Der vorbildliche Holocaust

Von Ernst Manon

Wir haben das Buch Der Erste Holocaust von Don Heddesheimer erhalten.1 Es behandelt sachlich und ohne Polemik die jüdischen Spendenkampagnen mit Holocaust-Behauptungen im Ersten Weltkrieg und danach. Im Anhang sind ausgewählte Buch- und Zeitungsauszüge von 1900 bis 1991 beigefügt. Im Vorwort lädt der Herausgeber und Verleger Germar Rudolf den Leser ein, nach der Lektüre all dieser Lügenkampagnen, die sogar bis zum letzten Irak-Krieg reichen, die Behauptungen bezüglich der Ereignisse zwischen 1941 und 1945 kritisch zu überdenken und sich hierzu zu informieren.

„Der für seine hungernden und frierenden Kinder sorgende Familienvater hat immer recht.“

So rechtfertigt der Berliner Jude Horst Lummert jüdische Lügenkampagnen während des Ersten Weltkriegs und danach zur Finanzierung jüdischer Gemeinden und zur Unterstützung der bolschewistischen Revolution in Rußland. Lügen, Betrügen, Morden, Plündern, Vergewaltigen. Der sorgende Familienvater hat immer recht, insbesondere wenn er jüdisch ist?

Der Berliner Jude Horst Lummert, der sich auch Avram Kokhaviv nennt, sieht das alles ganz anders2:

„Es ist den jüdischen Institutionen schwerlich vorzuwerfen, daß sie, um ihren verarmten und bedrohten Leuten in Europa zu helfen, alle Mittel einsetzten, die zu Gebote standen, und daß sie auch mit psychologischem Nachdruck arbeiteten, als die Hilfsbereitschaft nachließ, ausgerechnet zu einer Zeit, da die Not sich täglich verschlimmerte. Der für seine hungernden und frierenden Kinder sorgende Familienvater hat immer recht.“

Es folgen einige mit bibliographischen Angaben untermauerte Belehrungen über jüdische Armenfürsorge und Philanthropie einschließlich der Acht Stufen der Armenfürsorge von Maimonides aus dem zwölften Jahrhundert.

Was Lummert nicht behandelt, ist die damit verbundene Lüge, in seiner Diktion der „psychologische Nachdruck“. Aber wir wissen ja, daß das Gebot „Du sollst kein falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“3, unter Christen auch von den Zehn Geboten her bekannt, bei Juden nur für ihresgleichen gilt, für den „Genossen deines Blutes, deiner Rasse“, also soviel wie „Volksgenossen“.4

Mit dieser Lüge vom ersten Holocaust aber ist eine Verleumdung bisher nicht gekannten Ausmaßes verbunden. Jakob Pinchas Kohn, Dr. phil. und Rabbiner aus Leipzig, schrieb im Jüdischen Lexikon (1927):5

„Verleumdung ist in der Bibel (Lev. 9, 16) streng verboten. [...] Wie ein roter Faden zieht sich die Mahnung gegen dieses größte aller Verbrechen, das, nach b. Arach 15 b und j. Pea 15 d, die drei Todsünden übertrifft, durch den Talmud. [...] Sie übertrifft alle andern Waffenarten, die nur in der Nähe töten, und gleicht dem Pfeile, der auch in die Ferne trifft. So auch der Verleumder: er spricht in Rom und tötet in Syrien. [...] Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge (Spr. 18, 21), d.h. wie die Hand tötet, so kann auch die Zunge töten.“

Aber vermutlich gilt dies auch nur innerhalb des Judentums. Schließlich spricht Lummert auch nicht als Deutscher, sondern von „wir in Deutschland“ und er meint:

„Solche Grundsätze und Regeln [wie die der Juden] wären den Deutschen in Not zu wünschen, die von ihren ‚Besserverdienenden‘ – den Regierenden, Politikern, Unterhaltungsclowns und Schreiberlingen – öffentlich ausgelacht und – nach Arier-Art [schon wieder eine Verleumdung!] – wie der letzte Dreck behandelt werden.“

Nun braucht man allerdings kein Verschwörungstheoretiker zu sein, um zu erkennen, daß die Regierenden und auch die Unterhaltungsclowns in Deutschland absolut nichts unternehmen können, was nicht die Zustimmung des „Zentralrats der Juden in Deutschland“ fände. Ja, wo kämen wir denn hin, wenn wir z. B. weltweit eine Kampagne zur Unterstützung des Deutschtums starteten mit der Behauptung, Tausende von Juden ermordete Deutsche trieben in der Spree, im Rhein und in der Donau?! Diese Art von Verleumdung liegt eben dem Arier nicht; lieber läßt er sich wie den letzten Dreck behandeln.

Arier bzw. Nichtjuden haben es aber auch gar nicht nötig, zu Lüge und Verleumdung Zuflucht zu nehmen. Jahrzehnte der revisionistischen Forschung haben der gegen Deutschland gerichteten Lügenflut längst den Grund entzogen und das System gezwungen, zu immer absurderen Maßnahmen Zuflucht zu nehmen. Wie weit dies sogar in der politischen Mitte geht, zeigt der Fall Martin Hohmann & Reinhard Günzel. Der CDU-Ratsherr Hans Knoblauch aus Recklinghausen hatte auf einen Artikel über Hohmann, der im dortigen Parteibüro aushing, geschrieben: „Man darf in Deutschland nicht mehr die Wahrheit sagen.“ Die CDU wollte ihn sofort rauswerfen. „Diese Haltung ist mit den Grundsätzen der CDU nicht vereinbar.“ Knoblauch entging dem Ausschluß aus allen seinen Ämtern nur dadurch, daß er zu Kreuze kroch und Abbitte leistete.6

Auch unser Horst Lummert mußte schon früher die Erfahrung machen, daß dies nicht der freie Staat ist, in dem es „jedem erlaubt ist, zu denken, was er will, und zu sagen, was er denkt“, wie es schon Spinoza gefordert hatte. 1997 hatte er in einem Fax an DIE WELT, „Herrn Uwe Bahnsen persönlich“, geschrieben:7

„Das Insistieren auf dem ‚Holocaust‘ ist ja in Wahrheit eine Beleidigung des jüdischen Volkes. Wer einen Mord, einen Völkermord, an den Juden geplant, inszeniert, durchgeführt oder auch nur als geplant, inszeniert, durchgeführt behauptet hat und weiterhin behauptet, macht sich der ‚Volksverhetzung‘, der Verleumdung des jüdischen Volkes, der Verunglimpfung des Andenkens seiner Verstorbenen schuldig.“

Von der Verleumdung des deutschen Volkes war natürlich wieder keine Rede. Lummert wurde zu einer relativ geringen Geldstrafe verurteilt – relativ zu Strafen, die Deutsche und andere Nichtjuden in der ganzen Welt zu gewärtigen hätten. Neuerdings maßt sich sogar Israel an, sog. Holocaust-Leugner weltweit anzuklagen und ihre Auslieferung nach Israel zu fordern.8 Aber schließlich heißt es ja schon beim Propheten Jesaja:9

„Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen, und des HERRN [JHWHs] Wort von Jerusalem.“

Ist es nicht höchst kurios, wenn Lummert, der vor einigen Jahren die Behauptung eines (Zweiten) Holocausts als Verleumdung des jüdischen Volkes bezeichnet hat, nun den behaupteten „ersten“ Holocaust als vorbildliche Maßnahme jüdischer Armenfürsorge bezeichnet? Aber wie sagte doch Elie Wiesel: „Bei uns [Juden] ist alles anders.“ – Besonders mit der Logik!

© 9. November 2004

Anmerkungen

1
Castle Hill Publishers, Hastings 2004 (www.vho.org/D/deh).
2
„Vorbildlich – Ich sehe das ganz anders“ in: kokhaviv publicati-ons – NewCatch – online exclusive 2004-10-05 (Internet: www.kokhavivpublications.com/2004/newcatch/avram_kokhaviv/20041005_224.html).
3
Exodus 20, 16; Deuteronomium 5, 20.
4
Dietrich Bronder, Bevor Hitler kam, 2. Aufl., Marva, Genf 1975, S. 443, Anm. 184.
5
„Verleumdung“ in: Jüdisches Lexikon – Ein enzyklopädisches Handbuch des jüdischen Wissens in vier Bänden; Jüdischer Verlag, Berlin 1927; unveränderter Nachdruck: Jüdischer Verlag bei Athenäum, Königstein 1982/87, Bd. IV, Sp. 1192/1193.
6
Nach PHI/Aufklärungsarbeit (Internet).
7
Abgedruckt in seiner Zeitschrift kuckuck, feder 13, II. Quartal 1997.
8
„Globale Ahndung“ in: FAZ vom 24. Juli 2004, S. 34.
9
Jesaja 2, 3.