herrn Peltz!

Über einen Beweggrund von Herr Peltz erfährt man auch etwas. Er mag nämlich Professor Butz und dessen Buch Der Jahrhundertbetrug nicht,[18] die nun über ein viertel Jahrhundert alte, aber immer noch hochaktuelle Einführung in den sogenannten Holocaust:[19]

»Arthur Butz - klagt Herr Peltz - und eine Reihe andere Butze werden kommen und Bücher schreiben, und sie werden das ganze Ding verändern, und ich hoffe, daß diese [Interviews] es am Leben erhalten werden. So, sie werden vorwerfen [...]«

Was hat Herr Peltz nun bei anderen Gelegenheiten ausgeführt? Walter Peltz war 1989 Gast in Milwaukee bei der Radio-Talkshow von Bob und Betty Sanders.[20] Die »Gaskammern« in Majdanek, sagte er im Radio, hätten die Größe einer Garage für drei bis dreieinhalb Autos gehabt, errichtet aus Zementblöcken, und hatten eine Eingangs- und eine Ausgangstür.[21] Der Leser wird wohl merken, daß aus einer Gaskammer nun mehrere wurden, aus Beton wurde Zement, und die Kammern wuchsen zudem von der Größe einer zwei-Auto- zur Größe einer drei-Auto-Garage.

Der Revisionist Bradley R. Smith, der das Committee for Open Debate on the Holocaust, CODOH, gegründet hat, war auch Gast beim selben Radioprogramm. Insgesamt waren vier Gäste anwesend: Herr Peltz und Martin Alexander (beide Juden), Gaston Vandermeerssche[22] sowie Herr Smith, der die Wahrheit tapfer gegen ihre drei Feinde verteidigte. Herr Peltz führte aus, er werde Herrn Smith ein Stück in Los Angeles ausgestellter Seife zeigen, die von Deutschen aus Judenfett hergestellt worden sei. Herr Smith antwortete, daß diese Seife falsch und "antideutsche Propaganda" sei. Heute glaubt kein ernstzunehmender Forscher mehr an das bösartige Greuelmärchen von deutscher Seife aus Judenfett.[23]

Die folgende Stunde der Talkshow, von 11:00 bis 12:00 Uhr mittags, war Telefonanrufern gewidmet, von denen die meisten Herrn Smith beipflichteten, wie ich erfreulicherweise erfuhr.

Haben wir noch weitere Beweise - wenn wir noch welche brauchen -, daß Herr Peltz als Zeuge für den sogenannten Holocaust wertlos ist? Das erwähnte Interview in The Sentinel zitierte ihn wie folgt:

»Tag und Nacht dieser Gestank, den Himmel und die Schornsteine rauchen sehen und die Schreie hören, die Lebenden bis zu ihrem Tode in den Augen behalten. [...]

Ich war zwei Jahre in Auschwitz, und ich habe nie die Sonne gesehen. Die Schornsteine rauchten 24 Stunden täglich. Jeden Tag glaubte ich, ich gehe durch den Schornstein.«

Mit Schornstein meint er jene der Krematorien. Luftaufnahmen von Auschwitz, aufgenommen von amerikanischen Aufklärungsflugzeugen im Jahr 1944, zeigen keine intensive Rauchentwicklung der Krematoriumsschornsteine.[24] Natürlich nicht, denn die Krematorien in Auschwitz, konstruiert von der Firma Topf & Söhne, stießen weder alles verdunkelnde Rauchschwaden aus noch irgendwelche Flammen.[25]

Das Interview in The Sentinel beinhaltet eine Photographie von Herrn Peltz, wie er großspurig und selbstsicher seine Geschichten den Kindern einer Klasse der römisch-katholischen St.-Joseph-Schule in Wauwatosa erzählt, einer westlichen Vorstadt von Milwaukee. Das Alter der Kinder in der Schule liegt zwischen 4 und 14 Jahren, also vom Kindergartenalter bis zur achten Klasse.[26] In dem unmittelbaren Hintergrund sehen wir ein Mädchen in seiner Schulbank sitzend, seine Augen auf ihn gerichtet, sein Gesicht angsterfüllt, unglücklich, deprimiert. Das Kind ist ein Opfer des Herrn Peltz. »Er hält 50 oder 60 Vorträge jährlich, oft in Schulen«, teilt uns der Sentinel mit. Das anfangs erwähnte Buch über Wisconsins "Zeugen" rundet dieses Bild ab:[27]

»[Er] hat in den vergangenen neun Jahren [seit 1971] über den Holocaust gesprochen. Arbeitet eng zusammen mit dem Milwaukee Unterrichtsausschuß.«

Was berichtet Herr Peltz den Kindern? Lügt er ihnen genauso etwas vor wie während der hier besprochenen Interviews? Viele tausend Kinder sind zu seinen Opfern geworden. Werden sie jemals erfahren, daß der Mann, dem sie zuhörten und dem sie glaubten, dessen deutschfeindliche Märchen sie vielleicht niemals vergessen werden, und dessen Haß ihr Haß geworden ist, ein Lügner ist?[28] Eine Gesellschaft, die weniger verdorben ist als die amerikanische, würde einen Kerl wie Peltz kein Klassenzimmer betreten lassen, wo er die Seelen der Kinder vergiftet. Aber die amerikanische Gesellschaft gibt Peltz nicht nur freien Spielraum, sie ist außerdem überzeugt, daß diese Handlung, die in Wirklichkeit ihre Verkommenheit beweist, ein Beweis ihrer moralischen Überlegenheit ist.

Was soll man zum Beispiel von den zwei Journalisten halten, die sich ereifern, diesen Mann zu interviewen und seine Lügen zu verbreiten? Die eine ist Marie Rohde, Religions-Korrespondentin für das Milwaukee Journal, der andere William Janz, Journalist im Stabe des Milwaukee Sentinel. Herr Janz bezeichnet in seinem Interview jene Personen, die die Lügen des sogenannten Holocaust zurückweisen, als »Haßapostel«. Er zitiert Peltz:

»Ich bin seit den 1960er Jahren sehr beleidigt und gekränkt, (weil) es Leute gibt, die nicht glauben, daß sich der Holocaust jemals ereignete.«

Fräulein Rohde zitiert Herrn Peltz (und poliert sein Englisch auf):[29]

»Heute haben wir Haßgruppen, die versuchen, die Geschichte auszuradieren, um den Leuten zu sagen, daß sich der Holocaust niemals ereignete.«

Die Hasser sind nicht die Revisionisten, sondern Menschen vom Schlage eines Herrn Peltz, Fräulein Rohde und Herrn Janz. Sie gehören jener überaus großen und großzügig finanzierten Haßgruppe an, die mindestens seit 1914 eifrig und ununterbrochen über das deutsche Volk und seine Geschichte gelogen haben und auch heute noch lügen. So nannte zum Beispiel lediglich einen Tag nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges Fräulein Rohdes Zeitung, die damals in einer überwiegend von Deutschen bewohnten Stadt erschien, die Österreicher »Hunnen« in fetten Lettern auf ihrem Titelblatt und wiederholte dies zwei Tage später.[30]

Was soll man zudem von einer Staatlichen Historischen Gesellschaft in Wisconsin halten, der State Historical Society of Wisconsin, auf deren Veranlassung diese Interviews gemacht und in jenem abscheulichen, weil völlig unkritischen "Wegweiser zu Überlebenden des Holocaust in Wisconsin" veröffentlicht wurden, und die zu diesem gemeinen Machwerk große Geldsummen beisteuerte?[31] Unter den 24 dort interviewten Juden ist Herr Peltz nicht der einzige, der offensichtlich lügt. Der Auszug aus Henry Goldes Interview weist auf "Madame Koch", die Gattin des Lagerkommandanten in Buchenwald hin, der »befahl, Gefangene mit Tätowierungen zu erschießen, damit sie die Haut zur Herstellung von Lampenschirmen verwenden konnte.«.[32] Die Geschichte ist eine Lüge.[33]

Frau Magda Moses Herzberger war laut der für dieses Werk gemachten Aussagen:[34]

»[...] Mitglied des Sonderkommandos (Todesbrigade), das [in Auschwitz] die Gaskammern und die Krematorien von den Leichen und der Asche reinigte. Dessen Mitglieder wurden in jedem vierten Monat oder so getötet, damit sie keine Zeugenaussagen machen können.«

Wie hat sie dann überlebt? Doch weiter:[35]

»Jeder Ofen [in Auschwitz] hatte 120 Öffnungen, worin drei Leichen gleichzeitig hineinpaßten. Die Öfen arbeiteten Tag und Nacht - Flammen sichtbar, Geruch von brennendem Fleisch. [...]

Dr. Mengele besichtigte die Gefangenen für Versuchszwecke. Die verstümmelten Leichen, die sie in den Gaskammern sah, waren Zeugnisse grauenhafter medizinischer Versuche.«

Solch krasse lügenhafte Übertreibungen über die Öfen von Auschwitz, die je nach Typ entweder 3 oder 8 Öffnungen (Muffeln) besaßen, je nur eine Leiche aufnehmen konnten, nicht Tag und Nacht in Betrieb sein konnten und waren, keine Flammen ausstießen und auch keinen Geruch brennenden Fleisches verbreiteten,[36] sind mir bisher nicht unter die Augen gekommen. Auch hat noch niemand je behauptet, Dr. Mengele habe irgendwelche Versuche an Leichen vorgenommen, die in einer Gaskammer herumlagen.

Für dieses jüdische Lügen- und Haßprojekt gab die vom Steuerzahler finanzierte Staatliche Historische Gesellschaft 38.000 US-Dollar aus. Das ebenfalls größtenteils durch Steuerzahler finanzierte Wisconsin Humanities Committee steuerte $39.719 bei.[37] Würden diese Vereinigungen eine gleich große Summe ausgeben, um auch die andere Seite zu Wort kommen zu lassen, etwa auch darüber, was die Deutschen während des Ersten und Zweiten Weltkrieges erleiden mußten, wie etwa die Wahrheit über den Bombenkrieg gegen die deutsche Zivilbevölkerung, über Besetzung, Vertreibung, Massendeportationen, Industrie-Demontage, Patentraub, Hungerblockaden, Automatic Arrest, Massentötungen entrechteter Kriegsgefangener usw.? In all den Jahren, in denen die State Historical Society of Wisconsin ihre Geschichtszeitschrift herausgab, also seit September 1917, hat sie niemals auch nur ein einziges Essay über den antideutschen Terror in Wisconsin während des Ersten Weltkrieges veröffentlicht, und das in einer Region, die zu 50-60% von ethnisch Deutschen besiedelt war und ist.

Was die Juden im Zweiten Weltkrieg durchmachten, war sicher schlimm, aber eben bei weitem weniger katastrophal, als was man uns unehrlicherweise glauben machen will, und es war auch weit weniger schlimm als das Leiden des deutschen Volkes in und nach beiden Weltkriegen.


Anmerkungen

Aus dem Englischen übersetzt von Zoltán Bruckner.

[1]Maria Rohde, »Holocaust survivor recalls his Passover«, The Milwaukee Journal, 17. April 1992, S. B1, B5.; William Janz, »Survivor says Holocaust pain won't go away«, The Milwaukee Sentinel, 27. April 1992, S. 5A.
[2]Der Auszug (siehe zweiten Absatz meines Essays) nennt nur vier, in dieser Reihenfolge: Majdanek (»dreizehn oder mehr Monate«, S. 7 des Auszugs), Auschwitz (»zwei Jahre«, The Sentinel), Sachsenhausen (»sechs Monate«, S. 14), und Dachau (»fast ein Jahr«, S. 14), wobei die letzten nicht als "Vernichtungslager" gelten. Demnach war Herr Peltz zwischen 1942 und 1943 in Auschwitz.
[3]M. Rohde, aaO. (Anm. 1), S. B1.
[4]Sara Leuchter (Hg.), Guide to Wisconsin Survivors of the Holocaust: A Documentation Project of the Wisconsin Jewish Archives, The State Historical Society of Wisconsin, Madison 1983.
[5]Der Familienname wird im Mikrofilm-Auszug als Michealis, im Index des Buches als Michaelis angegeben.
[6]Offenbar der gleiche Name wie in der Anm. 5.
[7]»Israel verhaftet 2 wegen Lebendbegrabung von Palästinensern«, The New York Times, 16. Februar 1988, S. A1, A6. Dieses Greuel ereignete sich am 5. Februar, worüber aber offensichtlich in den USA erst zehn Tage später berichtet wurde, als der CBS-Nachrichtensender am 15. Februar einen Bericht über die Rundfunkstation WBBM, Chicago, ausstrahlte.
[8]Tonband: »Es war die Größe, ich möchte sagen, ein, ein wenig größer als eine zwei-Autos-Garage.«
[9]Tonband: »Und sie besprühten sie [die Leichen nach der Vergasung] mit Chemikalien - es war ein furchtbarer Geruch - damit sie nicht, äh, wissen Sie, damit die Leichen nicht stinken. Sehen Sie, sie vergasten so viele Menschen, und jene Löcher konnten nicht so viele Leichen aufnehmen. So war es, als sie in Majdanek Menschen vergasten und verbrannten.«
[10]Der Mikrofilm zeigt 09:20.
[11]Der Mikrofilm läßt »the« aus.
[12]Vgl. J. Graf, C. Mattogno, KL Majdanek, Castle Hill Publishers, Hastings 1998.
[13]Ebenda. Siehe auch R. Hilberg, The Destruction of the European Jews, Holmes & Meyer, New York 1985, Bd. 3, S. 879; Israel Gutman (ed.), Encyclopedia of the Holocaust, Macmillan, New York 1990, Bd. 3, S. 939.
[14]Robert H. Dreisbach, Handbook of Poisoning, Lange Medical Publications, Los Altos, CA, 101980, S. 256; Cyril John Polson, The Essentials of Forensic Medicine, Charles C. Thomas, Springfield, IL, 21965, S. 9; Marshall Sittig, Hazardous and Toxic Effects of Industrial Chemicals, Noyes Data Corp., Park Ridge, N J, 1979, S. 103, Sittigs Handbook of Toxic and Hazardous Chemicals, Noyes Data Corp., Park Ridge, N J, 1981, S. 138. Vincent J. Brookes, Morris B. Jacobs, Poisons: Properties, Chemical Identification, Symptoms and Emergency Treatment, Van Nostrand, Princeton, NJ, 21985, S. 65, führen aus: »An verschiedenen Stellen der Haut kann bläulich-rote Farbe auftreten. Die bläuliche Komponente ist vermutlich teilweise dem Tode durch Erstickung zuzuschreiben.« Dabei handelt es sich wahrscheinlich um kombinierte Vergiftungen und Erstickungen, z.B. mit Motorabgasen mit niedrigem Sauerstoffgehalt.
[15]William B. Deichmann, Horace W. Gerarde, Toxicology of Drugs and Chemicals, Academic Press, New York 41969, S. 192; Yandell Henderson, Howard W. Haggard, Noxious Gases and the Principle of Respiration Influencing Their Action, Chemical Catalog Co., New York 1927, S. 111.
[16]Spule 4, Seite A, 04:40 Minuten.
[17]Vgl. A. Neumaier, »Der Treblinka-Holocaust«, in: Ernst Gauss (Hg.), Grundlagen zur Zeitgeschichte. Ein Handbuch über strittige Fragen des 20. Jahrhunderts. Grabert Verlag, Tübingen 1994, S. 347-374.
[18]Engl.: The Hoax of the Twentieth Century, zuerst veröffentlicht 1976 durch Historical Review Press, Richmond, England; dt: ebenda, 1977.
[19]Die letzten Worte, die wie »accusing« lauten, sind nicht verständlich; Spule 10, Seite A, ungefähr 23 Minuten.
[20]Rundfunkstation WISN, Milwaukee, 28. Mai 1989, Vormittag um 10:00-11:00 Uhr. Der Titel der Sendung war: »Der Holocaust des II. Weltkrieges«.
[21]Spule 4, Seite A, ca. 3 Minuten.
[22]Herr Vandermeersche ist das Subjekt von Allan J. Mayers Gaston´s War: The True Story of a Hero of the Resistance in World War II, Presidio Press, Novato, CA, 1988.
[23]Mark Weber, »Jewish Soap«, The Journal of Historical Review, Sommer 1991, S. 217-227. Raul Hilberg bezweifelt lediglich die Wahrheit der Geschichte, aaO. (Anm. ), Bd .3, S. 954f., Fußnote 26.
[24]Dino A. Brugioni, Robert G. Poirier, The Holocaust Revisited: A Retrospective Analysis of the Auschwitz-Birkenau Extremination Complex, Public Affairs Office, Central Intelligence Agency, Washington, DC, 1979.
[25]Robert Lenski, The Holocaust on Trial: The Case of Ernst Zündel, Reporter Press, Decatur, AL, 1989, S. 20.
[26]Das sagte mir ein Mitglied des Schulpersonals am 23. Februar 1993.
[27]AaO. (Anm. ), S. 23; Spule 9, Seite B, aufgenommen am 10. März 1980.
[28]Herr Peltz verneint, daß er immer noch haßt, The Milwaukee Journal, Seite B5. Aber wenn er nicht haßt, dann sollte er nicht lügen.
[29]The Milwaukee Journal, S. B5. Hat Fräulein Rohde das schlechte Englisch des Herrn Peltz aufpoliert, ohne die Leser zu informieren? Und wenn, hat sie dann vielleicht auch den Inhalt des Interview zensiert, um die auffallenderen falschen Aussagen, die Herr Janz beibehielt, herauszulassen?
[30]»Serbs treaten ...Hun Provinces«, 29. Juli 1914, und »Russian Troops Blast Bridge to Hun Capital«, 31. Juli 1914. Der Erste Weltkrieg begann am 28. Juli.
[31]Jedes Tonband, aus dem ich einen Teil abspielte, beginnt mit der Erklärung, daß das Interview für die Staatliche Historische Gesellschaft in Wisconsin gemacht wurde.
[32]Seite 11 dieses Auszugs (Spule 3, Seite B, 22:45, aufgenommen am 1. Oktober 1980).
[33]A. Butz, aaO. (Anm. ), Seiten 42f.
[34]Seite 8 (Spule 4, Seite A, 08:00, 22. Juli 1980).
[35]Ebenda, 16:50; und Seite B, 00:30.
[36]Vgl. C. Mattogno, F. Deana, »Die Krematoriumsöfen von Auschwitz-Birkenau« in: Ernst Gauss (Hg.), Grundlagen zur Zeitgeschichte. Ein Handbuch über strittige Fragen des 20. Jahrhunderts. Grabert Verlag, Tübingen 1994, S. 281-320.
[37] S. Leuchter (Hg.), aaO. (Anm. ), S. 4. In jeder Nummer der von der Gesellschaft vierteljährlich herausgegebenen Zeitschrift The Wisconsin Magazine of History wird im Impressum bekanntgegeben, daß die Gesellschaft eine »staatliche Gesellschaft« ist, und »öffentliche Mittel« empfängt. Schreiben des Wisconsin Humanities Committee an den Autor, 16. Juni 1993.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 7(2) (2003), S. 168-172.


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