Der Holocaust-Revisionismus in den Massenmedien

Eine Fallstudie

Von Paul Grubach

Der in Cleveland erscheinende Plain Dealer ist die größte Zeitung des Bundesstaats Ohio und gehört zu den zwanzig größten des Landes. Er ist ein typisches Beispiel für viele Großstadt-Zeitungen in den USA: er befindet sich in jüdischem Besitz, ist prozionistisch und propagiert in aggressiver Weise das herkömmliche Bild vom Holocaust sowie ein Zerrbild des Holocaust-Revisionismus.[1]

In einer der jüngsten Ausgaben erfolgte durch die Redaktion ein Angriff sowohl auf mich wie auch die Holocaust-revisionistische Bewegung im allgemeinen.[2] Die Autorin des Artikels, Elizabeth Sullivan, verfaßt die außenpolitischen Leitartikel des Plain Dealer und wirkt an dessen redaktionellen Seiten mit. Obwohl mein Name nicht genannt wurde, bezog sie sich erkennbar auf mich. Es mag hier die Feststellung genügen, daß die Art, wie sie den Holocaust-Revisionismus abhandelt, typisch dafür ist, wie die Massenmedien im allgemeinen dieses Thema behandeln.

Seit dem Jahr 2000 habe ich laufend mit ihr per E-Mail über den politischen Zionismus, über Kriegsverbrecherprozesse und die Nahost-Problematik korrespondiert. Ihren Behauptungen über den Holocaust-Revisionismus stelle ich zugleich meine Erwiderungen entgegen. Aus Gründen der Fairneß gab ich Frau Sullivan bei vielen der folgenden Erwiderungen Gelegenheit, sie vor der Veröffentlichung durchzusehen und gegebenenfalls Irrtümer zu berichtigen. Daß sie nicht reagierte, überrascht nicht.

Frau Sullivan beginnt ihren Artikel mit der Behauptung, daß Holocaust-Revisionisten »leugnen, daß sie leugnen.« Mit anderen Worten wird uns zur Last gelegt, daß wir uns weigern, auch nur einzugestehen, daß wir »die Realität des Holocaust« leugnen. Nichts könnte der Wahrheit ferner sein. Holocaust-Revisionisten lehnen einfach die Aspekte der herkömmlichen Auffassung über den Holocaust ab, die beweisbar falsch sind, wie etwa die Existenz von Gaskammern zur Menschentötung in Auschwitz.

Dann zitiert Frau Sullivan aus einem Aufsatz von mir, der in der Online-Ausgabe des Oregon Daily Emerald erschien, der Studentenzeitung der Universität von Oregon:[3]

»Die Holocaust-Revisionisten bestreiten nicht, daß während des Zweiten Weltkrieges an den Juden Greueltaten verübt wurden. Sie behaupten jedoch, daß es keinen NS-Plan zur Vernichtung des Weltjudentums gab - die "Endlösung" bestand in nichts anderem als der Vertreibung der Juden aus Europa. Die Nationalsozialisten sperrten Juden in Konzentrationslagern ein, aber es gab dort keine "Gaskammern" zwecks Massenmords. Und schließlich ist die Behauptung von 6 Millionen ermordeten Juden eine unverantwortliche Übertreibung, da die Zahl der Toten weit geringer war.«

Es ist sehr aufschlußreich, wie selektiv Frau Sullivan aus meinem Artikel zitierte und es unterließ, ihre Leser über eines der gewichtigsten Beweistücke zu informieren, das die Position des Holocaust-Revisionismus untermauert: das Rudolf Gutachten. Er wurde von dem deutschen Chemiker Germar Rudolf erstellt, der beim Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart seinen Doktor-Titel erhalten sollte, und stellt eine forensische Untersuchung über die chemischen und technischen Gegebenheiten der angeblichen "Gaskammern" von Auschwitz dar, die sehr überzeugend beweist, daß diese Tötungsmaschinerie nie existiert hat.[4] Ich glaube, daß Sullivan es deshalb unterließ, ihre Leser über das Rudolf Gutachten zu informieren, weil sie die Tatsache leugnet, daß es harte wissenschaftliche Beweise gibt, welche die herkömmliche Ansicht über den Holocaust unterminieren, und sie möchte nicht, daß ihre Leser davon erfahren. Ich bin daher der Auffassung, daß die Leugnungs-Beschuldigung direkt auf sie selbst zurückfällt. Frau Sullivan fährt fort:

»Ich beantworte die E-Mails dieses Mannes nicht mehr. Sein Extremismus scheint nicht durch Vernunft oder Worte überbrückbar.«

Das ist falsch und verleumderisch, und ich denke, sie weiß das. Es ist öffentlich dokumentiert, daß Paul Grubach Dinge wie nationalsozialistischen Extremismus verurteilt. Man kann meinen Artikel hierüber lesen bei www.vho.org/tr/2001/4/ tr08notnazi.html.

Als überzeugter Anhänger der US-Verfassung und der Grundrechte glaube ich, daß ich meine Ziele durch legale und friedliche Arbeit innerhalb des politischen Systems Amerikas verfolgen kann. Ich bin nicht und war nie Mitglied irgendeiner extremistischen politischen Organisation, (d.h. einer Organisation, die einen gewaltsamen Umsturz der Regierung oder illegale Gewalt gegen irgendeine bestimmte Gruppe befürwortet). Als Akademiker und Wissenschaftler glaube ich daran, daß kontroverse Themen durch eine friedliche Debatte abgehandelt werden sollten. Als in der wissenschaftlichen Methode Geschulter bin ich mehr als willig, der Stimme der Vernunft und wissenschaftlicher Methode zu folgen. Wenn jemand meine Holocaust-revisionistische Auffassung durch Tatsachen und Beweise falsifizieren kann, bin ich sofort bereit, sie aufzugeben.

Wie man also sieht, ist an mir nichts "Extremistisches". Der Grund, weshalb Frau Sullivan zu der falschen Behauptung Zuflucht nahm, ich sei ein Extremist, liegt in ihrem intellektuellen Unvermögen und ihrer inneren Unsicherheit. Sie kann meine Argumente nicht widerlegen, also greift sie auf unhaltbare persönliche Angriffe zurück nach dem Motto, "man bringt die Botschaft in Mißkredit durch Verleumdung des Überbringers." Zwei Experten über politischen Extremismus zufolge wird ein wirklicher Extremist dadurch charakterisiert, daß er unverantwortliche Anschuldigungen und Rufmord betreibt.[5] Das Etikett "Extremist" kann also sehr gut bei Elizabeth Sullivan angewandt werden. Seit Beginn unserer Korrespondenz habe ich einige ihrer Glaubenssätze widerlegt und ihre heuchlerische Doppelmoral in Bezug auf "Kriegsverbrecher"-Prozesse aufgedeckt. Sie befürwortete öffentlich einen weiteren Prozeß gegen den angeklagten "Nazi-Kriegsverbrecher" John Demjanjuk, aber sie weigert sich, öffentlich Kriegsverbrecher-Prozesse gegen Juden zu fordern, die Verbrechen an Deutschen begangen haben.[6] Im Herbst 2002 wollte sie mich davon überzeugen, daß jüdisch-zionistische Kräfte nicht versuchten, die USA in einen Krieg gegen den Irak zu treiben. Wieder habe ich öffentlich die Unrichtigkeit ihrer Auffassung aufgedeckt, da jüdisch-zionistische Kräfte in der Tat zu denen gehörten, die auf einen Krieg gegen den Irak drängten.[7] Kurzum - ich nehme an, sie ist verärgert und peinlich davon berührt, daß ich ihre Auffassungen widerlegt und ihren fragwürdigen Journalismus aufgedeckt habe.

Elizabeth Sullivan fährt fort:

»Wie eine Steckmücke belästigt er mich immerfort mit seinen Haßbotschaften und seiner Geschichtsleugnung. Es scheint mir sogar, daß seine Nachrichten in letzter Zeit zahlreicher und arroganter wurden, also ob es wieder in Ordnung ist, seine antijüdischen Gefühle offenzulegen.«

Frau Sullivan, eine Journalistin mit einer großen Leserschaft, hat ausführlich über den Krieg der USA und dem Irak geschrieben, über den arabisch-zionistischen Konflikt, über Nahost-Themen, mindestens einen Artikel über den Demjanjuk-"NS-Kriegsverbrecher"-Prozeß und jetzt über den Holocaust-Revisionismus. Da jetzt ich dran bin, ist es nur logisch, daß ich versuche, ihre falschen Auffassungen und ihre heuchlerische Doppelmoral zu berichtigen - in der Hoffnung, daß sie diese Richtigstellung ihren zahlreichen Lesern weitervermittelt. Ich glaube, daß Frau Sullivan insgeheim befürchtet, daß ich ihre falschen Auffassungen und ihre Doppelmoral entlarve und damit ihrem beruflichen Ansehen schade.

Außerdem beschuldigt sie mich ganz klar, »antisemitischen Judenhaß« zu nähren. Diese Anschuldigung des "Antisemitismus" ist die letzte Zuflucht eines Gauners - eine ideologische Waffe, die von der jüdischen Machtelite und ihren nichtjüdischen Verbündeten wie Elizabeth Sullivan benutzt wird, um alle rationale Kritik an jüdischem Verhalten und jüdischer Macht zum Schweigen zu bringen. Nennen wir das Kind beim Namen: Wenn eine prozionistische Zeitung, die in jüdischem Besitz ist, die Anschuldigung des "Antisemitismus" aufbringt, ist das eine Methode, intellektuellen Terrorismus zu praktizieren. Durch den Gebrauch dieser ideologischen Waffe kann sie Angst bei den Lesern hervorrufen und die Wahrscheinlichkeit verringern, daß irgend jemand es wagt, sich gegen die Lügen und Übertreibungen der Holocaust-Legende zu äußern.

Ferner verwechselt sie "Judenhaß" mit moralischer Entrüstung, die sich gegen die negativen und dunklen Seiten des jüdischen Einflusses richtet. Ich hasse die Juden nicht, aber ich fühle tatsächlich eine Art moralische Empörung über das Unrecht, das gewisse jüdische Gruppen begehen. Wenn sich Frau Sullivan über Haßbotschaften beklagen will, sollte sie den offen bekundeten Haß verurteilen, den Elie Wiesel verbreitet, einer der Hauptpropagandisten ihrer überkommenen Holocaust-Auffassung. Dieser haßerfüllte Holocaust-Guru schrieb:[8]

»Jeder Jude sollte irgendwo in seinem Herzen eine Zone des Hasses bewahren, - gesunden, männlichen Haß - gegen das, was die Deutschen personifizieren und was weiterhin in den Deutschen andauert. Etwas anderes zu tun, wäre ein Verrat an den Toten.«

Aber sie würde es nicht wagen, Wiesel zu kritisieren, denn wenn sie tatsächlich den Holocaust-Propagandisten Wiesel wegen seiner Haßbotschaft kritisieren würde, wäre ihre Karriere als Journalist in großer Gefahr.

Frau Sullivan fährt fort:

»Zu viele Leute in der Welt glauben immer noch an eine jüdische Verschwörung - und leugnen immer noch, daß der Holocaust das war, was er war.«

Gewisse Gruppen von Juden wirken tatsächlich an Verschwörungen mit. Lassen Sie mich drei einfache Beispiele anführen:

Moshe Sharret, einer der Gründungsväter des Staates Israel, enthüllte in seinen privaten Aufzeichnungen das konspirative Vorgehen des israelischen Kabinetts in den Jahren zwischen 1953 und 1956. Terroristische Anschläge wurden geplant, deren Zweck es war, die Araber im Nahen Osten einzuschüchtern und zu demoralisieren und bei den israelischen Juden eine Atmosphäre der Wut und der Abenteuerlust zu schaffen.[9] Die "Lavon-Affaire" ist ein weiteres klassisches Beispiel für eine jüdisch-zionistische Verschwörung. 1954 aktivierte Modiin, eine israelische Organisation des militärischen Nachrichtendienstes, einen Spionagering in Ägypten. Diese Agenten führten Sabotageakte gegen gewisse britische und amerikanische Einrichtungen durch in der Hoffnung, daß die Briten und Amerikaner arabische Radikale als die Schuldigen ansehen würden. Das sollte dazu beitragen, Amerika und Großbritannien gegen Ägypten aufzubringen. Die Saboteure wurden später gefaßt. Diese israelisch-jüdische Verschwörung hatte eine tiefgreifende Wirkung auf die Nahostpolitik.[10] Schließlich führte die zionistische Militärführung während der Gründungsjahre Israels, wie wir gleich näher sehen werden, bewußt ein Komplott durch, um die Zahl der Araber im Judenstaat auf ein Minimum zu reduzieren.

Welchen Beweis legt Frau Sullivan dafür vor, daß in Auschwitz ein Massenmord in "Gaskammern" stattfand? Sie erwähnt die Krematorien von Auschwitz. Sie "beweisen" nicht, daß ein Massenmord in "Gaskammern" stattfand. Die Krematorien waren dazu notwendig, um sich der Leichen der Häftlinge zu entledigen, die durch Fleckfieber und andere natürliche Todesursachen umkamen. Frau Sullivan spricht dann über die Berge von Schuhen, Koffer, Brillen, Prothesen von damaligen Auschwitz-Häftlingen. Mit ihren eigenen Worten:

»Als Sowjettruppen am 27. Januar 1945 in das Lager kamen, fanden sie 7000 ausgezehrte Gestalten und Warenlager, gefüllt mit den Überresten ausgelöschter Leben, einschließlich 7 Tonnen Haare, die schon für den Verkauf in Ballen gepackt waren. US TODAY zufolge gab es dort 836.255 Garnituren Frauenbekleidung und 348.820 Herrenanzüge. Es gab 43.525 Paar Schuhe. Und das war nur der Inhalt der Lager, die die Nazis nicht verbrannt hatten.«

Hier sagt sie also, daß die Deutschen den Häftlingen die Haare schnitten, ihre Kleider nahmen und sie dann in "Gaskammern" ermordeten. Das stimmt nicht. Jedem Häftling wurde wegen der Läuseplage der Kopf rasiert, also war es ganz natürlich, daß es dort Berge von Haaren gab. Da alle Häftlinge eine Lageruniform erhielten, wurde ihre Privatkleidung in Verwahrung genommen. Brillen, Schuhe und Prothesen von Verstorbenen wurden ebenfalls beschlagnahmt. Alle diese Dinge sollten dann den deutschen Kriegsanstrengungen dienen. Die Kleider, Schuhe, Haare, Brillen und Prothesen beweisen nicht, daß im Lager ein Massenmord in Gaskammern stattfand. (Es gab dort eine hohe Todesrate wegen mehrerer Fleckfieber-Epidemien.)

Mißverstehen Sie mich nicht. Es war sicher falsch und schlimm von den Nationalsozialisten, die unschuldigen Juden in Konzentrationslagern zu inhaftieren, und ich zweifle nicht daran, daß viele Juden und Nichtjuden in Auschwitz schrecklich litten. Aber es ist auch falsch von der jüdisch-zionistischen Machtelite und ihren nichtjüdischen Verbündete, unwahre Behauptungen über die jüdischen Erlebnisse in diesen Lagern zu verbreiten. Daß Juden und andere in Auschwitz litten, gibt ihnen noch keine Berechtigung, Falsches über ihre Erlebnisse in Auschwitz zu verbreiten.

Frau Sullivan schreibt:

»Etwa 1 Million Juden starben in dem Lager, zusammen mit Zehntausenden Zigeunern, Polen, Deutschen und anderen. Dieser eine Komplex ist für 10 Prozent der Opfer des Holocaust verantwortlich.«

Frau Sullivan versäumt zu erwähnen, daß am Ende des Zweiten Weltkrieges Sowjetbeamte selbstherrlich festlegten, daß ungefähr 4 Millionen Menschen in Auschwitz ermordet worden seien.[11] Diese Zahl beruhte auf den Zeugenaussagen von Hunderten überlebenden Häftlingen und der Meinung von Fachleuten. Jetzt wird uns erzählt, daß diese Zahl falsch ist, und 1990 wurde die "richtige" Zahl der Toten von Auschwitz mit etwa 1,1 Million angegeben,[12] eine Zahl, die in der Folge durch verschiedene Forscher weiter vermindert wurde und im Frühjahr 2002 ein neues Minimum von etwa einer halben Million erreicht hat.[13]

Das ist keine unbedeutende Korrektur, da die Sowjets die "wahre" Zahl vier- bis achtfach übertrieben haben. Am wichtigsten ist jedoch, daß der israelische Historiker Yehuda Bauer 1989 sagte, es sei an der Zeit, endlich zuzugeben, daß die Zahl von vier Millionen ein vorsätzlicher Mythos sei.[14] Das zeigt, daß falsches Beweismaterial benutzt wurde, um die überkommene Auffassung vom Holocaust "zu beweisen", und daß Überlebende und Holocaust-Fachleute falsch liegen können. Frau Sullivan führt dann aus, daß die Holocaust-Ideologie von der Regierung Bush dazu benutzt wurde, um den US-Angriff auf den Irak zu "rechtfertigen". Unsere aussenpolitische Expertin des Plain Dealer bemerkte sarkastisch:

»Die beabsichtigte politische Botschaft sollte unterstreichen, wie richtig es war, daß Amerika den üblen Saddam Hussein im Irak vernichtete.«

Frau Sullivans herkömmliche Auffassung vom Holocaust ist eine "Ideologie" im marxistischen Sinn des Begriffes: ein im wesentlichen unwahrer Komplex von Ideen und Werten, dessen Funktion darin besteht, gewisse Aspekte der sozialpolitischen Ordnung zu "rechtfertigen" und zu "legitimieren". Die letzte Zählung ergab, daß mindestens 3.240 irakische Zivilisten getötet wurden - die endgültige Todeszahl ist sicherlich bedeutend höher.[15] Bush berief sich auf die Holocaust-Ideologie, um den US-Krieg gegen den Irak zu "rechtfertigen" und zu "legitimieren", und die Massen über seine negativen Folgen zu "trösten". Denn schließlich lautet die "Überlegung": "Ja, der US-Angriff auf den Irak führte zum Tod von Tausenden Unschuldigen, aber die USA mußten das tun, um einen neuen Nazi-artigen Holocaust zu verhindern. Wir werden eben den Tod von Tausenden Arabern hinnehmen müssen, um ein weit größeres Übel zu verhindern." Das Ironische dabei ist, daß die Holocaust-Ideologie dazu benutzt wird, um einen Krieg zu "rechtfertigen"; den Frau Sullivan bekanntlich ablehnt!

Im unmittelbaren, buchstäblichen Sinn ist die Holocaust-Doktrin zu einer Bedrohung des menschlichen Lebens geworden, denn sie ist eine ideologische Waffe, die Krieg und ethnische Säuberung "rechtfertigt". Schon allein aus diesem Grund ist die revisionistische Vorgehensweise, den Holocaust einer genauen Untersuchung zu unterwerfen, völlig berechtigt. Wenn wir Amerikaner unsere Soldaten losschicken, damit sie töten und auf fremdem Boden sterben, dann haben wir die moralische Verpflichtung, alle die Dogmen öffentlich zu analysieren, die dazu verwendet werden, diese Vorgehensweise zu propagieren und zu "rechtfertigen". Aber ich glaube, daß weder Frau Sullivan noch der Plain Dealer die moralische Integrität haben, um dem Holocaust-Revisionismus eine faire und öffentliche Anhörung zu gewähren.

In Israel schuf der Zionismus nach Athener Muster eine Demokratie für die Juden, aber eine Staatsbürgerschaft zweiter Klasse oder gar feudale Hörigkeit für Nichtjuden. Das heutige Israel ist ein nach Rassen getrennter Apartheidstaat, wo die Juden über Nichtjuden herrschen, vor allem über die palästinensischen Araber.[16] Tatsächlich hat der israelische Premierminister Ariel Sharon so gut wie zugegeben, daß Israel Millionen palästinensische Araber unterdrückt, als er verlautbarte:[17]

»Es ist nicht möglich, weiterhin dreieinhalb Millionen Menschen unter Besetzung zu halten.«

Frau Sullivan muß diese Äußerung kennen, denn das Zitat erschien auf der Vorderseite des Plain Dealer und sie ist der außenpolitische Redakteur der Zeitung. Wie die jüdischen Wissenschaftler Ian Lustick und Uri Davis gezeigt haben, erstrebten die Juden, die Israel gründeten, alles andere als eine integrierte Gesellschaft, in der Juden und Araber als sozial und politisch Gleichgestellte wirken sollten, sondern sie schufen eine Gesellschaft, in der israelische Juden die "israelischen" Araber beherrschen, eine separierte und ungleiche Gesellschaft, in der Diskriminierung fester Bestandteil der Gesellschaftsordnung ist.[16] Zum Beispiel wurde 93% des Israelischen Territoriums per Gesetz als Land ausgewiesen, das nur von Juden gepachtet und bebaut werden darf - israelische Bürger arabischer Herkunft brauchen sich gar nicht erst zu bewerben.

Schlüsselinstitutionen wie z.B. der Kibbuz (kollektivistische jüdische - zumeist landwirtschaftliche - Siedlungen) sind ausschließlich Juden vorbehalten (Israels arabische Bürger werden ausgeschlossen,), wie uns der israelische Forscher Uri Davis in seiner sorgfältigen Studie Israel: An Apartheid State[18] in Erinnerung brachte.

Dr. Lustick hat darauf hingewiesen, daß das israelische Militär im großen und ganzen eine segregierte Einrichtung ist. Die meisten moslemischen Araber, die die überwältigende Mehrheit der arabischen Bürger Israels ausmachen, dienen nicht in den Streitkräften - sie werden weder eingezogen, noch können sie sich freiwillig zum Dienst melden. Das hat enorme soziale Konsequenzen. In Israel ist Teilnahme am Militärdienst eine Voraussetzung für den sozialen Aufstieg und Mobilität. Wer vom Militärdienst ausgeschlossen ist, ist auch vom Zugang zu einem der Hauptwege des sozialen Aufstiegs abgeschnitten. [19]

Christen und Moslems können in Israel keinen Juden heiraten, und wenn sie anderswo die Heirat eingingen, wird diese nicht vom Rabbiner-Gericht in Israel anerkannt.[20]

Man betrachte die folgenden Tatsachen über Israel, aus denen sich angesichts der heutigen Definition über "Rassismus" ergibt, daß Israel ein rassistischer Staat ist. Das Gesetz auf das Recht zur Rückkehr gewährt jedem Juden, aber niemandem anderen, automatisch die israelische Staatsbürgerschaft. Das Nationalitätengesetz diskriminiert Nichtjuden so nachdrücklich, daß vielen palästinensischen Bewohnern Israels (die dort verblieben waren, als Israel 1948 ihr Land einnahm) die Staatsbürgerschaft verweigert wird, obwohl ihre Familien seit vielen Generationen in Palästina ansässig waren.[21]

Wie der kürzlich verstorbene israelische Wissenschaftler Simha Flapan dargelegt hat, wollten die Gründer Israels einen völkisch homogenen jüdischen Staat schaffen, der so viele dort geborene Araber wie nur möglich ausschloß. Mit seinen eigenen Worten:[22]

»[...] sie [die zionistische Führung] billigte Ben Gurions Auffassung, daß der Staat Israel demographisch homogen und geographisch möglichst ausgedehnt sein sollte.«

Flapan fügte hinzu, daß überwältigende Indizien dafür vorliegen, daß sich die zionistische Militärführung während der Gründungsjahre Israels zum Ziel gesetzt hatte, »die Zahl der Araber im jüdischen Staat auf ein Minimum zu reduzieren, und den Großteil ihres Landes, ihres Eigentums, ihrer Wohnungen für die Aufnahme der Massen jüdischer Einwanderer zu verwenden.«[23] Also ethnische Säuberung nach zionistischer Art.

Ein anderer israelischer Wissenschaftler, Benjamin Beit-Hallahmi, der an der Universität Haifa lehrt, machte die Rechtslage der palästinensischen Araber, die unter dem Joch des jüdischen Zionismus leben, vollständig klar. Von dem Augenblick an, da ein Jude von irgendwo aus der Welt in Israel das Flugzeug verläßt, hat er bereits »mehr Rechte als ein Nichtjude, der das Unglück hatte, hier geboren zu werden. Unter dem israelischen Herrschaftssystem hat ein Herr Cohen aus Brooklyn (sofern er sich als Jude bezeichnen kann) von dem Augenblick an, wo er auf dem Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv aus dem Flugzeug steigt, mehr Rechte denn jeder palästinensische Eingeborene«.[24] Er fügte hinzu:[24]

»Araber sind nicht nur untergeordnete, minderrangige Eingeborene, sie sind Fremde in ihrem eigenen Heimatland.«

Die fromme Frau Sullivan geht dann zu oft wiederholtem politischem Moralisieren über:

»Man kann nur billigen, daß Bush sich dafür entschied, seine Reise mit einem Halt in Auschwitz-Birkenau zu beginnen, nicht nur als Warnung, was das Böse anrichten kann, wenn es nicht gestoppt wird, sondern auch um Amerikas Engagement für die Sicherheit Israels zu unterstreichen.«

Das ist Ironie und Heuchelei. Unsere Massenmedien (einschließlich dem Plain Dealer) und die US-Regierung verurteilen aufs schärfste alle, die Segregation, ethnische Säuberung oder rassische Unterdrückung befürworten, sei es hier in den USA oder sonstwo in der Welt. Aber die Bush-Regierung instrumentalisiert die Holocaust-Ideologie, um unsere Verpflichtung gegenüber einem völkisch getrennten Apartheid-Staat zu "rechtfertigen" und zu "legalisieren", wo die rassische Diskriminierung bereits im Sozialsystem enthalten ist, wo fortlaufend ethnische Säuberungsaktionen durchgeführt werden, indem die angestammte Bevölkerung vertrieben wird und wo Juden Millionen palästinensische Araber beherrschen und unterdrücken.

Dies zeigt deutlich, wie die jüdisch-zionistische Machtelite und ihre nichtjüdischen Verbündeten durch die Propagierung ihrer Holocaust-Ideologie unser Wertesystem korrumpiert haben.

Die Verfasserin politischer Leitartikel, Frau Sullivan hat unrecht, weil es nichts "Extremistisches" an dem Holocaust-Revisionismus gibt, den ich hier vorgestellt habe. »Revisionismus - ein Schlüssel zum Frieden« - das verkündete einer der Begründer des historischen Revisionismus, der verstorbene Prof. Harry Elmer Barnes. Wenn wir jemals Frieden im Nahen Osten und Gerechtigkeit für das palästinensische Volk erlangen sollen, werden wir uns von diesem Schleier der Illusionen, dem herkömmlichen Bild vom Holocaust befreien müssen. Letztendlich glaube ich, daß die revisionistische Auffassung vom Holocaust auch dem jüdischen Volk helfen wird, denn dadurch wird es von dem paranoiden Trugbild der "Gaskammern" von Auschwitz befreit und es wird ihm ermöglicht, mit seinen arabischen Nachbarn in Frieden zu leben.

Holocaust-Revisionismus ist jetzt nötiger denn je!


Anmerkungen

[1]The Plain Dealer ist im Besitz der jüdischen Familie Newhouse. Online: http://www.newhouse.com/newspapers.html
[2]Elizabeth Sullivan, »Never again, for anyone, anywhereThe Plain Dealer, 6/1/03; online: www.cleveland.com/search/index.ssf?/
base/opinion/1054373752295662.xml?ocsul
[3]www.dailyemerald.com/vfeedback/frontend.v?ACTION=display_post& Post_ID=bb2fda62f67ee7a1dead6a31dd6adea6
[4]Germar Rudolf, Das Rudolf Gutachten. Gutachten über die "Gaskammern" von Auschwitz, Castle Hill Publishers, Hastings 2000; online: www.vho.org/D/rga2.
[5]John George, Laird Wilcox, Nazis, Communists, Klansmen, and Others on the Fringe (Prometheus Books, 1992), S. 63.
[6]Paul Grubach, »'War Criminals' and Justice: The Double Standard and the Ulterior Agenda«. Online: http://vho.org/GB/c/PG/180900.html
[7]Paul Grubach, »The Zionist Campaign for War with Iraq in Revisionist Perspective«. Online: http://www.vho.org/GB/c/PG/230103.html
[8]Elie Wiesel, Legends of Our Time (Avon Books, 1968), S. 177f.
[9]Livia Rokach, Israel's Sacred Terrorism (Association of Arab-American University Graduates, 1986). Siehe auch den Essay von William Grimstad in The Journal of Historical Review, 9(2) (Sommer 1989), S. 221-232.
[10]Stephen Green, Taking Sides: America's Secret Relations with a Militant Israel (William Morrow, 1984), S. 107-114.
[11]Robert Jan van Pelt, The Case for Auschwitz: Evidence from the Irving Trial (Indiana University Press, 2002), S. 106.
[12]Ebd., S. 116.
[13]Bezüglich der Entwicklung der Opferzahlen des KL Auschwitz, siehe R. Faurisson, »Wieviele Tote in Auschwitz«, VffG, 3(3) (1999), S. 268-272; G. Rudolf, C. Mattogno, J. Hille, H.J. Nowak, W. Strauss, »Auschwitz-Opferzahl: Das Zahlen-Roulette dreht sich weiter«, VffG, 6(4) (2002), S. 371-397.
[14]Y. Bauer, »Fighting the DistortionsJerusalem Post (Israel), 22.Sept. 1989.
[15]Niko Price, »AP Tallies 3,240 Civilian Deaths in IraqAssociated Press Veröffentlichung, 10. Juni, 2003.
[16]Uri Davis, Israel: An Apartheid State (Zed Books Ltd., 1987); Ian Lustick, Arabs in the Jewish State: Israel's Control of a National Minority (University of Texas Press, 1980).
[17]The Plain Dealer (Cleveland, Ohio), May 27, 2003, S. A1.
[18]U. Davis, aaO., (Anm. 16), passim.
[19]I. Lustick, , aaO., (Anm. 16), S. 93f.
[20]Washington Report on Middle East Affairs, Juni 1993, S. 75; Roselle Tekiner, Samir Abed-Raboo, Norton Mezvinsky (Hg.), Anti-Zionism: Analytical Reflections (Amana Books, 1988), S. 86f., Anm 21.
[21]Siehe Donald Neff, »"If It Walks Like a Duck...": The Racism of Zionism«, Washington Report on Middle East Affairs, November 2001, S. 26; online: http://www.wrmea.com/archives/november01/0111026.html
[22]Simha Flapan, The Birth of Israel: Myths and Realities (Pantheon Books, 1987), S. 88
[23]Ebd., S. 89
[24]Benjamin Beit-Hallahmi, Original Sins: Reflections on the History of Zionism and Israel (Olive Branch Press, 1993), S. 91.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 7(3&4) (2003), S. 399-403.


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