Humanes Töten

Von Ernst Manon

»Wie oft hört man beim Ausbruch eines Brandes die Worte: "Gott sei Dank, jetzt haben die Menschen wieder etwas zu tun." Da weiß ich ein gutes Mittel. Man zünde eine Stadt an, man zünde das Reich an, und alles schwimmt in Geld und Wohlstand. Man verfertige Möbel, die man nach drei Jahren einheizen kann, weil man selbst im Versteigerungsamt nicht einmal ein Zehntel des Herstellungspreises erzielen kann, wir werden reicher und reicher!«

Dieses freimütige Vernichtungsprogramm[1] stammt von Adolf Loos (geb. 1870), einem der Pioniere der modernen Architektur:[2]

»Loos darf für sich die zweifelhafte Ehre in Anspruch nehmen, Anwärter für den Posten eines Akademiedirektors in der 1919 geplanten österreichischen Sowjetrepublik gewesen zu sein.«

1933 verstorben, brauchte Loos die Umsetzung seines Programms nicht mehr mitzuerleben.

Die Veröffentlichung von Jörg Friedrichs Buch Der Brand und die daran anschließenden Fernsehsendungen dazu haben das Geschehen wieder in den Blick der Öffentlichkeit gerückt. Friedrich gilt als "Altlinker". Ähnlich wie bei Günther Grass' Buch über den Untergang der Gustloff wird das Thema einem "Altlinken" anvertraut, um es nicht den "Rechten" zu überlassen. Auch die selbsternannten "Antifaschisten" läßt das Thema nicht ruhen. Schon 2001 tauchte in Dresden ein anonymes Flugblatt auf, das forderte, "Bomber-Harris" zu ehren, denn:[3]

»Bomber Harris hat viel dazu beigetragen, uns von der Schreckensherrschaft der "Nazis" zu befreien!«

Und Frank Wolfson, der 1943 als 21-jähriger Bomberpilot der Royal Air Force beim Angriff auf Hamburg teilnahm, meint:[4]

»die Deutschen sollten in allen bombardierten Städten Denkmäler für Arthur Harris aufstellen, schließlich habe der sie "von den Nazis befreit".«

»The Bomber Saves Civilisation« lautet die Überschrift des ersten Kapitels in J. M. Spaights Buch Bombing Vindicated,[5] also einer Verteidigung des Bombenkrieges. Spaight war der britische Unterstaatssekretär im zuständigen Ministerium. Er nannte das Buch einen Versuch, den Luftkrieg zu rehabilitieren, nicht gegen die Tatsachen, sondern wegen der Tatsachen. Er glaubte fest, daß ohne Fliegerbomben in diesem Krieg die Zivilisation zerstört worden wäre. Der Bomber ist der Retter der Zivilisation.[6] Daß der Luftkrieg von England begonnen wurde und von Deutschland erst mit einigen Monaten Verzögerung beantwortet wurde, ist längst von ihm und anderen englischen Historikern zugegeben worden: J. M. Spaight schrieb:[7]

»Wir begannen, Ziele im deutschen Hinterland zu bombardieren, bevor die Deutschen anfingen, Ziele im britischen Hinterland zu bombardieren. Das ist eine geschichtliche Tatsache, die öffentlich eingestanden wurde.«

Er gab auch 1944 zu, daß Hitler den Luftkrieg gar nicht wollte.[8] Die Entscheidung für den Bomberkrieg nannte er »heroisch« und verglich sie mit Rußlands »heroischer« Entscheidung für die Politik der verbrannten Erde:[9]

»Ich gab Coventry und Birmingham, Sheffield und Southampton das Recht, Kiew und Charkow, Stalingrad und Sewastopol ins Angesicht zu sehen.«

Dabei hatte auch Großbritannien die Haager Landkriegsordnung vom 18. Oktober 1907 mitunterzeichnet; in Artikel 25 heißt es:

»Es ist untersagt, unverteidigte Städte, Dörfer, Wohnstätten oder Gebäude, mit welchen Mitteln es auch sei, anzugreifen oder zu beschießen.«

H. Beseler und N. Gutschow führen in Kriegsschicksale Deutscher Architektur - Verluste, Schäden, Wiederaufbau anhand von 3.400 historischen Photos vor, was an historischen Bauten und städtischen Ensembles in den Bombennächten vernichtet worden ist.[10] Dazu konnte man sogar in der traditionell antideutschen Süddeutschen Zeitung lesen:

»Die Photovergleiche mit dem Zustand nach dem Wiederaufbau werden zur ästhetischen Folter«

Rudolf Bienenfeld charakterisierte am Vorabend des Zweiten Weltkrieges die Geisteshaltung religionsloser Juden, bei denen bestimmte Grundzüge der jüdischen Religion unbewußt fortwirken:[11]

»Es [ist] ein unbeweisbarer Glaubenssatz, daß es unter keinen Umständen erlaubt sei, Fliegerbomben auf eine unbewaffnete Bevölkerung abzuwerfen, und es ist ein anderer entgegengesetzter, aber ebenso unwiderlegbarer Glaubenssatz, daß dies erlaubt sei, wenn der Abwurf dem Prestige des Vaterlandes nützlich ist.«

Das etwa seien Sätze, auf denen sich die geistige Existenz eines jüdischen Menschen aufbaut, die er als so selbstverständlich ansieht, daß er sie überhaupt nicht in Zweifel zu ziehen vermag, selbst wenn er wollte, und die auch einen Gegenbeweis für ihn unannehmbar machen.

Während wir gelernt haben, uns pauschalisierender Urteile über gewisse Bevölkerungsgruppen zu enthalten, gab der Autor diese offenherzige Beschreibung jüdischer Mentalität in Form eines Vortrages vor der Gesellschaft für Soziologie und Anthropologie der Juden in Wien am 10. November 1937, wobei er es für angemessen fand, darauf hinzuweisen, daß dies der Geburtstag Friedrich Schillers sei. Wer hätte damals daran gedacht, daß bald zwei Millionen Tonnen Fliegerbomben auf deutsche Städte und insbesondere auf Arbeiterwohngebiete abgeworfen würden, um dem Prestige anderer Vaterländer - oder gar eines noch gar nicht existenten Staates - zu nützen?

»Am 10. Mai [1940] meldete der deutsche Heeresbericht zum ersten Male, daß britische Flieger in Freiburg und verschiedenen Orten des Ruhrgebietes Bomben auf nichtmilitärische Ziele abgeworfen hätten; seitdem ist kaum eine Nacht vergangen, wo diese plan- und wahllosen Bombenabwürfe sich nicht wiederholt hätten. 26 Kirchen und Dome, so hat am 14. September der Rundfunk bekanntgegeben, sind dabei mehr oder weniger schwer beschädigt worden. Die Verluste an toten und verletzten deutschen Kindern infolge dieser feindlichen Luftangriffe betrugen in der Zeit vom 10. Mai bis 31. August 1940: 79 Tote, 29 Schwerverletzte, 22 Leichtverletzte.«

In der Nacht zum 19. September wurden die Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel durch britische Flugzeuge bombardiert und teilweise zerstört. Elf Kinder und eine Pflegerin fielen dem Überfall zum Opfer. Auch der Friedhof wurde bombardiert.

»Das erschütterndste ist, daß England das alles unter der Parole tut, der Verteidiger der christlichen Weltkultur zu sein.«[12]

Auch der "politisch-korrekte" Militärhistoriker Gerhard Schreiber kommt nicht umhin festzustellen:[13]

»Bereits im Mai 1940, als die britisch-französische Lage verzweifelt aussah, hatte das Royal Air Force Bomber Command den strategischen Luftkrieg begonnen.«

Die Bilanz auf alliierter Seite sieht nach Schreiber so aus:

»Bis zum Kriegsende flogen die Bomberbesatzungen 373 514 Einsätze gegen das Reich, davon nur 1 383 vor Ende April 1940. Ihre Kameraden von der 8. United States Army Force führten vom August 1942 bis zum Mai 1945 insgesamt 332 904 Feindflüge durch. Dabei warfen die britischen Flugzeuge rund 970 000 und die amerikanischen 632 000 Tonnen Bombenlast ab. [...] Das Bomber Command verlor mehr als 10 100 Bombenflugzeuge und 50 000 Besatzungsmitglieder, ebenso viele Tote beklagte die 8. US Army Air Force, die annähernde 5 500 Maschinen einbüßte.«

Und das alles zur "Rettung der Zivilisation"!

»Bemerkenswerterweise wurden viermotorige US-Bomber, die ihre tödliche Last über deutsche Städte abwarfen, auch nach jüdischen Gangstern benannt. Diese Maschinen trugen neben Aufschriften wie "Murder Inc." auch Ehrentitel wie "Jake Greasy Thumb Guzik" (aus der Bande Al Capones), "Arthur Dutch Shultz Fliegenheimer" (ein Serienkiller), "Arnold Rothstein" (laut dem jüdischen "Aufbau", New York, vom 8. Mai 1998 der "Moses der Unterwelt" und "erste Drogenkönig der Neuen Welt"), "Meyer Lansky" ("‚Schatzmeister" der wichtigsten Chicago- und Las Vegas-Gangs).«

Soweit eine Ergänzung zum Thema Fliegerbomben von Hartmut Stern.[14]

Der amerikanische Jagdflieger General Chuck Yeager berichtet über seinen damaligen Einsatz:[15]

»In diesem Herbst [1944] erhielt unser Jagdgeschwader einen Befehl der 8. Luftflotte für einen maximalen Einsatz. Unseren 75 Mustangs wurde ein Bereich von 50 auf 50 Meilen innerhalb Deutschlands zugeteilt und der Befehl gegeben, auf alles zu schießen, was sich bewegt. Die Absicht war, die deutsche Bevölkerung zu demoralisieren... Wir wurden nicht gefragt, wie wir uns fühlten, Menschen abzuknallen. Es war eine elende, schmutzige Angelegenheit, aber wir sind alle pünktlich gestartet und taten es. Niemand kam auf den Gedanken, sich zu weigern mitzumachen.«

Peter Hichliffe war im Krieg Navigator einer britischen Halifax-Gruppe und hat über fünfzig Einsätze gegen Deutschland geflogen. Im Vorwort zu seiner Darstellung des erbarmungslosen Luftkriegs, The Other Battle schreibt er über die deutschen Nachtjäger:[16]

»Sie waren sehr tapfere Männer. Sie sahen die Markierungen der Pfadfinder auf ihre Städte fallen, sie sahen die entsetzlichen Brände und Feuerstürme und wußten, daß jetzt Tausende ihrer Landsleute einen schrecklichen Tod sterben würden. [...] Sie wußten, daß jeder Bomber, den sie abschossen, einer weniger war, der das nächste Mal Spreng- und Phosphorbomben werfen konnte. Sie wußten aber auch, daß bei jedem Start der Tod auf sie wartete. [...] Sie flogen so lange, bis sie entweder tot, verwundet oder nach einer Bruchlandung schwer verletzt waren.«

»Wo gibt es den deutschen Historiker, der so etwas schreiben würde?« bemerkt der Rezensent dazu. Erst nach dem Krieg, als die englischen Besatzungen das Ausmaß der zerstörten Städte sahen, waren sie entsetzt und von Mitleid erfüllt. Unter den mehreren tausend deutschen Nachtjägern hat es nur einen Deserteur gegeben, der schließlich von den Engländern mit Verachtung behandelt wurde.[17]

Der amerikanische Diplomat George F. Kennan bekannte nach dem Krieg:[18]

»Dadurch, daß wir den Russen erlaubt haben, Königsberg und Wien und Weimar zu besitzen, haben wir das Äußerste getan, um zweitausend Jahre europäischer Geschichte ungeschehen zu machen.«

Harris, der stolz vermerkte, daß sein Bomber Command 1944 im Durchschnitt zweieinhalb Städte pro Monat vernichtete,[19] meinte mit kaum zu übertreffendem Zynismus:[20]

»Wieder und wieder verpaßten die Deutschen ihre Chance, unsere Städte in Brand zu setzen.«

Für jede deutsche Tonne Bomben auf England gingen im Verlauf des Krieges 315 Tonnen britische auf Deutschland nieder,[21] und Telford Taylor, einer der amerikanischen Ankläger im Nürnberger Militärtribunal, erklärte später, er habe den Bombenkrieg ausgeschlossen, weil die deutschen Angriffe im Vergleich zu den alliierten »verblaßten«.[21]

Die amerikanischen Bombardierungen deutscher Städte wurden von Roosevelt in einem Photoband für Stalin dokumentiert. Über den Einsatz seiner Air Force berichtete das Svenska Dagbladet vom 21. Februar 1945:[22]

»Die letzten heftigen Luftangriffe auf Dresden müssen etwas vom Schrecklichsten gewesen sein, was bisher in diesem Krieg geschehen ist. Was Dresden zu einer "Perle der Kunst" gemacht hatte, existiert nicht mehr. Einige der schönsten und berühmtesten Bauwerke des Barock liegen jetzt in Schutt und Asche. [...] Menschenleiber wurden zerrissen, und nach dem Angriff konnte man vielerorts seinen Fuß nicht hinsetzen, ohne auf Leichen oder Leichenteile zu treten. Man sah tote Menschen, von denen der Luftdruck auch das letzte Stück ihrer Kleider gerissen hatte. In der Elbe schwammen Leichen und Leichenteile, und verstümmelte Leiber lagen eingeklemmt zwischen Trümmern. Wie eine Gnade wirkte es, wenn sich eine Schicht von Sand und Asche auf die Toten gelegt hatte.«

Die Industrie und die Kaserne im Norden blieben verschont. Nicht vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang aber auch die Bombardierung verbündeter Städte und Dörfer, »friendly bombing« oder heute auch »Kollateralschäden« genannt. Um die deutsche Führung in ihrer Fehleinschätzung zu bestärken, die Landung der Alliierten würde an der Küste des Pas-de-Calais und nicht in der Normandie stattfinden, zögerte Churchill nicht, zur Täuschung 200.000 Tonnen Bomben auf die Region von Calais abwerfen zu lassen, was 12.000 französischen Zivilisten das Leben kostete.[23]

Von Kopf bis Fuß auf Bomben eingestellt

Manch einer sehnte die Bombardierung herbei. So bekannte etwa die nach Amerika ausgewanderte Marlene Dietrich gegenüber Associated Press: »Ich helfe Anleihen zu verkaufen, damit Berlin bombardiert werden kann«, wo übrigens ihre Mutter und weitere Verwandte lebten. Anfang 1945 wieder in Deutschland, gab sie dem New York Mirror ein Interview:[24]

»Ich glaube, daß Deutschland alles verdient hat, was nun mit ihm geschieht. Und ich sporne die Russen an, so bald wie möglich Berlin zu erreichen.«

Anläßlich ihres zehnten Todestages erhielt Marlene Dietrich posthum die Ehrenbürgerschaft Berlins.

Die Anleihen, um Berlin auszulöschen (»we want to blast the city of Berlin off the face of the map«) hatte der Finanzminister Henry Morgenthau Jr. derart berechnet, daß die Kosten für Berlin sechsmal soviel betragen würden wie für Hamburg. Die Gesamtkosten für Hamburg betrugen $346.000.000. Damit kamen die Kosten für jeden Berliner, gleichgültig ob Mann, Frau oder Kind, auf etwa $18.75. Die Anleihe koste $25 pro Stück.[25]

Der Luftangriff auf Hamburg vom 28. Juli 1943 trug den Tarnnamen »Operation Gomorrha«.[26] Die Überlebenden konnten dann später in dem jüdischen Buch der Bücher, von Christen auch "Heilige Schrift" genannt, nachlesen, sofern sie nicht mitverbrannt war:

»Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra und kehrte die Städte um und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war.« (Genesis 19,24)

Mehr Bomben auf Berlin hatte sich damals auch die Mutter von Michael Degen gewünscht, wie dieser in einer Sendung bei Spiegel-TV zum Bombenkrieg berichtete.[27] Der jüdische Schauspieler erläuterte das Geschehen:

»Es war humanes Töten. Man wußte, wofür man starb. In Auschwitz und in der Gaskammer wußte man das nicht.«

Auf die Frage, welche militärische Leistung er am meisten bewundere, hatte er 1988 geantwortet: »Keine, keine!!« Lorenz Jäger von der FAZ, Jahrgang 1951, mit einem Diplom in Soziologie und mit besonderem Interesse an den Schriften Walter Benjamins, meint dazu, die richtige Antwort müßte heute wohl lauten: »Die Bombardierung von Dresden«.[28] Da sollte er sich in nächster Zeit wohl besser nicht in Dresden blicken lassen. Dabei beruft sich Jäger offensichtlich allen Ernstes auf den kürzlich veröffentlichten "Roman" Blondi von Michael Degen, auf dessen verquasten Inhalt einzugehen, nicht der Mühe wert ist. (Blondi war Hitlers Schäferhund.) Dies hat der jüdische Publizist Henryk M. Broder auf sich genommen und nennt das Machwerk auf seiner Homepage »das dümmste Buch dieses Herbstes« und Degen den »Schmock der Woche«. Na ja, man muß ihn nicht mögen, schließlich meint er auch:[29]

»Der Philosemitismus geht mir auf den Wecker.«

Aber was ist ein »Schmock«? Es handelt sich um eine Figur aus Gustav Freytags Lustspiel Die Journalisten von 1854. Er wurde zum Synonym für gesinnungslose, korrupte Journalisten. »Ich habe geschrieben links, und wieder rechts. Ich kann schreiben nach jeder Richtung« sagt Schmock in der zweiten Szene des Stücks.[30] Selber Schmock, könnte man zu Broder sagen, ist für den jüdischen Publizisten doch die beste Definition des Antisemitismus die:[31]

»Antisemitismus ist, wenn man die Juden noch weniger leiden kann, als es an sich natürlich ist. - Dieser Witz verweist die meisten akademischen Definitionen in den Bereich der Wahrsagerei. Er spricht aus, worauf es ankommt: Der Antisemitismus ist kein abweichendes Verhalten, keine Ausnahme von der Regel, er ist der Normalfall des gesellschaftlichen Verhaltens Juden gegenüber - die Regel eben. Das heißt, nicht derjenige, der die Juden nicht leiden kann, verhält sich abweichend von der Norm, sondern derjenige, der nichts gegen die Juden hat.«

Und:[32]

»Der Unterschied zwischen einem Antisemiten und einem Nicht-Antisemiten liegt darin, daß man bei einem Nicht-Antisemiten nur etwas länger warten müsse, bis er sich auch als Antisemit herausstellt.«

Und schließlich meinte Broder:[33]

»Schon möglich, daß ich paranoid bin. Sie können trotzdem hinter mir her sein.«

Nach seiner Rückkehr in die Bundesrepublik leitete Theodor W. Adorno ein sozialwissenschaftliches Team, das in Gruppenexperimenten die Reaktion der deutschen Bevölkerung auf das Thema "Schuld" ermitteln sollte. Eine Teilnehmerin wird mit den Worten zitiert:[34]

»Ich nemm auch mei eigene Ausgebombtheit jederzeit als Sühne auf mich für die große Schuld, die an Unschuldige getan worde is.«

Schwieriger war ein anderer Teilnehmer, ein ehemaliger Soldat der Luftwaffe, der seine Eindrücke beim großen Angriff der Engländer und Amerikaner auf Dresden vom Frühjahr 1945 zu Protokoll gab, wobei der Name der Stadt durch Auslassungspunkte ersetzt ist:

»Ich war bei der Luftwaffe und habe aus nächster Nähe den Großangriff auf ... mitgemacht. Es war hundertprozentig, daß die Amerikaner wußten, daß in dieser Nacht 250 000 bis 300 000 Flüchtlinge in die Stadt aufgenommen worden waren und etwa eine Million Menschen sich in den Mauern von ... befanden. Es kamen damals die Amerikaner und haben nachts die ganze Stadt in Brand geworfen. Die Bevölkerung hatte keine Ahnung, wie man sich beim Bombenangriff benimmt. Nachdem die Stadt brannte und die Bevölkerung, die gar nicht geschult worden war, flüchtete, kam die zweite Welle und warf Sprengbomben hinein. Und am Tage haben mehrere hundert amerikanische Fernjäger in die Kolonnen hineingeschossen. Und am anderen Tage hörte man, 250 000 Tote in ...«

Unter dem Titel Schuld und Abwehr interpretierte Adorno das Protokoll: Der Sprecher will eine These begründen: Für die Bombardierung Dresdens habe keine militärische Rechtfertigung bestanden, bei dem Angriff habe es sich um ein Kriegsverbrechen gehandelt. Er versteht die Äußerungen als Schuldabwehr und leicht durchschaubare Schutzbehauptung. Daß der Luftkrieg häufig zum Thema wurde, insinuiert für Adorno ein stereotypes Muster.[35] Wir erkennen aber auch ein, sagen wir mal: nicht untypisches jüdisches Denkmuster: Nicht selbst erlebte Realität ist irrelevant, und Interpretation ist wichtiger als die Realität. Der Interpret steht unbeteiligt neben dem Geschehen und analysiert nur die für ihn erkennbaren psychischen Vorgänge. Otto Weininger schrieb dazu:[36]

»Jüdisch ist es, anderen die Schuld zu geben. Schuldabwälzung heißt Judentum.«

Wolfgang Benz, Antisemitismus-Forscher an der Technischen Universität Berlin, meinte, Hinweise auf Dresden und anderes seien »eine bestimmte Form deutscher Wehleidigkeit, ganz auf eigenes Leiden fixiert.«[37] Hier kommt zu einer geradezu bodenlosen Gefühlsroheit das Haltet-den-Dieb-Prinzip hinzu, denn wer wäre denn mehr auf das eigene Leiden fixiert als Juden selbst?

Bertolt Brecht schien sich 1943 im sicheren kalifornischen Exil im Gedanken an eine mögliche Rückkehr in seine Vaterstadt (Sein Vater war in Augsburg bis zu seinem Tod 1939 kaufmännischer Direktor der Papierfabrik Haindl gewesen; diese wurde 1942 von britischen Bombern getroffen.) mit den tödlichen Bomberschwärmen identifiziert zu haben:[38]

»Die Rückkehr
Die Vaterstadt, wie find ich sie doch?
Folgend den Bomberschwärmen
Komm ich nach Haus.
wo denn liegt sie? Wo die ungeheueren
Gebirge von Rauch stehn.
Das in den Feuern dort
Ist sie.
Die Vaterstadt, wie empfängt sie mich wohl?
Vor mir kommen die Bomber. Tödliche Schwärme
Melden euch meine Rückkehr. Feuersbrünste
Gehen dem Sohn voraus.«

Die Lust an der Schuld

Die jüdische Philosophin Hannah Arendt meinte schon 1946:[39]

»Moralisch gesehen ist es ebenso falsch, sich schuldig zu fühlen, ohne etwas Bestimmtes angerichtet zu haben, wie sich schuldlos zu fühlen, wenn man tatsächlich etwas begangen hat. Ich habe immer für den Inbegriff moralischer Verwirrung gehalten, daß sich im Deutschland der Nachkriegszeit diejenigen, die völlig frei von Schuld waren, gegenseitig und aller Welt versicherten, wie schuldig sie sich fühlen.«

Und Heinrich Blücher, Kommunist, Lebensgefährte und später ihr Ehemann, schrieb ihr im selben Jahr:[40]

»Wie ich Dir schon sagte, dient die ganze Schuldfrage nur als christlich-scheinheiliges Gequatsche, bei den Siegern, um sich selbst besser zu dienen, und bei den Besiegten, um sich weiter ausschließlich mit sich selbst befassen zu können. (Und sei es auch nur zum Zwecke der Selbsterhellung). In beiden Fällen dient die Schuld dazu, die Verantwortung zu vernichten.«

Deutschland hatte im Zweiten Weltkrieg eine Dreiviertelmillion Todesopfer des Luftkriegs zu beklagen, Japan etwa die Hälfte, England 51.000.

Unter der Überschrift »Selbsthaß als Balsam« hält der ungarische Essayist László Földényi seine Empfindungen beim Umgang mit Deutschen fest:[41]

»Der bezeichnendste Charakterzug der Deutschen ist vor allem der, undeutsch sein zu wollen. [...] Nirgends in Europa erlebte ich einen solchen Grad an nationaler Zerrissenheit. Und nirgends traf ich auf ein solches Maß an Selbsthaß wie in Deutschland. Paradoxerweise scheint gerade dieser Haß auf viele wie Balsam zu wirken.«

Prof. Löw bemerkt dazu:[41]

»Vor allem wurden jene zu Bekennern, von denen jedermann wußte, daß sie 1945 nach allgemeinen Grundsätzen, so wie etwa im deutschen Strafrecht niedergelegt (14 Jahre), noch gar nicht schuldig werden konnten.«

Der amerikanische Historiker und Politologe David P. Calleo meint in seinem Buch The German problem reconsidered:[42]

»Viele deutsche Autoren scheinen eine Art perversen Vergnügens daran zu finden, ihrem Volk eine einzigartige Schlechtigkeit zuzuschreiben, die es von der übrigen Menschheit unterscheidet.«

Dr. Günter Zehm, Professor für Philosophie in der Welt, ergänzt dies:[43]

»So hofft man über den Umweg deutschen Selbsthasses doch noch endlich zum großen Kladdereradatsch zu kommen, in dem man die traditionellen Lebensverhältnisse verbrennen und endlich der "wahre Sozialismus" entstehen kann.«

Während der Song von 1980 der Hamburger Punkgruppe Slime »Deutschland muß sterben, damit wir leben können« bisher verboten war, ist er aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 23. November 2000 nunmehr erlaubt. Es gilt als Kunst im Sinne der grundgesetzlich garantierten Kunstfreiheit.[44] »Überall und in allem entgermanisieren« war das Motto schon der Beneš-Dekrete.[45] Manche entgermanisieren sich auch heute noch in vorauseilendem Gehorsam selbst.

Monika Maron dagegen, Tochter einer polnisch-jüdischen Mutter und eines aktiven deutschen Kommunisten, bekennt heute offen:[46]

»Wir erleben einen antideutschen Rassismus. Alle Länder der Welt erlauben es sich, die Deutschen zu beleidigen, und ich frage mich manchmal, ob wir nicht völlig verrückt sind, daß wir uns nicht zu wehren wagen.«

Kommen wir auf das eingangs zitierte Prinzip von Adolf Loos zurück. Für Michael Wolffsohn, Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in Neubiberg bei München, so könnte man sagen, ist es in Deutschland nach dem 8. Mai 1945 Wirklichkeit geworden:

»Der damaligen Asche entstieg der Phönix des Friedens. Vom Sieg über Deutschland lernen heißt, Frieden aufbauen zu lernen, gerade für und in Nahost.«

Das heißt, wie der Autor jedenfalls Ende 2001 meinte:[47]

»Krieg wäre für Israel derzeit die einzige Möglichkeit, aus der Sackgasse zu kommen.«

Schon der Prophet Micha (4,13) empfahl:

»Darum mache dich auf und drisch, du Tochter Zion! Denn ich will dir eiserne Hörner und eherne Klauen machen, und du sollst viele Völker zermalmen und ihr Gut dem HERRN weihen und ihre Habe dem Herrscher der ganzen Welt.«

Prof. Konrad Löw meinte:[48]

»Das Alte Testament ist in der Tat dazu angetan, Verwunderung, ja Bestürzung auszulösen. Es zeugt von tiefer Religiosität, daß sich der gläubige Jude täglich diese Texte, diesen Spiegel vor Augen hält.«

Der Jesuitenpater Rupert Lay schrieb:[49]

»Schon der erste Staat Israel kam durch nackten Terror zustande. Seine Gründungsgeschichte ist hier insoweit interessant, als sich auch der zweite Staat Israel mit einem Wort zu legitimieren versucht, das angeblich Jahwe um 1230 v. Chr. zu Josua sprach: "Mach dich auf den Weg, und zieh über den Jordan hier mit dem ganzen Volk in das Land, das ich ihnen, den Israeliten, geben werde. Jeden Ort, den euer Fuß betreten hat, gebe ich euch, wie ich es dem Moses versprochen habe" (Jos. 1,2 f.). [...] Nach der "Landnahme" ging es an die Verteilung des Ost- und Westjordanlandes. Ein Land, das wie Israel nur durch nackte Gewalttat und zahllosen Völkermord entstand, wurde zum Zeichen immerwährender Kriege und abgrundtiefen Hasses.«

Der Rassist

George Steiner, der bekannte jüdische Literaturwissenschaftler, bekannte beim 6. Amerikanisch-Israelischen Dialog in Jerusalem, im Sommer 1968:[50]

»The existence of Israel is not founded on logic. It has no ordinary legitimacy. There is neither in its establishment nor present scope any evident justice - though there may be an utter need and wondrous fulfillment.«

Auch in seiner Dankesrede aus Anlaß der Verleihung des Ludwig-Börne-Preises Ende Mai 2003 wiederholte er:[51]

»Israel ist ein reines Wunder, ein magisch erfüllter Traum aus der Hölle. Es ist der einzige sichere Zufluchtsort für den Juden, wenn es irgendwo wieder losgeht. Und es wird wieder losgehen!«

Aber warum, in aller Welt, wird es wieder losgehen? Erinnern wir uns der Worte von Avraham Burg von der israelischen Arbeitspartei, dem "Mann der die Schweizer Banken das Fürchten lehrte":[52]

»Nehmen wir an, daß eines Tages Frieden herrscht; dann werden sich Juden und Israelis fragen müssen: Können wir als Juden ohne einen Feind überleben? Können wir überleben ohne einen Hitler, der für uns definiert, wer wir sind?«

Daß sogenannte Neonazis heutzutage vom sogenannten Verfassungsschutz selbst aufgebaut werden, damit sogenannte Antifaschisten wieder etwas zu tun haben, ist hinlänglich bekannt. So kann man es jederzeit wieder "losgehen" lassen.

Während Paul Spiegel zu dem Vorwurf, die Juden würden den (sogenannten) Antisemitismus selbst hervorrufen, meint, das sei »die schlimmste Beleidigung deutscher Juden nach 1945«,[53] gab der inzwischen verstorbene jüdische Soziologe Alphons Silbermann offen zu:[54]

»Überhaupt sollte nie übersehen werden, daß die von den Juden erfahrenen Leiden, ob physischer, existentieller oder geistiger Art, oft einem Eigenverschulden entsprangen.«

Das also ist nach Silbermann ein Charakteristikum "jüdischen Geistes". Von Rudolf Bienenfeld haben wir oben ein Charakteristikum religionsloser Juden kennengelernt. Es scheint, als wollte Steiner dieses bestätigen, wenn er stolz bekennt:

»Ich gehöre der höchsten Rasse an, weil wir nicht foltern... Wer foltert, und sei es, um zu überleben, ist weniger als ein Mensch. Dies ist und bleibt für mich ein kategorischer Imperativ.«

...um im gleichen Atemzug fortzufahren:[51]

»Eben um zu überleben in einer fanatisch feindlichen, haßerfüllten Umwelt, muß jetzt auch Israel foltern und Nachbarn erniedrigen, furchtbar erniedrigen. Es muß es tun.«

Dabei gab es mindestens seit Ende des 17. Jahrhunderts immer wieder wohlmeinende Pläne und Initiativen, um den Juden eine eigene Heimstätte zu schaffen, ja zu schenken. (Eine sicher nicht vollständige Aufzählung findet sich in meinem Buch Tödliches Allotria, das im Herbst bei Castle Hill Publishers erscheinen wird.) Nahum Goldmann erklärte im Frühjahr 1947 auf dem Kongreß der Kanada-Juden in Montreal:[55]

»Die Juden hätten Uganda, Madagaskar und andere Länder für den Aufbau eines jüdischen "Vaterlandes" haben können, aber sie wollten einfach nichts anderes als Palästina [...]: weil Palästina der Schnittpunkt zwischen Europa, Asien und Afrika ist, weil Palästina das wirkliche Zentrum der politischen Weltmacht ist, das strategische Zentrum der Weltherrschaft.«

Rabbi E. Schwartz von der American Neturei Karta-Bewegung, New York, erklärte in der weltweit größten jüdischen Tageszeitung, The New York Times, warum aus all den Plänen nichts wurde:[56]

»Ihr [der Zionisten] Interesse galt nicht der Rettung von Juden, im Gegenteil, noch mehr jüdisches Blutvergießen würde ihre Forderung an die Nationen zur Schaffung ihres Staates unterstreichen. Ihr Motto war Rak B'Dam (wir bekommen das Land nur durch Blut) [...] Zionistische Politiker und ihre Anhänger sprechen nicht für das jüdische Volk, der Name Israel wurde von ihnen gestohlen. Tatsächlich macht die zionistische Verschwörung gegen jüdische Tradition und jüdisches Recht den Zionismus und all seine Aktivitäten und Institutionen zum größten Feind des jüdischen Volkes.«

Das ist also die israelische Version der "Blut & Boden"-Ideologie, die humanes Töten nach sich zieht. 1997 erklärte Rafael Seligmann Hitler zum Mann dieses Jahrhunderts, dem der Staat Israel seine Existenz verdanke.[57] Und Nahum Goldmann hat uns schon vor einem Vierteljahrhundert empfohlen:[58]

»Man mag über die Bedeutung der Tatsache nachdenken, daß es zweier Weltkriege bedurfte, des Ersten, um England zur Proklamierung der Balfour-Deklaration zu veranlassen, des Zweiten, um die Vereinten Nationen zu dem Beschluß der Schaffung eines jüdischen Staates in einem Teil von Palästina zu bringen.«

Im Frühjahr 1944 veröffentlichte Martin Buber in Jerusalem diese Anklage:[59]

»Es gibt Parteien [im Zionismus], die eine kochende Volksseele brauchen, um ihren Sud daran zu sieden. Ihre beste Chance, und manchmal ihre einzige, ist die Radikalisierung der Situation. Sie sind bereit, dieser Chance auch die Rettung [von Menschen] zu opfern. [...] Und erst hier geschieht wirklich das Entsetzliche: die Ausnützung unserer Katastrophe. Was hierbei bestimmt, ist nicht mehr der Wille zur Rettung, sondern der Wille zur Ausnützung.«

Eine weitere Katze ließ der Washington Observer 1969 aus dem Sack:[60]

»Die meisten Leute denken, der Zweck der sogenannten zionistischen Bewegung sei die Errichtung eines Heimatlandes für flüchtige Juden in Palästina - dem ist überhaupt nicht so. Der wahre Zweck des Zionismus ist es, die totalitäre weltweite Kontrolle mittels einer weltweiten Superregierung zu erreichen. «

Schon lange vor der Staatsgründung schrieb der Schriftsteller und Professor der Sozialphilosophie, Jean Izoulet:[61]

»Wenn Israel nach der Weltherrschaft trachtet, so ist dieses sein gutes Recht.«

Und Romain Rolland notierte in seinen Tagebüchern (S. 163) eine Äußerung Maximilian Hardens während des Ersten Weltkrieges:[62]

»Weg mit der Heuchelei, wir wollen Macht und die Weltherrschaft, und unsere Macht ist unser Recht. Wir wollen nicht länger von unserer Friedfertigkeit lügen, wir sind streitbar und wollen Kampf und Macht.«

Steiner, der selbst bekennt, seine Kräfte verzettelt und dadurch vergeudet zu haben, meint:[63]

»Ich bin den Themen, die mich am tiefsten bewegen, nicht gewachsen.«

Soll man widersprechen? Wie zum Hohn meinte er noch:[51]

»Welch Glück hat man, wenn man auch Gast der Wahrheit sein darf.«

Ja - wenn!


Anmerkungen

[1]Nach Alexander von Senger: Mord an Apollo; Nachdruck im Kultur-Verlag, Viöl 1992, S. 80.
[2]Nach Brandfackel Moskau, Kaufhaus-Verlag, Zurzach 1931; zitiert in Alexander von Senger, Mord an Apollo, ebd., S. 61.
[3]Nach Euro-Kurier 2/2001.
[4]Christoph Kucklick: "Feuersturm" - Der Bombenkrieg: Hamburg 1943; in: GEO 02/2003, S. 164.
[5]Geoffrey Bles, London 1944.
[6]Ebd., S. 7.
[7]»We began to bomb objectives on the German mainland before the Germans began to bomb objectives on the British mainland. That is a historical fact which has been publicly admitted.«
[8]Ebd., S. 68/47.
[9]Ebd., S. 74: »I gave Coventry and Birmingham, Sheffield and Southampton, the right to look Kief and Kharkov, Stalingrad and Sebastopol, in the face.«
[10]Wachholtz, Neumünster.
[11]Die Religion der religionslosen Juden, 1939; 2. Aufl., Wilhelm Frick, Wien u.a. 1955, S. 13.
[12]Junge Kirche - Halbmonatsschrift für reformatorisches Christentum, Heft 19, 1. Oktober 1940
[13]Der Zweite Weltkrieg; C. H. Beck, München 2002, S. 48.
[14]Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland - Wortlaut, Vorgeschichte, Folgen; FZ Verlag, 2. Aufl., München 2000, S. 254; s.a. Helmut Schröcke, Kriegsursachen und Kriegsschuld des Zweiten Weltkrieges, 2. Aufl., Vlg. für ganzheitliche Forschung, Viöl 2000, S. 129 ff.
[15]Chuck Yeager. An Autobiography, S. 79f., nach FAZ-Leser Prof. Dr. Gerhard Martin: »Jagdflieger-Erinnerungen« in: FAZ vom 18. März 2002, S. 8.
[16]Airlife Publ., Shrewsbury 1996,
[17]Nach Peter Spodens Besprechung »Tapfere Männer« in: FAZ vom 26. Juni 1996.
[18]Mensch und Maß, Folge 13 vom 9. Juli 2002, S. 599.
[19]Christoph Kucklick: Terror gegen den Terror?, S. 123.
[20]Ebd., S. 130.
[21]Ebd., S. 138.
[22]Nach Alfred Schickel, »Die Wiederkehr des Totalitären oder Vom Nutzen umfassender Geschichtskenntnisse«, Manuskript.
[23]Dominique Venner: »Churchill contre Hitler« in: Enquête sur l'Histoire, Nr. 25, März-April 1998; hier nach Philippe Gautier, Deutschenangst - Deutschenhaß - Entstehung, Hintergründe, Auswirkungen; Grabert, Tübingen 1999, S. 279, um nur ein Beispiel zu nennen.
[24]Nach Rolf Helfert, »Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt...« in: Das Ostpreußenblatt vom 16. Dezember 2000, S. 4.
[25]»Ausradieren zum günstigsten Preis" in: FAZ vom 29. Januar 2003, S. N3.
[26]Dazu die Reportage des GEO-Redakteurs Christoph Kucklick, »Feuersturm« in: GEO 2/2003, S. 140 ff.
[27]1. März 2003, 21.55h.
[28]»Treffer« in: FAZ vom 1. März 2003, S. 33.
[29]Wochenzeitung für Politik, Kultur, Religion und jüdisches Leben, Berlin den 3. März 2003 / 29. Adar 5763.
[30]Udo Leuschner: Der Schmock, Internet.
[31]Der Ewige Antisemit - Über Sinn und Funktion eines beständigen Gefühls; Fischer Tb, Frankfurt a. M. 1986, S. 30.
[32]Ebd., S. 112.
[33]Ebd., S. 288.
[34]Lorenz Jäger, »Über Schuld und Schuldarten« in: FAZ vom 4. Juli 2001, S. N 5.
[35]Lorenz Jäger, »Adorno über Dresden: Bomben und Interpretationen« in: FAZ vom 24. September 2001, S. 55.
[36]Über die letzten Dinge; Wien 1904; Neuausgabe: Matthes & Seitz, München 1980, S. 195.
[37]Zitiert in Lachenmaier, Zeitgeschichte wider den Zeitgeist - Alte Soldaten klagen die ganze Wahrheit ein; 2. Aufl., Selbstverlag d.A., Schwäbisch Gmünd 1996, S. 6.
[38]Werke: Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe, Bd. 12: Gedichte 2; Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1988, nach »Frankfurter Anthologie« in: FAZ vom 6. Oktober 2001, S. IV.
[39]»Die persönliche Verantwortung unter der Diktatur« in: Konkret, Heft 6, 1991, S. 38; nach Antonia Grunenberg: Die Lust an der Schuld - Von der Macht der Vergangenheit über die Gegenwart; Rowohlt, Berlin 2001, S. 106.
[40]In: Hannah Arendt - Heinrich Blücher: Briefe 1936-1968, München/Zürich 1996, S. 146; nach Antonia Grunenberg, ebd., S. 106.
[41]FAZ vom 14. Januar 1998; hier zitiert nach Konrad Löw, Die Schuld - Christen und Juden im Urteil der Nationalsozialisten und der Gegenwart; Ingo Resch, Gräfelfing 2002, S. 282.
[42]Zitiert in Rudolf Czernin, Das Ende der Tabus - Aufbruch in der Zeitgeschichte; 5. Aufl., Leopold Stocker, Graz/Stuttgart 2001, S. 13.
[43]Die Welt vom 24. November 1986; zitiert in VffG Heft 2/2002, S. 200.
[44]Holger Stark, »"Deutschland muß sterben" - ganz legal« in: Der Tagesspiegel vom 24. November 2000.
[45]FAZ vom 20. April 2002, S. 8.
[46]Die Woche vom 29. September 2000, S. 41.
[47]»Nur Krieg bringt in Nahost Frieden« in: Die Welt vom 4. Dezember 2001, S. 7.
[48]Im heiligen Jahr der Vergebung - Wider Tabu und Verteufelung der Juden; A. Fromm, Osnabrück 1991, S. 113. Das "heilige Jahr der Vergebung", das fünfzigste post festum, ist längst vorbei, und es wird nur immer schlimmer!
[49]Die Macht der Unmoral - Sind wir alle käuflich?; Econ, Düsseldorf 1996, S. 102f.
[50]Nach Alfred M. Lilienthal, The Zionist Connection - What Price Peace?; Dodd, Mead, New York 1978, S. 731.
[51]»Wir alle sind Gäste des Lebens und der Wahrheit« in: FAZ vom 31. Mai 2003, S. 39.
[52]Die Weltwoche, Nr. 5/30, Januar 1997, S. 3.
[53]»FDP distanziert sich von Möllemanns Äußerungen« in: FAZ vom 1. Juni 2002, S. 1.
[54]Was ist jüdischer Geist? - Zur Identität der Juden; Interfrom, Zürich 1984, S. 114f.
[55]Zitiert in Wolfgang Eggert, Israels Geheim-Vatikan als Vollstrecker biblischer Prophetie; Beim Propheten!, München 2001, Bd. 3, S. 334.
[56]Im Rahmen einer Anzeigenserie in der New York Times, 18. Mai 1999: »Their [the zionists] interest was not to save the Jews, on the contrary, more spilling of Jewish blood would strengthen their demand of the nations for the creation of their state. Their motto was Rak B'Dam (only by blood will we get the land). [...] Zionist politicians and their fellow travellers do not speak for the Jewish people, the name Israel has been stolen by them. Indeed, the Zionist conspiracy against Jewish tradition and law makes Zionism and all its activities and entities the greatest enemy of the Jewish people.«
[57]tz, München, 18. September 1997.
[58]Israel muß umdenken - Die Lage der Juden 1976; Rowohlt, Reinbek 1976, S. 15.
[59]William S. Schlamm, Wer ist Jude? Seewald, Stuttgart-Degerloch 1964, S. 173.
[60]15. Dezember 1969: »Most people think the purpose of the so-called Zionist movement is to establish a homeland for refugee Jews in Palestine - not at all. The real purpose of Zionism is to establish totalitarian global control via a World Supergovernment.«
[61]Paris, Hauptstadt der Religionen oder die Mission Israels; Leipzig 1927, S. 49, nach Ingo Goldberg: Der jüdische Messianismus; Anton A. Schmid, Durach 1995, S. 29.
[62]Zitiert in F. W. Foerster: Die jüdische Frage; Herder, Freiburg 1959, S. 52.
[63]Joschka Fischer, »Unentbehrliches Wunder, kummervolles Mirakel« in: FAZ vom 27. Mai 2003, S. 40.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 7(3&4) (2003), S. 392-398.


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