Robert Faurisson – Der Mann, der Wissenschaftler
und seine Methode der "Genauigkeit"

Von Dr. Fredrik Töben

Einführung

Als man mich bat, etwas zu Robert Faurissons Festschrift beizutragen, erinnerte ich mich an meine eigenen Studententage während der 1970er Jahre in Deutschland, wo ich regelmäßig solche Veröffentlichungen vorfand. Das deutsche Wort Festschrift wurde in die englischen Sprache übernommen, und nur wenige Englischsprechende haben nicht vom Oktoberfest gehört, wo Festlichkeit und Feier Hand in Hand gehen mit Rausch, einem Fest, einer Gedenkfeier über das Leben in seiner Gesamtheit.

Eine Festschrift jedoch versucht beides, den unvermeidlichen, leidenschaftlichen, Leben bestätigenden dionysischen Rausch mit apollinischem Sinn für Ordnung und Schönheit. Der Autor hofft, daß eine Beschreibung von Robert Faurisson, der Zweck dieses Artikels, entsteht, die den Leser aus der Versuchung von Verzweiflung, Verhängnis und Trübsinn hebt, welche die Revisionisten so leicht überkommen. Es gibt Männer und Frauen, die seit Jahrzehnten gegen Geschichtsverfälschungen ankämpfen und die sich verständlicherweise irgendwie entmutigt fühlen, daß sie den Endsieg in ihrem Leben nicht mehr erreichen werden. Ich hoffe, daß das folgende aufklären wird, welche Art von Sieg man erwarten kann, und daß ein Kampfruf ertöne zur Bestätigung der Lebenslust, die Resignation und Niederlage transzendiert.

Daher die andere Bedeutung des Wortes fest: standhaft zu sein, hart, stabil, entschlossen, festhalten an seinem Glauben angesichts von Mißgeschick, Verfolgung oder sogar in einer Niederlage. Wie angebracht die Bedeutung des Wortes ist, wenn man über Rober Faurisson schreiben will, hoffe ich in meinen nachfolgenden Überlegungen klarzulegen.

Ich erinnere mich an mein erstes persönliches Treffen mit Robert Faurisson im Jahr 1997, als meine Nichte und ich vor meiner ersten Fahrt zum Konzentrationslager Auschwitz in Polen kurz in Paris verweilten, um dort Serge Thion und Robert’s Schwester Yvonne Schleiter zu treffen. Nachdem wir unsere erste Bekanntschaft mit den zwei wichtigsten Unterstützern Faurissons machten, setzten wir unsere Reise nach Vichy fort, um den Mann selber zu treffen.

Bevor er uns seine Heimatstadt zeigte, lud Robert uns zum Mittagessen ein. Als wir die Gaststätte betraten, entschuldigte er sich überraschenderweise und bat uns, am Eingang zu warten. Wo wollte er hin? Ich dachte, dies sei eine französische Eigenart, typisch für einen zerstreuten Professor, der plötzlich eine Idee hat, die ihn dazu veranlaßte, uns am Eingang zu verlassen. Ich dachte, daß dieses sicherlich ein Beispiel von französischem Rationalismus sei, der geeignet ist, analytische Wortbilder zu präsentieren, etwas was gemäß Ingrid Zündel "klitzekleine, unwichtige Neuigkeiten" produziert. Rationalismus alleine, wie britischer Empirismus alleine, hat Schwierigkeiten, uns ein synthetisches Ganzes zu bieten. Im Gegensatz dazu befähigt uns der deutsche Idealismus, uns von diesem Sumpf von Einzelheiten zu befreien und eine ganzheitliche Weltanschauung zu entwickeln, wo das Praktische (Körper) und Theoretische (Geist) zusammenkommen in ein irgendwie beständiges Ganzes.

Mein Beispiel vom Mittagessen ist hier instruktiv. Während zum Beispiel englische und deutsche Gedecke Teller fürs Brot benutzen, brauchen die Franzosen das nicht und plazieren das Brot – die französischen Baguettes – direkt aufs Tischtuch neben den Teller fürs Hauptgericht. Die Brotkrümel fallen überall hin. Yvonne Schleiter zeigte mir, wie man in besseren Haushalten das Brotkrümelproblem löst: eine kleine verzierte Tischbürste und Kehrschaufel, oft vergoldet, macht alles sauber. So ist hier das rationale Denken in die Praxis umgesetzt, vom Brot zum Brotkrümelentfernen, aber es kann nicht synthetisieren und auf einen Teller kommen, der das Problem der Brotkrümel (Empirismus) und Sauberkeit (Idealismus) ebenso löst.

Mein Grübeln vertrieb mir die Zeit, während wir im Restaurant auf Roberts Rückkehr warteten. Einige Minuten später tauchte ein lächelnder Robert von irgendwo innerhalb des vollen Restaurants auf und sagte: "Hier kann man essen. Die Toiletten sind sauber."

Fredrick Töben, australischer Bürger, geboren als Sohn einer Bauernfamilie 1944 in Jaderberg, Norddeutschland. 1954 wanderten seine Eltern mit ihren vier Kindern nach Australien aus, wo sie weiterhin in der Landwirtschaft tätig waren. F. Töben studierte an der Universität Melbourne, Australien (Diplom 1970), an der Victoria University in Wellington, Neuseeland (Diplom 1968), an den Universitäten von Heidelberg, Stuttgart und Tübingen (Promotion zum Doktor der Philosophie 1977) sowie schließlich an der University of Rhodesia (Diplom für Erziehungswissenschaft 1978). Lehrtätigkeit in den Fächern Englisch, Deutsch, Soziologie und Philosophie in Australien, Neuseeland, Deutschland, Zimbabwe und Nigeria. Von 1983 bis 1993 Direktor von Toben International Try Ltd, Import-Export. Seit 1985 Verleger bei Peace Books, Autor verschiedener Artikel und Bücher über Erziehungswissenschaft sowie zweier Bücher über den Revisionismus: Where Truth Is No Defence, I Want To Break Free (2001); Fight or Flight: The Personal Face of Revisionism (2003). Seit 1994 Leiter des Adelaide Institute, Australien. Von April bis November 1999 in Mannheim, BRD, wegen "Holocaust"-Leugnung inhaftiert. Weitere Informationen bei www.adelaideinstitute.org.

Akribie

Ich war von diesem Vorfall beeindruckt, denn es zeigte, daß Robert Faurisson ein Gleichgewicht zwischen Geist und Körper erreicht hat, wo die intellektuellen Funktionen nicht von den körperlichen getrennt sind. Dieses Gleichgewicht fehlt leider bei vielen, die sich selbst als intellektuell bezeichnen. Es war mir klar, daß Robert Faurisson ein bestimmtes Maß an körperlicher Reinlichkeit verlangte. Ich wußte bereits, daß er geistige Sauberkeit verlangte, wo Genauigkeit und Präzision dagegen schützen, Fehler zu begehen, wo Akribie das leitende Prinzip auf der Suche nach Tatsachen und Wahrheiten ist.

Diese zwei Worte werden im gegenwärtigen akademischen Betrieb sehr schlecht gemacht, besonders auch in diversen rechtlichen Bereichen, wo in Sachen ‘Holocaust’ prozessiert wird. Besonders in Australien, Europa und in Kanada ist die Wahrheit keine Verteidigung in Strafverfahren, und ein Bezug auf sachliche Ereignisse, die aus wissenschaftlicher Forschung stammen, ist irrelevant. Dies ist eine Einstellung, die mit brutaler legaler Gewalt versucht, eine Lüge aufrechtzuerhalten.

Ich hatte also keine Schwierigkeit, Faurissons Position hinsichtlich des ‘Holocaust’ anzunehmen. Das deutsche Wort Gründlichkeit beschreibt den Vorgang, den Faurisson selbst ‘Akribie’ nennt. Oder wie Faurisson sagt:

"Manchmal sage ich auch auf französisch, das, was ich suchte, war ‘la vérité mais au sens de vérité verifiable.’ Ein Wortspiel, welches schwierig zu übersetzen ist." (Faurisson zu Countess, 28. September, 2003: "Die Wahrheit, aber im Sinne einer verifizierbaren Wahrheit.")

Robert Countess bevorzugt den Begriff ‘Akribie’ vor dem des ‘Revisionismus’, weil der letztere zu sehr beladen sei. Zum Beispiel nennt und verunglimpft die kommunistische/marxistische Ideologie jeden Andersdenkenden einen ‘Revisionisten’, und das reichte dann aus für einen Andersdenkenden, in das GULag (Abkürzung für Glavnoye Upravleniye Ispravitelno-Trudovikh Lagerey, oder die Hauptverwaltungsstelle für Besserungsarbeitslager) geschickt zu werden. Ich ziehe immer noch ‘Revisionismus’ vor, denn dies ist lediglich eine Methode, ein heuristisches Prinzip, das von jeder denkenden Person angewendet wird, die versucht, sich eine Weltanschauung aufzubauen, die nicht nur aus Nachplappern und der Übernahme von Denkschablonen besteht.

Der Mann Faurisson versucht, durch sein Beispiel zu führen; daher seine Liebe zum Tennis und Schifahren; um es in diesen Sportarten zu etwas zu bringen, müssen Körper und Geist zusammenarbeiten.

Zu Beginn unserer Bekanntschaft hatte Faurisson mich wegen Oberflächlichkeit gerügt, mit der ich Zeitungsartikel sammelte. Obgleich ich eine solide deutsch-österreichische Abstammung habe, muß ich zugeben, daß mein mehr als 50-jähriger Aufenthalt in Australien auf mich abgefärbt hat. Mein Englisch-Professor an der Stuttgarter Universität, Dr. Lothar Fietz, wies mich darauf hin, wir in Australien seien ziemlich ländlich, ohne allzuviele intellektuelle Strukturen! Dies war die Auffassung eines gebildeten Deutschen, der verallgemeinerte, nachdem er jemanden getroffen hatte, der auf einer australischen Farm aufgewachsen war, und er schloß daraus, daß alle Australier so sind. Tatsache ist, daß die meisten Australier Stadtbewohner sind, wenn auch nicht unbedingt sehr gebildete.

Einmal schickte ich Faurisson einen Artikel mit Quellenangabe, vergaß aber das Datum. Ich wurde unmißverständlich informiert, daß ich unser beider Zeit vergeude. Das ist dann auch nie wieder passiert, denn schon damals bemerkte ich Ungeduld in Faurissons Stimme. Ich erklärte mir diese dadurch, daß ich mir vorstellte, wie aufreibend es für Faurisson sein muß, Anfänger in den Revisionismus einzuführen. Die wenigen Personen in der Welt, die eine moralische Motivation entwickeln, sich mit dem ‘Holocaust’-Revisionismus zu befassen, werden zu begierigen Neulingen, deren einzige formale Qualifikation für dieses besondere Forschungsfeld ein angeborener Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit ist.

Die ‘Holocaust’-Lüge

Die Ungeduld mit Personen, die seinem Standard nicht entsprechen, traf auch andere, die Faurisson Material zusandten. Ich habe Faurissons Angewohnheit übernommen, das Wort ‘Holocaust’ mit Anführungszeichen zu schreiben, denn diese Anführungszeichen weisen, wenn von dem angeblichen deutsch-jüdischem Holocaust die Rede ist, daraufhin, daß dieses Ereignis nicht eine anerkannte Tatsache, nicht eine geschichtlich unbestrittene Gegebenheit ist. Ganz im Gegenteil! Sie zeigen auch an, daß dieses angeblich einzigartige historische Ereignis alles andere als einzigartig ist – außer vielleicht als Schwindel!

1994 betrat ich die australische Revisionistenszene auf ganztägiger Basis, wo John Bennett an höchster Stelle regierte. Zusammen mit Faurisson, Butz, Zündel, Smith und anderen war er 1979 in Kalifornien, als Willis Carto das Institute for Historical Review gründete. Wie für einen Rechtsanwalt typisch, wollte Bennett auf der sicheren Seite sein und sagte daher, "das Ausmaß des ‘Holocaust’ ist übertrieben worden." Er ging nicht darüber hinaus, aber das reichte damals schon, um durch die Medien, insbesondere durch die jüdische Presse diffamiert und verleumdet zu werden.

Faurisson ging weit über diese Leisetreter-Haltung hinaus und gewann Prominenz, indem er behauptete: "der ‘Holocaust’ ist eine Lüge!". Er formulierte seine kompromißlose Einstellung folgendermaßen:

"Zeige oder zeichne mir eine Nazi Gaskammer! Höre auf, mich mit Worten abzuspeisen. Höre auf, mir ein Gebäude, eine Tür, eine Wand oder manchmal gar nur Haare oder Schuhe zu zeigen. Ich brauche ein vollständiges Bild von einem solchen phantastischen chemischen Schlachthaus. Ich brauche eine technische Darstellung von der außergewöhnlichen Waffe eines beispiellosen Verbrechens. Solltest Du es wagen zu sagen, daß das, was den Touristen in einigen Lagern gezeigt wird, eine solche Gaskammer ist oder war, dann nur zu, sage es…"

Diese Methode gefiel mir, drückte sie doch klar eine Geisteshaltung aus, die Beweise für das verlangte, was behauptet wurde. Faurisson ließ sich nicht Ehrfurcht oder eine respektvolle Haltung abverlangen und anerkannte nicht vorab, daß Juden tatsächlich Opfer von von Massenmord waren, Opfer eines außergewöhnlich abscheulichen Verbrechens. Als Analytiker und Wissenschaftler, der voreingenommene, emotionale Subjektivität zur Seite schiebt, fragt Faurisson immer noch leidenschaftlich nach Beweisen, die die Behauptungen über ein angebliches abscheuliches Ereignis erhärten. Er hat dafür keinen Popularitätspreis gewonnen. Aber seine moralische und intellektuelle Integrität ist makellos!

In den letzten 20 Jahren hatte ich sowohl Kontakt mit Personen, die an den ‘Holocaust’ ‘glaubten’, als auch mit solchen, die den Mut hatten, Aspekte davon in Frage zu stellen. Mir wurde dann klar, daß ich gegen eine Betonmauer anrannte, denn jüdische Akademiker wie Melbournes Dr. Paul Gardner baten mich aufzuhören, die Tatsache des ‘Holocaust’ in Frage zu stellen, weil "er tatsächlich geschehen sei". In diversen Leserbriefen unserer örtlichen Zeitung versuchten Gardener und andere eine offene Debatte über diese Sache zu unterdrücken. Sydneys Professor Konrad Kwiet, ein anderer australischer ‘Holocaust’-Experte, riet mir, diese "Sache sei größer als wir beide zusammen; laß es also sein."

Aber ich lernte auch Leute kennen wie Dr. Wilhelm Stäglich, Ernst Zündel, Dr. Robert Faurisson, Professor Dr. Arthur Butz und Ortsansässige aus Adelaide wie Werner Fischer und Christopher Steele, die sich gegen die Ansicht wandten, das ‘Holocaust’-Thema sei verboten und jenseits einer offenen Diskussion, und die energisch überzeugende Argumente vortrugen.

1983 forderte der australische Bürgerrechtsverein League of Rights die ‘Holocaust’-Lobby erfolgreich heraus, indem er eine Ausstellung in Adelaides Constitutional Museum veranstaltete. Es war ein glänzend erdachter Plan, solch eine Ausstellung in der Öffentlichkeit vorzuführen, um die Skepsis bezüglich des orthodoxen ‘Holocaust’ visuell zu veranschaulichen. Der Museumsdirektor ließ sich nicht durch Einwände gegen die Ausstellung einschüchtern, und so wurde in Adelaide eine Vielzahl von Argumenten gegen die Menschenvergasungsgeschichte einen Monat lang öffentlich gezeigt.

Werner Fischer, ein ehemaliges Mitglied der SS, der sich dafür nicht entschuldigte, hatte die Saat dazu mit Arthur Butz’ Der Jahrhunder-Betrug gesät. Die Freude war daher groß, als viele Aktivisten Butz bei seinem Besuch anläßlich des Internationalen Revisionistischen Symposiums von 1998 am Adelaide Institute persönlich kennenlernen konnten. Es war natürlich sehr enttäuschend, daß Robert Faurisson nicht nach Australien zu dieser Konferenz kommen konnte, weil er gerade zahlreiche Male in Frankreich verurteilt worden war, wegen seiner Behauptung, daß die ganze ‘Holocaust’-Geschichte eine große Lüge sei.

Fragen stellen

Vor diesem Hintergrund revisionistischer Kämpfe fand ich meine eigenen Zweifel über die orthodoxe ‘Holocaust’-Ansicht bestätigt. Warum sollte ich nicht fortfahren, die Tatsächlichkeit und die Wahrhaftigkeit der Behauptungen einiger angeblichen ‘Überlebenden’ in Frage zu stellen? Warum sollte mein Denken abgeschaltet werden und warum sollte mein Hirn den ‘Holocaust’ umgehen, wenn wir von allen Medien täglich mit einseitigen Greuelgeschichten zum ‘Holocaust’ überfüttert werden?

Und schlimmer noch, warum sollte man darauf verzichten, materielle Strukturen zu untersuchen und Behauptungen von Überlebenden zu analysieren und zu prüfen, wenn der einzige Grund, den man mir dafür gibt, jener ist, es gebe keine Debatte über den ‘Holocaust’? Das bedeutet, eine offene Hinterfragung zu verhindern, was ich ziemlich anstößig finde, denn wenn mir wichtige Informationen vorenthalten werden, dann habe ich keine Möglichkeit, mir eine ausgewogene Meinung über ein sehr wichtiges geschichtliches Ereignis zu bilden.

Während der frühen 1990er Jahre, als revisionistische Argumente dank des unzensierten Internets besser bekannt wurden, lautete das Gegenargument, daß "jeder daran glaubt" und "den Holocaust zu leugnen gleicht der Behauptung, der Mond bestehe aus Käse oder die Erde sei flach." Faurisson nannte solche Antworten ‘nicht ernsthaft’, und er forderte Revisionisten auf, ernsthaft zu bleiben und sich nicht in ‘Kleinkram’ zu verlieren.

Die Phrase von der flachen Erde war immer dann die Lieblingsantwort von Professor Deborah Lipstadt, wenn sie von schwierigen Fragen ablenken mußte. Ein Akademiker, der keine Begründungen für seine Ansicht geben kann, zieht sich aus einer offenen Diskussion über ein umstrittenes geschichtliches Problem zurück und nimmt dabei eine absolutistische Haltung ein und fordert eine absolutische Interpretation von Ereignissen, die bei weitem nicht gelöst sind. Es ist meine Eindruck, daß wir uns in einer stürmischen ‘Holocaust’-Debatte befinden, und die Existenz der revisionistischen Bewegung belegt dies und noch viel mehr.

Ein bedeutendes Beispiel für Rufmord und einen akademischen Hexenprozess kommt aus Neuseeland. Der Akademiker Dr. Joel Hayward fiel wegen seiner 1993 angefertigten Diplomarbeit bei der jüdischen ‘Holocaust’-Lobby in Ungnade. Hayward hatte in seiner Arbeit behauptet, daß die revisionistischen Argumente einer intellektuellen und akademischen Prüfung standhielten. Nach David Irvings Verleumdungsprozeß gegen Deborah Lipstadt in London im Jahr 2000 widerrief Hayward seine eigene These und behauptete, daß neue Beweise, die aus diesem Prozeß hervorgekommen seien, ihn überzeugten, daß er mit seiner These ‘übertrieben’ habe. Bis heute hat er, ähnlich wie Lipstadt, noch keine Antwort gegeben auf Faurissons Herausforderung: "Zeige mir oder zeichne mir eine Nazi Gaskammer!". Jeder Akademiker hat natürlich die Freiheit, seine Ansichten zu ändern, besonders wenn ihm neue Informationen zur Verfügung stehen. Die intellektuelle Integrität erfordert jedoch, daß jede Änderung einer Ansicht vernünftig begründet und mit Beweisen untermauert werden muß, die zu der Änderung in der Ansicht geführt haben. Obgleich ich Hayward frug, welches Material zu seine Meinungsänderung geführt habe, hat er nie etwas angeführt. Muß ich mich darüber wundern?

Die Zensur überwinden

Die Hauptmedien haben den Informationsfluß dermaßen monopolisiert, daß Revisionisten große Schwierigkeiten haben, ihre Argumente an die Öffentlichkeit zu bringen. Um so wichtiger war es, daß einzelne Revisionisten die Bewegung in Schwung hielten. Robert Faurisson ist eine solche Person, die den Mut hat, gegen den Strom der veröffentlichten Meinung zu schwimmen. Die meisten Reportagen der Weltpresse über Faurisson fanden während der Zündel-Prozesse in Toronto in den Jahren 1985 und 1988 statt, als er und andere sich den Plan ausdachten, der dann in Fred Leuchters sensationellem Gerichtsgutachten über die Krematorien von Auschwitz mündete.

Das Aufkommen des Internets ermöglichte es schließlich den isolierten Revisionisten, weltweit schnell und unabhängig von irgendeiner Form der Zensur zu kommunizieren. Das moralische Wohlbefinden wurde sicherlich verbessert durch dieses neue Medium, das es jedem erlaubt, schwierige Fragen zu stellen und sich denen zu widersetzen, es sich zur Aufgabe gemacht haben, offene Nachforschungen zu verhindern. Der Philosoph Karl Popper erklärte mir 1974, wie dieser Blockiermechanismus von Ludwig Wittgenstein gegen ihn in Cambridge benutzt wurde, als Wittgenstein Popper als Gastredner zu einem Seminar eingeladen hatte. Wittgenstein stellte Popper dem Publikum vor und bemerkte, daß nach seiner eigenen Sprachphilosophie zur Problemlösung nur eine richtige Sprachanwendung notwendig sei. Popper entgegnete, daß wir zunächst anerkennen müßten, daß es Probleme gebe, die gelöst werden müssen. Er fragte dann Wittgenstein, was mit moralischen Problemen in der Sprachanalyse passiere. Wittgenstein antwortete, "Es gibt keine moralischen Probleme!" weil die korrekte Sprachanalyse sie eliminiere. Wittgenstein ergriff einen Feuerhaken und drohte Popper damit, der daraufhin antwortete:

"Und wie ist es mit dem moralischen Problem, wenn der Gastgeber seinen Besucher mit einem Feuerhaken bedroht?"

Es ist nicht ganz klar, was damals passierte, aber Popper informierte mich, daß Wittgenstein aus dem Zimmer gestürmt sei.

Nach 1990 sagte mir Dr. Graeme Marshall von der Philosophischen Fakultät der Univerität Melbourne, ein Anhänger Wittgensteins, daß der ganze Vorfall nicht so dramatisch gewesen sei, wie Popper es geschildert hatte. Natürlich war dieser Vorfall bedeutungsvoll, denn Popper brachte den moralischen Imperativ in wissenschaftliche Nachforschungen ein und gab ihm einen hohen Stellenwert.

Gekritzel an einer Wand in Frankreich: Faurisson hat recht!

Faurissons wissenschaftlichem Ideal der offenen Forschung dient sein Prinzip der ‘Akribie’, diese dialektisch gefärbte rationale und ruhelose Haltung, welche keine Ungenauigkeit, Verfälschungen und Lügen, noch viel weniger jegliche Form von Zensur in Sachen ‘Holocaust’ duldet. Das erfreut diejenigen freilich nicht, die jegliche öffentliche Debatte über das Thema zensieren wollen, und es überraschte mich sehr, als ich erfuhr, daß sogar selbsternannte Skeptiker wie Amerikas Michael Shermer in Sachen ‘Holocaust’ Gläubige sind.

Australiens führender Atheist und ehemaliger Marxist, Rundfunksprecher Philip Adams, ist ein ‘Holocaust’-Gläubiger, Wenn die Absurdität von Behauptungen keinerlei kritischer Analyse standhält, wird von Adams und anderen weltweit organisierten Skeptikern mit dem Begriff ‘Holocaust-Leugner’ operiert, der von einer Analyse des Problemes ablenken soll.: Welches Recht habe ich, solche Äußerungen zu machen und solche Behauptungen über Personen aufzustellen, die die orthodoxe Ansicht über den ‘Holocaust’ aufrechterhalten? Ich antworte, indem ich erkläre, daß meine Ausbildung unter anderem auf einer Studie von Karl Poppers Theorie der Falsifizierung und auf C. S. Peirces Prinzip der Fehlbarkeit beruht. Dies allein qualifiziert mich schon außerordentlich, jeden Aspekt der ‘Holocaust’-Orthodoxie zu studieren. Kurz gesagt entwickelte C. S. Peirce die logische Grundlage der Abduktion, womit er wissenschaftliches Hypothetisieren formalisierte. Das ermöglichte es Peirce auch, Intuition abzulehnen, auf welcher der französisch-kartesische Rationalismus (natürliche Ideen) und der britische Empirismus (Erfahrungsdaten) ihre dyatische, Subjekt-Objekt-Erkenntnistheorie basieren.

Keine Löcher, kein Holocaust

Und um mir in meiner persönlichen Suche nach Aufklärungen in Fragen beizustehen, die aus dieser ‘Holocaust’-Kontroverse, aus dieser groben Verzerrung der Weltgeschichte entstehen, übernahm ich Faurissons knappe Formulierungen: "Keine Löcher, kein Holocaust" und "Der Holocaust ist eine Lüge."

Plötzlich wurde der bekannte australische ‘Holocaust’-Gelehrte John Bennett für die australischen Medien unwichtig, und ich wurde der berüchtigste australische ‘Holocaust’-Leugner. Irgend etwas muß ich richtig gemacht haben, weil Faurissons Behauptung, das ganze ‘Holocaust’-Unternehmen sei eine Lüge, mich in die öffentliche Schlacht für Wahrheit und Gerechtigkeit trieb. Das Resultat von all dem ist, daß mir vom australischen Bundesgericht am 17. September 2002 ein juristischer Maulkorb angelegt wurde, der am 27. Juni 2003 in der Berufung bestätigt wurde. Es ist mir nun nicht mehr erlaubt, die angeblichen sechs Millionen jüdische Opfer zu bestreiten, die Existenz der Menschengaskammern oder den ‘Holocaust’ an sich anzuzweifeln. Vielen Dank, Robert!

Als im Jahr 1994 das Adelaide Institut gegründet wurde, war sowohl Faurisson im Hintergrund zugegen, wie auch Dr. Wilhelm Stäglich und Professor Dr. Arthur Butz mit ihren jeweiligen Veröffentlichungen, Der Auschwitz Mythos und Der Jahrhundertbetrug. Ernst Zündel war auch zugegen, der von Toronto aus gegen die ‘Holocaust’-Orthodoxie ankämpfte und dort siegreich die ‘Holocaust’-Prozesse der Jahre 1985 und 1988 überstand, während er zugleich seine Medienprogramme ausdehnte, indem er die Welt mit revisionistischem Material überflutete. Zündels Sieg gegen die ‘Holocaust’-Lügner wurde besiegelt, als Kanadas Oberster Gerichtshof 1992 jenes Gesetz annullierte, unter welchem er seit 1985 verfolgt worden war. Als er Kanada verließ, um mit seiner Frau Ingrid in Tennessee, USA, zu leben, dachten wir nicht, daß Zündel noch einmal der Wut der kanadischen, jüdisch-inspirierten Justizgewalt gegenüberstehen würde. Ich besuchte Ernst und Ingrid in ihrem Haus im Januar 2003, und sieben Tage später, am 5. Februar, wurde Ernst Zündel dort festgenommen und nach Toronto abgeschoben, wo er seither inhaftiert ist. Aber das ist eine andere Geschichte.

Als Professor Deborah Lipstadt 1994 Australien besuchte, machte man aus ihr eine kleine Sensation. Im Fernsehen (ABCs Lateline) behauptete sie, Jean-Claude Pressac habe in seinem 1989 erschienenen Buch Auschwitz: Technique and Operation of the Gas Chambers nachgewiesen, daß das Krematorium II in Auschwitz (Birkenau) ein Lüftungssystem gehabt habe, was erkläre, wie das Zyklon B-Gas nach den behaupteten Vergasungen abgesogen worden sei. Mein Kollege und ich waren niedergeschlagen, beruhigten uns dann aber, indem wir an unserem Prinzip festhielten, die einer Behauptung zugrundeliegende Wahrheit aufzufinden. Wäre die Existenz der Gaskammern tatsächlich bewiesen worden, wie Lipstadt 1994 offenbarte, dann hätten wir einfach als Tatsache veröffentlicht, daß es in Auschwitz wirklich Menschengaskammern gab, die funktioniert und Millionen Leute getötet haben.

Ich fuhr damals zusammen mit David Brockschmidt, dem damaligen Vertreter des Adelaide Instituts in Südaustralien, selbst nach Melbourne, um Professor Lipstadt zu treffen und reden zu hören, als sie dieses Thema behandelte. Sie erklärte uns, daß sich die Baupläne der Mordgaskammern in Pressacs Buch befänden und daß die Sache damit abgeschlossen sei. Sie unterschrieb ihr Buch mit "Möge die Wahrheit siegen!" Später überprüfte ich zusammen mit dem stellvertretenden Leiter des Adelaide Instituts, Geoff Muirden, Pressacs Buch in der Bücherei der Universität Melbourne, wo sich eine Kopie unter Schloß und Riegel befand. Das Buch überzeugte mich überhaupt nicht. Es genügt nicht, lediglich solche Pläne zu sehen, denn sie offenbarten von selbst gar nichts und sicherlich nicht, daß in Auschwitz-Birkenau Menschengaskammern existierten. Und hier wird Faurissons Methode nützlich: Eine Zeichnung braucht nicht einen umfangreichen Kommentar, der angibt, was angeblich auf der Zeichnung zu sehen ist. Das meint Faurisson mit dem Ausdruck ‘Kleinkram’!

Bezüglich Lipstadts Behauptung beruhigte Faurisson unsere angeschlagenen Nerven, indem er erklärte, daß sich die Geschichte dauernd ändere und daß man Pressac nicht vertrauen könne, da er ihn sehr gut kenne, und daß der Mann mit den jüdischen ‘Holocaust’-Förderern von Frankreich, Serge und Beate Klarsfeld, die Pressacs Unternehmen finanzierten, unter einer Decke stecke.

Ich traf Pressac, der im September 2003 starb, im April 1999, und er änderte seine Behauptung etwas, indem er bemerkte, daß die Firma Topf & Söhne, die die Krematoriumsöfen in Auschwitz errichtete, auch in der Lage gewesen sei, Menschengaskammern zu bauen. Schließlich war die Firma führend in der Getreidetrocknungstechnik und in der Konstruktion von Krematorien. Es ist nicht überraschend, daß die Firma nach dem Krieg ihre Marktstellung verlor wegen der induzierten ‘Holocaust’-Schuld, die jede normale gesunde menschliche Betätigungen lähmt und zu pervertiertem Verhalten unterwürfiger Sklaven und verkrüppelter Seele führt. Dies allein berechtigt jeden, sich aktiv allem zu widersetzen, was die ‘Holocaust’-Lobby fördert. Das beschämende sklavische Festhalten an diesem ‘Holocaust’-Dogma, gesetzmäßig verankert u.a. durch den deutschen Strafgesetz-Paragraphen 130, hat traurige Konsequenzen, wie Günter Deckert, Germar Rudolf, Udo Walendy, Hans Schmidt und andere nur zu gut wissen. Die englische Ausgabe des Rudolf Gutachtens erschien im Jahr 2003, und bis heute sind seine forensischen Ergebnisse unwiderlegt.

Pressac sagte mir, daß er nie behauptet habe, daß Vergasungen stattgefunden hätten, sondern daß Vergasungen in Auschwitz möglich waren. Eine jüdische Gruppe in Italien arbeitete an einer CD, welche diese Möglichkeit simuliert. Bis heute habe ich noch nicht gehört, welches Ergebnis diese Gruppe erzielte. Zu der Zeit meines Besuches bei Pressac am 31. März 1999 erreichte diese Gruppe den Punkt, durch die Auskleidekammer des Krematoriums II zu gehen vor der eigentlichen angeblichen Menschengaskammer zu stehen. Es ist mir nicht bekannt, ob sie jemals hineinkamen oder nicht.

Pressac erzählte mir auch, daß er daran denken muß, in Frankreich zu überleben. Pressac beunruhigte nämlich, daß Klarsfeld ihm gegenüber so aggressive wurde – ihn symbolisch durch das Telefon anspuckte, nur weil er Klarsfelds Behauptung von sechs Millionen jüdischen Todesopfer nicht bestätigen wollte, und Klarsfeld war ärgerlich über Pressacs eigene Definition des ‘Holocaust’. Pressac behauptete, daß ein "massives Massaker" stattgefunden habe, aber kein ‘Holocaust’, und man sollte davon Abstand nehmen, dieses Wort zu benutzen, wenn man über diese Geschichtsepoche spricht.

Ich hatte auch das klare Gefühl, daß Pressac ziemlich traurig war, Faurisson als Kontakt zur revisionistischen Szene verloren zu haben, und er war froh, daß wenigstens Carlo Mattogno noch mit ihm sprach.

Außerbetriebnahme des Krematorium I

Zwei Jahre später veröffentlichte Robert Jan van Pelt, ein Neuankömmling auf der ‘Holocaust’-Bühne, zusammen mit Deborah Dwork ein Buch mit dem Titel Auschwitz: From 1270 to the Present. Zu meiner größten Freude stellte ich auf Seite 363f. fest, daß zugegeben wurde, Krematorium I im Stammlager Auschwitz sei außer Betrieb gesetzt worden, das heißt, daß die angebliche Gaskammer nach dem Krieg ‘rekonstruiert’ worden ist und daß eine Leichenhalle in einen Luftschutzbunker umgewandelt worden ist, aber nie in eine Menschengaskammer. Dwork und van Pelt erklären in fast poetischer Sprache, wenn sie erläutern, Krematorium I repräsentiere auf ‚symbolische’ Weise das, was im Krematorium II in Auschwitz-Birkenau geschehen sein soll.

Pressac informierte mich, daß er sich über van Pelt und Dwork geärgert habe, weil sie ihr Buch auf Pressacs eigene Forschungen basierten. Mit anderen Worten, sie ‘stahlen’ seine Arbeit, wie Pressac angibt.

Es dauerte noch sieben weitere Jahre, bis auch das Auschwitz Museum öffentlich zugab, beim Krematorium I handele es sich tatsächlich um eine Rekonstruktion (siehe online
auschwitz.org.pl/html/de/zwiedzanie/krematorium_1.html).

Vichy

Und während die ‘Holocaust’-Orthodoxie ihr eigenes Fundament untergräbt, fahren Robert Faurisson und andere fort, das französische Rechtssystem herauszufordern, das verbietet, irgend etwas von dem in Frage zu stellen, was die Nürnberger Militärtribunale 1945-46 festgestellt hatten. Es ist nicht leicht für einen Ehemann, Vater und Großvater, der seiner Familie zugetan ist, solche Lasten alleine und isoliert in Vichy zu tragen. Dank der Fortschritte in der Kommunikationstechnologie, besonders dem Internet, ist Faurisson aber nicht mehr alleine.

Wie oben erwähnt, nahm Robert Faurisson 1998 am Internationalen Revisionisten-Symposium des Adelaide Institut per Video teil. In seinem Beitrag erklärte Faurisson, daß Vichy nicht mehr Vichy sondern Vichy-Auschwitz ist. Dies folgt aus dem Titel des gleichnamigen zweibändigen Buches von Serge und Beate Klarsfeld über die sogenannte ‘Holocaust’-Leugnung, in dem die Behauptung aufgestellt wird, Marschall Pétain, der während des Krieges in Vichy wohnte, habe Juden zu ihrem Tod nach Auschwitz geschickt.

Faurisson nimmt uns mit auf eine Videotour durch Vichy und erklärt, wie die Geschichte seiner Stadt gefälscht worden sei. Er besuchte drei Plätze innerhalb eines Radius von einigen hundert Metern und erklärte, wie die tatsächlichen Ereignisse, die dort passiert seien, jetzt von einer verzerrten jüdischen Sicht der Lokalgeschichte ersetzte worden seien, und Faurisson erinnert uns, daß es in Frankreich verboten ist, die Wahrheit über solche historischen Ereignisse zu sagen.

1. Denkmal zum Ersten Weltkrieg: "Jeder Krieg ist eine Schlachterei," sagt Faurisson, "und er ist gut für den Sieger und schlimm für den Besiegten. 20 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde das Münchner Abkommen für Deutschland von Adolf Hitler, von Benito Mussolini für Italien, von Edouard Daladier für Frankreich und von Neville Chamberlain für Großbritannien unterzeichnet. Heute wird uns gesagt, daß das Abkommen eine Schande sei – aber war es das wirklich? Nach der Schlachterei des Ersten Weltkriegs, war es da eine Schande, einen weiteren Krieg zu verhindern?"

Wir erinnern uns an die Invasion des Irak am 19. März 2003, vor der der französische Außenminister eine lebhafte Erklärung abgab, warum Frankreich der anglo-amerikanisch-zionistischen Armee nicht beitreten solle, der ‘Koalition der Willigen’. Vielleicht ist der französische Außenminister der Geschichte vertraut und besonders mit Robert Faurissons Behauptung über Hitlers Massenvernichtungswaffen – den Menschengaskammern –, die immer noch nicht gefunden wurden, obgleich die Gläubigen mehr als sechzig Jahre Zeit hatten, danach zu suchen.

2. Casino: Am 10. Juli 1940 hatten 569 Mitglieder des Parlamentes Marschall Pétain zum Staatspräsidenten gewählt, bei 20 Stimmenthaltungen und 80 Gegenstimmen. Heute ist dort eine Tafel angebracht, die angibt, daß 80 Mitglieder des Parlaments, die gegen Petain stimmten, die Ehre des französischen Volkes retteten:

"DANS CETTE SALLE LE 10 JUILLET 1940

80 parlementaires ont par leur vote affirmé leur attachement à la République, leur amour de la liberté et leur foi dans la victoire. Ainsi s’acheva la IIIe République"

Es steht freilich nicht auf dieser Tafel, daß 60 Länder – einschließlich der USA und der Sowjetunion – Botschafter nach Vichy geschickt hatten, diese Regierung also anerkannt hatten.

3. Hotel du Parc: Es gibt dort kein Anzeichen, daß Marschall Pétain dort bis zum 17. August 1944 in einfachem Stil gelebt hatte, als er von den Deutschen verhaftet und nach Deutschland gebracht wurde. Der kleine Wohnplatz, wo er lebte, ist geschlossen, und kein Besuch ist möglich. Ein Mann wurde während der 1960er Jahre dort festgenommen, weil er kleine Plakate angebracht hatte, die besagten, daß Marschall Pétain dort 1940-44 gewohnt habe. Jetzt ist dort eine Tafel von Klarsfeld angebracht:

"Dieses ist der Platz, wo Pétain sich entschloß, Juden in den Tod nach Auschwitz zu schicken."

Faurisson schlußfolgert daher: "Vichy-Auschwitz."

Im September 1989 wurde Faurisson im Park von drei jungen jüdischen Strolchen überfallen. Ein junger Fischer am Fluß nahebei hörte die Schreie und rettete Faurisson. Später bekannte der junge Mann, es täte ihm leid, Faurisson gerettet zu haben.

Es ist ermutigend zu wissen, daß die französische Lobby, die seit Jahrzehnten Faurisson fest im Visier hat, zum Scheitern verdammt ist, allerdings nicht, weil sie es an Versuchen mangeln ließe. Faurissons Wissen, seine Sorgfalt, sein beeindruckendes Archiv in Sachen ‘Holocaust’ können von jenen, die das ‘Holocaust’-Dogma aufrecht erhalten, nicht herausgefordert werden.

Französische Akademiker kapitulieren

So versuchte zum Beispiel eine Gruppe von Akademikern im Jahr 1979 gegen Roberts manchmal einsamen Kampf gegen die Verbreitung von Lügen über den ‘Holocaust’, insbesondere über die Existenz von Menschengaskammern in Auschwitz, vorzugehen. In der Pariser Zeitung Le Mond verkündeten Pierre Vidal-Naquet, Léon Poliakov und 32 weitere Akademiker am 21. Februar 1979:

" Man darf sich nicht fragen, wie solch ein Massenmord möglich war. Er war technisch möglich, weil er stattgefunden hat. Dies ist der obligatorische Ausgangspunkt jeder historischen Untersuchung zu diesem Thema. Diese Wahrheit wollen wir einfach in Erinnerung rufen: Es gibt keine Debatte über die Existenz der Gaskammern, und es darf auch keine geben."

Wir können uns hier ohne Gefahr auf die oft zitierten Worte des Philosoph Arthur Schopenhauers (1788-1860) beziehen, welche Licht auf den orthodoxen ‘Holocaust’ selbst werfen:

"Jede Wahrheit geht durch drei Etappen. Zuerst wird sie verhöhnt, dann heftig angegriffen und schließlich wird sie als offensichtlich akzeptiert."

Die Tatsache, daß französische Akademiker (wieder) bezüglich geschichtlicher Fragen einen solchen ausweglosen Standpunkt eingenommen haben, ist beschämend für eine Nation, die stolz darauf ist, die kartesianische Tradition fortzuführen. Ich habe das Wort ‘wieder’ eingeklammert, denn was diese französischen Akademiker von sich geben, ist so etwas wie eine Variante der Reaktion René Descartes’ (1596-1650), als er bedrängt wurde, sich anzupassen. Obgleich er als Begründer des modernen Denkens bekannt ist, hatte Descartes die Veröffentlichung seines Hauptwerk Le Monde, das 1634 vollendet wurde, zurückgezogen. Galileo Galilei (1564-1642) war damals gerade für seine Arbeit verdammt worden, die wie Le Monde das Kopernikanische heliozentrische Modell des Sonnensystems stützte. Daher ging Descartes auf Nummer sicher.

Robert Faurisson ist angesichts des auf ihn durch Frankreichs Juden ausgeübten Druckes bezüglich seiner Haltung keinen Kompromiß eingegangen, ganz im Gegenteil. Er widersetzt sich weiterhin dem Aberglauben und bevorzugt die Rationalität, weil er Voltaires Tradition, orthodoxe Meinungen herauszufordern, vollständig angenommen hat. Ebenso wie Voltaire beklagt sich auch Faurisson nicht über seine Verfolgung.

Für Revisionisten, die die Konsequenzen gesetzlicher und sozialer Verfolgung durch Akademiker, Politiker und die Medien fürchten, ist es tröstlich zu wissen, daß Voltaire (1694-1778) elf Monate in der berüchtigten Bastille verbrachte, ins Exil nach Holland, England und Preußen ging und sich schließlich in der Schweiz niederließ, weil sein Heimatland Frankreich ihn nicht mehr haben wollte.

Man kann annehmen, daß Voltaires Widerstreben, Hypothesen und Theorien ohne irgendwelche empirische Eingabe zu akzeptieren, auf die Zeit zurückgeht, die er in England verbracht hatte. Dort brachten John Locke (1632-1704) und Isaac Newton (1642-1727) die Gemüter derer in Wallung, die über die physische Welt mehr erfahren wollten. Diese wiederum waren von Johannes Kepler (1571-1630) beeinflußt worden, der seinerseits die astronomischen Berechnungen Tycho Brahes (1546-1601) benutzte und entdeckte, daß die Planetenbahnen elliptisch waren, im Gegensatz zu Nicolaus Kopernikus (1473-1543), der noch am Dogma der kreisförmigen Planetenbahnen festgehalten hatte.

Dem ähneln auch Robert Faurissons Hintergrund und Erfahrungen. Aufgrund seiner schottischen Mutter kann er für sich eine halb-britische Herkunft geltend machen, weshalb er den Wert empirischer Untersuchungen zu schätzen weiß. Ende der 1970er Jahre strich er mit den Fingern über das Innere der Verbrennungsöfen im Krematorium I von Auschwitz und entdeckte, daß dort kein Ruß abgelagert war. Unter anderem dieser physische Test ließ ihn zu dem Schluß kommen, daß das, was als authentische Krematoriumsöfen ausgegeben wurde, in Wirklichkeit Nachkriegsrekonstruktionen waren.

Zwei Jahrzehnte später versuchte David Irving während seines Verleumdungsprozesses gegen Deborah Lipstadt in London, "die Rekonstruktion des Krema I anzuführen, aber Richter Gray erwiderte ‘uns interessiert hier nicht, was nach dem Krieg passierte’, was mich ziemlich überraschte, und ich lies die Angelegenheit fallen." (Irving in einer Email vom 26. Oktober 2003 an Töben)

Geschäftige Arbeit und definitive Resultate

Faurisson rät Anfängern des Revisionismus immer, einfach vorzugehen und sich nicht in zu vielen Einzelheiten zu verlieren, so wie es etwa bei Charles Provan der Fall war. Revisionisten waren während der 13. Revisionistischen Konferenz des IHR überrascht, als sie hörten, daß das Auschwitz-Museum Provan die Erlaubnis gegeben hatte, eine detaillierte Studie der Decke des Krematoriums II in Birkenau zu machen, das Objekt von Faurissons Spruch "Keine Löcher, kein Holocaust". Natürlich war Provans Studie nichts anderes als geschäftige Arbeit, und seine Schlußfolgerung, daß es Menschenvergasungen gegeben habe, bleibt unerheblich. Seine Arbeit hat weder die Pionierarbeit Leuchters noch Germar Rudolfs Das Rudolf Gutachten ersetzt, noch wurde es von den Anhängern des orthodoxen ‘Holocaust’ akzeptiert, die schon zu oft Arbeiten, die die Vergasungslüge unterstützte, ablehnen mußten, wie etwa das 1995 erschienene Buch Stoker des Australiers Donald Watt. Es wurde von Simon & Schuster herausgegeben und hat den Untertitel The Story Of An Australian Soldier Who Survived Auschwitz-Birkenau. Der Versuch, solchen Unsinn als Tatsache, als eine historisch genaue Autobiographie zu verkaufen, ging schwer daneben. Ein Satz auf der Umschlagrückseite illustriert, wie die ‘Holocaust’-Lobby in ihrem fieberhaften Wahn versucht, die Welt zu täuschen:

"Erst jetzt, 50 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, hat Don Watt seine Erfahrungen aus der Kriegszeit bewältigt und offenbart die ganze Geschichte – eine Leidensgeschichte, von der er niemandem erzählt hatte, nicht einmal seinen nächsten Familienmitgliedern."

Das Adelaide Institute war zur Stelle, um die Tatsachen-Behauptungen des Buches als Erfindungen zu widerlegen, und das war womöglich Mitursache, daß orthodoxe ‘Holocaust’-Gläubige Watts Geschichte ablehnten, noch bevor irgendwelche Kritik von anderen ‘Holocaust’-Ungläubigen aufkam. Mit Hilfe von Faurisson und seiner systematischen Behandlung des Themas war es uns möglich, das Buch als reine Erfindung zu entlarven. Es erinnerte uns stark an Schindlers Liste, den Film aus dem Jahre 1994, der auf dem Roman des Australiers Thomas Keneally Schindler’s Ark basiert. Dieser wurde anfangs auch als historische Tatsache verkauft, bis nachgewiesen wurde, daß er reine Fiktion war. Die Tatsache, daß der Film während der besten Sendezeit im Privatfernsehen in Australien ohne jegliche Werbeunterbrechungen gezeigt wurde, ließ Bedenken aufkommen, ob der Zweck dessen womöglich war, leichtgläubige Zuschauer mit historischer Propaganda und ausgesprochenen Lügen zu manipulieren. Nur wenige, die den Film sahen, erkannten den anti-deutschen Haß, der von ihm ausging.

Die Tatsache, daß Fritjof Meyer nun den Standort Auschwitz-Birkenau als Tatort der Menschengaskammern außer Betrieb setzte, wie es van Pelt 1996 für das Stammlager Auschwitz getan hatte, hebt die Unerheblichkeit von vielem hervor, was Faurisson als geschäftigen Kleinkram bezeichnet. Meyer veröffentlichte seine sensationelle Behauptung im Jahr 2002 in der Mai-Ausgabe des Magazins Osteuropa. Den Standort der Menschengaskammern, der eigentlichen Mordwaffen, die Faurisson chemische Riesenschlachthäuser nennt, nach außerhalb des Konzentrationslagers Auschwitz zu verlegen, in zwei (frei erfundene) Bauernhäuser und die Gesamtzahl der Vergasten auf rund 350.000 Juden zu reduzieren, ist ein Problem für orthodoxe ‘Holocaust’-Historiker.

Obgleich die großen Medien der Welt Fritjof Meyers Zugeständnisse kaum veröffentlicht haben, taten die Revisionisten ihr Bestes, diesen Artikel zu zerpflücken. Faurisson teilte Ingrid Zündel am 2. Oktober 2003 in einer Email mit:

"Die revisionistische Gemeinde reagierte in der Tat schnell und hart auf F. Meyers Artikel, der in Osteuropa vom Mai 2002 veröffentlicht worden war. Zunächst gab es einen regen Austausch von Emails und Briefen; so schickte ich darüber Ernst [Zündel] einen Brief am 14. August 2002, um nur ein persönliches Beispiel zu nennen. Dann wurden viele Artikel veröffentlicht. Nation & Europa veröffentlichte drei Artikel im September 2002, November-Dezember 2002 und Januar 2003. Mark Weber veröffentlichte einen Artikel in The Journal of Historical Review im Mai-August 2002 (genauer gesagt im November). Germar Rudolf erwähnte oder kommentierte die Angelegenheit F. Meyer in drei Artikeln (Robert Faurisson, Germar Rudolf, C. Mattogno) unter dem allgemeinen Titel ‘The Dwindling Death Toll’ in The Revisionist vom Februar 2003 [und in den Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung vom Dezember 2002]. Eine Anzahl anderer Revisionisten wie Fredrick Töben, Bob Countess, Serge Thion oder Halbrevisionisten wie David Irving diskutierten diese Angelegenheit im Internet und anderswo."

Dieses gewaltige Zugeständnis Fritjof Meyers an die Revisionisten ist vergleichbar mit dem Zugeständnis Dr. Martin Broszats vom Institut für Zeitgeschichte in München genau 42 Jahre vorher. Broszat erklärte damals in einem Brief an Die Zeit, daß niemand im Konzentrationslager Dachau vergast worden sei, was dem widersprach, was damals als ‘Allgemeinwissen’ unter Historikern galt, was aber bis heute noch nicht der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt ist. Dachau wurde im Jahr 2003 für viele Millionen Euro renoviert, wobei auch die unsinnige Tafel entfernt wurde, die angab, daß der Häftlingsduschraum eine Gaskammer gewesen sein soll, die allerdings nie als solche benutzt worden sei. Wie diese neue ‘Investition’ in Dachaus Renovierung von der allgemeinen ‘Holocaust’-Industrie in Deutschland aufgenommen wird, muß sorgfältig beobachtet werden.

Lex Faurissonia

Die Behauptung, daß Dachau eine Gaskammer hatte, stammt von einem Film, der während des Nürnberger Militärtribunals gezeigt worden war. Es handelte sich um einen amerikanischen Propagandafilm, der einen Mann zeigt, der in der angeblichen Gaskammer steht und eine Geschichte erzählt. Dies wurde vom Tribunal als Beweis zugelassen und gilt bis zum heutigen Tage als geschichtliche ‘Tatsache’, die in Frankreich durch das Strafgesetz geschützt ist.

Langsam, nur zu langsam wurden die orthodoxen ‘Holocaust’-Historiker gezwungen zuzugeben, daß sich deren ursprüngliche ‘Holocaust’-Geschichte nicht auf Tatsachen stützt und daß es mit Faurissons Worten eine glatte, gesetzlich geschützte Lüge ist. Faurisson konnte nicht akzeptieren, daß diese Geschichtsepoche vom vernünftigen Denken ausgenommen wird und daß es mit dem Aberglauben des ‘Heiligen Urteils von Nürnberg’ ersetzt wurde. Während des ersten Zündel-Prozesses im Jahre 1985 in Toronto versuchte der bekannte ‘Holocaust’-Historiker Raul Hilberg zu erklären, wie solch ein massives Unternehmen, Millionen von Leuten zu töten, ohne einen Hitler-Befehl, ohne Plan und Budget sowie ohne Mordwaffe hatte durchgeführt werden können. Er behauptete, daß es durch ein "unglaubliches Zusammentreffen der Absichten" ausgeführt worden sei.

Faurisson stimmt zu, daß es unglaublich und unverständlich ist, aber genau deswegen weigert er sich, an den ‘Holocaust’ zu glauben. Er führt seinen Kampf gegen Aberglauben und gegen die französische jüdische Gemeinde, die weiterhin gegen ihn hetzt. Am 14. Juli 1990 erließ das französische Parlament das Gesetz Fabius-Gayssot unter dem Vorwand, den wachsenden Rassismus und Antisemitismus einzudämmen. Dieses Gesetz verbietet es, die im Nürnberger Prozeß ‚festgestellten’ "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" in Abrede zu stellen. Das Gesetz wird heute allgemein als Lex Faurissonis bezeichnet. Faurisson berichtet ungerührt, wie man einen Monat oder ein Jahr Gefängnis oder eine 300.000 F Geldstrafe bekommen kann und fügt dann lächelnd hinzu: "Sei darum vorsichtig in Frankreich."

Die Zukunft

Daß der Revisionismus nie enden wird, ist eine Tatsache, denn jede denkende Person ist ein Revisionist. Voraussetzung für jedes wirksame Denken ist ein freier Informationsfluß. Jede Art Zensur des Informationsflusses wirkt automatisch lähmend auf die Gehirntätigkeit. Revisionisten stehen vor dem Problem, daß die Anhänger der ‘Holocaust’-Lüge, keine Bemühungen scheuen, jegliche Debatte über dieses Thema im Keim zu ersticken. Bürgerliche Liberale zitieren oft Voltaire, um Zensur und Einschränkungen der Redefreiheit anzuprangern: "Ich lehne ab, was Du sagst, aber ich werde bis zum Tod für Dein Recht eintreten, daß Du es sagen darfst." Dieses heutzutage berühmte Zitat wurde selbst einer Prüfung unterzogen, und Robert Faurisson revidiert in seinem Vorwort zu meinem Buch Where Truth Is No Defence, I Want To Break Free (2001) die landläufige Ansicht:

"In Wirklichkeit war es der Londoner Autor Stephen G. Tallentyre (der richtige Name war Evelyn B. Hall), der in The Friends of Voltaire (1906) die Haltung Voltaires im Falle einer tiefgreifenden Unstimmigkeit mit einem Widerpart beschrieb: ‘Ich lehne ab was Du sagst, aber ich werde bis zum Tod Dein Recht, es zu sagen, verteidigen, war seine gegenwärtige Einstellung’."

Faurisson meint, daß die Zukunft des Revisionismus klar ist:

"Wir werden niemals gewinnen, denn Voltaire gewann niemals in seinem Kampf gegen den Aberglauben, denn es ist ein Kampf zwischen Vernunft und Glauben, der nie enden wird. Jedoch falls wir nie gewinnen, dann werden wir auch nie verlieren, und das ist das wirkliche Abenteuer – ein gefährliches intellektuelles Abenteuer – besonders in Frankreich, Deutschland, Österreich, Schweiz, Kanada, usw."

In einer anderen Email an Ingrid Zündel vom 21. Oktober 2003 verdeutlichte Robert Faurisson seine Ansicht, daß die Revisionisten einen benachteiligten Kampf führen:

"Liebe Ingrid,

Vielleicht interessiert Dich obiger Artikel, den ein Sven Felix Kellerhof am 28. August 2002 [...] in Die Welt veröffentlichte mit dem Titel: ‘Linksliberaler Kronzeuge für Holocaust-Leugner’. Du siehst an dem Datum, daß Kellerhof schon vor mehr als einem Jahr erklärt hat, daß Revisionisten versuchen, Fritjof Meyers Artikel ‘auszuschlachten’ (der Artikel wurde 2002 in der Mai Ausgabe von Osteuropa veröffentlicht).

Wie ich Dir bereits mitteilte, hast Du also wieder einen Beweis dafür, daß wir Revisionisten schnell auf den Artikel F. Meyers reagierten. Nun, selbst wenn dies nicht von einer etablierten Zeitungen erwähnt worden wäre, so wäre dies nicht unser Fehler gewesen. Ich könnte Dir sehr viele Beispiele nennen von Dingen, die wir entdeckten, die wir veröffentlichten und die die etablierten Medien jahrelang nicht erwähnten. Ist das unser Fehler? Um nur ein Beispiel zu nennen: Was ich 1978 über den Schwindel der sogenannten ‘Gaskammer’ in Auschwitz I sagte, wurde erst 1995 von einem orthodoxen Historiker in einer etablierten Zeitschrift zugegeben. Ich mußte 17 Jahre warten, und während dieser 17 Jahre wiederholte ich mich zu dem Thema immer und immer wieder. Nun schau: der Artikel von dem orthodoxen Historiker wurde kaum beachtet! Das ist unser Schicksal. ‘Habent sua fata libelli’: unsere Schreiben sowie unsere verzweifelten Handlungen haben ihr eigenes Schicksal. Vergegenwärtigst Du Dir, daß Paul Rassinier, der 1967 starb, tatsächlich bereits ALLES Wesentliche gesagt hat? Ist es sein Fehler, daß er fast ein halbes Jahrhundert nach seinem Tode hinsichtlich der etablierten Medien immer noch so erfolglos ist? Und wie ist es mit Ernst? Ist es überraschend, daß wir nicht die Niagarafälle hinaufschwimmen können?

Beste Grüße. RF"

Die mächtige jüdische Lobby in Frankreich tut, was die jüdischen Lobbies in anderen Ländern auch tun – sie versucht weltweit gesetzliche Knebel-Befehle in Kraft zu setzen, die dazu angelegt sind, offene Debatten über den ‘Holocaust’ zu unterdrücken. Obgleich sie in vielen europäischen Ländern, in Kanada und in Australien erfolgreich sind, so haben sie dennoch noch keinen völligen weltweiten Erfolg. Zum Beispiel verteidigte sich die moslemische Radiostation "Radio 786" in Südafrika im Jahr 2002 erfolgreich gegen eine gegen sie gerichtete Beschuldigung von ‘Antisemitismus’ und ‚Haßsprache der Holocaust-Leugner’, weil sie ein Gespräch mit einem islamischen Geistlichen in London übertrug, in dem dieser angab, daß die sechs Millionen jüdischen Toten eine Übertreibung seien und daß es keine Menschengaskammern gegeben habe.

Dieser Fall aus Südafrika zeigt auch, wie Angst verfliegt, wenn Informationen unser Wissen vermehren. Der Impuls aus Südafrika ist ein hoffnungsvolles Zeichen, daß der Streit in unseren Gerichtshöfen ausgefochten wird, aber nicht nur dort. Der Kampf tobt auf allen Ebenen kultureller Aktivitäten.

Schlußfolgerung

Wie es der ganzen ‘Holocaust’-Kontroverse geziemt, kommt ein neuer Antrieb zum Handeln aus jenem Land, das angeblich für dieses ‘ungeheure Massaker’ am jüdischen Volk verantwortlich ist – Deutschland. Horst Mahler ging einen Schritt weiter, indem er einen Verein von Personen gründete, die wegen ‘Holocaust-Leugnung’ angeklagt und von einem ‘rechtsstaatlichen’ System entweder zu Gefängnisstrafen verurteilt worden waren, wie ich und andere in Deutschland, zu Geldstrafen (Frankreich) oder zu einem nicht-strafrechtlichen Urteil wie etwa einem Maulkorb-Befehl in meinem Fall in Australien.

Anstatt eine Schlußfolgerung zu meinen obigen Überlegungen über Robert Faurisson zu schreiben, ist es vielleicht interessanter, Robert für sich selbst zu Wort kommen zu lassen. Er hat die revisionistische Lage in einer Form zusammengefaßt, die ihn zu einem der hervorragendsten Revisionisten der Welt machte. Im folgenden ist seine Antwort auf das, was Horst Mahler in jenem Land zu tun versucht, wo die ‘Holocaust’-Hysterie fröhliche Urstände feiert, der Bundesrepublik Deutschland:

"Professor Robert Faurisson, geboren 1929, hat moderne und zeitgenössische französische Literatur an der Sorbonne und an der Universität von Lyon gelehrt, wo er sich auf die ‘Kritik von Texten und Dokumenten (Literatur, Geschichte, Medien)’ spezialisiert hat.

In den 70er Jahren hat er bewiesen, daß die angeblichen Nazi-Gaskammern aus physikalischen und chemischen Gründen unmöglich existiert und funktioniert haben können. Als erster in der Welt hat er die Pläne jener Räumlichkeiten in Auschwitz veröffentlicht, von denen bis heute fälschlicherweise behauptet wird, daß sie als Gaskammern zur Tötung gedient haben.

1988 sind die Entdeckungen des Professors dank einer von dem Deutschkanadier Ernst Zündel veranlaßten Untersuchung durch den Amerikaner Fred Leuchter bestätigt worden; letzterer ist Fachmann für Hinrichtungsgaskammern, wie sie in den amerikanischen Strafanstalten benutzt werden, sowie Verfasser eines Gerichtsgutachtens über die angeblichen Hinrichtungsgaskammern von Auschwitz und Majdanek. Anfang der 90er Jahre wurden die Schlußfolgerungen dieses berühmten ‘Leuchter Reports’ ihrerseits von dem damals am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart tätigen deutschen Chemiker Germar Rudolf bestätigt, ebenso wie durch den österreichischen Ingenieur Walter Lüftl, damals Präsident der Österreichischen Ingenieurkammer, sowie durch den Ingenieur Wolfgang Fröhlich, einem Fachmann für Desinfektions-Gaskammern.

Als Folge ihrer Entdeckung haben Robert Faurisson, Ernst Zündel, Fred Leuchter, Germar Rudolf, Walter Lüftl und Wolfgang Fröhlich einen bedeutsamen Tribut an die gerichtliche und außergerichtliche Verfolgung zahlen müssen. Wie viele Revisionisten vor ihnen, haben sie, je nach Fall, eine zerstörte Karriere, Schläge und Verletzungen, Verurteilungen durch die Gerichte, Geldstrafen und Exil erleben müssen. Zur Stunde befindet sich Wolfgang Fröhlich im Gefängnis in Wien, und Ernst Zündel ist in Toronto in einer Hochsicherheits-Zelle inhaftiert – unter rechtlichen und physischen Bedingungen, die ‘Guantanamo’ entsprechen.

 

Gleich nachdem ich von der Existenz Ihres ‘Vereines zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten’ erfahren hatte, habe ich darum gebeten, in diese Vereinigung aufgenommen zu werden, und Ihnen meinen finanziellen Beitrag gesandt.

Ihre Initiative ist geschickt, und ich wünsche ihr vollen Erfolg. Ich lade alle Revisionisten ein, sich ihr anzuschließen.

Sie haben mich zu Ihrer ersten Versammlung, die am 9. November 2003 stattfinden wird, eingeladen. Das Datum ist gut gewählt, denn es kennzeichnet in Europa den Jahrestag des Sturzes einer Tyrannei, die man für ewig halten konnte. Der Ort ist ebenfalls wohl gewählt, denn der Name ‘Vlotho/Weser’ ist verbunden mit dem Namen unseres Freundes Udo Walendy, der sich so sehr für die Wiederherstellung der historischen Wahrheit und zugleich für sein deutsches Vaterland gemüht hat.

Sehr gerne würde ich mich zu dieser Versammlung begeben, aber ich denke, daß die deutsche Polizei unverzüglich zu meiner Verhaftung schreiten würde: Ich habe aber zuviel Arbeit, um Ferien zu machen, sei dies auch in einem deutschen Kerker.

Ich schenke, wenn es um die Freiheit der Geschichtsforschung geht, der französischen Polizei und Justiz kein Vertrauen und noch weniger der deutschen Polizei und Justiz. Offen gestanden, heutzutage bietet kein Land der Welt den Revisionisten mehr sicheres Asyl. Selbst China, Japan, Rußland dienen Mammon oder fürchten ihn und dienen ihm damit indirekt. Die Vereinigten Staaten, trotz der Existenz des 1. Verfassungszusatzes, und Kanada haben gerade am Beispiel der Ernst Zündel auferlegten grausamen Behandlung gezeigt, zu welchem Grad von Ungerechtigkeit sie hinabsinken können, um Mammon zu gefallen. Ernst Zündel ist eine Heldengestalt des deutschen Volkes, ein außerordentlicher Mensch, den man bewundern muß, wenn man ihn wirklich kennt.

1999 habe ich ein Werk von mehr als 2000 Seiten auf französisch veröffentlicht, das einige meiner Schriften von 1974-1998 zusammenfaßt. Dieses Werk beginnt mit einem ‘In Memoriam’, in dem ich unter den Verstorbenen an Franz Scheidl, Hellmut Diwald und Reinhold Elstner erinnere. Zu letzterem erinnere ich daran, daß er sich am 25. April 1995 in München selbst verbrannt hat zum Zeichen des Protestes gegen die über sein Volk vergossene ‘Niagaraflut von Lügen’. Die letzten Worte dieses ‘In Memoriam’ sind die folgenden:

‘Möge es [mein Buch] sich auch als eine Bezeugung der Ehrfurcht vor den wahren Leiden aller Opfer des Krieges von 1939 bis 1945 lesen, gleich ob diese Opfer zum Lager der Sieger gehörten, die man beweihräuchert, oder zu dem der Verlierer, die man nicht aufhört zu demütigen und zu beleidigen, seit bald einem halben Jahrhundert.’

Ich erinnere daran, daß diese Worte von 1998 stammen. Seit fünf Jahren hat sich die Lage nur verschlimmert. Die Niagaraflut von Lügen hat sich nur verbreitert und verstärkt. Wir haben nicht das Recht, die Arme zu kreuzen, und unter Schweigen das Ausmaß des Schadens zu betrachten. Wir müssen handeln und reagieren.

Das ist, was Sie zu tun versuchen.

Wie alle anderen weiß ich nicht, wie groß die Erfolgsaussichten dieses Versuches sind, aber ich möchte persönlich daran teilhaben, wie verschieden auch die Meinungen oder Einschätzung sein mögen, die die Kämpfer für die gleiche Sache in Widerspruch zueinander bringen können.

Im Dezember 1980 habe ich das Ergebnis meiner Forschung in einem Satz von sechzig französischen Worten zusammengefaßt. Diesen Satz habe ich bei Radio Europe I vorgetragen, nicht ohne ihm die folgende Warnung vorhergehen zu lassen: ‘Achtung, zu keinem dieser Worte bin ich durch politische Sympathie oder Antipathie inspiriert worden.’ Hier ist der Satz:

‘Die sogenannten Hitlerischen Gaskammern und der sogenannte Genozid an den Juden bilden ein und dieselbe Geschichtslüge, die eine gigantische finanzpolitische Gaunerei erlaubt hat, deren Hauptbegünstigte der Staat Israel und der internationale Zionismus, und deren Hauptopfer das deutsche Volk – nicht aber seine führenden Politiker – und das gesamte palästinische Volk sind.’

Dreiundzwanzig Jahre alt, bedarf dieser Satz, so glaube ich, keiner Änderung.

Man hat mich beschuldigt, antijüdisch zu. In Wirklichkeit will ich den Juden nichts Böses. Was ich fordere, ist das Recht, über Juden mit ebensoviel Freiheit zu reden, wie ich zum Beispiel das Recht habe, über Deutsche zu reden. Und ich verlange, daß den Juden das Recht genommen wird, mir Böses zu tun, sei es körperlich (ich habe von ihnen zwischen 1978 und 1993 zehn Überfälle erlitten), sei es mittels eines Sondergesetzes, das sie schließlich am 13. Juli 1990 durchgesetzt haben, und das wir in Frankreich das ‘Gesetz Fabius-Gayssot’, ‘Gesetz Faurisson’ oder ‘antirevisionistisches Gesetz’ nennen. Es ist skandalös, daß unter Milliarden von Begebenheiten, die die Geschichte der Menschheit ausmachen, eine einzige Begebenheit, die die Juden ‘Holocaust’ oder ‘Shoah’ nennen, nicht bezweifelt werden darf, und dieses unter Androhung von Gefängnis und Geldstrafen, Schadensersatz, gerichtlich erzwungener Veröffentlichung der ausgesprochenen Verurteilung, Berufsverbot, usw. Dies ist ein unzulässiges Privileg, und wir verlangen die Abschaffung dieses Privileges.

Das ist ein einfaches, klares, beschränktes Ziel.

Für mich ist und darf der Revisionismus nicht die Angelegenheit einer Ideologie sein, sondern eine Angelegenheit der Methode, die größtmögliche Akribie zu erreichen.

Es ist die Akribie in der Geschichtsforschung, nach der ich trachte und damit nach der Abschaffung von allem, was das freie Streben nach dieser Akribie behindert.

Alle meine Wünsche begleiten Sie.

Professor a.D. Dr. Robert Faurisson
10, Rue de Normandie
F-03200 VICHY
Frankreich

0033-4-70-32-38-96"

 

Aus dem Englischen übersetzt von Fabian Eschen.


Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 8(1) (2004), S. 45-54.


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