Leserbriefe

Zu O. Müller, »Polnische Bevölkerungsverluste während des Zweiten Weltkrieges«, VffG 3(2) (1999), S. 159-164

Ich finde Müllers Beitrag grundsätzlich nicht schlecht, doch er enthält meiner Meinung nach einen Kardinalfehler, der ab Punkt 3 deutlich wird: die Grundlage bildet offenbar die polnische Volkszählung 1931. Demzufolge liegt der polnische Anteil an der Gesamtbevölkerung bei etwa 70%.

Ich möchte ihnen Auszüge aus 2 Büchern vorstellen:

1. Werner Fuchs, Selbstzeugnisse polnischen Eroberungswillens, aus dem Jahre 1930, 1988 vom Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur neu aufgelegt und teilweise ergänzt. Das letzte Kapitel befaßt sich mit der polnischen Volkszählung 1921:

»Die polnische Volkszählung 1921

In amtlichen polnischen Quellen wird aufgrund der berichtigten Volkszählungsergebnisse vom 30. September 1921 die völkische Gliederung der Gesamtbewohnerschaft Polens (damals 27 184 836) folgendermaßen angegeben:

 

Polen 18 820 000 = 69,2%
Ukrainer 3 899 000 = 14,3%
Juden 2 111 000 = 7,8%
Weißrussen 1 060 000 = 3.9%
Deutsche 1 059 000 = 3,9%
Andere 235 000 = 0,9%

Hiernach würden die Fremdstämmigen in Polen nur 30,8 % ausmachen. Was von dem Wert dieser Berechnung zu halten ist, erhellt schon der Umstand, daß Polen damals (1921) für große Teile seines heutigen Staatsgebiets (Ostgalizien usw.), die ihm erst am 15. März 1923 endgültig zugesprochen wurden, noch gar nicht die Souveränität in völkerrechtlichem Sinne besaß. So schlossen sich z.. B. größtenteils die Ukrainer (also gerade die bei weitem stärkste Minderheit!) aus grundsätzlichem Protest von jener Zählung aus. Sie kann daher keine Gültigkeit beanspruchen. Auch hat das offizielle Polen selbst bis heute nicht den Mut gefunden, sie durch die Vornahme einwandfreier Erhebungen richtigzustellen; erst einige ehrlichere polnische Statistiker bekannten Namens holten dieses später, wenigstens teilweise, nach. Neuerdings werden allerdings noch dazu von führender polnisch-nationaler Seite den Minderheiten Hundertsätze zugestanden, die der Wahrheit erheblich näher kommen.

So teilte erst im März 1930 der ehemalige Außenminister L. Wasilewski mit, daß in Polen 6 Millionen Ukrainer, 2 Millionen Weißrussen und 100000 Litauer wohnten! Diese Schätzung würde, wenn man 2,8 Millionen Juden und 1,2 Millionen Deutsche (siehe unten) hinzunimmt, eine Gesamtzahl von 12,1 Millionen Fremdstämmigen ergeben, d. h. etwa 40 % der jetzt rund 30 Millionen betragenden Bevölkerung Polens. Daß aber auch diese Anteile noch als zu niedrig gelten müssen, zeigen vergleichsweise die beiden folgenden Berechnungen von Hickmann (a) und Kuziela (b):

a. für 1922 bei 27,4 Mio. Einw.

Polen 15 200 000 = 55,5 %
Ukrainer 5 000 000 = 18,2 %
Juden 3 100 000 = 11,3 %
Deutsche 2 000 000 = 7,3 %
Weißrussen 1 600000 = 5,8 %
Litauer 250 000 = 0,9 %
Tschechen 250 000 = 0,9%


b. für 1930 bei 30 Mio. Einw.

Polen 16 600 000 = 55,3%
Ukrainer 7 000 000 = 23,3%
Juden 2 800 000 = 9,3%
Deutsche 1 200 000 = 6,7%
Litauer 200 000 = 0,7%
Tschechen 200 000 = 0,7%

Nach diesen Berechnungen belief sich also der Anteil der Polen nur auf höchstens 55,5 %, derjenige der Minderheiten auf wenigstens 44,5 % !

Dabei ist noch zu beachten, daß in der Aufstellung Dr. Kuzielas, die auf sorgfältigsten wissenschaftlichen Untersuchungen beruht, die Fremdvölker nur mit ihren sicheren Mindestzahlen in Ansatz gebracht worden sind.

Dieses ziffernmäßig krasse Mißverhältnis zwischen Staatsvolk und fremden Nationalitäten kommt in der Zusammensetzung der polnischen Parlamente nicht annähernd zum Ausdruck. Vielmehr erhielt der Minderheiten-Block bei den sogenannten "Pilsudski-Wahlen" vom 4. bzw. 11. März 1928 im Sejm unter 444 Abgeordneten nur 55 Mandate (davon 17 Deutsche), im Senat unter 111 nur 21 (davon 5 Deutsche) – ein Ergebnis, das als schwere Anklage gegen die Warschauer Regierung angesehen werden mußte: diese hatte nämlich die verschiedensten Druckmittel angewandt, um die nicht-polnische Bevölkerung in der freien Ausübung ihres Wahlrechts zu behindern!«

 Als nächstes sei aus dem Buch von Hermann Rauschning, Die Entdeutschung Westpreußens und Posens. 10 Jahre polnische Politik, aus dem Jahre 1929, neu gedruckt 1990, zitiert:

Die Fülle der mit Terror ergänzten strukturellen Maßnahmen, die zu dieser Entdeutschung führte, behandelt der Autor in acht Kapiteln, beginnend mit der polnischen Frage im Versailler "Friedensvertrag". Weiterhin beschreibt Rauschning die Chronologie, Hintergründe und Folgen der Polonisierung in diesen Provinzen, der parallel zum Kampf der Polen gegen alle Minderheiten in diesen zusammengeraubten Staatsgebilde ablief und endet mit der Bilanz:

(zum Vergrößern anklicken)

»Vergleicht man die deutsche Bevölkerung in diesen Gebieten, so zählte das Deutschtum 1910 1.100.372 Personen.

1921 lebten nach offizieller polnischer Volkszählung nur noch 563.617 Deutsche in diesen Provinzen. Das heißt, nicht ganz 3 Jahre polnischer Herrschaft hatten ausgereicht, um die Hälfte der Deutschen zur Abwanderung zu nötigen.

Die Zählung durch deutsche Kulturverbände 1926 ergab, daß der Anteil der deutschen Bevölkerung auf 341.505 gesunken war. Ein Verlust von ungeheurem Umfange. Die Abwanderung eines derartig beträchtlichen Bevölkerungsteiles von reichen wirtschaftlichen und sozialen Gefüge war bisher in hochzivilisierten Ländern in solch kurzen Zeitraum nicht beobachtet worden.«

Wobei man anmerken muß daß die Zahl der Deutschen in diesen Provinzen 1921 mit Sicherheit höher war als durch die polnische Volkszählung angegeben.

Tatsache bleibt jedoch, daß bereits sehr viele Deutsche vertrieben bzw. zur Abwanderung genötigt worden waren, bevor die Volkszählung begann.

Zur Zahl der polnischen Kriegsopfer schreibt Heinz Nawratil in Schwarzbuch der Vertreibung 1945 bis 1948. Das letzte Kapitel unbewältigter Vergangenheit (Universitas, München 2001):

»Wohl die gründlichsten wissenschaftlichen Analysen des Problems stammen von Albin Eissner (Alfred Bohmann) und Alfred Schickel. Sie errechnen unter Berücksichtigung amerikanischer Forschungsergebnisse rund 570.000 Menschen polnischer Abstammung, die entweder 1939 im Krieg und später bei Partisanenkämpfen gegen deutsche Truppen gefallen sind oder durch die Nazis ermordet wurden. (Von der Bevölkerung der sowjetischen Besatzungszone Polens starben mindestens 750.000 Volkspolen, die meisten davon bei Deportationen.) […]

Die polnische Regierung allerdings gab sechs Millionen an und erweckte dabei den Eindruck, es handle sich ausschließlich um NS-Opfer. Die Gründe für diese Taktik liegen auf der Hand; einerseits wollte man die "brüderliche Sowjetunion" nicht mit der Millionenzahl der Opfer des Stalinismus in Ostpolen belasten, andererseits aber auch die eigene Position bei polnisch-deutschen Verhandlungen stärken. Eine Statistik auf der Grundlage der Staatsangehörigkeit und nicht der Nationalität ist wenig aussagekräftig, weil man dabei polnische und deutsche, ukrainische und jüdische, weißrussische und litauische Opfer ebenso wenig unterscheiden kann wie die deutschen, russischen, polnischen und ukrainischen Täter. Der Vollständigkeit halber sei jedoch erwähnt, daß nach neueren wissenschaftlichen Untersuchungen die gesamten Kriegsverluste an polnischen Staatsbürgern in Ost und West vermutlich bei maximal 4 Millionen, im kongreßpolnischen Gebiet unter 2,35 Millionen liegen dürften. Da die Forschungen noch nicht abgeschlossen sind, kann man durchaus weitere Präzisierungen erwarten. Die Divergenzen erklären sich u. a. aus der höchst ungewöhnlichen Zählweise der polnischen Regierung. Das Statistische Jahrbuch der Warschauer Regierung von 1956 z. B. vergleicht den Bevölkerungsstand auf dem polnischen Territorium des Jahres 1946 mit dem des Jahres 1931 im gleichen Gebiet und erreicht bzw. überschreitet die Sechs-Millionen-Zahl, indem es u. a. die Millionen bis dahin verschwundener Schlesier, Pommern und Ostpreußen als polnischen Bevölkerungsverlust ausweist.

Eine "Kleine Geschichte Polens", in englischer Sprache von der polnischen Botschaft in Washington herausgegeben (gedruckt 1965 in Warschau), beschreibt die polnische Verlustbilanz am Ende des Krieges folgendermaßen:

"Polen hatte 22 Prozent seiner Bürger verloren und 38 Prozent seines Nationalvermögens einschließlich der totalen Zerstörung seiner Hauptstadt, ebenso einer Zahl anderer großer Städte wie Danzig, Stettin und Breslau."

Natürlich sind nicht alle Zahlenspiele der Polen so durchsichtig; zur seriösen Wissenschaft gehören aber wohl die wenigsten.«

Mit freundlichen Grüßen

FZ, Wien


Re.: G. Rudolf, »The Moon Landing: Fact or Fiction«, VffG, 6(4) (2002), S. 449-455.

Werter Herausgeber!

In besagtem Artikel wird auch die V1-Rakete erwähnt:

»Modell einer V1-Rakete im Raumfahrtmuseum in Huntsville. Es gibt wohl keinen Ort in der Welt, wo deutsche Ingenieurskunst mehr bewundert und geachtet wird als hier.«

In San Francisco gibt es eine Maschinenvorführungsgruppe des Namens Survival Research Laboratories (SRL), die einen funktionstüchtigen Nachbau eines V1-Raketenmotors hergestellt hat (ohne den Gleiter) und ihn für ihre Vorführungen während der letzten 15 Jahre benutzt hat, einschließlich Auftritten in Europa (die verlorene Rakete kehrt zurück). Dieser Nachbau wird von einer großen Turbine angetrieben, die von einem großen V8-Motor angeworfen wird und auf einem Lastenkarren ruht, der von einem Gabelstapler-ähnlichen Gefährt gezogen wird. Zudem wurde ein etwa 265 Liter fassender Tank für das Kerosin beigefügt.

Bilder einer Vorführung dieser V1 vom März 1997 in Austin, Texas sind online zu finden: http://www.srl.org/shows/austin/

Hier eine Liste der URLs:

Der letzte Testlauf dieses Motors fand am 9.11.2003 in Berkeley, California, statt (dies war eine Guerilla-Vorführung: SRL hat niemanden vorgewarnt, auch nicht die Polizei):

http://srl.org/machines/v1/v1test20031109.mpg

Eine andere derartige vorwarnungsfreie Guerilla-Vorführung auf einer Straße vor einem Kino in San Francisco, in dem danach ein Film über diesen Motor gezeigt wurde, stammt vom Oktober 1996:

http://srl.org/shows/sf_minna96/roxiepics.html

In einigen der neueren SRL-Rundbriefe wurde erwähnt, daß sie die alten zerbrechlichen V1-Ventile mit völlig neuen dauerhaften Ventilen ersetzt haben, die verhindern sollen, daß in Zukunft die "Ventilklappen" (meine Bezeichnung) ausbrennen, die in der Vergangenheit für Defekte sorgten. Die Deutschen freilich benutzen ihre originalen V1-Raketen nur für einen Einmalflug, nicht für wiederholte Einsätze, so daß ausgebrannte "Klappen" damals kein Thema waren.

Seit etwa zehn Jahren besuche ich nun die Vorführungen von SRL, und ich habe auch die meisten ihrer Videos von früheren Vorführungen gesehen. Keine der neueren Maschinen übertrifft das Spektakel, das der V1-Motor bereitet.

Herzlichst, G.M., San Mateo, Calif.


Zu I. Rimland, »Ernst Zündel: Sein Kampf für Deutschland«, VffG 7(1) (2003), S. 3-15

Was in Kanada mit Ernst Zündel passiert, ist der langsame, absichtliche und kalkulierte MORD an einem nicht widerrufenden Pazifisten, der am 5. Februar 2003 auf illegale Weise von seinem Zuhause in Tennessee entführt und Anfang März in die VRK (= Volksrepublik Kanada) überführt wurde, wo er in Isolationshaft gehalten wird.

Seine Verlegung in ein Gefängnis nahe dem Flughafen von Toronto, die widerlichen Verhältnisse, die Vorenthaltung von Lebensmitteln, die Belästigungen durch Wärter und die unmenschlichen Beschränkungen hinsichtlich Lesematerials – er darf noch nicht einmal eine Bibel haben oder das christliche Gesangbuch, daß ich ihm Anfang April daließ – all das sind Aspekte eines berechnenden Ritualmords durch eine Clique von Juden, die nun, da sie Ernst fest in ihren Klauen haben, nicht zulassen werden, daß er zu seinem normalen und produktiven Lebens als Ehemann, Vater, Großvater, Verleger und Künstler zurückkehren kann.

Viele von uns Historikern und Wissenschaftlern anderer Gebiete haben im Vorübergehen oder intensiv über die angeblichen Ritualmordgeschichten aus früheren Jahrhunderten in Europa und im Nahen Osten gelesen, bei denen eine kleine Anzahl jüdischer Fanatiker, erfüllt von talmudischem Haß auf alles Christliche, auf alle Christen und auf das Christentum selbst, kleine Buben entführt und auf koschere Weise verbluten lassen haben sollen, wie sie es mittels ihres Schächtrituals mit Kühen, Schafen oder Hühnern machen, um dadurch "christliches" Blut für ihre Paschahfest-Riten zu erhalten.

Ich habe ausreichend detaillierte Berichte von Hugh von Lincoln (England unter König Edward I (1272-1307)) sowie von den siebzehn Juden von Segovia (Spanien) gelesen, die 1468 für die Kreuzigung eines christlichen Jungen verurteilt worden waren. Diese Berichte, insbesondere jene aus Spanien, reichen aus, um eine sorgsame und kritische Beurteilung bezüglich der Wahrhaftigkeit der Aussagen von Augenzeugen dieser Ritualmorde zu ermöglichen. Aber um diese und um Hunderte anderer Geschichten, die über Jahrhunderte verteilt durch ihre Ähnlichkeit erschrecken, soll es bei der hiesigen Darstellung gar nicht gehen. Auch möchte ich hier nicht über die Angemessenheit der Heiligen Inquisition berichten, die fest auf dem Konzept und den Methoden der Inquisition ruhen, die von Moses im Alten Testament beschrieben und im Buch Exodus und ähnlichen Stellen nachgelesen werden können (32:27-35). Die päpstliche Unterstützung für Königin Isabellas Inquisition folgte der Hauptlinie biblischer Tradition und Praxis und kann daher von Juden nicht als spezifisch "christlich" verurteilt werden, die jene Behandlung nicht mögen, die ihnen als Folge ihrer eigenen Ideologie im Spanien des 15. Jahrhunderts zuteil wurde.

Hier möchte ich nur durch eine Analogie unterstreichen, daß selbst dann, wenn alle Berichte über Ritualmorde von judenhassenden Nichtjuden erfunden wurden, wir es nun mit dem, was im kanadischen GULag in Ontario passiert, mit einer Replik dieser Berichte in unseren Tagen zu tun haben.

Ernst Zündel wird langsam ermordet, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute, durch die Beamten und Politiker der britischen Krone! Ich glaube nicht, daß er diese rituelle Abschlachtung auf Dauer überleben kann, und wenn ich damit recht habe – so schrecklich es ist, dies niederzuschreiben – so werden wir umgehend, nachdem Ernst seinen letzten Odem ausgehaucht hat, vom kanadischen Ministerialmörder Denis Codere vernehmen, daß "Herr Zündel im Gefängnis leider an den Folgen seines Bluthochdrucks und an Herzversagen gestorben ist, obwohl wir alles in unserer Macht Stehende taten, um für seine Gesundheit zu sorgen, bis sein Fall angemessen abgeschlossen sein würde" oder so ähnlich. Nachdem die rücksichtslosen Beamten der Schönen Neuen Welt oder aus 1984 den ignoranten, fernsehsüchtigen, biersaufenden Massen und Sportsüchtigen ihre Erklärungen abgegeben haben, können wir ja doch nichts anderes erwarten als einen einstimmigen Ruf aus 30 Millionen kanadischen Kehlen: "Ach, wie schade!"

Vor einigen Jahren, als ich Ernst in Ottawa anläßlich der dann ausgeladenen Pressekonferenz im kanadischen Parlamentsgebäude besuchte – die Konferenz mußte vor dem Gebäude in freien stattfinden – nahm ich die Gelegenheit wahr, mit Dr. Ruth Bettina Birn Kontakt aufzunehmen, einer der wichtigsten "Nazi-Jäger" der Krone. Zu jener Zeit wurde sie gerade vehement vom notorischen Lügner und jüdischen Rassefanatiker Daniel Jonah Goldhagen von der berüchtigten Harvard-Universität angegriffen. Sie hatte den "Fehler" begangen, zusammen mit Professor Norman Finkelstein das Buch A Nation on Trial. The Goldhagen Thesis and Historical Truth zu verfassen (Henry Holt, vgl. VffG 2(4) (1998), S. 311-320). In einem persönlichen, handgeschriebenen Brief an mich schrieb sie, daß Goldhagen sie mit Zivilklagen bedroht habe und sie als Mitglied des Tätervolkes beschimpft habe (d.h. als Deutsche unter jenen Deutschen, die die "Sechs Millionen" vernichtet haben.)

Sie und ihre Familie waren damals eingeschüchtert, und sie fürchtete um ihre Karriere und ihre Pension. In meiner Antwort riet ich ihr, sie solle sich einen guten Anwalt besorgen, aber sie solle ebenfalls darüber nachdenken, daß sie nun auf ähnliche Weise ein Ziel für Angriffe geworden sei, wie all jene kanadischen Immigranten aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges seit Jahrzehnten das Ziel ihrer eigenen Angriffe sind, die sie vor Gericht zu zerren und aus Kanada auszuweisen trachtet. Anscheinend war dieser Hinweis eine zu bittere Medizin für sie. Danach brach sie jeden Kontakt zu mir ab. Später versandte Briefe kamen ungeöffnet zurück. Sie hatte Angst vor den juden, ja sogar vor dem jüdischen Lügner in Harvard, dem geldgierigen Goldhagen, dessen Forschungsergebnisse und dessen Schlußfolgerungen, daß die Deutschen ein Antisemitismus-Gen besäßen, von keinem seriösen Historiker ernst genommen werden.

Schließlich erinnert mich dies auch noch an James Bacques Buch Der geplante Tod, in dem er nachweist, wie General Eisenhower langsam und vorsätzlich einen Ritualmord an einer Million unschuldigen Deutschen in dreckigen Lagern in Deutschland und Frankreich zwischen April 1945 und Ende 1946 beging. (Vielleicht ist es ja unangemessen für mich, jemals zu schreiben oder auch nur anzudeuten, daß ein Deutscher überhaupt für irgend etwas nicht schuldig sein könnte!) Ich werde auch an Ikes Erfindung der DEF (= Disabled Enemy Forces, wehrlose/entwaffnete feindliche Kräfte) erinnert, was es ihm erlaubte, so viele dieser wehrlosen Gefangenen wie möglich rituell zu ermorden, um dann zu seufzen und selbstgerecht mit einem "ich habe mit dem, was ich hatte, alles getan, um sie zu retten" zu antworten, anstatt daß er sie angemessenerweise Kriegsgefangene genannt hätte, womit diese durch das Kriegsrecht geschützt gewesen wären, das die USA immerhin anerkannt hatten (im Gegensatz zu Ikes Alliiertem Stalin!)

Ernst Zündel ist womöglich der letzte DEF.

Er ist mit Bestimmtheit wehrlos in gewissen Sinne dieses Begriffes. Es ist auch mit Bestimmtheit in gewisser Hinsicht ein Feind, so wie David Irving von den Juden als »unseren traditionellen Feinden« spricht – wobei Irving selbst über die Jahre häufig genug verprügelt und blutig geschlagen wurde, um sich mit solcher Entschiedenheit diesbezüglich zu äußern. Und Ernst Zündel ist schließlich mit Bestimmtheit eine Kraft, und zudem eine Kraft, mit der man weiterhin rechnen muß, so will ich meinen.

Es mag sein, daß Ernst einfach nicht aufgeben will und nicht in den Händen dieser jüdischen und nichtjüdischen Ritualmörder sterben wird. Es mag tatsächlich sein, daß er zu einem "Holo-Schwindel-Überlebenden" wird und daß er es erleben wird, wie irgendein bizarrer Zufall im kanadischen (Un)Rechtssystem ihn auf freien Fuß setzen wird. Das ist mein Hoffen und mein Gebet!

Dr. Robert H. Countess


Zu R. Countess, »Eine provokative Geschichte der weißen Rasse«, VffG 7(2) (2003), S. 233-236

Es scheint mir, daß Kemps Reihe nicht als wissenschaftliches Werk gedacht ist, sondern zur Begründung eines Mythos für das Selbstverständnis der weißen Rasse. Der Fachwissenschaftlicher mag an fehlenden Quellenangaben und Vereinfachungen Anstoß nehmen, es liegt aber im Charakter eines solchen bewußtseinsprägenden Werkes, das es eine Gesamtschau bietet, ohne jeden Einwand anzuführen, den die Fachwissenschaftler diskutieren.

Angesichts der groben und großen Lügen, die das Bewußtsein der Massen beherrschen (siehe Artikel von Grubach und Whitney) ist ein Werk zu begrüßen, das auf dem gleichen Niveau die Geschichte der weißen Rasse hervorhebt, und zwar mit wesentlich besserem Halt in den Tatsachen, und so das Gesamtbild zurechtrückt.

VffG ist eine wissenschaftliche Zeitschrift, deren Leser wenig Wert auf Glauben legen, sondern auf Wissensfindung und Tatsachen. Dabei muß man sich aber bewußt sein, daß diese Haltung die Ausnahme und nicht die Regel ist. Die meisten Menschen haben das Bedürfnis nach einem Glauben. Sie richten sich nur daran aus, was ihre Umgebung, die Gemeinschaft für wahr hält. In dieser Gemeinsamkeit fühlen sie sich geborgen. Widerlegt man ihren Glauben, oder beweist man ihnen dessen Haltlosigkeit, so übernehmen sie eben andere Inhalte – aber eben wiederum auf Glaubensbasis. Dieses Bedürfnis kann also nicht mit wissenschaftlichen Abhandlungen befriedigt werden, wohl aber mit einem Werk wie dem vorliegenden.

Hier liegt die Bedeutung von Kemps Buch. Diese leichtverständliche Darstellung trägt trotz aller Vereinfachung den Tatsachen insgesamt besser Rechnung als die – ebenfalls klischeehaft ausgetretenen – Fehldarstellungen, die zur Erlangung politischer Vorteile erdacht und verbreitet wurden (und immer noch werden). Allein schon deren zielgerichteter Einsatz – Hervorrufen von Schuldkomplexen zwecks politischer Erpreßbarkeit – begründet die Existenzberechtigung eines Werkes, das ebenfalls die Gefühle anspricht und eine Identifizierung mit der eigenen Gruppe fördert. Mit Gelehrsamkeit kann Derartiges nicht bewirkt werden.

Ob uns solche Gefühle recht sind oder nicht, steht hier gar nicht zur Debatte. Die Verhaltensforschung zeigt, (Appetenzverhalten!) daß Gefühle, die unbefriedigt bleiben, eher fehlgerichtet werden, als daß sie einfach abgeschaltet werden können. Wie groß das Bedürfnis ist, sich mit (s)einer Gruppe zu identifizieren, zeigt sich z.B. bei Fußballmeisterschaften – einer der wenigen Gelegenheiten, wo die Obrigkeit ein Ausleben des Gruppengefühls zuläßt.

T. Pedersen, Dänemark


Zu P. Grubach, »Alle Menschen sind gleich – oder doch nicht?«, VffG, 7(2) (2003), S. 139-151

Werter Herausgeber!

Wie man meinem Beitrag entnehmen kann, ist eines der Schlüsselargumente des verstorbenen Stephen Jay Gould und seiner Kollegen für die Nichtexistenz signifikanter Unterschiede zwischen den menschlichen Rassen die These, es gebe keine Gene, die für irgendeine Rasse spezifisch seien.

Nach der Veröffentlichung meines Beitrages bekam ich einen wichtigen Artikel aus dem Jahr 1982 in die Hände: »Genetic Relationship and Evolution of Human Races« (Genetische Verwandtschaft und die Evolution menschlicher Rassen) von Masatoshi Nei und Arun K. Roychoudhury (Evolutionary Biology, Bd. 14, S. 1-59). Auf S. 12 lesen wir:

»In diesem Zusammenhang ist es angemessen festzuhalten, daß die negroide Bevölkerung viele einzigartigen Allele [alternative Formen von Genen] sowohl für die Protein- als auch für die Blutbildung hat.«

Diese Tatsache widerlegt daher die Behauptung, es gebe keine rassenspezifische Gene.

Zudem kann die moderne Wissenschaft heute mit hoher Treffsicherheit die rassische Zugehörigkeit einer Person mittels eines DNS-Probe bestimmen. Tatsächlich gelang es einem privaten Gen-Labor neulich, mit hoher Genauigkeit die Rassenzugehörigkeit eines Serienmörders in Süd-Louisiana anhand einer DNS-Probe zu bestimmen, womit gleichfalls widerlegt wird, die Rasse sei "für Menschen eine biologisch bedeutungslose Kategorie." (Josh Noel, »Fla. lab pointed to race Serial killer search changed course«, The Advocate, 4.6.2003, S. 1A, (vgl. im Internet

http://pqasb.pqarchiver.com/theadvocate/)

Die VffG sollten gelobt werden, daß sie den Mut haben, die Rassenproblematik aufzugreifen. Unsere Welt wird von rassischer und ethnischer Gewalt geplagt, und wir werden nur jemals in der Lage sein, rationale, menschliche und gerechte Lösungen für diese Rassenprobleme zu finden, indem wir die rassischen Unterschiede ehrlich betrachten.

Paul Grubach, USA


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 7(3&4) (2003), S. 470-475.


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