Gaston Vandermeersche, ein antideutscher Agitator
im Zweiten Weltkrieg

Von Ronald Klett

Am 20. Juni 1989 bin ich Gaston Vandermeersche vorgestellt worden, einem in Gent geborenen flämischen Belgier. Er war 18, als Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg erklärten, und feierte gerade seinen 21. Geburtstag, als er beschloß, in den Niederlanden eine neue Untergrundsbewegung zu gründen. Er ist jetzt ein Geschäftsmann in Wisconsin, Staatsbürger der Vereinigten Staaten und der Held des Buches Gastons Krieg.1 Bezüglich den Aktivitäten von Vandermeersche in den Niederlanden während des Zweiten Weltkrieges beschreibe ich nachfolgend nicht etwa etablierte Tatsachen, sondern das, was über ihn in oben genanntem Buch geschrieben wurde. Wir werden sehen, daß das Buch Unwahrheiten verbreitet.

Mein Treffen mit Vandermeersche war unangenehm, sehr unangenehm, aber in höchstem Grad aufschlußreich. Ich verstand danach wie nie zuvor, daß das, was die Feinde Deutschlands in beiden Weltkriegen bewegte, nicht etwa die Liebe zur Zivilisation war, die von Deutschland angeblich gefährdet wurde,2 oder die Abneigung gegen die eingebildete, aber fest geglaubte Bosheit des deutschen Volkes und die ebenso eingebildete moralische Überlegenheit seiner Feinde, sondern ein grenzenloser und einzigartig zerstörerischer Haß gegen ein Volk, das aufgrund seiner Geistesschärfe und der dadurch hervorgerufenen atemberaubenden Erfolge in Wissenschaft, Kultur, Technik und Wirtschaft von den »Demokratien« unter keinen Umständen toleriert werden durfte.

Der untenstehende Bericht über das fast zwei Stunden dauernde Treffen ist auf Notizen basiert, die ich fünf Stunden nach meinem Abschied von einem sehr erzürnten Herrn Vandermeersche zu Papier brachte.

Der Mann war die dogmatischste und autoritärste Person, der ich in meinem 69 Jahren, die ich in Europa und Nordamerika verbrachte, je begegnet bin. Als ich mehr als drei Jahre später in Dr. Faurissons ergreifendem Essay »A Dry Chronicle of the Purge« (Eine nüchterne Chronik der Säuberung) über die Ekstase des Hasses und des Mordens nach der »Befreiung« Frankreichs las, erinnerte mich das an Herrn Vandermeersche.3 Sein heftiges Beharren auf der Wahrheit von Geschichten, die offenbare Greuellügen sind, erinnerte mich stark an jene Juden, die beim Thema des sogenannten Holocausts ihren Verstand verlieren. Dieser Mann ist ein abgrundtiefer Deutschenhasser.

1997 wurde Vandermeersches Lügenmärchen verfilmt, wobei laut Filmkritiken die im Buch niedergelegte »Wahrheit« auf der Strecke blieb.

Er sagte mir, daß sein Vater während des Zweiten Weltkrieges in einem deutschen Konzentrationslager gefangen gehalten worden sei. »In welchem?« fragte ich. Er antwortete, daß er sich nicht erinnere.

»Mauthausen. Wo ist das?« wollte er plötzlich wissen. Auf meine Antwort, daß es in Österreich liege, sagte er uns, daß sein Vater in Mauthausen gefangen gehalten worden sei.4 »Es hatte Gaskammern«, setzte er hinzu, »wo Zehntausende umgebracht wurden. Ihre Leichen wurden im Krematorium verbrannt.« Als ich ihn als der hoffnungslose Deutsche, der ich bin, zu korrigieren wagte, daß es in Mauthausen keine Gaskammern gegeben habe, beharrte er darauf, daß er es besser wisse. Er griff mich heftig an, indem er mir vorwarf, ich würde mit meiner Behauptung andeuten, daß sein Vater, der die Gaskammern immerhin mit seinen eigenen Augen gesehen und ihm darüber berichtet hatte, ein Lügner sei. Du meine Güte! Meine Absicht war nicht, die Glaubwürdigkeit seines Vaters in Zweifel zu ziehen, sondern allein die Wahrheit zu sagen. Ich sagte Herrn Vandermeersche, daß heute niemand, der seinen guten Ruf behalten will, behauptet, daß es in Mauthausen Gaskammern zur Menschenvernichtung gegeben hat.5 Als ich in diesem Zusammenhang auf Hilbergs The Destruction of the European Jews hinwies, dessen dritten Band ich bei mir hatte, winkte er es als »Unsinn« ab. Aber kurz darauf nahm er mir das Buch aus der Hand, um den Titel und den Namen des Verfassers in sein Notizbuch aufzuschreiben. Hilberg schreibt aus einem Blickwinkel, der wohl mit dem von Vandermeersche in vielem übereinstimmt. Er wollte wohl in Hilbergs Buch tröstende Gesinnungen und bestätigende Ansichten lesen.

Herr Vandermeersche hat uns früher gesagt, daß er von den sechsundvierzig in der Bibliographie von Gastons Krieg enthaltenen Büchern nur zweien Glauben schenkt, und beide, betonte er, sind von Deutschen geschrieben. Vandermeersches schlechte Meinung über Historiker entspringt der Verachtung eines Mannes der Tat für den bloßen Geschichtenerzähler, der das Geschehen nie selbst erlebt und in der Regel mißverstanden hat. Kein Ereignis illustriert das besser als der Zweite Weltkrieg.

Auf meine Bemerkung, daß die Fliegerangriffe mit Brandbomben auf Dresden am 13.–15. Februar 1945 etwa 250.000 Deutsche, alle oder fast alle Zivilpersonen, verbrannt haben,6 antwortete er, daß die Deutschen ein Fünftel davon bei ihrem Angriff auf Amsterdam getötet hätten. Ich korrigierte ihn:

»Nicht Amsterdam, sondern Rotterdam, nicht 50.000 Tote, sondern weniger als 1.000.«

Er stimmte bereitwillig zu, daß es die Stadt Rotterdam war, hielt aber beharrlich an der Todeszahl 50.000 fest, von der er felsenfest überzeugt war, weil eine Gruppe, die er nicht benannte – offenbar eine Untergrundorganisation – London damals so unterrichtet hatte. Das statistische Amt von Rotterdam bezifferte die Zahl der Todesopfer mit 980.7

Er habe mir viel seiner Zeit geopfert, sagte er mir gegen Ende des Treffens. Ich antwortete ihm mit einem detaillierten Brief nach etwa neun Wochen (29. August 1989). Darin korrigierte ich seine Fehler bezüglich der Todeszahl in Rotterdam und der mystischen Gaskammern in Mauthausen und führte aus, daß auch ich nun etwas meiner Zeit der Verfassung meines Briefes gewidmet habe, um es ihm gleichzutun. Ich schloß mein Schreiben mit den Worten:

»Mögen Sie davon wenigstens insoweit einen Nutzen ziehen, daß Sie jetzt verstehen, daß nicht alles, was Sie früher bezüglich des Zweiten Weltkriegs glaubten, notwendigerweise wahr ist.«

Der Auslöser für meinen Besuch bei Herrn Vandermeersche war ein Interview, daß er etwa drei Wochen zuvor in Milwaukee einer Radio-Talkshow unter dem Titel Bob und Betty Sanders gewährt hatte.8 Bradley R. Smith, der mutige und energische Gründer des Komitees für eine offene Debatte über den Holocaust (CODOH),9 war ein weiterer Gast in dieser Sendung. Herr Vandermeersche mochte Herrn Smith nicht. Er haßte ihn, das wäre vielleicht die treffendere Formulierung. Er verkündete in der Sendung, daß ihn Herr Smith an »Gift-Efeu«10 erinnere. Bei unserem Treffen drei Wochen später sagte er mir, daß ich mich durch meine Verbindung mit solchen Leuten wie Herrn Smith dem »Gift-Efeu« hinzugeselle. Sollte ich jemals Herrn Smith persönlich treffen, so solle ich ihn über die finsteren Geheimnisse seines Lebens befragen. Da ich das schon getan habe, möchte ich Herrn Vandermeersche, den früheren Untergrund-Rädelsführer (so erzählt uns das Buch), der viele finstere Geheimnisse haben dürfte, bitten, die seinen zu gestehen.

Herr Vandermeersche, der es liebt, Fragen zu stellen (»Wo ist Mauthausen?«), von denen er glaubt, daß der Gefragte sie nicht beantworten kann, fragte Herrn Smith in der Sendung, was der deutsche Ausdruck Nacht und Nebel bedeute. Herr Smith antwortete, daß er es nicht wisse. Bei unserem Treffen setzte Herr Vandermeersche Herrn Smith wegen dessen Unkenntnis heftig herab. Gewiß, Herr Smith war bezüglich dieser deutschen Worte unbewandert, Herr Vandermeersche allerdings offenbarte eine Unkenntnis über den Zweiten Weltkrieg, die wesentlich peinlicher war. Nachdem er Herrn Smith angegriffen hatte, fragte er mich, was Nacht und Nebel bedeute. Da ich des Deutschen mächtig bin, konnte ich dies leicht beantworten, was Herrn Vandermeersche zu befriedigen schien, der sich jetzt in eine lange Erklärung des Ausdrucks stürzte.11

Ich sagte Herrn Vandermeersche, daß die Welt heute eine bessere wäre, wenn Deutschland den Krieg gewonnen hätte.12 Vielleicht war es diese meine heikle und in einer westlichen »Demokratie« gefährlich unorthodoxe Bemerkung, die Herrn Vandermeersche später zu dem Kommentar veranlaßte, daß er mich umgebracht hätte, wenn wir uns während des Zweiten Weltkrieges begegnet wären.13

Königin Wilhelmina, so sagt uns Gastons Krieg, war 1940 aus den Niederlanden nach London geflohen und wünschte, daß in dem Lande, das sie verlassen hatte, eine Untergrund-Organisation geschaffen werde.14 Herr Vandermeersche, der zwölf Tage zuvor seinen 21. Geburtstag gefeiert hatte, wurde für diese Aufgabe ausgewählt.15 Nur sechs Wochen später, am 15. Oktober 1942, hatte er »mehr als zweihundert Agenten in ganz Holland rekrutiert.«16 »WIM« – so nannte er sein antideutsches Spionagenetz nach Wilhelmina – »gewann Anfang 1943 an einem einzigen Tag ein ganzes Dutzend neuer Leute«.17 Auf dem Schutzumschlag des Buches wird behauptet, daß er »ein Netzwerk von nahezu 2000 Spionen leitete«. Als ich ihm bei unserem Treffen sagte, er sei ein Spion gewesen, verneinte er es. Er bestand darauf, daß ein Spion etwas schlechtes sei. Vielleicht war Herr Vandermeersche kein Spion, sondern ein Agentenführer, oder vielleicht beides.

Dr. Faurisson erwähnt in seinem Essay »A Dry Chronicle of the Purge«, auf den ich bereits hinwies, einen spanischen Kommunisten namens Ramon.18 Der gleiche Name erscheint in Gastons Krieg als ein belgischer Kurier eines anderen Spionage-Netzwerkes.19 Seine Muttersprache war französisch.20 Die beiden Ramons waren offensichtlich nicht die gleiche Person, aber bedenkt man, daß der eine Ramon ein Kommunist war, stellt sich die Frage, ob nicht auch Herr Vandermeersche selbst Kommunist oder kommunistischer Mitläufer war oder ob sein Spionagenetzwerk nicht ganz oder teilweise aus solchen Personen bestand.

Abgesehen von dem, was in Gastons Krieg geschrieben steht, habe ich nichts über diese ominöse Organisation WIM erfahren können. Keines der beiden Bücher, die ich später in meinen Händen hielt, erwähnt Vandermeersche oder WIM in ihrem Index.21 Als Herr Vandermeersche im Sommer 1945 Nachforschungen bezüglich britischer Feindseligkeiten gegenüber WIM anstellte, soll er einen anonymen Telefonanruf bekommen haben, der ihn mit dem Tod drohte, falls er darauf beharren wolle.22

»Etwa um die gleiche Zeit [Sommer 1945] sind alle Akten der SOE,[23] die mit WIM und mit ›Englandspiel‹[24] zu tun hatten – und nur diese Akten – in einem mysteriösen Brand, der durch das Hauptquartier der Organisation in London fegte, zerstört worden.«25

Das Buch deutet an, daß die Briten den »mysteriösen Brand« wohlbedacht entfachten 26 und WIM absichtlich an die Deutschen auslieferten, die WIM infiltriert hatten:27 Im Mai 1943 wurde Herr Vandermeersche festgenommen und blieb bis zum Mai 1945 in deutscher Haft.28 Herr Vandermeersche sagte mir, daß die Deutschen ihre Arbeit nicht zu Ende führten – er meinte damit, daß sie ihn nicht hinrichteten.

Man kennt diese Art der Beweisführung: Die Tatsache, daß es für die Existenz des »WIM« keinerlei Beweise gibt – mal abgesehen von Vandermeersches Aufschneidereien – wird damit erklärt, daß alle Beweise auf mysteriöse Weise spurlos verbrannten. Mit einer derartigen Logik läßt sich alles und das Gegenteil beweisen.

Die schnelle Folge und die endlosen Einzelheiten der Erzählung des Buches – voll mit exakten Daten, zitierten Gesprächen, präzise beschriebenen Geschehnissen – erinnerten mich an eine andere antideutsche Mär: Corrieten Booms The Hiding Place (Das Versteck).29 Wir lesen in Gastons Krieg:30

»20. Mai 1940, Geweckt durch das Heulen der Luftangriff-Sirenen. Dann Detonationen – nahe genug, um uns aus unseren Strohsäcken zu werfen.«

Und weiter:31

»29. Mai 1940. Wir kommen in Toulouse gerade vor Mittag an, müde, durstig und hungrig.«

Und weiter:32

»9. August 1942. Am Morgen gibt Aristide zwei große Koffer ab, vollgestopft mit Mikrofilmen und anderen Dokumenten.«

Und weiter:33

»5. April 1945. [...] Letzte Nacht träumte ich von meinem Heim, von meinem Zimmer in Gent.«

Und so weiter. Auf Seite 199 wird behauptet, diese Erzählung sei die Zusammenfassung von Gesprächen, die vier Personen mit Herrn Vandermeersche »jeden Montagabend über viereinhalb Jahre« hielten. Dieser Reichtum an Einzelheiten, der jede Seite füllt, ist äußerst fiktiv, unabhängig davon, in welchem Grad der Kern der Geschichte wahr ist. Mögen die Details auch falsch sein, so übt dies doch seine Wirkung auf unkritische Leser aus. Es ist unmöglich, präzise zu wissen, was von dem Erzählten wahr und was falsch ist. Ich glaube, daß Herr Vandermeersche während des Krieges den Deutschen gegenüber feindlich eingestellt war. Aber damit ist auch schon alles gesagt, was sich mit Gewißheit über seine Kriegszeit sagen läßt. Und seine Aussage, er hätte mich im Zweiten Weltkrieg getötet, machte mich nachdenklich darüber, was er während jener Jahre wirklich trieb.

Die greifbarste Lüge befindet sich bei einer Behauptung über die letzte Kriegsnacht:34

»In der Nacht [zwischen dem 7. und 8. Mai 1945] bevor die Alliierten ankamen, erteilte Berlin an das Gefängnis Lüttringhausen [wo Vandermeersche einsaß] den Befehl, alle Nacht-und-Nebel-Gefangenen mit dem Flammenwerfer zu töten.«

Hier hat Allan Mayer den Bogen überspannt.35 Die Sowjets hatten Berlin am 2. Mai 1945 komplett besetzt, nachdem an diesem Morgen die letzten deutschen Verteidiger Berlins kapituliert hatten.36 Und in der Nacht vom 7. zum 8. Mai gab es in Berlin oder anderswo keine deutsche Dienststelle mehr, die einen solchen Befehl hätte erteilen können, daher ist es völlig absurd zu behaupten, irgendeine deutsche Behörde hätte in der Kapitulationsnacht einen solchen Befehl erteilen können. Es ist auch absurd zu behaupten, daß ein Befehl zur Tötung von Gefangenen eine so schwerfällige und ineffektive Waffe wie einen Flammenwerfer bestimmt hätte. Dieses letzte Detail von Vandermeersches Lüge macht offenbar, was die wahre Absicht der Herren Vandermeersche und Mayer ist: Sie wollen die Deutschen als grausame Monster darstellen.

Wie anfangs erwähnt, handelt es sich bei Herrn Vandermeersche um einen abgrundtiefen Deutschenhasser. Er glaubt aufgrund von (angeblichen) Aussagen seines Vaters an deutsche Gaskammern in Mauthausen und an 50.000 bei deutschen Luftangriffen umgekommene Niederländer. Er ist andererseits ein unkritischer Bewunderer der Französischen Revolution, jenes blutigen Gemetzels, das er mit dem US-amerikanischen Befreiungskrieg gegen die Briten vergleicht.37

Während seines Interviews meinte Herr Vandermeersche dann auch, er lehne den Patriotismus ab, da er zu Fanatismus führen könne, und plädiere für einen Glauben an die Gleichheit und Freiheit der gesamten Menschheit, jenseits oberflächlicher Unterschiede von Hautfarbe, Religion und Herkunft.38 Das sind die lockeren und modischen Ansichten des modernen, seichten Hirns. Ich nehme an, daß Herr Vandermeersche nichts dagegen hat, falls die 4 Milliarden verarmten Seelen der Dritten Welt beschließen sollten, sich alle auf einmal in seinem Heimatland Belgien niederzulassen, weil wir ja alle so gleich und frei sind.

Tatsache ist, daß sich Herr Vandermeersche bei unserem Treffen als ungebildeter Fanatiker bloßgestellt hat, der nicht einmal davor zurückschreckt, gegen Andersdenkende konkrete Todesverwünschungen zu äußern. Und ein solcher Mensch wagt es dann, mich und meinesgleichen als »Gift-Efeu« zu bezeichnen. Das kann man aus diesem Munde nur als Lob auffassen.


Anmerkungen

Aus dem Englischen übersetzt von Zoltan Bruckner.

1 Radioprogramm Perspectives, Rundfunkstation WTMJ, Milwaukee, Wisconsin, 9. Juli 1989, 22:00 Uhr, das Herrn Vandermeersche zu Gast hatte. Allan Mayer, Gaston´s War. A True Story of a Hero of the Resistance in World War II, Presidio Press, Novato, CA, 1988, S. 120f.
2 Der amerikanische Historiker William Roscoe Thayer veröffentlichte 1916 sein Buch Germany vs. Civilization (Deutschland gegen die Zivilisation), Houghton Mifflin, Boston, MA.
3 The Journal of Historical Review, 12(1) (1992), S. 5–30. Ich hoffe, daß Professor Faurisson seine Chronik vervollständigen wird.
4 A. Mayer, aaO. (Anm. 1), behauptet auf Seite 192, daß Gastons Vater im Dezember 1943 verhaftet und in Mauthausen gefangen gehalten wurde.
5 Nicht einmal die Juden behaupten das. Raul Hilberg, The Destruction of the European Jews, »revidierte und definitive Auflage«, Holmes and Meyer, New York City 1985, und Arno J. Mayer, Why Did the Heavens Not Darken?, Pantheon, New York City 1988, tun es nicht. Seit meinem Treffen mit Herrn Vandermeersche hat Herr Leuchter wissenschaftlich bewiesen, daß Mauthausen keine Gaskammern zur Menschenvernichtung hatte. Vgl. Fred Leuchter, Robert Faurisson, »The Second Leuchter Report«, Journal of Historical Review, 10(3) (1990), S. 261–322. Das Müller-Dokument (datiert: Wien, 1. Oktober 1948), dessen Authentizität in Frage gestellt, aber nicht widerlegt wurde, stellt ausdrücklich fest, daß in Mauthausen niemand durch Gas getötet wurde. Robert Faurisson, »The Müller Document«, Journal of Historical Review, 8(1) (1988), S. 117–124.
6 David Irving schrieb mir 1995, daß in der neuen Auflage seines Buches über den Dresden-Holocaust (neu betitelt: Apocalypse 1945: The Destruction of Dresden) angeführt werde, daß zwischen 60.000 und 100.000 starben.
7 David Irving, The Destruction of Dresden, revidierte Ausgabe, First Futura Publications, London 1980, S. 23.
8 Rundfunkstation WISN, Milwaukee, 29. Mai 1989, 10:00–11:00 Uhr.
9 CODOH = Committee for Open Debate on the Holocaust,
10 Eine in Amerika verbreiteten Efeu-Art, die ähnlich Brennesseln Gift ver spritzen kann.
11 Der Nacht-und-Nebel-Erlaß vom 7. Dezember 1941 bekämpfte, wie ich seitdem erfuhr, antideutsche Bewegungen in Westeuropa.
12 Ein Einwohner von Amsterdam sagte mir 1969, es wäre besser gewesen, wenn der Zweite Weltkrieg von den Deutschen gewonnen worden wäre.
13 A. Mayer, aaO. (Anm. 1), berichtet auf S. 120, daß ein Bezirkshauptmann (von Vandermeersches Spionagenetzwerk) die Ermordung von einem seiner zwei Brüdern befahl. Der Mord sei ausgeführt, aber der falsche Bruder ermordet worden. Das nächste Mal, als ein Mord vorgeschlagen wurde, habe sich Herr Vandermeersche geweigert, »irgendwelche Hinrichtungen zu genehmigen«. – Wirklich?
14 Ebenda, S. 121.
15 Ebenda, S. 120f.
16 Ebenda, S. 126.
17 Ebenda, S. 135.
18 Ebenda, S. 18.
19 Ebenda, S. 73.
20 Ebenda, S. 97.
21 Walter B. Maass, The Netherlands at War: 1940–1945, Abelard-Schuman, London 1970. Das Buch beschreibt den Verfasser als in Wien geboren, Doktor der Chemie, der Österreich um die Zeit des Anschlusses verließ, in die Niederlände auswanderte, wo er die meiste Zeit des Krieges Mitglied des Untergrunds und ein gejagter Mann war. Das andere Buch war Philippe Ganier-Raimonds The Tangled Web, Pantheon, New York 1968, das uns erzählt, wie die Deutschen die Funkagenten, die die Briten mit Fallschirmen in den Niederländen abspringen ließen, gefangennahmen und in deutsche Agenten umdrehten, die falsche Meldungen nach England übermittelten. (Vielleicht haben die Briten diese Agenten absichtlich geopfert, wie uns Herr Vandermeersche bezüglich der WIM andeutet.)
22 A. Mayer, aaO. (Anm. 1), S. 194f.
23 The Special Operations Executive (SOE) [Vollzugsausschuß für spezielle Operationen] war, so behauptet das Buch auf Seite 203, »die 1940 aufgestellte geheime britische Organisation für Aufbau, Bewaffnung, Finanzierung und Ausbildung von Armeen in durch Deutsche und Japaner okkupierten Gebieten«.
24 Der deutsche Deckname für die Operationen gegen die SOE in den Niederlanden. Einige Operationen waren anscheinend sehr erfolgreich.
25 A. Mayer, aaO. (Anm. 1), S. 195. Siehe auch S. 128.
26 Ebenda, S. 127f., 193–196.
27 Ebenda, S. 127f., 194.
28 Ebenda, S. 136f, 188f.
29 Chosen Books, Washington Depot, CT, 1971.
30 A. Mayer, aaO. (Anm. 1), S. 17.
31 Ebenda, S. 27.
32 Ebenda, S. 117.
33 Ebenda, S. 187f.
34 Ebenda, S. 188f.
35 Ebenda, S. 191. Kamen die Alliierten erst am 8. Mai in das Lüttringshausen-Gefängnis?
36 J.F.C. Fuller, The Second World War, 1939–1945, Duell, Sloan and Price, New York City 1962, S. 363, und James P. O’Donell, The Bunker, Houghton Mifflin, Boston, MA, 1987, S. 285f.
37 Radioprogramm Perspectives, siehe Anm. 1.
38 A. Mayer, aaO. (Anm. 1), 199f.

Quelle: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 9(1) (2005), S. 73-76.


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