Aufruf zum Aufstand

Von Horst Mahler

Liebe Freunde,

das Folgende sage ich außerhalb der Verantwortung des Vorstandes, nur als Person, als einfaches Mitglied, als Horst Mahler.

Es war von Anfang an klar, daß diese Initiative, vorgeschlagen von [Paul] Latussek und von Ursula Haverbeck, weiterentwickelt bei mir in Kleinmachnow, eine grundsätzliche Bedeutung hat, weil die Zeit gekommen ist, daß wir an dieser Stelle durchbrechen werden.

Gestern hatte ich die Gelegenheit, hier über die Lüge einen Vortrag zu halten. Er gipfelte in der Feststellung, daß wir im Zeitalter der Herrschaft der Lüge leben, daß diese Lüge tagtäglich bizarrere Formen annimmt, was schon ihr Ende signalisiert, und daß wir in diesen Endzustand mit unserer Existenz, politisch als Subjekt, jetzt eingetreten sind.

Alles was sich jetzt abspielt, ob das nun in Israel-Palästina ist, oder ob das der Krieg gegen den Terrorismus ist oder die Ereignisse in Rest-Jugoslawien – alles, was an Ungeheuerlichkeiten vor unseren Augen im Fernsehen abläuft, wird immer gerechtfertigt als notwendig – wie Joschka Fischer es gesagt hat – um ein zweites Auschwitz zu verhindern!

Genau an dieser strategischen Stelle setzen wir an mit unserem „Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocausts Verfolgten“,1 und die Bereitschaft, sich daran zu beteiligen, übertrifft meine Erwartungen um ein Vielfaches. Das zeigt auch schon, daß sich in diesem Lande irgend etwas bewußtseinsmäßig verändert.

Dieser Verein ist, nach meinem Verständnis, Teil des allgemeinen Volksaufstandes der Deutschen zur Wiedererlangung der Handlungsfähigkeit des Deutschen Reiches. Dieser Aufstand hat begonnen. Es ist ein dynamischer Prozeß, der erst sehr klein anfängt, aber schon mit seinem ersten öffentlichen Schritt hin zur Organisierung dieses politischen Widerstandes, mit der Wartburg-Aktion, die ursprünglich in Auschwitz stattfinden sollte, sich den richtigen Arbeitstitel gewählt hat, nämlich: „Aufstand für die Wahrheit“. Die Wahrheit ist unsere Waffe!

[Ursula Haverbeck entrollt das Spruchband der Wartburgaktion mit dem Text:]

Den Holocaust gab es nicht !

Und das heute ist die konkrete Fortführung dieser Wartburg-Aktion. Das Besondere gegenüber allen bisherigen Initiativen in dieser Richtung besteht darin, daß mit dem Aufsatz „Die Zahl der Opfer von Auschwitz – Neue Erkenntnisse durch neue Archivfunde“ von Fritjof Meyer, gedeckt von Rita Süßmuth, in der Zeitschrift Osteuropa (Heft 5/2002),2 aus der gesellschaftlichen Mitte (wie man das so schön nennt), also nicht vom rechten Rand her, die Offenkundigkeit dessen, was uns als sogenannter Holocaust gelehrt wird, in sich zusammengebrochen ist, einfach dadurch, daß jetzt diverse Staatsanwaltschaften verschiedener Bundesländer, also allgemein, die Auffassung vertreten, das, was Fritjof Meyer gesagt und veröffentlicht hat, verstoße nicht gegen das Leugnungs- oder Bagatellisierungsverbot!

Das bringt wohl zum Ausdruck, daß Fritjof Meyer etwas gesagt hat, von dem man überzeugt sein kann, daß es die Wahrheit ist. Das ist ja genau der Kern der sog. Offenkundigkeitsthese, daß die Richter (und sie sind in dieser Funktion keine Richter, darauf komme ich gleich) immer gesagt haben:

„Nein, heute kann kein vernünftiger Mensch mehr der Überzeugung sein, daß der Holocaust nicht, oder nicht in diesem Umfang, und nicht in dieser Art und Weise stattgefunden habe, das ist so sichere Tatsachenkenntnis, daß jeder, der sich dagegen stellt, dies aus böser Absicht tut, die dann nicht schützenwert ist und daher auch eine Verurteilung rechtfertigt.“

Wenn jetzt in der gesellschaftlichen Mitte dieser zentrale Baustein dieser Lügenordnung herausgeschlagen ist, weil die Staatsanwaltschaft gesagt hat: „Ja, das kann man doch wohl sagen, das ist nicht wider besseres Wissen gesagt, nicht geleugnet“, dann ist das der Durchbruchspunkt!

Natürlich ist sich Meyer dieser Sache auch bewußt gewesen. Meyer ist nicht irgendwer, er ist leitender Redakteur des Spiegel, mit all seinen Titeln und Ehrenzeichen im Vorspann seines Aufsatzes genannt. Als leitender Redakteur des Spiegel – Augstein lebte da noch! – hat Meyer das nicht ohne Absprache mit Augstein gemacht. Und er hat dieses Organ, das von Rita Süßmuth als Präsidentin der Herausgebergesellschaft verantwortet wird, nicht gewählt, ohne dies mit Rita Süßmut abgesprochen zu haben. Die sind nicht so blauäugig. Sie kennen das Geschäft. Gerade die Spiegel-Leute wissen, was läuft. Und die haben sich natürlich darauf eingestellt, daß so was passieren könnte wie mit [Martin] Hohmann, oder jetzt mit General [Reinhard] Günzel.3

Für diesen Fall, ich bin absolut sicher, hat Fritjof Meyer das Spiegelarchiv ausgewertet und sich die Munition schon bereit gelegt für den Prozeß, falls es gegen ihn zu einem Prozeß kommt.

Gerade da weicht der Feind zurück, weil er weiß, daß er lügt. Und der Feind weiß, daß in den Archiven bestimmte Dokumente vorhanden sind, die dann im Falle eines Prozesses in aller Öffentlichkeit die Lüge in den Raum stellen würden, so daß keiner mehr daran vorbei käme.

Das ist die Situation, und das ist das, wo wir jetzt sagen: – Wir greifen diesen Ball auf!

Ich bin sicher, daß Fritjof Meyer darauf wartet, daß irgendwer dieses Ding aus der Schweigespirale herausreißt. Man hat darüber geschwiegen. Osteuropa – wer liest das schon? Das ist eine kleine Gemeinde, das ist unschädlich. Im Tagesspiegel (TAZ)4 gab es eine kurze Rezension; abwertend natürlich. Aber damit war wieder Ruhe.

Und jetzt kommt diese Initiative, und das Besondere dieser Initiative ist: Es kann nicht mehr übergangen werden, wenn wir einen geeigneten Fall aufgreifen; und ich würde vorschlagen, daß dies der Fall von Germar Rudolf ist und von Hans Dietrich Sander, da die beiden zusammengehören. Hans-Dietrich Sander ist als Herausgeber der Staatsbriefe dafür verurteilt worden, daß er eine Zusammenfassung des Rudolf-Gutachtens5 in der Zeitschrift Staatsbriefe veröffentlicht hat.6 Das gehört innerlich zusammen.

Sander hat besondere Bedeutung. Wir bringen das Rudolf-Gutachten wieder in die Diskussion. Die Leute werden das dann lesen, und sie werden staunen, was sie da lesen.

Wenn wir einen Wiederaufnahmeantrag stellen, dann ist das ein Ereignis. Dann muß kraft Gesetzes die mit diesem Antrag angesprochene Instanz – ein Gericht – sich äußern: entweder zustimmend, dann wird das Wiederaufnahmeverfahren zugelassen und findet als Hauptverhandlung in aller Öffentlichkeit statt, oder ablehnend, und dann müssen sie trotz diesen Argumenten, die wir jetzt haben, erklären:

„Nein, es hat sich nichts geändert, nach wie vor gilt das Prinzip der Offenkundigkeit.“

Dann haben wir was. Und dann ist das der Trittstein, auf den wir uns dann stellen, um weiterzugehen. Die Frage ist: Mit welcher inneren Einstellung tun wir das?

Das Besondere dieses Unrechtsregimes, das eine totalitäre Willkürherrschaft, eine totalitäre Gewaltherrschaft ist, aber als solche nicht genannt und als solche bisher nicht erkannt ist, das Besondere also besteht – und das ist echt talmudisch – in der Heuchelei.

Die Ziele der Alliierten im 2. Weltkrieg

Die Sieger haben nie darauf verzichtet, ihre Ziele in Deutschland, gegen Deutschland zu verfolgen. Sie haben inoffiziell durchaus gesagt, was das Ziel ist: Die Vernichtung des Deutschen Reiches für immer, die Durchmischung des deutschen Volkes, so daß dieses Deutsche Volk von da her nicht mehr existiert. Das hat F.D. Roosevelt, das hat Stalin klar ausgesprochen, das ist dokumentiert.

Jetzt ist durch das Buch von Martin Allen über die Hess-Mission7 ein Dokument bekannt geworden, wo der Drahtzieher der britischen Außenpolitik in den entscheidenden Monaten vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sich geäußert hat: Es ist nicht das Ziel, eine Diktatur zu bekämpfen, nicht das Ziel, Hitler zu bekämpfen, das Ziel ist, das Deutsche Reich zu vernichten und zwar so, daß es nie wieder eine Rolle spielen kann, nie wieder als Deutsches Reich in Erscheinung treten kann! Sie haben alle Friedensinitiativen der deutschen Reichsregierung (bis jetzt zählt man 52) abgewiesen und alles getan, die Initiative von Hess ins Leere laufen zu lassen. Das ist das Geheimnis der Hess-Initiative.

Der deutsche Widerstand hat sich ja auch mit Friedensverhandlungen und Friedensfühlern angebiedert. Aber bloß das nicht! Es geht das wohlbegründete Gerücht um, daß Churchill einen Wutanfall erlitten hat, als er vom 20. Juli erfuhr.

Ganz egal, welche Kraft mit welchem Inhalt einen vernünftigen Vorschlag gemacht hätte, er wäre abgelehnt worden, weil das Ziel war und ist, das Deutsche Reich für immer zu vernichten. Und das geht nur, wenn das deutsche Staatsvolk als solches aufgelöst wird.

Wir müssen umdenken!

Mit welcher inneren Einstellung gehen wir an diese Auseinandersetzung? Ich beobachte es immer wieder, daß auch in den nationalbewußten Kreisen eine Haltung eingenommen wird, daß man sich als der Gute darstellt vor unseren Feinden. Da wird immer gesagt: Wir sind doch gar nicht so; wir sind keine Nazis! Natürlich sind wir das! Allerdings in der Weise, wie wir das verstehen, nicht wie der Feind uns definiert!

Dieses Verhalten, dieses Heraufschauen zum Feind (beobachten Sie das einmal, auch in der Gestik!) bedeutet, daß wir uns auf die Ebene begeben wollen, die der Feind beherrscht, wo er die Begriffe setzt, wo er definiert, was Wahrheit und was Unwahrheit ist. Insbesondere dann, wenn wir den Feinden vorhalten, daß sie die Menschenrechte verletzen, daß sie sich undemokratisch verhalten. Darin steckt die Anerkennung der Menschenrechtsideologie. Und das ist eine feindliche, eine imperialistische Ideologie. Darin steckt immer auch die Anerkennung des demokratischen Prinzips! Das ist das Übel! Es muß Klarheit bestehen, was die Demokratie ist. Wir haben heute durchaus die Wahrheit der Demokratie und nicht etwa ihre Verbiegung, nicht ihren Mißbrauch! Das, was wir heute erleben, ist der klare, wesentliche Ausdruck der Demokratie. Was Besseres kommt nicht.

Wir dürfen uns dem Feind nicht in der Weise nähern, daß wir uns ihm so darstellen:

Wir sind die Guten, du bist der Böse! Sondern wir müssen ihm sagen: Hebe Dich hinweg, Satan!

Wir müssen wissen, das Deutsche Reich ist zweimal eingekreist worden, in zwei Kriegen militärisch besiegt worden, um es für alle Zeiten zu vernichten. Es ist egal, wann wo wer den ersten Schuß getan hat. Im Völkerrecht gilt der als Angreifer, der einen Feind in eine so verzweifelte Lage bringt, daß ihm nichts anderes übrig bleibt, als zur Selbstverteidigung den ersten Schuß abzugeben. Genau das ist geschehen in beiden Weltkriegen!

Wenn jemand das Recht auf Schadenersatz, auf Genugtuung geltend machen kann, dann ist es das Deutsche Reich. Da sind das Programm der Alldeutschen oder irgendwelche imperialistischen Äußerungen völlig uninteressant. Denn es war ein Kampf auf Leben und Tod um die Erhaltung des Reiches. Scheinbar hat es diesen Kampf verloren, aber wirklich nur scheinbar! Wir müssen uns als diejenigen begreifen, die von Anfang an das Ziel der Feinde des Reiches waren und daß wir immer das Recht auf unserer Seite haben.

Der Krieg ist immer ein grausames Geschehen. Da wird immer auch grausam gehandelt.

Und wenn man das beckmesserisch mit irgendwelchen Rechtsmaßstäben mißt, wird man immer auf jeder Seite genügend Beanstandungen finden, um Material zu haben, jemanden ins Unrecht zu setzten.

Das ist nicht das, was in der Geschichte vor sich geht. Das ist die große Geschichte, Weltgeschichte, und das ist der Gang Gottes durch die Welt zu sich selbst!

Das Geschehen der Geschichte mit allen Grausamkeiten ist der göttliche Prozeß der Selbstfindung. Bernhard Schaub hat es heute noch einmal klar gemacht: das ist urgermanisch! Nietzsche hat völlig zu Recht gesagt: „Die Deutschen sind Hegelianer, auch wenn es Hegel nie gegeben hätte“ – weil das in der deutschen Mythologie relativ klar schon vorhanden ist. Und wer wollte denn über Gott richten? Kann man einem Stammtisch zugestehen, klüger zu sein und gerechter zu sein als Gott in der Qual, zu sich selbst zu kommen? Der Gott ist eben nicht der Vollkommene. Erst durch den Gang durch die Welt, als Geschichte, erfährt er, wer er ist.

Unser moralischer Hemmschuh

Also, es ist falsch, moralisch zu argumentieren. Es ist falsch, den Versuch zu machen, den Gegner in die moralische Ecke zu stellen und zu sagen: Du bist der Schuldige! In der Geschichte geht es nicht um Schuld oder Unschuld. Das ist eine persönliche Beziehung, die man in einer Rechtsgemeinschaft hat, aber eben nur in einer Rechtsgemeinschaft, die im Volk lebendig ist; ob man also das, was im Volk als Recht gilt, verletzt hat und man damit eben Sanktionen auslöst.

In der Geschichte sind wir vor die Aufgabe gestellt, uns zu behaupten, nach unserer Art, gegen das Bemühen des Feindes, uns zu vernichten. Mit diesem Selbstbewußtsein, daß uns niemand zu richten hat, daß es keine Kollektivschuld gibt, daß die Geschichte nicht nach moralischen Maßstäben abgeht. Das ist es, was wir als Selbstbewußtsein meditativ, täglich, frühmorgens vielleicht, wenn wir aufstehen, uns nochmals zu vergegenwärtigen haben, damit wir nie wieder nach oben schielen, wenn wir mit unseren Feinden reden, sie niemals als Teilhaber einer moralischen Position anerkennen.

Gerade der Feind, der Judaismus, hat kein moralisches Verhältnis zu den Völkern, die nicht jüdisch sind. Da gibt es keine Moral, alles ist nur Heuchelei. Das müssen wir endlich sehen.

Und dann ist die Frage: Was ist hier in diesem Lande geschehen? Man hat uns dieses Bewußtsein: „da ist der Feind – und da sind wir“ genommen durch die Umerziehung! Die Umerziehung ist die systematische Erzeugung einer Geisteskrankheit. Wir sind in diesem Sinne geisteskrank, und wir müssen uns heilen. Das geht nur durch die Tat. Die erste Tat ist, daß wir einen klaren Trennungsstrich ziehen zwischen uns und dem Feind. Der Feind hat genau gewußt, er kann uns nur bezwingen, indem er unsere Kultur, unser Identitätsbewußtsein zerstört. Der Feind – und das ist in Dokumenten niedergelegt – weiß, daß er das nur erreicht, wenn er nicht selbst in der Uniform des Siegers das Werk der Zerstörung verrichtet, sondern daß er Deutsche nehmen muß, die nicht als Feinde erkannt werden.

Denken Sie an das Märchen von dem Wolf und den sieben Geißlein: Es muß jemand sein, der seine Stimme verstellt, der diese weiße Pfote hat, der also fälschlich als Volksgenosse gesehen wird. Da sind wir wie gelähmt, und es kommt das Schuldgefühl. Das sind die verlängerten Organe der Siegerwillkür. Die Gerichte, wenn sie uns als Deutsche verfolgen mit § 130 StGB, sind keine Gerichte, sie haben keine Ehre, sondern das ist der Feind, der gegen die Grundsätze der Kriegsführung sich nicht in Uniform zeigt, sondern in der Verkleidung als deutscher Richter. Er ist der Feind! Das, was er anwendet, ist kein Recht!

Was ist denn Recht?

„Recht ist der vernünftige Wille, der als Gemeinwesen eine absolute Macht ist und der privaten Willkür Grenzen setzt.“

Auch der Dieb will, daß das Eigentum geschützt ist, garantiert ist, daß die Person anerkannt ist; nur meint er, er könne sich leisten, sich als Einzelner dagegen zu stellen, weil es ihm bequemer erscheint. Aber im Gefängnis, wenn er bestohlen wird, wenn man ihm den Tabak wegnimmt, wird er sofort nach der Todesstrafe rufen. Das ist ja ein Verbrechen, mir mein Eigentum zu nehmen! Das heißt, das ist der vernünftige Wille auch des Rechtsbrechers.

Was ist vernünftig, als Wille eines lebendigen Organismus? Ein Volk ist etwas Lebendiges. Vernünftig ist die Selbsterhaltung und die Entfaltung des Selbst, ohne daran gehindert zu werden, ohne von innen oder außen in der Selbstentfaltung als Volk gefährdet, bedroht und vernichtet zu werden.

Und was sind diese Bestimmungen, die uns zwingen, die Sage von dem Völkermord, die Lüge von Auschwitz zu akzeptieren, und sei es nur äußerlich, indem wir dagegen nicht aufstehen?

Das bedeutet, daß da ein Wille ist, uns zu zerstören, die Seele des Deutschen Volkes zu morden, und das kann nicht der vernünftige Wille des Deutschen Volkes sein! Also kann es auch nicht ein Gesetz im Sinne von Recht, von gesetztem Recht, sein. Sondern es ist im Gewande des Rechts, im Gewande des Gesetzes die Siegerwillkür, die hier durch Angehörige unseres Volkes, in der Verkleidung als Richter unseres Volkes, diese Siegerwillkür an uns vollstreckt.

Und so müssen wir auch auftreten. Wenn wir vor Gericht stehen, dann wollen wir nicht den Richter davon überzeugen, sondern ihm sagen, was er ist: Kein Richter und nicht Organ des deutschen Volkswillens, sondern Organ der Siegerwillkür. Und daß wir seine Stiefel unter der Robe sehen, daß wir ihn durchschauen. Und ihm sagen, daß er sich an einem Verbrechen des Völkermordes, einer Form des Seelenmordes beteiligt. Es ist nach der UNO-Definition Völkermord!

Wir sollten auch nicht von ihm sagen: Er glaubt halt daran! Wer heute noch behauptet (achten Sie auf meine Vita!), wer heute noch glaubt, daß 6 Millionen Juden vom Deutschen Reich systematisch ermordet worden sind, der kann das nur glauben nach dem Grundsatz der actio libera in causa. Das ist ein juristischer Begriff: Man kann sich gutgläubig halten, obwohl man ganz gut weiß: Ich müßte den Tatsachen auf den Grund gehen, und dann wüßte ich, daß alles falsch ist. Aber, es ist für mich zu gefährlich, deswegen blocke ich ab und tue so, als ob ich innerlich fest davon überzeug wäre, daß es so ist.

Auch die sogenannten Gutmenschen müssen wir darauf ansprechen und sagen: Du bist Täter eines Völkermordes! Wenn du sagst, du bist voll überzeugt, dann mußt du Rechenschaft ablegen, warum du noch überzeugt bist! Hast du Germar Rudolf gelesen? Hast du das Leuchter-Gutachten gelesen? Hast du die Schriften von Udo Walendy gelesen? Hast du dich überhaupt gekümmert, auf welcher juristischen Basis behauptet wird, daß wir die Täter des größten, einmaligsten Verbrechens der Weltgeschichte sind? Wo hat je ein Prozeß stattgefunden, wo das Deutsche Reich sich hätte verteidigen können, oder das deutsche Volk, oder einzelne Volksgenossen? Die hatten bis jetzt keine Möglichkeit sich zu verteidigen. Die heute noch aufstehen als Einzelne und das bestreiten, die haben auch jetzt keine Möglichkeit, sich zu verteidigen. Und wenn sie oder ihre Verteidiger, Beweisanträge dieser Art stellen, dann ist es eine neue strafbare Handlung. Es sind Verteidiger hierzulande deswegen auch bestraft worden: RA Rieger zum Beispiel.

Die Unmoral der Gutmenschen

Wir müssen dieses grundsätzliche Freund-Feindverhältnis diesen Leuten vor Augen führen, indem wir sagen: Mach dich vom Acker! Du bist ein Täter, du versäumst das, was dem Menschen gegeben ist, nämlich die Suche nach der Wahrheit! (Das macht uns als Menschen ja aus. Das ist das, was uns von den Affen unterscheidet!) Du willst daran glauben, weil du Angst hast vor den Konsequenzen, weil du eingestehen müßtest, wie sehr wir belogen und betrogen sind, was an Lüge möglich ist.

Aber jetzt kommt uns der 11. September zu Hilfe! Das ist auch eine der großen Lügen. Aber die ist so fadenscheinig, jetzt schon, daß den Leuten vielleicht deutlich wird, was man mit der Lüge erreichen kann, weil sie wissen:

Es ist möglich, fast alle Menschen dazu zu bringen, fast alles zu glauben – unter einer Bedingung: Wenn es gelingt, ihnen zu suggerieren, daß fast alle anderen es glauben.

Darauf ist die ganze Lügenpropaganda aufgebaut. Das müssen wir durchstoßen! Und so haben wir jetzt also die verschiedenen Marschsäulen:

Es ist der 11. September! Es ist Pearl Harbor! Und es ist die Auschwitzlüge!

Wenn wir uns auf diese drei Marschsäulen, auf diesen Punkt konzentrieren, glaube ich, dann werden wir durchbrechen, weil die ganze Welt darauf wartet, daß dieses Lügensystem zusammenbricht, nicht nur die Palästinenser. Lesen Sie die Reden von Mahathir [malaysischer Ministerpräsident], der als erster Staatschef seit Hitler ausgesprochen hat, daß die Juden aufgrund ihrer religiösen Prägung die Weltherrschaft erlangt haben, und daß sie es sind, welche die Völker Stellvertreterkriege führen lassen und für die tödliche Gefahr verantwortlich sind, in der wir stehen.

Unser Selbstbewußtsein

Mit dieser Einstellung, daß wir das Recht verteidigen, daß wir uns nicht zu rechtfertigen haben, nicht einmal rechtfertigen dürfen, sollten wir an die Arbeit gehen. Man darf sich vor Satan nicht rechtfertigen! Und Jahwe ist Satan, so steht es in der Bibel.

Wir müssen so auftreten wie Siegfried, wie der germanische Krieger, der sagt: Ergib dich der Wahrheit, oder ich vernichte dich!

Ich rechtfertige mich nicht bei meinem Gegner, der sich der Lüge verschrieben hat, sondern ich sage: Hebe dich hinweg Satan! Du bist der Feind in der Uniform eines Richters. Aber du bist kein Richter!

Wenn wir die Kampagne so führen, so sind wir nicht ein Hilfsverein für die Betroffenen. Es gibt zu viele Betroffene. Wir müssen strategisch-politisch vorgehen. Wir müssen den eindrucksvollsten Fall nehmen, und dann schaffen wir auch Luft für die andern Einzelfälle. Wenn es dann Urteile gibt, die die Wiederaufnahme zulassen – möglich ist es, wenn auch nicht sehr wahrscheinlich – dann können die andern sich auch berufen und in ihrem konkreten Fall auch Gerechtigkeit erlangen.

Die Zeit geht weiter. Hohmann war eine Taube, die sich da erhob, Günzel die zweite. Das ist die alte Geschichte: Wenn ein Vogelschwarm sich niedergelassen hat, so steigen erst nur einzelne auf, der Rest bleibt sitzen. Aber dann steigen mehr auf, und irgendwann geht plötzlich der ganze Schwarm los. Und das ist dann der allgemeine Volksaufstand der Deutschen als aktuelles Ereignis, und wir sind jetzt nicht mehr alleine, nicht mehr nur Einzelne: Ich bin sicher, wir werden schnell sehr viel mehr sein.

Ich habe das Gefühl: den Deutschen reicht es jetzt!

Irgendwie drängt das jetzt an die Oberfläche, und es muß jemand sein, der ruft. Und dann geht's los!

Vlotho, 09.11.2003

Anmerkungen

1
Vgl. VffG 7(3&4) (2003), S. 448.
2
Osteuropa. Zeitschrift für Gegenwartsfragen des Ostens, Nr. 5, Mai 2002, S. 631–641. Der Artikel ist online erhältlich unter www.vho.org/D/Beitraege/FritjofMeyerOsteuropa.html.
3
Vgl. „Gerechtigkeit für Deutschland – vielleicht nächstes Jahr“, VffG 7(3&4) (2003), S. 417–421.
4
Richtig: Sven Felix Kellerhoff, Die Welt, 28.8.2002: vgl. Jochen Arp, Das Ostpreußenblatt, 27.7.2002, S. 20.
5
G. Rudolf, Das Rudolf Gutachten, 2. Aufl., Castle Hill Publishers, Hastings 2001 (www.vho.org/D/rga2)
6
Richtig: Sander druckte einen Beitrag Rudolfs ab, in dem die Holocaust-Propaganda gekoppelt mit der Unterdrückung des Revisionismus als Völkermord am deutschen Volk eingestuft wurde: Germar Rudolf, „Naht ein deutsche Bürgerkrieg?“, Staatsbriefe 6(6) (1995), S. 6–8 (www.vho.org/D/Staatsbriefe/Rudolf6_6.html).
7
Churchills Friedensfalle, Druffel Verlag, Berg 2004.