Die furchtbaren Leiden der Palästinenser

Von Georg Wiesholler

»Wer den Holocaust und Möllemanns dicta auf eine Ebene bringt, der hat das Recht verwirkt, noch für voll genommen zu werden.« - Eckhard Henscheid, Junge Freiheit, 7.6.02


In großen, fetten Lettern zitierte die t.z., eine Münchner Abendzeitung, die künstlich entrüsteten Aufschreie Paul Spiegels, des Zentralratsvorsitzenden der Juden in Deutschland: In der Welt am Sonntag nannte er Möllemanns Äußerung »die größte Beleidigung, die eine Partei in der Geschichte der Bundesrepublik nach dem Holocaust ausgesprochen habe[1] Eine Partei kann nicht sprechen, er hat wohl Jürgen Möllemann gemeint.

Dies war ein deftiger Schlag mit der Auschwitzkeule, eine Keule, die jeden niederstreckt, den sie trifft. Paul Spiegel kürte Jürgen Möllemann zum Antisemiten. Der Ausdruck Antisemit ist ein »Killerwort, an wem es klebt, der ist gesellschaftlich und politisch geächtet.« (Helmut Markwort).

Dann erließ Spiegel noch einen Aufruf an die Anständigen in der BRD:[2]

»Es gehe nicht um einen Streit zwischen dem Zentralrat und Möllemann, sondern um eine Auseinandersetzung zwischen Möllemann und den Demokraten in diesem Lande. Dazu bedürfe es eines Aufstandes der Demokraten in diesem Lande.«

Hier verwechselt Paul Spiegel die Rollen. Jürgen Möllemann stritt für die Demokratie, für das freie Wort, und Paul Spiegel will es verbieten. Was Paul Spiegel von den Demokratie hält, zeigte er wieder auf dem Parteitag der CDU am 17.6.2002, wo er von der CDU/CSU forderte, mit der FDP keine Koalition einzugehen, solange Möllemann stellvertretender Vorsitzender der FDP sei.

Nun könnte man ja zur Tagesordnung übergehen, wenn man weiß, daß der Zentralratsvorsitzende Spiegel verbal schneller schießt, als er denkt. Als die Düsseldorfer Synagoge einem Brandanschlag ausgesetzt war, schrie er auch in gekünstelter Empörung, bevor eine polizeiliche Ermittlung mit dem Fall überhaupt begonnen hatte, und er wissen konnte, wer die Täter wirklich waren:

»Nun hätten die Neonazis das letzte Tabu gebrochen, jetzt zünden sie sogar Synagogen an.«

Sogar der Bundeskanzler, eingeschüchtert vom Zentralrat, düste eilends mit Gefolge in vorauseilendem Gehorsam nach Düsseldorf, um sich der Empörung Spiegels anzuschließen. Heute wissen wir, daß es zwei arabische Jungen waren, die sich an der Ermordung eines palästinensischen Buben durch die israelische Soldateska rächen wollten.

Paul Spiegel hat es mit seinem Aufschrei nun einmal auf Möllemann abgesehen, auf einen Politiker mit Einfluß, der muß weg, den will er zur Strecke bringen.

Was hatte nun Jürgen Möllemann Schlimmes gesagt, das ein solch hartes Urteil, einen solchen Bann, rechtfertigen könnte? Nun, zuerst verteidigte er den Grünen-Abgeordneten Jamal Karsli, der mittlerweile der FDP beigetreten ist. Dieser meinte, wie ich auch, daß die Israelis im Kampf gegen die Palästinenser »Nazimethoden« verwenden und machen können, was sie wollen, weil sie über eine »mächtige Lobby« verfügen.

Diese Ansicht mit Karsli teilen viele renommierte Persönlichkeiten, auch Israelis. Monsignore Rouf Nattar, der Apostolische Delegat, meinte schon vor mehreren Jahren:[3]

»Er könne nicht verstehen, daß sich Juden über Hitler beklagten, und jetzt selber gegen die Araber härter vorgehen als damals Hitler gegen die Jude.«

»Der Geist Hitlers nehme satanisch an den israelischen Massakern gegen Araber teil«, meinte der israelische Dramatiker Steiner.«[4]

Und der 1994 verstorbene israelische Philosoph, Theologe und Publizist, Jeshajahu Leibowitz, der nach Rudolph Kreis »Selbstkritik des Judentums auf höchstem Niveau« betrieb, schrieb:[5]

»Wenn die Nation (in der Sprache der Nazis "die Rasse") und die nationale Staatsgewalt zu obersten Werten erhoben werden, dann gibt es kein Halten mehr für die Taten der Menschen. Und genau diese Mentalität gibt es auch mitten unter uns. Wir verhalten uns schon so in den von uns besetzten Gebieten, der West-Bank, dem Gazastreifen und im Libanon, wie sich die Nazis in den von ihnen besetzten Gebieten [...] verhalten haben.«

Später wurde er noch genauer, er brachte es in einer Zeitschrift, die für echte deutsch-jüdische Versöhnung eintrat, auf den Punkt:[6]

»Die Zionisten sind nicht wie Nazis, sie sind Nazis.«

Was Jamal Karsli über die Macht der israelischen Lobby sagte, bestätigen ihm amerikanische und norwegische Journalisten:[7]

»Die Israelis können sich das erlauben [UNO-Beschlüsse abzulehnen], weil sie wissen, daß sie in den USA eine mächtige, gutorganisierte jüdische Lobby haben (Richard Murphy), Nahostspezialisten wissen, daß in der Regierung Bush Juden die Spitzen in der Administration einnehmen, so Paul Wolfowitz, Richard Perle und Douglas Feith, um nur einige zu nennen.«

Dann sagte Möllemann noch, daß auch er mit der Waffe in der Hand, gegen Besatzer um die Freiheit kämpfen würde. Nicht wie kolportiert wird, daß er die Selbstmordattentate gutheiße. Daß die Palästinenser einen Freiheitskampf führen, bezeugen u.a. die israelische Rechtsanwältin Felicia Langer und der Staatssekretär Raymond Johansen vom norwegischen Außenministerium, um nur zwei bedeutende Persönlichkeiten zu nennen.

Was war eigentlich daran auszusetzen, daß Jürgen Möllemann Sharons Politik hart und unverblümt attackierte und Sympathie für das geschundene palästinensische Volk zeigte? Auch der Abgeordnete Karl Lamers (CDU) meinte, daß die Strategie Sharons den Terrorismus fördere (auch die Attentate der Selbstmörder). Und Ex-Bundesarbeitsminister Blüm, der einmal sagte, spart bitte woanders, aber nicht bei den Juden (Spiegel), erklärte in einem Interview mit dem Stern:[8]

»Ich kann in den Aktionen der israelischen Militärs keinen Abwehrkampf gegen den Terrorismus sehen, sondern nur einen hemmungslosen Vernichtungskrieg.«

Weiter sagte Blüm dem Blatt zufolge, der Vorwurf des Antisemitismus werde »auch als Knüppel benutzt, um jeden Hinweis auf die Mißachtung der Menschenrechte in Israel totzumachen«.

In der Times las ich auf der Titelseite mit großen Buchstaben:[9]

»Cherie Blairs Selbsmordbomber-Dummheit. Die Frau des Premierministers und Außenminister Jack Straw zeigen zur gleichen Zeit Mitgefühl mit den jungen Bombenwerfern, als 19 Israelis in die Luft flogen. [...] Was sie sagten: Solange diese jungen Leute das Gefühl haben, ohne Hoffnung leben zu müssen, sprengen sie sich selber in die Luft (Cherie Blair). Wenn junge Leute sich umbringen, können wir für diese jungen Leute nur ein tiefes Mitleid haben. Sie müssen an einer furchtbaren Depression leiden, weil sie sich zu solchen Handlungen verführen lassen (Jack Straw).

Der Schatten-Außenminister Michael Ancram empfand diese Äußerungen als eine tiefe Beleidigung der Familien der Opfer. Es gibt keine noch so erklärbare Berechtigung für diese Verbrechen der Terroristen; besonders von dieser Art, wie wir dies heute wieder in Israel gesehen haben.

Der israelische Botschafter gab eine scharfe Erklärung ab: Keine politischen Sorgen oder Umstände können jemals diese vorsätzliche auf Menschen gerichtete Attentate für politische Zwecke rechtfertigen.

Das (brit.) Außenministerium gab folgende Stellungnahme ab: Sollten diese Äußerungen jemand gekränkt haben, dann bedauern wir dies.«

In der deutschen Presse gab es über die hier aus der Times zitierten Äußerungen keine wochenlangen Aufschreie, wie dies bei der Äußerung Jürgen Möllemanns der Fall war. Weder in der Süddeutschen Zeitung, noch im Münchner Merkur, noch im Berliner Tageblatt, noch in der Frankfurter Allgemeinen, natürlich auch nicht in der Israel verbundenen Welt.

Ausländische Kritik an den Greueltaten der Israelis soll natürlich verheimlicht werden. Man will sie den Bürgern in der BRD vorenthalten, sonst könnten sie auf den Gedanken kommen, an Israel keine Tribute mehr zu entrichten.

Aber die norwegische Tageszeitung Aftenposten fand es schon nötig, darüber zu berichten (siehe Anhang!); auch im Fettdruck, um nur ein Beispiel aus dem Ausland zu nehmen:[10]

»Die Frau des britischen Premierministers säte mit ihrer Äußerung über die palästinensischen Selbstmordbomber politischen und diplomatischen Sturm. [...] Die israelische Botschaft in London reagierte unmittelbar mit einem heftigen Protest. Auch die offizielle Stellungnahme aus Israel war nicht ohne Heftigkeit. Dies würde bedeuten (meinte die Botschaft), den Terror zu rechtfertigen. [...]«

Frau Blair wollte diese tragischen Handlungen nicht rechtfertigen. »Verstehen heißt nicht verzeihen« (to understand is not to condone), sagte sie einige Tage später im Fernsehen.

Arthur Green, Philip Lown Professor an der Jewish Brandeis Universität, meinte:[11]

»Endlose Verzögerungen an den Kontrollpunkten, Niederreißen von Häusern, Herausreißen der (Öl)bäume, Verachtung der alten Leute, und vieles andere war das tägliche Schicksal der Palästinenser im Laufe von 35 Jahren. Diese dauernden Erniedrigungen sind die unmittelbare Ursache für die Wut der Selbstmordbomber, die meistens aus ehrbaren, von arabischer Kultur geprägten Dörfern kommen.«

Ted Turner, CNN-Gründer und stellvertretender AOL-Aufsichtsratsvorsitzender, ist auch überzeugt, daß die palästinensischen Selbstmordattentate die Folge der brutalen israelischen Militär-Aggressionen sind.[12]

Da die Israelis mit den Selbstmordattentätern nicht fertig werden, meinte nun Nathan Lewin, einer der bekanntesten Anwälte der USA, Professor an der George Washington School of Law, die Israelis hätten das Recht, die Angehörigen der Selbstmordattentäter zu exekutieren. »Wenn das Leben Unschuldiger gerettet werden könne, sei die Hinrichtung der Angehörigen legitim«, meinte dieser jüdische Gelehrte.[13]

Auch viele Israelis stimmen den oben Zitierten zu. Soweit ich weiß, hat Hitler die Angehörigen der Attentäter vom 20. Juli in Sippenhaft genommen. Aber er hat sie nicht hingerichtet.

Man kann doch die Deutschen nicht einfach als Antisemiten und Volksverhetzer anprangern (Blüm), weil sie die Menschenrechtsverletzungen der Israelis mit Recht verurteilen?

Diese künstliche Erregung des Zentralrats der Juden in Deutschland hängt wohl damit zusammen, daß man sich dort betroffen fühlt, weil die Verbrechen der israelischen Regierung gutgeheißen werden. Wer schweigt, stimmt zu! Ich habe vom Zentralrat nie kritische Äußerungen über die Greueltaten der Israelis gehört. Er ist das Sprachrohr der israelischen Regierung. Dies bestätigte auch Uri Averny, Chefredakteur des Nachrichten-Magazins Ha'alom Ha-ze, ehemaliger Abgeordneter des israelischen Parlaments, kürzlich in einem Interview mit der Jungen Freiheit:[14]

»Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist leider eine Filiale der israelischen Botschaft in Berlin.«

Alexander Brenner, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde zu Berlin, nannte ihn und den Dirigenten Daniel Barenboim Nestbeschmutzer. Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter des verstorbenen Zentralratsvorsitzenden Heinz Galinski, schloß sich auch dieser "Nestbeschmutzung" in einem Leserbrief in der Süddeutschen Zeitung (21.6.02), an:

»Solange sich der Zentralrat als diplomatische Vertretung Israels aufführt, ist wohl jegliche Objektivität zu vermissen.«

Dies kann man auch von den israelitischen Kultusgemeinden sagen. Johann Hatz, Präsident des Wiener Landtages, Sozialdemokrat, hatte die Einladung zu einem Ball einer israelischen Wohltätigkeitsorganisation mit den Worten abgelehnt, er könne angesichts einer »israelischen Schandregierung« und ihres »Staatsterroristen Sharon« beim besten Willen nicht zum Feiern kommen. Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzikant, drohte mit einer Anzeige wegen »nationalsozialistischer Wiederbetätigung«, wenn er seine Äußerung nicht zurücknähme. So leicht wird man nicht nur ein Antisemit, sogar auch ein Neonazi!

Der Oberrabbiner von Wien, Moishe Arye Friedman, dürfte dem Ariel Muzikant nicht zugestimmt haben. In einem Gespräch mit dem National-Zeitungs-Herausgeber Dr. Gerhard Frey sagte er:[15]

»Was heute als Antisemitismus bezeichnet wird, kommt in Wahrheit von den Zionisten[...] Die Zionisten sollten sich mit ihren eigenen Verbrechen befassen.«

Daher schoß sich auch der Zentralratsvize, Michel Friedman, der "Fernsehkasperl",[16]der sich als die höchste moralische Oberinstanz, sozusagen als Censor Germaniae in der BRD betrachtet, auf Jürgen Möllemann ein. In gemimter Empörung griff auch er zur Auschwitzkeule und schimpfte Möllemann einen Antisemiten. Wohl wissend, daß das Stigma Antisemit in der BRD, wie schon Markwort erwähnt, das Ende jeglicher respektablen politischen Karriere bedeuten kann.

»In solchen Momenten lehnt sich in Deutschland die ganze Öffentlichkeit über den Brustkorb des Delinquenten, um in den Atemzügen nach verdächtigen antisemitischen Nebengeräuschen zu horchen« (Der Spiegel).

So wurde der Streit zwischen Jürgen Möllemann und Friedman zur Zufriedenheit des Zentralrats in der BRD zu einer "Antisemitismusdebatte" in allen Medien wochenlang hochstilisiert. Mit Recht fühlte Jürgen Möllemann sich daher beleidigt:

»Ich fürchte, dass kaum jemand den Antisemiten, die es in Deutschland leider gibt, mehr Zulauf verschafft als Herr Sharon und in Deutschland Herr Friedman mit seiner intoleranten und gehässigen Art.«

Deswegen also wurde Jürgen Möllemann als Antisemit bezeichnet! Dazu äußerte sich Professor Dr. Fritz Süllwold in der FAZ:[17]

»Laut Pressemitteilung hat er aber nur eine Art Hypothese geäußert[...] Eine solche Aussage, die sich nicht auf Juden insgesamt bezieht, sondern nur auf konkrete Verhaltensweisen zweier namentlich genannter Personen ist ein Problem der empirischen Sozialwissenschaften. Dementsprechend muß überprüft werden, ob der von Möllemann vermutete spezielle Kausalzusammenhang wirklich existiert. [...] Aus der durchaus begründeten persönlichen Auseinandersetzung zwischen einem Nichtjuden und einer Person jüdischer Herkunft kann nicht auf eine grundsätzliche und generalisierte Judenfeindschaft des Nichtjuden geschlossen werden. Eine solche Schlußfolgerung wäre sachlogisch unhaltbar und nicht die Argumentationsweise intelligenter Menschen.«

Hat sich nicht auch die kürzlich verstorbene Grande Dame der deutschen Publizistik, Marion Gräfin Dönhoff, die Mitbegründerin der liberalen Wochenzeitung Die Zeit, ähnlich geäußert? Sie meinte, Daniel Goldhagen fördere mit seinem Geschichtsbuch Hitlers willige Vollstrecker den Antisemitismus. Goldhagen schrieb, daß die Deutschen schon von Geburt her ein Volk von Mördern und Folterknechten seien.

Da Rudolf Augstein einmal glaubte, daß die massive Einwanderung russischer Juden in die BRD den Antisemitismus fördern könnte, wurde auch er von Heinz Galinski als Antisemit beschimpft.

»Als einer der bekanntesten Repräsentanten der Judenheit in Deutschland [Friedman] schüren Sie Feindschaft zwischen dem deutschen Volk und den Juden, indem Sie mit Ihrem Wirken in der Öffentlichkeit Haß gegen jene predigen, die das deutsche Volk erhalten und zu einer freiheitlichen Volksgemeinschaft führen wollen. In Ihrer Begriffswelt sind sie [die deutschen Patrioten] Diener des Bösen. So - und nicht anders - beschreiben Sie die heutigen "Nazis". Sie wissen natürlich, daß eine servile Presse ihren Bannfluch vielfältig aufgreift und zu einem sinnesbetäubenden Echo verstärkt. Das muß für die Juden in Deutschland schlimme Folgen haben, denn diese werden dadurch von den Deutschen, die es noch sein wollen, als Feinde wahrgenommen.«[18]

Hier wäre bei den Zentralratsjuden weniger Pathos, weniger Entrüstung angebracht. Warum müssen diese Herren gleich die große Keule schwingen? Die wetzt sich doch ab. Der Unmut Möllemanns richtete sich doch nicht gegen die Juden, sondern vor allem gegen den arroganten Friedman.

Daß Friedman nicht nur arrogant, sondern auch gehässig ist und einer Schelte bedarf, zeigte die Art, wie dieser "Politchrist", dem die Erlöserkirche in München kürzlich die Kanzel zur Verfügung stellte, das Heiligste der christlichen Religion, das Kreuz, verächtlich in den Schmutz zog:[19]

»Jesus, ein Menschenopfer - kann eine solche Religion mit einem solchen Symbol verbunden sein wollen? In der jüdischen Religion darf es keine Menschenopfer geben, denn das höchste Gut ist der Mensch selbst, [...] Eine Religion, die aus einem Gewaltakt ihre Identität bezieht, muß sich fragen lassen, welches Menschenbild sie prägt.«

Er forderte dann noch: »Holt Jesus vom Kreuz.« Friedman wäre zu empfehlen gewesen, die Evangelien zu lesen, bevor er der CDU; dann hätte er nicht so blöde dahergeredet. Es war doch der jüdische Pöbel, aufgehetzt vom jüdischen Hohepriester Kaiphas, der damals diesen »Gewaltakt« von Pontius Pilatus forderte, Jesus zu kreuzigen, weil er sich weigerte, die jüdische Lehre anzuerkennen.

Weiß denn der Jude Friedman nicht, daß es die jüdische Religion ist, die aus einem Gewaltakt, aus einem Massaker an ganz unschuldigen Kindern, ihre Identität bezieht und dies dazu noch jährlich groß feiert?

»Denn ich will in der selben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen in Ägyptenland unter Mensch und Vieh.« (2 Mose 12)

Bei dem von Paul Spiegel angeordneten "Aufstand der Demokraten" (wo nur 300 teilnahmen), führte Frau Susanne Thaler, Mitglied der jüdischen Gemeinde in Berlin und Dahlemer FDP-Ortsverbandsvorsitzende, ein unglaublich phantastisches Argument gegen die FDP ins Feld: Sie werde die FDP verlassen, Möllemann bedrohe sie. Das Projekt 18 stehe, meinte sie, für den ersten und den achten Buchstaben des Alphabets, für A und H, für Adolf Hitler.

Diese Warnung Möllemanns an den Zentralrat der Juden, daß Juden wie Sharon und Friedman zum Antisemitismus beitragen könnten, ist doch nicht von der Hand zu weisen, dies ist doch nichts Einzigartiges in der deutschen Geschichte. Ludwig Thoma warnte die Juden in Deutschland in den zwanziger Jahren und der Ex-Reichskanzler Brüning 1937 die Zionisten in Amerika. Ludwig Thoma lebte mit einer Jüdin zusammen, so daß man ihn nicht in die antisemitische Ecke stellen kann, wie es mit Jürgen Möllemann versucht wurde. Sicherlich auch nicht Ex-Reichskanzler Brüning:[20]

»Wer mit Bedauern oder, wenn er selbst Jude ist, mit Sorge das Anwachsen der antisemitischen Stimmung gerade in der akademischen Jugend, der Zukunft Deutschlands, sieht, der lege sich Rechenschaft ab über die große Schuld, welche die jüdische Presse an dieser Erscheinung trifft. Das [jüdische] "Berliner Tageblatt" züchtet an einem Tag mehr Antisemitismus als die Hakenkreuze an jeder Straßenecke.«

Wenn die Zionisten in Amerika gegen das nationalsozialistische Regime so weiter hetzten und verleumdeten, »sehe ich in diesem Falle das größte Unglück für das Judentum in der ganzen Welt voraus[21]

Diese Warnungen wurden in den Wind geschlagen - und so kam es, wie es kommen mußte. Statt die Warnung Möllemanns ernst zu nehmen, schlug man ihn mit der Antisemitismus-Keule und brachte ihn zu Fall.

Daß Juden Deutschland dauernd durch ihre aggressive, arrogante Sprache als das »Land der Judenmörder« bezeichnen, hat zur heutigen Entfremdung geführt (man mag es auch Antisemitismus nennen), was auch Ignatz Bubis am Ende seines Lebens zugeben mußte. Dazu trägt auch der Zentralratsvize Friedman mit Worten wie den folgenden bei:[22]

»Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. [...] Die Erben des judenmordenden Staates bieten den Opfern und Nachkommen der Opfer Versöhnung an und sind erbittert, wenn dieses Wort zurückgewiesen wird. Es kommt ihnen in Wirklichkeit gar nichts anderes zu, als die schwere, historische Verantwortung auf sich zu nehmen, für immer.«.

Diese Deutschenhetze von einem führenden Juden in der BRD kann nur im Antisemitismus enden!

Der Soziologie-Professor Alphons Silbermann stellte fest:[23]

»Überhaupt sollte nicht übersehen werden, daß die von den Juden erfahrenen Leiden, ob physischer, existentieller oder geistiger Art, oft einem Eigenverschulden entsprangen.«

Auch die Jüdin Frau Jelena Bonner, die Witwe des jüdischen Dissidenten Sacharow, sagte, »die Juden sind es selber, die den Antisemitismus verdichten.«[24] Vor einiger Zeit schrieb Rabbi Chaim Naphtalin, Oberhaupt der israelischen Gemeinde in Konstanz:

»Ich habe die brennende Sorge, daß sich damit [jüdische Privilegien unbegrenzter Einreise von Juden aus den GUS-Staaten] die Keimzelle eines neuen Antisemitismus bilden könnte.«

Daher meine auch ich, sollen gewisse Juden nicht so vorlaut sein, sondern mehr in sich gehen.

Außerdem wurde Jürgen Möllemann zum Vorwurf gemacht, einseitige Kritik gegenüber Israel ausgeübt zu haben. Wenn jemand einseitig gegenüber Israel ist, dann sind es die Damen und Herren vom Zentralrat, die Sprachrohre Sharons. Vor einiger Zeit fand in Frankfurt vor der Paulskirche eine proisraelische Demonstration statt. Auf mitgeführten Transparenten konnte man lesen: »Sharon, go on, don't stop!« (Weiter so, Sharon, nicht aufhören). Und der Zentralratsvorsitzende belehrte uns:

»Terror ist Mord. In Israel ist Terror eine bekannte Größe und nicht erst seit der Intifada.«

Das Vorgehen Israels sei nur die Folge des Terrors der palästinensischen Selbsmordattentäter. Diese seien die Ursache, Israel verteidige sich nur. Man dürfe Ursache und Folgen nicht verwechseln.

Kein Wort über den brutalen Terror der israelischen Regierung. In unglaublicher Weise verdrehte dieser Herr Spiegel Ursache und Folgen. Gegenüber uns Deutschen konnte er einfach behaupten, daß die Palästinenser die Terroristen, die Mörder seien, und die Israelis die armen, unschuldigen Opfer.

Bei der Demonstration »Gegen Terror und Antisemitismus« auf dem Odeonsplatz in München konnte Frau Knobloch sich nicht genugtun, die Grausamkeiten des palästinensischen Terrors hervorzuheben. Auf die Ursachen dieses Terrors ist sie nicht eingegangen, und den Terror des israelischen Regimes hat sie überhaupt nicht erwähnt. Jerzy Montag, der jüdische Landesvorsitzende der Grünen, der sich erlaubte, auf die völkerrechtswidrigen Methoden der israelischen Besatzungsmacht hinzuweisen, »erntete wütende Buhrufe« (Münchner Merkur).

Hier wurde die ganze Demonstration (von rund 500 Zuschauern, nicht 2000, wie die Veranstalter selber angeben) gegen einen nicht existenten Antisemitismus mißbraucht.

Da sollen sich die Israelis ein Beispiel an der Regierung in Sri Lanka nehmen. Die Tamilen lagen an der Spitze mit Selbstmordattentaten (168 gegenüber 105 palästinensischen). Die neue Regierung in Colombo hatte den Mut zu sagen, daß die LTTE keine Terroristen, sondern primär Freiheitskämpfer sind, und hob das Verbot dieser Organisation auf, verhandelte mit ihnen und schloß am 22.2.2002 einen Waffenstillstand, der bis heute gehalten hat.[25] Die israelische Regierung hat nicht den Mut (wahrscheinlich gar nicht die Lust), mit den Palästinensern zu verhandeln, um einen Frieden zu schließen.

Wer wagt schon, Spiegel zu widersprechen? Wer dies tut, ist unweigerlich, wie wir gesehen haben, ein Antisemit, ein Ewiggestriger. Franziska Augstein schrieb in der Süddeutschen, daß wir Deutschen kein Recht haben, Israel zu kritisieren, und auch kein Recht, israelisch-kritische Juden zu zitieren.

Das Zentralratsmitglied der Juden, Salomon Korn, meinte auch, so in der Frankfurter Allgemeinen: Deutsche seien zu Kritik an Israel weniger berechtigt, weil diese wegen der in der jüngeren deutschen Geschichte an Juden begangene Greueltaten zu einer Umkehr des »moralischen Gefälles« zwischen Juden und Nichtjuden führe und dies in den Untiefen des Antisemitismus enden müsse.

Dies war wieder die "Auschwitzkeule", die immer geschwungen wird, wenn Juden die wirklichen Argumente fehlen und wenn Deutsche meinen, daß Juden auch Täter und Verbrecher sein können und nicht nur Opfer. Somit sollen nach Korn auch die Enkel des "Tätervolkes" die Juden schonen. Ihnen soll bewußt bleiben, daß sie immer noch im "Land der Judenmörder" leben. Wegen Auschwitz sind die Deutschen die Geisel der Juden; und sollen dies für ewig bleiben! Sie müssen zu den brutalsten Greueltaten der Israeli nicht nur schweigen, sondern diese Verbrechen auch noch moralisch, militärisch und finanziell unterstützen. »Er vermisse [in der BRD] die Solidarität mit Israel«, meinte Paul Spiegel. »Der Holocaust sei die Initialzündung für die Gründung Israels gewesen. Daher«, meinte er, »müssen die Deutschen die Existenz Israels sicherstellen.«

Heute behaupten die Zentraljuden immer wieder, man dürfe Israel kritisieren, ohne als Antisemit beschimpft zu werden. Als vor längerer Zeit einige beherzte Jungsozialisten versuchten, im Münchner Rathaus durch ihre Ausstellung »Blickpunkt Orient - Alltagsszenen aus Palästina«, ein anderes Bild über Palästina zu erbringen, lief Frau Knobloch, die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde und Vorstandsmitglied des Zentralrats, sofort zum Oberbürgermeister Ude und protestierte. Sie bezeichnete diese Ausstellung als »antisemitisch« und »zur Volksverhetzung beitragend«, und der feige Demokrat(?) Ude untersagte(!) diese Ausstellung.[26]

Daß Kritik an Israel antisemitisch sei, bestätigte uns auch der israelitische Schriftsteller Ephraim Kishon:[27]

»Ich bin Jude, nationalistisch, extremistisch, chauvinistisch, militaristisch. Und wem das nicht gefällt, der braucht meine Bücher nicht zu lesen. [...] Wer antiisraelisch eingestellt ist, ist ein Antisemit. Das ist der alte zweitausendjährige Schlüssel.«

Wir Deutschen leben also in bezug auf Israel, wie seinerzeit die DDR-Bürger im Tal der Ahnungslosen. Wir sollen über die Verbrechen der Israelis in Palästina nichts erfahren. Daher ist eine Aufklärung über die Entstehung Israels und die politischen Hintergründe wirklich vonnöten. Daher ein kurzer Abriß über die Geschichte Israels:[28]

»Die britische Regierung war inmitten militärischer Krisen zu dem Schluß gelangt, daß jüdische Sympathien [vor allem in den USA] für den Sieg der Alliierten von Bedeutung seien. Die zionistischen Führer gaben uns das Versprechen, sie würden, falls die Alliierten eine Möglichkeit sahen, für die Juden eine nationale Heimstatt in Palästina zu eröffnen, ihr Bestes tun, um die jüdischen Gefühle in der Welt für die alliierte Sache zu wecken.«

»Mit Wohlwollen«, schrieb der britische Außenminister Balfour dann an Bankier Rothschild, »betrachtet die Regierung seiner Majestät die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina.«

Wenig erwähnt wird, daß in der Balfour-Erklärung steht, »nichts darf getan werden, was die zivilen und religiösen Rechte der bestehenden nichtjüdischen Gemeinschaften in Palästina beeinträchtigt[29]

Auch Dagens Nyheter bestätigte in einem Artikel die Feststellung Lloyd Georges:[30]

»Zum Durchbruch kam es 1917 [also nicht erst nach Auschwitz, wie Spiegel meint], als der britische Außenminister Balfour zum Dank für die militärischen Einsätze der Zionisten während des Ersten Weltkrieges den Juden ein nationale Heimstätte in Palästina versprach.«

Hier ist es angebracht zu erwähnen, daß die Briten zuerst Palästina den Arabern versprochen haben, damit diese für sie gegen die Türken kämpften, und schon im Sykes-Picot-Vertrag von 1916 teilten Briten und Franzosen das zu erwartende türkische Erbe unter sich auf. Daher die heutigen unlösbaren Probleme.

Die Zionisten in Amerika - vor allem die Gazetten und die Filmgesellschaften, die sich in ihren Händen befanden (Potocki) und heute noch befinden - taten dann alles, damit sich die USA am Krieg gegen Deutschland beteiligten, und Deutschland den Krieg verlöre. Auch aus Deutschland gebürtige Juden nahmen an dieser Hetze teil. So schuf Carl Laemmle, der Besitzer der Filmgesellschaft Universal Pictures, so einen Hetzfilm: Ein deutscher Offizier in Belgien, dargestellt von dem Hochstapler Erich Stroheim (Hochstapler, weil er sich das Adelsprädikat "von" zulegte), riß einer Amme das Kind aus den Armen und warf es auf den Boden. Der Frau riß er die Kleider vom Leib und warf sie auf ein Bett. Da der Geschlechtsakt durch das Schreien des Kindes gestört wurde, stieg er von der Frau herunter, warf das Kind zum Fenster hinaus und setzte dann den Geschlechtsakt fort. Diesen Film sah ich im Soldatenheim in Narvik mit den entsprechenden Kommentaren.

Diese jüdische Hetze in Amerika ergab den Nährboden für den Antisemitismus nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland. Der Antisemitismus während der Kaiserzeit war unbedeutend. Adolf Hitler sprang dann auf diese antisemitische Welle und hatte damit die ersten Erfolge.

Die Gefühle der Palästinenser (und übrigens auch die Gefühle der deutschen patriotischen Juden) spielten für diese Herren Zionisten überhaupt keine Rolle. Da die Briten sich Palästina vom Völkerbund als Mandatsgebiet zuteilen ließen, gestatteten sie Juden die Einwanderung.

Der Zionist Asher Ginsburg, ein Zeitgenosse Herzls, der sich unter dem Namen Ahad Haam in Palästina niedergelassen hatte, schrieb:

»Natürlich war es weltweit bekannt, daß Palästina zu keiner Zeit eine unbewohnte Wüste war. [...] Wir neigen dazu zu glauben, daß Palästina nahezu unbewohnt ist. Das ist in Wirklichkeit nicht der Fall. Es ist schwierig, in diesem arabischen Land Grundbesitz zu finden, der brach liegt. Wir müssen die dortige Bevölkerung mit Respekt behandeln. Aber was tun unsere Brüder in Israel? Genau das Gegenteil. Auf Dauer wird diese Behandlung der Araber nur Rache und Vergeltung nach sich ziehen.«

Der Münchner Rabbiner Steven Langnas behauptete dagegen vor dem renommierten Peutinger-Collegium in München:[31]

»Die Israelis haben ein historisches und moralisches Recht auf ihr Land. Für uns ist Israel das versprochene Land. Viele Siedlungen liegen an Orten, die eine religiöse Bedeutung für die Juden haben· [auch für die Christen und Moslems]. Die jüdischen Einwanderer in das damals unter britischem Mandat stehenden Palästina haben das Land erworben, oft zu hohen Preisen gekauft und nicht besetzt und gestohlen.«

Woher nehmt sich dieser Rabbiner das »historische und moralische Recht« auf dieses Land und das Recht, die dort seit zweitausend Jahren wohnenden Einwohner, die Palästinenser, einfach zu vertreiben?

Außerdem verschweigt Rabbiner Langnas seinen Zuhörern, daß die palästinensischen Landarbeiter von diesem Land, das die Jewish Agency kaufte, vertrieben und ihrem Schicksal überlassen wurden und ihr Leben dann kümmerlich fristen mußten.[32]

Der verstorbene Judenführer Nahum Goldmann erinnerte die Zionisten daran:[33]

»Wir dürfen nicht vergessen, daß wir politisch die Aggressoren sind, und die Palästinenser sich verteidigen. Das Land gehört ihnen, denn sie wohnen darin.«

Der schon oben zitierte israelische Philosoph und Theologe Jeshajahu Leibowitz schrieb:[34]

»Der Tanach [Abkürzung für Tora, Propheten und Schriften] gibt keinerlei Basis für die Gründung des heutigen Staates Israel ab. Der Staat Israel existiert, weil wir Juden die Existenz dieses Staates wollen, weil wir die nationale und politische Unabhängigkeit des jüdischen Volkes in seinem Land wollen. Die Gründung des Staates Israel und seine Existenz lassen sich nicht aus dem Tanach ableiten.«

Der oben schon zitierte Wiener Oberrabbiner sagte im Gespräch mit Dr. Frey:[35]

»Der ganze Staat Israel widerspricht dem Gebot Gottes, der uns befohlen hat, auf keinen Fall nach Israel zu gehen und sicher nicht mit Macht und Waffengewalt. [...]

Die Gründung Israels beruht nicht auf Logik. Sie hat keine normale Legitimation. Da ist weder in ihrer Gründung noch in ihrem gegenwärtigen Ausmaß irgendeine ersichtliche Gerechtigkeit zu sehen - obgleich eine äußere Not und eine wunderbare Erfüllung vorgelegen haben mögen.«

David Ben Gurion, der erste israelische Ministerpräsident, gab in einem Gespräch mit Nahum Goldmann, dem Vorsitzenden des World Jewish Congress, zu, daß die Israelis das Land gestohlen haben:[36]

»Wieso sollten die Araber Frieden schließen? Wenn ich ein arabischer Führer wäre, ich würde nie ein solches Abkommen mit Israel unterzeichnen. Das ist doch ganz normal: wir haben ihr Land genommen. Sicher, Gott hat es uns versprochen, aber wie kann sie das interessieren? Unser Gott ist nicht der ihre. Wir stammen zwar aus Israel, das stimmt, aber das war vor zweitausend Jahren. Inwiefern betrifft sie das? Es gab den "Antisemitismus", die Nazis, Hitler und Auschwitz, aber war das ihre Schuld? Sie sehen nur eins: wir sind gekommen und haben ihr Land geraubt.«

Daher kam es schon 1929 zum Aufstand gegen die Briten und die Juden, der brutal niedergeschlagen wurde. Ein weiterer Aufstand dauerte von 1936 bis 1939. Erst 1939 untersagten die Briten aufgrund des Krieges den Landverkauf und begrenzten die Einwanderung von Juden, und hielten diese Politik auch noch nach dem Kriege aufrecht. Damit waren die Zionisten nicht zufrieden und begannen, die Briten zu terrorisieren und aus Palästina hinauszubomben. Mitglieder der Stern-Bande ermordeten den britischen Gouverneur im Nahen Osten, Lord Moyne, zusammen mit seinem Chauffeur. Dann sprengten sie, um nur ein Beispiel zu nennen, das Hotel King David, wo auch das Hauptquartier der Briten untergebracht war, wobei über 100 Personen umkamen, auch Frauen und Kinder. Ben Gurion drohte den Briten,[37] jeden Soldaten, den sie gefangennehmen konnten, aufzuhängen, falls sie nicht Palästina den Juden überlassen würden. Zwei waren bereits umgebracht worden. Auch Nahum Goldmann drohte den Briten mit Terror und der Auschwitzkeule, falls sie der Gründung eines israelischen Staates nicht bald zustimmen würden:[38]

»Ich habe ihm geschildert [dem britischen Vertreter], in welcher Zwangslage er sich befände, wenn sich der Terrorismus in Israel ausbreiten würde. Aber für Sie wäre es schlimmer. Wenn Begin und seine Freunde der Irgun die Macht übernehmen, werden Moshe Sharett, Weizmann und ich zurücktreten. Aber dennoch wird der Terror herrschen: Juden werden Engländer umbringen [...] und Engländer Juden, zwei Jahre nach Auschwitz.«

Die Briten gaben dem Terror nach, entzogen sich ihrer Verantwortung und setzten, um ihr Gesicht zu wahren, die Peel-Kommission ein. Diese stellte lapidar fest, was schon früher bekannt war, nämlich daß die Balfour-Deklaration völkerrechtswidrig und auch mit dem Selbstbestimmungsrecht der UNO unvereinbar war. Somit überließen die Briten ihr Mandat der UNO.

Die jüdischen Terrorbanden Stern und Irgun begannen nun die Palästinenser mit Massakern zu terrorisieren, um sie zu vertreiben. Um nur eines der bekanntesten Beispiele zu nehmen, überfielen jüdische Terroristen der Gruppe Lechi und Irgun eines der bekanntesten, am 9.4.1948 das Dorf Deir Yassin und metzelten an die 300 Einwohner nieder, auch Frauen und Kinder. Der Irgun-Anführer Benzion Cohen gab zu, daß sie vorher ausgemacht hatten, alle, die Widerstand leisteten - was heißt bei Israelis schon Widerstand? - zu töten, ganz gleich ob es alte Menschen oder Frauen und Kinder waren.[39]

Die UNO beschloß - wider das Völkerrecht (so Prof. Dr. Hans Köchler, Innsbruck) - eine Teilung Palästinas, ohne mit den Einwohnern zu verhandeln oder abstimmen zu lassen. Im Mai 1948 erklärten sich die Zionisten zu den Herren Palästinas, ohne sich vorher mit den Palästinensern über Grenzen und andere Probleme abgesprochen zu haben. Obwohl 1947 in Palästina 1,2 Millionen Palästinenser wohnten, aber nur 630 000 Juden, erhielten die Juden den größten Teil des Landes. Vier Fünftel des Landes rissen sie an sich und nach dem Sechstagekrieg alles. Beim Krieg nach der Staatsgründung wurden fast eine Million Palästinenser in einer groß angelegten ethnischen Säuberung vertrieben. »418 Städte und Dörfer wurden dem Erdboden gleich gemacht[40] Die israelische Regierung behauptete immer wieder, sie wolle diese Gebiete nur verwalten und nach einem Friedensvertrag, den sie immer wieder hinausgeschoben hat, wieder verlassen.

Zu Nahum Goldmann, der mit den Arabern vor der Staatsgründung verhandeln wollte, sagte Ben Gurion:[41]

»Aber bei den Arabern, diesen Barbaren, nützen alle deine Talente [Verhandlungseigenschaften] gar nichts. [...] Sie verstehen nur die harte Tour, und diese eiserne Faust habe eben ich, nicht du.«

Diese »eiserne Faust« löste, wie wir wissen, das Problem bis heute nicht. Die UNO sandte damals den schwedischen Grafen Folke Bernadotte, der am Ende des Krieges Tausenden von Juden in den Konzentrationslagern Bergen-Belsen und Neuengamme das Leben rettete, nach Israel, um zu schlichten. Er wurde von israelischen Staatsterroristen ermordet. Nach diesen Mördern hat man nicht einmal gefahndet, und diese laufen heute noch frei herum und brüsten sich im israelischen Fernsehen ihrer feigen Tat. Sie wurden nicht nach Schweden ausgeliefert. Der schwedischen Kriminalpolizei verweigerte man die Einreise. Aber von Arafat fordert Sharon, die Mörder des rassistischen Ministers Seevi an die Israelis auszuliefern. Einer der Mörder von Graf Bernadotte war Shamir.[42] Er wurde dann noch mit Kenntnis der Wähler zum Ministerpräsidenten gewählt, wie Begin, der Schlächter von Deir Yassin.

»Israel wollte in der Vergangenheit keinen Frieden, und will auch heute keinen Frieden, sondern ist allein an der Aufrechterhaltung der Herrschaft über die besetzten Gebiete interessiert.«[43]

Ben-Zion Dinur, Israels erster Erziehungsminister, ein furchtbarer Rassist, schrieb 1954 in der Einleitung zu seinem Buch History of Haganah:

»In unserem Land gibt es nur Platz für Juden. Wir sollten den Arabern sagen: Haut ab von hier. Und wenn sie dem Aufruf nicht folgen und Widerstand leisten, werden wir sie mit Gewalt hinaustreiben.«

Ist dies nicht die Sprache des Stürmers?

Dies ist der Dank dafür, daß islamische Länder seinerzeit die von der katholischen Regierung in Spanien verjagten Juden aufgenommen haben.

»Wir kamen und haben die dort ansässigen Araber in elendige Flüchtlinge verwandelt. Und trotzdem wagen wir noch, sie zu verleumden und ihren Namen mit Schmutz zu bewerfen. Statt zutiefst beschämt zu sein, über das, was wir getan haben und einen kleinen Teil von dem, was wir verbrochen haben, wieder gut zu machen, rechtfertigen wir unsere scheußlichen Handlungen und versuchen sogar noch, dieses Verbrechen zu glorifizieren.«[44]

Im Mai 1967 zählte die UNRWA (eine Organisation der UNO) 1.345.000 Flüchtlinge in den Lagern; heute sind es sogar über 3 Millionen. Sie vegetieren in Zelten, Blechhütten und Baracken gleich Gettos und hoffen, in ihre Heimat zurückkehren zu dürfen.

Zwanzig Jahre später[45]

»Der Gaza-Streifen ist tatsächlich ein Vorhof zur Hölle und eine Brutstätte der Verzweiflung. 600.000 Araber leben zusammengepfercht in einem Terrain von 50 Kilometer Länge und 8 Kilometer Breite. In bezug auf die Bevölkerungsdichte steht der Gaza-Streifen an erster Stelle, wirtschaftlich ist er indes Anwärter auf den Elends-Rekord. Als jüdische Heimstätte ist Israel weiterhin erfolgreich, als Besatzungsmacht erntet es keine Lorbeeren.«

In Ain el Hilweh bei Sidon leben heute 40.000 Vertriebene in Schmutz und größter Armut. Der Gazastreifen ist ein überfülltes Gefängnis mit Meeresblick, das die dort lebenden Insassen nur mit Genehmigung Israels verlassen dürfen.[46]

Die israelische Rechtanwältin Frau Felicia Langer, eine aus Polen stammende Jüdin, Trägerin des alternativen Friedensnobelpreises Right Livlihood Award schrieb:[47]

»Krankenhäuser wurden konfisziert und in Gefängnisse verwandelt, Tausende von Häusern niedergewalzt oder in die Luft gesprengt. Die Zahl derer, die den Schüssen zum Opfer fallen, wächst und wächst. Ja, sie haben sogar Menschen lebendig begraben. All dieser Terror ist vergeblich. Der Aufstand geht weiter. Die Palästinenser haben ihren Wunsch nach Freiheit nicht aufgegeben.«

Auf einer Veranstaltung des Deutsch-Palästinensischen Freundschaftskreises in Düsseldorf erzählte Frau Langer in ihrem Vortrag am 24.5.2002 mit erschütterten Worten, daß Sharon aus dem Blut der Selbstmordattentäter politisches Kapital schlage. »Aber warum sind Menschen bereit zu sterben? Woher kommt diese neue Beziehung zum Tod?« Sharon sei es gelungen, eine neue Generation von Selbstmordattentätern heranzuzüchten. Sharon habe sich zum Ziel gesetzt die "Infrastruktur des Terrors" zu bekämpfen, zerstöre aber die "Infrastruktur des Lebens".[48]

Niemand in der Welt kümmerte sich um diese armen, vertriebenen Flüchtlinge. Die Welt schaut ungerührt zu - wie auch damals bei der Vertreibung der Deutschen. Die vielen UNO-Resolutionen, Israel möge die "Westbank" räumen und den Flüchtlingen die Rückkehr ermöglichen, wurden überhaupt nicht beachtet, im Gegenteil. Shamir verhöhnte die UNO, indem er sagte, diese Resolutionen würden in den Archiven verstauben wie alle früheren.[49]

Obwohl US-Präsident George W. Bush Sharon mehrmals aufgefordert hat, seine Truppen unverzüglich aus den palästinensischen Autonomiegebieten zurückzuziehen, setzte Sharon seine militärische Aggression ostentativ fort, womit er den Präsidenten bloßstellte, zum Hilfssheriff degradierte. Er erlaubte sich auch, die UNO zu verhöhnen, indem er einer UNO-Kommission die Erlaubnis verweigerte, die Angaben von Massaker in der Flüchtlings-Stadt Dschenin zu überprüfen.

Warum ist Israel der einzige Staat, der - von der Völkergemeinschaft ungestraft - so gut wie alle ihn betreffenden Resolutionen der UNO ignorieren darf, während andere Staaten zu deren Durchsetzung mit Krieg überzogen werden?

So hat man dem Irak angeblich deshalb den Krieg erklärt, weil Saddam Hussein sich weigerte, der UNO-Resolution nachzukommen, Kuwait zu räumen. Und weil er sich weigerte, sein Land von einer UNO-Kommission weiter kontrollieren zu lassen, wurde der Irak weiter bombardiert, bekriegt und besetzt.

Warum also verfährt man nicht ebenso mit Israel? Ganz einfach, weil die Israelis auf die Außenpolitik der USA großen Einfluß haben. Ganz einfach, weil die Israelis auf die Außenpolitik der USA großen Einfluß haben.

»Mitglieder des Kongresses, ob Demokraten oder Republikaner, sind zum erheblichen Teil von jüdischen Verbänden für Wahlkampfspenden und andere Dienste abhängig und können somit auf die Politik in Israel nicht einwirken.«[50]

»Laß mich eines ganz klar machen. Über amerikanischen Druck brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Wir, die Juden, kontrollieren Amerika, und die Amerikaner wissen das.«[51]

Wie wäre es sonst zu verstehen, daß Sharon sich weigern konnte, der Aufforderung von Präsident Bush Folge zu leisten?

Frau Maischberger sagte in einem Interview mit Burkhard Hirsch u.a., daß Karslis Äußerungen, die jüdische Lobby bestimme die Politik in den USA, »klar ein antisemitischer Topos«, daher »unerträglich sei«.[52]

Sind die oben zitierten Personen Richard Murphy, der Redakteur der Aftenposten, und Professor Levan auch Antisemiten? Darf man heute in der BRD nicht mehr sagen, was man für die Wahrheit hält und was möglicherweise die Wahrheit ist?

Juden brauchen den Antisemitismus, »denn dieser dient heute ausschließlich dazu, die jüdische Identität zu bewahren[53]

»Zweierlei Recht sind dem Herrn ein Greuel«, steht schon im Alten Testament (Spr. 20:10 und 23). Zweierlei Recht? Die Israelis als "Gottes Volk" erlauben es sich, den "Gojim" gegenüber ein Ausnahmerecht anzuwenden und die Araber als rechtlos zu erklären. Diesen Sachverhalt argumentativ zu behandeln, das wäre das beste Mittel gegen den Antisemitismus.

Die Juden im Warschauer Getto haben, obwohl dies aussichtslos war, zu den Waffen gegriffen, weil sie keine Hoffnung für die Zukunft sahen. Sie hatten nichts als "die Ketten" zu verlieren, wie sie sich ausdrückten. In dieser Lage befinden sich heute die Palästinenser. Man wird mir zum Vorwurf machen, diesen Vergleich auch nur erwogen zu haben. Der spanische Dichter und Nobel-Preisträger Jose Saramago, der mit einer Dichterdelegation Palästina besuchte und Einblick erhielt, verglich die Behandlung der Palästinenser durch die Israelis mit denjenigen der Juden durch die Deutschen in Auschwitz.[54]

So griff also die zweite Generation der Flüchtlinge, da sie aufgrund der Teilnahmslosigkeit der Völker der Welt mit Bitten und Flehen nichts erreichen konnte, zu den Waffen, weil für sie dieses Leben in Unfreiheit nun einmal nicht lebenswert war. Sie wurden von der israelischen Übermacht brutal niedergeschlagen, eingekerkert, ermordet oder vertrieben. Ein Journalist fragte damals den israelischen Botschafter in Washington, Professor Moshe Arens:[55]

»Wohin sollen die Palästinenser gehen, wenn sie niemand aufnehmen will?«

Dieser intellektuelle Volksverhetzer antwortete zynisch:

»Sie können Massenselbstmord begehen.«

Für diese israelischen Rassisten sind die Palästinenser keine Menschen. Es sind Kakerlaken (Sharon), Schlangen (Obadia Josef, geistiger Führer der Schas-Partei), tollwütige Hunde (Shamir), Läuse und ein Krebsgeschwür (der ermordete Minister Seevi), zweibeinige Tiere (Begin).

»Der zionistische Anspruch, daß sich jeder Mensch jüdischer Abstammung "durch die Stimme des Blutes" auf besondere Art mit Israel verbinden müsse, ähnle der Hitlerschen Blut- und Bodentheorie, drücke einen Rassismus aus, "eine Art anthropologischen Mystizismus", den ich zu akzeptieren nicht bereit bin.«[56]

Rabbiner Menuhin, der Vater des berühmten Geigers, schrieb:[57]

»Es wäre nicht so weit gekommen, hätten die Juden im Judentum leben können, statt einem gewalttätigen jüdischen Nationalismus - dem aggressiven politischen Zionismus unterworfen zu werden.«

In einer Morgenandacht im Fernsehen bestätigte der schwedische Bischof von Linköping, Martin Lind, daß die Israelis Rassisten sind.[58] Der aus Syrien gebürtige Bundestagsabgeordnete Karsli erhielt von dem israelischen Journalisten Shraga Elan einen Brief, in welchem er ihm mitteilte, er habe sich gefreut, daß er die israelischen Nazi-Methoden aufgegriffen habe:

»Auf diesem Hintergrund und nach reichhaltigen Recherchen und Überlegungen kann ich sagen, daß genügend überzeugende Beweise vorliegen, die den Vergleich zwischen der NS-Judenpolitik und der jetzigen israelischen Palästinapolitik absolut rechtfertigen.«

Zu seiner Verteidigung verbreitete Karsli diesen Brief und bezeichnete ihn als lesenswert. Daraufhin schrieb Guido Westerwelle an Jürgen Möllemann einen Brief:

»Ein Vergleich mit der Ermordung von 6 Millionen Juden im schlimmsten Abschnitt der deutschen Geschichte ist ungeheuerlich und offenbart eine Geisteshaltung, die in der liberalen Familie nichts zu suchen hat.«

Die Verbreitung dieses Briefes durch Karsli zeige, so Westerwelle, daß dieser hingegen so denke, mag er sich noch so oft aus taktischen Gründen entschuldigen.

Hatte der israelische Journalist Shraga Egan, dessen Brief Karsli als »lesenswert« weitergeleitet hat, Auschwitz im Sinn, als er Vergleiche zwischen der NS-Judenpolitik und der jetzigen israelischen Palästinenserpolitik hergestellt hatte? Bestimmt nicht! Hier griff auch Westerwelle zur unvermeidlichen Auschwitzkeule, um sich beim Zentralrat einzuschmeicheln!

Der frühere FDP-Vorsitzende Kinkel sagte, falls Karsli bis Montag nicht die FDP-Fraktion verlasse, werde der Bundesvorstand eine Entscheidung fassen, daß Möllemann von seinem Amt zurücktreten müsse.[59] Das sind die Sprecher einer Partei, die sich liberal und demokratisch nennt! Gewisse Juden haben in der BRD das Sagen.

Obgleich den Palästinensern so viel Unrecht angetan wurde, stimmten sie dem Abkommen von Oslo zu. Sie waren bereit, sich mit einem Fünftel ihres ehemaligen Territoriums abzufinden. Aber die israelischen Regierungen hielten sich nicht daran. Sie räumten nicht die Siedlungen, wie abgemacht, im Gegenteil. Statt Palästina als Staat anzuerkennen, nahmen sie den Palästinensern immer noch mehr Land weg und holten rund »eine Million Juden aus der ehemaligen Sowjetunion ins Land, um dieses gestohlene Land weiter zu besiedeln«.[60] »Seit dem Abkommen von Oslo wuchs die Zahl der Wohneinheiten [in den besetzten Gebieten] um mehr als 50%. Die Zahl der Siedler stieg um 72%«,[61] Ostjerusalem gar nicht eingerechnet.

Seit Oslo wurden 203.000 mehr Juden in neue Siedlungen angesiedelt,[62] und seit Sharons Machtantritt 34 neue Siedlungsaußenposten geschaffen.[63]

»Die neue Straße von Tel Aviv in die jüdische Siedlung Ariel ist vierspurig angelegt. Bulldozer haben breite Straßen durch die hügeligen Olivenhaine palästinensischer Bauern gefräst. Hunderte ihrer Olivenhaine, die dem Highway 5 im Wege standen, sind mitten in der Erntezeit einfach abgesägt worden. [...] Pro Jahr pumpt die israelische Regierung immer noch 500 Millionen Mark in die Siedlungen [Europa (lies Deutschland) finanziert die Siedlungspolitik mit etwa 200 Millionen Dollar jährlich[64]]. Eine attraktive Starthilfe erhielten die etwa 150.000 Israelis, die seit dem Amtsantritt Baraks im Mai 1999 in die Siedlungen gezogen sind.«[65]

Der Israel gewogene Journalist Dr. Friedrich Schreiber sagte in Oberhaching, das israelische Parlament habe in der jüngsten Vergangenheit »in einem einseitigen völkerrechtswidrigen Akt« große arabische Gebiete Jerusalem zugeschlagen und auf diesem Weg ein »urbanes Monstrum geschaffen [66]

»Seit die Intifada startete, wurden Tausende (tusenvis) von Ölbäumen gefällt oder mit dem Bagger herausgerissen. Nach Angabe der in Bethlehem residierenden israelischen Menschenrechtsorganisation sind allein im Nablusgebiet 4300 Ölbäume gefällt worden.« [67]

Die Israelis foltern, und seit der 2. Intifada wurden über 3.000 Palästinenser ermordet, »darunter 836 Kinder[68]

In Dänemark verglich der Dompropst von Kopenhagen in einer Predigt den Mord an palästinensischen Kindern mit dem Kindermord des Herodes in Jerusalem.[69]

Gegen diesen Staatsterror wehren sich natürlich die Palästinenser. Denn hier geht es um die Existenzmöglichkeit dieses armen, unterdrückten Volkes. Der sozialdemokratische dänische Außenminister Mogens Lykketoft bestätigte dies. Er appellierte auf der Tagung der europäischen Sozialdemokraten im Mai vorigen Jahres an den anwesenden israelischen Außenminister Peres. Israel möge endlich mit der Unterdrückung der Palästinenser aufhören, die Siedlungspolitik einstellen, sie sei das größte Hindernis für den Frieden in Nahost.

In »Politiken« schrieb er:[70]

»Laßt uns nicht vergessen, daß diese Katastrophe die Folge 35-jähriger jüdischer Besatzungszeit ist. Laßt uns nicht vergessen, daß 3 Millionen Palästinenser in eineinhalb Jahren unter demütigenden Absperrungen leben, ohne Bewegungsfreiheit, jeder zweite arbeitslos und ohne Hoffnung auf eine Zukunft. Sie werden durch immer enger werdende jüdische Siedlungen eingekreist, Siedlungen, die aus komfortablen Wohnungen bestehen mit den dazugehörigen Straßen. Das Land haben sie den Palästinensern abgenommen. Laßt uns nicht vergessen, daß es die Taktik Sharons ist, durch Errichtung von Siedlungen auf allen Anhöhen die Palästinenser einzukreisen, so daß ein palästinensischer Staat nicht existieren kann. Und jetzt hat er Minister in seine Regierung aufgenommen, die Befürworter ethnischer Säuberungen sind.«

Der Staatssekretär im norwegischen Außenministerium, Raymond Johansen, räumte den Palästinensern sogar das Recht ein, auf israelische Soldaten zu schießen (siehe Möllemann!), da es sich um einen Befreiungskampf handelt.[71]

Dafür haben die israelischen Herrenmenschen kein Ohr. Sie werden immer brutaler. Der angeblich so friedfertige Peres schweigt und macht mit (angeblich, um Schlimmeres zu verhindern).

»Im Flüchtlingslager Dschenin vernichteten die israelischen Truppen Anfang April im Laufe von drei Tagen bis zu 400 Häuser und möglicherweise genau so viele Menschen. "Vernichten" ist hier das passende Wort, obwohl es historisch stark belastet ist. Ich kenne keine militärische Offensive oder Antiterroraktion, in der eine von Menschen bewohnte Stadt derartig pulverisiert wurde [Siehe dazu die Äußerung von Norbert Blüm!].

Nach den Sprengungen der Häuser fuhren israelische Planierraupen in die Ruinen und ebneten alles ein. In den noch stehengebliebenen Häusern vernichteten sie zusätzlich noch die Einrichtungen wie Kühlschränke, Radios, Steckdosen, Kleiderschränke, Spiegel u.v.a. Außerdem hinterließen die Soldaten noch Haufen von menschlichem Kot.«[72]

Ein anderer Reporter von Dagens Nyheter, sicherlich ein älterer Herr, schrieb:[73]

»Was uns nach dem Krieg beim Besuch von Marseille am meisten erregte, war die sinnlose Zerstörung des Hafenviertels [port vieux]. Die Deutschen behaupteten, in diesem Viertel versteckten sich Partisanen, welche vorher deutsche Soldaten ermordet haben. Aber die Deutschen waren noch so anständig und verkündeten vorher den Bewohnern des Viertels, daß es gesprengt wird, so daß die Bewohner sich noch in Sicherheit begeben konnten. [Aus sicherer Quelle weiß ich, daß die Sprengung zusammen mit der Polizeibehörde von Marseille vorgenommen wurde]

Aber was sah ich jetzt in Dschenin? Die Israelis fuhren mit Panzern und Radladern ohne Warnung durch das Flüchtlingslager und zerstörten Häuser und Autos. Die Einwohner wurden in den Häusern lebendig begraben. Und jetzt verweigert man einer UNO-Kommission sogar den Zutritt. Wer sind hier die Terroristen? Wer handelt hier unmenschlich?«

»Das UNO-Flüchtlingswerk für Palästina (UNWRA) schätzt die Zahl der zerstörten Häuser auf rund 250, was bei den durchweg dreistöckigen Bauten 750 Wohnungen entspricht. Diese gewollte systematisch Zerstörung des ganzen Hawashin-Viertels im Lager von Dschenin stand eindeutig in keinem Verhältnis zu einem angestrebten militärischen Ziel.«[74]

»Es wurden klare Beweise gefunden, daß israelische Truppen schwere Kriegsverbrechen begangen haben, als sie in den Tagen vom 3. bis zum 10.4. Dschenin besetzten. Wir haben 52 Palästinenser identifiziert, davon 22 Zivile, die nicht im Kampf gefallen, sondern überlegt ermordet worden sind. Wir fanden auch Beweise, daß israelische Soldaten zivile Personen, sozusagen als Schutzschild, vor sich hergetrieben haben, damit sie von Palästinensern nicht angegriffen werden können, was dem Völker- und Kriegsrecht widerspricht.«[75]

»Israelische Soldaten (JDF) erschossen einen am Boden liegenden verwundeten, wehrlosen Palästinenser.«[76]

»Am gleichen Tag wurden laut HRW-Bericht auch 5 Zivilisten getötet, unter ihnen ein junger unbewaffneter Mann, der vor sein Haus trat und von den ins Lager eindringenden Soldaten angeschossen und schwer verletzt wurde. Eine Krankenpflegerin in weißer, mit einem roten Halbmond markierter Uniform versuchte mit ihrer Schwester, dem verletzten Mann zur Hilfe zu eilen; die etwa 100 Meter entfernten Soldaten schossen auch die beiden Frauen nieder. Während einer halben Stunde schossen die Soldaten auf jeden, der den auf der Straße Liegenden zur Hilfe kommen wollte.«[77]

In Aftenposten konnte man lesen:

»Und wieder haben wir erlebt, wie arrogant Israelis die UNO behandeln. Der Haltung der Israelis kann man nur entnehmen, daß sie etwas zu verbergen haben.«[78]

Die schwedische, sozialdemokratische Außenministerin Anna Lindh forderte die Israelis auf, Sharon zu stürzen, damit diese brutale Militärpolitik ein Ende habe (während der deutsche(?) Außenminister Fischer diesem Kriegsverbrecher den roten Teppich ausbreitete). Außerdem unterstützte sie die Forderung der EU, daß Israel den angestellten Schaden, der sich auf Milliarden schwedische Kronen beläuft, wiedergutmacht.[79]

Die Regierung der USA, beherrscht von der mächtigen jüdischen Lobby, wie auch die meisten europäischen, allen voran der deutsche Vasall, der wegen Auschwitz auch israelische Verbrechen hinnehmen muß, appellieren immer an Arafat, den "Terrorismus" einzustellen, um eine vertrauensbildende Stimmung zu schaffen und so nebenbei bitten sie Sharon, den Kriegsverbrecher, den Schlächter von Sabra und Schatila (über eintausend ermordete palästinensische Flüchtlinge),[80] er möge doch seine Truppen zurückziehen. Daß die Israelis den Palästinensern Land wegnehmen, Siedlungen errichten, das Wasser abgraben, ist doch reiner Staatsterrorismus. Solche Maßnahmen können doch keine vertrauensbildende Stimmung hervorrufen! Dies scheint diesen westlichen Regierenden entgangen zu sein. Sharon denkt gar nicht daran, diese Siedlungen aufzugeben; er will ein "Groß-Israel".

»Bei der Übernahme seines Amtes hat er erklärt, daß er gar nicht daran denke, die "Westbank" und Gaza an die Palästinenser zurückzugeben«.[81]

Benjamin Netanjahu, Sharons Rivale und eventueller Nachfolger, verkündete kürzlich auf dem Parteitag der faschistischen Likud, daß er gar nicht daran denke, einen Staat für die Palästinenser errichten zu lassen. Im Gegenteil: Er gebrauchte häufiger das Wort "Transfer" (eine Umschreibung für brutale Vertreibung).

Es ist erfreulich, daß es auch viele Juden gibt, die diese verbrecherischen Machenschaften in Israel heftig verurteilen. So forderten 20 renommierte schwedische Juden im November 2000 namentlich die Regierung in Israel auf, »sofort Verhandlungen mit den Palästinensern aufzunehmen, Palästina als Staat anzuerkennen, die Rückkehr der Palästinenser zu ermöglichen oder diese zu entschädigen.« Sie stellten fest, »daß die Palästinenser in den Flüchtlingslagern in Unfreiheit hausen, daß sie in einer verstümmelten Wirtschaft, in einer gelähmten Gemeinschaft leben und in einem Land, das durch israelische Siedlungen zerstückelt ist. Ariel Sharon provozierte auf dem Tempelberg bewußt und legte den Funken an die bereits verglommene Lunte, die den Sprengstoff zur Explosion brachte, der darin bestand, daß die Abmachung von Oslo durch die ununterbrochene Errichtung neuer Siedlungen und durch das ständige Hinausschieben der Errichtung eines palästinensischen Staates nicht eingehalten wurde. Daher ist es nicht verwunderlich, daß es durch die dauernden Demütigungen der Palästinenser zu einem Volksaufstand kam.«

Dem haben sich nun weitere 37 schwedische Juden namentlich angeschlossen. Sie fordern die sofortige Räumung der besetzten Gebiete, daß Israel zulasse, daß eine internationale Friedenstruppe im Gebiet eingesetzt werde und daß Israel internationale Gesetze befolge und sich zu Friedensverhandlungen bereit zeige:[82]

»Israel hat Palästina den Krieg erklärt. Ein Krieg, der sich leicht zu einem großen Krieg in der Region entwickeln kann. Israel hat Atomwaffen und Sharon ist eine Person, die voll bereit ist, diese anzuwenden. Wir sind der Ansicht, daß es hauptsächlich Sharon und seine politische Führung ist, welche jetzt die Region auf den Punkt gebracht hat, wo wir täglich die schlimmsten Entladungen befürchten müssen. Wir meinen, es ist Sharon, der nicht nur das Volk von Israel unglaublich bedroht, sondern auch die Juden auf der ganzen Welt.

Sharon hat die Möglichkeit zum Frieden ausgeschlagen, indem er auf das Angebot Saudi-Arabiens nicht einging, sondern mit brutaler Gewalt antwortete.«

Von dieser Bedrohung des »Volkes von Israel« schrieb der schon oben zitierte israelische Philosoph Jeshajahu Leibowitz:[83]

»Wenn wir den Weg, auf dem wir uns befinden, fortsetzen - dann wird das zum Untergang des Staates Israel führen, und zwar in einem Zeitraum von einigen Jahren, dazu braucht es nicht einmal Generationen. Im Inneren wird Israel ein Staat mit Konzentrationslagern für Menschen wie mich werden, sobald Vertreter der rechtsnationalen Parteien, wie Kahana, Raful, Druckmann und Sharon, an die Macht kommen werden. Nach außen wird Israel sich in einem Krieg auf Leben und Tod mit der gesamten arabischen Welt von Marokko bis Kuwait verstricken. Das ist die Perspektive der nahen Zukunft.«

Leider ist der Mahner schon 1994 verstorben.

Und am 11.4.2002 lese ich in Dagens Nyheter, daß sich 87 namentlich genannte renommierte schwedische Schriftsteller dem Protest der Juden angeschlossen haben.

Warum schweigen eigentlich die Juden in Deutschland zu diesen furchtbaren Greueltaten der israelischen Soldateska? Sie schauen weg! Die von der Münchner Presse so hochgejubelte Buchhändlerin Rachel Salamander, die jetzt den Aufruf in der Frankfurter Allgemeinen »Gegen Stimmenfang der Liberalen im braunen Sumpf« unterschrieb, hatte ein ganz originelles Argument, um von diesen Greueltaten in Israel wegschauen zu dürfen:[84]

»Man kann darüber diskutieren, wie so ein Staat hätte aussehen können, doch ich denke, daß es nicht gut ist, aus 3.000 Kilometer Entfernung Ratschläge zu erteilen.«

Aber die Palästinenser kritisiert sie durchaus!

»Israel ist weit, mögen Sie denken. Israel betrifft auch uns. [...]«[85]

Bei der Verleihung des »Kulturellen Ehrenpreises der Stadt München« an sie wetterte sie wieder gegen das Wegschauen der Deutschen bei der Deportation der Juden unter der Hitlerzeit. Sie vermißte den »Aufschrei des Gewissens«. Aber die Brutalitäten der israelischen Regierung liegen zu weit weg, die bedürfen nicht des Aufschreis ihres Gewissens?![86]

Dem schloß sich Ignatz Bubis an:[87]

»Nur eines habe ich immer vermieden, anderen Regierungen - egal welchen - Ratschläge zu erteilen. Und ich bin auch in Israel nie mit Vorschlägen aufgetreten, wie dort Konflikte gelöst werden können. Da käme ich mir lächerlich vor. [...] Wer bin ich schon, daß ich von Deutschland aus den israelischen Politikern erklären könnte, wie sie ihre Politik machen sollen!«

Aber deutschen Politiker hat er Ratschläge erteilt. In der eben zitierten Autobiographie schreibt sein Ghostwriter Sichrovski:

»Er berät Politiker [S. 12], er riet Kanzler Kohl, den sächsischen Justizminister Heitmann als Kandidat zum Präsidialamt von der Liste zu nehmen [S. 249], er wurde bei der Bundesregierung vorstellig, den 9. November, den Tag des Mauerfalles, nicht als Nationalfeiertag auszurufen.« (S. 237)

Israel darf in der BRD nicht als ein faschistisch-rassistischer Staat, als ein Apartheidstaat hingestellt werden, dafür sorgt der Zentralrat der Juden, die Vertretung der israelischen Botschaft, weil die Deutschen als »Volk der Judenmörder« sich sonst weigern würden, diesen faschistischen Staat weiter zu unterstützen, was sie offiziell bisher mit 137 Milliarden DM gemacht haben.[88] Ohne die finanziellen Zuschüsse der BRD könnte der Staat Israel nicht existieren! Daher auch die Verantwortung der jetzigen Generation für den Bestand Israels!

Vor einiger Zeit wurde das Buch von Robert Gellately »Hingeschaut und weggeschaut - Hitler und sein Volk« veröffentlicht. Er machte wieder alle Deutschen verantwortlich, weil sie bei der Deportation der Juden weggeschaut haben. Aber Juden dürfen von diesen furchtbaren Greueltaten in Israel wegschauen. Sensible deutsche Kritiker nennen sie dann noch unverschämterweise Antisemiten. Begreifen diese Damen und Herren vom Zentralrat denn nicht, daß sie deswegen in Kollektivhaft genommen werden und der Terrrorismus sich dann auch gegen jüdische Gemeinden in der BRD richten könnte? Siehe dazu den arabischen Anschlag auf die Synagoge in Düsseldorf!

Sharon folgt nun nicht dem Rat der schwedischen Juden. Er folgt dem Rat, den schon vor längerer Zeit der Friedens-Nobel-Preisträger, Henry Kissinger, Ex-US-Außenminister, der israelischen Regierung erteilte:[89]

»Die Rebellion in den besetzten Gebieten solle sofort erstickt werden, und als erster Schritt sei es dazu nötig, (ganz im Sinne der Frau Knobloch) die Fernsehteams hinauszuwerfen; gewiß, es werde Kritik an diesem Schritt geben, doch sie werde sich wieder legen. Und dann, so Kissinger weiter, müsse Israel die Rebellion unter Ausschluß der Öffentlichkeit niederschlagen - mit überwältigenden Mitteln, brutal und schnell.«

Dem stimmte der US-Starkolumnist und Pulitzer-Preisträger Charles Krauthammer zu:[90]

»Jedes Element der Infrastruktur in Arafats Polizeistaat muß zerstört werden: Hauptquartiere, Polizeistationen, Fernsehstationen und regierungsnahe Zeitungen. Einige Tage gibt der einflußreiche Publizist den Israelis für einen "überwältigenden und massiven" Feldzug; er ist überzeugt, daß es sich bald so ereignen wird.«

Weil sich die Israelis nicht mehr der Palästinenser erwehren können, die selbstmörderische Handlungen begehen, Handlungen, die auf die Verzweiflung dieses geschundenen Volkes hinweisen, schlägt Nathan Lewin, wie oben schon erwähnt, vor, die Angehörigen dieser Attentäter zu ermorden.

Was Kissinger, Krauthammer und Lewin empfehlen und Sharon bereits durchführt, ist ein Holocaust am palästinensischen Volk! Und dieses soll sich nicht einmal gegen seine brutalen Mörder wehren dürfen. Die westliche Wertegemeinschaft schaut zu oder soll wegschauen; sie muß dieses Morden an den Palästinensern einfach hinnehmen! Und wir Deutschen müssen wegen Auschwitz schweigen, wegschauen und diesen verbrecherischen, rassistischen Apartheid-Staat noch weiter unterstützen.

Lösungsvorschläge

»Für den Staat Israel gibt es zwei Möglichkeiten: die zweier unabhängiger Staaten mit einem geteilten Jerusalem oder die eines binationalen Staates mit einem vereinigten Jerusalem. Den zweiten Weg müsse Israel beschreiten, wenn es überleben wolle.«[91]

Da ja nicht umstritten ist, daß Zionisten die Palästinenser aus ihrer angestammten Heimat vertrieben haben, sollten die Israelis sich bei den Palästinensern entschuldigen, ihre "Groß-Israel-Ideologie" aufgeben und sie bitten, daß sie in den vor 1967 eroberten Gebieten bleiben dürfen und die Palästinenser dafür entschädigen. Sie müßten versprechen, daß die Siedler Gaza und die Westbank sofort räumen, den Schaden wiedergutmachen und beim Wiederaufbau Palästinas mithelfen, so wie die Deutschen den Schaden an den Juden mit mehr als 130 Milliarden DM gutgemacht haben. Dann sollte ein Friedensvertrag geschlossen werden, mit dem eine massive Abrüstung (Gleichstellung mit den Palästinensern) einhergehen muß.


Anmerkungen

[1]»Spiegel: größte Beleidigung«, t.z., München, 27.5.2002.
[2]»Paul Spiegel fordert Aufstand der Demokraten«, Süddeutsche Zeitung, 5.6.2002.
[3]Süddeutsche Zeitung, 2.11.1996.
[4]»Der israelische Dramatiker Georg Steiner«, Frankfurter Allgemeine, 23.3.1992.
[5]J. Leibowitz, Gespräche über Gott und die Welt, S. 104.
[6]semit-times, Nr.21/1992, eine nicht von Deutschen subventionierte Zeitschrift, daher eingegangen.
[7]M. Fyhn, Washington-Korrespondent, »Israels mächtige Freunde in den USA«, Aftenposten, 10.4.2002.
[8]»Zentralrat der Juden empört über Blüm«, Süddeutsche Zeitung, 19.6.2002.
[9]»Cherie Blair's Suicide Bomb Blunder«, The Times, 19.6.2002.
[10]»Israel reagerer skarpt mot staatsminister Blairs kone«, Aftenposten, 20.6.2002.
[11]Sh'ma, http://www.jewishdiversity.com/may02/arthur.htm.
[12]Frankfurter Allgemeine, 20.6.2002.
[13]Lorenz Jäger, »Massive Vergeltung«, Frankfurter Allgemeine, 14.6.2002.
[14]Uri Averny, »Wir wollen keine Sonderrolle«, Junge Freiheit, 31.5.2002.
[15]National-Zeitung, Nr. 28/ 2002.
[16]Der Schriftsteller Eckhard Henscheid in einem Interview mit der Jungen Freiheit, 7.6.2002.
[17]»Generalisierung als Antisemitismus-Merkmal«, Frankfurter Allgemeine, 13.6.2002.
[18]Horst Mahler in einem Brief an Friedman, »Guten Tag, Herr Friedman
[19]Die Woche, Nr.15/1995.
[20]Wilhelm Volkert, Ludwig Thoma, Sämtliche Beiträge aus dem Miesbacher Anzeiger, 1920/21.
[21]Heinrich Brüning, Die Lage der Juden in Deutschland, Briefe und Gespräche, 1934-1945, Stuttgart 1974, S.162.
[22]Rheinischer Merkur, 16.11.1985.
[23]Alphons Silbermann, Was ist jüdischer Geist, S. 114f.
[24]Zit. aus Sonja Margolina, eine russ. Jüdin, Das Ende der Lüge, Siedler, S. 11.
[25]»Waffenstillstand nach 60000 Toten«, Politiken, 27.5.2002.
[26]Abendzeitung, München, 19.11.1998.
[27]In einem Gespräch mit der österreichischen Tageszeitung »Kurier« vom 25.10.1976.
[28]So Lloyd George, zit nach Die Zeit, Nr. 49/1977.
[29]The Balfouer Declaration, Foreign Office, 2. November 1917.
[30]»Der Traum von Groß-Israel lebt weiter«, Dagens Nyheter, 5.4.2002.
[31]Münchner Merkur, 27.4.2002.
[32]Dies erzählte mir Mordechai Oppenheimer, ein jüdischer Freund in der Emigration in Schweden. Er verließ 1936 Palästina, weil, wie er sagte, die Politik der Zionisten keinen Segen hätte.
[33]Jörg Bremer in der Frankfurter Allgemeinen vom 16.5.2001.
[34]Jeshajahu Leibowitz, Gespräche über Gott und die Welt, S. 143.
[35]Georg Steiner, Dramatiker, beim 6. amerikanisch-israelischen Dialog in Jerusalem im Sommer 1968; n. Alfred M. Lilienthal: The Zionist Connection - What Price Peace, New York 1978, S. 731.
[36]Nahum Goldmann, Das jüdische Paradox, S. 137.
[37]Associated Press 23.7.1947.
[38]Nahum Goldmann, Das jüdische Paradox, S. 55f.
[39]W. Köhler, »Zur 50. Wiederkehr des Massakers«, Frankfurter Allgemeine, 29.4.1998.
[40]Steinar Sörlie u. Eva Björeng, »Die Welt feilscht mit den Rechten der Palästinenser«, Aftenposten, 12.6.2002.
[41]Nahum Goldmann, Das jüdische Paradox, S. 134.
[42]Per Jönsson, »Der Traum von Groß-Israel lebt immer noch«, Dagens Nyheter, 16.3.2002.
[43]Jeshajahu Leibowitz, israel. Philosoph und Theologe, Gespräche über Gott und die Welt, S. 12.
[44]Nathan Chofshi, Jewish Newsletter, 9.2.1959.
[45]A. Ponger, »Als Besatzungsmacht erntet Israel keine Lorbeeren«, Süddeutsche Zeitung, 14.12.1987.
[46]Süddeutsche Zeitung, 4.7.2002.
[47]Felicia Langer, israelische Rechtsanwältin, Die Zeit der Steine, S. 18ff.
[48]»Israel hat seine Seele verloren«, Neue Solidarität, Nr.23/ 2002.
[49]Münchner Merkur, 22.12.1990.
[50]Prof Dr. Kenneth Levan, Pressespiegel der Deutschlandbewegung, Sept. 2001.
[51]Israel Radio Kol Yisrael, zit. von Washington Report an Middle East Affairs, 11.10.2001.
[52]ntv, 4.6.2002.
[53]M. Mayer in der Frankfurter Allgemeinen vom 16.3.1993.
[54]»Ja takk, Israel«, Aftenposten, 4.4.2002.
[55]Dagbladet (Norwegen), 12.7.1982.
[56]Der österreichische, jüdische Ex-Kanzler Bruno Kreisky, Der Spiegel, Nr. 18/1979 .
[57]»Die israelischen Nazis«, National-Zeitung, 25.8.1967.
[58]Dagens Nyheter, 12.4.2002.
[59]Alle Zitate aus der Frankfurter Allgemeinen vom 6.6.2002, Westerwelle stellt Möllemann.
[60]Sörlie und Björeng, Altenposten, 12.6.2002.
[61]Frankfurter Allgemeine, 5.12.2000.
[62]Hans Chech, langjähriger Israelreporter, Bayr. Fernsehen Alpha, 2.4.2002.
[63]Frankfurter Allgemeine, 13.4.2002.
[64]Uri Avnery in einem Interview mit der Jungen Freiheit, 31.5.2002.
[65]Die Woche, 1.12.2000.
[66]Süddeutsche Zeitung, 6.10.2001.
[67]Aftenposten, 2.4.2001.
[68]Süddeutsche Zeitung, 27.3.2002.
[69]»Ja takk, Israel«, Aftenposten, 4.4.2002.
[70]Politiken, eine dänische Tageszeitung, 12.4.2002.
[71]Aftenposten, 31.3.2001.
[72]Per Jönsson, »Man hat uns verlassen«, Dagens Nyheter, 27.4.2002.
[73]Stig Röjeraas, Dagens Nyheter, 27.4.2002.
[74]»Sprache der Trümmer in Nablus und Jenin«, Neue Zürcher Zeitung, 4.5.2002.
[75]Auszüge aus dem 48 Seiten umfassenden Human Rights Watch Bericht, zit. n. Politiken, 3.5.2002.
[76]Jens Hosöe, aus dem Human Rights Watch Bericht in Politiken vom 4.5.2002.
[77]Bericht von Human Rights Watch zu Jenin, Neue Zürcher Zeitung, 8.5.2002.
[78]Aus dem Leitartikel in Aftenposten vom 2.5.2002.
[79]In einem Interview mit Dagens Nyheter, 4.5.2002.
[80]Alexander von Sobeck »Mein Ausland« in Phoenix vom 23.6.2002.
[81]Per Jönsson, Der Traum von Groß-Israel lebt, Dagens Nyheter, 5.4.2002.
[82]Dagens Nyheter, 5.4 2002.
[83]Jeshajahu Leibowitz, Gespräche über Gott und die Welt, S. 24.
[84]Abendzeitung, München, 23.1.1999.
[85]»Die Gesichter der Opfer«, Süddeutsche Zeitung, München, 11.7.2002.
[86]Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.2.2000.
[87]I. Bubis, Damit bin ich noch längst nicht fertig, S. 235.
[88]Niels Hansen, ehemal. dt. Botschafter in Israel, »Jeder Deutscher ist ein Mörder«, Frankfurter Allgemeine, 11.6.2002.
[89]»Leiden an Israel«, Süddeutsche Zeitung, 2.4.1988.
[90]Der Spiegel, Nr. 37/2001.
[91]Der große, schon verstorbene Geiger Yehuda Menuhin, Frankfurter Allgemeine vom 6.3.1989.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 7(3&4) (2003), S. 329-340.


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