Biographie Robert Faurissons

Robert in einem Pedal-Spielauto

Von links nach rechts:
Robert, Françoise, Phillippe

Von links nach rechts:
Françoise, Phillippe und Robert

29 August 1943, Marseille: Die Faurisson-Geschwister, von links nach rechts
Brigitte, Yvonne, Jacques, Jean, Françoise, Phillipe, Robert

Exemplare der Festschrift für Robert Faurisson (140 Seiten, Paperback, in englischer Sprache!) können für $15.- plus Versand im Internet bei vho.org/store bestellt werde.

Robert Faurisson wurde am 25. Januar 1929 als Sohn eines französischen Vaters und einer schottischen Mutter in Shepperton, England, geboren. Er war das älteste von sieben Kindern. Zur Schule ging er zuerst in Singapur und Kobe (Japan); ab dem Alter von sieben Jahren besuchte er verschiedene katholische Schulen, darunter ein Jesuitenkollegium in Marseille und das Collège Stanislas in Paris. In Paris studierte er am Lycée Henri IV sowie der Sorbonne die klassischen Sprachen und erwarb die agrégation des lettres (Französisch, Latein, Griechisch) sowie die Doktorwürde in Literatur und Sozialwissenschaft. An der Sorbonne unterrichtete er moderne französische Literatur; an der Université Lumière in Lyon entwickelte er eine Struktur zum Unterrichten der "Kritik von Texten (literarische, historische, Medientexte)". In den sechziger und siebziger Jahren machte er sich dank seiner Methode der Entzifferung als schwierig geltender literarischer Werke einen Namen; während dieser Zeit publizierte er A-t-on lu Rimbaud?, A-t-on lu Lautréamont? sowie La Clé des "Chimères" et "Autres Chimères" de Nerval. Ab der zweiten Hälfte der siebziger Jahre wandte er dieselbe direkte und pragmatische Methode auf das Studium schwieriger historischer oder literarischer Themen an: Das Problem der Nazigaskammern, die "Geständnisse" der SS-Männer, das "Tagebuch der Anne Frank" etc. 1978/1979 wurde er zur Einstellung seiner Lehrtätigkeit gezwungen. Zwischen 1978 und 1993 ist er mehrfach tätlich angegriffen worden. Unzählige Male stand er vor Gericht. Faurisson hat vier revisionistische Bücher verfaßt und zwei zentrale revisionistische Werk in französischer Sprache veröffentlicht, von denen das zweite, das vierbändige Ecrits révisionnistes (1974-1998), infolge der Gesetze gegen den historischen Revisionismus privat herausgegeben und auf seine eigenen Kosten gedruckt wurde. Einige seiner revisionistischen Schriften sind zwischen 1980 und 2002 im amerikanischen Journal of Historical Review veröffentlicht worden; die beiden ersten davon waren "The Mechanics of Gassings" (Frühling 1980) and "The Gas Chambers of Auschwitz Appear to be Physically Inconceivable" (Winter 1981); die letzte war "My Revisionist Method" (März/April 2002). R. Faurisson lebt seit 1957 mit seiner französischen Gattin in der Stadt Vichy. Das Ehepaar Faurisson hat drei Kinder und fünf Enkelkinder. Faurisson ist Atheist und unpolitisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 8(1) (2004), S. 64.


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