Wie deutsches und amerikanisches Geld in Israel ausgegeben wird

Von Germar Rudolf

Es sollte Allgemeinwissen sein, daß Israel nur deshalb überleben kann, weil es massive finanzielle Unterstützung hauptsächlich von zwei Nationen erhält: von Deutschland – mittels der Manipulierung der öffentlichen Meinung durch einen aufgezwungenen deutschen Schuldkomplex – und von den Vereinigten Staaten als Ergebnis des enormen politischen Einflusses der amerikanischen jüdischen Lobbygruppen. Der Grund für die voraussetzungslose Unterstützung Israels ist die Behauptung, nach dem "Holocaust" stünde den Juden ein Heimatland zu, in dem sie in Zukunft einen Zufluchtsort finden können. Wie die Konzentrierung von Millionen von Juden in einem schmalen Streifen Landes umgeben von Hunderten von Millionen extrem feindlich gesonnener Menschen als eine sichere Zufluchtsstätte angesehen werden kann, ist an sich ein Rätsel. Solche Umstände fordern die "Endlösung" der Judenfrage im Nahen Osten durch einen Möchtegern-Vernichter geradezu heraus.

Als Ergebnis dieser Lage werden die jüdischen Versuche immer grotesker, "ihr" Heimatland in eine Festung umzuwandeln. Während sich die USA auf ihren Krieg gegen den Irak vorbereiteten, den damals womöglich gefährlichsten Gegner Israels, erfand Israel die "Mauer" neu: man begann dort mit der Errichtung einer riesigen Betonmauer um den besetzten Gazastreifen, um die dort ansässige palästinensische Bevölkerung abzuriegeln. Die Mauer soll bestimmt die Juden in Israel halten, wie einst die Berliner Mauer des kommunistischen Regimes in Ost-Berlin die Flucht seiner Bürger verhindern sollte, obwohl diese jüdische Mauer der ehemaligen Berliner Mauer schockierend ähnlich sieht. Diese jüdische Mauer soll hingegen die jüdische Besatzungsmacht von den Risiken feindlicher Eindringlinge schützen, ähnlich vielleicht dem altertümlichen römischen Hadrianswall in Schottland oder dem Limes in Deutschland. Jede Meile dieser Mauer kostet ungefähr eine Million Dollar, ermöglicht dank deutscher und amerikanischer Finanzhilfen. Es ist dies der perfekte Ausdruck für die zionistischen Paranoia der permanenten Belagerung. Jetzt sieht nicht nur jede israelischen Botschaft aus wie ein kleines KZ – mit dem entscheidenden Unterschied, daß die Wachtürme nach außen gerichtet sind – sondern ganz Israel scheint sich jetzt langsam in eine riesige Festung zu verwandeln, abgesichert von massiven Schutzmauern und bewacht von bedrohlich ausschauenden Wachtürmen.

Die Gaza-Mauer, Israels anti-arabischer Schutzwall, im Bau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 7(3&4) (2003), S. 275-277.


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