Revisionistische Notizen

Von Bradley Smith

Die Betonköpfe im Auschwitz-Museum geben zu: der "Urzustand" der Gaskammer ist getürkt

Seit mehr als einem halben Jahrhundert haben die im Auschwitz-Museum tätigen Fremdenführer Besuchern aus aller Welt erzählt, die "Gaskammer" im Lager Auschwitz I sei im "Urzustand" belassen worden. Jeder geht dorthin. Niemand weiß, wie viele Leute - Millionen? - das gehört haben. Millionen und Abermillionen auf der ganzen Welt haben das gelesen oder sich erzählen lassen. Wir haben einige dieser Fremdenführer 1994 auf Video aufgenommen, als sie einer Gruppe von Besuchern genau dies auf englisch verkündeten.[1] Auf polnisch haben sie vielleicht Gott weiß was gesagt.

Die offizielle Internet-Seite des Auschwitz-Museums[2]

Revisionisten haben schon vor über dreißig Jahren gesagt, und seitdem endlos wiederholt, daß diese Behauptung nachweislich eine Lüge ist. Es ist eine Lüge, die so leicht zu überprüfen ist, daß man meinen sollte, nur Dummköpfe oder Leute, denen die Verteufelung der Deutschen am Herzen liegt, könnten so etwas verbreiten. Die Leiter des Museums und diejenigen, die es unterstützen, meinen, daß zur Untermauerung der These von einer singulären deutschen Monstrosität einfach alles erlaubt sei.

Ohne viel Aufhebens hat man jetzt die Tonart des Liedes über die vermeintliche "Gaskammer" auf der Internet-Seite von Auschwitz etwas geändert:[2]

»Nach dem Kriege wurde in Auschwitz ein Teilumbau durchgeführt. Der Schornstein und zwei Brennkammern wurden unter Verwendung von Originalteilen nachgebaut, wie auch einige der Öffnungen im Dach der Gaskammer.«

Noch ein Punkt hinsichtlich des Abrutschens der Auschwitz-Geschichte. Bis vor einigen Jahren hörten wir immer und immer wieder, die deutschen Ungeheuer hätten in Auschwitz "vier Millionen" Juden umgebracht. Die Geschichte war so unsagbar dumm, daß sogar die Betonköpfe im Museum schließlich meinten, man müsse das aufgeben. Die Presse in Amerika und Europa hätte ohne weiteres die Sache auch noch ein halbes Jahrhundert lang mitgemacht, aber die zunehmende Blamage der Leute, die diese Geschichte so lange wider besseres Wissen aufrecht erhalten hatten, hat ihnen diesen Spaß vermasselt. Eine "Verfälschung" war es nicht gewesen, sondern ganz schlicht eine Lüge.

Jetzt erzählen uns die Betonköpfe im Auschwitz-Museum, daß dort ungefähr "eine Million" Juden getötet worden sind. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: wir wissen nicht, wieviele Juden in Auschwitz getötet worden sind. Vielleicht ein Dutzend. Oder mehr. Eine Sache scheint sicher: Niemand kam in einer "Gaskammer" ums Leben, niemand wurde Opfer eines organisierten Versuchs, einen Völkermord durchzuführen. Niemand. Punkt.

Wenn einer etwa für die New York Times arbeitet, dann hat er den Auschwitz-Betonköpfen die Sache mit den "vier Millionen in Auschwitz getöteten Juden" ein halbes Jahrhundert lang abgekauft. Fast genau so lange auch die Sache mit dem "Urzustand" der "Gaskammer". So einer soll sich das nicht allzu sehr zu Herzen nehmen. Alle anderen Zeitungen in Amerika, nicht nur die Times, haben nachgedruckt, was diese Betonköpfe vorgaben.

Ich frage mich, was die Elie Wiesels über diese kleine, aber sehr bezeichnende Geschichte sagen werden. Sie fassen sich vermutlich an den Kopf. Immerhin wird es Jahre dauern, bis die Bedeutung dieses neuerlichen Eingeständnisses persönlicher und historischer Beschämung in die Presse sickert. Elie Wiesel und seine Leute wissen, wie man mit der Presse umgeht. Erst kauft man sie, dann programmiert man sie, dann benutzt man sie. Kein Problem. Auch die Betonköpfe von Auschwitz sind beherrschbar.

Der palästinensische Präsident als Holocaust Revisionist

Eine fast leere israelische Knesset (Parlament) beschloß am Dienstag, alle Holocaust-Leugner zu 'verfolgen', wobei hier der neue palästinensische Präsident Mahmud Abbas besonders anvisiert wurde. Der von der rechtsextremen Nationalen Union-Partei am späten Abend herbeigeführte Beschluß wurde, wie der Vorsitzende des parlamentarischen Gesetz-Ausschusses im staatlichen Fernsehen bekannt gab, mit 13 gegen 5 Stimmen des 120-köpfigen Parlaments angenommen.

Der Sprecher sagte, die Abstimmung habe keine gesetzliche Wirkung.

Abbas hatte seinerzeit an der Moskauer Universität eine Dissertation über das Thema »Geheime Beziehungen zwischen Nazismus und Zionismus« eingereicht, in der er in Abrede stellte, der Holocaust der Nazis habe zum Tode von 6 Millionen Juden geführt und in der er statt dessen von "weniger als einer Million" sprach.[3]

Abbu Mazen, alias Mahmud Abbas, der neue palästinensische Premierminister, ist zwar ein Holocaust-Revisionist, er wird jedoch von der Linken nicht als "Hasser" attackiert. So denkt man eben. Das Schlichte und das Bedeutsame gehen nahtlos in einander über, man merkt es kaum, so leicht geht das. Politisierer und Intellektuelle haben beim Nicht-Hinsehen Übung. Erst neulich fiel mir auf, daß J. Krishnamurti, einer meiner prinzipienhaften Helden, mit der Frau seines besten Freundes schlief und die Sache vertuschte. Sein ganzer wichtigtuerischer Bekanntenkreis half ihm dabei. Woran dachten diese Leute? Man stelle sich vor, wir könnten wirklich in die Gehirne der Mächtigen, der Einflußreichen, der Beispielhaften hineinsehen. Die Welt stünde Kopf.

Viele auf der linken Seite setzen sich für die "Menschenrechte" der Palästinenser ein und sind gegen die israelische Besetzung Palästinas. Alle auf der linken Seite sind gegen intellektuelle Freiheit für Holocaust-Revisionisten, als ob es nicht ein "Menschenrecht" wäre, frei zu sagen, was man denkt. Gleichzeitig, weil sie ja ihr etwas mangelhaftes Programm der menschlichen "Rechte" fördern will, sagt die Linke nichts über Abu Marzuns Holocaust-Revisionismus. Wenn man ein bekannter Palästinenser ist, kann man sagen, daß manches am Holocaust durchaus nicht stimmt. Wenn man ein normaler Amerikaner ist - oder, schlimmer, ein normaler Europäer - riskiert man dabei alles. So ist es halt mit der linken Politik.

Amerikas meistgesuchter Verbrecher nach 5 Jahren im Netz

Vor kurzem wurde Eric Rudolph verhaftet, dieser Mann, dem vier Bombenanschläge zur Last gelegt werden, darunter der auf die Olympischen Spiele von Atlanta im Jahre 1996. In seiner Jugend hat er mal einen Schulaufsatz verfaßt, in dem er schrieb: »der Holocaust hat nie stattgefunden«.[4] Damals war er offenbar noch an intellektuellen Dingen interessiert und hatte sich noch nicht vorgenommen, Leute umzubringen, von denen er meinte, sie hätten Unrecht (ja, ja, ich weiß - er gilt erst einmal als unschuldig).

Abgesehen von seiner Holocaust-Leugnung, steht Rudolph in Verbindung mit den Leuten von Christian Identity, einer Sekte mit einer phantasievollen Deutung christlicher heiliger Schriften. Die menschliche Wesensart ist unbegrenzt, und somit auch die Interpretation heiliger Texte oder die Zahl der Leute, die sich damit befassen. Auch in revisionistischen Kreisen trifft man sie an, meist nette Leute, die einem im einzelnen auseinandersetzen können, wie die historischen Wanderungen die Israeliten schließlich auf die Britischen Inseln führten, wo sie dann zu Engländern wurden.

Die Identity-Leute mißtrauen den Juden, mögen sie häufig nicht und wünschen ihnen Übles an den Hals. Das ist eine ganz vernünftige Einstellung, wenn man das glaubt, was sie von der Bibel glauben, die Schlange, Kain, und den Rest der Geschichte der Juden. Das liegt so ungefähr auf der selben Linie wie die Ideen mancher Juden, die meinen, der Vater von Kain habe ihnen auf immer und ewig irgendeine Ecke im Nahen Osten zugesprochen.

Wenn wir meinen, daß der Revisionismus eine bedeutende Rolle in der amerikanischen Kultur spielen kann und soll, täten wir gut daran, die revisionistische Theorie als solche von den Leuten abzusondern, die sich aus einem bestenfalls exzentrischen und völlig überzogenen Eigeninteresse zu ihr hingezogen fühlen. Ihr Ehrgeiz ist nicht minder gefährlich als der von Leuten, die das Tabu päppeln und ausnutzen, das die Holocaustgeschichte vor nüchterner Untersuchung schützt.

Wenn jemand die revisionistische Theorie abtut, weil manche Leute sie für eigene Zwecke mißbrauchen, sollte er daran denken, daß es nicht die Leute von, beispielsweise, der Christian Identity sind, die für uns totschlagen. Es sind die Republikaner und die Demokraten. Immer. Nicht die "Hasser", sondern Demokraten und Republikaner - alles "gute Leute".

Gehirnwäsche und Gehirn-Säuberung

Ein Leser aus New Jersey schreibt, sein Interesse am Revisionismus sei wiedererwacht, nachdem er entdeckt habe, seine Tochter sei im achten Schuljahr an einer öffentlichen Schule mit Holocaust-"Stuß" genudelt worden. Die Sache gipfelte in der Pflichtteilnahme an einer Aufführung des miesen Spielberg-Films Schindlers Liste, der seinerseits auf einem billigen australischen Roman beruht. Er schreibt:

Nichtteilnahme zog die üblichen Strafarbeiten, Aufsätze usw. nach sich. Also erst kamen fünf Stunden Schindler und dann noch zwei Stunden, in denen die Lehrer weitere Holocaust-'Fakten' eintrichterten. Das kam alles, nachdem ein Holocaust-Überlebender von den 11 (elf) Millionen geschwatzt hatte. So sehen die 'Fakten' aus, die die öffentlichen Schulen in New Jersey unseren Achtklässlern vermitteln. Elf Millionen, das sind 6 Millionen Juden und 5 Millionen andere. Gaskammern. Seife aus Judenleichen. Tätowierungen, die jüdischen Häftlingen abgeschnitten und als 'Kunst am Bau' verwendet wurden. Meine Lieblingsgeschichte (die auch Samuel Crowell[5] gefallen würde), ist die Sache mit dem Adrenalin, das bei den Vergasten so stark anstieg, daß sie noch mit ihren Fingernägeln Worte in die Betonwände der 'Gaskammer' kratzten.

Was würden die Leute denn schreiben? "Ich wurde vergast"?

Eigentlich wollte ich mich zurückhalten, aber dann ging's mit mir durch, und ich erklärte meiner Tochter die Sache mit der 'Gaskammer von Sherlock Holmes'. Später sahen wir dann ein Interview von David Cole mit Dr. Franciszek Piper. Jedenfalls ist meiner Tochter der Unsinn inzwischen klar.

Der Staat New Jersey benutzt also einen Hollywoodfilm, auf einer Romangrundlage, um den Schülern Holocaust-'Geschichte' zu vermitteln. Wer profitiert von so einer unehrlichen Handlung? Verfolgen sie mal den Kampf um kulturelle Hegemonie. Verfolgen sie das Geld.

Sind die Gurus unerheblich?

Am Sonntagmorgen schaue ich den Fox-Nachrichtensender an. Nach der üblichen Diskussion mit Brit Hulme und den anderen Leuten, wie jede Woche, tritt der kalifornische buddhistische Guru auf. Weiß nicht mehr, wie er heißt. So etwa das erste, was er sagt, ist: »Es geht nicht darum, was du bist, sondern darum, wer du bist.« Das interessiert mich heute und ich suche nach einem Bleistift in der Küche, um es zu notieren. Als ich dann soweit bin, weiß ich nicht mehr genau, ob er das gesagt hat, oder aber »nicht wer du bist ist wichtig, sondern, was du tust«.

Jetzt, mit dem Bleistift in der Hand, habe ich auch Zeit, darüber nachzudenken, wie man das, was ich bin, von dem, was ich tue, trennen kann. Wer ich bin, ist, was ich tue, und was ich tue, ist, wer ich bin. Wo ist der Unterschied? Wenn ich etwas entsetzlich Dummes tue, wäre es schön, einfach zu sagen »ja, ja, das habe ich schon gemacht, aber ich war es nicht.« Wenn nicht ich, wer denn?

Wenn ein frommer Muslim seine heiligen Schriften liest und dann absichtlich einen Bus in die Luft sprengt, um die Israelis darin umzubringen, kann er sagen: »Ja, ich habe das getan, aber das war eigentlich nicht ich. Wenn die Juden in Israel sich bis hierhin oder bis dahin zurückziehen würden, und mich in Ruhe ließen, täte ich etwas anderes und wäre ein ganz anderer Mensch.« Bis dahin ist er leider ein frommer Muslim, der willkürlich Juden in israelischen Bussen tötet. Das macht er und das ist er.

Dasselbe gilt für die Juden in Israel, die sich Land nehmen, das Palästinensern gehört. Sie berufen sich auf ihre heiligen Schriften oder auf irgendeinen moralischen oder politischen Grundsatz. Sie bleiben jedoch, was sie sind, Juden, die nach palästinensischem Land gieren und es sich aneignen. Die Ironie ist dabei, daß sie häufig um so gieriger sind, je frömmer sie sind.

Auch der amerikanische Präsident ist ein frommer Mann. Er liest die heiligen Schriften auf seine Weise. Wie er sie sieht, weiß ich nicht, aber diejenigen, die wir und die sich selbst "Christliche Zionisten" nennen, glauben anscheinend, daß die Lesart des Präsidenten die richtige ist. Er hat vielleicht diese richtige Lesart erworben, kurz nachdem er, wie er sagt, "wiedergeboren" wurde.

Eine Sache ist bei all dem sicher. Wenn wir den Gurus folgen - ob sie nun Juden, Moslems, Christen, oder Buddhisten sind - dann bleiben wir auf dem Weg, den wir seit fünf- oder zehntausend Jahren entlanglaufen, auf dem Weg, der uns "Auge um Auge" lehrt, auf dem Weg, dessen Ereignisse uns lehren, daß Macht vor Recht geht, auf dem Weg, der uns zeigt, daß - unabhängig davon, in welche Religion du nun gerade hineingeboren wurdest - deine Gurus schlauer sind und mehr über Gott wissen, als die Gurus in allen anderen Kulturen, egal, wie sehr sie angebetet werden.

Nun kann man sagen, daß niemand jemals den Weg der Gurus auch wirklich gegangen ist und daß wir in einer anderen Welt leben würden, wenn das der Fall gewesen wäre. Es liegt aber auf der Hand, nachdem wir ihnen nun fünf- oder zehntausend Jahre lang zugehört haben, daß sie unerheblich sind. Genauer gesagt, sie sind geradezu gefährlich. Sehen sie sich doch bloß einmal den Jubel in Gaza an, wenn wieder jüdische Zivilisten absichtlich von frommen Moslems umgebracht worden sind, oder diese zigarrenqualmige Selbstzufriedenheit in Tel Aviv, wenn wieder mal die Apache-Hubschrauber Araber umgelegt haben, die für die Befreiung ihrer Heimat von den jüdischen Eroberern kämpfen, oder den Ärger in Washington, wenn mal wieder Juden und Palästinenser draufgehen und nicht nur Palästinenser.

Es ist nutzlos, weiterzureden. Wir sind so. Es ändert sich nicht. Wir hoffen alle, daß es sich mal ändert. Wir wollen tun, was wir tun können, damit es sich ändert. Aber wir sind die, die wir sind und sind das, was wir tun, und weil Sein und Tun dasselbe ist, sieht es eben für uns nicht gut aus.

New Yorker Persönlichkeit möchte Strafen für "Gedankenverbrechen"

Rudolf Giuliani schreibt, daß in der Welt, und besonders in Europa, ein Aufflammen antisemitischer Gewalt festzustellen sei.[6] Er vermerkt, daß Antisemitismus der älteste Haß in der westlichen Kultur sei und der "Holocaust" dies beweise. Er bringt vor, daß es daher »unumgänglich ist, [Europas] Bürgern ein ehrliches Verständnis des Holocausts zu vermitteln, da revisionistische Standpunkte die Wiederholung eines auf dem Rassebegriff fußenden Genozids hervorrufen könnten

Revisionistische Standpunkte sind Standpunkte, die ich und einige meiner Freunde einnehmen - nicht alle meiner Freunde sind Revisionisten und nicht alle Revisionisten sind meine Freunde. Jedenfalls glaubt Rudolf Giuliani, daß ich einer von den Leuten bin, die Europa, wenn nicht sogar die ganze Welt, dem Risiko eines »auf dem Rassebegriff fußenden Genozids« aussetzen.

Das ist einfach ein bißchen zu dumm (Proust sagt so etwas und mir gefällt die Formulierung), aber es entspricht der durchschnittlichen Meinung unserer kulturellen und politischen Eliten in Sachen Revisionismus.

Auf der Tagung in Wien wird Giuliani anregen, daß die Europäer auf Haß begründete Verbrechen beobachten und sie als eine Besonderheit gegenüber anderen Verbrechen wie Mord, Tätlichkeiten, oder Sachbeschädigung behandeln sollten, und daß solche Beobachtungen analysiert und verfolgt und entsprechende Gesetze erlassen werden müssen.

Giuliani erwähnt keine "Gedankenverbrechen". In den meisten europäischen Ländern ist die revisionistische Theorie schon heute ein Gedankenverbrechen, und die Täter können Jahr für Jahr ruiniert, verfolgt, angeklagt und eingesperrt werden. Giuliani (sagt er) sei ein Kind der ethnischen Vielfalt von Brooklyn, von New York, und der jüdischen Kultur und Politik, und man hat ihm beigebracht zu glauben, daß revisionistische Theorien über die Holocaustgeschichte zu genozidhaftem Massenmord führen können, und daß es daher ein auf Haß begründetes Verbrechen ist, die Gaskammergeschichten in Frage zu stellen. So sieht die ethnische Vielfalt in Brooklyn aus.

In Kanada sitzt seit Monaten Ernst Zündel im Gefängnis, weil er ein Revisionist ist. Kanada ist also fürs erste sicher. In Deutschland ist Germar Rudolf wegen eines Gedankenverbrechens verurteilt worden; er hatte das Rudolf Gutachten über chemische und technische Aspekte der "Gaskammern" von Auschwitz veröffentlicht.[7] Ich frage mich, was Giuliani davon halten würde, die wissenschaftliche chemische Analyse von Wandproben aus einem nicht in Polen gelegenen Gebäude zum Gedankenverbrechen zu machen.

Na, das würde natürlich von dem Gebäude abhängen, nicht wahr? Für manche Gebäude wäre das ja ganz in Ordnung. Bei anderen - tja, da käme man für vier oder fünf Jahre rein, wenn man so etwas tut und die "falschen" Ergebnisse findet. Das wäre ein "Haß-Verbrechen". Es gibt eben bestimmte Wände, in bestimmten Gebäuden wo man die chemischen Verbindungen in der Wand besser nicht analysiert, denn was man dann findet, könnte bedeuten, daß das, was da sein sollte, nicht da ist, und daß das, was nicht da sein sollte, doch da ist und das könnte dann zu einem auf Haß begründetem Genozid führen - an wem? an unseren jüdischen Freunden? Nochmal, he?

Giuliani schreibt:

»Eins der Ziele des Gesetzes ist zu lehren, ist Grenzen zu ziehen zwischen dem, was erlaubt und dem, was verboten ist.«

Wir ziehen also besser eine Linie zwischen revisionistischen Theorien einerseits und der orthodoxen Theorie über den Holocaust andererseits, so wie sie von den Professoren gelehrt wird. Wir müssen revisionistische Theorien verbieten. Wir müssen es Revisionisten untersagen, die Resultate ihrer Arbeiten zu veröffentlichen. Wir müssen Professoren verbieten, darüber zu sprechen, Studenten verbieten, so etwas zu untersuchen, und der Bevölkerung verbieten, so etwas in den Medien zu hören. Das sind alles Gedankenverbrechen, oder wie man in unserer von einem angeschmutzten Liberalismus bewegten Kultur sagt, "Haßverbrechen".

Das ist der Zweck der Holocaust-Industrie. Giuliani entpuppt sich als einer der Sprecher dieser Industrie, die auf Zensur spezialisiert ist und die freiheitliche Behandlung einer speziellen historischen Frage unterdrückt. Wem nützt das? Wollen Sie das wissen? Folgen Sie dem Geld!

Wenn Sie meinen, daß man gegen das Holocaust-Tabu angehen sollte, und wenn Sie meinen, daß das Tabu - das Tabu selbst - das eine offene Diskussion über die Allianz der USA mit Israel verhindert, Unrecht ist, dann geben Sie mir ein paar Dollar, damit ich eine öffentliche Plattform gestalten kann, auf der diese dunklen Tabus bei Tageslicht betrachtet werden können. Vielen Dank!

Arnold Schwarzeneggers Vater war ein SA-Mann; Anne Franks Vater war ein NS-Kollaborateur und Kriegsprofitmacher; warum wird die eine dieser beiden Geschichten unterdrückt?

Arnold Schwarzeneggers Vater Gustav trat im Mai 1939 freiwillig den "Braunhemden" bei, - etwa »sechs Monate, nachdem die Braunhemden bei der Reichskristallnacht mithalfen [...], bei der jüdische Häuser, Geschäfte und Synagogen überall in Deutschland angegriffen wurden.«[8]

Anne Franks Vater Otto Frank war ein Kriegsprofitmacher, der Güter an die deutsche Armee verkaufte, als diese in einem gigantischen Programm der ethnischen Säuberung Europa von den Juden "befreite" (vgl. die Details weiter unter).[9]

Fragen:

Das "verborgene Leben" von Anne Franks Vater Otto: Eine Überraschung nach der anderen

Mir war nicht bekannt, daß Anne Franks Vater Otto ein NS-Kollaborateur und Kriegsprofitmacher war. Wo war ich nur die ganze Zeit?[10] Ich wußte nicht, daß Otto Waren für die deutsche Armee herstellte und als Großhändler verkaufte, während er sich im berühmten Hinterhaus in Amsterdam versteckte. Ich wußte auch nicht, daß er sowohl mit den deutschen als auch mit den niederländischen Nationalsozialisten kollaborierte.

Diese Fakten wurden mir zuerst bekannt durch Joe Orolin. Joe sandte mir Ausschnitte von regionalen Zeitungen aus Pennsylvania und überregionalen Medien. Die meisten seiner Geschichten kenne ich bereits aus Meldungen vom Internet, aber es gibt immer wieder welche, von den ich sonst nie etwas gehört hätte, weil es entweder Lokalnachrichten sind oder weil sie zwar überregional sind, aber irgendwie im Internet untergehen.

Eines Nachmittags erhielt ich also Joes Ausschnitt einer am 27.8.2003 veröffentlichten Pressemeldung von Associated Press, verfaßt von Ray Locker. Bei dem Artikel handelte es sich um die Rezension des Buches The Hidden Life of Otto Frank von Carol Ann Lee, erschienen im Verlag HarperCollins/William Morrow. Und der Anfang dieser erstaunlichen Rezension: liest sich so

»Für einen Mann, der auf ewig mit dem Holocaust und der Sache des Weltjudentums in Verbindung gebracht werden wird, ging Otto Frank - der Vater der Holocaust-Tagebuchschreiberin Anne Frank - mit einem steten Sinn für die Ambivalenz durch sein Leben. Jetzt, angesichts dieses forschenden und einsichtsreichen Buches von Carol Ann Lee, wissen wir auch warum.

Wenn es auch zu weit ginge, Frank einen "Kollaborateur" jener Nazi-Regierung zu nennen, die ihn und seine Familie letztlich ins Konzentrationslager sandte, so machte er dennoch Geschäfte mit der deutschen Armee, die damals die Niederlande besetzt hatte.

Frank arbeitete auch mit niederländischen Sympathisanten von Hitlers Dritten Reich zusammen und hielt sich in Kreisen auf, die letztlich dafür sorgten, daß er und seine Familie nach fast drei Jahren des Versteckens im Hinterhaus seines Geschäftes verhaftet wurden.«

Diese Beobachtungen erstaunten mich. Ich hatte nie etwas von diesem Buch gehört. Ich durchsuchte das Internet und fand heraus, daß dieses Buch im Februar, also sechs Monate zuvor veröffentlicht worden war. Ich suchte in der New York Times, im Atlantic Monthly und im Wall Street Journal nach Rezensionen dieses Buches. All diese Organe haben die Geschichte von Anne Frank ein halbes Jahrhundert lang propagiert. Ich fand allerdings nichts bei diesen Großkopferten.

Ich fand drei weitere Rezensionen in kleinen Blättern. Ich fand auch heraus, daß das Buch schon 2002, also ein ganzes Jahr zuvor, in England veröffentlicht worden war. Ich hatte nie etwas davon gehört. In Amerika hört die öffentliche Aufmerksamkeit und die Geschäftigkeit um Anne Frank niemals auf. Nie! Und nun haben wir ein dramatisches Buch über Annes Vater von einem angesehenen Autor, das Buch enthält sehr kontroverse Informationen, aber es gibt keinerlei Interesse. Man fragt sich verwundert, warum das so ist.

Ich bestellte das Buch im Internet bei Amazon.com und erhielt es fünf Tage später. Ich las das Buch teils am kommenden Abend in meinem Bett und teils am nächsten Nachmittag in einem Straßencafe, während meine Frau mit einer Freundin einkaufen ging. Otto scheint ein guter und anständiger Mann gewesen zu sein, der in Angelegenheiten verwickelt war, die sich seiner Kontrolle entzogen, so wie fast jeder in jener Zeit in diesem Teil der Welt.

Ich habe mir über Otto Frank niemals viele Gedanken gemacht. Ich habe auch nie viel von ihm gehört. Ich wußte mehr oder weniger, was wir alle wußten. Er verließ Amsterdam mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern unter der Aufsicht der Deutschen, und als er nach Amsterdam zurückkam, waren seine Frau und seine zwei Töchter tot. Wir alle haben Familienmitglieder verloren, viele von uns haben Familienmitglieder fast verloren, und ich kann mir in etwa vorstellen, wie sich Otto gefühlt haben muß, als ihm Miep Gies Annes Tagebuch gab, das sie vom Dachboden gerettet hatte, nachdem die Familie abgeführt worden war.

Otto muß von einer Flutwelle von Erinnerungen und Überraschungen überwältigt worden sein sowie anschließend von einer ekstatischen Freude, zumindest diese Seiten in den Händen halten zu dürfen, die von seiner Tochter geschriebenen wurden, als sie alle noch zusammenlebten. Er hatte etwas von ihr behalten. Sie war nicht völlig verschwunden. Er hatte wenigstens etwas.

Eine früher erschienenes Buch von Carol Ann Lee über Anne Frank (Roses from the Earth: The Biography of Anne Frank) erhielt in England gute Kritiken. Aufgrund ihrer Forschungen hat die Verfasserin in dem neuen Buch eine Menge darüber zu sagen, wie das "Tagebuch" zusammengeschustert wurde. Sie berichtet offen, wie Anne ihr eigenes Tagebuch umschrieb, mit den Problemen, die sich aus den verschiedenen von Otto in Auftrag gegebenen Übersetzungen ergeben, Ottos eigenes Umschreiben des Textes und so weiter. Im Grunde vertritt sie die in den 1970er und 80er Jahren geformte revisionistische Ansicht - ohne dies allerdings so auszudrücken -, daß das "Tagebuch" ein Roman ist, der auf Tagebucheintragungen basiert, die sowohl von Annes Vater wie auch von anderen umgeschrieben wurden, nicht aber um ein Tagebuch an sich.

Daran ist nichts auszusetzen - abgesehen freilich von der Tatsache, daß jene, die die Holocaust-Lobby vertreten, jahrzehntelang Lügen über diesen Roman verbreitet haben.

Das Kernanliegen von Carol Ann Lees The Hidden Life of Otto Frank ist herauszufinden, wer das Versteck der Franks verraten und sie somit an die deutsche Besatzungsmacht ausgeliefert hat. Was mich anbetrifft, so ist dieser Aspekt das Uninteressanteste an der ganzen Geschichte. Das mag Geschmacksache sein. Aber wie nebenbei dokumentiert Fräulein Lee die faszinierende Geschichte von Otto Franks Kollaboration mit dem nationalsozialistischen Regime, also sowohl mit den deutschen Besatzern als auch den niederländischen Behörden. Sie schreibt:

»Otto Frank ging einen Pakt mit dem Teufel ein [...]«

Und das ist, was sie damit meint: Otto war Hersteller und Großhändler des Geliermittels Opekta und anderer Produkte, die er im großen Maßstab unter anderem an die Wehrmacht verkaufte.

»Pektin war ein Konservierungsmittel und fand vielseitige Anwendungen in Abhängigkeit von der Art des verwendeten Pektins. Alles Pektin war für die Herstellung von Lebensmitteln von Bedeutung, aber bestimmte Sorten dienten auch als Wundbalsam sowie als Blutverdickungsmittel bei Bluttransfusionen. Wieder andere Pektin-Arten wurden in der Stahlindustrie als Härtemittel und in der Ölindustrie als Emulgatoren eingesetzt. Es ist daher möglich, daß die Wehrmacht das von Franks Firma gekaufte Pektin in der Kriegsindustrie einsetzte.«

Bezüglich Ottos Produktion und Verkauf von Produkten an die Wehrmacht schreibt Lee:

»Die Lieferungen an die Wehrmacht (über Zwischenhändler) sicherten das Überleben von Ottos Betrieb. Mehr als 80% aller niederländischen Firmen lieferten während des Krieges Produkte an die Wehrmacht, so daß man angesichts dieser statistischen Zahlen kaum schockiert darüber sein kann, daß Otto genau dasselbe tat.«

Miep Gies, jene Dame, die Annes Tagebuch auf dem Boden des Hinterhauses fand, nachdem die Franks deportiert worden waren, wird wie folgt zitiert:

»[...] Die Bedingungen, unter der seine [Ottos] Firma im Krieg operierte, sollte man im Auge behalten. Es gab keine Alternative - nicht zu liefern hätte bedeuten können, daß die Firma hätte zugemacht werden müssen.«

Hier ist die "revisionistische" Betrachtungsweise von Otto Franks Leben in Amsterdam während des Zweiten Weltkrieges: Otto Frank leitet während des Krieges ein Unternehmen vom Erdgeschoß des Hinterhauses aus, in dem sich seine Familie verbarg. Das Unternehmen lieferte Güter an die Wehrmacht. Otto machte damit Gewinne. Er schmierte damit einen niederländischen Nationalsozialisten, damit dieser sein Betriebs-"Geheimnis" nicht verriet.

Otto war demnach also ein Jude, ein NS-Kollaborateur, ein Kriegsgewinnler sowie ein guter Mensch mit hochentwickeltem Feingespür. Ich würde ihn gerne gekannt haben, sein Freund gewesen sein und alles in meiner Macht stehende getan haben, um seine Tochter vor jenen retten zu können, die sie als ihre Feinde ansah.

Hinzugefügt werden sollte, daß es sehr wahrscheinlich ist, daß Otto seinem niederländisch-nationalsozialistischen Gegenüber Tonny Ahlers sowohl während des Krieges als auch danach Erpressungsgelder zahlte, um Ottos Kollaboration mit den Nationalsozialisten während des Krieges zu verschweigen. Es sieht sogar so auch, als ob Otto Tonny Ahlers bis zu seinem Tode im Jahre 1980 Erpressungsgelder zahlte!

Was aber heißt dies alles für jemanden wie mich? Zunächst gilt festzustellen, daß eine Zusammenarbeit mit den Deutschen bzw. Nationalsozialisten offenbar etwas ganz anderes bedeutete, als was uns die Holocaust-Industrie glauben machen will, und auch etwas ganz anderes als das, was die US-"Nazijäger" vom Office of Special Investigations meinen, wenn sie das Wort "Kollaboration" in den Mund nehmen bei ihren Menschenjagden auf alte europäische Männer, die während des Zweiten Weltkrieges mit den Deutschen "kollaborierten".

Kollaboration war die Regel, auch wenn zugegebenermaßen nicht für jeden. In den Niederlanden kollaborierten zum Beispiel 80% der niederländischen Geschäftsleute mit den Deutschen. In den Lagern entschieden sich praktisch alle Juden, die von den Nationalsozialisten zur Erfüllung bestimmter Aufgaben ausgewählt wurden, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Das war die Regel. Freilich gab es auch einige, die eine Zusammenarbeit verweigerten, wie auch unter den niederländischen Geschäftsleuten.

Sodann sollte man fragen, wieviele belgische Firmen die deutschen Kriegsanstrengungen unterstützten. Und wie viele französische? Polnische, dänische, norwegische, tschechische? Und wieviele dieser Firmen in deutsch-besetzten Gebieten wurde von Juden geleitet?

Und weiter: wieviele Juden dienten in der Wehrmacht während des Hitler-Regimes?[11] Wie vielen Juden gelang es in Deutschland, ihre Betriebe auch während des Krieges weiterzuführen? Gabe es so etwas überhaupt? Weiß man darüber etwas? Wird deren Geschichte auf ähnlich Weise unter den Teppich gekehrt wie Ottos Geschichte?

Am 1. August 2003 wurde dem 79-jährigen US-Bürger Jakiw Palij aus Queens, der verdächtigt wird, früher als Wachmann ein deutsches Lager bewacht zu haben, von einem US-Bundesrichter die US-Staatsbürgerschaft aberkannt. Die Staatsanwaltschaft warf Palij nicht vor, selbst irgendwelche Grausamkeiten verübt zu haben. Aber der US-Staatsanwalt von Brooklyn Roslynn Mauskopf meinte, Palij habe Blut an den Fingern:

»Indem er die Gefangenen, die unter unmenschlichen Bedingungen in Trawniki festgehalten wurden, bewachte, verhinderte Jakiw Palij deren Flucht und trug direkt zu deren gelegentlicher Abschlachtung durch die Nazis bei.«

Im August 2003 war Palij 79 Jahre alt. 1944, als er mit den Deutschen "kollaborierte", indem er das Lager Trawniki von außen bewachte, muß er ungefähr 21 gewesen sein. Im gleichen Jahr 1944, als Otto Frank mithalf, die deutsche Wehrmacht zu ernähren und womöglich gar auszurüsten, war dieser bereits 55 Jahre alt.

Man sollte annehmen, daß man mit 55 Jahren wesentlich besser in der Lage ist, die politische und moralische Tragweite der großen Ereignisse zu erfassen, die man durchlebt, als wenn man erst 21 Jahre alt ist. Vielleicht werden die ADL und die Holocaust-Industrie ja vorbringen, daß Otto als Jude ein paar extra Jahrzehnte brauchte, um ein moralisches Gewissen zu entwickeln. Aber das glaube ich nicht.

Als ich 21 Jahre alt war, befand ich mich mit der Siebten US-Kavallerie-Division in Korea. Ich war ein junger Mann, der einfach auf Spaß aus war, wie es ein Schlager vor ein paar Jahren ausdrückte. Ich war ein Kriegsfreiwilliger. Ich hatte keine politischen Vorstellungen. Ich wollte niemandem wehtun, aber ich hätte alles getan, was meine Vorgesetzten von mir verlangt hätten. Tatsächlich war es genau das, was ich getan habe: alles, was man von mir verlangte.

Ich kann mir kaum vorstellen, wie ein 21-jähiger ukrainischer oder deutscher oder niederländischer Junge damals die "moralischen" Fragen des Zweiten Weltkrieges hätte auf die Reihe bekommen und dann auch noch danach handeln können. Einige habe es in gewissem Umfang getan, aber diese jungen Männer heute, sechzig Jahre danach, also nach einem ganzen Lebensalter, diesbezüglich zu beurteilen, ist eine häßliche, eigennützige Farce selbstverherrlichender "Moralität".

Zuerst veröffentlicht in Smith's Report (gedruckte Fassung) im August 2003

Gehirnwäsche für studentische Herausgeber

Arthur Sulzberger von der New York Times sowie Abraham Foxman von der Anti-Defamation League haben sich zusammengeschlossen, um meiner Arbeit an den Universitäten der USA höchstpersönlich den Garaus zu machen. Man möge sich dies vorstellen: Sulzberger und Foxman, zwei der einflußreichsten Männer der US-amerikanischen Kultur und Politik, jeder von ihnen mit dem Zugriff auf Zigmillionen von Dollars, schließen sich zusammen, um ein Projekt auszurotten, das von einem einzigen Mann mit ein paar freiwilligen Helfern und keinerlei Budget durchgeführt wird.

Der unten wiedergegebene Artikel erschien 2003 in der Sonderausgabe der ADL-Druckschrift ADL on the Frontline (der Artikel befindet sich nicht auf der ADL-Webseite - falls ich ihn übersehen habe, möge man mich korrigieren und mir die URL mitteilen).

»New York Times und ADL klären über Extremismus auf

Wenn der Herausgeber einer Studentenzeitung gebeten wird, eine Anzeige zu veröffentlichen, in der geleugnet wird, daß der Holocaust stattfand - oder in der eine "offene Debatte" zu diesem Thema gefordert wird - kann er oder sie dann "nein" dazu sagen, ohne die Pressefreiheit zu unterminieren?

Nach Ansicht der ADL und der New York Times ist die Antwort darauf ein Ja. Beide Organisationen sind beunruhigt durch die andauernden - und oft erfolgreichen - Versuche von Holocaust-Leugnern und anderen Extremisten, Anzeigen und anderes Material in Universitätszeitschriften unterzubringen. Aus dieser gemeinsamen Sorge erwuchs ein jährliches Kolloquium mit dem Titel "Extremismus zielt auf die Studentenmedien: Zur Ausgewogenheit zwischen Freiheit und Verantwortung."

Jeffrey Ross, ADL-Direktor für Universitätsangelegenheiten und Höhere Bildung, führte aus: "Wir möchten Hochschul-Journalisten dazu erziehen, die Pressefreiheit gegen die Verantwortung der Medien abzuwägen, wenn ihnen Haßmaterial zugesandt wird."

Das dritte Kolloquium in dieser Reihe wurde im Hauptquartier der New York Times in New York City abgehalten. An ihm nahmen 100 Hochschul-Journalisten und Herausgeber sowie Mitglieder aus den Universitätsverwaltungen teil, einschließlich zehn Hochschul- und Universitätspräsidenten, wodurch 53 verschiedene akademische Körperschaften vertreten waren, die höchste bisher erzielt Zahl. Die Teilnehmer kamen aus allen Gegenden der USA, einige von so entfernten Gegenden wie Kalifornien.

Der Bundesdirektor der ADL, Abraham H. Foxman, und der Verleger der New York Times, Arthur Sulzberger junior, hielten Reden vor der Versammlung. An der von Steven Freeman, ADL-Direktor für Rechtsangelegenheiten, moderierten Podiumsdiskussion nahmen teil: Mr. Ross, Stephen Jespersen (Direktor für Inserat-Annahme der Times) und Dorothy Samuels, Mitglied des Aufsichtsrates der Times. Herr Freeman und Herr Ross leiteten zudem interaktive Diskussionsrunden.«


Anmerkungen

Wenn nicht am Abschnittsende anders angegeben, zuerst veröffentlicht in The Revisionist 1(3) (2003), p. 245-248; ebd., 1(4) (2003) S. 364-366. Übersetzt von Thomas Dunskus und G. Rudolf.

[1]David Cole Interviews Dr. Franciszek Piper, Director, Auschwitz State Museum , VHS Video, zu beziehen bei CODOH, P.O. Box 439016, San Diego, CA 92143, USA (online: codoh.com/cole.ra (enthält Audio)); reine Text-Version bei: David Cole, »A Jewish Revisionist's Visit to Auschwitz«, JHR 13(2) (1993), S. 11-13 (online: codoh.com/gcgv/gcgvcole.html (Auszug))
[2]www.auschwitz-muzeum.oswiecim.pl/html/eng/zwiedzanie/krematorium_1.html
[3]»Knesset Votes to Pursue Holocaust Deniers, Including New Palestinian Prime Minister«, Agence France Presse, May 21, 2003; Inquiry and Analysis Series, Nr. 95, 30.5.2002; Mahmud Abbas, The Other Side: The Secret Relations between Nazism and the Leadership of the Zionist Movement, Dissertation, Moscow Oriental College, 1983.
[4]JTA, 2.6.2003; vgl. www.fbi.gov/mostwant/topten/fugitives/rudolph.htm
[5]www.codoh.com/incon/inconshr123.html
[6]New York Times, 17.6.2003.
[7]Castle Hill Publishers, Hastings 2001, zu beziehen über den Verlag dieser Zeitschrift.
[8]LA Times, 23.8.2003.
[9]Carol Ann Lee, The Hidden Life of Otto Frank, William Morrow, NYC, 2003.
[10]Siehe den Eintrag vom 1.4.1943 in Anne Franks Tagebuch; Robert Faurisson war der erste, der diese Tatsache feststellte: »The Diary of Anne Frank: Is it Genuine?«, Journal of Historical Review 19(6) (2000), S. 2-11, bes. S. 5f.
[11]Bryan Mark Rigg, Hitler's Jewish Soldiers: The Untold Story of Nazi Racial Laws and Men of Jewish Descent in the German Military, University Press of Kansas, 2002.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 7(3&4) (2003), S. 244-250.


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